Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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noch die Pistole, eine zehnschüssige, entsicherte SIG, inder Rechten, wenn auch auf den Boden gerichtet. Ich batMarc, eine Dose Thunfisch aus unserer Proviantkiste zuholen. Die warf ich Tomy zu und forderte ihn auf zuessen.»Und womit soll ich die Büchse öffnen?«Marc kramte den Büchsenöffner aus einem Rucksackund schmiß ihn Tomy vor die Füße.»Der mag mich nicht«, grinste Tomy unbekümmert inMarcs Richtung und öffnete die Dose, indem er sie aufder Kühlerhaube abstützte.»Und wie wär's mit Besteck ?« Tomy vollführte genaudieselbe hilflose Geste, die ich in ähnlichen Situationenheute noch praktiziere. Finger gespreizt, Handflächennach oben, Schultern hochgezogen. Ich sicherte die Pistole,steckte sie in die Tasche meiner grauen Jeans, in derich auf dem Autodach geschlafen hatte, und holte eineGabel. Einen Moment zögerte ich noch, dann überwandich meine Unsicherheit, schritt zu Tomy und reichte ihmdie billige Messinggabel. Während Tomy widerwillig dieersten Bissen schluckte, bemerkte Marc, der immer nochdrei Meter vor uns stand:»Kann man den anfassen?«Zuerst berührte ich die linke Schläfe meines jüngerenEbenbildes, dann drückte ich mit beiden Händen fest aufseine Schultern. Tomy ließ es geschehen. Er legte dieGabel und die Thunfischdose auf die Kühlerhaube, strecktemir seine Hände entgegen. Ich drehte sie, begutachtetedie jugendliche Haut, nahm seine linke Hand und drehtesie, die Handfläche nach unten. Auf dem Handrücken,genau an derselben Stelle wie bei mir, saß ein braunes,noch kleines Muttermal. Ich blickte Tomy tief in dieAugen und ergriff seine Rechte. Er ließ auch dies willig35

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