MICHAEL BUBLÉ - my Music

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neuheitenCarla Bruni„Das Wichtigste bleibt die Melodie“Topmodel, Mick Jaggers Geliebte, Sängerin, ehemalige First Lady Frankreichs –Carla Bruni machte schon oft Schlagzeilen. Jetzt konzentriert sich die gebürtigeItalienerin mit Wohnsitz in Paris wieder ganz auf ihre Musik. Mit ‚Little French Songs‘veröffentlicht sie eine neue CD.Wahrscheinlich klingt ihr viertes Album so reif, weil siebereits einiges an Erfahrung gesammelt hat. Ihr Gesangkommt mal schmeichelnd, mal bittersüß daher. „MeineStimme ist tiefer geworden“, sagt sie. „Sie reift, dadurchstehen mir jetzt mehr Wege offen.“ Sie balanciert ihreArrangements perfekt aus, lässt Folk, Pop, Chanson undsogar Country zu. „Chez Keith et Anita“ zollt mit ganz vielFeingefühl einem legendären Paar der siebziger JahreTribut: Keith Richards und Anita Pallenberg. „J’arrive à toi“erzählt eine Liebesgeschichte. „Mon Raymond“ hört sichan wie eine Hommage an ihren Mann Nicolas Sarkozy. Dasetwas flottere „Le Pingouin“ sorgte in Frankreich bereits fürAufregung. Angeblich soll es dem amtierenden PräsidentenFrancois Hollande gewidmet sein, der ihren Gatten abgelösthat. „Er setzt seine Herrschermine auf, aber ich, ich kenneihn, den Pinguin, er hat nicht die Manieren eines Schlossherren“,schimpft die 45-Jährige in diesem Stück. Doch siehält nichts davon, jede Textzeile akribisch unter die Lupe zunehmen: „Das Wichtigste an einem Song ist und bleibt dieMusik, die Melodie selbst. Sie bringt doch so viel mehr zumAusdruck als die Worte, die man dazu singt.“ Konzentrierenwir uns also auf die pastellfarbenen Molltöne. Sie verneigensich vor den großen französischen Ikonen – von Barbaraüber Jacques Brel bis zu Georges Brassens: „Wir könnenstolz darauf sein, solche Künstler in unserer Geschichtezu haben.“ Auch Carla Bruni muss sich nicht verstecken.Sie holte sich großartige Musiker wie den Cellisten VincentSegal oder den Gitarristen Taofik Farah ins Studio. Getreudem Motto: Viele Köche veredeln den Brei. Das Ergebnis isteine absolut hörenswerte Pop-Platte.Dagmar LeischowCarla Bruni – Little French Songs(Barclay/Universal) CD 0602537317295;jetzt im HandelNolwenn LeroySirenenhafte StimmeNachdem sich die bretonische Sängerin Nolwenn Leroy mit ‚Bretonne‘(2010) auch in den deutschen Charts platzieren konnte, setzt sie mitihrem neuen Werk ‚Ô filles de l‘eau‘ der rauen Schönheit ihrer Heimatabermals ein Denkmal. Dabei nimmt die 30-jährige Sängerin ihre Hörermit in die ungezähmte Welt des Meers, in die Weite des Ozeans. DieTexte zu den meisten der insgesamt 14 Lieder hat Nolwenn Leroyselbst geschrieben, wobei sie auch immer wieder gern die bretonischeSprache mit einfließen lässt. Dank der Produktion von Jon Kelly (KateBush, Paul McCartney), der das Album – wie schon das Vorgängerwerk– mit einer illustren Musikerschar aus Frankreich und England aufgenommen hat, mischt sie traditionell keltische Klänge mitzeitlosem Pop zu einem wahrhaft sinnlichen Hörerlebnis. Schon das Albumcover, welches die Sängerin als verträumte Meerjungfrauzwischen Klippen und Wellen zeigt, manifestiert die starke Bindung Leroys zur Bretagne, die vom Wasser und einerwildromantischen Landschaft geprägt ist. Ein starkes Album, das in erster Linie von der wunderschönen, sirenenhaften undunter die Haut gehenden Stimme lebt und mit der Nolwenn Leroy schon Legendenstatus für sich verbuchen kann. (hb)Nolwenn Leroy – Ô filles de l‘eau (B1/Universal) CD 3735707; jetzt im Handel7

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