Kap. 2 - Wirtschafts

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Kap. 2 - Wirtschafts

2 0G e s e l l s c h a f t · P o l i t i kP o l i t i k k o n t ro v e r sGrundeinkommen für alle –ohne Gegenleistung?Wer Hartz IV oder andere ›staatliche Transferleistungen‹erhält, muss sich erklären – gegenüber Behörden, gegenüberder öffentlichen Meinung. Die Scham, auf staatlicheFürsorge angewiesen zu sein, lähmt – und verhindertgesellschaftliches Engagement. Das behaupten jedenfallsKritiker des bestehenden Sozialsystems. Es stigmatisieredie Betroffenen, sei ineffizient und habe zu einer wucherndenBürokratie geführt. Da außerdem ›Arbeit füralle‹ eine Illusion sei, fordern sie: das ›bedingungsloseGrundeinkommen‹. 1.000 Euro für jeden Bürger, monatlich,netto. Wer mehr will, kann zur Arbeit gehen unddazuverdienen. Gleichzeitig sollen alle steuer- oderabgabefinanzierten Sozialleistungen wie Hartz IV, Bafögoder Kindergeld abgeschafft werden. Aber: Ist das machbar,finanzierbar, wünschenswert? Bei diesem Themascheiden sich die Geister …Konflikte, Krisen undKriegsschauplätze der WeltMöglichkeiten und Grenzen der Konfliktsteuerung3-Tages-BildungsurlaubKriegerische Auseinandersetzungen gab und gibt es anvielen Orten in der Welt. Manche Konfliktherde, wie dieim Nahen Osten, werden von der Öffentlichkeit kontinuierlichwahrgenommen, andere kaum. In diesem Seminarinformieren wir über die aktuellen Konfliktherde aufder Welt: Wo findet Krieg statt? Warum wird der Konfliktgeführt? Welche Machtgruppen sind beteiligt? WelcheInteressen sind berührt? Aus welchen Gründen werden(vermutlich) die Kriege der Zukunft geführt? Wir werdenuns auch mit der Frage beschäftigen, welche Bedingungengegeben sein müssen, damit friedliche Koexistenz ›funktionieren‹kann.1 8 6 6 1 ⁄⁄ 28.04. – 30.04.2014Mo – Mi 8.30 – 13.30 UhrIhr Dozent: Holger Heß-BorskiB R E M E R H A V E NTeilnahmegebühr: € 50,–mit KammerCard € 42,–B R E M E N1 5 5 6 0 ⁄⁄ 06.10. – 10.10.2014 Ihr Dozent: Claus MäulenHat der Euro ausgedient?Europa in der KriseIm Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise müssen die reicherenEuro-Länder mit Milliardenbeträgen für Länderwie Griechenland einstehen. Viele Menschen fragen sichheute: Warum haben wir den Euro damals überhaupteingeführt? Und: Wäre es nicht besser, wieder auf eineeigene nationale Währung umzusteigen? In diesemSeminar werden wir die politischen und wirtschaftlichenHintergründe der Währungsunion beleuchten und unsmit der vermeintlich theoretischen Frage: ›Was wäreeigentlich wenn …?‹ beschäftigen. Dazu befragen wirauch Wirtschafts- und Währungsexperten.B R E M E N1 5 1 1 0 ⁄⁄ 17.03. – 21.03.20141 5 1 1 1 ⁄⁄ 01.12. – 05.12.2014Ihr Dozent: Lars BätjerVerkehrspolitik heuteDie mobile Gesellschaft sucht neue Verkehrskonzepteund FahrzeugeDas Auto der Zukunft wird klein, leicht und elektrisch sein,sagen die Experten. Wie sieht die Zukunft von Bahn undFlugzeug aus? Die Mobilität der Menschen steigt stetig. Wieverteilt sich in Zukunft der Verkehr auf öffentliche und privateVerkehrsmittel? Brauchen wir nicht ganz andere Mobilitätssysteme?Verkehr ist laut, erhöht die Unwirtlichkeit derStädte. Bürger leisten Widerstand gegen neue Verkehrsprojektewie ›Stuttgart 21‹, den Transrapid in München oder dieKüstenautobahn A22. Wie kann das alles zusammengehen?Das Seminar will neugierig machen auf die Entwicklungder ›mobilen Stadtgesellschaft‹. In diesem Zusammenhangwerden wir uns auch mit car-sharing Projekten befassen.Gespräche mit Fachleuten beleuchten Hintergründe.B R E M E N1 5 3 0 0 ⁄⁄ 19.05. – 23.05.2014Mo, Di,Do, Fr 8.30 – 13.30 Uhr |Mi 8.30 – 17.30 UhrB R E M E R H A V E N1 8 1 6 2 ⁄⁄ 28.07. – 01.08.20141 8 1 6 3 ⁄⁄ 06.10. – 10.10.2014Ihr Dozent: Holger Heß-BorskiS t a d t e n t w i c k l u n g u n dS t a d t g e s c h i c h t eBremen ist ’ne schöne StadtBefragungen zeigen: Bremer Bürgerinnen und Bürgerschätzen die Lebensqualität ihrer Stadt – einer Stadt amFluss, mit viel Grün, einer Stadt der schmucken ›BremerHäuser‹ und einer Stadt der kurzen Wege. Und zukünftig?Aktuelle Stadtentwicklung muss mehr sein als die Bewahrungder Tradition. Eine zukunftsfähige Stadt brauchtlebendige Quartiere, neue Entwicklungsräume, wiederengere Verknüpfungen von Wohnen und Arbeiten, neueWohnformen für Junge und Alte, neue Formen von Mobilität.DasSeminar gibt Einblick in aktuelle Ansätze derbremischen Stadtentwicklungspolitik. Dazu werden Fachleuteaus dem Bremer Politikbetrieb eingeladen. Aber wirwerden auch selbst ›unsere Stadt der Zukunft‹ entwerfen!B R E M E N1 5 0 0 2 ⁄⁄ 06.10. – 10.10.20141 5 0 0 0 ⁄⁄ 23.02. – 27.02.2015Ihr Dozent: Uwe KempfWindkraftGoldgräberstimmung an der KüsteDie deutsche Offshore-Industrie ist trotz Finanz- undWirtschaftskrise in Goldgräberstimmung. Aber könnenKüstenstädte mit schwacher Wirtschaftsstruktur undhoher Arbeitslosigkeit wie Bremerhaven dauerhaft vomWindkraft-Boom profitieren? Hilft sie uns aus der EnergieundKlimafalle? Wir werden uns in diesem Seminareingehend mit den ökonomischen und ökologischenErwartungen, die in die Windenergie gesetzt werden, auseinandersetzen.B R E M E R H A V E N1 8 8 1 1 ? ⁄⁄ 16.02. – 20.02.2015Ihr Dozent: Markus MüllerI N F O R M A T I O N // A N M E L D U N GB R E M E N Anita Mertsch - 0421·4499-945 B R E M E R H A V E N Gudrun Stelling - 0471·595-39


B i l d u n g s u r l a u b i n B r e m e n u n d B r e m e r h a v e n 2 1Wohnen im Alter – Leben im AlterWas Bremen zu bieten hat – und was nichtWie möchte ich leben und wohnen im Alter? Obschonder demografische Wandel in aller Munde ist: Die Lebensbedingungenund die Bedürfnisse der älteren Generationfinden bei der Stadtplanung noch immer nur sehrunzureichend Berücksichtigung. Gleichwohl: Es hat sichin den letzten Jahrzehnten bereits eine Vielfalt vonWohnmöglichkeiten für Ältere herausgebildet.Wir werden in diesem Seminar genauer untersuchen, wiedie großen Bremer Wohnungsbaugesellschaften auf dieveränderte Nachfrage nach bedarfsgerechtem Wohnraumfür ältere Menschen reagieren. Und wir werden Generationenübergreifende Wohn-Projekte bzw. gemeinschaftlicheWohnprojekte von Älteren genauer unter die Lupenehmen. Welche Voraussetzungen, so werden wirschließlich fragen, muss die Bremer Politik für altersgerechtesWohnen schaffen?B R E M E N1 5 5 9 0 ⁄⁄ 24.03. – 28.03.2014Ihre Dozentin: Angelika KubeVon Borgward zu DaimlerAutomobilbau in BremenBremens Industrie- und Wirtschaftsgeschichte ist engverknüpft mit der Entwicklung der Autobranche. Seit geraumerZeit bekommen die Bremer Autobauer wieder denverschärften internationalen Konkurrenzdruck zu spüren:Belegschaftsabbau, Verlagerungsdrohungen, Arbeitsverdichtung… Im Mittelpunkt dieses Seminars steht derWandel der Produktionsmethoden und der Arbeitsbedingungenin den Automobilwerken. Und mit Blickauf die aktuelle Diskussion zum Klimawandel soll auchdie Frage nach der Zukunft des Automobils erörtertwerden. Zeitzeugengespräche sowie Diskussionen mitBetriebsräten von Daimler werden uns ein anschaulichesBild vermitteln.B R E M E N1 5 0 1 0 ⁄⁄ 06.01. – 10.01.20141 5 0 1 1 ⁄⁄ 31.03. – 04.04.20141 5 0 1 2 ⁄⁄ 17.11. – 21.11.2014Ihr Dozent: Claus MäulenDas politische Leben in BremenIm Mittelpunkt dieses Seminars stehen die historischgewachsenen Strukturen bremischer Politik. Gesprächemit VertreterInnen der politischen Parteien sowie Besucheehemaliger wie aktueller Machtzentren wie: Rathaus,Bürgerschaft, Schütting und Dom werden die Besonderheitenund die Herausforderungen Bremens verständlichund erfahrbar machen. Besondere Beachtung schenkenwir dabei der Frage, wie die Diskussion über Weiterbestandoder Auflösung des kleinsten Bundeslandes in wirtschaftlichschwierigen Zeiten legitimiert werden kann,historisch wie politisch. Seminarort: ArbeitnehmerkammerBremen, Bürgerstraße 1B R E M E N1 5 0 3 0 ⁄⁄ 01.12. – 05.12.2014Ihre Dozentin:Christine Holzner-RabeVom Überseehafen zur ÜberseestadtWo die Zukunft Bremens liegtDie Superlative purzeln, wenn Städtebau-Planer undPolitiker von der Überseestadt sprechen. Der Strukturwandeldieses maritimen Viertels vom ›Überseehafen‹zur modernen ›Überseestadt‹ steht im Mittelpunktdes Seminars. Wir werden herausarbeiten, welche Perspektivendas Projekt Überseestadt für die ZukunftBremens bietet. Wir werden den ›Stadtteil im werden‹besuchen und mit Beteiligten und Planern des Projektesins Gespräch kommen.B R E M E N1 5 1 7 0 ⁄⁄ 10.02. – 14.02.20141 5 1 7 4 ⁄⁄ 15.12. – 19.12.20141 5 1 7 1 ⁄⁄ 19.01. – 23.01.20151 5 1 7 3 ⁄⁄ 16.02. – 20.02.2014Ihr Dozent: Uwe Kempf2Se minare in Bremen und BremerhavenNatur in der StadtWieviel Natur braucht Bremen bzw. Bremerhaven?Industriegebiete, Verkehr, Wohnbebauung, Flächenversiegelung– der Wohlstand einer Großstadt wie Bremen ruhtauf diesen Säulen moderner Stadtentwicklung. Doch einelebenswerte Stadt braucht mehr, braucht auch Erholungszonen,›grüne Lungen‹, Natur. Sind solche Räume gefährdet,entstehen schnell gesellschaftliche Konflikte.Was machtBremen lebenswert? Welchen Stellenwert hat die Erhaltungund Schaffung von Naturräumen für die Stadtpolitik? Bremenhat schöne Parks, sogar einige Naturschutzgebiete,große Flächen für Kleingärten und eine Menge Grün. Kannund will die Stadtplanung solche Qualitäten erhalten?Sind wirtschaftliche Interessen oder der Wohnungsbaunicht ›natürliche Gegner‹?B R E M E N1 5 0 9 0 ⁄⁄ 12.05. – 16.05.2014B R E M E R H A V E N1 8 6 4 1 ⁄⁄ 21.07. – 25.07.2014Ihr Dozent: Markus MüllerBremen – Zentrum der RaumfahrtRaumfahrt ist Hightech und verheißt Zukunft. Energie ausdem Weltall, neue Werkstoffe und Materialien, neuartigeMedikamente und Raumfahrttourismus. Die Liste der Aktivitäts-und Nutzungsfelder ist lang, die Raumfahrtindustrieist längst zum Milliarden-Geschäft geworden. Und Bremenspielt im Konzert der Großen mit, gilt als bedeutendsterRaumfahrtstandort in Deutschland: Ob WeltraumlaborSPACELAB, Satellitenbau ›Galileo‹, Ariane-Trägerraketen oderForschung unter Schwerelosigkeit im Fallturm – mit diesen›Zukunfts-Produkten‹ ist auch der Name Bremen verknüpft.In diesem Seminar werden wir uns mit der Geschichteder zivilen wie militärischen Nutzung der Raumfahrt befassen,vor allem vor dem Hintergrund der drängendenglobalen Herausforderungen unserer Zeit.B R E M E N1 5 2 0 1 ⁄⁄ 22.09. – 26.09.20141 5 2 0 2 ⁄⁄ 02.03. – 06.03.2015B R E M E R H A V E N1 8 7 3 2 ⁄⁄ 27.10. – 31.10.20141 8 7 3 3 ⁄⁄ 02.02. – 06.02.2015Ihr Dozent: Holger Heß-BorskiM i t W i s s e n w a c h s e n


2 2G e s e l l s c h a f t · P o l i t i kBremens Selbstständigkeit… gestern, heute – und morgen?Bremen war einst sehr reich. Heute ist es ein sogenanntesHaushaltsnotlageland. Im Reigen der 16 Bundesländergilt es mittlerweile als Armenhaus der Republik. Bremenhat einen enormen Schuldenberg aufgetürmt, der dieSelbstständigkeit des Landes bedroht. Manch einer wundertsich, dass Bremen überhaupt noch als selbstständigesBundesland existiert.Bremen ist die älteste, noch unabhängigbestehende Stadtrepublik. Aber wie lange noch?Ein tiefer Blick in die Geschichte verrät Vieles. Vor allem,was Bremen (außer der Selbstständigkeit) noch zu verlierenhat, warum die meisten Bremer einer Eingliederungin einen Nordstaat wenig bis gar nichts abgewinnen können,welche Befürchtungen und Interessen im Spiel sind.Bremen epochalDie alte Hansestadt Bremen blickt auf eine über tausendJahre währende Geschichte zurück. Jede Epoche hat nichtnur im Stadtbild, sondern auch in Form von kulturellen,wirtschaftlichen und politischen Traditionen ihre Spurenhinterlassen, die heute noch wirken oder nachklingen.Während des Bildungsseminars werden das Mittelalter,die Reformationszeit, das 19. Jahrhundert sowie die Zeitdes Nationalsozialismus besonders betrachtet und mitheutigen Strukturen der Stadtgesellschaft und der Stadtentwicklungin Beziehung gesetzt. Dabei werden auchOrte im Stadtbild zur Veranschaulichung aufgesucht.B R E M E N1 5 4 5 0 ⁄⁄ 24.03. – 28.03.2014Ihre Dozentin: Christine Holzner-RabeB R E M E N1 5 4 7 0 ⁄⁄ 08.12. – 12.12.20141 5 4 7 1 ⁄⁄ 05.01. – 09.01.2015Ihre Dozentin: Martina KedenburgBremen nach dem Zweiten WeltkriegWiederaufbau und WirtschaftswunderDie Nachkriegszeit war – auch in Bremen – geprägt durchKriegsschäden, Zerstörung, Hunger, Schwarzmarkt.Gleichzeitig wurden die ersten politischen, wirtschaftlichenund gesellschaftlichen Weichenstellungen vorgenommen,die die weitere Entwicklung Bremens prägensollten. Die 50er und 60er Jahre, die im allgemeinenBewusstsein als die Zeit des ›Wirtschaftswunders‹ gelten,festigten Bremens Ruf als eine weltoffene und vor allemwirtschaftlich potente Metropole. Außenhandel, Häfenund Schiffbau erlebten einen nie wieder erreichten Wirtschaftsboom– bis zum Untergang der ›AG Weser‹ undals Folge eine existenzbedrohende Finanzkrise, von derenNachwirkungen Bremen sich bis heute nicht erholt hat.B R E M E N1 5 9 4 0 ⁄⁄ 11.08. – 15.08.2014Ihre Dozentin: Martina KedenburgDer U-Boot-Bunker ValentinEin Denkort in Bremen-FargeAuf der Baustelle des U-Boot-Bunkers Valentin schuftetenin der Zeit von 1943 bis März 1945 über 10.000 Zwangsarbeiter,KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene. Viele vonihnen verloren dabei ihr Leben. Bis vor kurzem war dasmonströse Bauwerk in Bremen-Frage für die Öffentlichkeitnicht zugänglich. Jetzt ist das Gelände als Gedenkorterschlossen worden. Er fördert die historisch-politischeAuseinandersetzung mit der menschenverachtendenIdeologie und der Realität des Nationalsozialismus. Wirwerden auf historischen Wegen den Spuren der deutschenRüstungsindustrie im ›Totalen Krieg‹ folgen undmit Hilfe von Bild- und Filmquellen beleuchten, waslange Zeit im Dunklen blieb.Das Seminar findet zum Teilvor Ort in Bremen-Farge statt. Für Eintritt, Arbeitsmaterialienu.a.m. wird ein Kostenbeitrag von 15 € erhoben.B R E M E N1 5 9 0 0 ⁄⁄ 10.03. – 14.03.20141 5 9 0 1 ⁄⁄ 20.10. – 24.10.20141 5 9 0 2 ⁄⁄ 09.02. – 13.02.2015Ihr Dozent: Walter GröhBremerhavener FirmengeschichteSchiffbau, Fisch, Reederei, Tabak, Petroleum - viele Gewerbebetriebeund Unternehmen haben sich in Bremerhavenangesiedelt in der Hoffnung, an der aufblühenden Hafenwirtschaftteilhaben und von ihr profitieren zu können.Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen ausgewählte undfür Bremerhavens Entwicklung sehr typische Firmen undUnternehmerpersönlichkeiten. Darunter sind bedeutendeund weltbekannte, aber auch relativ unbekannte und inVergessenheit geratene kleinere Betriebe. Manche dieserFirmen können auf eine weit über 100-jährige Geschichtemit Höhen und Tiefen zurückblicken, andere Firmengeschichtensind schneller erzählt. Immer aber sind sie Teilder größeren (Hafen-) Geschichte Bremerhavens undspiegeln ein großes Stück Zeitgeschichte und IdentitätBremerhavens wider.B R E M E R H A V E NErst die Arbeit und dann …Arbeiterfreizeitkultur in Bremerhaven1 8 8 0 1 ⁄⁄ 10.03. – 14.03.20141 8 8 0 2 ⁄⁄ 17.11. – 21.11.2014Ihr Dozent: Dr. Burkhard HergesellIm Mittelpunkt des Bildungsurlaubs stehen die folgendenFragestellungen: Wann und aufgrund welcher gesellschaftlichenEntwicklungen hat sich die Trennung zwischenArbeit und Freizeit durchgesetzt? Welche Bedürfnisse,welche Ansprüche hatte die Arbeiterschaft zunächst mitBlick auf ihre ›freie Zeit‹? Wie verbrachten z.B. Werftarbeiterihre Freizeit, welche Erinnerungsspuren gibt es in Bremerhaven?Wie ist die Kultur der Arbeiterkneipen, Arbeiter-Sportvereineund Schrebergärten aus heutiger Sicht zubewerten? Welche Sportarten wurden ausgeübt und gepflegt?Wie und wo lebten Arbeiter in Bremerhaven, wiesahen typische Arbeiterwohnungen im 19. Jahrhundertaus, wie groß waren sie und wie waren sie eingerichtet?Und wie engagierten sich Arbeiter politisch in ihrer Freizeit?Schließlich: Kann man heute noch von einem Arbeitermilieuund einer entsprechenden Arbeiterfreizeitkultursprechen?1 8 3 7 3 ⁄⁄ 20.01. – 24.01.20141 8 3 7 4 ⁄⁄ 23.06. – 27.06.20141 8 3 7 5 ⁄⁄ 08.12. – 12.12.20141 8 3 7 6 ⁄⁄ 23.02. – 27.02.2015B R E M E R H A V E N1 8 3 7 2 ⁄⁄ Nachmittags-Termin:Mo – Fr 14.00 – 19.00 Uhr07.04. – 11.04.2014Ihr Dozent: Dr. Burkhard HergesellI N F O R M A T I O N // A N M E L D U N GB R E M E N Anita Mertsch - 0421·4499-945 B R E M E R H A V E N Gudrun Stelling - 0471·595-39


B i l d u n g s u r l a u b i n B r e m e n u n d B r e m e r h a v e n 2 3Die Nachkriegszeit in BremerhavenBremerhaven 1945 bis 1960Am Ende des Zweiten Weltkrieges sind über 50 Prozentdes Wohnraumes in Wesermünde zerstört, in der Stadtmittesteht kein Stein mehr auf dem anderen. Mehrals 30.000 Menschen sind obdachlos. Der Schwarzmarktblüht. Doch die Bremerhavener lassen sich nicht ›kleinkriegen‹,ihr Wille, die Ärmel hochzukrempeln undanzupacken, ist bemerkenswert, (auch) in Bremerhavenbeginnt die sogenannte Wirtschaftswunderzeit. Rückblikkendwerden Wiederaufbau- und Wirtschaftswunderzeitgerne verklärt. Phänomene wie die ›Unfähigkeit zu trauern‹,politische Kontinuitäten und die Frage nach demPreis des raschen Aufschwungs bleiben ausgeblendet. AmBeispiel Bremerhavens werden wir die Widersprüchlichkeitder Nachkriegszeit genauer unter die Lupe nehmen.B R E M E R H A V E N1 8 4 6 1 ⁄⁄ 02.06. – 06.06.20141 8 4 6 2 ⁄⁄ 05.01. – 09.01.2015Ihr Dozent: Dr. Burkhard HergesellBremerhaven im 20. JahrhundertZur jüngeren Vergangenheit einer GroßstadtKommen Sie mit ins 20. Jahrhundert. Entdecken Sie, wieaus Bremerhaven, Lehe und Geestemünde die GroßstadtWesermünde wird. Werften, Fischerei und Häfen bringender Stadt den erhofften wirtschaftlichen Aufschwung, dieSchifffahrt führt Menschen aus vielen Ländern und Kulturenhierher. Durch sie erfährt die Hafenstadt ständig neueImpulse, die das Leben entscheidend mitprägen und einemoderne, weltoffene Seestadt entstehen lassen. Der Kriegbringt dann unendliches Leid in die Stadt. Wiederaufbauund Wirtschaftswunder folgen im nächsten Jahrzehnt …Auf unserer Entdeckungsreise werden wir uns auch ansehen,wie die Menschen ihre Freizeit verlebten, wie sie sichdamals amüsierten. Wir werden ihr Theater, ihre Stadthalle,Cafés und Varietés kennen lernen und sie beim›Bürgern‹ begleiten.B R E M E R H A V E N1 8 4 7 1 ⁄⁄ 22.09. – 26.09.2014Ihr Dozent: Dr. Burkhard HergesellBremerhaven – Stadt der WanderungBremerhaven und die Bremerhavener Region haben in derVergangenheit schon vielfältigste Wanderungsbewegungenerlebt: Römer, Friesen, Dänen, Schweden, Franzosen,Holländer, Ziegeleiarbeiter aus dem Lippischen Land. Siehaben Spuren in der Stadtentwicklung, in Kultur undWirtschaft der Region hinterlassen. Das Seminar geht diesenSpuren nach. Das Hauptaugenmerk richten wir dabeiauf die jüngste Einwanderungswelle, die der angeworbenenArbeitsmigranten und so genannten Gastarbeiter. Wirwerden uns mit ihren Motiven, Wünschen und Sehnsüchtenund mit ihrer Situation heute auseinandersetzen.Neben einer Stadtbegehung sind Dokumentarfilme undRadiosendungen Bestandteile der Spurensuche.B R E M E R H A V E N1 8 5 0 1 ⁄⁄ 15.09. – 19.09.2014Ihr Dozent: Dr. Burkhard HergesellBremerhaven im NationalsozialismusWie kamen die Nationalsozialisten in Bremerhaven an dieMacht? Welche Erinnerungen und Spuren gibt es in Bremerhaven– mit Blick auf den Alltag unterm Hakenkreuz,auf Täter, Opfer, und Mitläufer? Wie hat sich Widerspruchim Alltag geäußert? Welche Konsequenzen und Nachwirkungenhat(te) die NS-Zeit? Wir werden uns dem Themamit Hilfe von Stadtbegehungen, Dokumentarfilmen undpersönlichen Erinnerungen nähern.Die Zukunft BremerhavensB R E M E R H A V E N1 8 5 2 1 ⁄⁄ 24.02. – 28.02.20141 8 5 2 2 ⁄⁄ 10.11. – 14.11.2014Ihr Dozent: Dr. Burkhard HergesellIm Zentrum dieses Bildungsseminars steht die wirtschaftlicheZukunft Bremerhavens. Ausgehend von den ökonomischenKrisen in den 1970er Jahren werden wir genaueranalysieren, welche Entwicklung Bremerhaven seit dieserZeit genommen hat und welche neuen Branchen, Märkteund Potenziale heute erkennbar sind, die die Konturen einerlebenswerten Stadt akzentuieren könnten. Stichwortesind in diesem Zusammenhang: der Windkraftanlagenbau,Forschungseinrichtungen wie das Fraunhoferinstitut,neue Firmen in den t.i.m.e.Port-Gebäuden am Neuen Hafenoder die Zukunft der Fischereihalle X.B R E M E R H A V E N1 8 5 3 1 ⁄⁄ 07.07. – 11.07.2014Ihr Dozent: Dr. Burkhard HergesellÜber das soziale Leben in feudalen ZeitenZeitreise MittelalterDas Mittelalter wird einerseits als dunkle Zeit empfunden,andererseits übt es auch eine große Faszination aus. Wielebten Bauern, Handwerker, Kaufleute, Ritter, kirchlicheWürdenträger und Adlige wirklich? Wie funktionierte diedamalige Gesellschaft, unter welchen sozialen Bedingungenlebten die Menschen? Mit Hilfe von Bildern, Textenund kleinen praktischen Übungen begeben wir uns aufSpurensuche zu den Themen Herrschaft und Abhängigkeit,Ernährung und Krankheiten, Ehe und Familie,Glaube und Religion im Mittelalter. Und wir untersuchen,wie das Mittelalter unsere Gegenwart prägt. Eine Exkursionins Historische Museum Bremerhaven ermöglichteine Begegnung mit der Geschichte der BremerhavenerVorgängergemeinden Wulsdorf und Lehe.B R E M E R H A V E N1 8 5 4 1 ⁄⁄ Nachmittags-Termin:20.10. – 24.10.2014Mo – Fr 14.00 – 19.00 UhrIhre Dozentin:Dr. Kerstin Ras-Dürschner2Se minare in Bremen und BremerhavenM i t W i s s e n w a c h s e n


2 4G e s e l l s c h a f t · P o l i t i kMassenproteste in BremerhavenDemonstrationen, Streiks und Massenproteste warenschon immer ein wirkungsvolles Mittel der vermeintlichpolitisch Ohnmächtigen, sich und ihrem Anliegen Gehörzu verschaffen und die Herrschenden unter Druck zusetzen. In diesem Bildungsurlaub beleuchten wir die Geschichteder Protestbewegungen. Schwerpunkt sind dieProteste der jüngeren Geschichte in Bremerhaven nach1945. Wir untersuchen ihre regionale oder überregionaleBedeutung, fragen, wie sie sich ausgewirkt haben auf diePolitik in Bremerhaven, Bonn und Berlin und wie sie inder Öffentlichkeit wahrgenommen wurden. Wie habendie Sicherheitsbehörden auf die Massenproteste reagiert?Welche Erfolge, welche Misserfolge zeitigten sie aus Sichtder Initiatoren? Was kann man aus der Geschichte derMassenproteste mit Blick auf die Entwicklung unserer politischenKultur lernen?1 8 5 5 1 ⁄⁄ 19.05. – 23.05.20141 8 5 5 2 ⁄⁄ 15.12. – 19.12.2014B R E M E R H A V E N1 8 5 5 3 ⁄⁄ 19.01. – 23.01.2015Ihr Dozent:Dr. Burkhard HergesellBremer FirmengeschichteSie begründeten Bremens Ruf als Welthandelsplatz undwichtigen Wirtschaftsstandort: Handelshäuser wieC. Melchers & Co., Industriebetriebe wie die Nordwolle,Rickmers Reismühle, Kaffee HAG, Jacobs Kaffee, Borgwardoder Focke-Wulf, Manufakturen wie Hachez, Koch& Bergfeld, Reedereien wie der Norddeutsche Lloydoder DDG Hansa – und andere mehr. Viele konnten sichüber Jahrzehnte am Markt behaupten, einige wenigegibt es noch heute. Wie prägten sie die bremische Wirtschaftund Gesellschaft? Welche wirtschaftlichen undpolitischen Bedingungen führten zu ihrem Konkurs oderzur Fusion mit anderen Unternehmen, mit welchenFolgen für die Menschen in Bremen? Welche Lehren lassensich aus der Firmengeschichte ziehen für die StrukturproblemeBremens und für die bremische Wirtschaftspolitikheute?B R E M E N1 5 9 7 0 ⁄⁄ 12.05. – 16.05.2014Ihre Dozentin: Martina KedenburgVon der Meeresbucht zumContainerterminalArbeit im Hafen gestern – heute – morgenÜberall auf der Welt verändern alte Hafenreviere ihr Gesicht.Der Welthandel boomt – und mit ihm die Häfen. Die›Zukunftsbranche Hafen‹ erfordert den Aus- und Neubauder ›Highways der Globalisierung‹, wie der Jade-Weser-Port und der Containerterminal Altenwerder beweisen.Das Seminar lädt dazu ein, die Veränderungen in der Arbeits-und Lebenswelt der Menschen rund um den Hafennachzuspüren. Es beschäftigt sich mit den Entwicklungenvon den traditionellen Stückgutverkehren bis hin zuden modernen Container- und Autoterminals, von dertransatlantischen Passagierlinienschifffahrt bis zum heutigenKreuzfahrttourismus und vermittelt Einblicke inStädtebauprojekte am Hafen. Bremerhaven, Bremen undHamburg bilden dabei den Schwerpunkt.Bremen und das MeerHafenarbeit und HafenpolitikBremen und Bremerhaven haben eine lange Tradition alsHafenstädte, und die Schifffahrt hat ihren frühen Wohlstandgeprägt. In der Hafenentwicklung spiegelt sichschon früh, was heute Globalisierung genannt wird – unddie bedeutende Rolle, die Bremen dabei spielt. Das Seminarwird darstellen, wie Stadtpolitik und Schifffahrt aufeinandereingewirkt haben. Und wir werden uns mit denArbeitsbedingungen im Hafen beschäftigen. Welche Einflüssewerden die zukünftige Entwicklung der bremischenHäfen bestimmen?B R E M E N1 5 9 9 1 ⁄⁄ 17.02. – 21.02.20141 5 9 9 2 ⁄⁄ 07.04. – 11.04.20141 5 9 9 0 ⁄⁄ 14.07. – 18.07.20141 5 9 9 3 ⁄⁄ 24.11. – 28.11.20141 5 9 9 0 ⁄ ⁄ 05.01. – 09.01.20151 5 9 9 1 ⁄ ⁄ 09.02. – 13.02.2015Ihr Dozent: Uwe KempfB R E M E R H A V E N1 8 6 7 2 ⁄⁄ 4-Tage 10.06. – 13.06.2014Teilnahmegebühr: € 60,– mit KammerCard € 50,–1 8 6 7 3 ⁄⁄ 01.09. – 05.09.2014 Di – Fr 8.30 – 13.30 Uhr1 8 6 7 4 ⁄⁄ 23.03. – 27.03.2015 Ihr Dozent: Holger Heß-BorskiG e s e l l s c h a f t u n d P o l i t i kWas Bremen reich gemacht hatZur Geschichte Bremer ProdukteBremen gilt heute als armes Bundesland. Einst war dieHansestadt eine bedeutende Welthandelsstadt. Kaufleutebrachten aus fernen Ländern Tabak, Baumwolle, Reis,Kaffee, Kakao und andere Produkte nach Bremen. Bei einigenProdukten war und ist Bremen auch heute nochder größte europäische Importeur. Die Produkte wurdennicht nur gehandelt, sondern auch veredelt. Hier liegteine Quelle des Reichtums. Wie ist diese besondere Traditionentstanden, welche Umstände auf den Märktenveränderten sich, wie ist die Situation heute? In diesemSeminar wird die Bedeutung Bremer Produkte für dieWirtschaft der Hansestadt in Geschichte und Gegenwartbeleuchtet.B R E M E N1 5 9 6 0 ⁄⁄ 06.01. – 10.01.2014Ihre Dozentin: Martina KedenburgGesellschaft ohne ZeitVom Zeit verlieren, Zeit sparen, sich Zeit nehmenHaben Sie jetzt Zeit, diesen Text zu lesen? Passt der Seminarterminin Ihren Zeitplan? Das Seminar handelt vonder Zeit. Und davon, wie wir gemeinhin mit Zeit umgehen,welche Folgen dies für unser Leben und unsere Gesellschafthat. Ohne Frage: Neue Techniken helfen uns,›Zeit zu sparen‹, beschleunigen Arbeitsprozesse. Dochführt dies wirklich dazu, dass wir mehr Zeit für uns undAndere(s) haben? Um über diese Problemstellung nachzudenken,wollen wir uns eine Woche Zeit nehmen.B R E M E N1 5 2 7 0 ⁄⁄ 27.10. – 31.10.2014Ihre Dozentin: Angelika KubeI N F O R M A T I O N // A N M E L D U N GB R E M E N Anita Mertsch - 0421·4499-945 B R E M E R H A V E N Gudrun Stelling - 0471·595-39


B i l d u n g s u r l a u b i n B r e m e n u n d B r e m e r h a v e n 2 5Bild.Macht.ZeitungDie ›Bild‹ ist in Deutschland ebenso bekannt wie umstritten.Immer wieder wird sie schwerwiegender Persönlichkeitsverletzungenoder zumindest grober journalistischer Nachlässigkeitenbeschuldigt. Dennoch gehört sie weltweit zuden meistgelesenen Zeitungen. Und sie ist nach eigenen Angabenauch die meistzitierte Tageszeitung in Deutschland.Ihre Wirkung auf die Meinungsbildung ihrer Leser ist beialler kritischer Distanz nicht hoch genug zu veranschlagen.Das Seminar beschäftigt sich mit dem umstrittenen Blatt,stellt Stil, Strukturen und Macher der ›Bild‹ vor, vergleichtsie mit anderen Zeitungen, nimmt die Berichterstattungzu aktuellen Themen genauer unter die Lupe – und fragt,was die Attraktivität des Boulevardblattes ausmachtB R E M E N1 5 0 6 0 ⁄⁄ 24.02. – 28.02.20141 5 0 6 1 ⁄⁄ 15.12. – 19.12.2014B R E M E R H A V E N1 8 5 8 1 ⁄⁄ 18.08. – 22.08.2014Ihre Dozentin: Monika J. FlüggeMacht und Machtspiele… in Politik, Gesellschaft und ArbeitsweltWer Macht hat, besitzt die Fähigkeit, seine Ziele auch gegenWiderstände durchzusetzen und auf das Verhaltenund Denken anderer Menschen Einfluss zu nehmen.Macht ist ein normaler, ja unvermeidlicher Bestandteilunseres sozialen Miteinanders. Macht kann zum Wohl,aber auch zum Leid Anderer eingesetzt werden. Es gibtviele verschiedene Formen von Machtausübung in Politikund Gesellschaft, es gibt Machtmenschen und Machtspiele,Machtmissbrauch und Machtlosigkeit… Wir werdenin diesem Bildungsurlaub untersuchen, wie Machtin unserem Staat, in Politik, Wirtschaft und Gesellschaftfunktioniert, wir diskutieren den Umgang mit Machtim Berufsalltag wie im privaten Umfeld – und wir lernen,Machtspiele zu durchschauen.Talente und PatenteInnovationen und gesellschaftliche EntwicklungDie Möglichkeiten für neue Produkte sind unbegrenzt –man muss nur darauf kommen. Rad, Dampfmaschine, Telefonoder Internet haben unser Leben nachhaltig umgekrempelt.Nicht zu vergessen die vielen kleinen, unscheinbaren,unspektakulären Erfindungen wie: Streichholz, Zahnpasta,Schuhcreme, Klebstoff oder Kugelschreiber. Nicht immerführ(t)en Talente ihre Urheber zu Patenten – und damit zuReichtum. Denn gute Ideen wollen auch gut vermarktetwerden. Und: Wer in Deutschland tüftelt und Patente anmeldet,hat nicht überall gleich gute Bedingungen… In diesemBildungsseminar werden Beispiele für Innovationskraftund unternehmerischen Mut aus Vergangenheit und Gegenwartvorgestellt, aus den Bereichen Arbeit, Technik,Ökonomie, Medizin, Wirtschaft und Umwelt. Sie werdenmit Blick auf ihre gesellschaftspolitische Bedeutung erörtert.B R E M E N1 5 3 6 0 ⁄⁄ 10.03. – 14.03.2014Ihr Dozent: Holger Heß-BorskiDie Macht der WerbungB R E M E R H A V E N1 8 0 3 1 ⁄⁄ 07.04. – 11.04.20141 8 0 3 2 ⁄⁄ 26.01. – 30.01.2015Ihr Dozent: Holger Heß-BorskiAuf gut 100 Jahre Geschichte kann Werbung heute alsMittel der Massenkommunikation zurückblicken. DieWerbemittel, die technischen Möglichkeiten und vorallem das psychologische Wissen haben sich in dieserZeit rasch weiter entwickelt. Unsere Gesellschaft auch. Soist Werbung keineswegs nur auf die Welt der Wirtschaftund des Konsums beschränkt. Jeder muss heute für sichwerben, um weiterzukommen. Politische Parteien verfügenüber hohe Werbeetats und Werbefachleute, politischeInhalte und Botschaften werden zuweilen bis zur Unkenntlichkeit›verpackt‹. Das Seminar will hinter die Kulissender Werbeindustrie schauen und zeigen, wie diesedie Sicht der Welt verändert.2Se minare in Bremen und BremerhavenB R E M E N1 5 1 2 0 ⁄⁄ 06.01. – 10.01.20141 5 1 2 1 ⁄⁄ 16.06. – 20.06.2014Ihre Dozentin: Monika J. FlüggeB R E M E N1 5 3 9 0 ⁄⁄ 30.06. – 04.07.20141 5 3 9 1 ⁄⁄ 08.12. – 12.12.2014Ihr Dozent: Gert BöckeDer WelthandelGlobalisierung und fairer Handel4-Tages-BildungsurlaubEinen ›Beipackzettel der Globalisierung‹ gibt es (noch)nicht. Die Liste der Risiken und Nebenwirkungen wäre beachtlich.Warum profitieren Menschen in armen Regionender Welt nicht vom Wirtschaftswachstum? Warumsind sie von Wirtschafts- und Finanzkrise(n), Konfliktenund Kriegen besonders bedroht? Und was hat meinHandy mit dem Krieg am Kongo zu tun?Das Seminar stellt die Strukturen des Welthandels und dieDynamik der Globalisierung allgemeinverständlich undin überschaubare Themenfelder gegliedert dar. Außerdemwerden wir Bedingungen für Fairen Handel aufzeigen.Zur Rolle des Sportsin Gesellschaft und PolitikEin Leben ohne Sport? Für viele Menschen ist dies nurschwer vorstellbar. Sport hat – weltweit – nicht zuletzt aufgrundseiner medialen und wirtschaftlichen Verwertbarkeiteine überragende gesellschaftspolitische Bedeutung erlangt.Er ist nicht nur Spiegelbild gesellschaftlicher Entwicklungen,er prägt diese auch. Wie erklärt sich die besondere Stellungdes Sports in der modernen Gesellschaft, in sozialer, wirtschaftlicherund politischer Hinsicht? Wie ist der Sport organisiert?In welchem Verhältnis stehen Profi- und Breitensport,Sport und Politik zueinander? Welchen Einfluss hatdie Wirtschaft auf den Sport? Und wie können Vereine undVerbände dem Phänomen Sport und Gewalt begegnen?B R E M E R H A V E N1 8 7 7 1 ⁄⁄ 14.04. – 17.04.2014Mo – Do 8.30 – 13.30 UhrTeilnahmegebühr: € 60,–mit KammerCard € 50,–Ihr Dozent: Holger Heß-BorskiB R E M E N1 5 4 0 4 ⁄⁄ 06.01. – 10.01.20141 5 4 0 0 ⁄⁄ 21.07. – 25.07.20141 5 4 0 1 ⁄⁄ 13.10. – 17.10.20141 5 4 0 2 ⁄⁄ 15.12. – 19.12.20141 5 4 0 3 ⁄⁄ 05.01. – 09.01.2015B R E M E R H A V E N1 8 0 7 2 ⁄⁄ 16.06. – 20.06.20141 8 0 7 3 ⁄⁄ 30.06. – 04.07.20141 8 0 7 4 ⁄⁄ 25.08. – 29.08.20141 8 0 7 5 ⁄⁄ 09.02. – 13.02.2015Ihre Dozenten: Holger Heß-Borski,Harald KlingebielM i t W i s s e n w a c h s e n


2 6G e s e l l s c h a f t · P o l i t i kChina –Partner oder Konkurrent im 21. Jahrhundert?Die Volksrepublik China ist in kürzester Zeit zu einer führendenIndustrienation aufgestiegen – und meldet einenneuen Konjunkturrekord nach dem anderen. Das nährtdie Hoffnung der westlichen Industrienationen auf einenriesigen Absatzmarkt. Obwohl es dem bevölkerungsreichstenLand der Erde auf den ersten Blick noch nie so gutging wie jetzt, gibt es nach wie vor große soziale Gegensätze.Der prosperierende Osten zieht viele Menschen ausdem Landesinneren an. Doch welche Folgen hat dieReformpolitik für die Menschen? Wie ist es um die Menschenrechtebestellt? Das Seminar setzt sich mit denaktuellen Entwicklungen auseinander, vor allem auch mitBlick auf das Verhältnis Deutschlands und Bremens zuChina.B R E M E N1 5 4 3 0 ⁄⁄ 06.01. – 10.01.20141 5 4 3 1 ⁄⁄ 05.01. – 09.01.2015Ihre Dozentin: Angela WiegmannDie Macht der MedienÜber Fernsehen und Hörfunk, Internet und Druckerzeugnissewerden nahezu alle Haushalte in Deutschland erreicht.Das bedeutet: Medien haben Macht und Einfluss – undes besteht die Möglichkeit, viel Geld zu verdienen. Wer sindeigentlich die Medien-Macher, wer bestimmt Inhalte undForm – und was eine Nachricht (wert) ist? Wer verdientdaran? Bestimmen Werbekunden Inhalte und Programmdirekt oder indirekt mit? Welche Kontrollinstanzen gibt es?In diesem Seminar wird die Konzentration im Medienbereichebenso beleuchtet wie die Entstehung von Sendungenund Berichten. Vorgesehen ist eine Exkursion zu einemMedienbetrieb.B R E M E N1 5 5 8 0 ⁄⁄ 21.07. – 25.07.20141 5 5 8 1 ⁄⁄ 03.11. – 07.11.2014Ihr Dozent: Gert BöckeB R E M E R H A V E N1 8 0 1 1 ⁄⁄ 27.01. – 31.01.20141 8 0 1 2 ⁄⁄ 01.12. – 05.12.2014Ihr Dozent: Holger Heß-BorskiSchluss mit lustig!Politik und Humor in DeutschlandOb ›Neues aus der Anstalt‹, die ›heute show‹ oder ›Scheibenwischer‹– unter dem Brennglas von Kabarett, Satire,Karikatur und Cartoon werden Missstände und Fehlentwicklungenin Politik und Gesellschaft auf humorvollerWeise entlarvt, die sonst im Nebel politischer Schönwetterredenoder alltäglicher Sensationsberichte verschwinden.Manchmal hintergründig, manchmal verletzend.Was darf Satire? Wirklich alles? Wo ist die Grenze zuNonsens, comedy und anderen Kunstformen, die lediglichunterhalten möchten. Anhand von historischen wieaktuellen Beispielen werden wir uns dem PhänomenHumor und Politik in Deutschland nähern. Man wird jawohl noch lachen dürfen.B R E M E N1 5 5 0 0 ⁄⁄ 05.01. – 09.01.2015Ihre Dozentin: Monika J. FlüggeSchifffahrt, Handel, GlobalisierungDie goldenen und die schwarzen Seiten derHandelsschifffahrtDie Schifffahrtsbranche befindet sich seit Jahrzehnten imAufwind. Die Beschleunigung des globalen Warenverkehrsbasiert vor allem auf preiswerten Transportmöglichkeiten:95 % des Warenaustauschs zwischen den Kontinenten findetper Schiff statt. Insbesondere für Deutschland sindWasserstraßen entscheidende Lebensadern. Wir werdenuns in diesem Seminar mit den Licht- und Schattenseitendieses Wachstumsprozesses auseinandersetzen. Dabei beleuchtenwir auch das deutsche Netzwerk aus maritimerWirtschaft, Politik und Militär und erörtern die ThemenSchiffssicherheit und UmweltbelastungB R E M E R H A V E N1 8 3 9 1 ⁄⁄ 06.01. – 10.01.20141 8 3 9 2 ⁄⁄ 03.11. – 07.11.2014Ihr Dozent: Hanke BredemeyerDie Welt der ZukunftLeben und Alltag im Jahr 2050Denkt man viele aktuelle Debatten über den Zustand unseresErdballs zu Ende, dann bleibt häufig nur eineSchlussfolgerung: die Aussichten sind trübe. Tatsächlichbedrohen Klimakatastrophe, Bevölkerungsexplosion,Krieg und Völkermord künftiges Leben auf dem Erdball.Aber: Berechtigt der technische Fortschritt nicht auch zu –wenn auch verhaltenem – Optimismus? Vor dem Hintergrundder großen ökologischen, sozialen und politischenHerausforderungen lohnt es, sich mit den einschlägigen,wissenschaftlich gestützten Zukunftsprognosen undVisionen zum menschlichen Alltag in den nächsten Jahrzehnteneingehender zu beschäftigen – auch, um Konsequenzen,Chancen und Risiken der wichtigsten Zukunftstechnologienabschätzen zu können.Hoffnung AuswanderungDer Traum vom Glück in der FerneWelche Motive und Sehnsüchte veranlassen Menschen,alles hinter sich zu lassen, um sich anderswo eine neueExistenz aufzubauen? Welche Folgen hat Auswanderungfür die alte wie für die neue Heimat? Das Seminar befasstsich mit den Ursachen und Folgen von Auswanderung.Bestandteil des Seminars ist ein Zeitzeugengespräch undder Besuch des Deutschen Auswandererhauses in Bremerhaven.Dafür wird ein zusätzlicher Kostenbeitrag fällig.B R E M E R H A V E N1 8 6 2 1 ⁄⁄ 13.10. – 17.10.20141 8 6 2 2 ⁄⁄ 13.01. – 17.01.2014Ihr Dozent: Holger Heß-BorskiI N F O R M A T I O N // A N M E L D U N GB R E M E R H A V E N1 8 1 5 1 ⁄⁄ 12.05. – 16.05.20141 8 1 5 2 ⁄⁄ 09.03. – 13.03.2015Ihr Dozent: Holger Heß-BorskiB R E M E N Anita Mertsch - 0421·4499-945 B R E M E R H A V E N Gudrun Stelling - 0471·595-39


B i l d u n g s u r l a u b i n B r e m e n u n d B r e m e r h a v e n 2 7Hoffnung Auswanderung IIDer zweite Teil des Seminars Hoffnung Auswanderunggibt Einblick in die Vielfalt von Migration in Europa vom18. Jahrhundert bis heute. Das Seminar handelt von Glaubensflüchtlingenund Wanderarbeitern, der Ansiedlungspolitikin Russland, Ungarn und Rumänien, vom großenStrom süd- und osteuropäischer Auswanderer Ende des19. bis Anfang des 20. Jh., von Vertriebenen, Flüchtlingen,Spätaussiedlern sowie Auswanderern heute. Bestandteiledes Seminars sind ein Expertengespräch sowie derBesuch des Auswanderermuseums in Hamburg-Veddel.Dadurch entstehen zusätzliche Kosten von ca. 15 Euro.Ressource WasserBevölkerungswachstum und Umweltverschmutzung lassenWasser zu einem kostbaren und knappen Gut und damitzu einem begehrten Objekt des Welthandels werden.Konfliktforscher sagen voraus, dass künftige Kriege wenigerum Öl, sondern vielmehr ums Wasser geführt werden.In diesem Seminar geht es um die gesellschaftspolitischeund kulturhistorische Dimension der Ressource Wasser.B R E M E R H A V E N1 8 6 1 1 ⁄⁄ 24.03. – 28.03.20141 8 6 1 2 ⁄⁄ 08.09. – 12.09.2014Ihr Dozent: Holger Heß-BorskiB R E M E R H A V E N1 8 6 3 1 ⁄⁄ 14.07. – 18.07.20141 8 6 3 2 ⁄⁄ 16.02. – 20.02.2015Ihr Dozent: Holger Heß-BorskiMensch und NaturU m w e l t u n d P o l i t i kDie Nordsee –Wirtschaftsraum, Müllkippe, Urlaubsziel?Sie ist eines der meist befahrenen Meere der Welt, wird alsWirtschaftsraum genutzt, nimmt Unmengen an Abwasserauf und ist Müllkippe für Schifffahrt und Industrie. Und sieist nach wie vor ein sehr beliebtes Urlaubsziel… Das Seminarsetzt sich mit der Ökologie und den Belastungsfaktorenfür die Nordsee auseinander und stellt die Frage, was Politik,Wirtschaft, Gemeinden und der Einzelne tun können undmüssen, um den Lebensraum Nordsee auf lange Sicht zuerhalten. Es werden Experten eingeladen, und es findet eineExkursion zu Problembereichen der Nordsee statt.B R E M E N1 5 7 0 0 ⁄⁄ 22.09. – 26.09.2014Mo, Di, Do, Fr 8.30– 13.30 Uhr |Mi 8.30– 17.30 UhrIhre Dozentin: Birte HabelB R E M E R H A V E N1 8 2 6 1 ⁄⁄ 20.10. – 24.10.2014Mo, Di, Do, Fr 8.30– 13.30 Uhr |Mi 8.30 – 17.30 UhrIhre Dozentin: Petra SimonowskyDie Sache mit dem KlimaÜber die Ursachen und Folgen des KlimawandelsWetter besteht vor allem aus Veränderung. Doch in denletzten Jahren schlägt das Wetter Kapriolen, die Angst vorder Klimakatastrophe geht um. Überschwemmungen undStürme scheinen sich zu häufen. Neben natürlichen Faktorenhat sich der Mensch angeschickt, ins Klimagescheheneinzugreifen und ist ganz aus Versehen zum Klimafaktor geworden.Dieses Seminar informiert über Ursachen und die verschiedenenErklärungen für die Veränderung des Klimas. Wirwerden der Frage nachgehen, was getan werden muss, umdas Gleichgewicht der Natur zu erhalten.Seit ca. 3,5 Milliarden Jahren gibt es Leben auf der Erde,die ersten Menschen traten vor ca. 1,8 Millionen Jahrenin Erscheinung. Von Anfang an befand sich der Menschin intensiver Auseinandersetzung mit der Natur, wurdedurch sie geprägt und hat sie selbst verändert.Dieses Seminar setzt sich mit dem Grundverhältnis desMenschen zur Natur auseinander – und der Frage, wiesich die Haltung zur Natur entwickelt hat, wodurch sieheute geprägt ist und welche gesellschaftlichen Folgensich ergeben haben.B R E M E R H A V E N1 8 2 1 1 ⁄⁄ 05.05. – 09.05.2014Ihre Dozentin: Petra SimonowskyWelterbe NaturNaturwunder – zwischen Schutz und NutzungDer deutsche Buchenwald soll es noch werden, dasWattenmeer ist es bereits: Weltnaturerbe. Mit dieser Auszeichnungsind einzigartige Ökosysteme vor unsererHaustür auf eine Stufe gestellt mit dem Grand Canyon inden USA, dem Great Barrier Reef Australiens oder derSerengeti in Tansania. Aber: Beflügelt die weltweite Aufmerksamkeitals Weltnaturerbe nicht auch den Massentourismusund ist damit vor allem wirtschaftlich lukrativ?Wie sehr ist die deutsche Naturlandschaft an derNordsee durch das Ausbaggern von Schifffahrtsrinnen,durch Kabelverlegungen für Windparks, durch Ölförderungoder Fischerei tatsächlich gefährdet? WirdNatur(erbe) am Ende zum Ausstellungsobjekt – dasgar nicht mehr betreten werden darf?B R E M E N1 5 7 3 0 ⁄⁄ 07.07. – 11.07.2014Ihr Dozent: Markus Müller2Se minare in Bremen und BremerhavenB R E M E N1 5 7 2 0 ⁄⁄ 10.11. – 14.11.2014B R E M E R H A V E N1 8 2 0 1 ⁄⁄ 03.02. – 07.02.20141 8 2 0 2 ⁄⁄ 24.11. – 28.11.20141 8 2 0 3 ⁄⁄ 12.01. – 16.01.2015Ihr Dozent: Holger Heß-Borski


2 8G e s e l l s c h a f t · P o l i t i kMeer ohne Fische?Die Zukunft des Nahrungsmittels FischFisch ist weltweit eines der wichtigsten Nahrungsmittel.Im Kampf um die Handelsware Fisch stehen sich legalerFischfang mit hochtechnisierten Fangflotten und illegaleFischerei, Kleinfischer, Fischindustrie, Fischereipolitik,Umweltschützer und Verbraucher gegenüber. In diesemSeminar geht es um die wirtschaftlichen, ökologischenund kulturhistorischen Aspekte des Fischfangs – und umdie Menschen, die vom Fischfang leben. Welche Lösungswegebietet die Politik aus der Überfischung?B R E M E N1 5 1 6 0 ⁄⁄ 03.02. – 07.02.20141 5 1 6 1 ⁄⁄ 26.01. – 30.01.2015Ihr Dozent: Markus MüllerAgrarfabriken und MassentierhaltungDeutschland, insbesondere der Norden, ist ein bevorzugterStandort für die industrielle Tierwirtschaft. Unzähligeneue Anlagen sind bundesweit in Planung. Die Tiere, vorallem Geflügel, Rinder und Schweine, werden in großerZahl auf engstem Raum und mit einem Minimum anPersonal- und Zeitaufwand gemästet – mit, wie die Skandaleder jüngsten Zeit zeigen, beträchtlichen Folgen fürdie Umwelt, für die Gesundheit der Verbraucher und natürlichauch die betroffenen Tiere. Mit Fug und Rechtkann man hier von Agrarfabriken sprechen, in denen esum die Produktion von billigem Fleisch und um die Erwirtschaftungvon hohen Gewinnen geht. In diesem Seminarwerden wir die Fleischproduktion in Deutschlandund Europa unter die Lupe nehmen und nach Alternativenfragen.B R E M E NAlles Müll?Abfall als RohstoffDass im Abfall viel Geld steckt, hat sich mittlerweileherumgesprochen. Es gibt – auch in Bremen – überall Industriebetriebe,die damit ihr Geld machen. Aus demUmweltschutzgedanken hat sich eine spannende wirtschaftlicheEntwicklung aufgetan. Thema dieses Seminarssind erfolgreiche Müllverwertungsstrategien – legale wieillegale. Wer verdient am Hausmüll? Kann auch die StadtGeld verdienen mit intelligentem Recycling? Kann dasdeutsche System Vorbild für andere Länder sein? Geplantsind Besuche von Verwertungsbetriebe. Thema ist auchder weltweite Mülltourismus.B R E M E N1 5 7 5 0 ⁄⁄ 10.02.- 14.02.2014Ihr Dozent: Markus Müller1 5 7 8 0 ⁄⁄ 01.12. – 05.12.2014Ihre Dozenten: Peter Bargfrede,Monika BaalmannDas Geschäft mit dem EssenNahrungskonzerne und Agrargroßbetriebe haben Lebensmittelschon längst zu Industriegütern gemacht. MitNahrungsmitteln lässt sich gutes Geld verdienen. Mussdie Politik nicht klare, begrenzende Regeln setzen undMensch, Tier und Natur schützen? Ist eine ökologische,tier- und naturschonende Landwirtschaft nur ein Nischenprodukt,das gegen die billig produzierte Warenicht wirklich ankommt?Dieses Seminar setzt sich mit den Bedingungen der Nahrungsmittelproduktionauseinander und diskutiert dieMöglichkeit von Alternativen. Kleine Exkursionen undErkundungen vor Ort stehen mit auf dem Programm.B R E M E NBei uns kommt der Strom aus der SteckdoseKommunale Stromversorgung –Traum oder realistisches Zukunftsmodell?1 5 8 3 0 ⁄⁄ 02.06. – 06.06.20141 5 8 3 1 ⁄⁄ 05.01. – 09.01.2015Ihre Dozentin:Jutta Draub-KetelaarDeutschland hat sich entschieden, aus der Atomenergieauszusteigen. Wie aber kann der Energiebedarf auf Dauermöglichst Klima schonend gedeckt werden? Die großenEnergieversorger verdienen bislang ihr Geld vor allemmit den ›alten‹ Energien – Steinkohle, Braunkohle undnoch – Atomkraft. Wie können sich Städte und Kommunenaus der Abhängigkeit von den großen Konzernen lösen?Es gibt in Deutschland und Europa schon Beispiele,wie eine dezentrale Energieerzeugung in kommunalerHand zu einem erfolgreichen Modell werden kann… DiesesSeminar setzt sich mit der Zukunft der Energieversorgungauseinander. Ein Besuch von Bremer Energieerzeugungsanlagenund Gespräche mit Experten runden dasSeminar ab.B R E M E N1 5 8 0 0 ⁄⁄ 03.03. – 07.03.2014Ihr Dozent: Markus MüllerPlastikKunststoffe in unserer UmweltPlastik ist aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Wir essenund trinken aus Kunststoff-Behältern, wir spielen undwir kleiden uns mit Plastik-Produkten, viele Lebensmittelund Waren sind in Plastik verpackt… Aber synthetischeWerkstoffe sind nicht nur nützlich. In den Ozeanen derWelt hat sich eine unglaubliche Menge Plastikmüll angesammelt.Plastikmüll bedroht vor allem die Meeres-Tierwelt,sichtbar betroffen sind Strände und Küsten. Und eslauern auch unsichtbare Gefahren. Dieses umweltpolitischeSeminar informiert ausführlich über das ThemaPlastik, diskutiert die Folgen des massenhaften Einsatzesvon Kunststoff. Geplant sind eine Exkursion und Gesprächemit Experten.B R E M E R H A V E N1 8 1 9 1 ⁄⁄ 31.03. – 04.04.2014Ihre Dozentin: Birte HabelI N F O R M A T I O N // A N M E L D U N GB R E M E N Anita Mertsch - 0421·4499-945 B R E M E R H A V E N Gudrun Stelling - 0471·595-39


B i l d u n g s u r l a u b i n B r e m e n u n d B r e m e r h a v e n 2 9Erdöl – das Schwarze Gold macht WeltpolitikDas Ölzeitalter hat das Leben der Menschen völlig verändert.Erdölprodukte findet man längst in allen Lebensbereichen,Öl gilt als unverzichtbar. Die wirtschaftlicheEntwicklung ist nicht unwesentlich mit dem Ölpreis verknüpft.Öl ist ein wirtschaftlicher, politischer und globalerMachtfaktor ersten Ranges: Wer die Ölquellen beherrscht,so heißt es, regiert auch die Welt. Es lohnt sichalso, die Bedeutung des Schwarzen Goldes genauer unterdie Lupe zu nehmen – und Überlegungen anzustellen, waszu tun ist, wenn sich die Erdöl-Vorräte langsam dem Endezu neigen.K l i m a s c h u t z k o n k r e tB R E M E N1 5 7 9 1 ⁄⁄ 27.10. – 31.10.20149.00 – 14.00 UhrIhre Dozenten:Ute DechantsreiterHubert WestkämperB R E M E R H A V E N1 8 2 8 1 ⁄⁄ 24.03. – 28.03.2014Ihr Dozent: Markus MüllerWie zukunftweisend ist die Altbausanierung?Um die Bedrohung durch den Klimawandel wirksam anzugehen,sind gute Konzepte auf globaler und nationalerEbene notwendig. Klimaschutz braucht konkretes Handelnauf lokaler Ebene. Dieses Seminar setzt sich mit denMöglichkeiten auseinander, wie durch bauliche Maßnahmenbestehende Gebäude energieeffizient gemacht werdenkönnen und so dem Klima CO2 erspart werden. Themenschwerpunkte:Wärmedämmung der Wände, desDaches und der Kellerdecke, Baustoffauswahl unter ökologischenund wohngesunden Kriterien, Fenstererneuerung,Feuchtigkeit und Schimmel, Heizungssanierung,Sonnenenergie, Wärmepumpen, Holzheizungen und Fördermittel.Das Seminar wird durchgeführt in Kooperationmit energiekonsens.B R E M E N1 5 8 1 0 ⁄⁄ 17.11. – 21.11.2014B R E M E R H A V E N1 8 7 9 1 ⁄⁄ 31.03. – 04.04.20149.00 – 14.00 UhrWasser und Energie sparen im HaushaltDie privaten Haushalte verbrauchen in Deutschland etwa30 Prozent der Energie und 80 Prozent des Trinkwassers.Wer Energie und Wasser im Haushalt spart, leistet einenwichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Eingünstiger Nebeneffekt ist, dass auf diese Weise auch dieKosten für Strom, Heizung und Wasser/Abwasser gesenktwerden und der eigene Geldbeutel geschont wird. Nebentheoretischem Hintergrundwissen über Klimawandel undKlimaschutz geht es in dem Seminar um den sorgsamenund kostensparenden Umgang mit Wasser und Energieim Haushalt. Das Seminar findet in Kooperation mit demBUND Bremen statt und wird gefördert durch den Senatorfür Umwelt, Bau und Verkehr.B R E M E R H A V E NTagesseminar/auch als Bildungsurlaub anerkannt1 8 2 3 1 ⁄⁄ 02.10.2014Do 8.30 – 15.30 UhrIhre Dozentin: Mareile TimmWe r w i r s i n dVo r t e i l e d u r c h d i e K a m m e r C a r dK o s t e n l o s e B e r a t u n gArbeitnehmerkammerBremen- E i n e n s c h ö n e n g u t e n Ta gSie sind Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer im LandBremen? Dann sind Sie auch Mitglied der Arbeitnehmerkammerund können dadurch zahlreicheDienstleistungen in Anspruch nehmen!Die Arbeitnehmerkammer hat rund 360.000 Mitglieder– das sind alle in Bremen und Bremerhaven beschäftigtenArbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, alsoauch die, die jenseits der Landesgrenze ihren Wohnsitzhaben, aber im Land Bremen arbeiten.Die Kammer vertritt als Körperschaft des öffentlichenRechts die Interessen ihrer Mitglieder.- Vo r t e i l e d u r c h d i e K a m m e r C a r dIhr Mitgliedsbeitrag von 0,15 Prozent des Brutto-Gehalts wird direkt von den Finanzämtern eingezogen.Damit sichern Sie sich ein umfangreiches Paket vonLeistungen.Am einfachsten können Sie diese Leistungen in Anspruchnehmen, wenn Sie eine KammerCard anfordern.Einen entsprechenden Antrag können Sie bei alleneschäftsstellen der Arbeitnehmerkammer und derwisoak anfordern – oder aus dem Internet herunterladenunter: www.arbeitnehmerkammer.de, www.wisoak.deÜbrigens: Die KammerCard sichert Ihnen auch Ermäßigungenbei den Abonnements der Deutschen KammerphilharmonieBremen, im Capitol Bremerhaven und beivielen Kultureinrichtungen!- B r e m e r A r b e i t n e h m e r / i n n e n M a g a z i n B A MAls KammerCard-Inhaber/in bekommen Sie das ›BremerArbeitnehmer/innen Magazin‹ (BAM) frei Haus.Unser Magazin erscheint sechswöchentlich. Es behandeltaktuelle politische Themen, stellt Schwerpunkteder Kammerarbeit vor und liefert viele Rechtstipps fürAlltag und Beruf.- B e i u n s s i n d S i e g u t b e r a t e nWir beraten Sie ebenfalls kostenlos in steuerrechtlichenAngelegenheiten und erstellen für Sie – gegen eine Gebührvon 10 Euro – Ihre Einkommensteuererklärung.Wir beraten auch in allen Rechtsfragen, die mit Arbeitslosigkeitundder Sicherung der Existenz in Zusammenhang stehen.- S i e w o l l e n e s g e n a u e r w i s s e n ?Besuchen Sie uns auf unserer Homepagewww.arbeitnehmerkammer.deA r b e i t n e h m e r k a m m e r B r e m e nBürgerstraße 1 · 28195 BremenTelefon 0421·36301-0 · Telefax 0421·36301-89info@arbeitnehmerkammer.dewww.arbeitnehmerkammer.deG e s c h ä f t s s t e l l e B r e m e n - N o r dLindenstraße 8 · 28755 BremenTelefon 0421·66950-0 · Telefax 0421·66950-41info@arbeitnehmerkammer.dewww.arbeitnehmerkammer.deA r b e i t n e h m e r k a m m e r B r e m e r h a v e nFriedrich-Ebert-Straße 3 · 27570 Bremerhavenab Januar: Barkhausenstraße 16 · 27568 BremerhavenTelefon 0471·92235-0info@arbeitnehmerkammer.dewww.arbeitnehmerkammer.de2Se minare in Bremen und Bremerhaven

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