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IN StadtImpulseVertrauenskultur Basisdes Cluster-Erfolgs!Zehn Milliarden Euro Gesamtumsatz, derzeit 87 Unternehmen, 8000Mitarbeiter, 90 Prozent Exportquote: Das sind die aktuellen Kennzahlenunseres Micro Electronic Clusters. Der Firmenverbund, im Jahre 2000 alseiner der wichtigsten Initiativen unserer Hightech-Offensive gegründet,hielt kürzlich im Technologiepark (tpv) seine Generalsversammlung ab.Der Cluster verkörpertbekanntlich dieüberregionale Vernetzungvon großen Unternehmenmit Klein- und Mittelbetriebenmit dem SchwerpunktMikroelektronik undElektronik. Ein wichtigerBestandteil neben den Mitgliedsbetriebensind auchwissenschaftliche Institutionenwie das CarinthianTech Research (CTR) sowieFachhochschulen und HTL.Ziel ist es, die zwischenbetrieblicheZusammenarbeitzu intensivieren, die unterschiedlichenFähigkeitenund Ressourcen zu nutzensowie neue Potenziale gemeinsamzu erschließen.Ing. Hans Köstenbauer,Geschäftsführer der FirmaWild-Austria, wurde alsObmann bestätigt. Er teiltemit, dass es bisher primäresCluster-Ziel war, wirtschaftspolitischeInitiativenmit möglichst vielen Betriebenumzusetzen – nunmehrsoll im Zuge eines permanentenStrategieprozessesder direkte Nutzen für dieeinzelnen Mitgliedsunternehmenverstärkt im Augebehalten werden.Cluster-Partner„Die Stadt will ein guterCluster-Partner bleiben“,sagte Stadträtin Mag. HildeSchaumberger in Vertretungunseres Bürgermeisters,seinerzeit Gründungsvaterdes Netzwerks. Mag.BÜRGERMEISTER-SPRECHTAGESchaumberger wies daraufhin, dass wesentliche Zielsetzungenfür die Zukunftunserer Stadt im Cluster-Gedanken sichtbar werden.Die Ressourcenteilung, wiesie im Cluster im Sinne von„Gemeinsam sind wir stark“zum Tragen komme, dokumentieredie hohe Vertrauenskultur,die zwischen deneinzelnen Unternehmen gepflegtwerde.JobbörseEin wichtiges Instrumentunseres Clusters ist die gemeinsameJobbörse (www.jobs.me2c.org). Gleichzeitighaben Jobsuchende dieMöglichkeit, sich online ineinem gemeinsamen Bewerberpooleinzutragen.Obmann Ing. Hans Köstenbauer in angeregtem Gespräch mit Stadträtin Mag. Hilde Schaumberger;rechts Dipl.-Ing. Markus Flach, Geschäftsführer des Vereins Micro Electronic Cluster GmbH.NACH VORHERIGER TERMINVEREINBARUNG UNTER TELEFON 0 42 42 / 205-1000!Foto: Monika Zorewww.villach.atLiebeVillacherinnen,liebe Villacher!In diesen Tagen wird aufvielfache, unterschiedlicheWeise der Befreiung von derNazi-Diktatur vor 60 Jahrensowie der Geschehnisse umden Staatsvertrag vor 50Jahren gedacht.Unsere Stadt hat sich entschlossen,diese schicksalhaftenErfahrungen in Formeiner aus meiner Sicht einzigartigenSonderausstellungin unserem Stadtmuseumaufzuarbeiten.Sechs Jahrzehnte nachdem Kriegsende ist die Zeiteinfach reif dazu, sich kritisch-differenziertmit dendamaligen Ereignissen auseinanderzu setzen. Es gehtdabei nicht um Auf- oderAbrechnung oder Schuldzuweisungen.Die Präsentationwird vor allem klar machen,was passieren kann, wennKritikfähigkeit nicht im nötigenAusmaß vorhanden ist,aber auch dafür geeignetsein, kontroverse Diskussionenauszulösen.Für eine Stadt wie unsere,die sich seinerzeit der politischenEntwicklung natürlichebenfalls nicht entziehenkonnte, ist die Konfrontationmit ihrer Geschichte alspermanentes „Lernprojekt“überaus wichtig.Unser aller Geschichtswissenwird dabei wesentlicherhellt – lassen Sie sich dieSonderausstellung nichtentgehen! (Seiten 8/9)Ihr BürgermeisterHelmut ManzenreiterINVILLACH 8/20053


IN StadtImpulse2,2 Millionenfür Villacher!Durch das Einschreiten der Arbeiterkammerhaben die Arbeitnehmer aus dem Bezirk Villachfast 2,2 Millionen Euro erhalten.In 172 Fällen musstedie AK den Wegzum Arbeits- und Sozialgerichtbeschreiten. 239Arbeitnehmer hat die AKallein in Villach in Insolenzverfahrenvertretenund beim Konkursgericht1,6 Millionen Euro erzielt.AngespanntNeben vorenthaltenen Löhnen,Gehältern und Überstundenverursachen Kündigungenim Krankenstandnach wie vor die häufigstenarbeitsrechtlichen Probleme.Gründe dafür sind nichtnur die Arbeitsmarktlage,sondern auch der nichtmehr existente Entgeltfortzahlungsfonds,der bisEnde 2002 die Lohnkostenfür erkrankte Mitgliederzur Gänze ersetzt hat.Unserer Stadt und dasFernmeldebataillon 1 desösterreichischen Bundesheeresin der Lutschounigkaserneverbindet seitzehn Jahren eine engePartnerschaft. Am Montag,9. Mai, ab 16 Uhr,wird mit einem Festaktauf dem Rathausplatzdieses Jubiläum gemeinsamgefeiert. BürgermeisterHelmut Manzenreiterlädt die Villacher Bevölkerungdazu sehr herzlichein.Wertschätzung„Dieser Freundschaftsvertragunterstreicht diegroße Anerkennung undA K- Pr ä s i d e n tGünther GoachErstritten„Das neueGesetz istsicher einSchritt indie richtigeRichtung.Die zielführendeLösungwärees aber,wenn der Entgeltfonds, inden alle Unternehmer solidarischeingezahlt haben,in alter oder modifizierterForm wieder eingeführtwird“, verweist PräsidentGünther Goach auf einewiederholte Forderung derAK. In ganz Kärnten hatdie AK im vergangenenJahr 13,6 Millionen Eurofür die Arbeitnehmererstritten.Villacher feiernmit Bundesheer!Wertschätzung, die dieVillacher Bevölkerung denSoldaten des österreichischenBundesheeres entgegenbringt“,erklärt BürgermeisterManzenreiter.InformationsschauDie Festveranstaltung beginntmit einer Informationsschauder „Funker“und Feuerwehren unsererStadt, mit einer Kostprobeaus der Gulaschkanonesowie mit einem Konzertder Militärmusik Kärnten.Im Anschluss erfolgt dereigentliche Festakt mitder Großen Flaggenparadeund dem Großen Zapfenstreich.In Warmbad wurde in feierlichem Rahmenmit einer Kranzniederlegung des verstorbenenBundespräsidenten Dr. Adolf Schärf gedacht.Unser Bundespräsident,der zuvorim Kurpark Warmbad ander Büste von BundespräsidentDr. Adolf Schärf infeierlichem Rahmen einenKranz niederlegte, meinte,heutige Aufgabe sei es, ausden Mythen jeweils die historischenWahrheiten zuerkennen und heraus zuschälen.OpfermythosBeispielhaft wies Dr. Fischerauf den Anschlussmythosdes Jahres 1938 überdie „uneingeschränkte Begeisterungvon ÖsterreichsHeimkehr ins Reich“, dagegenstünde die Situationnur wenige Jahre später,wo sich dann Österreichab Kriegsende 1945 völligunschuldig und täterlos imOpfermythos sieht.April 1945Tatsache sei heute jedoch,dass der Staatsvertrag von1955 für Österreich eineganz wichtige historischeWeichenstellung in dieDie britischen Besatzererwiesen sich als Stabilitätsfaktoren.Nach Abschlussdes Staatsvertragsim Jahr 1955 endete dieBesatzungszeit und dieAlliierten verließen Österreich.volle Souveränität und Freiheitwar. Der Grundsteindazu sei bereits im April1945 mit der militärischenNiederlage Hitler-Deutschlandsund Wiedererrichtungeines selbstständigenÖsterreich gelegt worden.Dies sei die Voraussetzungdafür gewesen, dass Österreichin Verhandlungen umeinen Staatsvertrag eintretenkonnte.WahrhaftigkeitDr. Fischer begrüßte unsereArt der Auseinandersetzungmit der Geschichte und warvon der Präsentation imStadtmuseum sichtlich beeindruckt.Die Ausstel-8 INVILLACH 8/2005


IN StadtImpulsewww.villach.atJubiläumsjahr: RealistischerBlick hinter die Kulissen!„Die Auseinandersetzung mit Schlüsseletappen der Geschichte, wie sie hier in Villach stattfindet,ist überaus wichtig und notwendig“, erklärte Bundespräsident Dr. Heinz Fischer in seinen Eröffnungsausführungenzu unserer aktuellen Sonderausstellung „Heiß umfehdet – wild umstritten“im Stadtmuseum. Der Untertitel „Geschichtsmythen in Rot-Weiß-Rot“ weist auf die kritisch-umfassendeBeschäftigung um die Ereignisse der Nachkriegszeit und der Staatsvertragwerdung.lung sei, wie er sagte, umAugenmaß und Wahrhaftigkeitbemüht. Er zollte unsererStadt hohe Anerkennungdafür, dass sie sich der vielfachheiß diskutierten Thematikstelle.Realistischer Blick„Demokratie und Freiheitfallen nicht von selbst vomHimmel“, sagte BürgermeisterHelmut Manzenreiter,Initiator der Schau. DieSonderausstellung solle einerseitsjunge Menschen fürpolitische Tätigkeiten sensibilisieren,andererseits gehees darum, Hintergründe zuerhellen und 60 Jahre nachKriegsende und Befreiungeinen realistischen Blickhinter die Kulissen von Mythenund Geschichten zuwerfen.DiskussionenEr, Manzenreiter, hoffe, dasssich nunmehr eine breiteDiskussion entwickle unddie Bürgerinnen und Bürgermit der Sonderausstellungund den zusätzlichen Informationenin die Lage versetztwerden, die damaligenEreignisse leichter verstehenund nachfolgende Entscheidungsprozessebessererkennen zu können.Wer schweigt...Klare Worte fand auch unserBürgermeister auch zu denaktuellen, öffentlich getätigtenAussagen über angebliche„Nazi-Verfolgungen“:Wer schweigt, stimme zu.Anschließend listete ManzenreiterDaten und Faktenüber Gräueltaten und vorallem über die von NationalsozialistenverfolgtenKärntnerinnen und Kärntnerauf. Im Besonderen dankteunser Bürgermeister derAufbaugeneration. Sie habeunter enormen Entbehrungenaus einer schwerzerbombten eine lebendigeund blühende Stadtgeschaffen.Entwicklungsland„Im Vergleich zu andereneuropäischen Ländern istÖsterreich bildungspolitischnoch immer ein Entwicklungsland.Deshalb ist dieVillacher Initiative besondersbegrüßenswert“, erklärteUniversitätsprofessorDr. Peter Filzmaier (Uni Klagenfurt).Er sehe das Jubiläumsjahr2005 einerseits alsmögliches „Einzelereignis“,andererseits aber auch alsImpuls für die politischeBildung. Sorge bereite ihmjedoch, dass nahezu zweiDrittel der Kärntner Jugendlichendie Jahreszahlenum Befreiung und Staatsvertragnicht zuzuordnenwissen.EntnazifizierungAusführlich bereitet dieSonderschau die Frage einerumfangreichen Entnazifizierungder Gesellschaftund den „Opfermythos“ auf.Anstehende gesellschaftlicheProbleme hätten unterder „Beschwörung der gemeinsamenAnstrengungenzum Wiederaufbau“ gelitten,lautet unter anderemeine These der AusstellungsverantwortlichenDr.Werner Koroschitz und Dr.Lisa Rettl.Sonderausstellung„Heiß umfehdet, wildumstritten. Geschichtsmythenin Rot-Weiß-Rot“,Museum der Stadt Villach,Widmanngasse 38: Bis31. Oktober, von Montagbis Samstag von 10 bis16.30 Uhr.Bundespräsident Dr. Heinz Fischer begrüßte unsere Art der Auseinandersetzung mit der Geschichteund war von der Präsentation im Stadtmuseum sichtlich beeindruckt. Links die AusstellungsverantwortlichenDr. Werner Koroschitz und Dr. Lisa Rettl.Fotos: HöherINVILLACH 8/20059


StadtWirtschaftNun nachhaltigHäuser bauen!Nachhaltigkeit beim Bauen gewinnt. Regionalgetragen wird die Erkenntnis von der Kooperationsgemeinschaft„Partnerpool Bauen – nabaupool“.Ein Kriterienkatalog hilft.N„nabaupool“ wurdeim Zuge des EU-Leader+Projektes in unsererStadt gegründet. Mittlerweilegehören der Kooperation,gemanagt von derRegionalen Entwicklungs-GmbH Villach-Karnische,bereits 41 Firmen, 28 Gemeinden,die Sozialpartner,Behörden, Institutionen undBildungseinrichtungen an.KriterienkatalogZiel der Allianz mit derVorgabe „Planen wir dieZukunft – verbauen wir sienicht“ ist es, zu einer qualitativhochwertigen und innovativenEntwicklung desBauwesens beizutragen,um nachhaltige, zukunftsfähigeBauwerke zu errichten.Während der kürzlicherfolgten Abschlussveranstaltungin der HTL Villachwurde der erarbeitendeKriterienkatalog für nachhaltiges,stoffeffizientesBauen (Niedrigstoffhaus)vorgestellt. „In Zeiten derRessourcenknappheit istnachhaltiges Bauen einGebot der Stunde“, erklärteBaureferent VizebürgermeisterRichard Pfeiler inVertretung unseres Bürgermeisters.„Häuselbauer“„Unser Zielpublikum sindsensibilisierte Häuselbauer“,sagte Projektleiter Dipl.-Ing. Richard Obernosterer.Als aktuelles Beispiel einesnachhaltigen, stoffeffizientenBaues bezeichnete erdas derzeit im Entstehenbegriffene Objekt in der Nikolaigasse39, das von derFirma „Trend Bauträger“realisiert wird.Von rechts Baumeister Ing. Valentin Schnabl, Projektleiter Dipl.-Ing. Richard Obernosterer, Vizebürgermeister Richard Pfeiler, dieGeschäftsführer Dipl.-Ing. Christian Guggenberger und Mag. IrenePrimosch sowie HTL-Direktor Dr. Oskar Dorner.Foto: Höher„Hofübergabe“: Bürgermeister Helmut Manzenreiter begrüßt denneuen Geschäftsführer, Raimund Della-Pietra. Rudolf Nowak wechseltein den Ruhestand; rechts Finanzdirektor Mag. Emil Pinter.„Hofübergabe“bei kika Villach!„Hofübergabe“ im kika-Möbelhaus, KärntnerStraße: Auf Rudolf Nowak folgt Raimund Della-Pietraals Geschäftsführer.Della-Pietra zähltpersonalmäßig sozusagenzum festen kika-Stamm. Er gehört bereitsseit rund 20 Jahren dembekannten Möbelhaus an,davon die letzten fünf Jahreals Geschäftsführer inSalzburg. In unserer Stadtübernahm er Anfang Aprilein überaus erfolgreichesHaus, dem es – so seinVorgänger Rudolf Nowak– mit seinen derzeit etwa120 Mitarbeiterinnen undMitarbeitern „wirtschaftlichsehr gut geht“. Rudolf Nowakstand 38 Jahre in kika-Diensten,seit dem Jahre1976 in unserer Stadt.Unter seiner Leitung hatsich die Filiale Villach mitihrem zeitgemäßen Möbelangebot,Wohnaccessoiresund vielem mehr zu einerder ersten Adressen entwickelt.„Wir werden natürlichan den Traditionen festhaltenund zu den VillacherKirchtagen weiterhin fürdas Brillantfeuerwerk sorgen“,sagte Raimund Della-Pietraunter anderem beiseinem Vorstellungsbesuchim Rathaus. BürgermeisterHelmut Manzenreiter strichdabei die große Bedeutungdes Möbelhauses für unsereStadt heraus und wünschtedem neuen Geschäftsführerin seiner verantwortungsvollenFunktion sowiedem Unternehmen weiterhingute wirtschaftlicheErfolge.Dank für SpendeIsolde Hedemark aus Sisters/Oregonin den USAhat uns eine Spende alsBeitrag zu den Portokostenüberwiesen.Foto: Monika Zore10 INVILLACH 8/2005


INStadtChronikwww.villach.at60. Urlaub in unserer Stadt!Hildegard und Dr. Alois Modl aus Wien wurden kürzlich für ihre besondere Treue zu unsererStadt geehrt. Das Paar verbrachte kürzlich zum 60. Mal ihren Urlaub im Warmbaderhof.Für Ihre ganz besondereTreue zu unsererStadt wurden kürzlichDr. Alois und HildegardModl geehrt. Bereits zum60. Mal urlaubt die FamilieModl in unserer Stadt.Kürzlich wurden sie daherim Rahmen einer kleinenFeierstunde im Warmbaderhoffür ihre außergewöhnlicheVerbundenheitzu Villach von TourismusreferentStadtrat HelmutHinterleitner gewürdigt. DerTourismusreferent wünschtedem rüstigen Paar nichtnur noch viele erholsameUrlaube in unserer Stadt,sondern auch viel Glückund vor allem Gesundheit.Von links Tourismusreferent Stadtrat Helmut Hinterleitner, Mag. Susanna Mayerhofer, Dr. Alois Modl,Hildegard Modl, Susanne Palermo (Rathaus-Abteilung Tourismus), Helga Luckeschitsch und Dr.Leonore Lukeschitsch während der Feierstunde im Warmbaderhof.GeolaufAm Freitag, 20. Mai,findet der Geolauf desFH-Studienganges Geoinformationstatt. Infosund Anmeldungen unterwww.fh-kaernten.at/geolauf.INVILLACH 8/200517


INStadtChronikwww.villach.atFoto: HöherEröffnung „Pleamle“-Shop in der Gerbergasse: Von rechts BürgermeisterHelmut Manzenreiter, Elsa Derler, Geschäftsführer HeinzDerler und Vizebürgermeister Richard Pfeiler.„Pleamle“-Shopneu in Villach!Die erste „Pleamle“-Kollektion ist seit wenigenTagen im neuen „Pleamle“-Shop in derGerbergasse 3 erhältlich.Fühl- und sichtbarverbessert wurdedie Qualität, erstklassigverfeinert die Gestaltung,erfreulich ist darüber hinausauch die Auswahl: Polosund Kleider für Kinder undErwachsene sowie Accessoireswie Taschen, Rucksäcke,Kappen gehören genausozur neuesten „Pleamle“-Kollektionwie Tücher,Krawatten, Hemden oderT-Shirts. Kürzlich wurde der„Pleamle“-Shop in der Gerbergasse3 feierlich eröffnet.Vor10JahrenMai 1995Mit einem Festakt feiert unsereFreiwillige Feuerwehrihr 130-jähriges Bestehen.– Am 5. Mai findet die Gleichenfeierfür den neuen Kindergartensam Mahrhöflwegin der Unteren Fellach statt.Die Eröffnung des 64-Millionen-Schilling-Projektesist für November geplant.- Am 7. Mai zelebriert BischofDr. Egon Kapellari inKugelknöpfe„,Als Vorlage für die neueKollektion dienten Trachtenaus Kärnten, Slowenienund Italien. Das ,Pleamle´ist mittlerweile ein Markegeworden und kleidet beijedem Anlass“, erklärteGeschäftsführer Heinz Derler(DeLu-GmbH), der nichtnur bereits seit Jahren fürdie Kirchtagskollektion,sondern auch für das „etwasandere Polo“ verantwortlichzeichnet. Nähere Informationenunter www.pleamle.at.der StadthauptpfarrkircheSt. Jakob einen Festgottesdienstaus Anlass „50 JahreFrieden in Österreich“. – Inder Wirtschaftskammerwird die Ausstellung „50Jahre Wirtschaften in Villach“eröffnet. – WenigeTage nach Vollendung ihres102. Geburtstages ist LuiseFormanek, eine der ältestenBürgerinnen unserer Stadt,verstorben.Herzliche Gratulation!Folgende Villacherinnen und Villacher feierten kürzlicheinen „runden“ Geburtstag, wozu Bürgermeister HelmutManzenreiter auch auf diesem Wege sehr herzlichgratuliert!Zum 80. Geburtstag:Albert BACHERJohann JANKFriederike MARKOJohanna MENSCHCharlote PLATTNERZum 85. Geburtstag:Rudolfine BOWLERDkfm. Herbert DIETLMaria DOMEVSCEKErnestine EGGERJosef SCHOBYZum 90. Geburtstag:Edward DAVIESSreco KRESICIda WIESERZum 91. Geburtstag:Sophie KÖSTENBERGERAntonia KRIEGLMaria WALKERZum 95. Geburtstag:Maria BODNERIrmgard LAPORNIKINVILLACH 8/200519


INStadtChronikwww.villach.atWann ? Wo? Was? Wann? Wo?Sonntag, 1. Mai:13 Uhr: Gratschacher Kirchtag,Gasthof Latritsch.Montag, 2. Mai:19.30 Uhr: „Der Zauberberg“,ab 18.30 Einführungzum Abend, CCV.Dienstag, 3. Mai:18.30 Uhr: DrobollacherWirtefest im Hexagon. 19.30Uhr: Kammermusik-Abo„Quartetto colori“, Bambergsaal(Parkhotel).Mittwoch, 4. Mai:16 bis 20 Uhr: Tag der offenenTür im Feuerwehrhaus inZauchen mit Blutspendemöglichkeit,Handfeuerlöscherüberprüfungund Feuerwehrgeräteschau.Donnerstag, 5. Mai:9 Uhr: Naturkundliche Erlebniswanderung,Treffpunkt:Tourismusinformation Drobollach.20 Uhr: Konzert„Die Toten Hosen“, StadthalleVillach. 20 Uhr: “Quiet now”,Jazz & Blues, Brandenburg.Freitag, 6. Mai:10 Uhr: Altstadtwanderung,Treffpunkt: TourismusinformationRathausplatz. 14Uhr: Nordic Walking, Treffpunkt:TourismusinformationDrobollach. 21.30 Uhr:„club.first.friday“, Bambergsaal.Samstag, 7. Mai:17 Uhr: Feuerwehrfest Möltschach,Villacher Alpenarena.19.30 Uhr: Konzert derMusikschule Bamberg, Arbeiterkammer,großer Saal.Sonntag, 8. Mai:11 Uhr: Muttertagsmatinee,Warmbaderhof.Montag, 9. Mai:19.30 Uhr: Kleines Orchester-Abo„Festival SinfoniettaLinz“, Congress Center, ab18.30 Uhr Einführung zumAbend. 19 Uhr: VernissageFoto-Galerie Lind (RennsteinerStraße): Wolfgang Bognerzeigt fotografische Provokationen.CHL, die musikalischeNummer eins vom Krappfeldprovoziert mit Liedern im Dialekt.Dienstag, 10. Mai:17 bis 19 Uhr: „CreativeWriting“, Jugendzentrum.18.30 Uhr: DrobollacherWirtefest im Hexagon. 19Uhr: Podiumsdiskussion„Die Gegenwart der Vergangenheit– Kärnten und das‚Reden wir nicht darüber’“,Congress Center, Drau-Galerie.Mittwoch, 11. Mai:19 bis 21 Uhr: „Wieda amalselba singan“ – OffenesSingen mit Barbara Ortner(Vision Carinthia), Paracelsussaalim Rathaus. 19.30Uhr: Konzert „Neue Musik“der Musikschule Villach, Arbeiterkammer,kleiner Saal.Donnerstag, 12. Mai:9 Uhr: Kulturerlebniswanderung,Treffpunkt: TourismusinformationDrobollach.Freitag, 13. Mai:9 bis 18 Uhr: „Océ EuropeanRoadshow 2005“, BühnenvorplatzCongress Center.10 Uhr: Altstadtwanderung,Treffpunkt: TourismusinformationRathausplatz. 14Uhr: Nordic Walking, Treffpunkt:TourismusinformationDrobollach.Sonntag, 15. Mai:9 Uhr: Kirchtag in Wollanigauf der Festwiese Wollanig.20 Uhr: Lord of the Dancemit Michael Flatleys Tanzkompanie,Stadthalle Villach.INVILLACH 8/200521


StadtKultur„Bühne frei!“ für einvitales Kulturvergnügen!Mehr als 4500 begeisterte Abonnenten zählt das Kultur- und Theaterabonnement unserer Stadt.Auch in der kommenden Saison wartet auf die Kulturfreunde wieder ein ausgewogenes undinteressantes Konzert- und Theaterprogramm. Zu den absoluten Höhepunkten zählen die Oper„Der Rosenkavalier“ von Richard Strauß, die erstmals abseits großer Opernhäuser aufgeführtwird, sowie ein Konzert des Moscow State Symphony Orchestra.Geniale Puppen- und Bühnekreationen: Das Kabinetttheater Wien gastiert mit „Kaiser Josef und die Bahnwärterstochter“von Fritz von Hermanovsky-Orlando am Dienstag, 22. November, im Congress Center.Musikfreunde dürfensich auf großartigeOrchester genauso freuenwie auf Kammermusik mitdem Villacher Virtuosen MichaelMartin Kofler. Theaterfreundewerden besondereGustostückerln von Komödiebis Drama serviert bekommen.Ein Highlight wird dabeiPeter Turrinis ,Josef undMaria‘ mit dem deutschenFernsehstar Günther Lamprechtsein“, erklärte KulturreferentVizebürgermeisterRichard Pfeiler anlässlichder Programmpräsentation.Einen ganz besonderen Beitragleistet unsere Stadt zumMozartjahr 2006: Nichtnur, dass mehrere Werkevon Wolfgang AmadeusMozart (beispielsweise eine„Don Giovanni“-Aufführungder rumänischen StaatsoperBrasov im Musiktheaterabonnement)in allen Abonnementszu finden sind,sondern als besonderes Angebotwird für Jugendliche(bis 19 Jahre) das Abonnement„Kleines Orchester“zum vergünstigten Preis von25 Euro angeboten.GegenmodellPfeiler: „Das Kulturangebotunserer Stadt ist ein Gegenmodellzu einer immer mehrum sich greifenden Event-Kultur. Nicht dem schnellenund einmaligen Kunst-Ereignis,sondern der kontinuierlichenAuseinandersetzungräumen wir den Vorrang ein.Deshalb werden wir vor deneinzelnen VeranstaltungenFoto: Monika Zoremit Regisseuren, Dirigentensowie Persönlichkeiten ausdem Villacher Kulturlebenzum besseren Verständnisder einzelnen Werke diesehr erfolgreichen Einführungsgesprächeweiter fortsetzen.“StandortfaktorDarüber hinaus hat – soPfeiler – die Vielzahl an kulturellhochwertigen Veranstaltungenin unserer Stadtauch eine große Bedeutungfür den Wirtschaftsstandort.Hochkarätige kulturelle Angebote,Theater und Konzertemachen eine Stadtnicht nur lebendig, sondernsind auch für die Standortentscheidungvon Unternehmenwichtige Faktoren.Pfeiler: „Ein hochwertigerWirtschaftsstandort muss,um erfolgreich zu sein,auch einen hohen, qualitätsvollenKulturansprucherfüllen.“4500 AbonnentenMit insgesamt mehr als4500 Abonnenten gehörtunsere Stadt im deutschsprachigenRaum zu denabsoluten Spitzenreitern.Das bedeutet, dass jede20. Villacherin oder Villacherüber 16 Jahren einKulturabonnement unsererStadt besitzt. Darüber hinausunterstreichen rund1200 Abonnenten ausden Umlandgemeinden,dass das breite und hochkarätigeKulturangebotunserer Stadt auch überregionalgroße Bedeutunggenießt.22 INVILLACH 8/2005


INStadtKulturwww.villach.atStadt Villach – Stadt- und VerkehrsplanungSchüttbilder in der MA-Galerie: Von rechts Bürgermeister HelmutManzenreiter, Art-Direktorin Mag. Martina Gabriel, HermannNitsch, Kulturreferent Vizebürgermeister Richard Pfeiler und GaleristManfred Altmann während der Ausstellungseröffnung.Hermann Nitschin MA-Galerie!Hermann Nitsch löst Emotionen aus, er spaltetnach wie vor die Nation. Die MA-Galerie,Hans-Gasser-Platz 6b, stellt noch bis 4. Junieinen Teil seines Werkes zur Diskussion (undnatürlich zum Verkauf).Das Leben ist einschöpferisches Ereignis,und die Sinnlichkeitwird übers Bewusstseinausgetragen“, sagte Nitsch,Jahrgang 1938, währendder kürzlich erfolgten Vernissage.Er ist einer der prominentestenVertreter derWiener Aktionisten, lebt undarbeitet im Schloss Prinzendorfim Weinviertel und Wien.Bürgermeister HelmutManzenreiter gab seinerFreude über die Anwesenheitdes prominenten Künstlersin unserer Stadt Ausdruck.Das Vernissage-Interessefür Nitsch war enorm. DerKünstler, der mit seinemWerk in den bedeutendstenGalerien der Welt vertretenwar oder ist, war ein begehrterGesprächspartner.Die MA-Ausstellung zeigteinen Teil des malerischenund graphischen Werkesdes Künstlers in Form vonSchüttbildern und Lithographien.Die Schüttbilder lässtNitsch – so Art-DirektorinMag. Martina Gabriel – immerim Zuge einer Aktionentstehen, indem der Künstlerdie Leinwände mit Farbebeschüttet, beschmiert undmit den Fingern in ihr wühlt.Die Gemälde dokumentierenden Exzess während einerAktion, der sich in malerischerEkstase manifestiert.MA Villach (Galerie, Artshop,Café), Hans-Gasser-Platz6b, Montag bis Freitag von10.30 bis 19.30, Samstagvon 10.30 bis 18 Uhr.PromotionMag. Regina Cencic,Tochter von SieglindeCencic aus Villach, promoviertean der UniversitätWien zur Doktroin derNaturwissenschaften.Foto: Monika ZoreBebauungsplan - 20/18/03Geschäftszentrum-BahnhofstraßeDie Stadt Villach beabsichtigt die Abänderung einesBebauungsplanes für den Bereich 20/18/03, GeschäftszentrumBahnhofstraße. Der Verordnungstext liegtgemäß § 26, Abs. 1 des Kärntner Gemeindeplanungs-gesetzesLGBl. 23/95 idgF. LGBl. 59/2004 durchvier Wochen ab dem Tage des Anschlages dieser Kundmachungan der Amtstafel beim Magistrat Villach,Stadt- und Verkehrsplanung, zweiter Stock, Zimmer227, während der für den Parteienverkehr bestimmtenAmtsstunden zur öffentlichen Einsicht auf. Jedermann,der ein berechtigtes Interesse glaubhaft machen kann,ist berechtigt, innerhalb der Auflagefrist gegen den Entwurfbegründete Einwendungen schriftlich beim MagistratVillach einzubringen. Nach Ablauf der Frist wirdder Gemeinderat in seinen Beratungen die rechtzeitigeingebrachten Einwendungen in Erwägung ziehen undseine Beschlüsse fassen. Mit dieser Kundmachunggemäß § 26 Abs. 1 des Kärntner GemeindeplanungsgesetzesLGBl. 23/95 idgF. LGBl. 59/2004 werdendie betroffenen Grundeigentümer von der Absicht derStadt Villach in Kenntnis gesetzt.INVILLACH 8/200523


INStadtChronikStadt Villach – TiefbauVergabebekanntmachungOffenes VerfahrenAusschreibungsgegenstand: Straßenausbau: Margeritenstraße– Meister-Friedrich-Straße. AusschreibendeStelle: Magistrat Villach, Tiefbau, Rathausplatz 1, 9500Villach - Auskünfte: 0 42 42 / 205 - 4911, Fax 0 42 42 /205 - 4999, E-Mail: siegfried.hohenwarter@villach.at.Leistungsumfang: Straßenbauarbeiten – etwa 2000Kubikmeter offener Abtrag, 1500 Kubikmeter Frostkoffer,380 Laufmeter Granitrandleisten, 270 QuadratmeterKleinsteinpflaster. Erfüllungsort: die Baustelle. Zeitraumbzw. Zeitpunkt der Leistungserbringung:Juli bis August 2005. Ausschreibungsunterlagen:Erhältlich ab Montag, 2. Mai, täglich zwischen 8 und 12Uhr in der Kanzlei der Baudirektion, Rathaus, 2. Stock,Gang B, Zimmer 218, Telefon: 0 42 42 / 205 - 4000,Fax 0 42 42 / 205 - 4099. Kostenersatz: 30 Euro inbar oder per Nachnahme. Angebotsabgabe: Bis Dienstag,31. Mai 2005, 7.15 Uhr, in der Kanzlei der Stadtbaudirektiondes Magistrates Villach, Rathausplatz 1,9500 Villach, Eingang 1, 2. Stock, Zimmer 218. Angebotsöffnung:Dienstag, 31. Mai 2005, 8 Uhr, im RathausVillach, Paracelsussaal, 1. Stock. Frist, währendder die Bieter an ihre Angebote gebunden sind:bis Mittwoch, 31. August 2005. Kriterien für dieAuftragserteilung: der niedrigste Preis. GeforderteSicherstellungen: Deckungsrücklass, Haftrücklass.Teil- und Alternativangebote: sind nicht zulässig.Stadt Villach – WirtschaftshofVergabebekanntmachungOffenes VerfahrenAusschreibungsgegenstand: Lieferung eines UnimogsU400 inklusive Eintausch und eines Allrad KommunalKnickschleppers inklusive Seitenschneepflugund Frässchleuder. Ausschreibende Stelle: MagistratVillach, Wirtschaftshof, St. Johannerstraße 20, 9500Villach - Auskünfte: Telefon 0 42 42 / 205 - 6410, Fax0 42 42 / 205 - 6499, E-Mail peter.winkler@villach.at. Leistungsumfang: Bereitstellung der typisiertenGeräte am Erfüllungsort. Erfüllungsort: Wirtschaftshofder Stadt Villach, St. Johannerstraße 20, 9500Villach. Zeitraum der Leistungserbringung: 2005.Ausschreibungsunterlagen: erhältlich bis Freitag,27. Mai, täglich zwischen 8 und 12 Uhr in der Baudirektion,Rathaus, 2. Stock, Gang B, Zimmer 218,Telefon 0 42 42 / 205 - 4000, Fax 0 42 42 / 205 - 4099.Kostenersatz: 10 Euro in bar oder per Nachnahme.Angebotsabgabe: bis Dienstag, 31. Mai 2005, 7.15Uhr, in der Baudirektion, Rathaus, 2. Stock, Gang B,Zimmer 218. Angebotsöffnung: Dienstag, 31. Mai2005, 8 Uhr, im Rathaus Villach, Paracelsussaal, 1.Stock. Frist, während der die Bieter an ihre Angebotegebunden sind: bis Freitag, 5. August 2005.Kriterien für die Auftragserteilung: der niedrigstePreis. Geforderte Sicherstellungen: Haftungsrücklass.Teilangebote sind zulässig. Alternativangebotesind nicht zulässig.24INVILLACH 8/2005


INStadtKulturwww.villach.atM. M. KoflerAm Montag, dem 9. Mai,um 19.30 Uhr, gastiertder Villacher Kulturpreisträgerund Flötist MichaelMartin Kofler mitder Festival SinfoniettaLinz im CCV. Bereits um18.30 Uhr findet im derGalerie Draublick eineEinführung zum Konzertabenddurch Dr. WalterReicher (Intendant derBurgenländischen Haydnfestspiele)statt.SängerrundeDen Erlös ihres Adventsingensstellen die Mitgliederder SängerrundeSt. Michael jedes Jahreinem karitativen Zweckzur Verfügung. Heuer erhieltdie AVS-Kinder-Fördergruppein der SchlossgasseSpielzeug und eineHolzleiter. In dieser Gruppewerden motorisch,sensorisch, sprachlich,sozial und emotional beeinträchtigteKleinkinderbetreut.OrientalischOrientalischer Tanzkursim „Womens FitnessTreff“, Tiroler Straße 19:Samstag, 28. Mai, undSamstag, 4. Juni, jeweils17 bis 18 Uhr, fürAnfänger und 18 bis 19Uhr für Fortgeschrittene.Anmeldung unter Telefon0 42 54 / 45 76.7. Symposium: „Streitist Vater aller Dinge!“Wie das breit gefächerte Angebot und die aktuellen Aktivitäten zeigen,hat in unserer Stadt Kultur einen hohen Stellenwert. Sicht- und spürbarerAusdruck dafür ist auch die jeweilige Unterstützung der alljährlichstattfindenden Symposien mit Dr. Irmgard Bohunovsky, Publizistin undEigentümerin der Galerie Carinthia (Klagenfurt).D„Die Fähigkeit zum Streit muss kultiviert werden!“ SymposiumsleiterinDr. Irmgard Bohunovsky und Bürgermeister Helmut Manzenreiterwährend der Vorstellung von „Streit – Domäne der Kultur“.ie heurige Diskussionstagungmit Referentenaus dem In- undAusland widmet sich demThema „Streit – Domäneder Kultur“. Das Symposium,bereits das siebente,hat von 14. bis 16. Junijeweils Villach und Ossiachals Veranstaltungsorte.AnspruchsvollBei dem Sommersymposiumhandelt es sich um eineder intellektuell anspruchsvollstenVeranstaltungen inKärnten. Mit Anton Pellinka,Beat Whyss, WolfgangUllrich, Rainer Metzger,Demand Christian, ChristianFleck, Robert Pfaller,Susanna Jalka oder BrigitteRatzer stehen Referentenvon höchstem wissenschaftlichenRang zur Verfügung.Kultur = Chance„Kultur ist eine Chance,dass sich der Mensch weiterentwickelt,aber auch einKorrektiv der Gesellschaftgegen mögliche Fehlentwicklungen“,sagte BürgermeisterHelmut Manzenreiterkürzlich während derSymposiumsvorstellung.EinmischenEntscheidungsfindung mitHilfe von Argumenten, jaStreit und nicht brachialeGewalt – so Dr. Bohunovsky– sind dann angesagt,ebenso die Aufforderung anden mündigen Bürger, sicheinzumischen und zu lernen.Es gibt eine Fülle vonKulturen, lokal wie global.Dass aus dem Streit derKulturen kein Kampf derKulturen wird, wäre die eigentlicheKultur.„Aufklärung“ als Buch„Kulturpolitik – demokratischeLegitimation zur Aufklärung?“Das Symposiumsthemades Vorjahres derReihe „Kunst und Gesellschaft“liegt nun aktuell inBuchform auf, erschienenim Ritter-Verlag.Foto: Monika ZoreINVILLACH 8/200525


INStadtKulturBarylli-Uraufführung:Ende einer Liebe!Happy End gibt es zwar keines, aber das Publikum wird von GabrielBaryllis neuestem Gesellschaftsstück „Ohio...?-Wieso“ trotzdem zumLachen gebracht. Die Uraufführung in unserer neuebuehnevillach warein großer Erfolg.www.villach.atKarl Spiehs, Gabriel Barylli, Kathrin Beck, Erik Jan Rippman,Michael Weger, Alexandra Maria Timmel und Stadtrat RichardPfeiler (von links) nach der Uraufführung.Barylli-Stücke zählenzu den meistgespieltenim deutschen Sprachraum.Dass der Autor,Schauspieler und RegisseurBarylli sich die neuebuehnefür die Uraufführung seinesneuesten Stückes aussuchte,freute nicht nur die Künstler,sondern auch unserenFoto: nbv/Martin Hassler/KKKulturreferenten VizebürgermeisterRichard Pfeiler.„Ohio...?-Wieso“ – sie erschießtihn in Notwehr, ersie mit seiner letzten Kraft.Das ist das Ende einer großenLiebe. Im Stück wirdhumorvoll und nachdenklichaufgearbeitet, wie esso weit kommen konnte.Das prominent besetztePublikum (unter anderemFilmproduzent Karl Spiehsmit Gattin Angelika, Josefstadt-RegisseurMichaelGampe, Schauspieler AndreasSteppan, SängerinSabine Neibersch, NR Mag.Christine Muttonen) danktedem Ensemble mit StandingOvations. Das Stückläuft noch bis 21. Mai.Infos: www.neuebuehnevillach.atAnna-Neumann-Weg –„weibliche“ Straßen!„Im Sinne des ,Gender Mainstreaming’-Gedankens ist es unserer Stadtwichtig, den Anteil der Frauennamen im öffentlichen Straßennamensgutzu erhöhen “, sagt Frauenreferentin Mag. Hilde Schaumberger.Ein Privatweg in Völkendorfwird künftigden Namen „Anna-Neumann-Weg“erhalten. Obwohles sich derzeit nochum einen Privatweg handelt,ist die Vergabe eineseigenen Straßennamenssehr wichtig, da dieserWeg die einzige Zufahrt zuneuen Wohnhäusern ist undeine Nummerierung dieserHäuser in Anlehnung an dieSt. Johanner Höhenstraßenicht übersi c h t l i c hwäre.S e l b s t -bewusstDie VillacherBürgerstochterAnna Neumann Anna Neumannwurde1535 auf Schloss Wasserleonburgbei Nötsch geborenund starb 1623 aufeinem ihrer Besitztümer,dem Schloß Murau. Siewar von ihrer eigenen Familieher sehr wohlhabendund besaß Güter, Burgen,Schlösser und Bergwerkesowie mehrere Häuser inVillach. Anna Neumannwar sechsmal verheiratet.Die Ehen mit durchwegsadeligen Herren habenzwar zur Legendenbildung,jedoch kaum zum Vermögender selbstbewusstenFrau beigetragen.INVILLACH 8/200527


StadtJugendJugendratswahl: Ein- undMitmischen sind erwünscht!Seit 1997 haben Jugendliche in unserer Stadt ein verstärktes Mitspracherecht, sollen sich alsoeinmischen, wenn es um Anliegen geht, die auch sie betreffen. 17 Mitglieder haben im Jugendratfür zwei Jahre das Sagen, dann wird – heuer von 20. bis 25. Mai – neu gewählt. Für diese Wahlwerden noch Kandidatinnen und Kandidaten gesucht.Bürgermeister Helmut Manzenreiter schätzt den Dialog mit jungen Menschen – wie hier bei einemJugendempfang. Den Jugendlichen bietet sich die Möglichkeit, unsere Stadt mitzugestalten.Kommunale Jugendarbeitist ein weites,oft schwieriges Feldund sie verlangt viel Einfühlungsvermögen.Zumeinen wollen wir unserenjungen Mitbürgerinnenund Mitbürgern zu ihrerEntfaltung die entsprechendeInfrastruktur mitden nötigen Rahmenbedingungenzur Verfügungstellen, zum anderen sollsich unsere Jugend aberauch demokratisch selbstbestimmendund kreativ indas kommunale Geschehenunserer Stadt einbringen“,sagt BürgermeisterHelmut Manzenreiter.AusbildungVillach war Vorreiter, als esdarum ging, mit Jugendmandatarenim Gemeinderatzusammenzuarbeiten.Gemeinsames Ziel ist es,unseren Lebensraum nochattraktiver zu gestalten.Gleichzeitig sei die Politik– so Manzenreiter – gefordert,die materielle Basisfür die Jugend zu schaffen,um den jungen Menschenbeste Ausbildungsmöglichkeiten– wie etwa in Villachin den diversen Fachhochschulstudiengängenoderder IT-HTL – zu ermöglichen.„Damit Jugendmitbestimmungin unsererStadt auch weiterhin funktioniert,brauchen wir engagiertejunge Menschen,die Lust haben, sich einzubringenund die ZukunftFoto: Archiv (Höher)ihrer Stadt mitzugestalten“,ruft Bürgermeister HelmutManzenreiter Jugendliche,die sich dieser Herausforderungstellen möchten,auf, sich als Kandidat zumelden – entweder imJugendbüro (Europaplatz2, Telefon 0 42 42 / 205-3430) oder im Jugendzentrum(Gerbergasse 29, Telefon0 42 42 / 205-3434);hier sind weitere Infoserhältlich. Meldeschlussist Mittwoch, der 18. Mai2005.Info-VeranstaltungFür Kandidaten oder auchUnentschlossene veranstaltenJugendreferent VizebürgermeisterRichardPfeiler, JugendbeauftragterMag. Christian Sturm undder derzeitige Jugendrat amDonnerstag, dem 12. Mai,einen Informationsabendim Jugendzentrum Gerbergasse.WahlberechtigtWahlberechtigt sind alleJugendlichen zwischen14 und 19 Jahren (aktivesund passives Wahlrecht).Dieses Wahlrecht stehtallen Jugendlichen zu, diein Villach ihren Wohnsitzhaben oder in Villach eineSchule besuchen, eine Lehreabsolvieren oder einerregelmäßigen Arbeit nachgehen.Gewählt werdenkann in allen Schulen (diegenauen Termine, wanndie Wahlkommission in derjeweiligen Schule ist, sindjeweils auf den schwarzenBrettern ersichtlich) oderim Jugendzentrum unsererStadt.28 INVILLACH 8/2005


INStadtJugendwww.villach.atSinnvolle Ferien mit dem„Summertime“-Programm!Unsere Stadt bietet den daheim gebliebenen Jugendlichen ein interessantes Ferienzeit-Angebot.„Es muss zwar überall gespart werden, doch die Aktion ,Summertime’ für unsere Jugend wirdauch heuer durchgeführt“, sagt Jugendreferent Vizebürgermeister Richard Pfeiler.Jugendliche verfügenin den Ferienwochenüber wesentlich mehr Freizeitals ihre Eltern. Nichtselten ergibt sich darausein Beschäftigungsdefizitfür die „Kids“. Doch indiesem Sommer muss sichniemand mit Langeweilequälen. „Unser Jugend -referat hat eine Broschürefür die Ferienplanung 2005zusammengestellt“, sagtVizebürgermeister RichardPfeiler. „Neben betreutenFerienwochen, Bildungsreisenund Sprachwochen gibtes auch Angebote, die vonunserer Stadt organisiertwerden.“SchmökernDiese Ferienbroschüre, diezum Schmökern einlädtund helfen soll, den Sommersinnvoll zu planen,wird an alle sechs- bis 19-jährigen Villacherinnen undVillacher verschickt (rund9000 Stück). Die „Summertime-Broschüre“liegt auchin Lokalen und Arztpraxenauf und kann im Jugendbüround im Bürgerserviceunserer Stadt angefordertwerden (Telefon 0 42 42 /205-3420).GefördertIn der „Sport-Sinne-Selbst-bewusstsein-Stadt-Spa-ghetti-Woche“ werden zumBeispiel alle Sinne und Fähigkeitender Jugendlichengefördert, ausprobiert undgefordert. GemeinsamesKochen, Sporteln und Entdeckender Heimatstadt mitden Betreuern des Jugendzentrums,Selbstbewusstseinlernen und Konfliktlösungsmöglichkeitenstehenvon 18. bis 22. Juli ebenfallsauf dem Programm.AnmeldungenFür das Ferienprogrammunserer Stadt ist ab Dienstag,10. Mai, 7 Uhr, imJugendzentrum der StadtVillach (Gerbergasse 29,Telefon 0 42 42 / 205-Natürlich ist es in den Sommerferien auch „erlaubt“, faul am Strand eines unserer Badeseen zu liegen, dochmit dem spannenden „Summertime“-Programm werden die Urlaubswochen zum besonderen Erlebnis.3420) die persönliche Anmeldungnötig. Es werdenausnahmslos nur VillacherKinder betreut, daher bitteden Meldezettel mitbringen!35 Euro„Wir Zeitungsmacher “,„Schwing dich aufs Rad,dann wird dir nicht fad“ oder„Wir sehen uns bald, mit demRucksack im Wald“ sind unteranderem Highlights des Ferienprogrammsunserer Stadt.In Zusammenarbeit mit demBÜM (Verein Betreuen-Üben-Miteinander) werden „Kids“von Mitte Juli bis Ende Augustin Schwerpunktwochenbetreut. Die Volksschule 1(Khevenhüllergasse) bleibtdaher auch während derFerienwochen geöffnet undwird von Kindern im Alter vonsechs bis 14 Jahren täglichbesucht. Ohne Schulsachen,versteht sich, denn schließlichsind ja Ferien. 35 Eurokostet der Urlaub daheimwöchentlich, darin sind auchMittagessen und allfälligeEintritte enthalten.Die Anderen„Wir bieten in Zusammenarbeitmit einigen Organisationenin dieser Broschüreein wirklich umfangreichesAngebot, das sowohl Elternals auch Kindern dieUrlaubsplanung sicher erleichtert“,betont VizebürgermeisterPfeiler. In der„Summertime-Broschüre“finden sich unter anderemauch Angebote von Sportvereinen,der KatholischenJugend, die zu einer Rom-Reise einlädt, des CarinthischenKindersommers, derEvangelischen Jugend, derNaturfreunde und diverserFeriencamps. So bietet zumBeispiel „Holiday Shuttle“einen Ferienclub für Kids um115 Euro für das Fünf-Tage-Programm „all inclusive“ inVillach, am Faaker oderOssiacher See.INVILLACH 8/200529


BürgerServiceKirchlichesKatholische Stadtkirche,Dekanatsamt: Villach,Kirchensteig 2, Telefon0 42 42 / 56 56 83, E-Maildekanat@villach.at, www.kirchekath-villach.atSonntagsmessen: 9 und10.30 Uhr: Heiligenkreuz.9, 10 und 11 Uhr: St. Nikolai.9, 10 und 18.30Uhr: St. Jakob. 9.30 Uhr:Maria Landskron und St.Josef. 10 Uhr: HeiligsteDreifaltigkeit, St. Martinund St. Leonhard. 17 Uhr:St. Magdalen (Sommerzeit:19 Uhr). – Sonntag,1. Mai, 11 Uhr: Kirchtagsmessein Gratschach undJugendmesse in St. Nikolai.15.30 Uhr: Konzert amNachmittag mit den BrüdernSmrtnik, Kapelle Landeskrankenhaus.19 Uhr:Maiandacht, Kirche St.Leonhard. – Donnerstag,5. Mai, 8 und 10.30 Uhr:Firmung, Kirche St. Jakob.10 Uhr: Festmesse, KircheHeiligste Dreifaltigkeit.– Freitag, 6. Mai, 14 Uhr:Seniorentreffen, PfarrheimSt. Nikolai. – Samstag, 7.Mai, 18.30 Uhr: Jugendmesse,Kirche St. Jakob.– Sonntag, 8. Mai, 8.30Uhr: Kirchtagsmesse, KircheSt. Thomas. 10 Uhr:Festmesse zum Gedenken„60 Jahre Frieden und 50Jahre Freiheit in Österreich“,Kirche St. Nikolai.19 Uhr: Maisingen, KircheSt. Leonhard. – Mittwoch,11. Mai, 7 Uhr: Pfarrwallfahrtzum BenediktinerstiftSt. Lambrecht ab Kirche St.Josef. – Donnerstag, 12.Mai, 16 Uhr: Frauenrunde„Verwandeln und Einswerden“,Jakobushaus. – Freitag,13. Mai, 18.30 Uhr:Sühnewallfahrt von Gratschachnach Maria Landskron.– Sonntag, 15. Mai,9 Uhr: Festgottesdienst,Kirche Maria Gail.Evangelische PfarrgemeindeA.B. Villach, Hohenheimstraße3 (Evangelische Kircheim Stadtpark).Jeden Sonntag, 9.30 Uhr:Gottesdienst und Kindergottesdienst.– Jedenersten Sonntag: HeiligesAbendmahl. – Jeden drittenSonntag: Kaffeestube.– Donnerstag, 5. Mai, 9.30Uhr: Gottesdienst. – Sonntag,8. Mai, 10.30 Uhr:evangelischer Gottesdienstin der römisch-katholischenKirche Drobollach.– Freitag, 13. Mai, 19 Uhr:Geistliche Abendmusik mitdem „Ensemble triphonare“bei freiem Eintritt.– Montag, 16. Mai, 9.30Uhr: Gottesdienst. 19 Uhr:ökumenische Pfingstvesper,Kirche St. Johann.Evangelisches Pfarrhaus,Hohenheimstraße 3Jeden Montag, 18 Uhr:Club der Begegnung. – JedenDienstag, 8.30 Uhr:Club der Begegnung (Kindergartengruppe).– Jedenersten und dritten Dienstag,19.30 Uhr: Bibelge-spräche. – Jeden Mittwoch,9.30 Uhr: Seniorentraining„E.U.L.E“. – Jeden Donnerstag,19.45 Uhr: Chorprobedes EvangelischenSingkreises. – Jeden zweitenDonnerstag, 19 Uhr:„Jugendclub sieben“. –Mittwoch, 4. Mai, 9 bis 16Uhr: Flohmarkt der ARGESozial am Hauptplatz. 15Uhr: Treffpunkt der Frauen.– Dienstag, 10. Mai, 19.30Uhr: Junge Gemeinde.Evangelische PfarrgemeindeA. B. Villach-Nord, Adalbert-Stifter-Straße21Jeden Sonntag, 10 Uhr:Gottesdienst und Kindergottesdienst.– Jedendritten Sonntag: HeiligesAbendmahl. – Jeden 1.und 3. Sonntag: Kindergottesdienstfür drei Altersgruppen.– Jeden erstenSonntag: Kirchenkaffeenach dem Gottesdienst.20 Uhr: „Feierabend“.– Jeden ersten Mittwoch,19.30 Uhr: „Erste ökumenischeFrauenrunde in Villach“.– Sonntag, 1. Mai,14.30 Uhr: Kindersingspiel„Käpt’n Noah und die fastvergessenen Holzwürmer“.– Sonntag, 15. Mai, 10DonaudeltaDas Donaudelta, Welt-Naturerbe und faszinierendeFlusslandschaftam Schwarzen Meer, istvon 22. bis 28. Mai dasZiel einer Villacher Reisegruppe.Der Ceausescu-Palast(Bukarest), dasUhr: Konfirmation.Evangelische Kirche St.Ruprecht.Jeden Sonntag, 10 Uhr:Gottesdienst. – Jedenersten Sonntag: HeiligesAbendmahl. – Jeden letztenSonntag, 18 Uhr: Gottesdienstin offener Form.– Sonntag, 1. Mai, 10 Uhr:Konfirmation.Altkatholische Kirchengemeinde,Pfarramt Burgkapelle,Burgplatz 1, Telefon0 664 / 304 60 20, E-Maildoellinger@chello.at.Jeden zweiten Sonntag,11.15 Uhr: Hochamt, Burgkapelle.– Sonntag, 8. Mai,11.15 Uhr: Heiliges Amt.– Sonntag, 15. Mai, 11.15Uhr: Pfingsthochamt.Serbisch-orthodoxe KircheSamstag, 30. April, 24Uhr: Ostergottesdienst,Burgkapelle.Ökumenische TermineMittwoch, 4. Mai, 9 bis 16Uhr: Flohmarkt der ARGESozial, Haupt- platz. 19.30Uhr: ökumenische Frauenrunde,im evangelischenPfarrhaus Villach-Nord. –Montag, 16. Mai, 19 Uhr:ökumenische Pfingstvesper,Kirche St. Johann.Dracula-Schloss (Bran),Hunyadenschloss oder derBesuch des Landler-Cafes„Klagenfurt“ in Großpoldstehen ebenso auf demProgramm. Es gibt nochRestplätze! Näheres: Telefon0664 / 612 80 19oder 0664 / 612 80 95.30 INVILLACH 8/2005


INBürgerServicewww.villach.atEin Prosit der Gemütlichkeit!Musikanten, Sänger und Tänzer bescherten auch heuer wiederum den zahlreichen betagtenBesuchern unserer Bunten Nachmittage unbeschwerte und fröhliche Stunden.Mehr als 3000 Bürgerinnenund Bürgerunserer Stadt folgtenwieder der Einladung unseresBürgermeisters undstellten eindrucksvoll unterBeweis, dass es sichauch jenseits der 60 gutund gerne feiern lässt.Gute LauneFür gute Laune und tolleStimmung sorgten diesmaldie Kleinen des KindergartensLandskron, die Volkstanz-und KindervolkstanzgruppeFürnitz-FaakerSee, die ChorgemeinschaftVillach, das Quartett desMGV Weissenstein-Lansach,die TrachtenkapelleDrobollach und SprecherGerhard Lepuschitz.AufbauarbeitNach Grußworten vonSozialreferentin VizebürgermeisterinMag. GerdaSandriesser würdigtenBürgermeister HelmutManzenreiter und VizebürgermeisterRichard Pfeilerdie von großem persönlichenEinsatz getrageneAufbauarbeit unsererälteren Generation. „Siehaben mit ihrer Leistungeinen unverzichtbarenBeitrag für die Entwicklungund zum Wohle unsererStadt, die sich heuteals lebenswerter und aufstrebenderLebensraumpräsentiert, geleistet. Wirsind bestrebt, diese Arbeitin ihrem Sinne weiterzuführen.“Älteste geehrtAn allen drei Nachmittagenwurden auch diesmalwieder die jeweils ältestenBesucher geehrt. ÜberEhrengeschenke freutensich Agnes Miklautsch,Luise Pretterebner, BertaKraker, Josef Peterka,Jakob Wascher und FranzZojer.Luise Pretterebner wurde von Bürgermeister Helmut Manzenreitermit einem Ehrengeschenk ausgezeichnet.Foto: Monika ZoreINVILLACH 8/200531


StadtMenschen* Geburten 23. März – 10. April 2005 Ewald Peter Spitzer, Flurweg623. März:Ajla, Tochter von Almira undSanel Demirovič, Neubaugasse28/5.Tamara, Tochter von AlexandraBaumgartner, Münzweg49/126. März:Clemens, Sohn von VeronikaSchelch-Barta und GerhardBarta, Millesistraße 4129. März:Robin, Sohn von KatrinSpreitzer und Robert Planko,Seestraße 5130. März:Kilian, Sohn von Martinaund Ing. Peter Kronig, Zeno-Goess-Straße 12Dennis, Sohn von BettinaMaria und Egon MichaelThamer, Adlerstraße 42/1Michael, Sohn von SandraKramer, Dr.-Karl-Renner-Straße 2331. März:Lena, Tochter von PetraAnnemarie Reinsberger und1. April:Mathias, Sohn von Astrid undIng. Franz Jakopitsch, Hans-Sittenberger-Straße 163. April:Kala, Tochter von Snjeianaund Dragan Lapanovič,Gaswerkstraße 7/3Rick, Sohn von Esther undBolotbek Aitkuliev, Randweg3a4. April:Tobias, Sohn von Anita undPeter Stark, Dr.-Oswin-Moro-Straße 35. April:Nadine, Tochter vonSonja Lanzinger, Urban-Görtschacher-Straße 11Paul, Sohn von Sabine undIng. Peter Alexander Bizjak,Drei-Mühlen-Weg 77. April:Jan Fleming, Sohn vonSabine Maria Knauder undDipl.-Ing. (FH) MatthiasFrankfurt, Neubaugasse 410. April:Charlotte Sophie, Mag.a phil.Huberta Andrea und Dipl.-Ing. Werner Anton Holzmann,Rennsteiner Straße 25BeratungsstelleIn der Beratungsstellefür Angehörigepsychisch Erkrankter,Schlossgasse 6, findenjeden Donnerstag von16 bis 18 Uhr Sprechstundenstatt. NähereInformationenerhaltenSie unter Telefon0 42 42 / 54 3 12.Hochzeiten 1. April – 2. April 2005UHRMACHER - GOLDSCHMIEDE - MEISTERWERKSTÄTTEN - POKALE - GRAVURENUND DAS RINGLEIN, DAS EUCH EWIG BINDET, IHR BEI UHREN PIRKER FINDET!1. April: Mag.a rer. nat.Dr.in nat. techn. MelanieBaumgartner und Dr. med.univ. Matthias GeraldWirtitsch, beide aus Villach2. April: Mag.a rer. nat.Sigrid Sabine GerlindeSchurian und Dipl.-Ing.MBA Erich Josef Knauder,beide aus VillachTodesfälle 3. April – 18. April 20053. April:Hermann Achatz (83 Jahre),Richtstraße 824. April:Hans Joachim Schrott (36Jahre), Tafernerstraße 26. April:Dkfm. Rudolf Leitner (79Jahre), Sonnrain 2Franziska Melcher (87 Jahre),Emil-von-Behring-Straße5aJuliane Bacher (79 Jahre),Sackgasse 77. April:Ing. Walter Sitte (77 Jahre),Christa Tillian (57 Jahre),Rainweg 211. April:Josef Bradatsch (70 Jahre),Kleinsattelstraße 30Theresia Tschofenig (93Jahre), Tobias-Bürg-StraßeNummer 10Gerhard-Karl Krenn (60Jahre), Kanzelweg 16/212. April:Oswald Glanzer (52 Jahre),Molzenfeldweg 613. April:Johann Truppe (82 Jahre),Deutschbauerweg 514. April:Hannelore Oberwinkler (63Jahre), Grundtnerstraße 3a15. April:Oswald Beer (90 Jahre),Waldheimstraße 39Maria Hinterlechner (94Jahre), Piccostraße 2816. April:Heinrich Meierschitz (66Jahre), 10.-Oktober-Straße 2Anna Hrast (85 Jahre),Münzweg 4318. April:Maria Ebner (58 Jahre),Grubenweg 1032 INVILLACH 8/2005


INStadtMenschenÖ-TicketsAb sofort sind Ö-Ticketsauch in der Tourismusinformationunserer Stadt(Rathausplatz, Telefon0 42 42 / 205-2900)erhältlich. Die Bandbreiteder mittels Ö-Ticketsangebotenen Veranstaltungenist vielfältig undStadt Villach – Tiefbauinteressant. So sind zumBeispiel alle Tickets desCarinthischen Sommers,der Burgarena Finkenstein,der Komödienspiele Porciasowie zahlreicher internationalerKonzerte in ganzÖsterreich in Ö-Ticket-Verkaufsstellenerhältlich.VergabebekanntmachungOffenes VerfahrenAusschreibungsgegenstand: MischwasserentflechtungTirolerstraße – Abschnitt Jakominirain– Mondscheingasse. Ausschreibende Stelle: MagistratVillach, Tiefbau, Rathausplatz 1, 9500 Villach- Auskünfte: 0 42 42 / 205 - 4915, Fax 0 42 42/ 205 - 4999, e-Mail: dietmar.waiboda@villach.at.Leistungsumfang: Herstellung eines Oberflächenwasserkanalesaus Stahlbeton-GlockenmuffenrohrenDN 700 – DN 1000 mit einer Länge von etwa 270Laufmetern, sowie PP-Rohre DN 200 – DN 300 etwa360 Laufmeter, Aushub etwa 2600 Kubikmeter Straßeninstandsetzungsarbeitenetwa 1000 Quadratmeter.Erfüllungsort: die Baustelle. Zeitraum bzw. Zeitpunktder Leistungserbringung: Anfang Juli bisMitte August 2005. Ausschreibungsunterlagen: Erhältlichab sofort täglich zwischen 8 und 12 Uhr in derKanzlei der Baudirektion, Rathaus, 2. Stock, Gang B,Zimmer 218, Telefon: 0 42 42 / 205 - 4000, Fax 0 4242 / 205 - 4099. Kostenersatz: 30 Euro in bar oder perNachnahme. Angebotsabgabe: Bis Dienstag, 17. Mai2005, 7.15 Uhr, in der Kanzlei der Stadtbaudirektiondes Magistrates Villach, Rathausplatz 1, 9500 Villach,Eingang 1, 2. Stock, Zimmer 218. Angebotsöffnung:Dienstag, 17. Mai 2005, 8 Uhr, im Rathaus Villach,Paracelsussaal, 1. Stock. Frist, während der die Bieteran ihre Angebote gebunden sind: bis Freitag,8. Juli 2005. Kriterien für die Auftragserteilung:der niedrigste Preis. Geforderte Sicherstellungen:Deckungsrücklass, Haftrücklass. Teil- und Alternativangebote:sind nicht zulässig.www.villach.atKostenlose Hilfeim Streitfall!Herkömmliche „Konflikt“-Lösungen, wie „sichaus dem Weg gehen“, „Das Konfliktthemameiden“ oder „Höhere Instanzen über Rechtund Unrecht entscheiden zu lassen“, führenselten zum Ziel. Unsere Stadt bietet in solchenFällen ein kostenloses Service an.Mediation – ein Begriff,von dem inletzter Zeit öfter zu hörenund lesen ist, taucht immerwieder im Zusammenhangvon Konflikten auf. Mediationsteht für „Vermittlung“durch Hilfe eines unparteiischenDritten. Mit Hilfe desMediators werden die Sachlage,verschiedene Sichtweisenund Lösungsmöglichkeitenerarbeitet. Es gilt,gemeinsame Ziele zu findenund im Konsens konkreteVereinbarungen zu treffen.Nur GewinnerZiel der Mediation ist es,für alle Beteiligten einelebbare Lösung des Problemszu finden. Vor Gerichtsind die BeteiligtenVor20JahrenMai 1985Am 8. Mai wird auf demAusstellungsgelände in derMaria Gailer Straße die Gewerbeund Verkaufsausstellung„Villach 85“ eröffnet.200 Aussteller präsentierenan fünf Ausstellungstagen ihreProdukte. Die Schau locktCodierungdie Polizei Villach führt zufolgenden Sonntagsterminenin Zusammenarbeitmit dem ARBÖ wiederFahrradcodierungendurch: 26. Mai, 26. Juniund 21. August, jeweilsvon 9 bis 14 Uhr, vordem Haupteingang derBundespolizeidirektion.entweder Gewinner oderVerlierer, die Dauer derSachverhaltsklärung istfür die Beteiligten häufigunbefriedigend und teuer.Die Idee der Mediation ist,alle Konfliktparteien zu Gewinnernzu machen. Jedenersten Freitag im Monat,von 14 bis 16 Uhr, stehenim Rathaus, Standesamtsplatz,Eingang II, 1. Stock,Zimmer 106, Mediatorenfür eine kostenlose Erstberatungzur Verfügung. EineVoranmeldung ist nichtnötig. Infos unter: „MediationsplattformFreie Berufe“,Telefon 0 699 / 10270 542, 0 42 42 / 27 054 oder www.mediationsplattform.at.rund 27.000 Besucher an.– Die Eisenbahner-Musikverein-Stadtkapellefeiertihr 75-jähriges Bestehenmit einem Festkonzert imKongresshaus. – Die Bauarbeitenzur Errichtung desOswaldibergtunnels habenbegonnen.INVILLACH 8/200533


INStadtSportwww.villach.atFoto: Monika ZoreErfolgsbilanz: Von links SVV-Obmann Oskar Passernig, Lukas Tschuschnig, Martin Koch, ThomasMorgenstern, Gemeinderat Ing. Karl Woschitz und Alfred Groyer.Musterverein für Österreich!Seit mittlerweile 97 Jahren besteht die Skiläufervereinigung Villach. Im Rahmen der Jahresversammlungwurden neben Weltklasseathleten wie Thomas Morgenstern oder Daniela Müllerauch zahlreiche Hobbysportler geehrt.Die Liste der Top-Sportler, die aus derTalenteschmiede unsererSkiläufervereinigung hervorgegangensind, reichtvon Fritz Koch, Erika Gfrererüber Heinz Kuttin biszu Daniela Müller, MartinKoch und Thomas Morgenstern.Senkrechtstarter undDoppel-Weltmeister ThomasMorgenstern stand auch beider Jahresversammlungkürzlich im Gasthof Kucherim Mittelpunkt von Ehrungendes Vereins. Insgesamtwurden 88 erfolgreicheSportler für ihre außergewöhnlichenLeistungen inden vergangenen drei Jahrenausgezeichnet.AlpenarenaSVV-Obmann Oskar Passernigfreute sich über die Erfolgsbilanzseiner Athletenund dankte insbesondersden Trainern und ehrenamtlichenFunktionären für ihreaufopfernde Tätigkeit für denTraditionsverein: „UnsereDie besten Crossläufer im Duell!Unter extremen Verhältnissen– die Sportler versankenfast bis zu den Knienim Matsch – lieferten sichCrossläufer am „Ackern-Gelände“kürzlich spannendeDuelle bei den ÖsterreichischenMeisterschaften.„Ich bin stolz, dass diesesSporthighlight hier in Villachstattfindet“, freute sichVizebürgermeisterin Mag.Gerda Sandriesser. Insgesamt585 Crossläufer aus79 Vereinen waren gekommen,um ihr Können zuzeigen. Gerd Matuschek,Obmann des LeichtathletikclubsVillach und Mitveranstalter,bedankte sichvor allem bei den über 60freiwilligen Helfern. Erfolgreichwaren die Meisterschaftenauch für VillachsCrossläufer. Erich Kokalyeroberte Gold in der KlasseM35. Die Mannschaft desLC Villach mit Markus Hohenwarter(Vierter über dieLangdistanz), Erich Kokalyund Andreas Lindner holtensich Silber.Sportler haben ihre gestecktenZiele nicht nur erreicht,sondern vielfach sogar übertroffen“,so Passernig. Gleichzeitigbetonte er auch, dassspeziell für den NordischenSchisport viele Erfolge erstdurch die idealen TrainingsundWettkampfbedingungenin der Villacher Alpenarenamöglich gemacht werden.MustervereinIn Vertretung unseres BürgermeistersgratulierteGemeinderat Ing. Karl Woschitzden Aktiven zu ihrenherausragenden Leistungenund dankte den Trainernund ehrenamtlichen Funktionärenfür ihr Engagementzum Wohle des Schisports.„Die Skiläufervereinigung istnicht nur für Kärnten, sondernfür ganz Österreich einVerein mit Vorbildcharakter.Seit Jahrzehnten gelingt esimmer wieder, junge Menschenfür den Sport zu begeisternund an die Weltspitzezu führen“, so Woschitz.Vzbgm. Mag. Gerda Sandriesser und die Athleten Lydia Windbichler,Markus Hohenwarter und Andreas Lindner (von links).Foto: INaINVILLACH 8/200535

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