Division Industriechemikalien - Applied Chemicals International ACAT

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Division Industriechemikalien - Applied Chemicals International ACAT

113APPLIED CHEMICALS INTERNATIONALHeft 17• Division Industriechemikalien ‐Nice and Smart• Mineralien für eine Füllevon Anwendungen• Nachhaltige Innovationenin der Wasserbehandlung• MicroStar® System:Next Generation‐Retentionsverfahren


AUS DEM INHALTEVENTS, NEWS2344Servophil & ACAT geballte Kompetenz für besseren MaschinenlaufWillkommen auf der ZELLCHEMING EXPO 2013APV 2013: Wasser und Faser ‐ eine nachhaltige VerbindungEuropean Coatings ShowACAT vertritt nun auch die Minelco‐Gruppe, einen Spezialisten für Mineralienfür eine Fülle von AnwendungenCOVERSTORY5Division Industriechemikalien ‐ Nice and SmartTECHNICSACAT und SERVOPHIL AG treten beidefinierten Kundenprojekten gemeinsamals strategische Partner auf7912141517192022LKW WALTER – Ihr Europa‐TransporteurMineralien für eine Fülle von AnwendungenDiatomeenerde – ein facettenreicher RohstoffMicroStar®SystemBündelung von Kernkompetenzen zum Wohl unserer KundenECOSORB 606® ‐ Die beste Lösung für GeruchsproblemeWatropur ‐ Ein starker Partner für den internationalenVertrieb unserer ACAT SchneckenpresseErfolgreich realisierte wirtschaftliche Maßnahmenfür den RHV Braunau und UmgebungSenkrechtsiebung in derRHV Münchendorf‐SeedörflMit WATROPUR und deren Tochtergesellschaftenhat ACAT einen strategischwichtigen Partner gefunden23INTERN26BASF Water Solutions entwickeltnachhaltige Innovationen in der WasserbehandlungACAT Sponsoring: Projekt Klimt 4 KidsEigentümer, Herausgeber sowie ©ACAT International CH‐4015 Basel, Neubadstrasse 7T:+4319793473 F: + 43 1 979 34 73‐14555e‐mail: international@acat.comWebsite: www.acat.comRedaktion: Dr. Gildis Grabner Layout: Dieter SpetTitelfoto: Petra Dirschl/pixelio.deFotos soweit nicht anders angegeben: ACATDruck: Bösmüller, A‐1020 Wien27303133Ehrenamt ist EhrensacheACAT SeitenblickeJubiläen, Neueinstiege, besondere AnlässeUnser Lieferprogramm3 inside acat 1/2013


EDITORIALFoto: Nestler‐KenzianMan braucht heutzutage als seriöser Unternehmerschon einen breiten Rücken und eine Vielzahl stabilerStandbeine, um ein Unternehmen austariertund sicher durch die Wogen der Weltmeere zu lenken.Kleinere und nicht börsenorientierte Firmengruppenwie wir es sind, haben zwar mit schlankerenStrukturen und reduziertem Gewinndruck denenormen Vorteil, günstiger kalkulieren zu können.Instabile Absatzmärkte und fehlende Produktionsmengenstabilitätgepaart mit steigenden Rohstoffpreisenführen aber zu täglich neuen, spannendenHerausforderungen.„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen ‐ manweiß nie was man bekommt“, sagte Tom Hanks aufeiner Parkbank in Savannah, Georgia, sitzend imHollywood‐Klassiker „Forrest Gump“. Solch gehaltvollephilosophische Ansagen würde man den heutigen„Movies“ gar nicht zutrauen. Aber es gibtsichtlich doch noch cineastische Lichtgestalten mitAussagekraft und Weisheit. Neben vielen Lebensbereichenist dieser Spruch im heutigen wirtschaftlichenBerufsleben nichts als gültig, und man tutgut daran, sich gegen die nicht planbare, pureUnberechenbarkeit der Elemente zu wappnen.Liebe Leserinnen und Leser,Manfred Zabldie Ihnen vorliegende neue Ausgabe von „insideacat“ möchte Ihnen, diesmal mit Schwerpunkt„Industriechemikalien“, wieder eine interessanteLektüre bieten. Dieser dritte und immer größerwerdende Zweig der ACAT‐Aktivitäten hat in denvergangenen Jahren enormen Aufschwung genommenund bereichert unser Portfolio an Bearbeitungsgebietenmit rapidem Wachstum. Trotz nachwie vor schwierigem Umfeld ist die Nachfrage nachSpezialchemikalien in den Bereichen Bau, Farben &Lacke, Dichtstoffe, Gummi‐ und Kunststoffindustriekaum vermindert und führt zu immer mehr interessantenAufgabenstellungen für unser technischesIndustriechemikalien‐Verkaufsteam.Da hilft ein Portfolio an thematisch und markttechnischdiversifizierten Geschäftsfeldern, um breit zustehen, und ein noch wirksameres Mittel gegen einunsicheres Umfeld sind tragende und nachhaltigeInnovationen. Gerade auf diesem Feld haben wiruns in den vergangenen Jahren stark bewegt undwahrlich Großartiges zu Wege gebracht. Ein revolutionäresneues Mikropartikelretentionssystem undeine On‐site Chemikalien‐Produktionsmaschine zurFestigkeitssteigerung für die Papierindustrie, eineneu konzipierte und durchoptimierte Schneckenpressefür die Umwelttechnik und unzählige kleinereEntwicklungen, die wir Ihnen in „inside acat“ laufendvorstellen.Diese Neuentwicklungen geben uns wieder Raumzur Verbreitung neuer Technologien und im sehrsorgsam stabilisierten Unternehmensaufbau auchdie Schubkraft in die Zukunft!In diesem Sinne wünsche ich all unseren Leserinnenund Lesern eine interessante Lektüre und vielSonne für die kommenden Monate!Manfred ZablCEO Applied Chemicals International AGinside acat 1/2013 1


NEWS, EVENTSSERVOPHIL & ACAT ‐ geballteKompetenz für besseren MaschinenlaufFoto: Servophil AGDen steigenden Anforderungen an die Lieferanten derPapierindustrie ist in den modernen Produktionsprozessenausschließlich mit Fokussierungen in gewisseFachbereiche zu entsprechen. Das Wissen um denChemismus der Nassbereiche ist derart breit geworden,dass auch breite Kompetenzen der betreuendenLieferanten vorausgesetzt werden. Um den eingesetztenChemismus aber auch weit zur Geltung zu bringen,braucht es sensible Abstimmung der eingesetztenChemikalien. Das Fehlen dieser Abstimmungen führtoft zu reduzierter Produktivität und vermeintlich rätselhaftenErscheinungen im Produktionsprozess, dieschwer unter Kontrolle zu bringen sind.Kaum ein Unternehmen der Lieferantenlandschaft istauf sämtliche vorkommenden Themenbereiche spezialisiert,und die meisten fokussieren auf spezielleFachbereiche. Das hängt von Produktionsgegebenheiten,aber auch von der technischen Spezialisierung derMitarbeiter in enge Fachbereiche ab. Allroundbetreuungwäre gefragt, aber optimierter läuft es mit fokussiertenLieferanten, die mit tieferem Wissen die Anforderungenbesser erfüllen können. Nur, wer kümmertPulververarbeitungsich dann um das Gegenspiel in der Wirkung der verschiedenenChemikalien?Servophil und ACAT haben als zwei schweizer Unternehmennunmehr einen Lösungsansatz hierfür bereit:Seit Anfang des Jahres kooperiert ein internationalanerkannter Spezialist für Biozide und Systemreinigungmit einem ebenso tief spezialisierten Unternehmenfür Trockenverfestiger, Retention und Fixierung,um ein unikat kompetentes Gesamtpaket für die weitenThemenstellungen der Papier‐ und Kartonproduktionzu schnüren.Erste gemeinsame Anwendungen sind bereits sehrerfolgreich angelaufen und haben sehr bald die injeder Hinsicht verbessernde Wirkung dieses Konzepteszu Tage gebracht.Wir freuen uns auf eine hervorragende projektbezogeneZusammenarbeit mit dem hochkarätigen Team vonServophil! Und unsere Kunden freuen sich auf einenoptimal abgestimmten Chemikalienhaushalt zur Optierungder Prozesse und Kosten!Text: Manfred Zabl2 inside acat 1/2013


Willkommen auf derZELLCHEMING EXPO 2013!Nach erfolgreichen Messeauftritten auf der ZELLCHE‐MING EXPO in den vergangenen beiden Jahren, beidenen wir zahlreiche Gäste aus verschiedenen Bereichenund Ländern begrüßen durften, möchten wirauch heuer wieder alle herzlich dazu einladen, unsanlässlich der ZELLCHEMING EXPO, die vom 12. bis 14.Juni 2013 in den Rhein‐Main‐Hallen in Wiesbadenstattfindet, auf unserem Messestand zu besuchen.Zuletzt konnten wir hier viele interessante Gesprächeführen und dabei einen Einblick in die Sorgen undBedürfnisse unserer Kunden gewinnen ‐ und haben inder Folge natürlich versucht, all dem möglichst Rechnungzu tragen. Zudem ist die EXPO für uns eine guteGelegenheit, mit unseren Gesprächspartnern überTrends und Entwicklungen zu diskutieren. Wir sind alleschon sehr gespannt, welche Resonanz das geänderteKonzept der ZELLCHEMING EXPO heuer finden wird.Wie heißt es so schön: „Wer nicht wagt, der nichtgewinnt“. Nach diesem Motto meinen wir, dass eskein Fehler ist, neue Wege zu beschreiten.Das Hauptthema unseres diesjährigen Messeauftrittessind unsere Trockenfestmittel BondStar®. Trockenfestmittelliegen nämlich aufgrund der Bedürfnisse derPapierindustrie momentan voll im Trend. Danebenwollen wir vor allem auch unsere Fixiermittel zur Störstoffbekämpfung,Retentionsmittel und Flockungshilfsmittelpräsentieren. Wir freuen uns auf IhrenBesuch!Text: Nuri Kermaninside acat 1/2013 3


NEWS, EVENTSAPV 2013: Wasser und Faser ‐eine nachhaltige VerbindungAm 15. und 16.Mai wurde Graz erneut zum Dreh‐ undAngelpunkt eines der wichtigsten Sektoren der EuropäischenWirtschaft: Wie jedes Jahr im Frühling trafenhier Vertreter der Zellstoff‐ und Papierindustrie zurÖsterreichischen Papierfachtagung zusammen, umgemeinsame Antworten auf die Herausforderungender Zukunft zu suchen.Das Tagungsmotto 2013 lautete „Wasser und Faser ‐eine nachhaltige Verbindung“ und knüpfte damit andas internationale Jahr der Zusammenarbeit imBereich Wasser an.In den vergangenen Jahren hatte die APV wiederansteigende Teilnehmerzahlen verzeichnet, so hatteman im Jahr 2012 wieder rund 500 Besucher undBesucherinnen begrüßen können. Wir von ACATwaren natürlich auch heuer mit dabei und dankensehr herzlich für Ihren Besuch an unserem Stand!Text: Stefan SchaubDer ACAT Stand ‐ ein beliebter Meeting‐PointBTG Spedition und Logistik GmbHIZ NÖ Süd, Str. 14, Obj. 32 A - 2355 Wiener NeudorfTel: + 43 - (2236) - 62555-0 Fax: + 43 - (2236) - 62555-50Luftfracht Seefracht Systemverkehr LadungsverkehrProjektgeschäfte Messetransporte Distributionslogistikoffice@btg.atwww.btg.atNach vier Tagen angeregtem Messegeschehenund hochkarätigem Wissensaustausch endetenEuropean Coatings SHOW und Congress erneutsehr erfolgreich. Als ACAT haben wir eine Vielzahlan Kunden‐ und Lieferantenkontaktengehabt. Mit 962 Ausstellern aus 42 Ländern insieben Messehallen und rund 26.000 Fachbesuchernaus über 100 Nationen ist die EuropeanCoatings SHOW nach wie vor die weltweit größteund wichtigste Fachmesse rund um die Produktionhochwertiger Lacke, Farben, Dichtmassen,bauchemischer Materialien und Klebstoffe.Heuer hat sich deutlich gezeigt, dass der Trendzur Nachhaltigkeit ein wesentlicher Innovationstreiberfür die Farben‐ und Lackindustrie ist.Text: Alexander Frank4 inside acat 1/2013


COVERSTORYDivision Industriechemikalien: NICE AND SMARTDie kleinste Abteilung der Firma ACAT liefert hochqualitative Produkte in viele Sparten derChemischen Industrie. Wo überall unsere Produkte eingesetzt werden und eine Übersichtüber das Produktportfolio der Abteilung Industriechemikalien soll im folgenden Artikel dargestelltwerden.AUTOR:Gabi Horak,unser Rückgratim InnendienstZuerst jedoch Vorhang auf füreine kleine Vorstellung der AbteilungIndustriechemikalien.asis für den Erfolg sind engagierteund motivierte Mitarbeiterund Mitarbeiterinnen.rst ihre fachliche Kompetenzund Einsatzbereitschaft ermöglichenes, mit Spezialchemikalien,die in unterschiedlichstenBereichen und Mengeneingesetzt werden, kommerziellauf einem hart umkämpften Markt zu reüssieren.Nachfolgend möchte ichdas Team in alphabetischerReihenfolge vorstellen.Unser Rückgrat im Innendienstist Gabi Horak. Sie sorgtdafür, dass unsere Waren zeitgerechtbeim Kunden eintreffen,gleichgültig ob es sich umganze LKW Ladungen oder„nur“ 25 Kilo einer Spezialwarehandelt. Auch alle Offerteund Rechnungen passierenFrau Horaks Kontrolle. Undwenn wir Spezialwünsche unserer Kunden erfüllenwollen (zum Beispiel das Abfüllenin Kleinstgebinde) organisiertsie alles Notwendige.Paula Ignatescu betreut erfolgreichunsere Kunden in Rumänienund Moldawien. Ineinem schwierigen Marktumfeldbehauptet sie sich mittechnischer Kompetenz undinsatzbereitschaft.Egedij Seles unterstütztunser Team auch nachseiner PensionierungALEXANDER FRANKPaula Ignatescu betreutKunden in Rumänien undMoldawienEgedij Seles ist ein langjährigerMitarbeiter bei ACAT undunterstützt unser Team auchnach seiner Pensionierungweiter. Er macht dies aus Freudeam Kundenkontakt und betreutnoch einige Spezialprodukte,vor allem im BereichSlowenien und Kroatien.Karel Skoda ist als Außendienstmitarbeiterunermüdlichunterwegs. Sein Bereich sinddie Länder Tschechien, Slowakei,Slowenien und Kroatien,doch wann immer eine FrageGerhard Zima engagiertsich für unsere Kunden inUngarnzu chemischen Additiven auftaucht, ist er unser Topspezialist.Besonders erfolgreichwar Herr Skoda beimAufbau unseres Vertriebs vonAdditiven der Firma Münzing.Gerhard Zima ist für unserroduktportfolio in Österreichund Ungarn verantwortlich.esonders beeindruckt mich,dass er seit zwei Jahren in seinerFreizeit einen Sprachkursbelegt, um unsere ungarischenKunden bestmöglichauch in ihrer Muttersprachebetreuen zu können. Zusätzlich ist Herr Zima unserExperte, wenn es um die Einführung neuer Produktegeht.Zu guter Letzt darf ich mich, Alexander Frank, noch alsLeiter der Abteilung selbstvorstellen. Seit Herbst 2009darf ich mit diesem hervorragendenTeam zusammenarbeitenund ich kann nursagen: So macht Arbeit Spaß!Unser Team vertreibt ein umfangreichesPortfolio an Spezialchemikalienfür die verschiedenstenIndustriezweige. Ichmöchte hier vorerst einen kurzenÜberblick über einige interessanteEinsatzgebiete ver‐Karel Skoda betreutTschechien, Slowakei,Slowenien u. KroatienAlex Frank ist derLeiter der AbteilungFotos: Christine Nestler‐Kenzianinside acat 1/2013 5


COVERSTORYmitteln, wobei es die Fülle der Anwendungen abernicht erlaubt, einen vollständigen Überblick zu geben.Die Baustoffindustrie ist hier zum Beispiel als einwesentlicher Abnehmer anzuführen. Fliesenkleber,Fliesestrich, Baukleber und auch Putze sind einigeProdukte, in denen zum Beispiel Pulverentschäumeroder Schwundverhinder zum Einsatz kommen.Klassisch ist der Einsatz von Dispergiermitteln, Entschäumern,Netzmitteln oder Rheologieadditiven inder Farben‐ und Lackindustrie. Ob Farben für denInnen‐ oder Außenbereich, Dispersionsanstriche oderSpeziallacke, überall sind unsere Produkte gefragteAdditive.Dichtungen, Klebstoffe, Gummiprodukte, Kunststoffeund viele andere Produkte der Industrie enthaltenzum Beispiel unsere Füllstoffe. Kaolin, Kalziumkarbonate,Glimmer und auch Diatomeenerde stehen hierzur Verfügung.Pigmente und Farbstoffe sowie deren Präparationenkommen in vielen Bereichen zum Einsatz. Zu unserenKunden zählen zum Beispiel Düngemittelproduzentenund auch Stempelfarbenhersteller. AnorganischeBuntpigmente werden in der keramischen Industriezum Einsatz gebracht.Mineralische Flammschutzmittel sind unverzichtbareAdditive für die Kunststoff‐ und Gummiindustriesowie Anwendungen wie Kabel, Gießharze undSchichtstoffplatten. Wir bieten hier Aluminiumhydroxide,Blähgraphit und Kalziummagnesiumhydroxidean.Ebenfalls im Bereich Brandschutzbeschichtungssystemenaber auch als Verstärkungsfasern wie zum Beispielbei Reibbelägen oder Hochtemperaturdichtungenwerden Mineralfasern eingesetzt.Abschließend sind hier noch unsere Agrarprodukte zuerwähnen. Diese finden erfolgreiche Anwendung alsKleber im Bereich Begrünung.Entsprechend ihrem vielfältigen Einsatzzweck darf ichnoch eine kurze, zusammenfassende Übersicht überunsere Produktpalette einfügen:• Dispergiermittel, Netzmittel, Rheologieadditive• Pulverentschäumer und Schwundverhinderer• Kaolin, Kalziumkarbonat, Glimmer, Diatomeenerde• Pigmente und Farbstoffe• Mineralische Flammschutzmittel• Mineralfasern• AgrarprodukteSehr gerne steht Ihnen unser Team für eine umfangreicheund kompetente Beratung über unsere Produkteund deren Anwendung zur Verfügung. Wir freuenuns über Ihre Anfragen.6 inside acat 1/2013


Umweltfreundliche Logistik für MassengüterLKW WALTER ‐ Ihr Europa‐TransporteurLKW WALTER – ein konzernungebundenes, rein österreichisches Privatunternehmen – istdie führende Transportorganisation im europäischen Komplett‐Ladungsverkehr. Im Rankingder Spediteure Europas nimmt LKW WALTER mit einem Geschäftsjahresumsatz 2011/2012in Höhe von 1,48 Mrd. EUR einen Spitzenplatz ein.In cooperation with LKW WALTER the companyApplied ChemicalsHandels GmbHAT-1140 Wienhas transported a total of 33 full truck loads by means ofCombined Transportroad – rail and/or road – short seain 2012 and thus contributed considerablyto climate and environment protection.With this step the CO2 emissions werereduced by 20 801 kg! *SSHE-Q ManagementWiener Neudorf/Kufstein, 5 March 2013The European Transport Organisation*) Source: road transport - Ministry of Transport, Austriarail/short sea - Eco Transit Calculator, IFEU HeidelbergFotos: LKW WALTERAUTOR:LKW WALTERDurch die Zentrale in Wiener Neudorf und den Betriebin Kufstein werden, unabhängig vom Standort derKunden, Komplett‐Ladungstransporte in ganz Europasowie von und nach Russland, Zentralasien, demNahen Osten und Nordafrika organisiert. Im Jahr 2012wurden mehr als 1 Million Transporte in ganz Europaabgewickelt.Mit der Umweltinitiative "GREEN transport" hat LKWWALTER weitere bedeutende Akzente gesetzt, um denTransport ökologischer abzuwickeln. Neben dem Einsatzvon modernen, lärm‐ und schadstoffarmen LKWswird den Kunden der Kombinierte Verkehr („Schiene/Straße“ und „Short‐Sea Shipping“) als umweltfreundlicheTransportalternative angeboten.Mit mehr als 5.000 kranbaren Aufliegern und über 800Wechselaufbauten ist das Unternehmen heute einerder größten Teilnehmer im europäischen Kombiverkehr.Die softwareunterstützte Transportplanung zurOptimierung der Wegstrecken und zur Reduktion vonLeerkilometern trägt ebenso zur umweltschonendenTransportabwicklung bei.Applied Chemicals und LKW WALTER arbeiten seitüber zehn Jahren erfolgreich zusammen. Jährlich werdenrund 1.500 und 2.000 Tonnen aus den Benelux‐Ländern, Italien, Frankreich und Großbritannien nachÖsterreich transportiert.inside acat 1/2013 7


Fotos: LKW WALTERNeben dem Einsatz von modernen, lärm‐ und schadstoffarmen LKWs gibt es den kombiniertenVerkehr („Schiene/Straße“ und „Short‐Sea Shipping“) als umweltfreundliche TransportalternativeIm Vorjahr wurden 33 Lieferungen von Plymouthbeziehungsweise Par (GB) umweltfreundlich im kombiniertenVerkehr durchgeführt und damit die CO2‐Emissionen um über 20.000 Kilogramm reduziert.Wie funktioniert der kombinierte Verkehr in derPraxis bei den Transporten für Applied Chemicals?Die beladenen Auflieger werden mittels LKW von Ply‐mouth zum Hafen Harwich (GB) gezogen, anschließendunbegleitet nach Rotterdam (NL) verschifft undvon dort zum Bahnterminal Herne (DE) weitergetruckt. Hier wird der beladene Auflieger auf einenLKW WALTER Company Train (Ganzzug) aufgesetztund nach Wien transportiert. Der Weitertransportvom Kombiterminal Wien zum Empfänger erfolgt wiedermittels LKW.8 inside acat 1/2013


MINERALIEN FÜR EINEFÜLLE VON ANWENDUNGENApplied Chemicals vertritt nun auch die Minelco‐Gruppe, einen Spezialisten für Mineralienfür eine Fülle von Anwendungen. Da Minelco über eigene Rohstoffquellen verfügt undauch die Aufbereitung kontrolliert, ist eine optimale Qualität und Nachhaltigkeit der Versorgungsichergestellt. Und auch bei den Produkten, die Minelco von langjährigen Partnernbezieht, ist durch enge Kontrolle eine konstant gute Qualität gewährleistet. Mit diesemwertvollen Partner kann ACAT eine Reihe neuer Applikationen beliefern.AUTOR:FOTOS:ALEXANDER FRANKMINELCOIm nachfolgenden Artikel möchte ich einige Produkteund Anwendungen etwas näher vorstellen. Mit Minelcoals Partner bietet Applied Chemicals einige neuequalitativ hochwertige Produkte an, die direkt vomProduzenten stammen. Dadurch ist beste Beratungund direkter Kontakt auch zur Produktentwicklungsichergestellt.inside acat 1/2013 9


Als erstes Produkt möchte ich das ATH (Aluminiumtrihydroxid),welches unter dem Markennamen Forda‐Gard vertrieben wird, vorstellen. ATH wird aus Bauxit‐Erz gewonnen, welches durch den Bayerprozessaufbereitet wird. Für unser ATH werden nur Rohstoffevon höchster Reinheit verwendet.ATH hat unterschiedliche Anwendungsgebiete, so wirddas Material beispielsweise als hochweißer Füllstoff inKunststeinmaterialien, Möbelplatten und ähnlichemverwendet. Auch in Mischungen mit Polymeren wiezum Beispiel bei glasfaserverstärkten Kunststoffen,Gummianwendungen, Latexschäumen, thermoplastischenKunststoffen und Elastomeren wird es eingesetzt.Bei der Produktion von Anstrichen wird ATH zurVerstärkung des Weißegrades aber auch wegen seinerFlammschutzeigenschaften genutzt. Die flammhemmendenEigenschaften und die damit verbundeneRauch‐ unterdrückung kommen ganz wesentlich beiKlebstoffen und Dichtungen zum Tragen.Bei der Flammschutzreaktion im ATH zersetzt sich diesesbei Hitzeeinwirkung zu Aluminiumoxid und Wasser:2Al(OH)3 ‐‐‐‐‐‐‐‐‐‐‐‐‐‐‐‐‐>Al2O3 +3H2ODieser Prozess startet bei 180 °C und verläuft endothermmit einem Energieverbrauch von etwa 1050 J/g.Wird ATH in Stoffen wie Textilien, Plastik oder Holzverbundmaterialieneingearbeitet, reduziert dies dieHitze der Flammen. Durch die Wasserdampfentwicklungnahe der Oberfläche erfolgt eine Verdrängungdes verfügbaren Sauerstoffs, wodurch dem Feuer einwesentlicher Nährstoff entzogen wird.Ein weiteres natürliches halogenfreies Flammschutzmittelist HMH (Hydromagnesit und Huntit) das unterden Markennamen UltraCarb vermarktet wird. DieEinsatzgebiete sind Kunststoffe, PVC und Gummiproduktewie sie beispielsweise in der Kabelindustrie verwendetwerden. Durch die Mischung werden aber unikateEigenschaften möglich. So kann die Mischung ausHuntit und Hydromagnesit durch gezielte Steuerungschon beim Abbau des Materials im Minelco‐eigenenVorkommen den jeweiligen Kundenanforderungenangepasst werden.Die flammhemmende Funktionsweise erfolgt dabei ineinem dreistufigen Prozess:10 inside acat 1/2013


• Ab Temperaturen von 220°C wird Wasserfreigesetzt.• Ab 330 °C erfolgt die Freisetzung von CO2• Ab Temperaturen von etwa 560 °C formen dieFüllstoffpartikel an der Oberfläche des brennendenPolymers eine zementöse Asche, die denBrandablauf verzögert und das Tropfen vonbrennendem Kunststoff und damit die Ausbreitungdes Brandes verhindert.Als drittes Flammschutzprodukt wäre FireCarb zu nennen,bei dem es sich um einen hochqualitativenexpandierenden Graphit handelt. Dieser Graphit ist inseiner Struktur durch Lagen von Kohlenstoffatomenaufgebaut. In einer Säurebehandlung wird eine Säurelösungzwischen die Lagen eingebracht. Das Materialwird anschließend gewaschen und getrocknet, wobeidie Lösung in den Lagen verbleibt. Das Endprodukt istein trockenes, fließfähiges, reines Material mit nurgeringer Oberflächenacidität.Die Funktionsweise besteht im Wesentlichen darin,dass unter Hitzeeinwirkung eine Ausdehnung erfolgt.Die immer noch zwischen den einzelnen Schichtenenthaltene Säurelösung verdampft und treibt die Graphitlagenauseinander. Diese enorme Volumensausdehnungum das bis zu 350‐fache(!) macht das Produktäußerst effektiv. Gleichzeitig entsteht hoherDruck, was von großem Vorteil ist, vor allem, wenndies unter beengten Platzverhältnissen erfolgt. Zusätzlichbildet sich eine isolierende Kohleschicht, die dieOberfläche vor der Hitzeeinwirkung schützt.Blähgraphit wird in erster Linie als aktives Additiv inintumescenten passiven Feuerschutzprodukten eingesetzt,das heißt dieser verhindert die Ausbreitung vonFeuer und Rauch durch eine Versiegelungsfunktion.Anstriche von Stahlkonstruktionen im Baubereich,aber auch Bitumen und Kunststoffe profitieren vondiesen Eigenschaften.Abgesehen von Feuerschutzmaterialen finden sichnoch weitere Produkte im Portfolio. Eines davon istWollastonit, ein natürliches weißes Material, das beispielsweisein keramischen Glasuren, als Asbestersatzin Reibbelägen, in Anstrichen und vielen weiterenBereichen als fasriger, verstärkender Füllstoff Anwendungfindet.Für interessante Oberflächenakzente in Anstrichen,Putzen, Bodenbelägen und anderswo sorgen dieDekorFlakes. Es sind dies ausgewählte Glimmer, die inBronze, Silber, Gold und Schwarz dekorative, metallischeEffekte erzeugen. Sie sind in einer Reihe vonKorngrößen verfügbar. Alle Qualitäten sind beständiggegen Einflüsse durch UV, Witterung, Hitze und Chemie.Unser Außendienst berät Sie gerne bei Ihren spezifischenFragen und individuellen Problemstellungen.DekorFlakessind ausgewählteGlimmer,die inBronze, Silber,Gold undSchwarzdekorative,metallischeEffekteerzeugeninside acat 1/2013 11


DIATOMEENERDE ‐ein facettenreicher RohstoffDiatomeenerde ist ein uralter Rohstoff, der so vielseitig anwendbar ist, dass er in vielenSparten ‐ von der modernen Landwirtschaft bis hin zu den verschiedensten Industriezweigen‐ Anwendung findet. Vielleicht ist Kieselgur, wie diese pulverförmige Substanz auch genanntwird, ja die ideale Lösung für Sie!Fotos: Imerys Minerals Ltd.AUTOR:GERHARD ZIMADiatomeenerde, wahrscheinlich besser bekannt alsKieselgur oder Bergmehl, ist eine weißliche pulverförmigeSubstanz, die aus Skeletten fossiler Kieselalgenentstanden ist. Die Skelette bestehen zum größten Teilaus amorphem Siliziumdioxid (mineralische Kieselsäure)und haben eine hoch poröse Struktur. Je nachdem,wo die Kieselalgen vor mehreren Millionen Jahrenihren Lebensraum hatten, ob im Meer oder im Süßwasser,unterscheidet man zwischen Salz‐ und SüßwasserDiatomeenerde. Für die einzigartigen Eigenschaftendieser multifunktionalen, mineralischenProdukte sind die Zusammensetzung der natürlichenSiliziumdioxid‐Verbindung, die Gesamtstruktur derKieselalgenteilchen und ein Labyrinth von Löchern inder Struktur verantwortlich. Keine andere Siliziumdioxidquelle,die abgebaut oder chemisch hergestelltwird, hat eine solche Struktur. Der Schlüssel zu denaußergewöhnlichen Eigenschaften von Kieselgur liegtmehr in der Mikrostruktur ‐ jede Kieselalge ist mit Tausendenvon Löchern gespickt, in der Regel aus drei verschiedenenGrößen, von wenigen Mikrometern imDurchmesser bis Submikron. Die Anzahl und Größe derLöcher variieren mit den Spezies.VERWENDUNG – MÄRKTEFiltrationDie relativ inerte Siliziumdioxid‐Struktur mit den zahlreichenMikroporen gibt bemerkenswerte Eigenschaftenbei der Bildung des Filterkuchens für die Filtrationvon Flüssigkeiten. Bier, Wein, Zuckersirup, Fruchtsäfte,Pflanzenöle, Antibiotika und Industriechemikalien sindBeispiele für Anzahl und Vielfalt der Produkte, welchedie Vorteile der hervorragenden Filterfähigkeit vonKieselgur sowohl für größere als auch für kleinste Partikelnutzen.12 inside acat 1/2013


TrägermaterialBedingt durch die poröse Struktur besteht die MöglichkeitFlüssigkeiten zu binden und so zum Beispielaus flüssigen Substanzen pulverförmige Additive herzustellen.Schon Alfred Nobel hat sich dieses Vorteilsbedient, als er das erschütterungsempfindliche Nitroglycerinmit Kieselgur vermengte und somit das stoßunempfindlicheDynamit schuf.Biologische LandwirtschaftIn der Geflügelhaltung, so beispielsweise in Hühnerfarmen,wird Kieselgur zur Milbenbekämpfung als natürlichesPestizid geschätzt. Dabei sollen die feinen Schalenbruchstückemechanische Schäden beispielsweiseim Verdauungstrakt von Insekten und Milben hervorrufenund so zu deren Austrocknung führen.Industrielle AnwendungenIn der Lackindustrie wird Diatomeenerde als Mattierungsmittelsowie ‐ bedingt durch die Mikrostruktur ‐von atmungsaktiven Beschichtungen herangezogen.Weiters werden kalzinierte Typen, das sind thermischbehandelte Produkte, auch als TitandioxidextenderElektronenmikroskopaufnahme derKieselalgenskelette(Einsparungsmöglichkeit an teuren Rohstoffen) eingesetzt,da sie über einen hohen Weißgrad verfügen.In der Kunststoffindustrie dient Diatomeenerde alsAdditiv, beispielsweise bei der Folienherstellung fürdas „Antiblocking“, damit Folienschichten nicht aneinanderkleben.Die Hersteller von Baustoffen machen sich das Wasserspeichervermögender Diatomeenerde zunutze. Sokann man bei Verputzen die „offene Zeit“ steigern,was wiederum einen Vorteil bei der Applikation desPutzes bringt, weil sich so die Übergänge des Aufbringensleichter und länger glätten lassen. Da das Wasserim Inneren der Partikelchen aufgenommen wird unddie Partikelchen quellen, gibt es zudem auch keinSchwinden und Risse.Man könnte die Auflistungen der Verwendbarkeit vonDiatomeenerde noch mit vielen weiteren Beispielenbelegen, doch würde dies den Rahmen einer Kurzbeschreibungsprengen. Eines wird aber auch so deutlich:Diatomeenerde ist ein „ein facettenreicher Rohstoff“,der vielleicht auch von Ihnen speziell genutztwerden kann. Fragen Sie uns einfach, wir beraten Siegern ganz individuell, welche Möglichkeiten für Ihr Einsatzgebietzur Verfügung stehen.Foto: Imerys Minerals Ltd.inside acat 1/2013 13


MICROSTAR®SYSTEMNext Generation Micropartikel‐Retentionsverfahren mit deutlichverbessertem Wirkungsgrad und hoher KosteneffizienzFoto: SpiolaAUTOR:HOWARD JOHNSTONEine kosteneffektive Produktionist heutzutage die größte Herausforderungbei der Herstellung gestrichenerund ungestrichenerFeinpapiere. Die wichtigsten Faktorendabei sind:• Reduktion der laufenden Kosten• Verbesserung der Laufeigenschaften,der Produktivität undder Effizienz von Papiermaschinen.Eine Möglichkeit dieses Ziel zu erreichen,ist der Einsatz von hochentwickelten Retentions‐ und Entwässerungssystemenwie zumBeispiel MicroStar®, die eine bessereFormation und höhere Füllstoffanteileim Papier ermöglichen.Nach einer Entwicklungs‐ und Versuchsphasewurde MicroStar® Anfang2010 offiziell in den Markteingeführt. Das neue Verfahrenfür den Nassbereich der KartonbeziehungsweisePapiermaschinebesteht aus einem Dreikomponentensystem,das organische Mikropolymereund anorganischeMikropartikel zusammenführt, umdie Retention und Entwässerungseigenschaftenvoneinander unabhängigzu optimieren.Das bedeutet für den Papiererzeugereine größere Flexibilität, umdas gewünschte Ergebnis zu erzielen.Es bietet Vorteile, wie eineverbesserte Formation und Blattqualität,eine verbesserte Bedruckbarkeit,eine Erhöhung desFüllstoffanteils sowie einen stabilerenWet‐End‐Lauf.Das MicroStar® System wurde nunschon auf einigen Papiermaschinenmit Weltklasseniveau installiert,und unsere Kunden habenbestätigt, dass sie eine erheblicheErhöhung der Wertschöpfung inBezug auf Betrieb und Entwicklungder Gesamtkosten verzeichnenkönnen.Ende 2012 wurde ein Betriebsversuchmit MicroStar® gegenübereinem 3‐Komponenten‐Retentions‐und Entwässerungsmittelsystemder Konkurrenz durchgeführt,um die Vor‐ und Nachteile zu eruieren.Dabei wurden die drei Komponentensukzessiv durch dieACAT Produkte ausgetauscht unddabei die Dosiermengen und Dosierorteoptimiert.Die verwendeten ACAT Produktewaren:• RetStar® 201P ‐ Mittelmäßigkationisches Polyacrylamid Pulver• MicroStar® 2400 ‐ AnionischeMikropolymer Emulsion• BentStar® S190 ‐ Modifizierterhoch‐weißer BentonitBei der Papiermaschine handeltees sich um einen Voith Duoformer• Produktion: 35t/Stunde• Papiersorte:60 g/m², 70 g/m² und 80 g/m²Kopierpapier• Geschwindigkeit: 1400m/min• Aschegehalt:18% PCC• Leimung: ASA/ StärkeleimlösungZiel des Betriebsversuches war esaufzuzeigen, dass die QualitätsundProduktionsparameter trotz14 inside acat 1/2013


Kostenreduktion für das Retentionsmittelsystem,verbessert werdenkönnen.Versuchsergebnisse, im Vergleichzu dem 3‐Komponentensystemdes Wettbewerbs:• RetStar® 201P:Reduktion der Dosiermenge um34,1 % bei allen Papiersorten• MicroStar® 2400:Reduktion der Dosiermenge um34,1% bei allen Papiersorten• BentStar® S190:Reduktion der Dosiermenge um10,9% bei allen PapiersortenDie Zugabemengen der Retentionsmittelwurden über eine Siebwasserkonsistenzregelungdenjeweiligen Papiersorten stetsangepasst.Fazit: Mit dem MicroStar®‐Systembestehend aus den KomponentenRetStar® 201P, MicroStar® 2400Lund BentStar® S190 und eineroptimierten Dosierung ist es möglich,die Formation zu verbessern,die Füllstoffretention zu optimierenund die Entwässerung der Papiermaschinezu steigern. Dabeikönnen sogar die Dosiermengenund damit die Kosten deutlich gesenktwerden.ZUM WOHL UNSERER KUNDEN:Bündelung von KernkompetenzenACAT und Servophil AG treten bei definierten Kundenprojektengemeinsam als strategische Partner auf. Ziel ist es,die Fachkompetenzen beider Unternehmen zur zielgerichtetenund schnellen Problem‐ und Optimierungslösungbeim Kunden zu nutzen.AUTOR:MARKUS LEX, SERVOPHIL AGDie Servophil AG wurde 2005 inder Schweiz gegründet. Mittlerweilegehören cirka 25 engagierteund motivierte Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter sowie diverseexterne Spezialisten je nach Problemlösungzu dem flexiblen undinnovativen Privatunternehmen.Die Prozesschemikalien, welchevor allem in der Papier‐, KartonundPigmentindustrie eingesetztwerden, können in Österreich undder Schweiz nach eigenen ‐ teilweisepatentierten ‐ Rezepturenformuliert werden.Die Hauptproduktgruppen sinddabei:Foto: Servophil AG• Konservierungsmittel für alleRoh‐, Halb‐ und Hilfsstoffe• Schleimverhinderungsmittel füralle Bereiche der Papierindustrie• Biozide für die Frischwasserbehandlung• diverse Reinigersysteme• Verkrustungsinhibitoren, Störstoffbekämpfer• Entschäumer, Entlüfterinside acat 1/2013 15


Auch die Servophil‐Produkte werdenmit modernsten Dosieranlageneingesetzt, welche auf dieindividuellen Kundenbedürfnisseumwelt‐ und sicherheitsrelevantangepasst werden. Die Installationund Inbetriebnahme der Anlagenerfolgt durch die entsprechendenServicemitarbeiter.Foto: Servophil AGACAT und Servophil nutzen somitgemeinsam das vorhandene Produkt‐und Kundenwissen, umschnell eine kostenoptimierteLösung für den Kunden zu erarbeiten.Die Zusammenarbeit erfolgtprojektbezogen und natürlichnach vorheriger Rücksprache mitdem Kunden und dessen Einverständnis.Wir verstehen unsereZusammenarbeit als große Chancefür unsere Kunden. Vertraulichkeitin der Zusammenarbeit und derKundenwunsch haben stets oberstePriorität!Nach einer erfolgreichen, gemeinsamenLaborphase und nach erstenerfolgreichen Betriebsversuchenwird gemeinsam einPflichtenheft erstellt und ein Partnerder Zusammenarbeit übernimmtdie SERVICE‐Patenschaftfür den Kunden. Er ist ab sofort fürdie Wirksamkeit der geliefertenProdukte und die Wartung derAnlagen verantwortlich. Natürlichgibt es stets bei Bedarf einen kompetentenAnsprechpartner. RegelmäßigeTreffen aller Partnerzusammen mit dem Kundengarantieren eine kontinuierlicheOptimierung der Prozesse.Neben der Bündelung der Fachkompetenzkönnen wir mit dieserMaßnahme den Personaleinsatzoptimieren (das heißt weitereKunden gewinnen und/oder Personalkapazitätenfür Versuche bereitstellen),und somit kostenoptimierteProduktlösungen anbieten.Erste gemeinsame Projekte wurdenrealisiert und geben der ZusammenarbeitRecht.Haben auch Sie Interesse an einerkompetenten gemeinsamen Bera‐„Zusammenkunft ist einAnfang. Zusammenhalt ist einFortschritt.Zusammenarbeitist der Erfolg.“Henry Fordtung vor Ort, dann rufen Sie unsan oder senden uns eine E‐Mail.Wir freuen uns auf eine erfolgreicheZusammenarbeit!16 inside acat 1/2013


ECOSORB® 606 ‐ DIE BESTE LÖSUNGFÜR GERUCHSPROBLEME:Anwendung in der KläranlageWenn Kläranlagen oder Industriebetriebe, die sich in unmittelbarer Nähe von Wohngebietenbefinden, unangenehme Gerüche produzieren, dann können sie zu einem politischenoder rechtlichen Problem werden. In Kläranlagen und den damit verbundenen Sammelsystemenkann zur Geruchsbekämpfung ECOSORB® 606 eingesetzt werden.AUTOR:CLAUDIO BOSCOLOJene Substanzen, die für die Geruchsentwicklungim Nahbereichvon Kläranlagen verantwortlichsind, sind in der Regel anorgani‐sche Gase oder leicht flüchtigeorganische Verbindungen. Die anorganischenGase sind in derHauptsache das Ergebnis der biologischenAktivität im Abwasser,die organischen Gase entstehen,wenn Industrieabwässer in denKanal gelangen.Folgende Verbindungen verursachenüble Gerüche:In der Kläranlage in Maltawurde ein Hochdrucksystemfür die Verteilung vonECOSORB® 606 installiert• Merkaptane• Anorganische Säuren• Aldehyde• Ketone• Organische Nitrat‐ oder Schwefelverbindungeninside acat 1/2013 17


Diese Verbindungen entstehen beider anaeroben Zersetzung hochmolekularerVerbindungen, wieProteinen, und sie werden an denKanalöffnungen und in der gesamtenKläranlage als üble Gerüchewahrgenommen.Hauptverursacher des Gestankessind aber die anorganischen VerbindungenAmmoniak und Schwefelwasserstoff,die zum Großteilaus den Abwässern der Haushalteentstehen.Weil in die Abwässer in drucklosenAbwasserleitungen ständig in Bewegungsind, kommt es zu einerkontinuierlichen Belüftung, undSchwefelwasserstoff oder andereübel riechenden Substanzen könnensich nicht bilden.Unter bestimmten Umständenkann sich ein Schlammfilm an derOberfläche der Abwasserleitungenbilden. Dann treten üble Gerücheauf. Der entstehende Schwefelwasserstoffdiffundiert in den darüberliegenden Raum, verringertdas Redoxpotential, und verhindertdie natürliche Belüftung. Eskommt zu einer sehr hohen Aktivitätvon sulfatreduzierenden Bakterien,was die Erklärung dafür ist,dass es in Kanälen mit geringerFließgeschwindigkeit zu toxischenBedingungen kommen kann. DieLage wird verschärft, wenn dieKanalleitung sehr lang ist, oderwenn sie höheren Temperaturenausgesetzt ist.Gerüche im Abwasser werdenimmer mit Schwefelwasserstoffund Ammoniak in Verbindung gebracht.Die Lösung für das Geruchsproblemist ECOSORB® 606.Bei den typischen Applikationender ECOSORB® Produkte wird dasProdukt durch Zerstäuben (Hochdruck‐System)oder Verdampfung(Dampfsysteme) in die Atmosphäregebracht, wo es die GerücheEine Leitung mit eingebauten Düsen wurde installiert; das Bildzeigt eine einzelne Düseanzieht , oder von den Gerüchenangezogen wird – egal, ob es sichum einen angenehmen oder einenunangenehmen Geruch handelt.Die Wahl der angewendetenMethode ist abhängig von derVor zwei Jahren wurde die Kläranlagein Malta errichtet. Unmittelbar nachder Fertigstellung war man mit Geruchsproblemenkonfrontiert. Diesetraten besonders stark im Klärbeckenauf, in dem das Rohabwasser aus denSwimmingpools (60.000m³/Abwasserpro Tag) behandelt wurde. Die Situationwurde durch den langen, heißenSommer noch verstärkt und der Geschäftsführerder Kläranlage wurdevon den Bewohnern des angrenzendenDorfes gezwungen, das Geruchsproblemumgehend zu lösen.ECOSORB® 606 wurde für einenVersuch vorgeschlagen.Für die Verteilung von ECOSORB® 606wurde ein Hochdrucksystem installiert.Um das gesamte Gebiet zu erfassen,Konzentration der geruchsverursachendenVerbindungen, der Luftgeschwindigkeit,der Umgebungund dem zur Verfügung stehendenBudget. In jedem Fall wird derüble Geruch eliminiert.ANWENDUNGSBEISPIEL KLÄRANLAGE MALTAund um eine gleichmäßige Verteilungder ECOSORB®606 Tröpfchen, unddamit verbunden eine Eliminierung dergeruchsverursachenden Moleküle zugewährleisten, wurde ein Sprühsystemmit mehr als 90 Düsen im Umkreis derPools angebracht.Der Versuch mit ECOSORB® 606 warerfolgreich, und daher wurde diegesamte Anlage für eine permanenteBehandlung der Gerüche, gekauft.Die Dosierung von ECOSORB® 606muss immer wieder angepasst werden,da die Geruchsbelästigung von einerReihe von Faktoren wie Temperatur,Windgeschwindigkeit, Windrichtungund vielem mehr abhängig ist.ECOSORB® 606: Bemerkenswertwirksam ‐ überraschend einfach!18 inside acat 1/2013


WATROPUR ‐ ein starker Partnerfür den internationalen Vertriebunserer ACAT SchneckenpresseAUTOR:EWALD KERNNach der sehr erfolgreichen Einführung der ACATSchneckenpresse auf unseren Heimmärkten ist es nuneiner der wesentlichsten Zielpunkte unseres Unternehmens,eine internationale Verbreiterung überKomponentenverkauf umzusetzen. Es ist kein Geheimnis:Die Wahl des richtigen Vertriebspartners ist Vorrausetzungfür die erfolgreiche Erweiterung eines Verkaufsnetzwerkes.Eine bestehende starke Positionierung im spezifischenMarktsegment und entsprechende vertriebliche Ressourcensind die Kenngrößen, die vom Start weggeprüft werden können, weshalb wir sehr froh sind,mit WATROPUR einen Kooperationspartner gefundenzu haben, der ganz augenscheinlich dieses Profilerfüllt.Watropur AG mit Sitz in CH‐3800 Unterseen‐Interlakenist ein weltweit tätiger Hersteller, der als Kerngeschäftsfeld‐ und das sehr erfolgreich ‐ die Entwicklung,den Bau und die Wartung von WATROMAT ®Schlammtrocknern „Made in Switzerland“ für Industrieund Kommunen betreibt. In 21 Jahren wurdendurch Watropur 1500 Schlammtrocknungsanlagengebaut und auf vier Kontinenten in 50 Ländern installiert.Die standardisierte Anlagenpalette eignet sich fürdie Trocknung von maschinell entwässertem Klärschlammaus diversen Entwässerungstechnologien.Wir sind überzeugt, mit Watropur AG und seinenTochtergesellschaften einen strategisch wichtigenPartner gefunden zu haben, und freuen uns auf eineerfolgreiche Zusammenarbeit.ACATSchneckenpresseTypAS 250 fertigvorinstalliertauf einerWatropurBandtrocknungsanlageinside acat 1/2013 19


RHV BRAUNAU UND UMGEBUNG:Erfolgreiche wirtschaftliche MaßnahmenImmer mehr gilt es, nicht nur komplette Anlagenabschnitte auf Kläranlagen auszutauschen,sondern mit spezifischen, ganz gezielten Maßnahmen die notwendigen Anpassungen in Richtunggeforderter Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit zu erzielen. Beim ReinhaltungsverbandBraunau und Umgebung wurden bestehende Anlagenabschnitte zur Kalklagerung,Kalkdosierung und zur Schlammfördertechnik in ein neues Anlagenkonzept einer maschinellenSchlammentwässerung mit Schneckenpressen integriert.Zwei ACAT Schneckenpressen im ParallelbetriebAUTOREN:EWALD KERN UND DIETMAR STRECKERDie Kammerfilterpresse der KA Braunau (installiert1992) hat lange zufriedenstellend ihre Dienste geleistet.Mit dem bestehenden Schlammaufkommenim Einzugsgebiet und den dadurch erforderlichgewordenen Betriebszeiten an Wochenenden war einwirtschaftlicher Betrieb aber nicht mehr möglich. Auseiner technischen Vorselektierung resultierte die zu20 inside acat 1/2013


den Gegebenheiten aktuellen und zukünftigen Anforderungenam besten entsprechende Entwässerungstechnologie.Durch die Geschäftsführung des RHVBraunau, DI Hauser, und das betreuende PlanungsbüroTB DI Knoll wurde ein spezifisches Maßnahmen ‐beziehungsweise Anforderungspaket ausgearbeitet.Unter genau definierten technischen und wirtschaftlichenQualitätsanforderungen wurden nach einer Ausschreibungmit dem Vergabekriterium „Billigstbieterprinzip“die Arbeiten im Oktober 2012 an ACAT Wienvergeben.Zwischenzeitlich ist die Kammerfilterpresse demontiert,die alte Kalkanlage zur Nachkalkung des entwässertenSchlammes mit Branntkalk technisch überholtund angepasst und zwei ACAT Schneckenpressen„Made in Austria“ in Werkstoffausführung V4A sindinstalliert und im Vollbetrieb. Die Phase der Umschlussarbeitenwurde mit einer mobilen ACAT Entwässerungseinheitüberbrückt. Die beiden ACATSchneckenpressen vom Typ AS 0505 S (Leistung 6tTS/d) entwässern den anfallenden Faulschlamm derKläranlage kontinuierlich im durchlaufenden 24‐Stunden‐Betrieb,die installierte EMSR Technik meldet dieAbfüllung eines Containers mit entwässertenSchlamm und einen erforderlichen Containerwechsel.Für eine spätere einfache weitere Erhöhung derSchlammdurchsatzleistung ist planlich der Ausbau miteiner dritten Schneckenpresse vorbereitet.Zur weiteren Verbesserung der Wirtschaftlichkeit erfolgtaktuell im engen Zusammenspiel der Mitarbeiterder Kläranlage und der ACAT Anlagen‐ und Betriebsmitteltechnikerdie Umstellung der Schlammentwässerungvon Flüssig‐ auf Festpolymerbetrieb.Immer wieder ist bei derartigen Projekten mit gröberenUmbaumaßnahmen bei aufrechtem Kläranlagenbetriebganz besonders die intensive Zusammenarbeitaller beteiligten Firmen und Personen gefordert.Eine entsprechende Planung und die angepasste Bereitstellungvon ausreichend qualifizierten personellenRessourcen ist der Schlüssel für eine erfolgreicheRealisierung.Vielen Dank deshalb an die Mitarbeiter des RHV Braunau,dem Planungsbüro TB Knoll und unseren Lieferantenfür dieses Paradebeispiel an erfolgreichem„Teamwork“.Spiralfördertechnik (inklusive Nachkalkung) für den Austrag des entwässerten Klärschlammsinside acat 1/2013 21


SENKRECHTSIEBUNGMÜNCHENDORF‐SEEDÖRFLAUTOR:CHRISTIAN KOZANDA2012 wurde die Kläranlage Münchendorf‐Seedörflan den Standder Technik auf 150 EW angepasst.Es wurde ein kompletterUmbau und Sanierung der maschinellenund elektrotechnischenAusrüstung durchgeführt.Die bestehende, bereits veralteteDreikammerfaulanlage wurde aufzwei SBR‐Reaktoren umgerüstet,inklusive eines komplett neuenBelüftungssystems mit Schlauchbelüftungund Gebläse. EinSchlammspeicher und die zugehörigePumpentechnik wurden neuausgeführt. Der Zulaufkammerwurde ein Senkrechtsieb mit einersechs Millimeter Lochung vorgeschaltet.Bevor sie zu den Tauchmotorpumpengelangen, werdendie ankommenden Abwässer gesiebt,dann wird das Rechengutausgewaschen, verdichtet und inden oberirdisch aufgestellten 120Liter Rechengutbehälter gefördert.Der mehrmonatige Betrieb der Anlagezeigt nunmehr, dass im Zulaufpumpwerkkeinerlei Hygieneartikelmehr feststellbar sind, beziehungsweisesichkeine„Schwimmdecken“ mehr bilden,wie das in der Vergangenheit gegebenwar. Auch ein neues Betriebsgebäudewurde in „Sand‐wichbauweise“ geliefert und montiert.Darin befinden sich einerseitsder explosionsgeschützteRechenraum mit der Senkrechtsiebungund andererseits der Schaltschrankraummit der komplettneuen elektrischen Schalt‐ undSteueranlage sowie dem Gebläse.In das neue Hochwasserpumpwerkwurde zusätzlich eine Probe‐Symbolfoto Vertikalsiebanlageentnahmemöglichkeit für das gereinigteAbwasser integriert.Auftraggeber:SiedlungsgemeinschaftMünchendorf – SeedörflObfrau: Helga ReisenauerPlanungsbüro:IngenieurgemeinschaftUmweltprojektePlaner: DI Martin Peschl22 inside acat 1/2013


BASF WATER SOLUTIONSentwickelt nachhaltige Innovationenin der WasserbehandlungMit innovativen Wasserchemikalien und hochmodernen Ultrafiltrationsmembranen trägtBASF Water Solutions dazu bei, die Ressource Wasser nachhaltig zu nutzen und dem weltweitsteigenden Wasserbedarf nachzukommen.Kern des Unternehmenszwecks der BASF: „Chemie,die verbindet ‐ für eine nachhaltige Zukunft“.Die BASF entwickelt den Geschäftsbereich Water Solutionskonsequent weiter. Ziel ist es, die im Unternehmenvorhandenen Produkte und die Expertise im BereichWasserbehandlung strategisch zu bündeln undeine starke Plattform zu schaffen. Die Water SolutionsProduktpalette umfasst Produkte für den gesamtenWasserprozess für kommunale und industrielle Anwendungen:Für die Wasseraufbereitung bei der Trinkwasserherstellung,als auch für die Behandlung vonAbwässern und die Volumenreduzierung bei Klärschlammsowie für die Behandlung von industriellemProzesswasser und den Schutz von Entsalzungsanlagen,Kühltürmen und Boilern. BASF Water Solutions istder weltweite Technologieführer für Ultrafiltrationsmembranevon der inge GmbH, einem Unternehmender BASF‐Gruppe. Die inge Ultrafiltrationstechnologiebasiert auf einem Membranverfahren zur Aufbereitungvon Trink‐, Prozess‐,Ab‐ und Meerwasser.AUTOR UND FOTOS:Matthias Lang, BASFDie wachsende Weltbevölkerung und steigende Lebensstandardssind zwei der größten globalen Herausforderungenheute und in Zukunft. Nach dem bisherigenRessourcenverbrauch würden im Jahr 2050 dreiErden benötigt, um den Bedarf der wachsenden Weltbevölkerungzu decken. Innovationen der Chemie nehmeneine Schlüsselrolle ein, um eine nachhaltige Zukunftzu gewährleisten. Nachhaltigkeit ist auch der„Schon seit vielen Jahrenarbeiten Applied ChemicalsAnwendungstechnik (ACAT)und BASF sehr erfolgreichzusammen. In Österreichund der Schweiz ist ACATder exklusive Händler undVertriebspartner von BASFWasserbehandlungschemikalien.Insbesondere dietechnische Kompetenz vonACAT ist hierbei eine derSäulen des Erfolgs. Auch inMatthias Lang,Head of Indirect SalesBASF Water SolutionsZukunft vertrauen wir auf diese starke Partnerschaft."Matthias Lang, Head of Indirect Sales Europe,Africa and Middle East, BASF Water Solutionsinside acat 1/2013 23


Chemie,die verbindet.Damit WasserLösungen liebt.Wasser ist die kostbarste Ressource der Erde – diese zu schützen und fürkommende Generationen zu bewahren ist eine globale Herausforderung.Dieser stellt sich BASF Water Solutions schon heute mit einem innovativenPortfolio für die kommunale und industrielle Wasserbehandlung: Miteffizienten Lösungen für die Trinkwasseraufbereitung, die Entwässerungvon Klärschlammen, sowie die Behandlung von industriellem Prozesswasserund der nachhaltige Schutz von Meerwasserentsalzungsanlagen.Mit unseren inge ® Membransystemen sind wir der weltweite Technologieführerin der Ultrafiltration.www.watersolutions.basf.com24 inside acat 1/2013


We Create Chemistry thathelps water love solutionsDie Flockungshilfsmittel Zetag®der BASF ermöglichen eine energieeffizienteund nachhaltige Wasserbehandlung.Ein Prozent Wasser,das sie dem Klärschlammentziehen, vermindert die Transportkostenum fünf Prozent. Sowird die CO2‐Emission reduziert.Ab einem bestimmten Trocknungsgradkann der Schlamm verbranntund zur Energiegewinnunggenutzt werden. Die flüssige Zetag9000 Serie basiert auf einem chemischenProzess, mit dessen Hilfesich lineare oder auch hoch vernetztePolymere herstellen lassen.BASF bietet darüber hinaus ebenfallsein breites Spektrum an festenFlockungshilfsmitteln verschiedenerMolekularmassen und Ladungsdichtenan.Die wasserlöslichen Polymere desSokalan® RO‐Sortiments verhindernBeläge in Entsalzungsanlagenund reduzieren so den Reinigungsbedarfverschmutzter Membranen.Im Speisewasser der Umkehrosmosereduzieren sie die Härte,indem sie anorganische Salze, Kolloideund Metallhydroxide in Lösunghalten. Die Produkte enthaltengeringe oder keine Mengen anPhosphor und sind daher besondersumweltschonend.Ablagerungen bei der Aufbereitungvon Mineralien verhinderndie biologisch abbaubaren Komplexbildnervon Antiprex® CM. Dieorganische und geruchlose Methansulfonsäurein Antiprex® MSAwird als umweltschonendes Reinigungsmittelin der Wasserbehandlungeingesetzt. Beide Produkttypensind phosphorfrei und hemmendaher das Algenwachstum.3.000 mal dünner als das menschlicheHaar sind die Poren der Multibore®Membran der inge GmbH.Selbst kleinste Mikroorganismenwie Bakterien, Viren und Trübstoffekönnen die 10 bis 20 Nanometergroßen Filterporen nicht passieren.Die patentierte Technologievereint sieben einzelne Kapillarenin einer sehr robusten Faser.Dieser Aufbau erhöht die Stabilitätder Membran erheblich und verhindertFaserbrüche. Damit wirdhöchste Zuverlässigkeit im Betrieberreicht. Für die Wasserbranchestellt die BASF sowohl die Membranmoduleals auch deren chemischeAusgangsmaterialien her undsetzt damit ihr strategisches Prinzip„Wir schaffen Wert als einUnternehmen“ aktiv um.Nähere Informationen zu unserenProdukten unter:www.watersolutions.basf.com(englischsprachig)inside acat 1/2013 25


INTERNACAT ‐ SPONSORINGZum 150jährigen Jubiläumsjahr: PROJEKT KLIMT 4 KIDSKinder lehren Kinder, so das Motto des Events „Klimt 4 Kids“. Eine Gruppe vonSchülerinnen der Tourismus‐ und Wirtschaftsschule Bergheidengasse im 13. WienerGemeindebezirk hat es sich zur Aufgabe gemacht, jüngeren Kindern spielerisch und kreativetwas über den österreichischen Maler Gustav Klimt beizubringen. Und das mit einemriesigen Erfolg.Klosterneuburg‐Wien: Monatelang hat eine Gruppe von Schülerinnenan ihrem Event gebastelt und geplant. Von der Idee zur Umsetzungwar es ein langer Weg, doch das Ergebnis war einzigartig. DerGedanke war, jüngere Kinder etwas über Klimt zu lehren. Am 15.Jänner 2013 war es dann so weit. Das letzte halbe Jahr war aneinem Theaterstück gearbeitet worden, Kleider für Klimt und Co.waren genäht, Arbeitsmappen mit Zeichnungen und Lückentextenzusammengestellt worden. Nun konnte das Projekt gemeinsam mitder Volksschule Kierling starten.Ein Werkraum der Volksschule war in ein Jugendstilzimmer umgebaut,eine eigene Malecke errichtet worden. Die Freude der Klassen,die an dem Projekt teilnahmen, war riesig. Es wurden verschiedeneStationen betrieben, an denen die Kinder gemeinsam mit den Schülerinnender Bergheidengasse wie Klimt zeichnen konnten und esgab ein „Blindertasten“ verschiedener Malwerkzeuge aus der Zeitdes Malers. Ebenso wurden Landschaftsbilder an eine Wand projiziert,an der sie sich mithilfe von rechteckigen Bilderrahmen Bildausschnitteaussuchen und diese dann abzeichnen konnten. Gebanntschauten die Kinder auch dem selbst geschriebenen Theaterstückzu. Als sich das Event dem Ende zuneigte, durften die Volksschulkindernoch eine Kusswand gestalten, passend zu dem berühmtestenGemälde von Gustav Klimt.Text: Sophie KenzianAm 14.Juli 2012 hätte Gustav Klimt, einer derbedeutendsten Maler Österreichs, seinen 150.Geburtstag gefeiert. In seiner HeimatstadtWien wurde das 150jährige‐Jubiläumsjahr imgroßen Stil begangen, was den ausstellendenMuseen Besucherrekorde einbrachte.Die ACAT Wien ist in Penzing angesiedelt, alsoin jenem Wiener Gemeindebezirk, in dem auchdas Geburtshaus des großen Künstlers stand.Eine Affinität, die motivierte, gern als Sponsorzu fungieren, wo es darum ging, jungen Menschendiesen großen Künstler und sein Schaffennahezubringen.26 inside acat 1/2013


EHRENAMT IST EHRENSACHEDieser Überzeugung ist auch Stefan Schaub, der seit 1983 der Freiwilligen FeuerwehrGreinsfurth angehört und es hier bis zum Kommandanten gebracht hat. Österreichweitgibt es etwa 4500 Freiwillige‐ und nur um die 330 Betriebs‐Feuerwehren. Ob Brandfall,Verkehrs‐, Chemieunfall oder kleines Unglück ‐ ohne das Heer der Freiwilligen, die viel Zeitopfern und noch mehr Einsatz bringen, würde in unserem Land vieles weniger gut bis garnicht funktionieren.In Österreich sind die Gemeinden gesetzlich dazuverpflichtet, die Aufgaben der Feuer‐ und Gefahrenpolizeiwahrzunehmen. Dazu bedienen sie sichder Feuerwehren, die hierzulande traditionell aufFreiwilligkeit basieren. Darüber hinaus sind in großenBetrieben Betriebsfeuerwehren eingerichtetund in den sechs größten Städten Österreichs(Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg undWien) gibt es traditionsreiche und gut ausgerüsteteBerufsfeuerwehren.Die Freiwilligen Feuerwehren als unverzichtbarerBestandteil unseres Sicherheits‐ undKatastrophenschutzsystemsDie Einsatzstatistik zeigt es: Wir brauchen jede einzelneFeuerwehr. Wer daran denkt, im freiwilligenBereich den Sparstift anzusetzen, riskiert einenAnschlag auf ein über Jahrzehnte hinweg bewährtesSicherheitssystem. Denn auch wenn die Feuerwehrnoch so klein ist, deren engagierte und gutausgebildete Mitglieder sind binnen wenigerMinuten am Einsatzort. Ein Vorteil, der über Lebenoder Tod entscheiden kann. Eine Zerschlagung diesesflächendeckenden Systems würde deshalb vielLeid über unsere Gesellschaft bringen. In diesemZusammenhang sei auf andere Staaten, beispielsweisedie beliebten Urlaubsländer Griechenland,Italien (Ausnahme Südtirol, Trient) und Kroatienverwiesen. Hier gibt es fast keine freiwilligen Feuerwehren,sondern lediglich sogenannte Stützpunktfeuerwehrenin größeren Städten, die beiEinsätzen ins Hinterland oft Anfahrtszeiten von biszu 45 Minuten einplanen müssen. Seien wir alsofroh, dass es bei uns noch Frauen und Männergibt, die in ihrer eigenen Gemeinde freiwillig fürandere tätig sind. Einer von ihnen ist StefanSchaub, im „Brotberuf“ Leiter der AbteilungPapiertechnologie bei ACAT.Feuerwehrwesen in ÖsterreichDas Feuerwehrwesen ist in Österreich föderalistisch aufgebaut.Träger der Feuerwehr ist die Gemeinde, die gesetzlichverpflichtet ist, die Aufgaben der Feuer‐ und Gefahrenpolizeiwahrzunehmen. Hierzu bedient sich die Gemeinde der Feuerwehrals Hilfsorgan.Die Feuerwehren der Gemeinden sind darüber hinaus in Landesfeuerwehrverbändenorganisiert. Sie sind, genau wie dieFeuerwehren, Körperschaften öffentlichen Rechts. Die Landesfeuerwehrverbändesind wiederum Mitglieder des ÖsterreichischenBundesfeuerwehrverbands.In Österreich basiert das Feuerwehrwesen traditionell aufFreiwilligkeit ‐ 99 Prozent der in Österreich aktiven Feuerwehrmitgliederengagieren sich freiwillig ‐ von großen urbanenGebieten bis hin zu kleinen Dorfgemeinschaften. In großenBetrieben sind darüber hinaus Betriebsfeuerwehreneingerichtet.In den sechs größten Städten Österreichs (Graz, Innsbruck,Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien) sind traditionsreiche undgut ausgerüstete Berufsfeuerwehren eingerichtet.Quelle: Quelle: Homepage des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes www.bundesfeuerwehrverband.atinside acat 1/2013 27


INTERNSeit 2006 ist Stefan Schaub Kommandant der FreiwilligenFeuerwehr Greinsfurth, seit 2009 ist er auchals Abschnittsfeuerwehrkommandant‐Stellvertretertätig. Lebensrettende Entscheidungen und Einsätzeunter extremen Bedingungen gehören für ihn zurRoutine. Stefan Schaub ist Feuerwehrmann ausBerufung und genießt die Rückendeckung seiner Florianijünger.Als Feuerwehrkom‐ mandant weiß ersehr gut wie wichtig ein funktionierendes Team istund versucht das auch im Beruf umzusetzen. SeinCredo: Die Mannschaft ist das Fundament einesjeden Teams und die Basis des Erfolges.ACAT Inside hat mit ihm gesprochen:Stefan: Wir haben zurzeit 74 Mitglieder davon 51Aktive, zwölf Reservisten und elf Jugendliche. Erfreulichist die Entwicklung der Feuerwehrjugend.Denn bei dem großen Freizeitangebot ist es nichtleicht, Jugendliche für ein Engagement zu gewinnen,das viel Arbeitsbereitschaft, Teamfähigkeit undPflichtbewusstsein erfordert. Wer aber mal bei unsreingeschnuppert hat, dem gefällt es meistens sehrgut.Liter (Tauchpumpe, Tragkraftspritze undVorbaupumpe) für die Löschwasserversorgungbereitstellen. Mit im Einsatz steht meistens auchnoch das Mannschaftstransportfahrzeug, das gleichzeitigals Einsatzleitfahrzeug genutzt wird. Weiterssteht ein Logistikfahrzeug für diverseTransportaufgaben sowie ein Kommandofahrzeugfür Dienstfahrten zur Verfügung.Stefan: Parallel zum österreichweiten Trend ist auchbei uns eine Verschlechterung an bestimmtenTageszeiten zu bemerken. Allerdings profitieren wirin Greinsfurth sehr von den Schichtdienstarbeiternder umliegenden Industriebetriebe undKrankenhäuser. Damit kann im Normalfall das ersteFahrzeug besetzt werden. Die zweite Welle, die zumBeispiel als Sicherheitsreserve notwendig ist, wirdschon schwieriger. Heute arbeitet fast niemandmehr vor der Haustüre. Nur in wenigen Firmen gibtes generelle Regelungen über Dienstfreistellungenim Einsatzfall. Deshalb haben wir auch als eine derersten Wehren in der Gemeinde dieAlarmierungsstruktur geändert und zählen aufverstärkte Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren.Stefan: In unserer Wehr sind wir dem Thema schonimmer sehr offen gegenübergestanden. DasFeuerwehrwesen besteht ja nicht nur auskräfteraubenden Spezialeinsätzen. Aber auch dalassen sich unsere Damen nichts schenken. Siestehen ihren Mann bei Atemschutzeinsätzen und imWasserdienst genauso wie bei den vielen Aufgabendie im ganzen Jahr anfallen. So ist zum Beispiel eineDame als Jugendleiterin eingesetzt. Eine anderekümmert sich darum dass Einsatz‐ undDienstbekleidung zur Verfügung steht.Stefan: Sehr viel. Zum einen hat sich die Einsatzkleidungwesentlich zur Sicherheit der Einsatzkräfteweiterentwickelt. Aber auch die Löschtechnik undLöschtaktik hat wesentliche Fortschritte gemacht.Heute ist das oberste Ziel den Schaden durchLöschwasser – etwa durch mehr Schaumeinsatz unddurch gezieltere Löschangriffe gering zu halten. Sehrhilfreich ist da zum Beispiel auch der Einsatz unsererWärmebildkamera.Stefan: Wir haben aktuell 5 Fahrzeuge. Für denErsteinsatz kommt hauptsächlich ein Tanklöschfahrzeugmit 4.000 Liter Löschwasser zum Einsatz.Darüber hinaus können wir mit dem Kleinlöschfahrzeugeine Pumpenkapazität von ungefähr 5.000Stefan: Dass wir unseren Personalstand haltenkönnen und wir vielleicht noch ein paar Männerund Frauen für unseren Dienst gewinnen können.Ansonsten sind wir gut aufgestellt, unsere Schlagkraftkonnten wir ja bei den Großeinsätzen in denvergangenen Jahren unter Beweis stellen.28 inside acat 1/2013


Die spektakulärsten Einsätze der FreiwilligenFeuerwehr Greinsfurth in jüngster VergangenheitGroßbrand KieswerkGroßbrand AbfallwirtschaftszentrumVermutlich eine Selbstentzündung der Abfälle ließ dieFeuerwehr mitten in der Nacht zu einem Großbrand ausrücken.Über 200 Mann und 30 Fahrzeuge kämpftengegen das Flammeninferno an, ehe in den MorgenstundenBrand Aus gegeben werden konnte. Um genügendLöschwasser zur Verfügung zu haben wurde einPendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet.Heißarbeiten lösten einen Brand der Förderanlagen ineinem Kieswerk aus. Es wurde Alarmstufe B4 ausgelöst,mehr als 15 Feuerwehren mit 200 Mann und 28 Fahrzeugenstanden im Einsatz. Neben den einsatztaktischenHerausforderungen war das Einsturzrisiko des Stahlskelettturmesein unbekannter Faktor dem in der EinsatzplanungRechnung getragen werden musste. Aufgrundder Jahreszeit waren bei der Löschwasserversorgung ausdem gefrorenen Teich ebenfalls trickreiche Lösungengefragt.Chemieunfall in GroßwäschereiVerkehrsunfall EisenbahnkreuzungAus unbekannter Ursache hat ein PKW trotz roter Ampelnversucht, die Gleisanlage zu überqueren. Der herannahendeZug konnte nicht rechtzeitig bremsen undrammte den Wagen mit voller Wucht. Die Lenkerin istbei dem Unfall ums Leben gekommen, die beiden Kinderauf dem Rücksitz überstanden den Unfall leicht verletzt.Durch Überlauf einer Waschmaschine gelangte heißeWaschlauge in den Bleichmittelbehälter. Dies führte zueiner Selbstzersetzung von Natriumdithionit mit Entwicklungvon SO2 Gasen. Das Gebäude musste evakuiertwerden, mehr als 20 Personen wurden mit Verdacht aufSO2 Inkorporation im Krankenhaus Amstetten behandelt.Nach der Bergung des Behälters und umfangreichen Belüftungsmaßnahmenkonnte der Betrieb wieder aufgenommenwerden. Zum Einsatz kamen die FF Greinsfurthund der Schadstoffzug Amstetten mit Spezialgeräten.inside acat 1/2013 29


INTERNACAT ‐ SEITENBLICKEoft für eine gute Platzierung des Stocks im Spielfeldsorgten.Stockschießen zählt zu den ältesten Sportarten überhaupt.Ausgetragen wird es vorwiegend auf festemUntergrund wie zum Beispiel auf einer Asphaltbahnoder wie beim SC Oberhummel auf einem Belag ausPflastersteinen.Unser Team „Trockenverfestiger“ der ACAT konnte leidernicht an die guten Platzierungen der letzten Jahreanknüpfen, es belegte heuer nur Platz fünf im Mittelfeld.Ehrensache, dass wir beim nächsten Mal wiedergern mit dabei sind! Text: Nuri KermanClariant, einer unserer wichtigsten Lieferanten fürBentonitprodukte, hatte zum vierten Stockschießen inNiederhummel nahe Moosburg eingeladen – und wirkamen gern!Spaß war wie in den Vorjahren garantiert, zumal esHubertus Besting von Clariant jedes Jahr gelingt, einegute Mischung aus Kunden und eigenen Mitarbeiternfür das Turnier zu gewinnen. Zahlreiche Teilnehmerscheuten sogar die lange Anreise aus dem Auslandnicht. Erfreulich war zudem eine hohe Anzahl an weiblichenTeilnehmern, die vor allem mit viel FeingefühlWILLKOMMEN BABY„Drum prüfe, wer sich ewig bindet“, diesen Spruchnahmen sich Theo Weinbrenner und Sabine Spieler zuHerzen. Nach zehn Jahren „Probegalopp“ gaben siesich am 12. April im Standesamt Scheibbs das Jawort ‐und feierten dieses Freudenfest im Anschluss entsprechendim großen Rahmen im Kreis aller Freunde undVerwandten. Congratulations!Nur 2750 Grammschwer, dafür aber51 Zentimeter großwar Lujza, als sieam 13. Jänner dasLicht der Welt erblickte.Mama BettyOleàr ist rundumglücklich über ihrenkleinen Sonnenscheinund die ganzeACAT Familiefreut sich mit denstolzen Eltern!30 inside acat 1/2013


UNSERE JUBILAREChristian Suter ‐ Zehn Jahre für die KundenChristian Suter ist nun seit zehnJahren für die ACAT im Einsatz.Als klassischem Aussendienstlerist es Christian stets gelungen,die Kundenbedürfnisse vor Ortzu erkennen, und wo immermöglich, gemeinsam mit demKunden sinnvolle, oft auch sehrkreative Lösungen umzusetzen.Dabei kombiniert Christian seineChemikalien‐Kenntnisse mitseiner Ausbildung und Erfahrung als Mechaniker, sodasspragmatische und gesamtheitliche Ergebnisse resultieren.Christian, wir schätzen deine Selbständigkeit und Arbeitsdisziplin,aber auch deine offene Geradlinigkeit, die Diskussionfördert und Thematiken voranbringt. Wir bedankenuns für die bisherigen zehn Jahre und freuen uns aufviele weitere mit dir in der ACAT Familie!Gerhard Zima ‐ Zehn Jahre voller EinsatzSeit zehn Jahren ist GerhardZima für die ACAT IndustriechemikalienAbteilung eine großeStütze. Auf Grund seiner Erfahrungist er ein kompetenterPartner unserer Kunden und liefertbeste Anwendungsberatung.Besonders wertvoll ist seinErfahrungsschatz bei der Einführungneuer Produkte, die er hervorragendbegleitet und aufbereitet.Beeindruckend ist sein Einsatz auch, wenn es umdie Übernahme neuer Märkte geht. Seit er für Ungarnverantwortlich ist, besucht er einen ungarischen Sprachkurs.Privat unterstütz er seine Frau bei ihren Projekten,geht regelmäßig tanzen und ist oft im Wald beim Holzarbeitenzu finden. Wir hoffen, dass er uns noch viele Jahrezur Seite stehen wird und möchten uns für die hervorragendeZusammenarbeit bedanken.Aldo Randisi: Zehn Jahre Einsatz für ACATObwohl Aldo erst in der letzen„inside acat“ Ausgabe vorgestelltwurde, ist er schon seitzehn Jahren in der Firmengruppetätig und hat als Verkäuferstets seinen starken Einsatzwillenund seine breiten Sprachkenntnissefür uns genutzt.Mit der Betreuung der FreshWave® IAQ Verkaufsaktivität in ganzEuropa übernimmt Aldo wiederumviel Verantwortung und bringt dieser Aktivität erheblichSchwung und die lang erwarteten ersten Meilensteineals Beitrag zum Erfolg dieser Abteilung.Aldo, wir schätzen deine hohe Einsatzbereitschaft. Niemüde noch einen weiteren Kunden zu kontaktieren, öffnestdu viele Potentiale. Nebst deiner hohen Affinität zuReisen erschließt dein offener Charakter und positiverUmgang mit Gesprächspartnern eine Vielzahl von Möglichkeiten.Disziplin und Professionalität in deiner Nachbearbeitungstellen sodann die Nutzung dieser Möglichkeitensicher. Wir bedanken uns für die letzten zehnJahre und wünschen dir weiterhin viel Erfolg im Aufbauund Wachstum unserer FreshWave ® IAQ Aktivität.Ronald Poelgeest: 10 Jahre AnlagentechnikSchon sind es wieder zehnJahre, in welchen Ronny Poelgeestnun für ACAT Frontarbeitleistet.Wenn es etwas wie einen echtenanlagentechnischen Allroundergibt, dann verdienst du, lieberRonny, diese Bezeichnungzu allererst.Von den Komponenten zur mechanischenVorklärung über dieSchlammentwässerungstechnik in allen Maschinenvariantenbis zur solaren Schlammtrocknung, überall erfolgreichepersönliche Referenzen!Und der starke anlagentechnische Einzug am SchweizerMarkt ist auch ganz wesentlich auf deine Aktivitätengestützt. Die Schwierigkeiten auf neuen internationalenMärkten siehst du als Herausforderung und nimmst dafürso manche private Einschränkungen in Kauf. Du bist einechter Teamplayer im Dienst der ACAT Mannschaft.Es freut uns deshalb ganz besonders, diesen Anlass zubekommen, um ein herzliches „Danke, Ronny!“ ausrufenzu können. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsameJahre!inside acat 1/2013 31


INTERN20 Jahre Reinhold Frech – ein steirisches Urgestein!Im Außendienst für die Papiertechnologie leistetReinhold nunmehr seit 20 Jahren einen erheblichenBeitrag zum Erfolg unserer Abteilung. Reinholdist sehr loyal, hält aber auch mit konstruktiverKritik nicht hinterm Berg, was wir alle an ihmsehr schätzen. Kunden schätzen seine Verlässlichkeitund seine unermüdlichen Anstrengungen imServicebereich. Rund um die Uhr steht er ihnenmit Rat und Tat zur Verfügung, teilweise auch anden Wochenenden! Denn: Der Kunde steht imMittelpunkt seines Handelns und die Ziele desKunden macht er zu seinen eigenen.Die hohen Anforderungen an sich selbst unterstreichter durch seine privaten Aktivitäten. ReinholdFrech ist viel in den Bergen unterwegs. ImWinter mit den Tourenskiern, sobald es wärmerwird mit dem Mountainbike. Kein Gipfel ist ihmzu hoch, kein Weg zu steil. Wo es anderen zuunwegsam wird, fühlt er sich erst so richtig wohl.Seine Sportkameraden schauen oft neidisch hinterher,wenn sich Reinhold auf seinen Touren einStelldichein mit den Gämsen gibt. Kaum zu glauben,dass da noch Zeit bleibt, sich als „Hobbyschrauber“zu betätigen. Im Haus seiner Schwiegerelternhat er sich mit viel Liebe zum Detail einHeim geschaffen, wo er die Zeit nach seiner aktivenKarriere genießen möchte.Reinhold, wir wünschen dir viel Gesundheit, Kraftund Energie für deine beruflichen und privatenHerausforderungen der kommenden Jahre!Fotos: Nestler‐KenzianNEU BEI ACATWir begrüßen Martina Kozanda imAnlagenbau‐Team! Martina istHLW Absolventin der FachrichtungUmweltökonomie und wird „amStützpunkt Feistritz“ ihren VaterChristian Kozanda in diversenadministrativen Angelegenheitenunterstützen und entlasten. Martinaliebt die Natur und Tiere und istdeshalb auch in Ihrer Freizeit mitLeib und Seele am elterlichen Hof in Höhenlage am schaffen.Liebe Martina ‐ viel Erfolg bei deinem Berufseinstieg und willkommenim ACAT Team!Seit November 2012 ist KenanEngerini neu im ACAT Team. Erhat die HTL‐Ausbildung für Lebensmittelund Biotechnologieabgeschlossen, was er bereits inseiner früheren Anstellung bei einembekannten Wassertechnologie‐Unternehmenunter Beweisstellen konnte. Jetzt wird seineprimäre Aufgabe die fachmännische Unterstützung bei derFresh Wave®IAQ Präsenz auf dem europäischen Markt sein.Zusätzlich wird Kenan die Synergien innerhalb der Geruchsbekämpfungim Verkauf von Ecosorb® im industriellen Bereichgegenüber dem Verkauf von FreshWave®IAQ im kommerziellenBereich aufzeigen und nutzen. Bedingt durch seine sportlichenAmbitionen (Fitness und Leichtathletik) hat Kenan anden Olympischen Spielen 2006 in Turin im österreichischenBob Team große Erfolge verbuchen können. Durch seineBegeisterung Dinge zu bewegen, können wir uns jetzt schonauf eine tatvolle Zukunft einstellen. Wir sind davon überzeugt,dass er das FreshWave®IAQ Verkaufsteam Team tatkräftigergänzen wird, und wir mit ihm einen wertvollen Mitarbeitergewonnen haben.Edmund stammt aus Ghana (Westafrika),verfügt über einen Bachelor‐Abschlussfür Umwelt und Psychologieder Lawrence Universität in Wisconsin(USA) und hat wertvolle Erfahrungenin vielen unterschiedliche Jobs in derganzen Welt gesammelt: ManagementConsulting und Investment Banking(USA); Commercial Banking (Singapur& Ghana), und International BusinessDevelopment (Österreich). Im Mittelpunkt seines beruflichenInteresses stehen die Konzipierung und Durchführung von Machbarkeitsstudienund Due‐Diligence‐Prüfungen, die Vorbereitungund Entwicklung von Finanzmodellen und Geschäftsmöglichkeiten,Marketing und Strategieplanungen. Neben seiner Tätigkeitbei ACAT macht Edmund berufsbegleitend das Masterstudium fürInternationales Management mit Fokus auf Corporate Finance,Entrepreneurship und Innovation, das er im Juli 2013 abschließenwird. Edmund ist ein leidenschaftlicher Fan des Fußballklubs ManchesterUnited, er verfolgt alle Spiele dieser Elf. Außerdem liebt eres zu reisen und Golf zu spielen.Schon bisher viel für ACAT im Teileinsatz,ist der gelernte MaschinenschlosserWilli Schober ab jetzt zu 100Prozent im ACAT Overall anzutreffen.Willi ist sowohl im Reparatureinsatzvon abwassertechnischen Komponentenals auch bei Neumontagen ein österreichweitgefragter Monteur. Beiihm genügen vor dem Montageeinsatzwenige einführende Worte, „weil allesschon einmal gemacht“ wurde. Es gibt nur mehr ganz wenige solcherMonteure, die sowohl eine fundierte Ausbildung inklusiveMontageerfahrung haben und zusätzlichen immensen Einsatz imharten Montageeinsatz einbringen können. Willi Schober ist ganzbestimmt einer dieser selten gewordenen Spezies. In seiner Freizeitpflegt Willi seinen Schwimmteich oder er schraubt an seinengeliebten Oldtimern herum (ganz kann er ’s also nie lassen). LieberWilli „Jemand wie du hat uns wirklich noch gefehlt" ‐ und dasist in diesem Fall nicht ironisch gemeint!32 inside acat 1/2013


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