das programm - Africa Festival

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das programm - Africa Festival

Photo: © Theresa RuppertWILLKOMMEN 2008WELCOME IN 200820 Jahre Africa Festival in Würzburg - wenn das kein Grund zum Feiern ist!Was 1989 als kleines Mini-Festival in einem Stadtteilzentrum begann, istnunmehr zum größten Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europageworden. Das Anliegen unseres Festivals, Fremdheit und Vorurteile zuüberwinden und aufeinander zuzugehen, hat sehr viele Menschen erreicht- weit über die Grenzen des Festivals hinaus. Darauf sind wir stolz, wissenaber ganz genau, dass das ohne Sie, unsere Besucher, nie möglich gewordenwäre. Vielen Dank dafür, dass Sie uns über all die Jahre treu gebliebensind. Wir bedanken uns zudem bei allen, die uns in den letzten Jahrenbei der Durchführung des Festivals geholfen haben. Hier alle zu nennen,würde den Rahmen sprengen. Besonderer Dank gilt jedoch dem AuswärtigenAmt und der Stadt Würzburg, die uns auch in finanziell schlechtenZeiten stets unterstützt haben.Seit dem Bestehen des Africa Festivals waren nahezu alle großen Starsder afrikanischen Musikszene zu Gast in Würzburg. In diesem Jahr habenwir eine große Zahl der „Creme de la Creme” eingeladen, um zusammenmit Ihnen und uns den 20. Geburtstag zu feiern. Freuen Sie sich mit unsauf eine außergewöhnliche viertägige Geburtstagsparty.Es erfüllt uns im Rückblick mit großer Freude, dass alle bisherigen 19Festivals friedlich und ohne Zwischenfälle verlaufen sind. Das wünschenwir uns auch für dieses Jahr getreu unserem Motto, das wir einem Songdes südafrikanischen Reggae-Stars Lucky Dube entliehen haben: „DifferentColours, One People”.


Unser Dank gilt auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit großemEinsatz das Festival in ihrer Freizeit vorbereiten und den Mitarbeitern,die während des Festivals für einen reibungslosen Ablauf sorgen.Ein besonderer Gruß in diesem Jahr gilt unserem politischen SchirmherrnBundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und dem musikalischenSchirmherrn Manu Dibango.Wir wünschen Ihnen vier friedliche Tage bei unserem Geburtstagsfest.IhrAfro Project Team20 years of Africa Festival in Würzburg - a reason for celebrating! What beganin 1989 as a mini-festival in a community centre has now become the biggestFestival of African music and culture in Europe. The concern of our festival - toovercome strangeness and prejudices and to approach one another - has reachedmany people far beyond the Festival. We are proud of that, but we knowthat this would not have been possible without you, our visitors. Thank you somuch for having been with us over the years! Moreover, we would like to thankall those who helped us in organising the Festival in the recent years. It wouldgo beyond the scope of this programme to name all of them here. However, specialthanks goes to the Federal Foreign Office and the City of Würzburg. Bothhave always provided support, even when times were financially difficult.Since the Africa Festival started, almost all great stars of the African music scenehave performed in Würzburg. This year, we have invited a great number of the“crème de la crème” to celebrate with you the 20th anniversary of our Festival.You can look forward to an extraordinary four-day birthday party!Looking back, we are very pleased that all 19 former Festivals passed peacefullyand without incident. We hope that this will also be the case this year, accordingto our motto we borrowed from the song of the South African reggae starLucky Dube: “Different Colours, One People”.Our thanks goes to all our staff members, who devote their free time to the preparationand organisation of the festival, and to all staff ensuring that the Festivalwill run smoothly.Special greetings go to our political patron, Federal Foreign Minister Dr. Frank-Walter Steinmeier, and to our musical patron, Manu Dibango.We wish you four peaceful days at our birthday party!YourAfro Project TeamGRUSSWORTGREETINGSVor zehn Jahren war es mir eine Ehre,die Schirmherrschaft für das zehnteAfrica Festival zu übernehmen. Nunhat das Leben mir die Chance gegeben,das 20. Jubiläum des Africa Festivalsmitzuerleben und ich bin daraufsehr stolz, und zwar vor allem auseinem Grund: In diesen bewegten Jahrenhat man unablässig mit dem Fingerauf Afrika gezeigt. Die Organisatorendes Africa Festivals aber habensich dafür entschieden, zu zeigen,dass es in Afrika etwas Besseres gibt:Die Vielfalt der afrikanischen Kultur.Außerdem glaube ich, dass Afrika esauch dadurch schaffen wird, dass essich stärker seiner Kultur bewusstwird und sie in den Vordergrund stellt.Ich hoffe, dass auch dieses 20. Africa Festival wieder neue Talente ansLicht bringt, wie es in den letzten 20 Jahren der Fall war, denn dies ist eineweitere Besonderheit dieses Festivals. Und schließlich hoffe ich, dass dasLeben mir auch die Chance geben wird, das 40. Jubiläum dieses großartigenFestivals mitzuerleben.Es lebe das Africa Festival!Manu DibangoTen years ago I had the honour of acting as the patron of the 10th Africa Festival.Now I am glad that life has given me the opportunity to experience the 20thanniversary of the Africa Festival, and I am very proud of that – especially forone reason: In those eventful years, the finger has incessantly been pointed atAfrica. The organisers of the Africa Festival, however, have decided to show thatthere is something better: the variety of African culture. I believe that Africa canmake it by becoming more aware of its culture, putting a stronger emphasis onit.I hope that this 20th Africa Festival will again launch new talents, as has alwaysbeen the case in the recent 20 years – this is a special characteristic of the AfricaFestival. And finally I hope that life will also give me the opportunity to experiencethe 40th anniversary of this brilliant festival.Long live the Africa Festival!Manu DibangoPhoto: © Bugs Steffen


GRUSSWORTdes Bundesministers des AuswärtigenGREETINGSby the Federal Foreign MinisterAfrika fasziniert jeden von uns! Da trifft es sich, dass uns das Africa Festivalin Würzburg seit 20 Jahren afrikanische Kultur lebendig und lebensfrohnahe bringt. Mitten in Deutschland pulsiert vier Tage lang afrikanischesLebensgefühl. Sehr gerne habe ich die politische Schirmherrschaftfür dieses Festival übernommen. Ist es doch ein besonders gelungenesBeispiel dafür, wie aus einer wunderbaren Idee durch persönliches Engagementund Begeisterung eine Veranstaltung von internationalem Rangwerden kann.Die Partnerschaft mit Afrika gewinnt zu Recht immer mehr an Bedeutung.Wir haben 2007 die deutsche G8- und EU-Ratspräsidentschaft dafürgenutzt, dass Afrika den ihm gebührenden prominenten Platz auf der internationalenTagesordnung erhält. Im Dialog mit unseren afrikanischen Partnernhaben wir einen Aktionsplan vereinbart, der so zentrale Problemebehandelt wie Klimaschutz, Armutsbekämpfung oder wirtschaftliche Entwicklung.Diese Fragen bewegen uns alle, ob wir in Nairobi oder inBamako, in Würzburg oder in Berlin leben.Darüber hinaus werden wir im Kultur- und Bildungsbereich die Zusammenarbeitmit Afrika ausbauen. Kultureller Austausch ist unerlässlich fürmehr Toleranz und Respekt. Wichtiger noch: Er ist der Schlüssel zu gegenseitigemVerständnis. Unsere Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik istdeshalb eine gute Investition in unsere gemeinsame Zukunft. Mit unserenPartnern, darunter das Goethe-Institut, der DAAD und die Deutsche Welle,haben wir die „Aktion Afrika” auf den Weg gebracht.Was heißt das konkret? Wir planen unter anderem die Einrichtung deutscherFachzentren an afrikanischen Universitäten und den Ausbau vonStipendienprogrammen. Wir erreichen damit die Menschen in Afrikaunmittelbar. Wir wollen zudem die Präsenz des Goethe-Instituts ausbauen,Kulturwochen durchführen, Sport und Schüleraustausch fördern. DennKultur lebt vor allem vom lebendigen Austausch, von Menschen, die sicheinbringen, die - wie Sie, liebe Besucherinnen und Besucher - offen sindfür Neues.Ich wünsche Ihnen allen ein mitreißendes Fest und viele neue Erfahrungen.Packen Sie die Gelegenheit beim Schopf, lassen Sie sich fesseln vonafrikanischer Kultur und Musik!All of us are fascinatedby Africa! So I appreciateit very much thatthe Africa Festival inWürzburg has beencelebrating the beautyand vitality of Africanculture for 20 years.For four days, the Africanway of life will bevibrating in the heart ofGermany. Therefore Iwas very pleased toaccept the politicalpatronage of this festival.It is a perfect example how a wonderful idea can turn into an event of internationalsignificance by means of personal commitment and enthusiasm.The partnership with Africa is rightly growing in importance. In 2007, we usedthe German Presidency of the European Union and the G8 for making it possiblethat Africa receives the prominent place on the agenda it deserves. In thedialogue with our African partners, an action plan has been agreed on that dealswith vital problems such as climate protection, the struggle against poverty, oreconomic development. These problems affect us all, regardless of whether welive in Nairobi, Bamako, Würzburg, or Berlin.In addition to that, we are going to expand the cooperation with Africa in thefields of culture and education. Cultural exchange is essential for more toleranceand respect. What is even more important: It is the key to mutual understanding.Our Foreign Culture and Education Policy is therefore a good investment for ourcommon future. Together with our partners, among them the Goethe Institute,the German Academic Exchange Service, the Deutsche Welle (Germanyʼs internationalbroadcasting service with radio and television programmes), we havestarted the “Aktion Afrika”.What does that mean precisely? We are planning the establishment of specialGerman Studies Centres at African universities and the further development ofscholarship programmes. So we can immediately reach the people in Africa.Moreover, we want to extend the presence of the Goethe Institute, organise GermanCultural Weeks, promote sports and students exchange programmes. Cultureis all about the vivid exchange of people getting involved, of people who are- like you, dear visitors - open for new experiences.I wish you a sweeping festival with many new experiences. Seize the opportunityand let yourself be captivated by African culture and music!Dr. Frank-Walter SteinmeierBundesminister des AuswärtigenDr. Frank-Walter SteinmeierFederal Foreign Minister


des Batuque auf seine Gitarre. Der Batuque ist ein besonderer Rhythmusder Insel Santiago, der von den afrikanischen Sklaven auf die Inselgebracht wurde. Tchekas Lieder haben ihre Wurzeln tief in der Traditionder Kapverden und klingen doch wie aus dem Hier und Jetzt.Tcheka, the young talented composer, guitarist, and singer pursues his ownmusical path. He combines the batuque rhythm with sweet guitar lines. Batuqueis a special rhythm of Santiago Island and was brought there by African slaves.Though deeply rooted in Cape Verdean tradition, Tchekaʼs songs neverthelesssound like the here and now.LES TAMBOURS DE BRAZZATHE DRUMS OF BRAZZADie offene Bühne des 20. Africa Festivals startet mit einem außergewöhnlichenund kraftvollen Percussionskonzert. Die Tambours de Brazza ausKongo sind Virtuosen der unterschiedlichsten Trommeln und des Tanzes.Ausgehend von den traditionellen Rhythmen der verschiedenen Ethniendes Kongos integrieren sie in ihrer Musik auch Elemente von Rap undReggae. Das Resultat ist eine dynamische und spektakuläre Show! InDeutschland traten sie zum ersten Mal auf dem 9. Africa Festival auf.The Open Stage of the 20th Africa Festival starts with an extraordinary andpowerful percussion concert. The Tambours de Brazza are virtuosos of numerousdrums and of dancing. Starting from the traditional rhythms of the differentethnic groups of the Congo, the also include rap and reggae elements into theirmusic. The result is a dynamic andspectacular show! They had theirfirst appearance on stage in Germanyat the 9th Africa Festival.TCHEKAMODERN BATUQUEFROM CAPE VERDEDer junge talentierte Komponist,Gitarrist und Sänger hateinen ganz eigenen musikalischenWeg eingeschlagen. Virtuosüberträgt er die RhythmenDIELY MOUSSA KOUYATÉMOST TALENTED GUITARIST FROM GUINEAFEAT. MAMANI KEITADer Gitarrist Diely Moussa Kouyaté stammt aus Guinea. Er begann seineKarriere in Bamako, zuerst als Balafonspieler, dann als Gitarrist. Im Laufeder Jahre machte er sich einen Namen als einer der talentiertesten GitarristenWestafrikas. Mit der Rail Band von Bamako, Mory Kante und SalifKeita nahm er verschiedene CDs auf. Auf seiner eigenen CD „Le Temps"(Universal Jazz 2008) singt u. a. Salif Keita und die Sängerin Mamani Keita,die er nach Würzburg mitbringen wird.The guitarist Diely Moussa Kouyaté is from Guinea. He started his career inBamako, first as a balafone player, then as a guitarist. Through the years, hehas gained a reputation as one of the most talented guitarists of West Africa. Herecorded various CDs with the Rail Band of Bamako, Mory Kante,and Salif Keita. On his own CD “Le Temps” (Universal Jazz 2008),there are also pieces sung by Salif Keita and the singer MamaniKeita, who is accompanying him to Würzburg.


LOKUA KANZAMUSICAL POET FROMTHE REPUBLIC OF CONGOSPECIAL GUESTMALEIKA LOKUADer Sänger und Gitarrist Pascal Lokua Kanzastammt aus Zaire. Nach seinem Studium amKinshasa Music Conservatory siedelte er nachParis über und studierte dort Jazz. Ab 1991spielte er bei der Soul Makossa Gang von ManuDibango. Sein Debütalbum erschien 1994 undwurde bei den African Music Awards als BestAfrican Album ausgezeichnet. Zum ersten Malbegeisterte er 1995 das Publikum des AfricaFestivals mit seinen poetischen und sanftenBalladen. Auch als Produzent ist er wegen seinesausgeprägten musikalischen Gefühls beivielen afrikanischen Künstlern gefragt.The singer and guitarist Pascal Lokua Kanza is fromZaire. After studying at the Kinshasa Music Conservatoryhe went to study jazz in Paris. From 1991, heplayed with Manu Dibango's Soul Makossa Gang.His first album was published in 1994 and he tookhome the Best African Album at the African MusicAwards. In 1995, he entertained the audience of theAfrica Festival with his poetic and softballads for the first time. He is also ingreat demand as a producer of manyAfrican artists because of his greatfeeling for music.Photo: © Bugs Steffen


MANU DIBANGOLION OF AFRICASPECIAL GUESTKLAUS DOLDINGERDer Saxofonist und Multiinstrumentalist ManuDibango gehört zu den bedeutendsten Musikern, dieAfrika hervorgebracht hat. 1972 veröffentlichte ManuDibango sein Album „Soul Makossa", das aus einerMischung aus afrikanischer Musik, Soul und Funkbestand und ihn besonders in der nordamerikanischenSoul-Szene zu einem Star werden ließ. Anlässlichseines 71. Geburtstages gab Manu Dibango imOktober 2004 im Barbican Centre in London ein Konzertmit seiner Maraboutik Big Band, die er auch zuseinem Auftritt beim Africa Festival mitbringen wirdund mit der er in Deutschland noch nie zu Gast war.Mit dieser Formation spielt Dibango seinen treibendenMakossa und interpretiert zudem noch ein paarStandards wie den Gershwin-Klassiker „Summertime".The saxophonist and multi-instrumentalist Manu Dibangois one of the most important musicians of African origin.In 1972, he published his album "Soul Makossa", whichcontained a mixture of African music, soul, and funk. Itmade him a star, especially in the North American soulscene. On the occasion of his 71st birthday in October2004, he gave a concert with his Maraboutik Big Band inthe Barbican Centre in London. This band has not performedin Germany so far and will for the first time appearon stage here at the Africa Festival. Dibango and thisband will be playing Makossa's funky dance sound. Theywill also be performing some standards such as theGershwin classic "Summertime". Moreover,the versatile musician has just published aCD as a tribute to New Orleans, the birthplaceof jazz.


ADAMAYALOMBAAFRO POPFROM BAMAKOWith “Mali Twist”, the singer and guitarist Boubacar Traore had a top-selling hitin Mali before his career was interrupted for a long time after the death of hisdearly loved wife. Now the musician, who won the Africa Festival Award, is backwith his magical and melancholy Mali blues, carrying us off to the vastness ofthe desert.Photo: © Yvonnick Jolly2003 spielte Adama Yalomba,damals noch völlig unbekannt,zum ersten Mal auf dem AfricaFestival. Es war jedoch baldklar, dass seine Stimme undsein dynamisches Gitarrenspielihn bald zu internationaler Anerkennungverhelfen würden.Adama sucht immer wiederneue musikalische Begegnungen,um seine Musik zu bereichern.Auf seiner neuen CD„Kasa" (Metis 2008) sind international bekannte Stars wie der KoraspielerToumani Diabate und die Sängerin Rokia Traore zu hören.In 2003, Adama Yalomba, still completely unknown then, played at the AfricaFestival for he first time. It quickly became clear, however, that his voice and hisdynamic guitar playing would soon make him renowned throughout the world.Adama is always in search of new musical encounters to enrich his music. Onhis new CD “Kasa” (Metis 2008), international stars such as the kora player ToumaniDiabate and the singer Rokia Traore can be heard.BOUBACARTRAORÉMALI BLUESDer Sänger und Gitarrist BoubacarTraoré hatte mit „MaliTwist" vor vielen Jahren einengroßen Hit in Mali, ehe seineKarriere nach dem Tod seinergeliebten Frau eine langjährigeUnterbrechung fand. Jetzt istder mit dem Africa FestivalAward ausgezeichnete Musikermit seinem magischen undmelancholischen Mali Blueswieder zurück und entführt unsin die Weiten der Wüste.Photo: © Theresa RuppertVIEUX FARKA TOURÉMALI BLUES OF THE 21ST CENTURYDer Sohn des legendären Ali Farka Touré ist dabei, in die Fußstapfen seinesVaters zu treten. Der Einfluss Ali Farkas ist unüberhörbar, doch fügtder Gitarrist und Sänger dem traditionellen Mali Blues viele moderneFacetten hinzu und führt so die Musik seines Vaters eigenständig ins 21.Jahrhundert. Auf zwei Songs seiner Debüt-CD sind die letzten AufnahmenAli Farkas zu hören.The son of legendary Ali Farka Toure is about to follow in his fatherʼs footsteps.Ali Farkaʼs influence is unmistakable. However, the guitarist and singer addsmany modern facets to traditional Mali blues, thus leading his fatherʼsmusic into the 21st century in a very independent way. In twosongs of his debut CD Ali Farkaʼs last recordings can be heard.


HABIB KOITÉ& BAMADAMALI MAGICHabib Koité gastierte schon als „No Name" beim 8. Africa Festival. Damalsverzauberte er sein Publikum mit einem magischen Konzert. In der Zwischenzeitist der Sänger und Gitarrist weltweit ein viel umjubelter Star.Beim Online Voting des Festivals kam er mit Angelique Kidjo auf den drittenPlatz. Seine einmalige Gitarrentechnik orientiert sich an afrikanischenInstrumenten wie Kora und Ngoni. Mit seiner Band Bamada webt er mitInstrumenten wie Balafon, Talking Drum und Kalebasse einen dichten undrhythmischen Klangteppich, auf dem sich seine wunderbare Stimme entfaltenkann.Still an unknown artist then, Habib Koité already appeared many years ago atthe 8th Africa Festival. He enchanted his audience with a magical concert. In themeantime, the singer and guitarist has become a popular star throughout theworld. In the Africa Festival's online voting, he came in third place, together withAngelique Kidjo. His unique guitar technique is derived from African instrumentssuch as kora and ngoni. With his band Bamada, he creates denseand rhythmic soundscapes on instruments such as the balafon,the talking drum, and the calebasse. Here, his wonderful voice canfully unfold.


YOUSSOUN'DOURTHE GOLDENVOICE OF SENEGALSPECIAL GUESTJULIA SARRYoussou N'Dour ist ganz unbestrittender afrikanische Superstar schlechthin.Das zeigt sich auch im Voting der Besucherdes Africa Festivals, die ihn aufPlatz eins wählten. In seiner HeimatSenegal genießt er die allergrößte Verehrung.Er ist aber nicht nur zu Hause einStar, weltweit genießt er großes Ansehenals engagierter Kämpfer für die RechteAfrikas und im Kampf um Frieden, Freiheitund Demokratie. Musikalisch führtseine neue CD in den Norden Senegals,wo er seinen musikalischen Wurzelnnachspürt. Mit seinem neuen Album„Rokku Mi Rokka", was so viel wie„Geben und Nehmen" bedeutet, gibt erder westlichen Welt Einblick in denUrsprung seiner Musik. Zu dem Konzertin Würzburg hat Youssou N'Dour dieSängerin Julia Sarr als „Special Guest"eingeladen.Photo: © WarnerYoussou N'Dour is undoubtedly the Africansuperstar. This can also be seen in thevoting of the visitors of the Africa Festival -he came in number one. In his home countrySenegal he is adored. However, he is notonly a star at home but also enjoys a goodreputation as a committed fighter for therights of Africa and for peace, freedom, anddemocracy. His new CD is about the northof Senegal, where he traces his musicalroots. His new album "Rokku Mi Rokka" -which means "Giving and Taking" - providesinsight into the origin of his music. YoussouN'Dour has invited the singer Julia Sarr tobe his concert's performing specialguest at the Africa Festival inWürzburg.


Die Novellas sind Brüder undSchwestern aus einer sehrtalentierten Musikerfamilieaus Maputo, Mosambik. Inihrer Musik verbinden siePop, Jazz, Reggae, Sambaund Afro Beat zu einer spannnendenMischung. Neco, der Sänger und Songschreiber der Band meintdazu: „Am besten beschreibt man das, was wir machen mit universalerMusik. Sie wendet sich an das Herz und kann damit von jedem, in jederSprache verstanden werden.”The Novellas are brothers and sisters from a very talented musiciansʼ familyfrom Maputo, Mozambique. Their music combines pop, jazz, reggae, samba,and Afro-beat to an exciting mixture. Neco, the singer and songwriter of theband, says: “The best description of what we do is universal music. It appealsto peopleʼs emotions and can therefore be understood by everybody, in everylanguage.”COMPAGNIE SOKANTRADITIONAL MUSIC FROM BURKINA FASODie fünf Trommler aus Burkina Faso spielen auf Djembe, Dumdum undBalafon die Rhythmen und Lieder aus ihrer Heimat zwischen Tradition undModerne. In bunten Kostümen sorgen zwei akrobatische Tänzerinnendafür, dass auch für das Auge einiges geboten wird.Maintaining a balance between tradition and modernity, the five drummers fromBurkina Faso play the rhythms of their country on the djembe drum, the dumdum,and the balafone. Twoacrobatic dancers wearingcolourful costumes are a treatfor the eyes, too!NECONOVELLASUNIVERSAL MUSICFROMMOZAMBIQUEPhoto: © Joke SchotTOUMASTTUAROCK FROM NIGERMoussa Ag Keyna, der musikalische Kopf von Toumast, war als Jugendlicherein Soldat im Freiheitskampf der Tuareg. Als er spürte, dass derbewaffnete Kampf nicht zur Einheit führt, tauschte er das Gewehr gegeneine Gitarre. 1990 gründete er seine Band Toumast („Identität”). Die Musikvon Toumast ist eine Mischung traditioneller Gesänge der Nomadenvölkerder Sahara mit E-Gitarre-Riffs aus Rock und Blues, die man als „Tuarock"bezeichnen könnte.As a child, Moussa Ag Keyna, the music head of Toumast, was a soldier in theTuareg fight for freedom. When he noticed that the armed fight would not leadto unity, he changed his gun for a guitar. In 1990, he founded his band Toumast(“Identity”). The music of Toumast is a mixture of traditional songs ofthe nomadic people of the Sahara and electric guitar riffs from rockand blues, which might be called “Tuarock”.Photo: © Lisa Roze


MPHO& UVIMBASOUTH AFRICA'SNEW VOICEDie charismatische Sängerin MphoMotheane kommt aus dem TownshipGuguletu in Kapstadt. Mit ihrer siebenköpfigenBand Uvimba macht sie eineFusion aus klassischem südafrikanischenTownship-Jive und Afro-Jazz. Diese treibendeTanzmusik wird auch dem Publikumin Würzburg in die Beine gehen. Mit ihrerkraftvollen Stimme erinnert Mpho an diejunge Miriam Makeba. In Südafrika wird siedeshalb nicht zu Unrecht als eine ihrerlegitimen Nachfolgerinnen gehandelt.Mpho und ihre Band sind der großeGeheimtipp des diesjährigen Africa Festivals.Man sollte sie sich nicht entgehenlassen! Mpho und Uvimba spielen zumersten Mal in Deutschland.Photo: © S. GordonThe charismatic singer Mpho Motheane isfrom the township of Guguletu in Cape Town.With her seven-strong band, she presents afusion of classic South African township jiveand Afro-jazz. This rhythmic music will alsomake the audience in Würzburg dance.Mpho's powerful voice reminds of the youngMiriam Makeba. In South Africa, she is thereforerightly considered as one of her legitimatesuccessors. Mpho and her band are the greatinsider tip of this year's AfricaFestival - not to be missed! Mphoand Uvimba will be performing inGermany for the first time.


ANGELIQUEKIDJOWORLD MUSICFROM BENINSPECIAL GUEST ASASchon im Jahre 1992 begeisterte diepowervolle Sängerin aus Benin, damalsnoch völlig unbekannt, die Zuschauerdes 4. Africa Festivals. Inzwischenbesuchte sie das Africa Festival zu dreiweiteren Konzerten, so dass man denVerlauf ihrer Weltkarriere in Würzburgbestens verfolgen konnte. Mit ihrerhochenergetischen Bühnenshow risssie die Zuhörer jedes Mal im wahrstenSinne des Wortes von den Sitzen. IhreMusik hat unterschiedliche Einflüssewie Blues, Jazz und afro-karibischeKlänge, ohne dabei die afrikanischenWurzeln zu verlieren. Auf ihrer aktuellenCD „Djin Djin" spielt sie mit Weltstarswie Carlos Santana und Ziggy Marleyzusammen.Photo: © Joshua JordanIn 1992, Angelique Kido, the powerful singerfrom Benin, was still completelyunknown. Nevertheless, she already enthusedthe audience of the 4th Africa Festival.Meanwhile, she appeared on the AfricaFestival in three further concerts so that thedevelopment of her world career couldeasily be observed in Würzburg. Hersweeping and highly energetic stage showsreally knocked the socks off the audience.Her music is influenced by blues, jazz, andAfro-Caribbean sounds without losing itsAfrican roots. On her latest CD "Djin Djin"she performs together withworld-famous stars such asCarlos Santana and ZiggyMarley.


CD veröffentlicht hat, wird sie bereits mit Stars wie Erykah Badu oder IndiaArie verglichen. Mit ihrer Musik will sie vor allem die positive Seite Afrikasaufzeigen. Asa („Ascha” ausgesprochen) und ihr Nigerian Soul sind einweiterer Geheimtipp des Jubiläums-Festivals.LEO’S DENHOME GROWN REGGAEDie zehn Musiker aus Würzburg haben sich dem Rootsreggae verschrieben.Tighte Drum and Bass Riddims, afrikanische Percussion und fetteBläsersätze sorgen für einen powervollen Sound. In ihren Texten, aufDeutsch und Englisch, sprechen sie soziale und spirituelle Themen ausdem lokalen und globalen Umfeld an. In wechselnder Besetzung bestehtdie Band seit 1992. Sie werden erstmals Stücke aus ihrer 2008 erscheinendenCD „Trodding thru time & space” vorstellen.Ten musicians from Würzburg are dedicated to roots reggae. Tight Drum andBass Riddims, African percussions, and fat brass provide a powerful sound. Intheir texts, written in English and German, they deal with social and spiritualtopics at a range of levels from local to global. The band has been existing since1992, with different line-ups.They will for the first timepresent pieces from their CD“Trodding thru time &space”, which is going to bepublished in 2008.ASANIGERIAN SOULDie junge Sängerin undGitarristin aus Nigeriasteht am Start einer großenKarriere. Obwohl siegerade einmal eine einzigePhoto: © Benoit Peverelli Photo: © Joachim VeehAsa, the young singer and guitarist from Nigeria, is at the beginning of a greatcareer. Although she has only published one single CD so far, she is alreadybeing compared to stars like Erykah Badu or India Arie. Her music mainlyintends to show the positive sides of Africa. Asa (pronounced ʻAshaʼ) and herNigerian soul are a secret tip of our jubilee festival.NOSLIWGERMAN REGGAE AND DANCEHALLMit einer Kombination von Rootsreggae und Dancehall hat sich der afrodeutscheSänger Nosliw in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Erbeweist, dass Reggae mit sozialkritischen Texten auf Deutsch nicht nurfunktionieren, sondern auch noch gut sein kann! Live wird er von Natty Flowund der Band Magnetics unterstützt. Es darf getanzt werden!With a combination of roots reggae and dancehall, the Afro-German singer Nosliwhas gained a reputation in recent years. He proves that reggae does not onlywork with socially critical texts in German but that it can even be reallygood! His live act will be supported by Natty Flow and the bandMagnetics. You are invited to dance!


Photo: © AlexanderHUGH MASEKELAJAZZ PIONEER FROM SOUTH AFRICADer Trompeter und Sänger aus Johannesburg ist einer der wichtigstenMusiker des afrikanischen Jazz. Der Musiker, der im nächsten Jahr seinen70. Geburtstag feiern kann, spielte schon mit Gesangsstars wie MiriamMakeba und Nina Simone und mit Jazzgrößen wie Miles Davis und JohnColtrane. 1961 musste der entschiedene Kämpfer gegen das System derApartheid seine Heimat verlassen und kehrte am Ende der Apartheid wiedernach Johannesburg zurück. Zuletzt veröffentlichte er 2006 eine hervorragendeDoppel-CD, die ein Konzert im Market Theatre in Johannesburgdokumentiert. Südafrikanischer Township-Jazz vom Feinsten!Hugh Masekela, the trumpeter and singer from Johannesburg, is one of the mostimportant musicians of African jazz. The artist, who will celebrate his 70th birthdaynext year, already played together with star singers such as Miriam Makebaand Nina Simone and jazz stars such as Miles Davis and John Coltrane. In 1961,the determined fighter against apartheid had to leave his home country andreturned to Johannesburg after the end of apartheid. In 2006, hepublished a brilliant CD recording of a concert in the Market Theatrein Johannesburg. South African township jazz at its best!


ALPHABLONDYREGGAE STAR NO. 1SPECIAL GUEST BILALAlpha Blondy ist nach dem Tod seinessüdafrikanischen Kollegen Lucky Dubedie unumstrittene Nummer eins der afrikanischenReggae-Szene. Auch beimAfrica Festival begeisterte er schonmehrmals mit seinen fulminanten Bühnenshows,was dazu führte, dass er imOnline Voting der Besucher auf Platzzwei gewählt wurde. Der charismatischeSänger von der Elfenbeinküste ist nebenTiken Jah Fakoly der politisch engagiertesteProphet des Reggaes. Soeben istseine neue CD „Jah Victory" erschienen,auf der er Rootsreggae der Güteklasse1a präsentiert. Alpha Blondy wird dieSongs dieser neuen Platte live in Würzburgpräsentieren.After the death of his South African colleagueLucky Dube, Alpha Blondy is undoubtedlyAfrica's number one reggae star. Healso performed several times at the AfricaFestival, entertaining numerous enthusiasticspectators with his spectacular stageshows. Therefore he was voted number twoin the visitors' online voting. Apart fromTiken Jah Fakoly, the charismatic singerfrom Ivory Coast is one most committedpolitical prophets of reggae. His new CD"Jah Victory" has just been published, presentingfirst quality roots reggae.Alphy Blondy will be performingsongs from his newalbum in Würzburg.


Lady DJ Tania, Photo: © Bugs SteffenDJ Hi John Shafarai, Photo: © Thomas DornHAVANA CLUB DJ-CULTURE LATE NIGHTIm Havana Club dreht sich viel um kubanischen Rum, karibische Musikund Lebensfreude. Tagsüber lädt der Club mit gepflegter Atmosphäre ein,sich bei einer Tasse Kaffee zu unterhalten und auszuruhen. Am späterenAbend verwandelt er sich in eine Disco-Bar (Chambinzky Würzburg), in derdie verschiedensten kubanischen Rumsorten und Cocktails zu heißerMusik probiert werden können. Die zwei DJs von Daladala Soundz bringenam Donnerstag aktuelle afrikanische Musik-Vibes auf das Festival. Songsund Sounds aus den Daladala Minibussen in Dar Es Salaam, ausgewählteTunes von den Danfo Fahrern aus Lagos oder den Car Rapid aus Dakar.Straßenmusik aus der heißen urbanen Musikszene von Afrika wie Bongoflavaaus Tanzania, Reggae und Dancehall aus Uganda, Hip- und Reglifeaus Ghana, Kwaito aus Südafrika. Lady DJ Tania aus Curacao legt Freitag,Samstag und Sonntag wieder karibische Musik vom Feinsten wie Son,Salsa und Merengue auf.Das weitere Late Night Programm findet im Restaurationszelt statt. Einlangjähriger Bekannter im Restaurationszelt ist DJ Hi John aus Kingston,Jamaika. An drei Abenden (Donnerstag, Samstag und Sonntag) wird er beiseinen Reggae-Parties für heiße Stimmung sorgen. Am Freitag gehörendie Mischpulte den DJs von Daladala Soundz.Havana Club is much about Cuban rum, cigars, Caribbean music, and groove.By day, the Clubʼs cultivated atmosphere invites its visitors to relax and have agood time with a cup of coffee. Later at night, it turns into a disco bar (ChambinzkyWürzburg), where various Cuban cocktails and brands of rum can betasted while hot rhythms are being played. This year, the two DJs of DaladalaSoundz bring current African music vibes to the Festival: “Songs on heavy rotation”from the minibuses in Dar Es Salaam, well-chosen tunes from the DanfoDrivers from Lagos or the Car Rapid from Dakar. Street music from the hot urbanscene of Africa such as bongo flava from Tanzania, reggaeand dancehall from Uganda, hiplife and reglife from Ghana,and kwaito from South Africa (Thursday). Lady DJ Tania fromCuracao will again play Caribbean music at its best such asson, salsa, and merengue (Friday, Saturday, and Sunday).The rest of the late-night programme takes place in the restauranttent, where DJ Hi John from Kingston (Jamaica) will be anold acquaintance. On three evenings (Thursday, Saturday, andFriday), he will heat up the audience of his reggae parties. OnFriday, the DJs of Daladala Soundz are going to work with themixers.


PODIUMSDISKUSSIONENPANEL DISCUSSIONSAuch in diesem Jahr wird es auf dem Africa Festival wieder Podiumsdiskussionengeben. Das Festival macht damit deutlich, dass es sich auchwichtigen politischen Themen nicht verschließen will.Am Samstag sind Yehia Ag Mohamed Ali (nationaler Koordinator desProgramms Mali-Nord), Nouhou Maiga aus Niafunké, Kalil Touré (der Bürgermeistervon Dire) und Aliou Maouloud aus Kessou zu Gast im HavanaClub. Angefragt ist noch Prof. Dr. Mamadou Diawara, Universität Frankfurt.Unter dem Thema „Das Programm Mali-Nord (GTZ/KfW) - ein Beispiel fürdie Überwindung von Armut und Konflikten in Afrika. Mitarbeiter des Programmsberichten aus Mali“ werden die Experten über dieses erfolgreicheProjekt der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) aus ersterHand informieren. Es ist 15 Jahre her, dass die deutsche BundesregierungMali substantielle Hilfe zur Überwindung der Tuareg-Rebellion zugesagthat. Die Rebellion entstand damals, weil auf Grund einer langen Dürreperiodedie Herden der Tuareg-Nomanden starben und zugesagte Hilfslieferungennicht ankamen. Im Frühsommer 1993 begann deshalb die GTZ undKfW das Programm Mali-Nord zu konzipieren. Die Diskussionsleitung hatder Journalist Andreas Jungbauer von der Main Post.Am Sonntag heißt das Thema: „Afrikas langer Weg zu Wahrheit undGerechtigkeit - die Arbeit der südafrikanischen Wahrheitsfindungskommissionund der Internationalen Strafgerichtshöfe der UN”. Der FriedensnobelpreisträgerErzbischof Desmond Tutu hat zwei Mitarbeiter seiner„Truth and Reconciliation Commission” nach Würzburg ge schickt. ReverendBongani Finca und Hlengiwe Mkize werden über ihre jahrelangeArbeit in dieser wichtigen Kommission berichten, die den Weg zum Friedenin Südafrika geebnet hat. Bongani ist Leiter der unabhängigen Wahlkommissionin Südafrika, Hlengiwe Mkize ist Botschafterin Südafrikas inden Niederlanden. Die Richterin Fatoumata Dembele Diarra ist von denafrikanischen Staaten in den Internationalen Gerichtshof der UN gewähltworden und wird über ihre Erfahrungen berichten. Angefragt ist Lee GacugiaMuthoga (Kenia), Richter am Internationalen Strafgerichtshof der UNfür Ruanda. Die Diskussion wird von dem bekannten TAZ-Journalisten undAfrikaexperten Dominic Johnson geleitet.Die Podiumsdiskussionen finden jeweils um 11.00 Uhr im Havana Clubstatt. Die Podiumsdiskussionen werden durch die freundliche Unterstützungder Bundeszentrale für politische Bildung ermöglicht.There will again be panel discussions at this yearʼs Africa Festival. Thus, ourFestival points out that it does not want to avoid important political subjects.On Saturday, Yehia Ag Mohamed Ali (the national coordinator of the MaliNorth Programme), Nouhou Maiga from Niafunké, Kalil Touré (the mayor of Dire)and Aliou Maouloud from Kessou are the guests in the Havana Club. Under thetitle ”The Programme Mali North – An Example of Overcoming Poverty and Conflictsin Africa. Staff Members of the Programme report from Mali” experts willprovide first-hand information on this successful project of the German AgencyYehia Ag Mohamed Ali, coordinator of the Mali North Programme (l.)for Technical Cooperation (GTZ). 15 years ago, the German Federal Governmentpromised substantial help for overcoming the Tuareg rebellion. The rebellionwas caused because aid deliveries that had been promised did not arrive.Due to a long, catastrophic drought the livestock of the Tuareg nomads had died.In early summer 1993, GTZ and the German agency Credit Office for Reconstruction(KfW) therefore began to plan the Mali North Programme. The discussionis led by Andreas Jungbauer, a journalist working for the local newspaper“Main Post”.On Sunday, the topic is “The Truth and Reconciliation Commission in SouthAfrica – The Work of the Truth and Reconciliation Commission and of the InternationalCriminal Courts of the UN”. Nobel Peace Prize winner Archbishop DesmondTutu is going to send two staff members of his “Truth and ReconciliationCommission” to Würzburg. Reverend Bongani Finca and Hlengiwe Mkize will bereporting about their long work in this important commission that has paved theway for peace in South Africa. Bongani is the head of the Independent ElectoralCommission of South Africa. Hlengiwe Mkize is the South African Ambassadorto the Netherlands. Judge Fatoumata Dembele Diarra was elected to theInternational Criminal Court by the African states and will be reporting on herexperiences. The discussion is led by the well-known journalist and Africa expertDominic Johnson, who works for the renowned German weekly “TAZ”.All panel discussions take place at 11:00 a.m. in the Havana Club. We are gratefulto the Federal Agency for Civic Education (Bundeszentrale fürpolitische Bildung) for their financial support which made the paneldiscussions possible.


“Retour à Gorée” (Boubacar Joseph Ndiaye & Youssou NʼDour)“Mandela - Son of Africa, Father of Nation”Photo: © Jürgen SchadebergFILM PROGRAMMEDONNERSTAG:21.00 15. Africa Festival (Volker Hensel), 45 Min.22.00 Retour à Gorée (Pierre Yves Borgeaud), 109 Min.FREITAG:21.00 Desert Blues - eine musikalische Reise ins Herz von Mali(Michel Jaffrennou), 60 Min.22.00 Frieden für die Wüstenkrieger, Mali-Nord Projekt, 30 Min.23.00 A visit to Ali Farka Toure (Marc Hurax), 60 Min.SAMSTAG:21.00 Drum - Wahrheit um jeden Preis (Zola Maseko), 95 Min.22.30 Mandela - Son of Africa, Father of Nation (Jonathan Demme),90 Min.SONNTAG:21.00 1.000.000 Kondome für Südafrika (Niels Bohlbrinker), 35 Min.21.45 Patrice - raw & uncut (Patrice Bart-Williams), 50 Min.15. AFRICA FESTIVAL in Würzburg. Volker Hensel vom BayerischenRundfunk drehte im Jahr 2003 das 45-minütige Werk über das Africa Festivalund blickt dabei auch zurück auf die Festival-Geschichte. Entstandenist der Film in Kooperation mit Afro Project und dem BR-Studio in Würzburg.Die Dokumentation ist Hensels erster längerer Film. Zu sehen sindu. a. Ausschnitte aus den Auftritten von Oliver Mtukudzi aus Zimbabwe,Salif Keita aus Mali und Alpha Blondy von der Elfenbeinküste.RETOUR À GORÉE („Zurück nach Gorée”). Der Film zeigt die langeReise des Sängers Youssou NʼDour auf den Spuren der schwarzen Sklavenund ihrer Musik in Amerika - dem Gospel und Jazz. Dieses musikalischeRoadmovie führt von Gorée, der senegalesischen Insel des Sklavenhandels,nach Atlanta, New Orleans und New York und zeigt spannendemusikalische Begegnungen. Ziel dabei ist, die Urenkel der Sklaven mitihrer Musik „Zurück nach Gorée” zu bringen um dort ein gemeinsamesKonzert zu machen - als Hommage an die Opfer der Sklaverei.DESERT BLUES lädt den Zuschauer ein zu einer einmaligen Reise indas Herz von Mali - zwischen der Sahara und dem Fluss Niger, zwischenDokumentation und Fiktion. Dieser Film führt in die musikalische Welt vonHabib Koité, Afel Bocoum und der Tuareg-Gruppe Tartit und zeigt dabei diemagische Seite von Mali. Alle im Film gezeigten Musikgruppen sind schonauf dem Africa Festival aufgetreten.FRIEDEN FÜR DIE WÜSTENKRIEGER - deutsche Hilfe beim Wiederaufbauvon Nord-Mali. Der Film zeigt die Arbeit des bilateralen ProgrammesMali-Nord. Das Ziel dieses erfolgreichen Projektes war, den sozialen undökonomischen Stabilisierungsprozess in den von der Tuareg-Rebellionbetroffenen Regionen zu unterstützen und den Frieden zwischen denunterschiedlichen Volksgruppen wieder herzustellen. Der Film ist unterder Regie von Hilde Stadler entstanden und wurde 1998 vom BayerischenRundfunk erstmals ausgestrahlt.A VISIT TO ALI FARKA TOURÉ. Dieser Film besucht den legendärenSänger und Gitaristen Ali Farka Touré in Niafunké, einem Dorf am Ufer desNigerflusses. Er zeigt ihn bei seiner täglichen Arbeit, wie er nach demGetreide und den Wasserpumpen schaut und wie er seine Rolle und Verantwortlichkeitals eine wichtige Persönlichkeit der Region erfüllt. Musikund musikalische Begegnungen sind ein wichtiger Teil dieses Dokumen-


MANDELA - SON OF AFRICA, FATHER OF NATION. Dieser Dokumentarfilmzeigt die Geschichte Nelson Mandelas von seinen ersten Jahren biszu seiner Wahl als Südafrikas erster schwarzer Präsident. Geboren 1918 inder Transkei und traditionell erzogen als Sohn eines Chiefs macht er seinenWeg zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten des neuen Südafrikas.Er steht für die Überwindung der Apartheid auf friedlichem Wege. Der Filmist vor allem durch die vielen historischen Aufnahmen und Interviewssehenswert und vor allem sehr lehrreich.“Desert Blues. A Musical Journey Into the Heart of Mali”tarfilms. Das Festival zeigt den Film als Hommage an den 2006 verstorbenenMusiker, der einer Einladung zum 17. Africa Festival leider nicht mehrfolgen konnte.DRUM - WAHRHEIT UM JEDEN PREIS. Der schwarze Journalist HenryNxumalo arbeitet in den 50er Jahren beim Lifestyle-Magazin „Drum” alsReporter und verbringt seine Nächte mit Alkohol und Jazz-Musik in denillegalen Clubs im vibrierenden Stadtteil Sophiatown, Johannesburg. Dochdie Ungerechtigkeit des Apartheidregimes treiben ihn immer häufigerdazu, auch politische Themen aufzugreifen. Zusammen mit dem deutschenFotografen Jürgen Schadeberg recherchiert er unter schwierigstenBedingungen und unter Einsatz seines Lebens. Als die beiden Journalisteneine politische Verschwörung aufdecken, geraten sie in höchsteLebensgefahr. Nach einer wahren Geschichte!1.000.000 KONDOME FÜR SÜDAFRIKA. Niels Bohlbrinker verfolgte imJahr 2006 den Weg von einer Million Kondome, die das Africa Festivalgemeinsam mit dem Würzburger Modelabel s.Oliver nach Südafrika an dieAnti-Aids-Initiative „Steps for the Future” schickte. Die Dokumentationzeigt die lange Reise vom Hersteller in Erfurt nach Kapstadt und gibt eineneinfühlsamen Einblick in die Arbeit der Anti-Aids-Aktivisten.PATRICE - RAW AND UNCUT begleitet den Auftritt des talentierten afrodeutschenMusikers Patrice und seiner Shashamani Band im PariserMusikclub Zenith im Jahre 2006. Der Film zeigt neben verschiedenen Konzertmitschnittenauch Interviews mit der Band und Patrice, eine Reisenach Sierra Leone, dem Heimatland des Vaters sowie sein Elternhaus inKerpen. Die Konzerte von Patrice begeisterten vor allem die jugendlichenBesucher des Festivals - jetzt können sie auch einen Einblick in dieGeschichte seines Lebens bekommen.THURSDAY:9:00 p.m. 15th Africa Festival (Volker Hensel), 45 min.10:00 p.m. Retour à Gorée (Pierre Yves Borgeaud), 109 min.FRIDAY:9:00 p.m. Desert Blues - A Musical Journey Into the Heart of Mali (MichelJaffrennou), 60 min.10:00 p.m. Peace for the Desert Warriors (Mali North Project), 30 min.11:00 p.m. A Visit to Ali Farka Touré (Marc Hurax), 60 min.SATURDAY:9:00 p.m. Drum - Truth at Any Cost (Zola Maseko), 95 min.10:30 p.m. Mandela - Son of Africa, Father of Nation (Jonathan Demme), 90 min.SUNDAY:9:00 p.m. 1.000.000 Condoms for Southern Africa (Niels Bohlbrinker), 35 min.9:45 p.m. Patrice - Raw & Uncut (Patrice Bart-Williams), 50 min.15TH AFRICA FESTIVAL in Würzburg. In 2003, Volker Hensel from BayerischerRundfunk (Bavarian Broadcasting Company) made the 45-minute film,looking back on the history of the Festival. The film was a cooperation betweenAfro Project and the studio of the Bavarian Broadcasting Company in Würzburg.It is Henselʼs first documentary, showing extracts from the performances of OliverMtukudzi from Zimbabwe, Salif Keita from Mali, and Alpha Blondy from IvoryCoast.“Desert Blues. A Musical Journey Into the Heart of Mali”RETOUR À GORÉE (“Return to Gorée”). This film shows the long journey ofthe singer Youssou NʼDour following the trail of black slaves and their music inAmerica - gospel and jazz. This musical road movie leads from Gorée, the Sene-


galese island of slave trade, to Atlanta, New Orleans, and New York, showingexciting musical encounters. It is the movieʼs aim to regroup the great-grandchildrenof slaves and their music for a common concert in Gorée - as anhomage to the victims of slavery.DESERT BLUES invites the audience to a unique journey into the heart ofMali, between the Sahara and the river Niger, between documentary and fiction.The film leads us into the musical world of Habib Koité, Afel Bocoum, and theTuareg group Tartit, showing the magic side of Mali. All music groups shown inthe film have already performed at the Africa Festival.PEACE FOR THE DESERT WARRIORS – German Help for Reconstructionin Mali. This film presents the work of the bilateral Mali North Programme. Thissuccessful programme aimed at supporting the social and economic stabilisationprocess in the regions affected by the Tuareg rebellion and at restoringpeace between the different ethnic groups. The film was directed by Hilde Stadlerand was first broadcast in 1998 by the Bavarian Broadcasting Company.A VISIT TO ALI FARKA TOURÉ. This film visits the legendary singer andguitarist Ali Farka Touré in Niafunké, a village on the banks of the river Niger,where he goes about his daily business, checking crops and water pumps, andfulfilling his role and responsibilities as an important local figure. Music is an integralpart of this encounter. The Festival presents this documentary as anhomage to the musician, who died in 2006 and was not able to follow up on ourinvitation to attend the 17th Africa Festival.DRUM - TRUTH AT ANY COST. In the 1950s, the black journalist HenryNxumalo works as a reporter for the lifestyle magazine “Drum” and spends hisnights with alcohol and jazz music in illegal clubs in the vibrant Johannesburgquarter of Sophiatown, Johannesburg. However, the injustice of the apartheidregime increasingly makes him deal with political topics. With the German photographerJürgen Schadeberg, he investigates a variety of stories under mostdifficult conditions, endangering his life. When the two journalists reveal a politicalconspiracy, they are in mortal danger. Based on a true story!“Patrice - Raw and Uncut”PATRICE - RAW & UNCUT accompanies the talented Afro-German musicianand his Shashamani Band to the Parisian music club Zenith in 2006. Thefilm shows live broadcasts of concerts, interviews with the band and Patrice, ajourney to Sierra Leone, his fatherʼs home country, and his parentsʼ house inKerpen/Germany. Patriceʼs concerts mainly enthused the Africa Festivalʼs youngvisitors - now they can also get an insight into the story of his life.UNIVERSITÄTSZELTUNIVERSITY TENTPhoto: © Bugs SteffenMANDELA - SON OF AFRICA, FATHER OF NATION. This documentaryshows Nelson Mandelaʼs story from his first years until his election as South Africaʼsfirst black president. Born in 1918 in Transkei and traditionally educated asthe son of a chief, he made his way to one of the most important personalitiesof the new South Africa. He is the embodiment of overcoming apartheid in apeaceful way. The film is well worth seeing and very instructive due to its greatnumber of historic scenes and interviews.1.000.000 CONDOMS FOR SOUTH AFRICA. In 2006, Niels Bohlbrinkerpursued the journey of one million condoms which the Africa Festival and thefashion company s.Oliver from Würzburg sent to South Africa to the anti-AIDSinitiative “Steps for the Future”. The documentary shows the long journey fromthe condom manufacturer in Erfurt (Thuringia) to Cape Town, giving a sensitiveinsight into the work of the anti-AIDS activists.Dr. Abiy Yenesew (Kenia)


Erstmals ist in diesem Jahr auch die Universität Würzburgmit einem eigenen Zelt auf dem Africa Festival vertreten.Würzburger Forscher pflegen seit vielen Jahrenfruchtbare wissenschaftliche Kooperationen mit Partnernaus zwölf afrikanischen Ländern. Schwerpunkteder gemeinsamen Forschung sind Geografie, Ökologie,Arzneistoffentwicklung und Tropenmedizin. Aus Anlassdes Festivals hat die Universität afrikanische Kooperationspartnereingeladen, die gemeinsam mit den Würzburger Forschern ihreArbeiten und ihre Ziele in dem Universitätszelt vorstellen. Ergänzt wirddies durch eine Podiumsdiskussion von Forschern des WürzburgerAfrika-Kreises mit ihren afrikanischen Partnern im Cinemaxx (am 24. Maium 14.00 Uhr). Im Anschluss wird ein afrikanischer Spielfilm gezeigt (derTitel stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest). Zusätzlich gibt es eineVortragsreihe mit dem Titel „Afrika - Probleme, Potentiale, Perspektiven"im Toscana-Saal der Residenz (2. Mai, 9. Mai, 13. Juni, 27. Juni jeweils um19.30 Uhr).This year, the University of Würzburg will for the first time take part in the AfricaFestival with its own tent. Researchers from Würzburg have been maintainingproductive scientific cooperations with partners from twelve African countries formany years. Focal points of the common research areas are ecology, drug development,and tropical medicine. On the occasion of the Festival, the Universityhas invited African cooperation partners to present their work and their targetswith the researchers from Würzburg in the university tent. This will be complementedby a panel discussion of researchers from the Würzburg Africa Circleand their African partners in the Cinemaxx cinema (24 May, 2:00 p.m.). Subsequently,an African film will be shown (the title was not certain at the time of theeditorial deadline). In addition to that, there will be a series of lectures with thetitle “Africa – Problems, Potentials, Perspectives” in the Toscana Room of theResidence (2 May, 9 May, 13 June, 27 June, 7:30 p.m.)Prof. Eduard Linsenmair and Dr. Souleymane Konaté with their team.


ADESA, Photo: © Norbert SchwarzottCHILDREN’SPROGRAMMEDas Kinderprogramm ist ein fester Bestandteil des Africa Festivals. Auchin diesem Jahr wird es wieder in einem Zirkuszelt stattfinden, damit unserejüngsten Besucher ihren eigenen Bereich haben und bei Regen, der unsaber hoffentlich erspart bleibt, geschützt sind.Der Autor und Musiker Ibrahima Ndiaye aus Senegal versteht es einzigartig,sein junges Publikum mit einer Mischung aus traditioneller Erzählkunst,Pantomime, Percussion, Tanz und Gesang zu begeistern. Die afrikanischeClownshow Adesa aus Ghana bringt die Kinder mit atemberaubendenAkrobatik-Kunststücken zum Staunen. Adesa sind schon beimersten Africa Festival aufgetreten und sie feiern mit uns das Jubiläum. Siewerden deshalb ein „Best off” von 20 Jahren Kidshows zeigen .Auch dieses Jahr ist außerhalb des Kinderzeltes für Raum und Beschäftigungfür Kinder jeden Alters gesorgt: „Karibuni Watoto - Willkommen Kinder!”- so heißt der abgeschlossene Kinderbereich, in dem Möglichkeitenzum Spielen, Toben, Malen & Schminken fernab vom Festival-Rummelgeboten wird. Der Blechspielzeugbauer Alfred Ouoba aus Burkina Fasowird täglich um 12.00 Uhr und um 16.00 Uhr einen Workshop für einebegrenzte Anzahl Kinder anbieten. Die Eltern finden im zugehörigen BiergartenGelegenheit in entspannter Atmosphäre auch ihre Kleinsten imAuge zu behalten.The childrenʼs programme is an integral part of the Africa Festival. This year, ittakes again place in a circus tent, so that our young visitors have their own areaand are protected (just in case it rains). Ibrahima Ndiaye, an author and a singerfrom Senegal, perfectly knows how to enthuse his young audience with amixture of traditional storytelling, pantomime, percussion, dancing, and singing.The African clown show Adesa from Ghana amazes children by breathtakingacrobatic feats. Adesa already performed at the first Africa Festival, so they celebratethe anniversary with us this year. Therefore they will be presenting a “Bestof” 20 years of kidsʼ shows. Outside the childrenʼs tent, there are also a lot ofactivities for children of any age. “Karibuni Watoto - Welcome Children!” - that isthe motto of the enclosed childrenʼs area, where the little ones can play, romp,paint, and paint their faces off the beaten festival track. Tin toy maker AlfredOuoba from Burkina Faso offers a work shop for a limited numberof children from 12:00 p.m. till 4:00 p.m. every day. In the relaxedatmosphere of our adjacent beer garden, parents have the opportunityto keep an eye on their little ones.


BLACK AND WHITE FIFTIES IN SOUTH AFRICAPHOTO EXHIBITION BY JÜRGEN SCHADEBERGSeine Fotos haben ihn zumbedeutendsten Chronisten derApartheid-Ära gemacht. Als derheute 76-jährige Fotograf JürgenSchadeberg 1950 aus dem imZweiten Weltkrieg zerstörten Berlinnach Johannesburg in Südafrikakam, erlebte er die sich verschärfendeTrennung zwischenschwarzer und weißer Bevölkerung.Er war einer der ersten weißenFotografen, der die LebensundArbeitsbedingungen derSchwarzen dokumentierte. Erwurde zu einem der wichtigstenChronisten der Unterdrückungund des Befreiungskampfes. DieAusstellung „Black and White Fiftiesin South Africa”, die vom 9.Mai bis 29. Juni 2008 im Museumim Kulturspeicher zu sehen ist,zeigt etwa 100 Bilder aus dieserSchaffensphase von Schadeberg.Der Besucher begegnet hier denjugendlichen Musikern wie MiriamMakeba oder Hugh Masekela, findetaber auch ausdrucksstarkePorträts von Persönlichkeiten wieNelson Mandela. Bei Vorlage derAfrica Festival-Eintrittskarte er -hal ten die Besucher einen ermäßigtenEintritt von 2,50 €.His photographs made him the mostimportant annalist of the apartheidera. Today, photographer JürgenSchadeberg is 76 years old. In 1950,he came from Berlin, which hadbeen destroyed in World War II, toJohannesburg in South Africa, where he witnessed the increasing black-whitesegregation. He was among the first white photographers to document the livingand working conditions of the black population and became one of the mostimportant chroniclers of oppression and the struggle for freedom. The exhibition“Black and White Fifties in South Africa”, to be seen from 9th May until 29th June2008 in the Museum “Kulturspeicher” in Würzburg, presents about 100 picturesfrom this creative period of Schadeberg. The visitor can see young musicianssuch as Miriam Makeba or Hugh Masekela, or expressive portraits of prominentfigures like Nelson Mandela. When showing their Africa Festival admission tickets,visitors pay a reduced price of € 2.50 for admission.Photo: courtesy Galerie Seippel/Johannesburg


Photo: © Norbert SchwarzottDAS AFRICA FESTIVAL IM PRESSEFOTOTHE AFRICA FESTIVAL AND PRESS PHOTOGRAPHY19 Jahre Africa Festival haben auch ihre Resonanz in den WürzburgerTageszeitungen gefunden. Die Fotografen Hans Heer, Theresa Ruppert,Norbert Schwarzott und Thomas Obermeier haben das Festival Jahr fürJahr in ausdrucksstarken Bildern in Main Post und Volksblatt dokumentiert.Eine Auswahl ihrer besten Fotografien werden im Jubiläumsjahr ineiner dreiteiligen Ausstellung in der Stadtbücherei, der Burse im Studentenwerkund in der Buchhandlung Hugendubel großformatig präsentiert.Die Ausstellung ist vom 2. April bis 31. Mai zu sehen. Der Eintritt istkostenlos.19 years of Africa Festival have also been met with response in the local pressof Würzburg. The photographers Hans Heer, Theresa Ruppert, NorbertSchwarzott, and Thomas Obermeier made expressive pictures of the Festivalfor the local newspapers “Main Post” and “Volksblatt”. In the jubilee year, aselection of their best photographs (in large size) is presented in a threepartexhibition in the public library (“Stadtbücherei”), in the dining hall“Burse” in the Studentenwerk, and in the bookshop Hugendubel.The exhibition runs from 2nd April until 31st May. The admission isfree.


DIE PREISTRÄGER DESAFRICA FESTIVALAWARDSTHE AWARD WINNERS OF THE AFRICA FESTIVALDas Africa Festival verleiht jedes Jahr den Africa Festival Award (AFA) anMusiker und Künstler, die sich durch ihr außergewöhnliches Talent auszeichnen.Darüber hinaus wird der Award an Institutionen oder Personenverliehen, die sich in besonderer Weise für Afrika engagieren. Der Awardwird während der offiziellen Eröffnung des Festivals verliehen.Der Preis wurde erstmalig 2001 an die senegalesische MusikgruppeDaara-J verliehen. Die Rapper Lord Alaji Man, Faada Freddy und NʼDongoD beeindrucken durch ihr musikalisches Talent und ihre dynamischen Auftritte.Der Africa Festival Award 2002 ging an den Sänger Seydu aus SierraLeone für sein Album „Diamond Tears”. Er hat das Album den Kindern seinerHeimat gewidmet, die Opfer des Diamantenkrieges wurden. Den zweitenPreis bekam die senegalesische Modedesignerin Oumou Sy für ihreaußergewöhnlichen Kreationen und ihr Engagement für Mode und Designin Afrika.2003 erhielt der Fotograf Jean Marc Durou den Africa Festival Award fürseine brillianten Fotografien der Sahara und der Tuaregs. Es ist auch derAutor von verschiedene Büchern, die sich mit der Saharawüste auseinandersetzen. Einen weiteren Preis bekamen die Mitarbeiter der Tuareg-Organisation „Efes” für die Organisation des außergewöhnlichen „Festivalsin der Wüste” im Norden von Mali.Der Anti-Aids-Initiative „Steps for the Future” aus Kapstadt wurde 2004der Africa Festival Award für ihr großes Engagement bei der Aidspräventionin Südafrika verliehen. Ein weiterer Preis ging an Miriam Makeba ausSüdafrika. Sie wurde für ihr musikalisches Werk, aber vor allem für ihrEngagement gegen die Apartheid in Südafrika ausgezeichnet. Den drittenPreis bekamen sieben Mitarbeiter des Mali-Nord Programms der Gesellschaftfür technische Zusammenarbeit GTZ für ihr Engagement beimKampf gegen den Hunger und ihr Ringen für den Frieden in Mali.Den ersten Preis 2005 erhielt der außergewöhnliche Sänger und GitarristBoubacar Traoré aus Mali für sein musikalisches Lebenswerk. SeineLieder sind seit der Unabhängigkeit in den 60er Jahren in Mali bekannt.Der zweite Preis ging an Thabiso Motsusi und Moalosi Thabane aus Südafrika.Die beiden aidsinfizierten Jugendliche haben sich, trotz ihrer Krankheit,für die Aidsaufklärung ihres Landes eingesetzt. Der dritte Preis wurdeden Mitgliedern des gemeinnützigen Vereins Afro Projekt überreicht. Sieorganisieren jedes Jahr in ihrer Freizeit das Internationale Africa Festivalin Würzburg.2006 wurde Angelique Kidjo aus Benin - eine Sängerin mit einer unübertroffenenStimme und einer herausragenden Bühnenpräsenz - für ihre tollenKonzerte in Würzburg mit einem Award ausgezeichnet. Seit 1994 istLokua Kanza dem Africa Festival eng verbunden - als Ansager und exzellenterMusiker, der mit seiner wunderbaren Stimme immer wieder Menschenverzaubert. Als Dank bekam er 2006 einen Festival Award überreicht.Manu Dibango ist einer der Pioniere, die die Musik Afrikas in alleWelt getragen haben. Sein Markenzeichen ist der „Soul Makossa”. Für seinmusikalisches Lebenswerk erhielt er den Award im Jahr 2006. Ebenfalls2006 wurde für seine langjährige Unterstützung des Africa Festivals derfrühere Afrika-Beauftragte der Bundesregierung und ehemalige Botschafterin verschiedenen afrikanischen Ländern Harald Ganns geehrt.Beim Africa Festival 2007 wurde der deutsch-nigerianische Sänger undMusiker Ade Bantu mit dem Festival Award ausgezeichnet. Damit wurdesein großer Einsatz im Kampf gegen den täglichen Rassismus in Deutschlandgewürdigt.Daara-J Seydu Jean Marc DurouOumou Sy“Steps for the future”Thabiso Motsusi, Moalosi ThabanePhotos: © Bugs Steffen


“Mali North Programme”Miriam Makeba Boubacar Traoré Lokua Kanza Angelique KidjoPhotos: © Bugs SteffenEach year, the Africa Festival honours musicians and artists distinguishing themselvesthrough their special talents with the Africa Festival Award (AFA). Moreover,the prize is given to institutions or persons that stand up for Africa in a particularway. The prize is awarded in the course of the Festivalʼs official openingevent.In 2001, the prize was awarded for the first time - to the Senegalese musicband Daara-J. The rappers Lord Alaji Man, Faada Freddy, and NʼDongo D movetheir audiences by their musical talents and their dynamic performances.The 2002 Africa Festival Award went to the singer Seydu from Sierra Leonefor his album “Diamond Tears”. He devoted this album to the children of hiscountry who had fallen victim to the “Diamond War” from 1991 to 1995. Thesecond prize was awarded to the Senegalese fashion designer Oumou Sy forher exceptional creations and her commitment to African fashion.In 2003, the photographer Jean Marc Durou was honoured with the AfricaFestival Award for his brilliant photographs of the Sahara and the Tuaregs. Heis also the author of various books dealing with the Sahara desert. A further prizewent to the staff members of the Tuareg organisation Efes from Mali for the organisationof the exceptional “Festival in the Desert” in the north of Mali.South Africa. Although infected with HIV, these two youths are involved in Aidsinformation and prevention in their country. The third prize was awarded to themembers of the non-profit association “Afro Project”. For 17 years, the staffmembers have been volunteering their time for the Africa Festival in Würzburg.In 2006, one of the Africa Festival Awards was given to Angélique Kidjo fromBenin, a singer who entertained thousands of enthusiastic spectators with herunsurpassed voice and her spectacular performances in Würzburg. LokuaKanza has had close ties with the Africa Festival since 1994 - as a presenterand as an excellent musician, who always enthrals his audience with his wonderfulvoice. As a reward for that, he was honoured with a Festival Award in2006. Manu Dibango is one of the pioneers who made Africaʼs music popularthroughout the world. “Soul Makossa” is his hallmark. In 2006, he was honoredwith a Festival Award for his lifetime achievement. In the same year, HaraldGanns, former German Ambassador to several African countries and the Germangovernmentʼs former Africa representative, was honoured with a FestivalAward for his long-time support of the Africa Festival.At the Africa Festival 2007, the German-Nigerian singer and musician AdeBantu was honored with the Festival Award. So his great commitment to the fightagainst everyday racism in Germany was appreciated.In 2004, the Africa Festival Award was awarded to the anti-Aids initiative“Steps for the Future” from Cape Town, honouring the groupʼs enormous commitmentto HIV prevention in South Africa. A further award went to MiriamMakeba from South Africa. She was not only awarded the prize for her outstandingvoice and her great musical career but also for her commitment againstapartheid in South Africa. The third prize was awarded to seven staff membersof the “Mali North Programme” of the German Agency for Technical Cooperation(GTZ) for their commitment against hunger and for peace.In 2005, the first prize went to the outstanding singer and guitarist BoubacarTraoré. He received the prize as a lifetime achievement award for his music. Hissongs have been popular since Mali gained its independence from France in theearly 60s. The second prize went to Thabiso Motsusi and Moalosi Thabane fromManu Dibango Harald Ganns Ade BantuPhotos: © Bugs Steffen


Photo: © Bugs SteffenPhoto: © Bugs SteffenNACHRUFOBITUARIESDas Africa Festival trauertThe Africa Festival In MourningDer Reggae-Star Lucky Dube aus Südafrika war nicht nur in den Jahren1995, 1998 und 2004 zu mitreißenden Konzerten auf dem Africa Festival zuGast. Er lieh uns auch mit seinem Song „Different Colours, One People”ein Festival-Motto für unsere Anti-Rassismus-Aktivitäten. Viel zu jungwurde Lucky Dube im Alter von nur 43 Jahren am 18. Oktober 2007 vonGangstern auf offener Straße in Johannesburg erschossen. Wir und vieleunserer Besucher werden Lucky Dube nicht vergessen.Mit den Worten „See you next time” beendete Andy Palacio, der Star derGarifuna-Musik des kleinen mittelamerikanischen Landes Belize, seinKonzert auf der Offenen Bühne beim 19. Africa Festival. Zu diesem Wiedersehenkann es nun leider nicht mehr kommen. Am Start einer großenKarriere verstarb der sympathische Musiker im Januar 2008 an einemHerzinfarkt. Andy Palacio wurde nur 47 Jahre alt. Wir hätten ihn gernenoch einmal wieder gesehen.Unsere Anteilnahme gilt den Familien und Angehörigen von Lucky Dubeund Andy Palacio. Rest in Peace.Reggae star Lucky Dube from South Africa gave great concerts at the AfricaFestival in the years 1995, 1998, and 2004. His song “Different Colours, OnePeople” provided a festival motto for our anti-racism activists. On 18th October2007, 43-year-old Lucky Dube was murdered by gangsters in Johannesburg infront of his children. We and many of our visitors will never forget Lucky Dube.Andy Palacio, the star of Garifuna music of the small Central American country,Belize, finished his open stage concert at the 19th Africa Festival with the words,“See you next time”. However, we will never see him again. At the beginning ofa great career, the likeable musician died in January 2008 of a heart attack. AndyPalacio was only 47 years old. We would have liked to see him again.We express our deep sympathy to the families and relatives of LuckyDube and Andy Palacio. Rest in Peace.


Photo: © Theresa RuppertBASARBAZAARDer Basar hat wieder einiges zu bieten: afrikanische Percussions- undMusikinstrumente, Kleider und Stoffe, Schmuck, Skulpturen und Masken,Kunst- und Gebrauchsgegenstände, Bücher, Schallplatten mit traditionellerund moderner afrikanischer Musik und Getränken. Die im WürzburgerEine-Welt-Forum zusammengeschlossenen Initiativen und Organisationenwie beispielsweise Amnesty International, die deutsche Lepra- undTuberkulose-Hilfe, Unicef und der Mwanza e.V. werden in diesem Jahr ineinem eigenen Zelt auf dem Basar ihre Verbindungen nach Afrika vorstellen.Das Restaurationszelt sowie der Biergarten mit Frühstück, afrikanischemund karibischem Essen, Cocktails, Getränken und Musik sind vonDonnerstag bis Samstag von 10.00 bis 24.00 Uhr, Sonntag 10.00 bis 23.00Uhr geöffnet.The bazaar has again a lot to offer: African percussion and musical instruments,dresses, fabrics, jewellery, sculptures, masks, objects of art and articles of dailyuse, books, records with traditional and modern African music and drinks. Thisyear, the organizations that have joined the Würzburg One World Forum (e.g.Amnesty International, Deutsche Lepra- und Tuberkulose-Hilfe, Unicef andMwanza e.V.) will present their relations with Africa in a special tent. The restaurationtent and the beer garden are open Thursday through Sunday from 10 a.m.to 12 midnight. Breakfast, African and Caribbean food, drinks, cocktails andmusic are being offered.


BAMBUSHALLEBAMBOO HALLIn diesem Jahr sind wieder zahlreiche Handwerker in der Bambushalle. Eskommen u. a. die Tunesierin Hayet Jaziri (Perlenarbeiten), die MarokkanerinAmal Kouchraichi (Hennabemalungen), der Trommelbauer und SchnitzerSory Sidime aus Guinea und der Blechspielzeugbauer Alfred Ouobaaus Burkina Faso.Des weiteren wird es wieder Informationsstände geben. Die Gesellschaftfür Technische Zusammenarbeit (GTZ) stellt wie in den letzten Jahren ihreEntwicklungsprojekte in Afrika vor. Außerdem wird die Bundeszentrale fürPolitische Bildung mit einem Stand vertreten sein. Die Initiative „Ombili”aus Namibia präsentiert ihre Arbeit mit den San-Buschleuten. Sie verkaufenauch Schnitzereien und Kunsthandwerk dieses bedrohten Naturvolkes.Erstmalig werden die wichtigsten afrikanischen Print-Magazine mit jeeinem Infostand vertreten sein.This year, numerous craftsmen will again be in the bamboo hall, e.g. the TunisianHayet Jaziri (bead crochet work), the Moroccan Amal Kouchraichi (hennapainting), the drum builder and carver Sory Sidime from Guinea and AlfredOuoba from Burkina Faso (manufacturer of tin toys).Moreover, there will again be many information stands. As last year, the DeutscheGesellschaft für technische Zusammenarbeit (Association for TechnicalCooperation, GTZ) will present its work in Africa. Moreover, the Bundeszentralefür Politische Bildung (Federal Agency for Civic Education)will be present with astand. The initiative “Ombili” from Namibia will introduce its work with the Sanbush people. They also sell wood carvings and craftwork of these endangeredpeople. For the first time, the most important African print magazines will be presentwith an information stand.TUAREG NOMAD CAMPAuch dieses Jahr wird wieder das Tuareg-Nomadenlager neben der Bambushalleaufgebaut. Der Besucher erhält von Alhous und El Kassim interessanteInformationen über Kultur und Lebensweise der Nomaden.This year again, the Tuareg camp is built up adjacent to the bamboo hall. In thecamp, the visitor can obtain interesting information about culture and the way oflife of the nomadic Tuareg.NEWS AND RULESPhoto: © Norbert SchwarzottUm allen Besuchern den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten,bitten wir um Beachtung folgender Regelungen:Um langes Anstehen am Eingang zu umgehen, bieten wir auch in diesemJahr einen extra Eingang (Quick-Check-In) für alle diejenigen an, dieohne Tasche oder Rucksack kommen und deshalb schnell abgefertigt werdenkönnen.Photo: © Theresa RuppertBesitzer von Karten für die Abendkonzerte haben tagsüber freien Eintrittauf das Festivalgelände. Für alle anderen Besucher kostet der Eintritt5,00 Euro. Es gibt auch ein 4-Tage-Bändchen für 17,50 Euro, mit dem Siealle vier Tage das Festivalgelände besuchen können. Kinder unter 12Jahre können das Festivalgelände kostenlos besuchen. Für Eltern mit Kindernab 12 Jahre gibt es eine kostengünstige Familienkarte. Sie kostet15,00 Euro pro Tag - egal wie viele Kinder sie haben.Das gesetzliche Rauchverbot gilt auch in allen Zelten auf dem Festivalgelände.Bitte benutzen Sie die aufgestellten Aschenbecher im Freien!


In den letzten Jahren ist die Anzahl von Kindern, zum Teil leider ohneAufsicht, in den Abendkonzerten stetig gestiegen. Aus Sicherheitsgründenkönnen deshalb erst Kinder ab 12 Jahre in Begleitung eines Erziehungsberechtigtenund mit Eintrittskarte die Abendkonzerte besuchen.Wir weisen darauf hin, dass wir durch das kostenlose Kinder- und Rahmenprogrammtagsüber den Kindern tolle Möglichkeiten bieten das Festivalzu genießen. Eltern haben ihre Kinder selbstverantwortlich zu beaufsichtigen.Auch in diesem Jahr gilt: Hunde müssen draußen bleiben. Diese Regelung,die sich gerade viele Eltern kleiner Kinder gewünscht haben, hat sichbewährt und bleibt daher bestehen.Um das reichhaltige Rahmenprogramm zu finanzieren und die günstigenEintrittspreise weiter halten zu können, sind wir auf den Getränkeumsatzangewiesen. Deshalb ist es nicht erlaubt, Getränke auf den Platz mitzubringen- ausgenommen sind Trinkflaschen für Kleinkinder. Bitte entsorgenSie Ihre Getränkeflaschen vor Betreten des Festivalgeländes. Werbungjeder Art, besonders mit Flugblättern und Plakaten ist auf demgesamten Festivalgelände verboten, damit das Festivalgelände nicht wieeine Müllhalde aussieht und wir die Kosten für die Müllentsorgung in Grenzenhalten können. Auch möchten wir Sie bitten, Müll jeglicher Art in dieaufgestellten Müllbehälter zu entsorgen.Und noch eine Bitte: seien Sie fair gegenüber den Security-Leuten anden Toren, die dort ihren (nicht immer leichten) Job machen. Wie Sie wissenhaben, wir internationale Stars zum Festival eingeladen, die einenhohen Sicherheitsstandard von uns verlangen. Deshalb sind wir verpflichtet,am Eingang zum Zirkuszelt Taschen etc. nach Waffen zu durchsuchen.Je weniger Sie am Abend mitbringen, desto schneller können Sieeingelassen werden. Des Weiteren sind Film-, Foto- und Tonbandaufnahmenfür Besucher im Zirkuszelt nicht erlaubt.Nachdem wir von der Stadt Würzburg die Genehmigung bekommenhaben, den Havana Club bis 3.00 Uhr nachts zu öffnen, bitten wir alle Besuchersich auf dem Heimweg ruhig zu verhalten. Damit sich unsere Gästewohlfühlen, behalten wir uns das Recht vor, stark alkoholisierten undaggressiven Besuchern den Zugang zum Festivalgelände zu verwehren.Das Festival war immer ein friedliches Festival und soll es auch bleiben.Die Fahrer eines neu eingerichteten Taxistandes am Haupteingang werdenSie sicher nach Hause bringen.We kindly ask you to observe a few rules to ensure a pleasant stay for you andfor all our guests:As you know, we have to search all bags and backpacks for security reasons.In order to avoid long queues at the entrances, we offer a quick check-in for allguests coming to the festival without bags or backpacks.Holders of tickets for evening concerts do not have to pay an entrance feeto the festival ground. All other visitors are charged an entrance fee of 5.00 Euro.(all-day admission wristband, which is valid through all four festival days 17.50Euro). Children younger than twelve years have free admittance. For parentswith children from the age of twelve we offer a cost-effective daily family-ticketfor 15.00 Euro - regardless of how many children you bring.The smoking ban applies to all tents on the festival ground. Please use theoutdoor ashtrays!In the past years, the number of children attending to the evening concertshas continuously risen. Sometimes children attend the concerts without anysupervision. Due to security reasons, access can only be allowed to childrenfrom the age of 12 years on, accompanied by a parent or legal guardian andwith an entrance ticket. We kindly point out to our daily free of charge children'sprogramme and the large supporting programme, which offers each child greatopportunities to enjoy the festival throughout the day. Parents are personallyresponsible for supervising their children.This year again dogs are not allowed on the festival ground. This regulationwas requested especially by parents of young children and has proven to be ofgreat help for the peaceful run of the festival.As we have to finance all the supporting acts of the festival and still want tokeep the entrance fee low, we depend on our drinks turnover. For this reason, itis not allowed to bring own beverages to the festival except for children's drinkingbottles. Please help us to keep the festival site clean and the enormouscosts of waste disposal as low as possible! For this reason, advertisements ofall kinds, especially flyers and leaflets, are not allowed on the festival ground.Please use the trashcans located all over the festival site and do not litter.We also ask for your fairness towards the security staff at the entrances.They are doing a job which is not always easy. We have invited many internationalstars to the festival and they require high standards of security. We aretherefore obliged to search bags etc. for weapons at the entrance to the circustent. The less items you bring, the quicker you will be given admittance. Pleasenote that recordings of any kind or taking pictures is not allowed at any time inthe circus tent.The city of Würzburg has given permission to extend the opening hours ofour Havana Club to 3 o'clock in the morning. We kindly ask all ourguests to leave quietly then. In order to make sure that everybodyhas a good time at the festival and feels safe, wereserve the right to deny drunken and obnoxious guestsadmittance to the festival ground. The festival has alwaysbeen known for being a peaceful festival and we wouldlike to keep it as such. There will be a cab stand at themain entrance of the festival. Please do not drink anddrive.


INFORMATION & TICKETSAufgrund der großen Nachfrage sollten sich auswärtige Interessenten eineDauerkarte sichern. Karten (nur gegen Nachnahme und schriftlicherBestellung) über: Afro Project Informationsbüro, Kaiserstraße 16, 97070Würzburg, Tel: 09 31 / 150 60, Fax: 09 31 / 150 80 oder im Internet unterfolgender Adresse: www.africafestival.org.Das Büro ist Montag, Mittwoch und Freitag von 10.00 bis 12.30 Uhr besetzt.Die Karten kosten: Dauerkarte (nur im Vorverkauf) 94,00 Euro zuzüglichVorverkaufsgebühren; Tageskarte im Vorverkauf 27,00 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebührenund an der Abendkasse 33,00 Euro. Die Karten sindnicht übertragbar! Da die Musiker zum Teil direkt aus Afrika anreisen undes dabei Probleme geben kann, müssen wir uns das Recht vorbehalten,Programmänderungen kurzfristig vorzunehmen. Aus Sicherheitsgründenkönnen erst Kinder ab 12 Jahre in Begleitung eines Erziehungsberechtigtenund mit Eintrittskarte die Abendkonzerte besuchen. Sehen Sie hierzuauch unsere Hinweise auf der Seite „News and Rules”.Kartenvorverkauf bei jeder CTS-Vorverkaufsstelle und in Würzburg: BuchladenHugendubel, Buchladen Knodt, Buchladen Neuer Weg, TouristenzentraleFalkenhaus.Abendkasse am Haupteingang des Festivalgeländes: täglich ab 10.00 Uhr.Besitzer von Karten für die Abendkonzerte haben tagsüber freien Eintrittauf das Festivalgelände. Für alle anderen Besucher kostet der Eintritt 5,00Euro, Familienkarte 15,00 Euro pro Tag, 4-Tage-Bändchen 17,50 Euro. Kinderunter 12 Jahre können das Festivalgelände kostenlos besuchen.Eine Anfahrtsskizze und Parkplätze finden Sie auf unserer Homepage.Unterkunft: Mainabwärts vom Festivalgelände besteht die Möglichkeit zucampen. Zimmer und Hotels: Congress & Tourismus Zentrale, Tel: 09 31 /37 23 98, Fax: 09 31 / 37 39 52, http://www.wuerzburg.de/hotels/.Due to great demand we recommend that non-local visitors reserve their festivaltickets in advance. Programmes and tickets (cash on delivery only) at: Informationoffice - Afro Project, Kaiserstraße 16, 97070 Würzburg, tel.: 49 - 931 /150 60, fax: 49 - 931 / 150 80 (Opening hours: Monday, Wednesday and Fridayfrom 10 a.m. to 12.30 p.m.) or on the internet: www.africafestival.org.Advance sale of tickets: festival ticket 94.00 Euros plus fees, single ticket forThrusday, Friday, Saturday ans Sunday 27.00 Euros each plus fees, at the boxoffice:33.00 Euros. As musicians are directly arriving from Africa, problems anddelays could be possible. We therefore reserve the right to make short-noticechanges in our programme.Advanced ticket sales available at every CTS Ticketservice.Box office at the main entrance opens daily at 10 a.m.Ticketholders for the evening concerts can visit the festival site for free at anytime of the day. All other visitors have to pay an entrance fee of 5.00 Euros,Family ticket 15.00 Euros per day. All-day admission 17.50 Euros. Admission isfree for children up to 12 years. Accommodation: Camping alongsidethe river Main. Rooms and hotels: tourist information, tel: +49 - 9 31 /37 23 98, fax: +49 - 9 31 / 37 39 52, http://www.wuerzburg.de/hotels/.


THE PROGRAMMETHURSDAY MAY 22nd ‘0810.00 - 23.00 Bazaar and Craftsmenʼs Market16.30 Opening of the Festival by the Federal Foreign Ministerand the Lord Mayor of Würzburg in presence ofAfrican Ambassadors17.45 Awarding of the Africa Festival Awards (AFA) 2008OPEN STAGE:13.30 TAMBOURS DE BRAZZA (Drums of Brazza)15.00 TCHEKA (Modern Batuque from Cape Verde)18.00 DIELY MOUSSA KOUYATÉ (Most talented guitaristfrom Guinea) feat. Mamani KeitaEVENING PROGRAMME:20.00 LOKUA KANZA (Musical Poet from the Republic of Congo)special guest Maleika Lokua22.00 MANU DIBANGO (Lion of Africa), special guest Klaus Doldinger18.00 - 24.00 DJ Hi John Shafarai (Jamaica) in the catering tent21.00 - 03.00 DJs Daladala Soundz in the Havana Club21.00 - 24.00 Film show in the movie tentFRIDAY MAY 23rd ‘0810.00 - 23.00 Bazaar and Craftsmenʼs Market13.30 - 17.00 Story telling and clowns in the childrenʼs tentOPEN STAGE:13.30 ADAMA YALOMBA (Afro Pop from Bamako)15.30 BOUBACAR TRAORÉ (Mali Blues)17.30 VIEUX FARKA TOURÉ (Mali Blues of the 21st century)EVENING PROGRAMME:20.00 HABIB KOITÉ & BAMADA (Mali Magic)22.00 YOUSSOU N’DOUR (The golden voice of Senegal)special guest Julia Sarr19.00 - 24.00 DJs Daladala Soundz in the catering tent21.00 - 03.00 Lady DJ Tania (Curacao) in the Havana Club21.00 - 24.00 Film show in the movie tentSATURDAY MAY 24th ‘0810.00 - 23.00 Bazaar and Craftsmenʼs Market11.00 Panel Discussion: „The Programme Mali North (GTZ/KfW) - AnExample of Overcoming Poverty and Conflicts in Africa"in the Havana Club13.30 - 17.00 Story telling and clowns in the childrenʼs tentOPEN STAGE:13.30 COMPAGNIE SOKAN (Traditional music from Burkina Faso)15.30 NECO NOVELLAS (Universal music from Mozambique)17.30 TOUMAST (Tuarock from Niger)EVENING PROGRAMME:20.00 MPHO & UVIMBA (South Africaʼs new voice)22.00 ANGELIQUE KIDJO (World music from Benin) special guest Asa18.00 - 24.00 DJ Hi John Shafarai (Jamaica) in the catering tent21.00 - 03.00 Lady DJ Tania (Curacao) in the Havana Club21.00 - 24.00 Film show in the movie tentElaine Maane amidst balloons of the campaign "Different Colours -One People". At the 19th Africa Festival, 1.000 black and whiteballoons rose into the sky, sending a signal against racism.SUNDAY MAY 25th ‘0810.00 - 23.00 Bazaar and Craftsmenʼs Market11.00 Panel Discussion: “The Truth and Reconciliation Commission inSouth Africa – The Work of the Truth and ReconciliationCommission and of the International Criminal Court of the UN"in the Havana Club13.30 - 17.00 Story Telling and clowns in the childrenʼs tentOPEN STAGE:13.30 LEO’S DEN (Home Grown Reggae)15.30 ASA (Nigerian Soul)17.30 NOSLIW (German Reggae und Dancehall)EVENING PROGRAMME:20.00 HUGH MASEKELA (Jazz Pioneer from South Africa)22.00 ALPHA BLONDY (Reggae Star No. 1) special guest Bilal18.00 - 23.00 DJ Hi John Shafarai (Jamaica) in the catering tent21.00 - 23.00 Lady DJ Tania (Curacao) in the Havana Club21.00 - 23.00 Film show in the movie tentWürzburg 10.03.2008 (Subject to change)Photo: © Bugs Steffen


DAS PROGRAMMDONNERSTAG 22.05.200810.00 - 23.00 Basar und Handwerkermarkt16.30 Eröffnung durch den Außenminister unddie Oberbürgermeisterin der Stadt Würzburg unterBeteiligung verschiedener afrikanischer Botschafter17.45 Verleihung des Africa Festival Awards (AFA) 2008OFFENE BÜHNE:13.30 TAMBOURS DE BRAZZA (Die Trommeln des Kongos)15.00 TCHEKA (Moderne Batuque Musik von den Kap Verden)18.00 DIELY MOUSSA KOUYATÉ (Der talentierteste Gitarristaus Guinea) feat. Mamani KeitaABENDPROGRAMM:20.00 LOKUA KANZA (Musikpoet aus der Republik Kongo)special guest Maleika Lokua22.00 MANU DIBANGO (Lion of Africa) special guest Klaus Doldinger18.00 - 24.00 DJ Hi John Shafarai (Jamaika) im Restaurationzelt21.00 - 03.00 DJs Daladala Soundz im Havana Club21.00 - 24.00 Filmvorführungen im KinozeltFREITAG 23.05.200810.00 - 23.00 Basar und Handwerkermarkt13.30 - 17.00 Geschichtenerzähler und Clowns im KinderzeltOFFENE BÜHNE:13.30 ADAMA YALOMBA (Afro Pop aus Bamako)15.30 BOUBACAR TRAORÉ (Mali Blues)17.30 VIEUX FARKA TOURÉ (Mali Blues des 21. Jahrhunderts)ABENDPROGRAMM:20.00 HABIB KOITÉ & BAMADA (Mali Magic)22.00 YOUSSOU N’DOUR (Die goldene Stimme des Senegals)special Guest Julia Sarr19.00 - 24.00 DJs Daladala Soundz im Restaurationzelt21.00 - 03.00 Lady DJ Tania (Curacao) im Havana Club21.00 - 24.00 Filmvorführungen im KinozeltSAMSTAG 24.05.200810.00 - 23.00 Basar und Handwerkermarkt11.00 Podiumsdiskussion: „Das Programm Mali-Nord (GTZ/KfW) - einBeispiel für die Überwindung von Armut und Konflikten inAfrika." im Havana Club13.30 - 17.00 Geschichtenerzähler und Clowns im KinderzeltOFFENE BÜHNE:13.30 COMPAGNIE SOKAN (Traditionelle Musik aus Burkina Faso)15.30 NECO NOVELLAS (Universal Musik aus Mozambik)17.30 TOUMAST (Tuarock aus Niger)ABENDPROGRAMM:20.00 MPHO & UVIMBA (Die neue Stimme aus Südafrika)22.00 ANGELIQUE KIDJO (Weltmusik aus Benin) special guest Asa18.00 - 24.00 DJ Hi John Shafarai (Jamaika) im Restaurationzelt21.00 - 03.00 Lady DJ Tania (Curacao) im Havana Club21.00 - 24.00 Filmvorführungen im KinozeltInternational encounter at the 19th Africa Festival.SONNTAG 25.05.200810.00 - 23.00 Basar und Handwerkermarkt11.00 Podiumsdiskussion: “Afrikas langer Weg zu Wahrheit undGerechtigkeit - die Arbeit der südafrikanischen Wahrheitsfindungskommissionund der Internationalen Gerichtshöfeder UN.” im Havana Club13.30 - 17.00 Geschichtenerzähler und Clowns im KinderzeltOFFENE BÜHNE:13.30 LEO’S DEN (Home Grown Reggae)15.30 ASA (Nigerian Soul)17.30 NOSLIW (German Reggae und Dancehall)ABENDPROGRAMM:20.00 HUGH MASEKELA (Jazz-Pionier aus Südafrika)22.00 ALPHA BLONDY (Reggae Star No. 1) special guest Bilal18.00 - 23.00 DJ Hi John Shafarai (Jamaika) im Restaurationzelt20.00 - 23.00 Lady DJ Tania (Curacao) im Havana Club21.00 - 23.00 Filmvorführungen im KinozeltWürzburg 10.03.2008 (Programmänderungen jederzeit vorbehalten)IMPRESSUM:Herausgeber: Afro Project e.V., Musikauswahl: Dr. Stefan Oschmann und Team,Texte: Karl Georg Rötter, Übersetzung: Verena v. Wiczlinski, Grafik: SigridHempfling, EBV: Thomas Lutz, Druck: bonitas-bauer gmbhPhoto: © Bugs Steffen

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