Thüringer Blätter - Volkssolidarität Bundesverband e.V.

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Wenn die Menschen zufrieden sind - bin ich es auch!Ambulanter Pflegedienst in Erfurt hilft mit Herz und VerstandIn Stadt und Land sind sie unterwegs,sieben Tage in der Woche.Schichtarbeit ist selbstverständlich.Zu den Aufgaben gehören dieFörderung bzw. Wiederherstellungder Gesundheit, die Verhütung vonKrankheiten sowie die Linderungvon Leiden. Trotz der glänzendenZukunftsperspektiven in einer Gesellschaftmit immer mehr Älteren,muss neben fachlicher Qualifikationunbedingt die menschlicheSeite passen. „Engagement undBelastbarkeit sind weitere wichtigePrämissen für meinen Beruf“, weißSchwester Renate Heinze vom ambulantenPflegedienst der Volkssolidaritätin Erfurt.Die erste Klingel betätigt SchwesterRenate in der Erfurter Blumenschmidtstraße.Gutgelaunt wird die„nette junge Frau“ von der erstenKlientin Elfriede Scharnweber begrüßt.Von ihrem Lieblingssessel auserzählt die alte Dame über die Nacht,das Wetter und das Leben. Die 54-jährige Schwester nimmt währenddes Plauderns die Kompressionsstrümpfevom Stuhl. Gemeinsamwerden diese angezogen. “Ohne diefehlt mir was“, freut sich FrauScharnweber mit dem Blick auf dieStrümpfe und erzählt munter weiter.Fast wie nebenbei werden die Haarenoch in Ordnung gebracht. Jaeinsam sei sie, doch die Kinder undEnkelkinder kümmerten sich rührend.Zudem komme ja auchSchwester Renate, die ihr die liebstesei. Schwester Renate schaut beimKämmen der Haare auf die Uhr. Siedrängelt nicht, will das nicht. Nach20 Jahren im Pflegeberuf hat sie somanche Höhen und Tiefen erlebt.Ruhe und ein wenig Gelassenheit,die mit der Routine einhergehen,helfen ihr, diesen Arbeitsalltag zubewältigen. Denn noch 13 weitereKlienten warten heute auf ihre Hilfe.Und nur wenige Straßen weiter freutUrsula Liebing freut sich täglich auf Schwester Renatesich Ursula Liebing auf die freundlicheSchwester. Die fast 80-Jährigenutzt erst seit wenigen Tagen denPflegedienst der Volkssolidarität undfindet dankende Worte. Ein Blick indie „Unterlagen“ und SchwesterRenate weiß über die ersten PflegeschritteBescheid. Denn in dergriffbereit liegenden Mappe vereinensich Biografiebogen, die Medikamentenliste,ein Erfassungsbogensowie Zettel mit Notizen überbesondere Vorkommnisse undHinweise. Die Blätter verschaffen sodem auch wechselnden Pflegepersonaleinen wichtigen Überblick.Hier stehen nun die große Morgentoilettesowie die Vorbereitung desFrühstücks an.Schwester Renate schaut auf ihrHandy und ein Klick auf die Tastaturmacht neugierig. Ein integrierterRoutenplan verweist die gelernteKrankenschwester auf den nächstenTermin, der wie alle Termine, mitdem Handy an – und abgemeldetwird. Im Minutentakt werden dieArbeiten abgerechnet und sindoftmals nicht zu schaffen....DochKlagen ist nicht ihre Art, sie gibt auchjungen Leuten gerne Ratschlägeüber den wichtigen Beruf bzw. die4 24-Stunden-Service-Ruf 01802 - 192 000(Foto: Seyfarth)Berufung, denn Pflegerinnen undPfleger werden überall gesucht.Dennoch sollten sich die jungenLeute über bestimmte Prämissen imKlaren sein. „Meine Arbeit ist schön,aber anspruchsvoll. Dabei ist dieFähigkeit, Zuhören zu können, ganzwichtig.“ Die Erfurterin lernte in derLandeshauptstadt, gründete hiereine Familie und blieb. Ihr Wunsch,mit Menschen zusammenarbeiten,erfüllte sich. Und diese Berufswahlbereut sie bis heute nicht.Den nötigen Abstand schaffe sichSchwester Renate mit Sport, Yogaund Lesen. „Man sollte schon denBeruf und die Praxis scharf abgrenzen,Dienstliches von Privatemtrennen“. Besondere Freude bei derArbeit empfindet die Pflegerin beider Arbeit mit dementen Patienten,„weil sie menschliche Wärme undZuneigung besonders intensiv empfangen.Wenn wir auf der gleichen Welleschwimmen, bringt auch mir das wasund trägt mich zufrieden in denFeierabend.“Kirsten SeyfarthDen kompletten Text lesen Sie bitteauf unserer Website.


„Blamu kommt von Blasmusik“7. Ball der Volkssolidarität war ein voller ErfolgDie 7. Auflage des Gothaer Balls derVolkssolidarität bot neben einembekannten Programm auch Neues.So wurden am 15. September die150 Gäste aus nah und fern imschönen Ambiente des Best WesternHotel Lindenhof begrüßt.Im Spätsommer feiert der Kreisverbandalljährlich seinen Ball derVolkssolidarität.Doch nicht allein, denn neben denEhrengästen begrüßte die BeiratsvorsitzendeDr. Heide Wildauer auchMitglieder befreundeter Kreisverbände.Neben Bad Langensalzaerund Nordhäuser reiste auch ein vollerBus tanzfreudiger Mühlhäuser nachGotha, um gemeinsam einen niveauvollenNachmittag zu verbringen. ImDürer-Saal des Hotels wurde einrunder Tisch auch für Ehrengäste reserviert.Dort nahmen Vorstandsmitglieder,auch Referfenten, die regelmäßigim Klub Galletti Vorträgehalten Platz. Eine wahre „Augenweide“war zudem die amtierendePößnecker Rosenkönigin Bianca, diemit dem bekannten Gothaer RudiWeisheit den Ball mit Walzerklängeneröffnete. Zuvor jedoch überreichteDr. Wildauer Auszeichungen fürHasso Mann, Edeltraud Junge undHans Esche, die sich langjährig für dieVolkssolidarität engagieren.Im Anschluss gab es natürlich Kaffeeund Kuchen, gleichfalls erklang eineinführendes Konzert mit der BlamuJazz-Orchestrion. Und schon bei denEröffnungswalzer – Rudi Weisheitmit der Rosenkönigin(Foto: Seyfarth)Hans Esche, Edeltraud Junge und Hasso Mann erhielten eine besondere Auszeichnung.(Foto: Seyfarth)ersten Takten war zu merken, dasssich unter den Gästen und Mitgliedernauch zahlreiche Fans befanden.Besonders die Mühlhäuser zeigtenoffen ihre Freude über die Musiker,BLAMU Jazz Orchestrion Weimar(Foto: Seyfarth)schließlich haben einige von denKünstlern ihre Wurzeln in der MühlhäuserRegion und spielen jährlich inMühlhausen zur Stadtkirmes auf.Und gleich nach dem Eröffnungswalzergab es kein Halten mehr.Von der Polka bis zum Foxtrott – dietanzfreudigen Sonntagsgäste beherrschtendie Schrittfolgen undlegten flotte Sohlen auf´s Parkett.Keine Tanzrunde ließen die Gästeverstreichen, ohne ihre Tanztalenteunter Beweis zu stellen. Interessanterweisewaren die Erklärungen zur„Musik für mehrere Generationen“ebenso pointiert. Die Musiker ludenzu kleinen Länderstreifzügen ein,ließen aber auch Blasmusik odervolkstümliche Klänge nicht aus.Schließlich käme ja „Blamu von Blasmusik“,so ein Musiker. Schunkelnund letztendlich eine Polonaisezeigten, dass sowohl der neue Veranstaltungsortaber auch die überausheitere Musik alte und neue Anhängerfanden. Auch Dr. HeideWildauer freute sich über ein solchbeschwingten und wunderschönenNachmittag. Mit einem Blumenstraußbedankten sich die Mitarbeiterdes Kreisverbandes für ihr Engagement.Diesen Dank leitete dieBeiratsvorsitzende gerne an dasVorbereitsungsteam weiter.Kirsten SeyfarthDr. Heide Wildauer und Diana Spallek verabschiedendie Rosenkönigin.(Foto: Seyfarth)24-Stunden-Service-Ruf 01802 - 192 0005


„Man muss selber tun“Promi-Talk mit Dr. Frank-Michael PietzschDie beliebte Prominenten-Reihe imGothaer Treff „Galletti“ erfuhr am6. August eine interessante Fortsetzung.Gastgeberin Dr. Heide Wildauerbegrüßte Dr. Frank-Michael Pietzsch.Den passenden Einstieg schaffte dieModeratorin Dr. Heide Wildauer mitdem Lied „Am Tag als der Regenkam“. Der „langersehnte“ Regenhielt am Dienstagabend wohl auchGäste von einem Besuch im Klub„Galletti“ ab. So begann der Promi-Talk in kleiner Runde, die jedoch ihrenReiz besaß. Das Regenlied erinnertebeide Gesprächspartner auch an ihreJugendtage. Einführend erzählteDr. Wildauer über ihre interessantenBegegnungen mit dem Politiker,Mediziner, Minister a. D. sowie ThüringerLandesvorsitzenden und Bundesvizepräsidentender Volkssolidarität.Denn neben weiteren Ehrenamtsfunktionenerfülle Dr. Pietzschauch wichtige Aufgaben im großenSozial- und WohlfahrtsverbandVolkssolidarität.Und mit Episoden aus den Kindertagenantwortete der fast 71-JährigePolitiker und Senior Dr. Frank-Michael Pietzsch.Die Fragen nach Eltern, Kindheit undgrößte Freuden beantwortete derThüringer genauso spannend wie dienach den unterschiedlichen WohnundArbeitsorten. Geboren in Wittenberg,aufgewachsen in Zahna warendem Politiker unbeschwerte früheKindheitsjahre beschieden. Der Sohneines Pfarrers zog gemeinsam mitseinem Bruder nach Berlin, besuchtedort die Schule und absolvierte einMedizinstudium. Die 70er und 80erJahre waren durch seine Arbeit alsFacharzt, Oberarzt und die Promotiongeprägt.Gemeinsam mit seiner Familie lebtDr. Pietzsch inzwischen seit 35 Jahrenin Bad Berka. Ein Arbeitsangebot inDr. Heide Wildauer überreicht Dr. Frank-Michael Pietzsch Blumen als Dankeschön.der damaligen Zentralklinik Bad Berkaveranlasste die Familie, nach Thüringenzu ziehen und heimisch zuwerden. Kurz nach der Wende gab esfür den damaligen Mediziner jedochnoch „mehr zu bewegen“. Der promovierte,inzwischen zweifache Facharzt,mischte sich getreu seinemMotto „Wenn ich will, dass sich wasändert, dann muss ich es auch selbertun!“, aktiv in die Politik ein. Bereits1992 wurde er Thüringer Sozialministerim damaligen „Ministeriumfür Gesundheit und Soziales“. Gleichdreimal wurde der Politiker wiedergewählt. Von 1994 bis 1999 war erLandtagspräsident.Wichtige Entscheidungen im Freistaattragen heute noch seinen „Stempel“.So wurde Anfang der 90er Jahre derRechtsanspruch auf einen Kindertagesstättenplatzfür Kinder ab 2,5Jahren festgeschrieben. Eltern, die ihreKinder unter 2,5 Jahren zu Hause betreuten,erhielten fortan Erziehungsgeld.Gleichfalls erinnerte Pietzsch andie vom Bund aufgelegten Programmezur Sanierung der Krankenhäuser,später auch Pflegeheime. Zudemarbeitete Pietzsch gemeinsam mit(Foto: Seyfarth)Dr. Norbert Blüm im Vermittlungsausschusszur Einführung der wichtigenPflegeversicherung. 2004 beendeteder Politiker seine aktive Laufbahnund widmete sich 62jährigzahlreichen Ehrenämtern, unter ihnenauch den wichtigen Aufgaben in derVolkssolidarität.Schnell kam der Gast des Abends auchauf die Rolle des Verbandes zusprechen und widmete seinem besonderenAlleinstellungsmerkmalgroße Aufmerksamkeit. Entgegenanderer Verbände seien die aktivenMitglieder der Volkssolidarität einewichtige Kraft im Verband. DieseBesonderheit begründe sich aus seinerVerbandsgeschichte.Dennoch wünschte sich Pietzsch, dassder Verband nicht nur als Seniorenverbandwahrgenommen wird. Der versierteRedner sieht die Zukunft derVolkssolidarität in einer generationenübergreifendenOrganisation undeiner bevorzugten Förderung derFamilie. Sein Kommentar im Hinblickauf die aktuelle Seniorenpolitik „ Eswird häufig versucht zu therapieren,ohne eine Diagnose gestellt zuhaben.“6 24-Stunden-Service-Ruf 01802 - 192 000


Unterwegs mit Ute Stadelhofer....Ein spannendes Interview mit „Happy End“Frau Stadelhofer, Sie sind in Gothabekannt durch Ihre interessantenReiseberichte. Verreisen Sie gern?Der Grundstein für meine Neugier auffremde Länder wurde schon in derOberschulzeit gelegt. Ein findigerKunstgeschichtslehrer schaffte es, mitseinem Mal- und Zeichenzirkel, demich angehörte, Rumänien und Bulgarienzu besuchen (1957 und 1958).Seit 1965 bin ich dann mit Jugendtouristik,Zelt und Rucksack, späterReisebüro im sozialistischen Ausland(außer Jugoslawien und Cuba) unterwegsgewesen. Seit 1990 erkunde ichvor allem Länder in anderen Kulturkreisen.Erholen Sie sich auch während IhrenReisen oder sind Sie ständig mit derKamera auf Achse?Oh doch. So verbissen sehe ich dasFotografieren nicht. Da ich nochDiafilme benutze, muss ich michgleich für ein Motiv entscheiden.Mehrere Aufnahmen, die beste auswählenund bearbeiten funktioniertnicht.Wie sieht Ihr Aufenthalt, Ihr Quartierwährend Ihrer Reisen aus?Manchmal bin ich jede Nacht in einemanderen Ort gewesen, was, wennman älter wird, nicht mehr so ideal ist.Gern schlafe ich im Zelt oder nur unterdem der Sterne. Natürlich genieße ichauch den Komfort eines 5-Sternehotels,doch da ich tagsüber unterwegsbin, habe ich meist nicht vieldavon.Gibt es auch mal sprachliche Probleme?Ja natürlich. Mein Englisch ist nichtoptimal, aber mit Zeichensprache,Fantasie und Humor konnte ich schonmanche Hürde nehmen.Hatten Sie schon einmal ein ganz besonderesReise-Erlebnis, an das Siesich gern zurückerinnern?Da gibt es sehr viele: Sandsturm in derWüste, Gletscherquerung in Pakistanohne Seil und Steigeisen, Selbstüberwindungmit folgendem Glücksgefühl,Erlebnisse beim Trampen: z. B.mit einem Flussschiff, das eineLeerfahrt hatte und der Kapitän sichvon den Trampern Einiges an Geldoder anderen „Dienstleistungen“ versprach.Das ereignete sich im Donaudelta.Wir hatten unser Zelt aufgebaut undder Hunger meldete sich. NachRumänien musste Verpflegung mitgenommenwerden. Salami war daam geeignetsten.Doch der erste und zweite Biss ließuns fragend anblicken. Es knirschtegewaltig, so als ob statt Pfeffer undSalz Sand zum Würzen genommenworden wäre.An diese Wurst erinnerten wir uns, alsder Kapitän sein Tribut forderte.Ute Stadelhofer bringt während der KinderundSeniorenakademie im Klub „Galletti“den Kindern des Fröbelkindergartens Gothaein Stück Afrika näher.(Foto: Seyfarth)Wir hofften bei der Übergabe – Wurstwar ein rarer Artikel in Rumänien –von Bord zu sein, wenn er davonkostete. Es klappte!An welchen von Ihnen vorgeführtenReisezielen können sich die Gästedes Klub „Galletti´s“ in diesem Jahrnoch erfreuen?Es gibt noch ungezeigte Erlebnisberichtewie „Malta – ein steinreichesLand“ oder „Zypern – woAphrodite baden ging“ u. a. Vondiesem Jahr könnte es einen Vortragüber „Nordportugal – Wiege desPortweins“ geben und später überden Oman als Beispiel gebendesLand, wie Petrodollars für alleBewohner des Landes sinnvoll angewendetwerden können.Aus unserer LeserpostDanke für die Umzugs-UnterstützungErst seit dem 1. Juli in Gotha wohnhaft, habe ich die Thüringer Blätter, Ausgabe 2/ 2013 mit Interesse gelesen.Besonders gefallen hat mir der Beitrag „Altern ist keine Bürde, sondern ein Geschenk“, was ich mit meinen 80 Jahrenund den Erfahrungen der ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Volkssolidarität nur bestätigen kann. Wie oft konnte ich inGesprächen feststellen, daß sich die negative Einstellung zum Altwerden auch äußerlich zeigte. Mein Mann und ichgehören zur Ortsgruppe „Harmonie“, was für uns nicht nur ein Wort ist.Wir möchten die Gelegenheit wahrnehmen, den beiden Gothaer Mitarbeiterinnen Diana Spallek und Carola GotheDanke zu sagen für die Unterstützung bei unserem Umzug von Rostock nach Gotha.Gerda Stiller24-Stunden-Service-Ruf 01802 - 192 0007


Marinierter Hering schmeckt besonders leckerMühlhäuser MahlzeitendienstDer Mahlzeitendienst ist mit denTraditionen der Volkssolidarität engverbunden. Seit der Gründung desVerbandes im Jahre 1945 wird diesesAngebot in Mühlhausen genutzt. ImLaufe der Jahre wurde das Essen inverschiedenen Küchen, z. B. in derBetriebsküche Möve-Werk sowie inder Küche des Krankenhausesgekocht und von den Mitarbeitern zuFuß zu den Mühlhäusern gebracht.Im Klub der VS am Untermarktnahmen Mitte der 80er Jahre täglichca. 80-100 Gäste ihr Mittagessen ein.Seit Ende der 80er Jahre wird inMühlhausen das Essen auf Rädernausgefahren.Inzwischen werden 70 Personen miteiner warmen Mittagsmahlzeitversorgt. Das Essen kommt täglich(an 365 Tagen im Jahr) frisch gekochtvon Menü Express Gotha. Montagbis Freitag besteht eine Auswahlzwischen acht verschiedenen Essen,an Wochenenden und Feiertagenkönnen die Mühlhäuser unter zweiMenüs wählen.Im Juli wurde das Angebot erweitert.Wer möchte, kann sich täglichzusätzlich zum Mittagessen auch dasAbendbrot liefern lassen. Separatverpackt, beurteilen die Mühlhäuserdieses Zusatzangebot als sehr abwechslungsreichund lecker.Für die pünktliche Essenausfahrtwechseln sich Rigo Schacht, LianeGeipel und Jürgen Leib ab.Wer das Essen lieber in „Gesellschaft“einnehmen möchte, kannvon Montag bis Freitag auch dieAngebote in der Begegnungsstättekosten. Besonders lecker schmecktbeispielsweise der marinierte Hering.„Manche Gäste kommen extra nurzum Heringessen“, lobt die MitarbeiterinGabriele Fett das Essen.„Manchmal könnte ich zweimal proTag essen“.Kirsten SeyfarthRigo Schacht liefert u. a. die leckerenMahlzeiten in Mühlhausen (Foto: G. Fett)Ein Sommerfest der ganz besonderen ArtOrtsgruppe „Harmonie“ feiertAuch dieses – das 2. Sommerfestunserer Gruppe „Harmonie“– war einschönes Erlebnis. Frau Dr. HeideWildauer – die Beiratsvorsitzende desKreisverbandes der VolkssolidaritätGotha - sie ist zugleich auch unsereGruppenvorsitzende - hat sich bei derVorbereitung und Durchführungwieder die allergrößte Mühe geben,um das Beisammensein zu einemHöhepunkt werden zu lassen. Leiderkonnten nicht alle 94 Gruppenmitgliederteilnehmen. Teils waren sie im(Foto: Uwe Zerbst)Urlaub, krank oder anderweitig verhindert,einige wollten sicher auchwegen der sommerlichen Hitze ihr zuHause nicht verlassen. Vielleichtwaren einige auch irritiert, weil sie dieVolkssolidarität Gotha seit einerWoche telefonisch nicht erreichenkonnten. (Die Anlage war defekt.)Unser Sommerfest im „Galletti“-Hofnahm trotz allem seinen geplantenVerlauf.Wie immer ehrten wir die Geburtstagskinder:20 Seniorinnen undSenioren im Alter von 64 bis 94 Jahrenbekamen unsere Glückwünsche undein kleines Präsent. Hans Oder undAnneliese Herbig trugen Gedichte auseigener Feder vor; Christa Schuchartgab ihr erstes Erlebnis als Fünfjährigemit den Geschwistern Weisheit zumBesten.Aber das Highlight war das musikalischenProgramm von und mitRudi Weisheit von den weltbekanntenHochseilakrobaten GeschwisterWeisheit. Dass der Seniorchef dieserKünstlerfamilie auch ein hervorragenderSaxophonist, ein virtuoserXylophonist und ein leidenschaftlicherSänger ist, wissen nur dieWenigsten.„Musik“, so Rudi Weisheit, „gehörteinfach dazu. Schon allein um dienotwendigen Pausen zu überbrücken,Stimmungen zu unterstreichen,Atmosphäre zu schaffen.“„So etwas Schönes gibt es nichteinmal im Fernsehen“, kommentierteeine begeisterte Teilnehmerin anunserem 2. Sommerfest. Wir hättenmanches vom Auf und Ab aus demLeben der Künstlerfamilie nichterfahren, wenn der Ex-Chef nichtauch ein interessanter Plaudererwäre. Noch immer ist Beifall desKünstlers wahrer Lohn. Das war auchRudi Weisheit anzumerken, als wirdamit nicht aufhören wollten.Ursula Weidenbecher8 24-Stunden-Service-Ruf 01802 - 192 000


Nordhausen zu Fuß erobert17. Thüringer Wandertag war ein voller ErfolgWenn Engel reisen, dann lacht dieSonne. Zum inzwischen 17. Wandertagder Volkssolidarität Thüringen begrüßtenMitglieder des KreisverbandesNordhausen bei strahlendemSonnenschein Wanderlustige aus nahund fern. Mit Bussen direkt amPetersberg angereist, machten sichetwa 500 Wanderer auf den Weg, dieStadt und die Umgebung Nordhausenszu Fuß zu erobern.Die ersten Momente am 4. Septemberwaren von Umarmungen undfreundlichen Begrüßungen bestimmt.Denn zahlreiche Mitglieder aus Kreisverbändenvon Altenburg bis Suhl, vonZeulenroda bis Mühlhausen, treffensich nur einmal im Jahr zum Wandertag.Da muss Zeit sein zu erzählen.Natürlich vergaßen dabei die zahlreichenGäste nicht, ihre Teilnahme zubestätigen. Schließlich waren ja dreiTouren ausgeschrieben, die mehrereRoutenlängen und Schwierigkeitsgradeabverlangten.Interessanterweise wählten die meistenGäste die mittlere Tour. Doch bevoralle auf Wanderschaft gingen,begrüßten die Gastgeber, die VolkssolidaritätKreisverband Nordhausen,die Kreisverkehrswacht, der Kreissportbundsowie eine Gästeführergildedie Teilnehmer.Neben der Landrätin Birgit Kellerwünschte der Vertreter der StadtNordhausen, der 1. Ehrenamtliche BeigeordneteLothar Emmerich einenguten Wandertag.Der Spendenscheck über 500 Euro, gespendetvom Kreisverband Nordhausen sowie demNordhäuser Männerchor, sollen helfen,die Geraer Demenzpflege nach der Hochwasserflutwieder aufzubauen. (Foto: Seyfarth)Auch der LandesgeschäftsführerMatthias Wilfroth und natürlich daslebende Wahrzeichen der Stadt, derRoland, fanden passende Worte. Mitdabei waren auch der Geschäftsführerdes Kreissportbundes Andreas Meyersowie der Geschäftsführer der KreisverkehrswachtDieter Köhler.Anschließend überraschte der Geschäftsführerder VolkssolidaritätNordhausen, Klaus Kästner, mit einemSpendenscheck, den er Katrin Kieselvom Kreisverband Gera überreichte.Der Kreisverband Gera hatte nachdem Hochwasser im Frühjahr mitvielen Problemen zu kämpfen. Die500 Euro, gespendet vom KreisverbandNordhausen und dem NordhäuserMännerchor, sollen helfen, dieGeraer Demenzpflege wieder aufzubauen.Die Wanderer der gelben Routelegten etwa zwei Kilometer zurück.Sie wanderten auf den Spuren vonMartin Luther in Nordhausen. DieRoute begann auf dem Petersbergund führte direkt in die Stadt.Die grüne, mittlere Route führte zuden Parklandschaften, denn Nordhausengehört zu den Städten, indenen man sich als Einheimischer oderGast immer wieder in ein mehr oderweniger ausgedehntes Gebiet lebendigerNatur begeben kann, das dieFantasie des Menschen lieblich odererhaben gestaltet hat.Die längste Route über etwa achtKilometer führte auf dem Lutherwegvon Steigerthal nach Nordhausen zumPetersberg. Die Tour verlief über dieHart und den Schwarzer Weg zumHimmelgarten, auf dem Luthergedenkwegnach Nordhausen zurückzum Petersberg. Gegen Mittag wurdenalle gleichfalls auf dem Petersbergmit großem Beifall bedacht. Zudemfür die Wanderlustigen zwei Suppenaus der Gulasch-kanone sowie zuspäterer Stunde Kaffee und Kuchenbereitstand. Nach einer kurzen Pauseließen sich die ersten Wanderer sogarDurch Nordhausen zu Fuß...(Foto:Seyfarth)zu Tänzen verleiten.Gemeinsam wandern macht Spaß undzog die zahlreichen Gäste aus nah undfern, aus Suhl, Sondershausen, Altenburg,Pößneck aber auch Erfurt, Jena,Gera, Schleiz oder Gotha zusammen.Denn auch die Gespräche und dasgemeinsame Miteinander schweißenden großen Sozial- und Wohlfahrtsverbandzusammen. Wer dann nochgenügend Puste hatte, konnte sich beiden Mitmachangeboten der Kreisverkehrswachtund dem Kreissportbundversuchen. Für schöne Fotomotivesorgte zudem das Gelände derLandesgartenschau. Eine Pracht anFarben und Pflanzen schaffte beiJedem bleibende Eindrücke. Kleinelauschige Plätzchen nutzten die Wanderer,um sich von der Wanderschaftein wenig auszuruhen.Überaus zufrieden vom Tag an derfrischen Luft, die Wanderschaft, aberauch den anregenden Gesprächentraten die Reisenden gegen 15 Uhrihre Heimreise an und versprachensich, auch 2014 gemeinsam Thüringenzu Fuß zu erobern.Kirsten Seyfarth24-Stunden-Service-Ruf 01802 - 192 000 9


Spendenbereitschaft nach Hochwasser bleibt weiter hochAnfang Juli erhielt die VolkssolidaritätGera einen symbolischen Lottomittelbescheidüber 5.000 Euro vomThüringer Minister für Bildung,Wissenschaft und Kultur, ChristophMatschie überreicht. Ende Juni warenextra vier Jugendliche im Alter von 11bis 17 Jahren aus Berlin angereist, umim Namen des Kindervereins „Ottokar“der Kindertagesstätte „Spatzennest“ihre Spenden zu übergeben.Außerdem hatten die Mitarbeiter desSRH-Klinikums untereinander für diehochwassergeschädigte Kindertagesstätteder Volkssolidarität Geragesammelt.„Es ist wirklich beeindruckend, wieviele Menschen von überall her unshelfen möchten.“ freut sich KarinSenf, Geschäftsführerin der VolkssolidaritätGera, über die große Hilfsbereitschaft.Die Kinder im Spatzennestkonnten sich im Juni fast täglichüber Spenden in Geld oder Sachformfreuen. Zum Beispiel brachten dieKinder des Berliner KindervereinsOttokar e. V. sowohl einen symbolischenScheck als auch vieleSachspenden mit, als sie am 25. Juninach Gera kamen. Mit Neugierbesichtigten sie die moderne Kindertageseinrichtung,sprachen mit denKindern und konnten sich auf einerViel Freude gab es bei den Spatzen über die Spende der Mitarbeiter des SRH-Klinikums unddie Tasche voller Süßigkeiten - beides übergab stellvertretendKatrin Wiesner (Leiterin Marketing/Öffentlichkeitsarbeit). (Foto: Volkssolidarität Gera)Dilek (13 Jahre), Nicole (17 Jahre), Farajallah (11 Jahre) und Gerald (12 Jahre) besichtigen mitNeugier und Freude das Spatzennest in Gera-Zwötzen (v.r.n.l.). Sie haben in Berlin Spendengelderfür die hochwassergeschädigte Kindertagesstätte gesammelt. (Foto: Volkssolidarität Gera)der zwei Freiflächen ihr eigenes Bildüber die entstandenen Schädenmachen. Begleitet wurden sie von derVorstandsvorsitzenden des Vereins,Susanne Raetz, selbst ein früheresOttokar-Kind, der Geschäftsführerinund Mitbegründerin, Sigrid Völker,und der Sozialpädagogin GritDammerow. „Die Kinder in unseremVerein treiben ihre Projekte aktiv voran– wie auch diese Spendenaktionfür die Kita Spatzennest. Und dannwollen sie natürlich auch sehen, wasdabei rauskommt.“, erklärt SusanneRaetz. Man wollte Kindern helfen, diedurch das Hochwasser geschädigtworden waren. Der Kontakt zurKindertageseinrichtung der Volkssolidaritätkam über die Vorstandsvorsitzendedes Kreisverbandes Gera,Margit Jung, zustande. Seit langemkenne man sich gut.Eine weitere Spende brachte kurzdanach Katrin Wiesner, LeiterinMarketing/Öffentlichkeitsarbeit imSRH-Klinikum Gera, den Spatzen mit:Unter den Mitarbeitern des Klinikumshatte es eine spontane Sammelaktiongegeben. „Wir wollten Geld für einenkonkreten Zweck spenden. Da sindwir auf die Spatzen aufmerksamgeworden.“, erklärt Katrin Wiesner.Selbst Kollegen, die bereits anderweitiggespendet hatten oder selbstdurch das Hochwasser betroffen waren,hätten gespendet, so Wiesner.Große Begeisterung rief bei denKleinen außerdem eine gelbe Taschevoller Süßigkeiten hervor, die KatrinWiesner zusätzlich zur Spende denKindern übergab.Insgesamt spendeten: 23 Privatpersonen,9 Unternehmen, 5 Vereine, 3Schulen und 1 Kindertageseinrichtungsowie volkssolidaritätsintern10 Geraer Mitgliedergruppen, 5Geraer Kindertageseinrichtungen,die Geraer Mitarbeiter und dieVolkssolidarität Bundesverband e. V.Wir danken herzlich allen Spendernund Helfer für ihre Unterstützung!10 24-Stunden-Service-Ruf 01802 - 192 000


0180 219 200 0*www.vs-hausnotruf.deVolkssolidarität Landesverband Thüringen e. V., 99084 ErfurtHuttenstraße 2-3, ZKZ 82624, PVSt,oderbei der Sozialstationder VOLKSSOLIDARITÄT* (6 Cent/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/min.)

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