Gemeindebrief November 2013 - Ev. Kirchengemeinde am ...

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Gemeindebrief November 2013 - Ev. Kirchengemeinde am ...

BIBLISCHER MONATSSPRUCH NOVEMBER 2013„Siehe, das Reich Gottes ist mitten unter Euch.“(Evangelium nach Lukas, Kapitel 17, Vers 21)„…und keiner hat´s gemerkt!?“Na ja, ganz so war es nicht. Ein paar haben´s schon gemerkt. Aber eben nichtdie Masse. Auch wenn wir uns heute gern vorstellen, dass Jesus damals voneinem Massenauflauf in den nächsten geriet, ein „Event“ den nächsten jagte –solche Interpretationen der Evangelien werden zwar nicht zuletzt durch dieersten Interpretatoren selbst provoziert. Tatsächlich aber war die Gruppe derJesus-Anhänger so mancher Konkurrenz ausgesetzt – und zahlenmäßig danndoch überschaubar, wie uns spätestens die Passionsgeschichte lehrt. Aber diesich von Jesu Worten, von der Begegnung mit ihm betroffen sahen, die habenwas gemerkt.Dass die Zahl derer, die das für sich in Anspruch nahm, in der Folge im Laufeder Kirchengeschichte geradezu explodierte, verdankt sich einer Fülle vonUmständen und deren Kombination, die beileibe nicht immer „glücklich“ zunennen sind. Zu oft und oft genug mit schrecklichen Folgen wurde Jesu Botschaftanderen Interessen untergeordnet und derart instrumentalisiert, dassdas Reich Gottes ins Gegenteil pervertiert wurde. Solche Prozesse erleben wirheute in der einen oder anderen islamisch geprägten Region – aber nicht nurdort…„Wann kommt das Reich Gottes?“ wird Jesus gefragt (Lukas 17,20). Für manchedamals eine Frage aus tiefstem Herzen: Wechselnde politische Mächte,andere Religionen, die in Jerusalem an Bedeutung gewinnen, die römischenBesatzer – der Stellenwert des Glaubens an den Gott der Väter, der Israel ausÄgypten geführt hatte, wurde geringer.Daraus resultierte ein Lebensgefühl, das auch heute nicht wenige Christinnenund Christen bedrückt. Die sehnsüchtige, ja verzweifelte Frage, wann dennendlich Gottes Herrschaft unübersehbar und unverrückbar wäre, stellen abernoch ganz andere – in einer Welt, die sich scheinbar für keine Teufelei zuschade ist…„…mitten unter Euch!“ hatte Jesus auf diese Frage geantwortet. Und die, diesich daraufhin nicht enttäuscht abwandten, sondern diese Antwort Jesu in3


BIBLISCHER MONATSSPRUCH NOVEMBER 2013Verbindung brachten mit seinem Eintreten für Schwache und Außenseiter, diehaben was gemerkt!So merkwürdig, manchmal vielleicht schmerzlich, immer aber herausforderndes sein mag: Jesu Botschaft eignet sich ganz und gar nicht zur Bewahrung althergebrachterTraditionen und Werte, die anderen nur mal „richtig“ vermittelt,sprich beigebracht werden müssten. Stattdessen verlangt seine Botschaftvon uns, immer wieder neu zuklären, was Gottes Liebe jetzt und hier bedeutet – sich immer wieder neudenen zuzuwenden, die die Gemeinschaft gerade dabei ist zurückzulassen.Dabei ist nicht alles entscheidend, was dabei herauskommt. Entscheidend ist,sich für Jesu Botschaft zu öffnen.Um jemanden nahe an sich herankommen zu lassen, muss man sich wohlöffnen. Und wer sich öffnet, dem kann man nahe kommen. Und „mitten unterEuch“ ist doch ziemlich nahe, oder?Es grüßt Sie herzlichPfarrer Günter KrauseGOTTESDIENSTKALENDER NOVEMBER 2013Freitag, 01.11. (Allerheiligen)17.00 Uhr, in der St. Sebastian-Kirche (Gartenplatz): Kath. Messe mit evang.BeteiligungSonntag, 03.11. (23.Stg.nTrin.)11.00 Uhr, Predigtgottesdienst, Pfr. KrauseFreitag, 08.11.16.00 Uhr, Besinnung zum Laternenfest, Fr. Bräuer u.a.Sonntag, 10.11. (Drittl. Stg. i. Kj.)11.00 Uhr, Familiengottesdienst mit Abendmahl und Einführung des Gemeindekirchenrates,Pfr. Krause u.a.Sonntag, 17.11. (Vorl. Stg. i. Kj.)11.00 Uhr, Predigtgottesdienst, Pfr. Krause,mit Kindergottesdienst4


GOTTESDIENSTKALENDER NOVEMBER 2013Mittwoch, 20.11. (Buß- und Bettag)18.30 Uhr, Orgelandacht, Hr. A. Blankenburg/Pfr. KrauseSonntag, 24.11. (Totensonntag / Ewigkeitssonntag)11.00 Uhr, Abendmahlsgottesdienst, Pfr. Krause15.00 Uhr, Andacht auf dem Kirchhof Nordend (Kapelle Frieden/Himmelfahrt), Pfr.KrauseSonntag, 1.12. (1.Advent)11.00 Uhr, Abendmahlsgottesdienst, Pfr. KrauseKirche für Kinder:Jeweils montags von14.30 bis 15.30 Uhrfindet für 4-5jährigeKinder die „Schatzkiste”im Vorraum unsererKirche statt.Am 10.November findetein Familiengottesdienststatt.AUS DER GEMEINDE - RückblickeErgebnis der Wahlen zur Gemeindeleitung(Gemeindekirchenrat) am 20.Oktober 2013:Wahlberechtigt waren 1530 Gemeindeglieder (im Jahr 2010: 1665). Insgesamtwurden 130 Stimmen abgegeben, wovon 128 gültig waren (2010: 131/129).Die Wahlbeteiligung lag bei 8,49 % (2010: 7,86 %)5


AUS DER GEMEINDE - RückblickeAls Älteste wurden gewählt:Herr Hans-Jürgen Blankenburg mit 75 StimmenHerr Michael Zawadzinski mit 73 StimmenHerr Thomas Pröhlmit 70 StimmenFrau Margot Vissermit 65 StimmenFrau Christel Müllermit 58 StimmenAls Ersatzälteste wurden gewählt:Frau Regine Aedtnermit 56 StimmenHerr Dietmar Lehmann mit 44 StimmenHerr Marcel Steffen* mit 34 StimmenIn den GKR wurde nicht gewählt:Herr Burkhard Pielow*erhielt 34 Stimmen.*Über die Plazierung wurde gemäß Ältestenwahlgesetz durch den Wahlvorstandunmittelbar nach der Auszählung per Los entschieden.Bis zum 03.11.2013 besteht eine Einspruchsfrist, während der jedes wahlberechtigteGemeindeglied beim Kreiskirchenrat Beschwerde gegen die Wahloder die gewählten erheben kann. Die Beschwerde bedarf der Begründung.Dabei kann nur geltend gemacht werden, dass das Wahlverfahren Fehler enthalteoder dass ein/e Gewählte/r nicht wählbar sei.Die Einführung der gewählten Ältesten und Ersatzältesten ist für den Familiengottesdienstam am 10.11.2013 (Drittl. Stg.i.Kj.) vorgesehen.. . . etwas aus der Kita HumboldthainPfr. Günter KrauseDer Herbst begann für unsere Kitakinder mit einem schönen Ereignis, demErntedankgottesdienst unserer Gemeinde. Schon vor dem Gottesdienst hattensich einige Kinder mit zwei Erzieherinnen zum Familientag in der Kita getroffen.Sie haben über das Thema "Wachsen" gesprochen, ein tolles Liedeinstudiert und Holzkreuze bunt gestaltet.6


AUS DER GEMEINDE - RückblickeIn der Kirche beeindruckte der mit Erntegaben umgebene Altartisch und dermusikalische Rahmen durch Posaunenchor die zahlreich aus der Kita erschienenenFamilien, unter denen auch neue Kinder und Eltern waren.Im Gottesdienst wurden zwei Kinder getauft, einer davon war Yven, der bereitsunsere Kita besucht.Ein weiterer Höhepunkt für unsere Kita war die Segnung und die feierlicheVerabschiedung unserer vertrauten, überaus geschätzten und langjährigenKitaleiterin Margitta Hinz. Da gab es viele Danksagungen, Umarmungen, Geschenkeund auch so manche Träne.Die neue Kitaleiterin Fr. Theresa Näther wurde herzlich begrüßt und der Gemeindevorgestellt. Auch die Familien, die neu in unserer Kita sind, wurdenbegrüßt und eingeladen, die Gemeinde kennenzulernen.Es war ein sehr vielseitiger, bunter und gutbesuchter Gottesdienst."Der Herbst bringt uns Spaß" heißt es ist einem Kinderlied, das in der Kitagesungen wird. Die Kinder kommen begeistert aus dem Humboldthain zurück,wo sie viele Kastanien gesammelt haben. Mit großen Augen zeigen sie unsbesonders schön gefärbte Blätter, die sie fanden.Im Atelier wurden kleine Drachen hergestellt. In diesen Tagen basteln Kindermit ihren Eltern bunte Laternen, in gespannter Vorfreude auf unser Laternenfestam 8.November.die Kitaerzieherinnen.Erlebnisbericht von der Goldenen-, Diamantenen- und GnadenKonfirmation am 22. September 2013Zur Vorbereitung der Konfirmationsfeier wurden wir zum 29. August 2013 vonder Evangelischen Kirchengemeinde Am Humboldthain zum Gespräch eingeladen.Daran nahmen einige Berliner Konfirmanden teil.Zur eigentlichen Konfirmation reisten Konfirmanden aus München,Hechingen, Hemsbach und Hitzacker an.Am Konfirmationstag versammelten sich alle Konfirmanden bei Pfarrer GünterKrause. Es war wie bei der Jahrzehnte zurückliegenden Konfirmation. Jederverspürte Aufregung oder Anspannung.Als wir dann als Gruppe unter Führung von Pfarrer Krause und Frau Behnke-Würger bei Orgelmusik zum Beginn des Gottesdienstes in die Kirche einzogenund die Gemeinde sich erhob, war das der erste bewegende Moment.7


AUS DER GEMEINDE - RückblickeDer Gottesdienst wurde vom Thema Vertrauen getragen. Auch die Predigtnahm diesen Gedanken auf.Bei Segnung noch einmal den Spruch der Konfirmation zu hören, da hatte derText eine andere Wirkung als vor Jahrzehnten. Neben der Konfirmationsurkunde,die wir zur Erinnerung überreicht bekamen, gehörte auch eine Roseund eine Broschüre zum Thema Vertrauen, die sich als sehr lesens- undnachdenkenswert erweist.Der Chor sorgte dafür, dass im Gottesdienst der musikalische Rahmen verstärktwurde.Nach Abschluss des Gottesdienstes wurden wir mit unseren Gästen von derGemeinde zu einem Imbiss in den Vorraum der Kirche eingeladen. Dort warteteeine Überraschung auf uns. Die Tische waren festlich gedeckt und ein nichterwartetes Buffet strahlte uns entgegen. Es wurde nun gegessen und getrunken,Bilder wurden hervorgeholt und die Vergangenheit wurde wieder lebendig.Hier wirkte es sich aus, dass zehn Diamantene Konfirmanden anwesendwaren, die sich kannten. Sie stammten alle aus der Jungen Gemeinde der 50erJahre des vorigen Jahrhunderts, die der damalige Pfarrer Wallmann geprägthat. Die Kontakte untereinander sind bis heute bestehen geblieben, obwohlsich die Wohnorte über Deutschland verteilen. Nun entwickelte sich die Feierzu einem fröhlichen Wiedersehen. Pfarrer Krause überreichte allen Konfirmandendie neu erschienene „Kleine Geschichte der evangelischen Kirchengemeindenam Humboldthain in Berlin Wedding (1893 bis 2013) –Frieden undHimmelfahrt-„. Ein erster Blick in dieses Buch zeigt, dass es sich lohnt darin zulesen, weil die Zeit vor und nach der eigenen Teilnahme am Gemeindelebendokumentiert wird.Die Berliner Gruppe dieser damaligen Jungen Gemeinde trifft sich heute nochjeden Monat einmal zum Gedankenaustausch.Die einladende Gestaltung des Vorraumes der Kirche und das wunderbareBuffet trugen dazu bei, dass wir nicht merkten wie die Zeit verging. Aber einmal enden auch erfreuliche Zusammenkünfte. Nach einem Gruppenfoto zumAbschied zogen alle mit fröhlichem Herzen wieder nach Hause.Der Tag wird bei allen Teilnehmern in schöner Erinnerung bleiben..Wir danken der Kirchengemeinde Am Humboldthain, dass sie uns diesen Taggeschenkt hat.Siegfried Müller8


AUS DER GEMEINDE - RückblickeKirchenreinigungIm Gottesdienst am 08.September wurde es abgekündigt: unsere Kirche musswieder mal sauber gemacht werden. Am kommenden Sonnabend soll es soweitsein. Wer Lust und Zeit hat, kann sich ab 10:00 Uhr In der Kirche einfinden.Eine kleine Mannschaft von 10 Gemeindegliedern (incl. Pfarrer Krause) machtesich an die Arbeit. Ohne große Worte fand jede und jeder seinen Platz unddie entsprechende Aufgabe.Unser Pfarrer schaffte sich bei der Reinigung der Heizung, Herr Haller produziertesich als Maschinist an der Wischmaschine, Frau Behnke erledigte dieungeliebten Aufgaben im Hintergrund und wir anderen schafften uns als„Handlanger“ mit solchen Diensten wie Stühle tragen, Staub wischen u. dergl.Herr Eichler kümmerte sich zusammen mit zwei anderen um den Außenbereichzum Park. Frau Perk putzte die Sakristei.Bei schönem Wetter und guter Laune ging die Arbeit gut von der Hand. Gegen11:00 Uhr gab es eine Pause mit Kaffee und einem kleinen Imbiss. Nach dieserkleinen Stärkung ging die Arbeit weiter. Gegen 13:00 Uhr war nach 3 Stundenalles geschafft und die Kirche glänzte innen wieder.Wir waren überrascht, wie viel Schmutz allein im Sommer-Halbjahr zusammenkam. Trotz dieser Menge Dreck hat die gemeinsame Arbeit allen BeteiligtenSpaß gemacht.Johannes SzusdziaraReisebericht: Jugendfreizeit im Forsthof Schwarz – MüritzFreitag Nachmittag. Na, hoffentlich haben wir nichts vergessen! Wir habeneingepackt: Foto, Spiele, Bastelmaterial, Taschenlampe, Geschirr, Holz fürsLagerfeuer und unsere Koffer natürlich. 17.00 Uhr... uuuuuuuund los!Wieso ist es eigentlich so ruhig im Bus? Alle Jugendliche sind konsequent verkabeltund hören Musik. Hat jemand an Getränke gedacht? Wo ist eigentlichdie Niveacreme? Für was brauchen wir die denn? Erzähl ich später!Nach zwei Stunden verkabeltem Schweigen kommen wir in der Dämmerungan. Wir richten uns ein und machen dann einen ersten Rundgang übers Ge9


AUS DER GEMEINDE - Rückblickelände. Mein Gott, ist das schön hier! See vorne, See hinten, ringsum Wald.Das Abendessen haben wir diesmal selbst mitgebracht: Spaghetti Bolognesemit viel Parmesan......... mmmmmmmmh, lecker!Eine sternenklare Nacht lädt ein zu einem Spaziergang um den See. Da, schau,der große Wagen! Was, Du hast noch nie eine Sternschuppe gesehen?Alle schauen fasziniert zum Himmel. Sternenmeere, Milchstraßen ..... unddann.... gleich zwei Sternschnuppen. Wir grüßen zurück und......... ab in dieBetten!!!!!!!Am nächsten Tag, sofort nach dem Frühstück in die Ruderboote.Nein, so rudert man nicht. Du sitzt verkehrt herum. Die Spitze des Bootes istim Rücken. Du ruderst praktisch rückwärts nach vorne.Ja, so ähnlich, nur nicht immer im Kreis herum. Jaaa, jetzt, geht doch!Dann kommt die Nivea zum Einsatz.Alle schmieren sich die Gesichter dick mit Creme ein und belegen sich danngegenseitig mit feuchten Gipsbinden..... wir basteln Masken, die dann verfremdetund bemalt werden sollen.Geschrei und Gekicher, konzentriertes Arbeiten und großes Erstaunen überdie Ergebnisse.Die Hausverwaltung teilt uns den Speiseplan fürs Abendessen mit:Spaghetti mit Tomatensoße.Neeeeeeiiiiiiin, nicht schon wieder.Am Nachmittag fahren wir zu den Affen rodeln (was ist das denn für'nSatz????).In Malchow gibt es einen Sommerrodelbahn mit angrenzendem Park, wo ganzeHorden von Berberaffen frei herumturnen und einem, wenn man nichtaufpasst, die Tasche klauen. Riesenspaß.Zurück im Forsthof werden die Masken fertiggestellt.Die Küche des Hauses hat Erbarmen mit uns: wir können doch grillen undsitzen an diesem Abend lange am Lagerfeuer, erzählen, spielen und fühlen unswohl.Der Sonntag steht ganz im Zeichen einer Kanutour.Wir unterbrechen die Rückfahrt im Ruppiner Land, steigen um in die Kanusund paddeln durch enge Kanäle, passieren Schleusen und überqueren Seen.Wassertemperatur: 16°-17° uuuuuuuuuuund rein ins Wasser.Herzstillstand - Tiefgefroren - WiederbelebtAlle verfügbaren Stöpsel ins Ohr...... und zurück nach Berlin.Schön war's!!!!!!!!!Rudolf Haller10


AUS DER GEMEINDE - RückblickeWas sonst noch ansteht…Wir als Christen wissen um die Not von Flüchtlingen schon aus der Bibel undüber die Jahrtausende hinweg durch die Unterdrückung seit Christi Geburt –z.Z. leider auch etwa bei den koptischen Geschwistern in Ägypten und densyrisch-orthodoxen Christen in der Türkei. Unsere eigene nationale Geschichtein Deutschland ist ebenfalls voll der Flüchtlingsdramen und -elend, etwa imdritten Reich mit der Schuld der Deutschen gegenüber den Fremden und jüdischenDeutschen in ihrer Not. Aber sie ist auch voll von Hilfe durch fremdeMenschen für uns, etwa aus der Schweiz, aus den USA usw. für bedrängte undgeflüchtete Deutsche und in Großbritannien für die Kinder jüdischer Familien.Aber auch Hilfe im eigenen Lande wurde nach dem Krieg gewährt für Umsiedlerdeutscher Nationalität aus dem damaligen Ostblock und später für DDR-Flüchtlinge. Wir erleben jetzt auch in Berlin wieder aktuelle Flüchtlingsdramen– etwa in verschiedenen Stadtteilen und Problemregionen. Die unverschämtenVerhaltensweisen bestimmter, politisch rechter Kreise etwa in Hellersdorfund anderswo aber auch das Kirchenasyl der Lampedusa-Flüchtlinge vomBrandenburger Tor jetzt endlich in verschiedenen Gemeinden stimmen unsnachdenklich. Wie kommen diese rechts-fehlgeleiteten grölenden Menschenauf unseren Straßen und in anderen EU-Staaten heute dazu, die christlichenund menschenrechtlichen Grundprinzipien der „Hilfe für den Nächsten“ soeklatant zu missachten und arme Menschen zu drangsalieren und zu beschimpfen.Dabei ist nichts dagegen gesagt, dass diejenigen, die rechtlich keinenAnspruch auf Asyl haben sollten, n a c h Prüfung ihres Status zurückgewiesenwerden müssen. Aber dies erfordert ein, bei uns aufgrund der schlimmenErfahrungen in der Nazizeit glücklicherweise durch die Verfassung geregeltes,rechtsstaatliches Verfahren und darf nicht durch Verbreitung vonAngst und Not oder Dummheit von Verwaltungsbehörden bereits vorher abgeschafftwerden! Wehret den Anfängen!Nun noch einige Worte zu der Ausstellung in unserer Gemeinde in den letztenWochen. Wir konnten in Bild, Wort und Schrift die schlimmeren aber auch dieangenehmen Zeiten in unseren Gemeinden und der Umgebung in den letzten120 Jahren betrachten und hören. Wir hatten als Team eine Geschichtsausstellungvorbereitet, die, soweit möglich, das gesamte Spektrum von Entwicklungseit 1891/93 in der Himmelfahrt- und in der Friedensgemeinde bis heutevorstellte. Es wurden viele positive Reaktionen von Besuchern gezeigt, dieneuen Schriften sind gut angekommen. Das Quartiersmanagement-Brunnenviertel hatte uns finanziell unterstützt und sogar mit dem Quartiersrat11


AUS DER GEMEINDE - Rückblickeinmitten der Ausstellung getagt. Einige Vorträge haben zusätzliche Impulsevon außen setzen können. Dank daher auch an die Herren Schmiedecke,Schimmler und Dr. Dammann, aber auch an die Gruppe „urbanophil e.V.“ mitder Fachtagung Stadt_Kirche und der Podiumsdiskussion mit Herrn SuperintendentenDr. Höcker vom Kirchenkreis Mitte sowie dem Vorsitzenden deskatholischen Diözesanrates des Erzbistums, Herrn Klose. # Bei diesen Gelegenheitenkonnten wir das Kirchengebäude von Otto Bartning auch in derhinteren Ecke des Saals ganz neu erleben, nämlich als Wissens- und Informationsbereich,stets aber mit dem Blick auf den wahrhaftigen Altar mit seinerwichtigen Orientierung. Es stellte für mich eine besondere Freude dar, dasswir Gemeindeleben und Architektur der Moderne neu zusammenführenkonnten und zwar im Spiegel des Glaubens und der jeweiligen Lebensumständeüber lange Zeiten hinweg. Dem Gemeindekirchenrat und vor allem allenfleißigen Helferinnen und Helfern sei gedankt für die tolle Organisation, ohneProbleme dabei und ohne Sonderrollen Einzelner.Gerhard Ballewski12


AUS DER GEMEINDE - Ausblicke„St. Martin“ ist mehr als Mantel: Laternenfest am 8.11.2013Insbesondere von unserer Kita vorbereitet, begehen wir unser Laternenfestdiesmal am Freitag, dem 8.November.Das Fest beginnt um 16.00 Uhr in unserer Kirche: Begleitet vom Posaunenchor,sollendiesmal noch andere Geschichten von St. Martin hörbar und sichtbar werden- als die vom Bettler und vom Mantel. Was, diese Geschichte kennen Sienicht? Im „St. Martins-Lied“ werden wir auch diese Geschichte besingen.Im Anschluss startet der Laternenumzug in den Humboldthain, der auf derTerrasse am rückseitigen Eingang der Kirche endet, wo das Laternenfest mitKinderpunsch, Glühwein und Würsten ausklingen wird.Pfr. Günter KrauseDer nächste Konfirmanden-Jahrgang 2014/2015startet am Mittwoch, dem 12.Februar 2014, um 18.00 Uhr im GemeindehausSt.Paul (Badstr. 50) mit einem ersten Treffen gemeinsam mit KonfirmandInnenund Eltern.Der Unterricht findet für die Evang. Kirchengemeinden Am Humboldthain undAn der der Panke gemeinsam statt und wird von Fr. Brödler, Hr. Haller undPfr. Krause geleitet. Kernelement sind die wöchentlichen Treffen mit den KonfirmandInnen, die immer mittwochs um 17.30 Uhr (außer in den Ferien) stattfindenwerden.Nachdem die Konfirmation 2013 und 2014 in der St.Paul-Kirche stattfinden,wird die Konfirmation dieses Jahrgangs am 24.Mai 2015 (Pfingstsonntag) inder Himmelfahrt-Kirche stattfinden. Eingeladen zu diesem Unterricht sindJugendliche, die bis zum 31.12.2001 geboren sind.Anmeldungen sind ab sofort möglich im gemeinsamen Gemeindebüro derKirchengemeinden An der Panke und Am Humboldthain im Gemeindhaus St.Paul in der Badstr. 50 (Öffnungszeiten montags, dienstags, donnerstags 9 –12 Uhr, mittwochs 16 – 18 Uhr) - Tel. 465 27 80, mail: info@ekhu.dePfr. Günter Krause13


FREUD UND LEIDBESTATTUNGEN:Mit Worten der Schrift und kirchlichem Geleit wurden bestattet:TERMINEHans-Georg Bennstein im Alter von 64 Jahren,Bruno Hoffmann im Alter von 51 Jahren,Vera Henschke im Alter von 83 JahrenTermine - Allgemein – NOVEMBER 2013:Montag, 04.11., 18.30 Uhr Dialogtisch zum Thema „Interkultur – Integrationwar gestern“Donnerstag, 7.11., 19.00 Uhr: Hauskreis in der SakristeiFreitag, 08.11., 16.00 Uhr: Beginn des St. Martin-Festes in der Kirche, anschl.Laternen-Umzug und Grillen auf der TerrasseDonnerstag, 21.11., 19.00 Uhr: Hauskreis in der SakristeiMittwoch, 27.11., 11.00 Uhr: Bibelgespräch am VormittagTermine - Gremien/Sondertermine Gruppen- NOVEMBER 2013:Mittwoch, 06.11., 19.00 Uhr:Donnerstag, 07.11., 17.00 Uhr:Montag, 11.11., 18.00 Uhr:Dienstag, 12.11., 18.00 Uhr:Mittwoch, 13.11., 16.00 Uhr:Mittwoch, 13.11., 17.30 Uhr:Donnerstag, 14.11., 17.00 Uhr:Samstag, 16.11., 9.00 Uhr:Mittwoch, 20.11., 8.30 Uhr:Donnerstag, 28.11., 9.30 Uhr:Sonntag, 01.12., 12.30 Uhr:im Gemeindehaus St.Paul: Gemeinsame Sitzungder Gemeindekirchenräte An der Panke und AmHumboldthainVorbereitungstreffen KrippenspielKonstituierende Sitzung des Gemeindekirchenratesim Kirchenforum Stadtmitte: MitgliederversammlungKita-Verbandim Familienzentrum Wattstr.: Assure-Fest (insbesonderefür Familien)im Gemeindehaus St. Paul: JugendtreffVorbereitungstreffen Krippenspielim Gemeindezentrum Schillerhöhe: KreissynodeFür Konfirmanden/Jugendliche: Besuch des Theaters an der Parkaue („Reichstagsbrand“), Treffpunkt:S-Bhf. GesundbrunnenAufbau der Figuren-KrippeSenioren-Geburtstagsfeier14


TERMINETermine – Treffpunkt! NOVEMBER 2013:Immer Donnerstag, immer 19:30 Uhr (Abweichungen werden angekündigt)31.10. ökumenischer Reformationsgottesdienst am HumboldthainBeginn 18.30h!07.11. Wir kochen und essen mal gemeinsam!(mexikanische Tortillas) Treffen um 19.00h!14.11. Taizé-Gottesdienst im Berliner Dom:Beginn 20.00h, Einsingen 19.40h.19.00h – Abfahrt von der Kirche (Mitfahrgelegenheiten vorhanden,Anmeldung erwünscht, siehe Kontakt Seite 14!!!)21.11. offener Abend und Sammlung der Themenvorschläge und -wünschefür 201428.11. Requisite, Bühne, Gestaltung fürs Krippenspiel 201305.12. Weihnachtslieder und Geschichten12.12. kein Treffpunkt!19.12. …alle Jahre wieder – Glühwein und Verpacken von „Danke-Tütchen“für die Kinder im Gottesdienst an Heiligabend; bei Fam. ZawadzinskiKontakt:Michael Zawadzinski - Mobil: +49 171/ 2880318 oder Email: mza@ekhu.de oder FachTermine - Tage der Begegnung - NOVEMBER 2013:Do. 07. 11.10.00 Singkreis11.00 Gymnastik12.00 Genuss-Geselligkeit-GeplantesDo. 14. 11.10.00 Singkreis11.00 GymnastikDo. 21. 11.10.00 Singkreis11.00 Gymnastik12.00 Genuss-Geselligkeit-GeplantesDo. 28. 11.Keine Gymnastik9.00 Aufbau der Figurenkrippe und Anfertigung der Adventsdekoration (Mithilfeerbeten)10.00 Singkreis ?15


TERMINEVorschau DezemberDi. 03. 12.14.00 - 16.00 Besuch der Weissenseer SeniorengruppeERLEBEN, GESTALTEN, MITMACHENKindertagesstätte der GemeindeLeiterin: Fr. Theresa NätherÖffnungszeiten, Bürosprechzeiten, Anschrift und Erreichbarkeiten siehe Rubrik WIRÜBER UNS, letzte Seite.Wir betreuen in unserer Kindertagesstätte 67 Kinder im Alter von einem Jahr bisSchuleintritt mit unterschiedlichen Konfessionen und Nationalitäten. DieIntegration behinderter Kinder ist selbstverständlich. Wir bieten eine hauseigeneKüche, vielfältige Angebote wie z.B. Musik, Religionspädagogik, Kinder-Joga, Vorschularbeit,Sprachförderung und Kinderreisen. Auch kunst- und kulturbezogene Projektewerden angeboten. Regelmäßig finden Veranstaltungen von und mit Kindernund ihren Eltern statt.Tage der BegegnungDie Tage der Begegnung finden immer donnerstags statt. Frau Angelika Behnke-Würger und ihr Team freuen sich Sie begrüßen zu dürfen. Eine Vorschau auf das Programmfinden Sie in der Rubrik Termine – Tage der Begegnung.Singkreis: Herr Blankenburg, Gymnastik: Frau Behnke, Bibelgespräch: Pfarrer KrauseTreffpunkt!mit anderen Christen? Du freust dich auf einen Abend mit Freunden und Bekanntenaus deiner Gemeinde um mit eigenen Ideen und Fragen, gemeinsam nach Antwortenzu suchen?Themenbezogene Gesprächskreise, offener Erfahrungsaustausch, Film- und Buchbesprechungen,Du suchst nach Gemeinschaft im Glauben? Du hast Lust am GedankenaustauschVorträge, Planen und Durchführen gemeinsamer Aktivitäten in der Gruppeerwarten dich.Immer Donnerstag, 19.30 Uhr, im Vorraum der Kirche, bitte Rubrik TERMINE beachten!16


ERLEBEN, GESTALTEN, MITMACHENAngebote für MusikliebhaberPosaunenchor, Instrumentalkreis und KirchenchorDer Posaunenchor trifft sich dienstags von 19:30 – 21:00 Uhr (Anfänger nach Vereinbarung).Unser Instrumentalkreis findet jeden Mittwoch von 18:00 –19:00 Uhr statt. Wenn Sie in unserem Kirchenchor singen möchten, sind Sie dazumittwochs von 20:00 – 21:00 Uhr herzlich eingeladen.SingkreisSingen ist gesund und macht froh! Das wissen wir Senioren und treffen uns seit Jahren.Das Singen findet jeden Donnerstag um 10:00 Uhr im Vorraum unserer Kirchestatt. Unsere Liedauswahl ist groß. Kommen Sie und machen Sie mit. Wir warten aufSie!André BlankenburgKonfirmandenunterricht:Jahrgangsgruppe 2013/14(gemeinsamer Unterricht mit der Kirchengemeinde an der Panke)Unterrichtsteam: Ulrike Brödler, Rudolf Haller, Pfr. Günter Krause‣ jeweils montags um 17.30 Uhr im Vorraum der Himmelfahrtkirche(ab Dezember im Gemeindehaus St. Paul, Badstr. 50)Weitere Info zu Zielgruppe und Anmeldungen oben auf Seite 12!„teeny Musik treff“Lust auf Musik machen? – Einfach vorbeikommen!Immer dienstags von 15:00 – 19:00 Uhr, donnerstags von 15:30 – 20:00 Uhr und freitagsvon 15:00 – 19:00 Uhr.Wenn Du in einer Band singen willst, Gitarre oder E-Bass spielen möchtest, oderSchlagzeug lernen willst, komm vorbei und wir gucken, ob Du in einer der bestehendenBands mitspielen kannst, oder eine neue Band gegründet werden kann. AnfängerInnenund Fortgeschrittene, vor allem Mädchen sind willkommen.Bei uns arbeiten zwei MusikerInnen und eine Sozialpädagogin. Sie unterstützen dieBands beim Song-Schreiben oder Song-Covern ... na, neugierig geworden?Melde Dich unter 030 – 747 318 23 bei Karin Perk.Der teeny Musik treff ist ein Projekt der Ev. Kirchengemeinde am Humboldthain unddes Bezirksamts Berlin Mitte und kooperiert mit der Musikschule Fanny Hensel.17


Sinnspruch:© Gemeinde-Werkstatt19


WIR ÜBER UNSUnsere Mitarbeiterinnen und MitarbeiterGünter Krause:GemeindepfarrerCarola Schütmaat:KüsterinAndré Blankenburg:Kirchenmusik, Posaunenchor, KirchenchorAngelika Behnke-Würger:Soziales / SeniorengymnastikRudolf Haller:Soziales, Konfirmanden u. JugendarbeitTeresa Näther u. Team:KindertagesstätteKarin Perk u. tMt-Team:teeny-Musik-treffGerhard Ballewski:Kulturfragen, Geschichte, KirchenbauGemeindebüro der Kirchengemeinden Am Humboldthain und An der PankeBadstr. 50, 13357 Berlin, Tel. 465 27 80 - Fax: 469 87 028email: info@ekhu.de oder schuetmaat@ekhu.deSprechzeiten: montags, dienstags, donnerstags 9.00 - 12.00 Uhr, mittwochs 16.00 - 18.00 UhrPfarramt der Kirchengemeinden Am HumboldthainGustav-Meyer-Allee 2, 13355 Berlin (Eingang linke rote Tür / Kita)Tel. 463 18 07 - Fax: 464 04 909 - email: info@ekhu.deSprechzeiten nach VereinbarungKindertagesstätte:Gustav-Meyer-Allee 2, 13355 Berlinemail: am.humboldthain-kita@ekvkvbmn.deÖffnungszeiten: Mo-Fr 6.00 – 17.00 UhrSprechzeit: montags 14.00 - 16.30 UhrBankverbindung der KirchengemeindeKVA Berlin Mitte-Nord, Bank: EDG, BLZ: 21060237, Konto: 48592145IBAN: DE34 2106 0237 0048 5921 45, BIC: GENODEF1EDG(Bitte Verwendungszweck Ihrer Spende, ggf. Anschrift für Spendenbescheinigung nennen!)ImpressumHerausgeber ist der Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde am Humboldthain.Redaktion des Gemeindebriefs (Email: gemeindebrief@ekhu.de)Leitung/Layout: M. Zawadzinski; Berichte: Pfr. Krause, R. Aedtner, G. Ballewski; Lektorat/Vertrieb: F.Nitsch; Druck/Herstellung: M. Krause, R. Aedtner; Web-Präsenz: T. Proehl;20

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