Europa ohne Schranken (EOS), Ausgabe 11 ... - (www.atax-ra.de)!

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SA SOMIDOMOFRDIMIDOMOMUSIK&EVENTS„Es gibt Momente im Leben, die vergisst man nicht. Die prägen sich ein – es ist wieein Branding, welches man zulässt, weil es so sein muss“. Diese Aussage machtenübereinstimmend die St. Ingberter Unternehmer Gerlando Giarrizzo und Nico Siggia.Ausgelöst wurde bei ihnen auch ein Sinneswandel als sie ein Dorf in Tansania besuchten,bei dem ein italienischer Padre über 100 Aidskranke Kinder betreut.it welchem Enthusiasmus dieser erkleine Geistliche seit 10 Jahrenunter extremsten Bedingungen enhilft und dabei glücklich ist, konnte nichtspurlos an ihnen vorüber gehen.Padre Salvatore erzählte, dass er im Umkreisder Einzige ist, der ein Fahrzeug besitzt, mitdem er mehrere Stunden Kranke transportierenmuss, bis sie einen Arzt aufsuchenkönnen. Er hat sich daher schon viel medizinischesFachwissen angeeignet, damiter bis hin zu Geburten helfen kann. Dabeistellte er damals fest, wäre es von Vorteil,Als Cinzia Verga und Giacomo Santaluciawenn man ein festes Haus haben könnte.Spontan beschlossen daher die beiden sen sie die Mitglieder des Deutsch Italieni-von dieser privaten Aktion hörten, beschlos-Saarländer zu helfen und eine Kirche zu schen Bildungs- und Kulturinstitut sowiebauen – das erste feste Gebäude in der das EOS-Team von dieser Idee zu begeistern.Region. Zugute kam dabei, dass Gerlando Was ihnen auch gelang. So wurde die IdeeGiarrizzo Architekt ist und ein solches Gebäudekonzipieren kann. Der Handwerker der Hilfe setzen sollte. Gerade das Saarlandgeboren, dass man symbolische Zeichen beiund Allrounder vor Ort ist sowieso Padre als kleines Bundesland könne hier wiederSalvatore.Vorreiter sein. Und als man dann noch feststellte,dass ein Wohnhaus für 500 Eurozu haben ist und ein Kindergarten gerade12.000 Euro kostet, kam man auf die Idee, dasProjekt „Das Saarland baut ein Dorf in Afrika“zu starten.Wenn sich jemand fragen sollte, warumeine Kirche als erstes Bauwerk entsteht,dann kann dies einfach beantwortet werden.Die Kirche steht hier für ein großesGebäude, welches Tagungsstätte, Hospital,Kindergarten, Schule und Gebetshaus ist.Mit der ersten Finanzspritze wurde Baumaterialiengekauft – und ein Smartphone,mit dem Padre Salvatore den Fortgangdes Baus fotografiert oder filmt und nachDeutschland schickt.Begonnen wurde mit dem Bau der Kirche,die man nach den Initiatoren der privatenHilfsaktion St. Ingbert nennen will. Jedesweitere Haus, Kindergarten... bekommtnun, je woher die Spende kommt, einensaarländischen Ortsnamen. So entstehtnach und nach das Saarland als Ort in Tansania.6 7 89101116 17181920 21 22301 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1112 13 14 15 16 1718 19 20 21 2223 24 25 26 27 2829 30MO DI MI DO FR SA SO MO DI MI DOFR SA SO MO DI MI DO FR SA SO MODI MI DO FR SA SO MO DI11SO MO DI MI DO22MI DO FR SA SO MOMittlerweile eilehatman schon über 15.000Euro gesammelt. Die Kirche ist fast fertigund die Fortentwicklung kann man demnächstauf einer eigens errichteten Homepagelive mitverfolgen Im Januar wird eineDelegation des DIBK nach Tansania fahrenum sich über den Fortgang des Projekts zuerkundigen. „Ein schwieriges Unternehmen,denn schließlich muss man nach einemFlug von 12 Stunden noch eine ebensolange Fahrt auf der harten Pritsche einesalten Landrover hinter sich bringen, um anden Ort der Hilfe zu gelangen“ stellt GiacomoSantalucia, Präsident des DIBK fest.Das Schöne an der Aktion ist, dass kein Geldan irgendeinen Geschäftsführer einer Hilfsorganisationoder hauptberuflichen Helferversickert, sondern der gesamte Erlös an dieHilfsbedürftigen geht.Wer aktuell das Projekt „Das Saarland bautein Dorf in Afrika“ unterstützen möchte,kann dies unter dieser Bezeichnung aufdas Konto des DIBK, Kto.Nr. 50014811, BLZ59252046 (Sparkasse Neunkirchen) tun.64 EOS


MUSIK&EVENTSDamit hätte Giacomo Santaluicia, Präsident des Deutsch Italienischen BildungsundKulturinstitut (DIBK) nicht gerechnet. Innerhalb kurzer Zeit war die Benefizveranstaltung„Das Saarland baut ein Dorf in Afrika“ bis auf den letzten Platz ausgebucht.Und über 120 Gäste kamen ins Völklinger Parkhotel der Familie Albrecht.ie Gäste erwartete ein Festbuffet dergehobenen Klasse, bei dem natürlichitalienischen Spezialitäten vertretenwaren. Organisiert wurde die Veranstaltungvon der Vizepräsidentin des DeutschItalienischen Bildungs- und KulturinstitutCinzia Verga, welche sich sehr für das Projekteinsetzt.Ein Highlight des Abends war der italienischeSpitzenstar Francesco Napoli, der an diesemAbend als Weltpremiere sein erstes Weihnachtslied„Christmas in love“ vorstellte.Ebenfalls in seinem Repertoire war sein„Afrikalied“ welches inhaltlich die Menschenauffordert, ihr Herz zu öffnen, umHorizonte zu erschließen. Als weitere musikalischeUntermalung sorgte die Band Californiaund Jeannette Dalia Curta.In eindringlichen Worten stellte GiacomoSantalucia das Afrikaprojekt vor. Er hob dabeihervor, dass es sich hier um eine Aktionhandelt, bei dem man Padre Salvatore ineiner der ärmsten Regionen in Tansania fördere.Hier entstehe ein Dorf, bei dem mandemnächst im Internet den Bau eines jedenHauses live verfolgen könne. Mit dem Bauder Kirche habe man schon begonnen.Wenn man bedenke, dass man mit 500Euro ein Haus bauen könne, sei es mitrelativ geringen finanziellen Mittelnmöglich, etwas zu bewegen. In dieser Regionherrsche Nahrungsmangel, es herrschenkatastrophale hygienische Verhältnisse undkaum jemand habe ein Dach über dem Kopf.Für jedes Haus, für jeden Kindergarten, werdeein saarländischer Ortsname stehen. Sowachse symbolisch ein Dorf namens Saarlandmit saarländischen Ortsnamen an,initiiert vom kleinsten FlächenbundeslandDeutschlands. „Ein Signal geht von hier ausum auch andere Bundesländer zum Mitmachenzu veranlassen“. Übrigens sei der Baueiner Kirche, die auch Hospital, Versammlungsortund mehr ist, schon fast fertig gestellt.Dieser Bau wurde vom St. IngberterArchitekten Gerlando Giarrizzo geplant undzusammen von Nico Siggia finanziert – undheißt St. Ingbert.Staatssekretär Jürgen Lennartz, Leiter derStaatskanzlei, überbrachte in Vertretung derSchirmherrin Ministerpräsidentin AnnegretKramp Karrenbauer, ein Kuvert, gefüllt mitBares, als Anstoß für weitere Projekte. AfrikanischesSprichwort: „Es bedarf eines Dorfeszur Erziehung eines Kindes – Was kanneinem Kind in Tansania Besseres passieren,als in einem saarländischen Dorf aufzuwachsen?“,so Jürgen Lennartz.Werner Zimmer, eine bekannte Größe in derdeutschen Medienlandschaft und ehrenamtlicherSportfunktionär versprach sichnoch einiges einfallen zu lassen, das Projektmit Leben zu füllen.Auch der Chef des Wochenspiegels / DieWoch Helmut Gebauer ließ es sich nichtnehmen mit einem gut gefüllten Kuvertdas Afrika-Projekt des DIBK zu unterstützen.Weitere Informationen gibt es demnächstunter einer eigens eingerichteten Homepage.1 2 3 4 5 6 7 8 9 101112 1314 15 1617 18 1920 21 2223 2425 26 2728 29 30MO DI MI DO FR SA SO MO DI MI DOFR SA SO MO DI MI DO FR SA SO MODI MI DO FR SA SO MO DIZum Projekt Afrika gibt es nun einen Jahreskalender für 2013,dieser ist in einer limitierten Auflage erhältlich:Mehr Infos unter dibk@online.deEOS 65

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