OUT-OF-HOME-MEDIA & LARGE FORMAT ... - bei APG|SGA

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24. Jahrgang I Ausgabe 4 I 2013 I D 43096O U T - O F - H O M E - M E D I A & L A R G E F O R M A T P R I N T I N GW AUSBLICKOOH macht sichfit für 2014Seite 12W DURCHBLICKTransparenz undStandards für DOOHSeite 15W VORSCHAU VISCOMMesse-Highlightsim ÜberblickSeite 37


4INHALTMEDIENAKTUELL6 Innovate! Mut zu Out of Home:Kreative Lösungen aus aller Welt8 Plakat aktiviert Verbraucher: AktuelleTrendanalyse untersucht Wahrnehmung undBekanntheit von Plakaten9 Momentum Plakat: IKAO-Studie liefertBestandsaufnahme zur Formalqualitöt derOut of Home-Medien10 Best 18/1: Havas Worldwide Düsseldorfgewinnt den Wettbewerb um die besteGroßfläche mit einem Plakat für fiftyfiftyMEDIALEISTUNG OUT OF HOME12 Fit für 2014: So wollen die Out of Home-Vermarkter im kommenden Jahr die6-Prozent-Hürde beim Marktanteil knacken15 Mehr Durchblick: Das neue Digital Media Institutsteht für Transparenz und einheitliche Regelnbei Digital Out of Home17 „Neutralität ist oberstes Gebot“:Die frisch gegründete VermarktungsgemeinschaftUnited Digital Screens nimmt ihre Arbeit auf18 Aussenwerbung trifft. Jeden:Erfolgsstory in Daten, Fakten und Farben20 Wirknachweis: ATLAS ist die erste Studie zurWerbewirkung von Plakaten im Straßenverkehr22 Weltuntergang mit Spaßfaktor:Cleverer Out of Home-Mix für Axe Final Edition24 Papst und Palmen:Geomarketing optimiert die Steuerung vonOOH-Kampagnen und ergänzenden Medien26 Unterwegs in den Kiezen:DIE DRAUSSENWERBER sind die Spezialistenfür den Markt lokaler Werbekunden in Berlin28 Lockstoff für Werbekunden und Passagiere:Airports bauen ihre digitalen Formate ausÜBER DIE GRENZENSCHWEIZ30 Der zweite Quantensprung in der digitalenAussenwerbung: DOOH in der Schweizauf dem Vormarsch32 Push-Effekt im Intermediawettbewerb:Interview mit Beat Holenstein über die Rolleder digitalen Formate beim Gewinn weitererMarktanteile für Out of HomeÖSTERREICH33 OSA schafft Transparenz und Validität:Aktueller Folder zeigt die Vorteile der neuenLeitwährung zur Planung und Analysevon Aussenwerbekampagnen auf34 Kultur inszeniert sich als Marke:In Salzburg wird zum 7. Malder Kulturplakatpreis vergebenPRODUKTIONWER? WO? WAS?36 DienstleisterverzeichnisMESSEVORSCHAU VISCOM37 Messehighlights im ÜberblickDIGITAL SIGNAGE42 Neue Geräte, neue AnwendungenSERIE FACHHÄNDLER, TEIL 444 Medien aus dem RuhrgebietNEUE MEDIEN45 Die Qual der WahlSOFTWARE46 Software aus dem Elsaß47 Immer auf der Höhe der ZeitLFP-DRUCK48 Geschwindigkeit für Ducatis Superbike-TeamBVDM49 Azubis dringend gesucht?PORTRÄT SACHSENFAHNEN50 Marktführer OstPOINT-OF-SALE52 Lokalpatriotismus in GelbBRANCHEN-NEWS53 Menschen, Maschinen, MaterialienI M P R E S S U MISSN 1619-0505Verlag:EuBuCo Verlag GmbHGeheimrat-Hummel-Platz 4D-65239 Hochheim/M.Tel. +49 (0) 61 46 / 6 05-1 43Fax +49 (0) 61 46 / 6 05-2 04Herausgeber und Geschäftsleitung:Horst Ebel, Alexander EbelRedaktionsleitung:Jochen C. Gutzeit (Medien)Tel. +49 (0) 69 / 71 91 67 0E-Mail: winter@faw-ev.deKerstin u. Jörg Allner (Produktion)Tel.. +49 (0) 5 11 / 56 35-2 98E-Mail:redaktion@plakativ-magazin.deSchlussredaktion: Karin WinterRedaktion: Anja von Fraunberg, VeraGünther, Urs Kern, Stefanie Rossner,Helmut van Rinsum, Karin WinterObjektleitung:Magda LehmannTel. +49 (0) 61 46 / 605-143E-Mail: m.lehmann@eubuco.deAnzeigenleitung:Dirk WehlmannTel. +49 (0) 61 46 / 605-140E-Mail: d.wehlmann@eubuco.deZur Zeit giltdie Anzeigenpreisliste Nr. 24gültig ab 1. 1. 2013Vertrieb:JahresabonnementInland: € 36,50Ausland: € 40,66(inkl. MwSt. + Versand)Tel. +49 (0)61 46 / 605-112Fax +49 (0)61 46 / 605-201E-Mail vertrieb@eubuco.deDTP/Layout: Frank Freitag,Produktionsleitung: Frank Freitag,E-Mail: f.freitag@eubuco.deDruck: Frotscher Druck, DarmstadtMedien-Partnerschaften:Plakativ ist offizieller Medienpartnerund Kommunikationsorgan folgenderVerbände:■ FAW e.V.(Fachverband Aussenwerbung)■ bvdm – Bundesverband Druck undMedien e.V.Sämtliche Mitglieder der zweiVerbände erhalten die Fachzeitschriftim Rahmen Ihrer Mitgliedschaft.Die in dieser Ausgabe veröffentlichten Beiträge sindurheberrechtlich geschützt und liegen jeweils inder Verantwortung des betreffenden Autors. AlleRechte sind vorbehalten. Kein Teil dieser Ausgabedarf (abgesehen von Ausnahmefällen § 53, 54 UrhG,die unter den darin genannten Voraussetzungenzur Vergütung verpflichten) ohne schriftlicheGenehmigung des Verlages in irgendeiner Form –reproduziert oder übertragen werden. Auch dieRechte der Wiedergabe durch Vortrag, Funk-/Fernsehsendung,im Magnettonverfahren oder aufähnlichem Wege bleiben vorbehalten.www.plakativ-magazin.dePLAKATIV I 4 I 2013


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6AKTUELLInnovate! Mut zu Out of HomeIn einer exklusiven Kooperation mit dem Innovate-Team von WallDecaux präsentiert PLAKATIVkreative Sonderumsetzungen auf und mit Out of Home-Medien aus aller Welt. Mit einer Füllevon originellen Ideen und Techniken machen sie Marken und Produkte zu Live-Erlebnissen imöffentlichen Raum.Chicago: Wartehalle lädtzum Nachspielender Blue Man Group einBerlin: Wall AGverwandelt Litfaßsäulenin Riesen-MinionsDie Blue Man Group ist international für ihre interaktiven und musikalischunkonventionellen Shows bekannt. Derzeit wird ihre Performancein New York, Boston, Las Vegas, Orlando, Berlin undChicago aufgeführt. In Chicago gestalteten Techniker der BlueMan Group und JCDecaux North America eine Wartehalle in derMichigan Avenue in ein großes Instrument um, um die Einwohnerder Stadt für die Show zu begeistern. In die Plakatvitrine eingelassenePlastikrohre dienten wie bei der Blue Man Group für denRhythmus. Live konnte so der unvergleichliche Sound nachempfundenwerden. Für die richtige Atmosphäre während der musikalischenEinlage der Fahrgäste sorgte eine bunte Disco-Beleuchtung.Die gesamte Wartehalle wurde so zur Bühne für die BlueMan Group.Zum deutschen Kinostart des US-amerikanischen Animationsfilms„Ich einfach unverbesserlich 2“ brachte Universal Pictures die kleinengelben Helfer des Hauptdarstellers Gru in die Hauptstadt: InZusammenarbeit mit der Wall AG wuchsen an vier Standorten inBerlin Minions zur Größe von Litfaßsäulen heran. Zusätzlich zurSäulenbeklebung im Minion-Look sorgten ein Säulenaufsatz undeine Brille für einen dreidimensionalen Effekt. Die 4,5 Meter großeSonderumsetzung war bis zum 19. Juli in vier Berliner Bezirken zusehen und machte den Berlinern Lust auf die Fortsetzung des Kult-Films.Madrid: U-Bahnstation wirdzur Filmkulisse von „The Great Gatsby“JCDecaux España und Warner Bros. verbreiteten Filmflair in Madrid: Zum Kinostart von„The Great Gatsby“ am 17. Mai 2013 verwandelte sich die komplette U-Bahnstation Callaoin eine überdimensionale Filmkulisse. Wände, Boden und Decke der Station wurden imFilm-Look gebrandet und machten mit riesigen Filmplakaten Lust auf die Verfilmung des Literaturklassikers.Die eintreffenden Fahrgäste wurden von rund zehn Schauspielern im20er-Jahre-Outfit in Empfang genommen und in der Filmwelt des Großen Gatsby begrüßt.Die tanzenden und singenden Akteure waren eine willkommene Abwechslung für die Fahrgästeund dienten vielfach als Fotomotiv.PLAKATIV I 4 I 2013


7Barcelona/Madrid: Sony flutet Plakatvitrinenfür sein Smartphone XperiaSie sollen wasserdicht sein, die neuen Smartphones und Tablets derReihe Xperia Z von Sony. Den potenziellen Käufern wurde dies inPlakatvitrinen von JCDecaux España eindrucksvoll bewiesen: In Madridund Barcelona präsentierte Sony Mobile je ein Smartphoneund ein Tablet in mit Wasser gefüllten Showcases und ließ dieses inregelmäßigen Abständen über die eingeschalteten Geräte laufen.Ergebnis des Experiments: Der künstliche Regen konnte den Gerätennichts anhaben. Darüber hinaus wurden große Repliken desSmartphones in rotierende City Light Plakatsäulen integriert.EtikettenKartonsGROSSARTIG …… oder lieber groß und gar nicht artig? Wie auch immer IhreAußenwerbung sein soll, mit unseren Plakaten wird jeder Wunscherfüllt. Brillante Farbwiedergabe, alle Auflagenhöhen und kürzesteProduktionszeiten machen Plakate zu Ihrem Liebling.www.ellerhold.deEllerhold AG Radebeul | Ellerhold Witten GmbH | Ellerhold Zirndorf GmbHEllerhold Wismar GmbH | Goetz + Müller GmbH Etiketten aus BerlinPLAKATIV I 4 I 2013


8AKTUELLPlakat aktiviertdie VerbraucherGroßes Format, auffallende Gestaltung: Mit seinenmedientypischen Tugenden erreicht Plakat zuverlässigdie Konsumenten und stimuliert deren InformationsundKaufverhalten, bestätigt die neue Trendanalyse zuSTECKBRIEF DER TRENDANALYSETHEMA: Wahrnehmung und Akzeptanz vonPlakatenAUFTRAGGEBER: Fachverband Aussenwerbunge.V. (FAW), Frankfurt; PosterSelect Mediaagenturfür Außenwerbung, Baden-BadenDIENSTLEISTER: mafo.de, HamburgMETHODE: Mehrthemen-Online-BefragungSTICHPROBENGRÖSSE: N = 1.056 BefragteStruktur der Stichprobe: 54 % männlich,46 % weiblich; Alter 18 -30 Jahre: 23 %,31 – 45 Jahre: 41 %, 46 – 65 Jahre: 36 %.DURCHFÜHRUNG DER FELDARBEIT:KW 29/30 – 2013.„Wahrnehmung und Akzeptanz von Plakaten“.Jeder zweite Verbraucher hat sich durch Plakatwerbung schon einmaldazu animieren lassen, sich nach dem dort beworbenen Produktzu erkundigen oder es zu kaufen. So lautet ein Kernergebnisder jüngsten Trendanalyse 2013, die das Hamburger Institut mafo.deim Auftrag des Fachverbands Aussenwerbung e.V. (FAW) undder PosterSelect Mediaagentur für Außenwerbung durchgeführthat. Nach Digital Out of Home, Verkehrsmittelwerbung und Connecting(„Poster-to-Mobile“) stehen jetzt „Wahrnehmung und Akzeptanzvon Plakaten“ im Focus der gemeinsamen Reihe von topaktuellenWirkungsstudien. Mehr als 1.000 repräsentativ ausgewähltePersonen wurden dazu im Juli dieses Jahres deutschlandweitim Rahmen einer Online-Befragung interviewt.Auffälligkeit und Größe sind entscheidendIhre Aussagen bestätigen einmal mehr den enormen Einfluss einermediengerechten Gestaltung auf die Werbewirkung. Denn die Auffälligkeitvon entsprechenden Bildern, Farben oder Schriften wieauch die schiere Größe von Plakaten sind für annähernd 90 Prozentder Konsumenten die entscheidenden Kriterien, um ihre Aufmerksamkeitauf eine Plakatwerbung zu lenken. Das dort beworbeneProdukt oder Angebot allein hat dagegen deutlich weniger Zugkraft.Lediglich 7 Prozent nennen es als Hauptgrund für die Wahrnehmungvon Plakaten.Die allerdings ist in jedem Fall erheblich: Fast drei Viertel aller für dieaktuelle Trendanalyse Befragten geben an, mehrmals pro WocheWerbung auf Plakaten im öffentlichen Raum zu begegnen, diemeisten sprechen von „täglich oder fast täglich“. Von mindestenseinem Kontakt mit Plakatwerbung pro Woche wissen dann sogarmehr als 80 Prozent.Innerhalb eines Belegungszeitraums von nur sieben Tagen trifftAussenwerbung also bereits (fast) jeden und hinterlässt dabei nachweislichSpuren. So haben sich knapp 40 Prozent der Studienteilnehmerschon einmal durch Plakatwerbung dazu animieren lassen,sich über das beworbene Produkt zumindest zu informieren, weitere11 Prozent haben es auch gekauft. In der Detailbetrachtungnach Zielgruppen sind Jüngere und Einkommensstarke offensichtlicheher bereit, sich von Plakatwerbung zu Information und Kaufanregen zu lassen, und Männer häufiger als Frauen.Jeder Dritte achtet beim Einkaufen auf PlakateBeste Chancen ins Auge zu fallen hat Plakatwerbung bei Begegnungenmit Fußgängern unterwegs in der Stadt oder mit vorbeifahrendenAutofahrern. Dazu ist auch das Warten an den Haltestellen vonBus, Bahn oder Zug eine Situation, in der die großformatige Präsentationvon Werbung im öffentlichen Raum bewusst gesehen wird.Und mehr als jeder dritte Verbraucher weiß, dass er beim Einkaufenauf Plakatwerbung achtet, sei es auf dem Parkplatz des Supermarktsoder beim Bummel durch ein Shopping-Center.Was macht Plakatwerbung in den Augen der Bevölkerung einzigartig?Unter den Eigenschaften, die Plakat gegenüber anderen Medienwie Fernsehen, Radio, Zeitungen, Zeitschriften oder Online-Werbung auszeichnen, stehen Größe und Unübersehbarkeit an ersterStelle, gefolgt von Präsenz rund um die Uhr und einer auffallendenGestaltung. Dass der plakative Auftritt unaufdringlich ist unddabei zugleich Farbe und Leben ins Stadtbild bringt, wird ebenfallsals besonderes Charakteristikum des Mediums von den Verbraucherngeschätzt.Pla.Trifft jeden: Mehr alsdrei Viertel der Bevölkerungist sich bewusst,mehrmals pro WocheWerbung auf Plakatenim öffentlichen Raum zubegegnen.Jeden zweiten Verbraucherhat Werbung aufPlakaten schon einmaldazu animiert, weitereErkundigungen nachdem beworbenen Produkteinzuholen oder essogar zu kaufen.Über diesen QR-Codekönnen die Charts derTrendanalyse heruntergeladenwerden.PLAKATIV I 4 I 2013


9Wie Plakat-Motive gemachtsein müssenIn einer neuen Studie liefert das Institut für Kommunikations-Analyseund -Optimierung (IKAO) einenZustandsbericht zur Formalqualität von Out ofHome-Medien. „Momentum Plakat“ untersucht, inwieweitaktuelle Kampagnen den Eigenheiten desMediums gerecht werden und sein Potenzial dementsprechendoptimal ausschöpfen. Die Ergebnissesollen Ende September 2013 veröffentlicht werden.Out of Home bietet Werbungtreibenden beeindruckende Chancen: Zielgruppensind nahezu ohne Streuverluste erreichbar, hier lassen sich imwahrsten Sinne des Wortes „große Auftritte“ inszenieren. Einzige Voraussetzung:Bei Kampagnen-Entwicklungen und Motiv-Konzeptionen müssen dieEigenheiten der Aussenwerbung und ihrespezielle Wahrnehmungssituationnachhaltig berücksichtigt werden.Wo stehen die Aushängeschilder derAussenwerbung heute in punkto Formalqualität?Gestützt auf Daten aus über1.000 Motiv-Analysen wird eine neueStudie des IKAO belastbare Aussagen zurgrundsätzlichen Appellstärke des MediumsPlakat treffen. Darüber hinaus wirdsie aufzeigen, in welchem Maß die Möglichkeitenheute schon ausgeschöpftwerden und wo die wesentlichen Defizitein punkto Plakatgestaltung liegen. Betrachtetwerden dabei sowohl analogeals auch digitale OOH-Medien, bis hin zu werblichen Produkt-Präsentationenam Point of Sale – zum Beispiel auf LCD-Screens.Differenziert nach Medienformen und Branchen, werden für alle relevantenQualitätssegmente Top-/Flop- und Durchschnittswerte ermittelt. FestgestelltePositiv- beziehungsweise Negativ-Muster werden umfassend benanntund kommentiert. Darüber hinaus will die Studie das Bewusstsein vonMarken und Agenturen für das Medium Plakat stärken und darauf hinweisen,dass erfolgreiche OOH-Auftritte noch weit eigenständiger als bislanggedacht, konzipiert und umgesetzt werden müssen.Pla.discover newprospects.7 to 9 Novemberneueperspektivenerleben.7. bis 9. NovemberDigitale Drucktechnologievon S bis XXXLDrucktechnik vom Feinsten –von der Stand-Alone-Lösungbis zur digitalen Prozesskette.Die internationale Fachmesse fürvisuelle Kommunikation, Technikund Design hat Impulskraftfür Ihren Wettbewerbsvorteil.Messegelände Düsseldorfwww.viscom-messe.comDie Studie „MOMENTUM PLAKAT“ entsteht mit Unterstützung von Ströer MediaAG, Kinetic Worldwide Deutschland GmbH, Jost von Brandis Service-AgenturGmbH, It Works Aussenwerbung GmbH.WEITERE INFORMATIONEN ZUR STUDIE ERHALTEN SIE VOM:Institut für Kommunikations-Analyse und -Optimierung (IKAO)Buchrainstraße 60, 60599 FrankfurtWebsite: www.ikao.euAnsprechpartner: Wolfgang HothumTelefon: +49 69 6986 6886, E-Mail: w.hothum@ikao.euPLAKATIV I 4 I 2013


10AKTUELLKreativität belohnenAnders als bisher wurde in diesem Jahr der neue BEST 18/1 Award verliehen – für das etwasandere Plakat. Frei von Zusätzen und ohne Verfallsdatum.Anders als in den vergangenen zehn Jahren nennt sich der etablierteBEST NEW 18/1 Award nun schlicht und ergreifend BEST 18/1. Unddas hat seinen Grund: In den letzten Jahren wurde es für die Agenturenzunehmend schwerer, Unternehmen davon zu überzeugen, „neu“ und mal andersihre Produkte zu bewerben – und das, obwohl dieser Mut zu Neuem denWerbetreibenden die Chance auf eine kostenfreie, deutschlandweite Plakatkampagnein Aussicht stellte. Kreative können und sollen sich zukünftig mal sorichtig frei machen. Frei von Auftraggebern, die mit allzu vielen „Zusätzen“ lediglichnoch Freiraum für ein Post-it übrig ließen. Und auch unabhängig vom„Verfallsdatum“: Ganz gleich, ob das Plakat vollkommen „new“ (das Produktwie bisher gefordert noch nie zuvor oder zumindest zehn Jahre nicht mehr aufeinem Plakat beworben wurde) oder bereits auf der Straße zu sehen war, durftealles eingereicht werden.„Simply the best“ zu sein soll sich vor allem für die Kreativen auszahlen. Stattdes bislang vergebenen Mediawerts in Höhe von 750.000 Euro durften sich diebesten „Macher“ über 50.000 Euro cash freuen. Ausrichter ASS war so frei.Die neue Ausrichtung des BEST 18/1 Awardssoll Kreativität belohnen. Denn, wir alle kennendas: Ausgerechnet unser Lieblingsmotivverendet auf halber Strecke im Pitch, die kreativstenSchätze sind in den untersten Schubladen vergrabenund im Kopf gärt auch so Einiges, das leider irgendwienie an den Mann gebracht werden kann... Aber das eineoder andere wäre es vielleicht wert, mal aufs Tapetgebracht zu werden – um wahrgenommen zu werden,anzuregen, zu zeigen, was sonst noch so geht. Genaudazu will der BEST 18/1 Award zukünftig anregen.Ich gratuliere dem diesjährigen Gewinner und freuemich auf die Einsendungen im nächsten Jahr.Thaddäus AssenbacherGeschäftsführer der ASS Werbe GmbHund Ausrichter des AwardsHABEMUS PLAKATUMEs stiegen zwar keine Rauchzeichen auf, dennoch qualmten die Köpfe der Fachjury, die unter 240 Einsendungen zunächst eine Vorauswahl derbesten 50 Plakate treffen musste. Diese wurden dann auf der BEST 18/1-Homepage ins Netz gestellt – und ganz Deutschland durfte online voten(zumindest jeder, der sich ein Passwort ausgedacht und unter www.best18-1.de registriert hatte.). In der ersten Runde galt es zehn Sterne zuvergeben. Diese konnte man „scheinheilig“ gerecht aufteilen oder gleich alle zehn „wenig christlich“ auf den eigenen Favoriten setzen. Onlinegab es dann die Möglichkeit, das aktuelle Ranking zu verfolgen und schon mal ein wenig mitzufiebern. Am 16. August standen die Top 10 fest,ab dem 19. August ging es in die zweite Voting-Runde. Für das aller-, aller-, allerbeste Plakat durfte nur noch ein einziger Punkt vergeben werden.Und damit es auch bis zum Schluss spannend blieb, wurde das Ranking nicht mehr veröffentlicht – bis es schließlich bei der Preisverleihungam 12. September hieß: „and the Winner is…“EIN GEWINN FÜR ALLEDie Agentur Havas Worldwide Düsseldorf tut mit ihrem SiegerplakatGutes. Gutes für das Obdachlosenprojekt fiftyfifty, Gutes für dieGroßfläche und schließlich auch Gutes für die PR der Agentur. DreiFliegen mit einer Klappe – und das ohne Bild, ohne typografischenSchnickschnack oder erklärenden Text. Dem einen oder anderenmag das Plakat vielleicht nicht gefallen, und man kann sich auch dieFrage stellen, ob es auf der Straße funktionieren würde – Awarenessfür die Obdachlosen und Spenden für fiftyfity generieren –, aberder Zweck heiligt die Mittel. Schließlich ging es darum, den Wettbewerbzu gewinnen und die Siegerprämie für einen guten Zweckzu spenden. Und das Mittel? Einen Megaschub im Ranking verdanktdas Siegerplakat unter anderem einem post auf der Facebook-Seiteder Toten Hosen. 2005 hieß es in dem Song ‚Freunde’übrigens: „… Mit 15 schrieben wir noch Parolen an die Wand, diekeiner von uns damals so ganz genau verstand…“ Unmissverständlichhingegen ist die Aufforderung für das Havas-Plakat zu voten,ebenso wie die Botschaft des Plakates selbst – klar und deutlich sagtes, was es „tut“. Und eigentlich müsste auch klar sein, dass sichWerbung verändert hat und die Einbeziehung von Social Mediaheute dazu gehört. Das Siegerplakat steht zwar mit seinem Charity-Ansatz nicht allein da, aber auf jeden Fall – im Rahmen dessen, wasein Plakat kann – für eine ziemlich gute Konzeptidee.Das komplette Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro spendet HavasWorldwide Düsseldorf an die Obdachlosenzeitschrift fiftyfifty.Bleibt nur zu sagen: Gut gemacht !PLAKATIV I 4 I 2013


11Plakate mit TurboDie komplette Abwicklung einer Großflächenplakatierung von der Auftragserteilung bis zur Klebunginnerhalb von 48 Stunden - das garantiert die ASS Werbe GmbH mit ihrem neuen Service.Die ASS Werbe GmbH spricht von einer „neuen Ära der Plakatierung“:Seit Anfang dieses Jahres bietet sie Werbekunden eine ArtTurbo-Service an. Innerhalb von 48 Stunden ist das Kölner Unternehmenin der Lage, eine 18/1-Plakatkampagne auf die Straße beziehungsweiseauf die Flächen zu bringen, inklusive Druck, Versandund Klebung. Was üblicherweise vier bis sechs Wochen in Anspruchnimmt, ist nun in zwei Tagen erledigt, sobald „das Motiv vorliegtund die Auftragsbestätigung unterschrieben ist“, garantiert ASS-Geschäftsführer Thaddäus Assenmacher, der sich dieses „Bonbonfür die Werbeindustrie“ ausgedacht hat.Die extreme zeitliche Verdichtung des Plakatierungsvorgangs solldas Medium Plakat insbesondere bei solchen Werbekunden insSpiel bringen, die es sonst für kurzfristige Aktionen von vornehereinaus dem Mediamix ausschließen. Angst, dabei mit weniger hochwertigenBeständen von der „Resterampe“ bedient zu werden,muss niemand haben. „Man hat die gleichen Selektionsbedingungenwie bei einer regulären Kampagne“, betont Marc Robach, derbei der ASS das Thema „48 Stunden“ maßgeblich betreut: „Die Flächenqualitätoder Flächenposition bestimmt man selbst“.Bestes Beispiel ist Fiat, als erster Kunde mit dem Turbo-Service derASS unterwegs, um der Markteinführung des Opel Adam seine AlternativeFiat 500 direkt entgegenzusetzen. Dafür wurden die Plakatbeständeim Umfeld von Opel-Händlern isoliert und mit der Fiat-Kampagnebestückt. Motto: „Adam liebt Eva.“ Pech für Adam:„Eva liebt Fiat 500.“ Der an einem Freitag erteilte Auftrag war amfolgenden Montag im Aushang.Keine Abstriche an der Qualität und am Service, aber der gesamteAblauf „einfach schneller“. Dafür steht bei der ASS ein komplettesTeam permanent auf „stand by“ und beginnt zu wirbeln, sobalddas druckfähige PDF des Kampagnenmotivs geliefert ist sowie Prüfungund Freigabe durch die (ebenfalls auf Abruf bereiten) Produktionspartnererteilt sind. Während Produktion und Versand laufen,organisiert das ASS-Team alles im Hintergrund. Die Größe des Auftragsspielt keine Rolle. Robach: „Durch den direkten Zugriff auf diePlakatkleber haben wir die Wege so drastisch verkürzt, dass wirauch nationale Kampagnen garantieren können.“ Zusatzkosten fürden neuen Service entstehen dem Kunden nicht, gezahlt wird derreguläre Tarifpreis des beteiligten Stellenbetreibers.Weitere Kunden aus der Automobil- und Modebranche sind demFiat-Beispiel inzwischen gefolgt, darunter Chevrolet mit einerHändlerplakatierung für den Spark, inklusive individualisierter Motivefür jeden Händler.Pla.PLAKATIV I 4 I 2013


12MEDIALEISTUNG OOHOOH macht sichfit für 2014Zur Jahresmitte sieht es gut aus für die Aussenwerber.Entsprechend optimistisch blicken Anbieter und Vermarkterauf das kommende Jahr. Ihr Ziel, endlich die 6-Prozent-Hürde im Mediamix zu knacken, ist greifbar nah. Helfen sollendabei unterschiedliche Vermarktungsansätze.Tage wie aus dem Bilderbuch, Temperaturen wie am Mittelmeerund nur wenige verregnete Momente: Der Sommer 2013 dürfte inunserer Erinnerung als einer der schönsten der letzten Jahre haftenbleiben. Unter den Aussenwerbern fällt die sommerliche Gesamtbilanzdann noch einmal positiver aus: Denn die vergangenen Wochenhaben ihnen nicht nur sonnige Tage beschert, sondern aucheine wirtschaftlich blühende Bilanz: Allein im August der Anteil derOut of Home-Branche laut Nielsen-Statistik bei 6,7 Prozent – schondies ist ein Top-Wert. Zusammengerechnet übers Jahr, von Januarbis August, weisen die kumulierten Zahlen immer noch einen Anteilvon 5,7 Prozent und damit einen steten Trend nach oben aus.Was diese Bruttozahlen wirklich bedeuten, lässt sich freilich erst genausagen, wenn die Netto-Ziffern vorliegen. Doch es sieht so aus,als würde die Branche damit endlich verwirklichen können, was siesich immer zum Ziel gesetzt hat: ihre Bedeutung innerhalb des Medienkonzertszu stärken. „Grundsätzlich steht Out of Home derzeitsehr gut in der Spur“, sagt Marcus Weischer, Geschäftsführer derJost von Brandis Service-Agentur.Die zunehmende Mobilität der Bevölkerung und die Fragmentierungder Massenmedien werden helfen, den Marktanteil deutlichüber 5 Prozent auszubauen. Andreas Prasse setzt noch eins obendrauf.„Ich bin zuversichtlich, dass wir die positiven Marktanteilsgewinnevon Out of Home weiter steigern können und 2014 die6-Prozent-Hürde nehmen“, so der Vorstand Vertrieb und Marketingder Wall AG. Voraussetzung sei allerdings, dass man Aussenwerbungals festen Bestandteil crossmedialer Kampagnen integrierenkönne. Und dass Kunden und Agenturen verstärkt von den Leistungendes Mediums überzeugt werden. Doch mit welchen Konzeptenwollen die Anbieter dieses Vorhaben realisieren? WelcheSchwerpunkte setzen Vermarkter und Spezialagenturen, um 2014ihre Position auszubauen? Im Wesentlichen lassen sich fünf Punkteeruieren, mit denen die Player im Out of Home-Segment ihre Stellungim kommenden Jahr ausbauen wollen.Punkt 1: MarktforschungDie Branche hat die Power von Research-Maßnahmen entdecktund investiert in Marktforschung. Für diesen Herbst sind gleichmehrere Studien angekündigt, mit denen die Relevanz von Plakatmedienund digitaler Out of Home-Präsenz unterstrichen werdensoll. Die Ergebnisse der ma 2013 Plakat liegen seit diesen Tagen vor;hier werden Mobilitätsdaten mit den Leistungswerten der Standortein Zusammenhang gebracht und letztendlich der PPS-Wert errechnet(Plakatseher pro Stelle). Dieser dient seit Anfang dieses Jahresals Basis für die Preisgestaltung der Fläche. „Diese Währungsreformwurde bei uns mit einem neuen Tarifmodell umgesetzt, welchesden Preis jeder Werbefläche enger an dessen Leistung bindet“,erklärt Andreas Paul, Geschäftsführer der Plakatunion. Daraus resultierteine stärkere Linearisierung des Preis-Leistungsverhältnisses.Paul: „Wir haben gute Erfahrungen mit diesem Tarifmodell gemachtund werden es daher für das Jahr 2014 weiter verfeinern.“Erwartet wird auch eine Neuauflage der Ambient-Media-Analyse II(AMA), die diesmal aber auch neue Ergebnisse zu digitalen Werbeträgernans Licht befördern soll. Und schließlich kommt Ströer mitseiner Atlas-Studie, die Aufschluss über die Wahrnehmung undWerbewirkung von Plakaten im Straßenverkehr liefert (siehe auchSeite 20). „Der Out of Home-Markt professionalisiert sich also auchganz besonders über neue Forschungsergebnisse“, sagt ChristianScholz, CEO bei Kinetic Worldwide Germany. „Ein Schwerpunkt fürdie Mediaplanung 2014 wird also sein, diese professionellen Analysenzu nutzen, um noch präziser und effizienter zu planen.“ Es gehtum Ansätze, die eine zielgruppengenauere, geographische Aussteuerungvon Out of Home-Kampagnen verfolgen. Und dann – imNachklapp – die Belegung des Erfolgs. Denn die ROI-Debatte, dieDiskussion um den Return on Marketinginvest, hat längst auch dieAussenwerber erreicht. Als wichtigen Schwerpunkt für 2014 bezeichnetPrasse deshalb den Leistungsnachweis im Mediamix: „Outof Home kann hier als Nettoreichweiten-Booster fungieren.“PLAKATIV I 4 I 2013


13Gut in der Spur für2014: Mit gezieltenMaßnahmen in fünfverschiedenen Feldernwollen die Player imOut of Home-Marktihre Stellung imkommenden Jahrausbauen.Punkt 2: Digital und InteraktivVor wenigen Tagen wurde in Düsseldorf der erste Hotspot eines öffentlichzugänglichen WLAN-Netzes freigeschaltet. Weitere 50 sollenin den nächsten Wochen folgen. Hinter der Aktion steht die WallAG, die für den Aufbau des Netzes ihre elektronischen Stadtinformationsanlagenzur Verfügung stellt – die Hotspots werden in diebestehenden Stadtmöbel integriert. Dies sei der erste Schritt hin zueiner öffentlichen, digitalen Infrastruktur, sagte Daniel Wall, Vor-standschef der Wall AG, bei der Einweihung des ersten Hotspots inder Königsallee.Der Schritt zeigt, dass Out of Home derzeit nur wenig unversuchtlässt, sich auch als digitales Anlaufstätte zu profilieren und über seineMedien mit dem Konsumenten in direkten Kontakt zu treten.Plakatnetze mit Bluetooth-Anbindung gibt es bereits seit vielen Jahren,Motive mit QR-Code gehören längst zum Alltag und sollen viaSmartphone die Brücke in die digitale Werbewelt schlagen.„Für 2014 werden Out of Home-Medien mit Connecting-Schnittstellenund deren Möglichkeiten eine wichtige Rolle einnehmen“,prophezeit Melanie Groth, Mitglied der Geschäftsleitung der OMGOutdoor. Deshalb fordert Christian Scholz, in den nächsten Monatendigitale Out of Home-Medien verstärkt mit interaktiven Technologienauszustatten. „Gerade diese Vernetzung wird einzunehmendwichtiges Kommunikationsmittel in der Werbung.“Am weitesten in diesem Bereich ist hier die Ströer Media AG. Dortist man gerade dabei, die analoge Aussenwerbung mit Digital Outof Home und Mobile auch in der Vermarktung zu kombinieren. DieVoraussetzung hierfür bildet das flächendeckende digitale Mediennetz,das in den vergangenen Jahren aufgebaut wurde, weshalbOut of Home inzwischen nach Locations, Zeiten und Nutzungsmusterndifferenziert werden kann. Man sei auf sämtlichen Displayspräsent, analog und digital, drinnen und draußen, meint EstherRaff, Geschäftsführerin Vertrieb und Marketing. „Damit sind wir fürKunden der erste unabhängige voll integrierte Vermarkter.“Punkt 3: GattungsmarketingAn solchen Äußerungen wird das neue Selbstverständnis der Branchedeutlich. Steigende Umsatzzahlen und ein gewachsenes Angebotsprechen eine deutliche Sprache, die gelungen Gattungskampagne„Aussenwerbung trifft. Jeden“ ist nicht zu übersehen undhält das Medium im Gespräch. Als „grandiosen ersten Schritt auf einemlangen Weg“, bezeichnet sie Andreas Schiefer, kaufmännischerLeiter bei der Plakatunion, und fordert, jetzt nur nicht nachzulassen.„Um den Stellenwert von Out of Home-Medien weiter zu erhöhen,müssen wir bezüglich unserer überzeugenden intermedialenLeistungsfähigkeit lauter trommeln.“ Die wichtigsten Argumente:In einer fragmentierten Medienlandschaft bleibt Out of Homedas einzig sichtbare Massenmedium. Zudem eines, das ein lukrativesPreis-Leistungsverhältnis bietet. Und das so exakt ausgesteuert


14MEDIALEISTUNG OOHBernd Seibold, awkAussenwerbung: „InDeutschland lebenweiterhin mehr als 60Prozent der Menschenin Orten unter100.000 Einwohnern.“Marcus Weischer, Jostvon Brandis: „GemeinsameWährungen fürDigital Out of Homewürden der Brancheinsgesamt mehrhelfen, sich als gutmessbare Medienalternativezu profilieren.“Melanie Groth, OMGwerden kann wie kaumein anderes Medium.„Die Gattung muss ihreStärken besser ausspielen“,mahnt Raff.„Wir verkaufen Bilder,die sich im Unter -bewusstsein einbrennen“.Oder, wie esStröer-COO ChristianSchmalzl kürzlich in einemInterview formulierte:„Plakate sindwichtig, um Produkteund Marken im Gedächtniszu verankern.“Punkt 4: RegionaleAnspracheDie Aussenwerbung inder Region soll in 2014eine gewichtigeresWort mitreden. Das habensich die entsprechendenAnbieter aufdie Fahne geschrieben.Es geht darum, demhäufig vernommenenAusspruch, Out ofHome sei eigentlichnur eine Angelegenheitfür die größtenStädte im Lande, etwasentgegenzusetzen. Die awk Aussenwerbung will deshalb wiederstärker betonen, dass sie mit der klassischen Großfläche eine nationaleAbdeckung aufweisen kann. Und dass der Eindruck, eine flächendeckendeKampagne sei mit der Belegung der zehn bis zwanziggrößten Städte erledigt, ein Irrtum ist. „Wir sehen das anders“,sagt Bernd Seibold, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing bei derawk. „Schließlich leben in Deutschland weiterhin mehr als 60 Prozentder Menschen in Orten unter 100.000 Einwohnern.“Top-Down-Belegung heißt dies im Fachjargon: Erst werden diegrößten Metropolen belegt, dann folgen die kleineren, bis das Budgetverbraucht ist. So fallen viele kleinere Städte durchs Raster.Durch diese Belegungsmentalität, moniert Seibold, wandern auchdie Investitionen in digitale Werbeträger vornehmlich in die ohnehinreizüberfluteten Innenstädte. „Nicht immer der effizientesteAnsatz“, wundert sich auch Daniel Lange, Geschäftsführer der Degesta,die quer über die Republik City-Light-Poster-Netze im Repertoirehat. „Gerade der selektive Blick auf Städte und Regionen mitihren Zielgruppenspezifika ist unserer Erfahrung nach lohnenswert.“Konsequenz: Die Degesta will 2014 an der Regionalvertriebsstrategiefesthalten, die sie vor zwei Jahren eingeführt hat.Lange: „Gerade hier sehen wir viel Potenzial für neue Kunden, de inihrer Stadt ein relevantes, wirksames Werbemedium benötigen.“In der Region tritt die Aussenwerbung in Konkurrenz zu anderenMedien. Zu Tageszeitungen, zum Radio, zu Anzeigenblättern.Punkten will man aber mit dem Argument, Out of Home sei besserauszusteuern als beispielsweise Hörfunkspots. Zudem sei Plakatomnipräsent. Mittler wie It Works sehen hier auch viel Potenzial fürdigitale Angebote. „Wir werden“, sagt Geschäftsführer Thomas Toporowicz,unser Netzwerk dazu nutzen, noch stärker als bisher mittelständischeWerbungtreibende für Digital Out of Home zu begeisternund den Regionalvertrieb deutlich ausbauen.“Outdoor: „Für 2014werden Out of Home-Medien mit Connecting-Schnittstellenund deren Möglichkeiteneine wichtige Rolleeinnehmen.“Punkt 5: Neue ProdukteRund 1.500 Flächen baut die Plakatunion aus Qualitätsgründenjährlich ab, etwas mehr kommen aber jedes Jahr hinzu. Es geht dabeium die Erweiterung, vor allem aber die qualitative Verbesserungdes Werbeträgernetzes. Durch diese Premiumzuwächse zeichnesich eine deutliche und kontinuierliche Steigerung der Leistung derangebotenen Werbeträger ab, so Geschäftsführer Andreas Paul.Verbesserung, Ausbau und Aufbau neuer Werbeträger sind ein wesentlichesElement in der Strategie der Out of Home-Anbieter für2014. Die awk konzentriert sich derzeit darauf, rund um den Pointof Sale Innovationen zu entwickeln. Ein Beispiel ist TopTronic, einWerbeträger, bei dem das klassische Großflächenplakat mit einemLED-Matrix-Display verbunden wird. Jede Fläche kann online angesteuertwerden, wodurch der Werbungtreibende seine Grundaussagemit individuellen Zusatzbotschaften ergänzen kann. Bis Endedes Jahres sollen rund 300 Standorte aufgebaut sein. Weitere Neuheitbei der awk: Die Premium-PoS-Poster, hinterleuchtete, querformatige4/1-Plakate, die unmittelbar an Markteingängen aufgebautsind und damit entscheidende, letzte Kaufimpulse vermittelnsollen. Seit Juni steht das erste Netz (siehe Seite 27).Ein Augenmerk der Branche liegt auch auf dem weiteren Ausbauder digitalen Werbeträger. So kündigt die Wall AG an, weitere digitaleCity-Light-Poster in U-Bahnhöfen und digitale City-Light-Boardsim öffentlichen Straßenland aufzubauen. Zudem soll es neueWerbenetze geben. Prasse: „Diese können nach Zielgruppen, Werbedruckoder Points of Interest ausgesteuert werden.“Weitere HausaufgabenDabei ist vielen klar, dass noch Hausaufgaben anstehen. Die Harmonisierungder Aushangzeiten ist so eine, die Bereinigung derStandorte eine andere. Nicht nur die Plakatunion baut jährlich zahlreicheStellen ab, dienach heutigen Maßstäbennicht mehr rentabelzu vermarkten sind.Die meisten Anbieterunterziehen ihren Bestandeinem kontinuierlichenOptimierungsprozess.Wichtigaußerdem: eine Studieim Bereich der digitalenOut of Home-Medien,analog zur maPlakat und zur AMA.„Es obliegt derzeit demPlakatmittler, Nettoreichweitenzu prognostizierenund Währungsgewichtefürganz unterschiedlicheDigital-Signage-Formatezu entwickeln“,sagt Marcus Weischer.Zwar habe Jost vonBrandis dafür tragbareLösungen entwickelt.Aber: „GemeinsameWährungen würdender Branche insgesamtmehr helfen, sich alsgut messbare Medienalternativezu profilieren.“Helmut van RinsumEsther Raff, StröerMedia AG: „DieGattung muss ihreStärken besser ausspielen.Wir verkaufenBilder, die sich imUnterbewusstseineinbrennen“.Andreas Prasse, WallAG: „Ich bin zuversichtlich,dass wir diepositiven Marktanteilsgewinnevon Outof Home weitersteigern können und2014 die 6-Prozent-Hürde nehmen.“Andreas Schiefer,Plakatunion: „Um denStellenwert von Out ofHome-Medien weiterzu erhöhen, müssenwir bezüglich unsererüberzeugenden intermedialenLeistungs -fähigkeit lautertrommeln.“PLAKATIV I 4 I 2013


15Digitale Medien wollenDurchblick erleichternDie digitalen Out of Home-Medien fühlen sich unter Wert verkauft. Das neue Digital Media Institutsoll jetzt mehr Transparenz zu schaffen und einheitliche Regelungen einführen. Dazu gehtdie frisch gegründete Vermarktungsgemeinschaft United Digital Screens an den Start um neueKunden zu bringen. Damit könnte 2014 tatsächlich so etwas wie ein Durchbruch anstehen.Die Meldung in eigener Sache geizte nicht mit Superlativen. Als„Quantensprung in der Aussenwerbung“ wurde der Marktstart derersten beidseitigen digitalen LED-Werbeanlage“ angekündigt. Inder Tat stellt das von zwei österreichischen Firmen (aWs und PKEElectronics) entwickelte LED-Board eine technische Innovation dar,zumal bestehende Rolling Boards damit relativ zügig auf LED umgerüstetwerden können. Vor allem aber ist die Neuheit auch dafürbezeichnend, in welchem Spannungsfeld sich Digital Out of Homebewegt: Jede Innovation wird begeistert angepriesen, jede Verbesserunghat das Zeug, der gesamten Branche zum lang ersehntenDurchbruch zu verhelfen und dokumentiert doch gleichzeitigdurch ihre überschaubare Anzahl die ungeheure Fragmentierungdes gesamten Marktes. Die LED Werbeanlage made in Austria kannbislang auf sechs Stellen verweisen.Wie heterogen die Branche ist, belegen Zahlen, die soeben das BeratungsunternehmenSmart TV-Networks vorgelegt hat. Danachbefinden sich deutschlandweit rund 100.000 Bildschirme in derVermarktung, unter anderem an Flughäfen, in Raststätten, inU-Bahnen, Einkaufszentren und Fast-Food-Restaurants. Zusammenerzielen sie eine beachtliche Reichweite von 380 Millionen Bruttokontakten.„Digitale Out of Home-Medien können durch ihre Flexibilität,technische Zuverlässigkeit und die geringen Produktionskostennun auch zunehmend kritische Werbungtreibende überzeugen“,sagt Roland Schewior, Unitmanager Digitalmedia bei derUnited Ambient Media AG. „Erfreulicherweise werden sie verstärktals Verlängerung zu klassischen TV-Kampagnen eingesetzt.“Der hochdynamische DOOH-Markt präsentiert neue Angebote und technologischeInnovationen in schneller Serie. Aktuell baut die Wall AG ihr Berlin-weitesNetz an digitalen City-Light-Boards aus und rüstet sie auf doppelseitigeBelegung um.www.vispronet.deEinfach online bestellen, auf Wunsch auch OvernightIhr Online-ShopIn Sachen DruckIndividuell bedruckte WerbeundPräsentationsideen fürFirmenwerbung, Eventgestaltungsowie Messe- undLadenausstattungFahnenWerbeplanenWerbeschilderWerbeplanenBowflag ®Vispronet ® - Marke und Unternehmung der Sachsen Fahnen GmbH & Co. KG · Service-Hotline: +49 3578 359-4040Besuchen Sie uns!Viscom DüsseldorfHalle 8b Stand K20


16MEDIALEISTUNG OOHAngebote mit nationaler Abdeckung wie der Out of Home-Channel (OC)von Ströer verhelfen Digital Out of Home zum Durchbruch.Das Daten-Dickicht soll gelüftet werdenAllerdings muss der Werbungtreibende, der seine Kampagne überdigitale Out of Home-Kanäle zuspitzen will, auch viel Geduld undeine genaue Kenntnis des Marktes mitbringen. Denn so vielfältigdas Angebot ist, so schwierig ist es auch, sich hier einen Überblickzu verschaffen, wenn es um Zielgruppen und Reichweiten geht.Über Infoscreens und den Out of Home-Channel von Ströer lässtsich spielend eine nationale Abdeckung erreichen. Auch über dieNiederlassungen von Media Markt und Saturn lassen sich enormeReichweiten erzielen: Dort können nicht nur Spots auf den TV-Bildschirmen,sondern auch auf den ausliegenden Tablets und Notebooksgebucht werden. Wer aber tiefer in die Materie eintauchenwill, den erwartet viel Arbeit. „Er muss die einzelnen Anbieter abfragen,verschiedene Angebote einholen, muss recherchieren, aufwelcher Basis die einzelnen Mediadaten beruhen und dann seineEntscheidung treffen“, sagt Frank Goldberg, Geschäftsführer vonSmart TV-Networks. Ein ziemlicher Wildwuchs sei das.DMI will Standards und Vergleichbarkeit sichernJetzt soll das Dickicht nach und nach gelichtet werden. Dazu sollbeispielsweise das frisch gegründete Digital Media Institut (DMI)betragen. Das DMI versteht sich als Forum für Entscheider aussämtlichen Bereichen der digitalen Medien und hat sich zum Zielgesetzt, Digital Out of Home zu einer eigenständigen Mediengattungzu entwickeln. Das beinhaltet die bislang so schmerzlich vermissteeinheitliche Marktforschung, die Entwicklung integrierterdigitaler Kommunikationskonzepte, Forschung und Schulungsangebote.Noch in diesem Herbst wird es eine Reihe von Workshopsgeben, die sich mit den Standards auseinandersetzen. Im Vorstandsitzen unter anderen der Werber Hubertus von Lobenstein sowieVertreter von Ströer, Media-Saturn, der Deutschen Telekom undTank & Rast. Auch der Beirat ist prominent besetzt: mit den MediaexpertenMarcus Weischer und Thomas Koch. „Das DMI will für dieEinhaltung der Standards und somit für eine Vergleichbarkeit derunterschiedlichen Netze sorgen“, sagt eine Sprecherin von Media-Saturn. „Diese Standards sehen wir als wesentlichen Schritt in derEntwicklung vom Ambient Medium hin zu einem etablierten Mediumim Markt.“ Motto: Es darf nicht sein, dass die Entwicklung einervielversprechenden Branche aufgrund der mangelnden Transparenzund Einheitlichkeit nur langsam voranschreitet.Neue Vermarktungskooperation von DOOH-AnbieternDas DMI ist das eine Standbein, das Digital Out of Home endlichden ersehnten Schub versetzen soll. Das andere ist die neu gegründeteVermarktungskooperation United Digital Screens. Wie beimAudiovermarkter RMS haben sich hier Anbieter zusammengeschlossen,um ihre digitalen Screens gemeinsam unter einem Dachanzubieten. Zehn Unternehmen sind inzwischen dabei, darunterMedia-Saturn und Tank & Rast. Die Geschäfte führt Claudius vonSoos, bislang Leiter Vertrieb und Marketing bei der Out of Home-Abteilung der Deutschen Telekom. „Es wird unsere Aufgabe sein“,so von Soos, „Agenturen und Kunden davon zu überzeugen, dassDigital Out of Home einen besonders wertvollen Beitrag zum Kampagnenerfolgleisten kann.“ (siehe Interview). Die Planungsgesprächesind in vollem Gange, dem Vernehmen nach sollen bereits zweiKunden gebucht haben. Eine Website wird in Kürze freigeschaltet.Die Initiativen kommen zu einem Zeitpunkt, der günstig scheint.Der Ströer-Konzern hat mit viel Anstrengung ein bundesweites digitalesNetz aufgebaut – in Bahnhöfen und Einkaufszentren, womitnationale Werbungtreibende die von ihnen immer wieder reklamierteAbdeckung erreichen. Zudem zeichnen sich zwei wesentlicheTrends ab: Der Austausch klassischer Outdoorflächen durch digitaleScreens schreitet voran, zudem verlassen die Medien zunehmendihre geschlossenen Bereiche. „War in der Vergangenheit eingroßer Anteil der DOOH-Netze eher im geschlossenen Bereich desEinzelhandels zu finden, so verteilt sich heute eine homogen anmutendeStruktur von Anzeigenflächen auf alle Bereiche des öffentlichenLebens“, erklärt Frank Youssoffi, der mit Neo Advertising rund8.000 Bildschirme in Supermärkten, Kinos, Einkaufszentren, Reisebüros,Flugzeugen und Auto-Servicecentern vermarktet. Möglichwerde dies, weil die Anlagen immer günstiger werden und weilauch die klassischen Aussenwerber das Thema voran treiben. Yousoffi:„Weil sie ihr Netzwerk durch digitale Installationen ergänzen,gibt das dem Ganzen einen sehr professionellen Anstrich und dientdamit der ganzen Branche.“Branche mit hoher Taktzahl an InnovationenEine Branche, die heftig in Bewegung ist und mit hoher Taktzahl dieWelt der Werbungtreibenden mit immer wieder neuen Ideen undtechnischen Innovationen bereichert. United Ambient Media beispielsweiseist noch bis Jahresende damit beschäftigt, seine Kinoumfeldervollständig zu digitalisieren. Weitere, „nicht genannteUmfelder“, orakelt Schewior, seien „in Vorbereitung“. Neo Advertisingnimmt den Lebensmitteleinzelhandel ins Visier, verspricht dortNeuheiten. Die Wall AG treibt den Ausbau großer Bildschirme imöffentlichen Straßenverkehr voran. Eines der größten Projekte indiesem Bereich ist Fahrgast TV. Mitte Oktober soll der Erfolg desBerliner Fensters in München wiederholt werden. „Fahrgastinformationssystemewerden in Zukunft zu einer Selbstverständlichkeitim städtischen Nahverkehr werden“, sagt Andreas Orth, Geschäftsführerdes Berliner und Münchner Fensters. „Ihre Verbreitung imBundesgebiet wird vielleicht keinem Flächenbrand gleichen, in dennächsten Jahren aber doch entscheidend voran getrieben werden.“Das könnte auch für die gesamte Digital Out of Home-Branche gelten.Kein Flächenbrand, aber ein Feuer der Begeisterung, das nachund nach auf die Werbungtreibenden übergreifen soll. Die technologischeEntwicklung spielt der Branche in die Hände. Je günstigerBildschirme und Software werden, je schneller die Übertragungsratenim Internet, umso dichter wird das Angebot digitaler Screens.Auch im Außenbereich. Bislang spielt sich das DOOH-Angebot –Flughäfen und Bahnhöfe mit eingerechnet – überwiegend in überdachten,abgeschlossenen Bereichen ab. Noch. „Das Bild wird sichschlagartig wandeln, wenn die Technik noch kostengünstigerwird“, sagt Goldberg. „Dann werden sich die digitalen Medienganz schnell auf den öffentlichen Raum ausbreiten.“Helmut van RinsumPLAKATIV I 4 I 2013


18MEDIALEISTUNG OOHModern, einprägsam, sympathisch – sourteilt die Bevölkerung über die Motivevon „Aussenwerbung trifft. Jeden“.Mit exzellenter Kreation und optimalerPlanung erzielt die Kampagne in nurdrei Wochen Top-Werte bei Recall undRecognition.Erfolgsstory in Daten,Fakten und Farben„Aussenwerbung trifft. Jeden“: Die Gattungskampagnedes FAW erzielt Top-Werte in deröffentlichen Werbewirkung und beweist hohesAktivierungspotenzial in der Kernzielgruppe.Parallel zum zweiten Flight der Kampagnestellt der Verband die Ergebnisse der begleitendenForschung vor.„Aussenwerbung trifft. Jeden.“ Das gibt es nun auch schriftlich: DerFachverband Aussenwerbung e.V. (FAW) hat die Wirkung seinerneuen Gattungskampagne in einer Broschüre dokumentiert. Eine„Erfolgsstory in Daten, Fakten und Farben“, die der Verband in diesenTagen mit dem zweiten Flight der Kampagne wiederholt. Auchauf der Microsite www.trifft-jeden.de stehen die Ergebnisse zumDownload bereit, neben neuen Beispielen erfolgreicher Out ofHome-Kampagnen. 3 Wörter, 4 Motive mit einem fulminantenFarbflash auf reinem Weiß: So ist „Aussenwerbung trifft. Jeden.“ am11. Januar dieses Jahres erstmals an die Öffentlichkeit getreten, aufzehntausenden von Plakatflächen und digitalen Out of Home-Medienin ganz Deutschland. Schon nach einer Woche erzielt die Kampagnein der Bevölkerung eine ungestützte Erinnerung von knapp30 Prozent und steigert sich bis zum Ende des auf drei Wochen angelegtenAuftritts auf das Top-Niveau von 45 Prozent Recall und 64Prozent Recognition, das noch Wochen nach Kampagnenende ungebrochenanhält. (*).Zur Nachahmung empfohlen„Unser Ziel war es, Profil und Wahrnehmung der Out of Home-Medienin der Kernzielgruppe Mediaentscheider und Kreative zuschärfen, indem wir ihnen dieses Potenzial unmittelbar vor Augenführen“, erklärt FAW-Geschäftsführer Jochen C. Gutzeit. „Am Beispielunserer ‚Musterkampagne‘ können wir nun nachweisen, wiesich mit exzellenter Kreation und optimaler Planung Bestnoten inder Werbewirkung erzielen lassen – und dies Werbekunden wärmstenszur Nachahmung empfehlen.“Unausweichlich, nachhaltig und mit außergewöhnlichem Impacthat „Aussenwerbung trifft. Jeden“ die Stärken der Kommunikationim öffentlichen Raum sichtbar gemacht. In der breiten Bevölkerungerfährt die Kampagne große Zustimmung, sie gilt unter anderemals „modern“, „einprägsam“ und „sympathisch“.PLAKATIV I 4 I 2013


21Hier lebt Plakat vom optimalen Umgang mit dem TextKommunikationsziele und Wirkungsaspekte wurden bei der Beurteilungebenso berücksichtigt wie die generelle Vorgehensweise beider Media-Strategie, die Einbeziehung spezieller Media-Ideen unddie Umsetzung der einzelnen Maßnahmen. „Hier lebt Plakat malnicht von der normalerweise notwendigen ‚plakativen‘ Visualisierung,sondern von dem optimalen Umgang mit dem Text als der eigentlichenund dominanten Botschaft, die vor allem einem gefallenmuss, der Zielgruppe“, so Hofsäss.Selbst Branchenexperten sind sich nicht immer einig, wann Werbungals sexistisch gilt. Eine Umfrage des Magazins OnetoOne unterWerbern und Werbungtreibenden Anfang des Jahres zeigt, wiesehr die Meinungen auseinandergehen. Während Sandra Prömelvon Saalto das Thema feinfühliger angehen möchte, sagen anderewie Medienprofi Thomas Koch von TK-One, dass die deutsche Werbungkeinesfalls sexistisch ist. Den AXE-Machern ist diese Diskussionnur recht: Sie hält ihre Kampagne im Gespräch.Stefanie RossnerDie Erfolgsgeschichte von AXE beginnt mit einem Werbeslogan, der sich wie kaum ein zweiter ins kollektive Gedächtnis brannte: „AXE.Der Duft, der Frauen provoziert“. Das war 1985 - Geburtsjahr von AXE in Deutschland und der Anfang einer langen Reihe innovativer,unterhaltsamer, teilweise provokanter Kampagnen. Rund 90 Werbekampagnen später ist AXE längst vom Massenprodukt zu einer Markeavanciert, die höchste Bekanntheit und Akzeptanz in der jungen, männlichen Zielgruppe genießt. Kleine AXE-Zeitreise der letzten Jahre:Dark Temptation (2009), AXE Dry (2010), AXE Rise Up (2010), AXE Excite (2013).Out of Home-Erfolg nach PlanOliver Linge, 41, Group Head Mediaplanung bei der Mindshare GmbH, betreut nicht nur die Marke Axe, sondernauch Rexona, Dove, Viss, Domestos oder Coral. Für ihn gibt es einen einfachen 10-Punkte-Plan, wie Out of Home-Kampagnen erfolgreich werden.1. Die Grenzen von Plakat im Auge behalten: Durch dieflüchtige Wahrnehmung von Plakat ist das Medium tendenzielleher ungeeignet für erklärungsbedürftige Produkteund komplexe Sachverhalte, d.h. einfache undsimple Botschaften kommunizieren!2. Die Auswahl der Städte in Abhängigkeit der Zielgruppenselektieren; sind zum Beispiel urbane Zielgruppen fürTop Down-Approach oder Familien mit Kindern für BottomUp-Approach geeignet?3. Die Auswahl der Plakatmedien in Abhängigkeit der unterschiedlichenZielgruppen selektieren (z.B. City-Light-Boards eher für Autofahrer, Plakatmedien im öffentlichenNahverkehr wie City-Light-Poster an S- und U-Bahnen fürSchüler, Studenten und Berufstätige)4. Die Saisonalität bei der Selektion der Werbeträger berücksichtigen,d.h. eine Kampagne, die in den Wintermonatengeplant ist, sollte be- und hinterleuchteten Plakatmedieneine größere Bedeutung zukommen lassen. DerGrund: Das Plakat hat bei fehlender Beleuchtung in derDunkelheit gegebenenfalls keine Wirkung und verliert damitsignifikant an nicht kompensierbarer Leistung.5. Um eine gewisse Qualitätssicherung bei der Belegungvon Individualmedien wie Großflächen und Ganzsäulensicherzustellen, sollten Benchmarks definiert werden.6. Mit einem ausreichenden zeitlichen Vorlauf planen,insbesondere wenn klare Vorgaben bezüglich des Einsatzzeitraumesvom Kunden vorgegeben werden. Geschiehtdies nicht, hat das Konsequenzen für die Planung: Wennaufgrund von Engpässen die Medien in den Wunschzeiträumennicht mehr verfügbar sind, muss man im Zweifelauf andere - für die Aufgabenstellung suboptimale - Werbeträgerausweichen oder gar Zeiträume ganz verschieben.Das kann einem dann das Kampagnentiming im Zusammenspielmit den anderen Medien durcheinanderwirbeln.7. Kreative Sonderumsetzungen oder -installationen amWerbeträger akzentuiert ausspielen, wenn es zur Ideepasst, um die Marke bzw. das Produkt zu inszenieren unddie talkablity und PR-ability zu erhöhen. (Achtung: Kosten-/Wirkungsverhältnisabwägen!)8. Wenn es die Kreation bzw. Kampagnenideeerlaubt, sollten die Motiveinhaltlich auf die Plakatumfelder angepasstsein. Das Plakatmotiv erhältdamit einen situativen Bezug unddas erhöht signifikant die Relevanzund die Aufmerksamkeit in der Zielgruppe.(siehe AXE Final Edition!)9. Nutzung von digitalen Werbeträgern in Ergänzung,um je nach Zielsetzung digitales Stand- oder Bewegtbildin die Plakatkampagne zu integrieren. Aber Achtung: Diemeisten digitalen Werbeträger laufen ohne Ton. Falls mansich für Plakat-Bewegtbild entscheidet, sollten die Spotsentsprechend adaptiert werden, so dass das inhaltlicheVerständnis auch ohne Audiosignal gewährleistet werdenkann.10. Ambient Media als sinnvolle Ergänzung zumklassischen Plakat einbeziehen, um die Kampagnenideenoch weiter in die Lebenswelten der Zielgruppehineinzutragen. (z. B. Fitnessstudio, Bars,Kneipen, Universitäten). Zeitlich parallel zur klassischenOut of Home-Kampagne einsetzen, um Synergieeffekteauszuschöpfen.Oliver Linge, Group Head der für diePlanung der AXE-Kampagne verantwortlichenAgentur Mindshare, hatbeim Umgang mit Out of Home-Werbung medientypische Gegebenheitenimmer im Blick.PLAKATIV I 4 I 2013


22MEDIALEISTUNG OOHWirknachweisfür Großfläche & Co.Mit „ATLAS“ legt Ströer die erste Werbewirkungsstudie für klassische Out of Home-Medien imStraßenverkehr vor. Die aufwändige Untersuchung bezieht sich zwar vorerst nur auf die Autofahrer,in Bezug auf diese Zielgruppe kann sie aber bereits eine wertvolle Planungshilfe sein.„Im Aufbau und in der Entwicklung handelt es sich um eine sehrkomplexe Studie. In ihren Aussagen ist sie aber relativ einfach zu erklären,da sie in vielen Punkten nachvollziehbar ist.“ Georg Schotten,Direktor Marktforschung bei der Ströer Media AG, ist der Stolz,aber auch eine große Erleichterung anzumerken. Zum einen, weiles mit der ATLAS-Studie endlich gelungen ist, eine repräsentativeUntersuchung zur Wirkung von klassischen Out of Home-Medienzu realisieren. Zum anderen, weil die Ergebnisse auch noch bestätigen,was die Branche schon immer gewusst hat, aber bislangnicht eindeutig belegen konnte: Aussenwerbung hat eine nachweislicheWirkung – zumindest bei den Autofahrern. Denn: ATLASkonzentriert sich ausschließlich auf die PKW-Lenker im Straßenverkehr.„Wir wollten speziell untersuchen, was passiert, wenn man aneinem Aussenwerbemedium vorbeifährt und somit nur einen kurzenKontakt zum Werbeträger hat“, betont Ströer-Mann Schotten.Doch schon bei der Entwicklung des Studiendesigns wurde klar,dass es utopisch ist, diese Fragestellung in der realen Welt sauber zutesten. Denn es ist nahezu unmöglich, auf der Straße konstante, füralle Probanden identische Testbedingungen herzustellen.Um eine möglichst realitätsnahe Laborsituation zu kreieren, entwickelteStröer gemeinsam mit dem Berliner Institut eye square einKonzept, bei dem die Testpersonen auf einer virtuellen, etwa sechsminütigenStadtfahrt in einem Fahrsimulator verschiedene Motiveauf unterschiedlichen Werbeträgern passierten. Schotten: „Am Endeerhielten wir eine quasi-biotische Kontaktsituation unter kontrolliertenBedingungen, da alle dieselbe Strecke fuhren und sichdabei fast wie in einem richtigen Auto fühlten.“Mega-Light/CLB fällt am meisten aufDa die ATLAS-Studie nicht nur auf die Wirkung von Out of Homeallgemein, sondern der unterschiedlichen Formate – also Großfläche,Mega-Light, City-Light-Poster (CLP) und City-Light-Säule(CLS) – eingehen sollte, war eine relativ große Fallzahl an Studienteilnehmernnotwendig: Insgesamt nahmen rund 1100 Personenteil, die in 13 Gruppen aufgeteilt wurden. Um den Einfluss des Motivszu neutralisieren, wurden fünf Echt-Kampagnen deutschlandweitbekannter Marken gezeigt, die ungefähr ein Jahr alt waren.Diese Motive wurden auf den verschiedenen Werbeträgern rotiert.Während der Fahrt wurden schließlich mittels Eye Tracking die Augenbewegungender Probanden, die den Zweck der Untersuchungnicht kannten, erfasst. So hat beispielsweise bei der Kontaktwahrscheinlichkeitdas Mega-Light (City-Light-Board) am besten abgeschnitten:Im Schnitt zwei Drittel der Teilnehmer haben diesen Werbeträgergesehen, 56 Prozent die City-Light-Säule, etwa 45 Prozentdie Großfläche und das CLP. „Die Performance der Großfläche ist sicherlichdeshalb schwächer als die der Säule, weil sie teilweise pa-PLAKATIV I 4 I 2013


23Auf der Straße nicht möglich, im Labor schon: Anhand eines Fahrsimulators konntesichergestellt werden, dass alle Probanden identische Testbedingen hatten.rallel zur Fahrbahn positioniert ist“, erklärt Schotten. Auch in Bezugauf die Wahrnehmung lag das Mega-Light mit einer durchschnittlichenBetrachtungsdauer von knapp 1,6 Sekunden vorn, gefolgtvon der City-Light-Säule (1,1 Sekunden) und der Großfläche (0,7Sekunden). Mit einer Betrachtungsdauer von 0,5 Sekunden erzieltedas CLP dabei die kürzeste Aufmerksamkeit. „Diese Ergebnisse machendeutlich, dass die Größe und die Wechselbewegung einesWerbeträgers einen deutlichen Einfluss auf die Betrachtungsdauerhaben“, fährt der Ströer-Mann fort. „Dabei profitiert das Mega-Light sicherlich auch von seiner herausgehobenen Positionierungüber dem Verkehr.“Großfläche arbeitet perfekt für die ImagewerteIm Anschluss an die Fahrten im Simulator wurden bei den Probandenin Interviews verschiedene Wirkungsindikatoren aus den BereichenAwareness, Image und Impact abgefragt, wie ungestützteund gestützte Markenerinnerung, ungestützte Werbeerinnerung,Image oder Relevant Set. Fazit:: „Insgesamt rufen alle Werbeträgerim Test eine positive Werbewirkung hervor“, sagt Schotten.Im Einzelnen konnte unter anderem festgestellt werden, dass dieAwareness mit der Betrachtungsdauer und der Kontaktwahrscheinlichkeitder jeweiligen Werbeträger korreliert. So schneidet auchhier das Mega-Light sowohl bei der gestützten als auch bei der ungestütztenWerbeerinnerung vor der City-Light-Säule, der Großflächeund dem CLP am besten ab. Geht es aber darum, das Image, alsodas implizite Bild einer Marke, zu verändern, arbeitet die Großflächemit ihrem Standbild sogar noch besser als das Mega-Light.Schließlich wurde mithilfe von ATLAS noch deutlich, dass auch die„Insgesamt rufen alle Werbeträgerim Test eine positive Werbewirkunghervor“, erklärt Georg Schotten,Direktor Marktforschung bei derStröer Media AG. Dabei erwies sichvor allem das Mega-Light als besondersleistungsstark.Dirk Lüger, Leiter Service & Forschungbei Jost von Brandis, lobtdie kontrollierten und damit einheitlichenLaborbedingungen füralle getesteten Werbeträger undKreationen. Nicht nachvollziehenkann er allerdings das schwacheAbschneiden der City-Light-Posterin der Studie.„Der Anfang war sehr gut und sehrnotwendig“, findet Heiko Ottow.Allerdings bedauert der Prokuristder OMG Outdoor, dass bei derStudie nur Autofahrer und nichtauch die übrige mobile Bevölkerungberücksichtigt wurden. „Ichhoffe, Ströer macht hier weiter.“KEY FACTS ZUR ATLAS STUDIEZiel: Untersuchung der Wahrnehmung und Werbewirkung von Out ofHome-Medien im Straßenverkehr, speziell bei AutofahrernAUFTRAGGEBER: Ströer Media AGDIENSTLEISTER: eye square GmbH, BerlinSTICHPROBE:. N=1083. Führerscheininhaber. Alle Teilnehmer fuhren auf der gleichen Teststrecke.Art der erhobenen Daten: Simulierte Stadtfahrt im Fahrsimulator mitEye Tracking und anschließender computergestützter Befragung (Werbewirkungs-KPIs)Testmotive: fünf unterschiedliche Kreationen von Echtkampagnen bekannterMarkenTESTGRUPPEN- UND PARAMETER:. 13 Testgruppen. Es wurde eine Kreuzung der folgenden Parameter berücksichtigt:Verkehrsdichte, Kontakthäufigkeit, Motive, Werbeträger. Es wurde jeweils auch eine Marke abgefragt, die nicht in der Testfahrtzu sehen war und somit als Kontroll-/Nullmessung fungiert. Gezählt wurden nur gezielte Betrachtungen, die lang genug sind,damit das Bild im Gehirn auch aufgenommen wird.Werbeträgerdichte eine Rolle spielt: So gewann das CLP, das aufgrundseiner Größe insgesamt schwächer abschnitt, in den Testgruppenmit einer höheren Werbeträgerdichte entsprechendschneller an Wirkung.Argumentationshilfe pro Out of Home„Das Schöne an dieser Studie ist, dass sich je nach Kampagnenfokuseinzelne Ergebnisse wie Image, Impact oder Awareness herausziehenlassen“, fasst Schotten zusammen. Und: „Indem sie klareWirkungsnachweise erbringt, hilft die Studie auch bei der Argumentationin der Entscheidung für Out of Home.“Bei den Planern kommt das aufwändige Projekt im Grundsatz gutan. So lobt Dirk Lüger, Leiter Service & Forschung bei Jost von Brandis,„die kontrollierten – und damit einheitlichen Laborbedingungen– für alle getesteten Werbeträger und Kreationen“. Allerdingskommt seiner Ansicht nach nicht vollkommend überraschend,„dass in diesem Testdesign das ‚animierte Medium Mega-Light‘ beinahezu allen Messparametern und auch bei den sonstigen Werbewirkungsparameterndie höchsten Leistungswerte generiert“. Sowürden auch die JvB-eigenen Studien die generell hohe Leistungsfähigkeitder Wechsler im 18/1-Format belegen. Was Lüger jedochnicht nachvollziehen kann, ist die Erkenntnis, welche Medien dieungestützte Markenbekanntheit am ehesten steigern können. „GemäßATLAS schafft das CLP bei dieser Fragestellung einen Uplift inbestenfalls homöopathischer Dosis. Dieses Fazit teilen wir auf derBasis unserer eigenen Untersuchungen nicht.“Heiko Ottow, Prokurist bei der OMG Outdoor, begrüßt die ATLAS-Studie ebenfalls „als ersten Schritt in die richtige Richtung. Zum einenbringt sie eine neue Qualität in der Kundenberatung, indem siedie Wirkung von Out of Home belegt. Zum anderen ist sie ein gutesHilfsmittel im Bereich der Strategie, also bei der Auswahl der einzelnenWerbeträger.“ Jedoch bedauert Ottow, dass die Untersuchungsich ausschließlich auf die Autofahrer beschränkt und somit „dieübrige mobile Bevölkerung wie Fußgänger, Radfahrer oder ÖPNV-Nutzer nicht berücksichtigt“. Notwendig wäre eine Kombination,die den mobilen Menschen insgesamt abgreift, so Ottow weiter,und hofft, „dass Ströer hier weitermacht. Denn der Anfang war sehrgut und sehr notwendig.“Anja v. FraunbergPLAKATIV I 4 I 2013


24MEDIALEISTUNG OOHFoto: Iakov Kalinin/123rf.comPapstund PalmenDen Besuch des damaligenPapstes Benedikt XVIkündigte die ErzdiözeseFreiburg im Jahr 2011 miteiner Plakatkampagne an,die gezielt im Umfeld derkatholischen Bevölkerungplatziert wurde.Geomarketing optimiert die zielgruppengenaueSteuerung von Out of Home-Kampagnenund deren Kombination mit weiteren Mediakanälen.Ein Gastbeitrag von Rolf Küppers undAndreas KiechlePapst und Palmen – wo sind da denn die Gemeinsamkeiten, werdenSie fragen. Die Antwort ist einfach: Beides kann man inDeutschland antreffen! Nun ja, wir geben zu, so häufig sieht manhierzulande weder den Papst noch Palmen. Daher sind sowohl einPapstbesuch als auch ein Regenwald auf hiesigem Boden Anlass füreine besondere Plakatkampagne.Im Folgenden stellen wir dazu zwei Out of Home-Kampagnen vor:zum Papstbesuch 2011 in Freiburg und für den einzigen tropischenIndoor-Regenwald in Europa, „Tropical Islands“. In beiden Fällenwurden begleitende Mediakanäle genutzt, um die Zielgruppe zuerreichen, und alle Kanäle wurden mit Geomarketing-Maßnahmenoptimiert.Ob eine Out of Home-Kampagne erfolgreich ist, hängt davon ab,ob sie die definierten Zielgruppen anspricht: Bildwelt und Tonalitätmüssen passen. Ebenso wichtig ist die crossmediale Ausrichtung,also die Nutzung mehrerer zielgruppengerechter Kanäle. Je wenigerStreuverluste dabei auftreten, desto effizienter sind die Werbemitteleingesetzt. Geomarketing ermöglicht eine sehr zielgruppengenaueSteuerung von Kampagnen und trägt damit wesentlichzum Erfolg bei.Unsere Beispiele veranschaulichen, wie Out-of-Home-Kampagnengeschickt mit weiteren Dialogkanälen kombiniert werden, die zurjeweiligen Zielgruppe passen. Beide Fälle haben gemeinsam, dassdie Sinus-Milieus in Kombination mit weiteren Daten den Weg zurZielgruppe weisen und damit zu einer auf die Zielgruppe abgestimmtenKommunikation beitragen.Beispiel 1:Plakatkampagne „Papstbesuchin Freiburg“KUNDE: Erzdiözese FreiburgMASSNAHMEN: Plakat und MailingSchon im Vorfeld des Papstbesuchs in Deutschland startete die ErzdiözeseFreiburg eine Plakatkampagne – mit dem Ziel, möglichstviele Neuspender für die Initiative „Wert-volle-Zukunft“ zu gewinnenund gleichzeitig das Image der Erzdiözese zu pflegen. WesentlicheHerausforderungen waren, dass die Diözese keine Erfahrungenmit Plakatwerbung hatte und insbesondere Katholiken mit hoherKaufkraft zur Spende aufrufen wollte. Gemeinsam ist es micromund PosterSelect gelungen, genau diese Zielgruppe zu erreichen,und zwar mit überschaubarem Budget und möglichst geringenStreuverlusten. Die Erfahrungen mit dieser Plakatkampagne warenso positiv, dass die Erzdiözese entschied, anlässlich des Besuchs desdamaligen Papstes Benedikt XVI. in Freiburg im Juni 2011 erneut eineOut of Home-Kampagne durchzuführen.PLAKATIV I 4 I 2013


25NEUE STUDIE BEST4PLANNING AUF ROADSHOWAn die Stelle der Typologie der Wünsche und der Verbraucher-Analyse (VA) trittbest4planning: Die gemeinsame große Markt-Media-Studie der vier größten deutschenZeitschriftenverlage zeichnet ein repräsentatives Bild der deutschen Gesellschaft,gibt Auskunft zu Markenpräferenzen, Produktvorlieben, Lebenssituationenund Mediennutzung. Darüber hinaus eröffnet die neue Studie viele weitere Informationenzur zielgruppengenauen Ansprache von Verbrauchern.best4planning wird im November im Rahmen einer kostenfreien Veranstaltungsreihein Düsseldorf, Nürnberg, Hamburg und Frankfurt vorgestellt. Anmeldungennimmt Stefanie Bader von Microm entgegen: s.bader@microm-online.deDazu erstellte das microm Consumer Marketing im Vorfeld feinräumigeZielgruppenanalysen und identifizierte die Gebiete mit besondershohem Zielgruppen-Anteil. Zuerst wurde die Katholiken-Dichte in der Erzdiözese ausgewertet und ausgewiesen, anschließendwurden die Gebiete mit mikrogeographischen Daten wieKaufkraft und Geo-Milieus bewertet. Auf einer Karte wurden die Ergebnissedargestellt: Je dunkler die Marktzellen eingefärbt sind,desto höher ist der Zielgruppenanteil.Darauf basierend wählte PosterSelect die bestmöglichen Einzelmedienaus und belegte diese. Die endgültigen Standorte der Plakateim Spannungsfeld von ländlichen katholischen Gebieten und frequenzstarkenMediazentren wurden ebenfalls auf die Karte eingetragen.Ergänzt wurde die Einzelmedien-Selektion durch mobileWerbeträger (Litomobile) und kontaktstarke Netzmedien (Mega-Lights) in den Mediazentren. Neben den rund 1.200 Werbeflächenim Gebiet der Erzdiözese Freiburg wurden auch Werbeflächen inFrankreich und der Schweiz belegt.Dank der feinräumigen Zielgruppen-Clusterung und sorgfältigenAuswahl der Werbeträger im Zielgruppen-Umfeld wurden hoheReichweiten erzielt und das Werbebudget effizient genutzt: Bei derBevölkerung über 14 Jahren lag die Reichweite bei 55 Prozent beziehungsweise2,72 Millionen Menschen und mehr als 16 MillionenBlickkontakten. Auch die lokalen TV- und Printmedien berichtetenausführlich über die Kampagne, wodurch virale Effekte entstanden.Das Mailing erzielte außergewöhnlich hohen Response – gegenübernicht zielgruppenoptimierten Aussendungen verzeichnete dieErzdiözese einen Zuwachs von 250 Prozent. Insgesamt wurdenüber 200.000 Euro gespendet – ein überaus positives Ergebnis fürdie Erzdiözese.Die Autoren:Rolf Küppers, Director Solutions &Projects microm Micromarketing-Systeme und Consult GmbH.Andreas Kiechle, Leiter Strategieund UnternehmensentwicklungPosterSelect Media-Agentur fürAußenwerbung GmbH.Beispiel 2:Kampagne „Lebe die Tropen!“KUNDE: Tropical IslandsMASSNAHMEN: Plakat und Google AdwordsDas in Brandenburg gelegene Resort Tropical Islands ist ein attraktivesZiel, sowohl für einen Tagesaufenthalt als auch für einen Kurzurlaub:Dort gibt es nicht nur Palmen, sondern auch eine einzigartigeSauna- und Spalandschaft sowie mehrere hochwertige tropischeBars und Restaurants. Eine Kampagnenutzt Plakate und Google Adwords,um speziell Tagesgäste aus dem relevantenEinzugsbereich zu gewinnen.Die Struktur der Tagesgäste wurde durcheine Gästebefragung ermittelt, dabeiwurden vier Milieus strategisch in denFokus genommen: „Liberal-Intellektuelle“,„Performer“, „Expeditive“ sowie„Adaptiv-Pragmatische“. Anschließendgalt es herauszufinden, wo im GroßraumBerlin diese Milieus besonders stark vertretensind. Die Ergebnisse der Identifizierungwurden auf einer Karte abgebildet,die als Grundlage für die Auswahlder Plakatstandorte in Berlin genutztwurde.Ergänzend schaltete Tropical Islands eineMit Plakaten und Google AdwordsGoogle-Adwords-Kampagne. Mithilfewarb das Brandenburger Resortdes Optimierungs-Tools TargAd wurdenTropical Islands um Tagesgäste ausgezielt definierte Zielgruppen angesprochenund so Streuverluste vermieden.seinem Einzugsgebiet.Die Anzeige wurde auf Raster mit hohenZielgruppenanteilen eingeschränkt und damit priorisiert Nutzernangezeigt, die den fokussierten Milieus angehören und über einebestimmte Kaufkraft verfügen. Außerdem wurde das Einzugsgebietbegrenzt, so dass nur Nutzer angesprochen wurden, die Tropical Islandsin maximal 90 Minuten Fahrzeit erreichen. Zusätzliche Kriterienwaren eine Affinität für exotisches Kochen, da die Kampagnedie hochklassigen Restaurants des Resorts bewirbt, sowie Onlineaffinität.Zur Identifikation dieser Nutzer und potenziellen Besucher kamenGeo-Milieus und der Geo-VA zum Einsatz, deren Ergebnis auf einerKarte abgebildet wurde. Je dunkler dort die Einfärbung der Quadratewar, desto höher war der Gesamtpotenzialwert in diesem Gebiet– dieser setzt sich aus mehreren gewichteten Einzelindikatoren wieMilieuanteile und Onlineaffinität zusammen.Auf dieser Basis erfolgte die Auswahl der Gebiete, in denen die Adwordsgeschaltet wurden. Auf einer weiteren Karte war dann dieAnzahl der Impressionen im Großraum Berlin darstellbar, das heißt,wie oft eine Anzeige auf Suchergebnisseiten eingeblendet wurde.Je dunkler das Quadrat gefärbt war, desto häufiger wurde die Anzeigeim entsprechenden Gebiet angezeigt. Durch passende Keywordswurde die Zielgruppe auf eigens entwickelte Microsites geführt,die Tropical Islands ein zusätzliches Gästepotenzial erschließen.Die Kampagne läuft noch, aber bereits jetzt zeigt sich: Durch dieKonzentration auf relevante Zielgruppen und Einzugsgebietekonnten die Schaltkosten reduziert werden – und das bei gleichzeitigerErhöhung der Conversion-Rates und Ertragschancen für diegewonnen Leads. So wird die gewünschte Zielgruppe optimal erreicht.PLAKATIV I 4 I 2013


26MEDIALEISTUNG OOHUnterwegs in den KiezenSeit nunmehr fünf Jahren sind DIEDRAUSSENWERBER die Spezialisten der WallAG für den Markt lokaler Werbekundenin Berlin. Im PLAKATIV-Interview erklärtGeschäftsführer Dr. Marc Bieling, was ihnund sein Team von der großen Mutter Wallunterscheidet – und was sie verbindet.„Die Konzentration auf einzelne Medien und das lokaleGeschäft hat uns gut getan.“ Fazit von GeschäftsführerDr. Marc Bieling nach den ersten 5 Jahren der DRAUSSEN-WERBER.PLAKATIV: Warum gibt es DIE DRAUSSENWERBER?DR. MARC BIELING: DIE DRAUSSENWERBER wurden 2008 als100-prozentige Tochtergesellschaft der Wall AG gegründet, um eineigenes Angebot für lokal in Berlin ansässige Unternehmen zuschaffen. Dabei wollten wir uns besonders auf die traditionellenFormate der Außenwerbung, allen voran der Allgemeinanschlagauf der Litfaßsäule fokussieren. Wir betreuen pro Jahr weit mehr als2.000 Kunden bei Dauer- und Hinweiswerbung und mehrere hundertKunden in der Plakatwerbung. Die Mehrheit von ihnenstammt aus dem Kultur- und Veranstaltungsbereich.DIE DRAUSSENWERBER treten eigenständig auf. Gleichzeitig könnenwir Dank der Berliner Kollegen von WallDecaux aber auch komplexeAußenwerbelösungen für unsere Kunden umsetzen.PLAKATIV: Was können Die Draussenwerber besser als die Wall AG?BIELING: Wir sind ganz klar auf den kleinteiligen Berliner Markt mitseinen besonderen Bedürfnissen spezialisiert. Wir bedienen auchkleine Kunden mit individuellen Lösungen, z. B. mit kleinen Formaten.Durch eine gute lokale Aussteuerung erreichen unsere Kundenihre mobilen Zielgruppen dort, wo sie sich bewegen. Draussen.Besser können wir sicherlich: Kleben. Wir bewirtschaften, also beklebennämlich nicht nur die Werbeträger für die von uns selbst vermarktetenMedien der Plakat- und Dauerwerbung, sondern auchWerbeflächen, die in der Vertriebszuständigkeit von WallDecaux liegen.Dafür wird bei uns rund um die Uhr gearbeitet. Die „Schreibtischtäter“werden durch die Nachtschicht abgelöst, die nachts inden Berliner U-Bahnhöfen hinter den Gleisen plakatiert. Wenn dieKollegen früh morgens zurückkehren, holen sich bereits wieder dieersten Säulenanschläger ihre Plakate.Ansonsten arbeiten wir nicht besser, sondern schlichtweg anders.Wir sind zwangsläufig viel in der Stadt unterwegs. In den Kiezen,wie man in Berlin sagt. Über uns können die Kunden ganz lokalauch für sehr kleine Beträge Außenwerbung buchen. Das gehtschon bei 25 Euro für eine Wartehallen-Blende los und hört bei7.000 Euro für eine Kampagne auf einer Litfaß-Säule nicht auf.PLAKATIV I 4 I 2013


27ist. Damit können die Initiativen ihre Online-Aktivitäten optimal miteiner Außenwerbekampagne in die Berliner Kieze verlängern.Gesellschaftliches Engagement ist Teilunternehmerischen Handelns: Gemeinsammit dem Kooperationspartner Betterplacehaben DIE DRAUSSENWER-BER vor kurzem den Wettbewerb„Gute Tat mit Plakat“ für gemeinnützigeInitiativen in Berlin gestartet.Die Initiative „Berlin summt“ hat dieerste Runde des Wettbewerbs „GuteTat mit Plakat“ gewonnen und kannsich nun über eine kostenfreie stadtweiteKampagne freuen.Noch mehr Kundennähe: Zum 5-jährigenJubiläum feierten DIE DRAUSSEN-WERBER mit über 400 Gästen ein Sommerfestin Spandau.PLAKATIV: Wie sieht das Fazit nach den ersten 5 Jahren aus?BIELING: Die Konzentration auf einzelne Medien und das lokale Geschäfthat uns gut getan. Seit unserer Gründung sind unsere Werbeerlösenetto um insgesamt 25 Prozent angestiegen. Das ist vordem Hintergrund der allgemeinen Entwicklung des Medienmarktesund der besonders wettbewerbsintensiven Situation in Berlin einetolle Leistung des gesamten Teams. Wir wollen unseren Wachstumskursbeibehalten und den Berliner Medienmarkt weiter aktivgestalten.PLAKATIV: Und welche Veränderungen wird es in den nächsten 5Jahren geben?BIELING: Noch mehr Kundennähe. Was brauchen die lokalen Gewerbetreibenden?Wie erreichen die Kulturveranstalter die BerlinerEinwohner und Touristen? Wir haben viele Veränderungen erfolgreicheingeführt. Die Flexibilisierung von Netzen und die Differenzierungvon Preisen werden immer weiter entwickelt. Vor kurzemhaben wir unsere neue Website gestartet, damit sind wir schon sehrnah dran an einer barrierefreien Buchung. Aber eben nur fast. Hierwollen wir den Selektions- und Buchungsprozess für unsere Kundennoch weiter und deutlich vereinfachen.Pla.PLAKATIV: Welche Bedeutung hat die Förderung sozialer Projekte?BIELING: Wie bei der Wall AG, ist gesellschaftliches Engagementauch bei den DRAUSSENWERBERN zentraler Bestandteil unternehmerischenHandelns. Von der ersten Stunde an unterstützen wir Initiativenaus den Bereichen Bildung, Design, Architektur, Gesundheit,Stadtteilkultur und vieles mehr. Seit vier Jahren sind wir Partnerdes Kulturmarken-Awards, dem wichtigsten Wettbewerb für Kulturmanagementim deutschsprachigen Raum.Vor kurzem haben wir den Plakatwettbewerb „Gute Tat mit Plakat“gestartet. Mit unseren Kooperationspartnern vom SpendenportalBetterplace suchen wir gemeinnützige Initiativen, die in und fürBerlin arbeiten. Wenn sich eine Initiative auf berlin.betterplace.deregistriert hat, kann sie ein kreatives Plakat entwerfen. Eine Jurywählt alle zwei Monate aus allen Einsendungen einen Sieger aus.Der Gewinn ist eine stadtweite Plakatkampagne in Berlin, die inklusiveKreations-, Druck- und Medialeistungen ca. 20.000 Euro wertDAS MACHEN DIE DRAUSSENWERBERAus Berlin heraus unterstützen DIE DRAUSSENWERBER mit ihren mehr als 70 Mitarbeiterndie nationalen Verkaufsbüros von WallDecaux mit Backoffice-Aufgaben imBereich der lokalen Außenwerbung. Ihre Mitbewerber sind in erster Linie Radiosender,Tageszeitungen, Anzeigenblätter und Verzeichnismedien. In der Plakatwerbungstammen über 75 Prozent der Kunden aus dem Musik-, Entertainment- und Kulturbereich.Aber auch viele lokale Händler und Dienstleister, zum Beispiel aus dem Personal-und Gesundheitsbereich, zählen zum Kundenstamm. Auf dieser lokalen Ebeneist es Aufgabe DER DRAUSSENWERBER, einerseits Vorzüge ihrer Medienherauszustellen, andererseits im Sinne der Kunden auch medienübergreifend mitPartnern zusammenzuarbeiten, um den Mix-Gedanken zu fördern und gerade denlokalen Kunden die Möglichkeit zu bieten, die Erfolgswirkung verschiedener Medienzu kumulieren.Näher am POSDie awk AUSSENWERBUNG launcht den neuenWerbeträger POS Premium Poster.Unter dem Namen POS Premium Poster führt die awk AUSSENWERBUNG einenneuen Werbeträger am Point of Sale (POS) ein, der in Kombination mit derGroßfläche die Werbebotschaft noch näher an das gelistete Produkt bringt. AlsQuer-Variante des City-Light-Posters bietet das POS Premium Poster die Möglichkeit,die Motive von Großflächen am POS auch im Eingangsbereich der SB-Warenhäuser einzusetzen. Die hinterleuchteten 4/1-Poster sind in unmittelbarerNähe der Markteingänge im Sichtfeld der Einkaufswagenunterstände platziert.Die Positionierung im reizarmen Umfeld steigert das Produktinteresseund aktiviert den letzten entscheidenden Impuls vor dem Kauf, betont die awk.Seit Juni ist das erste Netz mit POS Premium-Postern an 31 Kaufland-Filialen in28 Städten buchbar. Bei kompletter Belegung in Ergänzung mit den18/1-Großflächen werden bis zu zwei Millionen Kunden pro Dekade erreicht.PLAKATIV I 4 I 2013


28MEDIALEISTUNG OOHInnovation am Flughafen Düsseldorf: Kunde Nokia nutzt wie andereUnternehmen der Mobilfunkbranche das neue DUS AD BOARD für einenAuftritt mit Eyecatcher-Garantie. (Foto: Flughafen Düsseldorf)Innovation am Flughafen Zürich: Über die aufwändige Screen-Installationad-e-motion lassen sich verschiedene Multimedia-Inhalte in diversen Formatenausstrahlen. (Foto: Clear Channel Schweiz AG)Airports bauenDigital-Formate ausSpektakuläre Inszenierungen, beeindruckende Größe: Die Flughäfen der Initiative Airport Mediainvestieren konsequent in die Innovationskraft von Digital Signage. Für die IAM passt das Premium-Mediumideal zum Werbeumfeld Flughafen und wirkt als zuverlässiger „Lockstoff“ mit immerwieder neuen Highlights auf Werbekunden wie Passagiere.Es wirkt täuschend echt – das neue 3D-Hologrammposter. Seit MitteJuli ist diese spektakuläre Werbeform an den Flughäfen Düsseldorf,Hamburg und Köln/Bonn im Einsatz. Das Besondere: Mittelsausgeklügelter Technik entsteht ein dreidimensionales Werbe-Erlebnis.Nicht nur in der Branche kommt das neue Format gut an. Erhebungendes Anbieters more ambient am Hamburg Airport zeigen,dass sich über 80 Prozent der Passagiere die Zeit nehmen dasWerbemotiv lange und intensiv zu betrachten.Digitale Medien sind aus der Werbe-Portfolio an Flughäfen nichtmehr wegzudenken. Am Flughafen Frankfurt beispielsweise liegtder Anteil digitaler Werbeflächen heute bei über 20 Prozent – Tendenzsteigend. „Digital Signage hat viele Vorteile“, sagt Olaf Jürgens,Sprecher der Initiative Airport Media (IAM), einem Zusammenschlussvon 17 Flughäfen im deutschsprachigen Raum. „UnsereWerbekunden schätzen kurze Vorlaufzeiten und Motivwechselsowie flexible Buchungsoptionen und kreative Umsetzungsmöglichkeiten.Zudem nehmen Fluggäste die digitalen Formate sehrgut wahr, die innovativen Ansätze überraschen immer wieder. Airportsund digitale Werbung – das passt einfach zusammen.“ Dasbelegt auch die Studie Digital Airport Stories. In der flughafenübergreifendenPassagierbefragung von JCDecaux gaben 90 Prozentder Fluggäste an, dass digitale Kommunikation am Airport ein idealesUmfeld findet. 84 Prozent bewerteten digitale Formate als aufmerksamkeitsstark,82 Prozent sehen in ihnen eine Aufwertung vonProdukten und Marken.Die Angebote werden größer, flexibler, individuellerDer Erfolg von Digital Signage an den Airports liegt in seiner Innnovationskraft.Regelmäßig erobern neue Formate den WerbestandortFlughafen. Sorgte im vergangenen Jahr noch der MetaTwistTowerin München in der Branche für Aufsehen, ist es in diesem Jahrunter anderem das DUS AD BOARD in Düsseldorf. Das neue Formatverspricht spektakuläre Inszenierungen von Werbebotschaften – inbeeindruckender Größe. Auf dem Flugsteig B in 4 x 4 großen Bildschirmeinheitenà 46 Zoll, seit Juli auch am zentralen Ausgang desBusiness-Flugsteigs A. Werbekunden können hier 10-, 20- oder30-Sekünder im gängigen 16:9-Format buchen, wahlweise in Full-HD oder 4K-Qualität. Ein prominentes Beispiel ist Sony. Die Elektronikmarkenutzt das einzigartige digitale Medium zur Bewerbungdes neuen Sony Xperia Z, indem sie den TV-Spot an den FlughafenPLAKATIV I 4 I 2013


Innovation am Flughafen Frankfurt: Der LED Motion Drive bietet mit fünf LED-Flächen entlang der Vorfahrt zum Terminal 1 eine digitale Bühnemit besonders kreativen Gestaltungsmöglichkeiten. (Foto: Media Frankfurt)verlängert. Weiterhin belegt Sony Werbebanner auf diversen Websitesund setzt auf eine crossmediale Verzahnung.Weltweite Airport-Premiere in FrankfurtDie kontinuierliche Digitalisierung seiner Werbeflächen hat MediaFrankfurt nun auch auf den Außenbereich des Flughafens Frankfurtausgeweitet: Seit Mai dieses Jahres sorgen fünf LED-Flächen entlangder Vorfahrt des Terminals 1 für Aufsehen. Die neuen Eye-Catchereröffnen Werbekunden eine innovative digitale Bühne für ihreMarken und Produkte. LED Motion Drive überzeugt mit besonderskreativen Gestaltungsspielräumen, zeitlichen Variationsmöglichkeitenund mit seinen Zahlen: Jährlich werden rund 13 Millionen Menschenauf der Terminal-Vorfahrt erreicht, davon ca. 9 Millionen vorwiegendabfliegende Passagiere. Unter ihnen über 40 Prozent Geschäftsreisende.„Mit dem LED Motion Drive haben wir unser Portfolioum ein Premium-Angebot gekonnt erweitert“, so SimoneSchwab, Geschäftsführerin von Media Frankfurt und Mitglied imBoard der Initiative Airport Media. „Von kurzfristigen Kampagnenbis zur exklusiven Belegung über einen bestimmten Zeitraum bietenwir unseren Werbekunden mit dem LED Motion Drive eine innovativeInszenierung ihrer Marke. Je nach Tageszeit und Wochentagkönnen wir die Kampagnen flexibel anpassen – so ist eine optimaleZielgruppenansprache garantiert.“Neue Produkte auch in der SchweizAuch der Flughafen Zürich setzt bewusst auf Innovation: Die neuestendigitalen Produkte von Clear Channel am Flughafen Zürich sindad-e-motion im Terminal 2, Digital Branding Media im Check-in 1sowie WiFi Sponsoring. ad-e-motion, eine Installation bestehendaus zweimal sieben großen LCD-Screens im Dock A sowie zweimaldrei seriell angeordneten Screens im Terminal 2, bietet die Möglichkeit,verschiedene Multimedia-Inhalte in diversen Formaten auszustrahlen:in Form von Standbildern, Animationen und Video-Spots.Eine Werbemöglichkeit mit unbeschränktem Kreativpotenzial, diemit Sicherheit die Aufmerksamkeit der einkommensstarken Geschäfts-und Ferienpassagiere auf sich zieht – 9,4 Millionen qualitativeKontakte pro Jahr. „Die vielen neuen Digital-Signage-Formatezeigen, welche Kraft in diesem Bereich steckt“, so Olaf Jürgens. „DigitaleFormate sind ein Premium-Medium, das ideal zum WerbeumfeldFlughafen passt. Ich bin mir sicher, dass die digitalen Werbeformatesich auch in Zukunft weiter entwickeln werden. Das bedeutet:noch mehr Auswahl für Werbekunden, passgenaue Lösungenund ein optimaler Werbe-Erfolg.“Pla.ÜBER DIE INITIATIVE AIRPORT MEDIA (IAM)Die Initiative Airport Media ist ein Zusammenschluss von Flughäfen imdeutschsprachigen Raum. Die IAM bündelt die Interessen der Flughafen-Vermarkter,um eine optimale Positionierung im Vergleich mit anderenMediengattungen zu erreichen und die Gattung Flughafenwerbungdurch übergreifende Marketingaktivitäten zu stärken. AlleMitglieder der IAM sind in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen(ADV) organisiert. Hinzu kommen die Flughäfen Wienund Zürich. Die 17 Flughäfen erreichen zusammen im deutschsprachigenRaum mehr als 200 Millionen Passagiere jährlich.WEITERE INFORMATIONEN:www.flughafenwerbung.dePLAKATIV I 4 I 2013


30ÜBER DIE GRENZEN SCHWEIZErster Auftritt füranimierte HD-Sujets auföffentlichem Grund:Pilotversuch mit CityePanel Full HD 70“am Zürcher Bellevue.Digital Out of Home in der Schweiz auf dem VormarschDer zweite Quantensprungin der digitalen AussenwerbungWer die neue Medienmitteilung der APG|SGA liest, staunt nichtschlecht: Im Buchungsfenster 2014 gewinnen die digitalen Produktelangsam Oberhand. Da ist zum Beispiel von Shopping ePanel,Event ePanel oder Mountain ePanel die Rede. Auch tauchen neuedigitale Spezialformate auf wie der Rail Beamer.Die größte Dynamik geht gegenwärtig von den ePanels aus. DieSchweizer Marktführerin lancierte die hochformatigen HD-Screensvor zwei Jahren in den großen Schweizer Bahnhöfen. Jetzt erobernsie alle wichtigen Knotenpunkte der Mobilität: die Einkaufszentren,die Bergbahnstationen der Schweizer Kurorte, die großen Eventhallen.Und – besonders wichtig für die Breitenwirkung der digitalenFormate – auch die Stadtzentren. „Wir sehen die Multiplizierungder ePanels und die Platzierung von digitalen Lösungen imöffentlichen Raum als zweiten Quantensprung im Digital Outof Home“, sagt Beat Holenstein von APG|SGA (Interview auf Seite32).Der erste Quantensprung war das riesige eBoard im Zürcher Hauptbahnhofim Jahr 2001. Als erster großer LED-Screen der SchweizerAussenwerbung sorgte das eBoard mit seinen 60 QuadratmeternQuerformat für Aufsehen weit über die Schweizer Grenzen hinaus.Im Jahr 2012 wurde das eBoard durch ein neues Board mit modernsterTechnik ersetzt - die Bilder werden nun in HD-Qualität ausgestrahlt.Weitere querformatige eBoards in großen Bahnhöfenfolgten.Exponentielles Wachstum von Digital Out of HomeTypisch für einen erfolgreichen Technologiesprung, setzte anschließendein exponentielles Wachstum der digitalen Formate ein. ImJahr 2006 lagen in der Schweiz die Umsätze von Digital Out ofHome noch bei eineinhalb Millionen Franken, 2007 erreichten sie6,3 Millionen, im Jahr 2010 knapp 9,9 Millionen Franken. Für 2013schätzen Price WaterhouseCoopers und Wilkofsky Gruen Associatesdie digitalen Umsätze auf 36,2 Millionen und für 2014 sogar auf55,2 Millionen. Wenn diese Schätzung stimmt, wird Digital Out ofHome in zwei Jahren bereits mehr als 10 Prozent der Schweizer Aussenwerbungausmachen. Diese eher optimistische Prognose dürftedavon abhängen, ob und in welchem Ausmaß die Digitalisierungim öffentlichen Raum tatsächlich Einzug hält.Standardisierung und Differenzierung der e-FormateWenn digitale Aussenwerbung nachhaltig Erfolg haben will,braucht sie Standards. „Standards sind das A und O, damit derMarkt erfolgreich aufgebaut werden kann. Wildwuchs ist das Letzte,was wir brauchen können“, sagt Beat Holenstein. So setzt dieAPG|SGA wie beim analogen Plakat auch im Digital Out of Homekonsequent auf einheitliche Formate. Der Kunde soll überall in derSchweiz mit identischen Seitenverhältnissen arbeiten können: DieProportionen der querformatigen eBoards sind immer 16:9, die derhochformatigen eBoards 9:16. Und der Loop für die Werbebot-PLAKATIV I 4 I 2013


31schaften auf den ePanels tickt überall im gleichen Rhythmus, mitsechs Sequenzen à 10 Sekunden pro Minute. Ob dieser Rhythmusauch im öffentlichen Raum durchgesetzt werden kann, ist allerdingsnoch offen. Auch sieht die äußere Gestaltung der Trägerschweizweit gleich oder ähnlich aus.Durchgesetzt hat sich auch eine Differenzierung der digitalen Botschaftenje nach Einsatzgebiet. An Wartepositionen sind längereLoops möglich, allenfalls angereichert mit Informationen, Meldungenoder Nachrichten. Dort, wo Passanten aber hin- und hereilen,sind die Kontakte naturgemäß flüchtiger. Hier werden die ePanelsmit raschen Sujetwechseln und kürzeren Loops eingesetzt.Digitale Formate erobern den öffentlichen RaumDie mannsgroßen LCD-Bildschirme der ePanels liefern HD-Qualitätin höchster Brillanz und erlauben animierte Sujets, die auch ausnächster Nähe scharf bleiben. Oft werden sie auf Augenhöhe montiertund intensivieren so den Dialog mit den Passanten: Ein idealesMedium für die Kreativen in den Werbeagenturen und für Kunden,die an besten Lagen Impact erzielen möchten.Zu den besten Lagen gehören nicht nur Bahnhöfe, Einkaufszentrenund Event-Hallen, sondern vor allem hoch frequentierte öffentlichePlätze. Doch im öffentlichen Raum hat sich die digitale Außenwerbungbisher schwer getan. Typischerweise wurden die ersten digitalenFormate in den SBB-Bahnhöfen lanciert. Dank langjährigerPartnerschaft stiess die Impacta APG|SGA auf offene Ohren bei denSBB-Leuten. Ein Auftakt im „geschützten“ Rahmen: viel Experimentierfreudeund wenige Regulierungen für das neue Medium. Ganzanders ist die Situation im öffentlichen Raum. Die digitalen Formatewecken Bedenken wegen der Verkehrssicherheit. Auch könnte dieauffällige Werbung das Stadtbild beeinträchtigen und Bürgerärgerprovozieren.Pilotprojekt City ePanel in Zürich gestartetIn Zusammenarbeit mit den Zürcher Behörden ist es nun derAPG|SGA gemeinsam mit Clear Channel gelungen, das Eis zu brechen.Am Bellevue-Platz und dem Escher-Wyss-Platz läuft gegenwärtigje ein Pilotprojekt mit einem City ePanel. Die APG|SGA betreibtdabei das ePanel am Bellevue, auf der großen Tram-Insel, einemder wichtigsten Mobilitätsknoten der Schweiz. Hier könnendie durchschnittlich 250.000 Einsteiger und Umsteiger erstmals imöffentlichen Raum auf Tuchfühlung gehen mit dem neuen digitalenFormat. Gleichzeitig gewinnen Behörden und die Aussenwerber Erkenntnisseüber die Akzeptanz für digitalisierte Werbung im Herzeneiner Stadt. Doch denkt man bereits weiter: Das City ePanel soll aufandere Städte ausstrahlen. Schließlich wurde das Format ideal aufdie eher engen Schweizer Verhältnisse abgestimmt. „Für uns ist eswichtig, auch bei den digitalen Produkten ein homogenes Angebotmit Breitenwirkung zu entwickeln“, sagt Beat Holenstein. Mit einergroßen Vorgabe: „Hardware und Betrieb der digitalen Aussenwerbungkosten viel Geld. Unsere ePanels und eBoards machen nur anden allerbesten Standorten mit den höchsten Frequenzen Sinn.Dort also, wo auch die Mehrfachnutzung garantiert ist.“Sprung in die Einkaufszentren und auf den BergMultipliziert wird das neue ePanel bereits in diversen Einkaufszentrenund in Bergbahnstationen von Schweizer Kurorten. Hier liegteine ähnliche Situation vor wie bei den SBB: Die Hürden für digitaleund animierte Werbebotschaften sind bei diesen privaten Partnernniedriger als im öffentlichen Raum. So ist es der APG|SGA gelungen,das neue digitale Format auch in die Innenräume der Einkaufszentrenzu bringen. Die klassischen Plakate müssen sich draußen mitden Zufahrten und den Parkgaragen begnügen. Dazu erklärt BeatHolenstein: „Wir konnten unsere Partner überzeugen, dass digitaleAussenwerbung im Innern der Malls ein Rundum-Glücklich-Paketbedeutet.“NEU: ShoppingePanel Full HD 70“im Hochformat9:16Loop: 60 SekundenSpotlänge: 10 bis50 SekundenStandorte: In denVerkaufshallen derEinkaufszentrenShopping Arena St.Gallen, EKZ CityWest Chur und EKZLadedorf Langendorf.NEU: MountainePanel Full HD 70“im Hochformat9:16Loop: 60 SekundenSpotlänge: 10 bis50 SekundenStandorte: In denTal- und Bergstationenvon Arosaund Lenzerheide.NEU: Event ePanelFull HD 82“ imHochformat 9:16Loop: 60 SekundenSpotlänge: 10 bis50 SekundenStandorte: Aufganglinks undrechts an besterLageNEU: Rail Beamerim S-BahnhofZürich HBLoop: 120 Sekunden,davon 34Sekunden Newsund MeteoSpotlänge: 5 bis76 SekundenStandorte: AnPerron-Wändenim HauptbahnhofZürich▹ ▹ ▹PLAKATIV I 4 I 2013


32ÜBER DIE GRENZEN SCHWEIZTASCHENPLANER 2014Die Angebote der APG|SGA auf einen Blick: Alle analogen und digitalen Formate.Konditionen. Forschungsstand. Technische Parameter.Das handliche Planungsinstrument für das Schweizer Out of Home Medium decktalle Bereiche und Einsatzgebiet ab: Städte, Agglomerationen, Strassen, Eisenbahn,S-Bahn, Autobusse, Einkaufszentren, Airport, Bergwelt. Ein unentbehrliches Hilfsmittelfür Mediaplaner.Als ePaper in verschiedenen Sprachversionen unter www.apgsga.ch zu finden.Konkret: für die Betreiber zusätzliche Einnahmen und die Möglichkeit,eigene Informationen zu platzieren. Für die Werbekunden einidealer Standort für ihre Botschaften ganz nahe am Point of Sale.Und für die Konsumenten ein animierender Reiz zum Shoppen.In den Kurorten Arosa und Lenzerheide haben es die ePanels in dieInnenräume der Bergbahnstationen geschafft. Dort, wo beim Wartendie Touristen und Skifahrer besonders empfänglich sind für Werbebotschaften.„Hier können wir neue Premiumkunden in Luxussegmentengewinnen“, sagt Holenstein. „Aber auch für den lokalenund regionalen Kunden ist das Angebot äußerst interessant. Er kannflexibel und völlig individuell buchen - einer der großen Vorzügevon Digital.“ Er ist überzeugt, dass weitere Bergbahnbetreiber inden Schweizer Alpen auf dem digitalen Pfad folgen werden.Event ePanels und maßgeschneiderte SpeziallösungenDigitales Neuland betritt die APG|SGA auch im Event-Bereich. Diespeziellen Event ePanel-Formate hängen im Inneren der riesigenHalle an den beiden Zugangstreppen zur größten multifunktionalenArena der Schweiz, dem Hallenstadion in Zürich. Noch größerist der neue Rail Beamer im Hauptbahnhof Zürich. Direkt an dieTunnelwand projiziert, leuchtet das digitale Spezialformat die aufdem Perron gegenüber wartenden Passagiere an.Mehr zu reden gibt gegenwärtig der Vorstoß der APG|SGA für ihreknapp acht Quadratmeter großen LED eBoards im Straßenraum.Bei den Behörden wurde eine Bewilligung eingereicht für siebengroße Full-HD Screens an den Ausfallstraßen von Zürich. Als Versuchsballonfür weitere Straßenstandorte anderswo in der Schweiz.Heimatschützer und Exponenten der Verkehrssicherheit haben bereitsihren Widerstand angekündigt. Dazu Beat Holenstein: „Wir habennoch einen weiten Weg vor uns in eine profitable digitale Zukunft.Aber es wird sich lohnen – auch auf der Straße spielt die Zukunftsmusikdigital.“„Dank der digitalen Formaten werden wirim Intermediawettbewerb weitere Marktanteile gewinnen.“Interview mit Beat Holenstein,Mitglied der APG|SGA Unternehmensleitungüber die gemeinsameZukunft von digitaler und klassischerAussenwerbung.PLAKATIV: Im Taschenplaner der APG|SGA für 2014 sind bereitsfast doppelt so viele digitale Angebote aufgeführt als imVorjahr. Ist jetzt endlich das digitale Zeitalter angebrochen?BEAT HOLENSTEIN: Tatsächlich ist es uns gelungen, nebenden Bahnhöfen weitere Einsatzgebiete zu erschließen. In diesemSinne erleben wir gegenwärtig den zweiten Quantensprungin der digitalen Aussenwerbung. Vor allem mit unserenmannshohen ePanels gehen wir nun in die Breite undkönnen unsere Partner von diesem neuen digitalen Top-Produktüberzeugen. Die Zeit ist reif und unsere digitalen Lösungensind auch technologisch bereit, neue Akzente in der Aussenwerbungund im öffentlichen Raum zu setzen.PLAKATIV: Wo sehen Sie die Stärken der digitalen Formate?HOLENSTEIN: Sie funktionieren um exponentielle Dimensionenschneller als analoge Medien. Wir können unseren Kundenbeispielsweise nicht nur Tagesfenster, sondern sogarStundenfenster öffnen für ihre Botschaften. Damit erreichenwir spezifische Mobilitäts-Gruppen zielgenauer denn je. Eineweitere Stärke sind die Möglichkeiten von animierten Sujetsund der zusätzliche Gewinn von Aufmerksamkeit. Toll gemachtedigitale Werbung ist ein kräftiger Blickfang mit hohemSympathiewert.PLAKATIV: Und was haben die Aussenwerber davon?HOLENSTEIN: Wir profitieren von einer höheren Wertschöpfungdurch Mehrfachnutzung an den besten Standorten. Ineinem Loop von sechzig Sekunden können sechs verschiedeneKunden je zehn Sekunden lang ihre animierte Botschaftplatzieren. Natürlich kosten die Investitionen in die komplexeTechnologie und den Betrieb auch viel mehr als eine analogePlakatfläche. Ausgaben, die aber nötig sind und sichlohnen werden.PLAKATIV: Wird die digitale Aussenwerbung das klassischePlakat irgendwann verdrängen?HOLENSTEIN: Analoge Papierplakate werden nie aussterben.Ein ePanel macht nur dort Sinn, wo es sich wirtschaftlichlohnt. Also ausschließlich an den allerbesten Lagen mit denhöchsten Frequenzen. Somit ergänzen sie an den besonders„heißen“ Spots der Mobilität die klassische Plakatierung aufideale Weise. Grundsätzlich gilt: Die digitalen Formaten verfügenüber die gleichen Stärken wie die analogen Plakate.Damit meine ich Spitzenwerte bezüglich Reichweite, Kon-Digital Out of Homeergänzt das klassischePlakat an denheißen Spots derMobilität auf idealeWeise, betont BeatHolenstein.takte und Impact. Zusätzlich kommen neue hinzu wie Flexibilitätund Animationen. Ich bin überzeugt davon, dass wirdank der digitalen Formate im Intermediawettbewerb weitereMarktanteile gewinnen werden.PLAKATIV: Im öffentlichen Raum sind digitale Formate heftigumstritten. Wie kompromissbereit ist APG|SGA gegenüberkritischen Behörden?HOLENSTEIN: Betreffend Standortwahl können und wollenwir keine Kompromisse machen. Die Qualität der Hardwareist eh kein Thema - aus eigenem Interesse setzen wir nur diebeste Technologie ein. Aber wir nehmen die Ängste der Städteund Gemeinden ernst. Viele Behörden wissen noch nicht,wie sie mit der Digitalisierung umgehen sollen. Hier gilt esaufzuklären und auch die möglichen Mehrwerte für eineStadt aufzuzeigen. Die Gemeinden können beispielsweisedie digitalen Werbeflächen auch als eigenen Kommunikationskanalnutzen, etwa für dringende Informationen an dieStadtbevölkerung.PLAKATIV: Jetzt tauchen aber gerade in kleineren Städten derSchweiz auch kleinere eBoards auf, die von lokalen Konkurrentender APG|SGA verkauft werden.HOLENSTEIN: Tatsächlich scheinen einige so etwas wie„Goldgräberstimmung“ zu verspüren. Leider nicht immerzugunsten der Branche. Denn durch qualitativ mindere unddadurch billige LED-Installationen werden Behörden und Bevölkerungverunsichert. Da sieht man Screens mit groben Pixeln,ohne Brillanz, unprofessionelle Animationen und Kundenaus dem Rotlichtmilieu. Folgerichtig regt sich auch Widerstand.Ich betone noch einmal: Digital muss allerhöchstenAnsprüchen genügen – in der Standortwahl, der Technologieund der Produktgestaltung.PLAKATIV I 4 I 2013


ÜBER DIE GRENZEN ÖSTERREICH 33Der OSA schafftTransparenz und ValiditätDer Outdoor Server Austria, Österreichs neue Leitwährungzur Planung und Analyse von Außenwerbekampagnen,ist seit Beginn dieses Jahres in „Amt und Würden“. Zeitfür ein erstes Resümee: Ein neuer Folder der Gewistazeigt, was der OSA leistet und wie die werbetreibendeWirtschaft davon profitiert.Mit Jahreswechsel 2013 hat die österreichische Außenwerbewirtschaftden Outdoor Server Austria (OSA) gelauncht. Mit dem ambitioniertenProjekt wurde erstmals ein zentrales Planungs- und Analysesystemfür die gesamte österreichische Außenwerbung und ihreWerbeträger geschaffen. Von Plakat und City Light über das RollingBoard bis hin zum Großplakat werden ausnahmslos alle Out ofHome-Werbeträger erfasst und bewertet. Dazu ebnet der OSAdurch sein neuartiges, valides Mess-System den Weg in den direktenLeistungsvergleich mit anderen Medien. In der Außenwerbungwerden nun nicht mehr Werbeflächen, sondern Werbekontakteeingekauft.„Es war eine der aufwändigsten Erhebungen zur Planung und Analysevon Außenwerbekampagen in der Geschichte der österrei-Gewista-CEO Karl Javurek:Der OSA macht Out ofHome-Kampagnen intramedialund intermedialvergleichbar.Hansjörg Hosp, COO derGewista, sieht Österreichbeim neuen Preismodelleuropaweit in einer Vor -reiterrolle.Unter die Lupe genommen: Der Outdoor Server Austria (OSA) erfasst undbewertet ausnahmslos alle Werbeträger der Außenwerbung in Österreich.chischen Außenwerbewirtschaft“, resümiert Gewista-CEO Karl Javurek,der wie Gewista-COO Hansjörg Hosp zu den Initiatoren desOSA gehört. „Mit dem Outdoor Server Austria, der unter Einbindungaller großen Mediaagenturen entwickelt wurde, stehen derwerbetreibenden Wirtschaft nun Leistungswerte von Out of Home-Kampagnen zur Verfügung, welche intramediale, aber auch intermedialeVergleiche zulassen. Mit der direkten Vergleichbarkeit mitanderen Mediengattungen wie TV, Print oder Online wird Außenwerbungaufgrund dieser neuen Informationen nicht nur national,sondern auch international für Kunden und Agenturen transparenter.“Zeigen, was Außenwerbung wirklich wert istIm Zuge der Umstellung vom bisherigen PWÖ-System zum OSAhat die Gewista eine dreimonatige Preisgarantie abgegeben, umdie Validität des neuen Systems zu untermauern, so Javurek weiter.„Die Testphase ist nun vorüber und wir haben das Feedback desMarktes sowie unsere eigenen Learnings, soweit es möglich war, indas System einfließen lassen um eine laufende Optimierung zu gewährleisten.“Ebenso kontinuierlich wird das Interesse der Werbekunden am OutdoorServer Austria wach gehalten. In einem neuen Folder der Gewistaist alles zum Thema OSA zusammengefasst; er wird an diewerbetreibende Wirtschaft verschickt, ist aber auch online unterwww.gewista.at abrufbar. Karl Javurek: „Was der Outdoor Serverkann und dass er ein wichtiger Schritt ist um zu zeigen, was Außenwerbungin Österreich wirklich wert ist, können wir nicht oft genugdarstellen.“Auch die internationale Vereinigung der Außenwerbewirtschaft FE-PE beurteilt den OSA als wegweisend. Sie attestiert Österreich, „das▹ ▹ ▹PLAKATIV I 4 I 2013


34ÜBER DIE GRENZEN ÖSTERREICHweltweit fortschrittlichste System zur Messung des Publikumsvon Außenwerbung gestartet zu haben“ und siehtden OSA „als Turbo für die österreichische Außenwerbebrancheum die Einnahmen und Medienverwendung anzukurbeln,da die Außenwerbung als echte, mess- undplanbare Alternative zu Print, Fernsehen und Radio nunnoch präsenter und valider wird.“Der OSA revolutioniertdas gesamte PreismodellFür Gewista-COO Hansjörg Hosp ist „die wirklich revolutionäreNeuerung, dass mit der OSA-Einführung das gesamtePreismodell der Außenwerbewirtschaft umgestelltwurde. An Stelle des bisher üblichen Verkaufs von Standortenwerden nun Kampagnen nach Kontakten verrechnet.Wir sind hier in Österreich europaweit in einer Vorreiterstellung.Trotz der anfänglich notwendigen Lernprozesseund Anpassungen sind wir jedoch davon überzeugt, dassdies der einzige und richtige Weg für die Zukunft ist.“Der OSA generiert seine Daten aus drei Teiluntersuchungen,den „Säulen“, die laufend evaluiert und aktualisiertwerden. Diese drei „Säulen“ sind:. die Frequenzlandschaft: Sie gibt Aufschluss über dieFrequenz der am jeweiligen Außenwerbeträger vorbeikommendenMenschen;. die GPS-Mobilitätsstudie: Sie gibt Aufschluss über dieMobilität der Menschen und einzelner Zielgruppen,. die „POSTAR“ –Standortbewertung: Sie gibt Aufschlussüber Position, Güte und Qualität des Werbeträgers.Hansjörg Hosp: „Der Outdoor Server Austria steht, kurzgesagt, für in dieser Form noch nie dagewesene Transparenzund Validität in der Außenwerbung.“1. Preis:Szene Salzburg,„SommerszeneJuli 2013“Kultur inszeniertAchtung: Jaguuaaaar!!Ein lang gezogener Schrei, dazu Beutetiere mit dickenKratzspuren: So wirbt der Zoo Salzburg für sein neues, innovativesJaguar-Haus und macht neugierig auf dessen Bewohner.Denn die Publikumslieblinge Bonita und Sir Williamglänzen ebenso wie die Pumas Winnie und Yagul undalle anderen tierischen Räuber auf den Plakaten durch Abwesenheit,haben allerdingsihre Spuren deutlichsichtbar hinterlassen.„Werbung soll Aufmerksamkeiterregen und zumNachdenken anregen.Das ist uns mit dieserKampagne gelungen“,freut sich Sabine Grebner,Geschäftsführerin vomZoo Salzburg. Die aufmerksamkeitsstarkeIdeeder Agentur dunkelblaufastschwarzwurde auf Litfaßsäulender ProgressAussenwerbung umgesetztund mit Hilfe einerMotorsäge nachgebildet.sich als MarkeSalzburger Kulturplakatpreis 2013 vergeben: Zum siebtenMal zeichnen Progress Aussenwerbung, Stadt und LandSalzburg und der ORF die besten Auftritte von Kunst und Kulturim öffentlichen Raum aus.„In Salzburg trällern sie Opern, aber sie können auch anders“, schreibt „Spiegel Online“über die Sommerszene Salzburg. Das „hungrige Avantgarde-Festival“ sei aktuell und experimentell,mutig, wild, verwegen, kurzum: die „intellektuelle, politische Alternative“ zu denetablierten Salzburger Festspielen. Ein solcher Charakter geht auch in der Werbung eigeneWege. Vor Beginn der diesjährigen Aufführungen machte die Sommerszene Salzburg mitknallroten Plakaten auf sich aufmerksam und ließ die Öffentlichkeit durch einen Blick aufden Kalender lediglich wissen, welche Tage im Juli für sie vorzumerken wären. So inszeniertsich eine Marke. Jetzt hat der selbstbewusste, extrem reduzierte Auftritt den ersten Platzbeim Salzburger Kulturplakatpreis 2013 belegt.Reduziert, auffallend. Und unverwechselbar zuzuordnen.„Dieser Preis ist verdient“, betont Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn und verweist auf dieebenso kreative wie auffallende Gestaltung: „Wie könnte die Zeitspanne eines Festivals besserumgesetzt werden?“ Professionell und verschmitzt, dabei aber keineswegs aalglatt, seidieses Plakat selbst „wie ein gelungenes Festival“. Kompliment auch von Professor SiegbertPLAKATIV I 4 I 2013


352. Preis: Stefan Zweig Centre Salzburg, „Zweigherbst“;Grafik-Design: Carola Wilkens, Berlin3. Preis: Salzburg Museum Neue Residenz,„Lotte Ranft – Farbe und Volumen“;Grafik-Design: Graficde’sign Pürstinger3. Preis: Verein Salzburger Literaturhaus,„4. Krimifest – Peng“; Grafik-Design: Heribert DanklPreis für das besteSonderformat:Museum der Moderne,„Alex KatzAusstellung“Stronegger. Vorsitzender der Jury des Kulturplakatpreises, an dieSommerszene und ihre kreative Leistung, mit der die entscheidendenVoraussetzungen für erfolgreiche Plakatwerbung bestens erfülltsind: „Reduziert auf wenige Akzente. Auffallend. Und unverwechselbarzuzuordnen“.Dies gilt freilich auch für die weiteren Gewinner, die bei der Preisverleihungam 18. September gewürdigt wurden. Den zweitenPlatz sprach die Jury dem „Zweigherbst“ zu. Das Plakat des StefanZweig Centre Salzburg lebe von seiner künstlerischen Anmutung,dem herausragenden illustrativen Stil und zeige trotzdem alle Elementewirksamer Werbung, heißt es in der Begründung.Litfaßsäule erstrahlt als GesamtkunstwerkDen dritten Platz teilen sich das Salzburg Museum Neue Residenzund der Verein Salzburger Literaturhaus. Hier gilt das Lob der Juryzum Einen der Werbung für eine Ausstellung der Malerin und BildhauerinLotte Ranft. Die harmonische Gestaltung von Ausschnitt,Typologie und Farbspektrum schaffe eine neue Einheit, „die einkünstlerisches Gesamtwerk mit plakativer Werbewirksamkeit kombiniert“.Weniger harmonisch, dafür genau auf den Punkt überzeugtzum Anderen das Literaturhaus mit einer „einfachen, stimmigenKomposition und klaren Struktur“ bei der Einladung zu seinemvierten Krimi-Fest. Da macht es schlicht „peng!“Wie schon 2012 wurde auch diesmal eine Auszeichnung für Sonderformateverliehen. Sie ging an das Museum der Moderne mit eineradäquaten Umsetzung für seine Alex Katz-Ausstellung. FließendeÜbergänge zwischen Kopfbedeckung und Litfaßkopf vermittelnden Eindruck eines harmonischen Ganzen, so die Jury. Dazu lassedas grafische Design „mit all seiner Plakativität und Werbewirksamkeitden Werbeträger Litfaßsäule als Gesamtkunstwerk erstrahlen.“Das Medium Plakat fördert Diskurs und DialogZum siebten Mal haben Progress Aussenwerbung, Stadt und LandSalzburg und der ORF heuer ihren Kulturplakatpreis vergeben. Diegemeinsame Initiative ist ein Bekenntnis zur engen Verbindung vonKultur und Plakat im Auftrag von Diskurs und Dialog im öffentlichenRaum. Die Entwicklung einer urbanen Out of Home-Landschaftfördere die Dialogkultur, sagt Mag. Ingrid Gordon-Tröger,Abteilungsvorständin Kultur der Stadt Salzburg. Denn sie diene derWerbung, vermittle gleichzeitig Kultur und schaffe Bürgernutzen.Für die Progress sind Kulturförderung und kulturelles EngagementTeil ihrer Unternehmenskultur. „Kunst ist Teil der öffentlichen Auseinandersetzung.Und gleichzeitig ist Plakat, ist Out of Home Vermittler,Mobilisator und Signalgeber für die Kunstvermittler und Institutionenselbst“, erklären Fred Kendlbacher und Dominik Sobotastellvertretend für alle Mitarbeiter des Salzburger Unternehmens.Längst hat sich der Kulturplakatpreis als „kreativitätsfördernde Institutionder besonderen Art“ etabliert, die Salzburger Kulturszene istengagiert dabei. Neben Geldpreisen erhalten die Gewinner Freiflächenfür eine Plakatierung und damit einen interessanten Anreiz zurFortsetzung ihrer „kreativen Öffentlichkeitsarbeit“. 2014, das stehtfest, wird es den nächsten Kulturplakatpreis geben.Pla.PLAKATIV I 4 I 2013


36WER?WO?WAS? Die wichtigsten Adressen für Out-of-Home-Media und Large PrintingSiebdruckbis 300 x 160 cm · 4-farbigFahnen und mehrGroßplakateDigitaldruckFon 02565 9311-0www.druckpunkt.de · info@druckpunkt.deAufblasbare WerbeträgerAIR promotion GmbHPostfach 1280D-27723 WorpswedeTel.: +49 / 421 / 80 28 81gk@air-promotion.dewww.air-promotion.de„ Entwicklung + Herstellung –Montage„ Bundesweite Standorte aufDächern von Tankstellen-ShopsAussenwerbungPOSTER mobil GmbHWerbeflächen auf Lkwsund Flugzeugenregional – national – internationalwww.postermobil.deDigitaldruckbis 5m Breite · turboschnellWerbetechnikLichtwerbung, Beschriftung, Schilder uvm.auf über 15.000 m 2ProduktionsflächeAWAG Fahnen & FahnenmastenInh. Alois Wagner e. 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(06 21) 3 22 56-0, Fax -20E-Mail: info@plakatdruck-ma.dewww.plakatdruck-ma.deStaudigl-Druck GmbH & Co. KGSchützenring 186609 DonauwörthTel.: 09 06 / 7008-0Fax: 09 06 / 70 08-200info@staudigl-druck.dewww.staudigl-druck.dete Neues DruckereigesellschaftmbH & Co. KGMülhauser Straße 15747906 KempenTel.: 02152/143-243Fax: 0 21 52 / 51 02 11kheuhsen@te-neues.dewww.te-neues.dePlakatleisten/Posterschienenwww.5-P.deww.5-P.de www.PLAKATLEISTEN.deww.PLAKATLEISTEN.de SiebdruckIFFLAND AGSchönauer Weg 2563571 GelnhausenTel. +49 (0) 60 51 / 97 20-0,Fax +49 (0) 60 51 / 97 20-22E-Mail: info@iffland.dewww.iffland.deFaszination in Format und FarbePLAKATIV I 4 I 2013


. MESSEN VISCOM 2013 37Messevorschau viscom(7. bis 9. November)Messe-HighlightsInnovative undintelligente Displaysim ÜberblickDie viscom ist in sechsOberthemen aufgeteilt,die alle Branchen dervisuellen Kommunikationabbilden.Die Neuheiten der Branche gibt es auf der viscom zu sehen.Erwartet werden rund 350 Aussteller und 12.000 Fachbesucher.PLAKATIV- Leser erhalten Gratis-Tickets für die europaweitgrößte Messe der werblichen Kommunikation.Alljährlich treffen sich Werbetechniker, Kreative und Marketingentscheideralternierend in Frankfurt und Düsseldorfauf der viscom, um die neuesten Herstellungsverfahren,Materialien und Lösungen in Augenschein zu nehmen.In diesem Jahr macht die Messe am Rhein Station. DieVeranstalterin, die Reed Exhibitions Deutschland GmbH,hat eine Reihe von Sonderveranstaltungen zu denKern themen vorbereitet:▹ ▹ ▹euromedia UniqueDie neue exklusive Display-ReiheDiese sechs Displays überzeugen auf den erstenBlick: Schwungvolle Auftritte im Überformatund klevere Ideen, die zum Wechseln anregen.RollUps, PopUps und Broschürenhalter– fordern Sie Ihren eigenen Prospekt an:FSGE_Communications@fujifilm.eu.Innovative Produkte zu kreieren ist unsereLeidenschaft. Wir investieren viel Zeit undEnergie, um zu verstehen, welche Produkteeinen Mehrwert bringen: für Sie und IhreKunden.Seien Sie individuell – mit unsereninnovativen Produkten.Wir freuen uns auf Ihrenviscom-Besuch an unseremStand E20 & 21 in Halle 8a!Broschüre zumDownloadWeitere Informationenwww.euromedia.dePOWER TO SUCCEEDPLAKATIV I 4 I 2013


38MESSEN VISCOM 2013Die Anapurna 2500ist der jüngste Neu -zugang in der Familieder digitalen Inkjet-Drucksysteme vonAgfa. Das Hybrid-Drucksystem für UVhärtendeDrucktintenverfügt über einautomatischesWartungssystem.Make me smileDer Wettbewerb „designmaker“ ist als Brückenschlag zwischender Kreativwirtschaft und der Werbetechnik gedacht. Die Auf -gabenstellung verlangt, dass das Design auf insgesamt zehn verschiedenenMedien (Digitaldruck, Vollverklebung, Leuchtkastenetc.) wirken muss. Das diesjährige Thema „make me smile“ lässtden Kreativen weitreichenden Spielraum für ihre Ideen. Die bestendrei Design-Ideen werden auf einer Sonderschau präsentiert.Die Display PoS Expo ist eine „Messe in der Messe“ für Herstellerund Zulieferer von Display-, PoS- und Verpackungslösungen. Gezeigtwerden Displays in allen Formen, Größen und Materialien,analog und digital, für den kurzzeitigen oder langfristigen Einsatz.Die innovativsten Lösungen werden mit dem SUPERSTARausgezeichnet. Bei der fünften Auflage des Wettbewerbs „EuropeanWrap Star“ kämpfen Car Wrapper aus der ganzen Welt umden Sieg. Bis zum großen Finale müssen fünf Runden überstandenwerden, dafür winken Preise in Höhe von insgesamt 120.000Euro. Gearbeitet wird mit Folien von 3M.Aussteller75 Aussteller gehören zur Warengruppe „Druck/Verfahren &Material“, 106 zu „Werbetechnik/Schilder- & Lichtreklame“, 6 zu„Out of Home Media“, 27 zu „Digital Signage“, 33 zu „DisplayPoS“ und 35 zu „Arbeitsmittel/Verfahren & Ausstattung“. Hiereine kleine Vorschau:Agfa Graphics(Halle 8b, Stand F30)Agfa will die neue Workflow- und Web-to-Print-Lösung Asanti wieauch die Digitaldruckmaschine Anapurna M2500 in Deutschlanddas erste Mal live zeigen. Das hybride UV-Drucksystem AnapurnaM2500 verarbeitet starre und flexible Materialien mit der Druckbreitevon 2,5 m und besticht durch exzellente Druckqualität,hohen Durchsatz und ein neu konzipiertes Tintensystem fürWeiß. Als Produktionszentrale organisiert Asanti die gesamteDatenaufbereitung von der Prüfung über das Color Managementbis zur Ausgabe der Druckdaten. Zusätzlich wird Agfa das digitaleSchneidsystem ARISTOMAT TL 1625 zeigen.Basys(Halle 8a, Stand H24)Der Lüneburger Display-Hersteller setzt dieses Jahr den Schwerpunktauf die Präsentation eines 70“ Informationsterminals fürden Outdoorbereich, die neuen digitalen Tresen-Displays HIGHLIGHT T und S sowie, als Weltneuheit, ein Multiscreen-Displaymit Leuchtfunktion.Brunner GmbH(Halle 8b, Stand H50/H60)Spandex (H. Brunner GmbH in Deutschland) präsentiert eineumfangreiche Auswahl von Hardwaresystemen, Inkjet-Materialien,Beschilderungssystemen und Spezialzubehör sämtlicherführender Marken der Branche.Canon/Océ(Halle 8a, Stand H31)Die neue SureColor SC-F2000 von Epson bedruckt ein weißesT-Shirt in nur 27 Sekunden und ein dunkles mit weißer und farbiger Tintein weniger als 2 Minuten.Der japanische Konzern will die neue Arizona 660 GT, die BürkleUV Lackieranlage LFC1300, das Nachverarbeitungssystem ProCutL2500 sowie die neue imagePROGRAF für Poster- und Plakatdrucklive vorführen. Der Fokus liegt auf der Produktivität derMaschinen.PLAKATIV I 4 I 2013


39Casio(Halle 8a, Stand H30)Die Japaner präsentieren sich mit ihrer Digital Signage Sparte. ImMittelpunkt stehen Projektoren mit quecksilberfreien Laser &LED-Hybrid-Lichtquellen, die sich mit einer Lebensdauer von biszu 20.000 Betriebsstunden ganz besonders für den Dauereinsatzeignen. Zudem zeigt Casio Anwendungen wie „Edge Blending“und „Stacking“ sowie die Integration von Projektionen inbewährte Werbe- und Präsentationsformen.Complott Papier Union GmbH(Halle 8a, Stand H61)Das Systemhaus für Großformatdrucksysteme präsentiert als Neuheitden Flachbettdrucker mit Rollenoption Jetrix KX7, der bis zu60 qm/h mit den vier Prozessfarben CMYK und Weiß produziert.Darüber hinaus werden neueste LED-UV-Inkjetdrucker von Durst,der Durst Omega 2, der Schneidetisch Topcut Bulmer PremiumcutELC sowie Software, Tinten und eine Auswahl an Druckmedienrund um Tapeten/Interieur und Beklebung von Sonderflächengezeigt (Fußboden/Wände/Fliesen etc.).Epson(Halle 8a, Stand H32/J32)Epson zeigt erstmals den neuen SureColor SC-F2000, den erstenEpson DTG-Drucker (Direct-To-Garment) für den Direktdruck aufT-Shirts. Die speziell entwickelte Tinte des Geräts ist nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert, rissfest und hautfreundlich. Anwenderentscheiden sich beim Erwerb der SureColor SC-F2000 fürein CMYK-Tintenset für weiße Textilien oder einem Set mit CMYKund bis zu zwei weißen Tinten für farbige und schwarzen Textilien.Der neue Epson SureColor SC-F2000 ist ab November imHandel verfügbar.ESC(Halle 8a, Stand F11)Das Europäische Siebdruckzentrum ESC aus Bad Salzuflen stelltsich dieses Jahr erstmalig unter dem Label ESC-Decotec vor. Gezeigtwerden zwei Neuheiten: Die ESC-Jetrix 1212FK UV-Digitaldruckanlagesowie das neue Transfersystem ESC-Trans-Slam fürden Textildruck. Darüber hinaus werden Digitaldrucksysteme wiedie Mimaki UJF-3042 für den kleinformatigen Bereich und dieuniversell einsetzbaren ESC-AT Siebdruckanlagen zu sehen sein.COVERS THE FULL RANGE OF LONG-LIFE OUTDOOR SIGNAGEAND HIGH-QUALITY INDOOR GRAPHICS“The Beauty”A TOP SPEED FOR BANNER OF 66.5 m²/ hEXCELLENT PRINT RESULTS ON PVC AT 33.1 m²/ hOUTSTANDING IMAGE QUALITY ON BACKLIT AT 9.5 m²/ hWITH Trust ITS NEW LOW ODORECO-SOLVENTandPrecisionTrustandPrecisionSales Office EMEASiemensstraße 9D-63263 Neu-Isenburg, Deutschlandwww.seiko-instruments.de


40MESSEN VISCOM 2013Fujifilm/Euromedia(Halle 8a, Stand E20/21)Fujifilm zeigt auf der viscom sein Hardware-Portfolio sowieMaterialien der Medienmarke euromedia. Zu sehen ist die FujifilmAcuity LED 1600 im Live-Betrieb. Das Drucksystem basiertauf einer Reihe von innovativen Fujifilm-Technologien und verfügtauch über eine Weiß- und Lackfunktion, mit der Akzentegesetzt werden können. Die Präsentation von Fujifilms Medienmarkeeuromedia beinhaltet ein Komplettangebot an hochqualitativenMedien.FachverbandMedienproduktioner e.V.(Halle 8a, Stand K42)In Kooperation mit der viscom, dem rgf und weiteren Partnernorganisiert der Fachverband Medienproduktioner e.V. (f:mp.) dieSonderschau „go visual“ mit einem Vortragsbereich, einer Ausstellungsflächeund einer Praxisdemonstration an einer Fassade,die im Laufe der Messe in diversen Optiken mit diversenMaterialien umgestaltet wird.Greenline Graphics(Halle 8b, Stand G51)Das Handelshaus Greenline Graphics mit Sitz in Kellinghusen lädtzur Premiere der Longier Hunter FP3750 ein. Das UV-Systemkann Platten mit bis zu 250 cm Breite mit einer Auflösung von1.080 dpi bedrucken und soll dank LED-Lampen bis zu 70%weniger Energie verbrauchen.Hewlett-PackardIgepa(Halle 8b, Stand F31)Die Igepa group wird dieses Mal auf ihrer 182 qm großen Standflächeden Schwerpunkt auf Plattenmaterialien, insbesondere aufdie Eigenmarke MasterBond, legen. Ebenfalls zu sehen sein werdendie neusten UV-Drucktechniken und Weiterverarbeitungs -systeme zur Bedruckung und Bearbeitung starrer und flexiblerDruckmedien.Marabu GmbH & Co. KG(Halle 8b, Stand F61)Der Druckfarbenspezialist Marabu stellt sein breites Produkt -sortiment an UV-härtenden, lösemittel- und wasserbasiertenDigitaldruckfarben sowie funktionelle und dekorative Flüssig -beschichtungen vor. Weiterhin erwarten den Messebesucher aufdem Marabu Stand interessante Live-Demonstrationen und die„Innovation Zone”, gefüllt mit den neusten Lösungen.Mimaki(Halle 8a, Stand H31)Der japanische Hersteller wird neben den klassischen werbetechnischenund industriellen Anwendungen den stark wachsendenMarkt der „Softsigns“, sprich textiler Werbeträger, in den Messemittelpunktstellen. Anhand der erstmalig ausgestellten neuenProduktionsmaschinen und Softwarelösungen – darunter derLösemitteldrucker JV400-SUV, der UV-LED Rollendrucker UJV500,die großformatige UV-Flachbettdruckanlage JFX500, der CG-SR3Schneideplotter sowie die RIP-Software RasterLink 6 – demonstriertMimaki die vielfältigen technischen Möglichkeiten derInnen- und Außenwerbung. Speziell für den Textildruck stelltMimaki das Können der Sublimationsdruckerreihen TS500, TS34und TPC100 mit integriertem Schneidplotter sowie denJV5–320DS für den Direkt- und Transferdruck unter Beweis.(Halle 8a, Stand H21)Die Amerikaner haben eine Palette vonFlachbett- und Rolle-zu-Rolle-Großformatdruckernim Gepäck. Auch Live-Produktionsdemos auf HP Latex-Druckern werden geboten.Der UJV500–160 vonMimaki wurde erstmalsauf der FESPAvorgestellt. Derpreiswerte UV-Druckerpunktet mit einemschnellen Durchsatzvon bis zu 60 qm/h.PLAKATIV I 4 I 2013


41Multiplot(Halle 8b, Stand H20)Die Multi-Plot Europe GmbH will gemeinsam mit dem WirkwarenherstellerGeorg + Otto Friedrich einen Produktmix aus hochwertigenTextildruckmaschinen, Finishing-Lösungen, Textilienund vielseitigen Stoffen präsentieren. So werden beispielsweisedie Druckmaschinen Teleios Black und die Teleios Grande Plus ausdem Hause d.gen präsentiert. Des Weiteren können sich die Messebesuchervon den Qualitäten der Mimaki TS-500 überzeugen.Die Kunden die unsere ERP/MISLösung benutzen haben höhereProduktivität, Rentabilität,Sichtweite und Gelassenheiterzielt!Roland DG(Halle 8b, Stand H71)Im Mittelpunkt des Messeauftritts des japanischen Herstellerstehen neue Entwicklungen im Bereich der UV-Drucke und diePRO4-Serie von Eco-Solvent-Druckern. Am Stand werden derSOLJET PRO4 XR-640, der XF-640 sowie der weltweit meistverkaufteGroßformatdrucker VersaCAMM zu sehen sein. Außerdemkündigt Roland DG ein „magisches Produkt“ an.Seiko Instruments GmbH(Halle 8b Stand K70)Seiko ist Hauptsponsor beim European Wrap Star und zeigt denneuen ColorPainter M64s, genannt „The Beauty“. Das Gerät bieteteine Geschwindigkeit von 66,5 qm/h und verwendet lowsolvent„SX“ Tinten. Darüber hinaus wird Seiko den ColorPainterH2P sowie die Neon-Tinte der ColorPainter W Serie präsentieren.Flow + ist die ausgereifteste Lösung am Marktum Ihre Grossformatdruckerei zu verwalten.Vom Angebot schreiben bis zur Auslieferung undRechnung.Sihl Direct GmbH(Halle 8b Stand H21)Sihls Schwerpunkt ist ein Komplettsortiment an qualitativ hochwertigenVliestapeten. Aktuelles Produkt-Highlight ist die SihlPrepasted WallpaperSol Persomural 225 Tapete mit einer speziellen,seidenmatten Inkjetbeschichtung für Lösemitteltinten. Siebietet eine hohe Kratzfestigkeit und eine optimale Farbbrillanz.Mit ihrem Flächengewicht von 225 g/qm lässt sich die PVC-freieund FSC-zertifizierte Vliestapete gut handhaben und exakt aufder Fläche platzieren.Kostenlos zur MesseDie Leser von PLAKATIV haben die Möglichkeit36 Euro für die Tageskarte zu sparen und dieviscom kostenfrei zu besuchen. Dazu muss mannur auf die Webseite www.viscom-messe.de/ticketgehen. Dort klickt man auf „Gutschein einlösen“,registriert sich und gibt anschließend den Promo-Code uy2t-d4f4-oupw-yj66 ein. Daraufhin kann dieviscom-Eintrittskarte bequem von zu Hause aus -gedruckt werden. (www.viscom-messe.de)Kerstin und Jörg AllnerInnovative Funktionalitäten:• Einfaches Schreiben von Angebote• Erstellen von Produktionsprozesse• Planung und Produktionsübersicht• Echtzeit Jobverfolgung und Kostenüberwachung• Direktverknüpfung mit dem RIP, somit Informationstausch• Echtzeit Lagerverwaltung• Alle relevante Informationen dank zahlreiche Statistiken undGrafikenCaldera ist ein Softwarehersteller mit über 20 jähriger Erfahrungin der Entwicklung, Vermarktung und dem Support hochwertigertechnologischer Software für großformatige Bildverarbeitung.Besonderen Wert legen wir auf Produktivitätssteigerung,Kosteneffizienz und Farbausgabe.Mehr informationen: www.flowplus.netoder www.caldera.comPLAKATIV I 4 I 2013


42DIGITAL SIGNAGENeue Geräte,neue AnwendungenDie Lichtwerbebranche wächst rasant und freut sich auf ihr Jahreshighlight,die Digital Signage World auf der viscom in Düsseldorf.unternehmen für Out-of-Home Media,hat gemeinsam mit der WienerPKE Electronics AG (www.pke.at ) einneues, beidseitiges LED Billboard miteinem Pixel-Abstand von nur 10 mmentwickelt. Im Inneren sorgt ein Rechnerfür die reibungslose Funktion. DieInhalte, seien es statische oder bewegteBilder, werden in einer Cloudgespeichert und können vom Auftraggeberdirekt und in Sekundenschnelleabgerufen und ausgetauschtwerden. Das LED Billboard ist in denGrößen 8 qm und 12 qm erhältlich.Die neueste Digital Signage Technologiehat der Umweltdienstleister undRohstoffversorger ALBA in diesemSommer in seiner Berliner Unternehmenszentralenahe Kurfürstendammmit einem einzigartigen Showroomrund um das Thema Recycling zur Anwendunggebracht. Herzstück desRaumes sind multimediale Installationen,die via App steuerbar die Rückgewinnungvon Rohstoffen aus Abfällenam Beispiel der ALBA Group(www.albagroup.de) erläutern. Dietechnische Infrastruktur ist mit einerüber 180 Zoll großen Videowand mitWebcam, einer Galeriewand mitTouch-Applikationen und Infotafelnsowie senkrechter Deckenprojektionauf Spezialglas einzigartig für einenShowroom der Branche. Dank des integriertenCrestron DigitalMedia-Systems und einer eigens entwickeltenApp besteht im Showroom tagsüberdie Möglichkeit, sämtliche Funktionenvia iPad anzusteuern und sichdabei mit Hilfe von Filmen, 3D-Animationensowie Diashows über dieRecyclingbranche zu informieren.nication (www.janus-com.de) ausLeinfelden verantwortlich.Mit kompas werden derzeit mehr als4.500 Displays in ganz Deutschlandgesteuert, darunter auch Displays inden Wartebereichen ausgewähltertierärztlicher Kliniken und Praxen. DerTierarztsender VetriPrax TV (www.vetiprax.de) will Herrchen und Frauchenmit redaktionellen Beiträgen und Verbraucherinformationeninspirierenund setzt dazu ebenfalls auf die Softwarelösungkompas der Kölner. Veti-Prax Gründer und Geschäftsführer TobiasTietje (36) erläutert die Zusammenarbeit:„Die Einrichtung, Verwaltungund Überwachung ist einfach,übersichtlich und für große Netz -werke ideal.“Neues LED Billboardfür die AußenwerbungEine echte Innovation kommt ausOsterreich: Die aWs Allerstorfer WerbeserviceGmbH (www.aws.or.at),das führende, österreichische Service-Die Software kompasdes Kölner Softwarehausesdimedis leitet dieBesucher der KarlsruherMesse zielsicher aufdem Gelände.Digital Signage Screenshaben auch die Wartezimmererobert, diesesPraxis-TV wird mitkompas gesteuert.Panasonic bringtneue Displays auf den MarktDer japanische ElektronikkonzernPanasonic pusht derzeit seine neuenEinstiegsmodelle sowie ein neues professionelles47-Zoll LCD-Display fürDigital Signage-Anwendungen imAußenbereich. Die 42- oder 50-Zollgroßen Full-HD Geräte für den Innenbereich(LFE6-Reihe) sind hochwertiggestaltet und mit einem Rahmen vonnur 9 mm und einer Tiefe von 49 mmextrem dünn. Sie sind dafür ausgelegt16 Stunden am Tag an sieben Tagendie Woche durchgehend genutzt zuMesse Karlsruhe undWartezimmer-TV setzen aufDigital SignageDie Messe Karlsruhe hat ihr Informations-und Wegeleitsystem erneuertund nutzt nun die Digital SignageSoftware kompas des Kölner Herstellersdimedis (www.dimedis.de).Auf 25 Displays und drei LED Informationswändenmit je 20 qm erhaltendie Besucher des Messegeländes aktuelleInformationen über anstehendeVeranstaltungen und werden zielsicherauf dem Gelände geleitet. Weiterekompas Digital Signage Systemeund Stelen sind geplant.Für die Konzeption, Planung und Umsetzungder Messekommunikationzeichnet die Agentur JANUS Commu-Made in Austria: dasneue LED-Billbord deraWs AllerstorferWerbeservice GmbH imEinsatz.Der Bereich DigitalSignage World derFachmesse viscom istder Branchentreff desJahres.PLAKATIV I 4 I 2013


43werden. Signale können vom PC überHDMI und DVI-D sowie von anderenprofessionellen Applikationen aufgenommenund über RS232 oder LANgesteuert werden.Die Displays verfügen über eingebauteLautsprecher und sind bei einerWandmontage ADA-kompatibel.Die neue LFX6-Reihe von Panasonicfür Digital Signage-Anwendungenin Außenumgebungen hat unlängstNachwuchs bekommen. Das 47LFX6ist ein robustes, zuverlässiges und kostengünstigesOutdoor-Display. Es istnach IP44 vor Staub und Wasser geschütztund verfügt über eine Helligkeitvon 1.000 cd/qm. Seine Widerstandsfähigkeitgegen direkte Sonneneinstrahlungprädestinieren dieseDisplays als digitale Anzeigetafeln, alsLagepläne oder Werbe-Panels. Dasvor Korrosion schützende Aluminiumgehäuse,gehärtetes Glas, eineSchutzummantelung für alle SignalsowieStromkabel und der Schutz vorManipulationen seitens Dritter machenden Außeneinsatz möglich. DieDisplays lassen sich flexibel horizontaloder vertikal installieren.(www.panasonic.de)3D ohne BrilleDie TRIDELITY AG, Entwickler undHersteller von autostereoskopischen3D-Displays, präsentiert derzeit imPariser Flagship Store von Nike aufden Champs Elysées den neuen FußballschuhHYPERVENOM mithilfe des„Parallax-Barriere“-Verfahrens, dasdreidimensionale Bilder erzeugt. DieFertigung erfolgte in St. Georgen imSchwarzwald, wo sich auch derHauptsitz der Firma befindet.(www.tridelity.com)Die Lichtwerbebrancheauf der viscomDie Fachmesse für visuelle Kommunikationviscom in Düsseldorf (7.–9.November) räumt der Leuchtwerbungviel Platz und Aufmerksamkeitein.Im Mittelpunkt wird einmal mehr derDigital Signage Best Practice Awardstehen. Mit diesem Branchenpreiszeichnet die viscom in Zusammenarbeitmit Dockter Marketing bereitszum siebten Mal die besten Projektein fünf Kategorien aus.„Dieser europäische Wettbewerb istbis heute der einzige, der Projekteumfassend bewertet“, so der Jury-PräsidentThomas Dockter.Ein Thema in diesem Jahr ist der Trendhin zu individuellen und schmalerenOsram wird auf der viscom als Produktneuheitdie flexible LED-Kette BoxLEDBack Plus DS sowie das Online-Tool „LEDdeSIGNer“ vorstellen.Lösungen sowie die Steigerung derEnergieeffizienz. Der Osram-Konzern(www.osram.de), einer der beidenführenden Lichthersteller der Weltund seit mehreren Jahren regelmäßigerAussteller auf der viscom, setzt aufLichtmanagementsysteme. Dazu RalfMüller, Produktmanager bei Osramfür den Lichtwerbebereich: „Lösungenin Verbindung mit Lichtmanagementsystemennehmen stark an Bedeutungzu. In Teilen Europas tretenin der nächsten Zeit Gesetze in Kraft,die eine stärkere Einsparung von Energiefordern.“Technisch möglich sind Steuerungenüber Sensoren, die die Beleuchtungnachts herunter dimmen oder dieLichtwerbung nur dann leuchten lassen,wenn Personen in der Nähe sind.Der heute wichtigste Weg die Energiekostenzu senken, ist der die Modulanzahlin der Werbeanlage zureduzieren und hochwertige LED-Moduleeinzusetzen, die je Modul mehrLicht emittieren. Die LED-Technik istdas Maß der Dinge. Auf der Messe-inder-Messe„Digital Signage World“der viscom stehen deshalb Weiterentwicklungenund Anwendungsmöglichkeitender neuen Technik im Vordergrund.Darüber hinaus haben die Besucheran zwei Tagen die Möglichkeit an kostenlosenSeminaren zum Thema oderam täglichen „Meet and Greet“mitExperten, Entscheidern, Newcomernund „Alten Hasen“ teilzunehmen. DieDigital Signage Best Practice Awards2013 werden am Abend des erstenMessetages über den Dächern vonDüsseldorf vergeben. Veranstaltungsortist der Dachterrassenklub „attic“(www.theattic-club.com), Tickets (60Euro) für die Digital Signage AwardNight 2013 gibt es bei den Veranstalternunter www.viscom-messe.de.Kerstin und Jörg Allner


44SERIE FACHHÄNDLER TEIL 4: MEDIATRONICSMedien ausdem RuhrgebietWas brennt den Druckdienstleistern unter denNägeln? Welche Technologien sind derzeit gefragt?Die Mediatronics GmbH in Mülheim kennt ihreKunden genau und versorgt sie europaweit mit rund3.500 verschiedenen Produkten.Das Unternehmen, hier das Firmen -gebäude, profitiert von einer hervor -ragenden Verkehrsanbindung anzahlreiche Autobahnen.Mediatronics hat trotz seines flottenNamens bereits eine lange und interessanteGeschichte hinter sich. Ursprünglichwar das Unternehmen eineAbteilung der Classen Papier Gruppe,einem ehemaligen Papiergroßhändleraus Essen mit damals 1.400Mitarbeitern und 17 Niederlassungenin ganz Europa. Mitte der 60er-Jahreverkaufte man unter dem NamenPapertronics KG als erster Fachhändlerin Deutschland Kopierpapier in derheute bekannten Form. Dazu botPapertronics technische Funktionspapiere,Druckplatten und auch Farbenan, die an Behörden und industrielleAbnehmer gingen. Mit dem Siegeszugdes Digitaldrucks ab Mitte der90-er Jahre änderte sich das Tätigkeitsfeldder Papertronics KG vomDruckzubehör- und Papieranbieterimmer mehr in Richtung Großformatdruckmit digitalen Druckern undPlottern. Ein neues Geschäftsfeld tatsich auf und damit änderten sich dieAnforderungen an den klassischen Papiergroßhandel.Aus reinen Papierenwurden Medien, Textilien und Bannermaterialienund aus dem reinenVerkauf wurden immer mehr auchtechnische Beratungen.Als Reaktion auf die sich wandelndenAnforderungen beschlossen die damaligenGesellschafter Dr. DieterClassen und der damals noch als Bereichsleiterfungierende Udo Kotzmannim Jahr 2002 das Unternehmenvöllig aus der Classen Gruppe herauszu lösen und als Mediatronics GmbHauf eigene Beine zu stellen. 2003 fandder Fachhändler in einem modernenBacksteingebäude im Gewerbegebietdes Mülheimer Stadtteils Speldorf einneues Zuhause. Mit damals mehr als30 Mitarbeitern startete man dort neumit den alten Kunden und Lieferanten.Zu den Medien gesellten sichMaschinen, Weiterverarbeitungs -geräte wie Laminatoren, Werbetechnikproduktewie Leuchtrahmen, RollundPopups sowie modulare Messebausystemeusw. 2005 trat Dr. DieterClassen aus Altersgründen aus demUnternehmen aus und Udo Kotzmannwurde alleiniger Gesellschafter.Der Medien-ProfiUdo Kotzmann kennt die Branche, inder er seit über 43 Jahren tätig ist, wiekein zweiter. 1970 – 1973 hat er beider Feldmühle AG in Düsseldorf, damalsder größte westdeutsche Papier-Chemie-Konzern, Industriekaufmanngelernt und sich anschließend aufdem betriebswirtschaftlichen Berufskollegin Düsseldorf zum Betriebswirtweitergebildet. Von 1978 bis zurÜbernahme der Mediatronics GmbHwar Udo Kotzmann ohne Unterbrechungenfür die Classen Gruppe tätig,unter anderem als Prokurist und Geschäftsführer.Die langjährige Berufserfahrungund der enge Kontakt mitden Druckdienstleistern hat bei UdoKotzmann eine Unternehmensphilosophieentstehen lassen, die er so zusammenfasst:„Wir verstehen uns alsQualitätshaus. Unser Ziel ist es Partnerund Berater unserer Kunden zu sein.Wir filtern aus den vielfältigen Angebotendes Marktes die profitablenProblemlösungen heraus und machensie unseren Kunden zugänglich.Alle unsere Aktivitäten erfolgen unterdem Aspekt der Erhaltung natürlicherRessourcen und dem Schutz der Umwelt.Die von uns vertriebenen Materialienwerden immer wieder verbessertund den hohen Umweltansprüchenangepasst. Mit einen großenProgramm von recycelten Farbpatronenwollen wir nicht nur einen Beitragzur Ressourcenschonung leisten sondernunseren Kunden auch preisgünstigeAlternativen zu den bekanntenOEM Produkten bieten.“PortfolioMediatronics ist heute Lieferant fürTinten, Banner, Textilien und Verbrauchsmaterialien,die in modernenPlottern und digitalen Großdruckmaschineneingesetzt werden, und führenderAnbieter von Fotopapier,Canvas und hochwertigen Art GrafikProdukten sowie von Display- undmodularen Bausystemen. Die Mülheimerliefern in alle Bundesländer unddie verschiedenen Länder Europas,wobei Frankreich und Luxemburg diewichtigsten EU Abnehmerländer sind.Zu den Kunden zählen große Druckdienstleister,Händler, Behörden undUniversitäten genauso wie Werbetechnikerund Messebauer.(www.mediatronics.com)Kerstin und Jörg AllnerGeschäftsführerUdo Kotzmannleitet die MediatronicsGmbH.ERLEBEN SIE DIE ZUKUNFT DER TEXTILDRUCK-TECHNIKTeleios Black, Teleios Black 100, Teleios XL, Teleios Grande PlusDie d.gen Teleios-Family in verschiedenen Varianten!hochwertige digitale Textildruckmaschinenqualitative moderne Technikgigantische Druckbreiten von 183 cm bis 330 cmgalaktische Geschwindigkeiten bis zu 220 qm/hunendliche brillante FarbkombinationenSie sind nur noch einen Schritt entferntHalle 8b | Stand H20Multi-Plot Europe GmbH | www.multiplot.de


NEUE MEDIEN 45Die Qual der WahlWeich, grün, knitterfrei oder für die Ewigkeit – die Eigenschaften der neuenLFP-Materialien erweitern die Möglichkeiten der Druckdienstleister.PLAKATIV hat sich für Sie umgeschaut.(Von links) Die neueProduktfamilie Priplakvon Antalis/Makron.Das neue selbstklebendeSpezialpapier ASLANDP 100 macht aus SärgenUnikate. Die neuebedruckbare 3M Envi -sion Print Wrap Folie480Cv3 im Einsatz.klaresache.klarervorteil.Priplak heißt das neue Premiumproduktder Antalis GmbH und ihrerTochtergesellschaft Macron. Die Polypropylen-Kunststoffplatteist für mehrereDruckanwendungsbereiche geeignetund darüber hinaus „grün“ inihrer Anwendung. Priplak empfiehltsich z. B. für Displays oder für hochwertigeVerpackungslösungen. DerNeuzugang ist in vielen Farben, Stärken,Oberflächen und Formaten verfügbarund sowohl für den Sieb- alsauch den UV-Offset- und den digitalenPlattendruck mit UV-Trocknunggeeignet. Priplak kann mit normalenBandstahlschnitten gestanzt, gerilltund genutet werden.Der zweite Antalis-Neuzugang ist derBedruckstoff Sequoia. Der laminierteKarton ist FSC-zertifiziert, REACHkonformund recyclingfähig. Das Materialeignet sich für Einzelhandels-Displays, Deckenhänger, Regalstopperoder Kalender, Ordner und Verpackungen.(www.antalis.de)Neues aus KrefeldDas Allround-Produkt der TextilwarenfabrikA. Berger GmbH hört aufden Namen Samba FR. Das Textilkann fast alles, außer tanzen. Es istnach dem Bedrucken zu 100 % knickundknitterfrei sowie luft- und wasserdicht.Weitere Berger-Neuheiten sinddie Textilien Greyback soft, Greybackflat, Display 210 und Revolution ausder Produktfamilie „be.tex“. Greybacksoft ist ein Blockout Textil mitgrauer Rückseite in der Brandklasse B1für Displayrahmen- und Deckenspannsysteme.Revolution ist sehrweich, absolut knitterfrei, B1-zertifiziertund hat zwei verschiedene bedruckbareOberflächen: eine Seite Satin,eine Seite matt. Die Variante „flat“ist ebenfalls ein Blockout-Textil mitgrauer Rückseite. Flat kommt jedochkomplett ohne Curling aus und eignetsich deshalb für Banner und Rollups.Der neue Berger-Fahnenstoff heißtG-Flag. Es ist trotz DyeSub-Beschichtungsehr weich und antistatisch.(www.bergertextil.com)Wrapping mit Understatement3M hat fünf neue Matt-Metallic-Farbenseiner Wrap Folien Serie 1080 aufden Markt gebracht. Alle neuen Farbensind eher dunkel und dezent. Damitsind jetzt 50 Stile dieser Serie verfügbar.Ebenfalls neu ist die transluzenteFarbfolie Envision 3730. Sie hateine lichtstreuende Wirkung und istfür die LED-Optimierung gedacht.Das neue Schwesterprodukt EnvisionPrint Wrap 480 lässt sich auf bis zu150 % dehnen und punktet so mit einerechten 3D-Tauglichkeit. Es istPVC-frei, weichmacherfrei und für einenLangzeiteinsatz von 12 Jahrenausgelegt. (www.3m.de)Neue Car-Wrapping Effekt -folien von MactacMactac hat die neue Farbserie TF 800Stellar erstmals auf der FESPA präsentiert.Die 8 Farben der Serie zeichnensich durch einen starken Glitzereffektaus, der durch Metallicpartikel in derFolie hervorgerufen wird. Ebenfallsneu ist TF Velvet. Auch diese samtigeSerie mit sechs Farben ist vorwiegendfür die Fahrzeugverklebung gedacht.(www.mactac.com)Neue Platten aus der SchweizDie Schweizer 3A Composites HoldingAG bietet neue transparente undtransluzente PET-Polyesterplatten unterdem Markennamen Lumex an.Vorerst sind zwei Varianten verfügbar:Lumex A steht für amorphes PET, dassich für flache Applikationen undeinfaches Thermoforming eignet.Lumex G besteht aus mit Glykolmodifiziertem PET und ist für komplexeThermoforming-Prozesse und dieVerarbeitung mit Lösemittelklebernausgelegt.Beide Varianten lassen sich mit UV-Tinten bestens bedrucken und besitzendie Brandklassifizierung B1.(www.3acomposites.com)Verkleben für die EwigkeitDer Folienhersteller ASLAN, SchwarzGmbH & Co. KG mit Sitz in Overathim Rheinisch-Bergischen Kreis im SüdenNordrhein-Westfalens hat sichmit einem neuen Werkstoff einemsehr endlichen Thema zugewandt:Mit dem selbstklebenden SpezialpapierASLAN DP 100 lassen sich Särgefür die letzte Reise ganz individuell mitpersönlichen Porträts oder Motivendesignen, der Digitaldruck macht esmöglich.Das Papier ist PVC-frei und damit fürErd- und Feuerbestattungen zugelassen.Es ist mit Solvent-, Eco-Solvent-,Latex- und UV-härtenden Tinten kostengünstigim Digitaldruck bedruckbarund in der Abmessung 50 m x1,37 m erhältlich.(www.aslan-schwarz.com)Kerstin und Jörg AllnerNEUSOLVOPRINTWINDOW-GRIPULTRA CLEAR❚ Ultraklare, bedruckbareHaftfolie auf Polyesterbasis❚ bedruckbar in Fotoqualität❚ für glatte Flächen wie Glas❚ einfache Anbringung❚ Repositionierung ohneKlebkraftverlust❚ für temporäre Aktionen,Informationen undDekorationen❚ rückstandsfrei ablösbar❚ Wasser- und Hitzeunempfindlich❚ für (Eco-) Solvent, Latexund UV-härtende TintenSOFORTGRATIS MUSTERBESTELLENNESCHEN AGHans-Neschen-Str. 1D-31675 BückeburgTel.: +49 (0)57 22/2 07-0info@neschen.dewww.neschen.com


46SOFTWAREClevere Programmeaus dem ElsassSerienpreisträger Caldera hat die Workflowsoftware Flow+ 2.0 und dasCorporate-Publishing Magazin GAMUT auf den Markt gebracht.Sebastien Hanssens, VizepräsidentMarketing bei CalderaDPI Awards, FESPA Innovation Award,RIP of the Year, Top Product Award,Best Color Management Software,Best Management Software, Best innovativegreen Product – die Liste derAuszeichnungen für Caldera ist solang wie renommiert. Der Kopf dahintergehört Joseph Mergui. Der Gründerund Geschäftsführer kam in Casablancaals Spross einer frankofonenFamilie zur Welt, Marokko war seineerste Heimat. Seine zweite fandGAMUT, CalderasKundenmagazin,überzeugt durch seineedle Aufmachung unddie informativenBeiträge.Caldera ist stets nah am Kunden, hier der Londoner FESPA-Stand.Mergui im Elsass. In der alten GrenzstadtStraßburg gründete er 1991 miteinem Team von UniversitätsabsolventenCaldera. Ihr Ziel war die Entwicklungund Vermarktung hochwertigerSoftware für die großformatigeBildverarbeitung, darunter erste RIP-Lösungen wie Copyrip, Visualrip+ undGrandrip+. In den Großformatdigitaldruckmarktist Caldera 1996 mit demProdukt Cameleo eingestiegen.Cameleo ermöglichte erstmals dieErstellung von ICC Profilen.Global PlayerCaldera hat in den letzten gut zwanzigJahren stets besonderen Wert aufdie Produktivitätssteigerungen, dieKosteneffizienz und die Farbausgabegelegt und sich so zu einem internationalführenden Hersteller entwickelt.Der Hauptsitz ist im StraßburgerStadtteil Eckbolsheim, des Weiterenunterhält das Softwarehaus eine Filialein Burnsville, Minnesota, USA. DasProduktportfolio richtet sich inzwischenweltweit an Druckhäuser, GISundCAD/CAM-Anwender, Fotolabore,den Einzelhandel und Industriedesigner.Auch in Sachen Messepräsenzist Caldera global aufgestellt, ob dieInternational Sign Expo in Las Vegasoder die viscom in Düsseldorf und Paris,Caldera ist überall dabei, wenn dieFachwelt zusammenkommt. Dafürsorgt Sebastien Hanssens, seit Juni2006 Vizepräsident Marketing beiCaldera. Unter seiner Ägide machtendie Franzosen zuletzt auf der FESPA,die vom 25. bis 29. Juni im ExhibitionCentre ExCel in London, stattfand,bella figura. Zu den Highlights zählteneine brandneue web-to-print Versionfür Großformatdrucker, eine speziellfür den Textildruck entwickelteSoftware sowie das Flow+ 2.0 System.Viele große Druckereien entschlossensich direkt zu einem Kauf von Flow+2.0 auf der Messe. Nun sind schonüber 20 Installationen in ganz Europageplant. Außerdem wurde die Betaversionder neuen Version 9.20 derbegehrten RIP Software gezeigt unddie Besucher hatten die Möglichkeit,das neuartige dynamische AnzeigesystemVariable Display mit dem Modulzur Produktionsüberwachung –Print Board – in Aktion zu sehen. DiesesPlug-in erlaubt Caldera Nutzerneine grafische Übersicht ihrer Produktionsaktivitätenauf einem großenBildschirm. Man sieht, grafisch nachDruckern aufgeteilt, welche Jobs geradeim Spooler verarbeitet werdensowie die täglich verarbeiteten Quadratmeter.Joseph Mergui zeigte sichin London sehr zuversichtlich: „Mitdiesen neuen Produkten und Verbesserungenbringen wir Caldera an dieSpitze der Großformat-Softwareentwickler,besonders im Hinblick auf unserenkürzlich erfolgten Durchbruchauf den Märkten in Südamerika undAsien“.GAMUTCaldera hat auf der FESPA in Londonaußerdem die erste Ausgabe seinesMagazins GAMUT vorgestellt. Das100 Seiten starke Journal enthält informativeOriginal-Artikel von Expertenaus der Industrie zu den Kernthemenaus dem Bereich Großformatdrucke,sowie Studien konkreter Fälleaus der Praxis. Das im Look eineshochwertigen Verlagsprodukts gestaltete,englischsprachige Magazinerscheint in einer Auflage von 15.000Exemplaren und kann kostenlos unterwww.gamut-magazine.com bestelltwerden. Lediglich eine Portokostenbeteiligungin Höhe von 3 € sind viaPaypal zu entrichten. Gratisexem -plare gibt es während der viscom inDüsseldorf auf dem Caldera Stand(Halle 8a, J20). (www.caldera.com)Kerstin und Jörg AllnerJoseph Mergui,Gründer undGeschäftsführervon CalderaPLAKATIV I 4 I 2013


PORTRÄT MAINTEAM GMBH 47Immer auf der Höheder ZeitKaum eine Branche hat sich in den letzten Jahren so stark gewandelt wie dieDruckvorlagenherstellung. Die Mainteam GmbH aus Aschaffenburg geht seitJahrzehnten alle neuen Wege mit und bietet heute eine fast einzigartigeKombi nation aus traditionellem Wissen und modernster Technik.Mainteam wird von den geschäftsführendenGesellschaftern Gerhard Jungund Udo Krebs geleitet und bietet einbreites Dienstleistungsspektrum vomFotostudio über Mediendesign bis hinzu Digitaldruckdienstleistungen an.Das Unternehmen mit heute 23 Mitarbeiternwurde 1949 als Vorstufenbetriebeines Zeitungsverlages unterdem Namen „Chemigrafische“ gegründet.1991 wurde Mainteam zueinem DTP-Pionierunternehmen inDeutschland. 1995 kam der nächstegroße technologische Schritt in Gestalteines eigenen, digitalen Fotostudios.Eingesetzt wurde eine Großformatkameramit PhaseOne Digitalrückteil.Gleichzeitig investierte Mainteamin IRIS Proof drucker, die überGMG ColorProof angesteuert wurden.Bereits damals produzierte Mainteamvon der Aufnahme bis zumProof voll digital. Der Aufbau von eigenen,digitalen Druckdienstleistun-Mainteam wird seit 2004PSO- zertifiziert, dank GMGProduktion Suite und Messtisch.gen war eine logische Erweiterungdieses Geschäftsfelds. 2001 kam dieerste Docucolor12 von Xerox insHaus. Im Proofing lösten 2005 zweiEpson 9600 Drucker die IRIS-Druckerund die Vorgänger serie von Epson ab.2010 kamen zwei Epson 9900 zumEinsatz. Neue Einsatzgebiete wie Poster,Messebau und Muster für POSund Verpackung kamen hinzu. 2011wurde ein Solventdrucker Roland VS540 angeschafft, der mit einer großenBandbreite an Bedruck stoffen sowiemit Weiß- und Metallic-Tinten einbreiteres Produktspektrum ermöglichte.Ein wichtiges Kaufkriteriumwar den Drucker direkt aus der GMGColorProof ansteuern zu können. Anfang2013 hat Mainteam in eine CanonOcé Arizona 460 GT investiert,mit der auch starre Materialien bedrucktwerden können. Im Juni 2013wurde diese Druckmaschine um einenZünd G3 zum Schneiden, Rillenund Fräsen ergänzt. Softwareseitigwird der gesamte Bereich Großformatdruckmittlerweile über die GMGProduktionSuite aus einer Hand angesteuert.(www.mainteam.de)Fiery XF Version 5 - VerkürzteProduktionszeiten, überragendeAnwenderfreundlichkeit undFarbpräzision bei Produktionsdruckund Proof.Fiery ® XF Version 5, das flexible und skalierbare High-End RIP, setzt neue Maßstäbe bei der Farbqualität undProduktivität für die Herstellung von Proofs, Verpackungsmustern, Bannern, Postern, Schildern und Fahrzeugbeschriftungenmit Druckern im Large- bis Super-Wide-Format. Mit über 180 Neuerungen bzw. Optimierungen undUnterstützung für über 400 Drucker und 1.200 Schneidemaschinen maximiert Fiery XF Version 5 Ihre Renditedurch deutlich verkürzte Produktionszeiten, eine vereinheitlichte Steuerung Ihrer Ausgabegeräte und präzise,lebendige Farben bei jedem Druck. Weitere Infos erhalten Sie bei EFI-Partnern oder auf www.efi-to-go.de.DISC DIRECTAdd_A5_Plakativ.indd 1 02.08.13 14:59PLAKATIV I 4 I 2013


48GROSSFORMATDRUCKGeschwindigkeit fürDucatis-Superbike-TeamNicht nur auf der Rennstrecke geht es rasant zu beim Superbike-Team Ducati Alstare. Auch bei der Herstellungder Werbematerialien spielt Geschwindigkeit eine herausragende Rolle. Deshalb hat sich Alstare für diePro4-Reihe von Roland DG entschieden.Alstare ist das Unternehmen des BelgiersFrancis Batta, der früher einmalGeneral Manager der Superbike Weltmeisterschaftenwar und heute gemeinsammit Ducati mit einem eigenenRennstall antritt. Der in Bolognaansässige Hersteller Ducati hat mitdem belgischen Team einen Zwei-Jahresvertrag für die Saisons 2013und 2014 der World SuperbikeChampionship geschlossen. Ausgerüstetmit der neuen Ducati 1199Panigale und den beiden Fahrern CarlosCheca (Spanien) und Ayrton Badovini(Italien) sieht sich das „TeamDucati Alstare“ gut gewappnet für dieSBK World Championship, einerRennsportklasse für seriennaheMotorräder.Hohe DruckgeschwindigkeitenAlstare ist seit 1996 bekannt für seineProfessionalität, sei es bei der Technik,der Organisation oder der Werbung.Deshalb fertigt das Unternehmen vieleWerbemittel selbst im eigenen Hausein Alleur, einem Vorort von Lüttich(Belgien). Bei den in der Grafikabteilungvon Alstare gefertigten Druckerzeugnissenhandelt es sich um Aufkleberfür die Wettkampfmotorräder undLastwagen, aber auch um Poster, Bannerund Displays, die unter anderemim Hospitality-Bereich und an Messeständenzum Einsatz gelangen. Produziertwerden sie auf Maschinen derPro4-Reihe des japanischen HerstellersRoland DG, die die Wünsche undAnforderungen des Ducati-Superbike-Teamsbestens erfüllen. „Bei unsdreht sich alles um Geschwindigkeit.Wir möchten natürlich gut auf derRennstrecke abschneiden, aber auchsonst muss es schnell gehen. Die Motorräder,die Kleidung und das Werbematerialmüssen für jeden Anlass perfektin Ordnung sein, und oft habenwir mit Deadlines zu kämpfen. Deshalbbenötigen wir Drucker, die hoheDruckgeschwindigkeiten erzielen undausgezeichnete Druckqualität bieten.Die Pro4-Reihe von Roland passtperfekt in dieses Anforderungsprofil“,erklärt Werner Speeckaert, CreativeDirector von Alstare.Drucken und SchneidenAlstare arbeitet mit zwei Geräten vonRoland. Mit dem SolJet Pro4 XF-640werden in erster Linie Poster und Bannergedruckt. Der XF-640 ist der bislangschnellste Drucker von RolandDG. Die Maschine verfügt überDruckköpfe der neuesten Generation,ein neues Aufwickelsystem und einenverbesserten Medientransport. Zusammenmit einer Reihe weiterer Entwicklungensorgt dies alles für eineDer SolJet Pro4 XR-640 bei Alstare ist der breiteste und schnellste Drucker/Schneideplotter von Roland DG, den es je gab.hervorragende Druckqualität bei hoherGeschwindigkeit. Die maximaleGeschwindigkeit beträgt 102 qm/h.Außerdem setzt Alstare einen XR-640für das Drucken und Ausschneidender Aufkleber ein. Für WernerSpeeckaert ist die Kombination vonDrucken und Schneiden mit einemeinzigen Gerät ideal: „Wir brauchenjedes Jahr enorm viele Aufkleber.Wenn ein Sponsor hinzukommt oderwegfällt, erstellen wir ein ganz neuesDesign, und die Motorräder werdenvollkommen neu beklebt. Mehr noch:Wir benötigen nicht nur viele Aufkleber,es muss oft auch sehr schnell gehen.Die Geschwindigkeit darf allerdingsnicht zu Lasten der Qualität gehen.Unser Roland ist einfach ein Alleskönner.“Die digitale Technologieerweist sich als Segen für Alstare. DazuWerner Speeckaert: „Ich arbeitenun schon seit über 15 Jahren beiAlstare, und in dieser Zeit hat sich vielverändert. Früher wurden die Motorräderbemalt und Texte und Abbildungen,die wir mit unserem Plotterausgeschnitten hatten, wurden nachträglichaufgeklebt. Dann haben wirversucht, Relief-Aufkleber herzustellen,indem wir mehrere Schichtenübereinander klebten. Später entdecktenwir aber die Möglichkeitendes Digitaldrucks für unsere Branche.Anfangs haben wir alles in Auftrag gegeben,aber das wurde dann bald zuteuer. Daher beschlossen wir, eineneigenen Digitaldrucker anzuschaffen.Wir haben verschiedene Marken getestet,aber Roland hat am besten abgeschnitten,und zwar sowohl wasden Preis und die Qualität als auchwas die Benutzerfreundlichkeit anbelangt.“(www.alstare.com)Die Boliden des Alstare-Rennstalls, hier eineDucati 1199 Panigale,und die Fahrer sindTop-Werbeträger, jederQuadratzentimeter wirdvermarktet.Der Tour-Truck desTeams zieht stets vieleBlicke auf sich.PLAKATIV I 4 I 2013


BUNDESVERBAND DRUCK UND MEDIEN E.V. bvdm 49Ab sofort im Sortiment!Azubis dringend gesucht?Die Ausbildungsquote in der Druckindustrie ist mit fast neun Prozent verglichenmit anderen Industrien sehr hoch. Dennoch haben Unternehmen zunehmendSchwierigkeiten geeignete Auszubildende zu finden. PLAKATIV sprach mit TheoZintel, dem Leiter der Bildungspolitik des bvdm.Kreativ gestalten!PLAKATIV: Herr Zintel, warum sollten sich junge Menschen füreine Ausbildung in der Druckindustrie entscheiden?THEO ZINTEL: Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich dieDruckbranche in einer längeren Phase des Wandels befindet.Technischen Fortschritt gibt es aber nicht nur in der Welt derelektronischen Medien, er ist ebenso Motor des Wandels in derDruckbranche. Neue Druckverfahren, insbesondere der Digitaldruck,erschließen neue Nutzergruppen und Märkte. So ist festzustellen,dass mit dem Internet auch der Bedarf nach Gedrucktemsteigt.Ein Beispiel ist hier der Online-Versandhandel. Der rasante Anstiegder Bestellungen führte zu einer gleichsam steigendenNach frage nach Verpackungen. Es erscheint nun auch eine ganzeReihe von Magazinen mit kleinerer Auflage, deren Produktionzuvor nicht rentabel gewesen wäre.Abgesehen von klassischen Printprodukten gibt es noch vieleEinsatzbereiche, auf die man nicht sofort kommt, wie zum Beispielgedruckte Elektronik. Es wird also auch in Zukunft gedruckt.Die Veränderungen stellen eine Chance für zukünftigeBerufseinsteiger dar.PLAKATIV: Was kann man tun, damit diese Botschaft die Jugendlichenerreicht?ZINTEL: Alle wissenschaftlichen Unter suchungen zur Nachwuchsgewinnungzeigen deutlich, dass das Image einer Brancheund eines Unternehmens einen entscheidenden Einfluss aufdie Wahl der Jugendlichen hat. Die Kampagne „Die Zukunftwird gedruckt“ der Verbände Druck und Medien zeigt an vielenBeispielen, dass Print interessante Perspektiven bietet. Am Branchenimagezu arbeiten darf allerdings nicht alleinige Aufgabeder Verbände sein. Daher wurde die Kampagne so konzipiert,dass sie von den Mitglieds betrieben gezielt genutzt werdenkann. Gerade in Bezug auf das Image gibt es viele hervorragendeBeispiele, die in ihrer Region ein Positiv image aufweisen. DieseUnternehmen müssen nicht über Nachwuchsprobleme klagen.PLAKATIV: Nicht weniger Einfluss als die Attraktivität der Brancheund der Betriebe dürften jedoch auch die Lerninhalte haben.Wie wurde dem Wandel hier Rechnung getragen?ZINTEL: Mit dem Wandel in der Druck industrie erwuchs die Notwendigkeiteiner Neustrukturierung der Ausbildungsberufe. Bereits1998 wurde daher aus verschiedenen Vorgängerberufender Beruf des Mediengestalters, der in die Fachrichtungen Konzeptionund Visualisierung, Gestaltung und Technik sowie Beratungund Planung gegliedert ist, geschaffen. Überschneidungensind gewollt, denn die gemeinsamen Basisqualifikationenwie Gestaltungsgrundlagen, Datenhandling und Medienkonvergenzsind für alle wichtig.Dipl.-Wirtsch.-Ing.Theo Zintel istLeiter der BildungspolitikbeimBundesverbandDruck und Medien.PLAKATIV: Wie sieht es mit den eher technisch ausgelegten Berufenaus?ZINTEL: Die Ausbildung zum Medien gestalter ist schon aufgrundder Namensgebung bei Jugendlichen ein Selbstläufer. Die neuenBerufsbezeichnungen für die technisch orientierten Berufe,wie „Medientechnologe Druck“, „Medientechnologe Siebdruck“und Medientechnologe Druckverarbeitung“ spiegelndie Veränderung der Arbeitswelt in der Branche wider. Die altenBegriffe Drucker, Siebdrucker und Buchbinder klangen wenigzukunftsorientiert und wurde dem Fortschritt in der Printindustrienicht gerecht. Die früheren Fachrichtungen sind durchWahlqualifikationen ersetzt.Das Berufsprofil des Auszubildenden wird nunmehr von derKombination der Wahlqualifikationen geformt und ermöglichtden Betrieben eine flexiblere Vermittlung verschiedener relevanterDruckverfahren und druckproduktspezifischer Qualifikationen.Auch dies ist ein Vorteil für Nachwuchskräfte, da sie wesentlichbreiter für den Arbeitsmarkt aufgestellt sind.PLAKATIV: Sie würden also zu einer Ausbildung in der Druckbrancheraten?ZINTEL: Sicher. Neben einer vergleichsweise guten Bezahlungwarten auf die Jugendlichen eine Ausbildung auf hohem Niveauund eine Zukunft, in der auch weiterhin viel gedruckt wird.PLAKATIV: Wo kann man sich informieren?ZINTEL: Die Verbände Druck und Medien bieten Beratungen inAusbildungsfragen vor Ort. Die Adressen findet man auf unsererHomepage www.bvdm-online.de.Zudem ist auf Facebook die Fanpage „Die Medientechnologen“inklusive einer Ausbildungsplatzbörse online. Hier können Unternehmenfreie Ausbildungsplätze einstellen.PLAKATIV: Herr Zintel, wir danken Ihnen für das Gespräch.Digital bedrucken!extrudierte Platten aus100% Polypropylenin verschiedenen Stärkenund Farbenals opake oder transluzenteAusführungumweltfreundlich undrecyclebarInformieren Sie sich jetzt:www.antalis-macron.dePLAKATIV I 4 I 2013


50PORTRÄT SACHSEN FAHNENDie Siebdruckstraßen des Unternehmens verfügen über die gigantischeJahreskapazität von mehr als 8 Millionen Quadratmeter im Jahr.MarktführerOstDie Sachsen Fahnen GmbH & Co. KG hat sichinnerhalb von 20 Jahren zu einem der führendeneuropäischen Hersteller für Großbildkommunikationund Verkaufsförderung entwickelt.Im Gewerbegebiet der LessingstadtKamenz, ca. 50 Kilometer nordöstlichvon Dresden, befindet sich eine dermodernsten GroßwerbetextildruckereienDeutschlands. Hier stellen 260Mitarbeiter und 21 Auszubildende in7 verschiedenen Ausbildungsberufenauf mehr als 30.000 qm Produktionsflächeeine riesige Palette an WerbeundPräsentationssystemen für denInnen- und Außenbereich wie Displays,Werbesegel, Werbeschilder,Fahnenmasten und Sonnenschirmeher, die in 34 Länder geliefert werden.Steiniger StartDen Grundstein für das Unternehmenlegte im Jahr 1990 Jürgen Ruhland.Zuvor war Ruhland Werkleiter im VEBBandtex Pulsnitz, der in der DDRHosenträger, Schmuckbänder, Taschentücherund als Monopolist Fahnenherstellte. Der größte Arbeit -geber in der ostsächsischen Provinzwurde nach der Wende rasch abge -wickelt und Ruhland fand sich wie diemeisten seiner 4.000 Kollegen auf derStraße wieder. Aufgeben wollte er jedochnicht. Im Gegenteil: Zwei Tagevor der deutschen Einheit übernahmer einen Betriebsteil mit 14 Beschäftigtenund begann mit der Produktionund Konfektion textiler Bänder. EinVierteljahr später war allerdings bereitsklar, das mit diesem Portfolio keinStaat zu machen war. Kurz entschlossenstellte er die Produktion auf Fahnenum und begann in einer RadebeulerFahnenfabrik mit der Produktion.Kein neuer Supermarkt, kein neuesAutohaus oder neues Firmengelände,das damals nicht Flagge zeigenwollte, die sich neu formierenden Vereinebrauchten ihre Embleme, dieSportler ihre Wimpel und die Politikerihre Standarten. Die Nachfrage wargroß und Ruhlands Betrieb konnte liefern,das Wachstum begann.Verschiedene DruckverfahrenIm Jahr 1993 firmierte das Unternehmenzur Sachsen Fahnen GmbH um.Seither führte es sein Hauptproduktim Namen. Um die ständig steigendeNachfrage befriedigen zu können,entschloss sich Sachsen Fahnen 1996zum kompletten Neubau des Unternehmensan einem neuen Standort.Gleichzeitig wurden mit umfang -reichen Investitionen in neue Siebdrucktechnikdie Voraussetzungen fürdie weitere Entwicklung des Unternehmensund die Erweiterung derProduktpalette gelegt.In den Folgejahren konnten immermehr Kunden in ganz Europa gewonnenwerden. Die stetig steigendenAbsatzzahlen führten im Jahr 2000 erneutzur Erreichung der Kapazitätsgrenzeund damit zu weiteren Investitionsentscheidungen.Damals entstandenzusätzliche 11.000 qm Produktionsfläche.Gleichzeitig wurdenumfangreiche Investitionen in neueDrucktechno logien durchgeführt, diezum Ausbau des Sortimentes führten:digital bedruckte Werbeplanen undGroßbilder für Fassadenwerbung,Bühnendekorationen, Messeeinsätzeu.v.m.Seit der erneuten Unternehmenserweiterungim Jahr 2009, die fast zu einerVerdopplung der Produktionsflächeführte, stehen Sachsen Fahnenheute mehr als 30.000 qm zur Verfügung.Das Unternehmen verfügt übereine Jahreskapazität von mehr als 8Millionen Quadratmetern im Siebdruckund 2 Millionen Quadratmeternim Digitaldruck. Auf denSiebdruck maschinen können Formatebis 220 x 630 cm mit bis zu 12Druckfarben realisiert werden. DieFertigung kleinerer Auflagen – auchEinzelstücke – erfolgt im Digitaldruck,bereits ab 10 Stück kann sich aberauch das Siebdruckverfahren lohnen.Sachsen Fahnen imGewerbegebietOchsenberg in Kamenz,unweit von Dresden.PLAKATIV I 4 I 2013


51Digitaldruck: Die bis zu fünf Meter breitenDigitaldruckmaschinen könnenzusammen bis zu 2 Millionen Quadrat -meter im Jahr bedrucken.Weiterverarbeitung: Alle textilenErzeugnisse werden in Kamenz imAnschluss an den Druck fixiert,gewaschen und getrocknet und sind sosofort gebrauchsfertig.Festzelte und Pavillons sind in derSommersaison der Renner.Im Webshop Vispronet der SachsenFahnen sind über 1.000 verschiedeneProdukte online bestellbar.Eines der neuesten Produkte aus Sachsen:Bowflag Moon, eine Weiterentwicklungder Bowflag-Reihe.Da bei Sachsen Fahnen beide Druckverfahrenmöglich sind, kann das Unternehmenden Kunden immer diepreisgünstigere Alternative anbieten.Für den Druck großformatiger Werbeplanenauf PVC oder Mesh stehenUV-Drucker mit bis zu 5 m Druckbreitezur Verfügung.Qualität setzt sich durchBesonders großen Wert legt man beiSachsen Fahnen auf die Langzeitqualitätder Produkte. Um den hohenQualitätsstandards gerecht zu werden,werden alle textilen Erzeugnisseim Anschluss an den Druck fixiert, gewaschenund getrocknet. Das sichertdie sofortige Einsatzbereitschaft derProdukte beim Kunden ohne zusätzlichesVorwaschen. Gleichzeitig wirdein mögliches Ausbluten von überschüssigenFarbanteilen sowie eineMigration der Farbe verhindert. DasProduktspektrum von Sachsen Fahnenwird kontinuierlich erweitert undden Bedürfnissen des Marktes angepasst.So können Kunden nun auchindividuell bedruckte Faltzelte undFaltpavillons in verschiedenen Größenbestellen. Die professionellenFaltzelte sind sehr funktional undüberzeugen auch beim häufigen Gebrauchdurch ihre Langlebigkeit,Funktionalität und Qualität. Die FaltzelteSelect werden nach Kundenwunschvollflächig 4-farbig im Foto -druck bedruckt. Gleichzeitig steht eineumfangreiche Auswahl an Zubehörwie Sicherungs- und Bodenelemente,Dekoschals und Eckbannerzur Verfügung.Online-Shop VispronetAuch auf der Vertriebsseite hat sichdas Unternehmen auf die sich veränderndenAnforderungen des Werbetechnik-Markteseingestellt. MitVispronet (www.vispronet.de), demOnline-Shop von Sachsen Fahnen,können Kunden online aus mehr als1.000 Produkten in einer millionen -fachen Variantenvielfalt wählen. Fastalle Produkte können auch in individuellenWunschgrößen gefertigt werden.In Abhängigkeit von der Auflagekönnen die Kunden zwischen DigitalundSiebdruck wählen und sich so fürdas für ihre Auflage preisgünstigsteDruckverfahren entscheiden.Abhängig vom Produkt, dem gewähltenDruckverfahren und der Stückzahlist die Wahl zwischen verschiedenenLieferzeiten möglich, einschließlichExpress- und Overnight-Lieferungeneuropaweit.Sachsen Fahnen ist übrigens Mitgliedder länderübergreifend agierendenFlag Alliance, in der Unternehmen ausEuropa und der USA zusammenarbeiten,die führende Ansprechpartner fürinnovative Systemlösungen im Bereichder Großbildkommunikationund Verkaufsförderung sind. Die weltweiteAbwicklung logistischer Aufgabenstellungengehört zu den Stärkender Alliance.Beste AussichtenSachsen Fahnen hat sich zum MarktführerOst gemausert und blickt optimistischin die Zukunft. Täglich feilendie Sachsen an der weiteren Entwicklungdes Unternehmens. Neben neuenProdukten wird derzeit an der Umstrukturierungder internen Prozessabläufegearbeitet. Die Automatisierungder Produktionsabläufe schreitetweiter voran. Das sichert eine hohe Effektivitätund eröffnet Sachsen Fahnendie Möglichkeit, seinen Kundenkürzeste Lieferzeiten anzubieten.(www.sachsenfahnen.de)Kerstin und Jörg AllnerPLAKATIV I 4 I 2013


52POS: ORTSSCHILD-PRODUKTELokalpatriotismus in GelbArtikel im Ortsschild-Design liegen im Trend. Die Manhillen Drucktechnik GmbH in Rutesheim hatdeshalb ein gelbes Portfolio für den POS entwickelt.1980 als Fotosatz-Unternehmen gegründethat sich die Manhillen DrucktechnikGmbH zu einem Spezialistenfür Kartenproduktionen aller Art entwickelt.Innerhalb dieser Marktnischekonnte das Unternehmen in den vergangenenJahren stetig wachsen. ImLaufe der Jahre wurde der Maschinenparkständig erweitert und auf den aktuellstenStand der Technik gebracht,um die Weichen weiter auf modernsteKartenproduktion zu stellen. Der eigeneNeubau – ein modernes Produktions-und Bürogebäude, das bis Ende2007 auf rund 1.000 Quadratmeternentstand – war die logische Konsequenzder positiven Marktentwicklung.Heute bietet das Familienunternehmenmit 30 Mitarbeitern ein Full-Service-Angebot rund um die Gestaltung,die Produktion und den Versandhochwertiger Plastikkarten.Was tun für denEndverbraucher?Im Jahr 2010 nahm das Unternehmenin Rutesheim bei Stuttgart, wo derSitz des Unternehmens ist, an einerGewerbeschau teil. Das Druckhausstellte sich im Vorfeld die Frage, wasman als B2B-Lieferant den Endkundenbieten kann. Daraus entstand dieIdee, dass die Besucher individualisierteWM-Postkarten mit ihrem FotoDie Manhillen Drucktechnik GmbHproduziert und vertreibt komplettbestückte Displays für den POSmit Ortsschild-Produkten.oder individualisierte Kofferanhängerim Ortsschild-Design direkt vor Ortdrucken lassen konnten. Überraschenderweisemachten trotz desWM-Fiebers die Kofferanhänger dasRennen in der Gunst der Besucher.Den Ausschlag machte wohl der hoheNutzwert, denn die Kofferanhängerlassen sich nicht nur für Reisegepäck,sondern auch für die Kennzeichnungvon Sporttaschen, Rucksäcken undSchulranzen verwenden.Durchbruchauf der PaperworldIn den nächsten beiden Jahren forciertedas Unternehmen das „gelbeProjekt“ nicht weiter, weil man sichzunächst auf einige unternehmerischeWeichenstellungen für die Zukunft,zum Beispiel die Investition ineine moderne UV-Offsetdruckmaschineund die Umweltzertifizierungdurch den Verband Druck und Medienkonzentrierte.Anfang dieses Jahres hat Manhillendie Idee jedoch wieder aufleben lassen.Mit einem kleinen Ortsschild-Programm – rund um die bereits erprobtenKofferanhänger – präsentiertesich das Unternehmen auf der MessePaperworld in Frankfurt. Hier erfuhrendie Schwaben, dass Artikel imOrtsschild-Design bundesweit imTrend liegen. Dabei sind im Sortimentnicht nur Postkarten als die üblichenKlassiker Erfolg versprechend. AuchMagnete, Lesezeichen oder Kofferanhängersind beliebte Mitbringsel undwerden außerdem gerne für die Eigennutzunggekauft, um damit einStatement für die Heimatstadt abzugeben.Klar wurde auch: Die Händlermöchten möglichst wenig Aufwandmit solchen Produkten haben – dasheißt, keine Einzelprodukte kaufen,sondern ein Gesamtpaket. Daherwurde nach der Messe nicht nur einProduktprogramm mit am Ende fünfOrtsschild-Produkten entwickelt, sondernauch ein Display-Konzept mitkomplett konfektionierten POS-Displaysmit auf den jeweiligen Ortsnamenzugeschnittenen Produkten.Buchhandlungen und Geschenkartikelläden,aber auch Hotelrezeptionenund der Tourismusbereich sind idealeWiederverkäufer des Sortiments. Undnatürlich können einzelne Produkteaus dem Sortiment auch als Giveawayam POS an Kunden verschenktoder in Mailings beigelegt werden.Das erste Produkt aus dieser Reihe,ein individualisierter Koffer -anhänger, hat den Steinins Rollen gebracht.Lesezeichen mitLokal kolorit sind derRenner am POS.Herstellung in RutesheimDie Produkte sind allesamt „made inGermany“ – und werden direkt vonder Manhillen Drucktechnik GmbHhergestellt. Die Produkte, die im UV-Foliendruck produziert werden, sindaufgrund der chemischen Resistenzder UV-Farbe über einen langen Zeitraumhinweg wasserfest, kratzfestund lichtecht. Die Kofferanhängersind extrem langlebig, da dafür mehrlagige,strapazierfähige Laminatkartenaus Hart-PVC als Basis verwendetwerden, bei denen sich der Offsetdruckunterhalb des transparentenPVC-Laminats befindet und dadurchoptimal geschützt ist. Das Produktdesignder Kofferanhänger hat sich dasUnternehmen beim Deutschen Patentamtin München als Geschmacksmusterschützen lassen. Aktuell istdas Ortsschild-Portfolio zwar unterwww.meinOrtsschild.de abgebildet,aber noch nicht bestellbar. Ein entsprechenderShop wird gerade implementiert.Bestellt werden können dieProdukte momentan nur bei Manhillen.Zu sehen sind die Produkte aufder viscom (Halle 8a, Stand E31).Manhillen ist als Aussteller dabei, bietetsich quasi selbst an und sucht Kooperationenund Druckereipartnerschaften.(www.manhillencards.de)PLAKATIV I 4 I 2013


NEWS AUS DER BRANCHE 53BRANCHEN NEWSTECHNIK SOFTWARE MATERIALIENVIEL NEUES VON EFIElectronics For Imaging, Inc. (EFI) hat einmal mehr gleich eine ganze Reihevon Neuigkeiten zu vermelden. So hat der US-amerikanische Hersteller imRahmen der Druckmesse Print 2013 in Chicago im dritten Jahr in Folge dasFeld der Preisträger der Branchenauszeichnung MUST SEE ’EM angeführtund insgesamt acht Awards abgeräumt. Prämiert wurden Innovationen ausallen Geschäftsbereichen des Unternehmens – von Inkjet über Fiery bis hin zuproduktivitätssteigernder Software.Fast gleichzeitig hat der Konzern zwei neue Fiery-Druckserver für Xerox-Farbdrucksysteme,den Fiery EX und den Fiery EXi für das Xerox Color560/570 sowie die Version 5.1 von Fiery XF, vorgestellt. Ebenfalls neu isteine thermoverformbare, UV-härtende Tinte in acht Farben plus Weiß, mitder man direkt auf thermoplastische Folien drucken kann. Verwendbar ist sieim Vutek GS2000 Pro-TF und dem Vutek GS3250 Pro-TF. Auch organisatorischhat sich bei EFI vielgetan. Seit dem 3. Septemberist Vincent Pilettenicht mehr Finanzvorstandvon EFI. Esheißt, der Manager seizurückgetreten. SeinNachfolger wurde nochnicht bekannt gegeben.Einstweilen wird die vakantePosition von SeniorVice President MarcOlin mit übernommen.(www.efi.com)EPSON MIT AKTION URLAUBSGELDNoch bis zum 30. September bietet die Epson Deutschland GmbH in Meerbuschihren Kunden die „Aktion Urlaubsgeld“, die mit Geldvorteilen von biszu 1.000 Euro lockt. Wer sich für den Kauf eines der Aktionsmodelle aus derSureColor SC-S, SC-T sowie Stylus Pro Druckerserie entscheidet, kann zwischenverschiedenen Vorteilen wie Urlaubsgeld oder einer 0 %-Drucker-Finanzierung wählen. Während die Finanzierung auf Kunden in Deutschlandbeschränkt ist, gibt es das „Urlaubsgeld“ in Deutschland, Österreich und derSchweiz. (www.epson.de)OCÉ ARIZONA-DRUCKE SIND LASERTAUGLICHNEUER NAME, NEUES LOGOUND EIN HAUPTGEWINNDer viertgrößte Papiergroßhändler Deutschlands, die AntalisGmbH, hat sein Tochterunternehmen Macron in AntalisMacron GmbH umbenannt und ihr ein neues Logo gegeben.Es soll eine stärkere, firmenübergreifende Zusammenarbeit imBereich der visuellen Kommunikation symbolisieren. „Mitdem neuen Logo unterstreichen wir den Vorteil für unsereKunden, alles aus einer Hand erhalten zu können, seien es LFP-Drucker, Display-Systeme, unterschiedliche Druckmedien, sowieauf die einzelnen Produkte zugeschnittene technische Serviceleistungendurch eigens dafür geschulte Fachleute“, erklärtDieter Becker, Geschäftsführer der Antalis GmbH. EineAktion für alle Antalis Kunden ist der aktuelle „antapoints“-Wettbewerb.Das Prämienpunkteprogramm lockt mitwertvollen Sachprämien und einer Sonderverlosung. Dazumuss man sogenannte „antapoints“ sammeln. Punkte kannman über Booster-Aktionen, die Teilnahme an Online-Umfragensowie über viele weitere Aktionen sammeln. Als spezielleZugabe verlost Antalis unter den teilnehmenden Kunden mitden meisten „antapoints“ zusammen mit Konica MinoltaBusiness Solutions das Produktionsdrucksystem KonicaMinolta bizhub PRO C 1060. (www.antapoints.de)NEU: HP LATEXDer US-amerikanischer HerstellerHewlett-Packard (HP) hat seine MarkenHP Designjet und HP Scitex unterder neuen Sub-Marke HP Latexgebündelt und eine neue Großformatdruckmaschinevorgestellt. Dieneue HP Latex 3000, die erstmals aufder FESPA 2013 gezeigt worden ist,wurde für industrielle Druckdienstleisterentwickelt. Die Maschine verfügtüber einen siebten Tintenkanalfür den Latex Optimizer, der als eineArt Primer für die bessere Tintenhaftungfungiert. Sie erreicht 77 qm/hbei der Produktion für den Indoor-Einsatz und 120 qm/h für den Outdoor-Einsatz.Die Produktionszeitkann durch den Einsatz von Doppelrollenverringert werden. Die Latex3000 ist für Volumina ab 5.000 qm/Monat gedacht, dementsprechendfassen die Gebinde für die wasserbasiertenLatextinten satte 5 Liter. DieHP Latex-Tinten sind nach zahlreichenÖko-Audits zertifiziert. LautHersteller wurde das Heizsystemüberarbeitet, wodurch die Hitze undder Energiebedarf im Vergleich mitden Vorgängermodellen um bis zu15 Prozent gesenkt wurden. Das Gerätwird derzeit in einem Komplettpaketmit Installation, zweitägigerSchulung und umfangreichem Wartungs-Kitfür 275.000 Euro angeboten.Die Complott Papier Union istbundesweit der erste Händler mitder HP L 3000 vor Ort. Demotermineim Showroom in Mettmann könnenab sofort auf www.complott.comvereinbart werden. (wwwhp.de)Canon will mit seinen Großformatdruckermodellen der Océ Arizona-Reihe verstärktIndustriedruck-Kunden ansprechen. Dazu hat Canon nun die Lasertauglichkeitdes Verfahrens testen lassen. Durchgeführt wurden die Untersuchungendurch die eurolaser GmbH mit Sitz in Lüneburg. Das auf die Entwicklungund Konstruktion von Bearbeitungsmaschinen mit Lasertechnologie spezialisierteUnternehmen hat zwei Tests durchgeführt. Die Aufgabenstellung für dieTests war einfach. Test 1 nahm den Druck von Tastaturfolien unter die Lupe,Test 2 den Druck auf eine 3 mm dicke Acrylplatte. eurolaser hat den Océ ArizonaFlachbettdruckern anschließend eine ausgezeichnete Druckqualitätbescheinigt und das Schneidverhalten als „hervorragend“ bezeichnet.(www.canon.de)PLAKATIV I 4 I 2013


54NEWS AUS DER BRANCHEHOHMANN NEUERMARKETING-LEITERBEI IFFLANDRalf Hohmann hat die Leitung des neugeschaffenen Bereichs Marketing und Geschäftsfeldentwicklungbei der Iffland AG inGelnhausen übernommen. Der 46-jährigeDiplomkaufmann verfügt über mehr als 20Jahre Berufserfahrung in der Konsumgüterindustrieund im Handel – dort vor allem beiTchibo. Bei Iffland ist Ralf Hohmann für dieGestaltung der strategischen Ausrichtung sowie für die Erschließung neuerGeschäftsfelder verantwortlich. Die Iffland AG entwickelt und produziert Produktefür die Präsentation und Kommunikation am Point of Sale. Von derursprünglichen Siebdruckerei hat sich das Unternehmen zu einem führendenDienstleister für POS-Kommunikation in Deutschland und Europa entwickelt.(www.iffland.de)MACTAC-VOLLVERKLEBESEMINARIn diesem Jahr wird es nur noch ein Mactac-Vollverklebeseminar in Kölngeben. Am 05. + 06. November können Werbetechniker ihre Kenntnisse inTheorie und Praxis verbessern. In dieser zweitägigen Veranstaltung könnendie Teilnehmer Car Wrapping unter Anleitung des professionellen Car WrappersJacques Bechara selbst intensiv üben. Gearbeitet wird mit der neuenFarbfolienserie TuningFilm 700, der mit deutlicher Lederprägung ausgestattetenFolie TuningFilm Black Leather und der für die Bedruckung geeignetenFolienserie JT 5629 PM sowie mit der Steinschlagschutzfolie Crystal Protect150. Im Komplettpreis von 449 € (zzgl. MwSt.) sind sämtliche Arbeitsmaterialien,die Übernachtung, die Vollverpflegung sowie ein gemütliches Abendessenmit Kölsch in einem Kölner Brauhaus enthalten.(www.mactac.de)NESCHEN ERFINDET SICH NEUDie Neschen AG bemüht sich derzeit darum, sich neu im Markt zu positionieren.Dazu hat der Bückeburger Beschichtungsspezialist das Restrukturierungsprogramm„Cut and Grow“ in die Wege geleitet, dessen zweite Phasederzeit läuft. Neben organisatorischen, innerbetrieblichen und vertrieblichenÄnderungen betrifft dies vor allem einen neuen Markenauftritt, mitdem Neschen nach außen ein deutliches Zeichen für den Neuanfang setzenwill. Mit einem aufgefrischten Logo geht das Unternehmen in die Offensive.Darüber hinaus sollen zahlreiche neue, innovative Produkte den Wandel zu„New Neschen“ beschleunigen. Die Niedersachsen haben sich vorgenommenjeden Monat ein neues Produkt auf den Markt zu bringen. Begleitetwird dies durch eine Qualitätsoffensive. Organisatorisch hat sich die NeschenAG in zwei Teile und zwei Marken aufgegliedert. (www.neschen.de)HAUSMESSEN IM SEPTEMBERAm 25. September veranstaltet die Multi-Plot Europe GmbH im nordhessischenBad Emstal die Hausmesse „Subli-Day Print Your Style“. Geboten werdeneine Fachausstellung über Sublimation und Textildruck sowie interessanteVorträge und Workshops. Mit dabei sind Ansprechpartner von d.gen,Mimaki, Epson, Coldenhove, Matic, Ergosoft, Klieverik und Body ScanningCRM. Im Mittelpunkt stehen der neue d.gen Teleios Black, der Teleios GrandePlus, die Thermosublimationsdrucker SC-F6000 und SC-F7000 von Epson,die nahezu vollautomatische Nähanlage Chronos Ultimate und das Print &Cut-Gerät TPC-100 von Mimaki. (www.multiplot.de)Screen Europe, ein Unternehmen der Dainippon Screen Group, lädt zu einemTag der offenen Tür am 19. und 20. September in sein European Solutions &Technology Centre in Amstelveen, Niederlande ein. Im Mittelpunkt wird dieneue Inkjet-Druckmaschine Screen Truepress Jet W3200UV für das Großformatstehen. Die von Screen und seiner Tochtergesellschaft Inca Digital entwickelteMaschine wurde weltweit erstmalig im Juni auf der FESPA vorgestellt.Die Truepress ist als kostengünstige Lösung für Kunden gedacht, die eineAufrüstung von älteren Digitaldruckmaschinen auf ein Drucksystem der neuenGeneration mit hoher Qualität und hoher Produktivität vornehmenmöchten. Beim Open House werden die Besucher erleben, wie die TruepressJet W3200UV mit sechs Farben plus Weiß diverse Display-Grafiken mit einerGröße von bis zu 3,2 x 1,6 m auf eine Auswahl von Substraten mit einer Stärkevon bis zu 50 mm und einer Geschwindigkeit von 84 qm/h druckt. Screenfordert die Besucher des Open House auf, eigene Dateien mitzubringen, umdie Fähigkeiten der Druckmaschine zu testen. (www.screeneurope.com)KABEL, ÜBERALL KABEL!Das Münchener FamilienunternehmenLabel-the-Cable hat es sich zurAufgabe gemacht, das Kabelwirrwarrein für alle Mal zu beenden. „Kabelunter Kontrolle“ ist der Slogan derBayern. Mit ihren Produkten kannman Kabel cleverer organisieren undden Kabelsalat bändigen. Die kleinenHelfer aus hochwertigen VeloursKlettband bündeln, beschriften, ordnenund führen die Kabel und sorgenso für Ordnung. Nach erfolgreichenPräsentationen auf der CeBIT und dergamescom in Köln hat Label-the-Cablejetzt auch den Markteintritt inSkandinavien geschafft, wo man nunin den Media Märkten vertreten ist.Exklusiv für PLAKATIV-Leser verlostLabel-the-Cable drei Samplepakete.Dafür genügt eine kurze E-Mail angewinnspiel@label-the-cable.com.(www.label-the-cable.com)SPRINTIS ERWEITERT DISPLAY-PRODUKTPALETTEDie Neschen VorständeHenrik Felbier (links)und Michael Aupke mitdem neuen Logo.Der Großhandel für Druckereibedarf Sprintis mit Sitz in Würzburg baut seinAngebot an Display-Artikeln aus. So konnte das aufzuhängende Objekt bei derKunststoff-Posterschiene des Unternehmens bislang nur seitlich in die Posterschienegeschoben werden. Dank einer neuen aufklappbaren Schiene kann derArtikel nun an der Ober- bzw. Unterkante in die Schiene eingelegt und diesedann einfach zugeklappt werden. Ebenfalls neu im Sortiment der Franken sindKunststoff-Aufhängehaken mit Klemmlasche. Sie sind eine Alternative zu denselbstklebenden Eurolochaufhängern und werden mit Hilfe einer Klemmlaschean der Verpackung befestigt. Ganz frisch bei Sprintis eingetroffen sind zudemdrei neue Deckenbefestigungen – ein Kunststoff-Clip mit Öse und zweiDeckenspinnen aus Metall. (www.sprintis.de)PLAKATIV I 4 I 2013


55NEUER GROSSFORMATDRUCKER VON XEROXAuf der diesjährigen FESPA feierte der IJP 2000des US-amerikanischen Herstellers seine Premiere.Das Single Pass-System ist für die ununterbrocheneProduktion großformatiger Poster,Schilder und Banner für den Point of Salekonzipiert. Es soll laut Hersteller Produktionsgeschwindigkeitenvon bis zu 420 qm/h beieiner Auflösung von 1.600 x 1.600 dpi erreichen.Es kann Papier, Folie, reißfestes undselbstklebendes Material sowie weitere Inkjet-Materialien in Grammaturen zwischen 64 und190 g/qm und in Materialstärken von 76 bis178 μm verarbeiten. Die maximale Druckbreitebeträgt 1.067 mm. Der IJP 2000 verfügtüber fünf stationäre Drop-on-Demand-Druckköpfemit 70.400 Düsen pro Druckkopf. Gedrucktwird von der Rolle mit wasserbasierendenCMYK-Tinten, der Workflow wird mit derGrand RIP+ Software von Caldera gesteuert.(www.xerox.de)PAPYRUS STARTET TESTIMONIAL-KAMPAGNEDer Papiergroßhändler Papyrus hat extra eine Microsite für seine PlanoNaturpapiere eingerichtet. Darauf berichten Marketingveranwortliche undPapierentscheider in Kurzfilmen über ihre Erfahrungen, Interessierte könnenPapiermuster in allen Grammaturen bestellen und am Plano-Gewinnspielteilnehmen. Plano ist hochweiß, matt und mit 1,3-fachem Volumen in denVarianten Jet und Art erhältlich. Der Hersteller betont die überdurchschnittlicheDruckqualität und die herausragenden Laufeigenschaften. Bei ihrerschonenden Herstellung werden die Papiere so wenig bearbeitet wie nötigund bleiben daher so natürlich wie möglich. (www.papyrus.com)Der neue 8-Farben-Drucker imagePROGRAFiPF6400S von Canon.FUJIFILM STARTET XMF-WORKFLOW V5.5Fujifilm hat die Einführung der nächsten Generation seines XMF-Workflows angekündigt. Die neueste Version v5.5 des Crossmedia-Workflows beinhaltet eine Reihe von produktivitätssteigernden Funktionenzur Verarbeitung variabler Daten, um die schnelle und zuverlässigeProduktion mit den digitalen Inkjet-Druckmaschinen JetPress720 und 540W zu optimieren. Wie schon bei den bekannten Versionenvon XMF erfolgt das Rendering der Daten mit der preisgekröntenPDF Print Engine von Adobe. Mit XMF v5.5 wird diese Leistungsklassenun noch einmal um eine Version gesteigert, weil es als eines der erstenSysteme auf dem Markt die jetzt neu angebotenen Möglichkeitender Skalierbarkeit mit Adobes „Mercury RIP-Architektur“ nutzt. Dadurchist XMF V5.5 in der Lage, die digitale Druckproduktion vonmehreren Aufträgen mit einem hohen Datenvolumen zu koordinieren.Die Parallelverarbeitung der Mercury-Architektur nutzt dankmehrschichtigem Caching und dynamischer Lastverteilung alle Vorteileder verfügbaren Hardware.(www.fujiflm.eu)ABSCHIED VOM BVDMZWEI NEUE CANON-MODELLECanon hat sein Sortiment an 8-Farben-Druckernum zwei neue Modelleerweitert. Die neuen imagePRO-GRAF iPF6400S und iPF8400S ersetzendie Modelle iPF6300S undiPF8300S und sind auf den Einsatz inProduktionsumgebungen ausgerichtet.Beide verfügen über einenneuen Farbsensor für Linearisierungenund verwenden „HotSwap“-Tinten. Gemeinsam mit derColour Calibration ManagementConsole (CCMC) Software, die jetztvon allen Modellen der Reihe unterstütztwird, ermöglicht das optionaleSpektralfotometer des imagePRO-GRAF iPF6400S ein hochpräzisesFarbmanagement. Außerdem bietetder iPF6400S zusätzlich zum Standardtankmit 130 ml einen größerenTintentank mit 300 ml. Wie die übrigenModelle der Reihe profitiert derDrucker jetzt von einem Zwischen-Tanksystem, das während des Wechselsder Tanks ein unterbrechungsfreiesDrucken ermöglicht („HotSwap“). Zusätzliche Funktionen wiedie automatische Erkennung undKompensation verstopfter Düsen,Fehlerberichte per E-Mail und Benachrichtigungenüber zu ersetzendeVerbrauchsmaterialien sorgenlaut Hersteller ebenfalls für eine unterbrechungsfreieProduktivität.Dank 250GB-Festplatte speichert sowohlder iPF6400S als auch deriPF8400S eine hohe Anzahl Dateien.Alle imagePROGRAF 8-Farben-Modelleverfügen nun standardmäßigüber ein Photoshop Plug-In und PosterArtistLite für die einfache Erstellungvon Postern. (www.canon.de)Gabi Schermuly-Wunderlich, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit und des Verlags-und Veranstaltungsmanagements beim Bundesverband Druck und Mediene.V. in Berlin, hatte am Donnerstag, 12. September ihren letzten Arbeitstagbeim bvdm. Sie wechselt am 1. Oktober als Geschäftsführerin zurArbeitsgemeinschaft Medienwerbung in den Zentralverband der DeutschenElektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) nach Frankfurt amMain. Ihre Nachfolgerin beim bvdm ist Bettina Knape. Die Dipl. Kommunikationswirtinhat an der Universität der Künste in Berlin Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikationstudiert. In den vergangenen drei Jahren hat sie dasEuropean Office der Agentur Scholz & Friends in Brüssel geleitet und u. a. dieEU-Kommission, das Europäische Parlament sowie den WirtschaftsverbandBUSINESSEUROPE beraten. Davor hat sie als Direktorin für Marketing &Kommunikation der Standortmarketinggesellschaft Germany Trade & InvestDeutschland als Wirtschafts- undInvestitionsstandort vermarktet. Inder PR-Agentur Hill & Knowlton leitetesie die Bereiche Public Affairsund Corporate Communications.(www.bvdm-online.de)Gabi Schermuly-Wunderlich (links)verlässt den bvdm, Bettina Knape istihre Nachfolgerin.PLAKATIV I 4 I 2013


Neues bei te NeuesJETZT HABEN SIEDIE WAHL:OFFSET ODER DIGITAL!Und dann wäre noch eine „geeignete Farbe“ zu wählen, z.B. Blau. Blauist bekanntlich die Farbe der Verlässlichkeit. Blau ist entspannend.Überzeugen Sie sich!te Neues DruckereigesellschaftmbH+CoKGMülhauser Straße 157 www.te-neues.de Telefon 02152/143-047906 Kempen ftp.te-neues.de Telefax 02152/510211

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