als PDF downloaden - Österreichische Krebshilfe

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Österreichische Krebshilfe – seit 1910„Die Not unserer Krebskranken wird immer größer, wir müssen etwas tun, umsie zu lindern. Könnten wir nicht zusammenkommen, um darüber zu sprechen?“Diese Zeilen schrieb Hofrat Prof. Dr. Julius Hochenegg an seinen Kollegen HofratProf. Dr. Anton Freiherr von Eiselsberg. Es war ein trüber Novembertag im Jahr1909 gewesen und Prof. Hochenegg hatte wie so oft eine Krebspatientin daheimbesucht und die Not, die er dort sah, hatte ihn tief betroffen gemacht.In Folge dessen gründeten am 20.12.1910 die Ärzte Prof. Dr. Julius Hochenegg,Hofrat Prof. Dr. Anton Freiherr von Eiselsberg, Hofrat Prof. Dr. Richard Paltauf,Prof. Dr. Alexander Fraenkel, Prim. Doz. Dr. Ludwig Teleky und Dr. Josef Winterdie heutige Österreichische Krebshilfe.Damals wie heute ist es eine der Hauptaufgaben der Österreichischen Krebshilfe,Patienten und Angehörige zu begleiten, sie zu unterstützen und für sie da zu sein.41 Krebshilfe-Beratungsstellen und rund 100 kompetente Beraterinnen stehenPatienten und Angehörigen mit einem umfangreichen Beratungs- und Betreuungsangebotzur Verfügung.Darüber hinaus tragen Erkenntnisse aus den von der Österreichischen Krebshilfefinanzierten Forschungsprojekten dazu bei, den Kampf gegen Krebs im BereichDiagnose und Therapie erfolgreicher zu machen.Die Österreichische Krebshilfe finanziert sich zum großen Teil durch private Spenden,deren ordnungsgemäße und verantwortungsvolle Verwendung im Zuge der Verleihungdes Spendengütesiegels von unabhängigen Wirtschaftsprüfern bestätigt wurde.2


Ein Wort zur EinleitungPrim. Univ.-Prof.Dr. Paul SEVELDAPräsident derÖsterreichischen KrebshilfeLeiter der Abteilung fürGynäkologie und Geburtshilfe,Krankenhaus Hietzing, WienIn den letzten Jahrzehnten erfuhr die Radio-Onkologie einerasante Weiterentwicklung in Technik und Forschung. In derbreiten Öffentlichkeit klafft jedoch noch eine große Informationslückeüber die Strahlentherapie. Viele wissen einfachzu wenig über die Vorteile und Entwicklungen der Strahlentherapie.Zweifellos gibt es auch Vorurteile und Unsicherheitenbezüglich des Themas. In der vorliegenden Broschüreinformiert Sie die Österreichische Krebshilfe ausführlich überdie Strahlentherapie.Aber auch die BeraterInnen der Österreichischen Krebshilfesind für Sie und ihre Angehörigen da. Kostenlos und aufWunsch auch anonym, in den Beratungsstellen in ganz Österreich.Lassen Sie sich helfen – wir sind für Sie da!Prim. Univ.-Prof.Dr. Felix SEDLMAYERPräsident der ÖGROLeiter der Univ.Klinik für Radiotherapieund Radio-Onkologie,Landeskrankenhaus SalzburgUniversitätsklinikum derParacelsus MedizinischenPrivatuniversitätIonisierende Strahlung ist lokale Hochpräzisionsbehandlungund eine der effektivsten Waffen gegen den Krebs. „Schneller,höher, stärker“: die Radio-Onkologie des nächsten Jahrzehnteswird im bislang nicht gekannten Ausmaß dem olympischenMotto folgen können. Kürzere Behandlungszeiten, höhereDosen, stärkere Effekte. Der kontinuierliche Fortschritt in derindividuellen Anpassung der Strahlendosis sowohl an die Lageeines Tumors, als auch an sein biologisches Verhalten, wird zueiner weiteren Steigerung der Effizienz der Strahlentherapieführen, bei noch größerer Schonung des Normalgewebes.Bislang als strahlenresistent eingestufte Tumoren werden durchden Einsatz von Partikelstrahlen neue Behandlungsoptionenerfahren. Die österreichischen Radio-Onkologen arbeiten inenger Vernetzung mit technisch-physikalischen Experten undstrahlenbiologischen Grundlagenforschern. Dieses Wissenermöglicht Ihnen einen hohen Behandlungsstandard von derDiagnosestellung bis zum Abschluss der Strahlentherapie undder Eingliederung in eine fachgerechte Nachsorge.3


InhaltInhaltsverzeichnisBegriffserklärung...................................................................... 5Wirkung der Strahlentherapie................................................. 6Ziele der Strahlentherapie........................................................ 7Vor der Strahlentherapie........................................................ 11Die Bestrahlung....................................................................... 12Nebenwirkungen.................................................................... 16Die Broschüre »Lebenmit der DiagnoseKrebs« der ÖsterreichischenKrebshilfe istkostenlos erhältlichunter Tel. 01/7966450,E-Mail: service@krebshilfe.netoderwww.krebshilfe.netNach der Strahlentherapie..................................................... 18Die häufigsten Fragen............................................................ 19Zukunft der Strahlentherapie................................................ 20Strahlentherapiezentren in Österreich.................................. 22Soforthilfe-Fonds der Österreichischen Krebshilfe............... 24Adressen der Österreichischen Krebshilfe............................. 26HaftungsausschlussDie Österreichische Krebshilfe-Krebsgesellschaft übernimmt keinerlei Gewähr für die Vollständigkeit,Richtigkeit, Aktualität oder Qualität jeglicher von ihr erteilten Auskünfte, jeglichenvon ihr erteilten Rates und jeglicher von ihr zur Verfügung gestellter Informationen.Eine Haftung für Schäden, die durch Rat, Information und Auskunft der ÖsterreichischenKrebshilfe-Krebsgesellschaft verursacht wurden, ist ausgeschlossen.AchtungNur aufgrund der besseren Lesbarkeit wird in der vorliegenden Broschüre die männlicheSubstantivform gebraucht. Die Ausführungen gelten natürlich auch entsprechend fürPatientinnen, Ärztinnen usw.4


BegriffserklärungDie StrahlentherapieUnter Strahlentherapie verstehtman die Anwendung von energiereichenStrahlen zur Therapievon Tumorerkrankungen. Fürdie Therapie stehen im Wesentlichenzwei Arten von ionisierendenStrahlen zur Verfügung:Photonenstrahlung undTeilchen(Korpuskular-) Strahlung.Zur Photonenstrahlungzählen hochenergetische Röntgenstrahlenund Gammastrahlen.Während Röntgenstrahlen durchden Aufprall beschleunigter Elektronenauf Metall entstehen, gehenGammastrahlen aus dem Zerfallinstabiler Atomkerne hervor.Historische EntwicklungSchon vor mehr als hundert Jahrenerkannte man den wachstumshemmendenEinfluss von energiereichenStrahlen auf Tumoren. Mit derEntdeckung der Röntgenstrahlendurch C. W. Röntgen (1895),der Radioaktivität durch Becquerel(1896) und der erstmaligenAnwendung beim Patienten durchLeopold Freund (1896) in Wienwurde die Basis für die Strahlentherapiegeschaffen. Diese Entdeckungführte im Jahre 1904 dazu, dassFreund, Kienböck und Holzknechtdas Fach „Radiologie“ an der UniversitätWien etablierten. Die Strahlentherapieist als eigenständigeDisziplin (Radio-Onkologie) einrelativ junges Fach. Erst seit Endeder 80er-Jahre gibt es den Facharztfür Strahlentherapie. In den letztenJahrzehnten wurde die StrahlentherapieGegenstand von intensivenForschungen von Ärzten, Biologenund Physikern und erfuhr dadurcheine rasante Weiterentwicklung.Folgende Meilensteine prägten dieEntwicklung der Strahlentherapienachhaltig:1. Die Telekobaltgeräte und diemedizinisch genutzten Linearbeschleunigerin den50er-Jahren.2. Die Nutzung bildgebenderVerfahren für die Lokalisationder Tumoren und Planung derStrahlentherapie in den70er-Jahren.3. Die technische Möglichkeit,die Dosis dem Tumor individuellanzupassen in den90er-Jahren.4. Die Weiterentwicklung derHochpräzisionstherapie sowieder rasch zunehmende Einsatzkombinierter Therapieformen(medikamentös und strahlentherapeutisch)in den2000er-Jahren .IonisierendeStrahlen:Strahlen entstehenaus rasch bewegten,geladenen materiellenTeilchen (Ionen).Röntgenstrahlen:Entstehen durch denAufprall beschleunigterElektronen auf Metall.Gammastrahlen:Entstehen aus demZerfall instabilerAtomkerne.5


Wirkung und AnwendungWirkung der StrahlentherapieGRAY:Die Dosiseinheit derStrahlentherapie(Abkürzung: Gy), nachdem Physiker L. H. Graybenannt.Eine der Hauptwirkungen derStrahlentherapie besteht in derStörung oder sogar der Hemmungder Zellteilung. Könnensich die Krebszellen nicht weiterteilen, so stirbt der Tumor ab.Jedes Gewebe hat jedoch ein„Reparatursystem“ um Strahlenschädenentgegenzuwirken. DasReparatursystem der Krebszellenfunktioniert meist wesentlichschlechter, als das der gesundenZellen. So nimmt die schädigendeWirkung der Strahlungweit mehr Einfluss auf denTumor als auf die umgebendengesunden Organe.Während sich gesundes Gewebemeist besser von der Bestrahlungerholt, können Tumoren oder auchvereinzelte Krebszellen durch dieBestrahlung soweit geschädigt bzw.zerstört werden, dass ein erneutesTumorwachstum und damit oftauch die Streuung von Tumorzellenin andere Organe – Metastasenbildung– verhindert wird.Die Reparaturen im Normalgewebewerden durch biochemischeProzesse ermöglicht, die meist einebestimmte Zeit benötigen. Darausergibt sich auch die Notwendigkeitder Aufteilung der gesamten Strahlendosisin zahlreiche Einzelsitzungen,auch Fraktionen genannt.Nach erfolgreicher Bestrahlungsterben Tumorzellen ab und werdenvon körpereigenen Immunzellenzerlegt und abgeräumt.Die für eine Tumorvernichtungnotwendige Dosis (GRAY) richtetsich nach der Strahlenempfindlichkeitdes entsprechenden Tumors.Die Gesamtdosis und die Einzeldosiswerden für den einzelnenPatienten vor dem Therapiebeginnim Behandlungsplan festgelegt.AnwendungStrahlentherapie kann allein oderin Verbindung mit Operation und/oder Chemotherapie durchgeführtwerden. Sie stellt somit einewesentliche Säule in der onkologischenTherapie dar.6


Ziele der StrahlentherapieZiele der StrahlentherapieHeilung der Tumorerkrankung(kurative Strahlentherapie)Sichtbare Tumore können durchden Einsatz der Strahlentherapievollständig verschwinden.Bei folgenden lokal begrenztenKrebsarten ist die Heilungdurch eine alleinige Strahlentherapiemöglich (kurativeStrahlentherapie).• Tumoren der Gebärmutterund Scheide• Stimmbandkrebs (Frühstadium)• Tumoren der Mundhöhle unddes Rachens (Frühstadium)• Hautkrebs (Basaliom)• Augentumore• Tumoren der Harnblase• Prostatakrebs• Penistumore• Tumoren der Analregion• Lymphdrüsenkrebs• Kleine Lungentumoren• kleine Tumore der Speiseröhreund des EnddarmsDie Lage, Zugänglichkeit und Tumorarterfordern unterschiedlicheAnwendungsformen der Strahlung.Sie wird entweder von außen (sog.Teletherapie) auf die Zielregioneingestrahlt oder von innen (sog.Brachytherapie) direkt an denTumor herangebracht.Bei der modernen Teletherapiekommen heute vornehmlichLinearbeschleuniger zum Einsatz,mit denen die Strahlung elektrischerzeugt werden kann.Für die Brachytherapie werdensog. Afterloading-Anlagen eingesetzt,mit denen eine Strahlenquellecomputergesteuert direkt anoder in den Tumor herangebrachtwird. Eine weitere Technik derBrachytherapie ist die Implantationvon winzigen Strahlenquellenin den Tumor, die sog. Seed-Implantation(engl. Seed = Samenkorn).Die Seed-Implantation wirdüberwiegend beim Prostatakarzinomeingesetzt.Strahlen erhaltenBei vielen Tumorarten helfendie verbesserten Verfahrender Strahlentherapie heuteeine Operation zu vermeiden.Je nach Art und Ausmaßdes Tumors ist eine alleinigeStrahlentherapie möglich undsinnvoll.Teletherapie (perkutaneTherapie):Die notwendige Dosis(Bestrahlungsmenge)wird aus vielenRichtungen von außen(extern) an den Tumorherangebracht.Brachytherapie(griechisch: brachy =kurz):Therapie mittelsEinbringen von Applikatoren(intracavitäreTherapie) oder Nadeln(interstitielle Therapie)im Nachladeverfahren(Afterloading) mithohen Dosen untermaximalem Schutz desumgebenden gesundenGewebes.7


ZieleStrahlen heilen.• Die Heilungsraten bei onkologischen Patienten liegeninsgesamt bei ca. 50 %.KurativeStrahlentherapie:Dient zur definitivenVernichtung vonTumorzellen. Entwederin Kombination miteiner Operation und/oder Chemotherapieoder als alleinigeStrahlentherapie.• Bei 40 % aller erfolgreichen Tumorbehandlungen ist dieStrahlentherapie in einer Therapiekombination mitbeteiligt.• Die Patientenzahlen in der Strahlentherapie sind in allenwestlichen Industriestaaten steigend: ~2,5 % Steigerung proJahr.• Zwei Drittel aller Krebspatienten erhalten im Laufe ihrerBehandlung eine Strahlentherapie.AdjuvanteStrahlentherapie:Im Anschluss aneine Operation zurVernichtung vonTumorresten.PalliativeStrahlentherapie:Dient zur Verbesserungoder LinderungtumorbedingterSymptome.8


ZieleKombination mit anderenTherapieformen (adjuvanteStrahlentherapie)Die Strahlentherapie wird häufigauch in Kombination mitOperation und Chemotherapieangewandt.Der Einsatz von Strahlentherapievor der Operation hat das Ziel,den Tumor zu verkleinern, umdadurch das Operationsgebiet zureduzieren. Oder nach der Operation,um das Wachstum verbleibenderKrebszellen zu stoppen.Die Krebstherapie kann auchdurch eine Kombination aus Strahlentherapieund Chemotherapie,je nach Krebsart und Tumorgröße,erfolgen.• Brustkrebs• Enddarmkrebs• Lungenkrebs• Fortgeschrittener Prostatakrebs• Hirntumoren• Tumoren der Gebärmutter• Fortgeschrittene Tumorender Harnblase• Tumoren der Weichteileund der Knochen• Tumoren der Verdauungsorgane• Fortgeschrittene Formen vonLymphdrüsenkrebs• Fortgeschrittene Tumoren derMundhöhle, des Rachens unddes Kehlkopfs• Leukämie• Hodentumoren• Tumoren des KindesaltersBei folgenden Krebserkrankungenwird Strahlentherapie in Kombinationmit einer Operation und/odereiner medikamentösen Therapie –besonders Chemotherapie oderHormontherapie – angewandt:Fordern Sie die Broschüre »Chemotherapiebei Krebs« der Österreichischen Krebshilfekostenlos an unter: www.krebshilfe.net9


ZielePalliative Medizinund Pflege lt. WHO(World Health Organisation):Palliative Pflege bedeuteteine aktive und umfassendeBehandlung,Pflege und Begleitungvon Patienten zum Zeitpunkt,da ihre Krankheitnicht mehr auf eineheilungsorientierte Behandlunganspricht undSchmerzbehandlung,präventive und supportiveMaßnahmen beiweiteren Symptomensowie bei psychischen,sozialen und seelisch/geistigen Problemenvon größter Wichtigkeitsind. Hauptziel derPalliativen Pflege ist diebestmögliche Lebensqualitätfür Patient undFamilie. Palliative Pflegesetzt die Schwerpunktein der Linderungvon Schmerzen undweiteren belastendenSymptomen, integriertkörperliche, psychische,soziale und seelisch/geistigeGesichtspunkte indie Behandlung, Pflegeund Begleitung, undbietet supportive Unterstützungsmaßnahmenan, welche demPatienten erlauben, soaktiv wie möglich bis zuseinem Tod zu leben.Linderung von Beschwerden(palliative Strahlentherapie)Ist eine Heilung der Krebserkrankungnicht möglich, so kanndurch eine Strahlentherapie häufigeine Linderung der tumorbedingtenSymptome erreichtwerden und damit oft auch eineLebensverlängerung.Vor allem Schmerzen sprechenbesonders gut auf eine Bestrahlungan. Bei zahlreichen Krebsartenkönnen Knochenschmerzen, diedurch Metastasen bedingt sind,durch eine Bestrahlung gelindertwerden. Durch die Bestrahlungbaut sich der Knochen oft wiederauf, Knochenbrüche können vermiedenwerden.Aber auch Atemnot, Schluckbeschwerden,Lähmungen, Harnstauung,Lymphstau oder Blutungenkönnen durch die Strahlentherapiehäufig günstig beeinflusst werden.Damit ist die Palliative (Symptomatische)Strahlentherapiebei vielen Krebspatienten einesehr effektive Maßnahme, umdie Lebensqualität der Patientenwesentlich zu verbessern.Die Strahlentherapie kann darüberhinaus folgende Symptome lindern,beseitigen bzw. verhindern:• Schmerzen• Bewegungseinschränkungen• drohende Frakturen• Druckgefühl• Sensibilitätsstörungen• Lähmungen durch Kompressionvon Gefäß- undNervenstrukturen• Hirndruckzeichen• Hirnnervenausfälle• Beeinträchtigungen beim Sehen• Stenosezeichen (=Verengungenin den Bronchien, in der Speiseröhre,im Enddarm, in derHarnröhre)• Tumorblutungen• tumorbedingte Entzündungen• GeschwürbildungenWissen beseitigt Angst!Sprechen Sie mit Ihrem Arztüber Ängste, Sorgen undBefürchtungen.10


Vorbereitungen zur StrahlentherapieVor der Strahlentherapie...Das ArztgesprächFür die Therapieplanung liegendem Strahlentherapeutenalle verfügbaren Patientendatenvor: Arztbriefe, Operationsbericht,Pathologiebericht überdie mikroskopische Beurteilungder Erkrankung, Röntgenbilder,Computertomographie (CT)- undMagnetresonanztomographie(MRT)-Aufnahmen, ev. Positronenemissionstomographie(PET)-und, Positronenemissionstomographie+ Computertomographie(PET-CT)-Aufnahmen, usw.Nach einer körperlichen Untersuchungund Durchsicht derUnterlagen setzt der Arzt das Behandlungszielund den geplantenBehandlungsablauf fest. ImEinführungsgespräch erklärt Ihnender Strahlentherapeut Ziel undAblauf der Behandlung, besprichtmögliche Nebenwirkungen undgibt Verhaltensanweisungen fürdie Zeit während und nach derStrahlentherapie.Sprechen Sie offen Ihre Ängste, Sorgenund Befürchtungen an. Es istauch hilfreich, eine nahe stehendePerson mitzunehmen, mit der manzu Hause die erhaltenen Informationennochmals besprechen kann.Die VorbereitungDie sorgfältige Planung der Bestrahlungist sehr wichtig. damiteine möglichst große Strahlendosisden Tumor und eine möglichstgeringe Dosis das umgebendegesunde Gewebe trifft. Je nach Artder Krebserkrankung können dazuverschiedene Vorbereitungen nötigsein.Es werden Bestrahlungsfelder aneinem speziellen Röntgendurchleuchtungsgerät(Therapiesimulator)auf der Haut aufgezeichnet. Esbesteht auch die Möglichkeit einer„virtuellen Simulation“ mit einementsprechend adaptierten CT. Oftwerden spezielle Planungsuntersuchungenmit CT oder MRT zurcomputerunterstützten Bestrahlungsplanungangefertigt.Manchmal ist es notwendig, einKontrastmittel zur Darstellungvon Organen zu verabreichen. Vorallem im Bereich des Kopfes werdenoft spezielle Fixierungshilfenangefertigt, damit die Lagerungwährend der Strahlentherapie immergleich bleibt. Zum Schutz vonstrahlenempfindlichen Organenwerden Abschirmungen benutztund möglicherweise individuelleAbschirmblöcke angefertigt.TherapieplanungundTherapiesimulator:Ein Therapiesimulatorist technisch gesehenein Röntgen-Durchleuchtungsgerät,dasnahezu alle EinstellundBewegungsmöglichkeiteneinesBestrahlungsgerätes inidentischer Geometrieaufweist. Mit Hilfe diesesSimulators werdendie Bestrahlungsfelderauf der Haut des Patienteneingezeichnet.Tumorboard:Interdisziplinäre Expertenrunde,bestehendaus einem Onkologen,Radioonkologen, Chirurgen,Radiologen undPathologen. Im Tumorboardwird für jedemPatienten eine maßgeschneiderteBehandlungnach modernstenErkenntnissen geplant.Es wird dabei zwischenOperation, moderneninterventionellen Methoden,Bestrahlung,Chemotherapien oderkombinierten Verfahrenentschieden.11


Durchführung der StrahlentherapieDie BestrahlungTeletherapie:StrahlentherapeutischeBehandlung, bei dersich die Strahlenquellein einem gewissenAbstand außerhalb desPatienten befindet. Inallen Bestrahlungsgeräten,die in der TeletherapieAnwendungfinden (Röntgentherapiegeräte,Linearbeschleuniger),mussdie im Gerät erzeugteStrahlung an dasgewünschte Bestrahlungsfeldangepasst(„kollimiert“) werden.Brachytherapie:Die Anwendung umschlossenerradioaktiverStoffe in unmittelbarerNähe zum Tumor.Charakteristisch fürdie Brachytherapie istdie Anwendung hoherDosen in Tumornäheoder im Tumor unterweitgehender Schonungdes umliegendengesunden Gewebes.Bei dem heute üblichenNachladeverfahren(„Afterloading“) wirddie Quelle ferngesteuertaus einem Tresor in diegewünschte Position imTumor gebracht.Je nach Art der Krebserkrankungkönnen unterschiedliche „Bestrahlungs-Stundenpläne“notwendigsein. Üblicherweise fünfmal proWoche mit einer Gesamtdauer vonsechs bis acht Wochen.Die Patienten kommen in dieserZeit typischerweise einmal proTag (Montag bis Freitag) zurBestrahlung. Es kann jedoch auchsinnvoll sein, zweimal täglich zubestrahlen (Hyperfraktionierung)oder nur wenige Male pro Woche.Der tägliche Zeitaufwand hängtim Wesentlichen vom Fortschrittder Behandlung ab. Mit Ausnahmefür Neueinstellungen und Umstellungenrechnet man im Mittel proPatient mit etwa 10-15 Minuten,wobei in Einzelfällen bis zu 35Minuten möglich sind.Wird eine Brachytherapie durchgeführt,kommen sehr verschiedeneZeitabläufe in Betracht, die mitdem Patienten individuell besprochenwerden.Bestrahlung von außen –TeletherapieDie Mehrzahl der Patienten erhälteine Bestrahlung von außen, dieso genannte Teletherapie. Dabeimüssen normale Strukturen wieHaut, Fett- und Bindegewebe undeventuell auch Organe durchdrungenwerden, um das Krebsgewebezu treffen. Durch die Wahl geeigneterStrahlenarten und entsprechenderAnordnung eines odermehrerer Strahlenfelder gelingtes, die Hauptwirkung der Strahlenauf das in der Tiefe gelegeneKrebsgewebe zu lenken und so dieBelastung an den durchdrungenennormalen Geweben so gering wiemöglich zu halten.So gibt es verschiedene Bestrahlungsgeräte,die entsprechendihren unterschiedlichen technischphysikalischenEigenschaften undunterschiedlichen Strahlenarten,die sie aussenden, unterschiedlicheAnwendungsgebiete haben:• Linearbeschleuniger (Linac)• Röntgentherapiegeräte (Oberflächen-und Orthovoltgeräte)Individuelle Abschirmungen, eineunterschiedliche Zahl von Bestrahlungsfeldernund weitere technisch-physikalischeMaßnahmenwerden für jeden Patienten einzelngeplant und dienen dazu, das zudurchdringende Normalgewebe soweit wie möglich zu schonen.12


Durchführung der StrahlentherapieKontaktbestrahlung –BrachytherapieBei einigen kleinvolumigenTumoren können radioaktiveQuellen entweder sehr nah andas zu bestrahlende Krebsgewebeherangebracht, z. B. bei Hauttumoren,oder direkt in das Organeingeführt werden, etwa beigynäkologischen Tumoren. Dasumliegende Normalgewebe wird soauch bei hohen Strahlendosen nurgering belastet.Formen der Brachytherapie:• Intracavitäre BestrahlungDie Strahlenquelle wird z. B. in dieGebärmutter oder in die Scheideeingebracht.• Endoluminale BestrahlungDie Strahlenquelle wird in eineÖffnung (Lumen) eingelegt, etwain die Speiseröhre, die Bronchien,die Gallenwege.• Interstitielle BestrahlungDie Strahlenquelle wird in einTumorgewebe eingebracht. Diesist möglich bei der Brustdrüse,Prostata oder bei Tumoren derMundhöhle und des Rachens.In der Regel wird zunächst eingeeigneter Applikator in dasTumorgebiet eingebracht, der imNachhinein („Afterloading-Verfahren“)für eine kurze Zeit mit einemradioaktiven Strahler beschicktwird. Die Bestrahlung selbst dauertmeist nur einige Minuten. DieAngst vor solchen Applikationenist unbegründet. Der Patientwird während dieser Art vonStrahlentherapie selbst NICHTradioaktiv und auch ein Kontaktmit ihm ist nach der Behandlungvöllig ungefährlich. EinTeil dieser Applikationen ist völligschmerzlos. Andere, die Schmerzenverursachen können, werden inNarkose durchgeführt.Intraoperative Radiotherapie(IORT)Bei der intraoperative Radiotherapiewird der Tumor während einerOperation direkt bestrahlt. Indem chirurgisch freigelegten Arealkann dabei eine hohe Einzeldosiseingestrahlt werden, währendumgebendes, strahlenempfindlichesNormalgewebe abgeschirmtwerden kann.RechnergestützteBestrahlungsplanung:In der modernen Brachy-und Teletherapiewird sowohl die Dosisverteilungim Patientenals auch die Bestrahlungszeitmit Hilfegeeigneter Softwareund leistungsfähigerComputer berechnet.Als Basisdaten für dieseBestrahlungsplanungdienen einerseits anatomischeInformationen,die durch bildgebendeSysteme gewonnenwerden (Computertomographie,Magnetresonanztomographie,Positronenemissionstomographie),andererseitsdie physikalischenBasisdaten der jeweiligenStrahlenart.13


Durchführung der StrahlentherapieIGRT = Image guidedRadiotherapyBei Tumoroperationen gelingt zwarmeistens die Entfernung des sichtbarenGeschwulstes, häufig bleibenjedoch mikroskopische Tumorresteim so genannten Tumorbettzurück. Während eines tumorchirurgischenEingriffs können dieseAreale präzise dargestellt werden.In Ergänzung zur Teletherapie istdie IORT eine ideale Methode zurlokalen Dosissteigerung.Die intraoperative Radiotherapiewird derzeit unter anderem beiOperationen bei Brustkrebs, Rektum-,Magen- und Pankreaskarzinomenund Weichteilsarkome eingesetzt.Aber auch die Behandlungvon Rezidivtumoren im kleinenBecken und im HNO-Bereich zählenzu den Einsatzmöglichkeiten.StereotaktischeStrahlentherapieDie stereotaktische Bestrahlungstellt eine technisch sehr aufwändigeSonderform der Bestrahlungvon außen oder auch von innendar. Diese moderne Technologieermöglicht gewissermaßen eineArt „Operation ohne Messer”.Sie kommt hauptsächlich bei einerUntergruppe von Hirntumoren, beiHirnmetastasen sowie bestimmtenGefäßmissbildungen zum Einsatz.Mit Röntgenschichtaufnahmen(Computertomogrammen) undeinem besonderen Bestrahlungsplanungssystemwerden diegenauen Koordinaten des Zielgebietesdreidimensional ermittelt.Um eine präzise Übertragung dergeplanten Bestrahlungsdaten zuermöglichen, wird der Kopf desPatienten punktgenau fixiert, umso die Bestrahlung präzise zumTumor zu dirigieren. Die Bestrahlungselbst erfolgt an einemLinearbeschleuniger.Bildgeführte Radiotherapie(IGRT)Bei der herkömmlichen Bestrahlunggibt es vor allem ein Problem:viele Organe und auch Tumoresind beweglich, sie verschiebensich beispielsweise mit der Atmungoder verändern sich bei verschiedenenFüllungszuständen des Magen-Darm-Traktes.Bei zu knappgewählten Bestrahlungsgrenzenkann so die Zielregion verfehltwerden, bei zu großzügigen Grenzenist mit erhöhten Nebenwirkungenzu rechnen. Einen Auswegliefert die sogenannte „bildgeführteRadiotherapie“.14


Durchführung der StrahlentherapieDabei wird vor der täglichenStrahlenbehandlung die aktuelleLage des Tumors z.B. durch dasEinbringen von Goldclip-Markernmittels einer zusätzlichen Ausstattungdes Linearbeschleunigers mitspeziellen Röntgenvorrichtungensichtbar gemacht und eine Feinjustierungvorgenommen. Weltweitwerden derzeit solche Technikenentwickelt, bei denen sich derBehandlungsstrahl auf das Zielgebietautomatisch nachjustiert unddadurch ultrapräzise Bestrahlungenmöglich werden.IntensitätsmodulierteRadiotherapie (IMRT)Die komplexeste Entwicklungder Teletherapie an Linacs stellendie Techniken der sogenanntenintensitätsmodulierten Radiotherapiedar, bei denen innerhalbeines Strahlenfeldes die Dosisverteilungvariiert wird. Dies gelingtdurch unterschiedliche technischeAnsätze, wobei die Realisierungdieser Methoden äußerst komplexePlanungsvorbereitungen („inverseBestrahlungsplanung“) erfordern.Während der BestrahlungDer Patient sollte währendder Behandlung so weit wiemöglich seinen normalenTätigkeiten nachgehen.Mäßige körperliche Aktivitätenwie Spazierengehen sindpositiv. Erlaubt sind alle Tätigkeiten,die Freude bereiten,während Aktivitäten, die einestärkere psychische oder körperlicheBelastung darstellen,vermieden werden sollten.Die Hautpflege sollte in Absprachemit dem Strahlentherapeutenerfolgen. Essen sollte derPatient, was ihm gut bekommt.Bisher konnte durch keinewissenschaftliche Studie belegtwerden, dass spezielle Diätenbei Krebspatienten das Tumorwachstumbeeinflussen können.Hinsichtlich der Verträglichkeiteiner Strahlenbehandlung gibtes keine allgemeingültigenDiätempfehlungen. BeiBestrahlung im Bauchbereichkann der Patient schwere, fetteSpeisen oder Rohkost schwerervertragen.IMRT = ImagemodulatedRadiotherapy15


NebenwirkungenNebenwirkungenDie Strahlentherapiewirktnur im Bestrahlungsfeld.Daherkann es beiBestrahlung desKopfes zu Haarausfallkommen.Die Strahlentherapie wirkt in derRegel nur lokal, also dort, wo dasBestrahlungsfeld ist. Neben demTumor treffen die Strahlen dortauch das umgebende Normalgewebe.Diese radiogenen Effektesind nicht als »Strahlenschäden«aufgrund einer unsachgemäßdurchgeführten Therapie anzusehen,sondern bewusst akzeptierte(wenn auch unerwünschte)Folgen, die für eine erfolgreicheStrahlenbehandlung unvermeidbarsind.Wissen nimmt Angst.Befassen Sie sich mit denmöglichen Nebenwirkungenund befragen Sie Ihren Arztdarüber. Je mehr Wissen Sieüber Therapie und möglicheNebenwirkungen haben,umso weniger Chancen hatdie Angst!Akute Nebenwirkungen sindsolche, die bereits während derStrahlentherapie auftreten. Sie unterscheidensich von chronischenNebenwirkungen (Spätfolgen),die erst Monate bis Jahre nachBeendigung der Therapie auftretenkönnen. Beispiele für akuteNebenwirkungen sind Schleimhautentzündungenim Mund oderin der Speiseröhre bei Bestrahlungin der Kopf-Hals-Region, Übelkeitoder Durchfälle bei Bestrahlung imBauchbereich oder Hautrötungenbei Bestrahlung der Brust. Nichtselten tritt eine gewisse allgemeineMüdigkeit auf.Beispiele für Spätreaktionen sindVerhärtungen des Unterhautfettgewebes,(bleibende) Mundtrockenheitbei Bestrahlung derSpeicheldrüsen. Mittels modernerBestrahlungstechniken (konformale= tumorangepasste Therapie)können diese Nebenwirkungendeutlich reduziert werden.Über diese und weitere möglicheSpätfolgen spricht der Arzt mitdem Patienten während desEinführungsgespräches oderwährend der Betreuung bei derStrahlentherapie.Die für eine Tumorvernichtungnotwendige Dosis richtet sich nachder Strahlenempfindlichkeit desentsprechenden Tumors und liegtmeist zwischen 40 und 70 Gy. DieGesamtdosis, die für den einzelnenPatienten und seine Erkrankungangestrebt wird, legt der behandelndeStrahlentherapeut (Radio-16


NebenwirkungenPatient auf Behandlungstischin Bestrahlungspositiononkologe) vor dem Behandlungsbeginnfest. Sie sind abhängigvon der Vorbehandlung (z. B.Chemotherapie, Operation), derLage und Größe des zu behandelndenTumors. Am häufigsten wirddie angestrebte Dosis in kleinen„Einzelportionen“ (Fraktionen)aufgeteilt. Diese betragen in derRegel 2 Gy, wobei Abweichungennach oben und unten möglichsind. Prinzipiell gilt die Regel:Je kleiner die Einzeldosis, um soverträglicher ist die Therapie undum so geringer ist insbesonderedas Risiko bleibender Spätfolgen.Eine große Anzahl von Einzelbestrahlungenist somit nicht alsbesonders „aggressive“ Therapiezu betrachten. Bei besonderskleinen Tumoren (z. B. einzelnenMetastasen im Hirn) bieten sicheinmalige Behandlungen mithohen Einzeldosen an.Qualitätssicherung.Aufgrund strenger Qualitätssicherungbei Therapieplanungund Strahlungsgerätenkann die Strahlentherapieals sichere Behandlungsmethodebetrachtet werden, diebei standardisierter Anwendungheute keine Gefahrfür Patienten oder Personaldarstellt.17


Nach der StrahlentherapieNach der StrahlentherapieNach der letzten Bestrahlung folgenüblicherweise eine Abschlussuntersuchungund ein ausführlichesGespräch mit dem Arzt.Auch weitere Hautpflege und gegebenenfallsandere Verhaltensmaßnahmenwerden dabei besprochen.Meist wird ein kurzfristiger Terminzur Kontrolluntersuchung vereinbart.Die weitere Tumornachsorgewird in Zusammenarbeit mit denanderen behandelnden Ärztenerfolgen – Hausarzt, Facharzt.Die Kontrolluntersuchungendurch den Strahlentherapeutenwerden im ersten Jahr in kurzenzeitlichen Abständen erfolgen undsich mit zunehmendem zeitlichenAbstand von der Therapieverlängern.Falls Beschwerden auftauchen,sollte der Patient selbstverständlichjederzeit den Arzt aufsuchen.Mindestens einmal im Jahr solltedie Nachsorge bei jedem bestrahltenPatienten unbedingt vomStrahlentherapeuten durchgeführtwerden.Qualitätssicherung und Strahlenschutz.Die für die Durchführung einer Strahlentherapie notwendigen technischenGeräte bzw. Hilfsmittel unterliegen strengen periodischenKontrollen nach entsprechenden nationalen und internationalenVorschriften (z. B. DIN, ÖNORM, EU-Richtlinien). Die Strahlentherapiekann als sichere Behandlungsmethode betrachtet werden,die bei richtiger Anwendung heute keine Gefahr für Patienten oderPersonal darstellt.18


Fragen und AntwortenDie häufigsten FragenWerde ich durch die Bestrahlungradioaktiv verseucht?Der Patient strahlt nicht nacheiner Therapie. Bei der Teletherapiewird ausschließlich von außenbestrahlt. Radioaktive Substanzengelangen nicht in den Körper.Bei der Brachytherapie wird einradioaktiver Strahler meist fürwenige Minuten in einer Umhüllungin den Körper des Patienteneingeführt und anschließend sofortwieder entfernt. Eine Ausnahmestellt die Seed-Implantation beimProstatakarzinom dar. Hier sindkurzzeitig spezielle Verhaltensmaßnahmennotwendig.Bekomme ich Krebs durch dieBestrahlung?Das Risiko, durch eine Strahlenbehandlungan einem Zweittumorzu erkranken, ist üblicherweiseverschwindend gering.Der Strahlentherapeut setzt das Behandlungszielund den geplanten Behandlungsablauffest. Der Patient sollte danach mit ihm überetwaige Ängste, Sorgen und Befürchtungenoffen reden.Gibt es einen „Strahlenkater“?Gelegentlich gibt es eine gewisseMüdigkeit und Abgeschlagenheitnach Bestrahlung in unterschiedlichenKörperregionen. Da dieBestrahlung im Allgemeinen vorallem dort wirkt, wo sie eingesetztwird, treten Symptome wieÜbelkeit im Sinne eines „Strahlenkaters“hauptsächlich bei entsprechendgroßen Feldern im Bauchraumauf.Gibt es Verbrennungen?Hautreaktionen, ähnlich einemSonnenbrand, sind aufgrund derheute angewandten Bestrahlungstechnikennur im Rahmen einerRadiotherapie zu erwarten, die dieHaut als Zielgebiet einschließt,z. B. bei Tumoren in der Haut oderbeim Brustkrebs – hier meist leicht– und bei Tumoren des Rachenraumesund des Kehlkopfes.19


ZukunftsperspektivenFortschritte der StrahlentherapieVerbesserungen und Fortschrittein der Strahlentherapie sind derZusammenarbeit verschiedenerDisziplinen zu verdanken: Siebasieren auf Entwicklungen inder klinischen Strahlentherapie,verbunden mit modernendiagnostischen Verfahren undmedizinischer Strahlenphysik mitEinbeziehung der Informatik sowieder Strahlenbiologie.Die Einbindung der Strahlentherapiein komplexe Therapieschemata,z. B. kombinierte Radiochemotherapieansätze,stellt neue Herausforderungenan eine interdisziplinäreZusammenarbeit aufwissenschaftlicher und klinischerEbene. Wichtige Entwicklungenin den letzten Jahren beinhalteninsbesondere eine weitere Verbesserungder Bestrahlungsplanung,die eine optimierte, individuelle,dreidimensionale, tumorangepasste(= konformale) Bestrahlung auchunregelmäßig geformter Tumorenin anatomisch schwieriger Umgebungermöglicht.Forschung und Entwicklungenin der StrahlentherapieDie gegenwärtigen Aktivitäten inder Forschung und Weiterentwicklungder Strahlentherapie konzentrierensich vor allem auf neueVerfahren in der Strahlapplikation,bei der die Intensität derStrahlung zur besseren Schonungvon Normalgewebe variiert werdenkann (Intensitätsmodulierte Radiotherapie- IMRT). Dabei werdenverstärkt leistungsfähige Programmezur computerunterstütztenBestrahlungsplanoptimierungeingesetzt und modernste diagnostischeVerfahren zur genauenTumorabgrenzung und Definitioneingesetzt. Dabei spielen Verbesserungenund Fortschritte im Bereichder bildgebenden Verfahren(funktionelle Bildgebung, biologischeBildgebung) eine wichtigeRolle.Die Anwendung von geladenenTeilchen wie Protonen oderIonen in der Strahlentherapie hataufgrund der besseren Tiefendosischarakteristikdieser Teilchenim Vergleich zu herkömmlichenStrahlenarten ein großes Potentialfür die Strahlentherapie. In ausgewähltenZentren werden weltweitProtonen und/oder Ionen imRahmen von Studien erforscht.Seit mehreren Jahren gibt es inÖsterreich eine Initiative bzw.ein Projekt für die Errichtung20


ZukunftsperspektienBild links: Auf der linken Seite findet sich ein CT-Schnitt zur individuellen Bestrahlungsplanung,auf der rechten Seite die Dosisverteilung bei IMRT (Intensitätsmodulierte Radiotherapie).Bild rechts: D-Berechnung der Dosisverteilung einer intensitätsmodulierten Radiotherapie desProstatakarzinoms unter Schonung des Enddarms.eines Teilchentherapiezentrums inWiener Neustadt für die therapeutischeAnwendung von Protonenund Kohlenstoffionen (Projekt„MedAustron“). Dieses Projektbefindet sich zurzeit bereits in derAbschlussphase.MedAustronMit MedAustron entsteht inWiener Neustadt eines dermodernsten Zentren für Ionentherapieund Forschung inEuropa. Die Bestrahlung derPatienten wird dabei mit Kohlenstoffionenoder Protonenerfolgen. Ab 2013 startet derTestbetrieb und ab 2015 dieersten Behandlungen.Weitere Informationen unter:www.medaustron.atWeitere Aktivitäten konzentrierensich auf die Berücksichtigungvon zeitlich bedingten Veränderungenvon Tumor oder Organenwährend der Strahlentherapie (Atmung,Füllzustände von Organen,Schrumpfen des Tumors im Laufeder Therapie etc.). Dieser Ansatzwird als „4D Strahlentherapie“oder als „Image Guided Radiotherapie“(IGRT) bezeichnet.Schließlich werden im Bereich derStrahlenbiologie Medikamenteerforscht, die Tumoren strahlenempfindlicherund Normalgewebestrahlenunempfindlichermachen. Diese Anwendungenmit radioprotektiven Substanzenwerden, gepaart mit neuestentechnologischen Entwicklungen inder Strahlapplikation, zusätzlicheFortschritte in der Strahlentherapieermöglichen.21


AdressenStrahlentherapiezentren in ÖsterreichWIENUniversitätsklinik für Strahlentherapieund Strahlenbiologie1090 Wien, Währinger Gürtel 18 – 20Tel.: (01) 40 400-2692Fax: (01) 40 400-2693www.meduniwien.ac.at/strahlentherapie/Kaiser-Franz-Josef-Spital der StadtWienInstitut für Radioonkologie1100 Wien, Kundrathstraße 3Tel.: (01) 601 91-3530Fax: (01) 601 91-3509www.kfjiro.comKrankenhaus der Stadt Wien HietzingSonderabteilung für Strahlentherapie1130 Wien, Wolkersbergenstraße 1Tel.: (01) 801 10-2331Fax: (01) 801 10-2690www.wienkav.at/kav/khlSMZ-Ost Donauspital der Stadt WienInstitut für Radioonkologie1220 Wien, Langobardenstraße 122Tel.: (01) 288 02-2702Fax: (01) 288 02-2728www.wienkav.at/kav/dspWilhelminenspital der Stadt WienInstitut für Radioonkologie1160 Wien, Montleartstraße 37Tel.: (01) 491 50-3508Fax: (01) 491 50-3509www.wienkav.at/kav/wilKÄRNTENA.Ö. Landeskrankenhaus KlagenfurtInstitut für Strahlentherapie /Radioonkologie9026 Klagenfurt, St. Veiter Straße 47Tel.: (0463) 538-22901Fax: (0463) 538-23021www.klinikum-klagenfurt.at/strahlentherapieNIEDERÖSTERREICHA.Ö. Krankenhaus Wiener NeustadtAbteilung f. Radioonkologie u.Strahlentherapie2700 Wiener Neustadt, Corvinusring 3Tel.: (02622) 321-4460Fax: (02622) 321-4380www.wienerneustadt.lknoe.at/abteilungen/radioonkologie-und-strahlentherapie.htmlLandesklinikum KremsAbteilung für Strahlentherapie /Radioonkologie3500 Krems, Mitterweg 10Tel.: (02732) 804-3201www.krems.lknoe.at/abteilungen/strahlentherapie-radioonkologie.html22


AdressenOBERÖSTERREICHKrankenhaus derBarmherzigen Schwestern LinzRadio-Onkologisches Institut4010 Linz, Seilerstätte 4Tel.: (0732) 76 77-7320Fax: (0732) 76 77-7506www.bhs-linz.at/index_html?sc=10917Landeskrankenhaus VöcklabruckAbteilung f. Radio-Onkologie4840 VöcklabruckDr.-Wilhelm-Bock-Straße 1Tel.: (050) 55471-0Fax: (050) 55471-1014www.lkh-voecklabruck.at/4402_4404.phpSALZBURGLandeskrankenhaus Salzburg Universitätsklinikumder Paracelsus MedizinischenPrivatuniversitätUniv.Klinik für Radiotherapie undRadio-Onkologie5020 SalzburgMüllner Hauptstraße 48Tel.: (0662) 4482-3901Fax: (0662) 4482-3903www.salk.at/1678.htmlSTEIERMARKUniversitätsklinik fürStrahlentherapie-Radioonkologie Graz8036 Graz, Auenbruggerplatz 32Tel.: (0316) 385-2639Fax: (0316) 385-3426www.meduni-graz.at/strahlentherapieTIROLUniversitätsklinik fürStrahlentherapie-RadioonkologieInnsbruck6020 Innsbruck, Anichstraße 35Tel.: (0512) 504-2800Fax: (0512) 504-2869www3.i-med.ac.at/strahlentherapie/VORARLBERGLandeskrankenhaus FeldkirchTeil WestAbteilung für Radioonkologie6807 Feldkirch, Carinagasse 47Tel.: (0522) 303-3300Fax: (05522) 303-7527www.lkhf.at/feldkirch/strahlentherapie/23


Soforthilfe-Fonds der Österreichischen KrebshilfeDie Überprüfung der Unterlagenerfolgt sowohl medizinisch alsauch sozialrechtlich im »8-Augen-Prinzip« innerhalb kürzest möglicherZeit, in der Regel innerhalbvon sieben Tagen ab Erhalt desAntrages und der Unterlagen.Die AntragstellerIn erteilt dasEinverständnis, dass die vorgelegtenUnterlagen durch dieKrebshilfe überprüft werdendürfen. Die Krebshilfe verpflichtetsich, die Daten nicht an Dritteweiterzugegeben.BEISPIEL DER SOFORTHILFEIn den letzten Jahren erhieltenhunderte Menschen finanzielleHilfe aus dem Krebshilfe-Soforthilfe-Fonds. Es mußtenlediglich rund 20 Anträge abgelehntwerden, weil die finanzielleNotlage, in der sich die/derAntragsteller/in befand, nicht inunmittelbarem Zusammenhangmit der Krebserkrankung entstand.Die Krebshilfe-Beraterinnen habenin diesen Fällen den Kontakt zuzuständigen Organisationen oderEinrichtungen hergestellt (z.B.Schuldnerberatung).Bei Frau G., 42 Jahre, wurde im Winter 2011 ein Tonsillenkarzinom (Mandelkrebs)diagnostiziert. Es kam zu einer laserchirurgische Operation des Tumors undder Mandeln mit einer anschließenden chirurgischen Entfernung der Halslymphknoten.Frau G. ist Alleinerzieherin und lebt mit ihren beiden Kindern (8 und 12 Jahre)in einer 50 Quadratmeter Wohnung. Bis zu ihrer Erkrankung hat Frau G. 30Stunden als Büroangestellte gearbeitet. Durch die im Anschluss an die Operationnotwendige Strahlentherapie befindet sich Frau G. im Herbst 2012 mittlerweile seitca. einem ¾ Jahr im Krankenstand und wurde von ihrem Arbeitgeber zwischenzeitlichgekündigt. Durch die zusätzlichen krankheitsbezogenen Ausgaben und dendurch den Krankengeldbezug entstandenen Einnahmenverlust befindet sich Frau G.in einer finanziell sehr schwierigen Lage.Für die ÖsterreichischeKrebshilfeist der sorgsameUmgang mitSpenden selbstverständlich.Dassdem so ist, wirdjedes Jahr vonunabhängigenRechnungsprüferInnenund demÖsterreichischenSpendengütesiegelprüfergeprüftund bestätigt.Die Österreichische Krebshilfe unterstützt Frau G. um ihr in dieser psychischund physisch sehr belastenden Zeit beizustehen. Frau G. erhält neben psychotherapeutischenGesprächen auch eine Einmalzahlung in der Höhe von € 900aus dem Soforthilfe-Fonds.25


Die Österreichische Krebshilfe.Beratungsstellen in BURGENLAND7202 Bad Sauerbrunn, Hartiggasse 4Tel.: (0650) 24 40 821, Fax: (02625)300-8536E-Mail: oe.krebshilfe.bgld@aon.atwww.krebshilfe-bgld.at7000 Eisenstadt, Esterhazyplatz 3Tel.: (0650) 244 08 217400 Oberwart, Evang. Kirchengasse 8-10(Hospizbewegung)Tel.: (0650) 525 22 99Beratungsstelle in KÄRNTEN9020 Klagenfurt, Bahnhofstr. 24/4Tel.: (0463) 50 70 78Fax: (0463) 50 70 78-4E-Mail: krebshilfe@chello.atwww.krebshilfe-ktn.atBeratungsstellen in NIEDERÖSTERREICH2700 Wr. Neustadt, Wiener Straße 69(in der NÖGKK)Notfalltelefon: (0664) 323 7233Tel.: (050899) 2297 oder 2279Fax: (050899) 2281E-Mail: krebshilfe@krebshilfe-noe.or.atwww.krebshilfe-noe.or.at3100 St. Pölten, Kremser Landstr. 3 (bei NÖGKK)Tel. & Fax: (02742) 77404E-Mail: stpoelten@krebshilfe-noe.or.at3680 Persenbeug, Kirchenstr. 34(Alte Schule Gottsdorf )Tel. & Fax: (07412) 561 39E-Mail: persenbeug@krebshilfe-noe.or.at3340 Waidhofen/Ybbs, Ybbsitzerstr. 112(AöKH Waidhofen/Ybbs, Verwaltungstrakt)Tel. & Fax: (07442) 54 106E-Mail: waidhofen@krebshilfe-noe.or.at2130 Mistelbach, Roseggerstraße 46Tel.: (050899) 1389, Fax: (050899) 1384E-Mail: mistelbach@krebshilfe-noe.or.at3580 Horn, Stephan-Weykerstorffer-Gasse 3(in der GKK Horn), Tel.: (050899)-225Beratungsstellen in OBERÖSTERREICH4020 Linz, Harrachstraße 13Tel.: (0732) 77 77 56-1, Tel.: (0732) 77 77 56-5Fax.: (0732) 77 77 56-4E-Mail: beratung@krebshilfe-ooe.atE-Mail: office@krebshilfe-ooe.atwww.krebshilfe-ooe.at4820 Bad Ischl, Bahnhofstr. 12 (GKK)Tel.: (06132) 236 14E-Mail: beratung-badischl@krebshilfe-ooe.at5280 Braunau, Jahnstr. 1 (GKK)Tel.: (0699) 1284 7457E-Mail: beratung-braunau@krebshilfe-ooe.at4070 Eferding, Vor dem Linzer Tor 10 (Rotes Kreuz),Tel.:(0664) 166 78 22E-Mail: beratung-eferding@krebshilfe-ooe.at4240 Freistadt, Zemannstr. 27 (Rotes Kreuz)Tel.: (0664) 452 76 34E-Mail: beratung-freistadt@krebshilfe-ooe.at4810 Gmunden, M.-v.-Aichholz-Str. 48 (RotesKreuz),Tel.: (0664) 547 47 07E-Mail: beratung-gmunden@krebshilfe-ooe.at4560 Kirchdorf, Krankenhausstr. 11 (Rotes Kreuz)Tel.: (0732) 77 77 56-1E-Mail: beratung-linz@krebshilfe-ooe.at4320 Perg, Johann Paur-Str. 1(Beratungsstelle Famos)Tel.: (0664) 166 78 22E-Mail: beratung-linz@krebshilfe-ooe.at4910 Ried/Innkreis, Hohenzellerstr. 3 (Rotes Kreuz)Tel.: (0664) 44 66 334E-Mail: beratung-ried@krebshilfe-ooe.at4150 Rohrbach, Krankenhausstr. 4 (Rotes Kreuz)Tel.: (0699) 1280 2068E-Mail: beratung-rohrbach@krebshilfe-ooe.at4780 Schärding, Tummelplatzstr. 9 (FIM - Familien- &Sozialzentrum), Tel.: (0664) 44 66 334E-Mail: beratung-schaerding@krebshilfe-ooe.at4400 Steyr, Redtenbachergasse 5 (Rotes Kreuz)Tel.: (0664) 91 11 029E-Mail: beratung-steyr@krebshilfe-ooe.at4840 Vöcklabruck, Ferdinand-Öttl-Str. 15 (GKK)Tel.: (0664) 547 47 07E-Mail: beratung-vbruck@krebshilfe-ooe.at26www.krebshilfe.net


Österreichweit für Sie da:4840 Vöcklabruck, Ferdinand-Öttl-Str. 15 (GKK)Tel.: (0664) 547 47 07E-Mail: beratung-vbruck@krebshilfe-ooe.at4600 Wels, Grieskirchnerstr. (Rotes Kreuz)Tel.: (0664) 547 47 07E-Mail: beratung-wels@krebshilfe-ooe.atBeratungsstellen in SALZBURG5020 Salzburg, Mertenstr. 13Montag-Freitag von 9.00 − 16.00 Uhrwww.krebshilfe-sbg.at5580 Tamsweg, Sozialzentrum, Hatheyergasse 2Persönliche Beratung nach tel. Voranmeldung5620 Schwarzach, St. Veiter Straße 3, Haus LuisePersönliche Beratung nach tel. Voranmeldungjeden 1. und 3. Mittwoch im Monat.5700 Zell am See, Lohninghof/Thumersbach,Seeuferstraße 6Persönliche Beratung nach tel. Voranmeldungjeden 1. und 3. Mittwoch im Monat.Voranmeldung zur persönlichen Beratungfür alle Beratungsstellen in Salzburg unter:Tel.: (0662) 873 536 oderE-Mail: beratungsstelle@krebshilfe-sbg.atBeratungsstellen in der STEIERMARK8042 Graz, Rudolf-Hans-Bartsch-Str. 15-17Tel.: (0316) 47 44 33-0Fax: (0316) 47 44 33-10E-Mail: beratung@krebshilfe.atE-Mail: office@krebshilfe.at8280 Fürstenfeld, Felber Weg 4 (Rotes Kreuz)Tel.: (0316) 47 44 33-0 oder (0664) 14 16 008E-Mail: beratung@krebshilfe.at8230 Hartberg, Rotkreuzpl. 1, (Rotes Kreuz)Tel.: (0316) 47 44 33-0 oder 0664/14 16 008E-Mail: beratung@krebshilfe.at8750 Judenburg, Burggasse 102, (Rotes Kreuz)Tel.: (0316) 47 44 33-0E-Mail: beratung@krebshilfe.at8700 Leoben, Rotkreuzplatz 1, (Rotes Kreuz)Tel.: (0316) 47 44 33-0, E-Mail: beratung@krebshilfe.at8900 Liezen, Ausseer Straße 33a, (Rotes Kreuz)Tel.: (0316) 47 44 33-0 oder (0664) 103 09 22E-Mail: strausz@krebshilfe.at8680 Mürzzuschlag, Grazer Straße 34 (Rotes Kreuz)Tel.: (0316) 47 44 33-0, E-Mail: beratung@krebshilfe.atBeratungsstellen in TIROL6020 Innsbruck, Wilhelm-Greil-Straße 25Krebshilfe-Telefon: +43 (512) 57 77 68Tel. & Fax: (0512) 57 77 68 oder (0699) 181 35 33E-Mail: krebshilfe@i-med.ac.atwww.krebshilfe-tirol.atPsychoonkologische Beratung installiert in folgendenSozial- u. Gesundheitssprengeln:Telfs: Eduard-Wallnöferpl. 3, Tel.: (05262) 65 47 9Imst: Pfarrgasse 10, Tel.: (05412) 61 0 06Landeck: Schulhausplatz 11, Tel.: (05442) 666 00Wörgl: Fritz-Atzl.Str. 6, Tel.: (05332) 74 6 72Westendorf: Dorfstr. 124, Tel.: (05334) 2060Lienz: Schweizergasse 10, Tel.: (04852) 68 4 666130 Schwaz : Dr. Fritz Melcher, Fuggergasse 2,Tel.: (0664) 98520106200 Jenbach: Mag. Beate Astl, Schalserstraße 21,Tel.:(0650) 7205303Beratungsstellen in VORARLBERG6850 Dornbirn, Rathausplatz 4, Tel. (05572) 202388E-Mail: beratung@krebshilfe-vbg.atwww.krebshilfe-vbg.at6700 Bludenz, Klarenbrunnstr. 12Tel.: (05576) 73 5 72, Fax: (05576) 79 848-14E-Mail: beratung@krebshilfe-vbg.atBeratungsstelln in WIEN1180 Wien, Theresiengasse 46Tel.: (01) 408 70 48, Fax: (01) 408 22 41Hotline: (0800) 699 900E-Mail: beratung@krebshilfe-wien.atwww.krebshilfe-wien.atÖsterreichische Krebshilfe Dachverband1010 Wien, Wolfengasse 4,Tel.: (01) 796 64 50, Fax: (01)796 64 50-9, E-Mail: service@krebshilfe.netwww.krebshilfe.netDie Österreichische Krebshilfe ist österreichweit für Sie da:Mo. – Do. von 9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr, Fr. 9.00 – 12.00 Uhr


Die Österreichische Krebshilfe danktallen Experten für den wertvollen Beitrag.IMPRESSUM:12/12Herausgeber und Verleger: Österreichische Krebshilfe • Wolfengasse 4, A-1010 WienTel.: +43 (1) 796 64 50 • Fax: +43 (1) 796 64 50-9 • E-Mail: service@krebshilfe.net • www.krebshilfe.net • ZVR 832078686Wissenschaftl. Redaktionsleitung: Univ. Prof. Dr. Michael Micksche • Redaktion: Mag. Martina Löwe – KommunikationsfachfrauGestaltung: Gorillas – Kommunikation und Design • Druck: Raggl Druck GmbH, www.raggl-druck.atFotos: Initiative Radioonkologie – Gesellschaft zur Förderung der Strahlentherapie, Österreichische Krebshilfewww.krebshilfe.net

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