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TitelGondolini und der Caorline zu verbessern.Seine Boote, gemeinsam mit den Ruderernentworfen, gewannen, und das hatte Folgen:die Stadtverwaltung sperrte diese fürRegatten. Der Buraner Bootsbauer setztenun ganz auf die Topi, verkaufte das ersteunter Preis – und damit gelang ihm derDurchbruch. Die Nachbarwerft und sämtlicheWerften der nördlichen Adria, blicktAgostino Amadi stolz zurück, wären daraufhinseiner Erfindung gefolgt.Qualität und Stil aus TraditionÜber einen derart revolutionären Bootsbaubraucht Elio Salvagno nicht zu berichten.Der gelernte Bootsbauer, Sohn Andreaund Tochter Lara führen gemeinsam dierenommierte „Isola Serenella“-Werft, dieauf der Westspitze der Glasbläserinsel Muranoliegt. Das Generationenunternehmensetzt den Bau hochwertiger Boote des Meistersvon Elio fort. „Ein ‚Serenella’ bestehtden Vergleich mit einem Rolls-Royce, esgibt keinen Gebrauchtmarkt“, schreibt diegebürtige Konstanzerin Jana Revedin. ElioSalvagno kümmert sich um Open-Sportmodelleebenso wie um Zwillingstenderzu einer Hochseeyacht, die nach Kuwaitverkauft werden. Dabei kommt der Kennerins Schwärmen: Samtenes Mahagoninach Maccia Aperta, d. h. der Maserungdes Baumes folgend, trifft auf Volvo-Penta-Doppelinnenborder,cremefarbenes Lederund Seidenteppiche. Vier Luxusbootestellen die Salvagni in einem Jahr her; ElioSalvagno denkt nur zu gerne an die Hochwertigkeitund Langlebigkeit seiner Boote:„Qualität und Stil aus Tradition“.„Die Linien sind wichtig!“Auf Tradition ist auch die Michelsen-Werftam Bodensee gebaut. 1921 von HeinrichMichelsen gegründet, führt sie seit 2000Hans-Joachim Landolt, der vor über 35Jahren als Lehrling in das FriedrichshafenerUnternehmen eingetreten war. DasGeschäft läuft. Seine Yachten aus Holzverkaufen sich gut, wobei er beim Bau aufQualität, Technik und besonders auf dieAttraktivität des Schiffes achtet. Auch derHydro- und Aerodynamik widmet sich derOberschwabe: „Die Linien müssen stimmen“.Insgesamt sieht sich Hans-JoachimLandolt als Dienstleister, wie er sagt. SeineKunden seien „sportliche Menschen, diegerne eine Regatta fahren und für die Freizeiteinen hohen Stellenwert hat“. Da müsseauch das Produkt passen. Das kann gerneein 30er Schärenkreuzer oder ein L-Bootsein. Bei seinem Holzseminar, das immerim Frühjahr läuft, ist die Nachfrage groß.Mittlerweile eine feste Institution, gibt erBootsbesitzern und interessierten SeglernSpantengerüst eines 75er NationalenKreuzers (Neuaufbau eines Schiffesaus dem Jahr 1914) in der WerkstattMichelsen, FriedrichshafenBootsbauer Agostino Amadi revolutioniertevor 40 Jahren den Bootsbau mit denvenezianischen Frachtkähnen, weil er die„Topi“ mit Glasfi ber ausstatteteSportboot in der Salvangno-Werft mitBlick aufs Steuerpult aus Mahagoniaktiv im Leben 2013 |21

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