DFG Thüringen e. V. - Deutsch-Finnische Gesellschaft Hessen e.V.

dfg.hessen.de

DFG Thüringen e. V. - Deutsch-Finnische Gesellschaft Hessen e.V.

InformationWintertraining der US Army Special Forces in FinnlandText mit freundlichem Einverständnis aus Kiertokirje Schleswig-HolsteinEine Gruppe der United States Army SpecialForces traf Anfang März zu militärischenÜbungen in Finnland ein. DasZehn-Mann-Team nahm an den Winterübungenin Kymenlaakso und Lapplandteil, die das Utti-Jägerregiment Kouvolaorganisierte.Die Gruppe flog mit einem Hercules-Militärtransportflugzeug ein undwurde während ihres zweiwöchigenAufenthaltes mit ihrer Ausrüstungsorgfältig vor neugierigenBlicken geschützt.Soldaten des Utti-Infantrieregimentshaben getestet, inwieweitihre amerikanischen Kollegenfit für Wintereinsätze sind.Neben den Unterweisungen indie besonderen Bedingungen desWinterkrieges hofften die Amerikanerauch nächtliche Skitourenunternehmen zu können, sagte derKommandeur des Uttiregimentes, OberstHeikki Välivehmas. Das dürfte eine kalteAngelegenheit gewesen sein, denn währendihres Aufenthaltes in Sodankylä sankdas Thermometer nachts bis auf -30 GradCelsius. „Das Timing war das bestmögliche,weil wir gerade selbst Winterübungendurchführen, an der die Amerikanernatürlich teilnehmen können, um so Erfahrungenim finnischen Winter zu sammeln”,sagte Välivehmas.Die Elitesoldaten der US Army haben imGegenzug die finnischen Soldaten fürinternationale Einsätze trainiert. Välivehmasist überzeugt, dass beide Seiten vonden gemeinsamen Übungen profitiert haben.„Dadurch werden auch die Fähigkeitender finnischen Spezialkräfte verbessert.Von Zeit zu Zeit ist es wichtig zusehen, was wir von anderen lernen können“,fügte er hinzu.In diesem Jahr hat das Utti-Jägerregiment60 Soldaten, die als Verstärkungan Operationen der Nato’s ResponseForce (NRF) teilnehmen können. „Ichkann mir vorstellen, dass es sich umSoldaten auf dem Eis in FinnlandSearch and Rescue (SAR) Missionenhandeln kann“, vermutete Välivehmas.In der Praxis soll die finnische Verstärkungdie gleichen Aufgaben übernehmenwie schon jetzt andere finnischeEinheiten im Einsatz. Die Soldaten imUtti-Regiment waren in ihrer Einsatzbereitschaftszeitinnerhalb von fünf Tagenfertig zum Ausrücken.Grundsätzlich entscheidet das Parlamentüber die Teilnahme an Einsätzen. „DasTraining ist notwendig, damit dieEinsatzbereitschaft der Soldaten jederzeitgewährleistet ist. Die meisten europäischenStaaten sind davon überzeugt,dass die Nato’s Response Force (NRF)ausgezeichnet geeignet ist, Soldaten zutrainieren“.5


InformationAbsicherung im Alter in Finnlandmit freundlichem Einverständnis aus Kiertokirje Schleswig-Holstein, überarbeitetDas finnische System der Altersrentenist zweigeteilt: ein allgemeines System,das in Form der Volksrente eine Mindestrenteaufgrund des Wohnsitzesvorsieht sowie in ein Versicherungssystemmit Renten ausschließlich fürErwerbs-personen (Erwerbsrente).Bei beiden Systemen handelt es sichum Pflichtversicherungen.Seit dem 1.1.2007 gibt es für Arbeitnehmerin der Privatwirtschaft eine einheitlicheRente (TyEL).Bei der Erwerbsrente gibt es für verschiedeneBerufsgruppen eigene gesetzlicheRegelungen. Für selbstständigeLandwirte existiert ein eigenes Rentensystem.Darüber hinaus gibt es nochzusätzliche Betriebsrentensysteme, dieaber nicht sehr verbreitet sind.Das duale System sieht zur Absicherungim Alter, bei Invalidität und für die Hinterbliebeneneine Vielzahl von Leistungenvor:• Altersrente und vorgezogene bzw.hinausgeschobene Altersrente• Invaliditätsrente, Rehabilitationsgeldund individuell vorgezogene Rente• Hinterbliebenenrente für Witwer undWitwen sowie Waisen• ArbeitslosenrenteAußerdem sieht das erwerbsabhängigeVersicherungssystem noch Leistungenfür den Fall einer teilweisen Erwerbsminderungoder einem teilweisen Rückzugaus dem Arbeitsleben vor(Teilinvaliditäts- oder Teilrente).Für Männer und Frauen liegt das allgemeineRentenalter für die Volksrente bei65 Jahren. Bei der Erwerbsrente gibt esdagegen eine flexible Altersgrenze, die6nach Wahl des Versicherten zwischen 63und 68 Jahren liegt. Die Möglichkeit, denRentenbeginn hinauszuschieben, bestehtzeitlich unbegrenzt. Beide Rentensystemeerlauben es dem Versicherten, trotz Rentenbezugsnoch Erwerbseinkommen zuerzielen.Eine Altersrente in Höhe der erworbenenRente kann im Alter von 63 Jahren, dievorgezogene Altersrente, bei der pro Jahrdes vorgezogenen Rentenzugangsalters7,2 % abgezogen werden, mit 62 Jahrenbezogen werden. Wird der Rentenzugangbis zur Voll-endung des 68. Lebensjahreshinausgezögert, wird die Rente um 4,8 %für jedes Jahr des Aufschubs erhöht.Von 18 bis 52 Jahren werden jährlich 1,5% des Jahreseinkommens als Anspruchfür die Rente erworben. Im Alter von 52bis 63 Jahren beträgt der Satz 1,9 %.Der Rentenversicherungsbeitrag einesErwerbstätigen ist ab 53 Jahren um etwa30 % höher als der Beitrag von Versichertenunter 53 Jahren.Die Renten unterliegen in vollem Umfangder Steuerpflicht und werden genausobesteuert wie andere Einkommensarten.Ausgenommen von der Steuerpflicht sindlediglich das Pflege- und Wohngeld fürRentner.Es gibt jedoch ein steuerfreies Existenzminimum,dessen Höhe vom Familienstandabhängig ist. Die Einkommensgrenzenliegen so niedrig, dass Rentner, dienur eine Volksrente bekommen, von derSteuerpflicht ausgenommen sind.Sozialabgaben fallen nur in Form desKrankenversicherungsbeitrags an, der2012 bei 2,1 % lag.


Information1. VolksrenteDas allgemeine System, in dem alle Einwohnerim Alter von 16 bis 68 Jahrenzwangsversichert sind, garantiert eineMindestrente, sofern bestimmte Voraussetzungenerfüllt sind. Als Einwohner geltennur Personen, die mindestens die Hälftejeden Kalenderjahres in Finnland leben.Mit Beginn des Jahres 2010 wurde dergesonderte Sozialversicherungsbeitrag derArbeitgeber, der bislang ausdem Krankenversicherungszuschussund dem Volksrentenbeitragbestand, um denVolksrentenbeitrag gekürzt,sodass an dieser Stelle nurnoch der Krankenversicherungszuschussverblieben ist(Stand: 2012). Der Arbeitgeberanteilan der Rentenversicherungliegt bei 17,8 % beiunter 53 Jahren und 16,5 %ab 53 Jahren (Stand: 2012).Die Höhe der Volksrentewird jedes Jahr entsprechenddem Preisindex für Lebensmittelangepasst.2. ErwerbsrenteDie Rentenversicherung, diedie Renten nach Erwerbstätigkeit(työeläke) auszahlt, ist eine Pflichtversicherungfür Arbeitnehmer, Selbstständigeund Landwirte.Die Versicherungspflicht beginnt mitVollendung des 18. Lebensjahres undendet mit Erreichen des 68. Lebensjahres.Finanziert wird die Erwerbsrente sowohldurch Beiträge der Arbeitgeber wie auchder Arbeitnehmer. Die Höhe der Arbeitgeberbeiträgeorientiert sich an der LohnundGehaltssumme. Dabei richten sich dieBeiträge für das laufende Jahr nach derLohn- und Gehaltssumme des Vorjahres.Für Selbstständige gilt grundsätzlich einBeitragssatz von 20,8 %, ab 53 Jahrenerhöht er sich auf 21,9 %.Eine Beitragsbemessungsgrenze, beideren Überschreiten das Einkommennicht zur Beitragsberechnung herangezogenwird, gibt es nicht.Versicherte Personen, denen aufgrundgeringer Beiträge nur eine kleine Rentezusteht, haben keinen Anspruch auf eineerfordert intensives Nachdenken: Rentebestimmte Mindestrente. Als Minimalabsicherungwird aber in jedem Fall dieVolksrente garantiert.Auch bei der Erwerbsrente wird zu Beginneines jeden Kalenderjahres eineRentenanpassung vorgenommen. Sieorientiert sich an der durchschnittlichenPreis- und Lohnentwicklung. Der Indexwird für Rentenempfänger über 65 Jahrenniedriger festgesetzt als für jüngereRentner. Der Index gibt für ältere Rentenbezieherdie Preisveränderung lediglichzu 80 % und die Lohnerhöhungenzu 20 % wieder.7


40 Jahre DFG HessenProtokoll der außerordentlichen Mitgliederversammlungder DFG-Landesgruppe Hessen (Auszug)zugleich Gründungsversammlung der DFG-Hessen e.V.am 8. Dezember 1973 in MarburgAnwesend waren 11 stimmberechtigte Mitglieder und 4 Gäste.Versammlungsleitung: Reiner ApffelstaedtProtokollführung: Ulrich DürrDie Einladung mit Tagesordnung erfolgte in den „Landesnachrichten“Nr. 21, November 1973………Die anwesenden Mitglieder fassen einstimmig den Beschluss, diebisherige Landesgruppe in einen Regionalverein der Deutsch-Finnischen Gesellschaft e. V, Sitz: München, umzuwandeln.Der schon zuvor allen Mitgliedern zugegangene Satzungsentwurfwird in folgenden Punkten geändert:§ 1, Abs. 2: Sitz des Vereins ist Wiesbaden (statt Frankfurt/Main)………§ 11, Abs. 2, Satz 4: Es heißt „Prüfer“ (statt Revisoren)Die Mitgliederversammlung geht davon aus, dass der Vorstand in denLANDESNACHRICHTEN jeweils eine Kurzfassung derVersammlungsprotokolle veröffentlicht. Das Gesamtprotokoll kann vonden Mitgliedern jederzeit beim Vorstand eingesehen werden.Die wie oben geänderte Satzung wird einstimmig angenommen.Damit hat der neu gegründete Regionalverein den Namen:Deutsch-Finnische Gesellschaft Hessen e. V., Sitz: Wiesbaden.Organisation, Vermögen, Rechte und Pflichten der bisherigenLandesgruppe gehen auf den neuen Verein über.Zum Vorstand des neuen Vereins werden einstimmig gewählt:Reiner Apffelstaedt (Vorsitzender), Ulrich Dürr und Erich Krichbaum(stellv. Vorsitzende), Georg Wittenberger (Schriftführer),Wilfried Leßmann (Kassenwart). Die Gewählten nehmen die Wahl an.Zu Prüfern wählt die Versammlung Fräulein Maier und Herrn Wiegand.Auch sie nehmen die Wahl an.Es wird auf geplante Veranstaltungen u. a. in Rüsselsheim, Offenbach,Kassel und Ost-Hessen hingewiesen. Mit dem Hess. Volkshochschulverbandsollen verstärkt Kontakte aufgenommen werden.………8


40 Jahre DFG HessenWillkommen zurJubiläumsfeieram Samstag, dem 7. Dezember 2013,um 15:00 Uhrim Saal des Rathauses MarburgIm Dezember 1973 wurde die Deutsch-FinnischeGesellschaft Hessen e.V. in Marburg gegründet.Seitdem entstand aus einem kleinen Gründerkreisein Verein mit annähernd tausend Mitgliedern.Aus diesem Grund laden wir ein zurJubiläumsfeieram Samstag, dem 7. Dezember 2013,um 15:00 Uhrin den Saal des Rathauses Marburg.Programm:Musikalische Eröffnung: Streichquartett der Musikschule MarburgBegrüßung durch den Vorsitzenden der DFG HessenGrußworte der EhrengästeDie Gruppe „Bändi“Musikalisches ZwischenspielEhrung der GründungsmitgliederRückblick auf 40 Jahre DFG Hessen,Referent: Dr. Siegfried LöfflerMusikalischer Abschluss: Streichquartettder Musikschule MarburgEröffnung der Ausstellungen in der Empore desRathauses durch Oberbürgermeister Vaupel:Fotografien aus Lappland von Reiner LeopoldBilder des finnischen Malers Olli MoisioKeramik der finnischen KünstlerTuula und Erkka Auermaa19 Uhr: Konzert mit der Tangogruppe „Bändi“in der Waggonhalle Marburg.Eintritt Euro 8,00 DFG-Mitglieder Euro 5,009


40 Jahre DFG Hessen40 Jahre deutsch-finnische Freundschaftvon Gundi BernhardtGenau an meinem 13. Geburtstag erhieltich die Adresse der 14 Tage jüngerenOuti aus Hämeenlinna. In einer Zeit ohneInternet und Google konnte man sichdamals beim International Youth Service,der übrigens im finnischen Turku seinenSitz hatte, Adressen von anderen Jugendlichenschicken lassen. Schade, dass dieseOrganisation mittlerweile überflüssig istund ihren Dienst eingestellt hat!Eigentlich wollte ich lieber jemandem ausFrankreich schreiben, denn von Finnlandwusste ich, außer dass es in Nordeuropaliegt, es viel Wald und Wasser sowie eineschreckliche Sprache gibt, so gut wie garnichts! Aber dann gingen doch Briefe hinund her, und wir stellten fest, dass wirviel Gemeinsames hatten.Wenn ich mich recht erinnere, war Outiüberhaupt die erste ausländische Person,mit der ich persönlichen Kontakt hatte.Im heutigen Zeitalter der Globalisierungkaum vorstellbar!Im Sommer 1973, also genau vor 40Jahren, fieberte ich aufgeregt unseremersten Treffen entgegen. Outi machte miteiner Jugendgruppe Ferien am Rhein, undwir durften sie für ein Wochenende zuuns an die Lahn holen. Obwohl keiner dieSprache des anderen konnte und wir unsmit unserem Schulenglisch behelfenmussten, verstanden wir uns gut, und amEnde bekam ich eine Einladung nachFinnland.2 Jahre später war es soweit. Bucht manheute im Internet ein günstiges Flugticketund ist in wenigen Stunden am Ziel, sowar es damals eine abenteuerliche kleineWeltreise. Von Gießen ging es mit demSchlafwagen über Kopenhagen nach10Stockholm. Von dort musste ich natürlichzum Hafen. Ich hatte keine Ahnung,dass es davon mehrere gab (schließlichkam ich vom Dorf!) und folgte brav dem„Fähre“-Schild, das ich irgendwo sah.Es war natürlich klar, dass ich an einemvöllig anderen Hafen landete. Mit Hilfeeines „Nichtsesshaften“, dessen Tüte mitBier- und Weinflaschen ich trug, und derdafür meine beiden schweren Koffernahm (ich habe heute keine Ahnungmehr, was da alles drin war. Ich weißnur, dass sie fürchterlich schwer waren)erreichte ich schließlich kurz vor Abfahrtdas richtige Schiff.In Turku wurde ich von Outi und ihrerMutter abgeholt, so dass ich doch nochwohlbehalten in Finnland ankam.Gleich am ersten Abend gab es rasvasiiliund muikku, beides nicht unbedingtmeine Lieblingsspeisen, aber die korvapuustithaben mir gleich geschmeckt!Und ich war zum ersten Mal in derSauna! Eigentlich wollte ich nicht, aberwenn man bei Finnen zu Gast ist, lässtes sich schlecht vermeiden. Ich hattekeine Ahnung, was man da so macht.Aber das Rumsitzen und Nichtstun warja dann kein Problem.Gerne erinnere ich mich auch an meinerstes Mittsommerfest, dass wir beiOutis Verwandten im Mökki an der Ostseefeierten. Der ganze Familienclanhatte sich versammelt (sicher wolltenalle auch mal die Deutsche sehen!!), undwir saßen die halbe Nacht am Feuerzusammen. Es war ein sehr kalterSommer, und auch das Wasser wareisig, aber das tat der guten Stimmungkeinen Abbruch. Als sich nach heftigen


40 Jahre DFG HessenWindstößen der Bootssteg „verabschiedete“,staunte ich nicht schlecht, als allejungen Familienmitglieder sich in dieeiskalte Ostsee stürzten, um den Steg zubergen. Ich selbst habe mir das liebervom trockenen Ufer aus angesehenund Fotos gemacht!Im fernen Deutschland stöhnte allesunter einer großen Hitze, und ichmusste bibbern und frieren. Trotzdemhat mir das Land so gut gefallen, dassich mittlerweile viele Male in Finnlandwar. Und Outi natürlich zumGegenbesuch in Deutschland. Sie warsogar meine Trauzeugin und hat auchsehr gut deutsch gelernt. Meine Finnischkenntnisselassen dagegen immernoch zu wünschen übrig!Mittlerweile sind wir nicht nur erwachsengeworden, sondern bereits im fortgeschrittenenAlter. Neben unseren Berufenbefassen wir uns beide mit denGundi und Outi heuteGundi und Outi 1973deutsch-finnischen Beziehungen. So istOuti seit Jahren die Vorsitzende desfinnisch-deutschen Vereins in Hämeenlinna,und ich arbeite seit einigen Jahrenbei den Landesnachrichten mit. Auchmeine Tochter Alexandra ist in unsereFußstapfen getreten und leitet seit fastzehn Jahren die DFG-BezirksgruppeGießen/Wetzlar.Kaum zu glauben, dass Outi und ich unsnun schon 40 Jahre kennen. Mit unserenMännern wollen wir dieses Jubiläum beieinem Urlaub auf den Kanarengebührend feiern.11


40 Jahre DFG HessenDFG Hessen, Bezirksgruppen:zum Beispiel Frankfurt (Text), zum Beispiel Gießen/Wetzlar (Fotos)DFG-Frankfurt wurde mit Irja Six undTerttu Wachtler Ende 1996 ins Lebengeweckt, nachdem seit längerem sichkeiner um diese Bezirksgruppegekümmert hatte.Es war dann auch viel losEnde des alten und Anfangdes neuen Jahrhunderts.V o r t r ä g e , K o n z e r t e ,Lesungen, Ausflüge undWanderungen gehörten zumProgramm.Des Weiteren haben wirgelernt, karelische Piroggenzu backen. Mit der FinnischenGemeinde gemeinsam wurdenJohannisfeste gefeiert,Chorkonzerte arrrangiert, aufden Spuren von VäinämöinenKalevala geforscht oder auchzusammen Würstchen gegrillt.Mit einem großen Ballabend feierten wirdie 80-jährige Unabhängig-keit Finnlands1997, zusammen mit dem Finnischen12Gemeinsamkeit erleben: Juhannus einstSchulverein und der FinnischenGemeinde unter der Schirmherrschaftvon Generalkonsul Repo. Unvergesslichwar auch unser Ausflug mit demKleinbus nach Weimar imGoethejahr 1999. BekannteAutoren wie Arto Paasilinna,Taavi Soininvaara, Jan CostinWagner und Eberhard Apffelstaedthaben in Frankfurtgelesen.Der Chor des Sibelius-Gymnasiums aus Helsinki undder Piccolo-Kinderchor ausTampere und andere haben vielAnklang beim Publikumgefunden.Im Laufe der Jahre haben dieKräfte der alten Führung nachgelassen,und es war nicht mehr viel los inGemeinsamkeit erleben: Juhannus jetztFrankfurt. Nun sind neue, dynamischeLeute an der Spitze, und es geht los mitneuen Ideen und neuer Musik!


Ordentliche Mitgliederversammlung der DFG Hessen e. V.08.02.2014, 14 Uhr60320 Frankfurt, Carl-Goerdeler-Str. 1a, Finnische GemeindeTagesordnung1. Begrüßung2. Genehmigung der Tagesordnung3. Feststellung der Anwesenheits- und Stimmliste4. Bericht des Vorsitzenden5. Bericht der stellvertretenden Vorsitzenden6. Bericht der Kassenprüfer7. Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer8. Wahl des Wahlleiters9. Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer10. Wahl der Delegierten zur Bundeshauptversammlung11. Bericht des Kulturreferenten12. Bericht der Referentin für Schüleraustausch13. Landesnachrichten14. VerschiedenesWetzlar, Oktober 2013Günter Höbel, VorsitzenderFür ihr Entgegenkommen hinsichtlich des Tagungsraumes danke ichder Finnischen Gemeinde, namentlich Pfarrer Anssi Elenius.Nette Familien gesucht !HessenKönnen Sie sich vorstellen, einem finnischen Jugendlichen für 4 Wochen ein Zuhause zubieten, ihm die deutsche Sprache und Kultur näher zu bringen? Haben Sie Lust, Kontaktezu einer finnischen Familie zu knüpfen? Dann melden Sie sich bei mir!Perfekt wäre es, wenn in Ihrem Haushalt ein gleichaltriger Jugendlicher wohnt, dann istes für die Finnen einfacher, sich im deutschen Alltag einzuleben.Wie in den vergangenen Jahren werden die jungen FinnInnen für 4 Wochen im Junierwartet. Die An- und Abreise wird individuell verabredet.Alle Jugendlichen müssen hier die Schule besuchenund sollen am Familienleben teilnehmen.Wenn Sie Interesse haben, einen Jugendlichen aufzunehmenoder nähere Informationen möchten, melden Sie sich bitte beiAlexandra BernhardtTel. 06441 54441 (abends)oder über dfg-wetzlar@gmx.de13


HessenAUS DEN BEZIRKSGRUPPENAlle weiteren Termine auch im Internet unter www.dfg-hessen.deDarmstadt - Bergstraße - Odenwaldkunst im Amtsgerichteine Veranstaltung im Amtsgericht DieburgHerzliche Einladung zurVernissage „Berührungen“ (Öl - Acryl - Fotografie)mit Musik und Autorenlesungim Foyer des Amtsgerichtsam Montag, dem 4. November 2013 um 17 UhrAusstellungsdauer: 4. November 2013 bis 4. Dezember 2013Öffnungszeiten: Mo bis Fr. 9 Uhr bis 12 Uhr und nach VereinbarungDie Deutsch-FinnischeGesellschaft e. V.präsentiert denfinnisch-lappländischen KünstlerOlli MoisioProgrammBegrüßung: Frank Richter, Direktor des Amtsgerichts DieburgEinführung in die Ausstellung: Erich KrichbaumAutorenlesung: Eberhard ApffelstaedtMusik: Pjotr Sakine, Violine14Amtsgericht DieburgBei der Erlesmühle 164807 Dieburg


HessenDarmstadt - Bergstraße - OdenwaldStammtischHotel - Restaurant RosengartenFrankfurter Straße 79 (Ecke Alsfelder Straße), 64293 Darmstadt, Tel. 06151 - 77000Das Restaurant Rosengarten liegt im Norden der Stadt,ca. zwei Gehminuten vom Rhönring Richtung Frankfurt.Parkmöglichkeiten gibt es im Hof des Hotels und in den Seitenstraßen.Die nächsten Termine:jeweils mittwochs ab 19 Uhr: 13. November 2013, 8. Januar 2014, 12. März 2014Es entstand die Idee, im nächsten Sommer einen „Stammtisch in Finnland“zu organisieren. Beim Treffen am 13.11. wollen wir anhand einer Karte die Standorteund Zeiten kennzeichnen, an denen wir uns voraussichtlich dort aufhalten werden.Daraus könnten Zeit und Ort für ein gemeinsames Treffen abgeleitet werden.Der Film- und Lesekreis finnischer Frauenfeierte am 22. Juni bei Tuulikki Brunner in Beerfeldenein gelungenes spontanes Sommerfest (zu dem auchMänner eingeladen waren).Das nächste Treffen des Film- und Lesekreises:am 23. November 2013 bei Liisa Seeling, GernsheimNähere Informationen unter Telefon 062258 - 36 22Neue Mitglieder sind herzlich willkommen !Spaziergang zu den MenhirenEine außergewöhnliche naturkundliche Wanderung führte uns am 1. September zu denMenhiren bei Roßdorf, die man erst in den letzten Jahren dort gefunden hat. Im Rahmeneines Spazierganges durch das Naturschutzgebiet Bessunger Forst erläuterte uns derBiologe Heinz Mainusch Herkunft und Bedeutung der sehr alten steinernen Zeugen undmachte auf zahlreiche besondere Pflanzen aufmerksam. Zum Abschluss traf man sichdann in der „Fischerhütte“ zu einem gemütlichen Imbiss.Pikku Joulu: am Mittwoch, 4. Dezember 2013 im Gewölbekeller desCafe Mephisto am Marktplatz in Dieburg, Tel. 06071 - 82 33 18Ein besonderer Abend mit Kerzenschein undim Beisein des finnischen Malers Olli Moisio aus PosioBitte ein kleines „Wichtelgeschenk“ mitbringen !Frauenkreis mit MännernZuvor um 17 Uhr werden wir im Foyer des Amtsgerichts Dieburg zusammen mit demMaler bei einem letzten Rundgang die Ausstellungmit Bildern und Fotografien des Künstlers beschließen.15


HessenGießen / WetzlarRückblick: Karelien-Vortrag, SommerfestGuter Besuch des Vortrages über KarelienSehr erfreulichwar das Interessean unseremDiavortragüber dasgeteilte Kareli e n . M i tknapp 40 Besuchernwarder Raum bisauf den letztenPlatz gefüllt!16Vielen Dank an unser Mitglied Karl Nitschke für diesen informativen Vortrag.Nicht ganz zufrieden bin ich mit dem Besuch unseres Sommerfestes, das diesmal erst EndeJuni gefeiert wurde. Im kommenden Jahr treffen wir uns wieder eine Woche früher, undich hoffe, dass dann auch die nächsten Austauschschüler mit ihren Gastfamilien teilnehmen.Dieses Jahr waren leider alle verhindert.Rückblick: Keltenmuseum Glauberg, deutsch-finnischer GottesdienstIm September besuchten wirgemeinsam mit der Vogelsberggruppeund Gemeindemitgliedernder LuthergemeindeGießen das Keltenmuseumam Glauberg. Bei derAktivführung konnten wirerleben, wie die Kelten früherFeuer machten und uns imSchleudern von Kiefernzapfenüben. Anschließend durftenwir die Gastfreundschaft derGemeinde in Glauburg-Stockheim bei Kaffee undKuchen genießen. Den Abschlussbildete ein deutschfinnischerGottesdienst mitPfarrer Anssi Elenius.Hochinteressant: das Keltenmuseum am Glauberg


HessenUnsere nächsten Termine:Mittwoch, 06. November 2013 ab 19:00:Stammtisch im Restaurant Justus, Frankfurter Str., GießenDonnerstag, 28. November 2013 um 19:30:Konzert des Kanteleduos MekkotytötGießen, Kapelle auf dem Alten Friedhof, Licher Str.(siehe auch Seite 20)Freitag, 13. Dezember 2013 um 18:30:Weihnachtsfeier im Restaurant Blauer Fasan in Solms-OberndorfAnmeldung bitte bis zum 01. Dezember 2013 bei Alexandra Bernhardt!Mittwoch, 22. Januar 2014 ab 19 Uhr,Stammtisch im Restaurant Justus, Frankfurter Str., GießenKasselNächster Stammtisch: Montag, 7. Oktober 2013 ab 19 UhrGaststätte „Zeus“, am Entenanger 4 in Kassel(in der Nähe des Königsplatzes und der ehemaligen Garnisonskirche,auch gut mit Straßenbahn zu erreichen)Naisten tapaaminen: 4. marraskuuta klo 15.30Kasselissa Kaufhofin kahvilassaSuomea puhuvat naiset tapaavat kahvikupin ääressä joka parittoman kuukaudenensimmäisenä maanantaina. Vaihdamme lehtiä, kirjoja ja kuulumisia.Letzter Stammtisch in 2013: Montag, 2. Dezember 2013 ab 19 UhrGaststätte „Zeus“, am Entenanger 4 in KasselÜber den Weihnachtsgottesdienst informieren wirim Internet, in rengas und per Mail.Naisten tapaaminen: 6. tammikuuta 2014 klo 15.30Kasselissa Kaufhofin kahvilassaErster Stammtisch 2014: Montag, 3. Februar 2014 ab 19 UhrGaststätte „Zeus“, am Entenanger 4 in Kassel.Bernhard17


Hessen18Schotten / VogelsbergStammtisch immer am zweiten Donnerstag im Monat ab 20 Uhrin der Kupferschmiede in Schotten-RainrodWeihnachtsfeier in der Henkelmühle in Merkenfritzam 14. Dezember 2013 ab 18.00 UhrBitte bis 01.Dezember 2013 bei Wolfgang Bolte anmelden.Wir planen, am Samstag, dem 01. Februar 2014 in das Volkstheater nach Frankfurt zufahren. Gespielt wird die Tragikomödie „Sommer der lachenden Kühe“ von NorbertKentrup nach einem Roman von Arto Paasilinna.Der bei uns in Schotten sehr bekannte SchauspielerEdgar M. Böhlke wird in dem Stück in einer Hauptrolle mitspielen.Interessenten melden sich bitte bei Sigi Rosenberg (06044 - 95 05 73)oder bei Wolfgang Bolte (06044 - 8154).Wir wollen eventuell mit einem Kleinbus fahren.Wir danken der DFG Gruppe Gießen/Wetzlar für unsere unkomplizierte Teilnahme amGlauberg-Tag. Es hat allen sehr gut gefallen.Viele Grüße aus SchottenMarjatta (vordere Reihe, Dritte v. l.),das Herz unserer GruppeWolfgangDie Mitglieder der Deutsch-FinnischenGesellschaft trauern um Marjatta Stoffel,die Gründerin der Gruppe Vogelsberg.1944 im finnischen Pori geboren, lernte sieals junges Mädchen den Kapitän HerbertStoffel kennen und lieben. 1966 wurdegeheiratet, und sie folgte ihm in denVogelsberg. Vielen hat sie von ihrem erstenEindruck erzählt: „Wir kamen an einemSamstagabend in die Stadt, und genau indiesem Moment fingen die Glocken anzu läuten. Da habe ich gewusst: Hier kannich mich zu Hause fühlen!“Marjatta Stoffel ist auf die Menschen zugegangen,hat Freundschaften geschlossen und Brücken zwischen ihrer ersten und ihrerzweiten Heimat geschlagen. Dass die DFG Vogelsberg 2012 beim 35-jährigen Jubiläumrund 100 Mitglieder zählen konnte, ist vor allem ihr zu verdanken. Die VogelsbergerGruppe traf sich unter ihrer Leitung zum monatlichen Stammtisch, und vieles wurdeTradition: die Maiwanderung mit abschließendem Grillen in Marjattas Garten, derdeutsch-finnische Pfingstgottesdienst, die Mittsommernacht, Tagesausflüge und dasVorweihnachtstreffen. Finnische und deutsche Künstler bekamen die Chance, in Schottenaufzutreten. Marjatta trug auch dazu bei, dass die Vogelsberg-Gruppe gut im DFG-Landesverband eingebunden war. Wir danken ihr für ihre Arbeit und Freundschaft.


HessenWiesbadenHallo liebe Freunde,ich hoffe, dass ihr den anfangs etwas kühlen, aber spätersehr schönen Sommer genießen konntet.In diesem Herbst haben wir ein Highlight mit demHelsinki Brass Quartett: „Blechbläser-Musik vom Feinsten“.Wir werden unser aktivesVereinsjahr mit derWeihnachtsfeier abschließen.Ich wünsche allen einen schönenHerbst sowie eine schöneWeihnachtszeit.Pirjo MentelIhre Tournee beginnt die Gruppe in Wiesbaden.Sie führt die Musiker in 13 weitere Städte.23. Oktober 2013, 19.30 Uhr:Konzert mit demHelsinki Brass Quartett,Wiesbaden, Ringkirche,An der Ringkirche 3Das Helsinki Brass QuartettWeitere TermineFreitag, 25. Oktober 2013, 14 bis 16 Uhr: Führung beim ZDFTreffpunkt: spätestens 13.45 Uhr am ParkplatzAnmeldung bitte bis spätestens 21.10.2013 beiPirjo Mentel, Tel. 06124 - 36 83, E-Mail v.p.mentel@freenet.deSamstag, 30. November 2013, 19 Uhr, Weihnachtsfeier,Bürgerhaus Wiesbaden-Sonnenberg,König-Adolf Str. 6, Vereinsraum 1. Etage (Centro Italia)Stammtischtermine: 4. November 2013, 9. Dezember 2013, 6. Januar 2014,jeweils ab.19.30 UhrGasthaus Schützenhof, Am Schlosspark, Wiesbaden-BiebrichJahresversammlung am Montag, 10. Februar 2014, 19.30 Uhr,ebenfalls im Gasthaus Schützenhof.19


Konzerte und andere VeranstaltungenDas Helsinki Brass Quartett- beginnt seineDFG-Deutschlandtournee in Wiesbaden.Mittwoch, 23.10.13, 19.30 UhrRingkirche WiesbadenHELSINKI BRASS QUARTETTJanne Ovaskainen, Trompete,Tommi Hyytinen, Waldhorn, Sami Ruusuvuori,Posaune, Miika Jämsä, Tuba„Blechbläser-Musik vom Feinsten”: Das QuartettHelsinki Brass Quartettüberrascht mit außergewöhnlichen Interpretationen.Zu ihrem Repertoire gehören klassische Konzert-musik, leichtere Musik, Jazz- undMusical-Arrangements sowie eigene Kompositionen.Tournee in Zusammenarbeit mit der Finnischen BotschaftMekkotytöt KanteleduoDonnerstag, 28.11.13, 19.30 Uhr,Gießen, Kapelle auf dem alten Friedhof (Licher Straße)„MEKKOTYTÖT“ KanteleduoMaija Pokela und Jutta RahmelKantele und GesangDieses Duo hat sich erst vor kurzem formiert. Die beidenMusikerinnen spielen schon seit frühester Kindheit Kantele.Ihr Repertoire umfasst traditionelle Musiksowie eigene Kompositionen.Die Kantele ist das traditionelle Nationalinstrument der Finnen20ZDF-Führung am Freitag, dem 25. Oktober 2013, 14 bis 16 UhrMainz-Lerchenberg,ohne Beteiligung an einer Produktion.Interessenten aus anderen Bezirksgruppen sind ebenfalls herzlich eingeladen.Das Limit der Gruppengröße liegt bei 30 Personen. Die Führung ist kostenlos.Das Mindestalter ist 12 Jahre.Anmeldungen bis spätestens 21.10.2013 bitte bei Pirjo Mentel, Tel: 06124-3683E-Mail v.p.mentel@freenet.deDie angemeldeten Personen bekommen nochdetaillierte Informationen, erstellt vom ZDF für die Besucher. Individuelle Anfahrt!


KatsausDFG Rheinland-Pfalz / Saarland e. V.Michaela Krause:KaleidosKOp-Kulturfestival in KoblenzStudenten der Universität Koblenzhaben zum zweiten Mal ein Kulturfestivalmit dem Namen „KaleidosKOp” insLeben gerufen.Zwei Tage lang, am 1. und 2. Juni, wardie Koblenzer Altstadt unter dem Motto"Multivision Europa" von kunst- und kulturschaffendenJungbürgern und Studentenbelebt. Die Aushandlungsprozesse,welche hinter den Visionen Europasstecken, sollten sichtbar gemacht werden.Durch multiperspektivische und interdisziplinäreDarstellungen wurde denBesuchern die Möglichkeit gegeben, sichselbstreflexiv und dialogisch mit demThema auseinanderzusetzen. Mittelsverschiedener Kunstformen, wie der bildendenKunst, Musik, Film, Handwerk,Literatur und wissenschaftlichen Vorträgensowie Life-Performances, wurdendie vielfältigen Perspektiven des Themas„Europa” sowie die studentische undjunge Kunst in Koblenz näher gebracht.So sollten auch der Dialog zwischenHochschulen und Stadt gefördert und dieAltstadt belebt werden. Trotz grauemHimmel und nur 9 Grad tummelten sicham Samstag viele interessierte Besucherauf dem Jesuitenplatz, um den Kreativmarktdes KaleidosKOp, der pünktlichum 11 Uhr mit zahlreichen Ständen vonStudenten und dem Eine-Welt-Laden startete,zu besuchen. Zur Freude aller bliebes trocken und der zunächst heftige Windließ rasch nach. Gute Laune spürte undsah man überall. Die zahlreichen kulturellenAngebote, die das Festival umrahmten,reichten von klassischer Musik,Rock-Bands, Lesungen über Kunst undAusstellungen bis hin zu Filmvorführungen.Die Deutsch-Finnische Gesellschaftdurfte bei so einem Event natürlich nichtfehlen. So entschlossen wir uns, sehr zurFreude der Veranstalter des Kulturfestivals,mit einem Informationsstandpräsent zu sein, der gerne und häufigbesucht wurde. Viele alte und neue Gesichterkamen zum Plausch, auch zweigroße Gruppen Finnen, eine aus Lahtiund eine aus Pori und Rauma, die an dieMosel kamen, um eine Fahrradtour zuunternehmen. Unsere aus Holz gefertigtenElche und Rentiere, bemalt mit derfinnischen Flagge, fanden ebenso wieUntersetzer aus Bügelperlen mit Flaggeoder Elchen verziert, großen Anklang.Auch selbstkreierter Schmuck wechselteden Besitzer.Das heimliche Highlight des Kulturfestivalswar die Vorführung des Films "Lesfeux arctiques" in der Citykirche vorrund 60 Interessierten. Viele kamendanach noch an unseren Stand unddiskutierten mit uns über den Film: einvoller Erfolg!Danke dem Kulturreferenten der DFGRheinland-Pfalz/Saarland, JürgenSchreckegast, sowie Carmen und ArianeKrause und Tanja Schorsch: Ihr habt echtalles gegeben! Danke für euren Einsatz!21


Rheinland-Pfalz / SaarRainer Otto:Neues und Altbewährtes im SchüleraustauschWie vieles unterliegt auch der Schüleraustauscheinem Wandel. Haben die Landesverbändefrüher meist Mitte/Ende Januarnahezu alle Bewerbungen finnischerSchüler erhalten, so waren es in diesemJahr für Rheinland-Pfalz zum gleichenZeitpunkt gerade mal 4 von am Ende 18Gastschülern. Ein Grund ist, dass unserePartnerorganisation in Finnland (SSYL)einige Schüler erst im neuen Jahr erreicht.Für die aufnahmestarken LandesverbändeBaden-Württemberg, Niedersachsen undRheinland-Pfalz verstärkt sich der Trendzusätzlich, da die Landesverbände mitgeringen Aufnahmezahlen bereits im Janu a r v o l l v e r s o r g t wu r d e n .Ich kritisiere dies ausdrücklich nicht. Anden späten Bewerbungen werden wirnichts ändern können.Konnten wir vor ein paar Jahren 20 Gastschülernoch „mit links“ vermitteln, so istdies mittlerweile nur noch mit erhöhtemAufwand möglich. Zwei wesentlicheGründe aus meiner Sicht: G8 (Abitur nach12 Jahren) erhöht die Belastung der deutschenSchüler, so dass als „Add-on“ aneinem Gastschüler für vier Wochen keinInteresse besteht. Zudem fallen die Abschlussfahrtender Mittelstufen ebensowie die Oberstufenfahrten meist in den22Zeitraum, in dem auch die finnischenSchüler kommen. Früher - bei im Januarvorliegenden Bewerbungen - hat man oftarrangiert, dass der Gastschüler mitfahrenkonnte. Bei einer Vermittlung erstim März oder April ist dies meist zuknapp.Bewerbungen erfolgen vorwiegend bzw.inzwischen nur noch Online. Dabei sinddie Schüler heutzutage selbstbewusster.Man merkt dies an den Wünschen, diesie äußern, aber auch in der Art der vorwiegendper Mail laufenden Kommunkation.Ich weiß nicht ob es wirklichgenerell zutreffend ist, aber die Zahl derExtrema - zu ruhig oder über die Strengeschlagend - nimmt ab. Die Schüler warenauch in diesem Jahr angenehme Gäste,das Feedback der Familien fast einheitlichsehr positiv.Damit bin ich bei 2013 angekommen: 18Gastschüler waren hier. Unser gemeinsamerAusflug zum ZDF war mit derinformativ und unterhaltsam gestaltetenFührung ein Höhepunkt!Was gab es Besonderes? Das aufnahmestärksteGymnasium hat erstmals dieProjektwoche ans Ende des Schuljahresgelegt. Eine schöne Gelegenheit, finnischeSchüler einzubinden - dachteich... Doch erstmals hat sich keine Gastfamiliean diesem Gymnasium gemeldet.Meine Familie nahm daher zwei Gastschülerinnenauf. Ich sehe dies nicht alsgrundsätzliches Modell, aber es verliefsehr gut. Und da in diesem Jahr einigeGastschüler im Hunsrück untergebrachtwaren, haben wir einen der insgesamtdrei Ausflüge an die Mosel gemacht.Wir können alles in allem sehr zufriedensein mit dem diesjährigenVerlauf, und ich danke allen rechtherzlich, die dazu beigetragen haben!


TermineRheinland-Pfalz / Saar • ThüringenDonnerstag, 24.10.2013, Workshop mit dem Blechbläserquartett Helsinki Brass Quartettim Görreshaus, KoblenzFreitag, 25.10.2013, Gemeinschaftskonzert HBQ mit Workshop-Teilnehmernund Konzertorchester KoblenzAnfang November: Infoabend der BG Ahrtal mit Kegelnim „Goldenen Anker“, Bad NeuenahrSamstag, 30.11. / Sonntag 01.12.2013, Infostand der BG Ahrtalauf dem Nikolausmarkt in MayschoßSamstag 07.12.2013, Vorweihnachtsfeier der BG AhrtalSamstag 07.12.2013, Weihnachtsessen der BG Koblenzim Blumenhofrestaurant am Deutschen EckSamstag 07.12.2013, Pikku Joulujuhla der BG SaarlandDFG Thüringen e. V.Burchard von Bremen:ein Konzerterlebnis mit „Finngips“Es war das erste Konzert, das die DFG inWeimar veranstaltet hat, der Kulturhochburg,die jeden Abend ein reichesKulturangebot bereitstellt. Uns war schonetwas mulmig zumute, ob wir gegen diesesAngebot Zuhörer für ein Konzert derDFG gewinnen können, noch dazu imetwas abgelegenen Bienenmuseum.„Finngips“ war angekündigt. ZweiMusiker (Eeva Oksala, Geige und SamiVarvio, Akkordeon) mit finnischemTango, ungarischer Czardas, Filmmusik,internationaler Populärmusik. In Finnlandtreten sie auch zusätzlich mit einem Gitarristenund einem Bassisten auf. Nun ja,halbe Besetzung, bis auf den Tango nichtunbedingt typisch finnisch, dachten wir.Es kamen 40 Besucher. Darüber warenwir schon mal sehr froh. Und bereits nachdem ersten Stück war es Eeva und Samigelungen, das Publikum für sich zu gewinnen.Tango verbindet man ja hierzulandeeher mit Argentinien. Aber Gefühlund Temperament sind im finnischenTango ebenso untergebracht, und daskonnten die beiden Musiker hervorragendvermitteln. Czardas, sagte man unsvorher, habe man zu Zeiten der DDR biszum Abwinken gehört. Eeva und Samimüssen wohl völlig neue Versionenpräsentiert haben, das Publikum warjedenfalls begeistert. Atemberaubendwar, wie virtuos die beiden ihre Fingerbewegten. Als das letzte Stück als „daskürzeste und schnellste“ angekündigtwurde, war die Stimmung auf demHöhepunkt angelangt.„Hätte ich das vorher gewusst, hätte ichnoch Freunde mitgebracht“ war eine derdurchweg positiven Reaktionen nachdem Konzert. Und der Wunsch „diemüssen unbedingt nochmals wiederkommen“ wurde von vielen geäußert:Das Konzert war ein voller Erfolg.23


ThüringenKlaus Rudolph: Sonnenwendfeier in Gera fiel wortwörtlich ins WasserEs hätte so schön werden können. DieFeier war vorbereitet, das Holz für dasFeuer lag bereit, und jeder wusste, welcherkulinarische Beitrag von ihm erwartetwurde. Doch es kam alles anders.Gera liegt im schönen Elstertal, und inden Elsterauen liegt auch das Objekt derFreiwilligenFeuerwehr,indem wir inden letztenJahren zurS o n n e n -wendfeierGast seind u r f t e n .Doch währendes voreinem Jahrnur ein gewa l t i g e sG e w i t t e rwar, dasDoris Oswalds Grundstückunser Zusammenseinfast verhindert hätte, warenes in diesem Jahr schier unermesslicheWassermassen, die sich die Weiße Elsterabwärts wälzten. Selbst neue Hochwasserschutzanlagenerwiesen sich als nutzlos.Der Freizeitklub stand unter Wasser,die Tore waren verschlossen.Wir hätten aber auch keine Zeit mehr gehabtzum Feiern, denn etliche unsererMitglieder wohnen auch in dem bezeichnetenGebiet bzw. haben dort ihre Gärten.Die Adresse von Dieter Hischer sagtschon alles: Siedlung Elstertal 2. DieseAdresse steht für 1,5 m Wasser in derSauna im Keller und in anderen Wirtschafträumen.Bei Doris Oswald war esdie fast fertiggestellte neue Wohnung undbei Familie Krötenheerdt das neue Haus.24Manche Leute haben in wenigen Stundenviel verloren, was ihnen wertvoll undwichtig war. Es ist ein unheimliches Gefühl,zu wissen, dass es Hochwasser gebenwird... Doch bei allen Betroffenenkonzentrierten sich die Gedanken balddarauf, was danach zu tun ist.Und es war schön zu hören, dass schonam nächsten Morgen die ersten Helfersich meldeten. Z. B. Katrin Blau, die beiDoris tüchtig mit anpackte, als es endlichmöglich war, die betroffenen Räume zubetreten. Gerhard Kulbe reiste aus Neumarkim Vogtland und GünterEisenbrandt aus Weimar an, und auchBrigitte und Gerd Richartz oder KlausFranke nahmen sich Zeit für konkreteHilfe. Dieter und Monika Hischer, selbstbetroffen und andere sorgten für lebensnotwendigeDinge, indem sie Federbetten,Kissen, Decken usw. zur Verfügung stellten.Familie Engelhardt sponserte Finnfarben,andere brachten Würstchen etc.Auch denen, die hier nicht namentlicherwähnt werden konnten, die aber konkretgeholfen haben oder mit Sach- und Geldspendenunterstützten, sei an dieser Stelleganz, ganz herzlich gedankt.Andere hat es weniger hart getroffen, wiez. B. den Verfasser dieser Zeilen. Dortstand das Wasser nur 40 cm im Gartenhaus.Trotzdem war alles hin: Häcksler,Motorhacke, Gartenpumpe...Die Erkenntnis ist trotzdem: Es wird keineMaßnahme geben, die einen hundertprozentigenSchutz garantieren könnte.Die Kleingartenanlagen in der Elsterauewurden erstmals als Ausgleichsfläche fürüberlaufendes Wasser benannt, und dieSiedlungen elsterabwärts werden solcheWitterungsunbilden wohl ertragenmüssen. Hoffentlich nicht so bald wieder!


ReisetippGundi Bernhardt:Lumilinna, das Eisschloss in KemiMit einem Eisskulptur-Workshop indem kleinen schwedischen Ort Jukkasjärvihat alles begonnen.Ursprünglich als UNICEF-Projekt gestartet,um den Kindern der Welt Schneeund Eis näherzubringen und dem dünnbesiedelten Raum im Norden Schwedenseine Attraktion zu bieten, entstandim Jahre 1989 das erste Eishotel.Schnell gewann es an Attraktivität undentwickelte sich zu einem touristischenAnziehungspunkt. Der Erfolg sprachsich herum, und auch in Finnland fandensich Nachahmer für die Hotels „aufZeit“. Eines davon ist Lumilinna inKemi.Das Baumaterial ist billig, Wasser ist amBottnischen Meerbusen ja reichlich vorhanden.Und so erwacht mitten im dunklenPolarwinter die Gestaltungskunst derfinnischen Künstler, und sie zaubern ausSchnee und Eis ein gewaltiges Kunstwerk– bereits zum 19. Mal! An denWänden kann man alles finden: Elche,Bären, Blumen, Sterne oder auch Abbildungenfinnischer Prominenter. DerPhantasie sind keine Grenzen gesetzt,und alljährlich sieht es anders aus. Mittlerweilegibt es ein Restaurant mit Eisbar,ein Hotel und eine Kapelle.Das Restaurant öffnet am 25.1.2014täglich von 10 bis 19 Uhr seine Türenzum genüsslichen Speisen. In der Eisbarkann man einen kalten oder warmenDrink aus einem Eisbecher nehmen,während ringsumher das bunte Licht einbizarres Farbenspiel an die Wände wirft.Wenn es draußen -30°C kalt ist, sind die-5°C Innentemperatur fast mollig warm!Trotzdem sollte man neben warmenSchuhen Handschuhe und Mütze nichtvergessen.Einen Tag später heißt auch das Hotelseine Gäste willkommen. Bis zum 6.April kann man in einem der Zimmerlogieren. Natürlich ist auch das Bettaus Eis, aber eine richtige Matratze mitFell und ein warmer Schlafsack sorgenfür mollige Wärme und angenehmeTräume! Bis zum 6. April 2014 ist eineÜbernachtung möglich. Für Hochzeitsreisendegibt es sogar eine Honeymoon-Suite.Keine Angst: Frühstückenim Eisrestaurantund Duschen darf man im warmenHotel nebenan! Und wer will, kannvom 1. Februar bis 31. März 2014 auchdie Kapelle zum Heiraten nutzen! 60Gäste können teilnehmen an diesemsicher unvergesslichen Erlebnis.Als wir vor zwei Jahren das Eishotelbesichtigten, staunten wir nichtschlecht. War doch in einigen Eisblöckendiverser Schmuck eingefrorenund ausgestellt. Auf alle Fälle diebstahlsicher!Aber nichts ist für die Ewigkeit, und sowird am 7. April 2014 wieder allesvorbei sein. Dann wird das eisigeKunstwerk der wärmer werdendenSonne zum Opfer fallen und langsamverschwinden, bis es im nächsten Winterzu neuem Leben erweckt wird.25


RätselDas LN-Rätsel: Politik und PolitikerIm Folgenden sind elf Begriffe aus der finnischen Politik zu erraten. Die Buchstabenhinter den korrekten Antworten, in der Reihenfolge 1 bis 11, ergeben einen wichtigenGrundsatz der Außenpolitik Finnlands seit 1945.1. Name des ersten Präsidenten der Republik FinnlandSvinhufvudStåhlbergMannerheimLNE2. Finnland war das erste Land mit Frauenwahlrecht. Seit wann ?1905 M1907 E1917 A3. Wer war finnischer Präsident während des 2. Weltkrieges (1940-44) ?RytiMannerheimPaasikiviUKR4. Das finnische Nationallied „Unser Land“ geht zurück aufElias LönnrothJohan Vilhelm SnellmanJohan Ludvig RunebergOBT5. Nach wessen Plänen wurde der Hauptbahnhof in Helsinki gebaut ?Eliel SaarinenAlvar AaltoCarl-Ludvig EngelRUÖ6. Wann begann die Helsinki-Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeitin Europa ?1968 S1973 W1975 A26


Rätsel7. Welche der im finnischen Parlament vertretenen Parteien hat diemeisten Mitglieder ?ZentrumsparteiSozialdemokratenNationale Sammlungspartei8. Wann wurde Finnland Mitglied der Europäischen Union ?LGE1992 K1995 I1997 P9. Welcher finnische Präsident bekam den Friedensnobelpreis ?KekkonenAhtisaariKoivisto10. Wie hoch war die Arbeitslosenquote in Finnland im Juni 2013 ?OTM4,9 % N7,8 % Ä9,1 % K11. Wie hoch war der Anteil der Menschen mit nicht-finnischerStaatsbürgerschaft in Helsinki 2012 ?3,6 % R6,9 % B8,1 % TUnter allen Einsendern der richtigen Lösung verlosen wir drei kleine Preise.Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss: 30.11.2013Einsendungen entweder per Post an G. Bernhardt, Bachhöhle 9, 35606 Solmsoder per E-Mail an redaktion@dfg-hessen.deBitte Namen und Adresse angeben, da wir sonst die Preise nicht zusenden können!!Die Lösung des Preisrätsels aus Heft 02-13 lautet: „Kanteletar“.Die Gewinner des letzten Preisrätsels sind:Klaus Berger, Härkälä, FinnlandInes Keubler, LeipzigSanna Stockstrom, Frankfurt/MainHerzlichen Glückwunsch! Die Preise sind den Gewinnern inzwischen zugegangen.27


InformationKlaus Weber: Gibt es finnische Katholiken?Am 13. März, beim zweiten Stammtischder BG Darmstadt/Bergstraße/Odenwald,kam anlässlich der Papstwahl in Rom dieFrage auf, ob es denn in Finnland die Institutionder römisch katholischen Kirchegibt. Da die anwesenden Finnen der Meinungwaren „Nein“, interessiert es vielleichtauch andere dass es doch einigeKatholiken in Finnland leben, und zwarschon wieder seit 1799. Davor gab es sieschon einmal.Die Katholiken in Finnland haben (genau)einen Bischof, und seit 2008 ist das einFinne. Ganz Finnland wurde 1955 einBistum, von den drei Vorgängern desjetzigen Amtsinhabers stammte einer ausPolen, zwei kamen aus den Niederlanden.Das Bistum besteht aus sieben Gemeinden,davon zwei in Helsinki und je eine inTurku, Jyväskylä, Tampere, Kouvola undOulu. Unter den Namen der Priester, essind ja nicht so viele, habe ich außer demdes Bischofs übrigens keinen finnischklingenden gefunden. Hier sind einigeZahlen:Die Kathedrale oder Bischofkirche, PyhäHenrik in Ullanlinna, Helsinki, wurde1860 nach Plänen von Ernst BernhardLohrmann fertig gestellt und war vorallem für die polnischen, ukrainischenund litauischen Soldaten der zaristischenArmee bestimmt. Dem Bau war sicherlichnicht abträglich, dass die EhefrauLeopoldina des damaligen GeneralgouverneursGraf Friedrich Berg, aus demMailänder Adelsgeschlecht der Cicognasstammte und mithin Katholikin war.Heute ist Sankt Henrik die älteste(römisch) katholische Kirche in Finnland,davor war dies von 1802 bis 1944Pyhä Hyacinthus in Viipuri.Der aus Polen stammende Vorgängerdes jetzigen Bischofs vertrat einen eherkonservativen Katholizismus, unter anderemmeine ich gelesen zu haben, dasser Finnland unter den Schutz Mariasstellte, was bei Lutheranern wenig Verständnisgefunden haben dürfte.Quelle: u. a. www.katolinen.fi undWikipediaJahr um 1905 1930 1960 1980 2000 2009 2012Katholiken ca. 1000 1243 2164 3100 7227 10090 11530*28Pyhä Henrik, Ullanlinna, HelsinkiPiispa Teemu Sippo SCJgeb. 20.7.1947 in Lahti,studierte Theologie in Freiburg,wurde am 5.9.2009 zum Bischofvon Finnland geweiht.*etwa 50 Prozent davon Ausländer

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine