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Makler &Ausgabe5 / 2013Makler & PflegePFLEGE BERATENPFLEGE VERKAUFENProdukt Know-howEinmal-LeistungenMakler-PraxisPlansecur:Die Pflege ist in derBeratung ein MussMarketingGold-Quelle 50+Im GesprächinsuroMaklerserviceVergleichPflegebahr-KombitarifeStand 07.11.2013Kunden-ServiceNeue, attraktive Info-Seitenfür Ihre Kunden12Bausteinefür Ihre BeratungRatingPfl egetagegeld Stand 07.11.2013


100%Beratungs-KompetenzPFLEGE BERATENPFLEGE VERKAUFENAusgabe 05-2013 · 26.11.2013InhaltLeistungsspiegel 312 Makler- Bausteine der Pflegeberatung 4News 6seminare 7Im GesprächJan Dinner, insuro Maklerservice 9Einmal-Leistungen• Fachmaklerin Leonie Pfennig:Einmal-Leistungen in der Beratung 11• Der gesetzliche Zuschuss zur Wohnanpassung 12• Ausgewählte Pflegetagegeld- und Pflegebahrzusatztarifein der Übersicht 13Makler Know-how• Vorzugsrente 18• Plansecur:Die Pflege-Rentenversicherungin der Beratung 19MarketingGold-Quelle 50plus 21RatingPflegetagegeld- und Pflegegeldversicherungen 24MarktvergleichPflegebahr-Kombitarife 33Kunden-service: Alles Wichtige auf einen Blick 40Kunden-service: Unterhalt für die Eltern – Ja oder Nein? 41Kunden-service: Papiere für den Ernstfall 43EditorialZu selbstsicher, zu schön, zu glatt!Infinus AG: Verlässlichkeit für Ihre Finanzgeschäfteverkündet die Internetseite der Gesellschaft.Auch noch heute, am 25. November. Inder Realität fällt das Kartenhaus dieses Unternehmensverbundesdagegen täglich weiter zusammen.Nun stehen auch beim Infinus Maklerpooldie Ampeln auf rot. Runde 2.500 Vermittler/ Berater hatten sich bei der Infinus AG IhrKompetenz-Partner (IKP) angebunden. Gab esnicht bereits genug Maklerpools in der Republik?Warum glaubte man, gerade bei dieserGruppe gut aufgehoben zu sein? Warum unterstützteman gerade diese Geschäftsführungdurch die Einreichung von Anträgen und Zeichnungsscheinen?Wer seinem Bauchgefühl vertraute, dem kamendie handelnden Personen und das wachsendeFirmengeflecht von Anbeginn zu selbstsicher,zu schön und zu glatt vor. Das Wachstumund der Fall der Infinus Gruppe überraschendaher nicht die ganze Branche, sondernnur genau die Marktteilnehmer, die sich alleJahre wieder von mehr Schein als Sein anziehenlassen.Herzlichst, IhrKlaus BardeImpressum 10Messe & Kongress Honorarberatung – die Leitmesse für Finanz- und HonorarberaterCongress Park Hanau - 25. Februar 2014 - www.honorarberaterkongress.deVoRMERKEN!Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


LeistungsspiegelMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 326. November 2013„Makler & Pflege“ konzentriert sichauf die Absicherung des Pflegefalls.sie erhalten Informationen, die Ihnen helfena) den Kunden für das Thema zu sensibilisieren*b) die Beratung des Kunden zu erleichternc) Ihre Produktkenntnis zu vertiefend) Ihr Marketing für Beratung und Verkauf zu unterstützen* „Makler & Pflege“ bietet Ihnen im Inhalt „Kunden-Service“ SeitenDiese können Sie zusätzlich unter dem Menüpunkt „Kunden-Service“downloaden und für Ihr Marketing nutzen.Kunden-ServiceMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 201339Beispiel:Kunden-service seite„Papiere für den Ernstfall“Diese und andere seiten findensie im Magazin „Makler & Pflege“sowie auf www.makler-pflege.dezum Download unter demMenü-Punkt „Kunden-service“.Papiere für den ErnstfallVorsorge-Vollmacht & BetreuungsverfügungPapiere für den ErnstfallPflegevorsorge: Der größte Markt für NeugeschäftMit einer Vorsorge-Vollmacht regelt der Vollmachtgeber die Wahrnehmung finanzieller und persönlicher Angelegenheitenbei eigener Geschäftsunfähigkeit oder Hilfsbedürftigkeit durch Angehörige oder andere Personen.Vorsorgevollmachten können sich beziehenauf: Vermögensverwaltung, eigenständig zu verfassen.Fall eine Patientenverfügung. Diese istRechtsgeschäfte in Vermögensangelegenheiten,Gesundheitssorge, Pfle-sich um die staatliche Fürsorge fürIm Falle einer Betreuung handelt esgebedürftigkeit, Aufenthalts- und Wohnungsangelegenheiten,Post- und die aufgrund von Krankheit oder Be-Person und Vermögen von Menschen,Fernmeldeverkehr, Behördengänge hinderung ihre Angelegenheiten vorübergehendoder dauerhaft nicht selbstund den Todesfall. Spätere Geschäftsunfähigkeitführt nicht zum Erlöschen regeln können.der Vorsorge-Vollmacht. Wer eine Angeordnet wird die BetreuungVorsorge-Vollmacht nicht erstellen durch das Betreuungsgericht. Es hatmöchte, sollte eine Betreuungsverfügungerstellen. Nur so können die ei-Der Betroffene kann dort selbst einenseinen Sitz im jeweiligen Amtsgericht.genen Wünsche im Notfall berücksichtigtwerden. Ansonsten wird das Be-Einrichtung einer Betreuung an. FürAntrag stellen oder Dritte sprechen dietreuungsgericht einen gesetzlichen Menschen mit körperlicher Behinderungdarf eine Betreuung, solange die-Betreuer bestellen.se ihren eigenen Willen bekunden können,nur auf deren eigenen Antrag hinRechtsrahmen derVorsorge-Vollmachtgestellt werden.Mit der Vorsorge-Vollmacht haben der Die Einrichtung einer Betreuung wirdbevollmächtigte Angehörige oder sonstigePersonen die gleichen Rechte Dann wird erneut überprüft, ob einezunächst auf ein halbes Jahr begrenzt.und die gleichen Möglichkeiten wie der endgültige Betreuung notwendig ist.vom Betreuungsgericht bestellte rechtlicheBetreuer. Die Vorsorge-Vollmacht Betreuungsgericht nach sieben JahrenEndgültige Betreuungen werden vomkann zudem jederzeit widerrufen werden.Zur Sicherheit, dass der Bevoll-– auf Anregung des Betroffenen oderwieder überprüft. Betreuungen könnenmächtigte den Auftrag auch annimmt des Betreuers – auch jederzeit wiederund im Ernstfall tätig wird, sollte dieser aufgehoben werden. Der Betreutedie Vorsorgevollmacht gegenzeichnen. kann zudem Beschwerde gegen dieFür Grundstücks- und Unternehmensgeschäftesowie Darlehnsaufnahmen damit nicht einverstanden ist.Betreuerbestellung einlegen, wenn erist die notarielle Beurkundung der Vorsorge-Vollmachtnotwendig. Für Bankverkehrteilnehmen und Verträge ab-Die betreute Person kann im Rechtsgeschäftereicht das Hinterlegen einer schließen. Alle Aufgaben des Betreuerswerden vom Vormundschaftsge-Bankvollmacht aus. Achtung: EineVorsorge-Vollmacht ersetzt in keinem richt festgelegt und stehen im Betreu-Der Versicherungsmakler: Partner Ihres Vertrauenserausweis. Betreuer werden vom Betreuungsgerichtkontrolliert. Dritte oderAngehörige haben die Möglichkeit,ihre Anmerkungen und Beschwerdenbeim Betreuungsgericht einzureichen.Das Gericht muss dann den Hinweisennachgehen.BetreuungsverfügungIn der Betreuungsverfügung kann deBetroffene festlegen, wer im ErnstfaBetreuer werden beziehungsweisnicht werden soll.Betreuer können Angehörige, Mitabeiter der Betreuungsbehörden, ehreamtliche Mitglieder eines Betreuungvereins, Berufsbetreuer oder Rechanwälte sein.Die Verfügung wird an das fürBetreuerbestellung zuständige Betrungsgericht und den späteren Betrer gerichtet. Diese sind an die Betungsverfügung gebunden, wenndem Wohl des Betreuten nicht sdet.Eine Form ist für die Betreuungfügung nicht vorgeschrieben. Diefügung sollte mit Ort und Datum vhen und vom Aussteller selbstschrieben sein.Musterformulare von Vorsorgemacht und Betreuungsverfüsowie auch PatientenverfüguWohlfahrtsverbände, Krankesen, Internet.


Pflege-BeratungMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 20134Die 12 Makler-Bausteine der Pflege-Beratungvon Stephan WitteI. Die Fakten des MarktesZehn Millionen Menschen haben heuteeinen Pflegefall in der Familie. Hinzukommen 17 Millionen Menschen, die inden nächsten 5 bis 10 Jahren miteinem Pflegefall rechnen. Stand 2012(IfD Allensbach).Verteilung der Pflegefällenach PflegestufenPflegestufe I: 51 %Pflegestufe II: 36 %Pflegestufe III: 13 %II. Ihr Vorsorge Know-howa) Sicherheit bis zum Beginn der Altersrente:Berufsunfähigkeitsversicherung,Erwerbsunfähigkeitsversicherung,Grundfähigkeitsversicherung,Produkte zur Absicherung derfunktionellen Invalidität. Zudem fallenauch die einmalige Kapitalleistungaus einer Dread Disease odereiner Unfallversicherung sowie dieUnfallrentenversicherung mit ihrerZahlung bis zum Lebensende in dieseBetrachtung.b) Produkte zur Absicherung im Pflegefallsind statistisch betrachtet fürdie Zeit nach dem Erwerbslebenvon hoher Relevanz. Sie sollten prämientechnischbetrachtet jedochschon im ersten Drittel des Erwerbslebensgezeichnet werden.III. Der politische WandelDie Pflegeversicherunghat zwei Varianten:a) die umlagefinanzierteSoziale Pflegeversicherungb) die kapitalgedecktePrivate Pflegeversicherung.In der umlagefinanzierten Pflegeversicherungwerden die laufenden Pflegekostenüber aktuelle, in die Umlageeingezahlte Beiträge finanziert. Derdemografisch bedingte Anstieg derZahl der Pflegefälle wird jeweils von dernächsten Generation getragen. EineVorsorge für diese Entwicklung wirdnicht gebildet. Die Beitragssätze müssenentsprechend stetig nach obenangepasst werden. Das Prinzip derKapitaldeckung in der Privaten Pflegeversicherungführt dazu, dass der Versichertedurch Bildung von Alterungsrückstellungenfrühzeitig eine Vorsorgefür sein individuelles Pflegerisiko bildet.IV. Aufdecken derRisikoverdrängungDas persönliche Pflegerisiko wird vomKunden verdrängt. Jeder kann täglichzum Pflegefall werden. Jedes Kind istbereits ein möglicher Pflegefall. Weran Pflege denkt, hat nur die Eltern imFokus. Dann, wenn die private Vorsorgeam preiswertesten ist, wird in jungenFamilien am wenigsten daran gedacht.Und: Mangelnde Vorsorge derEltern kann die Angehörigen zusätzlichbelasten. Darum hat der Maklerimmer beide Zielgruppen im Auge.V. Der Faktor Demenz / Alzheimer47% aller Pflegebedürftigen wurdenerst durch ihre Demenz zum Pflegefall.Demenz ist auch für jedes Kundengesprächder wesentliche Ansatzpunkt.Der Pflegefall aufgrund körperlicherGebrechen ist heute nicht die Hauptsorgedes Verbrauchers. Der Verlust derIdentität und die entsprechende Außenwirkungder eigenen Person oder dieder Eltern ist der Angstfaktor Nr. 1. Aufdiesem Feld muss der Makler über einsolides Grundlagenwissen verfügen.Halbwahrheiten zu diesem Thema hatjeder Verbraucher parat.Mit den Kunden-Service Seiten von„Makler & Pflege“ erhält der Maklerattraktiv aufbereitetes Informationsmaterial(PDF) zum Thema Demenz.VI. Drei relevanteProduktgruppen*Pflegekostenversicherungen /Produktwelt: KrankenversicherungAnstatt einen festen monatlichen (Pflegerentenversicherung)oder täglichen(Pflegetagegeldversicherung) Satz zuvereinbaren, erstatten Pflegekostentarifedie nicht durch die gesetzlichePflegepflichtversicherung abgedecktenPflegekosten. Je nach Anbieterwerden die Kosten bis zu einembestimmten absoluten oder prozentualenHöchstsatz erstattet. Dieser orientiertsich regelmäßig an der Höheder durchschnittlichen Pflegekosten inDeutschland. Dabei sind die Leistungenanhand der tatsächlichen Höheder angefallenen Pflegekosten durchOriginalrechnungen nachzuweisen.Pflegetagegeldversicherungen /Produktwelt: KrankenversicherungPflegetagegeldversicherungen versicherneinen bestimmten Tagessatz,Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


Pfllege-BeratungMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 526. November 2013der meist je nach Pflegestufe in unterschiedlicherHöhe zur Auszahlungkommt. Die Pflegestufe orientiert sichdabei regelmäßig an der gesetzlichenEinstufung nach SGB.Pflegerentenversicherungen /Produktwelt: LebensversicherungPflegerentenversicherungen versicherneine monatliche Rente, die meistje nach Pflegestufe in unterschiedlicherHöhe zur Auszahlung kommt.Die Pflegestufe orientiert sich dabeiregelmäßig entweder an einer Einstufungnach ADL, zum Teil am SGB oderan beidem.* Über den jeweilig optimalen Einsatz und dieDifferenzierung innerhalb der Produktgruppenwird fortlaufend in „Makler & Pflege“ informiert.VII. Basiswissen vertiefen*Bei allen drei Produktgruppen zurPflegeabsicherung sind Besonderheitenzu beachten. Viele Tarife leistenerst ab Pflegestufe II oder III. Damitsoll erreicht werden, dass das Angebotauch für preissensible Kunden vonInteresse ist. Teilweise werden beimPflegetagegeld Optionen geboten, umden Schutz zu einem späteren Zeitpunktohne erneute Gesundheitsprüfungauf eine höherwertige Tarifvarianteumzustellen. Einige Pflegekosten-und Pflegetagegeldtarife seheneine Wartezeit von 3 Jahren vor, bevorder Versicherungsschutz beginnt.Manche Lebensversicherer bieten Optionstarife,bei denen der Versicherungsschutzerst nach 12 oder nochmehr Jahren einsetzt. Das bis dahingebildete Kapital soll einen lebenslangenPflegeversicherungsschutz ausfinanzieren.* Zu weiteren Besonderheiten wird fortlaufendin „Makler & Pflege“ informiert.VIII. Assistance-LeistungenWer seinem Kunden eine Vielfalt nützlicherAssistance-Leistungen offerierenkann, entlastet diesen in seinerAnspannung vor dem Tag „X“. Zu denAssistance-Leistungen zählen:• Beratung über zustehende Leistungender gesetzlichen oder privatenPflegepflichtversicherung• Unterstützung bei der Beantragungvon Leistungen• Beratung, Vermittlung und Organisationvon Pflegeleistungen und PflegeeinrichtungenIX. Pflegelücke ermitteln*Die Theorie: Als Assekuranzmaklerermitteln Sie die „Pflegelücke“ IhresKunden. Im zweiten Schritt wird diesemit einem vertretbaren finanziellenAufwand geschlossen.Die Praxis: Eine genaue Berechnungder „Pflegelücke“ ist nicht möglich.a) Sie wissen nicht, ob der Kundezum Pflegefall wird.b) Sie wissen nichts über eventuellePflegestufe, eventuelle Demenz,Pflegezeit und PflegeortSie ermitteln daher einen Annäherungswertauf Basisa) der allgemein zugänglichenstatistischen Datenb) der generellen gesetzlichenLeistungenc) der individuellen Vermögenssituationund dem Familienstand desKunden.Das tarifliche Problem bei der Bedarfsermittlungbesteht darin, dass diemeisten Tarife keine Unterscheidungzwischen ambulanter und stationärerPflege vorsehen. Daraus folgt einemögliche Überversicherung im ambulantenoder eine Unterversicherung imstationären Bereich.*„Makler & Pflege“ zeigt hierzu die beste Vorgehensweiseauf.X. Ausschnittdeckung beachtenBeispiel Pflegestufe I:a) Bei ambulanter Pflege beträgt dieVersorgungslücke nach Vorleistungder gesetzlichen / privaten Pflegepflichtversicherungetwa 60 Euromonatlich.b) Bei stationärer Pflege beträgt dieVersorgungslücke nach Vorleistungder gesetzlichen / privaten Pflegepflichtversicherungetwa 1.200 Euromonatlich.Die Absicherung der Pflegestufen IIund III allein ist daher nur nach sorgfältigerPrüfung und Beratung zu verantworten.51 % aller Pflegebedürftigen fallen inPflegestufe IXI. BeratungsprotokollDie Ergänzung der Basisleistungen dergesetzlichen / privaten Pflegepflichtversicherungmittels einer Pflege-Zusatzversicherungmuss der Makler inseinem ureigensten Interesse in einemBeratungsprotokoll festhalten.XII. Netzwerke bildenDer eine will Pflege-Zusatzversicherungennur ab und zu auf Nachfrageverkaufen. Der andere will vor Ort unddarüber hinaus, seine Kompetenz alsPflege-Experte gezielt vermarkten. Dakann es durchaus Sinn machen, Partnerschaftenzu bilden.In „Makler & Pflege“ kommen Kollegenmit Pflege-Kompetenz zu WortPflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


Makler & PflegeNews Pflege beraten – Pflege verkaufen 626. November 2013Studie: Vier von zehn Deutschen würden für diePflege eines Angehörigen ihren Beruf aufgeben43 Prozent der Deutschen wären bereit, für die Pflege eines nahen Familienmitgliedsihren Beruf komplett aufzugeben. Ein wichtiger Grund: Mehr als zweiDrittel der Bundesbürger bezeichnen die Pflege eines Angehörigen als eine echteHerzensangelegenheit. Den zeitaufwändigen und kräftezehrenden Dienst amMenschen traut sich dann aber wiederum nur jeder Zweite zu. Das ist das Ergebniseiner repräsentativen Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag derSüddeutschen Krankenversicherung.Viele Bundesbürger sind durchaus realistisch,was die Pflege eines Familienmitgliedsbedeutet. Entsprechendwünschen sich neun von zehn Deutschendabei eine starke Unterstützungdurch ambulante Pflegedienste.Allerdings erkennen die Befragtendurchaus die Grenzen der Belastbarkeit:Zwei Drittel halten angesichtseiner solch kraftraubenden Aufgabeeine Heimbetreuung für sinnvoll –selbst wenn die Pflege innerhalb derFamilie für viele die Wunschlösungwäre.Pflege und Beruf unter einen Hut zubekommen – das ist nach Auffassungder meisten Deutschen kaum zu stemmen:Gut jeder Zweite gibt zu bedenken,der eigene Beruf sei damit nichtzu vereinbaren. Diese Einschätzungwird von Männern mit knapp 60 Prozenthäufiger vertreten als von Frauen,die sich diese Doppelbelastung mehrheitlichvorstellen können.Umdenken bei der Rollenverteilungin einer familiären PflegesituationZumindest in den Köpfen der Deutschenhat sich aber die Rollenverteilungzwischen den Geschlechtern beider Pflege weiterentwickelt: acht vonzehn Männern sind der Ansicht, fürdiese Aufgabe seien beide Geschlechtergleichermaßen verantwortlich. DieseEinschätzung teilen auch 83 Prozentder Frauen.„Das Thema Pflege ist äußerst vielschichtig– das spiegelt sich in denErgebnissen wider“, so die Einschätzungvon Dr. Ralf Kantak, Vorstandsvorsitzenderder Süddeutschen Krankenversicherung.„Positiv ist, dassFragestellungen rund um die Pflegevon Angehörigen in Deutschland indas gesellschaftliche Bewusstsein gerücktsind, denn gut zwei Drittel derDeutschen haben sich bereits damitbefasst.“ Kantak gibt aber zu bedenken:„Es gilt gleichermaßen, über dieeigene Pflegebedürftigkeit nachzudenkenund vorzusorgen. Dafür hat derStaat günstige Einstiegsmöglichkeitengeschaffen und die SDK bietet hierergänzende ambulante und stationäreAbsicherungen an.“Kontakt Vermittler-Service-Center:vsc@sdk.deInfinma: Nur jeder dritte Pflegerenten-Tarif erfüllt den MarktstandardDas Infinma Institut hat 24 Tarife von zehn Versicherungs-Unternehmen miteinem Zertifikat ausgezeichnet, weil die Pflegerenten-Versicherungstarifedieser Gesellschaften in insgesamt 17 unterschiedlichen Qualitätskriteriendurchgängig mindestens den Marktstandard erfüllen oder ihn übertreffen.www.infinma.dePflegeoptionDas IVFP* hat untersucht, welcheRentenpolice eine Pflegeoption bietet.Hier unterscheidet das IVFP zwischenErhöhungsoption und Anwartschaft.Bei der Erhöhungsoptionsteigt im Pflegefall entweder die Altersrenteoder der Versicherungsnehmererhält eine Zusatzrente.Dies ist etwa bei den „Extra“-Tarifender HDI der Fall: Ab Beginn derAltersrentenzahlung wird hier demKunden bei Pflegebedürftigkeit einedoppelte Rente gezahlt.Eine Erhöhungsoption besteht insgesamtbei 25 Tarifen. Darunter Allianz,Asstel, Generali, HanseMerkur,HDI, LV 1871, MONEYMAXX,Nürnberger, Provinzial NordWest,Volkswohl Bund.Bei der Anwartschaft sichert sichder Kunde seinen aktuellen Gesundheitszustand.Die Anwartschaft liegt bei 24 Tarifenvor, unter anderem bei AachenMünchener, Basler, VKB, Generali,Gothaer, Iduna, Münchener Vereinund Stuttgarter.Zu den führenden Anbietern imRating des IVFP zu privaten Rentenversicherungeninsgesamt zählenin diesem Jahr Europa, Allianz,Hannoversche, Debeka, HUK Coburg,Volkswohl Bund sowie ProvinzialNordwest, Stuttgarter und AlteLeipziger.* Institut für Vorsorge und FinanzplanungGmbH / www.vorsorge-finanzplanung.defotolia.comPflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


Seminare7Begeistern Sie Ihre anspruchsvollenKunden! Bleiben Sie im Gespräch,weil Sie mehr zu bieten haben alsabgenutzte Verkaufsfloskeln undHurra-Optimismus!fotolia.comwww.dfv.deDeutsche Familienversicherung:Pflege-seminarreiheUnter https://dfv.webex.com kann der Makler zwischenverschiedenen Themenbereichen wählen und sich fürkostenfreie Webinare anmelden.In rund 30-minütigen Live-Chats werden unter anderemdie häufigsten Kundenfragen rund um die Pflege-Vorsorgeerörtert. In einem Live Talk berichtet ein Vermittler ausseiner Vertriebspraxis. Rechtliche sowie haftungsrelevanteAspekte werden ebenfalls behandelt. Inhaltlichwurde die Seminarreihe auf die Beratungsunterlagen derDFV abgestimmt, um einen optimalen Einsatz im Kundengesprächzu erreichen. Im Anschluss der Webinare stehendie Pflege-Experten der DFV zu spezifischen FragestellungenRede und Antwort.Informationen zu den Pflege-Webinaren oder den Beratungsunterlagengibt das Maklermanagement derDeutschen Familienversicherung unter (069) 24794422oder maklermanagement@dfv.ag.www.deutsche-makler-akademie.deZukunftssicherung Private Vorsorge IIIAbsicherung der Arbeitskraft – Berufsunfähigkeit,Erwerbsunfähigkeit und Pflegeversicherung08. - 09.01.2014 MünchenDas Pflegefallrisiko –Kinder haften für ihre Eltern!Sie lernen in diesem Seminar die sozial-, steuer- und unterhaltsrechtlichenGrundlagen für eine qualifizierte Kundenberatung.Auf der Grundlage aktueller Versicherungsbedingungenwerden Kriterien für die Bewertung vonPflegeversicherungsprodukten erläutert und Haftungsfallenim Beratungsprozess aufgezeigt. Basierend auf aktuellenPflegekosten wird die Bedarfssituation der Kunden ermitteltund eine zielführende Kundenansprache vorgestellt.4.03.2014 Köln · 5.06.2014 München · 18.09.2014 BerlinKontakt: seeger@deutsche-makler-akademie.dePflegevorsorge: Der größte Markt für NeugeschäftIn „Herzlich willkommen in der Zeit nach demKapitalismus“ beschreibt der Düsseldorfer AktienhändlerHenry Littig den unaufhaltsamen Verfallunnseres Konsumkapitalismus. Ein globalesSchneeballsystem, das sich mangels neuer Mitspielererschöpft hat.Der Autor führt Beweis dafür, dass Börsen, Bankenund Versicherungen überflüssige Institutionensind. Und: Die Systemformel „Arbeit gegenGeld“ hat ihren Zenit bereits weit überschrittenLittig skizziert vor diesem Hintergrund ein sehrglaubwürdiges mögliches Folgescenario, dasdem Bürger schon morgen kostenlosen Konsumbei einem minimalen Aufwand an Arbeit sichernkann. Eine Welt, in der zudem viele verlorengeglaubte menschliche Werte wieder zu ihrerEntfaltung kommen.Das klingt fast zu schön um wahr zu sein – ist esaber nicht! Daher ist es nur eine Frage der Zeit,bis die Ideen des Autors Eingang in diverse Partei-Programmefinden werden!Henry Littig„Herzlich willkommen in der Zeitnach dem Kapitalismus …“188 Seiten, gebunden | 19,80 EuroISBN 978-3-9815451-0-4www.promakler.de


ItzehoerVertrauensPflegeBewertung von Leistungen in den AllgemeinenVersicherungsbedingungen der PflegetagegeldtarifeVersicherbare Höhe DFVDeutsche FamilienversicherungAGAuslandsaufenthaltAusgezeichnet mitRahmenbedingungen5 von 5LeistungsrahmenPremiumPlusPoints+LeistungsanspruchTarif:tand 07/13BasisErläuterungen und Bewertungsparameter:www.premiumcircle.deBewertung von Leistungen in den AllgemeinenVersicherungsbedingungen der PflegetagegeldtarifeVersicherbare Höhe DFVDeutsche FamilienversicherungAGAuslandsaufenthaltAusgezeichnet mitRahmenbedingungen5 von 5LeistungsrahmenPremiumPlusPoints+LeistungsanspruchTarif:Stand 07/13FlexErläuterungen und Bewertungsparameter:www.premiumcircle.deBewertung von Leistungen in den AllgemeinenVersicherungsbedingungen der PflegetagegeldtarifeVersicherbare Höhe DFVDeutsche FamilienversicherungAGAuslandsaufenthaltAusgezeichnet mitRahmenbedingungen5 von 5LeistungsrahmenPremiumPlusPoints+LeistungsanspruchTarif:Stand 07/13Premium PlusErläuterungen und Bewertungsparameter:www.premiumcircle.deBewertung von Leistungen in den AllgemeinenVersicherungsbedingungen der PflegetagegeldtarifeVersicherbare Höhe DFVDeutsche FamilienversicherungAGAuslandsaufenthaltAusgezeichnet mitRahmenbedingungen5 von 5LeistungsrahmenPremiumPlusPoints+LeistungsanspruchTarif:Stand 07/13PremiumErläuterungen und Bewertungsparameter:www.premiumcircle.deBewertung von Leistungen in den AllgemeinenVersicherungsbedingungen der PflegetagegeldtarifeVersicherbare HöheAuslandsaufenthaltRahmenbedingungenLeistungsrahmenLeistungsanspruchStand 07/13DFVDeutsche FamilienversicherungAGAusgezeichnet mit5 von 5PremiumPlusPoints+Tarif: IPVErläuterungen und Bewertungsparameter:www.premiumcircle.deBewertung von Leistungen in den AllgemeinenVersicherungsbedingungen der PflegetagegeldtarifeVersicherbare Höhe DFVDeutsche FamilienversicherungAGAuslandsaufenthaltAusgezeichnet mitRahmenbedingungen5 von 5LeistungsrahmenPremiumPlusPoints+LeistungsanspruchTarif: VPVStand 07/13VolksPflege PremiumErläuterungen und Bewertungsparameter:www.premiumcircle.deSEHR GUT GUT (1,8)(1,5)Im Test:23 Pflegetagegeldtarifeohne staatlicheFörderung45-jährige ModellkundenAusgabe 5/2013Im Test:23 Pflegetagegeldtarifeohne staatlicheFörderung55-jährige ModellkundenAusgabe 5/2013Bewertung von Leistungen in den AllgemeinenVersicherungsbedingungen der PflegetagegeldtarifeVersicherbare Höhe DFVDeutsche FamilienversicherungAGAuslandsaufenthaltAusgezeichnet mitRahmenbedingungen5 von 5LeistungsrahmenPremiumPlusPoints+LeistungsanspruchTarif:Stand 07/13BasisBewertung von Leistungen in den AllgemeinenVersicherungsbedingungen der PflegetagegeldtarifeVersicherbare Höhe DFVDeutsche FamilienversicherungAGAuslandsaufenthaltAusgezeichnet mitRahmenbedingungen5 von 5LeistungsrahmenPremiumPlusPoints+LeistungsanspruchTarif:Stand 07/13FlexBewertung von Leistungen in den AllgemeinenVersicherungsbedingungen der PflegetagegeldtarifeVersicherbare Höhe DFVDeutsche FamilienversicherungAGAuslandsaufenthaltAusgezeichnet mitRahmenbedingungen5 von 5LeistungsrahmenPremiumPlusPoints+LeistungsanspruchTarif:Stand 07/13Premium PlusBewertung vonVersicherungsbedVersicherbare HAuslandsaufentRahmenbedingLeistungsrahmLeistungsansprStand 07/13Erläuterungen und Bewertungsparameter:www.premiumcircle.deErläuterungen und Bewertungsparameter:www.premiumcircle.deErläuterungen und Bewertungsparameter:www.premiumcircle.deErläuterungenwwwSEHR GUTGUT (1,8)(1,5)Im Test:23 Pflegetagegeldtarifeohne staatlicheFörderung45-jährige ModellkundenAusgabe 5/2013Im Test:23 Pflegetagegeldtarifeohne staatlicheFörderung55-jährige ModellkundenAusgabe 5/2013SEHR GUT(1,5)Im Test:23 Pflegetagegeldtarifeohne staatlicheFörderung45-jährige ModellkundenAusgabe 5/2013Bewertung von Leistungen in den AllgemeinenVersicherungsbedingungen der PflegetagegeldtarifeVersicherbare Höhe DFVDeutsche FamilienversicherungAGAuslandsaufenthaltAusgezeichnet mitRahmenbedingungen5 von 5LeistungsrahmenPremiumPlusPoints+LeistungsanspruchTarif: VPVStand 07/13VolksPflege PremiumBewertung von Leistungen in den AllgemeinenVersicherungsbedingungen der PflegetagegeldtarifeVersicherbare Höhe DFVDeutsche FamilienversicherungAGAuslandsaufenthaltAusgezeichnet mitRahmenbedingungen5 von 5LeistungsrahmenPremiumPlusPoints+LeistungsanspruchTarif:Stand 07/13PremiumBewertung von Leistungen in den AllgemeinenVersicherungsbedingungen der PflegetagegeldtarifeVersicherbare Höhe DFVDeutsche FamilienversicherungAGAuslandsaufenthaltAusgezeichnet mitRahmenbedingungen5 von 5LeistungsrahmenPremiumPlusPoints+LeistungsanspruchTarif:Stand 07/13BasisErläuterungen und Bewertungsparameter:www.premiumcircle.deErläuterungen und Bewertungsparameter:www.premiumcircle.deErläuterungen und Bewertungsparameter:www.premiumcircle.deBewertung von Leistungen in den AllgemeinenVersicherungsbedingungen der PflegetagegeldtarifeVersicherbare Höhe DFVDeutsche FamilienversicherungAGAuslandsaufenthaltAusgezeichnet mitRahmenbedingungen5 von 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Testsiegen regelrecht überschüttet wurden,da ahnten wir schon, dass wir uns als „Klassenprimus“bei unseren Mitbewerbern nicht besonders beliebtmachen würden. Aber ehrlich gesagt, ist uns natürlichdie Wertschätzung bei unseren Vertriebspartnern undKunden um einiges wichtiger – und da erfreuen wir unsmit unseren ausgezeichneten Produkten einer großenBeliebtheit. Unsere Kunden schätzen eine einfache undflexible Tarifgestaltung mit großzügigen Pflegeleistungen.Eine gute Pflegezusatzversicherung ist die besteInvestition für die persönliche Pflegevorsorge. Mit derstaatlich geförderten DFV-FörderPflege und der ergänzendenDFV-DeutschlandPflege trifft der Kunde immereine hervorragende Wahl. Mehr Informationen zu unserenerstklassigen Pflegevorsorgelösungen finden Sieunter www.dfv.ag


Im GesprächMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 926. November 2013InterviewVermittler sehen uns als den Pflege-Expertenunter den Maklerpools„Makler & Pflege“ im Gespräch mit Jan Dinner, insuro Maklerservice.Jan Dinner,insuro Maklerservicejan.dinner@insuro.dewww.insuro.deSeit Mitte 2008 sind Sie mit Ihrem bereits1999 gegründeten Maklerpoolinsuro Maklerservice exklusiv für denMaklervertrieb der vigo KrankenversicherungVvaG zuständig.Wir haben uns schon sehr früh mitdem Thema Pflege auseinandergesetzt.Das hat damals auch die vigo,ehemals Düsseldorfer, die zu diesemZeitpunkt keinen wirklichen Zugangzum Maklermarkt hatte, erkannt. DieKooperation läuft jetzt schon seit über5 Jahren und hat sich bestens bewährt.Sicherheit und Kontinuität sindbeiden Unternehmen sehr wichtig. Alsverlässliche Partner werden wir auchin Zukunft die erfolgreiche Zusammenarbeitfortsetzen.Wo liegen die Vorteile dieser Exklusivkooperation?Wir übernehmen für die vigo den komplettenMaklervertrieb. Angefangenvon der Programmierung der Angebotssoftware,Erstellung der Verkaufsunterlagen/Prospekte,Vorprüfung derAnträge und schließlich auch die Provisionsabrechnung.Natürlich stehenwir von insuro allen Maklern, die sichfür eine Kooperation mit der vigo interessierenoder Fachfragen zum Produkthaben, immer zur Verfügung.Und die vigo?Sie erhält alle Dienstleistungen einergewachsenen Struktur aus einer Hand,muss keinen eigenen Maklervertriebaufbauen und ist somit kostenseitigextrem schlank aufgestellt. Dies machtdie leistungsstarken Produkte auchpreislich wettbewerbsfähig.» Wir stehen grundsätzlichjedem Versicherer,der mit uns ein neuesKonzept auflegen möchte,offen gegenüber. «Was zeichnet die Pflegetagegeldprodukteder vigo gegenüber dem Wettbewerbaus?Die vigo ist besonders im Bereich derZielgruppe 50 Plus sehr gut aufgestellt.Es gibt lediglich 16 KO-Diagnosen wiezum Beispiel HIV, Demenz oder Parkinson,die nicht versicherbar sind.Bei 6 Diagnosen wie beispielsweiseDiabetes Typ I und II, Krebs oderSchlaganfall, findet eine etwas stren-gere aber individuelle Prüfung der Risikenstatt. Mir ist ehrlich gesagt keinWettbewerber bekannt, der seine Gesundheitsfragenohne Alters- und Leistungsbegrenzungso klar und kundenfreundlichgeregelt hat.Die besten Gesundheitsfragen nützendem Kunden nichts, wenn die Leistungnicht stimmt.Das ist vollkommen richtig. Der TarifPT glänzt mit vielen Innovationen bzw.Alleinstellungsmerkmalen. Neben denmarktüblichen Leistungen, die eingutes Pflegetagegeld mitbringenmuss, bietet die vigo eine extra Demenzabsicherungauch für die StufenI-III, optional immer 100% Leistung beistationärer Pflege ausgehend von derPflegestufe III und eine sehr hohe Dynamik,die auch im Leistungsfall keineAltersbegrenzung kennt. Diese Top-Leistungen sind wirklich für Kundenjeden Alters ohne Wartezeiten versicherbar.Wurde der Tarif PT auch unabhängiggetestet oder bewertet?Der Tarif erzielte in Zeitschriften, wiezum Beispiel Finanztest oder Ökotest,immer gute Platzierungen. Im VergleichsprogrammLevelnine liegt dievigo in den Leistungsvergleichen ganzweit vorne und auch Morgen und Morgenvergibt in seinem aktuellen Produktrating4 Sterne.Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


Im GesprächMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 1026. November 2013Insuro bietet als Maklerpool neben dervigo auch Deckungskonzepte im Bereichder Pflege- und Zusatzversicherungan. Sehen Sie dadurch nicht IhreUnabhängigkeit gefährdet?Nicht im Geringsten! Insuro ist zu100% inhabergeführt und somit völligunabhängig. Wir stehen grundsätzlichjedem Versicherer, der mit uns einneues Konzept auflegen möchte, offengegenüber.Viele Vermittler kennen Deckungskonzeptenur aus dem Sachbereich.FondsKatalog 2014Alle Fonds von A–ZPerformancedaten: laufendes Jahr,1, 3, 5 und 10 JahreWir haben auch in der Sparte KV denBedarf erkannt: Vermittler, die Produktemit verbesserten Leistungenzum gleichen Preis anbieten können,haben klare Vorteile im immer härterwerdenden Wettbewerb um das besteAngebot beim Kunden.Und die Aussichten für 2014?Wir arbeiten derzeit für unsere Vermittleran weiteren, sehr vielversprechendenKonzepten.ImpressumVerlagBHM I FachmedienBarde-Hoppe & Medien GmbHMitteldorfstraße 12 · 37130 Gleicheninfo@bhm-marketing.deGeschäftsführer: Klaus BardeRegistergericht: Amtsgericht GöttingenRegister-Nr: HRB 1705Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:ID DE 115306609Herausgeber: Klaus BardeErscheinungsweise: 6 x im JahrBezug: Kostenfreies PDF-Abonnement:Anmeldung unter www.makler-pflege.deRedaktion: Telefon 05 51 / 633 92 01info@bhm-marketing.deAnzeigen: Karin KlawunnTelefon 05 51/ 5 85 11info@klawunn-medien.deSämtliche Inhalte dieser Seiten sowie alle unterdem Markennamen „Makler & Pflege“ herausgegebenenPublikationen sind urheberrechtlich geschütztund nicht zur weiteren Vervielfältigung bzw.Verbreitung frei. © BHM GmbHJetzt im Zeitschriftenhandel undunter www.promakler.dePflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


EinmalleistungenMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 1126. November 2013EinmalleistungenWenn man pflegebedürftig wird, passiert das entweder schleichend oder überNacht. Diese Situation wünscht sich niemand. Plötzlich steht man vor denFragen: Wie beantrage ich die Pflegestufe? Muss ein Pflegedienst kommen?Kann jemand aus dem Umfeld helfen? Was muss alles beachtet werden?FachmaklerinLeonie Pfennig, Berlinwww.fachmaklerin-pflege.deAuf jeden Fall benötigt der Betroffenemehr finanzielle Mittel alssonst: für die pflegerische Versorgung,für Hilfsmittel, für eventuelle Wohnungsanpassungen/-Umbauten.Dawäre es natürlich sehr hilfreich, einfachmal ein paar Euro als Soforthilfe zubekommen. Somit hätte man eine Sorgeweniger, weil die dringend benötigteHilfe sofort „eingekauft“ werden kann.Pflegetagegeldtarif- und Pflegerentenanbieterhaben dieses Problem erkanntund bieten in ihren Leistungenverschiedene Varianten dazu an: seies, dass bei erstmaligem Eintritt derPflegebedürftigkeit die so genanntenEinmal-Leistungen gezahlt werden, seies, dass man diese Zahlungen erst abeiner bestimmten Pflegestufe erhält.Auch die Höhe der Absicherung variiertvon Tarif zu Tarif. Manche Versichererhaben die Einmal-Leistunggleich mit in den Tarif einkalkuliert. Beianderen Tarifen wiederum kann manwählen, ob man die Einmal-Leistungmit hinzu versichern möchte.Beitragshöhe?!Viele Kunden finden dieses Leistungsmerkmalwichtig, allerdings scheitertes hier oftmals an der Beitragshöhe.Entweder ist die Einmal-Leistung imTarif fester Bestandteil, dann wird sievom Kunden wahrgenommen und gernakzeptiert. Wenn dieser Leistungspunktaber zusätzlich versichert werdensoll, sieht der Kunde ganz genau,um welchen Betrag der Beitrag plötzlichsteigt. Wenige Kunden folgen danndiesem Angebot.Andere Tarifmerkmale gehen vorFür die Auswahl eines Tarifes spielendie Einmal-Leistungen für mich alsMaklerin erst einmal eine untergeordneteRolle. Wenn man einen Pflegezusatztarifauswählt, achtet man als erstesvielmehr darauf, dass die Gesundheitsfragenkeine Fallen beinhalten.Weiterhin sollte beachtet werden, dassder Versicherungsnehmer/die versichertePerson auch die Leistungen imLeistungsfall erhält, das soll heißen:welche Unterlagen muss man bei derLeistungsbeantragung und bei derNachprüfung erbringen? Und dann folgennoch die üblichen Punkte: wirdstationär in allen 3 Pflegestufen zu100% in Höhe der versicherten Pflegestufe3 geleistet? Wird bei Suchterkrankungengeleistet? Wie sind Wartezeiten,Dynamisierungen und Beitragsbefreiungengeregelt? WelcheOptionen bietet der Versicherer beiÄnderung des SGB XI an? Gibt esAnwartschaftsmodelle und wie sind dieRegelungen, um die Beitragszahlungaussetzen zu können? Gibt es Beitragsanpassungenoder kann der Kundemit stabilen Beiträgen rechnen? Aufwelche Länder erstreckt sich der Geltungsbereich?FAZITWenn alle Parameter stimmen undman auf die Wünsche des Kundeneingegangen ist, dann kann ich mir alsMaklerin anschauen, wie die Einmal-Leistungen geregelt sind. Und dabeidarf ich nicht vergessen: wie sieht dieAltersvorsorge des Kunden aus?Wenn genug finanzielle Mittel im Alterzur Verfügung stehen, kann durchausauf die Einmal-Leistung verzichtetwerden.fotolia.comPflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


EinmalleistungenMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 1226. November 2013Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen WohnumfeldesEinmalleistungen im Pflegefall / GesetzlichDie gesetzlichen Pflegekassen zahlen unabhängig von der Pflegestufe auf Antrag einen Zuschuss für Maßnahmenzur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes. Grundsätzlich können bis zu 2.557 Euro als Mittel zur Wohnraumanpassunggewährt werden. Ein Zuschuss zur Wohnungsanpassung kann auch ein zweites Mal gewährt werden,wenn die Pflegesituation sich so verändert hat, dass erneute Maßnahmen nötig werden.LeistungsvoraussetzungenFinanzielle Zuschüsse fur die individuelleWohnraumanpassung Pflegebedürftigerkönnen von der Pflegekassebewilligt werden, wenn dadurch diehäusliche Pflege überhaupt erst ermöglicht,die häusliche Pflege erheblicherleichtert und damit eine Überforderungder Leistungskraft der oder desPflegebedürftigen und der Pflegepersonverhindert, oder eine möglichstselbstständige Lebensführung deroder des Pflegebedürftigen wiederhergestellt,also die Abhängigkeit von derPflegeperson verringert wird.LeistungsträgerDie Leistungen der Pflegekassen kommennur dann in Betracht, wenn keinanderer Leistungsträger vorrangig verpflichtetist. Reichen die Leistungen derPflegekasse im Einzelfall nicht aus, bestehenweiter gehende Ansprüche nachdem SGB XII oder BVG.Die für Leistungenzur Teilhabe am Arbeitsleben zuständigenRehabilitationsträger (z.B.Unfallversicherung, Deutsche RentenversicherungBund, Bundesagentur furArbeit) übernehmen vorrangig unterden trägerspezifischen Voraussetzungennach den Bestimmungen desNeunten Buches des Sozialgesetzbuches(SGB IX) auch Kosten der Beschaffung,Ausstattung und Erhaltungeiner behinderungsgerechten Wohnungin angemessenem Umfang. Darüberhinaus gewährt die Unfallversicherungnach den Bestimmungen des SiebtenBuches des Sozialgesetzbuches (SGBVII) vorrangig Wohnungshilfe, wenn siez.B. wegen der Folgen eines Arbeitsunfallserforderlich wird. Diese Leistungengehen den Leistungen der Pflegeversicherungvor, sodass grundsätzlich beiberufstätigen Pflegebedürftigen, dieschwerbehindert im Sinne des SGB IX(Grad der Behinderung von wenigstens50) sind, Zuschüsse zu Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmendurch diePflegekassen nicht in Betracht kommen.Bei der Bemessung des Zuschussesseitens der gesetzlichen Pflegekassezur Wohnumfeldverbesserungwird ein Eigenanteil erhoben,der sich nach dem Einkommen desPflegebedürftigen richtet. Grundsätzlichkönnen bis zu 2.557 Eurovon der gesetzlichen Versicherungals Mittel zur Wohnraumanpassunggewährt werden.BeispielIn der Wohnung eines auf den Rollstuhlangewiesenen Pflegebedürftigen,der von seiner Ehefrau gepflegtwird, werden der Einbau von fest installiertenRampen und die Verbreiterungder Türen notwendig.Einbau der Rampen3.800 EuroRahmenverbreiterung der Türen 860 EuroKosten gesamt4.660 EuroZuschuss der Pflegekasse 2.557 EuroEigenanteil2.103 EuroMaklervertriebexklusivüber insuroLeistungsstarkmit einfachen Gesundheitsfragenohne AltersbegrenzungPflegevorsorge: Der größte Markt für NeugeschäftWEITERE INFOS UNTER:www.insuro.de


EinmalleistungenMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 201313Ausgewählte Pflegetagegeld- und Pflegebahrzusatztarife in der ÜbersichtVersicherer Tarif Art EinmalleistungAllianzPflegetagegeldPlus Pflegebahr-Ergänzungstarif nein(PZTP02)Einzelversicherung,Stand 01.2013Alte Oldenburger Pflege flex,Stand 01.2013Pflegebahr-Ergänzungstarif Ja (30facher Tagessatz der jeweiligen Pflegestufe ab Pflegestufe I):„6. Einmalleistung bei Eintritt der PflegebedürftigkeitWird die versicherte Person erstmalig pflegebedürftig (mindestensPflegestufe I), wird zusätzlich zum Pflegetagegeld eine Einmalzahlungin Höhe des 30-fachen Tagessatzes der jeweiligen Pflegestufegezahlt.Ein Anspruch auf Einmalleistung besteht nur einmal während dergesamten Vertragslaufzeit.“Ja (30facher Tagessatz der jeweiligen Pflegestufe ab Pflegestufe I):„6. Einmalleistung bei Eintritt der PflegebedürftigkeitWird die versicherte Person erstmalig pflegebedürftig (mindestensPflegestufe I), wird zusätzlich zum Pflegetagegeld eine Einmalzahlungin Höhe des 30-fachen Tagessatzes der jeweiligen Pflegestufegezahlt.Ein Anspruch auf Einmalleistung besteht nur einmal während dergesamten Vertragslaufzeit.“Debeka EPG, Stand 01.2013 Pflegebahr-Ergänzungstarif Ja (einmalige Leistung in Höhe von 2.500 Euro ab Pflegestufe 0):„Wird erstmalig eine Pflegebedürftigkeit oder erheblich eingeschränkteAlltagskompetenz ohne Pflegestufe festgestellt festgestellt,wird unabhängig vom monatlichen Pflegegeld einmalig eineSonderzahlung von 2.500 Euro ohne Kostennachweis gezahlt.“Ja(einmalige Leistung in Höhe von 2.500 Euro ab Pflegestufe 0):„Wird erstmalig eine Pflegebedürftigkeit oder erheblich eingeschränkteAlltagskompetenz ohne Pflegestufe festgestellt festgestellt,wird unabhängig vom monatlichen Pflegegeld einmalig eineSonderzahlung von 2.500 Euro ohne Kostennachweis gezahlt.“Deutsche Familienversicherung(DFV)VPV FörderPflege,Stand 01.2013Pflegebahr-Ergänzungstarifoptional (sofern vereinbart Sofortleistung bis 10.000 Euro):6.2 UnterstützungsleistungenWir erbringen – soweit sie mit uns vereinbart und im Versicherungsscheindokumentiert wurden – die nachstehenden Unterstützungsleistungen,wennnerstmalig die Voraussetzungen für einen Versicherungsfallin einer versicherten Pflegestufe gegeben sind. Wirleisten folgende Unterstützungsleistungen neben den vereinbartenLeistungen aus der versicherten Pflegestufe:- eine Sofortunterstützung als Einmalbeitrag;- eine Umbaukostenunterstützung als finanziellen Zuschuss zueinem erforderlichen, pflegegerechten Umbau Ihrer Wohnung bzw.Ihres Hauses;- eine Erholungskostenunterstützung als finanziellen Zuschuss zueinem Erholungsurlaub einer Sie pflegenden Person;- eine Beerdigungskostenunterstützung als finanziellen Zuschusszu den Kosten für Ihre Beerdigung, sofern der Eintritt des Todesdurch Vorlage einer amtlichen, in der Bundesrepublik Deutschlandanerkannten Sterbeurkunde nachgewiesen wird.Mit einer späteren Einstufung in eine höhere versicherte Pflegestufeentsteht kein neuer Anspruch auf eine bereits in Anspruch genommeneUnterstützungsleistung.“optional (sofern vereinbart Sofortleistungbis 10.000 Euro):6.2 UnterstützungsleistungenWir erbringen – soweit sie mit uns vereinbart und im Versicherungsscheindokumentiert wurden – die nachstehenden Unterstützungsleistungen,wennnerstmalig die Voraussetzungen für einen Versicherungsfallin einer versicherten Pflegestufe gegeben sind. Wirleisten folgende Unterstützungsleistungen neben den vereinbartenLeistungen aus der versicherten Pflegestufe:- eine Sofortunterstützung als Einmalbeitrag;- eine Umbaukostenunterstützung als finanziellen Zuschuss zueinem erforderlichen, pflegegerechten Umbau Ihrer Wohnung bzw.Ihres Hauses;- eine Erholungskostenunterstützung als finanziellen Zuschuss zueinem Erholungsurlaub einer Sie pflegenden Person;K Einmalleistungen optional mit Zuschlag K Einmalleistungen immer mit eingeschlossen K Einmalleistungen sind nicht versichertPflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


EinmalleistungenMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 201314- eine Beerdigungskostenunterstützung als finanziellen Zuschusszu den Kosten für Ihre Beerdigung, sofern der Eintritt des Todesdurch Vorlage einer amtlichen, in der Bundesrepublik Deutschlandanerkannten Sterbeurkunde nachgewiesen wird.Mit einer späteren Einstufung in eine höhere versicherte Pflegestufeentsteht kein neuer Anspruch auf eine bereits in Anspruch genommeneUnterstützungsleistung.“Ja (bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe III wird für30 Tage der 3fache Tagessatz geleistet):„3 Einmalzahlung bei erstmaliger PflegebedürftigkeitBei erstmaliger Pflegebedürftigkeit nach Pflegestufe III wird zusätzlichzum Pflegegeld nach diesem Tarif eine Einmalzahlung in Höhedes 3fachen des versicherten Monatssatzes gezahlt. Ein Anspruchauf diese Leistung besteht nur einmal während der gesamtenVertragslaufzeit.“Ja (bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit der PflegestufeIII wird für 30 Tage der 3fache Tagessatz geleistet):„3 Einmalzahlung bei erstmaliger PflegebedürftigkeitBei erstmaliger Pflegebedürftigkeit nach Pflegestufe III wird zusätzlichzum Pflegegeld nach diesem Tarif eine Einmalzahlung in Höhedes 3fachen des versicherten Monatssatzes gezahlt. Ein Anspruchauf diese Leistung besteht nur einmal während der gesamten Vertragslaufzeit.“optional (sofern vereinbart Sofortleistung bis 10.000 Euro):„6.2 UnterstützungsleistungenWir erbringen – soweit sie mit uns vereinbart und im Versicherungsscheindokumentiert wurden – die nachstehenden Unterstützungsleistungen,wennnerstmalig die Voraussetzungen für einen Versicherungsfallin einer versicherten Pflegestufe gegeben sind. Wirleisten folgende Unterstützungsleistungen neben den vereinbartenLeistungen aus der versicherten Pflegestufe:- eine Sofortunterstützung als Einmalbeitrag;- eine Umbaukostenunterstützung als finanziellen Zuschuss zueinem erforderlichen, pflegegerechten Umbau Ihrer Wohnung bzw.Ihres Hauses;- eine Erholungskostenunterstützung als finanziellen Zuschuss zueinem Erholungsurlaub einer Sie pflegenden Person;- eine Beerdigungskostenunterstützung als finanziellen Zuschusszu den Kosten für Ihre Beerdigung, sofern der Eintritt des Todesdurch Vorlage einer amtlichen, in der Bundesrepublik Deutschlandanerkannten Sterbeurkunde nachgewiesen wird.Mit einer späteren Einstufung in eine höhere versicherte Pflegestufeentsteht kein neuer Anspruch auf eine bereits in Anspruch genommeneUnterstützungsleistung.“optional (sofern vereinbart Sofortleistungbis 10.000 Euro):„6.2 UnterstützungsleistungenWir erbringen – soweit sie mit uns vereinbart und im Versicherungsscheindokumentiert wurden – die nachstehenden Unterstützungsleistungen,wennnerstmalig die Voraussetzungen für einen Versicherungsfallin einer versicherten Pflegestufe gegeben sind. Wirleisten folgende Unterstützungsleistungen neben den vereinbartenLeistungen aus der versicherten Pflegestufe:- eine Sofortunterstützung als Einmalbeitrag;- eine Umbaukostenunterstützung als finanziellen Zuschuss zueinem erforderlichen, pflegegerechten Umbau Ihrer Wohnung bzw.Ihres Hauses;- eine Erholungskostenunterstützung als finanziellen Zuschuss zueinem Erholungsurlaub einer Sie pflegenden Person;- eine Beerdigungskostenunterstützung als finanziellen Zuschusszu den Kosten für Ihre Beerdigung, sofern der Eintritt des Todesdurch Vorlage einer amtlichen, in der Bundesrepublik Deutschlandanerkannten Sterbeurkunde nachgewiesen wird.Mit einer späteren Einstufung in eine höhere versicherte Pflegestufeentsteht kein neuer Anspruch auf eine bereits in Anspruch genommeneUnterstützungsleistung.“ja (Sofortleistung in Höhe von 0 bis 10.000 Euro frei wählbar.Bei unfallbedingterEinstufung in eine versicherte Pflegestufe ist eine Einmalzahlungin Höhe von 5.000 Euro mitversichert)Deutscher RingDomcuraDomcuraPflegeBAHRPLUS,Stand 01.2013DOMCURA PflegeErgänzungsdeckung,Stand 01.2013Pflege flex,Stand 01.2013Pflegebahr-ErgänzungstarifPflegebahr-ErgänzungstarifPflegetagegeldversicherungPflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


EinmalleistungenMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 201315HallescheHallescheHallescheMünchener VereinOLGA aktiv,Stand 11.2012OLGA plus,Stand 11.2012OLGA extra,Stand 11.2012SELECT CARE Pflege- Tarifstufen 421, 423,430, 430 B sowieEinmalleistung nachTarif 434,Stand 09.2012Pflegetagegeldversicherung Ja (bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe III wird für30 Tage der 3fache Tagessatz geleistet):„3. Mehrfachleistung bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit3.1 Beim erstmaligen Eintritt in die Pflegestufe III leistet der Versichererin den ersten 30 Tagen des Leistungsanspruchs aus demTarif heraus die 3-fache tarifliche Leistung.3.2 Die Erhöhung der tariflichen Leistung auf das 3-fache wird währendder gesamten Vertragslaufzeit nur einmal gewährt.“Ja (beierstmaliger Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe III wird für 30 Tageder 3fache Tagessatz geleistet):„3. Mehrfachleistung bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit3.1 Beim erstmaligen Eintritt in die Pflegestufe III leistet der Versichererin den ersten 30 Tagen des Leistungsanspruchs aus demTarif heraus die 3-fache tarifliche Leistung.3.2 Die Erhöhung der tariflichen Leistung auf das 3-fache wird währendder gesamten Vertragslaufzeit nur einmal gewährt.“Pflegetagegeldversicherung Ja (bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe III wird für30 Tage der 3fache Tagessatz geleistet):„3. Mehrfachleistung bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit3.1 Beim erstmaligen Eintritt in die Pflegestufe III leistet der Versichererin den ersten 30 Tagen des Leistungsanspruchs aus demTarif heraus die 3-fache tarifliche Leistung.3.2 Die Erhöhung der tariflichen Leistung auf das 3-fache wird währendder gesamten Vertragslaufzeit nur einmal gewährt.“Ja (beierstmaliger Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe III wird für 30 Tageder 3fache Tagessatz geleistet):„3. Mehrfachleistung bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit3.1 Beim erstmaligen Eintritt in die Pflegestufe III leistet der Versichererin den ersten 30 Tagen des Leistungsanspruchs aus demTarif heraus die 3-fache tarifliche Leistung.3.2 Die Erhöhung der tariflichen Leistung auf das 3-fache wird währendder gesamten Vertragslaufzeit nur einmal gewährt.“Pflegetagegeldversicherung Ja (bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe III wird für30 Tage der 3fache Tagessatz geleistet):„3. Mehrfachleistung bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit3.1 Beim erstmaligen Eintritt in die Pflegestufe III leistet der Versichererin den ersten 30 Tagen des Leistungsanspruchs aus demTarif heraus die 3-fache tarifliche Leistung.3.2 Die Erhöhung der tariflichen Leistung auf das 3-fache wird währendder gesamten Vertragslaufzeit nur einmal gewährt.“Ja (beierstmaliger Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe III wird für 30 Tageder 3fache Tagessatz geleistet):„3. Mehrfachleistung bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit3.1 Beim erstmaligen Eintritt in die Pflegestufe III leistet der Versichererin den ersten 30 Tagen des Leistungsanspruchs aus demTarif heraus die 3-fache tarifliche Leistung.3.2 Die Erhöhung der tariflichen Leistung auf das 3-fache wird währendder gesamten Vertragslaufzeit nur einmal gewährt.“Pflegetagegeldversicherung Ja (über optional über Tarifbaustein 434 in Höhe zwischen 1.000und 10.000 Euro ab Pflegestufe I oder über Tarifbaustein 439 beiunfallbedingter Pflegebedürftigkeit)„2. Inhalt der VersicherungTarif SELECT CARE Pflege – Einmalleistung – kann in 10 Stufen zuje 1.000 EUR abgeschlossen werden.Er erbringt ohne Kostennachweis die Einmalleistung in der versichertenHöhe. Voraussetzung ist die Einordnung gemäß § 1 Absatz2 AB/PV in eine der Pflegestufen I bis III.Ein Anspruch auf die Zahlung besteht einmal während der gesamtenVertragslaufzeit.Der Tarif kann in zwei Varianten abgeschlossen werden:2.1 Einmalzahlung bei erstmaligem Eintritt der Pflegebedürftigkeit,auch nach Unfall (Tarifstufe 434)oder2.2 Einmalzahlung ausschließlich bei erstmaliger unfallbedingterPflegebedürftigkeit (Tarifstufe 439).“Ja (über optional über Tarifbaustein 434 in Höhe zwischen 1.000und 10.000 Euro ab Pflegestufe I oder über Tarifbaustein 439 beiunfallbedingter Pflegebedürftigkeit)„2. Inhalt der VersicherungTarif SELECT CARE Pflege – Einmalleistung – kann in 10 Stufen zuje 1.000 EUR abgeschlossen werden.Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


EinmalleistungenMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 201316Er erbringt ohne Kostennachweis die Einmalleistung in der versichertenHöhe. Voraussetzung ist die Einordnung gemäß § 1 Absatz2 AB/PV in eine der Pflegestufen I bis III.Ein Anspruch auf die Zahlung besteht einmal während der gesamtenVertragslaufzeit.Der Tarif kann in zwei Varianten abgeschlossen werden:2.1 Einmalzahlung bei erstmaligem Eintritt der Pflegebedürftigkeit,auch nach Unfall (Tarifstufe 434)oder2.2 Einmalzahlung ausschließlich bei erstmaliger unfallbedingterPflegebedürftigkeit (Tarifstufe 439).“neinMünchener VereinSDKSignal IdunaSignal IdunaSELECT CAREPflege, Stand 01.2013PFLEGEprivat(PS0D, PS1D, PS2D,PS3D, PSU),Stand 03.2013PflegeSTART,Stand 01.2013PflegePLUS,Stand 01.2013Pflegebahr-ErgänzungstarifPflegetagegeldversicherungPflegetagegeldversicherungPflegetagegeldversicherungJa (bei unfallbedingter Pflegebedürftigkeit ab Pflegestufe I wird eineEinmalleistung in Höhe von 10.000 Euro geleistet):„Einmalleistung 10000- Aus Tarif PSU erfolgt eine Zahlung des vereinbarten Einmalbetragsbei unfall bedingter erst maliger Pflegebedürftigkeit, wenn dieverunfallte versicherte Person mindestens der Pflegestufe I zuzuordnenist.- Wird eine versicherte Person pflegebedürftig nach der PflegestufeI entfällt für die versicherte Person die Beitragszahlung in der TarifeinheitPSU.“Ja (bei unfallbedingter Pflegebedürftigkeit ab PflegestufeI wird eine Einmalleistung in Höhe von 10.000 Euro geleistet):„Einmalleistung 10000- Aus Tarif PSU erfolgt eine Zahlung des vereinbarten Einmalbetragsbei unfall bedingter erst maliger Pflegebedürftigkeit, wenn dieverunfallte versicherte Person mindestens der Pflegestufe I zuzuordnenist.- Wird eine versicherte Person pflegebedürftig nach der PflegestufeI entfällt für die versicherte Person die Beitragszahlung in der TarifeinheitPSU.“Ja (bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe III wird der90fache Tagessatz geleistet):„3 Einmalzahlung bei erstmaliger PflegebedürftigkeitBei erstmaliger Pflegebedürftigkeit nach Pflegestufe III wird zusätzlichzum Pflegetagegeld des jeweiligen Tarifs eine Einmalzahlung inHöhe des 90fachen des vereinbarten Pflegetagegeldsatzes gezahlt.Ein Anspruch auf diese Leistung besteht nur einmal während dergesamten Vertragslaufzeit.“Ja (bei erstmaliger Pflegebedürftigkeitder Pflegestufe III wird der 90fache Tagessatz geleistet):„3 Einmalzahlung bei erstmaliger PflegebedürftigkeitBei erstmaliger Pflegebedürftigkeit nach Pflegestufe III wird zusätzlichzum Pflegetagegeld des jeweiligen Tarifs eine Einmalzahlung inHöhe des 90fachen des vereinbarten Pflegetagegeldsatzes gezahlt.Ein Anspruch auf diese Leistung besteht nur einmal während dergesamten Vertragslaufzeit.“Ja (bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe III wird der90fache Tagessatz geleistet):„3 Einmalzahlung bei erstmaliger PflegebedürftigkeitBei erstmaliger Pflegebedürftigkeit nach Pflegestufe III wird zusätzlichzum Pflegetagegeld des jeweiligen Tarifs eine Einmalzahlung inHöhe des 90fachen des vereinbarten Pflegetagegeldsatzes gezahlt.Ein Anspruch auf diese Leistung besteht nur einmal während dergesamten Vertragslaufzeit.“Ja (bei erstmaliger Pflegebedürftigkeitder Pflegestufe III wird der 90fache Tagessatz geleistet):„3 Einmalzahlung bei erstmaliger PflegebedürftigkeitBei erstmaliger Pflegebedürftigkeit nach Pflegestufe III wird zusätzlichzum Pflegetagegeld des jeweiligen Tarifs eine Einmalzahlung inHöhe des 90fachen des vereinbarten Pflegetagegeldsatzes gezahlt.Ein Anspruch auf diese Leistung besteht nur einmal während dergesamten Vertragslaufzeit.“Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


EinmalleistungenMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 201317Signal IdunaSignal IdunaVPVPflegeTOP, Stand01.2013PflegeBAHRPLUS,Stand 01.2013Private Pflege-Zusatzversicherung(PZV), Stand 01.2013PflegetagegeldversicherungPflegebahr-ErgänzungstarifPflegebahr-ErgänzungstarifJa (bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe III wird der90fache Tagessatz geleistet):„3 Einmalzahlung bei erstmaliger PflegebedürftigkeitBei erstmaliger Pflegebedürftigkeit nach Pflegestufe III wird zusätzlichzum Pflegetagegeld des jeweiligen Tarifs eine Einmalzahlung inHöhe des 90fachen des vereinbarten Pflegetagegeldsatzes gezahlt.Ein Anspruch auf diese Leistung besteht nur einmal während dergesamten Vertragslaufzeit.“Ja (bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe III wird für30 Tage der 3fache Tagessatz geleistet):„3 Einmalzahlung bei erstmaliger PflegebedürftigkeitBei erstmaliger Pflegebedürftigkeit nach Pflegestufe III wird zusätzlichzum Pflegegeld nach diesem Tarif eine Einmalzahlung in Höhedes 3fachen des versicherten Monatssatzes gezahlt. Ein Anspruchauf diese Leistung besteht nur einmal während der gesamten Vertragslaufzeit.“optional (sofern vereinbart Sofortleistung bis 10.000 Euro):6.2 UnterstützungsleistungenWir erbringen – soweit sie mit uns vereinbart und im Versicherungsscheindokumentiert wurden – die nachstehenden Unterstützungsleistungen,wennnerstmalig die Voraussetzungen für einen Versicherungsfallin einer versicherten Pflegestufe gegeben sind. Wirleisten folgende Unterstützungsleistungen neben den vereinbartenLeistungen aus der versicherten Pflegestufe:- eine Sofortunterstützung als Einmalbeitrag;- eine Umbaukostenunterstützung als finanziellen Zuschuss zueinem erforderlichen, pflegegerechten Umbau Ihrer Wohnung bzw.Ihres Hauses;- eine Erholungskostenunterstützung als finanziellen Zuschuss zueinem Erholungsurlaub einer Sie pflegenden Person;- eine Beerdigungskostenunterstützung als finanziellen Zuschusszu den Kosten für Ihre Beerdigung, sofern der Eintritt des Todesdurch Vorlage einer amtlichen, in der Bundesrepublik Deutschlandanerkannten Sterbeurkunde nachgewiesen wird.Mit einer späteren Einstufung in eine höhere versicherte Pflegestufeentsteht kein neuer Anspruch auf eine bereits in Anspruch genommeneUnterstützungsleistung.“Gelb:Grün:Rot:Einmalleistungen optional mit ZuschlagEinmalleistungen immer mit eingeschlossenEinmalleistungen sind nicht versichertPflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


Makler Know-how 18Die eXtra-Rente der LV 1871 greift das Thema einer krankheitsbedingtverkürzten Lebenserwartung auf.VorzugsrenteFür alle, die es wissen wollen.So habenSie gutvorgesorgt.In der privaten Altersvorsorge existierenverschiedene Kombinationsmöglichkeitenvon Kapitalauszahlung undRentenzahlungen. Diese Lösungenberücksichtigen jedoch nicht die individuelleLebenserwartung. Je geringerdie individuelle Lebenserwartung ausfällt,umso mehr Kapital geht dem Kundenwahrscheinlich verloren.Für ältere Personen mit bereits eingeschränkterGesundheit ist der Abschlusseiner klassischen Leibrentenversicherungoft nicht mehr attraktiv.Durch Abschluss einer Vorzugsrentekann hier eine zum Teil deutlich höhereLeistung als bei einer Standardrenteerreicht werden. Vorzugsrenten berücksichtigendie individuelle Lebenserwartung,basierend auf bestehendenKrankheiten, Behinderungen oder Risikofaktorenzur Berechnung der monatlichenRente.Krankheiten, die hier in Betrachtkommen, sind insbesondere AIDS,Alzheimer, Depression, Diabetes mellitus,Krebs, Multiple Sklerose, Schlaganfall,Herzinfarkt.Für den Versicherer geht es auf diesemFeld um die Bewertung der Lebenserwartung,eine spezifische Risikoprüfungund eine spezifische aktuarielleRechenmethode.» Je kränker man ist, desto mehrRente gibt es. «Die LV 1871 zum Beispiel hat hinsichtlichdieser Fragestellungen die eXtra-Rente entwickelt. Ein Angebot, um beikrankheitsbedingt verkürzter Lebenserwartungeine x-mal höhere Rente zuerhalten; verfügbar als sofort beginnendesRentenprodukt oder als Optionin der LV 1871 Rente, bei PerformerFlex, in der Unterstützungskasse, Direktversicherung,Pensionszusage,Basisrente und bei Performer RieStar.Bei der eXtra-Rente fließt somit dieindividuelle Lebenserwartung in dieBerechnung der monatlichen Rente mitein. So kann die Rente um das x-fachesteigen.Das ProcedereDrei Monate vor Rentenbeginn findetauf Wunsch des Kunden eine einmaligeindividuelle Gesundheitsprüfungstatt. Bei einer schweren Erkrankungwird die statistische Lebenserwartungermittelt und die monatliche Rente entsprechenderhöht. Diese Erhöhung giltdann ein Leben lang.Vermarktung in derGeneration 50+Haben die Kunden das Ruhestandsaltererreicht, so lassen sie sich dieVersicherungsleistung meist auszahlenund investieren diese in der Regelam Kapitalmarkt. Daher sind oft Bankendie Ansprechpartner für die weitereFinanzplanung. An diesem Verhaltensmusterhaben auch Initiativen zurErhöhung der Wiederanlagequotenund erhöhte Anteile an aufgeschobenenRentenversicherungen nur weniggeändert.Die besonderen Risiken des Alterns,wie Langlebigkeit, Hilfe- und Pflegebedürftigkeitsollten jedoch kein Bankensondern ein Maklerthema sein.Und für den Seniorenmarkt ist dieVorzugsrente eines der Themen, mitdenen der Makler Kompetenz beweisenkann.Wer im Alter seinen Lebensstandardhalten will, muss frühzeitig privat vorsorgen.Georg Döller und Jana Schulzehaben wertvolle Tipps für alle, die sichschon in jungen Jahren ein finanziellesRuhekissen schaffen wollen:– Welcher Vorsorge-Mix passt zu wem?– Was ist die Versorgungslücke und wieberechnet man sie?– Worauf muss man bei Beratern achten?– Was bringen Betriebsrente, Riester,Rürup und Co.?– Wo verstecken sich steuerliche VorundNachteile?2013. 285 Seiten. € 19,99Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


Makler Know-howMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 1926. November 2013„Die Pflege ist in der Beratung ein Muss“Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind alarmierend. Es prognostiziert einen Anstieg der Pflegebedürftigenin Deutschland bis zum Jahr 2030 auf 3,4 Millionen Menschen (Statistisches Bundesamt, Demografischer Wandel inDeutschland, Heft 2, 2010). Ende 2011 waren es 2,5 Millionen Menschen (Pflegestatistik 2011). Dieses gesamtgesellschaftlicheThema hat viele Dimensionen: diejenige, die die Finanzbranche inhaltlich am stärksten betrifft, ist die finanzielleAbsicherung im Pflegefall, also die Finanzierbarkeit von Pflegeleistungen. Dass die Leistungen der gesetzlichenPflegepflichtversicherung im Regelfall nicht ausreichen und auch in Zukunft nicht ausreichen werden, ist unbestritten.Privater Zusatzschutz ist unerlässlich. Wie das Beratungshaus Plansecur mit der Beratung und Vermittlung sowie derProduktauswahl verfährt, beschreibt dieser Artikel.Thomas Jaeger, Plansecur-Finanzplanerund -Gesellschafter, Bayreuth, Vorsitzenderdes Ausschusses „Grundabsicherung“, dersich bei der Plansecur mit allen Fragen rundum das Versicherungsgeschäft befasst unddie Geschäftsführung fachlich berät.Das Thema „Pflege“ in Beratungund VertriebDas Thema „Pflege“ ist für alle Altersgruppenunabdingbar und gehört zueiner vollständigen Absicherung dazu.Aus meiner Erfahrung sehe ich für denBerater zwei Herausforderungen: DasThema ist komplex und dadurchschwer zu beraten. Zudem hat diePflegeabsicherung einen langen Planungshorizontund je weiter entfernteinem Kunden ein Lebensrisiko erscheint,desto geringer ist sein Interesse,sich damit zu beschäftigen. Undselbst wenn ein Pflegefall eintretensollte, ist es, unabhängig vom Grad derSchwere, für den Kunden schwierig,bereits vorher festzulegen, wie diePflege später einmal organisiert werdensoll. Die Matrix rechts zeigt zwölfMöglichkeiten, die sich aus der Kombinationvon Pflegestufe und Art derPflege ergeben. Hierbei zu berücksichtigenist zudem der individuelle Krankheitsverlaufdes Kunden, der zum Beispieleine Erhöhung der Pflegestufe zuFolge haben kann. Diegewünschte Unterstützunggenau festlegen zu wollen,ist für Kunde und Beraterkaum zu leisten. Umsowichtiger ist es, die Kundenwünschemit den möglichenLösungsansätzenabzugleichen.Aufgrund der in der Regel langenZeitspanne bis zum möglichen Eintrittdes Leistungsfalles ist die Ansprachejüngerer Interessenten eher schwierig.Das Durchschnittsalter eines Interessentenist dementsprechend hoch, etwa50 Jahre. Hauptzielgruppe sindMenschen im Alter von Anfang 50 bisEnde 60.Das Interesse an entsprechenderAbsicherung steigt allerdings stark an,wenn im Familien- oder Freundeskreisein Pflegefall eintritt und die meistmangelhafte Vorsorge deutlich wird –mit all ihren Konsequenzen für denPflegebedürftigen wie für die Angehörigen.Öffentliche Diskussion überPflege erleichtert den GesprächseinstiegGenerell habe ich in meiner Beratungspraxisfestgestellt, dass meine Kundenund Interessenten dem Themaseit etwa fünf Jahren offener gegenüberstehen.Die öffentliche Diskussionin der jüngeren Vergangenheit hat dieMenschen darüber hinaus für das Themasensibilisiert. Dabei haben sicherauch die Pläne der Politik, eine Reformder Pflegeversicherung anzugehen,eine Rolle gespielt. Das Ergebnis desVorhabens, das Pflege-Neuausrichtungsgesetz(PNG), hat die Wahrnehmungdes Themas in der ÖffentlichkeitArt der Pflege Zuhause:Zuhause:Stationärprivat durch PflegedienstPflegestufe0 (Demenz) X1 X2 X3 XDie Ermittlung der gewünschten Pflegeabsicherung für Ihren Kunden istschwierig. Eine Matrix hilft, sich alle möglichen Kombinationen zu verdeutlichenund zu überlegen, welche Art der Hilfe in welcher Pflegestufe gewünscht wird.Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


Makler Know-howMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 2026. November 2013gerade seit Beginn des Jahres befördert.Der Kunde sieht ein, dass diedemografische Entwicklung enormeAuswirkungen auf unsere Sozialversicherungssystemehat und künftig nocheine größere Rolle spielen wird. Ermuss für sich allerdings zwei Fragenbeantworten: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit,dass ich später einmalpflegebedürftig werde und was kostetmich eine private Absicherung?Meine Aufgabe sehe ich in einerprofunden Aufklärung und der Beratungsamt Vermittlung des passendenProdukts. Es ist sinnvoll und wichtig,die Pflegeabsicherung in Zusammenhangmit anderen Biometrierisiken anzusprechen,weil es zu einer bedarfsgerechtenKundenberatung gehörtund die Gesundheitsfragen somitgleich für alle Bereiche abgefragt werdenkönnen.Das ideale Produkt für eine Pflegevorsorgeist eine Pflegerentenversicherung.Diese Produktgattung (sieheTabelle) wird von unserem Haus empfohlen.Die Pflegerente als leistungsbetonteMaklerempfehlungDiese Empfehlung wird aber in denwenigsten Fällen, vor allem bei jüngerenKunden, umgesetzt. Deshalbbesteht auch die Möglichkeit, in einerBerufsunfähigkeitsversicherung eineOption auf eine Pflegerente mit abzusichern,um diese dann nach dem Berufslebenin eine Pflegerente ohneerneute Gesundheitsprüfung umzuwandeln.Diese Möglichkeit ist einerPflegetagegeldabsicherung aus denbenannten Vorteilen der Pflegerentevorzuziehen. Aufgrund der wesentlichgünstigeren Prämie werden vermehrtAngebote für Pflegetagegeldversicherungenangefragt. Das Pflegetagegeldsollte mit einer privaten Altersvorsorgekombiniert werden, bei der sich dieRentenleistung erhöht, falls der Kundezum Pflegefall wird. Die zweitbesteVorteile einer Pflegerentenversicherung im Überblick– Fest vereinbarte, garantierte Leistungen(nicht abhängig vom Gesetzgeber)– Beitragssteigerung nur bei Leistungserhöhung– Leistungen nach Sozialgesetzbuch (SGB) und den Aktivitätendes täglichen Lebens (ADL)(ADL = Hausarzt kann die Ermittlung der Pflegestufe vornehmen)– Kapitalbildung– Todesfallleistung möglich– Produktbezogen kann eine Kündigung bei Liquiditätsengpässendurch Verwendung der Überschüsse oder Leistungsreduzierungverhindert werdenProduktbezogen besteht die Möglichkeit einer Absicherunga) mit Kapitalentnahmeoption ohne Leistungskürzung und Anlage derÜberschüsse entsprechend des Anlegerprofils des Kundenb) einer steigende Pflegerente durch Verwendung des ÜberschusssystemsBonusc) für Kunden, die sicher gehen wollen, dass im Todesfall nach den erstenVersicherungsjahren das eingezahlte Geld ggf. unter Berücksichtigungbereits gezahlter Pflegerenten wieder an die Erben zurückfließtLösung ist immer noch besser als garkeine Absicherung. Leider erschwerenoder verhindern Vorerkrankungen, oftschon in jungen Jahren, den Abschlussder benötigten Absicherung. Deshalblohnt es sich stets frühzeitig alle biometrischenRisiken abzusichern.Der Produktauswahlprozess beider PlansecurFür einen Einzelmakler ist es sehr aufwändig,permanent die Produkte derLebens- und Krankenversicherer amdeutschen Markt im Blick zu behalten.Aus diesem Grund hat die Plansecurein effizientes und systematischesVerfahren entwickelt. Dieses unterstütztuns Berater, um für den Kundendie passenden, hochwertigen Tarife zufinden, die von einem gesunden Unternehmenmit fairen Vertragsbedingungenangeboten werden.Bestandteile des Auswahlverfahrenssind ein IT-basiertes Modell sowie einsystematischer zweistufiger Auswahlprozess.In der ersten Stufe werdendie geeigneten Versicherer identifiziert.In der zweiten Stufe kommen dieProdukte der Versicherer auf den Prüfstand,die den Anbieter-Test bestandenhaben. Mit diesem Auswahlprozesshaben wir ein Procedere an derHand, das VVG-konform ist.Ein weiterer Vorteil ist, dass die Dokumentationdes Auswahlverfahrensdie individuelle Kundendokumentationunterstützt. Das Verfahren wurde externvon der ajco solutions GmbH(Ansbach) zertifiziert. Das Unternehmenentwickelt, prüft und überwacht,unter fachlicher Beratung von Prof. Dr.Helmut Gründl und Prof. Dr. PhilippJanetzke, Qualitätsprozesse in der Finanzdienstleistungsbranche.Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


MarketingMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 2126. November 2013Differenzierungschancen für VersicherungsmaklerGold-Quelle 50plusUnternehmerischer Erfolg ist künftig nur noch unter Berücksichtigungdemografischer Entwicklungen zu erzielen. Die einzigen Kundengruppen,die auf absehbare Zeit Umsatz- und Ertragszuwächse ermöglichen,sind die älteren Generationen.Helmut MuthersExperte für Unternehmenserfolg bei den Kunden 50plus, Speaker, Seminarleiter, Autor,Mitautor und Herausgeber von 20 Büchern. Gründete 1994 das MUTHERS INSTITUTfür Strategisches Chancen-Management (Hennef/Sieg). Betriebswirt, ehem. Bankvorstandund Bankensanierer.www.muthers.de · www.Unternehmenserfolg-50plus.de · www.bankentipps.comoffice@muthers.degen Respekt und wollen ernst genommenwerden.Wer höflich, ehrlich, fair und zuverlässigist, dem vertrauen sie. Wer ihreBedürfnisse berücksichtigt und ihreProbleme löst, kann ihre unangefochteneNummer 1 werden.Die Fakten 50plus sprechen für sich:• Bevölkerungsanteil heute:38 Prozent (2030: 50 Prozent)• Reichste und einzige wachsendeBevölkerungsgruppe• Netto-Vermögen schätzungsweise3 Billionen Euro• Kaufkraft: 720 Mrd. Euro p.a.• Erbvolumen: Zwischen 2 und 3Billionen Euro pro Dekade (Durchschnittsalterder Erben 55 Jahre)• Fällige Lebensversicherungen:55 Mrd. Euro p.a. (150 Mio. Europro Tag)• 80 Prozent der Bankeinlagen und70 Prozent der DepotsÄltere Menschen gewinnen zunehmenddie Oberhand. Sie bestimmendas Bild in Gesellschaft, Politik undWirtschaft. Innenstädte, Kaufhäuser,Cafés, Restaurants, Opernhäuser undKreuzfahrtschiffe sind voll von ihnen.Jeder 2. Euro, der heute privat ausgegebenwird, kommt aus dem Portemonnaieder über 50-Jährigen.Die heutigen „Alten“ sind aber anders,neugieriger, anspruchsvoller,unberechenbarer, „ver-rückter“ als jedeGeneration vor ihnen. Sie feilschenum Prozente bei der Geldanlage undfliegen nach Venedig zum Kaffee trinken.Ihre erste Firma gründen Sienach der Pensionierung. Mit 59 heiratensie zum dritten Mal und wollenKinder. Ihren ersten PC kaufen sie mit65 bei Aldi. Bei eBay ersteigern sieihren iPod und mit 80 fahren sie ihrerstes Cabrio.Mit Marketing- und Vertriebskonzeptenaus einer Zeit, als die Jugend dieMärkte dominierte, lassen sich dieseMenschen nicht mehr beeindrucken.Sie sind Konsumprofis und habenmehr Kauferfahrung als die meistenVerkäufer. Mit Kaffee-Nachmittagenlassen sie sich nicht ködern. Alten-Produkte lehnen sie ab. Seniorenversicherungenmögen sie ebenso wenigwie Seniorenteller, -tickets, -kontenoder -reisen. Mit Blasentee, Stützstrümpfenoder Inkontinenzproduktenwollen sie nicht in Verbindung gebrachtwerden. Wer nur ihr Geld will, verliert.Wer Alte als Alte anspricht, begehtkommerziellen Selbstmord. Sie verlan-So nicht. Bei den Altenchancenlos.Ein 58-jähriger Mann kauft sich einneues Auto. Er bittet seinen Versicherungsvertreterum ein Angebot zur Kfz-Versicherung. Nach Erhalt der Offertegreift er erstmals auf einen Werbebriefseines Automobilclubs zurück und bittetum ein Angebot. Er stellt fest, dasssein Versicherer, bei dem er seit vielenJahren Kunde ist, deutlich teurer ist.Mit dem Vergleichsangebot konfrontiert,ist der Versicherer zu einem Beitragsnachlassbereit. Der Mann fühltsich „betrogen“ und kündigt.Eine 68-jährige Dame kommt zu ihrerBank. Seit wenigen Wochen ist sieWitwe. Sie legt ein Sparbuch mit250.000 Euro Guthaben vor. Es ist aufihren und den Namen des verstorbenenMannes ausgestellt. Sie will esumgeschrieben haben. Der Bank-Mitarbeiternimmt einen dicken schwarzenFilzstift. Damit streicht er den Namendes Mannes durch. Die ältereDame ist bestürzt und tief in ihrenGefühlen verletzt. Sie kündigt die über40 Jahre bestehende Geschäftsverbindung.fotolia.comPflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


MarketingMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 2226. November 2013Wenn...• der Versicherungsvertrag ohneLupe nicht lesbar sind,• nach 25 schadensfreien Jahrenbei einem geringfügigen SchadenKulanz verweigert wird,• die Drehtür („Rentnerschleuder“)am Eingang Verletzungsgefahrenbirgt,• der Kundenberater zum wiederholtenMal gar nicht oder nicht pünktlichzurückruft,• Kunden nur dann interessant sind,wenn der Berater eine weitereVersicherung verkaufen will,• wenn ein Selbstständiger nach 10Jahren im Ausland nach Deutschlandzurückkommt und eine Krankenversicherungabschließen willund von Versicherungsvertreternwie ein Bittsteller behandelt wird,dann ist das für viele Kunden ein Beschwerdegrund.Für ältere Menschensind das K.O.-Kriterien. So lassen siesich nicht behandeln. In diesen undähnlichen Situationen sind sie gnadenlosund brutal, selten laut, eher hinterhältigund heimtückisch. Werden ihreBedürfnisse nicht berücksichtigt, suchensich Alternativen, die es in ausreichendemMaße gibt.Weil gerade ältere Menschen mehrauf der Beziehungs- denn auf der Sachebeneentscheiden, sollte älterenMitarbeitern deren Beratung und Betreuungüberlassen werden. Eine Verkaufskultur,die den Menschen ernstnimmt, ihn respekt- und würdevoll behandelt,fällt unter Gleichaltrigen leichter.Im Kontakt zu Jugendlichen kommtkeiner auf die Idee, einen 58-Jährigeneinzusetzen. Dennoch glauben vieleUnternehmer und Führungskräfte,dass ein 27-jähriger Mitarbeiter fähigist, sich in die Lage eines 63-jährigenKunden zu versetzen und mit ihm überdie Absicherung seines Pflegerisikoszu reden. Ein folgenschwerer Trugschluss,denn die heutigen ‚Alten‘, dieinformiert, mündig, streit- und wechselbereitsind, wollen altersgerecht behandeltwerden.Unser Unternehmen –Das Land des LächelnsUnternehmen, die bei älteren Menschenpunkten wollen, brauchen guteAntworten auf die Frage:„Warum sollen wir ausgerechnet beiIhnen kaufen und nicht bei einem Ihrervielen Mitbewerber?“Es gilt, älteren Kunden Kaufgründe zuliefern. Das können „Kleinigkeiten“sein: erreichbare Toiletten im Erdgeschoß,höhenverstellbare Beratungstische,eine Taschenablage am Schalter,die gezielte Verkürzung von Wartezeiten,ausreichende Sitzgelegenheiten,Stühle mit Armlehne, eine einfacheund verständliche Sprache, Zeithaben und Zuhören, Freundlichkeit,Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit, lesbareFormulare, Bereitstellung vonBrillen, eine Telefon-Hotline bei Problemenusw.Serviceverbesserung sollte ritualisiertwerden. Kleine Gruppen treffensich einmal pro Woche und arbeiten anfolgender Frage:„Was können wir tun, damit ältereMenschen bei uns etwas Begeisterndes,Überraschendes, Einmaliges erleben?“Die Geschäftsräume sollten von älterenMenschen kritisch begutachtetwerden. Alle Hindernisse wie Stolperstellen,Drehtüren, störende Lichtreflexeund Geräuscheffekte oder kleingeschriebene Orientierungshilfen sindzu beseitigen. Das Verhalten gegenüberÄlteren sollte zum permanentenSensibilisierungsprogramm werden.Altersgerechte Kundenorientierung istein geistiger Prozess, eine Einstel-lungsfrage, die das Vorbild der Unternehmensführungbraucht.Mehr-Wert für reife MenschenDie beschriebenen Serviceleistungensind die Basis. Nachhaltig erfolgreichwird ein Unternehmen erst, wenn esauf die essentiellen Bedürfnisse undProbleme der Älteren hört und Expertenfür die umfassende Befriedigungder Bedürfnisse und die Lösung derProbleme einsetzt.Um die persönliche Lebensqualitätälterer Menschen zu verbessern, sindneue Leistungen erforderlich, die derenbesondere Interessen berücksichtigen.Zukunftsforscher Professor Dr.Horst Opaschowski bringt es auf denPunkt und liefert eine „Steilvorlage“ zurGestaltung neuer Geschäfts- und Ertragsfelder:„Wer am (720)... Milliarden-Euro-Marktteilhaben will, muss sich den Bedürfnissender älteren Menschen anpassenund eine doppelte Dienstleistungerbringen: Erstens, den erworbenenLebensstandard der Menschen sichern(zum Beispiel durch Anlagen, Versicherungen,Aktien, Immobilien usw.)und zugleich zweitens, die ganz persönlicheLebensqualität (zum Beispieldurch Kulturangebote, Gesundheitsdienste,Reiseservice, usw.) verbessernhelfen.“Vor diesem Hintergrund wird die Kundensegmentierungnach finanziellenKriterien den wirklichen Problemenund Bedürfnissen der älteren Menschennicht gerecht. Es ist ein Unterschied,ob es sich um ein reiselustigesEhepaar Ende 50, die 60-jährige alleinstehendeWitwe oder einen79-Jährigen handelt, der vor der Übersiedelungin ein Seniorenstift steht. Fürdas Ehepaar kann der Wechsel desMannes in den Vorruhestand dasgrößte Problem sein. Die alleinstehendeWitwe strebt möglicherweise nachPflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


MarketingMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 2326. November 2013dem Tod ihres Mannes Ordnung inihren Finanzen an. Der größte Wunschdes 83-Jährigen ist vielleicht die abschließendeRegelung seiner gesamtenHinterlassenschaft und der Verkaufseiner Villa. Wer ältere Menschen inderartigen Lebenssituationen unterstützt,hat die Nase vorn. Menschenwollen Sicherheit, keine Lebensversicherung.Sie wollen Lebensqualität,keine Seniorenreisen. Sie suchen sozialeBeziehungen, keine Kaffeefahrt.Sie wollen ein sicheres Haus, keinenFeuermelder. Wer sich auf konkreteProbleme konzentriert, findet Lösungen,die für die Menschen wichtigsind. Um die persönliche Lebensqualitätälterer Menschen zu verbessernsind auch versicherungsfremde Leistungenerforderlich.Beispiel Pflegeberatung: Wer – gemeinsammit Kooperationspartnern –die Pflegeberatung und Koordinationfür die Betroffenen oder ihre Kinderübernimmt, sie informiert, unterstütztund begleitet, löst Probleme und setztsich von seinen Wettbewerbern ab.Inhalte einer derartigen Leistung sindzum Beispiel:• Klärung der häuslichenPflegesituation.• Information im Vorfeld einerBegutachtung zum Pflegegeldantrag.• Fragen zu Finanzierungsmöglichkeitender Pflegesituation.• Informationen zur stationären,teilstationären und ambulantenBetreuung und Versorgung.• Information über ehrenamtlicheDienste und Kontakte zu Selbsthilfegruppen.• Unterstützung bei Bürokratie undSchriftverkehr.Am Beispiel Sicherheit lässt sich demonstrieren,wie durch Spezialistenwissensowie durch Aufbau und Koordinierungeines Experten-Netzwerkesein Wettbewerbsvorsprung erzielt werdenkann. Konzentriert sich der Maklerauf „Wohn-Sicherheit“ statt auf Bauversicherungenund -finanzierungen,könnte er seinem Kunden eine Analyseder Sicherheitslage anbieten oder ihndurch Sicherheitskräfte beraten lassen.Er könnte Empfehlungen für Sicherheitsproduktegeben und Adressenzur Verfügung stellen. Auf dieseWeise verbindet er die Sicherung desLebensstandards seines Kunden miteinem Beitrag zur Problemlösung undVerbesserung der persönlichen Lebensqualität.» Gestalten SieLeistungserlebnissefür die einzige wachsendeKundengruppe. «Eine weitere Chance für Makler, diesich vom Wettbewerb unterscheidenwollen: 70 Prozent der Deutschen habenUntersuchungen zufolge kein Testament.Dabei ist gerade für ältereMenschen die Regelung ihrer Hinterlassenschaftein wichtiger Teil ihrerLebensplanung. Sie sind daran interessiert,zu Lebzeiten für eine geordnete,rechtlich und steuerlich einwandfreieVermögensübergabe zu sorgen,um Streitigkeiten zwischen den Erbenauszuschließen. Ein geeigneter Mitarbeiterkönnte umfassende Hilfestellungleisten. Besonders dann, wenn er sichein Netz an Kooperationspartnern -Notare, Steuerberater, Anwälte, Immobilienmakler,UnternehmensnachfolgeundMietrechtsexperten - aufbaut.Eine der größten Stresssituationenist der Tod des Lebenspartners. Nebender emotionalen Belastung ist dieAbwicklung eine unüberschaubare Herausforderung.Themen wie Beurkundungdes Todesfalles, Besorgung vonDokumenten, Begräbnis, Trauerarbeit,Finanzfragen und Hinterlassenschaftsabwicklungspielen dabei eine ebensogroße Rolle wie Rentenfragen, steuerlicheGesichtspunkte, Versicherungenund Immobilien. Lösung: Begleitungder Hinterbliebenen im Todesfall. Koordinationund Regelung der Erbangelegenheiten– je nach Situation zusammenmit Notar, Steuerberater, Anwaltetc. Übernahme des Schriftverkehrsmit Behörden, Fahrten zur Rentenberatung,Abwicklung von Immobilientransaktionenund Finanzangelegenheiten.Profitieren Sievon der DemografieDie älteren Generationen bieten hervorragendeChancen für innovativeUnternehmen und Selbstständige.Viele Firmen versinken im Mittelmaßund stecken in der Preis- und Austauschbarkeitsfalle.Mit allen negativenKonsequenzen für das Ergebnis unddie Wettbewerbsfähigkeit. Steigen Sieaus dem Wettbewerb aus, in dem sichalle tummeln. Gestalten Sie Leistungserlebnissefür die einzige wachsendeKundengruppe.Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


RatingMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 2426. November 2013Analysiert wurden Pflegetagegeld- und Pflegegeldtarife, die ergänzend zu einer gesetzlichen oder privatenKrankenvollversicherung abschließbar sind.Rating: Pflegetagegeld- undPflegegeldversicherungenStand: 07.11.2013Anbieter im Test: 28Tarife im Test: 286Kategorien: WFS 1 (Gold), WFS 2 (Silber), WFS 3 (Bronze)gewissenhaftim DetailtransparentunabhängigHinweise: Die erfassten Unterlagen von LVM und Nürnberger wurden von denjeweiligen Versicherern nicht verifiziert.Versorgungslücke starkunterschätztDie gesetzliche Pflegeabsicherungstellt lediglich eine Teilkaskoabsicherungdar. Leider ist dies vielen Kundennicht bewusst. Restkosten von mehrerenhundert bis tausend Euro im Moment,die im Fall der Fälle aus eigenerTasche zu zahlen sind, sind nicht unüblich.Eine herkömmliche Berufsunfähigkeitsversicherungvermag dieseLücke bestenfalls während des aktivenErwerbslebens zu schließen. Spätestensmit der Vollendung des 67. Lebensjahresfehlt dann „die Berufsunfähigkeitsversicherungfürs Alter“.Auch der Verweis auf die Kinder alsspäteres „Pflegepersonal“ greift vielfachzu kurz. Fakt ist, dass Kinder alsErwachsene oft gar nicht mehr in derNähe des elterlichen Wohnsitzes wohnenoder aus beruflichen Gründen keineMöglichkeit zum Pflegen haben.Inwiefern sie dazu Lust oder zumindestdie wirtschaftlichen Möglichkeiten hätten,steht dann noch zusätzlich aufeinem anderen Blatt. Fehlt das Geld,wird unter Umständen nach der billigstenPflegeeinrichtung gesucht, wobeizwangsweise ein hochwertigerPflegestandard entfallen muss. BeiEintritt in eine stationäre Pflegeeinrichtunggilt für beide Geschlechter, spezielljedoch für die Männer, eine starkerhöhte Übersterblichkeit. Wer davonKenntnis hat, wird ebenfalls versuchen,einer stationären Pflege durcheine verbesserte ambulante Pflege zuentgehen. Professionelle Pflegedienstekosten jedoch viel Geld.Eine Vielzahl von Versicherten wirddie ambulante Pflege der Unterbringungin einer stationären EinrichtungGesetzliche Leistungen bei häuslicher Pflege, Stand 01.2012PflegestufeI(erheblichePflegebedürftigkeit)II(Schwerpflegebedürftigkeit)Pflegegeld monatlich(§ 37 SGB XI)Pflegesachleistung maximal monatlich(§ 36 SGB XI)Ersatzpflege maximal jährlich(§ 39 SGB XI)Kurzzeitpflege maximal jährlich(§ 42 SGB XI)teilstationäre Pflege maximal monatlich(§ 41 SGB XI)vorziehen. Dies liegt nicht nur daran,dass das persönliche Umfeld für dieAufrechterhaltung der Restgesundheitsehr förderlich sein kann, vor allemaber der Psyche gut tut. Fragt manKunden, wer denn die Pflege in deneigenen vier Wänden übernehmenwerde, verweisen viele auf ihren Ehe-III(Schwerstpflegebedürftigkeit)235 € 440 € 700 €Härtefall450 € 1.100 € 1.550 € 1.918 €1.550 € 1.550 € 1.550 €1.550 € 1.550 € 1.550 €450 € 1.100 € 1.550 €Gesetzliche Leistungen bei stationärer Pflege(§ 43 SGB XI) 1.023 € 1.279 € 1550 € 1918 €Statistische Restkosten im Pflegefall*professionelle Pflege zu Hause Pflege in einem PflegeheimPflegestufe I ca. 400 Euro monatlich ca. 1.300 Euro monatlichPflegestufe II ca. 1.000 Euro monatlich ca. 1.500 Euro monatlichPflegestufe III ca. 1.900 Euro monatlich ca. 1.700 Euro monatlich* berechnet auf Basis des PflegeVorsorgeBeraters (Version 1.7) aus dem Hause Volkswohl Bundin Kombination mit Angaben zu den Restkosten bei ambulanter Pflege durch einen professionellenPflegedienst auf Basis der Schulungspräsentation „Vermögensabsicherung im Pflegefall“ derContinentale aus dem Jahre 2010. Alle Angaben gerundet auf volle hundert Euro.Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


RatingMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 201325oder Lebenspartner, andere auf ihreKinder. In der Realität pflegen sehr oftFrauen ihre Männer bis in den Tod. Umsich anschließend um ihre Pflege zukümmern, ist dann niemand mehr da.Damit sind mehr Frauen als Männerauf eine vollstationäre Pflege angewiesen:nach erstmaligem Eintritt in diePflegebedürftigkeit kommt es bei mehrals einem Drittel aller Männer undmehr als der Hälfte aller Frauen schonnach zwei Jahren zur Inanspruchnahmeeiner stationären Pflege.Eine vergleichsweise preiswerteMöglichkeit, das Pflegefallrisiko im Alterabzusichern, sind Pflegetagegeld- undPflegegeldversicherungen. Diese Versicherungenversichern einen bestimmtenTages- oder Monatssatz, der meistje nach Pflegestufe in unterschiedlicherHöhe zur Auszahlung kommt. Die Pflegestufeorientiert sich dabei regelmäßigan der gesetzlichen Einstufung nachSGB. Bei einigen Tarifen gilt eine Wartezeitvon bis zu 3 Jahren, bevor derVersicherungsschutz beginnt. In derAusgestaltung als Pflegebahrproduktegilt abweichend sogar eine Wartezeitvon bis zu fünf Jahren.Der große Vorteil der meisten Pflegetagegeldversicherungenist, dassder Kunde frei über die Auszahlungenverfügen kann, diese also auch zweckentfremdeteinsetzen darf. Auch ist einumfassender Schutz auch für Familienmit kleinen Kindern vielfach gut finanzierbar.Wesentliche Vorteile sind geringePrämien, eine Bildung von Alterungsrückstellungenfür bezahlbare Prämienim Alter, eine weitgehende freie Festlegungeines Tagessatzes auch überden voraussichtlichen Bedarf hinaussowie eine meist freie Verfügbarkeitder Leistung.Wesentliche Nachteile sind das Fehleneiner langfristig garantierten Prämienstabilitätsowie der Verlust vonAlterungsrückstellungen bei Kündigung.Hinzu kommt, dass Beiträgemeist auch im Rentenalter und beiPflegebedürftigkeit zu zahlen sind.Noch gibt es nur wenige Tarife, dieLeistungen auch bei Demenz in derPflegestufe 0 vorsehen. Hinzu kommt,dass eine exakte Bedarfsdeckung nurselten gestaltet werden kann, da dieLeistungen entweder nach Pflegestufenoder nach Art der Pflege (ambulant,stationär) bemessen sind. EineBeitragsfreistellung ohne Verlust desVersicherungsschutzes ist grundsätzlichnicht möglich. Ein wichtiges Mankoist auch die Beschränkung des Versicherungsschutzesin fast allen Tarifenallein auf Deutschland, die EuropäischeUnion, den Europäischen Wirtschaftsraum(EWR) oder ergänzendnoch die Schweiz. Aufgrund ihrer Weltgeltungpositiv hervorzuheben sindinsbesondere die Tarife von DeutscherFamilienversicherung, Domcura,Hallesche, maxPool und Württembergische.Dabei bietet die Württembergischedie vermutlich leistungsstärksteWeltgeltung.Oft lückenhafte AbsicherungViele Pflegetagegeld- und Pflegegeldtarifesehen Versicherungsschutz nurin den Pflegestufen III oder II und IIIvor. Teilweise werden Leistungen auchnur bei vollstationärer Pflege oder nurbei unfallbedingter Pflegebedürftigkeiterbracht. All diese Einschränkungenstellen in der Praxis eine überaus gefährlicheAusschnittsdeckung dar.Fakt ist allerdings auch, dass bereitsdie Bewilligung der Pflegestufe I mitetlichen Hürden verbunden ist. Sokommt es zunächst einmal nur daraufan, dass eine durchschnittliche täglicheGrundpflege von mehr als 45Minuten erforderlich ist. Wer etwanach mehreren schweren Krebsoperationenfast den ganzen Tag nur liegenkann, jedoch noch mit Mühe seineZähne selbst putzen kann, sich mitAusnahme der Füße noch selbst waschenkann und beim Anziehen so gutwie keine Hilfe benötigt, wird keinegesetzlichen oder privaten Pflegeleistungenbekommen – auch wenn ihmjeder Schritt weh tut und das Aufstehenmitunter auch mehrere Minutendauert. Pflegebedürftig nach PflegestufeII oder III werden vergleichsweisenur sehr wenige Personen und diesmeist auch erst in höherem Alter. Daherist eine ausreichend bemesseneLeistung bereits in Pflegestufe I erforderlich,sofern die Lücke nicht aus eigenenMitteln bestritten werden kann.Standards im WandelBei den Pflegetagegeldversicherernsind grundlegende Trends zu beobachten.Zum einen nimmt die Zahl derAnbieter zu, die Leistungen auch beiDemenz vorsehen. Dazu gehören derzeitetwa Axa (Flex), DFV DeutscheFamilienversicherung (Premium),Domcura (Pflege Basis, Pflege BasisPlus, Pflege Premium, Pflege PremiumPlus, Pflege Flex, Pflege Demenz),Hallesche (OLGA.extra), maxPool(Pflege Basis, Pflege Basis Plus, PflegePremium, Pflege Premium Plus,Pflege Flex, Pflege Demenz), Nürnberger(PTF1, PTF2, PTF3), R+V (PK),SDK (PS0A, PS0S) oder SIGNAL IDU-NA (PflegeTOP). Damit folgen die benanntenAnbieter dem seit mehrerenJahren bestehenden Trend, den diePflegerentenversicherer vorgezeichnethaben. Zu beachten bleibt aber, dassbesagter Versicherungsschutz oft sehreingeschränkt ist.Als zweiter Trend sind Tarife zu beobachten,bei denen die Leistung in jederPflegestufe flexibel vom Antragsstellergewählt werden kann, also beiBedarf bereits in der Pflegestufe I zu100% erfolgt. Bekannte Beispiele hierfürsind Axa (Flex), Continentale (PTK),DFV Deutsche Familienversicherung(Pflege Premium), vigo Krankenversicherung(PZ), Inter (PTN), MünchenerVerein (Deutsche Privat Pflege) undNürnberger (PTF1, PTF2, PTF3).Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


RatingMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 201326Immer mehr Versicherer sehen auchdes Weiteren eine Beitragsbefreiungbei Pflegebedürftigkeit ab PflegestufeI, II oder III sowie Einmalzahlungen beierstmaligem Eintritt des Pflegefalls vor.Positiv sei hier die Württembergischeerwähnt, die abweichend zu fast allenWettbewerbern, bereits eine Beitragsbefreiungab Pflegestufe 0 anbietet.Als bislang – soweit bekannt – einzigeAnbieter wird von der Domcuraund von maxPool eine Beitragsrückgewährbei Tod im Rahmen der Pflegerentenversicherungangeboten.RatingsystematikFür die Kategorie Pflegetagegeldversicherungwerden drei Kategorien unterschieden:empfehlenswert, Bronze,Silber und Gold. Voraussetzung fürdas Erreichen einer dieser Kategorienist, dass die jeweiligen Mindestkriterienin allen Punkten erfüllt werden.Für die Bewertung mit empfehlenswertgelten folgende Mindestanforderungen:• Einstufung des Pflegefalls analogzur soziale Pflege- oder privatenPflegepflichtversicherung• Ungekürzte Leistung auch bei Laienpflege• Leistung bei ambulanter und vollstationärerPflege in Pflegestufe I mindestens500 Euro monatlich (unabhängigdavon, ob es sich um eineunfall- oder krankheitsbedingte Pflegebedürftigkeithandelt)• Leistung bei ambulanter und vollstationärerPflege in Pflegestufe II mindestens1.000 Euro monatlich (unabhängigdavon, ob es sich um eineunfall- oder krankheitsbedingte Pflegebedürftigkeithandelt)• Leistung bei ambulanter und vollstationärerPflege in Pflegestufe III mindestens1.500 Euro monatlich (unabhängigdavon, ob es sich um eineunfall- oder krankheitsbedingte Pflegebedürftigkeithandelt)• Dynamisierung des Pflegetagegeldesbzw. des Pflegegelde vor undauch noch nach Eintritt des Leistungsfallesbereits ab Pflegestufe Imöglich (mindestens bis auf 150 Europro Tag in der Pflegestufe III)• Beitragsbefreiung bei bedingungsgemäßerPflegebedürftigkeit ab PflegestufeIII• Versicherungsschutz auch bei vorübergehendenAuslandsaufenthaltenmindestens in den Staaten der EuropäischenUnion, den Staaten desEuropäischen Wirtschaftsraums undder Schweiz• Versicherungsschutz bei unfallbedingterPflegebedürftigkeit ohneWartezeit• Verzicht des Versicherers auf seinordentlichen KündigungsrechtFür die Bewertung mit Bronze giltzusätzlich folgende Mindestanforderung:• Leistungen bei Demenz mindestensmittleren Grades in der Pflegestufe0 in Höhe von mindestens 200 Euromonatlich 1Um eine Bewertung mit Silber zuerzielen, muss ergänzend folgendesLeistungsmerkmal erfüllt sein:• Leistungen bei Demenz mindestensmittleren Grades in der Pflegestufe0 in Höhe von mindestens 400 EuromonatlichErgänzende Voraussetzungen für dieHöchstbewertung mit Gold sind wiefolgt beschrieben:• Bei professioneller Pflege zu Hausemindestens 500 Euro monatlich(Pflegestufe I), 1.000 Euro monatlich(Pflegestufe II), 1.900 Euro monatlich(Pflegestufe III) [unabhängig davon,ob es sich um eine unfall- oderkrankheitsbedingte Pflegebedürftigkeithandelt]• Bei vollstationärer Pflege in einemPflegeheim mindestens 1.300 Euromonatlich (Pflegestufe I), 1.500 Euromonatlich (Pflegestufe II) bzw. 1.700Euro monatlich (Pflegestufe III) [unabhängigdavon, ob es sich um eineunfall- oder krankheitsbedingte Pflegebedürftigkeithandelt]• Beitragsbefreiung bei bedingungsgemäßerPflegebedürftigkeit ab PflegestufeI• Genereller Verzicht auf eine Wartezeitfür den Versicherungsschutzwegen Pflegebedürftigkeit• Versicherungsschutz auch bei nichtnur vorübergehendem Verzug währendder Vertragsdauer ins Ausland(Versicherungsschutz mindestens inden Staaten der Europäischen Union,den Staaten des EuropäischenWirtschaftsraums und der Schweiz)Jeder Tarif, der nach diesen Kriterienmit Bronze, Silber oder Gold bewertetwerden kann, kann als „empfehlenswert“angesehen werden, wobei dennochstets der individuelle Kundenbedarfzu prüfen ist. Schließlich ist nieauszuschließen, dass im Zweifel einanderer Anbieter, der die beschriebenenVoraussetzungen nicht erfüllt, für denkonkreten Kunden interessanter seinkann oder ein Kunde vielleicht auchbestimmte Risiken zu Gunsten einergeringeren Prämie billigend in Kaufnehmen möchte. Auch ist zu beachten,dass auch ein positiv bewerteter Tarif ineinzelnen Punkten für Ihre Kunden relevanteEinschränkungen beinhaltenkann, weshalb eine ausführliche Tariflektüredringend angeraten wird.1Wichtiger Hinweis: Grundsätzlich sinnvoll wäreeine möglichst hohe Leistung bei Demenz in derPflegestufe 0. Derzeit wird jedoch nur von wenigenVersicherern überhaupt eine solche Leistungangeboten. Bei stationärer Pflege vonDemenzkranken können in der Praxis durchausRestkosten von über 2.000 Euro anfallen. Indiesem Fall würde eine Absicherung in Höhevon 200 bis 400 Euro zwangsweise nur einenTropfen auf den heißen Stein bedeuten. Daderzeit (Stand 03.2013) nur wenige Versicherer(z.B. die DFV Deutsche FamilienversicherungAG, die Domcura sowie maxPool mit der DFVals Risikoträger) eine Absicherung in der benanntenHöhe vorsehen, wurde bislang noch aufeine solche als Mindestanforderung verzichtet.Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


RatingMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 201327BedingungsratingVorbemerkung: Dargestellt werden hier nur noch Unisextarife. Selbstverständlich erfüllen alle mit „Gold“ bewerteten Tarife auch die Kriterien für Bronzeoder Silber. Das ist auch der Grund, weshalb manche Tarife mehr als einmal Erwähnung findenAlte Oldenburger• (AVB Teil I Musterbedingungen 2009 (MB/EPV 2009) und Teil II Tarifbedingungen der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AGStand 10/2013; Ergänzende Pflegetagegeldversicherung zur privaten oder sozialen Pflegepflichtversicherung Pflege flex, Stand 10.2013)Voraussetzungen für die Bewertung mit Gold: monatliches Pflegetagegeld von min. 450 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 1.350 Euro inPflegestufe I, 1.500 Euro in Pflegestufe II sowie 1.950 Euro in Pflegestufe IIILeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: maximal 20 Euro Pflegetagegeld (= 600 Euro / Monat)Maximal versicherbares Pflegegeld: in Pflegestufe I, II und III bis 100 Euro Pflegetagegeld / Monat (= 3.000 Euro monatlich)Beitragsbeispiele bezogen auf die beschriebenen Mindestanforderungen für Gold:Eintrittsalter 0 Jahre: 9,06 EUR monatlichEintrittsalter 10 Jahre: 9,06 EUR monatlichEintrittsalter 20 Jahre: 8,48 EUR monatlichEintrittsalter 30 Jahre: 54,25 EUR monatlichEintrittsalter 40 Jahre: 82,56 EUR monatlichEintrittsalter 50 Jahre: 127,67 EUR monatlichEintrittsalter 60 Jahre 209,19 EUR monatlichEintrittsalter 70 Jahre: 380,60 EUR monatlichDeutsche Familienversicherung• (Versicherungsbedingungen für die Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV)/UNISEX der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der FassungPZV-UNISEX 01-12 Stand: Januar 2012: Premium (Unisex))Voraussetzungen für die Bewertung mit Gold: monatliches Pflegegeld von min. 450 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 600 Euro in Pflegestufe Iambulant bzw. 1.350 Euro stationär, 1.050 Euro in Pflegestufe II ambulant bzw. 1.500 Euro stationär sowie 2.250 Euro in Pflegestufe III ambulantbzw. stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: maximal 900 Euro monatliches Pflegegeld. Bei gleichzeitigem Vorliegen von Demenz in einer der anderenPflegestufen wird die vereinbarte Leistung verdoppeltMaximal versicherbares Pflegegeld: in Pflegestufe I bis 1.500 Euro monatlich ambulant bzw. 3.000 Euro monatlich stationär, in Pflegestufe II bis2.250 Euro monatlich ambulant bzw. 3.000 Euro monatlich stationär, in Pflegestufe III bis 3.000 Euro monatlich ambulant und stationärAchtung: aufgrund der für die Goldbewertung geforderten Versicherungssumme ist eine Beantragung nur telefonisch beim Versicherer, nicht jedochonline möglich!Beitragsbeispiele bezogen auf die beschriebenen Mindestanforderungen für Gold:Eintrittsalter 0 Jahre: kein Angebot möglichEintrittsalter 10 Jahre: 10,44 Euro monatlichEintrittsalter 20 Jahre: 15,79 Euro monatlichEintrittsalter 30 Jahre: 29,42 Euro monatlichEintrittsalter 40 Jahre: 50,92 Euro monatlichEintrittsalter 50 Jahre: 86,42 Euro monatlichEintrittsalter 60 Jahre 147,85 Euro monatlichEintrittsalter 70 Jahre: 274,59 Euro monatlichDomcura• (Versicherungsbedingungen für die Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV)/UNISEX – mit Beitragsrückgewähr der DFV Deutsche FamilienversicherungAG in der Fassung PZV-UNISEX (BRG) 01-12 Stand: Januar 2012; Besondere Bedingungen für die Assistanceleistungen der PrivatenPflege-Zusatzversicherung (PZV) der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der Fassung PZV-A 10-11 Stand: Oktober 2011)Folgende Tarifvarianten:o Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance ohne Beitragsrückgewähr (Unisex) - Flexo Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance mit Beitragsrückgewähr (Unisex) - Flexo Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance mit Beitragsrückgewähr und Domcura Assistance Paket Pflege (Unisex) - Flexo Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance mit Beitragsrückgewähr und Domcura Assistance Paket Pflege sowie Assistance-Paket Schutzengelgarantie(Unisex) – FlexVoraussetzungen für die Bewertung mit Gold: monatliches Pflegegeld von min. 450 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 500 Euro in Pflegestufe Iambulant bzw. 1.300 Euro stationär, 1.000 Euro in Pflegestufe II ambulant bzw. 1.500 Euro stationär sowie 2.250 Euro in Pflegestufe III ambulantbzw. stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: maximal 900 Euro monatliches Pflegegeld. Bei gleichzeitigem Vorliegen von Demenz in einer der ande-Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


RatingMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 201328ren Pflegestufen wird die vereinbarte Leistung verdoppeltMaximal versicherbares Pflegegeld: in Pflegestufe I bis 1.500 Euro monatlich ambulant bzw. 3.000 Euro monatlich stationär, in Pflegestufe II bis2.250 Euro monatlich ambulant bzw. 3.000 Euro monatlich stationär, in Pflegestufe III bis 3.000 Euro monatlich ambulant und stationärDomcura• (Versicherungsbedingungen für die Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV)/UNISEX der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der FassungPZV-UNISEX 01-12, Stand: Januar 2012: DOMCURA Pflege ASS, Versicherungsbedingungen für die DFV DeutschlandAssistance der PrivatenPflege-Zusatzversicherung (PZV) der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der Fassung PZV-AA 10-11, Stand: Oktober 2011: DOMCURAPflege ASS (Unisex): Flex)Voraussetzungen für die Bewertung mit Gold: monatliches Pflegegeld von min. 450 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 600 Euro in Pflegestufe I ambulantbzw. 1.300 Euro stationär, 1.000 Euro in Pflegestufe II ambulant bzw. 1.500 Euro stationär sowie 2.250 Euro in Pflegestufe III ambulant bzw.stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: maximal 900 Euro monatliches Pflegegeld.Maximal versicherbares Pflegegeld: in Pflegestufe I bis 1.500 Euro monatlich ambulant bzw. 3.000 Euro monatlich stationär, in Pflegestufe II bis2.250 Euro monatlich ambulant bzw. 3.000 Euro monatlich stationär, in Pflegestufe III bis 3.000 Euro monatlich ambulant und stationärmaxPool• (Versicherungsbedingungen für die Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV)/UNISEX – mit Beitragsrückgewähr der DFV Deutsche FamilienversicherungAG in der Fassung PZV-UNISEX (BRG) 01-12 Stand: Januar 2012; Besondere Bedingungen für die Assistanceleistungen der Privaten Pflege-Zusatzversicherung(PZV) der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der Fassung PZV-A 10-11 Stand: Oktober 2011)Folgende Tarifvarianten:o Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance ohne Beitragsrückgewähr (Unisex) - Flexo Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance mit Beitragsrückgewähr (Unisex) - FlexVoraussetzungen für die Bewertung mit Gold: monatliches Pflegegeld von min. 450 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 600 Euro in Pflegestufe I ambulantbzw. 1.300 Euro stationär, 1.000 Euro in Pflegestufe II ambulant bzw. 1.500 Euro stationär sowie 2.250 Euro in Pflegestufe III ambulant bzw.stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: maximal 900 Euro monatliches Pflegegeld. Bei gleichzeitigem Vorliegen von Demenz in einer der anderenPflegestufen wird die vereinbarte Leistung verdoppeltMaximal versicherbares Pflegegeld: in Pflegestufe I bis 1.500 Euro monatlich ambulant bzw. 3.000 Euro monatlich stationär, in Pflegestufe II bis2.250 Euro monatlich ambulant bzw. 3.000 Euro monatlich stationär, in Pflegestufe III bis 3.000 Euro monatlich ambulant und stationärSDK• (PS0A, PS0S, PS1A, PS1S, PS2A, PS2S, PS3A, PS3S, PSU; Stand 01.03.2013) mit einem monatlichen Pflegegeld von min. 390 Euro für die TarifstufePS0A und PS0S, min. 510 Euro monatlich für die Tarifstufe PS1A bzw. 1.320 Euro monatlich für die Tarifstufe PS1S, min. 1.020 Euro monatlichfür die Tarifstufe PS2A bzw. 1.500 Euro monatlich für die Tarifstufe PS2S sowie min. 1.920 Euro monatlich für die Tarifstufen PS3A bzw. PS3SLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: maximal analog Pflegegeld in der Pflegestufe I, jedoch mindestens 100 Euro und höchstens 500 Euro monatlichMaximal versicherbares Pflegegeld: 3.000 Euro monatlich (PS1 bis PS3) bzw. 500 Euro monatlich (PS 0); ab dem Eintrittsalter 61 Jahre liegt dasmaximal versicherbare Pflegegeld bei 2.400 Euro monatlich für die die Pflegestufen 1 bis 3, ab 66 Jahren bei 1.800 Euro. Damit sind die Anforderungenan das Rating nur bis höchstens zur Vollendung des 65. Lebensjahres erfüllt.SDK• (PS0A, PS0S, PS1A, PS1S, PS2A, PS2S, PS3A, PS3S; Stand 01.03.2013) mit einem monatlichen Pflegegeld von min. 390 Euro für die TarifstufePS0A und PS0S, min. 510 Euro monatlich für die Tarifstufe PS1A bzw. 1.320 Euro monatlich für die Tarifstufe PS1S, min. 1.020 Euro monatlich fürdie Tarifstufe PS2A bzw. 1.500 Euro monatlich für die Tarifstufe PS2S sowie min. 1.920 Euro monatlich für die Tarifstufen PS3A bzw. PS3SLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: maximal analog Pflegegeld in der Pflegestufe I, jedoch mindestens 100 Euro und höchstens 500 Euro monatlichMaximal versicherbares Pflegegeld: 3.000 Euro monatlich (PS1 bis PS3) bzw. 500 Euro monatlich (PS 0); ab dem Eintrittsalter 61 Jahre liegt dasmaximal versicherbare Pflegegeld bei 2.400 Euro monatlich für die die Pflegestufen 1 bis 3, ab 66 Jahren bei 1.800 Euro. Damit sind die Anforderungenan das Rating nur bis höchstens zur Vollendung des 65. Lebensjahres erfüllt.Beitragsbeispiele bezogen auf die beschriebenen Mindestanforderungen für Gold:Eintrittsalter 0 Jahre: 4,61 Euro monatlich *Eintrittsalter 10 Jahre: 4,61 Euro monatlich *Eintrittsalter 20 Jahre: 29,89 Euro monatlichEintrittsalter 30 Jahre: 39,98 Euro monatlichEintrittsalter 40 Jahre: 56,06 Euro monatlichEintrittsalter 50 Jahre: 83,38 Euro monatlichEintrittsalter 60 Jahre 136,20 Euro monatlichEintrittsalter 70 Jahre: kein Angebot möglich* Abschluss nur im Rahmen der Kindernachversicherung, zusammen mit mindestens einem Elternteil oder mit einem ergänzenden Zahnzusatz- bzw.stationären Tarif möglich.Württembergische• (Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) für die ergänzende Pflegekrankenversicherung.Teil I Musterbedingungen 2009 (MB/EPV 2009) § 1 -18. Teil II Tarifbedingungen der Württembergischen Krankenversicherung Aktiengesellschaft - gültig in Verbindung mit Tarif PTPU, Stand 01.11.2013;Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


RatingMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 2926. November 2013Teil III Tarif PTPU Pflegetagegeldversicherung, Stand 01.11.2013) mit einem Pflegetagegeld von min. 65 Euro in der Pflegestufe IIILeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: 30% der Leistung der Pflegestufe IIIMaximal versicherbares Pflegetagegeld: 150 Euro pro TagBeitragsbeispiele bezogen auf die beschriebenen Mindestanforderungen für Gold:Eintrittsalter 0 Jahre: 7,80 Euro monatlichEintrittsalter 10 Jahre: 7,80 Euro monatlichEintrittsalter 20 Jahre: 7,80 Euro monatlichEintrittsalter 30 Jahre: 26,65 Euro monatlichEintrittsalter 40 Jahre: 45,50 Euro monatlichEintrittsalter 50 Jahre: 78,00 Euro monatlichEintrittsalter 60 Jahre 139,10 Euro monatlichEintrittsalter 70 Jahre: 278,20 Euro monatlichAlte Oldenburger(AVB Teil I Musterbedingungen 2009 (MB/EPV 2009) und Teil II Tarifbedingungen der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AGStand 10/2013; Ergänzende Pflegetagegeldversicherung zur privaten oder sozialen Pflegepflichtversicherung Pflege flex, Stand 10.2013)Voraussetzungen für die Bewertung mit Silber: monatliches Pflegetagegeld von min. 450 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 600 Euro in Pflegestufe I,1.050 Euro in Pflegestufe II sowie 1.500 Euro in Pflegestufe IIILeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe bei „Gold“Maximal versicherbares Pflegegeld: siehe bei „Gold“Beitragsbeispiele bezogen auf die beschriebenen Mindestanforderungen für Gold:Eintrittsalter 0 Jahre: 6,14 EUR monatlichEintrittsalter 10 Jahre: 6,14 EUR monatlichEintrittsalter 20 Jahre: 5,99 EUR monatlichEintrittsalter 30 Jahre: 34,35 EUR monatlichEintrittsalter 40 Jahre: 52,23 EUR monatlichEintrittsalter 50 Jahre: 80,70 EUR monatlichEintrittsalter 60 Jahre 132,09 EUR monatlichEintrittsalter 70 Jahre: 239,91 EUR monatlichDeutsche Familienversicherung• (Versicherungsbedingungen für die Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV)/UNISEX der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der FassungPZV-UNISEX 01-12 Stand: Januar 2012: Premium (Unisex)) mit einem monatlichen Pflegegeld von min. 450 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 600Euro in Pflegestufe I ambulant bzw. stationär, 1.050 Euro in Pflegestufe II ambulant bzw. stationär sowie 1.500 Euro in Pflegestufe III ambulant bzw.stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe bei „Gold“Maximal versicherbares Pflegegeld: siehe bei „Gold“Achtung: aufgrund der für die Silberbewertung geforderten Versicherungssumme ist eine Beantragung nur telefonisch beim Versicherer, nicht jedochonline möglich!Beitragsbeispiele bezogen auf die beschriebenen Mindestanforderungen für Silber:Eintrittsalter 0 Jahre: kein Angebot möglichEintrittsalter 10 Jahre: 8,50 Euro monatlichEintrittsalter 20 Jahre: 12,71 Euro monatlichEintrittsalter 30 Jahre: 23,66 Euro monatlichEintrittsalter 40 Jahre: 40,89 Euro monatlichEintrittsalter 50 Jahre: 69,44 Euro monatlichEintrittsalter 60 Jahre 118,66 Euro monatlichEintrittsalter 70 Jahre: 220,10 Euro monatlichDomcura• (Versicherungsbedingungen für die Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV)/UNISEX – mit Beitragsrückgewähr der DFV Deutsche FamilienversicherungAG in der Fassung PZV-UNISEX (BRG) 01-12 Stand: Januar 2012; Besondere Bedingungen für die Assistanceleistungen der PrivatenPflege-Zusatzversicherung (PZV) der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der Fassung PZV-A 10-11 Stand: Oktober 2011)Folgende Tarifvarianten:o Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance ohne Beitragsrückgewähr (Unisex) - Flex)o Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance mit Beitragsrückgewähr (Unisex) - Flexo Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance mit Beitragsrückgewähr und Domcura Assistance Paket Pflege (Unisex) – Flexo Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance mit Beitragsrückgewähr und Domcura Assistance Paket Pflege sowie Assistance-Paket Schutzengelgarantie(Unisex) – FlexVoraussetzungen für die Bewertung mit Silber: monatliches Pflegegeld von min. 450 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 600 Euro in Pflegestufe Iambulant bzw. stationär, 1.050 Euro in Pflegestufe II ambulant bzw. stationär sowie 1.500 Euro in Pflegestufe III ambulant bzw. stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe bei „Gold“Maximal versicherbares Pflegegeld: siehe „Gold“Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


RatingMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 3026. November 2013Domcura• (Versicherungsbedingungen für die Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV)/UNISEX der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der FassungPZV-UNISEX 01-12, Stand: Januar 2012: DOMCURA Pflege ASS, Versicherungsbedingungen für die DFV DeutschlandAssistance der Privaten Pflege-Zusatzversicherung (PZV) der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der Fassung PZV-AA 10-11, Stand: Oktober 2011: DOMCURAPflege ASS (Unisex): Flex)Voraussetzungen für die Bewertung mit Silber: monatliches Pflegegeld von min. 450 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 600 Euro in Pflegestufe I ambulantbzw. stationär, 1.050 Euro in Pflegestufe II ambulant bzw. stationär sowie 1.500 Euro in Pflegestufe III ambulant bzw. stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe bei „Gold“Maximal versicherbares Pflegegeld: siehe „Gold“Hallesche• (OLGA.extra, Stand 01.2013) mit einem Tagessatz von min. 60 EuroLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: 20% des Pflegetagegeldes in der Pflegestufe III (max. 720 Euro monatlich)Maximal versicherbarer Tagessatz: 120 EuroBeitragsbeispiele bezogen auf die beschriebenen Mindestanforderungen:Eintrittsalter 0 Jahre: 8,28 Euro monatlichEintrittsalter 10 Jahre: 8,28 Euro monatlichEintrittsalter 20 Jahre: 8,40 Euro monatlichEintrittsalter 30 Jahre: 39,60 Euro monatlichEintrittsalter 40 Jahre: 61,44 Euro monatlichEintrittsalter 50 Jahre: 95,52 Euro monatlichEintrittsalter 60 Jahre 154,32 Euro monatlichEintrittsalter 70 Jahre: 269,28 Euro monatlichmaxPool• (Versicherungsbedingungen für die Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV)/BISEX – mit Beitragsrückgewähr der DFV Deutsche FamilienversicherungAG in der Fassung PZV-BISEX (BRG) 01-12 Stand, Versicherungsbedingungen für die DFV DeutschlandAssistance der Privaten Pflege-Zusatzversicherung(PZV) der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der Fassung PZV-AA 10-11 Stand: Oktober 2011)Folgende Tarifvarianten:o Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance ohne Beitragsrückgewähr (Bisex) – Flexo Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance mit Beitragsrückgewähr (Bisex) – FlexVoraussetzungen für die Bewertung mit Silber: monatliches Pflegegeld von min. 450 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 600 Euro in Pflegestufe I,1.050 Euro in Pflegestufe II sowie 1.500 Euro in Pflegestufe IIILeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe bei „Gold“Maximal versicherbares Pflegegeld: siehe „Gold“maxPool• (Versicherungsbedingungen für die Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV)/UNISEX – mit Beitragsrückgewähr der DFV Deutsche FamilienversicherungAG in der Fassung PZV-UNISEX (BRG) 01-12 Stand: Januar 2012; Besondere Bedingungen für die Assistanceleistungen der Privaten Pflege-Zusatzversicherung (PZV) der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der Fassung PZV-A 10-11 Stand: Oktober 2011)Folgende Tarifvarianten:o Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance ohne Beitragsrückgewähr (Unisex) - Flex)o Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance mit Beitragsrückgewähr (Unisex) - FlexVoraussetzungen für die Bewertung mit Silber: monatliches Pflegegeld von min. 450 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 600 Euro in Pflegestufe I ambulantbzw. stationär, 1.050 Euro in Pflegestufe II ambulant bzw. stationär sowie 1.500 Euro in Pflegestufe III ambulant bzw. stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe bei „Gold“Maximal versicherbares Pflegegeld: siehe „Gold“Münchener Verein• (Allgemeine Versicherungsbedingungen für die ergänzende Pflegekrankenversicherung (AB/PV 2012), Stand 09.2012; Satzung 07.2004; Tarif SE-LECT CARE Pflege - Tarifstufen 421, 421 B, 422, 423, 430 sowie Einmalleistung nach Tarif 434, Stand 09.2012)Voraussetzungen für die Bewertung mit Silber: monatliches Pflegetagegeld von min. 15 Euro pro Tag bei Demenz in Pflegestufe 0, 20 Euro pro Tag inPflegestufe I ambulant bzw. stationär, 35 Euro pro Tag in Pflegestufe II ambulant bzw. stationär sowie 50 Euro pro Tag in Pflegestufe III ambulant bzw.stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: maximal in Höhe von 40 Euro pro TagMaximal versicherbarer Tagessatz: 40 Euro (Pflegestufe 0), 80 Euro (Pflegestufe I), 120 Euro (Pflegestufe II) bzw. 150 Euro (Pflegestufe III)Münchener Verein• (Allgemeine Versicherungsbedingungen für die ergänzende Pflegekrankenversicherung (AB/PV 2012), Stand 09.2012; Satzung 07.2004; Tarif SE-LECT CARE Pflege - Tarifstufen 421, 423, 430, 430 B sowie Einmalleistung nach Tarif 434, Stand 09.2012)Voraussetzungen für die Bewertung mit Silber: monatliches Pflegetagegeld von min. 15 Euro pro Tag bei Demenz in Pflegestufe 0, 20 Euro pro Tag inPflegestufe I ambulant bzw. stationär, 35 Euro pro Tag in Pflegestufe II ambulant bzw. stationär sowie 50 Euro pro Tag in Pflegestufe III ambulant bzw.stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: maximal in Höhe von 40 Euro pro TagMaximal versicherbarer Tagessatz: 40 Euro (Pflegestufe 0), 80 Euro (Pflegestufe I), 120 Euro (Pflegestufe II) bzw. 150 Euro (Pflegestufe III)Württembergische• (Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) für die ergänzende Pflegekrankenversicherung.Teil I Musterbedingungen 2009 (MB/EPV 2009) § 1 - 18.Teil II Tarifbedingungen der Württembergischen Krankenversicherung Aktiengesellschaft - gültig in Verbindung mit Tarif PTPU, Stand 01.11.2013; Teil IIITarif PTPU Pflegetagegeldversicherung, Stand 01.11.2013) mit einem Pflegetagegeld von min. 50 Euro in der Pflegestufe IIILeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe „Gold“Maximal versicherbares Pflegetagegeld: 150 Euro pro TagPflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


RatingMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 3126. November 2013Beitragsbeispiele bezogen auf die beschriebenen Mindestanforderungen für Silber:Eintrittsalter 0 Jahre: 6,00 Euro monatlichEintrittsalter 10 Jahre: 6,00 Euro monatlichEintrittsalter 20 Jahre: 6,00 Euro monatlichEintrittsalter 30 Jahre: 20,50 Euro monatlichEintrittsalter 40 Jahre: 35,00 Euro monatlichEintrittsalter 50 Jahre: 60,00 Euro monatlichEintrittsalter 60 Jahre 107,00 Euro monatlichEintrittsalter 70 Jahre: 214,00 Euro monatlichAlte Oldenburger• (AVB Teil I Musterbedingungen 2009 (MB/EPV 2009) und Teil II Tarifbedingungen der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AGStand 10/2013; Ergänzende Pflegetagegeldversicherung zur privaten oder sozialen Pflegepflichtversicherung Pflege flex, Stand 10.2013)Voraussetzungen für die Bewertung mit Bronze: monatliches Pflegetagegeld von min. 300 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 600 Euro inPflegestufe I, 1.050 Euro in Pflegestufe II sowie 1.500 Euro in Pflegestufe IIILeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe bei „Gold“Maximal versicherbares Pflegegeld: siehe bei „Gold“Beitragsbeispiele bezogen auf die beschriebenen Mindestanforderungen für Gold:Eintrittsalter 0 Jahre: 5,61 EUR monatlichEintrittsalter 10 Jahre: 5,61 EUR monatlichEintrittsalter 20 Jahre: 5,41 EUR monatlichEintrittsalter 30 Jahre: 33,27 EUR monatlichEintrittsalter 40 Jahre: 50,60 EUR monatlichEintrittsalter 50 Jahre: 78,21 EUR monatlichEintrittsalter 60 Jahre 128,08 EUR monatlichEintrittsalter 70 Jahre: 232,96 EUR monatlichDeutsche Familienversicherung• (Versicherungsbedingungen für die Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV)/UNISEX der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der FassungPZV-UNISEX 01-12 Stand: Januar 2012: Premium (Unisex)) mit einem monatlichen Pflegegeld von min. 450 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 500Euro in Pflegestufe I ambulant bzw. stationär, 1.000 Euro in Pflegestufe II ambulant bzw. stationär sowie 1.500 Euro in Pflegestufe III ambulant bzw.stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe bei „Gold“Maximal versicherbares Pflegegeld: siehe bei „Gold“Achtung: aufgrund der geforderten Versicherungssumme für die Bronzebewertung ist eine Beantragung nur telefonisch beim Versicherer, nicht jedochonline möglich!Domcura• (Versicherungsbedingungen für die Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV)/UNISEX – mit Beitragsrückgewähr der DFV Deutsche FamilienversicherungAG in der Fassung PZV-UNISEX (BRG) 01-12 Stand: Januar 2012; Besondere Bedingungen für die Assistanceleistungen der PrivatenPflege-Zusatzversicherung (PZV) der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der Fassung PZV-A 10-11 Stand: Oktober 2011)Folgende Tarifvarianten:o Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance ohne Beitragsrückgewähr (Unisex) - Flex)o Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance mit Beitragsrückgewähr (Unisex) - Flexo Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance mit Beitragsrückgewähr und Domcura Assistance Paket Pflege (Unisex) – Flexo Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance mit Beitragsrückgewähr und Domcura Assistance Paket Pflege sowie Assistance-Paket Schutzengelgarantie(Unisex) – FlexVoraussetzungen für die Bewertung mit Bronze: monatliches Pflegegeld von min. 300 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 600 Euro in Pflegestufe Iambulant bzw. stationär, 1.050 Euro in Pflegestufe II ambulant bzw. stationär sowie 1.500 Euro in Pflegestufe III ambulant bzw. stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe bei „Gold“Maximal versicherbares Pflegegeld: siehe „Gold“Domcura• (Versicherungsbedingungen für die Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV)/UNISEX der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der FassungPZV-UNISEX 01-12, Stand: Januar 2012: DOMCURA Pflege ASS, Versicherungsbedingungen für die DFV DeutschlandAssistance der PrivatenPflege-Zusatzversicherung (PZV) der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der Fassung PZV-AA 10-11, Stand: Oktober 2011: DOMCURA PflegeASS (Unisex): Flex)Voraussetzungen für die Bewertung mit Bronze: monatliches Pflegegeld von min. 300 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 600 Euro in Pflegestufe Iambulant bzw. stationär, 1.050 Euro in Pflegestufe II ambulant bzw. stationär sowie 1.500 Euro in Pflegestufe III ambulant bzw. stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe bei „Gold“Maximal versicherbares Pflegegeld: siehe „Gold“maxPool(Versicherungsbedingungen für die Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV)/UNISEX – mit Beitragsrückgewähr der DFV Deutsche FamilienversicherungAG in der Fassung PZV-UNISEX (BRG) 01-12 Stand: Januar 2012; Besondere Bedingungen für die Assistanceleistungen der Privaten Pflege-Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


RatingMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 3226. November 2013Zusatzversicherung (PZV) der DFV Deutsche Familienversicherung AG in der Fassung PZV-A 10-11 Stand: Oktober 2011)Folgende Tarifvarianten:o Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance ohne Beitragsrückgewähr (Unisex) - Flex)o Pflege Flex inkl. Deutschland Assistance mit Beitragsrückgewähr (Unisex) - FlexVoraussetzungen für die Bewertung mit Bronze: monatliches Pflegegeld von min. 300 Euro bei Demenz in Pflegestufe 0, 600 Euro in Pflegestufe Iambulant bzw. stationär, 1.050 Euro in Pflegestufe II ambulant bzw. stationär sowie 1.500 Euro in Pflegestufe III ambulant bzw. stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe bei „Gold“Maximal versicherbares Pflegegeld: siehe „Gold“Münchener Verein• (Allgemeine Versicherungsbedingungen für die ergänzende Pflegekrankenversicherung (AB/PV 2012), Stand 09.2012; Satzung 07.2004; Tarif SE-LECT CARE Pflege - Tarifstufen 421, 421 B, 422, 423, 430 sowie Einmalleistung nach Tarif 434, Stand 09.2012)Voraussetzungen für die Bewertung mit Bronze: monatliches Pflegetagegeld von min. 15 Euro pro Tag bei Demenz in Pflegestufe 0, 20 Euro pro Tag inPflegestufe I ambulant bzw. stationär, 35 Euro pro Tag in Pflegestufe II ambulant bzw. stationär sowie 50 Euro pro Tag in Pflegestufe III ambulant bzw.stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe bei „Silber“Maximal versicherbares Pflegegeld: siehe bei „Silber“Münchener Verein• (Allgemeine Versicherungsbedingungen für die ergänzende Pflegekrankenversicherung (AB/PV 2012), Stand 09.2012; Satzung 07.2004; Tarif SELECTCARE Pflege - Tarifstufen 421, 423, 430, 430 B sowie Einmalleistung nach Tarif 434, Stand 09.2012)Voraussetzungen für die Bewertung mit Bronze: monatliches Pflegetagegeld von min. 15 Euro pro Tag bei Demenz in Pflegestufe 0, 20 Euro pro Tag inPflegestufe I ambulant bzw. stationär, 35 Euro pro Tag in Pflegestufe II ambulant bzw. stationär sowie 50 Euro pro Tag in Pflegestufe III ambulant bzw.stationärLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe bei „Silber“Maximal versicherbares Pflegegeld: siehe bei „Silber“Signal Iduna• (PflegeTOP, Fassung 01.2013) mit einem Tagessatz von min. 60 EuroLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: Die Leistung bei Demenz beträgt 10% des versicherten TagessatzesMaximal versicherbarer Tagessatz: 110 EuroBeitragsbeispiele bezogen auf die beschriebenen Mindestanforderungen:Eintrittsalter 0 Jahre: 5,87 Euro monatlichEintrittsalter 10 Jahre: 5,87 Euro monatlichEintrittsalter 20 Jahre: 15,45 Euro monatlichEintrittsalter 30 Jahre: 24,33 Euro monatlichEintrittsalter 40 Jahre: 39,11 Euro monatlichEintrittsalter 50 Jahre: 62,92 Euro monatlichEintrittsalter 60 Jahre 104,49 Euro monatlichEintrittsalter 70 Jahre: 189,11 Euro monatlichWürttembergische• (Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) für die ergänzende Pflegekrankenversicherung.Teil I Musterbedingungen 2009 (MB/EPV 2009) § 1 - 18.Teil II Tarifbedingungen der Württembergischen Krankenversicherung Aktiengesellschaft - gültig in Verbindung mit Tarif PTPU, Stand 01.11.2013; Teil IIITarif PTPU Pflegetagegeldversicherung, Stand 01.11.2013) mit einem Pflegetagegeld von min. 50 Euro in der Pflegestufe IIILeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: siehe „Gold“Maximal versicherbares Pflegetagegeld: 150 Euro pro TagBeitragsbeispiele bezogen auf die beschriebenen Mindestanforderungen für Bronze:Analog Silber, da gleicher MindesttagessatzHallesche• (OLGA.plus, Stand 01.2013) mit einem Tagessatz von min. 60 EuroLeistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: neinMaximal versicherbarer Tagessatz: 120 EuroMünchener Verein• (Allgemeine Versicherungsbedingungen für die ergänzende Pflegekrankenversicherung (AB/PV 2012), Stand 09.2012; Satzung 07.2004;Tarif SELECT CARE Pflege - Tarifstufen 421, 422, 423, 427, 428 und 435 in Verbindung mit Tarifstufe 421 B, Stand 09.2012)Leistung bei Demenz in der Pflegestufe 0: maximal in Höhe von 40 Euro pro TagMaximal versicherbarer Tagessatz: 40 Euro (Pflegestufe 0), 80 Euro (Pflegestufe I), 120 Euro (Pflegestufe II) bzw. 150 Euro (Pflegestufe III)Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


PflegebahrkombiMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 3326. November 2013Im Text benannte Anbieter:Allianz, ALTE OLDENBURGER, Axa, Barmenia, Bayerische Beamtenkrankenkasse (BBKK), Central, Continentale, DBV,Debeka, Deutsche Familienversicherung (DFV), Deutscher Ring, DEVK, DKV, Domcura, Envivas, Ergo Direkt, Hallesche,HanseMerkur, HUK-Coburg, LVM, Münchener Verein, Nürnberger, PAX Familienfürsorge, Provinzial KrankenversicherungHannover, Provizinal Rheinland, SDK, Signal Iduna, Union Krankenversicherung, VPV, Volkswohl BundVorbemerkung: Die LVM war leider nicht bereit, eigene Tarifunterlagen zur Verfügung zu stellen, da man dem Maklermarkt generell keine Informationenzur Verfügung stellen wolle. Alle Angaben zum Versicherer beruhen daher auf eigener Recherche.PflegebahrkombiNeben den reinen staatlich gefördertenPflegezusatzprodukten (Pflegebahr)bieten einige Versicherer auch spezielleHuckepacktarife zur staatlichenFörderung an. Diese sind je nach Anbietermehr oder minder gut auf diegeförderten Trägertarife angepasst.Mit Stand dieser Ausgabe werden folgendeTarifvarianten angeboten:• Allianz: PflegeBahr (PZT G02) undPflegetagegeldPlus (PZTP02)• Debeka: EPG und EPC• Deutsche Familienversicherung:(DFV-FörderPflege + DFV-DeutschlandPflegeErgänzungsdeckung)• Deutscher Ring: PflegeBAHR undPflegeBAHRPLUS• Domcura: DOMCURA Förder-Pflege+ DOMCURA Pflege Ergänzungsdeckung• Münchener Verein: 490 und 495• Signal Iduna: PflegeBAHR und PflegeBAHRPLUS• VPV: VPV FörderPflege (staatlichgeförderte ergänzende Pflegeversicherungder DFV Deutsche FamilienversicherungAG+ Private Pflege-Zusatzversicherung (PZV) der DFVDeutsche Familienversicherung AG)Nur bedingt in diese Auflistung gehörtfolgende Tarifkombination:• Barmenia: Deutsche-Förder-Pflege(DFEV) und Pflege+ (EPM)Der Tarif Pflege+ wird vom Versichererwerblich nur als Zusatzbausteinzur Deutschen-Förder-Pflege angebotenund kann weder online nochmit der Angebotssoftware separatabgeschlossen werden. Zudem seider Baustein laut Barmenia kalkulatorischals Aufbaustufe zum Pflegebahrals Trägertarif konzipiert.Im Unterschied zu den Wettbewerbstarifenbestünde aber die theoretischeMöglichkeit, bei der Barmenia denEPM manuell in einen Papierantrageinzutragen und darüber zu beantragen.Weiter könnte man DFEV undEPM gemeinsam beantragen und denAntrag auf den geförderten Tarif unmittelbarwiderrufen. Ein zwingender Abschlusszusammen mit dem DFEV istauch aus den Bedingungen nicht ersichtlich,würde jedoch wenig Sinn ergeben,da der EPM als stand-alone-Produkt nicht besonders wettbewerbsfähigwäre. Aus diesen Gründen wurdedie Pflegekombination der Barmeniahier abweichend als Pflegebahrkombinationbetrachtet.Daneben gibt es bei vielen Wettbewerberndie Möglichkeit, nicht nur weiterhineinen vollständig ungefördertenTarif abzuschließen, sondern auch eineKombination aus Pflegebahr undseparat abschließbarem Pflegetagegeldabzuschließen. Im Rahmen diesesBeitrages sollen jedoch nur dieechten Huckepacktarife näher betrachtetwerden.Insofern existieren zwar Pflegebahrtarife,nicht jedoch echte Huckepacktarifevon ALTE OLDENBURGER, Axa,Bayerische Beamtenkrankenkasse(BBKK), Central, DBV, DEVK, DKV,Envivas, Ergo Direkt, Hallesche, HanseMerkur,HUK-Coburg, LVM, Nürnberger,PAX Familienfürsorge, ProvinzialKrankenversicherung Hannover,Provinzial Rheinland , SDK sowie UnionKrankenversicherung. Mitunter wirdjedoch wie bei z.B. Nürnberger oderSDK vertrieblich angeraten, geförderteund ungeförderte Tarifbausteine parallelzu vermitteln. Entsprechend gestaltetsind mitunter auch die entsprechendenVerkaufsunterlagen.Betrachtet man die wenigen Huckepacktarifeim Detail, so haben sie naturgemäßalle gemeinsam, dass einegeförderte Pflegemonatsgeldversicherungbei dem jeweiligen Anbieter bestehenmuss. Dort hört allerdings auchschon ein Großteil der Gemeinsamkeitenauf. Beispielsweise gilt für allePflegebahrtarife, dass auf sämtlicheAusschlüsse, z.B. für Krieg, Terrorakteoder Sucht verzichtet werden muss.Bei den Huckepacktarifen kommen allerdingsvielfach die bekannten Musterbedingungenzur Pflegezusatzversicherungzum Tragen, so dass hieretwa kriegs- oder suchtbedingte Pflegebedürftigkeitvom Versicherungsschutzausgeschlossen ist, allerdingsgibt es auch positive Regelungen, diedie Vorteile des geförderten Tarifesauch auf den ungeförderten Tarifbausteinausweiten. Letzteres sind Leistungen,die in der Beratung Erwähnungfinden sollten, da sie durch ungeförderteTarife derzeit nicht darstellbarsind, während abweichende Ausschlussbestimmungenzwischen gefördertemund ungefördertem Tarifbausteinim Sinne der eigenen Haftungzwingend Erwähnung finden sollten.1Die Provinzial Rheinland ist als Landesdirektionfür die Union Krankenversicherung (UKV)tätig. Diese ist Produktgeber für alle öffentlichenVersicherer.Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


PflegebahrkombiMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 3426. November 2013AnbieterVerzicht Ausschluss Pflegebedürftigkeitdurch Kriegsereignisse imungeförderten Zusatzbausteinbei Anwendung der Kriegsausschlussklauselausdrückliche Mitversicherungvon Pflegebedürftigkeitdurch TerrorakteAllianz Ja nicht zutreffend JaBarmenia Ja Ja JaDebeka Ja Ja JaDeutsche Familienversicherung NeinNeinJa(ausgenommen eine separate Vereinbarunggemäß VB/PZV , S. 2, Nr.5.2. Absatz 2 wurde geschlossen)Deutscher Ring Nein Ja NeinDomcuraNeinNeinJa(ausgenommen eine separate Vereinbarunggemäß VB/PZV , S. 2, Nr.5.2. Absatz 2 wurde geschlossen)Münchener Verein Nein Nein JaSignal Iduna Nein Ja NeinVPVNein(ausgenommen eine separate Vereinbarunggemäß VB/PZV , S. 2, Nr.5.2. Absatz 2 wurde geschlossen)NeinJaVerzicht Ausschluss Pflegebedürftigkeitdurch Sucht im ungefördertenZusatzbausteinAuf der anderen Seite gibt es aberauch maßgebliche Vorteile, wenn dieErgänzungstarife auf den Trägertarifpassgenau angepasst wurden. So giltetwa bei Deutschem Ring, DFV, Domucura,Signal Iduna und VPV, dassdie übliche fünfjährige Wartezeit beinicht unfallbedingter Pflegebedürftigkeitdurch einen Trick kompensiertwird. Die Leistungen aus dem Zusatztarifwerden einfach während der erstenfünf Jahre verdoppelt. Das führtzu dem Ergebnis als hätte es keinefünfjährige Wartezeit gegeben.AnbieterVerzicht Wartezeit bei unfallbedingterPflegebedürftigkeitVerzicht Wartezeit bei nicht unfallbedingterPflegebedürftigkeitAllianz ja teilweise (nur im ungeförderten Tarifbaustein)Barmenia ja Ja*Debeka ja neinDeutsche Familienversicherung ja sinngemäß (nur im ungeförderten Tarifbaustein, allerdingsVerdopplung der Leistung des ungefördertenBausteins während der fünfjährigen Wartezeit)Deutscher Ring ja sinngemäß (nur im ungeförderten Tarifbaustein, allerdingsVerdopplung der Leistung des ungefördertenBausteins während der fünfjährigen Wartezeit)Domcura ja sinngemäß (nur im ungeförderten Tarifbaustein, allerdingsVerdopplung der Leistung des ungefördertenBausteins während der fünfjährigen Wartezeit)Münchener Verein ja (aus dem ungeförderten Tarifbaustein) nein (Reduzierung der Wartezeit auf 3 Jahre im ungefördertenTarifbaustein)Provinzial Krankenversicherung ja teilweise (nur im ungeförderten Tarifbaustein)Signal Iduna ja sinngemäß (nur im ungeförderten Tarifbaustein, allerdingsVerdopplung der Leistung des ungefördertenBausteins während der fünfjährigen Wartezeit)VPV ja sinngemäß (nur im ungeförderten Tarifbaustein, allerdingsVerdopplung der Leistung des ungefördertenBausteins während der fünfjährigen Wartezeit)* Voraussetzung: Wenn für die versicherte Person zusammen mit der Deutschen-Förder-Pflege zum gleichen Versicherungsbeginn die AufbaustufePflege+ beim Versicherer abgeschlossen und fortgeführt wird.Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


PflegebahrkombiMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 3526. November 2013Viele Pflegebahrergänzungstarife sehenEinmalleistungen bei erstmaligerPflegebedürftigkeit, zusätzliche Assi-stanceleistungen oder eine Beitragsbefreiungbei Pflegebedürftigkeit vor– alles Leistungen, die im Rahmeneines staatlich geförderten Tarifesnicht dargestellt werden dürfenAnbieterBeitragsbefreiung bei PflegebedürftigkeitEinmalzahlung bei erstmaligerPflegebedürftigkeitAllianz nein nein jaBarmenia nein nein jaDebeka nein ja (2.500 Euro Einmalleistung ab jaPflegestufe 0)Deutsche Familienversicherung für beide Bausteine aus dem ungefördertenBaustein ab Pflegestufe 0optional (bis zu 10.000 EuroEinmalleistung ab Pflegestufe 0)jaDeutscher RingDomcurabezogen auf den ungefördertenBaustein ab Pflegestufe IIIfür beide Bausteine aus dem ungefördertenBaustein ab Pflegestufe 0ja (ab Pflegestufe III der 30facheTagessatz der Pflegestufe III)optional (bis zu 10.000 EuroEinmalleistung ab Pflegestufe 0)Münchener Verein nein nein nein*Signal Idunabezogen auf den ungeförderten ja (ab Pflegestufe III der 30fache jaBaustein ab Pflegestufe III Tagessatz der Pflegestufe III)VPVfür beide Bausteine aus dem ungefördertenBaustein ab Pflegestufe 0optional (bis zu 10.000 EuroEinmalleistung ab Pflegestufe 0)Assistanceleistungen* geschäftsplanmäßig werden verschiedene Assistanceleistungen im Versicherungsschein dokumentiert. Eine bedingungsseitige Regelung dazu gibtes jedoch nicht.jajajaDurch die Kombination aus gefördertemund ungeförderten Tarifbausteinsehen alle Wettbewerber abweichendeRegelungen zur Dynamik fürden geförderten im Gegensatz zumungeförderten Baustein vor – auchwenn es hierfür keine Not zu bestehenscheint. Für die Beratung ist dies eineeher hinderliche Produktgestaltung, dasie die notwendige Dokumentierungerheblich erschwert.AnbieterAllianzBarmeniaDebekaDynamik vor Eintritt des LeistungsfallesAlle 36 Monate um 5% (max. inHöhe der allgemeinen Inflationsrate)und höchstens vor Vollendungdes 69. Lebensjahres. Im ungefördertenTarifbaustein ohne Begrenzungauf die Höhe der allgemeinenInflationsrateDas vereinbarte Pflegemonatsgelderhöht sich ohne erneute Wartezeit– auch nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit– alle drei Jahre in Höheder allgemeinen Inflationsrate, maximaljedoch um 10 %. Dabei wirddas Pflegemonatsgeld kaufmännischauf einen vollen Euro-Betraggerundet.Alle 3 Jahre Dynamisierung entsprechendder allgemeinen Inflationsrate(im ungeförderten Tarif giltzusätzlich: Ab dem 80. Lebensjahrwerden vorhandene Alterungsrückstellungenfür eine Leistungserhöhungverwendet)identische Dynamikregelungenfür geförderten und ungefördertenTarifbausteinneinjaneinDynamik nach Eintritt desLeistungsfallesja (fehlende Klarstellung)janeinPflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


PflegebahrkombiMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 3626. November 2013Deutsche FamilienversicherungErhöhung des ungeförderten Tarifbausteinsoptional alle 3 Jahre um5% bis zum vollendeten 60. Lebensjahr,max. bis zur Verdopplung desursprünglich vereinbarten Pflegetagegeldes.Der geförderte Bausteinerhöht sich alle 3 Jahre um 10%(maximal in Höhe der allgemeinenInflationsrate). Wenn der Kundedas 60. Lebensjahr bereits vollendethat, gilt das Recht auf Dynamisierungdann fort, wenn er zum Zeitpunktder Inanspruchnahme derVersicherungsdynamik unmittelbardavor drei ununterbrochene Erhöhungenim Rahmen der Versicherungsdynamikmitgemacht hat. Fürdie Leistungsdynamik gibt es abweichendgenerell keine zeitliche Begrenzung.im ungeförderten Tarif alle 3 Jahrezwischen dem 20. und dem 70. Lebensjahrum 10%, im gefördertenTarif abweichend alle 3 Jahre biszum 70. Lj. um 5%, max. jedoch inHöhe der allgemeinen InflationsrateErhöhung des ungeförderten Tarifbausteinsoptional alle 3 Jahre um5% bis zum vollendeten 60. Lebensjahr,max. bis zur Verdopplungdes ursprünglich vereinbarten Pflegetagegeldes.Der geförderte Bausteinerhöht sich alle 3 Jahre um10% (maximal in Höhe der allgemeinenInflationsrate). Wenn derKunde das 60. Lebensjahr bereitsvollendet hat, gilt das Recht aufDynamisierung dann fort, wenn erzum Zeitpunkt der Inanspruchnahmeder Versicherungsdynamik unmittelbardavor drei ununterbrocheneErhöhungen im Rahmen derVersicherungsdynamik mitgemachthat. Für die Leistungsdynamik gibtes abweichend generell keine zeitlicheBegrenzung.Im ungeförderten Baustein erhältder Kunde im dritten Versicherungsjahrnach Abschluss oder Änderungdes Tarifes 495– sofern er das 71.Lebensjahr noch nicht vollendet hat- ein Angebot auf Abschluss der Tarifstufen421-423 sowie 430. DieDynamisierung erfolgt also kalkulatorischüber den Abschluss der zusätzlichenTarifstufen.Wird dieses Angebot angenommen,so besteht anschließend imAbstand von drei Jahren ein Anspruchauf Höherversicherung derbereits versicherten Tarifstufen ohneerneute Gesundheitsprüfungund ohne Wartezeiten. Die Dynamikerfolgt entsprechend der Erhöhungder Lebenshaltungskosten inneinteilweise (nur im ungefördertenTarifbaustein)Deutscher RingneinneinDomcuraneinteilweise (nur im ungefördertenTarifbausteinMünchener Vereinneinteilweise (nur im ungefördertenTarifbaustein)Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


PflegebahrkombiMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 3726. November 2013Münchener Vereinden letzten drei Jahren zwischen10% und 20% und bezieht sich aufdie Beitragshöhe. Der sich ergebendeMehrbeitrag löst in den Tarifstufen430, 421 bis 423 eine Höherversicherungauf das bisherigePflegetagegeld aus oder führt zueinem Neuabschluss des Pflegetagegeldesin diesen Tarifstufen.im ungeförderten Tarif alle 3 Jahrezwischen dem 20. und dem 70. Lebensjahrum 10%, im gefördertenTarif abweichend alle 3 Jahre biszum 70. Lj. um 5%, max. jedoch inHöhe der allgemeinen InflationsrateErhöhung des ungeförderten Tarifbausteinsoptional alle 3 Jahre um5% bis zum vollendeten 60. Lebensjahr,max. bis zur Verdopplung desursprünglich vereinbarten Pflegetagegeldes.Der geförderte Bausteinerhöht sich alle 3 Jahre um 10%(maximal in Höhe der allgemeinenInflationsrate). Wenn der Kunde das60. Lebensjahr bereits vollendet hat,gilt das Recht auf Dynamisierungdann fort, wenn er zum Zeitpunktder Inanspruchnahme der Versicherungsdynamikunmittelbar davor dreiununterbrochene Erhöhungen imRahmen der Versicherungsdynamikmitgemacht hat. Für die Leistungsdynamikgibt es abweichend generellkeine zeitliche Begrenzung.Signal IdunaneinneinVPVneinteilweise (nur im ungefördertenTarifbaustein)Ein Hauptnachteil aller PflegebahrundPflegebahrtarife ist die stark eingeschränkteWeltgeltung. Das kannjedoch anbieterseitig kaum vermiedenwerden, da ein Pflegebahrtarif verständlicherweiseförderorientiert abgeschlossenwerden dürfte. Regelmäßigendet der Versicherungsschutzauch für den ungeförderten Baustein,wenn der zugrundeliegende Pflegebahrtarifeetwa wegen dauerhaftemVerzugs ins Ausland erlöschen sollte.Da eine Weltgeltung jedoch generellauch für ungeförderte PflegetagegeldundPflegekostentarife mehr als unüblichist, begründet dies kein nennenswertesArgument gegen die hier besprochenenKombinationstarife, sondern– wenn überhaupt – nur gegenKrankenversicherungsprodukte imVergleich zu den Pflegerententarifender Lebensversicherer. Letztere sinddafür jedoch in keinem Fall förderberechtigtund aufgrund ihrer Tarifkonstellationnicht für preissensible Kundengeeignet.Die Kernfrage, die sich jedoch stellensollte, ist, inwiefern Pflegebahr-Kombitarife ihren Anspruch erfüllenkönnen, die statistisch zu erwartendenPflegekosten in voller Höhe zu decken.Hierzu seien folgende Annahmen zugrundegelegt:Statistische Restkosten im Pflegefall*professionelle Pflege zu HausePflege in einem PflegeheimPflegestufe I ca. 400 Euro monatlich ca. 1.300 Euro monatlichPflegestufe II ca. 1.000 Euro monatlich ca. 1.500 Euro monatlichPflegestufe III ca. 1.900 Euro monatlich ca. 1.700 Euro monatlich* berechnet auf Basis des PflegeVorsorgeBeraters (Version 2.01) aus dem Hause Volkswohl Bund (siehe auch https://www.volkswohl-bund.de/web/kunden/produkte/risikovorsorge/pflege/KD_Inf_Pflege.pdf auf Basis von Angaben des Statistischen Bundesamtes mit Stand 2012) in Kombination mitAngaben zu den Restkosten bei ambulanter Pflege durch einen professionellen Pflegedienst auf Basis der Schulungspräsentation „Vermögensabsicherungim Pflegefall“ der Continentale aus dem Jahre 2010. Alle Angaben gerundet auf volle hundert Euro. Für die Ermittlung der Pflegelücke in derPflegelücke 0 liegen leider keine vergleichbaren Zahlen vor. Gerade bei stationärem Aufenthalt können die Kosten jedoch leicht über denen für diePflegestufe 1 liegen. In der Praxis werden jedoch die meisten Demenzkranken ambulant zu Hause gepflegt, so dass als Mindestanforderung 200 Euroals Maßstab gesetzt wurden (= 50% der Kosten für eine professionelle Pflege in der Pflegestufe 1 zu Hause).Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


PflegebahrkombiMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 3826. November 2013Die folgende Übersicht zeigt auf, inwieferndie einzelnen Tarife diese Vorgabenerfüllen können. Da in keinem deruntersuchten Tarife eine Unterscheidungder Leistung zwischen ambulanterund stationärer Pflege erfolgt,wird als Mindestanforderung der jeweilshöhere der oben benannten Werteherangezogen.Eintrittsalter 20 JahreAnbietermaximale Leistungin der Pflegestufe 0maximale Leistungin der Pflegestufe Imaximale Leistungin der Pflegestufe IImaximale Leistungin der Pflegestufe IIIAllianz 258,00 € 774,00 € 1.548,00 € 2.580,00 €Barmenia 250,00 € 750,00 € 1.500,00 € 2.500,00 €Debeka 426,00 € 565,50 € 1.491,00 € 2.130,00 €Deutsche Familienversicherung 660,00 € 1.130,00 € 2.200,00 € 3.685,00 € *Deutscher Ring 256,60 € 769,80 € 1.796,20 € 2.566,00 €Domcura 660,00 € 1.130,00 € 2.200,00 € 3.685,00 € *Münchener Verein 360,00 € 720,00 € 1.080,00 € 3.600,00 €Signal Iduna 257,00 € 771,00 € 1.799,00 € 2.570,00 €VPV 660,00 € 1.130,00 € 2.200,00 € 3.685,00 € **Deutsche Familienversicherung, Domcura und VPV leisten jeweils in der Pflegestufe III + Härtefall zusätzlich 365 € monatlichEintrittsalter 40 JahreAnbietermaximale Leistungin der Pflegestufe 0maximale Leistungin der Pflegestufe Imaximale Leistungin der Pflegestufe IImaximale Leistungin der Pflegestufe IIIAllianz 183,00 € 549,00 € 1.098,00 € 1.830,00 €Barmenia 250,00 € 750,00 € 1.500,00 € 2.500,00 €Debeka 360,00 € 450,00 € 1.260,00 € 1.800,00 €Deutsche Familienversicherung 325,00 € 550,00 € 1.080,00 € 1.860,00 € *Deutscher Ring 122,40 € 367,20 € 856,80 € 1.224,00 €Domcura 325,00 € 550,00 € 1.080,00 € 1860,00 € *Münchener Verein 168,00 € 336,00 € 504,00 € 1.680,00 €Signal Iduna 120,00 € 360,00 € 840,00 € 1.200,00 €VPV 325,00 € 550,00 € 1.080,00 € 1.860,00 € **Deutsche Familienversicherung, Domcura und VPV leisten jeweils in der Pflegestufe III + Härtefall zusätzlich 365 € monatlichEintrittsalter 60 JahreAnbietermaximale Leistungin der Pflegestufe 0maximale Leistungin der Pflegestufe Imaximale Leistungin der Pflegestufe IImaximale Leistungin der Pflegestufe IIIAllianz 180,00 € 540,00 € 1.080,00 € 1.800,00 €Barmenia 250,00 € 750,00 € 1.500,00 € 2.500,00 €Debeka 360,00 € 450,00 € 1.260,00 € 1.800,00 €Deutsche Familienversicherung 230,00 € 425,00 € 645,00 € 1.210,00 € *Deutscher Ring 120,00 € 360,00 € 840,00 € 1.200,00 €Domcura 230,00 € 425,00 € 645,00 € 1.210,00 € *Münchener Verein 132,00 € 264,00 € 396,00 € 1.320,00 €Signal Iduna 120,00 € 360,00 € 840,00 € 1.200,00 €VPV 230,00 € 425,00 € 645,00 € 1.210,00 € **Deutsche Familienversicherung, Domcura und VPV leisten jeweils in der Pflegestufe III + Härtefall zusätzlich 365 € monatlichPflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


PflegebahrkombiMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 3926. November 2013Nimmt man die beschriebenen Vorgabenals Voraussetzung für eine Zielerfüllung,so lässt sich ohne weitere Ergänzungstarifemit keinem Versicherereine vollständige Schließung der zuerwartenden Versorgungslücke realisieren.Das ist durchaus ein Armutszeugnis,wenn man bedenkt, dass dieErgänzungsdeckung eigentlich dazuda sein sollte, die Lücke zu schließen,die allein mit dem geförderten Grundbausteinnur teilweise geschlossenwerden kann.Zumindest für junge Leute ist in denPflegestufen II und III eine einigermaßenumfassende Absicherung alleindurch Pflegebahrkombi-Tarife möglich.Meist gilt dies auch noch in jungen undmittleren Jahren für die angenommeneMindestabsicherung in der Pflegestufe0. Wer jedoch älter und alleinstehendist, dürfte kaum mit 200 Euro monatlichbei Demenz auskommen.Zu diesem Ergebnis passt auch einePresseerklärung der Deutschen Familienversicherungvom 30.04.2013:„Das Motto beim Pflege-Bahr sollteaußerdem heißen: weg von „50+“ undhin zu „20+“, denn der Pflege-Bahr hatein besonderes Potenzial für jungeMenschen. Je früher mit der Vorsorgebegonnen wird, umso attraktivere Tagegeldhöhenkönnen mit nur 10 Euroabgesichert werden – ein besonderesPreis-Leistungs-Verhältnis. DieseChance sollte in der öffentlichen Debattestärker aufgegriffen werden.“Es führt damit vielfach kein Weg daranvorbei, eine umfassende Absicherungauch durch sonstige ungeförderte Tarifein Erwägung zu ziehen. Selbstverständlichkann die dargestellte Versorgungslückenach Rentenbeginn zumindestteilweise durch eine eigene gesetzliche,betriebliche oder privateRentenleistung reduziert werden, dochsteht eine solche zumindest jungenLeuten sicher nicht zur Verfügung.Für diese Personengruppe kann dievorhandene Lücke jedoch gegebenenfallsdurch eine ergänzende Berufsunfähigkeits-,Grundfähigkeits- oderFunktionsinvaliditätsversicherung ganzoder teilweise geschlossen werden.Nachteilig ist allerdings, dass die meistendieser Produkte maximal bis zumBeginn des Rentenalters laufen undsomit nicht zwangsweise ein optimalerÜbergang in den Renteneintritt gewährtist.Nimmt man eine durch sonstige Absicherungenreduzierte private Vorsorgevon etwa 1.000 Euro im Monatdurch eine der benannten Absicherungsvariantenan, so verbessert sichauch das Abschneiden der hier untersuchtenTarifkombinationen erheblich.Als einziger wird die angenommeneVersorgungslücke für die drei beschriebenenZielgruppen dann nichtvom Münchener Verein vollständig geschlossen(bezogen auf die Absicherungin den Pflegestufen II und III beiden 60jährigen) – insofern am Endedoch noch ein weitgehend positivesResümee.Der Fairness halber ist in diesemZusammenhang beispielsweise auf eineBesonderheit des Tarifes 495 ausdem Hause Münchener Verein hinzuweisen,da dieser im Unterschied zuden Wettbewerbstarifen „nur“ die Lückendes Pflegebahrtarifs 490 schließt(Wartezeit, Geltungsbereich etc.) undkein eigenes Pflegetagegeld absichert.Für eine umfassende Absicherungsollten daher auch weitere Tarifstufen,eine Einmalleistung bei erstmaligerPflegebedürftigkeit oder eine ergänzendeBeitragsbefreiung bei Pflegebedürftigkeiterwogen werden. Mit einersolchen Kombination lassen sichdurchaus auch weitaus höhere undflexiblere Tagegelder in Kombinationmit einem Pflegebahrtarif absichern.Auch wenn dies nicht Thema desArtikels ist, bieten sich selbstverständlichneben den hier betrachteten Pflegekombitarifenauch solche Kombinationenaus gefördertem und ungefördertenTarif an, bei denen der ungeförderteBaustein auch für sich abgeschlossenwerden könnte. SolcheKombinationen werden von vielenGesellschaften angeboten und könnenmitunter durchaus einen bedarfsgerechtenSchutz ermöglichen. Beispielhaftseien hier benannt die Tarife PflegeBahr und Pflege flex von ALTEOLDENBURGER und Provinzial KrankenversicherungHannover bzw. eineTarifkombination des Münchener Vereinsaus den Tarifen 421, 422, 423,430, 430 B, 490 und 495.Hinweis: Für den Beitrag erfasst wurdenalle bis zum 07.11.2013 bekanntenPflegebahr-Kombitarife.Pflegevorsorge: Der größte Markt für Neugeschäft


Kunden-ServiceMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 201340Alles Wichtige auf einen BlickMit rechtzeitigen Gesprächen, ausreichender Information und bewussterVorsorge können Sie das Thema Pflege in aller Ruhe angehen. Hier sindeinige der Punkte, die Sie sehr gut selbst klären können.Pflegebedürftig ist• wer wegen einer körperlichen,geistigen oder seelischen Krankheitoder Behinderung bei denalltäglichen Dingen des LebensHilfe braucht• und dies dauerhaft oder voraussichtlichfür wenigstens sechsMonate.1. Wie ist meine Pflege vorsorgefinanziert?2. Wie haben meine Eltern ihrePflegevorsorge finanziert?3. Werden und wollen wir überhauptdie Eltern pflegen?4. Ist eine echte Pflege räumlichbei uns oder eher in derWohnung der Eltern möglich?5. Müsste man im PflegefallUmbauten vornehmen?6. Wir sehen uns mit den ElternPflegeheime in der Nähe an.7. Wer soll uns im Ernstfallvertreten können?8. Wer von uns oder aus demfamiliären Umfeld soll alsBevollmächtigter die Elternvertreten?9. Ich lege mir einen Pflege-Ordner an, damit auch meineKinder Zugriff auf alle wichtigenInformationen haben.10. Was ist Demenz – wie kannich sie erkennen?11. Wir nehmen Kontakt mit einemoder mehreren Pflegedienstenauf und führen ein Informationsgespräch.AnsprechpartnerAnsprechpartner ist zum B eispiel derPflegestützpunkt vor Ort (Adressenauf Anforderung). Er berät Betroffenezügig über alle Hilfsmöglichkeiten undorganisiert diese auch. Der Anspruchauf Pflegeberatung ist gesetzlich verbindlich.Gesetzlich Versicherte nehmenzudem parallel Kontakt zu ihrerKranken- bzw. Pflegekasse auf. DasErstgespräch in dieser Sache könnenauch bevollmächtigte Familienangehörige,Nachbarn oder Bekannte führen.Privat Krankenversicherte sprechenmit ihrem gewählten Versicherer.Konkrete Feststellungder PflegebedürftigkeitGesetzlich Versicherte stellt hierzu einenAntrag bei ihrem Versicherer. Dieserbeauftragt den MedizinischenDienst der Krankenversicherung(MDK). Der Gutachter des MDK kommtins Haus und prüft, ob eine Pflegestufegemäß den gesetzliche Vorgabengegeben ist. Der Befund wird der Pflegeversicherungmitgeteilt. Privat Versichertestellen diesen Antrag bei ihremVersicherungsunternehmen. Die Begutachtungerfolgt dann durch die GesellschaftMEDICPROOF.PflegestufenDer Umfang des Hilfebedarfs regelt dieZuordnung in eine der drei Pflegestufen.Hieraus ergeben sich monatlichefinanzielle Leistungen für den Pflegebedürftigenaus seiner gesetzlichen oderprivaten Krankenkasse (Pflegekasse).Wer pflegt?Angehörige, ambulante Pflegediensteund Pflegeheime können jeweils alleinoder in vielfältiger Kombination diePflege eines Betroffenen wahrnehmen.Keine PflegestufeWird keine Pflegestufe festgestellt, sosind alle Kosten für die Pflege aus eigenenprivaten Mitteln, von den Angehörigenoder in letzter Instanz teilweisevom Sozialamt zu zahlen. Um dieseKosten abzufedern, besteht die Möglichkeitsich frühzeitig zu versichern.Hierzu bietet der Markt „Pflegetagegeldversicherungen/ Pflegegeldversicherungen“,„Pflege-Rentenversicherungen“und „Pflegekosten-Versicherungen“DemenzLeistungen aus der gesetzlichen wieprivaten Pflegepflichtversicherung gibtes für Demenzkranke auch dann, wenndiese noch nicht die Voraussetzungenfür die Aufnahme in eine Pflegestufeerfüllen.Das Kind als PflegefallEine angeborene Erkrankung, ein Geburtsfehleroder ein Unfall – und schonwird Ihr Kind zum Pflegefall. 2,75%aller Menschen mit einer Pflegestufesind Kinder und Jugendliche im Altervon 0 bis 15 Jahren. Die Pflege findetüberwiegend im Haushalt der Familienstatt. Eine gezielte private Vorsorgefür diesen Fall wurde so gut wie niegetroffen.Der Versicherungsmakler: Partner Ihres Vertrauens


Kunden-ServiceMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen 4126. November 2013Unterhalt für die Eltern: Ja oder Nein?Wenn Ihre Einkommens- und Vermögenslagees ermöglicht, so können Sie verpflichtet werden,mit Ihren privaten Mitteln die Pflege Ihrer Elternzu unterstützen. Hierzu sollten Sie folgendeInformationen kennen:• Welche Angehörigen sind zur Unterstützungverpflichtet?• Die Vermögenswerte des Pflegebedürftigen• Ab welcher Einkommenshöhe kann man Sie zuUnterhaltszahlungen verpflichten?• Ausnahmen von der UnterhaltspflichtWelche Angehörigen sind zurUnterstützung verpflichtet?Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)finden Sie in den Paragraphen §§ 1601ff. die Bedingungen, unter denen Angehörigezu Unterhaltszahlungen verpflichtetwerden können.Wir zitieren: „Verwandte in geraderLinie sind verpflichtet, einander Unterhaltzu gewähren.“ Kinder sind mit ihrenEltern und Großeltern direkt verwandt.Die Unterhalts-Verpflichtung giltauf dieser Ebene in beide Richtungen.Die Seitenlinie Geschwister, Verschwägerteund noch weiter entfernteVerwandte müssen nicht für einanderaufkommen. Wenn mehrere Kindervorhanden sind, richtet sich deren Anteilan den Unterhaltszahlungen nachderen individueller Leistungsfähigkeit.Sich zu drücken, hat kaum Erfolg.Der Pflegebedürftige muss nämlichseine unterhaltspflichtigen Angehörigenbekannt geben. Wird eine Beteiligungz.B. an den Heimkosten notwendig,dann informiert das Sozialamt dieAngehörigen mittels der „Rechtswahrungsanzeige“,dass sie nun prinzipiellzur Beteiligung am Unterhalt verpflichtetsind. Jetzt müssen Sie Ihre Leistungsfähigkeit/Nicht-Leistungsfähigkeitdurch Offenlegung Ihrer finanziellenVerhältnisse gegenüber dem Sozialamtnachweisen. Das Sozialamt ermitteltdanach auf der Basis Ihrer Angabenund unter Berücksichtigung Ihrersonstiger Belastungen (Selbstbehalt)den zu zahlenden Betrag. Sollte sicheine Zahlungspflicht für Sie ergeben,dann setzt diese rückwirkend mit demDatum der Zustellung der Rechtswahrungsanzeigeein.Die Vermögenswertedes PflegebedürftigenEine Alten- und Pflegeheimunterbringungkostet heute im Durchschnitt zumindest3000 Euro monatlich. Darüberhinaus sind keine Grenzen gesetzt.Darum ist es so wertvoll, sich bereitsschon lange vor dem möglichen Pflegefallein Bild von den Heimen in dereigenen Region zu machen! Die gesetzlichePflegeversicherung decktbeim Heimaufenthalt nur die reinePflege ab. Unterkunft und Verpflegungmüssen anderweitig finanziert werden.Reichen die finanziell verfügbaren Mitteldes Pflegebedürftigen nicht aus, soinformiert das Heim das Sozialamt.Dieses zahlt den Restbetrag als Hilfezur Pflege. Vorher wird geprüft, ob derPflegebedürftige größere Vermögenswerteinnerhalb der letzten 10 Jahreverschenkt hat. Nun treten die Erbenin gerader Linie ins Bild. Schenkungenan diese müssen an den Pflegebedürftigenzurückerstattet und zunächst verbrauchtwerden, bevor das Sozialamteintritt.So genannte Pflicht- und Anstandsschenkungenkönnen im Einzelfall vondiesem Procedere ausgenommen werden.Schwierig gestalten sich Vermögensnachweiseim Rahmen von Erbschaftund Schenkung bei Immobilien.In diesem Fall sollte man anwaltlichenBeistand suchen.Ab welcher Einkommens höhekönnen sie zu Unterhaltszahlungenverpflichtet werden?Nicht ganz leicht zu erfassen sind dieRegelungen, die die finanzielle Lei-fotolia.comDer Versicherungsmakler: Partner Ihres Vertrauens


Kunden-ServiceMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 201342stungsfähigkeit von Angehörigen betreffen.Denn hier kommt der Selbstbehaltins Spiel.Der Selbstbehalt ist die Summe, dieeinem Angehörigen zugestanden wird,um seine eigene Lebensführung angemessenbestreiten zu können. Maßstabfür den Selbstbehalt ist eine fürdas Unterhaltsrecht vom OberlandesgerichtDüsseldorf erstellte Tabelle.Siehe Kasten „Düsseldorfer Tabelle“.Diese Tabelle ist jedoch im Einzelfallnicht immer verbindlich.Vom Einkommen, das die 1.500 Euroübersteigt, können dem Angehörigenweitere 50 % als Selbstbehalt zugerechnetwerden. Manche Städte undGemeinden ziehen jedoch auch 100 %des über dem Selbstbehalt von 1500Euro liegenden Einkommens ein. Fürden Ehegatten des zahlungspflichtigenAngehörigen verbleiben mindestens1.050 Euro, sofern der Ehegatte nichtselber ein hohes Einkommen erzielt.Wenn sich Kinder des Zahlungspflichtigenin der Ausbildung befinden, könnenpro Kind ebenfalls Selbstbehalteangerechnet werden.Die konkrete Berechnung soll lautdem Gesetzgeber generell nicht mechanischerfolgen, sondern auch diesoziale Stellung und die Lebensgewohnheitendes Unterhaltsverpflichtetenberücksichtigen. Vermögenswerteder Kinder wie Wohneigentum undGeldanlagen werden nur im Falle großerKapitalvolumina derselben beansprucht.Zudem ist es sinnvoll, denstaatlichen Anspruch der Eltern aufGrundsicherung zu prüfen. Wenn derPflegebedürftige eine so niedrige Rentebezieht, daß er beim Sozialamt einenAnspruch auf die Grundsicherung hat,kann nicht auf Ihr Einkommen zurückgegriffenwerden, sofern es nicht über100.000 Euro im Jahr beträgt.Auf Ihr Vermögen darf das Sozialamterst dann zurück greifen, wenn es höherist als das Schonvermögen. Dasaus der Hartz-IV-Gesetzgebung bekannteSchonvermögen beinhaltetzum Beispiel ein Haus, in dem Siewohnen, einen PKW der Klein- oderMittelklasse sowie Vermögen, das Siefür Ihre eigene Altersvorsorge angelegthaben. Der Bundesgerichtshof (BGH)hat entschieden, dass diese Rückstellungenfür die Altersvorsorge 5% deswährend der bisherigen Arbeitszeit erzieltenEinkommens betragen dürfen.Jedes Sozialamt hat zudem seine eigeneBewertung zum Thema Schonvermögen.„Düsseldorfer Tabelle“Auf einen BlickVon Ihrem Nettoeinkommen werdenzuerst die Kosten für die Kinder undIhren Ehepartner (sofern nicht voll berufstätig)abgezogen. Hinzu kommenKosten wie die eigene Altersvorsorgeund Gesundheitskosten, Ihre Fahrtkostenfür den Besuch des bedürftigenAngehörigen sowie die regelmäßigeBegleichung von Zins- und Tilgungsbeträgen.Danach wird der Selbstbehaltabgezogen. Ergebnis: Für Sie verbleibtein hoher Freibetrag.Ausnahmen von derUnterhaltspflichtNach § 1611 BGB gibt es Gründe dafür,dass die formale Unterhaltspflichteines Angehörigen nicht in Kraft tritt.Dies gilt, wenn sich der betreffendeElternteil nicht um den Unterhalt derKinder oder des Kindes gekümmertoder den/die Zahlungspflichtigenschwer beleidigt hat. Sollte der jetztBedürftige seinen Lebensunterhalt undsein Vermögen fahrlässig aufs Spielgesetzt haben, entfällt die Zahlungsverpflichtungebenfalls.In der „Düsseldorfer Tabelle“, herausgegeben vom OLG Düsseldorf, werden Unterhaltsleitlinienund Regelsätze für den Kindesunterhalt festgelegt. Zum 01.01.2013 trat die neue DüsseldorferTabelle in Kraft.www.olg-duesseldorf.nrw.deUnterhaltspflichtig gegenüber... Selbstbehalt bisher Selbstbehalt ab 2013eigenen Eltern 1500 Euro 1600 EuroEltern-Unterhalt• Der Eltern-Unterhalt ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB),Paragraf 1601 geregelt.• Elternunterhalt muss nur dann gezahlt werden, wenn die Elternbedürftig sind.• Das Sozialamt wird aktiv, wenn bei einem Pflege bedürftigen die Rentenicht ausreicht. Dieses Geld wird jedoch von den Kindern zurück verlangt.• Wer dem Sozialamt sein Vermögen nicht nennt, wird geschätzt.• Das Sozialamt wird zudem über Nachfragen bei den Finanzämtern aktiv.• Zuerst kommen die Ehepartner füreinander auf. Danach werden dieKinder belangt.• Bei mehreren unterhaltspflichtigen und zudem auch leistungs fähigenKindern, wird der Unterhalt anteilig nach Einkommen geschuldet.• Durch den Unterhalt darf es nicht zur dauerhaften Senkung derLebenshaltung des Kindes kommen.• Immobilien müssen für den Unterhalt der Eltern nicht beliehen werden.• Unterhaltszahlungen sind nach Paragraf 33 a Einkommensteuergesetz(EStG) absetzbar (8004 Euro).Der Versicherungsmakler: Partner Ihres Vertrauens


Kunden-ServiceMakler & PflegePflege beraten – Pflege verkaufen26. November 201343Papiere Vorsorge-Vollmacht für & den Betreuungsverfügung ErnstfallPapiere für den ErnstfallMit einer Vorsorge-Vollmacht regelt der Vollmachtgeber die Wahrnehmung finanzieller und persönlicher Angelegenheitenbei eigener Geschäftsunfähigkeit oder Hilfsbedürftigkeit durch Angehörige oder andere Personen.Vorsorgevollmachten können sich beziehenauf: Vermögensverwaltung,Rechtsgeschäfte in Vermögensangelegenheiten,Gesundheitssorge, Pflegebedürftigkeit,Aufenthalts- und Wohnungsangelegenheiten,Post- undFernmeldeverkehr, Behördengängeund den Todesfall. Spätere Geschäftsunfähigkeitführt nicht zum Erlöschender Vorsorge-Vollmacht. Wer eineVorsorge-Vollmacht nicht erstellenmöchte, sollte eine Betreuungsverfügungerstellen. Nur so können die eigenenWünsche im Notfall berücksichtigtwerden. Ansonsten wird das Betreuungsgerichteinen gesetzlichenBetreuer bestellen.Rechtsrahmen derVorsorge-VollmachtMit der Vorsorge-Vollmacht haben derbevollmächtigte Angehörige oder sonstigePersonen die gleichen Rechteund die gleichen Möglichkeiten wie dervom Betreuungsgericht bestellte rechtlicheBetreuer. Die Vorsorge-Vollmachtkann zudem jederzeit widerrufen werden.Zur Sicherheit, dass der Bevollmächtigteden Auftrag auch annimmtund im Ernstfall tätig wird, sollte dieserdie Vorsorgevollmacht gegenzeichnen.Für Grundstücks- und Unternehmensgeschäftesowie Darlehnsaufnahmenist die notarielle Beurkundung der Vorsorge-Vollmachtnotwendig. Für Bankgeschäftereicht das Hinterlegen einerBankvollmacht aus. Achtung: EineVorsorge-Vollmacht ersetzt in keinemFall eine Patientenverfügung. Diese isteigenständig zu verfassen.Im Falle einer Betreuung handelt essich um die staatliche Fürsorge fürPerson und Vermögen von Menschen,die aufgrund von Krankheit oder Behinderungihre Angelegenheiten vorübergehendoder dauerhaft nicht selbstregeln können.Angeordnet wird die Betreuungdurch das Betreuungsgericht. Es hatseinen Sitz im jeweiligen Amtsgericht.Der Betroffene kann dort selbst einenAntrag stellen oder Dritte sprechen dieEinrichtung einer Betreuung an. FürMenschen mit körperlicher Behinderungdarf eine Betreuung, solange dieseihren eigenen Willen bekunden können,nur auf deren eigenen Antrag hingestellt werden.Die Einrichtung einer Betreuung wirdzunächst auf ein halbes Jahr begrenzt.Dann wird erneut überprüft, ob eineendgültige Betreuung notwendig ist.Endgültige Betreuungen werden vomBetreuungsgericht nach sieben Jahrenwieder überprüft. Betreuungen können– auf Anregung des Betroffenen oderdes Betreuers – auch jederzeit wiederaufgehoben werden. Der Betreutekann zudem Beschwerde gegen dieBetreuerbestellung einlegen, wenn erdamit nicht einverstanden ist.Die betreute Person kann im Rechtsverkehrteilnehmen und Verträge abschließen.Alle Aufgaben des Betreuerswerden vom Vormundschaftsgerichtfestgelegt und stehen im Betreu-erausweis. Betreuer werden vom Betreuungsgerichtkontrolliert. Dritte oderAngehörige haben die Möglichkeit,ihre Anmerkungen und Beschwerdenbeim Betreuungsgericht einzureichen.Das Gericht muss dann den Hinweisennachgehen.BetreuungsverfügungIn der Betreuungsverfügung kann derBetroffene festlegen, wer im ErnstfallBetreuer werden beziehungsweisenicht werden soll.Betreuer können Angehörige, Mitarbeiterder Betreuungsbehörden, ehrenamtlicheMitglieder eines Betreuungsvereins,Berufsbetreuer oder Rechtsanwältesein.Die Verfügung wird an das für dieBetreuerbestellung zuständige Betreuungsgerichtund den späteren Betreuergerichtet. Diese sind an die Betreuungsverfügunggebunden, wenn siedem Wohl des Betreuten nicht schadet.Eine Form ist für die Betreuungsverfügungnicht vorgeschrieben. Die Verfügungsollte mit Ort und Datum versehenund vom Aussteller selbst unterschriebensein.Musterformulare von Vorsorge-Vollmachtund Betreuungsverfügungsowie auch Patientenverfügungen:Wohlfahrtsverbände, Krankenkassen,Internet.fotolia.comDer Versicherungsmakler: Partner Ihres Vertrauens

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