Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

naturwesen11.com

Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

90des Gletschers. Bei Tagesanbruch sah der Junge in einerGletscherspalte, keine 40 Meter von seinem Standort entfernt,verschiedene Tiere, die ihn regungslos anstarrten.Darunter ein Kamel, zwei Bären, zwei Schafe, zwei Ziegen,von jedem ein Paar, doch auch Gazellen und Löwen.Der Junge glaubte zu träumen, rieb sich die Augen undkraxelte am Rande der Gletscherspalte weiter empor. Dortfand er große, braun-graue Steine in seltsamen Anordnungen.Als er näher trat, merkte er, daß es sich nicht umSteine, sondern um Holzstücke handelte, die dem Bugeines mächtigen Schiffes ähnelten.«Tomy und Marc hatten mir schweigend zugehört. »Undwieso geht niemand dort hinauf und kontrolliert die Geschichte?«»Das ist mehrmals geschehen«, entgegnete ich, »dochhört Euch rasch des Ende an. Der Hirtenjunge wußtenichts von Noahs Arche. Am Abend, zurück im Dorf,berichtete er aufgeregt über ein großes Schiff im Eis. Diegläubigen Muslime verlachten ihn nicht, und der Dorfgeistlichepries Allah, der einen armen Jungen ausersehenhatte, Noahs Arche zu entdecken. Einige Wochen späterbei klarem Wetter stiegen vier Männer vom Dorf gemeinsammit dem Jungen erneut zum Gletscher. Doch derJunge fand die Stelle nicht mehr, das Eis hatte sich verschoben,die Gletscherspalten sich verändert.«»Das kann doch nicht alles sein?« Tomy fragte in einerArt, als wollte ich ihn veräppeln. »Habt Ihr denn dieseArche seither aufgespürt? Für Eure Kultur sicher etwaswichtiges.«Das war eine lange Geschichte, und ich kannte sie nurdeshalb, weil ich ihr früher selbst nachgegangen war. Sowarnte ich meine Mitfahrer, doch die wollten unbedingtmehr über diesen Berg Ararat wissen. Sei's denn. Wir

Ähnliche Magazine