07 : das Stadtmagazin für Jena und Region

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07 : das Stadtmagazin für Jena und Region

Kultur l Veranstaltungen l Termine l Aktuelles l Gastronomie l ShoppingAUSGABE46MAI 2013Komponist auf der FluchtSteckbrieflich gesucht, hielt sichRichard Wagner 1849 kurzzeitig in Jena aufSechs Wochen MusikKonzertempfehlungen fürden 22. KulturArena-Sommer


Willkommen 3| INHALT |Jena65. JubiläumDie Musik- und Kunstschule feiert ihren Geburtstag 20Theaterhaus Jena 4Lange Nacht der Museen 2013 5Ausblick auf die 22. KulturArena 6Zwischen Pathos und Perfektion 8Die Swing Patrouille naht 9Filmpremiere »Was Du nicht siehst« 9Gut Essen in der Lequeria 10Konzerte im Café Wagner 11Mein liebstes Ding — Zierfische 12Unnützes Wissen 13Generalmusikdirektor Marc Tardueim Interview 14Wagner auf der Flucht 16Kunsthaus Apolda:Vom Zauber der Manege 195 24Das Jena Buch 22Fußreise zum Rennsteig 243. Jenaer Firmenlauf 33Wernesgrüner Brauereifest 34Neue Bücher 36Neue DVDs 37Kleinanzeigen 38Wir fragen, Jena antwortet 50KalenderKulturkalender Mai 2013 40Filmempfehlungen Schillerhofzum Herausnehmen 26| VORWORT |LiebeLeserinnen,liebe Leser,wie heißen Sie? Würden Sie gern Ihren Namenändern? Otto Normalbürger hat bekanntlichwenig Einfluss auf seinen eigenenNamen. Er muss nehmen, was die Eltern fürgut und richtig befunden haben, kann sichdarüber freuen oder sich damit herumplagen.Die Änderung des eigenen Namens istrechtlich nur schwer durchzusetzen. Undman käme wohl auch in Teufels Küche, wennjeder, ohne größere Hürden überwinden zumüssen, seinen Namen neu festlegen könnte.Dennoch kommt die lateinische Redensart»Nomen est omen«, die sinngemäß aussagt,dass der Name ein Zeichen ist, nicht vonungefähr. Bei den meisten Menschen entstehtunbewusst ein bestimmtes Bild, wennsie einen Namen hören. Insbesondere fürKunstschaffende, die ihre Arbeit durch ihrenbürgerlichen Namen nicht gut repräsentiertfinden, bietet es sich an, einen Künstlernamenzu wählen. Hans Fallada und MarilynManson etwa haben beide äußerst bekannteKünstlernamen — beide Namen sind Anspielungen:Hans Fallada wählte »Hans« als gutesOmen aus dem bekannten Märchen, indem der Name für das Glück steht. »Fallada«hingegen soll an das geschundene Schimmelpferd»Falada« erinnern, das lieber stirbt alslügt. Marilyn Manson setzt sich hingegen ausMarilyn Monroe einerseits und Charles Mansonandererseits zusammen — und verweistdamit eindrücklich auf die Zusammengehörigkeitvon Gut und Böse.Auch die KulturArena, die in diesem Jahrihre 22. Auflage erlebt, wartet wieder mit großenNamen auf. Da sind unter anderem TinaDico, Max Herre oder Chilly Gonzales, welcheim kommenden Sommer in Jena gastierenwerden. In einer kleinen Vorschau auf unserbeliebtestes Sommerfestival finden Sie nebenden schon bekannten Musikern auch Konzertankündigungenunbekannterer Künstler, aufdie sich ein näherer Blick in jedem Falle lohnt.Der eine oder andere wichtige Termin imlokalen Kultur- und Festkalender sowie einehandvoll unnützes, aber unterhaltsames Wissenerwartet sie zudem wie stets inIhrem Stadtmagazin 07


4Juli/August Mai 2012 2013| THEATERHAUS JENA |Foto: Theaterhaus JenaSo jung kommen wir nichtmehr zusammenMIT »80 ÜBER NACHT« feiert am 2. Mai 2013 ein äußerst spannendes Stück des Teenparks Premiere amTheaterhaus Jena. Stadtmagazin 07 erklärt, was passiert.»Das Schlimmste am Altwerden ist die Erinnerungan die Jugend.« Um diesen Satz auchbeweisen zu können, hat sich der Teenparkdes Theaterhauses Jena einer ganz besonderenSpurensuche angenommen — er setzt sichmit den Biografien verschiedener Jugendlicherund Senioren aus Jena und Weimar auseinander.Dabei werden sowohl an Jung und Alteinige Fragen gestellt: Was haben sich dieGenerationen zu sagen? Was weiß man voneinander,wie sehr interessiert man sich fürdie jeweilige Zeit des anderen? Existierenzwischen den Generationen wirklich so vieleUnterschiede in den Wegen und Werten?So weit, so gut. Der Clou ist nun allerdingsdie Beantwortung dieser Fragen. Dazu hatsich die Jugendabteilung des Jenaer Theaterhausesein Recherche-Projekt einfallen lassen,welches spannender kaum sein könnte:Sieben Senioren und sieben Teenager wagenhier den Rollentausch und bilden ein gleichberechtigtesPendant – lediglich mit dem Unterschieddes Alters. Die jüngste Person aufder Bühne ist gerade einmal 14 Jahre alt, dieälteste hingegen bereits 93. Die Texte, welchedann gesprochen werden, stammen jeweilsaus dem Mund des Gegenübers.Im Stück selbst befinden sich alle Schauspielerauf der Bühne und beobachten, wieJung und Alt die Biografien tauschen. Die85-jährige Ruth zum Beispiel präsentiert dasKinderzimmer der 15-jährigen Martha — undfindet sich auf einmal umgeben von JustinBiber-Fandevotionalien. Umgekehrt wird der17-jährige Jonathan zu einem emeritiertenProfessor und doziert über sein Lieblingsbuch»Die Dialektik der Aufklärung« von Adorno.Und wieder stellt sich die Frage: Versteht mandie Welt des anderen denn überhaupt?Ja, man versteht sie. Wenn man zuhört,neugierig ist und Fragen stellt. Wenn mansich einlässt auf das Leben des Anderen,seine Gedanken und Erlebnisse. Kann mandas nicht aufmerksam vollbringen, wird dieswohl nichts. Zeigt man aber aufrichtiges Interesse,dann wird man auch verstehen.KÖNNTE DAS MEINE BIOGRAPHIE SEIN?»80 über Nacht« ist kein Stück über dieJugend oder über das Alter, sondern über die14 Menschen, die auf der Bühne stehen undvon sich erzählen. Von Lebenserfahrungenund Sehnsüchten, von Banalitäten und Erinnerungen.Das Konzept dahinter ist so unglaublichspannend, dass wirklich jeder gebanntden einzelnen Lebenswegen lauschen wird.Das Stück ist gemacht aus Gesprächen. Eszeigt reale Biografien auf, die nicht die eigenensind. In die eine Richtung — nämlich inRichtung Älterwerden — könnten sie es nochwerden. In die andere wohl nicht mehr. Istdeshalb der Blick zurück immer von etwasWehmut geprägt? Vielleicht schafft der Teenparkes ja, Aufschluss zu geben.Apropos Teenpark: Das ist am Jenaer Theaterhausder Ort für alle jungen Leute, diesich mitteilen und ausprobieren möchten.Hier kann man die Produktionen und Inszenierungendes Theaterhauses begleiten undnimmt selbst an eigenen, neuen Stücken teil.Der Teenpark ist also für alle theaterinteressiertenJugendlichen genau der richtige kreativeRaum, um selbst einmal aktiv zu werden.(mst)Du bist zwischen 13 und 19 Jahre alt und interessiertam Teenpark? Dann nimm Kontakt aufunter: teenpark@theaterhaus-jena.de»80 über Nacht«02., 03., 04., 16., 17. und 18. Mai 2013jeweils um 20 Uhr,Hauptbühne Theaterhaus Jena.


Mai 20135| MUSEUMSNACHT |Foto: Susann QueißerAM 7. JUNI 2013 zeigen sich die Museen, Ausstellungen,Galerien und anderen kulturellen Orteder Stadt von einer neuen Seite: In diesem Jahrlockt die Lange Nacht der Museen mit dem Motto»Irrwege.Finten.Täuschungen.« Lassen Sie sichtäuschen!?Lange Nacht der Museen 2013Gut 150 verschiedene Gelegenheiten wartenan 32 Stationen darauf, zur Langen Nachtder Museen am 7. Juni Besucher zu täuschenund in die Irre zu führen — oder zumindestden Verstand und die Sinne herauszufordern.Angelockt von Zauberei und musikalischenZeitreisen im Romantikerhaus undim Stadtmuseum begrüßt die Familienrundeihre Gäste. Mit Karaoke und einer Schreibwerkstattprobiert Schillers Gartenhaus Neuesund im SCHOTTGlasMuseum und im Stadtspeichergeht es auf die abenteuerliche Jagdnach Schnitzeln und Wolf. In der Stadtkirchedürfen sich kleine Entdecker auf eine Entdeckungstourdurch das Gewölbe begeben,zudem will an mehreren Stationen kräftiggebastelt werden. Zum Schluss wartet hiereine spannende Gute-Nacht-Geschichte aufalle Halbwüchsigen im Stadtmuseum.Die Erkundet!-Runde lotst den Besucherder Museumsnacht zu einer ganzen Reihe anmottogetreuen Führungen, Vorträgen undExperimenten in die einzelnen StädtischenIM OPTISCHEN MUSEUMMuseen. Die Volkssternwarte wartet hierzudem mit »Irrungen und Täuschungen derAstronomie« auf und das Haus »Zur Rosen«,ebenso die Villa am Paradies und verschiedeneandere Gebäude geben einen eindrücklichenBlick auf Architektur und Kunst frei.Und wer im Alten Straßenbahndepot in derDornburger Straße vorbeischaut, kann gleichneben den alten Straßenbahnen moderne,raumgreifende Skulpturen von Axel Anklambestaunen.Ordentlich Bewegung verspricht wiederumdie Unterwegs!-Runde. Hier wird derBesucher zu Fuß, per Rad oder per Bahn aufdie Reise durch Jena geschickt: Stadtführungen,scheinbar undurchschaubare Irrwegeund kosmische Raumkapseln erwarten Gästedieser Runde etwa in der Tourist-Informationund in der Urania Sternwarte. Meister Zeißerzählt auf dem Weg durch seine Werkstattvon vergangenen Zeiten und die zeitgenössischeKunstwerke des Europäischen PleinairSymposiums möchten auch gern beschautwerden.Für Nachtschwärmer gibt es schließlichnoch die Mitternachtsrunde ab 22:30 Uhr:So romantisch wie um diese Zeit dürften dieWerke von Schiller oder Jean Paul in SchillersGartenhaus sonst sicher nicht wirken.Genauso lässt sich später am Abend so manchesBärtierchen im Phyletischen Museumauch viel besser erkennen. Der Film+VideoKlub SCHOTT Jena zeigt in passender Kulisseim Schaudepot den Film »Das Glaswerk« undnebenan im Kombinat Süd steigt eine allesbeschließende Zooparty. Wie heißt es dochso schön: Je später der Abend, desto klügerdie Gäste …Das komplette Programm erhalten Sie inder Jena Tourist-Information sowie in allenMuseen und unter www.jena.de/museumsnacht.(flb)Lange Nacht der Museen 201307.06.2013, 17 — 01 Uhr, Jena


6Juli/August Mai 2012 2013| KULTURARENA |Sechs Wochen EnergieHÄUFIG SCHON IM APRIL, spätestens aber im Mai drängt sich einem die erwartungsvolle Frage auf: »Wer kommtdenn dieses Jahr in die Arena?« Nachvollziehbar und durchaus auch angeraten ist diese frühe Neugier durchaus,gerade weil es wahrlich ärgerlich ist, aus reinem Unwissen von einem Konzert, auf das man insgeheim schon langegehofft hat, ausgeschlossen zu sein, nur weil man nicht rechtzeitig davon erfahren hat und keine Eintrittskartemehr ergattern konnte. Um Sie vor dieser Gefahr möglichst gefeit zu sehen und Ihnen eine kleine Hilfestellung zurPlanung ihres eigenen Musiksommers zu geben, präsentieren wir Ihnen daher dieses Jahr bereits in dieser Frühlingsausgabeunsere Empfehlungen für den nunmehr 22. KulturArena-Sommer.Gleich das Eröffnungskonzert am 17. Juliverspricht ein lohnenswertes Musikerlebniszu werden, gilt es dochTrombone Shorty & Orleans Avenue zu entdecken— eine Formation, die es schon seitlängerem gibt, die über Jahre hinweg jedochals eines der bestgehüteten musikalischenGeheimnisse von New Orleans galt. Wenn Sieden virtuosen Posaunisten, brillanten Trompeter,charismatischen Sänger und vielseitigenSongwriter Trombone Shorty erst einmallive erlebt haben, werden Sie sicher zustimmen,dass es schade wäre, wenn dieser einnur wenigen bekanntes Geheimnis bliebe.Ebenfalls mit Rapper-Attitüde aber dochganz anders kommt DAS (selbsternannte)musikalische Genie schlechthin am 24. Juliauf den Theatervorplatz: Chilly Gonzaleshat nicht nur beste Entertainer-Qualitäten inpetto, sondern zelebriert auch die schönstenKlavier-Preziosen seit Erik Satie.Ein Ausflug ins Volksbad zur arenAkustiksei allen Gitarrenmusik-Liebhabern am30. Juli anempfohlen. Dead Combo sind zweiportugiesische Gitarristen, die einen Fadospielen, der so morbide und düster-schwermütigvon der Bühne wabert, dass man sichmanchmal sehr an atmosphärische Filmmusikund manchmal an Desert Rock erinnertfühlt.Ein gut gefüllter Musikabend steht am2. August an: Zunächst spielt hier Tina Dicoin der Arena auf, um mit synthetischen Beatsund epischen Soundflächen ihr fünftes Albumzu präsentieren, danach tritt mit DearReader aus Südafrika eine der derzeit angesagtestenIndie-Pop-Bands auf die Bühne desKassablancas, um einen sich ständig verändernden,höchst ansteckenden Sound zu verbreiten,der derart spritzig ins Publikum perlt,dass man mitunter schon fast von den sehrernst gemeinten Textzeilen abgelenkt ist.Fotos: kulturArena, Grafik: www.skop.comCHILLY GONZALESTROMBONE SHORTY & ORLEANS AVENUEDefinitiv kein musikalisches Mysteriumund auch kein Unbekannter mehr auf derKulturArena ist Max Herre. ›Neu‹ ist allerdings,dass das alte Freundeskreismitgliedbei seinem Auftritt am 19. Juli zu seiner Königsdisziplin— der Rapmusik — zurückkehrt.Nostalgiker werden da sicher große Ohrenkriegen.Ein wandelnder musikalischer Hochofen,der ungemein energiegeladene, ansteckendeTanzmusik verbreitet, naht am 26. Juli inForm von les yeux d'la tete. Diese Franzosensind eine Verwandlungsmaschine, die allemöglichen musikalischen Bestandteile vom50er-Jahre-Jazz über Sinti-Swing bis zur osteuropäischenFestmusik durch ihre Anarcho-Polka-Mangel dreht.TINA DICOEin Urviech sondersgleichen naht amnachfolgenden Abend (3. August): Lee Fieldsist eine lebende Legende, ein echter SoulBrother und Funky Man — gesegnet mit einerleidenschaftlichen, warmen, rauen Stimme,die durch Mark und Bein geht und ebensoviel schönen und schrecklichen Stories, vondenen es zu erzählen gilt. Lee Fields war fastvergessen, doch seit einigen Jahren ist er mitUnterstützung der Expressions da, wo er hingehört:auf der Bühne.LES YEUX D'LA TETEMAX HERRELEE FIELDS


Juli/August Mai 2013 20127BRAND BRAUER FRICKLetztes Jahr waren sie noch zu dritt zumKulturarenaclub im Kassablanca geladen,dieses Jahr dürfen Brand Brauer Frick am8. August auf der großen Bühne in der Arenaspielen — mit zehnköpfigem Ensemble. DieWahrscheinlichkeit, von dieser extrem tanzbaren,komplett analog eingespielten minimalistischenTechno-Musik nicht gepackt zuwerden, dürfte damit gen Null sinken.Glen Hansard ist vieles: Schauspieler,Straßenmusiker, Sänger mit unvergleichlichsanfter Stimme und nicht zuletzt Oscar-Preisträger 2008 für den besten Filmsong ausdem irischen Musikdrama »Once«. Mit einemfolkigen Sound wie direkt aus den StraßenDublins kommt er am 14. August mit eigenerBand in die KulturArena.Ziemlich voll auf der Theatervorplatzbühnedürfte es am 17. August werden, wenn dasdänisch-estnische Konglomerat AfenginnChoirnevale — bestehend aus Afenginn undder Estonian TV Girls Choir — auf der Kultur-Arena ihre Deutschlandpremiere feiert. Als35köpfiges Ensemble realisieren sie ein eigenskomponiertes Folk-Chor-Programm, das›ausschließlich‹ darauf aus ist, das Publikumsmit musikalischer Energie zu versorgen.Wer Caravan Palace bereits bei derenerstem Besuch auf der KulturArena vor fünfJahren erlebt hat, weiß, wo er den Abenddes 23. Augusts verbringen wird: Diese ekstatischeMischung aus Django-Reinhard-Jazz,30er Jahre-Swing und knarzigem Elekro, mitstilistischen Erweiterungen bis in den Trip-Hop hinein ist einfach so einmalig, dass mankeinen Auftritt dieses französischen Elektro-Swing-Zirkus verpassen will.GLEN HANSARDCARAVAN PALACEUnd natürlich hält auch der letzte Kultur-Arena-Abend wieder eine echte Klangperlebereit. Man mag es diesen 18 Herren vielleichtgar nicht zutrauen, aber die Samúel JónSamúelsson Big Band ist derzeit Islands heißesterTipp in Sachen Funk. Die bunt gewürfelteBig Band in klassischer Funk-Besetzungmit Bläsern und fetter Rhythmusgruppe setztsich aus der Crème de la Crème der isländischenJazzinstrumentalisten zusammen undbringt garantiert auch am 25. August einenSound unters Volk, der jeden Miesepeter zumGrinsen und Tanzen bringen dürfte. (mei)Das gesamte Programm und alleInformationen zur 22. KulturArenaeinschließlich KonzertArena,FilmArena, TheaterArena undArenaOuvertüre finden Sie wiegewohnt unter www.kulturarena.deErholung und Badespaßfür die ganze Familieim Freibad Stadtroda65JahreMusik-undKunstschuleJena04.05.-13.06.2013|RathausdieleJena*Ausstelung„AdernvonJena“mitBildernvonSchülernderMKSSo.26.05.2013|16Uhr|RathausdieleJena*KonzertderAkkordeon-,Gitaren-undBlockflötenensemblesderMKSFr.31.05.2013|18Uhr|StadtkircheSt.MichaelJena*KonzertdesJugendorchestersderMKSmitdem JugendorchesterderOrkesterEfterskolen(Dänemark)Fr.31.05.2013|20Uhr|VolksbadJena*TanznachtmitdenBigbandsderMKSundGästenSo.02.06.2013|16Uhr|VolkshausJenaSchätzekonzertmitJanoschs„JosamitderZauberfiedel“unddenBaletsuitenvonSchostakowitschmitEnsembles,Sängern,Tänzern,MusikernundSchauspielernderMKS(VVKinderJenaTourist-Information|Tel.03641-498060)*EintritfreiInfosunter:www.mks.jena.deTel.03641-496660|Mail:mks@jena.de* 50-Meter-Schwimmbecken* Erlebnisbecken, Riesenrutsche, Massagedüse* Kinderspaßbecken mit vielen Attraktionen* Beheizbare Schwimmbecken* Sonnenterrasse mit Liegestühlen* Großzügige Liegewiese mit FKK-Bereich* Beachvolleyball, Tischtennis* viele Parkplätze* familienfreundliche Preise (Familienkarte).www.freibad-stadtroda.deÖffnungszeiten:15. Mai – Saisonende: tägl. 10 – 19 Uhr15. Juni – 25. August: tägl. 9 – 20 Uhr


8Juli/August Mai 2012 2013| KONZERT |Zwischen Pathos und PerfektionOFT SIND ES DIE KLEINEN BANDS, die für die eindrücklichsten Konzerterlebnisse sorgen. Mit derartigem Potenzialversehen kommen auch Parenthetical Girls und Fenster nach Jena.Unkonventionell! Obsessiv!Exzentrisch! Experimentell!Orchestral!Barock! Es mangelt wahrlichnicht an Versuchen,die Musik des QuartettsParenthetical Girls ausPortland treffend zu beschreiben.Jherek BischoffPARENTHETICAL GIRLShat bereits mit Brian Eno,David Byrne und JamieStewart (XiuXiu) zusammengearbeitetund mitseinen ausgefeilten, teilweiseorchestralen Kompositionendie Band miteinem Klang überzogen,der in einem Moment anFENSTER»Peter und der Wolf«, imnächsten an einen anderen Wolf (mit VornamenPatrick) erinnert und sich im darauffolgendenAugenblick dem treibenden, tanzbarenSynthiepop verschreibt. Dazu Theatralik,Drama und die einzigeKonstante: Zac Penningtonseindrucksvolles Falsett,das zwischen Klarinette,Xylophon und Celloausmalt und unterstreicht.Unbestätigten Gerüchtenzufolge wird die Band aufder Bühne von zwei Mitgliedernder fantastischenMenomena unterstützt.Fenster sind gewachsen:Im vergangenen Jahrnoch zu dritt unterwegs,hilft ihnen Tadklimp —Produzent ihres Debüts»Bones«, das vielerortsfür Aufsehen sorgte — nun,auf Tour zum Quartett zuwerden. Darüber hinaus steht nicht zu befürchten,dass sich grundlegend etwas ändernwird — das heißt, abgesehen von einemweiteren Bass, noch einem Keyboard und denzunehmend schrumpfenden Platzverhältnissenauf der Bühne. Es wird weiterhin diesesgleichermaßen verspielte wie zerbrechlicheTête-à-Tête zwischen Sängerin JJ und SängerJonathan bestehen bleiben, das für charmanteHarmonien sorgt. Dazu ein mysteriösesGlockenspiel, das nach und nach sein Geheimnispreisgibt und nicht zu vergessen: dasdruckvolle, auf den Punkt gespielte Schlagzeug,das eingehend den Rhythmus vorgibtund das Geschehen auf der Bühne antreibt.Ach ja, eines hat sich natürlich auch nichtgeändert: Fenster live zu erleben ist einfachlohnenswert. Punkt.(sha)Parenthetical GirlsSo 12.05.13, Engels Anker (Theatervorplatz),Beginn 21 UhrFensterFr 31.05.13, Theatercafé Jena,Beginn 21 UhrKartenreservierung (VVK 6 / AK 8 Euro):massigluftnachoben@googlemail.comFotos: Angel Ceballos, Maxime Ballesteros| KONZERT |ANZEIGEJunge Klassik erklingt in JenaHOCHKARÄTIGES KONZERT-KLEEBLATT: Solisten, Dirigierstudierende, Orchester undChor der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar sind diesen Mai und Junigleich viermal im Volkshaus zu Gast.Auf einen exzellenten Kulturimport aus derNachbarstadt kann sich Jena freuen: Gleichviermal sind junge Studierende der Hochschulefür Musik FRANZ LISZT Weimar alsSolisten und Dirigenten, im Chor und im Orchesterin der Saalestadt zu Gast. Zunächstspielt das große Orchester der WeimarerMusikhochschule unter der Leitung von PerBorin am Donnerstag, 16. Mai um 20 Uhr imVolkshaus. Auf dem Programm stehen als Uraufführungdas preisgekrönte Werk »Amorphing«von Dae Seob Han, außerdem Werkevon Richard Strauss und Jean Sibelius. Kartengibt es bei der Jena Tourist-Information,Studierende erhalten 3-Euro-Karten an derAbendkasse.Es folgt am Donnerstag, 23. Mai, um20 Uhr ein »Exzellenzkonzert« mit der JenaerPhilharmonie im Volkshaus: Am Pult stehenzwei Dirigierstudenten, die Solisten beiden Werken von u. a. Berlioz, Rachmaninowund Ravel sind ebenfalls Studierende ausWeimar. Hier gelten die regulären Eintrittspreiseder Jenaer Philharmonie.Ein doppeltes Konzertangebot gibt es auchim Juni 2013: Beim »Absolventenkonzert«am Mittwoch, 5. Juni um 20 Uhr wird dieJenaer Philharmonie erneut von einem Dirigierstudenten,Alexander Merzyn, geleitet.Es erklingen das a-Moll-Violinkonzert vonSchostakowitsch (Judith Eisenhofer, Violine)und die siebte Sinfonie von Bruckner. Kartengibt es bei der Jena Tourist-Info, ermäßigteKarten zu 5 Euro für Studierende an derAbendkasse.Ganz andere Klangfarben bietet schließlichein großes Chorkonzert am Freitag,28. Juni, um 20 Uhr im Volkshaus. Es singtder Chor der Hochschule für Musik FRANZLISZT Weimar unter der Leitung von JürgenPuschbeck. Auf dem Programm stehen »Liebeslieder«von Johannes Brahms sowie CarlOrffs »Catulli Carmina«. Hier gibt es nebendem regulären Vorverkauf wieder 3-Euro-Karten für Studierende an der Abendkasse.Konzerte der Hochschule für MusikFRANZ LISZT Weimar im VolkshausJena, Beginn jeweils 20 Uhr:16.05.: Sinfoniekonzert –Werke von Han, Strauss, Sibelius23.05.: Exzellenzkonzert –Werke von Berlioz, Kodály,Rachmaninow, Ravel05.06.: Absolventenkonzert –Werke von Bruckner, Schostakowitsch28.06.: Chorkonzert –Werke von Brahms, OrffWeitere Informationen:www.hfm-weimar.de


Juli/August Mai 2013 2012 9Foto: Tape Five| KONZERT |Die SwingPatrouille nahtNACH INTERNATIONALEM ERFOLG und Konzerten in dengroßen Städten dieser Welt kommen Tape Five mit ihremneuen Album »Swing Patrol« auf ihrer Tour am 8. 5. 2013nach Jena ins Volksbad.Inspiriert von den großartigenBig Bands der 1930er und 40erJahre, die mit ihren einzigartigenund clever arrangierten,swingenden Sounds die Massenzum Tanzen brachten, wirdTape Five wohl auch alles daransetzen, das Publikum beiihrem Auftritt im Volksbad miteiner Mischung aus Electro-Swing, Latin und NuJazz zumKochen zu bringen. Äußerst Retround mit einer ganz eigenenHandschrift erzeugen die fünfMusiker eine energiegeladeneAtmosphäre — ganz nach demMotto: »Right In The Mood«.Nach langer und intensiverAufnahmezeit ist jetzt ihr neuesAlbum »Swing Patrol« fertiggestellt, mit sanften Saxophon-Sektionen und schrillen Blechbläsernund selbstverständlichganz im alten Stil komponiert.Die Essenz ist Swing — gepaartmit ein paar Einflüssenaus Vintage R&B, 40er JahreRock’n’Roll und Mambo, um esetwas bunter zu gestalten.Für das mittlerweile vierteAlbum rekrutierte Tape Five-OrchesterchefMartin StrathausenMusiker und Sänger aus zehnverschiedenen Ländern — von Kalifornienbis Kamerun über Brasilien,England, Italien, Ukraine,Rumänien und natürlich aus seinerHeimat Deutschland. Mit Allianzenrund um die Welt ist TapeFive inzwischen auch auf aberhundertenLounge-Compilationsmit aufgeführt und wird damitzu einem stetig expandierenden,swingenden Universum, das vonNowosibirsk bis Rio de Janeirogespielt wird.Egal ob Sie neue Tanzschritteaus »Geraldine’s Routine« abschauenwollen, im imaginärenThunderbird Cabrio den MulhollandDrive gen »City of Lights«fahren, auf der »Slow Serenade«schwelgen oder nach »Love Tonite«auf einen »Pink Lullaby«hoffen — die ›Swing Patrol‹ übernimmtund wird Ihnen mit vibrierendlebendiger Energie und stetsperfektem Klang den Weg bahnen.Swing tanzen ist hier höchsterwünscht!(flb)Tape Five: »Swing Patrol«08.05.2013, 20 UhrVolksbad Jena| FILM |Sicht der JugendDAS SCHILLERHOF-KINO ZEIGT am 16. Mai die Filmpremierevon »Was Du nicht siehst«.Abbildung: ÜAG gGmbHEine Gruppe Jenaer Jugendlicherstartete im Sommer2012 während ihres FreiwilligenSozialen Trainingsjahres(ein Jugendberufshilfeprojektder ÜAG) ein Filmprojekt. DerWunsch der Jugendlichen: »DerFilm soll zeigen, wie wir nunmal so sind«. Gemeinsam mitder Theaterpädagogin GiannaHennig und dem FilmemacherTill Krücken begannen sie derFrage nachzugehen wer und wiedie jungen Menschen sind, diefür ein Jahr durch dasAngebot FreiwilligesSoziales Trainingsjahrunterstützt und begleitetwerden?Entstanden ist soeine Dokumentation,die einen ehrlichenund ungeschöntenBlick in das Leben derTeilnehmer gewährt. Sie bringtzum Ausdruck, was die jungenErwachsenen bewegt, mit welchenHindernissen sie in ihremLeben zu kämpfen haben undwas ihnen Perspektiven bietet.Die Filmpremiere mit anschließendemGespräch findet am 16. 5.im Kino im Schillerhof statt. (flb)Filmpremiere»Was Du nicht siehst«16.05.2013, 18 Uhr,Kino im Schillerhof


10Mai 2013| GENUSS |JENA WIRD SEIT KURZEM um einweiteres kulinarisches Kleinodfür den Zwischendurch-Hungerbereichert: Die Lequeria amAusgang der Zwätzengasse weißmit hausgemachten Crêpes undBurritos zu überzeugen.Mit einem Faible für gutes EssenDa Patricia Kalinke schon immerein Faible für gutes Essen undeine ausgeprägte Tendenz zumkulinarischen Genuss hatte, wares gewissermaßen auch nur natürlich,dass sie sich ihr Taschengeldbzw. irgendwann auch ihreBrötchen zunächst in der GastroundNachtszene verdiente. Nachzehn Jahren derartiger Jobs warjedoch etwas in ihr gewachsen,das immer stärker nach Erfüllungrief: der Wunsch nach einemeigenen Laden, der ihr die Möglichkeitbietet, sich mit eigenen Ideen und Eingebungenzu verwirklichen. Und Jena, die Stadt, dienach dem Wegzug aus Berlin zu ihrer neuenWahlheimat geworden war, schien ihr mit allseinen Marktlücken und dem wahrnehmbarenMangel an kleinen, feinen Läden das richtigePotenzial aufzuweisen, um selbst etwasaufzubauen.Nun galt es nur noch den Wunschmit den eigenen Fähigkeiten undVorlieben abzugleichen: Wassie zum einen unglaublich mag,ist ›Crêpes zu drehen‹ — ein Vorgang,der in ihren Augen etwasunglaublich meditatives hat. Dasandere sind Burritos — gefüllteTortilla-Teigröllchen, so wie siein Mexiko und den USA beheimatetsind.Zwei Lieblings-Fastfoodgerichtevereint mit dem drängendenWunsch nach einem eigenen Geschäftergeben: Lequeria. Seit Anfang April an derEcke Saalbahnhofstraße/Zwätzengasse ansässig,bereichert Lequeria nun die kulinarischeBühne Jenas mit zwei äußerst leckerenGerichten für zwischendurch. Samt undsonders frisch aus biologisch und regionalgefertigten Zutaten zubereitet, kann der Gastnun seinen kleinen oder größeren Hunger aneiner ganzen Auswahl an Crêpes und Burritosstillen, wobei er natürlich sowohl beider Befüllung seiner Tortilla (Hackfleisch,Huhn, Chilibohnen, Cheddar, Mozarella, Salat,hausgemachte Guacamole-Avocadocrememit Tomaten, gerösteter Sesam, frischer Korianderetc. stehen zur Auswahl) als auch beider Dosierung des Schärfegrades freie Wahlhat. Und wenn man nun auch noch weiß, mitwelcher Hingabe und Leidenschaft PatriciaKalinke ihre Crêpes und Burritos zubereitet,kann man sich sicher sein, hier eine wahre›Lequerei‹ serviert zu bekommen. (mei)LequeriaSaalbahnhofstraße 10, 07743 JenaFotos: Henry TornowRechercheprojekt von Mass & Fieber OstBLACK FACE: DIE VILLAPremiere: 30. Mai 2013, Villa Rosenthal, JenaProduktion von Theaterhaus Jena mit Mass & Fieber Ost.www.theaterhaus-jena.deGefördert imFonds Doppelpass der


Mai 201311| KONZERT |Besser aus der Näheerlebenroots folk welt musik:: 4—7juli4 tage 3 tff-areale 20 bühnenthe blind Boys of alabama usa :: bauchklangaut :: enzo Avitabile & bottari diportico ita :: Souad massi alg :: nualaKennedy & band irl/sco/usa :: árstíðir isldavid Lindley usa :: la Caravane passe frafrigg fin/nor :: toumani Diabate maliBalanescu quartet rou :: Carminho porannamateur & außensaiter d :: fat freddy’sDrop nzl :: the tiger Lillies eng :: edwardSharpe & the magnetic Zeros usa :: Jazzkantined :: gianmaria Testa ita :: käptnPeng & die tentakel von delphi d :: cajunroosters eng/fra+ :: felix Meyer d …Foto: AgenturMEMORIEZspecials : magic flutes : ruth2013 : italienwww.tff-rudolstadt.defacebook.com/tffrudolstadtDAS IST DAS GROSSARTIGE AM FRÜHLING: Er bringt nicht nur die Flora zumErblühen, sondern weckt auch wieder das Bedürfnis zahlreicher musizierenderKünstler und Ensembles, sich einem Publikum zu präsentieren. DasCafé Wagner bildet dabei scheinbar einen zentralen Anlaufpunkt.Der ›Konzertreigen‹ im Café Wagner beginntbereits am Monatsanfang (3. Mai) mit derTrickser Labelnacht, die gleich drei kleineHelden der deutschen Indiepop-Szenenach Jena führt: die mit Ideenreichtum vonBeck’schem Ausmaß gesegneten Memoriez,die in traurig-schönen Melodien verfangenenA Tale of Golden Keys und den SolokünstlerKluck, der mit Gitarre und ausufernden Loopseine ganze Klangwelt an persönlichen Gefühlenauferstehen lässt.Am 19. Mai naht dann auch schon derGesamtkünstler Peter Piek — ein Zwei-Meter-Schlaks,der als ›gebürtiger‹ Allroundersowohl malt als auch schreibt und mehrereInstrumente beherrscht. In der Folge möchteder straighte Indie-Power-Pop, mit dem er imWagner antritt, auch nicht als rein musikalischesErzeugnis verstanden werden, sondernals musikalische Reflexion seiner auf Leinwandentworfenen Songtexte.Der Abend des 20. Mai wiederum gehörtDangers of the Sea, einer noch jungen Band,die jedoch aus erfahrenen Musikern besteht.Mitbringen werden die Dänen Folkrock, wieer von Bands wie Midlake, R.E.M. oder TheStone Roses in den 1960ern und in den frühen1970er Jahren gespielt wurde — und welcherauch Jahrzehnte später noch nur ein Zielkennt, das es zu erweichen gilt: das Herz desPublikums.Und auch der 21. Mai hält einen musikalischenAbend im Wagner bereit: The Dopeund River Giant haben sich angekündigt.Während das nach dem mecklenburgischenNaturschutzgebiet Döpe benannte Duo TheDope mit Gitarre, Schlagzeug und geschreddertenLoops ungestüme Krachmusik in derTradition von Bands wie Modest Mouse oderBuilt to Spill zelebriert, hat die aus Seattlestammende Alternativ-Rock-Band River Giant,die gerade ihr Debütalbum veröffentlichthat, eher Crazy Horse, Van Morrison oderSwamp Dogg als musikalische Einflussgeberzu verzeichnen. In den USA bereits gefeiert,wartet das Trio hierzulande noch auf begeisterteEntdeckung.Zum Monatsende am 28. Mai steht schließlichnoch Besuch aus Schweden an: Von Thisis Head aus Malmö wird behauptet, sie hättenden perfekten Mix aus elektronischem Indieund poppigem Post-Rock gefunden und klängengar wie Yeasayer, die sich den Drummervon Neu! geschnappt haben, um einen unveröffentlichtenU2-Song zu spielen. Klingt definitivvielversprechend genug, um sich dasmal aus der Nähe anzuschauen. (mei)Alle weiteren Informationen zu denKonzerten unter: www.wagnervereinjena.deund www.ferrytalemusic.comfestivalticket zum vvk-preis ::64 ¤ / ermässigt 32 ¤zelten :: 20 ¤ / ermässigt 10 ¤20 ¤ / ermässigt 10 ¤parken :: pkw 10 ¤ / caravan 15 ¤


Mai 201313HAIFISCHE IN DERGRETE-UNREIN-SCHULE:Dass die damalige Fischzucht auch extremeAuswüchse zur Folge hatte, liest man,wenn man einen Blick ins Vereinsbuch wirft.Da ist von einer Ausstellung in der Aula derGrete-Unrein-Schule im Jahre 1956 die Rede,mit 3 Kubikmeter großen Wasserbecken undvon der täglichen Anlieferung dreier großerEisblöcke, die kühlen mussten, was dort alsExoten bestaunt wurden: Haifische! Dochauch der große Veranstaltungssaal des JenaerVolkshauses musste für Derartiges herhalten.Etwa 1982, als auf der Bühne ein Wasserfallinstalliert und auf dem Parkettboden einTeich mit echten Enten aufgestellt wurde, unddie Besucher Schlange standen — insgesamt17.600 in drei Tagen. »Nach der Wende ließdas Interesse schlagartig nach – alle wolltennur noch weg«, sagt der Fischzüchter.Und wie wird nun ein Wolfram Buhlerzum Geburtshelfer? »Sobald die Weibchenträchtig sind, separiere ich sie von den restlichenFischen.« Verlegt werden sie ins ehemaligeKinderzimmer. Hier kann man quasiim Zeitraffer sehen, wie sich die kleinenTierchen entwickeln. »Ich brauche einfachnur den Wasserhahn aufdrehen, und schonhaben meine Fische gutes Wasser«, sagt er.Kalkhaltig müsse es sein, und etwa 25 bis28 Grad warm. »Im Sommer kommt außerdemein Schwung in meinen neun Meter langenGartenteich, da kriegen die eine Farbe,das bekommt man zuhause überhaupt nichthin.« Verfüttert werden Wasserflöhe, weißeMückenlarven aus dem Garten, Regenwürmer,aber auch mal überbrühte Brennnesseln.Die Fische selbst verkauft er für ungefährdie Hälfte des regulären Verkaufspreises aufFischbörsen.Doch warum überhaupt der ganze Aufwand?»Ich bin stolz darauf, dass ich züchten kann.Als organisierter Verein haben wir gewissenAuftrag die Fische nachzuziehen, dass dieTiere nicht der Natur entnommen werdenoder Gebiete überfischt werden«, sagt derRentner. Seit 10 Jahren betreut er zudem eineJugendgruppe in der Ganztagsschule Milda.Neulich erst wieder waren sie in Zehla-Melisim Meeresaquarium.Und die Jugendlichen wollen später nichtdem Verein beitreten? Wolfram Buhlers Antwort:»Da ist die Lehre, da steht das Mädchenan der Ecke, die haben ganz andere Interessen.«(njü)Die nächste Fischbörse findet am29.09.2013 im Gartencenter Klee von13 — 17 Uhr statt.Weitere Informationen über denWasserrose e. V. auch unter03641 - 391483.| WISSEN |Hätten Sie’sgewusst?NÜTZLICH WIE EIN SCHOKORIEGEL fürZwischendurch: Stadtmagazin 07 verbreitetunnützes Wissen. Bitte miteinander teilenund schmecken lassen!160 George Foreman hat fünf Söhne,die alle George heißen.161 Mollige Frauen werden von hungrigen Männern als attraktiverempfunden als von satten.162 Schluckauf hat man schon im Mutterleib.163 Im Spanischen ist das Wort für Ehefrau und Handschellengenau dasselbe. Es heißt: las esposas.164 Kolibris können nicht zu Fuß gehen.165 Eine Frau darf im US-Bundesstaat Kentucky, wenn sie miteinem Badeanzug bekleidet ist, keinen einzigen Highway betreten,außer sie wird von mindestens zwei Polizisten eskortiert, die mitKnüppeln bewaffnet sind. Dieses Gesetz gilt allerdings nur dann,wenn die Frau zwischen 45 kg und 100 kg schwer, und kein Pferdist.166 Wenn Kühe zu viele Karotten essen, nimmt ihre Milch einerosa Farbe an.167 Am 28. Januar 2005 fiel in der Sahara Schnee.168 Ein Kind darf in Deutschland höchstens fünf Vornamenhaben.169 Tom Cruise besitzt 7.000.000 m² vom Mond.170 Die Zensur britischer Abiturienten wird um zwei Prozentangehoben, wenn am Tag der Prüfung ihr Haustier stirbt, und umfünf Prozent, wenn ein naher Verwandter stirbt.171 Zu den Hauptexportgütern Liechtensteins gehören falscheZähne.172 Nach den Gewerben der Fernhändler und der Spione ist dasder Prostitution tatsächlich nur das drittälteste.173 In Tokio gibt es ein Restaurant für Hunde.


14Juli/August Mai 2012 2013| INTERVIEW |»It’s aboutthe music«CHEFDIRIGENT MARC TARDUEFotos: Henry Tornow, Lutz EdelhoffZUM 200. GEBURTSTAG RICHARD WAGNERS gehört auch die Jenaer Philharmonie unter der Leitung ihres ChefdirigentenMarc Tardue zu den Gratulanten. Seine Leidenschaft für klassische Musik führte Jenas amerikanischenGeneralmusikdirektor mit französisch-italienischen Wurzeln nach Engagements in Reykjavik, Genf, Grenoble, imschweizerischen Biel und zuletzt am Nationalorchester Porto vergangenen Herbst an die Spitze von Thüringensgrößtem Konzertorchester – der Jenaer Philharmonie. Nun, am Ende seiner ersten Spielzeit, gab er Stadtmagazin07 über sich, seine ›neue Heimat‹ Jena, Wagner und Verdi Auskunft.Am 15. Mai geben Sie und die JenaerPhilharmonie Richard Wagner zu seinem200. Geburtstag ein Geburtstagsständchen.Was ist für Sie das Besondere an der MusikWagners?MARC TARDUE: Richard Wagner warzweifellos ein musikalisches Genie und seinWerk ein Kulminationspunkt in der deutschenund auch der europäischen Musik. Ichliebe Wagner.Er hat viele musikalische Neuerungenetwa in der Instrumentierung oder Harmonik,die zu seiner Zeit in der Luft lagen, aufgenommenund daraus einen ganz eigenenpersönlichen Stil entwickelt. Ohne Beethoven,Berlioz und Liszt hätte es auch einerwie Wagner schwerer gehabt. Ich selbst habebisher überwiegend die Orchesterstücke ausWagners Werken dirigiert. Mein Traum ist esWagners »Tristan und Isolde« eines Tages zudirigieren. Zum Konzert am 15. Mai spielenwir daraus das Vorspiel mit dem berühmtenTristan-Akkord und Isoldes Liebestod.Wagner flüchtete im Mai 1849 vor derPolizei über Jena in die Schweiz, Sie sindletztes Jahr aus der Schweiz nach Jenagekommen. Wie sind gegen Ende ihrerersten Spielzeit Ihre Eindrücke?TARDUE: Die Entscheidung nach Jenazu kommen, ist mir sehr leicht gefallen. Ichbin dort zu Hause, wo ich Musik mache. UndJena ist jetzt die neue Heimat für mich. DieMenschen hier sind sehr offen und freundlich,man fühlt, dass Jena als Universitätsstadtständig in Bewegung ist. Das Publikumist wirklich fantastisch, sehr sachkundigund hat bereits mit einem großen Repertoiresowie mit vielen Dirigenten und Solisten Bekanntschaftgemacht.Auch die Chemie zwischen Ihnen und demOrchester hat offenbar von Anfang angestimmt?TARDUE: Vielleicht bin ich etwas romantischin meiner Wortwahl, aber es war fürmich von der ersten Probe an ›Liebe auf denersten Blick‹. Dieses Orchester hat ein sehrhohes Niveau, verfügt über ein großes Repertoireund ich spüre die Freude am Musizierenund die Motivation, immer besser zu werden.Ich denke, die Jenaer Philharmonie brauchtden Vergleich mit besser finanzierten Orchesternin Thüringen wie beispielsweise Erfurtoder Weimar nicht zu scheuen.Ich möchte gern, dass wir mit Gasttourneendas überregionale Renommee der Philharmonieweiter ausbauen. Im Frühjahr diesenJahres gastierte unser Orchester zum erstenMal in der Tonhalle Zürich, in der regelmäßigdie weltbesten Orchester wie das LondonSymphony Orchestra oder die Wiener Philharmonikerspielen; eine Wiedereinladungfür nächstes Jahr liegt bereits vor. Außerdemgeben wir Konzerte in Bremen, Köln und natürlichin Thüringen.Können Sie schon einen Ausblick auf dieneue Spielzeit geben? Welche neuenAkzente haben Sie gesetzt?TARDUE: Zunächst geht es ja nicht vorrangigdarum, was der Dirigent und das Orchestermöchten. Wir sind hier für unser Publikumda, wollen mit den Konzerten den Nervder Zuschauer treffen. Es wird wieder einvielgestaltiges Programm mit bekannten aberauch neuen Stücken geben. Zu hören seinwird unter anderem Musik von Roy Harris,


Juli/August Mai 2013 201215Leonard Bernstein, Johannes Brahms, GustavHolst, des japanischen Komponisten TōruTakemitsu oder auch Benjamin Britten, dazuein Zyklus mit Robert Schumanns Sinfonien.Andrey Boreyko, der bis 2003 die Philharmoniedirigiert hat, kehrt mit der »7. Sinfonie«Bruckners nach Jena zurück. Außerdem habeich die Freude, dem Publikum die SopranistinAlessandra Marc vorstellen zu dürfen.Solch eine fantastische Stimme hat Jena nochnicht gehört.Und wie steht es um Verdi, dessenGeburtstag sich wie der Wagners 2013 zum200. Mal jährt und der Ihnen aufgrundihrer Vita vermutlich besonders nahesteht?TARDUE: Von Verdi wird im Volkshausdie »Messa da Requiem« erklingen. Verdi istfür mich in der Tat der Shakespeare der Oper.Seine Opern nehmen einen sofort gefangen,gehen sofort ins Herz. Bei Wagner dominierthingegen häufig die große philosophischeIdee, Zeit und Raum verschwimmen. Auchdie Liebe von Tristan und Isolde scheint nichtvon dieser Welt. Der italienische Dirigent ArturoToscanini, der auch ein großartiger Wagnerinterpretwar, hat einmal gescherzt: »WärenTristan und Isolde Italiener, hätten sie amEnde des zweiten Aktes sieben Kinder. Abersie sind Deutsche, also diskutieren sie noch.«Wie haben Sie eigentlich zur klassischenMusik und ihrem Beruf gefunden?TARDUE: Da gab es drei wichtige Punktein meinem Leben. Als ich sieben war, habeich einen alten Hollywood-Streifen über Chopingesehen und war von der »Polonaise inAs-Dur« so begeistert, dass ich danach unbedingtKlavierspielen lernen wollte. Bei einerRadioübertragung von Verdis »Aida« aus derNew Yorker Metropolitan Opera habe ich mit13 Jahren meine Liebe zur Oper entdeckt. ImAlter von 19 Jahren habe ich schließlich nacheinem Konzert mit dem Dirigenten Franz-PaulDecker und der »9. Sinfonie« von Brucknermit dem sinfonischen Orchester von Baltimoreden Entschluss gefasst, Dirigent zu werden.MARC TARDUE und die Jenaer PhilharmonieIch liebe Theater, ich liebe Gesang und ichliebe sinfonische Musik. Als Dirigent kannich all dies wunderbar verbinden. Sollte sichmir die Chance bieten, möchte ich auch gerneinmal bei einer Oper Regie führen. Bei vielenInszenierungen vermisse ich heute denRespekt gegenüber den Texten, den Partituren,der Musik. Nicht das Stück ist meinerMeinung nach für den Regisseur da, sondernich als Regisseur oder Dirigent bin für dasStück da. Das ist meine Schule, das ist meinWeg. »It’s about the music« heißt da meineLeitlinie. Und ich finde, das Orchester hier inJena möchte das auch, da steht die Liebe zurMusik an erster Stelle. Karriere und solcheDinge kommen und gehen, aber was bleibt,ist die Musik.Zum Abschluss eine Frage jenseits desDirigentenpults: Hatten Sie schon Zeit,Jena und die Region besser kennen zulernen?TARDUE: Leider war die Zeit bisher nebenProben, Konzerten und Gastauftritten knappbemessen. Aber im Sommer werde ich mirdie Stadt und die Region sicher etwas näheranschauen. Auch Weimar, Eisenach, Dresdenund Leipzig möchte ich bei Gelegenheit besuchen.Allein wenn man an die großen Namendenkt, die hier gewirkt haben — Goethe,Schiller, Bach, Wagner oder Händel in Halle,das ist wie ein Wunderland für mich. Die Regionhier steckt so voller Geschichte, da reichtein Leben gar nicht aus, um alles zu sehen.Vielen Dank für das Gespräch.Interview: Andreas KlossekMarc Chagall, Kunstreiterin, 1963 ©VG Bild-Kunst, Bonn 2013Vom Zauber derMANEGEZirkuswelten in der Kunst des 20. Jahrhunderts14. April bis 9. Juni 2013KUNSTHAUS APOLDA AVANTGARDEBahnhofstraße 42 · 99510 Apolda · Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr · Telefon 0 36 44 / 51 53 64Veranstalter: Kreis Weimarer Land, Kunstverein Apolda Avantgarde e.V.


16Juli/August Mai 2012 2013| HISTORIE |RICHARD WAGNER (1813 — 1883)JENA ALS ›WAGNERSTADT‹ zu bezeichnen, wäre reichlich übertrieben. Der große Komponist, dessen 200. Geburtstagsich im Mai dieses Jahres jährt, blieb 1849 nur wenig mehr als eine Nacht in der Stadt und verließ sie fluchtartig:Steckbrieflich von der Dresdner Polizei gesucht, halfen ihm Jenaer Freunde erfolgreich seinen Allerwertesten zuretten und sich in Richtung Schweiz abzusetzen.Als die Polizei im Mai 1849 bei Wagnersin Dresden an die Tür klopft und dieWohnräume durchsucht, ist der Delinquentnicht zu fassen, ›ausgeflogen‹. DieStaatsbehörden walten pflichtschuldig ihresAmtes: Der eben noch stadtweit gefeiertejunge Komponist und Dirigent mutiert überNacht zum per Haftbefehl gesuchten Staatsfeind.»Der unten etwas näher bezeichnetekönigl. Capellmeister Richard Wagner istwegen wesentlicher Teilnahme an der in hiesigerStadt stattgefundenen aufrührerischenBewegung zur Untersuchung zu ziehen, zurZeit aber nicht zu erlangen gewesen. Es werdendaher alle Polizeibehörden auf denselbenaufmerksam gemacht und ersucht, Wagnernim Betretungsfalle zu verhaften und davonuns schleunigst Nachricht zu ertheilen«,steht in dem am 16. Mai 1849 ausgefertigtenSteckbrief der Stadtpolizei, der drei Tage späterim »Dresdener Anzeiger« veröffentlichtwird. Eine Woche zuvor war der DresdnerMaiaufstand unter dem Ansturm preußischerTruppen, die der sächsische König FriedrichAugust II. zur Niederschlagung der Rebellionzu Hilfe gerufen hat, zusammengebrochen.EIN REVOLUTIONÄR FLÜCHTETVom Gedanken einer Revolution der überkommenenTheaterstrukturen beseelt undvom Tatendrang des russischen Anarchistenund Anführers des Aufstands Michail Bakuninsowie seines Musikerkollegen AugustRöckel und des Architekten und ›Barrikaden-Baumeisters‹ Gottfried Semper mitgerissen,hatte Wagner sich dem Kampf um freiheitlicheGrundrechte und gegen diefeudale Obrigkeit angeschlossen.In den »Volksblättern« redeteer der »Zerstörung der bestehendenOrdnung der Dinge«das Wort, verteilte Flugblätter,bezog während der Kämpfeauf dem Turm der KreuzkircheBeobachtungsposten und riefsächsische Soldaten zum Desertierenauf.Jetzt, da das ›Alte‹ doch dieOberhand gehalten hatte, galtes nur noch, Kopf und Kragenzu retten. Das Schicksal seinerMitstreiter war Warnunggenug: Röckel ging der PolizeiFRANZ LISZT (1811 — 1886)noch in Dresden ins Netz, Bakunin, wie Wagnerüber Chemnitz auf der Flucht, wurde vonden Häschern in einer Herberge im Schlafüberrascht und gleichfalls verhaftet. Beidewerden zunächst zum Tode verurteilt — erstererspäter für mehr als ein Jahrzehnt aufder Festung Königsstein und im ZuchthausWaldheim weggesperrt, letzterer an Russlandausgeliefert.BEI LISZT IN WEIMARWagner indes entkommtdem unmittelbaren Zugriffund findet ab dem 10. Maiim Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach bei seinemFreund und KapellmeisterFranz Liszt in Weimar Unterschlupf.»Ein für allemal zählenSie mich von nun an zu ihreneifrigsten und ergebenstenBewunderern — nah wie fernbauen sie auf mich und verfügenSie über mich«, hatte Lisztan Wagner geschrieben, nachdemer dessen, von der be-Abbildungen: www.dresden.stadtwiki.de / wikipedia.de


Juli/August Mai 2013 201217STECKBRIEF RICHARD WAGNERrühmten Sage vom Sängerkrieg auf derWartburg inspirierte Oper »Tannhäuser« zuGroßherzogin Maria Pawlownas Geburtstagam 16. Februar 1949 unter Jubelstürmen desPublikums in Weimar aufgeführt hatte.Dass das Versprechen in einer für Wagnerso misslichen Lage nur wenige Monatespäter der Einlösung bedurfte, bot auch fürLiszt eine gehörige Überraschung, der denDresdner Hofkapellmeister zunächst aufFreundschaftsbesuch wähnte. Von Wagners›Revoluzzertum‹ bald darauf in Kenntnis,setzte Liszt umgehend alle Hebel in Bewegung,um dem aus seiner Sicht »schädelspaltendenGenie« nach Kräften beizustehen.Liszts ausgedehnter Freundeskreis in Jenasollte dabei eine Schlüsselrolle spielen: AlsLiszt und Wagner am Abend des 18. Mai imWeimarer Hotel »Zum Erbprinz« Fluchtpläneschmieden, kommen erstmals Liszts engeFreundschaftsbande nach Jena zum Tragen,zunächst in Person des Jenaer MedizinprofessorsAugust Friedrich Siebert.INKOGNITO IN MAGDALABis für Wagner, den ein späterer Steckbriefzum »politisch gefährlichen Individuum«erklärt, ein Pass zur Weiterreise aufgetriebenist, empfiehlt Siebert das Kammergutdes Ökonomen Julius Theodor Wernsdorf imzwischen Weimar und Jena gelegenen Magdalaals einstweilige Zufluchtsstätte. Wagnermacht sich am Vormittag des 19. Mai in einemEinspänner auf die etwa dreistündigeReise über Oberweimar und Mellingen undwird dort gegen Mittag vom Gutspächter persönlichin Empfang genommen. »Sie erhaltenhierbei den Herrn Professor Werther ausBerlin und verfahren mit ihm nach Abrede«,steht auf der Notiz, die Siebert dem Ökonomierataus den Händen des Komponisten zukommenlässt.Zumindest seinem Gastgeber gegenübersetzt Wagner noch auf dem Weg zu seinemZimmer der Camouflage ein Ende: »Ich kannwohl offen gegen Sie sein? Ich bin der KapellmeisterWagner aus Dresden. DenkenSie sich, heute soll in Weimar mein Tannhäusergegeben werden, da muß ich Weimarden Rücken kehren und mich vor der Polizeiverstecken.« Tatsächlich war bald Grund zurEile geboten, hatte doch die Nachricht vomSteckbrief inzwischen auch Weimar erreicht,wenngleich die Beschreibung Wagners daraufmehr als vage bleibt: »Wagner ist 37 — 38Jahre alt, mittlerer Statur, hat braunes Haarund trägt eine Brille«.MIT FALSCHEM PASS INS EXILSeinen 36. Geburtstag verbringt Wagneram 22. Mai im Beisein seiner Frau Minnanoch in der ländlichen Abgeschiedenheit desKammerguts, ehe er sich am 24. Mai »aufFußpfaden« auf den Weg nach Jena macht.Diese »etwa sechsstündige Wanderung tratich denn an und gelangte über eine Hochebenemit Sonnenuntergang in das jetzt zumersten Mal mir sich freundlich auftuende Universitätsstädtchen«beschreibt Wagner selbstin seiner Autobiografie »Mein Leben« seineAnkunft in Jena. Im Haus des eng mit Lisztbefreundeten Literaturprofessors Oskar LudwigBernhard Wolff am Löbdergraben nahebeim Roten Turm fand Wagner nicht nur füreine Nacht Unterkunft, es wurde auch nocham selben Tag in kleiner Runde über Detailsseiner weiteren Flucht beratschlagt.Der Schriftsteller und NationalökonomProfessor Christian Adolf Widmann halfüberdies mit einem alten, bereits abgelaufenenPass aus, mit dem Wagner am 25. Maischließlich die Weiterreise über Rudolstadt,Coburg und Lichtenfels nach Lindau am Bodenseeantrat, von wo ihn ein Dampfschiffdrei Tage später wohlbehalten ins sichereSchweizer Exil brachte. »Eurem Rat und eurereifrigen Unterstützung, lieben Freunde,verdanke ich diese Sicherheit«, schreibt Wagnervon Zürich aus am 29. Mai in einem Briefan Wolff.Dem Geschützlärm von Dresden und derglücklichen Rettung folgt eine wahre Dankeskanonade:an seinen »Brot- und Lehnsherrn«Franz Liszt, verbunden mit dem »festenVorsatz, ihm nach Leibeskräften Freudezu bereiten«. An Dr. Widmann, »als dessenDoppelgänger ich jetzt vier Tage lang fungirthabe: ich gebe ihn sich ganz wieder zurückund trage hoffentlich zu seinem vollkommenenWohlsein nicht wenig bei.« Schließlichan Wolff selbst, »für die große Güte, die Siemir erwiesen: ich bin so voller Andenken daran,dass ich keinen Griff in meine Taschenthun kann, ohne an Freund Wolff’s Fürsorgeund Theilnahme erinnert zu werden. Lobe esIhnen meine Zukunft!«.Musikalisch hielt Richard Wagner bekanntlichWort. Mit seinen großen dramatischenOpernwerken Tannhäuser, Lohengrin,dem Ring des Nibelungen und den Meistersingernvon Nürnberg schrieb er Musikgeschichte.Dass es soweit kam, ist auch ein Verdienstderer, die ihm im Mai 1849 auf seiner Fluchtüber Jena zur Seite standen. Am Löbdergraben11, an den Wänden des Nachfolgebaus jenesHauses, in dem Richard Wagner damalsObdach gewährt wurde, erinnert bis heuteeine Gedenktafel an diese kleine große Tat.(akl)


18Juli/August Mai 2012 2013| AUSSTELLUNG |Moderne Kunstim Alten StraßenbahndepotANZEIGEDREI FRAGEN AN AXEL ANKLAMDie Ausstellung trägt den Titel »Masseneffekte«.Wo findet sich dieser in ihrenSkulpturen wieder?AXEL ANKLAM: »Masseneffekte« istim Grunde nichts anderes als eine lautmalerischeUmschreibung dessen, was manin dieser Ausstellung zu sehen bekommt.Wenn man »Rot« sagt, hat man ja auch eineinnere Vorstellung von der Farbe und beidem Wort »Masseneffekte« ist das ähnlich.NACH DER ERFOLGREICHEN FRANK-STELLA-AUSSTELLUNG im Jahr 2011 machtdas Alte Straßenbahndepot in der Dornburger Straße nun mit der Ausstellung»Masseneffekte« des Bildhauers Axel Anklam erneut moderne Kunstaus nächster Nähe erfahrbar.Seit dem Jahr 2010 öffnet der Jenaer Nahverkehrdie Türen seines historischen Straßenbahndepots,um unter anderem zeitgenössischeKunst für Besucher erlebbar zu machen.Die Auswahl der Künstler erfolgt gemeinsammit den Freunden des Alten Straßenbahndepots,die sich selbst ›Depotisten‹ nennen.Gemeinsam mit der Bürgerstiftung und derKunstsammlung Jena präsentiert der JenaerNahverkehr an diesem historischen Ortnun eine weitere Ausstellung mit modernerKunst: Noch bis zum 23. Juni 2013 werden inder ehemaligen Abstellhalle und Werkstatt inder Dornburger Straße Werke des deutschenInstallationskünstlers Axel Anklam zu sehensein.Die Werke Anklams — in der HauptsacheSkulpturen aus organisch fließenden Edelstahlgestellen,die für sich stehen oder mitfarbigen Expoxydmembranen überspanntwerden — faszinieren durch elegante Klarheitund schwebende Dynamik. Deutlich offenbartsich, dass das besondere Augenmerk desKünstlers der Form, Struktur und Oberflächeseiner Kunstwerke gilt. Gerade die Balancezwischen Fläche und Volumen verleiht denArbeiten Axel Anklams starke räumlichePräsenz und zugleich eine außergewöhnlicheLeichtigkeit. Von Beginn an zeigt sichAXEL ANKLAM: Seine Skulpturenzeichnen sich durch elegante Klarheitund schwebende Dynamik aus.dabei das Licht als ein integraler Bestandteilder Installationen: Es fällt nicht bloß auf dieSkulpturen, vielmehr entströmt es ihnen undstrahlt von innen nach außen. So dynamisiertAnklam den Raum, macht ihn in Ferneoder Nähe unterschiedlich erfahrbar.Die Ausstellung ist vom Künstler speziell fürJena konzipiert worden und vereint ausgewählteSkulpturen der vergangenen Jahre mitneuen, bislang noch ungezeigten Werken. Zusehen sein wird außerdem eine ganz aktuelleZusammenarbeit mit dem Jenenser VideokünstlerRobert Seidel.Erwachsene bezahlen 3 Euro Eintritt für dieAusstellung, Ermäßigungsberechtigte 1 Euround Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.AXEL ANKLAM1971 geboren in Wriezen1987 — 1990 Ausbildung zum Kunstschmied1993 Meistertitel in Berlin1996 — 1998 Restaurator, Schloss Sanssouci,Potsdam1998 — 2006 Studium an der Burg GiebichensteinKunsthochschule Halle sowie an derUniversität der Künste Berlin2010 Gastprofessur an der Staatlichen KunstakademieStuttgartlebt und arbeitet in BerlinInwieweit trägt die Zusammenarbeit mitdem Videokünstler Robert Seidel zurErfahrbarkeit der Skulpturen bei?ANKLAM: Die beiden Arbeiten habenan und für sich erst einmal nichts miteinanderzu tun — das Video von Robert Seidelist ein eigenständiges Werk und meine Arbeitist ganz unabhängig davon entwickeltworden. Beide passen einfach nur sehr gutzusammen: Meine im Raum hängendenSkulpturen sind physisch, das Video hingegenvisuell erfahrbar. Die Arbeit von RobertSeidel macht einfach noch mal einenRaum auf, der so noch nicht da ist, wirktalso wie eine Art scheinbare Raumverlängerungmeiner Skulpturen.›Funktionieren‹ Ihre Skulpturen nur imgeschlossenen Raum?ANKLAM: Nein, es gibt zwar welche,die rein von der materiellen Beschaffenheither drinnen sein sollten, aber per sesind die Skulpturen nicht gezielt für Innenräumekonzipiert, eher raumunabhängiggedacht und funktionieren entsprechenddrinnen wie draußen. Letztlich ist nurdie Konzentration des Betrachters auf dasObjekt entscheidend — an Musik von Bachkann man sich ja auch im Auto erfreuenund muss diese nicht unbedingt in der Kirchehören.Danke für das Gespräch.Axel Anklam »Masseneffekte«27. April bis 23. Juni 2013Altes Straßenbahndepot,Dornburger Straße 17Straßenbahn-Haltestelle Nordschule,Tram 1 + 4Öffnungszeiten: donnerstags bissonntags, 13 bis 19 Uhr


Mai 201319| AUSSTELLUNG |Vom Zauberder ManegeFoto: Kunsthaus ApoldaDER ZIRKUS KEHRT EIN IN APOLDA: Auf welchvielfältige Weise die Welt der Gaukler und Artistenihren Ausdruck in der darstellenden Kunst findenkann, zeigt derzeit eine reich bebilderte Ausstellungim Kunsthaus Apolda Avantgarde.HANS TICHA — GAUKLER MIT PFERD, 1982, Öl auf LeinwandDie Welt, in der alles möglich ist, in derelfenhafte Wesen scheinbar schwerelosdurch die Luft schweben, wildeTiere gehorsam Kunststücke vorführen undMänner mit sagenhaften Kräften jedem Naturgesetztrotzen, fasziniert nicht nur Kinderseit jeher, sondern auch Künstler vielerGenerationen. Es ist die Welt des Zirkus unddes Jahrmarkts, der Gaukler und Artisten,die in der bildenden Kunst des ausgehenden19. Jahrhunderts bis heute ein zentralesThema für zahlreiche berühmte und wenigerbekannte Künstler darstellte. Zahlreiche Gemälde,Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafikenvon der Klassischen Moderne bisin die heutige Zeit zeigen die ganze Fülle anDarstellungsmöglichkeiten.Um die Vielfalt der sich anbietenden Motivezu verarbeiten, schufen viele Künstler eindrucksvollegrafische Zyklen, die heute alsherausragende Arbeiten des 20. Jahrhundertsgelten. Anhand dieses Zirkussujets lässt sichso auch eine faszinierende Bilderreise durchdie Kunstgeschichte mit kühnen Perspektiven,spektakulären Auftritten und dem Blickhinter die Kulissen arrangieren.Das Kunsthaus Apolda Avantgarde hatdiese Idee aufgegriffen und hat sich mit derAusstellung »Vom Zauber der Manege« eineganze Zirkuswelt ins Haus geholt. Sämtlicheder in der Ausstellung versammelten Werkestammen dabei aus dem Besitz des KunstsammlersWolfgang Finkbein: Mit insgesamt120 künstlerischen Positionen von über 80Künstlern wie Max Beckmann, BernardBuffet, Marc Chagall, Otto Dix, ConradFelixmüller, Erich Heckel, Oskar Kokoschka,Ernst Ludwig Kirchner, Ulrich Knispel,Fernand Léger, Marino Marini, Henri Matisse,Pablo Picasso und Georges Rouaultpräsentiert die Ausstellung einen wahrlicheindrucksvollen Querschnitt dieser besonderenSammlung.Noch bis zum 9. Juni können sich Großund Klein in Apolda von diesem bunten Kosmosrund um das Thema Zirkus begeisternlassen.Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. (flb)Ausstellung: »Vom Zauber derManege. Zirkuswelten in der Kunstdes 20. Jahrhunderts«14.04.2013 – 09.06.2013Kunsthaus Apolda AvantgardeBahnhofstraße 42, 99510 ApoldaTelefon: 03644-515364www.kunsthausapolda.deDÔME DECOCushion fishDÔME DECOPendanant lighght copperWeigelstraße 5 | 07743 JENAf+49 [0] 36 41 3 09 48 44 | mail@pourhome.de | pourhome.com...weil schöner anders ist.Pour Home ®


20Mai 2013| MKS |2000 Musikschülerfeiern 65. JubiläumEINE FESTE INSTITUTION UNSERER STADT feiert Geburtstag! Die Musik- und Kunstschule blickt zurück auf tolle Jahreund voraus auf ein spannendes Festprogramm. Das Stadtmagazin 07 hat sich auf die Suche nach der Geschichteder Schule gemacht.»Der Klassiker ist immer noch der Klavierunterricht.Der ist und bleibt der Renner, bei Altund Jung. Insgesamt lernen hier 300 Schülerdas Klavierspielen«, weißToni Rack, Leiter der Öffentlichkeitsarbeitder Musik-und Kunstschule Jenazu berichten. »Aber eigentlichpunkten wir mit dertraditionellen Ausrichtungauf klassische Orchesteroder Ensembles — dafür bekommtder Musikschüler KLASSE RÖMPLERin der MKS wirklich einegute Ausbildung. Zudemhaben wir den Blick auchstets nach vorne gerichtetund bleiben am Puls derZeit. So unterhalten wirzum Beispiel eine eigeneAbteilung Jazz/Rock/Pop.«Was sich wie ein schonlange bewährtes Konzeptliest, hat natürlich aucheinmal klein angefangen.Deshalb der Reihe nach: Der Startschuss fielam 1. April 1948 unter dem Namen »StädtischeMusikschule der Universitätsstadt Jena«.Im ersten Jahr besuchten 162 Schüler den Musikunterricht.Schon zur Gründung war dieMusikschule also ein riesiger Erfolg — underlebt bis heute eine unglaubliche Weiterentwicklung.MUSIKALISCHE FRÜHERZIEHUNGDabei hat es gar nicht einmal lange gedauert,bis die Zahlen der musikbegeisterten Schülernoch weiter stiegen. Bereits drei Jahre späterzählte die heutige MusikundKunstschule — kurzMKS — an die 500 Schülerund musste expandieren.Zusätzlich zum ersten reinmusikalischen Angebotwurde 1955 eine eigeneTanzabteilung in die MKSeingegliedert. Weiterhinwurden Außenstellen inanderen Orten eröffnet:Neben Kahla und Bürgelfanden sich nun auch Abteilungenin Stadtroda,Hermsdorf und Camburg— um nur einige zu nennen.Die Schülerzahlen explodiertenweiterhin, darausresultierend ebensodie Zahlen der Lehrenden.Keine zehn Jahre nach ihrerGründung wurde dieZahl der tausend Lerninteressierten bereitslocker überschritten.EINE ERFOLGSGESCHICHTEBEREITS ZU DDR-ZEITENWie wohl jede Institution blieb die Schulezu Zeiten der DDR nicht ganz verschont vonder Einflussnahme des Staates. So beschlossdie Führung der DDR, die Einrichtung ab 1962unter dem Namen »Volkskunstschule Jena«wirken zu lassen, gegliedert in die BereicheMusik, Tanz, Bildende Kunst, Puppenspielund Schauspiel. Und trotzdem blieb die MKSeine Oase der freien Arbeit und Gestaltung.Uwe Anrecht erinnert sich: »Hier konnte manrelativ frei und unbefangen seine eigene Vorstellungvon Unterricht entwickeln, da hateinem keiner reingeredet. Das war wirklicheine Art von künstlerischer Freiheit in derDDR.«Uwe Anrecht war insgesamt 38 Jahre alsLehrer an der Musik- und Kunstschule tätig.Heute schwärmt er von all den Projekten,die er im Laufe der Jahre — ob nun zu Zeitender ehemaligen DDR oder im wiedervereintenDeutschland — in der MKS verwirklichenkonnte: »Von Bachs ›Kaffeekantate‹ über ›DieKluge‹ von Orff bis hin zu ›Orpheus und Eurydike‹und der ›Zauberflöte‹, wir konnten hieralles machen. Und das ohne großen Wettbewerbsgedanken,sondern aus Spaß an derMusik. Das ist ein großer Vorteil, weil manmit mehr Enthusiasmus bei der Sache ist. DieseAufführungen sind mir wirklich in Erinnerunggeblieben.«1976 eröffnete die MKS eine weitere Außenstellein Jena-Lobeda, welche bis heutegenutzt wird. Nach dem Mauerfall 1989 wurdedie Bildungseinrichtung zur »Musik- undKunstschule Jena« und setzte sich neue Ziele:vom Leistungsdruck, welcher in den JahrenFotos: Archiv Musik- und Kunstschule Jena


22Mai 2013| JENA |Das beste Porträt der StadtJENA MAG ZWAR EINE ÜBERSCHAUBARE GRÖSSE aufweisen, ist jedoch eine Stadt, die sich nicht so leicht in eineSchublade stecken lässt. Nancy Droese und Florian Görmar haben sich daran gemacht, dieser Vielseitigkeitgerecht zu werden und das Gesicht der Stadt zwischen zwei Buchdeckeln festzuhalten – mit dem Jena Buch.Während Jenaer und Jenenser nichtselten ins Schwärmen kommen,wenn sie Außenstehenden vonihrer Stadt erzählen, erschließt sich für denBesucher und Neuankömmling der CharmeJenas nicht unbedingt auf den ersten Blick:Hochhausburgen entlang des Stadtgürtels,ein architektonischer Flickenteppich in derInnenstadt und an jeder zweiten Ecke buddelnsich Bagger durch den Asphalt.Dabei war Jena schon mehrfach ein Ort,der Geschichte schrieb. Die ursprünglichkleine Weinbauernstadt beherbergte Dichterund Denker wie Goethe, Schiller, Fichte undHegel, geriet zum Kriegsschauplatz zwischennapoleonischen und preußischen Truppen.Sie gelangte mit optischen Geräten von CarlZeiss, Ernst Abbe und Otto Schott zu Weltruf,wurde mit modernen Pädagogen, Architektenund Verlegern zur Kulturstadt und sollteschließlich, nach verheerender Zerstörungim 2. Weltkrieg, zum sozialistischen Vorzeigemodellausgebaut werden.Von dieser Geschichte, aber vor allem vonden Geschichten hinter den Gebäuden, Denkmälernund Plätzen erzählt das Jena Buch. Eshilft, eine Stadt zu entdecken, die ganz offensichtlichin keine Schublade passt.Dabei bietet das Buch erst einmal eineGrundlage fürs Erkunden: gibt praktische Informationenvom Apothekendienst bis zumZeitungsangebot, verschafft Tipps zu Kultur,Übernachten und Einkaufen, um dann zurNatur und den Möglichkeiten, sich in dieserzu betätigen zu kommen. Die nämlich, sowird es überall und allerorts betont, ist wirklichaußergewöhnlich schön und liegt in Jenawortwörtlich vor der Haustür. Das Kapitelstellt daher gleich eine ganze Palette vonBetätigungsfeldern und Anlaufpunkten vor —vom Klettern in der Rabenschüssel, Joggen inder Gartenanlage von Jena Ost, über den obligatorischenBesuch von Jenzig, Fuchsturm &Co. bis hin zu längeren Ausflügen auf, entlangund oberhalb der Saale. Natürlich wird auchder örtliche Fußballclub mit einer Doppelseitegebührend gewürdigt.Jenas historische Spuren füllen dann denzweiten Teil des Reiseführers. Und dieseführen tatsächlich durch die Geschichte: wiebeispielsweise der Karzer des Collegium Jense— der Einblicke in das Studentenleben zuBeginn des 19. Jahrhunderts gibt, das Accouchierhaus— welches von Goethes Rolle in einemProzess um eine Kindsmörderin erzähltund das Planetarium — von dem man erfährt,dass es beinahe nicht entstanden wäre.Neben zahlreichen Anekdoten bereichernhistorische und aktuelle Bilder sowie ein ausklappbarerStadtplan das Jena Buch. (flb)Nancy Droese / Florian Görmar»Das Jena Buch«Florian Görmar Verlag, 238 Seiten(Paperback), 17,95 EURISBN Nr. 978-3-00-041653-8Erhältlich im deutschen Buchhandeloder direkt beim Stadtmagazin 07.Fotos: www.jenabuch.de


April 2013ANZEIGE© Frank / Edith60 - FotoliaEin Tag,der bleibt.Nutzen Sie die Vorteiledes Thüringen-Tickets Als Einzel- oder als Gruppenticketfür bis zu 5 Personenerhältlich. Gültig in Thüringen, Sachsenund Sachsen-Anhalt, in allenNahverkehrszügen der DB undder teilnehmenden Eisenbahnen,sowie in vielen Verkehrsverbünden. Von Montag bis Freitag von 9bis 3 Uhr des Folgetages. Am Wochenende und angesetzlichen Feiertagen schonab 0 Uhr. Das Thüringen-Ticket für 1Person erhalten Sie für 22Euro, bis zu 4 Mitfahrer zahlenjeweils nur 3 Euro. Vorteil für Familien: EinePerson darf beliebig vieleeigene Kinder/Enkel unter 15Jahren kostenlos mitnehmen.Zusätzlich kann noch eine weiterePerson für 3 Euro mitfahren.Die genannten Preise gelten füralle DB Automaten und im Internet,für nur 2 Euro mehr ist dasTicket mit persönlicher Beratungin allen DB Verkaufsstellen erhältlich.Mit dem Thüringen-Ticket ab 22,- Euro in die Freizeit!Gönnen Sie sich eine Auszeit und besuchen Sie Orte, die Sie immer schonmal sehen wollten! Mit dem Thüringen-Ticket der Bahn können Sie inThüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt reisen. Einen ganzen Tag langkönnen Sie mit bis zu 4 Freunden unterwegs sein und zu Ihren Lieblingszielenin der Region fahren.Familienwandern oder Industriekultur?Erholsame Tagesausflüge, die auch für junge Familien geeignet sind, erlebenSie im Tharandter Wald. Für Groß und Klein ist dieser Wald immerwieder faszinierend. Südlich von Dresden gelegen, zählt die Region zu denschönsten Wandergebieten Sachsens. Auf mehr als 200 km Wanderwegenlassen Sie in der Schönheit und Ruhe des Waldes den Alltag hinter sich.Und Ihre Kinder toben sich mal so richtig aus. Auch die saubere Luft wirdIhnen gut tun. Gemütliche Rastplätze laden zum Picknick, gemeinsamenSpiel oder zum Sonnenbaden ein. Bei Radlern ist das Gebiet ebenfalls sehrbeliebt.Wenn Sie sich für Industrie und Architektur interessieren, ist ChemnitzIhr Tagesziel. Die Wurzeln des blühenden Industriestandortes liegen im 18.Jahrhundert. Noch heute prägt der Wandel der Industriearchitektur dasBild der Stadt. Gründerzeitviertel, prunkvolle Villen und alte Fabrikhallenstehen Seite an Seite mit sozialistischen Karrees und modernen Bauten bekannterArchitekten.Weitere Informationen und zahlreiche Ausflugstipps finden Sie unterwww.bahn.de/erlebnisGewinnen Sie ein Thüringen-Ticket und100 Euro TaschengeldMachen Sie mit bei unserem attraktiven Gewinnspiel. Stadtmagazin 07und DB verlosen 1 Thüringen-Ticket für 5 Personen sowie 100 Euro Reisetaschengeld.Beantworten Sie bitte folgende Frage: In welchen 3 Bundesländerngilt das Thüringen-Ticket? Bitte senden Sie Ihre Antwort mit demStichwort „Thüringen-Ticket“ an: Gewinnspiel@stadtmagazin07.deEinsendeschluss für die Teilnahme am Gewinnspiel ist der 20.5.2013.


24Juli/August Mai 2012 2013| HISTORIE |DIE JOHANN-FRIEDRICH-SCHULEKLASSIKER DER ERLEBNISPÄDAGOGIK: Im Jahre 1853 brach der Jenaer Universitätsprofessor und Schuldirektor KarlVolkmar Stoy erstmals mit seinen Zöglingen per pedes zur Mutter aller Thüringer Wanderwege auf. Er gilt damit alseiner der Wegbereiter des Schulwandertags.»Ich wand’re ja so gerne. AmRennsteig durch das Land. DenBeutel auf dem Rücken. DieKlampfe in der Hand«, trällertesich im April 1951 der VolksmusikantHerbert Rothin die Ohren derWanderfreundeund setzte ThüringensbekanntestemWanderweg musikalischein Denkmal.Derer gibt esauch entlang der169 Kilometer langenStrecke viele,vor allem jene steinernenZeugnisse,KARL VOLKMAR STOY(1815 — 1885)die von historischenEreignissen,alten Grenzen oderwanderfreudigen Persönlichkeitenerzählen.Auf dem reichlich 916 Meterhohen Inselsberg erinnert etwaein Gedenkstein daran, dassauch ein Jenaer an thüringer unddeutscher Wandergeschichte mitgeschriebenhat, fast 100 Jahrevor dem Rennsteiglied: der Universitätsprofessor,Pädagoge undSchuldirektor Karl Volkmar Stoy(1815— 1885). Der betrieb in Jenaseit 1844 nicht nur eine im InundAusland geschätzte privateKnabenerziehungsanstalt,zu derenSchülern etwa dieSöhne des KomponistenRobertSchumann oder diedes Verlegers AntonPhilipp Reclamzählten. Zugleichstand er auch einerstädtischen VolksundArmenschulein der Jenergassevor, die den angehendenLehrern desvon ihm gleichfalls1844 begründeten pädagogischenUniversitätsseminars als Übungsschulefür praktische Lehrerfahrungendiente.Stoy verfolgte im Anschlussan den Philosophen und PädagogenJohann Friedrich Herbartdies- und jenseits der Schulbankein ganzheitliches Lehr- undLernkonzept: Aus Stundengebernund Schulehaltern solltensozial kompetente Lehrer undMenschenerzieher werden, Drillund Auswendiglernen einem anschaulichen,lebensnahen Unterrichtweichen — all dies eingebettetin ein reiches Schulleben mitGartenarbeit, Turnen und Spielund gemeinsamen Wanderungenund Reisen.GEBURT EINER TRADITIONÜberliefert ist in diesem Zusammenhangauch das Datum21. August 1853. An diesem begabsich Stoy an der Spitze einervergnügten Wanderschar ausSchülern und Lehrern erstmalsvon Jena aus auf eine achttägige›Fußreise‹ zum Rennsteig. Geborenwar damit eine Tradition, diebis zu seinem Tod Bestand habensollte und die Schulgemeinde der1958 unter Stoys Regie in der Paradiesgasseneu erbauten Johann-Friedrich-Schule an zwei DutzendSommern zum Thüringer Waldoder in die Rhön aufbrechen ließ.Mancher Quelle gilt Jena deshalbauch als Geburtsort des Schulwandertags.Zugegeben: Auch diese Ideehatte viele Väter, auch einige,die Stoy vorausgingen — die ReformpädagogenJohann Basedowin Dessau oder ein ChristianSalzmann etwa, der als jungerJenaer Theologiestudent bei Spaziergängenim Rautal seine Sinnefür die Schönheiten der Naturschärfte und 1784 eine philanthropischeErziehungsanstalt inSchnepfenthal bei Gotha begründete.Auch die Gebrüder Benderin Weinheim sind zu nennen, anderen Ausbildungsinstitut Stoyzwischen 1839 — 1842 selbst unterrichtete.Gleichwohl bleibt esStoys Verdienst, den Wandertagseinerzeit aus der elitären Nischeprivater Erziehungsanstaltengeholt und ihm an öffentlichenVolksschulen den Boden bereitetzu haben.»Aber wie die Gesamtkostenherbeischaffen, daß die ganzeOberklasse von 30 bis 40 Knabeneine Woche hindurch reisenkonnte?«, war deshalb auch dieFotos: Archiv Karl Volkmar Stoy Schule


Juli/August Mai 2013 2012 25entscheidende Frage, die Stoyund die Mitglieder seines Seminarsim Vorfeld der Wandertagspremierevon 1953 und spätererSchulreisen bewegte. Um dieReisekasse zu füllen, wurdenschließlich verschiedenste Quellenangezapft. Da war zum einenvon jedem Schüler zuvorderst»aus erzieherischen Gründen« einhalber Taler zu berappen, wobeidieser Obolus mit eigener HändeArbeit in Form des Verkaufs vonGemüse aus dem Schulgarten beigebrachtwerden konnte.Zum anderen sammelten dieLehrerstudenten am Ende jederSeminarversammlung für den›Reisehut‹. Auch externe Spendersparten nicht an Unterstützung.Zu guter Letzt legte Stoy mitseiner Familieobenauf,was nochfehlte. BesondereFürsorgebei derAusstattungder Wandergruppeließdabei StoysFrau Minnaobwalten, dieeiner wohlhabendenJenaerKaufmannsfamilie entstammte.Zöglinge von Stoys privatem Erziehungsinstitut,deren Elternfür den Schulbesuch ihres Nachwuchsesmehrere hundert Talerim Jahr zu zahlen hatten, wusste›Frau Schulrätin‹ zu ermuntern,Stiefel, Schuhe oder Strümpfe anihre ärmeren Altersgenossen abzugeben,sie selbst versorgte dieSchüler mit neuen Drillichjoppen,auf dass die Reisegruppe in einheitlicherTracht zu den Höhendes Thüringer Wald hinaufziehenkonnte.GEDENKSTEIN FÜR KARL VOLKMARSTOY AM RENNSTEIGLEHREND UND ZU-GLEICH LERNENDDabei waren Stoys Schulwanderungennicht allein zu Erholungund körperlicher Ertüchtigunggedacht. Als Bildungs- undErziehungsmittel sollten sie vorallem die Lernbegierde der Kinderwecken, in der Schule Erlerntesdurch eigene Anschauungerfahren und erweiten helfen.Dazu bereiteten die Lehrer ihreSprösslinge zirka vier Wochenvor Reiseantritt im Unterrichtauf das bevorstehende Ereignisvor. Da wurde eine Karte vomReisegebiet gezeichnet, sich mitseiner Flora, Fauna und Geologiebekannt, auf Burgen undDenkmäler entlang des Wanderpfadsneugierig gemacht.Der Turnlehrer übte das Wandernin Reih und Glied, der GesangslehrerReiselieder.Neben dem praxisorientiertenLernen dienten die Reisenzudem dem partnerschaftlichenUmgang unter den Schülern,aber auch zu den Lehrernzu fördern. Nicht zufällig prägteStoy für seine Übungsschuleden Begriff der ›Schulgemeinde‹.Lehrer und Schüler galtenihm gleichsam als Lehrendeund Lernende.Nochals Greis,schrieb deran der Seminarschuletätige OberlehrerAlbertMollberg ineinem Nachruf,habeStoy auf Reisenmit denJungen aufStreu geschlafen, mit ihnen ausderselben Schüssel gegessen.Jener Oberlehrer war esauch, der wenige Monate nachStoys Tod mit dessen letzterOberklasse und ehemaligenSchülern abermals zum Rennsteigzog und dort für den verehrtenSchuldirektor einenPorphyrobelisken mitsamt marmornerGedenktafel errichtenließ. »K. V. Stoy. Seine JenaerSchulgemeinde auf der Reise1885« stand darauf zu lesen.Dazu beigetragen, dass andieser Stelle das Andenken anden Namenspatron ihrer Schulebewahrt wird, haben auchSchüler und Lehrer des heutigenBerufsschulzentrums »Karl-Volkmar-Stoy«. Im Zuge einesDenkmalschutzprojekts wurdeauf ihre Initiative hin 2006 einneuer Gedenkstein gesetzt undauf Informationstafeln überStoy, sein pädagogisches Werkund die erste Schulwanderungseiner Schulgemeinde informiert.(akl)Der Weg ist das Ziel.Mit uns bestens ausgestattet ...Im GleistalFotos: Stadtforst Jena · Produktbilder: jeweilige HerstellerUnterstützer von31.Mai2013Montag bis Freitag 10 bis 19 UhrSamstag 10 bis 15 UhrUnterm Markt 8 · 07743 JenaFon 03641 489140info@laufladen-jena.dewww.laufladen-jena.de6.Juli2013Schuhe · Textilien · EquipmentTeam- und VereinsausrüstungFuß- und LaufbandanalyseLaufen · Walking · LeichtathletikSki-LanglaufMitglied bei den


SONDERBEILAGEGute Filme im Mai 2013Hallo Jena! Beschwingtvom Wonnemonatschlagen wir für Euchdie Saiten feinstenIndiekinos an: DerParadiese dritter Teil,eine ziemlich punkigeBuddykomödie, fünfJahre Guantánamound weitere Streifenvoller Passion undSchauspielkunst ausallen Ecken der Weltgibt‘s nur bei uns.Genau Eure Tonart?Dann sehen wir unsim Schillerhof!Alle Spielzeitenfinden Sie hier:www.schillerhof.deKino im Schillerhof · Helmboldstr. 1ÖPNV: Straßenbahn 2, 3, Bus 14Infos: www.schillerhof.deTelefon: (03641) 52 36 53tägl. ab 16 Uhr, Sa/So ab 14 UhrSaalbahnhofstr.LöbstedterLöbdergrabenAmAngerWenigenjenaer UferHelmboldstr.Schulstr.Schenkstr.Karl-Liebknecht-Str.Paradies: HoffnungMan kennt dieses dicke Mädchenbereits aus „Paradies: Liebe“, wosie sich vor deren Abreise nach Keniamit ihrer Mutter stritt. Im drittenTeil von Ulrich Seidls Paradies-Trilogiesteht Melanie im Mittelpunkt derGeschichte, die während der Ferienin ein Diät-Camp gebracht wird, wosie gemeinsam mit anderen Kindernihres Alters abnehmen soll. Gedrilltvon einem erbarmungslosen Sportlehrerversuchen sich die Mädchenund Jungen ihre kleinen Freiräumezu erkämpfen, brechen nachts in dieKüche ein und verschleppen Fressalien– was promt entdeckt undmit Strafmaßnahmen belegt wird.Der einzige Hoffnungsschimmerfür Melanie in dieser Landschulheim-Tristesseist der betreuendeArzt (Joseph Lorenz), mit dem sieheftig flirtet. Und der wesentlichältere Mann nährt Hoffnungen desunbeholfenen Mädchens, um siedann im nächsten Augenblick wiederbrüsk zurückzuweisen.Wenn die Kinder wie Mehlsäckean der Sprossenwand hängen oderdurch den Pool paddeln, kommen einemunwillkürlich Bilder in den Sinn,wie man sie aus „Paradies: Liebe“kennt. Es mag in der Absicht UlrichSeidls liegen, dass sich in der Geschichteder Tochter auch etwas vonden Sehnsüchten der Mutter spiegelt.Auch verschränkt der Regisseur Motiveund Themen der beiden Vorgänger,so dass ein ganzes Geflecht vonÜberkreuzungen und Querverweisenentsteht. Aber man müsste die Paradies-Trilogiegleichzeitig schauen,in Schichten übereinander gelagert,damit sich ein Gesamtbild ergibt.Was ganz sicher im Sinn bleibt istdas Lied am Schluss: „If you‘re happyand you know it, clap your fat!“Die Widerhaken, die dem Zuschauersonst gerne mal das Lachen im Halssteckenbleiben lassen, weichen hiereinem kindischen Refrain. Aber vielleichtwar ja genau das die AbsichtSeidls. J. KurzA 2013, R: Ulrich Seidl, D: Viviane Bartsch, MelanieLenz, Verena Lehbauer, Joseph LorenzDer Tag wird kommenWe are Not Dead! Dieser ungemeinkraftvolle Ausruf steht am Ende einerder verrücktesten Buddy-Komödien,die man sich vorstellen kann.Und Benoît Poelvoorde, seit „Mannbeißt Hunddas genialistische Enfantterrible des französisch-belgischenFilms, darf eine seiner krassestenRollen spielen.Auf dem Kopf versucht ein Mini-Irokesenoch bei fortgeschrittenem Alterund rückschreitender Haarlinieden Geist des Punk hochzuhalten:Benoît Bonzini ist ein Fremdkörperin der Vorstadt-Konsumlandschaft,die wiederum ein Fremdkörperim Universum überhaupt ist. Hierlebt Benoît, der sich den Namenseiner Wahl „Not“ in die Stirn geritzthat, Widerstand mit kindlichnaiver Anarchie. Dazu gehört auch,Alkohol aus billigen, aber großenDosen zu vernichten. In Begleitungeines treuen Hundes, der oft klügerwirkt als Benoît, findet er sichdeshalb oft im Gebüsch des riesigenParkplatzes wieder. Nur MuttersGeburtstag kann Benoît noch mitseinem Bruder Jean-Pierre, einemangepassten Betten-Verkäufer, zusammenbringen.Erst als der Spießerden Druck von Job, Familie undKonsum-Terror nicht mehr aushältund in einer grandiosen Koma-Aktionausrastet, landen die Brüder ineinem Boot. Oder Einkaufswagen.Diese kleine, aber großartige Rebellionim Einkaufszentrum ist der fünfteund ein besonders gelungener Spielfilmdes Regieduos Gustave Kervern& Benoît Delépine. („Mammuth“,„Louise hires a Contract Killer“)Nun verbindet sich der ganz spezielleSpaß bei Kervern/Delépine miternster und dringend notwendigerGesellschafts- und Konsumkritik.„Der Tag wird kommen“ ist meisterlichdarin, die Tristesse von schäbigenKneipen und durch Stadtplanerversauten Gegenden einzufangen.Kleine Bildwitze am Rande, herrlicheSituationskomik, hintersinnigabsurde Dialoge, aber vor allem dieperfekten Darsteller machen diesenneuesten Anschlag auf „nettes“Kino meisterhaft. Günter H. JekubzikF/B/D, 2012, R&B: Gustave Kervern, BenoîtDelépine, D: Benoît Poelvoorde, Albert Dupontel,Brigitte Fontaine, Areski BelkacemCannes 2012:Spezialpreis der Jury.PassionNach langen Jahren kehrt Briande Palma mit „Passion“ wieder zudem Genre zurück, dass er wie keinanderer beherrscht: Dem erotischaufgeladenen Psychothriller.Zunächst beginnt es ganz unscheinbar:Isabelle ist Art Designerinin einer Werbeagenturund arbeitet eng mit ihrer ChefinChristine zusammen. Diese ist injeder Beziehung freizügig: IhrenLiebhaber schickt sie zusammenmit Isabelle zu einer Präsentationnach London, wohl wissend, dasssie im Bett landen werden. Ebensofreizügig heimst sie die Lorbeerenfür Isabelles brillante Werbeideeein. Bald realisiert Isabelle, welchfalsches Spiel Christine spielt undbeginnt, den Spieß umzudrehen.Doch in Christine hat sie eine skrupelloseGegenspielerin, die Isabellebald so erniedrigt, dass diese zummassiven Einsatz von Beruhigungsmittelngreift. Und hier beginnt einganz anderer Film. Immer tieferführt die Geschichte in möglicheTraumwelten, immer verschachtelterwird das Geflecht aus Traumund Realität.Wenn man akzeptiert, das „Passion“ein vollkommen artifiziellesGebilde ist, dass nicht den Anspruchhat, über den Zustand derWelt zu erzählen, dass er also jeglichen„Realismus“ ablehnt, dannkann man in eine fiebrige Traumwelteintauchen, die de Palma biszum Finale immer weiter auf dieSpitze treibt. Doppelgänger, voyeuristischeMomente, erotische Spannung,die sich ebenso leicht imsexuellen Akt wie in einem Mordentlädt, dazu mit Pathos aufgeladeneGesten, bombastische Musikund große Emotionen, – all dasmacht „Passion“ zu einem außerordentlichenFilm, der in einer ganzeigenen Welt existiert: der vonBrian De Palma. Michael MeynsD/F 2012, R: Brian de Palma, D: Rachel McAdams,Noomi Rapace, Karoline Herfurth, Paul AndersonFilmkritiken aus www.programmkino.de · Mit freundlicher Genehmigung der AG Kino. Fotos: Verleiher · Aufmachung: Panetta & Co. · www.panettaco.de


Saiten des Lebens5 Jahre LebenDie vier Musiker des weltberühmten„Fugue String Quartets“ sindein eingespieltes Team. Doch vielmehr noch als ihren Erfolg scheinensie ihre Liebe zur Musik in diesemspannungsvollen und zugleich harmonischenMiteinander auszuleben.Doch zu Beginn ihrer Jubiläumssaisonhat der Cellist Peter Schwierigkeiten,wieder ins Spiel zu finden,die Diagnose heißt Parkinson.Was für einen Moment wie ein weitererFilm über die Schwierigkeitendes Alterns und Krankseins scheint,erweist sich als ein vielschichtigesGleichnis über die Fragilität vonBeziehungen, über die Veränderlichkeitdes Lebens und der Kräfte,die daraus erwachsen.Seit 25 Jahren sind die drei Männerund eine Frau verbunden durchdie Musik, aber auch auf vielfältigeWeise familiär. Plötzlich steht eineEhe in Frage, brechen sich bis dahingedeckelte Leidenschaften Bahn,entzündet sich ein Mutter-Tochter-Konflikt am Liebhaber, will die zweiteGeige endlich mal die erste sein.Jede der Figuren steht überraschtvor einem Neuanfang, den sie bisdahin weder für möglich noch fürnötig gehalten hatte.Am meisten fasziniert bei diesemersten Spielfilm des durch preisgekrönteDokumentarfilme bekanntenRegisseurs Yaron Zilberman („Watermarks“)die Gelassenheit und Eleganz,mit der der Film seine Dramatikentfaltet. Mit Gespür für Rhythmusund punktgenau gesetzte Bilddetailsentfalten sich die Konflikträume. Ausnahmsloshervorragende Schauspieler„spielen“ die vier Instrumente so sensationellauthentisch und synchronzu dem, was die echten Musiker desinternational gefeierten „BrentanoString Quartets“ als Soundtrack eingespielthaben, dass allein das schonHochachtung verdient. Ihr eigentlichesschauspielerisches Handwerkblüht aber umso schöner auf, sodassdas Drama ganz aus der Wahrhaftigkeitjeder einzelnen Figur erwächst.Großes emotionales Kino, musikalischinspiriert, ungewöhnlich undbewegend. C. PfeilUSA 2012, R: Yaron Zilberman, D: PhilipSeymour Hoffmann, Christopher Walken,Catherine Keener, Mark Ivanir, Imogen PootsDer Film basiert auf der wahren Geschichtedes Deutsch-Türken MuratKurnaz, der fünf Jahre als Gefangenerder USA in Afghanistan und Guantanamoinhaftiert war. Es ist nicht nurdie Chronik eines unvorstellbarenMissbrauchs, sondern zeigt auch denÜberlebenswillen eines Mannes, demman alles genommen hat. Zugleichschildert er das Duell zweier außergewöhnlichstarker Persönlichkeiten.Murat Kurnaz, der seinem Leben einenneuen Sinn geben wollte, als ersich dem Islam zuwandte und nachdem 11. September nach Pakistanaufbrach, um eine Koranschule zubesuchen, und Gail Holford, Verhörspezialistder US-Regierung, deralle Tricks von Manipulation bis Einschüchterungbeherrscht, um Kurnazein Geständnis zu entlocken. AberKurnaz ist unschuldig. So verstreichenMonate voller psychischer undphysischer Folter, bis Kurnaz begreift,dass seine Weigerung, ein Geständniszu unterzeichnen, das Einzige ist,was ihm bleibt.Sascha Alexander Geršak spielt MuratKurnaz mit ergreifender Authentizitätund ging mit seiner darstellerischenLeistung auch körperlich andie Grenze des Möglichen. Ben Milesverkörpert mit schonungsloser Härteden US-Verhörspezialisten Gail Holford,der mit allen Mitteln versucht,Murat Kurnaz eine andere Realitätaufzudrängen. Doch er scheitert andessen tiefem Glauben und Vertrauenin sich selbst.Stefan Schaller ist ein packendes Portraitdes damals gerade 19-Jährigengelungen, der 1725 Tage inhaftiertwar, über ein Jahr davon in völligerIsolation, geschlagen, gefoltert, verurteiltwurde zu einem rechtlosenLeben, ohne jemals vor Gericht gestandenzu haben. Seine Geschichtewirft nicht nur große Zweifel auf ander Rechtsstaatlichkeit unserer westlichenWelt, der Film konfrontiert denZuschauer auf eindringliche Art undWeise mit der eigenen Wahrnehmungund Bewertung.F, D 2012, R: Stefan Schaller, D: Sascha AlexanderGersak, Ben Miles, Timur Isik, David Ali Hamade,Trystan W. PütterJeder hat einen Plan„Jeder hat einen Plan“ erzählt dieGeschichte von Augustín, der verzweifeltversucht, sein bisheriges Lebenhinter sich zu lassen. Nach demTod seines Zwillingsbruders Pedrobeschließt er, ein neues Leben zu beginnen,und so nimmt er die Identitätseines verstorbenen Bruders an. Erkehrt zurück nach Tigre, einer Stadtin der Provinz von Buenos Aires, wosie als Jungen einst lebten. Doch kurznach seiner Rückkehr wird Augustínin gefährliche Machenschaften verwickelt,die auch zum Leben seinesBruders gehörten.Ana Piterbarg gibt mit „Jeder hateinen Plan“ ihr Spielfilmregiedebüt.Gemeinsam mit Ana Cohan entwickeltesie das Drehbuch zum Thriller,in dem Viggo Mortensen nichtnur in einer Doppelrolle zu sehenist, sondern den der Hauptdarstellerauch mitproduzierte.ARG, ES, D 2012, R: Ana Piterbarg, D: ViggoMortensen, Soledad Villamil, Daniel Fanego,Javier GodinoTermine im Mai:1.5. 21:00 Uhr Der Untergangdes amerikanischen Imperiums(35mm-Kino)6.5. 19:30 UhrKret (Polnische Filmreihe)7.5. 20:00 UhrLa chute de la Maison Usher(Medienwissenschaft)16.5. 17:30 Uhr Was du nichtsiehst (FSTJ-Filmpremiere)24.5. 20:00 Uhr Pans Labyrinth(Psychoanalyse und Film)27.5. 18:30 UhrThe Age of Stupid (Zum Wohlealler?-EWNT Reihe)28.5. 10:00 Uhr Seniorenkino28.5. 20:00 Uhr L´age d´or(Medienwissenschaft)StokerDarauf haben viele Filmfans langegewartet: Park Chan-wook, der koreanischeMeisterregisseur modernerKlassiker wie „Oldboy“ und „Durst“,gibt sein Hollywood-Debüt.An ihrem 18. Geburtstag stirbt dergeliebte Vater von India Stoker beieinem mysteriösen Autounfall. Siebleibt allein mit ihrer verhasstenMutter Evie in der riesigen Familienvillazurück. Beim Begräbnis desVaters aber taucht dessen BruderCharlie auf, der die letzten Jahre angeblichin Europa verbrachte. Nichtnur, dass Charlie künftig bei den Stokerswohnen wird – zwischen ihmund der depressiven Evie scheint sichauch eine Beziehung zu entwickeln.India steht dem Gast misstrauischgegenüber, aber bald entdecken diebeiden eine ungeahnte Seelenverwandtschaft.Mit „Stoker“ präsentiert Park Chanwookeinen Film, der sich mit seinervisuellen Intensität und Expressivitäthinter keinem anderen seines großartigenWerkes verstecken muss,– eine Mischung aus Kammerspiel,Psychothriller, Familiendrama undschwarzer Romantik. Am besten ister dann, wenn er die Dinge in derSchwebe hält und mittels der fürPark typischen Bilder und Montagenverfremdet – die rätselhaften Steineim Garten, eine Spinne, die an IndiasBein hochläuft ...Mit India bringt Mia Wasikowskaauch hier wieder eine Figur zumOszilieren – allein sie ist einen Kinobesuchallemal wert. Oliver KaeverUSA/GB 2013, R: Park Chan-wook, D: Mia Wasikowska,Nicole Kidman, Matthew Goode, DermotMulroney, Alden Ehrenreich


28Juli/August Mai 2012 2013| SCHÖNHEIT | ANZEIGEFrühjahrsputzfür die HautENDLICH SIND EIN PAAR SONNENSTRAHLEN auf der Hautzu spüren. Haut und Seele saugen die Wärme und dasLicht auf. Aber was sollte man jetzt für die Haut beachten?Wir sprechen mit Frau Dr. Marion Runnebaum,Hautärztin und Spezialistin für Ästhetische Medizinund Leiterin des Institutes für Kosmetik.Wie geht es denn unserer Hautnach diesem langen Winter?DR. RUNNEBAUM: Die langeZeit der Kälte und des wenigenLichtes hat dazu geführt, dassunsere Feuchtigkeitsspeicher derHaut leer sind. Zumal im Winterder Schwerpunkt doch mehr aufder fetthaltigeren Pflege bestand.Die Haut hat ihren Schutzschild,die sogenannte Lichtschwielevöllig verloren.Was ist denn das, die Lichtschwiele?DR. RUNNEBAUM: Die ›Lichtschwiele‹bezeichnet die reaktiveVerdickung der Haut auf Sonnenlicht,also UVA und UVB. Das findetunsichtbar im Frühjahr undSommer statt. Die Regenerationsschichtder Haut, die sogenannte›Basalmembran‹ wird zur Zellteilungangeregt, baut einen Schutzwallauf, so dass die schädlichenUV-Strahlen nicht so tief in dieHaut eindringen können.Das hört sich an, als hätten wireinen ›eingebauten‹ Lichtschutzin unserer Haut?DR.RUNNEBAUM: Genau das!Dieser ist im Moment aber nochnicht vorhanden, bzw. in unsererGesellschaft sowieso kaum mehrvorhanden, da wir uns hauptsächlichnur noch in geschlossenenRäumen aufhalten und nichtmehr wie früher die Landarbeiterund Bauern draußen tätig sind,die dann einen Eigenschutz, derLichtschutzfaktor 4 — 6 entspricht,aufbauen konnten.Wie sollte man sich dann jetztverhalten?DR. RUNNEBAUM: Die Hautlangsam an die Sonne gewöhnen,vor allem, da jetzt die Zeit ist, wogerne gepeelt oder gelasert wird.Der Lichtschutz ist obligat. Zudieser Jahreszeit kann meist nochein geringer Lichtschutz mit Faktor20 verwendet werden. Dasreicht aus. Wenn aber die Haut-bilderneuerung angeregt wird,durch z. B. Mikrodermabrasion,Peeling oder was wir ganz neu inmeinem Insitut für Kosmetik haben,das sogenannte ›Hydra Facial‹,dann sollte auch jetzt schonein Komplettschutz, also Faktor30 und mehr benutzt werden.Wann ist denn der richtigeZeitpunkt zur Hautkrebsdiagnostik?DR. RUNNEBAUM: Da gibt esganzjährig keine Einschränkung,bis auf die, dass Pigmentmalesich unter Sonneneinfluss verändern,so dass direkt nach einemSonnenurlaub kein Hautkrebs-Screening stattfinden sollte.Wichtig ist, dass mindestens einmaljährlich ein Hautkrebs-Screeningstattfindet. Die gesetzlichenKrankenkassen halten es erst abdem 35. Lebensjahr für sinnvoll.Ich empfehle, schon eher zu gehen.Durch die modernen computerassistiertenMethoden kanndann ganz genau diagnostiziertwerden. Auch ich verwende einsolches System in meiner Praxis,welches jedes Muttermal nachder sogenannten ›ABCDE-Regel‹vermisst, speichert und dannbei der nächsten Untersuchungdarstellen kann, ob sich etwasverändert hat oder behandlungsbedürftigist.Und wie kann ich mein Hautbildverbessern, der langeWinter hat die Haut ja wirklichleiden lassen?DR. RUNNEBAUM: Alleswas das Hautbild verfeinert istsinnvoll, im Übrigen ganzjährig.Wichtig ist, entsprechend demvorliegenden Hautbild zu behandeln.Das fängt mit der richtigenPflege an: Fruchtsäuren, VitaminC, Hyaluron, um nur einigeWirkstoffe zu nennen, verbesserndie Oberflächenstruktur.Zusätzlich kann dann natürlichmit nicht-invasiven Methodenwie Mikrodermabrasion oderoberflächlichen Peelings ergänztwerden.Invasivere Methoden sind dasfraktionierte Lasern oder das›Medical Needling‹, welche einenrichtigen Kollagenschub undsomit neue frische Hautzellenproduzieren. Es stehen aber auchLasersysteme zur sogenannten›Skin Rejuvenation‹, also Hautverjüngungzur Verfügung. IPLSysteme gehören hierzu, wieauch die Radiofrequenz. Beideverletzen die Haut nicht, führenaber zu ebenmäßigerer Haut,kleineren Poren, weniger Pigmentfleckenund reduzieren Gefäße.Ausfallzeiten toleriert kaumeiner mehr. Und wenn dann Faltenalleine dadurch nicht ausreichendgebessert werden konnten,kommt ergänzend Botulinum(Botox ® ) oder Hyaluronsäurezum Einsatz. Gerade im BereichGesicht, Hals und Hände könnenwir mittels Hyaluronunterspritzungeine effektive Verjüngungerzielen, mit einem Effekt vonmindestens 12 — 18 Monaten.Der Dermatologie und Kosmetologiesind kaum noch Grenzengesetzt. Die Gesundheit der Hautsollte dabei aber immer im Vordergrundstehen.Praxis für Haut- undLasermedizin am LandgrafenInstitut für KosmetikDr. med. Marion RunnebaumSchillbachstraße 1, 07743 Jenawww.dr-marion-runnebaum.dewww.v-me3d.de


Juli/August Mai 2013 2012 29| ASTRONOMIE |ANZEIGEDER KOMET HALE-BOPP, aufgenommen im April 1997mit der Tautenburger Schmidt-KameraTag deroffenen TürDIE THÜRINGER LANDESSTERNWARTE lädt am 26. Maizum Tag der offenen Tür in das Karl-Schwarzschild-Observatorium im Tautenburger Forst ein.Im Jahr der Kometen lädt die ThüringerLandessternwarte Tautenburgwieder zum Tag der offenenTür ein. Von 10 bis 16 Uhr empfängtdie im Tautenburger Forstgelegene Sternwarte alle interessiertenBesucher, die den Sterneneinmal ein wenig näher rückenwollen. Sowohl das 2 m Spiegel-Teleskop als auch das auf demGelände der Sternwarte befindlicheLOFAR Radioteleskop könnenhierbei besichtigt werden.Die an der Sternwarte tätigenAstronomen präsentieren zudemErgebnisse ihrer Arbeit undstehen gern für Fragen und Gesprächezur Verfügung. In wechselndenVorträgen werden darüberhinaus Arbeitstechniken,Forschungsgebiete und aktuelleProjekte der Sternwarte vorgestellt.Themen sind dabei unteranderem:- Ferne Sonnen und ihre Planeten- Ein Flug mit SOFIA- Astronomie im Infraroten- Teleskope und ihre Anwendung,oder Wo guckeich denn jetzt durch?- Die turbulente Entwicklungvon Galaxienhaufen- Kleinkörper im Sonnensystem.Besonders herzlich eingeladensind übrigens auch die jüngerenSternenforscher, auf dieeinige besondere Programmpunktewarten. Und damit dieBesucher auch Gelegenheit zurEntspannung finden, wird imEingangsbereich der Sternwartedie Möglichkeit geschaffen,bei Bratwurst oder Kaffee undKuchen in Muße zu verweilen.Mehr Informationen zurThüringer Landessternwarte,eine Liste der Vorträge undAnfangszeiten und eine Wegbeschreibungfinden Sie unterwww.tls-tautenburg.deTag der offenen Tür imKarl-Schwarzschild-Observatorium TautenburgerForst26.05.2013, 10 — 16 Uhr


30Juli/August Mai 2012 2013| OPTIK |ANZEIGESportbrille macht Sinn!DIE SICHT-BAR SORGT DAFÜR, dass Ihre Augen beim Sport einen optimalenSchutz bekommen.Das kann ins Auge gehen. BeimLaufen, Inlineskaten oder Radfahrenist das wichtigste Sinnesorgandes Freizeitsportlersdiversen Angriffen ausgesetzt:UV-Strahlen, Fahrtwind, Insektenund kleine Steinchen, diedurch die Luft fliegenkönnen. Einegute Sportbrilleschützt die Augenund sieht obendreinmeist auchnoch schick aus.Um diesem Anspruchgerecht zu werden, sindSportbrillen besonders leichtund robust, sie sitzen fest auf derNase und schützen dank der gebogenenGläser ihre Augen wieein Visier.Die sehr leichten Gläser sindbesonders bruchsicher und in verschiedenenFarben und Schutzstufenerhältlich. Angefangenbei klaren Gläsern für trübe Tageüber kontrastaufhellende bis hinzu stark Licht absorbierendenGläsern für Extremeinsätze imGebirge gibt es das richtige Glasfür jede Situation.Mit optionaler Polarisationsschichtlassen sich außerdemstörendeSpiegelungen vermeiden.Und dankwechselbarer Gläserbrauchen Sie nicht für jedeSportart eine neue Brille kaufen!Auch für Brillenträger ist gesorgt:Viele Sportbrillen lassensich mit Sehkorrektur schleifenoder bieten Korrektureinsätze.Profitieren Sie von der langjährigenErfahrung unsererOptikermeister und starten Sieoptimal ausgerüstet in Ihr persönlichesAbenteuer.Wir freuen uns auf Ihren Besuch!Das Team der Sicht-Bar.SICHT-BAR GmbHOberlauengasse 4 a, 07743 JenaTelefon: 036 41-82 6662www.sicht-bar-jena.deÖffnungszeitenMo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 10 – 14 Uhrsowie nach VereinbarungUNSERE LEISTUNGEN:· Brillen-Check· Computersehtest· individuelle Sehberatung· typgerechteFassungsauswahl· Brillen für Bildschirmarbeitsplätze· Sportbrillen· individuelle Kontaktlinsenanpassung· Hausbesuche bei Bedarf· Führerschein-Sehtest· Brillen-Abo· Brillenversicherung· Kontaktlinsen-Abo| TANZ |ANZEIGEWas bewegt uns?LATEINAMERIKANISCHE TANZTRENDS wie Zumba und Salsa bestimmenzunehmend die Tanz- und Fitnessszene. Auch das Tanzhaus Jena hat diebeiden beliebten Tänze und damit jede Menge frei improvisierte Bewegungim Programm.SALSA-PARTY IM CAFÉ:OK›Salsa‹ heißt eigentlich nichts anderes als›Soße‹, musikalisch gemeint ist damit jedochder Mix aus verschiedenen Rhythmen. MusikalischerVorläufer ist der ›Son‹, der etwaslangsamer und melodischer daherkommt.Tänzerisch hat er seine Wurzeln beim Mambo,der jetzt schneller getanzt wird. SeineHerkunft schließlich gibt ihm seinen spezifischenNamen, etwa Salsa cubana, Salsa NewYork Style oder Salsa Los Angeles Style.Ein klarer Vorteil im Vergleich zu standardisiertenPaartänzen ist, dass man dieMusik wie beim Tango argentino vertanzenund improvisieren kann. Wichtig dabei istallerdings stets: der Mann führt und die Fraufolgt.Seit den neunziger Jahren hat sich Salsaschnell in der Tanzszene verbreitet, in Jenawaren Amando und Ernesto aus Havannadie Vorreiter mit ersten öffentlichen Salsa-Kursen im Tanzhaus. Heute unterrichten dortJaqueline, Ernesto, Heiko und Rena Salsacubana bzw. Rueda (Formation im Kreis) sowieTina und Martin das Salsatanzen auf derLinie, allerdings mit 180-Grad-Wendungen,weil sowohl der Salsa L. A. Style als auch derSalsa N. Y. Style mit schnellerer Musik einhergeht.Monatliche Höhepunkte sind die Salsapartiesim Café:ok — z. B. am 4. Mai und am8.Juni — und insbesondere die ›Salsa Night‹auf dem Jenaer Frühlingsmarkt am 1. Juni.Seit zwei Jahren hat das Tanzhaus auch Zumbaim Programm. Zumba ist ein Kunstnamefür Salsa-Aerobic, wurde von dem KolumbianerBeto Perez erfunden und steht für tänzerischeFitness und Spaß nach lateinamerikanischerMusik. Auch hier gilt: Es wird nichtgezählt, sondern die Musik gefühlt, vor- undnachgetanzt. Rena hat sich 2011 zum ZumbaInstructor ausbilden lassen: Die Zumba-Zeitenim Tanzhaus sind jeweils dienstags 17.15 Uhrund donnerstags 19.55 Uhr bzw. auch nachmittagsan verschiedenen Grundschulen.Mehr über das Angebot des Tanzhausesunter www.tanzhaus-jena.de


Juli/August Mai 2013 2012 31| GESUNDHEIT | ANZEIGEKennen Sie Ihre Füße?WER HAT NICHT SCHON EINMAL überschmerzende Füße geklagt? Undwenn die Füße schmerzen, fühlt mansich insgesamt nicht wohl, wird lustlosund die Leistungsfähigkeit sinkt.Das weiß man auch bei Best PartnerHohlstamm – und hält die passendeLösung bereit.Im Vergleich zu unserer Körpergröße undzu unserem Gewicht ist der Fuß verhältnismäßigklein, muss jedoch tagtäglich Höchstleistungenvollbringen. Er ist die Stütze fürunseren Körper. Als solche muss er die Stößebeim Laufen und Gehen abfangen, muss denKörper beim Stehen ausbalancieren. BeimGehen hat der Fuß nur das einfache Körpergewichtzu verkraften, beim Joggen hingegenschon das Zwei- bis Dreifache. Wenn ein Eisschnellläufermit 60 Kilometern pro Stundein eine Kurve geht, lastet ein Gewicht von13 Zentnern auf seinen Füßen und sie tunnicht einmal weh dabei. Beim Fußballspielengibt es einen ständigen Wechsel zwischenSprint und Abstoppen, Balletttänzerinnenbelasten ihre Füße beim Spitzentanz, Turnerinnenvollbringen Kunststücke auf schmalenSchwebebalken.Selbst wenn wir nicht springen, tanzen oderjoggen, müssen unsere Füße auch im Standschwer arbeiten, da wir ständig unser Körpergewichtverlagern, uns bücken oder zurSeite beugen, meist auf unebenem Untergrundstehen und Hindernisse überwinden.Unsere Füße reagieren blitzschnell auf alldies und greifen korrigierend ein, damit wirnicht hinfallen.Um alle diese Aufgaben erledigen zu können,hat die Natur dem Fuß einen so sinnvollenAufbau gegeben, dass man ihn als Wunderwerkbezeichnen kann. Schon der NaturforscherLeonardo da Vinci schwärmte vom Fußals »Kunstwerk aus 26 Knochen, 114 Bändernund 20 Muskeln«. Die Knochen, Bänder, Sehnenund Muskeln formen zwei Gewölbe, einBrückengewölbe in Längsrichtung und einQuergewölbe im Vorderfuß. Dadurch gelingtes dem Fuß einerseits flexibel und zugleichfest und stabil zu sein.Der Fuß setzt beim Gehen zuerst mit der Ferse,dem kräftigsten Knochen am Fuß auf undrollt dann über den Ballen und die Zehen ab.Durch kräftiges Binde- und Fettgewebe wirktdie Ferse wie ein hoch effizienter Stoßdämpfer,der feinfühliger und zuverlässiger stoppenkann als ein ABS-System im Auto.Eigentlich müssten wir unseren Füßen jedenTag für ihre Leistungen dankbar sein, aber oftsperren wir sie in zu enge, schlecht belüfteteSchuhe und pflegen sie deutlich weniger alsunser Gesicht.Seien Sie nett zu Ihren Füßen! Tragen Sie passende Schuhe,die in Form, Größe und WeiteIhrer Fußform entsprechen. Tragen Sie die richtigen Schuheentsprechend Ihrer Aktivitätenzum Wandern, Tanzen, zur Arbeit,in der Freizeit oder im Haus. Gönnen Sie Ihren Füßen die Freiheit.Wechseln Sie oft die Schuhe oder tragensie so oft wie möglich offene Schuhe.Barfuß laufen am Strand oder auf weichemWiesengras gibt Ihren Füßen Erholung. Genießen Sie das Gehen.Rollen Sie bewusst ab. Beugen Sie Fußschäden mit Fußgymnastikvor. Machen Sie IhreFüße fit durch Bewegung. Pflegen Sie Ihre Füße wie Ihr Gesicht.Ihr Team von Best Partner HohlstammRathausgasse 4 · Engelplatz 14 · 07743 Jena


32Juli/August Mai 2012 2013| GESUNDHEIT |ANZEIGENie wieder RückenschmerzenDER MENSCH IST SO ALT wie seine Wirbelsäule und wie diese ihm erlaubt, sich uneingeschränkt zu bewegen. Es gilt:Nur wenn wir uns bewegen – und das in alle Richtungen – bleibt unser Rücken schmerzfrei und wir fühlen unswohl. Mit dem INJOY Rückgrat Konzept gelangen Sie zurück zu natürlicher Beweglichkeit und einer guten Figur.Der Alltag des Ottonormalbürgershat einen entscheidendenNachtteil: Er machtunbeweglich. Wodurchkommt das? Die meiste Zeitdes Tages verbringt derMensch in einer nach vornegebeugten Haltung. Wir arbeitenim Sitzen am PC, wirfahren im Sitzen Auto, wirsitzen beim Essen, beim Fernsehschauenund im Schlafrollen wir uns zusammen.Das hat zur Folge, dasssich die Muskulatur zunehmenddieser Haltung anpasst,wodurch sich Brust- undBauchmuskulatur verkürzen.Dies macht sich durchVerspannungen im sensiblen Hals-Nacken-Bereich bemerkbar. Auch Rückenschmerzensind in den meisten Fällen auf diese Muskelverkürzungzurückzuführen.Das INJOY Rückgrat-Konzept liefert hierfürdas wirksame Gegenmittel. Das Ziel: Miteinfachen Übungen soll die Fehlhaltung behobenwerden. Die verkürzten Muskeln werdenwieder in die Länge gezogen und gestärkt, derMensch findet zu alter Beweglichkeit zurück.Schon nach wenigen Wochen stellt sich einviel geschmeidigeres Körpergefühl ein.Das INJOY RückgratKonzept umfasst insgesamtsieben Grundgeräteund diverse Zusatzübungen,die ohneGerät durchgeführtwerden können. „DieÜbungen sollen einfachsein und sie sollen fürjeden leicht zu kontrollierensein“, erklärt derInhaber der INJOY Studiosin Jena, ThomasUlbrich. Muskellängentrainingkombiniert dieLehren des Yoga, neuestesportmedizinischeTrainingstherapie unddie langjährige Erfahrungaus den INJOY Studios.Problemlos kann das INJOY Rückgrat Konzeptin vorhandene Trainingspläne integriertwerden und stellt zudem eine ideale Ergänzungzum Kraft- und Ausdauertraining dar.Das Ergebnis: Das Wohlbefinden nimmtzu. Die Figur wird gestrafft und die Durchblutungoptimiert, da die Übungen wie eineLymphmassage wirken. Bindegewebe undMuskulatur werden auf diese Weise entgiftet.Schmerzen verschwinden und kehrenbei regelmäßiger Wiederholung der Übungenauch nicht wieder. Zusätzlich bekommt derMensch eine aufrechte Haltung, die er bis inshohe Alter beibehält.IHRE VORTEILE:Das Muskellängentraining,und wirkt Schmerzen entgegenund steigert Ihr Wohlbefindenund den Lymphflusslässt Fettpölsterchen schwindeneinen flachen BauchMit diesem rundum verbesserten Körpergefühlbegegnet man den Herausforderungendes Alltags viel entspannter.Die Essenz: Mit einfachen Übungen lernt derdurch den Alltag steif gewordene Mensch,sich wieder aufzurichten. Gleichzeitig erlangter mehr Vitalität und Beweglichkeit.Weitere Informationen erhalten Sieunter Telefon 03641-384941 oder imInternet unter www.injoy-jena.de


Juli/August Mai 2013 2012 33| FIRMENLAUF |Grafik: www.dominoplus-jena.deMIT SPANNUNG UND VORFREUDEblicken sowohl die Organisatoren alsauch zahlreiche der bereits angemeldetenTeilnehmer des Jenaer Firmenlaufesauf den 15. Mai. Denn dannheißt es zum bereits dritten Mal: Aufdie Plätze, fertig, los!Rennen für den guten ZweckIm Vordergrund des größten Jenaer Lauf-Events steht natürlich auch dieses Mal nichtder Leistungsgedanke, sondern Teamgeistund das gemeinsame Laufen für einen gutenZweck.In diesem Jahr geht der Gesamterlös derVeranstaltung vollständig an das Förderprojekt›Kindersprachbrücke Jena e. V.‹ — ein Verein,der die Integration ausländischer Kinderin Kindergarten und Grundschule fördert.Wolfgang Volkmer, Geschäftsführer der ›Kindersprachbrücke‹,freut sich über diese wichtigeUnterstützung: »Wem sprachliche Fertigkeitenfehlen, dem ist meist auch der Weg zurBildung versperrt. Bei uns lernen Kinder spielend,sich auszudrücken. Wir unterstützenmit unseren Projekten nicht nur Kinder miteiner anderen Muttersprache als Deutsch: Bei| FREIBAD |uns lernen Kinder aus Jena und der ganzenWelt von- und miteinander.«Die Teilnehmerzahlen der vergangenenJahre sprechen für den Erfolg der Veranstaltung.Mitte April waren schon über 680Anmeldungen für den Lauf eingegangen undbis zum 15. Mai dürften da noch einige hinzukommen.Auch Timo Jahn, Geschäftsführerdes Laufservice Jena und Organisator desFirmenlaufs, ist diesbezüglich zuversichtlich:»Wir freuen uns sehr über das Engagementder Jenaer Firmen und hoffen auch diesesJahr auf viele motivierte Läufer, die mit ihrerTeilnahme die Projekte der Kindersprachbrückeunterstützen«.Abgerundet wird das Sportereignis auch indiesem Jahr mit einem abwechslungsreichenRahmenprogramm, das bereits um 13 Uhr aufSommervergnügen purDAS BELIEBTE FREIBAD EISENBERG lädt diesen Sommer wieder alle Besucherzu ausgiebigem Badespaß und Erholung ein.dem Marktplatz beginnt und abends nach derSiegerehrung bei Live-Musik und einer After-Run-Party im F-Haus seinen Höhepunkt findet.Die Anmeldung zum Lauf ist auch nocham Wettkampftag am zentralen Meldestandauf dem Jenaer Marktplatz von 13 bis 18 Uhrmöglich — vorher jederzeit online unter www.jenaerfirmenlauf.de(flb)Jenaer Firmenlauf15. Mai, Jenaer InnenstadtStartschuss: 19 Uhr MarktplatzANZEIGEVom 18. Mai bis voraussichtlich Ende Augusttäglich von 9 bis 20 Uhr und an Tagen mitTemperaturen unter 25°C bis 19 Uhr geöffnet,verspricht das Freibad Erholung und Badevergnügenpur: Dafür sorgt nicht nur das 50-Me-BEIM BEACHVOLLEY-BALL dürfen auchdie Großen imSand spielen.ter-Becken mitSprungturm,sondernauchdas angeschlosseneKinderbeckenmit großerWasserrutsche,DAS FREIBAD EISENBERGbietet pures Badevergnügen.die BadelandschaftmitSonnensegelfür Kleinkinder,die FKK-Terrasse, derWasserpilz und die Wasserdüsen-Massagebank.Auch wer erst einmal eine Pause vomkühlen Nass braucht, kann im Freibad Eisenbergvoll auf seine Kosten kommen. Für Entspannungsbedürftigebietet die große, teilssonnige und teils schattige Liegewiese jedeMenge Platz und gleich neben der Sonneterrasselädt der Kiosk Hungrige und Durstigezum Verweilen ein. Den kleinen Badegästensteht zudem ein liebevoll gestalteter Spielplatzzur Verfügung während die Großenauf dem Beach-Volleyballplatz oder an derTischtennisplatz dafür Sorge tragen können,dass auch wirklich keinerlei Langeweile aufkommt.Wie gewohnt sind alle Becken desFreibades beheizt.Freibad Eisenberg18. Mai bis August geöffnetSaasaer Straße 9, 07607 EisenbergTelefon: 036 691) - 537 95www.stadt-eisenberg.de/tourismus/bbv/bbvhome2Öffnungszeiten des Freibades:Montag — Sonntag von 10 — 20 Uhr (beiTagestemperaturen unter 25° C 10 — 19 Uhr)bei Regentagen geschlossen, 14 Tage vorund während der Sommerferien ab 9 Uhrgeöffnet, Einlass und Badeschluss bis 30min. vor Schließung


34Juli/August Mai 2012 2013| MESSE |Revolution im WohnzimmerDAS NEUE TECHNOLOGIE-HIGHLIGHT im Erfurter Messekalender, die ›FabCon 3.D‹, trifft als Plattform rund um Fabber,Maker und 3D-Drucker voll den Nerv der Zeit und darf am 14. und 15. Mai mit einem regen Besucherandrang rechnen.Rund 25 Aussteller — vom Hersteller kommerzieller3D-Drucker bis zu den Anbieternvon benötigten Materialien — werden am 14.und 15. Mai 2013 die aktuellen Trends diesesneuen Technologiezweiges auf der Schwesterveranstaltungder parallel stattfindendenKongressmesse Rapid.Tech präsentieren. Mit3D Schilling aus Sondershausen befindet sichübrigens auch ein führendes Unternehmenaus Thüringen mit einem eigenen Stand aufder Premierenveranstaltung.Dass diese neuartige Technologie das Potenzialhat, unseren Alltag zu revolutionieren,ist sich Wieland Kniffka, Erfurts Messechefsicher: »Die FabCon 3.D wird dem aktuellenHype rund um Fabber, Maker und 3D-Druckererstmals im deutschsprachigen Raum eineangemessene Plattform bieten und zeigen,wie der 3D-Druck Einzug in die deutschenWohnzimmer hält.«Die Convention richtet sich sowohl anfachlich interessierte Endverbraucher alsauch an Fachbesucher, die die Anschaffungeines 3D-Druckers planen, an Vertreter desBildungssektors sowie an die immer größerwerdende Maker-Community. Ein zweitägigesWorkshop- und Vortragsprogramm sowieeine abendliche Messe-Party mit besten Networking-Gelegenheitenrunden deshalb dieMessepremiere ab. Im wahrscheinlich kleinstenHörsaal Deutschlands — dem brandneuenMesserestaurant »Cube« — werden anerkannteReferenten aus Industrie, Hochschulen undCommunity sowohl EinführungsvorträgeANZEIGEzum Thema 3D-Druck halten als auch bestpractise-Beispieleund technologisch anspruchsvolleSpezialthemen anbieten.Und mit der »FabLab-Area« im Anschlussan den Ausstellungsbereich ist auch gleichnoch ein kreativer Platz zum Selbermachenin die Convention eingebunden. Als AnlaufundPräsentationspunkt für FabLabs und offeneWerkstätten aus ganz Deutschland präsentiertsich hier eine High-Tech-Werkstatt,die den Besuchern die Erstellung hoch individualisierterEinzelstücke vor Augen führt.FabCon 3.D14./15.02.2013 Messe ErfurtWeitere Informationen:www.fabcon-germany.com| EVENT |Brauereifest mit Human Kicker-TurnierBEIM WERNESGRÜNER BRAUEREIFEST geht’s am 8. und 9. Juni rund! Erstmals findet auf dem Brauerei-Gutshof ein›Wernesgrüner Human Kicker-Turnier‹ statt – und das wird nicht nur bei den Spielern für hohen Unterhaltungswertsorgen.Wenn sich Freunde des Kickerspiels selbstals lebende Tischfußball-Figuren mit festenPositionen an der Stange versuchen, istneben Ballgeschick und guter persönlicherKoordination vor allem eins gefragt: Mannschaftsgeist.Im Grunde also genau die richtigeHerausforderung für Vereine jeder Art,egal ob aus dem Bereich Sport, Kultur oderKunst. Bis zum 12. Mai können sich alle interessiertenVereine, die sich dieser einmaligenHerausforderung stellen wollen, unter www.wernesgruener.de/HumanKicker bewerben.Pro Team dürfen dabei 5 — 7 Spieler (ab18 Jahren) aufgestellt werden. Per Los wirddann entschieden, welche Mannschaftenbeim großen Turnier am 9. Juni auf Torjagdgehen dürfen. Den drei Erstplatziertenwinken dann neben einer Aufstockung derVereinskasse auch noch jeweils 100 LiterPils Legende. Alle Bewerber haben zudemdie Chance, eine Vereinsparty im Wert von2.000 Euro zu gewinnen.Die Vorfreude auf die beiden Tage Brauereifestist bei Wernersgrün jetzt schon zu spüren:»Das Brauereifest ist für uns jedes Jahrein ganz besonderer Höhepunkt. An diesemTag öffnen wir unsere Tore, um gemeinsammit allen Wernesgrüner Freunden unser Bierzu feiern«, so Dr. Marc Kusche, Geschäftsführerder Wernesgrüner Brauerei. Dazu gehörtnatürlich auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.Am Samstag, dem 8. Juni, folgenauf die Eröffnung durch HITRADIO RTLgleich zwei musikalische Highlights mit derNewcomer-Band »Wishless« und den Hitgarantenvon »3 DIVAS«. Auf der anschließendenDJ-Party findet der Tag sicher einen stimmungsvollenAusklang.Am Sonntag heißt es dann: Was dem einender Anpfiff, ist dem anderen der Anstich.Beim Human Kicker Turnier gibt es jede MengeGaudi und beim Frühshoppen wird selbstverständlichfrisch gezapftes Wernesgrünerverköstigt. Und wer möchte, kann übrigensauch die Brauerei bei laufender Produktionbesichtigen.(flb)Wernesgrüner Brauereifest08. und 09. Juni 2013,Wernesgrüner Brauerei-GutshofFoto: Wernesgrüner


Juli/August Mai 2013 2012 35| GENIESSEN | ANZEIGEGastlichkeit, dievon Herzen kommtWER EINE GUTBÜRGERLICHE KÜCHE zu fairen Preisenzu schätzen weiß, ist in der Gaststätte »Zu den Fuchslöchern«bestens aufgehoben.Schon seit 15 Jahren verwöhnenwir unsere Gäste mit stets hausgemachtenThüringer Spezialitätenin einem urgemütlichen Ambiente.Mit Platz für 140 Personenin unserem Gastraum und weiteren80 Plätzen auf der schönenSonnenterrasse sind wir bestensgerüstet, um Ihnen unsere Räumlichkeitenund Dienste auch jederzeitfür Feierlichkeiten oderGeschäftsessen zur Verfügungstellen zu können.Gutes Essen muss nicht notwendigerweiseauch viel kosten— daher bieten wir unserenGästen ganzjährig von Montagbis Freitag in der Zeit von 11 Uhrbis 14 Uhr für nur 3,50 Euro einleckeres täglich wechselndesTagesgericht. An jedem Montagpräsentieren wir zudem stets ab17 Uhr unser großes »All you caneat-Buffet« — für nur 4 Euro proPerson (Kinder bis 6 Jahre frei)und donnerstags gibt es ebenfallsab 17 Uhr jedes Hauptgericht fürlediglich 4,44 Euro. Ihr Lieblingsgerichtwerden Sie auf unsererSpeisekarte mit über 50 verschiedenenGerichten sicher auch finden.Damit nicht genug erwartenSie das ganze Jahr über unseremonatlich wechselnden Themenabende,im Mai etwa die großenGeflügelwochen oder — und dassollten Sie sich unbedingt vormerken— im Juni die großenGrillwochen. Da heißt es dannbeim montäglichen »All you caneat-Buffet«: Für 4 Euro essen soviel Sie möchten von unseremreichhaltigen Grillbuffet mit ThüringerRostbratwürsten, Rostbrätel,Hackeklopse, Kartoffelsalat,Nudelsalat, Sauerkraut, gedünstetenZwiebeln und vieles mehr.Klingt lecker? Wir würdenuns freuen, Sie als Gäste hier begrüßenzu dürfen.Ihr freundliches Team derGaststätte »Zu den Fuchslöchern«.Gaststätte»Zu den Fuchslöchern«Fuchslöcherstraße 9,07749 Jena-OstTelefon: 03641-824940www.fuchslöcher-jena.de


36Juli/August Mai 2012 2013| SCHÖNE BÜCHER |LeseempfehlungenAuf den Hund gekommenSollten Sie davon ausgegangen sein, überRichard Wagner sei mittlerweile wirklichschon alles gesagt und geschrieben, liegen Siefalsch. Ein Buch fehlte bislang noch auf der Veröffentlichungsliste:»Richard Wagner. Mit denAugen seiner Hunde betrachtet«. Mag der Titelzunächst den Verdacht aufkommen lassen, hierversuche jemand auf Teufel-komm-raus denwirklich letzten Zipfel aus Wagners Biographie gewinnbringend zuverwerten, bringt der Blick zwischen die Buchdeckel doch schnelldie Gewissheit, hier ein Buch in den Händen zu halten, das durchauszu bereichern weiß. Mit der notwendigen Fachkenntnis eines Wagnerexpertenrüttelt Kerstin Decker auf sehr unterhaltsame Weise anKerstin Decker »Richard Wagner. Mit den Augen seiner Hunde betrachtet«Berenberg, 196 Seiten (geb.), 22 Euro.der landläufigen Annahme, dass die Tätigkeit des biographisierendenZeitzeugen alleinig dem Menschen zufallen müsse. Sicher war auchden Wagnerschen Hunden kein Sprachvermögen gegeben, im Fall desMöglichen hätten sie jedoch den Einfluss, den sie auf das Leben undWirken ihres Herrchens ausübten, garantiert zum Ausdruck gebracht.Als Sprachrohr ebendieser Vierbeiner enthüllt Kerstin Decker Erstaunliches:Ohne den Einfluss seiner immer präsenten Hunde wäreWagner nie zu dem Jahrhundertkomponisten geworden, als der erheute gilt. Seine Hunde gaben ihm Lebensrhythmus vor, fordertenAufmerksamkeit, gaben — hochmusikalisch wie sie natürlich allewaren — Inspiration zurück und fanden am Ende ihre Ruhestatt nebenihrem Meister in Bayreuth. Ein vergnügliches Buch, nicht nur fürWagnerfans oder Hundefreunde.(mei)Alias Kurt TucholskySind Ihnen die Autoren Ignaz Wrobel, TheobaldTiger, Peter Panter, Paulus Bünzly und KasparHauser bekannt? Klingt nach Pseudonymenoder? Sind es auch. Kurt Tucholsky griff aufdiese Namen während seiner Schaffenszeitbeim Wochenblatt »Die Weltbühne« zurück,um nicht allzu offensichtlich als der eine Hauptartikelschreiberdes Blattes zu erscheinen. Daes kaum eine Thematik gab, zu der Tucholskynicht auch eine Meinung hatte, versteckte erKurt Tucholsky »Der Zeitsparer«. Grotesken von Ignaz Wrobel — illustriert von Franziska Walther.Kunstanstifter Verlag, 104 Seiten (geb.), 18 Eurosich hinter all diesen Namen, die er dann wahlweise unter politischeLeitartikel, Gerichtsreportagen, Glossen, Satiren, Gedichte und Buchbesprechungensetzte.»Der Zeitsparer« nun versammelt vier der großartigsten Groteskenvon Ignaz Wrobel, zusammengestellt und mit perfektem Augenmaßillustriert von der Buchgestalterin Franziska Walther, die dievergnüglich-satirischen Zeilen des Autors mit ihren seitenfüllendenBildern krönt. Und dank der Titelgeschichte wissen wir nun auch,wie wir dem Zeitdruck, der ja so sehr auf uns allen lastet, endlichentkommen können.(flb)Fotos: VerlageCAR LINOViele Menschen inJena brauchenBlut der GruppeWerde Blut spenderund hilf Leben retten!www.blut-ist-leben.de


Juli/August Mai 2013 2012 37| FILME |Er ist das GesetzSeine Geburtsstunde hatte Judge Joseph Dredd schon im Jahre1977 im britischen Science-Fiction Comic »2000 AD«, in dem ersich in bester Dirty Harry-Manier daran machte, in einer vonGewalt und Verbrechen durchsetzten Zukunftsgesellschaft fürOrdnung und Gerechtigkeit zu sorgen. 1995 bemühte sich SylvesterStallone dann in einer ersten Verfilmung des Comicstoffesdarum, der Figur des beinhart-kompromisslosen Richtersund Vollstreckers das passende Äußere zu geben — kam dabeitrotz düsterer Thematik jedoch über weite Strecken einfachnur unfreiwillig komisch rüber.Jetzt steht mit Karl Urban in »Dredd« ein ›Judge‹ bereit, derin seiner stupenden Geradlinig- und Unbeugsamkeit ein dermaßen stringent düsteresund zugleich visuell höchst betörendes Baller-Ballett hinlegt, dass man sich glattwegsofort einen Nachfolger wünscht.(mei)DREDD — 3DAuf DVD seit 19.04.2013; 13,99 EuroFaszination WaldWald kennen wir alle, aber so umfassend, komplex und vorallem wild wie in diesem Film gab’s den deutschen Wald wohlnoch nicht zu sehen. Sechs Jahre Arbeit stecken in dieser filmischenOde an den Wald und seine kleinen und großen Jahre— sechs Jahre, in denen sich Jan Haft und sein Filmteam mitunermesslicher Geduld im ›Grünen‹ auf die Lauer gelegt haben.Stets mit dabei: die allerneueste Filmtechnik. Das Ergebnissind Aufnahmen, die einen geballten Kosmos an Waldlebenzum Vorschein bringen und das aus Perspektiven, die einemin dieser Weise beim eigenen Waldspaziergang nie gegebensein dürften. »Das grüne Wunder« ist romantische Wildnissehnsucht,ein Film, der einem auf faszinierende Weise näherbringt, welch natürlichen Schatz unsere Wälder jenseits von Menschenhand geformterKulturlandschaften tatsächlich darstellen können.(flb)DAS GRÜNE WUNDER — UNSER WALDAuf DVD seit 15.03.2013; 14,99 EuroIm Schatten der VorlageGleich vorweg: Detlev Bucks Film »Die Vermessung der Welt«ist ein voll ›funktionsfähiger‹ Unterhaltungsfilm, den mandurchaus gesehen haben kann — ein Film, der sicher auch früheroder später zur besten Sendezeit im deutschen Fernsehenausgestrahlt wird. Sollten Sie allerdings einer der vielen sein,die mit Begeisterung Daniel Kehlmanns gleichnamige Buchvorlagegelesen haben, dann sei Ihnen ein Hinweis mit auf denWeg gegeben: Bitte bemessen Sie die Verfilmung nicht vorderhandund in erster Instanz nach der Vorlage: Sie würden die inhaltlicheTiefe und erzählerische Raffinesse, wie sie das Buchvorzuweisen hat, wohl vergebens in der Verfilmung suchenund zwangsläufig enttäuscht werden. Buch und Film tragenzwar denselben Titel — das Potenzial, wirklich dauerhaft im (kollektiven) Gedächtnishaften zu bleiben, hat jedoch nur der Roman.(flb)Cover: LabelsDIE VERMESSUNG DER WELTAuf DVD seit 28.03.2013; 12,99 Euro


38 Mai 2013| KLEINANZEIGEN |Bieten!Suchen!unsere Kleinanzeigen-RubrikEINFACH SUCHEN UND EINFACH FINDEN:die Rubrik für Menschen, Möbel, Jobs,Wohnungen, Krimskrams.WOHNUNGENWohntraum in Jenas Zentrum vonSeptember – November 2013Wer will mal 3 Monate lang das Lebensgefühlauskosten, in ruhiger Lagemitten in Jenas City mit Südbalkon zuwohnen? Ich gebe meine möblierte3-Raum-Miet-Wohnung mit Kater wegeneigener Abwesenheit zur Untermietefrei. Kontakt: lifam@web.deGewerberaum, tageweise zu vermieten.Größe: ca. 30 qm, weißes Laminat undweiße Wände, ein Tisch und vier Stühlevorhanden. Er könnte als Therapieraum,für Massagen oder Gesprächegenutzt werden. Ich nutze ihn als Fotostudio.Er befindet sich im Drackendorf-Center,ausreichend kostenloseParkplätze vorhanden, über den Preismüssen wir reden.Kontakt: 0176-20111817Biete WG-ZimmerBiete mein gemütliches WG-Zimmerab 1. Mai zur Nachmiete an — für nur184 Euro mit allen Nebenkosten. Ichverlasse mein kleines 9 m² großes Domizilin Toplage gleich am Jahnplatz.Neben drei netten Mitbewohnern bietetdie Wohnung alles, was man sichvon einer WG erhofft: Waschmaschine,geräumige Küche mit Geschirrspüler,großes Bad mit Badewanne, Vorratskammer,zwei Kellerräume mitFahrradabstellraum, Kabel-TV und 32kInternet. Kontakt: 0176-24632051Suche WGIch suche eine Wohngemeinschaft mitzwei, drei, maximal vier Personen. Ichmöchte aber keine reine Jungs-WGund suche deshalb bevorzugt Studentinnen.Ich bin Nichtraucher, lebeohne Alkohol, bin Atheist und habe esgern sauber und ordentlich.Mir gefiele es, gemeinschaftlich zu kochenund mal was gemeinsam zu unternehmen— wobei ich nicht so derPartytyp bin. Ich stelle es mir angenehmvor ein Gemeinschaftszimmerzu haben, vielleicht sogar das eigeneZimmer zu teilen …Ich bin 21, männlich, groß, schlank,aus Deutschland und studiere Physik.Mich interessieren auch Linguistik,Kunst und Politik. Ich lebe gern ökologischbewusst.Gern würde ich im Sommer 2013 umziehenund uns bis dahin erstmal miteinanderbekannt machen. Speziellspreche ich jene an, die z.B. wissen,dass einer ihrer Mitbewohner ausziehtoder sonst wie ein Platz frei wird oderbereits ist, und jene, die überhaupteine neue, ebensolche WG suchen.Mitbewohner aus dem Ausland sindebenfalls sehr willkommen, so dassich etwas von deren Kultur und Sprachemitbekomme. Wenn die Wohnungdem Studentenwerk gehört, sollte ichfrühstmöglich Bescheid bekommen,damit ich mich rechtzeitig für diesenWohnplatz bewerben kann.Kontakt: timm.penno@uni-jena.deBIETEBücher zu verkaufen!Spektrum »Biologie«, 7. Auflage + inkl.1 Jahr Onlinezugang zu Lexikon derBiologie: Eines der besten Bücherüberhaupt! Geniale Abbildungen undalles sehr verständlich erklärt. BuchHERTZ Autovermietung GmbHAgentur Autoservice Müller GmbHKeßlerstraße 27, 07745 JenaTelefon 036 41-42 43 35Fax 036 41-42 50 59e-Mail gejen66jenadt@hertz.combefindet sich trotz häufiger Nutzung ineinem Topzustand — 40 Euro.»Brock Mikrobiologie«, 11. Auflage: SuperBuch mit tollen Abbildungen undErklärungen. Ideal für jeden Biologie/Biochemiestudenten. Buch befindetsich in einem Topzustand (keinerleiMarkierungen, alle Seiten unbeschädigtusw.) Abzugeben für 70 EuroErwin Stresemann, »Exkursions-Fauna.Wirbellose I«. Bestimmungsbuchfür das Zoologie-Praktikum inklusiveder Markierung prüfungsrelevanterTiere (mit Bleistift). Diese etwas ältereAuflage ist gut erhalten und beinhaltetalle nötigen Tier + Zeichnungen. 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EineEinführung: Tetens (2006) für 10 EuroEinführung in die Logik: Gabriel (2005)für 5 EuroInterpretationen. Hauptwerke der Philosophie.Rationalismus und Empirismus:Kreimendahl (1994) für 7 EuroPhänomenologie des Geistes: Hegel(2006) für 10 EuroKontakt: SMS an 0151-1723143Fachbücher zu verkaufen.Diverse Bücher für Latein, Italienischund Lehramt zu verkaufen:Studium Latinum, Teil 1 & 2: Übersetzungshilfenund Grammatik/Texte,Übungen, Vokabeln (gebraucht, benutzterZustand) — zusammen für nur10 Euro.Metamorphosen. Lateinisch/Deutsch:Ovid — für 10 EuroLatein. Kompakt-Grammatik. Komplettpaketfür Schule, Studium &Beruf — für 5 EuroEspresso 1: Lehr- und Arbeitsbuch.Niveau A1 (inkl. Audio-CD) Ziglio/Rizzo — für 17 EuroKursbuch Schulpraktikum: Böhmann/Schäfer-Munro (2005) — für 12 EuroLeitfaden Examensarbeit für das Lehramt:Topsch (2006) — für 10 EuroKontakt: SMS an 0151-1723143SUCHESuche CellounterrichtHallo, ich bin neu in Jena und Anfängerim Cellospiel (ich spiele seit eineinhalbJahren). Deswegen suche icheine nette Studentin/netten Studenten,die/der bereit ist, sich wöchentlich mitmir zu treffen und mich zu unterrichten.Da ich für meine Masterarbeit im Laborarbeite, wäre es gut den Unterrichtauf abends oder auch mal flexible zulegen — aber dennoch regelmäßig.Bachstraße 1207743 JenaTelefon 0 36 41·44 71 90


Mai 201339Bisher konnte ich mich immer auf folgendeRahmenbedingungen einigen:1h/Woche = 10 Euro. Aber darüber undauch über Ort, Zeit, Noten etc. könnenwir gern reden …Wenn Du Lust hast und dir vorstellenkönntest, deine Erfahrungen am Cellomit mir zu teilen, schreib mir einfach.Kontakt: s.wierick@gmx.deBassist gesucht!Hey DU, wir sind eine Rock-Band ausJena und suchen noch einen Bassistenfür unser sympathisches Dreiergespann.Wir versuchen viele Einflüssein unsere Lieder mit einfließen zu habenzu lassen. Wenn Du auch diversemusikalische Einflüsse haben solltest,umso besser! Wir spielen ausschließlichEigenkompositionen, sind alsokeine Coverband! Bitte keine Anfänger— wir suchen einen fähigen Mann!Du musst dein Instrument nicht perfektbeherrschen, aber Du solltestmöglich mit Ehrgeiz, Spaß, Grooveund Hingabe am Ball sein und wennDu zusätzlich auch noch ein Faible fürweitere Instrumente bzw. Gesang habensolltest, umso besser. Wir sindstets bestrebt Live-Gigs zu spielen, ausdiesem Grund solltest Du freilich auchkeine Angst vor Auftritten haben. BeiInteresse bitte unter 0160-97545302melden. Rock on!JOBSSuchen liebevolle ›Kleinkind-Sitterin‹für unseren (fast) dreijährigen fidelenHosenmatz. Möglichst spontanfür maximal zwei Nachmittage/Abende im Monat. Über das Finanziellewerden wir uns sicher einig ;-)Bitte melden unter: 03641/636920Der Hund muss zwar raus, abermanchmal ist einfach keine Zeit fürsGassigehen da? Ich (Studentin, 25 Jahre)würde bei Bedarf gern eure Hundeausführen. Ich bin sehr tierlieb, pünktlichund zuverlässig. Bezahlung nachAbsprache. Meldet euch einfach undwir können einen Termin fürs gegenseitigeBeschnuppern ausmachen.Kontakt: 0176-38230638SONSTIGESBitte melde Dich!Suche den jungen Mann aus ICE 1004am 17. März 2013. Ich saß auf der StreckeNürnberg-Jena schräg vor Dir. Wirhatten tollen Blickkontakt. Du: ganzkurze Haare, braune Augen, Kapuzenpullover,schwarzes Buch in der Hand.Du bist in Jena ausgestiegen. Hastbeim Anziehen noch mit wartendemBlick neben mir gestanden. Aber ichwar zu fasziniert, um zu handeln. Dahermeine Email nun auf diesem Weg:zug1004@web.de.Kontaktwunsch74-jährige einsame Rentnerin hättegern Kontakt zu einer lieben Studentin.Ich wäre so eine Art Mutterersatz.Meine Kinder wohnen nicht in Jena.Bin seit einem Jahr Witwe. Vielleichtkönnen wir eine gute Verbindung aufgegenseitiger Basis aufbauen. Ich habeeinst an der Universität gearbeitet.Kontakt: 03641-822683Infos unter 0800 977 977 0 oder www.deineblutspende.deSo funktioniert’s:Ihr sucht etwas oder habt etwas abzugeben? Dann gibt es hiereinen neuen kostenlosen Weg dafür: Schickt uns einfacheuren Text und die passende Rubrik und schon in der nächstenAusgabe wird eure Kleinanzeige auf dieser Seite erscheinen.Das ganze per Post an:Stadtmagazin 07, Am Planetarium 37, 07743 Jenaoder per E-Mail an leserpost@stadtmagazin07.deEinsendeschluss für die Juniausgabe 2013 ist der 14. Mai 2013.| ARBEITSMARKT |Die Jobbörse-AppSEIT JANUAR 2013 können Besitzer von Android-Smartphonesdie Jobbörse-App der Bundesagentur für Arbeit (BA) nutzen.Grafik: Bundesagentur für ArbeitSie suchen eine Arbeit, weil Ihr Arbeits- oderAusbildungsverhältnis endet? Oder sind berufstätig,streben jedoch einen Stellenwechselan? Dann empfiehlt sich die Nutzung derJobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Hierfinden Sie derzeit über 700.000 Stellen undüber 240.000 Ausbildungsstellen.Ab sofort steht die Jobbörse-App auch imApp Store für das iPhone zum Download bereit.Mehr als 100.000 Downloads und 119 Bewertungenbelegen die große Akzeptanz. DasFeedback ist positiv — der Bewertungsdurchschnittliegt bei 4,1 von 5 Sternen.Mit der Jobbörse-App können Arbeits-und Ausbildungssuchendealle wesentlichen Funktionalitätender Jobbörse nutzen. Nebender Stellensuche nach Berufenund Stichworten bietet die Appweitere innovative Funktionen,zum Beispiel die Übernahme von Terminenin den Smartphone-Kalender, das Teilen vonStellenangeboten via E-Mail oder die Nutzungvon Ortungsdiensten. Die neuesten veröffentlichtenStellenangebote können in einerSchnellansicht angezeigt werden. Auch dieErgebnisse der letzten Suchewerden gespeichert, sodass darauf erneut schnellund komfortabel zugegriffenwerden kann.Der Download der App istdirekt über den iTunes-AppStore bzw. den Google Play-Store möglich.(ank)


40 Mai 2013Termine & Tagestipps Mai 2013NOCH BIS ZUM 03.05.2013Haus 4 FH JenaAusstellung »Faire Botschaften ausJena« — Ein Projekt von »Lokale Agenda21Jena«Der ambitionierte Amateurfotograf MarvinDavid holt die Menschen genau daab, wo ihre ganz spezifischen BerufsundHandlungsfelder sind. Durch individuelleund ehrliche Statements der Protagonistenwird die Fotoserie authentisch.Die Ausstellung »Faire Botschaftenaus Jena« gehört zu den Projektender Kampagne »Faires und weltoffenesJenaNOCH BIS ZUM 05.05.2013Stadtmuseum Jena»Eine Liebe im Osten. Fußball in Jena.«Zunächst nur für Werksanghörige wurde1903 der Fußballklub der Firma CarlZeiss Jena gegründet. 110 Jahre spätergeht eine Ausstellung der Geschichtejener Mannschaft nach, die in den1960er Jahren als »am härtesten trainierteElf der ganzen Oberliga« denDDR-Fußball dominierte und die»ewige« Tabelle der DDR-Fußballligaüberlegen anführt. Hier spielten die GebrüderDucke, hier gelang mit dem Einzugins Halbfinale des Europapokal derPokalsieger 1962 der erste internationaleErfolg eines DDR-Klubs. Der JenaerTrainer Georg Buschner war es, der dieDDR-Nationalmannschaft zu ihrem einzigenTitel führte – dem Olympiasieg1976. Logisch, dass auch die Geschichteder Fankultur in Jena einen genauenkulturgeschichtlichen Blick lohnt.NOCH BIS ZUM 09.05.2013Haus auf der MauerNiederschlesien: Deutsch? Polnisch? Europäisch?— Eine Ausstellung, drei Themen,drei OrteStudierende der Volkskunde/Kulturgeschichtean der Friedrich-Schiller-UniversitätJena erkundeten Niederschlesienmit der Kamera: Das Ergebnis isteine kommentierte Fotoausstellung zurdeutschen Vergangenheit, polnischenGegenwart und europäischen Zukunftder Region.NOCH BIS ZUM 11.05.2013Goethe GalerieManege frei für PlaymobilVitrinen mit Playmobil-Figuren &SpielarealNOCH BIS ZUM 14.05.2013Foyer Campus (FSU)Steiniger Weg, a rocky path, un cheminsemé démbuchesEine Fotoausstellung in drei SprachenNOCH BIS ZUM 17.05.2013SCHOTT Villa, Otto-Schott-Str. 13Sonderausstellung »Sport bei SCHOTT«NOCH BIS ZUM 23.05.2013Villa Rosenthal + Johannistor»Kurt Hanf. Eine Wiederentdeckung«Ein Ausstellungsprojekt ein Ausstellungsprojektzum 100. Geburtstages desJenaer Malers und Grafikers. Doppelausstellungin der Villa Rosenthal (Mo-Fr 13-17 Uhr) und im Johannistor (Do-So13-18 Uhr), Eintritt kostenfreiNOCH BIS ZUM 26.05.2013Kunstsammlung Jena»Der ewige Wanderer« —Henry van de Velde in JenaGemälde, Entwürfe, Plastiken, Zeichnungen,Druckgrafik und BücherDie Ausstellung will all jene Aktivitäten,die van de Velde mit der Stadt Jena verbinden,erstmals umfangreich darstellen.Die Exponate sollen sein Wirken direktoder in Parallelprozessen abbilden.Das bedeutet, dass neben WerkenHenry van de Veldes auch Arbeiten vonConstantin Meunier, Max Klinger, ErnstLudwig Kirchner und Emil Nolde mitumfangreichen Werkgruppen präsentiertwerden.NOCH BIS 30.05.2013Stadtwerke Energie Jena-PößneckRudolstädter Str. 39Fotografie und SkulpturKünstler: Christoph Beer und Tim WeigeltNOCH BIS ZUM 31.05.2013Foyer der JENOPTIK AG»Die Gerade. Der Visus. Das Licht.«Ausstellung von Susanne WerdinDie Heilige Schrift heute heißt Informationund ist von der Sinnlichkeit weiterentfernt denn je. Eine andere Möglichkeit,die Initialen der Informatik zukommentieren, besteht im Rückgangauf die Grundlagen von Information, aufGeometrie und Zahl. So sehe ich die Arbeitenvon Susanne Werdin. Wenn siein mühevoller Handarbeit Quadratezeichnet, immer wieder Quadrate undRechtecke, die dann auf überraschendeWeise sich zu Kurven und Kreisen zusammenschließen,dann gelingt ihr hieretwas, was der Mathematik noch nichtgelungen ist, nämlich die Quadratur desKreises. Die Quadratur des Kreises istnicht Ergebnis von Berechnung, sondernvon Meditation, Erlebnis und nicht Theorie.Oder wenn schon Theorie, dannim ursprünglichen Sinn als »Anschauung«.Das Anschauen wird von den Zuschauerngefordert, ein Versenken indie Urgründe der Materie, die sich ausZahl, Punkt, Linie und Geometrie zusammensetztzu einer Gestalt, eineWahrnehmung, wie wir sie aufbringenmüssen für minimalistische Musik, fürden unerreichbaren Bach und seineKunst der Fuge: Variation über ein Geheimnis.Dieses Geheimnis lautet:Sichtbarwerdung des Unsichtbaren. DieWelt besteht nicht aus Quadraten, aberderen Zusammenstoßen, Überlappen,In- und Auseinanderfallen ist ein sichtbaresGleichnis für das, was fortwährendgeschieht. Susanne Werdins Exerzitienführen in dieses Gleichnis ein.Elmar Schenkel. Die Ausstellung wurdekuratiert von Huber & Treff, Jena.NOCH BIS ZUM 23.06.2013JeNah –Straßenbahn-DepotDornburger Str. 17Axel Anklam. SkulpturenAusstellungsprojekt MasseneffekteNOCH BIS ZUM 23.06.2013RomantikerhausGerhard Glück. Ein Glück für die Kunst.NOCH BIS ZUM 15.10.2013Phyletisches Museum»Neophyten im Mikroskop« +»Biologische Invasionen«NOCH BIS ZUM 10.11.2013Mineralogische SammlungSellierstraße 5Strahlende SchönheitenSonderausstellungMittwoch, 1. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, Großes Haus, 18 Uhr»Falstaff«Theater Rudolstadt, Schminkkasten,20 Uhr»Die Wahrheit oder von den Vorteilen,sie zu verschweigen, und den Nachteilen,sie zu sagen« — Komödie von Florian ZellerTheaterhaus Jena, 21 Uhr»Widerstandslesung«von und mit Mathias ZnidarecVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGNABU –Infozentrum Leutra, Leutra 15,10 + 14 UhrOrchideenführung ins NSG LeutratalAUSGEHENIrish Pub, 9 UhrGrillfestRosenkeller, 10 UhrFrühschoppen mit den Dixielanders +Rost brenntDrackendorf, Am Goethepark, 11 UhrMaibaumsetzenJembo Park, 11 UhrBiergarten-SaisoneröffnungLandgrafen Jena, 13 UhrHandgemachte Musik mit Semmi & Heinzim BiergartenCafé Wagner, 21 UhrFilmabend: »Früchte des Zorns«(USA 1940)Kassablanca, 23 Uhrschöne freiheit: Götze & Wohlfahrt,Daniel HauserZEISS PLANETARIUMKosmische Evolution 10:30 UhrDas kleine 1x1 der Sterne 12 UhrDer Sprung ins All 13:30 UhrDer Regenbogenfisch 15 UhrStar Rock Universe 16:30 UhrKINDER & FAMILIEIMAGINATA, 10 — 18 UhrStationenpark geöffnetLISA, W.-Seelenbinder-Str. 28a, 14 UhrLISA-Gartenveranstaltung mit buntemProgramm für Erwachsene und KinderSPORTErnst-Abbe-Sportfeld, 14 UhrFrauenfußball-BundesligaFF USV-Jena vs. FC Bayern MünchenREGIONGernewitz, Sportplatz 8 UhrMaibaumsetzenDorndorf Steudnitz, 13:30 UhrWiesenfest: EntenrennenBad Sulza, Gradierwerk, 14 UhrEröffnung der GradiersaisonDonnerstag, 2. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr»Onkel Wanja«Theaterhaus Jena, 20 Uhr»80 über Nacht! Premiere!for ever young! Stückentwicklung desTeenparkKONZERTKassablanca, 20 UhrTurmbühne: »Dirty Honkers«Zwei Saxophone treffen auf einen DJ,Big-Band-Arrangements und clashenmit einer massiven Rock and Roll-Attitüde.Rap, Electro, Punk, Boogie Woogie,Berliner Minimal Sound und einfunky Discobass gehen eine Liaisonmit harten Synthwänden, wütenden,schnellen Grooves und einem Dixie-Thema ein. Zombie-Raver kapern einPulp Fiction-Hoedown. Yee-Haw!Café Wagner, 20 Uhr19. Köstritzer Jazzfrühling:Bartmes feat. Fola DadaVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGStadtmuseum, 19 UhrAbschlussdiskussion: Was wird aus unseremStadion? Was wird aus unseremClub?Ein Zukunftsgespräch mit Fans und VerantwortlichenSchillers Gartenhaus, Schillergässchen2, 19:30 UhrDie Gunst des Augenblicks. Lyrik derGegenwart.Thüringer Lyrik-Lesungen und WerkstattgesprächeProf. Dr. W. Malte Fues (Basel)dieVinoteca, Neugasse 1, 20 UhrLesung mit Herrn Hucke und Frau RuthKalliesKunstsammlung im Stadtmuseum,20 UhrKunststück am Donnerstag: Nele van deVelde und Ernst Ludwig KirchnerThemenführungAUSGEHENJembo Park, 15 UhrAuf der Nautilus mit Spencer & Hill80 ÜBER NACHTForever Young20 Uhr, Hauptbühnewww.theaterhaus-jena.de


Mai 201341Rosenkeller, 21 UhrMediziner PartyZEISS PLANETARIUMDas kleine 1x1 der Sterne 10 UhrDie Entdeckung des Weltalls 11 UhrStar Rock Universe 12:30 UhrQueen Heaven 20 UhrKINDER & FAMILIEIMAGINATA, 10 — 18 UhrStationenpark geöffnetFreitag, 3. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, e-werk, 10 Uhr»Tschick«Theater Rudolstadt, theater tumult,11 Uhr»Prinz und Bettelknabe«Theater Rudolstadt, Großes Haus,19:30 Uhr»Don Quichotte«DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr»La Traviata«Theater Rudolstadt, Schminkkasten,20 Uhr»Eifersucht«Theaterhaus Jena, 20 Uhr»80 über Nacht«DNT Weimar, e-werk, 20 Uhr»Der Trost der Dinge-Shakespeare SonetteKulturGut Cospeda, An den Linden 17,20 Uhr»De Separtion«Ein Volksstück für ländliche Bühnen vonPfarrer Bernhard GüldenapfelKurz & Klein Kunstbühne, 20 Uhr»Jetzt ham wir den Salat«KONZERTVolksbad, 18:30 UhrAl Capone DinnershowVolkhaus, 20 Uhr7. Philharmonisches Konzert Reihe CDoppeltes SpielF-Haus, 20 UhrWACKEN OPEN AIR METAL BATTLE- Halbfinale –Café Wagner, 21 UhrLabelabend- Live on Stage:Yesterday Shop + Farao + MemoriezKassablanca, 23 UhrTurmbühne: lo:topiaHouse I TechnoAUSGEHENCafé Lenz, Schenkstr. 21, 19 UhrLenzer SommertischSchauen Sie in die Töpfe und probierenSie die neuesten KreationenSPORTErnst-Abbe-Sportfeld, 13:30 UhrFC Carl Zeiss Jena vs. Hertha BSC IIZEISS PLANETARIUMDer Sprung ins All 11 UhrEntdecker des Himmels 12:30 UhrDie Entdeckung des Weltalls 13:30 UhrStar Rock Universe 19:30 UhrCirque du Sphere 21 UhrKINDER & FAMILIEIMAGINATA, 10 — 18 UhrStationenpark geöffnetVolkshaus, EAB-Bücherei, 17 Uhr»Vorhang Zu!« Vorlesen für Kinder zw.4 und 8 JahrenREGIONDorndorf, Steudnitz, 14 UhrWiesenfest. HeimatnachmittagSamstag, 4. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, Foyer III, 16 Uhr»Die Geschichte des Löwen der nicht bis3 zählen konnte«Theater Rudolstadt, Großes Haus,19:30 Uhr»André Chénier«DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr»Rigoletto«Theater Rudolstadt, Schminkkasten,20 Uhr»Happa Happa«DNT Weimar, e-werk, 10 UhrMatthias Wittekindt liest aus seinemKriminalroman MarmormännerTheaterhaus Jena, 20 Uhr»80 über Nacht«KulturGut Cospeda, An den Linden 17,20 Uhr»De Separtion« — Volksstück für ländlicheBühnen v. Pfarrer Bernhard GüldenapfelKurz & Klein Kunstbühne, 20 Uhr»Jetzt ham wir den Salat«Vortrag, Lesung & FührungBotanischer Garten, 10 Uhr»Von Aspirin bis Tebonin-welche Pflanzenwirken in bekannten Arzneimitteln?«FührungNABU-Infozentrum Leutra 15,10 + 14 UhrOrchideenführungenOptisches Museum, 11:30 UhrRundgang durch die historischeZeisswerkstatt 1866Urania Volkssternwarte, 15 UhrKuppelführung und SonnenbebachtungAUSGEHENM.-Niemöller-Haus, M.-Niemöller-Str.4, 19:30 Uhr«Die Königin tanzt«Konzert des Ensembles La MorescaCafé.ok, Löbdergraben 7, 20:15 UhrSalsaparty mit Dj HeikoKaribische PartyCafé Wagner, 21 UhrLive: Auf BewährungPunk-Rock-Band antifaschistischer FaçonF-Haus, 22 Uhr70/80er Jahre DiscoRosenkeller, 22 Uhr66 Geburtstagsparty: Dj Tine + Ach &KrachKassablanca, 23 UhrTrojan Soundsystem-Earl Gateshead(London/UK)Pubby Dubby + Signore SerenoZEISS PLANETARIUMKosmische Dimensionen 11 UhrIm Jahreskreis der Sonne 14 UhrUnendlich und Eins 15:30 UhrDie Entdeckung des Weltalls 17 UhrPink Floyd-Reloaded 19 UhrStar Rock Universe 21 UhrKINDER & FAMILIEIMAGINATA, 10 — 18 UhrStationenpark geöffnetSPORTSportplatz Lobeda West, 9 Uhr36. Jenaer LobdeburglaufREGIONWeimar-Großkochberg, 12 Uhr18. Wanderung auf Goethes SpurenWanderung von Weimar nach GroßkochbergZiel und Abschlussrast, Großkochberg,Goetheplatz von 12-16 UhrDornburger Schlösser, 14 UhrKostümführungKochberg, Liebhabertheater, 17 UhrMan(n) eine Stunde GoetheGoethe Abend mit Dieter MannBad Sulza, Toskana Therme, 21 UhrLiquid Sound Club mit InanniaInannia präsentiert: Kosmischer Sehnsuchtsdrangpar excellence.nannia selektiert elektronische Musik des21. Jahrhunderts. Seine Musik bedientsich all der klanglichen Spezifika, ihresungeheuren und schier unendlichenKlangfarbenreichtums, ihres immanentenmystischen Zaubers und ihrer sphärischenDiktion – aber sie bleibt dennochklar konturiert. Bei allen Klangverschichtungentritt doch eines nie ein: breiigeKlangverwurstung. Welcome, Inannia isin the house.


42 Mai 2013Sonntag, 5. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, Großes Haus, 16 Uhr»Schiwagos Odyssee«DNT Weimar, Foyer III, 20 Uhr»Baal«Theater Rudolstadt, Schminkkasten,20 Uhr»Event« Monolog mit John ClancyKonzertLISA, W.-Seelenbinder-Str. 28a, 15 Uhr4. Stadtteilkonzert im LISAStreichsextette von Schönberg undTschaikowskiVolksbad, 17 UhrSchott-Benefiz-ChorkonzertVolkshaus, 20 Uhr»Nils Landgren Funk Unit«Der Mann mit der metallic-rotenPosauneMit seiner fesselnd groovenden ›FunkUnit‹ sorgt der Weltklasse-Solist undKünstler mit Herz und Biss – Nils Landgren– seit Jahren für erfolgreiche CDsund euphorisch bejubelte Konzertevon Stockholm bis Peking. Als Sängerzeigt er, »wo man das Gemüt immeram zuverlässigsten trifft: mitten insHerz« (Die Welt).AUSGEHENIrish Pub, 18 UhrSunday-Tea mit Live-MusikCafé Wagner, 20 UhrSpieleabendKassablanca, 20 UhrStrom & Wasser feat. The Refugees« Lagertour”VORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGNABU-Infozentrum, Leutra 15, 10 +14 UhrOrchideenführungenSchillers Gartenhaus,Schillergäßchen 2, 14 Uhr»Goethe und Schiller zur Zeit der JenaerFrühromantik«SpaziergangKunstsammlung im Stadtmuseum,15 Uhr»Der ewige Wanderer-Henry van de Veldein Jena«Öffentliche FührungKINDER & FAMILIEIMAGINATA, 10 — 18 UhrStationenpark geöffnet5. MAI ab 12 UhrVerkaufsoffenerSONNTAGwww.burgaupark.deVolkshaus, 11 Uhr4. Konzert für Kinder»Hokus, Pokus, Fidelei«Volksbad, 11 Uhr»Auf der Suche nach dem goldenenFrosch«Verfroscht und zugequakt! Professor DoktorFritz Frosch, der forsche Froschforscher,weiß, dass wir ein Problem haben.Überall ist er schon gewesen. Er hat diehöchsten Berge bestiegen, er schrittschrecklich schlotternd über schrecklicheSchluchten, er hat im Regenwald gewartet,und auf Madagaskar mit den Lemurengetanzt. Aber den goldenen Froschhat er nicht gefunden. Dabei ist der goldeneFrosch der Hüter des Glücks. So erzähltes eine Geschichte aus Costa Rica.In Costa Rica gibt es den Elfenwald. ImElfenwald wohnte der Goldenen Frosch.Bis es eines Tages aufhörte zu regnenund der goldene Frosch verschwand.Die Bewohner des Elfenwaldes, die Bri-Bri-Indianer waren ratlos und baten umHilfe.So auch den Froschforscher Fritz Frosch.Der sich auf die Suche machte und vonseinen Abenteuern und seinem Froschwissenberichtet. Von den buntesten Fröschen,den lustigsten Froschrufen unddem »leckersten« Froschfutter. Und erberichtet was wir tun können, damitder Goldene Frosch vielleicht wiederkommt.»Auf der Suche nach dem GoldenenFrosch« sensibilisiert für das Thema Klimawandelund setzt sich auf kindgerechteWeise mit dessen Folgen auseinander.Für Kinder von 4 bis 10 Jahren.Jembo Park, 11 UhrSonntagsbuffet mit Hüpfburg & StreichelzooZEISS PLANETARIUMDer Sprung ins All 11 UhrDer Regenbogenfisch 14 UhrEntdecker des Himmel 15:30 UhrKosmische Evolution 17 UhrQueen Heaven 19 UhrSPORTErnst-Abbe-Sportfeld, 14 UhrFF USV Jena-SC FreiburgFrauenfußball-BundesligaMEN’S STOREIndividuelle Klasse durchIndividuelle ModeLeutragraben 2 – 4Telefon 03641-59 74 79SONSTIGESJena-Nord, Isserstedt & Burgaupark,12 UhrVerkaufsoffener SonntagREGIONAltengönna, Kirche, 16 UhrKonzert der Musikschule Jenaanschließend Kaffee und KuchenMontag, 6. MaiTHEATER & BÜHNECafé Wagner, 19:30 Uhr»Das Dreckstück«Theaterstück präsentiert durch die FreieBühne JenaDrei freshe Newcomer der Creative Economy:Simon, Grafik- und Mediendesigner,ist der smarte und eloquente Managerseines Dreipersonen-Unternehmens.Ihm zur Seite stehen: Marianne, (immerfranzösisch ausgesprochen!) Konzeptionalistin,Layouterin sowie Simons persönlicheAssistentin, und Kasper, Texter undmusische Seele des Unternehmens. Eingutes Team! Sie hielten zusammen undlebten gemeinsam, solange bis die Erfolgekamen, jedenfalls Simons Erfolge.Marianne erinnert gelegentlich an diealten Ideale: soziale und globale Verantwortung,Herzlichkeit und ein gutes Miteinander;aber die anderen verstehen sienicht. Kaspar hingegen vom Schriftstellerzum Werbetexter geworden, sucht diegrüne Fee und scheut den Spiegel.Was tun, wenn Beziehungen aufgrundder ökonomischen Verhältnisse pervertieren?Theaterhaus Jena, 20 Uhr»80 über Nacht«VORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGApotheke am Nollendorfer Hof, ab 10IhrHautberatungstagZEISS PLANETARIUMUnser Weltall 10:30 UhrDienstag, 7. MaiTHEATER & BÜHNETheater Rudolstadt, Großes Haus,15 Uhr»André Chénier«DNT Weimar, Foyer III, 19 Uhr»Ein Sommernachtstraum«Café Wagner, 19:30 Uhr»Das Dreckstück«Theaterstück präsentiert durch die FreieBühne JenaTheaterhaus Jena, 20 Uhr»80 über Nacht«DNT Weimar, e-werk, 20 Uhrpassage rechercheFestival für zeitgenössischen Tanz Weimar2013Centre National de Danse ContemporaineAngersA vida enorme / épisode 1 EmanuelleHuynhManèges Katerina AndreouCiel Volmir CodeiroAusgehenIrish Pub, 21 UhrLive: Rudi-TuesdaySpecial «Jukebox”Kassablanca, 21 UhrFilmabend: «Four Lions” (GB/FR 2010)OmUVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGSchillers Gartenhaus, Schillergässchen2, 10 Uhr»Schwere Stunde« von Thomas MannEs liest Wolfgang Theml.Haus 4 (EAH Jena), C.-Zeiss-Promenade2, 10 UhrVorführungen der historischen AutomatendrehereiDRK Seniorenzentrum, Dammstr. 32,14 Uhr»Auf den Spuren der Maya«Café am NachmittagZEISS PLANETARIUMUnser Weltall 9:30 UhrUnendlich und Eins 11 UhrDer Sprung ins All 12:30 UhrDie Entdeckung des Weltalls 19 UhrSPORTUniversitätssportzentrum, Oberaue 1,16:30 UhrPaarlauf-Cup Lauf 1Halb & StundenpaarlaufREGIONBad Köstritz, Heinrich-Schütz-Haus,14 UhrMusikalische MuseumsrundeTheodor Storm-seine musikalische SeiteMittwoch, 8. MaiTHEATER&BÜHNEDNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr»Ist das Kunst oder kann das weg?«DNT Weimar, e-werk, 20 Uhrpassage rechercheFestival für zeitgenössischen Tanz Weimar2013Hochschulübergreifendes Zentrum TanzBerlinRaw Material Jee-Ae LimTransformability Willy Prager in Zusammenarbeitmit Sonja Pregrad und TianRoteveelTheaterhaus Jena, 20 Uhr»Mann im Fahrstuhl«Szenisches Konzert mit Sebastian Thiersund Friedemann ZiepertKONZERTF-Haus, 20 Uhr20 Jahre Musikkneipe AlsterLive: Dyse + Goldner Anker + GT500Volksbad, 20 UhrTAPE FIVE »Swing Patrol«TAPE FIVE geht voran mit dem neuenAlbum "SWING PATROL", inspiriert vonden großartigen «Big Bands” der1930er und 40er Jahre mit ihren einzigartigenund clever arrangierten, swingendenSounds, right "In the Mood".Mehr Swing – weniger Electro! Nachlanger und intensiver Aufnahmezeitkommt nun dieses herausragendeTAPE FIVE Album mit sanften SaxophonSektionen und schrillen Blechbläserndaher, komponiert ganz imalten Stil! Die Essenz ist Swing - gepaartmit ein paar Einflüssen aus VintageR&B, 40er Jahre Rock’n’Roll undMambo um es etwas bunter zu gestalten.Swing tanzen erlaubt!


Mai 201343Entspanntdie SonnegeniesenMAN SIEHT SICH !Ihr AugenoptikerOberlauengasse 4a · 07743 JenaVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGLutherhaus Jena, Hügelstr. 6a,9:30 Uhr»Die ersten Christen« — VortragMineralogische Sammlung, 11 UhrFührung zur Geschichte der SammlungKunstsammlung im Stadtmuseum,12:30 UhrKunst in der Mittagspause« Ernst LudwigKirchner. Junges Mädchen mit Zigarette(Nele van de Velde), 1918.« Eine kurzeKunstführung.Optisches Museum, 14:30 Uhr»Unsichtbares sichtbar gemacht«Führung zur Geschichte der MikroskopeKunstsammlung im Stadtmuseum,15 UhrKunst und KaffeeThalia-Buchhandlung, neue mitte,17 Uhr»eReading Café Thalia«Aula (FSU), Fürstengraben 1, 18 Uhr»Digitale Demenz: Wie wir uns und unserenKindern um den Verstand bringen«VortragGeburtshaus, Carl-Zeiss-Platz 12,19:30 UhrDas Geburtshaus stellt sich vorAUSGEHENCafé Wagner, 21 UhrFilmabend: »Liebe – Amour« (F, D, AUT,2012)Anne und Georges sind seit Ewigkeitenein Paar, ihre Tochter führt längst ihr eigenesLeben. Immer noch sind sich diebeiden in aufrechtiger Liebe verbunden.Ihr perfekt eingespielter Alltag wird jähunterbrochen, als Anne nach einem erstenSchlaganfall ein Pflegefall wird.Kassablanca, 23 UhrFreund der Familie trifft auf Freude amTanzen.Live: Freund der FamilieDjs: XDB, Monkey MafiaZEISS PLANETARIUMEntdecker des Himmel 11 UhrDer Sprung ins All 12:30 UhrKosmische Dimensionen 14 UhrCirque du Sphere 20 UhrDonnerstag, 9. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, e-werk, 16 + 20 Uhrpassage recherche — Festival für zeitgenössischenTanz Weimar 2013Theaterschule der KunsthochschuleAmsterdamWait and See Christina Ciupke,Nik Haffner, Mart KangroDNT Weimar, Großes Haus, 19 Uhr»Die Dreigroschenoper«Theaterhaus Jena, 20:30 UhrTopf & SöhneFilm + DiskussionKONZERTCafé Wagner, 21 UhrLive: Evil Mr. SodAUSGEHENPapiermühle, 10 UhrHimmelfahrtMusik, Bratwurst, BierFuchsturm, 11 UhrHimmelfahrt mit BlasmusikJembo Park, 11 UhrFamilientag mit Miniquads im ParkF-Haus, 22 UhrMed-Club HimmelfahrtspartyKassablanca, 23 UhrMoodydanceDjs : Legeres + TaboozeVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGNABU-Infozentrum Leutra, Leutra 15,10 + 14 UhrOrchideenführungen ins LeutratalSchillers Gartenhaus, Schillergässchen2, 19:30 Uhr»Still war’s und jedes Ohr hing an AeneensMunde!«Schiller übersetzt VergilMartin Stiebert spricht zum 208. TodestagSchillersKunstsammlung im Stadtmuseum,20 UhrKunststück am Donnerstag:»Die Philosophie Friedrich Nietzschesund die Kunst um 1900«ThemenführungZEISS PLANETARIUMIm Jahreskreis der Sonne 11 UhrStar Rock Universe 12:30 UhrDer Regenbogenfisch 13:30 UhrEntdecker des Himmel 15 UhrKosmische Dimensionen 16:30 UhrPink Floyd-Reloaded 20 UhrKINDER & FAMILIEIMAGINATA, 10 — 18 UhrStationenpark geöffnetRegionRenthendorf, Kirche Renthendorf,8 UhrVogelwanderung nach HellbornMit Gottesdienst Hellborn Start am PfarrhausRenthendorfZimmritz, Kirche, 9 UhrHimmelfahrtstagmit Schellenbier KirchemusikThalbürgel, Klosterkirche, 10 UhrHimmelfahrtDas Licht des Himmels auf die Erde holenFreitag, 10. MaiTHEATER & BÜHNETheater Rudolstadt, Großes Haus,19:30 Uhr»André Chénier«Theater Rudolstadt, Schminkkasten,20 Uhr»Achterbahn”DNT Weimar, e-werk, 20 Uhrpassage rechercheFestival für zeitgenössischen Tanz Weimar2013Hochschulübergreifendes Zentrum TanzBerlinOh! Deep sea – corpus III Kat VálasturDNT Weimar, Foyer III, 20 Uhr»Effi Briest«Theaterhaus Jena, 20 Uhr»Glory of Living«Zum letzten Mal in dieser Spielzeit!Kurz & Klein Kunstbühne, 20 Uhr»Jetzt ham wir den Salat«KonzertTHE GLORY OF LIVINGDie Herrlichkeit des Lebens20 Uhr, Hauptbühnewww.theaterhaus-jena.deCafé Wagner, 21 UhrCalling the Reaper! Live mit:RECTAL SMEGMA (Naaldwijk – NL)BURNING BUTTHAIRS (Erfurt)Phalluskult (Coburg)Acromatopsy (Halle)Kassablanca, 22 UhrSkatime: Rude Rich + The Highnotes(NL)Und Rude Rich & The High Notes sindwirklich außergewöhnlich - außergewöhnlichgut. Die neun Herren habensich dem Jamaica Ska, Rock Steadyund Early Reggae verschrieben, intonierenKlassiker dieses Genres undselbstverständlich eigene Kompositionenim traditionellen Yard-Sound, inklusiveKontra bass und großer Bläsersektion.Wenn sich jamaikanische Legendenwie z.B. Alton Ellis, Dennis Alcaponeoder Derrick Morgan liebend gernevon den Herren als Backing Band begleitenlassen, dann ist das Gütesiegelwohl vergeben. Nachzuhören beispielsweiseauf dem Live-Album »DerrickMorgan Meets The High Notes«.Eine authentische Zeitreise geradewegsin das Kingston der sechziger Jahre.AUSGEHENJembo Park, 19 UhrNautilus-Schwarzlicht-BowlingHotel Schwarzer Bär, 19:30 Uhr»Requiem für Onkel Knut«DinnerkrimiF-Haus, 20 UhrLive: The Resistance (ex-IN FLAMES) +Betzefer + ColossusDas Jahr 2010 stellte für JESPER STRÖM-


44 Mai 2013BLAD eine Zäsur dar. Nach 17 aufreibendenJahren verließ er IN FLAMES, dieBand, die er mitbegründet hatte und diemittlerweile sehr erfolgreich unterwegsist. Jesper bedauert seinen Schritt nicht,für ihn war IN FLAMES nur noch Routine,kein Spaß mehr. Spaß bedeutet für Jesperheute, den schwedischen Death Metalder 1980er- und 90er-Jahre zum Leben zuerwecken und mit seiner neuen BandTHE RESISTANCE live zu präsentieren. InMarco Aro, Glenn Ljungström und ChrisBarkensjö fand er 3 namhafte und extremfähige Mitstreiter, die derart heiß daraufsind, den Oldschool-Geist wiederzuerwecken,dass die bevorstehenden Konzerteim Mai eine wahre Freude werden dürften.Rosenkeller, 22 UhrBad Taste PartyZEISS PLANETARIUMFerien unter Sternen 11 UhrDer Sprung ins All 12:30 UhrDie Entdeckung des Weltalls 14:30 UhrStar Rock Universe 19:30 UhrPink Floyd –Reloaded 21 UhrKINDER & FAMILIEIMAGINATA, 10 — 18 UhrStationenpark geöffnetVolkshaus, EAB-Bücherei, 17 Uhr»Vorhang zu«Vorlesen für KinderSONSTIGESneue mitte, ab 10 UhrShowkochen »Spargel- und Erdbeerzeit«Samstag, 11. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, Großes Haus, 19 Uhr»Merlin oder das wüste Land«DNT Weimar, e-werk, 19 Uhrpassage rechercheFestival für zeitgenössischen Tanz Weimar2013Justus-Liebig-Universität GießenNew forms of Life presents New forms ofLifeDoing that thing again Iva SveshtarovaRomantic Afternoon Verena Billinger &Sebastian SchulzTheater Rudolstadt, Großes Haus,19:30 Uhr»Don Quichotte«Theater Rudolstadt, Schminkkasten,20 Uhr»Protestsongs eines Fußgängers”Kurz & Klein Kunstbühne, 20 Uhr»Frauentagsprogramm«KonzertFriedenskirche, 17 UhrMusikalische VesperMit dem Bläserensemble Brassissimoaus Crottendorf im ErzgebirgeZur Noll, 19:30 UhrRhythmics-DuoMusikabendGalerie Kunsthof, Ballhausgasse 3,20 Uhr19. Köstritzer Jazzfrühling: EderExperimental Indie JazzKassablanca, 19 UhrAll i’ve got Fest Vol. IIILive: Daggers + Amber + Acres + Ays +Dead Flash Fashion + AnteaterVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGNABU-Infozentrum Leutra 15, 10 +14 UhrOrchideenführungenOptisches Museum, 11:30 Uhr»Rundgang durch die historischeZeisswerkstatt 1866«Optisches Museum, 15 UhrFamiliennachmittag mit Sammy, demSeh-IgelUrania Volkssternwarte, 15 UhrKuppelführung und SonnenbeobachtungJohannistor, Johannisstr. 21 UhrNachtwächterrundgangAUSGEHENTheaterhaus Jena, 14 UhrBürgerdialog, Teil 2In Kooperation mit der VHS JenaTheaterhaus Jena, 17 UhrZorniger Engel kocht: Essen für alle!F-Haus, 22 Uhr(Un)treupartyRosenkeller, 22 UhrNightclubbingCafé Wagner, 22 UhrWorld Wide BeatBalkan-Swing-Elektro-Fusion, mit die DJ-Crews Rot & Honig und Orient OkzidentalZEISS PLANETARIUMDer kleine Prinz 11 UhrDie Entdeckung des Weltalls 14 UhrKINDER & FAMILIEIMAGINATA, 10 — 18 UhrStationenpark geöffnetSONSTIGESneue mitte, ab 10 UhrShowkochen und basteln zum MuttertagREGIONDornburg, Dornburger Schlösser,ab 10 Uhr»Tag der offenen Tür und Pflanzenfreunde«Pflanzenbörse 10 UhrOffenen Museen 10 UhrKostümführung 10 UhrFührungen durch die Gärten 11 UhrEröffnung der Fotoausstellung Orchideen11 UhrFührungen durch die Museen 13 UhrKochberg, Liebhabertheater SchlossKochberg, 17 Uhr»I casi della fame e dell amore«Hunger und Liebe-PremiereSonntag, 12. MaiTHEATER & BÜHNETheater Rudolstadt, Schillerhaus,11 UhrTheaterfrühstück bei SchillerPremierenmatinee zur Premiere von »Weniger2«DNT Weimar, Großes Haus, 11 Uhr»Ausblick mit Einblick«DNT Weimar, Foyer III, 20 UhrMusikalische Soiree zum 10-jährigen Bestehendes Ensembles »Honey on Lips«DNT Weimar, e-werk, 20 Uhrpassage rechercheFestival für zeitgenössischen Tanz Weimar2013Theaterschule der Kunsthochschule AmsterdamLand Research Arkadi ZaidesKonzertKirche Winzerla, 10 UhrOrgel-Konzert-GottesdienstRathausdiele, Markt 1, 11 Uhr5. Klavier RecitalFriedenskirche, 15:30 UhrIrischer Frühling-Konzert zum Muttertagmit Doc Fritz und Gunnar NilsonMusik von der grünen Insel und einigenÜberraschungen.Volkshaus, 17 UhrGalakonzert der Brass Band BlechKLANGFenster zur Welt-Musik aus fünf KontinentenCafé Wagner, 21 UhrLIVE: Abjured, 100000 Tonnen Kruppstahl+ special guestsAUSGEHENCafé Lenz, Schenkstr 21, 10 — 14 UhrGrill-BrunchHofgarten-Saison-EröffnungJembo Park, 11:30 UhrMuttertagsbuffetIMAGINATA, 20 UhrEmil Steinberger »Drei Engel«Soloprogramm des Schweizer KabarettistenZEISS PLANETARIUMDer kleine Tag 14 UhrKosmische Dimensionen 14 UhrDie Entdeckung des Weltalls 17 UhrStar Rock Universe 19 UhrVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGNABU-Infozentrum Leutra 15, 10 +14 UhrOrchideenführungenKunstsammlung im Stadtmuseum,15 UhrÖffentliche Führung:»Der ewige Wanderer«-Henry van deVelde in JenaAktion Wandlungswelten, Schenkstr.21, 17 UhrAusgewählte Projekte des Gemeinschaftlichenund Mehr-Generationen-Wohnensin DeutschlandKINDER & FAMILIEIMAGINATA, 10 — 18 UhrStationenpark geöffnetREGIONBürgel, Keramikmuseum, 16 UhrOrgelkonzert mit Lesungaus den Briefen Henry van de VeldesKochberg, Liebhabertheater SchlossKochberg, 17 Uhr»I casi della fame e dell amore«Montag, 13. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, e-werk, 20 UhrAuf ein Wort Diplomkonzert von CindyWeinholdAUSGEHENCafé Wagner, 18 UhrBar-AbendVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGApotheke am Nollendorfer Hof, 17 UhrVortrag zu »Frühjahrskuren mit Schüßler-Salzen«Papiermühle, 17 UhrBrauereiführungKINDER & FAMILIEVolkshaus, 8:30 Uhr»Henriette und die Schatzinsel«Präventionstheater der AOK PLusDienstag, 14. MaiTHEATER & BÜHNETheater Rudolstadt, Großes Haus,15 Uhr»Don Quichotte«Theaterhaus Jena, 20 Uhr«Fall Out Girl. Radioaktive Show”Eine Koproduktion mit Mass & Fieber,Regie: Niklaus HelblingKONZERTVolkshaus, 20 UhrHilary O’NeillIrische Lieder, Harfe und GeschichtenAUSGEHENCafé Wagner, 21 UhrQueerbeet Eröffnungsveranstaltung minKooperation mit IDAHOTKassablanca, 21 UhrFilmabend: »Nelken in Aspik«(DDR 1976)Sommer 1976, Berlin - Hauptstadt derDDR. Ein eigentlich redseliger Werbezeichner(Armin Müller-Stahl) entschiedetsich wegen einer hässlichen Zahnlückedazu, den Mund zu halten.Sein beharrliches Schweigen wird vonden Vorgesetzten als Zeichen vonÜbersicht und Weisheit gedeutet, sodass er sich binnen kurzer Zeit vomkleinen Angestellten zum Direktoreines Werbekombinats befördert sieht.Satirische Komödie über alltäglichewie kaderpolitischeFehlentwicklungen in der DDR, gespicktmit grotesken Übertreibungenund dramaturgisch ungebändigten Einfällen.Verwunderlich, dass diese Persiflageauf die Werbewelt und die Heiligtümerder Nation überhaupt produziertwurde. In den Kinos lief sie nurkurz.Rosenkeller, 22 UhrAuftaktparty Internationale TagePräsentiert von Int.Ro & Erasmus AlumniJenaVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGRomantikerhaus, 19:30 Uhr»Der Mensch ist ein Wegebauer«


Mai 201345In Gedenken an Gerhart HauptmannVortrag von Günter GerstmannSCHOTT Villa, 18 UhrLesung »Die lange Reise der Glasmacher«mit Karin ZeitlerGASTROCapitulare de villis, Am Planetarium8, 19 Uhr»Culinara historica«Koreanische vegetarische Küchenur mit Voranmeldung unterTel. 62 83 43ZEISS PLANETARIUMDer kleine Tag 11 UhrStar Rock Universe 12:30 UhrUnendlich und Eins 14 UhrQueen Heaven 20 UhrMittwoch, 15. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, Großes Haus, 15:30 Uhr»Emilia Galotti«Theaterhaus Jena im Kassablanca,20 Uhr«Fall Out Girl. Radioaktive Show”Letzte Vorstellung!KONZERTVolkshaus, 20 Uhr8. Philharmonisches Konzert Reihe ARosenkeller, 21 UhrIMMERGUT FESTIVAL WARM UP PARTYLive : DAVID JONATHAN + Immergut –Der Film + Immergutrocken DJ TeamAUSGEHENCafé Wagner, 21 UhrFilmabend: Element of Crime (Festival deColores)Kassablanca, 23 Uhrschöne freiheit: Taron-TrekkaVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGLutherhaus Jena, Hügelstr. 6a,9:30 Uhr»Streifzüge durch Thüringer Dialekte«Kunstsammlung im Stadtmuseum,12:30 UhrKunst in der Mittagspause:»Nele van de Velde. Ohne Titel(Kirchner lesend) um 1920«Kunstsammlung im Stadtmuseum,15 UhrKunst und KaffeeOptisches Museum, 14:30 Uhr»Was nützen Licht und Brill, dem dernicht sehen will?«Stadtteilbüro Lobeda, 16 Uhr»Von Gera nach Altenburg«Erzählcafé mit Bärbel KäpplinglnZEISS PLANETARIUMDas kleine 1x1 der Sterne 11 UhrDie Entdeckung des Weltalls 12:30 UhrIm Jahreskreis der Sonne 14 UhrUnser Weltall 15:30 UhrEingefangene Sterne live 19:30 UhrSPORTErnst-Abbe-Sportfeld, 18:30 UhrFC Carl Zeiss Jena-1. FC Union Berlin IIMarktplatz Jena, 19 UhrJenaer FirmenlaufREGIONKreisvolkshochschule WeimarerLand, Ackerwand 13, 17.30 UhrApolda: Lesung zur Finissage der Ausstellung"Da liegt der Hund begraben. EineSpurensuche in der Welt der Wörter" mitdem Sprechsteller Martin Stiebert ausJena: "Aus den Vorratshäusern der Deutschen.Eine Lesung zum deutschenSprachschatz".Donnerstag, 16. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, Foyer III, 19 Uhr»Die zweite Frau«DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr»Viel Lärm um Nichts«Augustiner 2,50 und Hax‘nsolange der Vorrat reicht!Mittwoch, 15.05. ab 19.00 Uhram Markt 11, JenaTheaterhaus Jena im Kassablanca,20 Uhr«Fall Out Girl. Radioaktive Show”Theaterhaus Jena, 20 Uhr«80 über Nacht”KONZERTVolkshaus, 20 UhrHochschulsinfoniekonzertJunge Klassik-Werke von DaeSeobHan, Jean Sibelius und anderenCafé Wagner, 20 Uhr19. Köstritzer Jazzfrühling:Herbert Kramis’GuadalcacinMade in switzerland IVRosenkeller, 21 UhrKonzert 70s Heavy Psychedelic RockHORIZONT (SWE) + BLACK SALVATIONVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGBIZ Jena, Stadtrodaer Str. 1, 16 UhrVorstellung des Berufsbildes PharmakantRosensäle, Fürstengraben 27, 19 Uhr»Das Zisterzienserinnenkloster St. Michaelin Jena«Vortrag von Dr. Elke-Ursel HammerSchillers Gartenhaus, Schillergässchen2, 19:30 UhrSchillers romantische Tragödie»Die Jungfrau von Orleans«Vortrag von Prof. Dr. Tom KindtKunstsammlung im Stadtmuseum,20 UhrKunststück am Donnerstag:Design für Alle!Henry van de Velde als Lebensreformerund DesignerThemenführungZEISS PLANETARIUMKosmische Evolution 10 UhrStar Rock Universe 12:30 UhrUnendlich und Eins 14 Uhr


46 Mai 2013AUSGEHENJembo Park, 15 UhrNautilus-SchlagerpartydieVinoteca, Neugasse 1, 20 UhrMusik mit CanduoF-Haus, 22 UhrProfessorennacht Jena 2013Mein Prof ist ein DJ!Vier Fakultäten der Uni Jena und derFH werden an den Plattentellern für je15-25 Minuten von ihren Profs vertretenund durch ihre Studenten unterstützt.Ein professioneller DJ stehtihnen helfend zur Seite. Die Musik derProfessoren ist selbst ausgewählt. Essind Songs aus ihrer Jugend, zu ihremersten Kuss, zu ihrem Fach passendoder Empfehlungen ihrer Kinder undHiwis. Je zwei Fakultäten buhlen umden goldenen Notenschlüssel. Wer ammeisten Applaus bekommt, gewinntdie begehrte Trophäe.Freitag, 17. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr»Schiwagos Odyssee«Theaterhaus Jena, 20 Uhr«80 über Nacht”Kurz & Klein Kunstbühne, 20 Uhr»Jetzt ham wir den Salat«KONZERTKassablanca, 19 UhrEmergenza-FestivalSemifinale ThüringenF-Haus, 20 UhrLive: Emil Bulls + Lights Finding Ourea +Without WordsMit dem siebten Album der EMIL BULLSin sage und schreibe 16 Jahren Bandgeschichtekann man sicher von einer Ärasprechen. Nur wenige Weggefährten dieserAusrichtung konnten es auf eine soausgedehnte Historie bringen und sicheine dermaßen treue und stetig wachsendeFanbase aufbauen. Unzählige Festivalsund Shows begeisterten sowohlalte als auch neue Fans, nicht umsonst istdie Band bei Konzert-Veranstaltern ungemeinbeliebt, da sie imstande ist, verschiedensteFanlager zu vereinen. Trendskamen und gingen, der Tod der Rockmusikwurde verkündet, die Auferstehunggefeiert die EMIL BULLS gingen unbeeindrucktvon Strömungen ihren Weg undetablierten sich zur Nummer eins desLandes in ihrem Genre, welches nichtmehr einfach nur mit Alternative Rockbezeichnet werden kann.AUSGEHENJembo Park, 19 UhrTanzpartyRosenkeller, 22 UhrParty (DnB,Techno,House)EBL SESSION : Diogenes, Cbra, 12«Kid,PNZR & RagonCafé Wagner, 23 UhrElektro Tekkno KlashVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGSCHOTT Villa, 15 Uhr»Sport bei Schott«Führung durch die AusstellungZEISS PLANETARIUMDer kleine Tag 11 UhrEntdecker des Himmel 12:30 UhrDer Sprung ins All 14 UhrPink Floyd-Reloaded 19:30 UhrStar Rock Universe 21 UhrKINDER & FAMILIEVolkshaus, EAB-Bücherei, 17 Uhr»Vorhang zu«Vorlesen für KinderREGIONThalbürgel, Klosterkirche, 17 UhrVernissage in Gedenken an Horst JährlingUhlstädt, Floßanger Oberkrossen,20 Uhr14. Uhlstädter FlößerfestSamstag, 18. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, Großes Haus, 19:30Uhr»Ein Traumspiel«Theaterhaus Jena, 20 Uhr«80 über Nacht”DNT Weimar, Foyer III, 20 Uhr»Der Menschenfeind«Kurz&Klein Kunstbühne, 20 Uhr»Jetzt ham wir den Salat«Theater Rudolstadt, Schminkkasten,20 Uhr»Der Zauberlehrling und sein Handschuh«KonzertFriedenskirche, 17 UhrMusikalische Vesper mit dem Singkreis»da pacem«AUSGEHENKUBUS, Lobeda-West, 20 UhrSalsa PartyRosenkeller, 20 UhrErasmus Alumni,UFC + Rose laden ein :EUROVISION SONG CONTEST – Votet fürEuer Land!anschl. ESC Party meets NightclubbingCafé Wagner, 21 UhrWagner-Geburtstag!F-Haus, 22 UhrPfingstpartyKassablanca, 23 UhrelektronachtVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGNABU-Infozentrum Leutra 15, 10 +14 UhrOrchideenführungenOptisches Museum, 11:30 UhrRundgang durch die historische Zeiss-Werkstatt 1866Optisches Museum, 15 UhrLichtphänomeneCafé Central, Markt 23, 17 Uhr»Der Meister und Margarita«Szenische Lesung des Romans vonM. BulgakowAls Vorgeschmack auf das Sommertheaterzur KulturArena EröffnungZEISS PLANETARIUMDas kleine 1x1 der Sterne 14 UhrDie Entdeckung des Weltalls 15:30 UhrEingefangene Sterne-live 17 UhrQueen Heaven 19 UhrPink Floyd-Reloaded 21 UhrSONSTIGESJenaer Innenstadt, ab 8 UhrTrödelmarktHaltestelle Ernst-Abbe-Platz,10:30 UhrStadtrundfahrt mit der PartybahnREGIONBas Sulza, Goethe Gartenhaus 2,11 UhrBad Sulzaer WeinfrühlingDornburg, Dornburger Schlösser,14 UhrKostümführungUhlstädt, Floßanger OberkrossenProgramm für Jung und Alt 15 UhrTanzveranstaltung 20:30 UhrKochberg, Liebhabertheater, 17 Uhr»Kleine Welt-große Welt«Renate Hoffmann liest aus ihren FeuilletonsGroßkröbitz, Galerie Plinz, 20 UhrNadine Maria Schmidt & Frühmorgensam Meer spielen Singer/SingwritermusikThalbürgel, Klosterkirche, 20 UhrSinfoniekonzert-Licht verändert Zeit undRaumJoseph Haydn SinfonieDie Tageszeiten Nr. 6-8Sonntag, 19. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, Foyer III, 16 Uhr»Pettersson und Findus und der Hahn imKorb«DNT Weimar, Großes Haus, 19 Uhr»Onkel Wanja«Theater Rudolstadt, Großes Haus,19:30 Uhr»Purpurstaub«Theater Rudolstadt, Schminkkasten,20 UhrGASTSPIEL: »Liebe, Lust und tausendTränen«KONZERTCafé Wagner, 21 UhrLive: Peter PiekPeter Piek (eigentlich Piechaczyk) istein Kuriosum. Geboren 1982 in der damaligenKarl-Marx-Stadt und später inLeipzig sesshaft, ist der Zwei-Meter-Schlaks so etwas wie ein künstlerischesGesamtpaket, ein Allrounder imwahrsten Wortsinn. Pieks malt,schreibt, spielt mehrere Instrumente –und hat sich dabei wohlgemerkt nichtorchestralem Experimental-Jazz verschrieben,sondern straightem Indie-Power-Pop.VORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGNABU-Infozentrum Leutra 15, 10 +14 UhrOrchideenführungenKunstsammlung im Stadtmuseum,15 UhrÖffentliche Führung:»Der ewige Wanderer«-Henry van deVelde in JenaAUSGEHENCafé Lenz, Schenkstr. 21, 10 UhrPfingstbrunch mit MärchenstundeJembo Park, 11:30 UhrPfingstbuffet mit Hüpfburg & StreichelzooLISA,W.-Seelenbinder-Str. 28a, 15 UhrTanzcafé am NachmittagKassablanca, 23 UhrueberschallZEISS PLANETARIUMDer kleine Tag 14 UhrEntdecker des Himmel 15:30 UhrKosmische Dimensionen 17 UhrStar Rock Universe 19 UhrKINDER & FAMILIEIMAGINATA, 10 — 18 UhrStationenpark geöffnetCafé Wagner, 14 UhrKinderkino am Sonntagnachmittag:«Pippi Langstrumpf” (Festival de Colores)REGIONUhlstädt, Floßanger OberkrossenWehrüberfahrt am Saalewehr Uhlstädt14 UhrProgrammTanzveranstaltung 20:30 UhrMontag, 20. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, Großes Haus, 18 Uhr»Rigoletto«Theater Rudolstadt, Großes Haus,19:30 Uhr»Die Schicksalssinfonie«KONZERTVolkshaus, 11 Uhr3. Sinfonie von Johannes BrahmsEs musizieren die Teilnehmer der 18.Orchesterwerkstatt unter der Leitung vonUMD Sebastian KrahnertKassablanca, 20 UhrBring the noise! Live: Ruins (D) + RecklessFight (D) + Desert Beneath The Pavement(D)Café Wagner, 21 UhrLive: Dangers of the Sea (DK)VORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGNABU-Infozentrum Leutra 15, 10 +14 UhrOrchideenführungenZEISS PLANETARIUMKosmische Evolution 11 UhrIm Jahreskreis der Sonne 14 UhrUnendlich und Eins 15:30 UhrKosmische Dimensionen 17 UhrPink Floyd-Reloaded 19 UhrKINDER & FAMILIEIMAGINATA, 10 — 18 UhrStationenpark geöffnetDienstag, 21. MaiKONZERTVolkshaus, 20 Uhr»Urban Priol«Wie im Film. Das neue Kabarettprogramm.Café Wagner, 21 UhrLive: The Dope + River GiantAUSGEHENIrish Pub, 21 UhrLive: Rudi-TuesdayTheaterhaus Jena im Kassablanca,21 UhrFreude schöner GötterfunkenEuro-Dance-LiederabendRosenkeller, 22 UhrNightclubbingVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGDRK Seniorenzentrum, Dammstr. 32,14 Uhr»Die Pfingstgeschichte, Pfingstbräucheund Pfingstrosenanbau im Gleistal«Theatercafé, 21 UhrBjörn Bicker: »Was wir erben«AutorenlesungZEISS PLANETARIUMUnendlich und Eins 11 UhrDer Sprung ins All 12:30 Uhr


Mai 201347Der Regenbogenfisch 14 UhrKosmische Evolution 20 UhrMittwoch, 22. MaiTHEATER&BÜHNETheater Rudolstadt, theater tumult,11 Uhr»Verdeckter Aufschlag«DNT Weimar, Foyer III, 11 Uhr»Wir alle für immer zusammen«KONZERTOrgelnacht in JenaStadtkirche St. Michael, 20 UhrOrgel-KonzertVolkshaus, 21 UhrOrgel-KonzertKatholische Kirche, Wagnergasse 34,22 UhrOrgel-KonzertKonzertKassablanca, 20 Uhrpunkrockkaffee live!Theaterhaus Jena im Kassablanca,21 UhrFreude schöner GötterfunkenEuro-Dance-LiederabendRosenkeller, 21 UhrKonzert (70s Occult Rock)JEX THOTH (USA) + ZERYNTHIAAUSGEHENF-Haus, 22 UhrAll you can danceCafé Wagner, 21 UhrFilmabend: «Headhunters« N, DK, D, 2011(Festival de Colores)VORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGLutherhaus Jena, Hügelstr. 6a,9:30 UhrKultur in Jena-JenaKulturHaus 4 b(EAH Jena), C.-Zeiss-Promenade2, 10 UhrVorführungen der Historischen AutomatendrehereiKunstsammlung im Stadtmuseum,12:30 UhrKunst in der Mittagspause:»Max Klinger. Ein Handschuh, Opus VI,1881, 4. Ausgabe 1898«Eine kurze KunstführungKunstsammlung im Stadtmuseum,15 UhrKunst und Kaffee, Führung und PlaudereiOptisches Museum, 14:30 UhrVon der Camera obscura zur DigitalcameraHörsaal 24 (FSU), Fürstengraben 1,16 UhrSeniorenkolleg, Vortrag»Humanitäre Intervention im Kosovo«Bildungslücke, Anna-Siemsen-Str. 41,19 UhrFaszination Fotografie-»Der Frühling imFoto«Informationsveranstaltung zum HobbyFotografierenSchillers Gartenhaus, Schillergässchen2, 19:30 UhrOpernbesuche in der LiteraturVortrag von Dr. Ariane Ludwig (Weimar)Thalia-Buchhandlung, Leutragraben 1,20:15 UhrMartin Walker: Femme fatale. Der fünfteFall für Bruno, Chef de police”Literarischer Salon- außer Haus Lesung &WeinverkostungZEISS PLANETARIUMDie Entdeckung des Weltalls 11 UhrKosmische Dimensionen 12:30 UhrDas kleine 1x1 der Sterne 14 UhrCirque du Sphere 17 UhrPink Floyd Reloaded 20 UhrREGIONStadtroda, Rathaus, 19:30 UhrBaum des Jahres 2013.Ein Vortrag zum WildapfelDonnerstag, 23. MaiTHEATER & BÜHNEDNT Weimar, e-werk, 10 Uhr»Tschick«Theater Rudolstadt, theater tumult,11 Uhr»Verdeckter Aufschlag«DNT Weimar, Großes Haus, 19:30Uhr«Faust (Margarethe)«Theaterhaus Jena, 20 Uhr»Titus Andronikus-Brief an den Vater«IMAGINATA, 20 Uhr»Die Worte dunkeln nach«Lyrik, Prosa, MusicaVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGMineralogische Sammlung,Sellierstr. 6, 11 UhrFührung durch die SonderausstellungUnterm Markt 7, 07743 Jena, Tel.: 036 41-79 65 59Mo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 10 – 14 UhrStadtwerke Energie Jena-Pößneck,Rudolstädter Str. 39, 15 UhrBerufsorientierung im UnternehmenAusbildung und Karriere in der StadtwerkeGruppe, InfoveranstaltungPhyletisches Museum, 16:30 UhrÖffentliche Führung durch die AusstellungPhyletisches Museum, 18 Uhr»Neue Tiere sind im Land«Vortrag im Rahmen der Ausstellung »BiologischeInvasionen«Nordfriedhof, Blumenladen, 18 UhrWelche Möglichkeiten bietet der Nordfriedhoffür eine Bestattung?Führung mit dem LeiterHörsaal Frauenklinik, Bachstr. 18,19 UhrInformationsabend für werdende ElternKunstsammlung im Stadtmuseum,20 UhrHenry van de Velde als Wegbereiter desBauhausesVORTRAGThalia-Buchhandlung, Leutragraben1, 20:15 Uhr»Killerinstinkt. Serienmördern auf derSpur« — Lesung mit Stephan HarbortKONZERTKassablanca, 20 UhrClip Clap Club präsentiert:Live: Wrongkong + Stereopark DJ TeamVolkshaus, 20 Uhr6. Philharmonisches Konzert B»Exzellente Sinfonik« im Rahmen der Exzelleninitiativeder HfM Franz Liszt WeimardieVinoteca, Neugasse 1, 20 UhrMusik mit 3TAnziehungspunkt2 Sp/35Damen-, Herrenbekleidung & AccessoiresEndlich Frühlingserwachen …… auch für Ihren Kleiderschrank.AUSGEHENJembo Park, 18 UhrAfter-work-Bowling auf der NautilusIMAGINATA, 20 UhrLyrik. Prosa. Musica. Ein musikalisch-literarischerAbend mit Christian Rosenau,Nancy Hünger und Luise Hecht.Café Wagner, 21 UhrWagners Corner- Open StageZEISS PLANETARIUMKosmische Evolution 10:30 UhrDie Entdeckung des Weltalls 12:30 UhrFreitag, 24. MaiTHEATER&BÜHNETheaterhaus Jena, 18 UhrRussische Doppel-Lesung; Mit vielWodka!Bulgakows Meister und MargaritaTheater Rudolstadt, Großes Haus,19:30 Uhr»André Chénier«DNT Weimar, Großes Haus, 19:30Uhr»Ein Wintermärchen«Theater Rudolstadt, Schminkkasten,20 Uhr»Event« Monolog mit John ClancyDNT Weimar, Foyer III, 20 Uhr»Herzog Blaubarts Burg« Premiere!Theaterhaus Jena, 21 Uhr»Tschechows Drei Schwestern«Kurz&Klein Kunstbühne»Jetzt ham wir den Salat«KONZERTCafé Wagner, 21 UhrLive: The Creech + JunostDas Stadtmagazin 07 im Abo.Bestellung unter: leserpost@stadtmagazin07.deDein Stadtmagazin für Jena.Telefon: 036 41-54 34 48 info@stadtmagazin07.de www.stadtmagazin07.de


48 Mai 2013AUSGEHENRosenkeller, 22 UhrJust beat it- Dj Battle!Jenaer Frühlingsmarkt, Marktplatz,20 UhrMerquryThe finest tribute to QueenZEISS PLANETARIUMEntdecker des Himmel 11 UhrDie Entdeckung des Weltalls 12:30 UhrUnser Weltall 15 UhrQueen Heaven 19:30 UhrSoulflight 21 UhrKINDER & FAMILIEVolkshaus, EAB-Bücherei, 17 Uhr»Vorhang zu« — Vorlesen für KinderSamstag, 25. MaiTHEATER & BÜHNETheater Rudolstadt, Großes Haus,19:30 UhrPREMIERE: »Weniger 2«Komödie von Samuel Benchetrit (DeutscheErstaufführung)DNT Weimar, Großes Haus, 19:30Uhr»Ein Traumspiel«DNT Weimar, e-werk, 20 Uhr»Alles ist erleuchtet«Theaterhaus Jena, 20 Uhr»Titus Andronikus-Brief an den Vater«Letzte Vorstellung in dieser Spielzeit!Kurz&Klein Kunstbühne, 20 Uhr»Jetzt ham wir den Salat«KONZERTFriedenskirche, 17 UhrMusikalische Vesper mit dem Trio »Divertimento«Café Wagner, 20 Uhr19. Köstritzer Jazzfrühling:Vesna Pisarovic-with suspicious minds(Songs of Elvis Presley)Kassablanca, 21 UhrIdahot-Konzertabend mit:Karo, Cindy Ciser, Ira Atari, DjsJenaer Frühlingsmarkt, MarktplatzRest of Best 19:30 UhrFeuerwerk 22 UhrAUSGEHENBärensaal Alt-Lobeda, 20 UhrTanzparty von Standard bis LateinTanzhaus Jena, 18 UhrSwingdance-PartyF-Haus, 22 UhrSaturday NightlifeRosenkeller, 22 UhrParty! Hits!VORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGOptisches Museum, 11:30 UhrRundgang durch die historischeZeisswerkstatt 1866SportlicheBrillenMAN SIEHT SICH !Ihr AugenoptikerOberlauengasse 4a · 07743 JenaRomantikerhaus, 15 UhrSalon im Romantikerhaus: »Behalt’ michlieb, ich schreibe Dir bald«Musenmütter im Briefgespräch mit ihrenKindernZEISS PLANETARIUMDie Entdeckung des Weltalls 9:30 UhrKosmische Evolution 11 UhrDer Sprung ins All 12:30 UhrDas kleine 1x1 der Sterne 14 UhrIm Jahreskreis der Sonne 15:30 UhrDer Sprung ins All 17 UhrStar Rock Universe 19 UhrKINDER & FAMILIE4. FAMILIENWANDERTAGSchottplatz, 10 UhrFörderkreis Familienfreundliches Jenae. V.Forst-Sternwarte, 10 UhrSonderveranstaltung, Kuppelführungund Beobachtung der Sonne (beigutem Wetter)KUBUS, Lobeda-West, 11 UhrKinderakademie-Thema »Katzen«REGIONSchkölen, Wasserburg, 11 UhrKunsthandwerkermarktReinstädt, Kemenate, 18 UhrBalfolk-Tanz und Musik unterm SternenhimmelBad Sulza, Toskana Therme, 21 UhrVollmondkonzert mit Alan TorresSonntag, 26. MaiTHEATER & BÜHNETheater Rudolstadt, Großes Haus,15 Uhr»André Chénier«DNT Weimar, Großes Haus, 19 Uhr»Onkel Wanja«DNT Weimar, e-werk, 20 UhrTriband #3: KillerfuchsKonzertVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGKunstsammlung im Stadtmuseum,15 UhrÖffentliche Führung»Der ewige Wanderer«-Henry van deVelde in JenaKONZERTRathaussaal, Markt 1, 11 Uhr9. Kammerkonzert — «Verklärungen”Rathausdiele, Markt 1, 16 UhrKonzert der Akkordeon,-GitarrenundBlockflötenensembles der Musik undKunstschule JenaKirche Kunitz, 17 UhrKirchenkonzertDie Cellisten der Akademischen OrchestervereinigungJenaDie Perle, Weigelstr. 7, 20 Uhr19. Köstritzer Jazzfrühling:shoot the moonNew vocal jazz, Lieder auf JazzAUSGEHENCafé Wagner, 11 UhrWagnerbrunchJenaer Frühlingsmarkt, 14 UhrPräsentation der Tanzhauskinder desTanzhaus Jena auf dem FrühlingsmarktKassablanca, 16 UhrIdahot-ThemennachmittagCafé:ok, 16 UhrFolkcafé mit Tanzworkshop SchwedischeTänze mit dem Tanzhaus JenaCafé Lenz, Schenkstr. 21, 10 — 14 UhrHofgartenbrunch mit MärchenstundeKINDER & FAMILIEKUBUS, Lobeda-West, 10 UhrJanosch-Komm, wir finden einen Schatz!Sternstunden FamilienkinoJembo Park, 11 UhrSonntagsbuffet mit Hüpfburg & StreichelzooStadtteilbüro Lobeda-West, K.-Marx-Allee 28, 14 UhrGroßes Familienfest mit Bühnenprogramm,Mit-mach-Stationenund BastelangebotenGenerationenzentrum Mittendrin,Schenkstr. 21, 10 — 14 UhrKinderakademie: Auf den Rücken derPferdeZEISS PLANETARIUMLars-der kleine Eisbär 10:30 UhrEntdecker des Himmel 15:30 UhrKosmische Evolution 17 UhrCirque du Sphere 19 UhrREGIONTautenburger Forst, Thüringer Landessternwarte,10 — 16 UhrTag der offenen TürReinstädt, Kemenate, 11 UhrReinstädter LandmarktSchkölen, Wasserburg,11 UhrKunsthandwerkermarktKahla, Eiscafé Frozen Dreams, 17 UhrBluesKaffee- Angelina & JC GrimshawMontag, 27. MaiAUSGEHENCafé Wagner, 19 UhrBar-AbendDienstag, 28. MaiTHEATER&BÜHNETheater Rudolstadt, Großes Haus,15 Uhr»André Chénier«DNT Weimar, Foyer III, 20 Uhr»Quartett« Heiner MüllerKONZERTCafé Wagner, 21 UhrLive: This is HeadJenaer Frühlingsmarkt, MarktplatzLive: RusskajaAUSGEHENKassablanca, 21 UhrFilmabend: »Diary of the Dead«(USA 2007)Ein Dokumentarfilm über den Ausbrucheiner Zombieplage, zusammengestückeltaus Youtube-Videos, Nachrichtenbildern- und dem Filmmaterialeiner Studententruppe, die eigentlichnur einen Independent-Horrorfilm drehenwollte, als sie unfreiwillig mittenin den Anfang des Untergangs gerät.Während die Untoten sich über dengesamten Globus ausbreiten und dieStudententruppe versucht, bis zu ihrengut 100 Meilen entfernten Familienund Freunden durchzukommen, beschließtJason, angestachelt von derunvollständigen und vertuschendenBerichterstattung der Massenmedien,die schrecklichen Geschehnisse mitseiner Kamera aufzuzeichnen und onlinezu stellen …Irish Pub, 21 UhrLive: Rudi-TuesdayRosenkeller, 22 UhrRose Kneipenquiz danach NightclubbingZEISS PLANETARIUMUnendlich und Eins 11 UhrKosmische Dimensionen 12:30 UhrEntdecker des Himmel 19:30 UhrMittwoch, 29. MaiTHEATER & BÜHNETheater Rudolstadt, theater tumult,18:30 UhrVORAUFFÜHRUNG: »Nettes Zukunft«Theater Rudolstadt, Großes Haus,19:30 UhrMMM - Was bin ich?Die beliebte Rateshow »Heiteres Beruferaten«DNT Weimar, Foyer III, 20 Uhr»Rhythm & Schiller«Ein BalladenabendTheaterhaus Jena, 20 UhrDer Weg in den Untergrund.Präsentation des Films »Der verloreneSohn: Uwe Böhnhardt – Der Weg in denUntergrund« und DiskussionKONZERTCafé Wagner, 21 UhrFilmabend: »1 UP« (Rotzfrech Cinema)VORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGLutherhaus Jena, Hügelstr. 6a,9:30 UhrInkognito — das unbewusste Eigenlebendes GehirnsVORTRAGOptisches Museum, 14:30 UhrDer künstliche SternenhimmelFührung zur Geschichte des PlanetariumsBIZ Jena, Stadtrodaer Str. 1, 15:30 UhrHotellerie und GastronomieAusbildungs- und KarrieremöglichkeitenHS 1 (Klinikum Lobeda), Erlanger Allee101, 19 Uhr»Unser Magen-Darmtrakt« — JenaerAbendvorlesung der Gesundheits-UniThalia-Buchhandlung, Leutragraben 1,20:15 UhrLesung mit Markus Gleichmann aus seinemBuchREIMAHG Werk »Lachs«AUSGEHENStraßenbahn-Depot, Dornburger Str.17, 13 UhrSommerfest der Apotheke mit Überraschungenfür Gross und KleinKassablanca, 23 Uhrschöne freiheit: Thomas Stieler + JimmiHendrik


Mai 201349Feuer & EisZEISS PLANETARIUMKosmische Evolution 10 UhrDer Regenbogenfisch 11 UhrKosmische Evolution 12:30 UhrStar Rock Universe 20 UhrDonnerstag, 30. MaiTHEATER & BÜHNETheater Rudolstadt, theater tumult,18:30 UhrPremiere: »Nettes Zukunft«DNT Weimar, Foyer III, 20 Uhr»Seymour oder Ich bin nur aus Versehenhier«AUSGEHENZeiss Planetarium, 10 Uhr7. FullDome FestivalJembo Park, 19 UhrVernissage danach SektbowlingKassablanca, 20 UhrPeace please! mit dem Dokumentarfilm«Camp 14-Total Control Zone«Villa Rosenthal, 20 UhrBlack Face. Die Villa. Premiere!Rechercheprojekt von Mass & FieberOSTVORTRAG, LESUNG & FÜHRUNGMineralogische Sammlung, Sellierstr.6, 14 Uhr»Goethe und die Mineralogische Sammlung«FÜHRUNGMobB e.V., Unterm Markt 2, 19:30 UhrDezentral vernetzte und ökologisch verantwortlicheIndustrieproduktion in einerökologisch und sozial resilienten Gesellschaft.Vortrag von Reiner Nebelung (Jena), anschließendDiskussionKONZERTdieVinoteca, Neugasse 1, 20 UhrJazz aus der Schweizmit Manuel EngelJenaer Frühlingsmarkt, Marktplatz,20 UhrLive: HorizontStadtkirche St. Michael, 20 UhrHarlow Chorus (GB)Rosenkeller, 22 UhrANNISOK + OPHELIAS GREAT DAY +LIGHTS FINDING OUREA +KEEP IT FOR TOMORROW + AftershowParty : HoppitronicIrish Pub, 21 UhrTraditional Irish & Folk SessionREGIONThalbürgel, Klosterkirche, 19 UhrChorkonzertSuhler Knabenchor, Knabenchor der JenaerPhilharmonieSAUNA-NACHT31. Mai 201320 bis 1 Uhr• heiße Aufgüsse und kühle Erfrischungen• spektakuläre Feuershow• warme und kalte Speisen• WellaxSea: Hot-Stone-Massagen 10% günstigerGalaxSea Freizeitbad JenaInfoTelefon: 0 36 41-42 92 13Freitag, 31. MaiTHEATER & BÜHNETheater Rudolstadt, Großes Haus,19:30 Uhr»Weniger 2«DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr»Falstaff«Kurz&Klein Kunstbühne, 20 Uhr»Jetzt ham wir den Salat«Theater Rudolstadt, Schminkkasten,20 Uhr»Der Zauberlehrling und sein Handschuh«DNT Weimar, Foyer III, 22:30 Uhr»Herzog Blaubarts Burg«KONZERTStadtkirche St. Michael, 18 UhrJugendorchesterkonzert der Musik- undKunstschule JenaMit dem Jugendorchester Holstebro (DK)Volkshaus, 20 Uhr8. Philharmonisches Konzert Reihe CDas Meer gibt, das Meer nimmtVolksbad, 20 UhrBigband-Tanznacht der Musik- undKunstschule JenaEs musizieren die Bigbands der MusikundKunstschule Jena.Veranstalter: Musik- und KunstschuleJenaAUSGEHENZeiss Planetarium, 10 Uhr7. FullDome FestivalBotanischer Garten, 19 Uhr9. Tropische NachtVilla Rosenthal, 20 UhrBlack Face-Die VillaKassablanca, 22 Uhrboomshakalaka: Umse + Dj LegeresUMSE macht deutschen Rap mit demFeeling der goldenen 90er Jahre, mehr soNative Tongue mäßig, sprich Soul. Aber!Die nostalgische Jammerei von wegen,früher alles besser und ewiges Gestrigtumund so weiter, bleibt aus. Beat undRap sind absolut auf der Höhe unsererZeit, sprich 2013. Vergleichsweise könnteman Dendemann oder Freundeskreis bemühen… Sein aktuelles Album »Wachstum«erschien erst kürzlich bei JakartaRecords. So und best before und nachdem Konzert: Dj Légères, sprich, ohneWorte. Einem feinen Rapabend steht alsonichts im Wege!KINDER & FAMILIEVolkshaus, EAB-Bücherei, 17 Uhr»Vorhang zu« — Vorlesen für KinderSPORTUSV-Sporthalle, Seidelstr. 20a, 18 Uhr28. Horizontale- Rund um JenaVeranstaltungsadressenADRESSEN JENACafé Wagner Jena e. V.Wagnergasse 26Telefon: 036 41-47 21 53www.wagnerverein-jena.deErnst Abbe BüchereiCarl-Zeiß-Platz 15Telefon: 036 41-49 81 52www.stadtbibliothek.jena.deF-HausJohannisplatz 14Telefon: 036 41-55 81 11www.f-haus.deJenaer Philharmonieim Volkshaus JenaCarl-Zeiß-Platz 15Telefon: 036 41-49 81 15www.philharmonie.jena.deKassablanca Gleis1FelsenkellerStr. 13aTelefon: 036 41-28 26 0www.kassablanca.deKulturbahnhof im SaalbahnhofSpitzweidenweg 28Telefon: 0178-479 59 95www.kulturbahnhof.orgKuBuSTheobald-Renner-Straße 1 aTelefon: 036 41-53 16 55www.kubus.jena.deKurz & Klein KunstbühneTeutonengasse 3Telefon: 036 41-22 14 90www.kurz-und-kleinkunst.deOptisches MuseumCarl-Zeiß-Platz 12Telefon: 036 41-44 31 65www.optischesmuseum.deRosenkeller e. V.Johannisstraße 13Telefon: 036 41-93 11 90www.rosenkeller.org| IMPRESSUM |Ricarda-Huch-HausLöbdergraben 7Telefon: 036 41-82 84 86www.ricarda-huch-haus.deTheaterhaus JenaSchillergäßchen 1Telefon: 036 41-88 69 0www.theaterhaus-jena.deVolksbadKnebelstraße 10Telefon: 036 41-49 82 90www.volksbad.jena.deVolkshausCarl-Zeiß-Platz 15Telefon: 036 41-49 81 80www.volkshaus-jena.deVolkshochschule JenaGrietgasse 17 aTelefon: 036 41-49 82 00www.vhs-jena.deVilla RosenthalKahlaische Straße 6Telefon: 036 41-49 82 71www.villa-rosenthal-jena.deGALERIEN UND KUNSTGalerie KunsthofJena e. V.Ballhausgasse 3Telefon: 0178 — 14 56 704www.kunsthof-jena.degalerie pack of patchesLutherstraße 160Telefon: 036 41-54 34 57www.packofpatches.comGalerie eigenSinnWagnergasse 36Telefon: 036 41-42 66 82www.eigensinn.deHotel & Kneipengalerie»Zur Noll«Oberlauengasse 19Telefon: 036 41-59 77 0www.zur-noll.deVerlagFlorian Görmar VerlagAm Planetarium 37, 07743 JenaTelefon: 036 41-54 34 48eMail: info@stadtmagazin07.deInternet: www.stadtmagazin07.deHerausgeber, Eigentümer undverantwortlicher Chefredakteuri.S.d.P. Florian GörmarAm Planetarium 37, 07743 JenaRedaktionAm Planetarium 37, 07743 JenaAutoren dieser Ausgabe (mit Kürzel)Florian Berthold (flb), Dr. Matthias Eichardt(mei), Stefan Haake (sha), Nico Jüngling (njü),Andreas Klossek (akl), Anke Klein (ank), LinaPlank (lip), Michael Stocker (mst), Anna-MariaSchmidt (ams)AnzeigenleitungFlorian Görmar, Telefon: 036 41-54 34 48Anzeigen Ralf Kränert, Tel.: 0177-272 09 97oder schriftlich an die Verlagsadresse.Es gilt die Anzeigenpreisliste vom 01.01.2013.Stadtmagazin 07 ist Mitgliedbei City-Medien Verlagsgesellschaft mbHDruck Lehmann Offsetdruck GmbH,Gutenbergring 39, 22948 NorderstedtKunsthandlungHuber-TreffCharlottenstraße 19Telefon: 036 41-44 28 29www.huber-treff.deStadtmuseum & KunstsammlungJenaMarkt 7Telefon: 036 41-49 82 61www.stadtmuseum.jena.deSalon der KünsteLutherstraße 7Telefon: 036 41-41 00 81ADRESSEN REGIONThüringer LandestheaterRudolstadtAnger 1, 07407 RudolstadtTelefon: 036 72-42 27 66www.theater-rudolstadt.comBühnen der Stadt GeraAmthorstraße 1107545 GeraTelefon: 0365-82 79 0www.tpthueringen.deKultur-und Kongreßzentrum(KuK) GeraSchloßstrasse 107545 GeraTelefon: 0365-619 0www.kuk-gera.deDeutsches Nationaltheater(DNT) WeimarTheaterplatz 299401 WeimarTelefon: 036 43-75 50www.nationaltheaterweimar.deJugend- und Kulturzentrummon amiGoetheplatz 1199423 WeimarTelefon: 036 43-84 77 0www.monami-weimar.deFotos / BildnachweisTitel: Tape Five, Wikipedia, www.skop.comS. 3: Archiv Musik- und Kunstschule Jena, SusannQueißer, Archiv Karl Volkmar Stoy SchuleNicht immer gelingt es, die Rechteinhaber vonFotos zweifelsfrei zu ermitteln. BerechtigteAnspruchs in haber wenden sich bitte an den Verlag.Redaktionelles LektoratJenny BrysBeilagen-HinweisDiese Ausgabe enthält als Sonderbeilage:Empfehlungen des Kinos im SchillerhofAbonnement10 Ausgaben 20,— € incl. Porto im InlandErscheinungsweise zehnmal pro JahrAnzeigen- und Redaktionsschluss14.05.2013 für die Juniausgabe 2013Veranstaltungshinweise werden kostenlos abgedruckt, aber eineGewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommenwerden. Veranstalter, die honorarpflichtige Fotos zurAnkündigung ihres Programms an das Stadtmagazin 07 übergeben,sind für die Forderungen des Urhebers selbst verantwortlich.Für den Inhalt geschalteter Anzeigen wird keine Gewährübernommen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nichtin jedem Fall die Meinung des Herausgebers wieder. Für unverlangteingesandte Manuskripte, Fotos und sonstige Unterlagenkann keine Gewähr übernommen werden. 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50Mai 2013| WIR FRAGEN, JENA ANTWORTET |Was kann man im Kleinen tun, um Dingeim Großen zu verändern?Interviews und Schnappschüsse:Anna-Maria SchmidtFRANZISKA VOGELSANG, 25StudentinEs gibt Menschen, die sind der Meinung, dassman als Einzelperson eh nichts am Weltübeländern kann. Ich finde, dass man zumindestbei sich selbst anfangen und etwas in seinernäheren Umgebung bewegen kann. Als langjährigeVegetarierin setze ich mich besondersmit dem Tierschutz auseinander. Meine Kollegenaus dem Café fau und ich engagierenuns für das Projekt »Happy Kuh«, bei demman für Kühe, die geschlachtet werden sollten,eine Patenschaft übernimmt und ihnendurch einen monatlichen Beitrag ein ruhigesund leidfreies Leben auf der Weide ermöglicht.Dafür verzichten wir alle gern auf unserTrinkgeld und freuen uns, dass es Ronja undihrem Kälbchen gut geht.JENNIFER HARTMANN, 23StudentinIch finde es gut, dass man im Studium dieGelegenheit hat, sich außerhalb des Hörsaalszu engagieren. Ich bin z. B. Mitglied im Umweltreferatder FSU, in dem wir Aktionen organisieren,bei denen wir versuchen, unserUmfeld für ein (umwelt)-bewusstes Lebenzu begeistern. Im Sommer veranstaltetenwir vegane Frühstücke im Glashaus, um zuzeigen, dass rein pflanzliches Leben möglich,lecker und gesund ist. Eine Gelegenheit, denRecyclinggedanken aufzugreifen, bietet der›Kleidertausch‹, der wieder zu den ›Sofatagen‹stattfinden wird. Obwohl dies nurkleine Dinge sind, bin ich davon überzeugt,auch als Einzelne einen Unterschied machenzu können.ELENA SCHOLL, 23StudentinIch denke, dass viele kleine Leute das Gesichtder Welt verändern können. In demBewusstsein und durch meinen christlichenGlauben beeinflusst, engagiere ich mich indem übergemeindlichen Verein »Nehemiateam«in Fürth. Dieses Team unterstütztu. a. das »Home of Blessing« in Thailand, indem Mädchen aus armen Verhältnissen einZuhause und Bildung finden. Auch durchmein Studium der sozialen Arbeit möchte ichmeinen Überzeugungen gerecht werden. Mirliegt vor allem die Arbeit mit Familien miterhöhtem Förderbedarf am Herzen. Hier seheich die Chance, durch gezielte Unterstützungeinzelner Mitglieder das ganze System Familiepositiv zu beeinflussen.PHILIPP DITTRICH, 27Restaurantfachmann und UnternehmensberaterIch möchte eine Stiftung gründen, um die isolierteLebensform der heutigen Gesellschaftaufzubrechen. Dazu strebe ich ein ganzheitlichesLebensprojekt an, um die heutigen technischenund geistigen Möglichkeiten mit demPotenzial einer ursprünglichen Dorfgemeinschaftzu einen — also die Grundlagen in Bereichenwie Landwirtschaft, Ernährung, Bildungund Gesundheit selbstverantwortlich undgemeinschaftlich zu erschaffen bzw. umzusetzenund zu leben. Ich sehe das Projekt alsnächsten Schritt nach dem positiven Ansatzder Hippiebewegung, weil meiner Meinungnach das selbstverantwortliche Handeln fürmehr Anteilnahme und Teilhabe am Lebenwichtig ist.ANTONIA DITTRICH, 52Yogalehrering, Ayurveda-Therapeutin, MutterIm Gedankenansatz meines Sohnes habe ichmich sofort wiedergefunden, ist es doch auchmein Lebensinhalt, Gegensätze zu vereinenund Menschen Impulse zu geben, um Verantwortungfür z. B. ihre Gesundheit und geistigesWohlbefinden selbst zu übernehmen.Das alte Wissen aus der Yogatradition undAyurvedaphilosophie bietet viele Lösungsansätzefür die Probleme des heutigen Lebens.Dies werde ich in das »Perfect-World-Club«-Projekt meines Sohnes einbringen, in dem ichmit meinen Erfahrungen und meiner Lebenseinstellungam gemeinschaftlichen Lebenteilnehme und damit Möglichkeiten schaffe,das sich jeder Mensch individuell frei entfaltenund entwickeln kann.MICHAEL NEUMEISTER,27Hörgeräteakustiker-Geselle, Musiker, PhilosophDie Fragen, mit denen ich mich auseinandersetzesind: Welche Form des menschlichenMiteinanders bringt die Fähigkeiten derEinzelnen zur vollen Entfaltung und schafftes zeitgleich, nur gering invasiv auf einÖkosystem zu wirken? Wie vereint sich derMensch mit der Natur (wieder?) ohne seinheutiges Potential einzubüßen? Welche Größeist verträglich (auch im Sinne eines SozialenVertrages) und wie ist die Befähigungzum selbstverantwortlichen Mitwirken ander Gemeinschaft zu gestalten ohne Machtgefällezu erzeugen? Dabei sollen dieseFragen nicht nur hypothetisch beantwortet,sondern im Zusammenleben in einer »mutierenden«Gemeinschaft erfasst werden.


November

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