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Ausgabe 04/13 - Wirtschaftsjournal

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FachkräfteNeue

FachkräfteNeue Zielgruppen erschließenUmfrage „Ausbildung 2013" der IHK zu Leipzig: Unternehmen reagieren auf BewerbermangelAuch 2013 beteiligte sich die Industrie- und Handelskammer(IHK) zu Leipzig an der bundesweiten Unternehmensbefragungdes Deutschen Industrie- undHandelskammertages (DIHK) zum Thema Ausbildung.In der Zeit vom 13. Februar bis 1. März konnten sichFirmen online zu ihren Ausbildungsplänen äußern.Im IHK-Bezirk Leipzig taten dies 163 Unternehmen.„Das Ausbildungsengagement unserer Mitgliedsunternehmen ist konstant, abersie haben nach wie vor mit Schwierigkeiten bei der Besetzung ihrer Ausbildungsplätzezu kämpfen. Die Gründe dafür sind verschieden: Die Zahl der Schulabgängerin unserer Region ist 2012 im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht angestiegen,liegt jedoch noch immer auf einem niedrigen Niveau. Auch die fehlendeEignung der Bewerber sowie falsche Vorstellungen vom Berufsbild werdenvon den Betrieben als Hauptgründe benannt“, fasst Dr. Thomas Hofmann, Hauptgeschäftsführerder IHK zu Leipzig, die regionalen Ergebnisse der Umfrage zusammen.„Zwei weitere Aspekte, die sich seit vergangenem Jahr abzeichnen unddie Situation zusätzlich verschärfen: Zum einen schließen insbesondere leistungsstarkeSchüler immer öfter bei mehreren Firmen gleichzeitig Verträge abund sagen dann kurzfristig ab – zum Nachteil des Unternehmens, das nicht mehrNachbesetzen kann. Hier ist unbedingt mehr Verbindlichkeit gefordert. Zumanderen wird die Entfernung zur Berufsschule von den regionalen Firmen alsimmer größeres Ausbildungshemmnis gesehen. Positiv ist: Die Unternehmenstellen sich auf den Bewerbermangel ein.So reagiert 38,1 Prozent der Unternehmen [Vorjahr: 32,0 Prozent] auf dierückläufigen Bewerberzahlen mit dem Anbieten von Praktikumsplätzen. Aufhohem Niveau bleibt auch der Anteil derjenigen Unternehmen (31,6 Prozent),die mit Senkung der Anforderungen an die Vorbildung von Bewerbern reagieren.[Vorjahr: 34,4 Prozent]. Auf 24,5 Prozent angestiegen ist der Anteil derUnternehmen, die angeben, durch die Erschließung neuer Bewerbergruppen(z.B. Studienabbrecher) auf die zurückgegangenen Bewerberzahlen zu reagieren.[Vorjahr: 19,7 Prozent].PM/CHIHK. DIE WEITERBILDUNGPLANEN SIE FÜR 2013 IHRENBERUFLI CHEN AUFSTIEGVorbereitungslehrgänge auf die IHK-FortbildungsprüfungGeprüfte(r) Fachwirt(in) im Gesundheits- und Sozialwesen:13.05.2013 bis 15.10.2014Geprüfte(r) Immobilienfachwirt(in): 31.05.2013 bis 27.09.2014Geprüfte(r) Fachwirt(in) für Finanzberatung: vorauss. ab Herbst 2013Geprüfte(r) Meister(in) für Schutz und Sicherheit:16.09.2013 bis 30.04.2014Geprüfte(r) technische(r) Fachwirt(in): 16.09.2013 bis 11.05.2015Alle wichtigen Informationen erhalten Sie unter Tel. 0371 6900-1412oder -1413 bzw. E-Mail: bieckenhain@chemnitz.ihk.de.Unser gesamtes Weiterbildungsprogramm finden Sie auch unterwww.chemnitz.ihk24.de.Industrie- und HandelskammerChemnitzStraße der Nationen 25,09111 Chemnitzwww.chemnitz.ihk24.deDER ERFOLGREICHSTE WEG, DIE ZUKUNFT ZU GESTALTEN!19.11.2013Auf der einzigen Karriere- und Rekrutierungsplattform in und für Mitteldeutschlandtreffen Sie Ihre Mitarbeiter von morgen:Präsenz als attraktiver Arbeitgeber der RegionDirekter und persönlicher Kontakt zu Studenten, Absolventenund ausgebildeten FachkräftenEffiziente Personalsuche für offene Stellen, Praktikums-, TraineeoderWerkstudentenplätze usw.Jetzt Frühbucherrabatt sichern!Kontakt: Tel.: 0341 678-8051 | E-Mail: info@absolventenmesse-mitteldeutschland.defacebook.com/erfolgswegewww.absolventenmesse-mitteldeutschland.deIdeeller Träger:44 Wirtschaftsjournal | April 2013

MenschenPersonalienPraxisvorträge zur IT-Konferenzfür Entscheider am 22./23.MaiOpen IT Summit, BerlinTobias Möckel, Unternehmer und Tastatur-Pionier, hat die von ihmgegründete GETT-Unternehmensgruppe per Management Buyout anTino Pietzsch, Steve Möckel und Pierre Beer veräußert (alle von links).Foto: GETTPlanmäßige NachfolgeregelungTreuen. Nach 20 Jahren Selbstständigkeit verlässt Tobias Möckel die von ihm gegründeteGETT-Gruppe und übergibt die Unternehmen GETT Gerätetechnik GmbH, Treuen,InduKey Keyboard Production GmbH & Co. KG, Treuen sowie InduKey North AmericaLLC, New Jersey, in jüngere Hände. Via Management Buyout übernehmen ab sofort seinlangjähriger Wegbegleiter und Betriebsleiter Tino Pietzsch, der 2011 ins Unternehmeneingestiegene Finanzdirektor Pierre Beer und Möckels Sohn Steve, der aktuell den strategischenEinkauf leitet, die Geschäfte. Die Transaktion wurde unterstützt durch denWachstumsfonds Mittelstand Sachsen aus Leipzig (WMS). Der Tastatur-Pionier bleibtnoch bis Mitte des Jahres als Angestellter im Unternehmen und scheidet zum 30. Juniendgültig aus. Er wird sich dann neuen unternehmerischen Herausforderungen in Asienstellen. Mit Möckel verlässt auch der bisherige Geschäftsführer Erwin Götzl die Kommandobrücke.nKrankenhausgesellschaft mit neuerFührungDr. Sven Ulrich Langnerbringt über 16 Jahreprofunde Erfahrung imGesundheitswesen inseine neue Funktionein. Foto: KGSeinLeipzig. Nach dem altersbedingten Ausscheiden vonDieter Blaßkiewitz nach 23 Jahren als Vorstandsvorsitzenderhat die Mitgliederversammlung der KrankenhausgesellschaftSachsen (KGS) zeitnah zwei Vorstandspositionennachbesetzt. Neu im Vorstand derKGS sind Martin Jonas (Regionalgeschäftsführer derRhön-Klinikum AG für die Region Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg)und Dr. Sven Ulrich Langner (Geschäftsführerder Katholischen Wohltätigkeitsanstalt zur heiligenElisabeth). Im Rahmen einer konstituierenden Vorstandssitzungwurde Dr. Langner (49) anschließendzum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Dr.Langner bedankte sich sowohl bei der Mitgliederversammlungals auch bei den Vorstandsmitgliedernfür das entgegengebrachte Vertrauen und freute sich„sehr auf die künftige, spannende Aufgabe“.Der aus Leipzig stammende promovierte Diplom-Ökonom wirkte in der Vergangenheit als langjährigerkaufmännischer Direktor des Krankenhauses St.Joseph-Stift in Dresden, in den letzten drei Jahrenauch als Regionalgeschäftsführer für die Klinik St.Marienstift Magdeburg. Zudem ist Dr. Langner seit2003 Landesvorsitzender des Verbandes der KrankenhausdirektorenDeutschlands (VKD). Seit Mitte2012 ist Dr. Langner Geschäftsführer der KatholischenWohltätigkeitsanstalt zur heiligen Elisabeth(KWA) mit Einrichtungen in Reinbek, Eutin, Lahnstein,Berlin, Magdeburg, Halle/Saale und Dresden.nInsider an der SpitzeOliver Hill ist neuerDirektor Gasverkauf beiVNG. Foto: VNGLeipzig. Mit Wirkung zum 1. März 2013 übernahmOliver Hill für die VNG – Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft(VNG) die Leitung des Bereichs GasverkaufDeutschland. Er folgt auf Olaf Schneider, der indie Führungsposition eines ostdeutschen kommunalenEnergieversorgungsunternehmens wechselt.Oliver Hill ist ein „VNG-Insider“ und verfügt überexzellente, langjährige Erfahrung in der Energiewirtschaft.Seit dem Eintritt bei VNG vor 16 Jahrenhat der 43-jährige Pfälzer vielfältige Aufgaben inunterschiedlichen Bereichen der VNG bekleidet. Erwar maßgeblich am erfolgreichen Aufbau der Geschäftsaktivitätenin Italien und Norwegen beteiligt und hatunter anderem bereits den Auslandsverkauf von VNGgeleitet. Hill wird an Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht,Vorstand Gasverkauf/Personal, berichten. n100 Tage erfolgreiche DoppelspitzeChemnitz. Für den kaufmännischen GeschäftsführerHubertus Jaeger und den theologischen GeschäftsführerFrank Eibisch stellt ihre Zusammenarbeit einenwichtigen Baustein für die Stärkung der Marke edia.condar. Hubertus Jaeger erklärt dazu: „Durch die jetztauch nach außen hin sichtbar gemachte gleichberechtigteBedeutung beider Bereiche wollen wir dieKontur der edia.con noch weiter herausarbeiten.“Beide Geschäftsführer zeigten sich außerdem erfreutdarüber, so vielen motivierten Mitarbeitern zu begegnen,die sich gern und mit zahlreichen guten Ideenin die gemeinsame Verantwortung einbringen. Dazugehört auch das Vorhaben, die Marke edia.con weiterzu stärken. „Wir sind mit viel Schwung und frischenIdeen in unsere Arbeit gestartet und es istschön zu sehen, dass viele Projekte angeregt werdenkonnten und sich teilweise sogar schon imAbschluss befinden. Es ist toll, dass viele mit hohemEngagement bei der Sache sind und ein konstruktivesMiteinander leben, wie es auch unserem Selbstverständnisals christlichem Unternehmensverbundentspricht“, bemerkt Frank Eibisch.nWirtschaftsjournal | April 201345

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