wanderroute - Ayuntamiento de Güímar

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AnochezaDie Krönung des Steilhangs vonGüímarEinleitungWanderrouteNaturlandschaftMenschliche Nutzung


1A nochezaein flüchtige Blicke23123456 7 8 91 Observatorio del Teide2 Taginastes3 Torre de Arguazo4 Vista del Valle5 Pino de Don Tomás6 Monteverde7 Recta de cipreses8 Salto Parapente9 Ladera de Güímar4 5 6 7 89


EINLEITUNG113Obwohl der Name Anocheza aus der über 1000Meter hohen Gegend der Ladera de Güímar stammt, erstrecktsich der gleichnamige Waldweg bis zur Küste von Güimar,zum Ausblickspunkt Don Martin, der auf nur 350Metern oberhalb der Süd-Autobahn liegt. Diese Route kannentweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werdenund bietet einige der besten Ausblicksgelegenheiten aufdas Tal von Güímar und den Bezirk von Agache. An klarenTagen kann man einen wunderbaren, weitläufigen Horizontsehen, der sich von Anaga bis nach El Medano erstreckt.Die Route Anocheza verläuft durch verschiedene Klimazonen,was man anhand der Veränderungen der Vegetationsehr gut beobachten kann. Einige besondersinteressante Wegstücke führen durch den Naturpark CoronaForestal und das Naturschutzgebiet Siete Lomas. DieseRoute weist die höchste Steigung (15%) und den größtenHöhenunterschied von allen Routen in diesem Buch auf. DieDauer der Wanderung beträgt ca. 5 Stunden und der Wanderersollte sich in sehr guter körperlicher Verfassung befinden.Diese Strecke ist außerdem Teil des bekanntenBerg-Marathons „Cruza Tenerife” (76 km) der vom Puertitovon Güímar bis nach Garachico im Norden der Inselführt.Die Route Anocheza gibt dem Wanderer die Gelegenheit,die wunderbare Naturlandschaft, die den Steilhangvon Güímar krönt, zu genießen. Dieser Steilhang hat auchgroßen Einfluss auf das Klima des gesamten Tals.Majiñeñe: so wurde die Steilwand von Güímarvon den ursprünglichen Einwohnerngenannt. Während der Eroberungwurde sie auch El Mocanal genannt, weil es damalsso viele Pflanzen der Art Visnea Mocanera gab.Ausblick über das Tal von Güímar von derStartpiste der Paraglider in Anocheza.AnochezaAnocheza


WANDERROUTEROUTE ANOCHEZAAusgangspunkt: ObservatorioMeteorológicoAnkunftspunkt: Mirador Don Martín (carretera Gral delSur)Länge: 18 kmMaximale Höhe : 2345 mMinimale Höhe : 430 mGesamter Höhenunterschied beim Aufstieg : 0 mGesamter Höhenunterschied beim Abstieg: 1910 mDauer der Wanderung: 3h45minZeit in Minuten: 7h30 minSchwierigkeitsgrad: MittelRisiko sich zu verirren :NiederSturzrisiko:KeinesEinsturzrisiko:KeinesRisiko für Höhenschwindel : KeinesIm Gebirgsfahrrad: tauglich, ohne Schwierigkeit, mittelGefährlichkeitWichtigste Meilensteine: KeinesHÖHENMESSUNG:Die Route Anocheza kann zwar in beideRichtungen erwandert werden (bergauf oder bergab),aber hier wird die Bergab-Variante empfohlen,da sie körperlich weniger anstrengend ist.Diese Variante endet außerdem im Zentrum vonGüímar, wo der müde Wanderer in einem derzahlreichen Restaurants und Landpensionen einewohlverdiente Rast einlegen und seine Energiereservenauftanken kann.Der Ausgangspunkt dieser Wanderung istIzaña. Hierher kommt man über den Teide–Nationalpark,wenn man in Richtung des AstrophysikalischenObservatoriums abbiegt. Diese Routebeginnt bei Kilometer 1 der Strasse TF154 auf2350 Höhenmetern mit einem Waldweg. Mit demMountainbike ist diese Abfahrt in ca. einer Stundemöglich, doch wenn man zu Fuß unterwegs istsollte man mit ca. 5 Stunden rechnen. Der ersteWegabschnitt verläuft durch eine „Schutzzone“ *die sich unmittelbar vor dem Beginn des NaturparksCorona Forestal befindet und wo man eineVielzahl an Retamasträuchern (Gingsterart) undTajinasten, die von April bis Juli in Blüte stehen,findet. Ab hier verändert der Boden immer mehrseine Farbe, von ocker zu rötlich, je weiter manRichtung Montaña Cobre (Kupferberg) kommt.Der Ausblick auf das Tal ist geradezumajestätisch und mit ein bisschenGlück kann man zwischen 800 und1500 Höhenmetern das bekannte Naturphänomen„Mar de Nubes” (Wolkenmeer)bewundern. Nach eineinhalbStunden Abstieg erreichen wir die CoronaForestal, mit ihren wunderbaren Kieferbäumen,die uns während der nächsten zweiStunden unserer Wanderung ihren wohltuendenSchatten spenden werden.115 116Der Beginn dieses zweiten Wegstücksverläuft nahe der Montaña de Arguazo, vorbeian einem Wachtturm von Arguazo inmittendes Kieferwalds. Dieser Wachtturm unddas dazugehörige Forsthaus befinden sich ca.200 Meter von der ersten Abzweigung entfernt,die nach links verläuft, mit einemSchranken, der Autos die Einfahrt versperrt.Nach weiteren 20 Minuten Abstieg kommtman zur ersten Wegkreuzung. Auf der linkenSeite finden wir einen schmälerenWeg als den von Anocheza, in RichtungTal, der zunächst bergauf führt.Dies ist die Pista del Valle, die unszu 1700 Höhenmetern und schließ-lich zum Forsthaus (Refugio) führt. Dies ist eineAlternative für jene Wanderer die lieber eineRundwanderung machen wollen und somit wiederzum Ausgangspunkt Izaña zurückkehrenmöchten (siehe Alternativroute am Ende diesesAbsatzes). Wenn man 30 Min weiter bergabdurch den Kiefernwald geht,kommt man zu einer kleinen Ebenemit einer weiteren Abzweigung rechts(Der Doña Petra-Weg, der bis zu denGipfeln von El Escobonal führt) undlinks zum bekanntesten Kiefernbaumder Route (Pino Cueva La Vera). Wirempfehlen hier eine kleine Rast einzulegen,ein Picknick einzunehmen und diewunderbare Aussicht zu genießen.Weiter bergab, kommen wir schonin die Nähe der Steilwand von Güímar(Ladera de Güímar) und beobachteneinen Unterschied in der Vegetationmit dem Auftreten der ersten Cytisusprolifer (Escobones) und Baumheiden.Dieses dritte Wegstück beginntmit dem Naturschutzgebiet SieteLomas und ein bisschen weiterunterhalb sehen wir die erstenFelder. Nach einer weiterenAnochezaAnocheza


WANDERROUTE*Wege, die Route von Anocheza kreuzen oderalternative Wege:Die Wanderroute von Anocheza ist ein Waldweg,der von vielen Pfaden, Wegen und Erdstrassengekreuzt wird. Einige davon sind:-Der Camino Real de Güímar.Dies ist der älteste Weg der Region, er beginntbei Guaza, führt den Steilhang hinaufund trifft auf die Route von Anocheza. DieserWeg durchquert die gesamte Region vonAgache bis zur Herques-Schlucht und gehtweiter bis zur Gemeinde von Fasnia.-Der 500 Meter Kanal. Dieser befindet sichganz in der Nähe der Kreuzung des CaminoReal mit der Route von Anocheza. Erkommt aus einem Stollen der Badajoz-Schlucht, doch aufgrund des hohen Einsturzrisikoswird davon abgeraten ihn zubetreten.-Der 1000 Meter Kanal oder Ventanasde Güimar (Fenster von Güimar) Diesist einer der bedeutenden Kanäle der Insel.Das Stück, das den Steilhang von Güímarentlang bis zum Grund der Badajoz-Schlucht verläuft, ist heutzutage leidernicht mehr begehbar. Es handelt sichhier um einen Weg, der den Steilhang entlang führtund der zahlreiche Tunnels aufweist. Aufgrund der großenAbsturz- sowie Einsturzgefahr ist das Betreten nichterlaubt.-Außerdem gibt es mehrere Waldwege, die in andereTeile der Region Agache führen: Der Weg DoñaPetra in der Nähe von Cueva La Vera (Höhle LaVera), der Rundweg um die Montaña del Pinocho(Pinocchioberg), die Straße nach Agache, dieauch auf den Weg Doña Petra führt und derCamino del Arrastradero Arriba in Pájara,unter anderen.Stunde Abstieg haben wir mehrereAbzweigungen passiert und erreicheneinen breiten, geraden Weg, der beiderseitsvon einer dichten Reihe Zypressen gesäumtist. Hier beginnt rechts der Weg vonAgache der zum Llano de las Brujas führt. Ca. 50Meter vor dem Ende des zypressengesäumtenWeges führt eine kleine Abzweigung links zum1000 Meter Kanal (auch als Ruta de las Ventanasde Güímar - Fensterroute von Güímar bekannt)der bis zum Grund der Badajoz-Schluchthinunterführt. Es ist verboten, diese Route einzuschlagen,da die Gefahr von Steinschlägen bestehtund sich der Weg nicht in gutem Zustandbefindet. Nach den Zypressen kommen wir zu einerweiteren Abzweigung auf der rechten Seite, die zu denBergen von Agache führt. Genau gegenüber finden wireine Antenne, die das Tal mit TV-Signal versorgt.In diesem 4. Teil der Wanderroute geht es übereinen Kilometer stark bergab, bis wir den asphaltiertenTeil des Wegs erreichen. Wir empfehlen denMountainbikern hier besonders vorsichtig zu sein dader lose Schotter auf dem Weg das Unfallrisiko erhöht.Nach diesem Stück wird die Landschaft bis zum Endeder Wanderung in ca. einer Stunde hauptsächlich vonCruzatenerife ist ein von feierte die Sporttests desoberen Niveaus in der Insel. Eins der ersten Stadienwird durch die Schiene von Anocheza gebildet. Diesesist es der Abschnitt, der Anzeigen ein grössererUnevenness, folglich stark.Kartoffelfeldern und Weinbau geprägt. In 750Höhenmetern finden wir den Abflugpunkt desParaglidingclubs von Izaña. Nach ca. 5 StundenAbstieg kommen wir zur südlichen Bundesstraße(TF28) wo wir mit dem Mirador de Don Martín(Aussichtspunkt) das Ende dieser Wanderungerreicht haben. Von hier aus können das Zentrumvon Güímar sowie der Bezirk von Agache (Lomode Mena, Pajara, La Medida und El Escobonal)sehr leicht erreicht werden.117 118AnochezaAnocheza


WANDERROUTEALTERNATIVE ROUTE ANOCHEZA –PISTA DEL VALLE – MALABRIGO (RUND-WANDERUNG)Das erste Wegstück dieser Route, stimmt mitdem Kapitel der Route Anocheza überein, bisman zur Abzweigung der Pista del Valle kommt(in 1700 Höhenmetern). Man lässt hier denWaldweg von Anocheza zurück und geht aufeinem gut erhaltenen Weg am Fuße desArguazo-Bergs weiter. Dieses erste Wegstückbietet einen beeindruckenden Ausblick auf denBeginn der Badajoz–Schlucht und auf das Güímar-Tal.Nach 15 Min leicht ansteigenden Weges, betrittman den Kiefernwald wo sich Ebenen undWegstrecken, die bergab führen, abwechseln,bis man zur Kreuzung kommt, auf der sich dasForsthaus befindet. Diese Route dauert ungefähreineinhalb Stunden, und dieser Punkt wird alsgeeigneter Platz für ein Picknick empfohlen. UmRichtung Malabrigo weiterzugehen, muss man dieAbzweigung, die gegenüber dem Forsthaus bergaufführt, nehmen. Dieses Wegstück geht für ca. 2Stunden etwas bergauf durch den Kiefernwald desTals. Bei 1900 Höhenmetern lassen wir den Kiefernwaldund damit die Baumgrenze zurück undtreffen hier vermehrt auf Retamasträucher undverschiedene Arten der Tajinaste. Die Landschaftdieser Schutzzone ist um einiges bloßer, mit ihrenvon den Passatwinden geformten Hügeln. Nacheiner weiteren Stunde bergauf kommen wir zurBundesstrasse Las Cañadas TF-24, wo sich derRoque de Malabrigo (Felsen von Malabrigo) befindet.Das Endstück dieser Route wird auf derBundesstrasse zurückgelegt, bis der Ausgangspunktwieder erreicht ist.ALTERNATIVE ROUTE ANOCHEZA – PISTA DELVALLE – MALABRIGO (RUNDWANDERUNG)Ausgangspunkt: Observatorio MeteorológicoAnkunftspunkt: Observatorio MeteorológicoLänge: 20,6 kmMáximale Höhe: 2345 mMínimale Höhe: 1700 mGesamter Höhenunterschied beim Aufstieg: 735 mGesamter Höhenunterschied beim Abstieg: 735 mDauer der Wanderung: 4h15mZeit in Minuten:8h30mSchwierigkeitsgrad: MittelRisiko sich zu verirren: NiederSturzrisiko: NiederEinsturzrisiko: Mittel (erste Teil)Risiko für Höhenschwindel: Mittel (erste Teil)Im Gebirgsfahrrad: tauglich, ohne Schwierigkeit, mittelGefährlichkeitWichtigste Meilensteine: KeinesHÖHENMESSUNG:BESONDERE TIPPS*Gute körperliche Form, da die Wanderroutelang ist und große Höhenunterschiede aufweist.*Nicht von der beschriebenen Route abweichen.Es gibt mehrere Pfade, die zu sehr steilen Gebietenführen.*Essen und Trinken mitbringen. Es gibt auf dergesamten Route keine Einkaufsmöglichkeit bisman wieder im Zentrum von Güímar angelangtist.*Mehrschichtige Kleidung mitbringen. Die Temperaturvariiert aufgrund der Höhenunterschiedesehr stark.119 120Retama in der Blume.AnochezaAnocheza


Astrophysikalisches Observatorium des Teide(OT):Ein Teil dieses Observatoriums befindetsich im Gemeindebezirk von Gïumar auf ca.2400 Höhenmetern. Seit den 60-er Jahren werdenhier astrophysikalische Forschungen betrieben.Heutzutage ist dieses Observatorium eineReferenz auf der ganzen Welt für das Studiumder Sonne, besitzt mehrere Teleskope zur Beobachtungdes nächtlichen Himmels und betreibtinternational relevante astrophysikalische Forschungenund Experimente. Der Kanarische Himmelist dank der geringen Luftverschmutzungsehr gut für die Beobachtung geeignet.


NATURLANDSCHAFT:123Eine der meist verbreiteten Theorien überdie Entstehung des Güímar-Tals beruht auf demAbrutschen von vulkanischem Gestein vor ca. 1Million Jahren. Dieses geologische Phänomen,bewirkte, dass sich das Gestein in der Küstenregionansammelte und zwei große Steinwändeentstanden: Die Steilhänge von Chafa und die vonGüímar. Letztere fungiert als Schutzschild gegendie Passatwinde und hat schon immer großen Einflussauf die Vegetation und die Landwirtschaftder Gegend gehabt. Die großen Steilhänge begünstigendie Entstehung des Mar de Nubes(Wolkenmeer) im Tal von Güímar. So entstehtder Kontrast von üppiger Vegetation mit Wasserquellenin der Rio- und Badajoz-Schlucht mit derLandschaft südlich des Steilhangs in der RegionAgache, die um vieles trockener ist.Anocheza bietet dank des großen Höhenunterschiedsder Route die Möglichkeit in einereinzigen Wanderung alle verschiedenen Vegetationsabschnitte,die es auf der Insel gibt, zu erleben.Außerdem kann man eine Vielzahl vonTierarten, wie Vögel und wirbellose Tiere beobachten,die sich an die klimatischen Bedingungender Gegend angepasst haben.Auf der höchstgelegenen Stelle der Route,in ca. 2200 Meter, treffen wir auf die bekannte,rote Tajinaste, sowie auf die Hierba Pajonera (Descurainiabourgeana) und den Retamastrauch (Ginsterart),alles endemische Pflanzen der KanarischenInseln. In diesem ersten Abschnitt der Route sind auchder Escarabajo del Teide (der „Teidekäfer“) und derLagarto Tizón (Eidechse) heimisch. In der Gegendrund um den Wachtturm mischt sich der beginnendeKiefernwald mit einer Art Dickicht, das aus Büschenwie z.B. Drüsenfrucht, Retamastrauch und Rosalillode Cumbre besteht. In der breiten Region von 1800bis 1300 Höhenmetern im Naturpark Corona Forestalist die Kiefer (Pino Canario) zuhause.Wirbellose Tierarten und Vögel können ziemlichleicht in den höher gelegenen Abschnitten derRoute beobachtet werden. So bietet sich in den Gipfelndie Möglichkeit verschiedene Vogelarten, wie denleider immer seltener werdenden Raben zu sehen. Inder Corona Forestal, im dichten kanarischen Kiefernwald,kann nicht nur der Gesang des hellblauen Teidefinksgehört werden - diese Vogelart wird auchhäufig an den Trinkstellen gesehen. Der Specht wiederumwird zwar sehr selten gesehen, ist aber sehrleicht zu hören. In den darunter liegenden Regionendominiert die Vegetation Fayal-Brezal (Vegetationszonein der vorwiegend Gagelstrauch - Faya undBaumheide – Brezo, vorkommen). Der Hauswurz,einer der charakteristischen, endemischen Pflanzenartensollte hier besonderes Augenmerk geschenkt werden,da sie sich hier ungewohnten Höhen angepassthat.Der Kontrollturm von Arguazo:er ist einer der wichtigsten Plätze für das verwendbarekümmerte um Wartung und unserer Einfassungen.Es hat eine der besten Ansichten derSüden-Südöstlichen Zone von Tenerife. Sie sind 24 Stundenüberwachung während der Kampagne gegen Feuer, die einePeriode von vier Monaten, zwischen Juni und Oktober verlängert.Sein Bereich der Leistung schließt von Santa Cruz zurEl Médano im Süden der Insel, Grund ein, warum er mit denAufsätzen Los Picachos in Arico und El Gaitero in La Victoriaübereinstimmt.124AnochezaAnocheza


NATURLANDSCHAFT:Auf ca. 1200 Metern Höhe finden wir thermophilenWald, der aus Palo-Blanco-Bäumen,Visnea Mocanera und Follaos besteht. Eine langeReihe von Zypressen, die wir auf dieser Route aufca. 1000 Höhenmetern passieren, führt uns zu Terrassenbeetenauf denen verschiedene Natursortenangebaut werden. Hier trifft man oft aufMönchsgrasmücken, Amseln und Kanarienvögel.Weiter unten, in ca 600 Metern Höhe,kommen wir zu einem kleinen Wacholderwald,versteckt zwischen den Steilhängen der Badajoz-Schlucht. Von hier aus bis zur Küste sind Tabai-125 126bales Mejoreros und Dulces sehr stark vertretenund teilen sich ihren Platz in der Tabaibal-Cardonal-Regionmit Guaidiles und Bergmalven.In dieser Region finden sich unter den wirbellosenTieren vorwiegend Spinnen und Käfer,womit sich auch die Präsenz der Insekten fressendenVögel wie Mönchsgrasmücke und Klappergrasmückeerklären lässt. Der Steilhang ist dankseiner einzigartigen Geländestruktur ein Ort andem eine Vielzahl von Tier - und PflanzenartenZuflucht gefunden hat. Einige der hier endemischenPflanzenarten sind unter anderen die HierbaRamosa, die aus den Felsritzen heraus wächst, dieCol de Risco (eine Fettpflanze mit samtigen Blättern)die Cerraja de Risco und die Chajora derBaumzone des Güímar-Tals.AnochezaDer breite Anocheza-Weg durchquert denNaturpark „Corona Forestal“.AnochezaRot Tajinaste, Hierba Pajonera, Rosalitode Cumbre und Retama sind einige der vielen endemischendie Gipfel mit Güímar Stadtbezirk bevölkern.Eine niedrige Vegetation der Art Strauch,die von der Farbe während des Frühlinges gespritztwird.


MENSCHLICHE NUTZUNG127Seit der Mensch sich auf den Inseln niedergelassenhat, wurde die ursprüngliche Pflanzenweltlangsam durch Feldpflanzen ersetzt. EinBeweis dafür sind die terrassenartigen Felder, diein den mittleren Höhen für den Anbau von Weintrauben,Kartoffeln und Feigen genutzt wurden.In der Corona Forestal (Naturpark) gab esfrüher viele Hirten. Heute gibt es in der Nähe derMontaña de Cobre (Kupferberg), in ca. 2000 MeternHöhe während des Frühlings ein bedeutendesImkerzentrum dank der Vielzahl anRetamasträuchern (Ginsterart), die in dieser Gegendblühen. In der Tat ist der aus Retamablütengewonnene Honig als eine der besten Sorten, diein Teneriffa hergestellt werden, bekannt.*Durchfahrt mit dem Auto:Die Waldstraße befindet sich in sehr gutemZustand und daher ist die Durchfahrt mitdem Auto erlaubt, solange die Regeln respektiertwerden.*Paragliding:Die Steilwand war eine der ersten Absprungspunkteauf Teneriffa. Dieser befindetsich auf dem Wanderweg von Anocheza,ungefähr einen Kilometer vom AusblickspunktDon Martín entfernt, in 900 Metern Höhe. Hierfinden wir auch das Denkmal des ParaglidersRoman Grau Del Campo, der auf diesem Hang tödlichverunglückt ist.*Feste zu Ehren des hl Patrons San Andrés:Seit 1980, wird am Vorabend des Namenstagesdes hl Andrés (Patron der Ernte und der Weinlese)zu seinen Ehren ein traditionelles Fest begangen,mit typischen Speisen aus Gofio undKichererbsen, wobei natürlich auch der traditionelleGang von Weinkeller zu Weinkeller nicht fehlen darf.Eine Statue des Heiligen wird trotz des mühsamenGeländes durch Anocheza getragen, wo man ihn verehrtund um genügend Wasser für die Felder, sowiereiche Ernten bittet.*Der Unfall mit dem Bagger: Im Jahr 2005 verunglückte ein Bauarbeiter tödlich bei Instandhaltungsarbeitender Wanderroute, als er mit einem Bagger die Steilwand hinunterstürzte. Der Baggerbefindet sich noch heute in 70 Metern Tiefe, am Beginn der Tunnel der Route Ventanas de Güímar(Fenster von Güímar).129AnochezaAnocheza

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