Handy-freie Schule ? - Freie Waldorfschule Lörrach

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Handy-freie Schule ? - Freie Waldorfschule Lörrach

[W]generationDas Schulmagazin der Freien Waldorfschule Lörrach e.V.www.generationw.de/ Oktober, November, Dezember 2013 - Ausgabe N. 16Handy-freie Schule ?


2 ITermineJanuar:17.01 Elternsprechtag07.01 EA. 1. Klasse14.01 EA. 5. Klasse20.01 EA. 3. Klasse21.01 EA. 6. Klasse28.01 EA. 4. Klasse und 9. KlasseFebruar:14.02 MonatsfeierMärz:24.03 EA. 3. KlasseSchulfreie Tage:Freitag, der 02.05.2014 (Brückentag)Freitag, der 30.05.2014 (Brückentag)Ferienkalender:03.03. bis 07.03.2014 - Fastnacht14.04. bis 25.04.2014 - Ostern10.06. bis 20.06.2014 - Pfingsten31.07. bis 12.09.2014 - SommerPraktikumszeiten der Oberstufe:04.03. bis 22.03.201310.Klasse Betriebspraktikum24.03. bis 11.04.201411.Klasse Sozialpraktikum19.05. bis 06.06.20149.Klasse Landwirtschaftspraktikum30.06. bis 11.07.201410.Klasse Feldmessen


InhaltHerbstfest 04Klassenfotos 0604Da sind wir, die 1. Klasse 13Schach - Die Erröffnung 16Monatsfeier 18Der Sportplatz 190 6Ökologie-Praktikum der 11. Klasse 20Die römische Geschichtsepoche 22Klassenfahrt der 7. Klasse 2424Schul-Heileurythmie 26Schülerinterview 28Medienkompetenz - Handy-freie Schule 30Die SMV unserer Schule 3120Spendenaufruf 33


4 IHerbstfest 2013Traditionell findet immer am zweiten wieder soweit: Von 11.00 bis 17.00 Uhr feierten wir auf dem Schulgeländeund in den Gebäuden ein vielfältiges und buntes Fest.Dieser Tag bietet den Eltern, Lehrern und Schülern wie immer eine gute Gelegenheit, sich einmal ungezwungenaußerhalb des Schulalltags zu begegnen und gleichzeitig die Schule in vielfältigen Angebotenund Aktivitäten den Sonntag im Oktober das große Herbstfest unserer Schule statt. Am 14. 10. 2013 war esBesuchern zu präsentieren.Wie immer gab es zahlreiche Mitmach-Aktionen für Familien mit kleinen und großen Kindern. Das beliebteAngelspiel, die Rollenrutsche, Werkeln mit Naturmaterialien und Speckstein, Edelsteine aus dem Sand Sieben,eine Seifenstube und Kerzenziehen sowie Bewegungsspiele gehören zum festen Programm und werwollte, konnte sich wieder in den Räumen der Hüte fürs Nostalgie-Foto verkleiden und „ablichten“ lassen.Kulinarisch war die Auswahl von süß bis deftig wie immer enorm: Vom reichhaltigen Salatbuffet, leckerenEssen in der Kantine (zubereitet von der elften Klasse) und Pastagerichten, duftenden Flammwaien bis zuden Bio-Grillwürstchen war für alle etwas dabei, und als Desserts wurden Waffeln, Popcorn, gebrannte Mandelnund Kaffee/Kuchen angeboten. Man konnte aber auch einfach durch den „Candy Shop“ schlendern,umsich mit selbstgebackenen Cookies zu verwöhnen.Die große Zahl der Kunsthandwerker mit ihrem reichhaltigen Angebot, das Antiquariat und der Flohmarktluden erneut zum Stöbern ein, und an Jahreszeit-gerechten Verkaufsständen gab es wieder interessanteProdukte.Victor, 10. Klasse


6 IDie KlassenKlasse 2Klasse 1


Klasse 4Klasse 3


8 IKlasse 6Klasse 5


Klasse 8Klasse 7


10 IKlasse 10Klasse 9


Klasse 12Klasse 11


12 IKlasse 13


Das sind wir, die 1. Klasse!Da jede neu ankommende Klasse besonders ist durch die verschiedenen, einzigartigen Kinder, ergebensich in jedem Jahr auch besondere Aufgaben, die eine Klasse zusammen mit dem Klassenlehrer erfüllenmöchte, damit sowohl die Kinder wie auch die Eltern sich gemeinsam im Schulorganismus wohl und gutaufgehoben fühlen können.Es sind 28 Kinder in der jetzigen ersten Klasse, ein Schüler hat die Klasse wieder verlassen. Zu den Fachlehrernzählen die Handarbeitslehrerin Frau Wehnert, die den Kindern zeigt, mit ihren eigenen Händenwunderschöne Dinge zu gestalten, die man alle im Leben benutzen kann; dann unsere EurythmielehrerinFrau Wagner, mit der wir einmal in der Woche - begleitet durch viele, schöne Verslein - in feinen Kleidchenim hellen Eurythmieraum tanzen, hüpfen, springen und Lichtlein entzünden mit der Pianistin FrauSchubmann, die uns so wunderbar begleitet dabei; außerdem Frau Moebel für unseren lebendigen undfröhlichen Französischunterricht; und nicht zuletzt haben wir alle Herrn Jaks in unsere Herzen geschlossen,der uns oft besucht und dessen fünfte Klasse unsere Patenklasse ist. Die Kinder seiner Klasse habenschon allerhand gemeinsam mit uns unternommen, wie z.B. Spaziergänge in den Wald, Laternen bastelnund Seilspringen in den Pausen. Und schließlich lernen wir gerade Frau Bock kennen: Einige durftenschon zur Heileurythmie gehen, was sehr schön ist, so ganz „alleine“.Dass wir in einem „Bewegten Klassenzimmer“ lernen, ist allen bekannt. Was dies eigentlich bedeutet,wohl nicht immer. Deswegen werde ich in dieser schönen Schulzeitung, ein wenig davon berichten.Viele Artikel wurden bereits in der Zeitschrift „Erziehungskunst“ zu dem Thema geschrieben. Ein unübersehbaresäußeres Merkmal ist das Mobiliar im Klassenzimmer. Große, in unserem Fall lilafarbene Kissenund hölzerne Bänkchen, die wir fleißig immer wieder umbauen können, fallen in unserem hellen, geräumigenund klaren Zimmer auf.Am Morgen, wenn wir zwischen halb und viertel vor acht Uhr den Unterricht beginnen, dürfen die Kinderzunächst im sogenannten „Freien Spiel“ miteinander bauen, turnen, spielen, ruhen oder sich Bücheranschauen. Die Bänkchen dürfen dafür umgebaut werden. Es gibt Tage, wo Hochhäuser entstehen undandere, an denen eine große Liegewiese mit allen Kissen darauf gebaut wird. Manchmal bauen die Kinderauch Festungen: auf der einen Seite die Jungen und auf der anderen Seite die Mädchen... Und auchgemeinsame Hüpfspiele von ganz oben werden gemacht. Wir haben Zircusmaterialien wie z.B. Diabolos,Seile, Jonglierbälle, Turnmatten, Drehteller, Stelzen und Tretspielzeuge. Außerdem spielen die Kindergerne mit Bauklötzen und anderen Holzspielzeugen.Manche Kinder gestalten auch sehr gerne in dieserZeit mit mir den Jahreszeitentisch oder ordnen dieSchuhe, die beim Ankommen durcheinander geratenwaren.Die Kinder dürfen so lange spielen, bis ich einenschönen Gongschlag ertönen lasse. Dann helfenalle mit, den Raum wieder aufzuräumen. In wenigenMinuten stehen alle Bänkchen in einem großen Kreisund in der Mitte wird ein kleines, rundes Tischchenaufgestellt, worauf eine Kerze, ein Erzählstein und


14 Idazu immer ein paar kleine Blümchen stehen. Manchmalfegen Kinder, die gerade Fegedienst haben denRaum auch noch gerne aus.Wenn alle auf ihren Plätzen zur Ruhe gekommen sind,wird der Erzählstein nacheinander an drei Kindergereicht. Nur dasjenige Kind, welches den Stein in derHand hat, darf etwas erzählen. Die anderen sollen danngut zuhören. Meistens erzählen die Kinder vom Vortag.Damit auch alle lauschen, dürfen die Kinder, die entwederEnglisch, Französisch oder Hebräisch sprechen,die erzählenden Kinder jeweils nach ihrem Beitragübersetzen. Das ist eine Freude! So viele verschiedeneSatzmelodien zu hören!Gleich danach beginnen wir im Kreis unseren Morgenspruchzu sprechen, den so viele Kinder auf dieser Weltzu jeder Stunde miteinander teilen.Wir singen, tanzen, sprechen Sprüchlein und spielenkleine, kurze Märchen. Auch balancieren wir dazu aufden Bänkchen, krabbeln unter ihnen durch, ziehen unsdarüber oder springen auf und ab. Sehr oft benutzenwir dafür verschiedene Klanginstrumentarien undbewegen uns dazu. Die sechste Klasse, die unter uns lernt, wird uns sicherlich hören! Nachdem wir dannunseren Arbeitsspruch gesprochen haben, beginnt die jeweilige Epoche.Gerade haben wir Rechnen. Kissen werden aufeinander gelegt, wieder getrennt und zerlegt, Kinderstellen sich zu verschiedenen Mengen auf, gemeinsam oder alleine und viel „Bewegtes und Lebendiges“macht den Unterricht anschaulich und „begreifbar“. Zu zweit, zu dritt oder in noch größeren Gruppen,lernen die Kinder verschiedene Aufgaben zu bewältigen und Arbeitsformen kennen. Nachdem viel aufdiese Weise gerechnet wurde, wird alles in die Epochenhefte geschrieben und dazu gemalt. Hier lernendie Kinder die stille Einzelarbeit, in der es ruhig sein soll und das Mündlein verschlossen bleibt. Jedes Kindzeigt allen Kindern seine Arbeit - und gleich danach ist der Hunger sehr groß.Die Tische werden für das Frühstück hergerichtet. Ein Kind darf nach vorne kommen und unser Liedanleiten. Nachdem wir uns alle einen „guten Appetit“ gewünscht haben, werden Äpfel, Möhren, Gurken,Tomaten, Mandarinen, Weintrauben und Vollkornbrot mit leckerem Aufstrich verspeist. Manchmal entdecktein Kind, dass es die Brotdose mit seinem Geschwisterkind vertauscht hat....und schon klopft es ander Tür:“ Darf ich meine Brotdose tauschen?“ Das Frühstück könnte noch viel länger dauern, aber in derPause wollen die Kinder natürlich auch nach draußen. Sehr häufig machen wir weite Spaziergänge in denWald, besuchen den Kletterparcour in der Schweiz oder spielen auf der „Krake“. Je nachdem, wie viel Zeitwir haben.


Zu zweit in einer langen Reihe zu gehen, ist meist zu langweilig - es gibt doch so vieles zu entdecken aufdem Wege. Oder da verlaufen kleine Bächlein an der Straße, in denen sich Blätter zu kleinen Schiffchenverwandeln, oder die angrenzenden Häuser verleiten die Kinder dazu, verbotene Sachen auszuprobierenwie: Stöcke zu wunderbaren Klingelstreichen zu benutzen.Herrliche Wege hinter der Schule, in der freien Natur, sind die kostbarsten Lernspielplätze für die Kinder.Wenn es feucht ist und schlammig, bringt das Laufen am meisten Spaß!Die Kühe mit den großen Glocken kennen uns schon, und die Spaziergänger mit ihren Hunden ebenso.Wenn die Flöte gespielt wird, dann wissen alle, dass es wieder zurück geht in die Schule und niemand isttraurig darüber! Alle gehen sie gerne wieder dorthin zurück. Ausgeruht, mit roten Wangen, kommen dieKinder dann in den Fachunterricht, der nach einem kräftigen Marsch viel mehr Freude bereitet.Einige Feste haben wir bereits erlebt: „Michaeli“ mit der vierten Klasse und der Drachensuche im Wald.Oder unser strahlendes Laternenfest und den Gang durch die Wohnstraßen bis in den Wald hinein. Gebackenhaben wir unsere ersten Buchstaben, die „Himmelslaute“ und Obstsalat haben wir für alle gemacht,eine riesengroße Schüssel voll. Mmmmm....Und in wenigen Wochen steht das wunderbare Adventsgärtlein an, welches uns gemeinsam einstimmenwird auf die beginnende Weihnachtszeit und uns Erwachsenen wieder ein Stück weit mehr bewusst machenwird, dass ein großer und kräftigender Schatz der Waldorfpädagogik auch das Zelebrieren solcherschönen, andächtigen Rituale in Liebe, Dankbarkeit, Verbundenheit und Stille ist:„Licht im Himmel,Licht in mirLicht durch michauf Erden hier!“Ich bin sehr gespannt, welche schönen Aktivitäten die erste Klasse noch gemeinsam in ihrem erstenSchuljahr erleben wird. Das Beste am „Bewegten Klassenzimmer“ ist, dass sich nicht genau vorher sagenlässt, was als nächstes denn kommen wird, weil sich eben alles zum gegebenen Zeitpunkt erst zeigenund entwickeln wird. Die Antwort darauf dann als situative, pädagogische Arbeit zu einem Erlebniswerden zu lassen, mit dem die Kinder sich begeistert verbinden können, das ist das Ziel. Alle Dinge, diewir in der Schule gemeinsam „machen“, tragen dazu bei, dass wir uns weiter entwickeln können, und icherlebe täglich, dass ich als Lehrerin von den Kindern, von deren Reaktionen, Aktionen, Blicken, Kommentarenund Gesten am meisten lernen darf.Danke dafür an alle Kinder und Eltern, die ihre größten Schätze morgens zu mir bringen.Catharina Jülich


16 ISchach - Die EröffnungDie Eröffnung ist die erste Phase der Schachpartie. Sie dient der Entwicklungder Figuren. Je eher die Entwicklung abgeschlossen ist, desto eher kann manzum Angriff übergehen. Die Eröffnung ist also nichts anderes als eine Vorbereitungfür den eigentlichen Kampf. Doch ist diese Phase so wichtig, daß sieoft schon über Sieg oder Niederlage einer Partie entscheidet.Für einen Schachamateur ist es unmöglich, sich mit sämtlichen Eröffnungeneinschließlich der Varianten vertraut zu machen. Doch sollte manwenigstens die wichtigsten kennen, um sich in diesem königlichen Spielbehaupten zu können.Wir teilen die Eröffnungen in drei große Gruppen ein:1. Offene Spiele2. Halboffene Spiel3. Geschlossene SpielIn dieser Ausgabe werden wir uns mit der erste Gruppe beschäftigenund mit den offenen Spielen beginnen, da sie leicht zu überschauensind und zu besonders schneller Entwicklung der Figuren führen.Königsspringerspiel1. e2-e4 e7-e52. Sg1-f3Weiß greift den schwarzen Bauern mit seinem Königsspringer an. Er könnte auch den Läufer in das Spielbringen. Nur die Dame als stärkste Figur behält er zunächst im Hintergrund. Am Anfang sollen die leichtenFiguren das Spiel machen.2. ...Sb8-c6Das ist die beste Antwort von Schwarz, denn dieser Zug dient sowohl der Entwicklung als auch der Verteidigungdes angegriffenen Bauern.Italienische PartieWenn Weiß mit 3. Lf1-c4 fortfährt, wird das Königsspringerspiel zur italienischen Partie. Also:1. e2-e4 e7-e52. Sg1-f3 Sb8-c63. Lf1-c4Dieser Zug hat dreifache Bedeutung : Er entwickelt den Läufer, er bereitet die Rochade vor, er greift denschwächsten Punkt der schwarzen Stellung (f7) an.


Teil 1/33. ... Lf8-c5Spanische PartieBei der spanischen Partie, die der spanische Schachmeister des 16. Jahrhunderts Lopez de Segura bevorzugte,zieht Weiß den Läufer Lf1 bis b5 und greift somit den Springer Sc6 und indirekt den Bauern e5 an.Diese Eröffnung führt meist zu interessanten Spielabläufen.1. e2-e4 e7-e52. Sg1-f3 Sb8-c63. Lf1-b5Auf diesen Zug hat Schwarz mehrere Möglichkeiten zur Antwort, z. B. 3. ... d7-d6 oder 3. ... Sg8-f6 oder3. ... Lf8-c5 oder am besten3. ... a7-a6Diese Verteidigung wird heutzutage bevorzugt.Schottische PartieIn der schottischen Partie kommt es gleich zu Anfang zu einem munteren Schlagaustausch:1. e2-e4 e7-e52. Sg1-f3 Sb8-c63. d2-d4Dieser Zug provoziert geradezu den Kampf um das Zentrum. Die Antwort von Schwarz fällt auch entsprechendaus:3. ... e5xd44. Sf3xd4Als offene Partie gibt es auch : die Philidorverteidigung,die russische Verteidigung aber auch den Nordischen Gambit.In der nächsten Ausgabe von GenerationW, werden wirdie halboffenen Partie vorstellen.Schachmattin 4 ZügeDie Lösung per Mail an die Redaktion.


18 IMonatsfeierIn der ersten Waldorfschule war es zunächst so, dass jeden Monat die Klassen einander zeigten, was sie in dervergangenen Epoche erarbeitet hatten. Daher kommt der Begriff „Monatsfeier“. In den allermeisten Waldorfschulensind es heutzutage aber nur noch Quartals- oder sogar Halbjahresfeiern.Unsere letzte Vorführung war in meinen Augen ein wirkliches Fest. Schon am Freitag saßen alle Klassen vonder ersten bis zur zehnten Klasse gespannt im Saal. Mit liebevoller Aufmerksamkeit wurden sowohl die zartenStimmchen der Erstklässler als auch die kraftvollen eurythmischen Bewegungen der Acht- und Zehntklässlerbeobachtet und beklatscht. Jeder Beitrag war sprechend für das Alter und das jeweilige Fach (und natürlichauch den jeweiligen Lehrer). Alles wurde konzentriert und je nach Inhalt heiter oder sehr ernst vorgetragen.Von der Elternaufführung konnte ich nur die Stimmung am Ende wahrnehmen. Sie schien mir zufrieden undheiter zu sein – berichtigen Sie mich, falls ich mich irre!Vielen Dank an alle Schüler und Kollegen für die herrlichen Beiträge und vielen Dank an die Eltern, die so zahlreicherschienen waren.Christiane Wehnert.Die Monatsfeier am 29. und 30. NovemberSelbst mit Erkältungs-Nebelkopf waren das herrlich kurzweilige und abwechslungsreiche anderthalbStunden. Die Socken-Wand, die einen Kanon rockt; die leicht und sicher geführten Kupferstäbe; die Urzel;englische Seenot; atemberaubende Mund-Perkussion und und und; oder auch mal der ein oder andereHalbwüchsige, der seine eurythmischen Bewegungen sagen lässt: 'Eigentlich ja nicht mein Ding' – und estrotzdem gut macht. Ein üppig bunter Strauß voll Spiel und Gesang, Rhythmus und Poesie, tolle Gruppenleistungen,gespickt mit jeder Menge witziger Einfälle. Doch, ich kann Ihre Wahrnehmung bestätigen: Zufriedenund heiter, Zuschauer-Mundwinkel im Dauer-Hoch.Hanna Otter


Der SportplatzSeit den letzten Sommerferien ist man dabei, hinter unserer Schule einen Basket- und Fußballplatz zubauen. Und nun sind sie fast fertig. Der Basketballplatz ist schon fertig, aber der Fußballplatz noch nicht,da die Wiese noch wachsen muss. Deshalb kann man ihn voraussichtlich erst nächstes Frühjahr betreten.Für die Klassen sechs bis zwölf sind die beiden Plätze dann in den Pausen zum Spielen da. Wer sich um dieBälle kümmern wird, ist noch unklar. Man muss es noch in der Konferenz abklären.Frau Wehnert organisierte mit Hilfe von Elena aus der 12. Klasse ein Einweihungsturnier. Es fand am 4.Dezember 2013 in der großen Pause statt. Bevor das Turnier begann, hielt Frau Wehnert eine Dankesrede.Sie sprach über die Geldgeber, den Spielplan, den die SMV noch machen muss und bedankte sich beimFGK, dem Fest-Gestaltungs-Kreis. Im ersten Spiel auf dem Basketballplatz spielten ein paar Jungs ausder sechsten und siebten Klasse mit Unterstützung eines Zehntklässlers. Das zweite Spiel wurde von denJungs aus der neunten und elften Klasse ausgetragen. Und dann war die Pause auch schon vorbei. Manhatte viel Spaß und die Einweihung war eine gelungene Veranstaltung.Lisa Sammarchi, 9. Klasse


20 IÖkologiepraktikum der 11. KlasseDas diesjährige Ökologiepraktikum der 11. Klasse bestand ausdrei verschiedenen Teilen.Der erste Teil fand in Weil beim Trinationalen Umweltzentrum (TRUZ) statt.Dort bestimmten wir mithilfe von chemischen und biologischen Wasseruntersuchungendie Güteklasse des Wuhrbaches. Wir kamen mit beiden Methodenzu dem Ergebnis: Güteklasse I bis II, also gering bis mäßig belastet.Der zweite Teil des Praktikums beschäftigte sich mit der Ökologie desWaldes. (auch in Weil beim TRUZ)Das Ende des Praktikums fand in Frankreich in der Petite Camargue im Rahmendes Projektes „Grenzüberschreitender Naturkorridor“ statt. Die Klassewurde dafür in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir nahmen an einer deutsch-französischenFührung durch das 900 Hektar große Naturschutzgebiet teil undpflanzten anschließend mit französischen Gärtnern und teilweise auch mitfranzösischen Schülern eine Hecke, um den Schutz der Tiere zu erhalten.Manche von uns nahmen die Gelegenheit wahr und erprobten dabei auchihre mündliche Kommunikationsfähigkeit in der französischen Sprache.Julian (11. Klasse)Am 27. 11. 13 um 8:45 Uhr ging es los; wir von der A-Gruppe der 11. Klasse der Waldorfschule Lörrach fuhrenmit einem Bus zur Petite Camargue nach Saint-Louis in Frankreich. Dies ist ein großes Naturschutzgebietaußerhalb der Stadt St. Louis.Wir wurden von unseren beiden Führern und Animateuren Jérémie und Hélène herzlich begrüßt und insHaus (maison éclusière an einem kleinen Rheinkanal) gebeten. Dort warteten wir auf zwei junge Männerunseres Alters, die aus dem Elsass kamen und zu unserer Gruppe dazu stießen. Zuerst teilten wir uns in vierGruppen. Wir sollten die beiden Jungs auf Französisch mit einbeziehen, da sie kein Deutsch konnten. Dadurchwurde die Kommunikation ein wenig langsamer.Die erste Aufgabe bestand darin, eine vier-geteilte Karte materiell als Modell nachzustellen, mit allem daraufAbgebildeten (Seen/Flüsse, Städte, Land, Wald, Hügel, Bäume und mehr). Dann sollten wir sie erklären.Jérémie übersetzte alles auf Deutsch bzw. Französisch. Die Schüler, die gut französisch sprachen und sichauch so verständigen konnten, wurden gebeten, in dieser Sprache alles zu erklären und mit den beiden anderenzu kommunizieren. Auf den Modellen wurden Saint-Louis, Basel, Hauingen, Haagen und Lörrach mitdem Rhein, der Wiese und der Birs dargestellt. Man sah auch den Tüllinger, den Schwarzwald, die Vogesenund den Schweizer Jura.Nachdem wir alle unsere Werke erklärt hatten, machten wir eine kurze Pause. Danach besichtigten wir dasNaturschutzgelände. Uns wurden verschiedene Hochsitze gezeigt, von denen aus wir schottische Hochlandrinderund Vögel beobachten konnten. Bei einem kleinen See bzw. Sumpfgebiet machten wir Rast und


ekamen alle eine Karte. Auf diesen Karten warenTiere abgebildet. Wir fanden uns in Gruppen zusammen:Sie waren durch die Titelbilder konstruiertworden. Wir sollten die Lebensbedingungender Tiere genau beschreiben (unter anderem Igel,Füchse, Rotkehlchen und Forellen).Schließlich machten wir uns auf den Weg zurückzum Haus. Der warme Tee und der heiße Apfelsaftwärmten unsere verfrorenen Körper.Nach dem Lunch kamen circa zwölf freiwilligefranzösische Helfer zwischen acht und dreizehnJahren. Zusammen mit ihnen gingen wir auf einehemaliges Maisfeld, an dessen Rand eine Heckegepflanzt werden sollte. Alles war von den Männernund Frauen der Stadtgärtnerei Saint-Louis vorbereitet werden. Dort befanden sich Löcher, in die wirBäume und Sträucher einpflanzen konnten Mit dem Spaten mussten wir die gefrorene Erde lockern, dieBäume in das Loch heben, mit pflanzlichem Dünger düngen und das Loch mit genug feiner Erde bedecken.Dann streuten die Gärtner noch Rindenmulch auf die Baumscheibe und gossen die Bäume an. UnsereBemühungen wurden sogar vom elsässischen Fernsehen gefilmt. Zum Schluss gab es noch eine kleineAufmerksamkeit von Jérémie und Hélène: Kuchen und warmen Apfelsaft für alle.Nach einem sehr schönen Tag verabschiedeten wir uns um 16 Uhr und fuhren zurück.Salome (11. Klasse)


22 IDie römische GeschichtsepocheDie erste Geschichtsepoche in der sechsten Klasse beschäftigt sich mit dem römischen Reich von seinernoch sagenumwobenen Entstehung bis zum Untergang. Ich finde sie deshalb besonders interessant,weil vieles, was in dieser antiken Zeit entwickelt wurde, bis heute zumindest in Europa und NordamerikaBestand hat, z.B. das Rechtssystem.Zunächst aber fanden die Sechstklässler dann doch die Sage um Romulus und Remus und auch alle anderen„Geschichten in der Geschichte“ (wie den unglaublichen Übergang Hannibals über die Alpen oder dieSchlacht am Teutoburger Wald bzw. bei Kalkriese) spannender als die Entwicklung des römischen Staats.Das können Sie an der Darstellung der Schüler deutlich erkennen. Trotzdem waren sie bei allen Aspektenaufmerksam dabei.Nach dem letzten König, den die Römer verbannten, gründeten die Bürger eine Republik (res publica –die „Sache aller“). Wählen durften alle, gewählt werden aber nur die Patrizier. Von den Sechstklässlernwurde „Patrizier“ sofort und nicht ganz unrichtig mit „die Reichen“ übersetzt. Die Plebejer (sechste Klasse:„die Normalen“) durften aber Volkstribunen aus ihrer Mitte wählen, die ein Vetorecht hatten (veto = ichverbiete es). Selbstverständlich wurde die nächste unangenehme Anweisung meinerseits („Diktatheftebitte rausholen, wir schreiben ein Diktat“) mit einem vielstimmigen „Veto!“ beantwortet.Der beeindruckende Kampf der Karthager, angeführt von Hannibal, führte zu dem Kommentar: „Jetztweiß ich gar nicht, zu wem ich halten soll – zu Hannibal oder zu Rom!“ Bekanntlich siegten schließlich dieRömer. Hiermit begann der Verfall der römischen Republik, persönlicher Reichtum und eigener Vorteilwurden wichtiger als das Ganze und die römischen Tugenden.Die Ausbreitung des Christentums war für die gesamte nachfolgende Weltgeschichte bis heute von entscheidenderBedeutung, egal wie man als Erwachsener innerlich dazu stehen mag.Die Völkerwanderung, bis heute noch nicht vollständig erforscht, beendete das schon schwach gewordene(west-)römische Imperium.Die wichtigste Frage dieser und der nachfolgenden Geschichtsepochen ist für mich stets: Was lasse ichweg? Denn wollte ich auch nur halbwegs alle Aspekte beschreiben und mit den Schülern betrachten,bräuchte ich alle Epochen des Schuljahres dafür.Der schönste Kommentar beim Epochenabschluss: „Schade, dass die Epoche schon vorbei ist!“Christiane Wehnert.


Was wir in der Rom Epochegelernt haben...Angefangen haben wir mit der Sage von Romulus und Remus. In der Sage geht es um zwei Königssöhnedie noch als Säuglinge in einem Weidenkorb auf dem Tiber ausgesetzt und dann von einer Wölfin gesäugtwurden. Dann wurden sie von einem Bauern gefunden und großgezogen.Eines Tages kam heraus, dass sie die Enkel des Königs waren, und sie lebten nun auf dem Königshof. Baldaber wurde es ihnen zu langweilig und sie beschlossen, ihre eigene Stadt zu gründen. Beim Streit umden richtigen Platz wurde Remus von seinem Bruder ermordet. Nun baute Romulus auf einem der siebenHügel (Palatinus) die Stadt und benannte sie nach sich selbst: Rom.Der erste der sieben Könige Roms war Romulus, der letzte Lucius Tarquinius Superbus (Superbos: derHochmütige). Das Volk wollte ihn aber nicht, verbannte ihn aus der Stadt und gründete eine Republik.Wir haben noch einiges über den Pyrrhussieg gelernt und über die drei Punischen Kriege, bei denenHannibal sehr schlau und geschickt kämpfte und sich besondere Taktiken ausdachte. Cäsar war ein großerHerrscher und wahrscheinlich auch der berühmteste, aber er wurde in einen Hinterhalt gelockt undumgebracht. Die Mörder wurden hingerichtet.Den Kampf im Teutoburger Wald fanden wir alle sehr spannend. Der Plan von Varus, Arminius in einenHinterhalt zu locken, war sehr hinterhältig, aber es machte uns Spaß, Aufsätze darüber zu schreiben.Wir hörten auch davon, dass sich das Römische Reich mit der Zeit in zwei Hälften teilte, weil es zu großwar, um nur von einem König regiert zu werden. Nun zerfiel das ganze römische Reich in kleine Länderund hatte sich aufgelöst. Das war das Ende des römischen Reiches.Die Meinung von unseren Mitschülern zu dieser Epoche:Linn: fand die Geschichte von Hannibal sehr spannend, weil uns die Geschichte sehr spannend erzähltwurde.Victor: fand die Sage von Romulus undRemus am besten, weil alles damit angefangenhat. Ihm hat nichts gefehlt.Anna: Mir haben die ganzen vielen Sagengut gefallen. Schade fand ich, dass wir nurso wenige von ihnen gelernt haben, esgibt doch so viele !Giulia und Noemi6. Klasse


24 IKlassenfahrt der 7. KlasseAm Montag den 21.10.2013 bis zum Samstag 26.10.2013 waren wir, die 7.Klasse auf Klassenfahrt in der Vulkaneifel,nach Manderscheid unterwegs. Auf die Reise gingen 16 Mädchen und 13 Jungs.Wir fuhren um 8.15 Uhr von der Schule ab und kamen gegen 14.00 Uhr an. Die Stimmung der Klasse warlocker. Die Einfahrt zum Hüttendorf war extrem schmal und verwinkelt. Der Busfahrer musste sich sehrkonzentrieren. Anschließend bezogen alle ihre Hütten. Bei den Jungs gab es zwei Achterhütten und bei denMädchen gab es auch zwei Achterhütten und eine Fünfer Hütte.Um 17.30 Uhr gab es Abendessen. Es gab Spaghetti mit Tomatensoße. Im Anschluss gingen wir in den OrtManderscheid, weil wir eine Burg mit Fackeln besichtigten wollten. 19.00 Uhr ging es los und wir warenpünktlich an der Burg. Es war interessant, was uns der Führer erzählte und zeigte. Nach der Besichtigung derBurg gingen wir wieder zurück zu unseren Hütten.Frühstück gab es jeden Morgen um 8.00 Uhr. An jedem Tisch gab es pro Mahlzeit einen Tischdienst, der denTisch deckte und abräumte. Am Dienstag war das Projekt „Schatzsuche und Floßbau“ dran. Wir hatten nur einenKompass und eine Karte mit Ordinaten zur Verfügung. Das Ziel war der Burgweiher. Dort war unter einerWurzel eine Rolle, wo draufstand, das jeder eine Los ziehen darf. Die Betreuerin, die das Projekt begleitete,nahm aus ihrem Rucksack die Lose und jeder der Schüler zog eines. Es gab Nieten, Gewinne für die Klasseund Gewinne für einen selbst. Vom Burgweiher aus, gingen wir an einen Teich. Dort war unsere Aufgabe einFloß zu bauen. Es gab zwei Gruppen. Jede Gruppe bekam eine Luftpumpe, sechs Holzbretter und sechs Seileund zwei Luftröhren zum aufblasen.Als wir fertig waren, hat die Betreuerin kontrolliert, ob die Luftröhren richtig befestigt und gut aufgepumptwurden. Die Befestigung der Holzbretter wurde ebenfalls kontrolliert. Nach der Kontrolle wurden die Flöße indas Wasser gelassen. Es gab immer Neuner - Gruppen. Vier haben gelenkt, die anderen saßen und haben dieAussicht genossen. Eine Fahrt ging 15 min und anschließend haben die jeweiligen Teilnehmer der einzelnenGruppen gewechselt. Am Nachmittag wurden die Flöße wieder aus dem Wasser gezogen und auseinandergebaut.Es dauerte eine dreiviertel Stunde. Danach wurde bei strahlenden Sonnenschein noch gegessen.Am späten Nachmittag ging die Klasse wieder zurück zum Hüttendorf. Um 18 Uhr gab es Abendessen, dasEssen sehr lecker. Wir hatten danach noch Freizeit.Manche gingen auf den Spielplatz andere gingen sichschon duschen oder sie machten andere Sachen. Bald danach wurden die Nachtruhe angesagt.Am Mittwoch nach dem Frühstück, um 9 Uhr war einTermin in einem Vulkanmuseum anberaumt. Dort erfuhrman, das eine jetzige Zwölftklässlerin unserer riesigenSchule bei einer Vulkanwanderung vor 7 Jahren das zweitgrößte Fossil auf der Erde gefunden hatte. Im Museum gabes auch ein Quiz über das Museum. Jeder Besucher bekamein Blatt, das man ausfüllen sollte.Am Nachmittag standen Teamaufgaben auf dem Plan. DieTeamaufgaben bestanden darin, das die gesamte Klasse„1000 Füßler“, eine abgewandelte Form von Spinnennetz,das Spiel „Setz den Ball“ spielten und sie lernten wie manohne Feuerzeug Feuer erzeugen kann. Am Abend folgte


das Essen mit anschließender Nachtruhe.Am Donnerstag machten wir eine Ganztagswanderung in die Vulkaneifel mit einem Wanderführer. Der Führerwar leider erkältet, deswegen konnte er nicht besonders laut sprechen. Es konnten ihn aber alle gut verstehen.Bei der Wanderung kam die Klasse an ein Stück, wo man Vulkansteine mitnehmen konnte. Was derWanderführer auch gezeigt hatte und wahrscheinlich sehr vielen im Gedächtnis bleiben wird, ist in der Wolfsschluchtdie Wand mit Lava und Schlacke. Schlacke ist Gestein, das im Flug nicht abgekühlt ist und sich ansammeltund danach auskühlt. Die Wanderung ging gegen 9 Uhr los und zog sich bis zum Nachmittag 17.00Uhr hin.Am Freitag war der letzte Tag der Reise. Es wurden am Vormittag Klassenaufgaben in der Natur gemacht.Gegen späten Mittag waren wir in einem Edelsteinmuseum. Es bestand aus verschiedenen Steinen aus derganzen Welt. Es gab auch eine dunkle Ecke, dort waren Steine die mit Schwarzlicht leuchteten. Die Klasse warin drei Gruppen aufgeteilt. Die erste ging direkt zum Museum, die anderen zwei Gruppen gingen einkaufen.Am Abend war eine Abschlussparty. Fürdie meisten war es eine gelungene Party.Am Samstag trat die Klasse die Heimreisewieder an. Der Bus stand abfahrt bereitund alle packten ihre Taschen in den Bus.Auf der Fahrt hielten wir noch an einemKaltwassergeyier an. Er brach alle 20min aus und es war sehr spannend ihmzuzusehen, wie er in wenigen Sekundenden Bereich für sich ausfüllte. Am spätenNachmittag trafen alle wohlbehalten vorder Schule ein und wir wurden schon vonunseren Eltern erwartet.Charlotte Göbel-Singrin 7.Klasse


26 ISchul- HeileurythmieHeileurythmie in der Schule soll vorbeugen wirken, so dass sienicht nur für Kinder da ist, die schon erkrankt sind, sondern vorallem um konstitutionelle Einseitigkeiten, die jeder Mensch mehroder weniger hat, auszugleichen. Also scheue ich, wie kommt dasKind zu mir, ist es scheu oder übermütig, müde und blass oder istes nicht zu bremsen durch in sich gestaute Energie? Zur Zeit habeich Kinder aus der ersten bis fünften Klasse in Heileurythmie.Zu meiner Überraschung kommen die meisten Kinder ganzselbstverständlich mit, es sichtlich genießend auch einmal angesprochenzu werden, gut vorbereitet von Schulärztin, Klassenlehrerund Eltern. Die Eltern werden in die Entscheidung, ob dasKind Heileurythmie erhalten soll, mit einbezogen. So sind mit mirmehrere Menschen bemüht, das einzelne Kind einmal neu zu sehenmit seinen Schwierigkeiten und seinen Schwierigkeiten undseine Begabungen.Unsere Schulärztin Frau Dr. Wellmann gibt mir eine von der medizinischenSeite ergänzende Wahrnehmung und Diagnose. In derHeileurythmie wird der ganze Mensch mit Leib, Seele und Geistangesprochen, so dass ein innerliches Beteiligtsein an den z.B.rhythmischen Übungen wichtig ist. Da kann ein Püppchen, einTier oder eine kleine Geschichte zu den Bewegungen mit Handund Fuß helfen, sie für das Kind interessant zu machen. Und wiespannend ist es, ob ich ganz gerade wie ein Seiltänzer vorwärtsund rückwärts laufen kann, gar noch mit einem Stab auf demKopf und ganz nebenbei stärke ich das aufrechte Gehen und somitdas Selbstgefühl, dem Laut I entsprechend.Es werden ja viele Bewegungen gemacht, die aus der Eurythmieschon bekannt sind. In der individuelle Situation mit einem Kindwird die Übung oft wiederholt, es ist z.B. nötig, immer wiedereine Schnecke (Spirale) nach innen zu laufen, um das Kind zu sichzu bringen und zu stärken. Wenn man dabei noch die Schneckegrüßt, in dem man die kleinen Finger übereinander legt, hat mannoch einmal eine zentrierende Bewegung und den Laut E.Verschiedene Laute haben vielfältige Wirkungen. Bei einem Kindohne Vertrauen wird eine offene Gebärde geübt z.B. ich stauneüber ein Eichhörnchen im Baum und öffne beide Arme vor Freude,es entsteht der Vokal A. Immer wieder geübt. Kann die Gebärdedas Lebensgefühl positiv verändern. Oder das Gegenteilist der Fall, das Kind ist zu stark allen Eindrücken, die von außenkommen, ausgeliefert, es muss lernen sich abzugrenzen, einenSchutzmantel um sich zu legen, es wird mit den Armen und Füßen


eine abschließende Bewegung ausgeführt, es entsteht der Konsonant B. Diese Konstitutionsschwächenkönnen Gründe haben, die bis auf die Organe zurück gehen und sich z.B. in einer Nieren- oder Blasenschwächezeigen.Da die menschliche Gestalt aus Bewegungen entstanden ist, die sich in den Sprachbewegungen wiederfinden,können diese sinnvollen Bewegungen mit Hand und Fuß und mit der ganzen Gestalt heilendbis in die Organe wirken. Einige Kinder sind schon morgens müde und angespannt, wenn sie zu mirkommen. Viele Eindrücke gibt es zu bewältigen, schon bevor sie in der Schule angekommen sind. Danntauchen wir in ein belebendes (L) oder in eine lösende Bewegung (M) oder lassen die Schultern „lachen“(mit HA). Im Laufe der Zeit entsteht ein kleines Programm mit einer Anfangsübung, einem rhythmischenTeil, ein bis zwei Hauptübungen und einem Abschluss.Am Ende der Epoche können die Eltern bei der Heileurythmie dabei sein und sehen, welche Übungen ihrKind gelernt hat.Da die Bewegungskoordination stark mit der Fähigkeit zu lernen zusammen hängt, bekommt das KindHilfen besser zu lernen, aber auch sich harmonischer in seinen sozialen Fähigkeiten zu entfalten.Margarete Bock


28 IEssen alle Chinesen Hund?Charlotte Guddat, eine ehemalige Schülerin der jetzigen neunten Klasse unserer Schule, zog vor denSommerferien zusammen mit ihren Eltern und ihren Geschwistern nach Shanghai in China. Dort gehtsie auf eine deutsche Schule und lebt auch in einem deutschen Viertel. Wir haben sie gefragt, wie esihr in dem neuen Land so geht…Redaktion (Maya Jellinghaus): Hast du dich schon in Shanghai eingelebt?Charlotte Guddat: Ja, ich habe mich schon ein bisschen eingelebt, aber natürlich vermisse ich auch manchmaldas Leben in Deutschland.Redaktion: Wie sieht dein Alltag aus?Charlotte Guddat: Ich stehe morgens auf und fahre dann mit dem Schulbus in die Schule. Die geht bis15:15 Uhr. Dazwischen essen wir natürlich noch in der Mensa zu Mittag und haben kleine Pausen. JedenDonnerstagnachmittag bleibe ich ein bisschen länger an der Schule, da habe ich noch eine AG, in der wirneue Sportarten kennenlernen, etwa Rollbrett-Handball oder andere lustige Sachen. Sonst komme ich um16 Uhr nach Hause, mache kurz Pause und setze mich dann an die Hausaufgaben. Das dauert manchmalganz schön lang, vor allem wenn Klassenarbeiten bevorstehen.Redaktion: Wie lange haben du und deine Familie vor dort zu bleiben?Charlotte Guddat: Etwa drei Jahre, aber es können auch vier werden.Redaktion: Habt ihr schon Pläne, was ihr dann macht?Charlotte Guddat: Nein, soweit plane ich noch nicht ;-)Redaktion: Wie ist deine Schule (die Lehrer, Mitschüler..)?Charlotte Guddat: Die Klassen an meiner Schule sind sehr klein. Da wurde ich schnell aufgenommen vonden anderen Schülern wie von den Lehrern. Unsere Klassenzimmer sind deshalb auch etwas kleiner als diein Lörrach. Die höheren Klassen sind im obersten Stockwerk und wirhaben eine Dachterrasse, auf der wir die Pausen verbringen dürfen.Ansonsten ist es natürlich ganz schön viel Arbeit, bis ich die Anderenvon der Leistung her in den Fächern eingeholt habe, denn das Niveauist vor allem in den Sprachen sehr hoch.Redaktion: Was vermisst du speziell an Deutschland?Charlotte Guddat: In den ersten Wochen habe ich gutes Vollkornbrotsehr vermisst, genau wie UNGEZUCKERTEN weißen Joghurt. Aberinzwischen wissen wir zum Glück, wo man das bekommt. Ansonstenvermisse ich natürlich meine Freunde, meine sonst gewohnte Umgebung.Und: Fahrradfahren! Das ist hier kaum möglich, die Straßen sindverstopft und die täglichen Wege sind zu lang um mit dem Fahrrad zufahren.Redaktion: Wie schmeckt dir das Essen?Charlotte Guddat: Das Essen hier schmeckt mir sehr gut. Das ist überhauptkein Vergleich mit chinesischen


Restaurants in Deutschland. Es gibt eingelegteBambus Wurzeln, gebratenen Reis mitGemüse, neulich habe ich sogar Qualle gegessenohne es zu wissen! Sie hat aber nichtbesonders toll geschmeckt.Redaktion: Stimmen Vorurteile wie Chinesensind gelb, essen Hund usw., oder sinddas wirklich nur Vorurteile?Charlotte Guddat: Chinesen haben genausoviele verschiedene Hautfarben wie wir. SieCharlotte bei 8. Kl.Spielsehen auch nicht alle gleich aus. Und Hund und Katze stehen hier auch nicht jeden Tag auf dem Speiseplaneines Chinesen. Hier in Shanghai gibt es Hund nur in Restaurants mit südchinesischer SpeisekarteRedaktion: Würdest du nochmal in ein anderes Land auswanderen, das nicht Deutschland ist ?Charlotte Guddat: Auf jeden Fall.


30 IMedienkompetenzHandy-freie SchuleSind Smartphones und Internet in unserer Welt noch weg zu denken?Wohl eher nicht. Sie begleiten uns Menschen überall und sind der Standard des 21. Jahrhundert.Am 5. November hat Uwe Buermann, dessen Themen-Schwerpunkt Medienkompetenz ist, einen Vortragüber eine Handy-freie Schule gehalten. Darin berichtete er von den diversen Gefahren, die von Internet,Apps und Mobiltelefonen (Handys, Smartphones) ausgehen.Ein großes Thema in seinem Vortrag war das Internet. Herr Buermann erzählte, dass Google, Amazon,Ebay, Yahoo usw. eine Datensammlung haben und führen über jede Person die das Internet benutzt. Eswird registriert, welche Seiten wir besuchen, und darum bekommen wir Werbung, die genau auf unszugeschnitten ist, die Dienste kennen jeden unserer Schritte im Internet. Ein anderes Thema waren Smartphonesund Apps.Er sprach davon, dass viele Apps eigentlich nur Ausspäh-Programme sind, die wie Google, Amazon usw.Daten sammeln und verkaufen. Eine sehr bekannte App ist Whatsapp (Google) ein Nachrichtendienst, derbeim Installieren die Rechte an deinen Bildern, Kontakten und Nachrichten verlangt. Stimmst du den Nutzungsbedingungenzu, dürfen sie diese Informationen weltweit verkaufen, so dass es sein kann, dass einBild mit deiner Freundin, das ich auf meinem Smartphone gespeichert hatte, als Werbeanzeige in Amerikagezeigt wird. Der Verbraucher kann nichts dagegen tun, da Google alle Rechte an diesem Bild hat.Facebook hat genau die gleichen Absichten. Einer der ersten Artikel unter den Nutzungsbedingungen ist:§ 2 Abs. 1:Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie, weltweite Lizenz zurNutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“). DieseIP-Lizenz endet, wenn du deine IP-Inhalte oder dein Konto löschst.§ 2 Abs. 2:Wenn du IP-Inhalte löschst, werden sie auf eine Weise entfernt, die dem Leeren des Papierkorbs auf einemComputer gleichkommt. Allerdings sollte dir bewusst sein, dass entfernte Inhalte für eine angemesseneZeitspanne in Sicherheitskopien fortbestehen (die für andere jedoch nicht zugänglich sind).Damit besitzt Facebook für immer alle deine Bilder, die jemals im Zusammenhang mit Facebook gepostetwurden.Große Firmen wie Lufthansa fordern bei einem Antritt als Pilot die Anmeldedaten von Facebook - ohne Anmeldedatenoder bei Verweigern derselben wird man nicht genommen. Lufthansa wird wohl nicht alleinbleiben. Buermann meinte, dass spätestens in 3 Jahren Versicherungen, Vermieter und Arbeitgeber aufFacebook, Twitter und Whatsapp zugreifen wollen.Wird unsere Welt in Zukunft nur noch auf digitale Daten vertrauen?Oder werden wir alle digitalisiert und bestehen bald nur noch aus Einsen und Nullen?Von Michel Klaprott und Leon Senger und Matti Pawlik - 10. Klasse


Die SMV unserer SchuleNach vielen vergeblichen Versuchen, sich in der Schülerzeitungvorzustellen, kann die SMV sich nun endlich präsentieren.Zu den Aufgaben der SMV gehört es, die Anliegen der Schülerwahrzunehmen und umzusetzen. Auch organisieren die SMV-Mitglieder die Projekttage und die Verteilung der Schließfächer.Wer in die SMV kommt, entscheiden die Klassen 9 bis 12 mitder Wahl der Klassensprecher. Meistens sind es zwei Mitglieder.Frisch aus der neunten Klasse sind Clara Sayter und JuanAhrendt in die SMV aufgenommen worden. Neu dazugekommensind Famkje Elgersma (12), Vera Wengenroth (11), JuleSöllner (10), Leon Senger (10) und Leon Ziegler (11). Zu den Veteranen gehören David Kösters (12), EllaBoersz (12) und Iemkje Elgersma (10). Alle zwei Wochen treffen sich alle Mitglieder zur Sitzung.Jedes Mitglied hat sein eigenes Amt: Die Leitung wird von David K., dem ersten Vorsitzenden, und IemkjeE., der 2. Vorsitzenden, übernommen. Protokoll wird während den Sitzungen von Famkje E. und Clara S.geführt. Leon Z. und Leon S. digitalisieren die Protokolle und mailen sie dann an die SMV-Mitglieder. JuleS. hat die Aufgabe, die Schließfächer zu verteilen und zu organisieren.Zu den derzeitigen Projekten gehört es, eine allgemeine SMV-Satzung (SMV-Richtlinien bzw. Gesetze) fürdie Waldorfschulen zu verfassen. Der Aufenthaltsraum bleibt seit langem schon ein Thema, eine Lösungzu finden ist leider schwierig: Seit die Möbel im Raum zerstört wurden, gibt es leider kein Vertrauen vonLehrerseite. Auch wird versucht, eine Party an unserer Schule zu organisieren.Die Motivation der SMV-Mitglieder ist es, als Schüler in der Schule mitreden zu können und den Wandelder Schule positiv zu beeinflussen.Die SMV


32 ISpendenaufrufWenn im Nirgendwo die Sonne scheint„Ikiwa hakuna po pote panapoangazwa na jua“(Übersetzung Kisuaheli)Kakuma ist Kisuaheli und bedeutet „Nirgendwo“. So lautet der Name eines der größtenFlüchtlingslager Ostafrikas, im Norden Kenias, wo die Freunde der Erziehungskunst notfallpädagogischeProjekte aufgebaut haben.Die Auswirkungen von Krieg, Flucht und Vertreibung sind besonders für Kinder verheerend. Viele der ca.60.000 Kinder kommen ohne Eltern oder Verwandte nach Kakuma. Sie sind ausgehungert und durch dieGewalterfahrungen tief traumatisiert. Seit der Hungerkatastrophe am Horn von Afrika im Jahr 2011 betreuendie Freunde der Erziehungskunst gemeinsam mit der Nairobi Waldorf School und dem UNO-FlüchtlingswerkUNHCR in Kakuma traumapädagogische Projekte auf Grundlage der Waldorfpädagogik. Durchsie sollen Kinder wie Joyce darin unterstützt werden, den Weg zurück in ein normales Leben zu finden.Seit 2011 konnten große Erfolge erzielt werden. Ein Kindergarten, zwei Kinderschutzzentren und einSchulprogramm wurden bereits ins Leben gerufen. Von diesen Projekten profi tierten im ersten Jahr etwa5000 Kinder, mittlerweile hat sich die Zahl annähernd verdoppelt. Die Schaff ung sicherer Orte und stabilerBeziehungen gibt den Kindern eine erste Möglichkeit grausame Ereignisse zu verarbeiten.Im Kindergarten „Songot“ werden zwei Gruppen mit je 70 jüngeren Kindern traumapädagogisch betreut.Die 2012 verliehene Auszeichnung von UNICEF als bester Kindergarten des gesamten Lagers zeigt, wieerfolgreich dieser Ansatz vor Ort umgesetzt wird. Leider konnten bisher keine weiteren Gruppen eröff netwerden, weil es an Räumen und Geld mangelt.Zwei Projekte an besonders herausfordernden Orten sind die Kinderschutzzentren. Eines befi ndet sichim Reception Centre, dem Bereich, der neu angekommene Flüchtlinge aufnimmt. Das andere ist in einerspeziellen Schutzzone (Protection Area), in der von anderen Lagerbewohnern bedrohte Flüchtlinge leben,für die Angst und Verfolgung auch nach ihrer Ankunft in Kakuma nicht au ören. In dieser verzweifeltenSituation einen pädagogisch sicheren Ort zu schaff en, ist das Ziel der Kinderschutzzentren. Dem morgendlichenZug durch Reception Centre und Protection Area, der von Gesang und Tanz begleitet wird, schließensich mehrere hundert Kinder an.Sie fi nden sich im Kreis zu Spielund Bewegung zusammen. Diewenigen Kinder, die sich zunächstentziehen und stirnrunzelnd dasTreiben betrachten, legen Skepsisund Scheu nach kurzer Zeit meistab und machen freudig mit.Aufgrund der positiven Auswirkungender notfallpädagogischenArbeit hat die Campleitung desUNHCR um eine Erweiterungdes Programms auf die Grund-


schulen. im Lager gebeten.Seitdem wird der Unterrichtan einigen Grundschulen inKakuma durch das traumapädagogischeSchulprogrammergänzt. Wenn in den völligüberfüllten Klassenzimmernein speziell intonierter Rufertönt, verbreitet sich freudigeUnruhe: Die Kinder wissen,dass nun eine besondere Aktivität beginnt. Dann geht es nach draußen, wo Lieder, Tänze, kleine Wettkämpfeund Kreisspiele stattfi nden. Oder die Kinder malen, plastizieren und lauschen Geschichten. Ausdiesen Stunden, in denen sie Fröhlichkeit, Neugierde und Lebendigkeit erleben dürfen, schöpfen dieKinder Kraft und Hoffnung.Alle Projekte werden täglich von etwa 40 Mitarbeitern ausgeführt. Sieben von ihnen sind Lehrer derNairobi Waldorf School. Sie arbeiten mit über 30 Lehrern, diese lbst Flüchtlinge sind. Diese verfügen überpädagogische Grundkenntnisse und werden kontinuierlich weiter qualifiziert, u.a. durch notfallpädagogischeMitarbeiter aus Kenia und Deutschland. Über die traumatisierten Kinder hinaus profi tieren weiterePersonen von der traumapädagogischen Arbeit in Kakuma: Die Mitarbeiter erhalten nicht nur ein kleinesGehalt, sondern bauen sich gleichzeitig eine persönliche Zukunftsperspektive auf.Um die notfallpädagogische Arbeit in Kakuma durchzuführen,werden pro Jahr etwa 150.000 Euro benötigt. Bis Ende 2012förderte das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen „AktionDeutschland hilft“ den Einsatz. Seither fi nanziert sich das Projektausschließlich aus Spendengeldern.Wir möchten die Arbeit mit den Kindern in Kakuma noch mindestenszwei Jahre fortführen und sindIhnen sehr, sehr dankbar, wenn Sie mit Ihrer Spende diese Fortführungermöglichen. Ohne Spenden müssen wir die Arbeit imDezember 2013 einstellen.Vielen Dank für Ihre Unterstützung!Spenden Sie jetzt!DeutschlandSpendenkonto 800 800 70GLS Bank Bochum| BLZ 430 609 67IBAN DE47 4306 0967 0013 0420 10BIC/SWIFT GENODEM1GLSBitte im Verwendungszweck angeben: 2632International - SchweizPostcheck 40-963-0Freie Gemeinschaftsbank | EK 115.5IBAN CH97 0839 2000 0000 0115 5BIC/SWIFT FRGGCHB1Niederlande 212 268 872 | Triodos Bank NVIBAN NL62 TRIO 0212 2688 72BIC/SWIFT TRIONL2U


34 IDuale Lehrerbildung ander AfaP-DornachKurzporträt der AfaPDie AfaP bildet angehende Lehrerinnen und Lehrer in praxisnahen Studiengän-gen (2-, 3-,4-jährig) für eine Unterrichtstätigkeit an Rudolf Steiner Schulen respektive Waldorfschulenaus. Dabei verbinden zeitgemäße Diplomstudien-gänge die pädagogische Schulpraxis miteinem wissenschaftlich orientierten Studium der Anthroposophie, künstlerischer Betätigungim Blick auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung und einer Einführung in die Praxisforschung.Mit Passerelle an die Pädagogische Hochschule FHNWFür Absolventen des zweijährigen Vollzeitstudiums und des dreijährigen Praxis-begleitendenStudiums besteht die Möglichkeit für einen Übertritt mittels Pas-serelle an diePädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut Primarstufe, zurErlangung eines schweizerisch anerkannten Lehrdip-loms für das 1.-6. Schuljahr und zurFührung des Titels "Diplomierte Lehrerin / Diplomierter Lehrer für die Primarstufe (EDK)"sowie des Bachelors of Primary Education.Weitere Informationen und KontaktAfaP-StudienbüroRuchti-Weg 5, CH-4143 DornachTel. +41 (0)61 701 40 72info@paedagogik-akademie.chwww.paedagogik-akademie.ch


GeneW-TeamIMPRESSUMVon linkts nach rechts :Michel Klapprott - 10. KlSammarchi Lisa - 9. KlPawlik Matti - 10. KlJellinghaus Maya - 9. KlLinke Michael - 10. KlRunge Johannes - 10. KlZarifoglu Viktor - 10. KlÖzkan Berkan-Can - 10. KlAus der 6. Klasse :Zwerger GiuliaBiegel HannesBogdan LauraBernstein Noemiund aus der 7. Klasse :Göbel-Singrin Charlotte(nicht im Bild)Freie Waldorfschule LörrachInzlingerstr 5179540 LörrachTel. : 07621-550450Fax. : 07621-5504515info@FreieWaldorfschuleLoerrach.deRedaktion:Patrick Teulière & G-Teampatrick.teuliere@fwsloe.bw.lo-net2.deGrafik:Patrick TeulièreCover :Runge Johannes - 10. KlFotos :Patrick TeulièreKorrekturarbeit :Hanna OtterAbgabetermin für die AusgabeJanuar-Februar-März10. 03. 2014Verantwortlich im Sinne desPresserechts:Freie Waldorfschule Lörrach e.V.www.generationw.dewww.generationw.deONLINE AUSGABEN


36 IFrohe Weihnachten undein gutes neues Jahr

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