alles gute für dich, 2. Ausgabe 2013 - STADA Arzneimittel AG

content.stada.de

alles gute für dich, 2. Ausgabe 2013 - STADA Arzneimittel AG

Oktober 2013 | 2. AusgabeKundenmagazinwww.stada.deMitmachen &gewinnen!„MEINE REZEPTEFÜR BODY AND SOUL“von Nelson MüllerS.18ErkältungHusten, Schnupfen, Heiserkeit –das haut mich nicht umCoaching – neuePerspektiven entdeckenHeilen mit derKraft der Natur


2Guten TagDas Team desSTADA-Kundenmagazinsder Herbst hat wunderschöne Seiten – goldenes Sonnenlicht, bunte Blätter, langeSpaziergänge im Herbstwald sowie anderes Obst und Gemüse als zur Sommerzeit.06 ERKÄLTUNGHusten, Schnupfen, Heiserkeit –das haut mich nicht um07 Fitnesstraining fürsImmunsystem08 Grippaler Infekt oder Grippe(Influenza)09 Fünf Tipps, wenn der Hals kratztMit großer Vorfreude haben wir uns auf den Herbst eingestimmt, an die zweite Ausgabealles gute für dich“ gemacht und bereits im August hitzig über die neue Mützenkollektiondiskutiert. Ganz im Sinne unseres Programms „alles gute für den Körper, die Seele und dieFamilie“ möchten wir Ihnen mit dieser Ausgabe den Herbst noch ein wenig schöner machen.Da wir uns mit Erkältung, Husten oder Halsweh meist erst beschäftigen, wenn dieNase bereits kribbelt oder der Hals kratzt, beginnen wir in unserer neuen Ausgaberechtzeitig mit der Stärkung des Immunsystems. So sind wir dann für den kommendenHerbst und Winter gut gerüstet. Wie das geht, lesen Sie ab Seite sechs inunserem Titelthema „Husten, Schnupfen, Heiserkeit – das haut mich nicht um“.Teufelskralle, Mönchspfeffer oder Passionsblume – diese fantasievollen Namen wurdeneinst Pflanzen mit heilender Wirkung gegeben. Und noch heute nutzen wir sie, umviele Leiden zu lindern oder zu heilen. Erfahren Sie in unserem Artikel „Heilen mit derKraft der Natur“, welche Heilpflanzen es gibt und wie sie wirken.Um unser Kundenmagazin weiter zu verbessern, würden wir uns freuen, wenn Sie anunserer kurzen Online-Befragung teilnehmen. Als Belohnung können Sie in unseremGewinnspiel ein Exemplar von Nelson Müllers Kochbuch „Meine Rezeptefür Body and Soul“ gewinnen.02 GUTEN TAGEditorialViel Spaß beim Lesen und alles Gute für diesen Herbst!Ihr RedaktionsteamSO FINDEN SIE UNS IM NETZ: www.stada.de»Wir möchten Ihnenmit dieser Ausgabeden Herbst noch ein wenigschöner machen.«04 GUT ZU WISSENKurzmeldungen24 GUT GERATEN24 Rätselecke – SudokuImpressum


Inhaltsverzeichnis310 12 1810 HEILEN MIT DER KRAFTDER NATUR10 Pflanzenheilkunde fürdie Gesundheit11 Teufelskralle, Mönchspfeffer,Passionsblume & Co.12 GEGEN DEN WINTER-BLUES12 Schöne Winterzeit13 Fünf Tipps gegen denWinter-Blues14 STRESS UND BURNOUT14 Wenn der Alltag zur Belastungwird15 So bleiben Sie fit und bewahrenIhr Feuer vor dem Erlöschen16 BERUF UND ENTWICKLUNG16 „Ich brauche dringendmal ein Coaching“17 Interview mit Coaching-ExpertinKatja Gehrmann-Weide18 GUTEN APPETIT!18 Gebeizter Lachs mit Reibekuchenund Limettensauerrahm19 Mitmachen und gewinnen20 HARTER WINTER –ZIEHEN SIE SICH WARM AN20 Welche Hausmittel in derErkältungszeit in der Hausapothekenicht fehlen sollten21 Warme Kleidung ist wichtig –kann aber auch zu Familiendiskussionenführen22 VERHÜTUNG22 Hormonell, chemisch odernatürlich?Überblick über die verschiedenenVerhütungsmethoden


4Gut zu wissenKurzmeldungenBackpulver ist ein kleines Wundermittel, das nicht nur köstliche Kuchenzaubert und beim Backen das Volumen des Teigs vergrößert, sondernauch im Haushalt ein fl eißiger Helfer ist:So bekommt Backpulver eingefärbte Kaffee- und Teekannen – insbesondereThermosflaschen – wieder glänzend. Ca. 1–2 Päckchen Backpulverin die Kanne geben und mit kochendem Wasser auffüllen.Diese Mischung einige Stunden oder über Nacht einwirken lassen,sodass sich der braune Belag, die so genannte Patina, löst.Mischt man Backpulver mit Wasser zu einer Creme, kanndamit auch gegen Kalk- und Fettflecken an Wänden, Küchen- und Badmöbelnvorgegangen werden. Gegen schmutzige Fugen Backpulvereinfach auf ein feuchtes Tuch geben und darüberwischen.Ein Päckchen Backpulver mit in die Waschmaschine geben undIhre Gardine verliert den leidigen Grauschleier und erstrahlt wiederweiß. Auch Gerüche vertreibt das weiße Wundermittel.Verantwortlich für diese hilfreichen Reaktionen ist das im Backpulver enthalteneNatron, das in Verbindung mit Wärme und Feuchtigkeit denSchmutzt löst und dunkle Stellen aufhellt. Häufi g muss man dem Backpulveretwas Einwirkzeit gönnen, um ein glänzendes Ergebnis zu erhalten.www.zuhause.deSTADA-Produkte:Fünf neue SelbsttestsFoto: dolphinaid e.V.STADA bietet seit Kurzem Selbsttests an, die schnellund zuverlässig zu Hause angewendet werden können:Neben einer Glutenunverträglichkeit oder einer zugeringen Eisenkonzentration im Blut können auch eineInfektion mit dem Bakterium H.pylori, nicht sichtbaresBlut im Stuhl sowie das Vorliegen der Wechseljahregetestet werden. Bei einem positiven Testergebnissollte ein Arzt aufgesucht werden, um die nächstenSchritte zu besprechen.Mehr Informationen unterwww.stadadiagnostik.de


Gut zu wissen 5Delfine –faszinierende Wohltäterfür spezielle KinderFoto: dolphinaid e.V.Ein Mädchen, das seit Jahren zum ersten Mal seine verkrampften Händchenöffnet – ein Junge, auf dessen Gesicht sich seit fast zwei Jahren erstmals wiederein Lachen zeigt – eine Kleine, die ihre ersten Worte spricht – bewirktdurch die Begegnung mit Delfinen. Es scheint wie ein Wunder, aber Forschungsreihenzeigen, dass durch eine Therapie mit Delfinen insbesonderekranke, behinderte oder traumatisierte Kinder aus ihrer Isolation undApathie erwachen.renden Therapiezentren als vollständigeTeammitglieder. Es wird hauptsächlichmit den „Großen Tümmlern“gearbeitet. Diese Delfinart hat einenliebenswürdigen Charakter, gilt alsneugierig und lernwillig und ist bereit,sich mit dem Menschen zu sozialisieren,was sie zu perfekten Partnernmacht. Eine bedeutende Voraussetzungbei dolphin aid ist die artgerechte Haltungder Delfine – sie ist zudem für denErfolg der Delfintherapie grundlegend.Tierschutz hat einen hohen Stellenwertbei dolphin aid.dolphin aid unterstützt und berät Familienmit Kindern, bei denen die Schulmedizinhäufig schon aufgegeben hat.Krankheiten können durch die Therapienicht geheilt werden. Aber Forschungenzeigen, dass insbesondere behinderteKinder durch die Arbeit mitDelfinen bis zu viermal schneller undmit größerer Intensität lernen. Die Auf-Der Verein „dolphin aide.V.“ wurde 1995 vonKirsten Kuhnert ins Lebengerufen und ist mit demSchicksal von Tim verbunden.Denn der Sohn der Gründerin, derin einem ungesicherten Swimmingpoolertrank, wurde durch eine Delfintherapievon seinem 16-monatigen Wachkomabefreit. Seitdem unterstützt KirstenKuhnert, die für ihr Engagement 2012mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnetwurde, mit dolphin aid Tausendevon Familien und konnte somitunzähligen behinderten Kindern zu signifikantenFortschritten in ihrer Entwicklungverhelfen.„Delfine sind kommunikativ, voller Intelligenzund Spieltrieb – die besten Begleiterfür unsere Kinder“, so dolphinaid. Die Delfine sind bei der Therapievon entscheidender Bedeutung undzählen in den mit dolphin aid kooperiemerksamkeitder Kinder steigt und siewerden aufnahmebereiter. Die kleinenPatienten erhalten wieder Selbstvertrauen,können Wünsche ausdrücken,sind ausgeglichener, manche Kindersprechen oder lächeln nach langer Zeitsogar wieder. Für die Familien eine unermesslicheWende und vielleicht dieVoraussetzung, später weitere klassischemedizinische Therapien einzusetzen.Für das behinderte Kind kann esein Start in eine bessere Zukunft sein.Wer jemals mit Delfinen geschwommenoder getaucht ist und sie aus unmittelbarerNähe erlebt hat, weiß um die Faszinationdieser Tiere und begreift, welcheunschätzbare Wirkung Delfine aufdiese speziellen Kinder haben.dolphin aid hilft durch Spenden und istals besonders förderungswürdig anerkannt.STADA unterstützt dophin aide.V. seit 2007 als Hauptsponsor.


6 TitelthemaFIT MACHEN FÜR DAS GROSSE HATSCHIHusten, Schnupfen,Heiserkeit – das hautmich nicht umRauchen undübermäßiger Alkoholkonsumschwächen das Immunsystem.Deshalb lieber ganzdie Finger davonlassen.Es passiert jedes Jahr 164 Millionen Mal in Deutschland: EineErkältung setzt jemanden außer Gefecht. Ob Mann oder Frau,alt oder jung, arm oder reich – das große Hatschi macht vor niemandemHalt. Zwar kann sich die Menschheit wohlbehaltenins All schießen oder am OP-Tisch wahre medizinischeWunder vollbringen, gegen eine Erkältung kennt man1jedoch weder Therapie noch Impfstoff.2Das liegt vor allem an der Vielzahl undWandlungsfähigkeit der Krankheitsverursacher:Über 200 verschiedene Erkältungserreger– Viren und Bakterien –hat die Forschung bis heute identifiziert.Die Mehrzahl der Erkältungengeht dabei auf Rhino- und Coronavirenzurück. Sie docken an den Zellen derNasen- und Rachenschleimhaut an, umsich dort fleißig zu vermehren und sichper Niesen, Husten oder Händeschüttelnin alle Welt zu verbreiten. Indessenläuft die körpereigene Abwehr – dasImmunsystem – auf Hochtouren,um die ungebetenen Gästevor die Tür zu setzen.CoronavirenRhinovirenBis zu4 Mal imJahrplagt den Durchschnittsdeutschen,statistisch gesehen, eine Erkältung.Kinder treffen Schniefnase & Co.im Schnitt gar bis zu 13 Maljährlich, denn sie müssen erstAntikörper gegen dieAngreifer entwickeln.


Jeder4.Erkältungsangriff geht glimpfl ichaus, weil die körpereigene Abwehrdie drohende Infektion imKeim erstickt.Titelthema7Ansteckungsherdunbewusste Geste: Alle3,75 Sekunden fassenwir uns durchschnittlichins Gesicht.Schwacher Trost: Schnupfen, Hustenund Kopfschmerzen zeigen uns, dassunsere Körperabwehr funktioniert.» Wer die Erkältung ignoriert,kann sich leichtandere, schwerwiegendereErreger einfangen.«Ein gesundes Immunsystem vorausgesetzt,dauert es ungefähr eine Woche,bis die Erkältungsviren aus denSchleimhautzellen vertrieben wurden.Weitere gesundheitliche Schäden richtendie Erkältungsviren selbst nicht an –im Gegensatz zu den deutlich aggressiverenErregern der echten Grippe, denInfluenza-Viren.Eine Erkältung – keine BagatelleEine Erkältung deshalb jedoch als Bagatelleabzutun, könnte aber verkehrternicht sein. Die Infektion abzuwehrenbedeutet für das ImmunsystemSchwerstarbeit. Wer die Erkältungignoriert, kann sich leicht andere,schwerwiegendere Erreger einfangen.Es kann als Folge zu Entzündungenvon Mittelohr, Nasennebenhöhlen,Bronchien oder Mandeln kommen odersich eine chronische Erkrankung ausbilden.Vor allem bei Kindern, derenImmunabwehr sozusagen noch in derAusbildung ist, besteht die Gefahr vonFolgeerkrankungen.Was also tun, wenn den Krankheitskeimenkeine Therapie an den Kragengeht? Die Antwort: Sich schonen, vielschlafen und die lästigen Folgen derImmunreaktion lindern. Eine Ausnahmebilden Halsschmerzen: Entzündungenim Hals werden zunächst durch Erkältungsvirenausgelöst. Die dadurchgeschwächte Schleimhaut ist dannauch noch anfälliger für Bakterien. Beierstem Kratzen im Hals kann daher einSpray gegen Bakterien helfen.Fitnesstraining fürs ImmunsystemAls beste Methode gegen eine Erkältungempfiehlt sich daher, erst gar keinezu bekommen. Dazu braucht maneine fitte Körperabwehr. Das Fitnessprogrammdafür lautet wenig überra-Weitere Informationen von STADA:Welcher Erkältungstyp sind Sie?Ihre Hausapotheke ist für dienächste Erkältungswelle allzeitbereit? Oder lassen Sie sich „wegendes bisschen Schnupfens“nicht beeindrucken? Wie gehenSie mit einer Erkältung um? MachenSie den Test – gute Ratschlägegibt’s natürlich auch.www.stada.de/erkaeltungstypentestFür gutesNasenklima sorgenTrockene Schleimhäute sind für eine Infektionanfälliger. Tendenziell herrscht in beheiztenoder klimatisierten Räumen eine zuniedrige Luftfeuchtigkeit, die vor allem dieNasenschleimhäute austrocknet. Deshalb:für gutes Nasenklima sorgen:Meerwasserhaltige Nasensprays(ideal für unterwegs)Regelmäßige Inhalationen drei bissechs Mal am Tag zehn Minuten langNasendusche mit Kochsalzlösungunterstützt die Befeuchtung und spült reizendePartikel weg.


8 TitelthemaGrippaler Infekt oder Grippe (Influenza)Die Symptome ähneln sich und Klarheit bringt erst ein Abstrich bzw. eine Blutuntersuchung.Dennoch gibt es eine Reihe von Hinweisen, ob man sich eine harmlose Erkältungeingefangen hat oder ob es sich um eine echte Grippe handelt.Erkältung(grippaler Infekt)Influenza-GrippeKrankheitsbeginnLangsam, allmähliche VerschlechterungPlötzlich und heftig, rasche Verschlechterung,häufig KreislaufschwächeFieberSelten, allenfalls leicht erhöhte TemperaturHäufig, oft schlagartig hoch bis 41° C,Schüttelfrost, SchweißausbrücheMuskelschmerzenSeltenHäufig, starkKopfschmerzenSeltenHäufig, stark und bohrendMüdigkeit,AbgeschlagenheitHäufig, schwach ausgeprägtHäufig, sehr starke Erschöpfung, kann biszu zwei bis drei Wochen andauernHustenSchleimführender Husten erst nach zweibis drei TagenTrockener, schmerzhafter ReizhustenHalsschmerzenHäufig, eher Kratzen im HalsHäufig, starke SchluckbeschwerdenSchnupfenHäufig, laufende und/oder verstopfte Naseund NiesenGelegentlich, eher geringExakt6,96 Tagewird jeder Arbeitnehmerpro Jahr, statistisch gesehen,wegen einer Erkältungkrankgeschrieben.Die Erkältung liegt auf der Hand!Ein Nieser transportiert kaum Erkältungsvirenund ein Kuss bleibt fast immer folgenlos.Ganz anders die Erreger von Husten undSchnupfen, die durch den Kontakt von Handzu Hand verbreitet werden. Dort oder aufdem Treppengeländer, der Speisekarte, demKaffeebindet Zink. Währendder Erkältungssaison stattKaffee lieber (Kräuter-)Tee trinken.Spielzeug harren sie oft mehrere Stundenaus, um auf die nächste Hand zu wandern,die sie zuverlässig wieder zu den EintrittspfortenNase und Mund bringt. Alle 3,75 Sekunden,so sagt die Statistik, fassen wir unsnämlich ins Gesicht.schend: tägliche Bewegung an der frischenLuft, ausreichend Schlaf undeine ausgewogene Ernährung. So wirddas Immunsystem gestärkt und mitNährstoffen versorgt. Extra Power fürunsere körpereigenen Bodyguardsbringen Zink und Vitamin C. Außerdemkönnen einige Mittel aus Mutter NatursArzneikiste helfen, die Abwehrkräfteanzukurbeln. Das bekannteste: der Saftdes Purpursonnenhutes (Echinacea).Schwirren dann tatsächlich Rhinos, Coronasund Kollegen in Scharen durchdie Luft, liegt die größte Ansteckungsgefahrbuchstäblich auf der Hand.


Titelthema9Fünf Tipps, wenn der Hals kratzt1.SalbeiteeÜbergießen Sie 1 TL Salbei mit 250 mlheißem Wasser und lassen Sie ihn10 Minuten zugedeckt ziehen!2.sechs Mal am Tag zehn Minutenlang, z. B. 10 g Salz auf 1 LiterWasser. Beugen Sie sich miteinem Handtuch über dem Kopfdarüber und atmen Sie langsamdurch die Nase ein und denMund wieder aus!Inhalieren, drei bis3.4. 5.Kalte HalswickelEin kalter Wickel mit Quarkzieht überschüssigeWärme aus dem entzündetenHals und Kopf.Der Wickel sollte ca. 18 ° Chaben.AntibakteriellesRachensprayDurch frühzeitige Anwendungkann die NotwendigkeiteinerEinnahme herkömmlicherAntibiotikareduziertwerden.Gurgeln mit Salzlösung1/4 TL Salz in lauwarmemWasser auflösen unddamit einige Minutengurgeln.STADA-Produkte:Grippostad ® C HartkapselnZur symptomatischen Behandlung von gemeinsamauftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen,Schnupfen und Reizhusten im Rahmeneiner einfachen Erkältungskrankheit. Bei gleichzeitigemFieber oder erhöhter Körpertemperatur wirktGrippostad ® C fi ebersenkend. Durch die fi xe Kombinationder Wirkstoffe in Grippostad ® C kann bei Beschwerden,die überwiegend eins der genanntenSymptome betreffen, keine individuelle Dosisanpassungvorgenommen werden. In solchen Situationensind Arzneimittel in anderer Zusammensetzung vorzuziehen.Hinweis: Schmerzmittel sollen über längereZeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragendes Arztes eingenommen werden. Enthält: Lactose.Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte diePackungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oderApotheker. STADA GmbH, Stadastraße 2–18,61118 Bad Vilbel, Stand: November 2010Grippostad ® Erkältungsbalsam10 g E ucalyptusöl / 5 g ger einigtes Terpentinöl /10 g racemischer Campher pro 100 g Creme. ZurBesserung der Beschwerden bei Erkältungskrankheitender Atemwege mit zähfl üssigem Schleim. BeiBeschwerden, die sich innerhalb von 4–5 Tagennicht bessern oder sich verschlimmern, bei Atemnot,Fieber oder bei eitrigem oder blutigem Auswurfsollte ein Arzt aufgesucht werden. Zur Anwendungbei Jugendlichen und Erwachsenen. Enthält Cetylstearylalkoholu. Propylenglycol. Zu Risiken und Nebenwirkungenlesen Sie bitte die Packungsbeilageund fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. STADAGmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel,Stand: April 2013Denn die Erreger können bis zu dreiStunden an Türklinken, U-Bahn-Haltestangen,Tastaturen und anderen Oberflächenansteckend bleiben. Bei Berührunghaften sie sich an die Hände undgelangen beim nächsten Nasekratzenoder bei anderweitigem Griff ins Gesichtan das begehrte Ziel: die Schleimhäuteunserer Atemwege. Häufiges Händewaschenist daher gerade in der Erkältungszeitdas Gebot der Stunde – damitdas große Hatschi keine Chance hat.Schnelles Aus für Kratzen im HalsKaum bekannt: Schluckbeschwerden,Heiserkeit und Halsschmerzen lassensich in vielen Fällen schnell und unkompliziertbehandeln. Denn häufigstecken Bakterien hinter den Beschwerden.Und sie lassen sich, andersals die für Schnupfen verantwortlichenRhino- und Coronaviren, direkt bekämpfen.Bewährt hat sich z. B. der natürlicheWirkstoff Fusafungin. Als Spraygelangt der Wirkstoff tief in die oberenAtemwege, wo er die Entzündunghemmt und Bakterien abtötet. Die Behandlungmit Fusafungin sollte nachdem Abklingen der Beschwerden zweibis drei Tage fortgesetzt werden, damitsichergestellt ist, dass alle Krankheitskeimebeseitigt sind.Locabiosol ®Wirkstoff: Fusafungin. Zur unterstützenden entzündungshemmendenund antibakteriellen Therapie beiakut entzündlichen Erkrankungen der oberen Luftwege,wie z. B. Halsschmerzen, Heiserkeit, verstopfteNase. Erw. u. Kdr. > 12 J. Aromastoffe enthaltenPropylenglycol, chinesisches Minzöl (Menthol) undCampher. Enthält gering. Mengen Alkohol (wenigerals 100 mg pro Dosis). Zu Risiken und Nebenwirkungenlesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragenSie Ihren Arzt oder Apotheker. STADA GmbH,Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel,Stand: Dezember 2011NAC-STADA ® akutWirkstoff: Acetylcystein. Zur Verfl üssigung desSchleims und Erleichterung des Abhustens bei erkältungsbedingterBronchitis. Zur Anwend. b. Erwachsenenu. Jugendl. ab 14 J. Hinweis: EnthältAspartam und Natrium. Zu Risiken und Nebenwirkungenlesen Sie die Packungsbeilage und fragenSie Ihren Arzt oder Apotheker. STADA GmbH, Stadastraße2–18, 61118 Bad Vilbel, Stand: April 2012


10 Alles Gute für den KörperPHYTOPRÄPARATEHeilen mit derKraft der Natur –PhytopräparateDie Phytotherapie bzw. Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapieverfahren.Rückblicke führen uns heute zu Quellen, die bereits in der Antike liegen.Die Kenntnisse über die Heilkräfte der Natur wurden von Generation zu Generationweitergegeben. Sie ist mehr als eine jahrtausendelange angewandte Heilkunde, dieWirksamkeit vieler Heilpflanzen ist inzwischen wissenschaftlich belegt.Nicht nur der Mensch, sondern auch die Tierewussten und wissen heute noch die Heilkräfte derNatur zu nutzen. So kaut beispielsweise ein Seehund,der sich an einer Riffkante verletzt hat,Blätter des Seetangs und bedeckt damit die verletzteStelle. Der Seetangextrakt wirkt antimikrobiell,pilztötend und regt das Immunsystem an.Tiere nutzen Pflanzen instinktiv, um ihre Verletzungenzu heilen.Pflanzenheilkunde für die GesundheitBei der Phytotherapie werden entweder Bestandteileder Pflanzen oder auch ganze Pflanzen alsFrischpflanzen, Extrakt oder in Form von Tee,Kapseln, Tropfen, Pulver oder Salben eingesetzt.Aufgrund ihres breiten Wirkungsspektrumsund ihrer im Vergleich zu synthetisch hergestelltenArzneimitteln oftmals geringeren Nebenwirkungensind die pflanzlichen Präparate sehrbeliebt. Trotzdem bedeutet „pflanzlich“ nichtgleichzeitig „ungefährlich“. Auch hier sind Nebenwirkungennicht ausgeschlossen und Dosierungs-80 %der Weltpopulation nutzen lautder Weltgesundheitsorganisation(WHO) die Phytotherapie.empfehlungen zu berücksichtigen. Grundsätzlichempfehlen wir, Phytopräparate in einer Apothekezu kaufen, die fachkundig berät. Die Natur bieteteine Vielzahl an Heilpflanzen.Ein Extrakt der Ginkgo-biloba-Blätter kann beiGedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Oh-Seetang[seemännisch: Tang]Alpenwegerich[Plantago alpina]Ginkgo[Ginkgo biloba]Mönchspfeffer / Keuschlammfrucht[Agnus castus]


Alles Gute für den Körper 11STADA-Produkte:Agnus CastusWirkstoff: Keuschlammfrüchte-Trockenextrakt.Rhythmusstörungen der Regelblutung (Regeltempoanomalien),Spannungs- und Schwellungsgefühl inden Brüsten (Mastodynie), monatlich wiederkehrende Beschwerdenvor Eintritt der Regelblutung (prämenstruelle Beschwerden).Hinweis: Enthält Glucose und Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungenlesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie IhrenArzt oder Apotheker. STADApharm GmbH, Stadastraße 2–18,61118 Bad Vilbel, Stand: September 2007Hoggar BalanceWirkstoff: Passionsblumenkraut-Trockenextrakt. Beinervösen Unruhezuständen. Enthält Glucose undSucrose (Zucker). Zu Risiken und Nebenwirkungenlesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oderApotheker. STADA GmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel,Stand: Mai 2008rensausen (Tinnitus) sowie Schwindel und Migränehelfen. Mit zunehmendem Alter können dieseSymptome häufiger auftreten. Schuld ist unteranderem eine nachlassende Durchblutung desGehirns. Ginkgo fördert die Hirndurchblutung,hemmt die Blutgerinnung und verbessert dieFließgeschwindigkeit des Bluts. Bei gleichzeitigerEinnahme blutgerinnungshemmender Arzneimitteloder bei Schwangerschaft sollte vor der Anwendungvon Ginkgo ein Arztgespräch erfolgen.Der Mönchspfeffer oder die Keuschlammfrucht(Agnus castus) wird bei monatlich wiederkehrendenBeschwerden vor der Menstruation wie Gereiztheit,Konzentrationsstörungen, Wasseransammlungim Körper, Spannungsgefühl in denBrüsten, Unterleibs-, Kopf-, Rückenschmerzenoder Zyklusstörungen eingesetzt. Auch bei Kinderwunschoder Wechseljahrbeschwerden wirddie Frucht verwendet, da sie auf den weiblichenHormonhaushalt regulierend wirkt. Vorsicht istwährend der Schwangerschaft und Stillzeit oderbei Anwendung von Arzneimitteln, die das körpereigeneDopamin beeinflussen, geboten.Wer häufig nervös, innerlich angespannt undüberreizt ist, kann schwer den Tag genießen undnachts meist nicht schlafen. Oft plagen die BetroffenenÄngste, die sie zugleich in Stresssituationenversetzen. Die Leistungsfähigkeit sinkt, das innereGleichgewicht ist gestört, Körper und Seele leiden.Die Passionsblume kann helfen, sowohl dieinnere Balance als auch die Konzentrationskraftwiederherzustellen, Ängste zu lösen und das Einschlafenzu erleichtern. Wechselwirkungen oderAbhängigkeiten sind nicht bekannt. Passionsblumenkrautals Trockenextrakt ist zur Langzeitbehandlunggeeignet.Die Wurzel der Teufelskralle wird in der unterstützendenTherapie von Verschleißerscheinungendes Bewegungsapparats wie Rheuma oderArthrose verwendet. Die Teufelskralle wirktentkrampfend, schmerzlindernd und leicht entzündungshemmend– Gelenkbeschwerden werdengelindert. Zudem können die Bitterstoffe derPflanze Appetit und Verdauung anregen. Bei Magen-oder Darmgeschwüren sowie Gallensteinleidensollte die Teufelskralle nicht angewandtwerden.Der Extrakt der Efeublätter lindert Husten undwirkt grundsätzlich bei Erkältungskrankheitender Atemwege. Die Inhaltsstoffe sind schleim- undkrampflösend. Das Sekret kann leichter abgehustetund abtransportiert werden. Der Extrakt lässtsich mit vielen Medikamenten kombinieren.Passionsblume[Passiflora incarnata]Efeublätter[Hedera helix]Teufelskralle[Harpagophytum procumbens]


HO12Alles Gute für die SeeleHNDer Glücksmacher:die chemische Formelvon SerotoninHOKÖRPERCHEMIEGegen denWinter-Blues400.000Deutscheleiden Schätzungenzufolge unter SAD.NH 2HNNH 2Wer kennt das nicht? Obwohl es viele Dinge gibt, auf die man sich im Winter freuenkann – Plätzchen, Adventskalender und lange Spaziergänge im Schnee –, macht vorallem die Dunkelheit vielen zu schaffen. „Saisonal abhängige Depression“ nennendas die Fachleute. Aber ist es wirklich nur das Wetter, das unsere Stimmung drückt?Und wie bleiben wir auch in der kalten Jahreszeit fit und fröhlich?Während der Burnout erst in den letztenJahren stärker in das Bewusstseinder Öffentlichkeit gelangt ist, ist diesog. Winterdepression bereits seitLängerem bekannt und relativ gut erforscht.Schon in der Antike beschriebeneinflussreiche Ärzte wie Hippokratesund Aretaios eine „Melancholia“,welche die Menschen in der Winterzeitbefiel.Obwohl diese Antriebslosigkeit offiziellals depressive Störung verzeichnetwird, ist sie davon doch schon durchihre Symptome leicht zu unterscheiden:Während depressive Menschen eherweniger schlafen und wegen Appetitlosigkeitabnehmen, führt die Winterdepressionhäufig zu verlängerten Schlafzeitenund Heißhungerattacken.Sonnenlicht aber ist ein wichtiger Faktorfür die Produktion des GlückshormonsSerotonin: Seine Ausschüttungwird von den dafür zuständigen Gehirnzellennach einer „inneren Uhr“ gesteu-ert, die direkt mit unserem TagesablaufUnd auch heute kennen viele diesesProblem: Morgens aufzustehen fällt beiDunkelheit schwerer, draußen ist von„weißer Pracht“ meist nicht einmal zuträumen, Regen und graue Wolkendeckenbegleiten unseren Tag – und wennwir von der Arbeit kommen, ist es auchschon wieder dunkel. Wir werden antriebslos,fühlen uns bedrückt und sehnenden Frühling schon im Novemberherbei. Rund 400.000 Deutsche leidenSchätzungen zufolge unter Saisonal abhängigerDepression (SAD), die allgemeinauch als „Winterdepression“ bezeichnetwird.»Wer schon im Sommermit Grauen anden Winter denkt, istbesonders gefährdet.«Schöne WinterzeitWährend wir im Sommer viel Zeit draußenverbringen, sind die Zeiträume fürSpaziergänge im Winter selbst bei schönemWetter sehr eng. Die Sonne gehtspäter auf und früher unter, die kurzeZeit dazwischen verbringen die meistenvon uns im Büro.Der MythosSchokolade macht wirklich glücklich –aber anders, als man denkt:Viele glauben, dass Schokolade glücklichmacht, weil sie Serotonin enthält. Das stimmtauch, allerdings gibt es gesündere Lebensmittel,die eine viel größere Menge desGlückshormons enthalten – Walnüsse zumBeispiel oder Bananen. Eine wirkliche Lösungist das aber nicht, denn nur im Gehirn selbstproduziertes Serotonin kann auch von ihmverarbeitet werden. Doch das sollte Schokoladenliebhabernicht davon abhalten, sich abund zu einfach mal etwas zu gönnen – dennauch das macht glücklich.


Alles Gute für die Seele 13zusammenhängt. Im Winter, wenn dieTage kürzer werden, gerät dieserRhythmus aus dem Gleichgewicht. Deshalbwird weniger Serotonin ausgeschüttetund wir sind damit im wahrstenSinne „unglücklicher“. Die „Winterdepression“ist also keinesfalls – wie dieechte Depression – eine dauerhafte psychischeStörung, sondern vielmehr einhormonell bedingtes Problem.Vorfreude hilftUnd so können wir unser Gehirn in denWintermonaten austricksen – denn esreagiert auch auf instinktive Anreize:Wer sich also schon das ganze Jahr aufden Skiurlaub freut oder die gebranntenMandeln vom Weihnachtsmarktherbeisehnt, der wird schon alleindurch die Erfüllung dieses Wunsches ineinen „Glückszustand“ versetzt. Weraber schon im Sommer mit Grauen anden Winter denkt, ist besonders SADgefährdet.Dabei ist der Winter doch eigentlich etwasSchönes. In Europa gehören wir zuden wenigen Menschen auf der Welt,die tatsächlich vier Jahreszeiten genießenkönnen – von sonnigen Frühlingstagenzu Höchsttemperaturen im Sommerbis zu rot-brauner Blätterprachtim Herbst und weißer Schneelandschaftim Dezember. Außerdemregt die Adventszeit uns dazu an,mehr Zeit mit der Familie zu verbringen,die Feiertage garantiereneine Auszeit vom Alltagsstress.Fünf Tipps gegen den Winter-Blues2 .Aromatherapie/BadeöleFür ausgedehntes Baden ist im Winterbesonders viel Zeit. Wenn es draußenschmuddelig und kalt wird, verwandelnSie Ihr Bade zimmer in Ihren persönlichenWellness bereich! Kerzen geben dierichtige Atmosphäre, ausgesuchte Aromaöle wirken anregend, entspannendoder beruhigend.3.5.4.1.LichttherapieSpeziell dafür entwickelte Tageslichtlampen könnendem Körper vorgaukeln, dass die Sonne scheint.Aber beachten Sie: Die Lichttherapie funktioniertvor allem am frühen Morgen. Nach mittags undabends kann sie den Körper eher zusätzlichirritieren – und zu Schlafstörungen führen.Johanniskraut &Vitamin DDie Natur schlägt uns mit schlechtemWetter und kurzen Tagen einSchnippchen – sie bietet uns aberauch Entlastung: Johanniskraut etwaenthält Wirkstoffe, die beruhigendwirken. Vitamin D dagegen kann nurdurch Lichteinstrahlung produziertwerden und fehlt uns somit im Winter.Regelmäßige Spaziergänge,sogar bei bedeckter Witterung, könnenaber für ausreichende eigeneVitamin-D Ausschüttung sorgen.SommermomentezurückholenWer mit dem Winter partoutnichts anfangen kann, sollte versuchen,die Sommerlaune auchüber die dunklen Monate hinwegzu bewahren. Nehmen Siesich Zeit, Fotos der schönstenGartenparty anzusehen, oderprobieren Sie doch einfach dasleckere Nudelsalat-Rezept nocheinmal aus! Der schmecktsicher auch im Winter.SportSo hart es für manche klingen mag: Frühsportwirkt Wunder. Vor allem am Morgenregt er die Serotoninproduktion an – undbringt uns entspannter durch den Tag.Und wer einmal im Rhythmus ist, demfällt auch das Aufstehen leichter.


14Alles Gute für die SeeleUm ca.167 %haben die Krankmeldungenwegen psychischer Leiden zwischen2004 und 2012 zugenommen.STRESS UND BURNOUTWenn der Alltagzur Belastung wirdDie meisten von uns sehnen sich schon am Montag das Wochenendeherbei – Stress auf der Arbeit ist für viele ein Dauerzustand. Wenn esdann auch zuhause nicht glatt läuft, fühlen wir uns schnell überfordert.Wir werden launisch, energielos – und in Extremfällen machtunser Körper einfach schlapp. Seit einigen Jahren gibt es für diesehochgradige Überlastung einen Namen: „Burnout“. Aber was steckteigentlich dahinter? Und wie kann man vorbeugen?Bei jedem500. Mann undjeder 300. Frauhaben Ärzte 2012 einen Burnout aufder Krankschreibung vermerkt.11,7 %der Beschäftigten lesen täglichoder fast täglich dienstlicheE-Mails außerhalb der Arbeitszeit.Man könnte sagen, ohne „Burnout“wäre die Weltliteratur um einige Juwelenärmer. Schon Robert Musil undFranz Kafka fühlten sich schlaff, ausgelaugtund betrübt – und für die Behördendes Kaiserreichs war „Neurasthenie“,wie man das Phänomen damalsnannte, ein sofortiger Grund für monatelangeFreistellung.»Burnout isteine ArtRisikozustandund keineKrankheit.«Herbert Rebscher,Chef der DAK-GesundheitUnd das, obwohl es im frühen 20. Jahrhundertweder Handys noch Internetgab. In unserer beschleunigten Weltfühlen viele sich zunehmend überlas-tet. Die Balance zwischen Arbeits- undPrivatleben zu halten wird immerschwerer. Das zeigt auch der Gesundheitsreportder DAK: Während sich1997 nur jeder 50. Erwerbstätige wegeneines psychischen Leidens krankmeldete,war es 2012 schon jeder 22.Die Hemmschwelle sinktIn Fachkreisen aber ist man sich uneinigüber die „Diagnose Burnout“.Manche sprechen von einer „Modekrankheit“und warnen davor, dasPhänomen überzubewerten. Anderebegrüßen, dass durch die „Burnout“-Diskussion die Hemmschwelle niedrigergeworden ist und Betroffene sicheher an Familie und Ärzte wenden. Ineinem sind sie sich einig: Man sollteeinen Burnout nicht mit Depressiongleichstellen. So betont auch HerbertRebscher, Chef der DAK-Gesundheit:„Burnout ist eine Art Risikozustandund keine Krankheit.“Das Thema aus der Tabuzone holenAber es kann eine werden, wenn manauf die Alarmzeichen des eigenenKörpers nicht reagiert. Doch das fälltschwer: Eine Studie zeigt, dass psychischeErkrankungen in der Arbeitsweltnoch immer stigmatisiert werden. DasVerständnis seitens der Kollegen wirdheute sogar eher geringer geschätzt alsvor zehn Jahren. „Betriebe und betroffeneMitarbeiter müssen das Themaaus der Tabuzone herausholen“, fordertRebscher. Denn gerade das Engagementder Arbeitgeber spielt bei derVorbeugung eine wichtige Rolle. Siekönnen Gefährdete rechtzeitig entlasten– und vor allem in persönlichen Gesprächeneiniges bewirken.So gilt bei Burnout wohl eine Faustregel,die auch in vielen anderen Bereichen desLebens sinnvoll ist: Nur wer mit Problemenoffen umgeht und sich nicht einkapselt,dem kann geholfen werden.


6TippsAlles Gute für die Seele 15So bleiben Sie fit – und bewahren Ihr Feuer vor dem Erlöschen1. Realistische Ziele setzenAuch wenn wir uns das wünschen: Niemandkann alles. Mit Motivation und Fleiß können Sievieles erreichen – doch achten Sie darauf, nichtdas Unmögliche zu verlangen. Nur so werdenSie ihre Projekte erfolgreich abschließen nen. Atmen Sie durch und bleiben Sie realis-köntisch!Manchmal ist weniger mehr.2. Selbstkritik für die richtigenMomente aufsparenSich selbst zu hinterfragen ist gut und richtig –nur so können wir uns weiterentwickeln. Aberübermäßige Selbstkritik kann schnell unsichermachen. Gönnen Sie sich Fehlschläge – dennsie gehören zum Leben dazu!3. Auch mal „Nein“ sagenAnderen helfen ist nicht nur ein Gebot der Moral– es kann auch uns selbst glücklich machen.Dennoch gilt: Die Mischung macht’s. Wer selbstrotiert, sollte sich nicht noch die Arbeit andereraufhalsen. Also trauen Sie sich, auch mal „Nein“zu sagen – Ihr Körper wird es Ihnen danken!4. Bewusst Auszeiten nehmenSchon der Mönch Bernard von Clairvauxschrieb um das Jahr 1150 an Papst EugeniusIII.: „Gönne Dich Dir selbst.“ KlugeWorte – denn nur wer mit sich zufrieden ist,kann es anderen recht machen. Tipp für Workaholics:Tragen Sie Auszeiten fest in Ihren Kalenderein – als Termin mit sich selbst!5. Dienst ist Dienst undSchnaps ist SchnapsAuch in Zeiten der ständigen Vernetzung solltenSie die richtigen Prioritäten setzen. Arbeitsstresslässt sich besser bewältigen, wenn SieIhr soziales Umfeld pfl egen – und das brauchtZeit. Entspannen Sie mit Ihrer Familie! VerpassenSie nicht die wichtigen Dinge im Leben!6. Bewegung undgesunde ErnährungWenn der Körper schwächelt, hat es die Seeledoppelt schwer. Ausgewogene Ernährung undSport gehören zu einem gesunden Lebensstil.Und wer joggen oder boxen geht, kann dabeiauch den Frust über Chef und Kollegen rauslassen.Phasenmodell:4PROFESSIONELLE HILFE53VERÄNDERUNG12REGENERATION8 %der Arbeitnehmer sind ständigerreichbar – und jeder Viertevon ihnen leidet untereiner Depression.66 %aller Krankmeldungenwegen psychischer Leidenbetrafen 2012 Frauen.1 Enthusiasmus (zu hohe Ziele)2 Stagnation (Ziele werden nicht erreicht)3 Frustration (Ärger über sich selbst)4 Apathie (Loslösung, Gleichgültigkeit,Pessimismus)5 BurnoutDie Motiviertesten unter uns sind auch diejenigen,die besonders Burnout-gefährdet sind.Denn der Kreislauf, der in den Burnout führt,beginnt meist mit überhöhten Anforderungenan sich selbst. Nur wer sich Ruhephasengönnt und realistische Ziele steckt, kann Frustration,Apathie und letztlich Burnout verbeugen.Aber Vorsicht: Während Veränderungennoch bis zur dritten Phase wirksam sein können,sollten Sie spätestens mit dem Erreichenvon Stufe 4 professionelle Hilfe aufsuchen.Weitere Informationenvon STADA: Sind SieBurnout-gefährdet?Einen Selbsttestund weitere InformationenzumThema fi nden Siehier:www.stada.de/burnout


16 Alles Gute für die SeeleBeruf und entwicklungIch brauchedringendmal einCoaching!Mein Kollegenutzt mich aus.Wenn ich einmal„Ja“ sage, kommt erimmer wieder.Man musssich gegenseitighelfen.Miriam beschwert sich bei ihrem Freund Jan:„Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ist das,was ich im Büro täglich mache, überhauptdas Richtige für mich? Ich binso frustriert, meine Kollegen nutzenmich aus und mein Chef fördertmich überhaupt nicht! Vielleicht sollteich etwas ganz anderes machen.“Jan schüttelt leicht resigniert denKopf – seit Monaten ist es das gleicheProblem, das die beiden beim Abendessenbesprechen.Es gibt Situationen, in denen man sichberuflich oder persönlich weiterentwickelnmöchte. Aber es fehlt entwederan grundlegender Orientierung oderman ist hin- und hergerissen zwischenden verschiedenen Möglichkeiten. Beieinem professionellen Coaching werdenmit dem Betroffenen Wege aus der verfahrenenLage erarbeitet. Coachingumfasst eine Vielzahl von TrainingsundBeratungskonzepten. Da der Begriff„Coach“ jedoch nicht geschützt ist,sollte bei der Auswahl des Beraters besondersauf Ausbildung und Qualifikationgeachtet werden. Auch die persönlicheEbene muss stimmen, wenn mansich erfolgreich über das eigene Innenlebenaustauschen will. Ist der richtigeTrainer gefunden, können bereits inwenigen Sitzungen Blockaden überwundenund die richtigen Entscheidungengetroffen werden. Ein guter Coachstellt Fragen, die sonst keiner stellt. Erhört sehr aufmerksam zu und fördertdie Fähigkeit, wieder selbst das Steuerzu übernehmen und die richtigen Entscheidungenfür die eigene Weiterentwicklungzu treffen.Das Innere TeamEine Methode im Coaching ist das sogenannte„Innere Team“. Der HamburgerPsychologe Friedemann Schulz vonThun entwickelte dieses Konzept in den90er-Jahren. Wie einst schon GoethesFaust rief: „Zwei Seelen wohnen, ach,in meiner Brust“, haben wir manchmalsogar mehrere „Stimmen“ in uns, dieuns vollkommen Gegensätzliches mitteilenwollen. Ein Beispiel aus der Praxis:Ein Kollege bittet Miriam darum,eine Arbeit für ihn zu erledigen. Miriammöchte nicht „Nein“ sagen undschwankt dadurch emotional zwischenÄrger („Er nutzt mich aus“), Kollegialität(„Man muss sich gegenseitig helfen“)und Sorge („Wenn ich einmal ‚Ja‘sage, kommt er immer wieder“). Da-


Alles Gute für die Seele17durch entsteht ein innerer Zwiespalt.In seinem Modell nennt Schulz vonThun solche inneren Anteile „Mitgliederdes Inneren Teams“, etwa „dieHilfsbereite“, „die Ängstliche“ oder„die Pessimistische“. Nach Schulz vonThun ist es wichtig, jedes innere Teammitgliedzu würdigen, denn „innerePluralität“ ist menschlich und wertvoll.Bei schwierigen Entscheidungen empfiehlter daher, eine „innere Teamsitzung“abzuhalten. Dabei lässt man dieverschiedenen Stimmen erst mal zuWort kommen, ohne sie in diesemSchritt zu bewerten. Hat man die einzelnenTeammitglieder gehört, lässtsich mithilfe des Teamleiters – demübergeordneten Ich – ein Kompromisstreffen. Diese Vorgehensweise führtlaut Schulz von Thun zu höhererSelbstzufriedenheit und einem authentischenHandeln.Miriam vereinbart nach vielen MonatenFrust im Job einen Coachingterminund findet dort heraus, dass nicht ihreTätigkeit an sich das Problem ist.BuchtippFriedemann Schulz von Thun,„Miteinander reden: 3 – Das nere Team‘ und situationsge-‚InrechteKommunikation“Verlag: Rowohlt, Oktober 1998CoachingthemenPersönliches WachstumKommunikationsfähigkeitenSelbstbewusstseinWork-Life-BalanceTeameffektivitätStrategisches Denken21 %50 %28 %26 %34 %32 %Durchschnittliche Dauerdes Coachings2 %länger28 %58 %6 – 12 Monate20 %4 – 6 Monatebis 3 MonateQuelle: ICF Global Coaching-Studie 2012Katja Gehrmann-Weidebietet Systemisches Coaching.Mehr darüber erfahren Sie auf ihrer Homepage:www.kg-frankfurt.deCoaching – Interview mit Katja Gehrmann-WeideFrau Gehrmann-Weide, Sie sind selbstständigerCoach und unterstützen Menschen,die in ihrem Leben auf der Stelle treten undeine neue Perspektive suchen. Was mussman sich unter einem Coaching vorstellen?Bei einem Coaching wird davon ausgegangen,dass der Klient, der sogenannte Coachee,die Lösung für sein Problem selbst weiß bzw.entwickeln kann. Der Coach unterstützt denCoachee bei dieser Entwicklung. So kann gewährleistetwerden, dass die Lösung demSelbstverständnis des Coachees entspricht unddaher leichter umsetzbar ist. Im Gegensatz zueiner Beratung werden im Coaching also keineRatschläge gegeben, sondern Lösungsvorschlägevom Coachee selbst erarbeitet.In welchen konkreten Situationen kommenMenschen für ein Coaching zu Ihnen?Grundsätzlich kann ein Coaching in allen Bereichendes persönlichen und berufl ichen Lebenshelfen. Coaching unterstützt Menschen, dieVeränderungsprozesse oder Verhaltensänderungenanstoßen möchten. UnzureichendeWork-Life-Balance oder die Vereinbarkeit vonFamilie und Beruf sind oftmals Themen. Wichtigist es, sich ein Ziel, zu setzen, beispielsweisedas Ziel motivierter oder entspannter zu sein.Wie läuft ein Coachinggespräch ab undwann sind die ersten Erfolge sichtbar?Nach einem ersten Kennenlernen wird ein Terminvereinbart, der ca. 90 – 120 Minuten dauert.In dieser Zeit wird das eigentliche Themaklar defi niert und dann gemeinsam an einerLösung gearbeitet. Die Frage zu den Erfolgenist nur sehr individuell zu beantworten. Oftmalsist der erste Erfolg überhaupt, dass man sichklar ein neues Ziel gesetzt hat – nämlich etwaspositiv zu verändern. Es kann sein, dass Coacheesdirekt nach einem Coachinggesprächeinen Erfolg sehen und spüren, weil sich beispielsweisestarre Gedankengänge oder Glaubenssätzeplötzlich aufgeweicht haben. Jedereinzelne Schritt zu einer Verhaltensänderung istdemnach ein kleiner Erfolg, aber manchmaldauert es eben länger, bis man etwas umgesetzthat, so wie es auch manchmal dauert,etwas Neues zu erlernen.Und zuletzt noch eine persönliche Frage:Was hat Sie bewogen, eine Ausbildung zumCoach zu machen?Ich bin überzeugt davon, dass sich jederMensch jederzeit positiv in seinem Leben verändernkann und die Ressourcen für neue Lösungenund Veränderungen in sich trägt. Es ist nurwichtig, diese zu entdecken oder einfach wiederzu beleben – und dabei möchte ich gerne unterstützen.


18 Alles Gute für die FamilieGUTEN APPETIT!Gebeizter Lachsmit Reibekuchen undLimettensauerrahm© Verlag Zabert Sandmann / Mario AndreyaFÜR DEN LACHS:Zutaten (für 4 Personen)1 Möhre½ Sellerieknolle1 Stange Lauch200 g Salz200 g Zucker4 Gewürznelken3 Sternanis5 Wachholderbeeren2 unbehandelte Orangen500 g Lachsfi let (mit Haut)4 Radieschen1 Kästchen GartenkresseFÜR DIE REIBEKUCHEN:Zutaten (für 4 Personen)2 große festkochende KartoffelnSalz und Pfeffer aus der Mühle1 Schalotte1 Eigelb1 EL MehlÖl zum AusbackenFÜR DEN LIMETTENSAUERRAHM:Zutaten (für 4 Personen)100 g saure SahneSaft von 2 Limetten15 g PuderzuckerSalz und Pfeffer aus der MühleWeitere Informationenüber Nelson Müller fi ndenSie unter:www.nelsonmueller.de


Alles Gute für die Familie191 Für den Lachs zwei Tage im Vorausdie Möhre und den Sellerie putzen,schälen und in feine Würfel schneiden.Den Lauch putzen, waschen und denweißen Teil in feine Streifen schneiden.Den grünen Teil anderweitig verwenden.Das Gemüse mit dem Salz und demZucker mischen.2 Die Gewürze im Mörser zerstoßen.Die Orangen heiß waschen, trocken reibenund die Schale fein abreiben. DieOrangen in Scheiben schneiden. DieGewürze mit der Orangenschale unterdas Gemüse mischen. Das Lachsfiletauf Gräten prüfen, vorhandene herausziehenund den Fisch mit der Hautseitenach unten in eine Auflaufform legen.Mit der Salz-Zucker-Gemüse-Mischungbedecken und die Orangenscheiben daraufverteilen. Den Lachs mit Frischhaltefoliezudecken, mit einem Küchenbrettbeschweren und im Kühlschranketwa zwei Tage ziehen lassen.3 Am Serviertag für die Reibekuchendie Kartoffeln schälen, waschen undgrob in eine Schüssel reiben. Mit Salzund wenig Pfeffer würzen und beiseitestellen,bis sich die Stärke am Bodenabgesetzt hat. Das entstandene Wasserabgießen. DieSchalotte schälen, in feineWürfel schneiden und mitdem Eigelb zur Kartoffelmasse geben.Mit so viel Mehl bestäuben, dass dieMasse bedeckt ist. Alles gut verrühren.Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzenund aus der Karfoffelmasse portionsweiseReibekuchen ausbacken (siemüssen im Öl schwimmen). Mit demSchaumlöffel herausheben und auf Küchenpapierabtropfen lassen.4 Für den Limettensauerrahm saureSahne, Limettensaft und Puderzuckergut verrühren. Mit Salz und Pfefferwürzen. Das Lachsfilet säubern, kurzabwaschen, mit Küchenpapier trockentupfen und mit einem sehr scharfen,langen Messer in dünne Tranchenschneiden. Die Radieschen putzen, waschenund in Stifte schneiden. Die Gartenkressevom Beet schneiden, waschenund trocken schütteln.5 Zum Servieren die Reibekuchen aufTeller verteilen, den gebeizten Lachsdaneben anrichten und je einenKlecks Limettensauerrahm daraufsetzen.Mit Radieschenstiften undKresse garnieren.Mitmachen und gewinnen!In seinem Restaurant „Schote“ inEssen verzückt er die Genießer, inTV-Shows wie „Lanz kocht“ und„Küchenschlacht“ erobert er die Zuneigungder Zuschauer im Sturm:Nelson Müller ist von Geburt Ghanaer,doch in Deutschland verwurzelt –dank seiner Pfl egefamilie, bei der ereinen ersten Zugang zu den Geheimnissender guten Küche bekam. Inseinem ersten Kochbuch „Meine Rezeptefür Body and Soul“ präsentierter nun seine besten Rezepte undwürzt diese mit eingestreuten Kindheitsereinnerungenund privaten Erlebnissen.Um unser Kundenmagazin weiterzu verbessern, würden wir unsfreuen, wenn Sie an unserer kurzenOnline-Befragung und derVerlosung von zehn Kochbüchern„Meine Rezepte für Body andSoul“ von Nelson Müllerteilnähmen. Bis zum1. Dezember 2013 fach unter dem Linkein-www.stada.de/allesgute-gewinnspiel den Fragebogenausfüllen undteilnehmen. Viel Erfolg!


20 Alles Gute für die FamilieZIEHEN SIE SICH WARM AN!Harter WinterRund200 Malerkrankt jeder Mensch imLaufe seines Lebens aneiner Erkältung.Quelle: FocusWarme Schuhe, Mütze und Regenschutz – wer sich richtig anzieht,kommt gesünder durch den Winter. Das finden zumindest die meistenEltern. Die Sprösslinge sehen das jedoch manchmal ganz anders ...„Ziehst du bitte eine Mütze an?“ WennKonstantin aus dem Haus geht, kannich das blind in den Flur rufen. Passtimmer, denn von allein zieht er dieMütze nie an. „Draußen sind Minusgradeund du fährst mit dem Fahrrad“, erinnereich ihn freundlich und schiebeeinen meiner berüchtigten Witze nach.„Dir werden die Ohren abfallen.“ Volltreffer,das merke ich gleich an der bedrohlichenStille im Flur. Und Lisa windetsich prustend auf der Küchenbank:„Macht nix, die sind eh viel zu groß.“Welche Hausmittelchen solltenin der Erkältungszeit in derHausapotheke nicht fehlen?Salbeitee – beim ersten Kratzenim Hals trinken oder gurgeln.Thymiantee unterstütztdie Behandlung bei Husten.Honig – in heißer Milch eingerührt,beruhigt er Hals und Rachen.Hals- und Hustenbonbons –viel Lutschen hilft bei Halskratzen.Nasenspülkanne und Kochsalz –Spülungen mit Salzwasser beugenErkältungen vor und helfen bei Schnupfen.»Dir werden dieOhren abfallen.«Ich werfe ihr einen möglichst bösenBlick zu: Pubertierende große Schwesternsind die Pest. Ich frage michmanchmal, wie unser sieben Jahre alterKonstantin ohne teure psychologischeBegleitung zum Mann reifen soll.Aber gut, ich hätte ja einfach selbst denMund halten können. „Konstantin?“,frage ich vorsichtig. „Alles in Ordnung?“„Wawa“, kommt eine mauligunverständlicheStimme aus dem Flur.Neugierig spähe ich um die Ecke. MeinSohn hat eine Ganzkopf-Verhüllungaus zwei Mützen und Schal angelegt.Ich frage mich, wie er darunter atmet,geschweige denn spricht. „Entschuldigung“,sage ich. „O.k.“, erwidertKonstantin. Und dann wittert er seineChance: „Lieber keine Mütze!“ Ich blei-be hart: „Doch. Und Handschuhe. In anderenTeilen der Welt wären die Kinderfroh, wenn sie so tolle Handschuhe hätten.“Wieder ein Kichern aus der Küche.„Oh ja“, Lisa ist heute in Fahrt.„So schöne Mädchenhandschuhe hät-ten bestimmt alle Jungs auf der ganzenWelt gerne.“ Treffer. Versenkt! Dieschönen roten Handschuhe – und ichschwöre, die Farbe ist das Einzige, wasvielleicht entfernt auf Mädchen schließenlassen könnte – fliegen in hohemBogen ganz oben auf die Garderobe.„Ich will keine Mädchenhandschuhe“,meutert Konstantin. „Mädchenhandschuhesind blöd, Mädchenhandschuhehat sonst keiner im Fußball.“ Mir drohenlangsam die Argumente auszugehen,trotzdem habe ich nicht vor, kleinbeizugeben, und angele nach den Hand-1 Petra (42)2 Julia (16)3 Konstantin (7)4 Lisa (14)5 Michael (46)4


Alles Gute für die Familie21schuhen über uns. Hinter Konstantinöffnet sich die Haustür und Juliakommt herein. „Schweinewetter“,stöhnt sie und pfeffert ihre Pumpsdurch den Flur. „Meine Füße sind fasterfroren.“ Ich nicke rechthaberisch undwerfe einen vielsagenden Blick auf ihreher sommerliches Outfit. „Es gibt keinschlechtes Wetter, es gibt nur die falscheKleidung, das könnte man mit16 eigentlich wissen.“ Mit diesen geflügeltenWorten wende ich mich wiederan Konstantin: „Siehst du, es ist kaltdraußen! Und wenn man sich nichtrichtig anzieht, dann friert man, undwenn man friert, dann wird mankrank. Willst du krank werden?“ Konstantinschüttelt entschieden den Kopf:„Wird Julia jetzt krank? Wie krankwird Julia denn jetzt? Sehr krank?Muss sie ins Krankenhaus?“ In der Küchewiehert es schon wieder: „Undwenn du keine roten Mädchenhandschuheanziehst, wirst du auch ganzkrank. Deine Finger bekommen Hustenund müssen im Bett bleiben und dannmusst du ohne Finger in die Schulegehen.“ Mir platzt der Kragen: „LIII-SAAA! Jetzt reicht es aber. Sei still!Und du“, ich wende mich gereizt anmeine Älteste, „sorge bitte für eine angemesseneWintergarderobe! Und du,Konstantin, ziehst jetzt die Handschuhe»Es gibt keinschlechtes Wetter,es gibt nur diefalsche Kleidung.«an und gehst zum Fußball! Ende derDiskussion.“ Entschieden öffne ich dieTür und schiebe Konstantin hinaus.Draußen steht mein Mann. Mütze,Schal, Wintermantel, Handschuhe –alles dran. Wie aus der Winterkollektionbeim Herrenausstatter. Sieht außerdemgut aus, denke ich bei mir. Ich weißwirklich nicht, warum die Kinder so einTheater machen. „Lasst mich durchund kommt mir nicht zu nahe“, keuchter mit krächzender Stimme. „Ich glaube,ich habe Fieber. Mädels, wer kochtmir einen Tee?“ Lisa und Julia springen.Hilfsbereit sind sie. Ich treibe eiligKonstantin zu seinem Fahrrad, bevorer falsche Schlüsse zieht. „Viel Spaßbeim Fußball“ – eine Kusshand. Danngehe ich zurück ins Haus. Mir ist kalt– ich habe nur ein T-Shirt an und bin inStrümpfen. Tolles Vorbild. Mal ehrlich,ich finde, der Winter ist eine harte Zeit.2513


22 Alles Gute für die FamilieHormonell, cHemiscH oder natürlicH?Verhütungsmethoden:Für jede Frau die richtigeDiebeliebtesteVerhütungsmethode derdeutschen Frauen ist diehormonelle Schwangerschaftsverhütung.Heute steht jeder Frau eine große Auswahl an Verhütungsmethodenzur Verfügung. Dank vielfältigster Möglichkeiten kann sie dasVerhütungsmittel wählen, das ihren Bedürfnissen entspricht undvon ihrem Körper am besten vertragen wird. Zuverlässigkeit spieltnatürlich hierbei eine entscheidende Rolle.AntibabypilleWie zuverlässig eine Methode verhütet,verrät der so genannte Pearl-Index. Ergibt an, wie viele von 100 Frauen innerhalbeines Jahres mit einer entsprechendenVerhütung schwanger gewordensind. Je niedriger der Pearl-Indexist, desto sicherer ist die Verhütungsmethode.Die beliebteste Verhütungsmethode derdeutschen Frauen ist die hormonelleSchwangerschaftsverhütung. Hierbeiwird die Antibabypille (kurz Pille) amhäufigsten genutzt. Die kontrazeptiveWirkung der Pille beruht darauf, dassdurch die Hormone Östrogen und Gestagender Eisprung verhindert wird(Ovulationshemmung). Zusätzlich wirddie Viskosität des Schleims im Gebärmutterhals(Zervixschleim) erhöht, sodassdie Fortbewegung der Spermienbeeinträchtigt wird. Die Pille ist eineder zuverlässigsten Verhütungsmethoden.Sie hat einen Pearl-Index von 0,1bis 0,9. Je nach Zusammensetzung lassensich verschiedene Pillentypen unterscheiden.Hierbei spielt die Dosierungder einzelnen Hormone eine Rolle.Für Frauen, die nicht täglich an dieHormonimplantatEinnahme der Pille denken wollen,kann ein Hormonimplantat (Implanon® ) interessant sein. Das streichholzgroßeVerhütungsstäbchen wird unterlokaler Betäubung auf der Innenseitedes Arms direkt unter die Haut gesetzt.Es gibt dauerhaft Gestagen ab, wodurchder Eisprung verhindert und der Zervixschleimverdickt wird. Das StäbchenHormonspiralekann etwa drei Jahre im Körper verbleibenund ist so sicher wie die Pille.KupferspiraleDas Implantat ist ebenfalls eine guteAlternative für Frauen, die kein Östrogenvertragen. Scheiden- oder VaginalringDiaphragmaAuch PflasterTemperatur methode(Transdermale Therapeutische Systeme,TTS) sind geeignet, Hormone zurOvulationshemmung in den Körpereinzubringen. In Deutschland gibt esbisher ein einziges Pflaster. Jeweils anTag 1, 8 und 15 des Monatszyklus mussein neues Pflaster, das eine Östrogen-/Gestagen-Kombination freisetzt, aufgeklebtwerden. Da die vierte Wochepflasterfrei bleibt, kommt es zur Blutung.Das Pflaster ist für Frauen, die


Alles Gute für die Familie23»Die Pille ist eine derzuverlässigstenVerhütungsmethoden.«mehr als 90 kg wiegen, nicht geeignet.Der Pearl-Index entspricht demder Pille.Die so genannte Dreimonatsspritzewird als Depotspritzealle drei Monate vom Arzt in denGesäß- oder Oberarmmuskel gespritzt.Das enthaltene Gestagen verhindertden Eisprung. Der größte Vorteilder DreimonatsspritzePflaster besteht darin, dass – im Gegensatzzur Pille – keine Einnahmefehlerauftreten können (Pearl-Index 0,3bis 1,4).Zu den hormonell schützenden Methodenzählt auch der Scheiden- oder Vaginalring.Der Verhütungsring, dervon der Frau selbst eingesetzt werdenkann, passt sich dank derDreimonatsspritze elastischen Kreisform anden weiblichen Körper an. Er enthälteine Hormonkombination, die etwasgeringer ist als die der Pille und kontinuierlichan den Körper abgegebenwird. Nach drei Wochen muss der Ringentfernt werden. In der einwöchigenPause tritt die Periode ein (Pearl-Index0,6 bis 1,2).Im Gegensatz hierzu wird die aus flexiblemKunststoff bestehende Hormonspiralevom Arzt direkt in die Gebärmuttereingesetzt. Sie gibt das HormonGestagen ab und kann bis zu fünf Jahrein der Gebärmutter bleiben (Pearl-Index0,1 bis 0,2).Frauen, die keine Hormone nehmenkönnen oder möchten, stehen unterschiedlicheBarrieremethoden zurVerfügung. Hierzu zählt die hormonfreieKupferspirale, die der Arzt in dieGebärmutter setzt, wo sie zwei bis dreiJahre verbleiben kann. Kupfer hemmtdie Samenzellen, kann sie sogar abtötenund stört zudem den Aufbau derGebärmutterschleimhaut (Pearl-Index0,4 bis 1). Das Diaphragma ist eineGummikappe aus Latex, die meist inKombination mit einer spermizidenCreme vor dem Geschlechtsverkehr indie Scheide eingeführt wird, dann wieeine Schutzbarriere vor dem Muttermundsitzt und das Eindringen derSpermien verhindern soll. Nach demGeschlechtsverkehr darf das Diaphragmanicht sofort entfernt werden. Esmüssen mindestens acht Stunden vergehen,bis die verbleibenden Samenzellenabgetötet worden sind. Die Sicherheitdes Diaphragmas hängt von derrichtigen Anwendung und Passform ab.Der Pearl-Index beträgt deshalb 2 bis 20.thoden zurückgreifen. Dabei ist vorallem die Temperatur methode in Kombinationmit der so genannten Billingsmethode,einer Bestimmung desSchleims aus dem Ge bärmuttermund,zu empfehlen. Beide werden unter demBegriff symptothermale Methodezusammengefasst. Sie eignet sich fürFrauen mit regelmäßigem Zyklus, guterKenntnis ihres Körpers und vielDisziplin. Ein bis zwei Tage nach demEisprung steigt die Temperatur um0,5° C an. Wenn eine Frau über einenZeitraum von drei Monaten jeden Morgendie Basaltemperatur misst, kannsie den Zeitpunkt des Eisprungs relativgenau vorhersagen. Zusätzlich wird beidieser Methode der Zervixschleim kontrolliert,der vor und ca. vier Tage nachdem Eisprung etwas dünnflüssigerwird. Moderne Temperaturmessmethodenund Computerprogramme könnenbei der Berechnung des Eisprungs helfen.Der Pearl-Index liegt bei 0,4 bis 2,3.Es gibt auch Minicomputer zum Testendes Hormonspiegels. Hierbei kann frauselbst ein mit Morgenurin getränktesDas aus reißfestem Latex bestehendeKondom zählt bei richtiger Anwendungzu den sichersten Verhütungsmethodenund ist zudem dasTeststäbchen durch den Computer auswertenlassen.Die Anforderungen an die Verhütungsind von Frau zu Frau sehreinzige Verhütungsmittel,das vor sexuell übertragbarenKrankheiten schützt.Gerade wenn man sich erstkurze Zeit kennt, ist dasKondom ein Muss.Wer auf Hormone, Chemieoder Kondome verzichtenmöchte, kann auch auf natürlicheVerhütungsme-» Das Kondomzählt mit zuden sicherstenVerhütungsmethodenund istzudem das einzigeVerhütungsmittel,das vorsexuell übertragbarenKrankheitenschützt.«unterschiedlich und ändernsich im Laufe des Lebens.Obwohl die Forschung ständigan neuen Methoden arbeitet,wird es wohl nie dasideale Verhütungsmittel geben.Das richtige findet frauaber bestimmt unter Abwägungder Vor- und Nachteilegemeinsam mit ihrem Gynäkologen.


24 Gut geratenSudokuLEICHT3 28 4 9 29 1 69 3 83 5 98 4 21 3 21 4 7 39 1MITTEL9 3 63 92 7 5 46 1 79 37 4 58 6 3 41 82 3 6Füllen Sie zum Lösen die leeren Felderso aus, dass in jeder Zeile und injeder Spalte alle Zahlen von 1 bis 9stehen! Dabei darf auch jedes kleine3 x 3-Kästchen nur je einmal die Zahlen1 bis 9 enthalten.MITTEL2 7 1 873 7 9 23 99 4 8 5 26 97 4 5 114 1 7 5SCHWER18 6 94 3 5 2 64 12 5 7 49 27 6 8 3 46 2 85IMPRESSUMist ein Kundenmagazinder STADA Arzneimittel AGund erscheint viermal jährlich.Copyright:Abdrucke und Veröffentlichungenvon Texten und Abbildungen ausdem-Kundenmagazinbedürfen der vorherigenschriftlichen Zustimmung derSTADA Arzneimittel AG.Auflage: 100.000 StückHerausgeber:STADA Arzneimittel AG,Stadastraße 2–18,61118 Bad Vilbel,Telefon: 06101 603-0Fax: 06101 603-259E-Mail: allesgute@stada.deWebseite: www.stada.deRedaktion:Dorothee Bönsch, Ulrike Breitschwerdt,Stefanie Dölz, Jessica Gepel, JuliaKern, Maike Mennecke, Dr. UtePantke, Michaela Rau, Kay Reubelt,in Zusammenarbeit mit mpm CorporateCommunication Solutions, MainzKonzept, Gestaltung &Produktionmpm Corporate CommunicationSolutions GmbH, Mainzwww.digitalagentur-mpm.deDruck:Frankfurter Societäts-DruckereiGmbH, Frankfurt am MainFotos:dolphin aid e.V. (S.4, S. 5);Fotolia (S. 2, S. 3, S. 4, S. 5, S. 6,S. 7, S. 8, S.9, S.10, S. 11, S. 12,S. 13, S. 14, S.15, S. 16, S.18,S. 19, S. 20, S. 21, S. 22, S. 23);Simone Silbernagel / mpm CorporateCommunication Solutions (S.16,S.17); Verlag Zabert Sandmann /Mario Andreya (S. 18); gettyimages(Titelbild); iStockphoto (S. 2, S. 3,S. 5, S.9, S.10, S.11)

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine