Brücke 5 - 2013 - Stadtpfarre Leoben - St. Xaver

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Brücke 5 - 2013 - Stadtpfarre Leoben - St. Xaver

3 Dezember 2013 - Februar 2014 Leitartikelplanung und Stadtvermessung der Stadt LeobenJesuiten in Leobender Kirche die Übertragung und sogelangten Gebäude und Inventar derstädtischen Johanneskirche mit einem„Überraschungscoup“ in die Händeder Jesuiten.In einer Versammlung am 31. Maiwurde die Leobener Bürgerschaft vomBürgermeister über die Geschehnisseinformiert und es wurde beschlossen,eine förmliche Beschwerdeschriftbeim Landesfürsten einzubringen.Neben der Berufung auf die Besitzlagebei der Johanneskirche wurden diewirtschaftlichen Nachteile der Stadtdurch ein solches Noviziat – Lebensmittelverteuerungund -verknappung,Erliegen des örtlichen Gastgewerbesbis hin zur Beeinträchtigungdes Vordernberger Bergwesens – indüstersten Farben geschildert. Dochdiese Beschwerde wurde anscheinendnicht einmal beantwortet.Am 10. Dezember 1613 trafen dannzwei Patres und zwei Laienbrüder inLeoben ein. Sie hatten den Auftrag, inder Burg die notwendigen Voraussetzungenfür die Aufnahme der zukünftigenNovizen zu schaffen. Wie dieersten „Litterae annuae“ – die verpflichtendenJahresberichte jederNiederlassung – betonen, begannensie auch sogleich mit der Missionsarbeitin der Eisenstadt und ihrer Umgebung.Dabei standen – neben derAushilfe in der Pfarrseelsorge – Predigt,Erwachsenen- und Kinderkatechesesowie die Werbung für Beichteund Kommunionempfang an obersterStelle, waren doch die Leobener erst1600 wieder „katholisch geworden“und galt das Gebiet um den Erzbergals einstmals lutherische Hochburg.Erst am 8. September 1615 übersiedeltendie ersten 19 Novizen mit ihremNovizenmeister aus Brünn nachLeoben. An den Eröffnungsfeierlichkeitennahm auch Provinzial P. TheodorBusaeus persönlich teil, der alsVisitator die Gründung der LeobenerJesuitenniederlassung ins Rollen gebrachthatte. Das Noviziat unterstandzunächst der Verwaltung durch dieGrazer Jesuiten und war bis 1634zentrale Ausbildungsstätte des österreichischenOrdensnachwuchses.Die finanzielle Sicherstellung des Noviziats,das sich auf Dauer selbst zuerhalten hatte, erwies sich jedochkomplizierter als erwartet. Der AdmonterAbt Johannes Hofmann vermachteeinen stolzen Beitrag von10.000 Gulden, Balthasar Freiherrvon Schrottenbach stiftete 3.000 fl,doch weitere erwartete Vermögensübertragungendes Stiftes Admont kamennicht zustande. Zwar übergabder Landesfürst die ehemals protestantischeHerrschaft mit der WallfahrtskircheMaria Neustift beiPettau – Ptujska Gora im heutigenSlowenien – doch gestalteten sich dieAnfangsjahre der Niederlassungtrotzdem sehr problematisch und dieOrdenshäuser der Provinz waren aufgerufen,in der unerwarteten Notlagebeizustehen. Die angestrebte Übernahmedes Einkommens der Benefizienan der Johanneskirche scheitertediesmal am anhaltenden Widerstanddes Magistrates und erst mit der Stiftungvon 5.000 Gulden jährlicher Einkünftedurch Kaiser Ferdinand II.konnten 1622 die Finanzproblemeendgültig gelöst werden.Damit war auch ein großzügiger UmundAusbau der ehemaligen Burgmöglich und nicht umsonst wird KaiserFerdinand II. auf einem Ölbild,das sich heute im MuseumsCenter Leobenbefindet, mit dem dazugehörendenBauplan und der Inschrift „Sumet manebo pater vester“ – ich bin undbleibe euer Vater – wiedergegeben.Die im Hintergrund mit ihren barockenZwiebelhelmen dargestellte St.Xaver-Kirche wurde allerdings erst ab1660 anstelle der abgebrochenen, gotischenJohanneskirche errichtet.Die Leobener Niederlassung, 1618 zueinem selbstständigen Kolleg erhoben,bestand bis zur (vorübergehenden)Aufhebung des Ordens 1773.Geleitwortdes DechantenLiebe Leobenerinnenund Leobener!Mit Papst Franziskus hat ein Jesuitden Stuhl Petri eingenommen. So istseine Ordensgemeinschaft, die GesellschaftJesu (Societas Jesu, SJ) wiederin aller Munde. In Leoben war dasschon vor 400 Jahren so. Obwohl esdie Jesuiten damals nicht leicht hatten,haben sie unsere Stadt und unsereDiözese weit über ihr damaliges Wirkenhinaus geprägt. Sie haben im Auftragdes Landesfürsten die katholischeReform als Antwort auf die Reformationin der Steiermark umgesetzt. In unsererStadtpfarrkirche St. Xaver undauf Maria Freienstein haben sie architektonischeund künstlerische Zeugnissevon besonderem Wert hinterlassen,die wir auch heute noch bewundern.Alles zur höheren Ehre Gottes!All diese Kunstwerke bezeugen ihrenGeist und ihren tiefen Glauben!Ferner dürfen wir von ihrem unermüdlichenEinsatz für den Glauben inschwierigen Zeiten und Phasen desUmbruchs und der Erneuerung lernen.Gott in allen Dingen zu suchenbleibt unser christlicher Auftrag!So können wir 400 Jahre Jesuiten inLeoben feiern, obwohl sie längst nichtmehr hier vor Ort tätig sind.Wir feiern aber auch Advent undWeihnachten. Gott kommt uns mit einemmenschlichen Antlitz in JesusChristus entgegen. Er lässt sich vonuns im Kind in der Krippe, im Menschenund Gottessohn Jesus finden.Das ist uns Christinnen und Christennicht nur zur Weihnachtszeit einGrund zum Feiern! Ich wünsche Ihnengesegnete Tage des Advent und derWeihnacht!Ihr Maximilian Tödtling,Dechant von Leoben


Redakteur Markus Plöbst: Lieber PaterHolzknecht, Du bist Jesuit, derzeit Superiorder Jesuitenresidenz in Grazund an den Hochschulgemeinden inGraz und Leoben tätig. Wie bist Du Jesuitgeworden?Pater Albert Holzknecht: Die Jesuitenhabe ich während meines Freijahresin Würzburg kennengelernt. Von 2000bis 2002 habe ich bei den Jesuiten inWien eine Ausbildung zum Exerzitienbegleiterund geistlichen Begleitergemacht und erkannt, dass mich dieSpiritualität der Jesuiten sehr anspricht.Nach langen Gesprächen mitmeinem Heimatbischof habe ich michentschieden, in den Orden der Jesuiteneinzutreten. 2005 bin ich ins Noviziatnach Nürnberg gegangen. Danachwar ich vier Jahre lang in Wien tätigund bin mit 1. Februar 2011 nachGraz als Studentenseelsorger an dieKHG gewechselt. Im Jahre 2012 wurdeich zum Superior der Kommunitäternannt, die 2007 - also nach 50 Jahren- wieder in Graz ansässig wurde.Red.: Vor 400 Jahren kamen die Jesuitennach Leoben und haben eine nachhaltigeReform eingeleitet. Darf mansich durch den Jesuiten Papst Franziskuseine neue Reform erwarten?P. Holzknecht: Ob es heutzutage in unsererKirche wieder zu so einer einschneidendenReform kommen wirdwie sie damals, wage ich zu bezweifeln.Die Jesuiten setzen zwar auchheute noch Impulse, aber die sind mitdenen vor 400 Jahren nicht vergleichbar.Ein Grundsatz von uns Jesuitenist ja der Einsatz für Glaube und Gerechtigkeit.Also einerseits geht es umGlaubensvermittlung, Glaubensverkündigung,aber gleichzeitig auch umThemaDezember 2013 - Februar 2014 4„Jesuiten haben ansprechende Spiritualität“Pater Albert Holzknecht, SJ im Interview über „seinen“ OrdenMarkus Plöbst (l.) im Gesprächmit P. Albert Holzknecht, SJ (r.)KKden Einsatz für Gerechtigkeit, dersich konkret natürlich im Einsatz fürdie Armen und Notleidenden zeigt.Papst Benedikt XVI. hat in seiner Ansprachean die Jesuiten 2008 anlässlichder 35. Generalkongregation gesagt,dass die Kirche die Jesuitenbrauche, besonders um jene physischenoder geistigen Orte zu erreichen,wo andere nicht oder nur schwerhingelangen. Wissenschaft und Bildungspielte ja für die Jesuiten seitder Gründung eine sehr wichtige Rolle.Das war besonders in der katholischenReform vor 400 Jahren der Fall.Aus diesem Grund wurden in Grazund Leoben zwei sehr wichtige Bildungszentrenerrichtet. Die Bürgerder Stadt sowohl in Graz als auch inLeoben haben ihre Zöglinge, ihre Kinder,an das Gymnasium der Jesuitengeschickt und haben bald gemerkt,wie wichtig Bildung für unser Landist. Dabei spielten Musik und Theatereine wichtige Rolle wie man gerade ander Architektur der prachtvollenFranz Xaver Kirche in Leoben sieht.Gut, diese musische Tradition ist leideretwas verloren gegangen. Aber imBereich der Wissenschaft und Bildungspielen die Jesuiten nach wie vor eineRolle. Ein ganz wichtiger Bereich füruns Jesuiten ist der Bereich der Exerzitien.Ignatius war zwar nicht derErfinder der Exerzitien, und dennochhat er aufgrund seiner eigener Erfahrungenseines eigenen Lebens- undGlaubensweges erkannt, dass Exerzitienein gutes Mittel sind, um Menschenzum Glauben zu Gott zu führen.Red.: Den Orden der Jesuiten umgibtein Nimbus der Macht. Nicht umsonstwurden sie 1773 verboten. In Frankreichsagt man aber auch heute wiederüber die Jesuiten: „Ils sont partout!“Das heißt, dass sie überall ihre Fingerdrinnen haben. Woraus ergibt sichdieser eigenartige Ruf?P. Holzknecht: Also dieser Ruf gehörtlängst der Vergangenheit an. Aufgrundder Errichtung der Schulenund Universitäten, ihrer Bildung undihres damit verbunden Einflusses inGesellschaft und Politik waren sie denMächtigen der damaligen Zeit suspektund auch gefährlich geworden.Es kam zu Verschwörungstheorienund so hat Papst Klemens XIV. demDruck der Könige Spaniens, Portugalsund Frankreich nachgegeben undden Orden 1773 weltweit aufgehoben.Interessant dabei ist, dass die aufgehobenenJesuiten von Katharina derGroßen in Russland und von FriedrichII in Preußen mit offenen Armen zumAufbau des Bildungssystems empfangenwurden. Ihre Bildung und derEinfluss im Volk – vor allem in Lateinamerika– wurden ihnen bei denKolonialmächten zum Verhängnis.Red.: Welche Bedeutung hat es für dieJesuiten, dass ein Jesuit Papst ist?P. Holzknecht: Wir freuen uns natürlich,dass ein Jesuit Papst ist, das ist in derGeschichte einzigartig. Die Jesuitenhaben im Unterschied zu anderen Ordendas vierte Gelübde: Wenn derPapst einen Jesuiten für eine ganz bestimmteAufgabe braucht, dann stehensie seinem Ruf bedingungslos zurVerfügung. So verstehen wir das„Papstgelübde“ unabhängig ob ein JesuitPapst oder ein Nichtjesuit Papstist.Red.: Mit Dir erleben wir eine gewisseErneuerung nach 400 Jahren. Wiesiehst Du Deine Tätigkeit in Leoben?P. Holzknecht: Ich habe Dich, den Hochschulseelsorgervon Leoben, bei einerExkursion in Lemberg/Ukraine kennengelerntund Du hast mich gebetenin der Hochschulseelsorge in Leobentätig zu werden. Wenn es möglich ist,bin ich seitdem an jedem Donnerstagim Collegium Josefinum für Studierendetätig. Ich habe dabei auch eineBrückenfunktion für die KatholischeHochschuljugend in Leoben und Graz.Jesuiten-Provinzial kommt!P. Albert Holzknecht mit dem Provinzialder Jesuiten, P. GernotWisser, welcher am 1. Dezember2013 um 10 Uhr in St. Xaver dieheilige Messe zu Ehren des400-Jahr-Jubiläums zelebriert.KK


Das Vinzi-Dorf in Leoben5 Dezember 2013 - Februar 2014 AKTIONENEine Gruppe von Schülern übernahm die Berichterstattung über ein wichtiges ThemaDie international geachtete Einrichtung „Vinzi-Dorf“ gastierte zum 20. Jubiläum am Hauptplatz in Leoben.Jedes sechste Kind in Österreich istvon Armut betroffen. Ein erschreckendesErgebnis einer Studie, welchessechs Jugendlichen des AltenGymnasiums den Anlass dazu gab,sich im Rahmen eines Projekts unterder Leitung ihres Religionsprofessors,Stadtpfarrer Markus Plöbst, intensivermit dem Thema „Armut“ auseinanderzu setzen. Vor allem die Fragenach dem Warum beschäftigte dieSchülerinnen und Schüler. Antwortenbekamen sie bislang von Bewohnerndes VinziDorfes, welches im Oktoberdieses Jahres durch die Steiermarktourte und seit nun mehr als zweiJahrzehnten dort hilft, wo anderewegschauen. So gastierte das Vinzi-Dorf mit der Wanderausstellung„AusWegLos“ in der Montanstadt umauch hier das grundlegende Anliegen,nämlich Menschen zu helfen, welchein Not geraten sind, zu vermitteln.DerHauptplatz wurde so zum kleinenVinziDorf. Auch prominente „Gäste“schliefen probeweise im Containerund berichteten nachher über ihre Erfahrung- unter anderem der Direktorder Raiffeisenkasse Leoben-Bruck JosefTrippl. Bei der Eröffnung der Ausstellungam Hauptplatz sprach GemeinderatKurt Wallner in Vertretungdes Bürgermeisters über denwichtigen sozialen Aspekt des Vinzi-Dorfes und Stadtpfarrer MarkusPlöbst ging auf die geistliche Komponenteein. Auch in den nächsten Wochenwird das Projekt mit der Unterstützungverschiedener sozialer Einrichtungenfortgeführt werden, umdas erlangte Wissen zu vertiefen undbewusster mit einem sensiblen Themaumzugehen, das uns alle einmalbetreffen könnte.Es ist besonders erfreulich, dass sichSchüler von sich aus für dieses wichtigeThema interessieren und es imRahmen eines Projektes „Armut inLeoben“ weiter verfolgen werden. Diesumso mehr, da es gerade in einemWohlfahrtsstaat gilt, die Ursachenvorhandener Armut genau zu analysierenund daraus entsprechende Folgerungenund Lösungswege zu erkennen,die zur Ausräumung dieses leidernoch immer vorhandenen Problemesführen können. Vor allem gilt es, dieJugend für sozial Benachteiligte zusensibilisieren, da junge Leute oft unverschuldetso eine Lage kommen.Visualisierung interessanter Inhaltedurch Schautafeln.Gemeinderat Kurt Wallner in Vertretungdes Bürgermeisters ...... und Leobens Stadtpfarrer MarkusPlöbst bei der Eröffnung.Gedankenaustausch mit Bewohnerndes Vinzidorfes.Partick, Natalie und Anna (1.,2.,3. v.l.) sowie Leo, Alex und Manuel (1.,2., 3. v.r.) berichteten im Zuge eines Schulprojektes vom Vinzidorf in LE.Perko (6)


ChronikDezember 2013 - Februar 2014Daniel Gschaider: Zum Diakon geweihtDer „Neue“ hat in Leoben praktiziert und wird auch hier seine Nachprimiz feiernAm 22. September 2013 wurde DanielHarald Gschaider gemeinsam mitzwei Mitbrüdern von DiözesanbischofDr. Egon Kapellari zum Diakon geweihtund wird am 29. Juni nächstenJahres das Sakrament der Priesterweiheempfangen. Daniel Gschaiderwar nach seiner Matura von Mai bisSeptember 2004 Praktikant in St. Xaver.Aus diesem Grund wird er am 03.August 2014 seine Nachprimiz beiuns in der Stadtpfarre feiern. Vorherfindet am 6. Juli in seiner Heimatpfarre,der Stadtpfarre Knittelfeld,seine Primiz statt. Der letzte Primiziantin Knittelfeld war 1992 Dr. MarkusPlöbst.Mit Daniel Gschaider verbinden michdie gemeinsamen Jahre der Ausbildungim Priesterseminar der DiözeseGraz-Seckau und des Studiums ander Karl-Franzens-Universität Grazsowie die Tatsache, dass ich nun sein„Nachfolger“ als Praktikant in derStadtpfarre St. Xaver zu Leoben bin.So Gott es will, werde auch ich nachmeinem Praktikumsjahr in Leobenim September 2014 zum Diakon geweihtwerden.Zur Primiz von Daniel Gschaider inKnittelfeld und zu seiner Nachprimizin St. Xaver laden wir Sie bereits jetztherzlich ein.Paul MarkowitschEinführung in das neue GotteslobDa ein neues Gotteslob aufgelegt wird, fand im Collegium Josefinum eine Information statt6Egon Kapellari, Daniel Gschaiderund Markus Plöbst (v.l.)Foto Agathon KorenDie diözesane Liturgiekommissionhat ein völlig neues Gotteslob-Buchausgearbeitet, das ab der Adventzeitdas bisherige Gesangbuch schrittweiseersetzen soll. Dabei wurde bewusstdarauf geachtet, traditionelles undmodernes Liedgut aufzunehmen undauch Gebete und Abläufe kirchlicherFeiern zu integrieren.Um den mit Liturgie befassten Mitarbeiternder Pfarren Gelegenheit zugeben, das neue Gotteslob kennenzulernen,fand kürzlich im CollegiumJosefinum eine Informationsveranstaltungstatt. Hierbei referierte PAErich Faßwald über den theologischenTeil des neuen Gotteslobes, die inhaltlicheKonzeption und die verschiedenenTeile des Buches. Im Anschlusssprach Stadtpfarrorganist Martin Österreicherüber den neuen musikalischenTeil. Neu wird vor allem sein,dass alle Liedern anderen Nummernzugeordnet werden und auch Melodienund Texte teilweise leicht verändertaufgenommen wurden.Da die erforderlichen Orgelbücherund Begleitmaterialien noch nicht fertigsind und die Drucklegung des Gotteslobselbst mit einiger Verzögerungvonstatten ging, ist mit einer Vorlagealler neuen Materialien erst im Sommer2014 zu rechnen. Die Pfarrenkönnen dann auf das neue Gesangbuchumstellen. Johannes GsaxnerHauptamtliche und Ehrenamtliche Mitarbeiter der Pfarren aus demDekanat und mit Liturgie Befasste nahmen der Veranstaltung teil.„Wenn schon Neues, dann mitFreude“: Markus Plöbst begrüßte.Erich Faßwald referierte über dentheologischen Teil.Gsaxner (3)


7 Dezember 2013 - Februar 2014 EVANGELISCHE KIRCHEIn den vergangenen Monaten lief dieWerbung „So! Kann Kirche!“ für dieEvangelischen Kirche. Die markantenPlakate hingen nicht nur rund um unsereKirche, sondern auch an den Brückenund in den Bussen unserer Stadt.Als Höhe- und Schlusspunkt der ganzenAktion fand am 31. Oktober imDominikanerhof des LCS eine Informationsveranstaltungunserer Pfarrgemeindestatt. Über 40 Personen warenbeteiligt, als ein Theaterstück zuMartin Luther, sowie drei Kurzinterviewsund dazwischen jeweils musikalischeLeckerbissen vom Kirchenchorder Evang. Pfarrgemeinde Trofaiachund den Akkordeon-Spielernder Musikschule Fröhlich zum Bestengegeben wurden.Neun evangelische Schüler des AltenGymnasiums spielten drei Szenen ausdem Leben Martin Luthers nach undhoben gleichzeitig das wichtigste ErbeLuthers für uns heute hervor. Er korrigiertedas Gottesverständnis vomstrafenden Gott, den man durch guteWerke oder Geld zu besänftigen versuchte,hin zum gnädigen und denMenschen zugewandten Gott, dem esallein um unser Vertrauen und unserenGlauben an ihn gehe (Römer 3,28). Neben mehr als 100 Zuschauernim Gastronomiebereich des Hofes gabes auch zahlreiche interessierte Zaungäste,die in den Arkadenbögen imKonzerte und Veranstaltungenin der Adventzeit:30.11. um 18.00 Uhr: Adventkonzertvom Stadtchor Leoben unterder Leitung von Gudrun Tuscher14.12. um 17 Uhr: Weihnachtssingenmit Diözesankantor Mag. ThomasWrenger, Grazer Kinderchor undPosaunenchor der Heilandskirche.20.12. um 19.00 Uhr, Klänge für Sebastian.Benefizveranstaltung zugunsteneines schwerkrankenKindes. Tubaphonie, Einsernen MurtalBlos, Loasingers. Moderation undSprecher: Kurt Wallner. Verlosungvon drei Kunstwerken: (1) Acrylmalereivon Dominik Dobaj, (2) Fotobildvon Wilfried Eichlseder, Rektor derMontanuniversität und (3) handgefertigteKrippe von Günter Lemmer.So! Kann Kirche!Ein Rückblick auf 6 Monate Werbung für die Evangelische KircheJugendliche beim „Lutherspiel“ im Dominikanerhof des LCSLose ab 1. Dezember im EvangelischenPfarramt. jeweils: Freie SpendeBesondere Gottesdienste inder Advent- und Weihnachtszeit:1.12. um 9.30 Uhr: Familiengottesdienstzum 1. Advent mit Hl. Abendmahl.Anschl. Keksbackwettbewerb.7.12. um 10.30 Uhr: Tripp-TrappKrabbelgottesdienst für Kinder von0-6 Jahren im Gemeindesaal24.12. um 15.00 Uhr: Christvespermit Krippenspiel24.12. um 22.00 Uhr: Christmette25.12. um 9.30 Uhr: Weihnachtsgottesdienstmit Hl. Abendmahl31.12. um 18.00 Uhr: Jahresschlussgottesdienstmit Hl. Abendmahl1.1.2014 um 9.30 Uhr: Andacht zumNeuen Jahr im Gemeindesaal mitHl. Abendmahl Herzliche Einladung!Erdgeschoß und im 1. Stock stehenbliebenund gebannt das Geschehenverfolgten. Auffallend war, dass derLärmpegel, der im LCS normalerweiseherrscht, im Laufe der Veranstaltungimmer geringer wurde. Für alleBeteiligten war es jedenfalls eine ganzneue und lohnende Erfahrung, außerhalbder üblichen und schützendenKirchenmauern zum Glauben zu stehenund sich als evangelische Christenzu präsentieren. Fazit: Wir habendeutlich gemacht, dass Kirche ein Gesichthat und gerade deshalb von denMenschen lebt, die der Kirche Gestaltgeben. Das Ergebnis der Werbekampagneist allerdings nicht „messbar“oder in Zahlen auszudrücken. Dassviele Menschen wieder auf die Kircheaufmerksam gemacht oder positiv bewegtwurden, ist unsere feste Überzeugung– auch wenn es nicht so vieleRückmeldungen gab, wie wir uns erhoffthatten. Pf. Thomas MoffatKommentarWenn in dieser Ausgabe der „Brücke“die 400jährige Geschichte der Jesuitenin Leoben bedacht wird, so sollman aus evangelischer Sicht positivdie ursprüngliche Ausrichtung der1540 gegründeten Gemeinschaft derJesuiten erwähnen, nämlich die weltweiteAusbreitung des Evangeliums(Mission) und das Erziehungswesen(Bildung). Aber schon Mitte des 16.Jahrhunderts wurde den Jesuiteneine weitere Aufgabe zuteil, nämlichdie Bekämpfung der Reformation.Und diese Aufgabe erfüllten die Jesuitenzum Leidwesen der Protestantenhier in Leoben sehr erfolgreich mit Eiferund Unterstützung der Herrschenden.Ein schönes ökumenisches Zeichenwar die Erinnerungstafel amPfarrhof der Stadtpfarrkirche, die andie Johanniskirche erinnerte, in derim 16. Jahrhundert die Mehrheit derLeobener Bevölkerung evangelischenPredigten lauschte. Zur Außenrenovierungdes Pfarrhofes wurde die Tafelentfernt und leider nicht wiederangebracht.Thomas MoffatKK


Pfarre donawitz60 Jahre Pfarre DonawitzEine Vorschau auf das runde Jubiläum der Pfarre DonawitzDie Pfarre Donawitz wird 60 Jahrejung! Ein besonderer Anlass, der auchbesonders gefeiert werden soll.Anlässlich des 60-jährigen Jubiläumsder Pfarre Donawitz im Jahre 2014wird ein umfangreiches Programm organisiert,in dessen Mittelpunkt natürlichdie derzeit laufende Sanierungder Kirche stehen wird. Bereits in diesemJahr, nämlich am 8. Dezemberwird eine Festmesse zum Start desJubiläumsreigens in Donawitz gefeiert.Am 15. Juni 2014 wird gemeinsammit dem Pfarrfest eine großeFestmesse mit Diözesanbischof Dr.Egon Kapellari stattfinden. BischofKapellari hat eine besondere Beziehungzur Donawitzer Kirche, war erdoch als Jugendlicher auch bei derseinerzeitigen Grundsteinlegung dabei.Hingewiesen sei auch jetzt bereitsauf die Veranstaltung „Wein und Bibel“am 26. April beim Gasthof „DreiRaben“.Auch kleine Artikel zum Jubiläumwurden bzw. werden aufgelegt, die beiden Anlässen zugunsten der Renovierungzu erwerben sein werden. Unteranderem gibt es Schnapserl mit demEmblem der Kirche Donawitz zumStückpreis von 2,50 Euro. Vorzumerkenwäre schließlich auch der Benefiz-Stand am Christkindlmarkt Leoben,welcher vom 8. bis zum 10. Dezember2013 stattfindet. Wir bitten um zahlreichenBesuch!Wie ja bekannt ist, wurde in den letztenJahren die erste Etappe der Sanierungdurchgeführt und abgeschlossen,sodass der Kirchturm im neuenGlanz erstrahlt. Kirchenschiff undInnenraum warten aber noch auf dieRestaurierung. Gehen wir also frohenMutes in diese Jubiläumsjahr! J.G.Dezember 2013 - Februar 2014 8GsaxnerHLW gesegnetNeuer Name für HBLADech. Max Tödtling (r.) und evang.Pfr. Julia Moffat bei der Segnung.Kürzlich wurde das 30-jährige Bestehender HBLA Leoben gefeiert, die abjetzt HLW heißt. Nach der Eröffnungdes renovierten Gebäudes durch Dir.Hans-Georg Gottsberger und Bgm.Matthias Konrad nahm Dechant MaximilianTödtling die Segnung vor.FrauenwallfahrtEhejubiläumGute Stimmung unter den Teilnehmerinnen herrschte bei der Frauenwallfahrtnach Maria Schönanger.FÜR ALLE PFARREN: Reise „Auf den Spuren unseres Pilgers“Die Ewige Stadt und die Klöster bei Rieti , 31.3. - 4.4.2014, Flugreise/Bus„Auf den Spuren unseres Pilgers, Dechant Maximilian Tödtling“ erreichen wirmit der 4. Reise das Ziel: Rom! Eine Reise, die uns in das Herz der „EwigenStadt“ Rom führt, mit dem Schwerpunkt der Basilika San Pietro, dem Petersdomund einer General-Audienz bei Papst Franziskus. Natürlich besuchen wirauch die Basiliken Sankt Paul vor den Mauern, Santa Maria Maggiore und dieLaterans-Kirche. Das Rom der Antike steht ebenso auf unserem Programm wiealle anderen bekannten Sehenswürdigkeiten. Wie einst für den hl. Franziskus,so führte der Fußweg unseres Pilgers nach Rieti. Einen Tag begeben wir unsauf diese Spuren mit der Besichtigung der schlichten Klöster rund um Rieti.Wir haben für Sie ein stilvolles Hotel nahe des Vatikans ausgewählt, kulinarischwerden Sie in typischen Trattorien und Restaurants verwöhnt.Informationen und Anmeldungen in allen Pfarrämtern des PfarrverbandesLeoben-West oder direkt bei ITALIEN ERLEBEN, Elfi und Astrid Baumann,Leoben-Hinterberg, Telefon 03842/23105.Teilnehmer am stimmungsvollenEhejubiläums-Gottesdienst.Am 13. Oktober 2013 herrschte Feststimmungin der Pfarre Donawitz. Sowie letztes Jahr wurden die 13 Paaremit ihren Familien auch heuer mit einemBlumengruß der Gärtnerei Schacherlbegrüßt, die sich vor der Kircheeingefunden hatten, um ihre Ehejubiläenzu feiern. Im feierlichen Rahmensegnete Dechant Maximilian Tödtlingden Bund der Ehe. Der Bogen spanntesich diesjährig von der Silberhochzeitbis zum 60jährigen Jubiläum. DiePfarre Donawitz wünscht allen Jubilarenweiterhin schöne gemeinsameJahre.KK (2)


9 Dezember 2013 - Februar 2014Pfarre gössSpuren eines Kardinals der Jesuiten in Göß?Interessantes zu einem alten Messkleid im Fundus der Pfarre GößWoher stammt das Wappen mit Kardinalshutauf einem barocken Messkleidim Fundus der Pfarre? Wem istes zuzuordnen, wie kam es nach Göss?Bei den Vorbereitungen zum Jubiläumsjahr2004 „1100 Jahre erste Erwähnungvon Göss“ stieß der damaligePfarrer Matthias Keil in der Paramentenkammerder Stiftskirche aufdieses Messkleid und das Wappenweckte sein Interesse. Bei den Nachforschungenstellte sich heraus, dassdas Wappen zu einem Freiherrn – Geschlechtgehörte, das im 17. Jh. unteranderem das Schloss Leopoldstein beiEisenerz erbaut hatte. Der Bruder desFamilienoberhauptes war unser Kardinalmit dem Namen Johann Eberhardvon Neidhardt. Mit 24 Jahren(anno 1631) war er in Graz dem Jesuitenordenbeigetreten. Seine abenteuerlicheKarriere führte ihn zuerst anden Wiener Hof, wo er Beichtvater derSchwester des Kaisers wurde, derErzherzogin Maria Anna. Als dieseden spanischen König heiratete, begleiteteNeidhardt sie nach Spanien.1669 wurde er nach Rom berufen undbald darauf zum Kardinal ernannt. 9Jahre später starb er. Sein Messgewandmit dem Familienwappen aber,das wir hier in Göss beherbergen.Wenn Sie wissen wollen, wie die Geschichteweitergeht, dann lesen Sienach im Buch „Stift Göss“, das imJahre 2004 von Heimo Kaindl, Pfr.Matthias Keil und Elisabeth Wahl herausgegebenwurde (Restexemplaresind in der Pfarrkanzlei erhältlich).Auf Seite 116 finden Sie die Beantwortungaller offenen Fragen, die unseremPfarrer Keil, gleichsam einemDas gestickte Wappen auf dem barockenOrnat wurde 2004 entdeckt.zweiten Sherlock Holmes, mit bewundernswertemSpürsinn gelungen ist.Auch ich kann Ihnen bei Bedarf Auskunftgeben, da ich als „Miss Marple“ebenfalls mit der Sache befasst war.Kurt FerstlFairer Handel – Für eine Welt gemeinsam handelnFerstlRieglerDie Referenten beim Vortrag desArbeitskreises Umwelt in GößIn einem vom Gösser ArbeitskreisGlaube, Bildung und Schöpfungsverantwortungorganisierten Vortragwurden von der Referentin des „Welthauses“Karin Mauser, Karl Pirschvom „Einen Welt Handel“ und unseremNahversorger Adeg Schuss - ErnaSchuss in eindrucksvoller Weise diekomplexen Abläufe der Fairtrade Aktivitätendargestellt. Frau Mauser berichtet,dass vom Welthaus derzeit 26steirische Gemeinden im Rahmen derAktion „Fairtrade Gemeinde“ betreutund begleitet werden. Weltweit sindes 1300 Gemeinden, welche sich andie Grundsätze des fairen Handelshalten. Karl Pirsch nannte als Zieledes fairen Handels: Die Schaffung vonmenschenwürdigen Arbeitsplätzen,nachhaltige und faire Handelsbeziehungen,die Förderung der Gleichberechtigungvon Frauen, die Vermeidungder Landflucht und die Aufrechterhaltungdes traditionellenHandwerks. Das besondere ProjektInitiative „Faires Leoben“ wurde vonFrau Erna Schuss vorgestellt. Die beidenInitiatorinnen Marianne PirschJubiläum der Wanderrunde GößZur 1.000 Bergwanderung brachen die Damen der Wanderrunde derPfarre Göß auf und feierten ausgiebig dieses besondere Jubiläum.und Erna Schuss sind überzeugt: „UnsereProduzenten im Bezirk Leobensind genauso wie jene in Entwicklungsländernauf die Wertschätzungund Fairness von uns Konsumentenangewiesen. Für dieses länderübergreifendeAnliegen setzen wir unsein.“Josef RieglerIn beeindruckender körperlicher undgeistiger Frische feierten die 24 Damender Wanderrunde Göss ihre 1000.Bergpartie innerhalb von 30 Jahren.Die Wanderung selber führte sie aufeinem langen Rundweg über dieTeichalm und die Sommeralm. Beiherrlich warmer Witterung ließen sieden Tag im Gasthof Holzmeister ausklingen.Zusätzlich gab es am 6. Oktobereinen festlichen Gottesdienst inder Stiftskirche mit anschließenderAgape, zu der auch die Pfarrgemeindeherzlich eingeladen war. 1000 Wanderungen:Das bedeutet 30 Jahre langFreude an der Natur, an der Bewegungund an einer fest gefügten undliebevollen Gemeinschaft. Kurt FerstlFerstl


TermineDezember 2013 - Februar 2014Gottesdienstordnung der Leobener PfarrenDonawitz Göß Hinterb. Lerchenf. Waasen St. Xaver St. Jakob Kloster LKH10Montag-FreitagFr., 18.00Mi., 18.00Do., 18.00tägl., 9.00Di., 18.00Samstag18.0018.008.00Sonntag8.45*, 10.15 8.45*, 10.15 8.45, 10.15* 10.00, 16.00k8.45, 10.15* 10.00, 17.00 8.30Erläuterungen: Jede Zahl in der Tabelle ist mit „Uhr“ zu ergänzen / * ... an jedem 1. Sonntag im Monat / k ... kroatische MessePfarre DonawitzSa 30.11. 17 Uhr AdventranzsegnungMi 4.12. Seniorennachm., 15 Uhr Messe mit AdventfeierDo, 05.12. Nikolausaktion: ab 16 Uhr, Anmeldung: Tel. 24601Fr, 6.12. Rorate 13.12. und 20.12. jeweils um 6.30 Uhr mitanschließendem Frühstück im Pfarrhof.So, 8.12. 10.15 Uhr Segensgottesdienst der FirmlingeMi, 11.12. 14 - 17 Uhr Weihnachtsfeier Gemeinsam statt Einsamim PfarrhofFr, 13.12. 17.30 Uhr Weihnachten entgegen Herbergssuchefür Familien im PfarrhofMi, 18.12. 7.45 u. 8.30 Uhr Schulgottesdienste der VS Don.Mi, 18.12. 15.30 Uhr Hl. Messe im Seniorenzentrum Don.Mi, 18.12. 15 bis 17 Uhr JungscharweihnachtsfeierSo, 22.12. 10.15 Uhr Heilige Messe mit BußfeierMo, 23.12. Friedenslichtwanderung zum Tonibauer Treffpunkt18Uhr vor der KircheDi, 24.12. 16 Uhr Krippenandacht; 22 Uhr ChristmetteMi, 25.12. 8.45 Uhr Hl. Messe Christtag – Geburt des HerrnDo, 26.12. 10.15 Uhr Heilige Messe StefanitagSo, 29.12. Hl. Messe 8.45 Uhr Hinterberg 10.15 Uhr GössMi, 1.1. 18 Uhr Heilige Messe in der Pfarrkirche DonawitzMo, 6.1. 10.15 Uhr SternsingergottesdienstMi, 8.1. 15 Uhr Hl. Messe anschl. SeniorennachmittagFr, 17.1. 19 Uhr PGR SitzungDi, 21.1. 18.30 Uhr Elternabend der ErstkommunionkinderMi, 22.1. 15 bis 17 Uhr JungscharnachmittagSo, 26.1. 10.15 Uhr Familiengottesd. m. ErstkommunionkindernSternsingeraktion:Sternsingerprobe Di., 3.12., 10.12., 17.12. jeweils um 16 Uhr.Am 3., 4. und 5. Jänner kommen die Sternsinger wieder in dieHäuser und Wohnungen.Pfarre GößFr 29.11.: 16 – 19 Uhr Adventmarkt im BrunnhöflSa 30.11.: 15 – 19 Uhr Adventmarkt im BrunnhöflSa 30.11.: 19.00 Uhr AdventkranzsegnungSo. 01.12.: 15 – 19 Uhr Adventmarkt im BrunnhöflSo 01.12.: Andreassonntag, 10.15 Uhr Hl. MesseMi 04.12.: 6.00 Uhr RorateMi 04.12.: 19 Uhr Vortrag „Weihnachtschristentum“ mitMag. Karl MittlingerDo 05.12.: Nikolausaktion, Anmeldungen: 0676/87426283Do 05.12.: Seniorenadvent, 15.00 Uhr Beginn mit Hl. MesseFr 06.12.: 19.30 Uhr Adventkonzert mit Daniela dé SantosDi 10.12.: 18.30 Uhr FrauenrundeMi 11.12.: 6.00 Uhr RorateSo 15.12.: 10.15 Uhr FamiliengottesdienstMi 18.12.: 6.00 Uhr Rorate in HinterbergFr 20.12.: 10.00 Uhr SchulgottesdienstDi 24.12.: 16.00 Uhr KinderkrippenandachtDi 24.12.: 22.30 Uhr Turmblasen, 23.00 Uhr ChristmetteMi 25.12.: Christtag, 10.15 Uhr HochamtSa 28.12.: 18.00 Uhr Hl. Messe in WaasenSo 29.12.: 10.15 Uhr Hl. MesseDi 31.12.: Jahresschlussgottesdienst 17.00 UhrMi 01.01.: 10.15 Uhr Hl. Messe Göss, 18.00 Uhr DonawitzSo 05.01.: 8.45 Uhr Hl. Messe Donawitz,10.15 Uhr WaasenMo 06.01.: 10.15 Uhr SternsingergottesdienstMi 08.01.: 9.00 Uhr Hl. Messe in St. ErhardDo 09.01.: 15.00 Uhr SeniorennachmittagSa 11.01.: 9.00 Uhr Messe mitgest. von Bauern in St. ErhardDi 14.01.: 18.30 Uhr FrauenrundeSa 01.02.: 18.00 Uhr Hl. Messe mit LichterprozessionZwergerltreff: Do. 12.12., 9.1., 23.1., 6.2. jeweils 9-11 UhrAnbetung: jeden 3. Donnerstag im Monat um 18.00 UhrStiftsführungen: Anmeldungen unter 0676/8742 6283Do. 02.01. – Sa. 04.01.: SternsingeraktionPfarre HinterbergSo 01.12.: 8.45 Uhr Messe f. Firmlinge, AdventkranzsegnungMi 04.12.: 6.00 Uhr, RorateMi 04.12.: 19.00 Uhr, FrauenrundeDo 05.12.: Nikolausaktion, Anmeldungen: 0676/87426283Mi 18.12.: 6.00 Uhr, RorateDi 24.12.: 16.00 Uhr, KinderkrippenfeierMi 24.12.: 21.30 Uhr, ChristmetteMi 26.12.: 10.15 Uhr, Hl. Messe mit Weinsegnung und AgapeSo 29.12.: 8.45 Uhr, Hl. MesseDo 02.01. – Fr 03.01.: SternsingeraktionMo 06.01.: Dreikönigsmesse, 8.45 UhrSonntagsmessen im Jänner und Februar werden im warmenPfarrhof gefeiert.Mi 08.01.: 19.00 Uhr, FrauenrundeTermine für die Jungscharstunden laut Schaukasten.Jeden Sonntag nach der Hl. Messe Pfarrkaffee im PfarrhofKanzleistunden Dienstag 14 –16 Uhr, Tel. 0676/87 42 62 83Pfarre LerchenfeldSa., 30.11. Adventkranzsegnung, 17 UhrFr., 6.12. Rorate, 7 UhrSo., 8.12. Kindermesse, 10 UhrFr., 13.12. Rorate, 7 UhrSa., 14.12. Adventkonzert des Alpine Chors Donawitz, 19 UhrDo., 19.12. Pfarrliche Adventfeier im Pfarrsaal, 16 UhrFr., 20.12. Rorate, 7 Uhr; Adventkonz. des Kinderchors, 19 UhrDi., 24.12. 16 Uhr Kinderweihnacht, 22 Uhr ChristmetteMi., 25.12. Weihnachtsgottesdienst, 10 UhrDo., 26.12. Wortgottesdienst, 10 UhrFr., 27.12. Wein- und Kindersegnung, 17 UhrDi., 31.12. Jahresdankgottesdienst, 17 UhrMi., 1.1. Neujahrsgottesdienst, 10 UhrDi., 6.1. Sternsingergottesdienst, 10 UhrSa., 18.1. PfarrballSo., 9.2. Kinderfasching, 14.30 UhrSternsingen: 2.-4. Jänner; Frauenrunde-Adventmarkt:30.11. (16-18 Uhr); 1.12. (9-11 Uhr); 8.12. (9-11 Uhr)Rom-Fahrt: gepl. im Sept. 2014; Verantwortl.: Frau Schrottenbacher,Dr. Sammt. Unverbindliche Anmeldung erwünscht.


11 Dezember 2013 - Februar 2014 TerminePfarre WaasenSa 30.11.: 16.00 Uhr Adventkranzsegnung KAB-HütteSa 30.11.: 16.00 Uhr KleinkindergottesdienstSa. 30.11.: 18.00 Uhr Hl. Messe mit AdventkranzsegnungSo 01.12.: 10.15 Uhr Startgottesdienst Erstkomm.+FirmungDi 3.12.: 6.30 Uhr Rorate im LKH, anschl. FrühstückDo 05.12.: Nikolausaktion, Anmeldungen: 0676/87426283Do 06.12.: 6.30 Uhr RorateSo 08.12.: 18 Uhr Hymnos AkathistosDo 12.12.: 6.30 Uhr RorateSa 14.12.: 14.30 Uhr Seniorenadvent, Herbergsuche / Pfarrh.So 15.12.: 16.00 Uhr Familienadventfeier der KAB / PfarrhofDo 19.12.: 6.30 Uhr RorateSa 21.12.: 19.30 Uhr Konzert Nove Cantori Ltg. Josef EislerDi 24.12.: 16.00 Uhr KinderkrippenfeierDi 24.12.: 23.25 Uhr Turmblasen, 24 Uhr ChristmetteMi 25.12.: 10.15 Uhr Hochamt m. Singgemeinschaft WaasenDo 26.12.: Stefanitag – 8.45 Uhr Hl. Messe mit WeinsegnungSo 29.12.: keine Hl. MesseDi 31.12.: 17.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst in WaasenSa 04.01.: 18.00 Uhr Hl. Messe nur in GössMo 06.01.: 8.45 Uhr SternsingergottesdienstSo 12.01.: 8.45 Uhr FamiliengottesdienstSa 01.02.: 18.00 Uhr Marienmesse mit LichterprozessionEltern-Kind-Treffen: Jeden Di. 10-11.30 Uhr in den Jugendräumen;Jungschar: Jeden Freitag von 15.30 bis 17 Uhr inden Jugendräumen der Pfarre; Ministrantenstunde: Fr.14.45-15.30 Uhr; Kirchenführungen: Anm. 0664/380 49 43oder 0676/8742 6283; Kanzleistunden: Di 9-12, 14-16 Uhr,Mi 14-16 Uhr, Do 9-12 Uhr, Fr 9-11 Uhr, Tel. 0676/8742 6283Stadtpfarre St. XaverSa 30.11. 9 Uhr Adventkranzsegnung Seniorenwohnhaus 69-18 Uhr Stand der Frauenrunde im LCS; 16.30Uhr Barbaramesse kath. StudentenverbindungenWeihnachtsbasar der Frauenrunde im Pfarrhofeingang, jeweilsvon 8 bis 11 Uhr: 3., 6., 10., 13. und 17.12.Roraten jeden Donnerstag im Advent um 6.30 UhrSo. 1.12. 10 Uhr Festgottesdienst mit Prov. Gernot WisserSJ (Adventkranzs.) „400 Jahre Jesuiten in Leoben“Di 3.12. 18 Uhr Angelusgebet mit S.E. Erzbischof Dr. PeterStephan Zurbriggen, apost. Nuntius in WienMi 4.12. Hl. Barbara 9 Uhr Festgottesdienst mit S.E.Erzbischof Dr. Peter Stephan Zurbriggen,Andacht Barbarakapelle Seegraben (Zubringerd.)Do 5.12. 15.30 Uhr Nikolausaussendung am Kirchplatz,anschl. gehen alle zum WeihnachtsdorfFr 6.12. 18.30 Uhr Hl. Messe Dreifaltigkeitski. TrofaiachDo 12.12. Seniorenadvent im Pfarrsaal „Adventliedersingenmit Paul Markowitsch“So 15.12. 19.30 Uhr Weihnachtsoratorium von J. S. BachDi 24.12.mit dem Collegium Vocale9 Uhr Hl. Messe - 10 Uhr Hl. Messe Seniorenwohnh. 2; 15 Uhr Kinderkrippenandacht; 17 UhrHl. Messe mit Euch. Segen; 22 Uhr ChristmetteMi. 25.12. Christtag 10 Uhr Feierliches HochamtDo 26.12. Stefanitag 10 Uhr Hl. Messe, anschl. Agape – 17Uhr Hl. Messe in der Dreifaltigkeitski. Trofaiach,jeweils mit mit Salz-, Wasser- und WeinsegnungFr 27.12. Hl. Johannes 9 Uhr Hl. Messe mit WeinsegnungDi 31.12. 9 Uhr und 17 Uhr Hl. Messe m. JahresrückblickMi 1.1. 10 Uhr Festgottesdienst zu NeujahrDo 2. bis Sa 4.1. SternsingeraktionMo 6.1. Dreikönigstag 10 Uhr Hl. Messe mit SternsingernDo 16.1. Seniorennachmittag im Pfarrsaal, Vortrag vonHildegund Fiausch über die Heilige KlaraSa 1.2. 9 Uhr Hl. Messe im Seniorenwohnhaus Roseggerstraße 4 mit Kerzensegnung und BlasiussegenRektorat St. JakobDi 26.11. 15-18 Uhr Adventkranzbinden im JakobiheimMi 27.11. 8-12 Uhr Adventkranzbinden im JaobiheimFr 29.11. 18.45 Uhr Vesper und BibelabendSa 30.11. 19 Uhr Hl. Messe mit AdventkranzsegnungSo 1.12. 8.30 Uhr Hl. Messe mit AdventkranzsegnungSa 7.12. 15.30 Uhr Tiersegnung im KirchhofSo 8.12. 8.30 Uhr Hl. Messe mit dem Stadtchor LeobenFr 13.12. 6 Uhr Rorate, anschl. Frühstück im JakobiheimSo 15.12. 8.30 Uhr BußgottesdienstSo 22.12. 8.30 Uhr „Auf, auf, es kommt der Tag“ – 17 UhrWeihnachtskonzert vom Ensemble IncredibileDi 24.12. Heiliger Abend 16 Uhr Lebende KrippeMi 25.12. Christtag 8.30 Uhr HochamtDo 26.12. 8.30 Uhr Messe, Salz-, Wasser- und WeinsegnungDo 26.12. bis Mo 30.12. Winterlager in der JakobihütteMi 1.1. 8.30 Uhr Hl. MesseMo 6.1. 8.30 Uhr Hochamt mit den SternsingernFr 10.1. 19 Uhr Vorstands- und WirtschaftsratssitzungFr 17.1. 18.30 Uhr Hl. Messe, anschl. SSK-SitzungKHG/KHJ, JosefinumMesse jeden So. um 10 und 17 Uhr in St. XaverLaudes jeden Di. um 7.30 in der Barbarakapelle des Coll. Josefinumwährend der StudienzeitRorate am 3.12. und 10.12. um 7 Uhr in der Barbarakapelledes Coll. Josefinum und Do. im Advent um 6.30 in St. XaverKomplet jeden Do. um 21 Uhr in der Barbarakapelle des Coll.Josefinum während der StudienzeitDo 28.11.: Adventkranzbinden der KHJ im Coll. Josefinum,21 Uhr Adventkranzsegnung in der HauskapelleMi 11.12.: Fairtrade - Kekse backen der KHJDo 9.1.: 19 Uhr Buchpräsentation – Ein Abend mit Liedernund Texten zum Nachdenken von und mit HildegardStofferin zum Thema „Aus dem Leben für dasLeben“ im Collegium JosefinumMi 29.01.: 18 Uhr Semesterabschlussmesse in St. XaverKlosterkirche St. AlfonsSamstags 8 Uhr Messe mit Anbetung und BeichtgelegenheitSa., 30.11.: 8 Uhr AventkranzsegnungSa., 7.12.: 8 Uhr RorateSa., 14.12.: 8 Uhr RorateSa., 21.12.: 8 Uhr RorateSa., 28.12.: 8 Uhr Jahres - DankgottesdienstSa., 1.2.: 8 Uhr Maria Lichtmess - KerzenweiheDie Leobener Weihnachtskrippe ist wieder bis Maria-Lichtmesstäglich zu besichtigen. Auskünfte und Kirchenführung:Kustos Karl Mlinar (0664/4006127, karl.mlinar@gmx.at)Hilfe unter einem guten Stern!Informationsabend über die Sternsingeraktionmit Dr. Stefan Wallneram 06.12.2013 um 17.00 Uhr Pfarrhof WaasenDie nächsteerscheint am 29. Jänner 2014Redaktions- und Anzeigenschluss: 17. Jänner 2014


InserateDezember 2013 - Februar 201412„Ein Stück gemeinsam gehen.“BESTATTUNG LEOBEND E r BESTATTEr iN L EOBENWas wir für Sie tun können• Beratung und Begleitung im und nach dem Trauerfall• Einfühlsame Beratungsgespräche - auch zuhause• Würdevolle, individuelle Gestaltung der Trauerfeier• Überführungen im In- und Ausland• Erledigung des Trauerdrucks und deranfallenden Amtswege©tiqa.atBereitschaftsdienst von 0 – 24 Uhr 03842/82 380Anzeige8700 Leoben, Scheiterbodenstraße 1, www.stadtwerke-leoben.atAnzeigeAnzeige


13 Dezember 2013 - Februar 2014 ChronikDaniela de Santos in Leoben-GößAuf vielfachen Wunsch kommt Danielade Santos in der Adventzeit nachLeoben. Die Künstlerin spielt die Panflöte,wie Sie sie noch nie gehört haben.Mit ihrem Adventkonzert am 6.Dezember um 19.30 in der PfarrkircheLeoben-Göss weckt die Königinder Panflöte wunderbare Gefühle undschönste Erinnerungen. Gänsehautpur verspricht der gefeierte WeltstarDaniela de Santos, welche den Zauberder Weihnacht auf der einzigartigenKristallpanflöte in die Pfarrkirchebringt. 5.000 Kristalle funkeln auf derKristallpanflöte, auf der Daniela deSantos die schönsten Weihnachtsliederder Welt und Adventweisen unsererHeimat spielt.Kartenverauf:Karten in allen Raiffeisenbanken,Pfarramt Leoben-Göss oder telefonischeBestellung unter 0664/2523023möglich. Weisenbläser die Werkskapelleder voestalpine Donawitz sorgenfür die vorweihnachtliche Einstimmungauf dieses einmalige Weihnachtskonzert,zu dem auch der HeiligeNikolaus der Veranstaltung einenBesuch abstatten wird.Daniela de Santos am 6. Dez. 2013in der Pfarrkirche Leoben-GößKKTreffen der PfarrsekretärinnenAus St. AlfonsStadtpfarrer Markus Plöbst (l.) begrüßte die Pfarrsekretärinnen zumTreffen in der Stadtpfarrkirche St. Xaver.Sie sind aus den Pfarren nicht wegzudenken- die Pfarrsekretärinnen. Siesind nicht nur Anlaufstelle, wenn esum Buchhaltung und Matrikenführunggeht, sie sind auch Drehscheibefür die Koordination der pfarrlichenArbeitskreise, zuweilen Streitschlichter,„Psychologen“ bei allerlei zwischenmenschlichenProblemen undgern gefragte Wissensträger, wenn esum Informationen und NeuigkeitenImpressumgeht. Auch für die Redaktion Brückesind sie Anlaufstelle, vor allem wennes darum geht, nach Redaktionsschlussnoch fehlendes Material möglichstschnell zu besorgen und bei derErstellung des Terminkalenders. Umauch die gesellschaftliche Seite nichtzu kurz kommen zu lassen, fand einTreffen der Pfarrsekretärinnen ausdem Dekanat statt, welches in St. Xaverstattfand. Johannes GsaxnerBRÜCKE - Pfarrblatt der katholischen Pfarren der Stadt Leoben;Auflage: 14.000 StückRedaktionsadresse: 8700 Leoben, Kirchplatz 1E-Mail: redaktion.bruecke@gmx.atHerausgeber: Dr. Markus J. Plöbst Schriftleiter: Mag. Johannes GsaxnerLektor: Mag. Nina Pongratz, Titelbild: Mag. Karl-Heinz ScheinHerstellung: Universal-Druckerei Leoben, Gösserstraße 11Für den Inhalt der Artikel sind die Autoren verantwortlich.Die Meinung der Autoren muss sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.KKEhrenamtliche Mitarbeiter amStand der Klosterkirche am GösserKirtag. Der Erlös kommt derErhaltung des Gotteshauses zu.Spiritualität leben!Der PV Leoben-West lädt zu einem10-teiligen Spiritualitätsseminar ein.Das Seminar bietet die Gelegenheit,sich mit der eigenen Spiritualität, mitchristlichen Traditionen und den Traditionenanderer Religionen auseinanderzusetzen.Aufbauend auf der kommunikativenArbeitsweise der ThemenzentriertenInteraktion (TZI) undausgehend von persönlichen Erfahrungenwollen wir unsere Spiritualität inden Blick nehmen, sie vertiefen undihre tragende Kraft erfahren.Begleitung und Leitung: Sr. Pia(Dr. Elisabeth) Sobota, Dechant MaximilianTödtling.Termine: 16.1., 30.1., 13.2., 27.2., 6.3.,13.3., 20.3., 27.3., 10.4., 24.4., 19-21Uhr, Pfarre Göß, Clubraum. Eine Teilnahmean einzelnen Abenden ist nichtmöglich. Begrenzte Teilnehmerzahl -Anmeldung in unseren Pfarrkanzleien(0676/87426283) unbedingt erforderlich.Seminarbeitrag: Freie Spende.Mlinar


pfarre hinterbergDezember 2013 - Februar 2014Mitarbeiterfest in HinterbergFür ihren Einsatz bedankte sich die Pfarre Hinterberg bei den Mitarbeitern14Einen gemütlichen Abend verbrachtendie Mitarbeiter der Pfarre Hinterbergbei Gegrilltem und Pikantem,Süßem, Sauren und Flüssigem. Jedesnoch so kleine Rädchen trägt dazu bei,dass das große Werkl funktioniert,und so sind wir froh, dass es doch soviele sind, die mitarbeiten und so unsereGemeinschaft funktionieren lassen.Danke Gernot, dass du uns soverwöhnt hast.Erntedank- und HerbstfestEntrümpelungFlankiert von Ministranten und Mitgliedern des Pfarrgemeinderateswird die Erntekrone in Richtung Kirche getragen.Lerchbammer (3)SchönlechnerDie fleißigen Helfer beim Entrümpelnvon Keller und Garage.Im Laufe der Jahre hatte sich in Kellerund Garage des Pfarrhofes allerleiGerümpel angesammelt. Fleißige Helfersichteten, ordneten und entsorgtendie „Altlasten“. Ein doch recht beachtlicherMüllberg wurde angehäuft.Schön, dass er bis zur Endabführdurch die Stadtgemeinde noch ziemlichschrumpfte und so nach das eineoder andere gute Stück einen neuenBesitzer fand.Auch im heurigen Jahr wurde dasErntedankfest in der Pfarre Hinterbergbesonders feierlich begangen.Kombiniert wurde die traditionsreicheFeier mit einem Herbstfest derPfarrangehörigen im Pfarrsaal.Nach einer kurzen Andacht beim„Krempl“ wurde die Erntekrone in einerfeierlichen Prozession durch dieabgeernteten Felder zur PfarrkircheLeoben-Hinterberg getragen. In derstimmungsvoll geschmückten Kirchedankte man danach für die Gabenund die gute Ernte in vielerlei Hinsicht.Nach dem sehr festlich gestaltetenGottesdienst traf man sich zum gemütlichenHerbstfest und delektiertesich an den reichlichen Gaben aus Kücheund Keller. Dazu kam eine vonGute Stimmung und Unterhaltungbeim Herbstfest, das zu Erntedankin Hinterberg stattfand.Jugendlichen gestaltete musikalischeUmrahmung und gute Unterhaltung.Karin Lerchbammer


15 Dezember 2013 - Februar 2014 pfarre lerchenfeldReformation und Gegenreformation aus heutiger SichtKindermetteDas Thema dieser Ausgabe ist die Reformationbzw. Gegenreformation.Die Reaktion der römisch-katholischenKirche auf die von Martin Lutherausgehenden Reformation wirdals Gegenreformation bezeichnet. Lutherversuchte die in der katholischenKirche herrschenden Missstände zuändern, also zu reformieren.So wie damals sind auch heute dringendeReformen in der röm.-kath. Kirchenotwendig. Besonders die Stellungder Frau böte sich unter Anderemfür Änderungen an!In der evangelischen Kirche ist dieStellung der Frau viel weiter fortgeschritten.Dort könnten wir Einigeslernen, ohne dass vom Glaubensinhaltselbst etwas abgegangen werdenmüsste. Eine der wesentlichsten Reformenist die Frage: Warum gibt esin der katholischen Kirche keine Pfarrerinnen?Dazu einige Gedanken aufBasis eines lesenswerten Heftchens:Papst Johannes Paul II. vertrat vorca. 20 Jahren die Überzeugung, dassin Bezug auf die Heilige Schrift, diekirchliche Tradition und in Übereinstimmungmit allen Ostkirchen „dieKirche keinerlei Vollmacht hat, Frauendie Priesterweihe zu spenden!“(Ordinatio Sacertalis 1994)Nun, seither sind viele Jahre vergangen,wir hatten Papst Benedikt XVIund seit dem Frühjahr den neuen, etwasanderen Papst Franziskus.Jesus hat in den „Kreis der Zwölf“ nurMänner als Apostel gewählt, bis heutedürfen nur Männer das Priesteramtausüben. Geht es hier also nur um diegrundlegende Symbolik, eine Symbolik,die nicht verändert werden darf?In der evangelischen Kirche sind Pfarrerinnennichts Außergewöhnliches.Von 22 Bischöfen sind drei Frauen indiesem Spitzenamt zu finden.Zeit für Veränderung? Die Zukunftwird es weisen, vielleicht gibt es in naheroder ferner Zeit dann doch eine„Pfarrerin“? Aber schon heute sind inder katholischen Kirche Frauen alsTheologinnen, Religionslehrerinnen,Psychologinnen oder Juristinnen inhochqualifizierten Berufen tätig. AlsLeiterinnen Erzbischöflicher und BischöflicherBildungshäuser, Spitälerund Direktorinnen kath. Schulen stellensie ihren „Mann“. Liturgisch wirkensie als Lektorinnen, Kommunionsspenderinnenund Leiterinnen vonWortgottesdiensten mit. Frauen übernehmenin allen kirchlichen Berufen,die nicht mit Sakrament und Weiheverbunden sind, gleichberechtigt mitMännern Verantwortung!Beinahe täglich lesen oder hören wirLichterfestvon Frauen auf der ganzen Welt, diein wirtschaftlichen und politischenAufgaben an vorderster Stelle stehen:Angela Merkel: die wohl mächtigsteFrau der Welt, Politikerin, deutscheBundeskanzlerin;Melinda Gates: gemeinsam mit ihremMann Bill gründete sie die größte Privatstiftungfür Entwicklungshilfe undden Kampf gegen Krankheiten;Shirin Ebadi: Rechtsanwältin, diesich besonders für Frauen-und Kinderrechteeinsetzt;Waris Dirie: „Wüstenblume“, dieseFrau verhindert mit ihrem Einsatzgegen die Beschneidung junger Mädchen,eine unmenschliche Prozedurder genitalen Verstümmelung;Aung San Suu Kyi: Oppositionspolitikerinaus Birma, Friedensnobelpreisträgerin,ein Symbol für alle Männerund Frauen, die für eine gerechte Gesellschaftkämpfen;Anna Politkovska: russische Journalistin,2006 ermordet, vermutlich,weil sie in der einzigen unabhängigenZeitung über heikle, meist politischeThemen und Ungerechtigkeiten berichtete.Diese Liste ließe sich nochlangefortsetzen.Aus: „gern katholisch“ von KarlVeitschegger, abgewandelt undergänzt von Helga ScherblerErntedankKinder bestaunten auch im Vorjahrdie Lerchenfelder Krippe.Für die diesjährige Krippenandachtam 24. Dezember um 16 Uhr gibt esneben einem Krippenspiel etwas Besonderes:Zum ersten Mal wird amHeiligen Abend in unserer Kirche einKind getauft. Auch im letzten Jahrwar die Weihnachtszeit besondersstimmungsvoll: Die Krippe wurdeschon am Beginn des Advent aufgestelltund laufend bestückt.Prof. Franz Sammt (l.) feierte mitKindern ein „anderes“ Halloween.All Hallows Eve heißt Vorabend zu Allerheiligen;am 31. Oktober feiertenwir eine christliche Form dieses neuenBrauches. Erst wurden Laternengebastelt. Im Atrium wurde von denKindern ein Kreis gebildet und überden Namenspatron jedes Kindes gesprochen.Dann wurden die Kindergebeten, die Laternen jemandem inFamilie oder Nachbarn zu bringen.Ein gut besuchtes Ernte- undPfarrfest in Lerchenfeld.Kinderstimmen klingen durchdie NachtAm 20.12.2013 gibt der 1. LeobenerKinderchor in unserer Kirche seinWeihnachtskonzert. Die „Minivoices“und die “VoicEmotion“, die beiden Gruppendes Chores, werden heuer durchden Chor „Voice of Life“ verstärkt. LassenSie sich durch gefühlvolle und lieblicheKinderstimmen bezaubern!KK (3)


pfarre waasenDezember 2013 - Februar 2014Kultur und Geschichte des JudentumsEinblicke in die Welt jüdischen Glaubens und LebensHelmut Gesslbauer, Burgi Haid-Stockreiter, Peter Ebenbauer (v.l.)KKZu diesem Thema hielt Univ.-Prof.Dr. Peter Ebenbauer einen fundiertenund spannenden Vortrag am 30. 10.im Pfarrsaal Waasen.Das biblische Judentum ist historischgreifbar seit ca. 1000 vor Chr. als Verbandder Stämme Israels. In dieserÄra bis zum babylonischen Exil im 6.Jh. ließ König Salomo den Tempelbauen, den einzigen – zentralen –Kultort, der die Wohnstatt Gottesdarstellte. Es gab keine Götterstatue,der Gott Israels ist nicht sichtbar darstellbar.Man trat durch das Wort(Tora, Gebet) mit Gott in Verbindung.Die Zeit des babylonischen Exils wardie entscheidende Phase für die Entstehungder hebräischen Bibel: Tora(Bücher der Weisung, fünf BücherMose), Nebiim (Propheten) und Chetubim(Schriften). Man hatte wegendes Exils begonnen, die Traditionenschriftlich zusammenzufassen.Nach der Heimkehr ergab sich in derZeit des zweiten Tempels eine fast 600Jahre währende stabile Situation biszur Zeit der römischen Besatzung undder jüdisch-römischen Kriege mit derZerstörung des Tempels im Jahre 7016nach Chr. Es beginnt ein Judentumohne Tempel und ohne politischenRückhalt. Es ist in dieser Zeit schonrund um das Mittelmeer verbreitet.Man kommt zusammen und feiert inden Synagogen, es entsteht das „RabbinischeJudentum“, der Talmud wirdverfasst.Univ.-Prof. Peter Ebenbauer beschreibtnun die große Ära des spanischen(sephardischen) Judentums von711 bis 1492 und die Blütezeit desaschkenasischen Judentums in Zentraleuropa,dass allerdings schon ab1096 unter beginnenden Judenpogromenzu leiden hat.Mit Grundelementen des jüdischenGottesdienstes, einem ausführlichenÜberblick über die jüdischen Festeund einem Hörbeispiel leitet er zu einerangeregten Diskussion und einemImbiss über, den der ArbeitskreisGlaube und Bildung vorbereitet hat.ErntedankBeeindruckend: „Die Schöpfung“PseinerNullant otatur as et oditeceptatam Die endae Waasener et excea Erntekrone dolendia sus.Aufführung der „Schöpfung“ in der Pfarrkirche Leoben-GößKKErntedankfeste gab es schon in vorchristlicherZeit. In der römisch-katholischenKirche ist ein Erntedankfestseit dem 3. Jahrhundert belegt.Da die Ernte nach Klimazonen zu verschiedenenZeiten eingebracht wird,gab es nie einen einheitlichen Termin.In unserer Pfarre feiern wir mit einergeflochtenen Erntekrone das Erntedankfest.Mit dem Erntedankfest sollin Dankbarkeit an die Arbeit in Landwirtschaftund Gärten erinnert werden-undauch daran, dass es nicht alleinin der Hand des Menschen liegt,über ausreichend Nahrung zu verfügen.Ingrid und Gerhard PseinerDie Singgemeinschaft Waasen, verstärktdurch viele Freunde aus anderenChören, gemeinsam mit demKammerorchester „Accento“ aus Knittelfeld(Leitung und KonzertmeisterinLore Schrettner) brachte unter derLeitung ihres Chorleiters Josef Eislerkürzlich Haydns Oratorium „DieSchöpfung“ in der Stiftskirche Gösszur Aufführung. Das zahlreich erschienenePublikum, unter den Ehrengästenauch Bischof Dr. Egon Kapellariund Bgm. Dr. Matthias Konrad,erlebte einen eindrucksvollen, jaergreifenden musikalischen Abend.Wesentlichen Anteil daran hatte diesouveräne Leitung durch Josef Eislersowie die einfühlsame Gestaltung derSolopartien durch die internationaltätigen Solisten Barbara Fink, AlexanderKaimbacher und Thomas Tatzl.Deutlichkeit und Interpretation desTextes genauso wie hervorragenderGesang beeindruckten die Zuhörer.Die großzügige und dankenswerteUnterstützung durch die Stadt Leobenund der Sponsoren Raiffeisenbank,Fa. Hitthaller, Gösser Brauerei,Bäckerei Weber und Universal-Druckereiermöglichte die Durchführungdieses Projekts, dessen Erlös der Renovierungder Waasenorgel zugeht.


Martinsspiel in St. Xaver17 Dezember 2013 - Februar 2014 Stadtpfarre St. XaverFreisingerDie Akteure des Martinsspiels: Pfr. Dr. Markus Plöbst (am Pferd), Mag. Karl-Heinz Schein (1.R., 1.v.r.) undMag. Johannes Gsaxner (2.R., 1.v.r.) mit den Schülern Stephanie Deutschmann, Magdalena Wadl, LisaSchuller, Verena Schimpl, Julia Debeletz und Kilian Kaser (1.R., v.l.n.r.) sowie Alexander Schein, LukasHochreiter, Leonhard Schmatz, Paulina Haslinger, Marlene Palan und Christina Steiner (2.R., v.l.n.r.) undDir. OStR Mag. Friedrich Fischelschweiger (2.R., 2.v.r.). Ein herzlicher Dank für das Foto an Armin Russold!Kathbild/RupprechtAuch heuer fand das traditionelleMartinsspiel mit Schülern des AltenGymnasiums und Kindern des KindergartensJosefinum statt. Die berühmteMantelteilung wurde dabeiebenso lebendig nachgespielt wie dieBekehrung Martins und seine Taufe.In den Hauptrollen Stadtpfarrer MarkusPlöbst als Martin, Karl-HeinzSchein als Bettler, Harald Rechbergerals Bischof und Johannes Gsaxner alsSoldatenführer. Auch Direktor FriedrichFischelschweiger nahm an dieserVeranstaltung teil. Im Anschluss kredenztedie Frauenrunde mit MariaGötzenbrucker und ihrem Team Teeund selbstgebackene Martinsbrezen.Nuntius kommt !Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen(Vertreter des Vatikan in Österreich)visitiert am 3. u. 4.12.2013 St.Xaver. Entnehmen Sie die Detailsbitte den Terminen (Blattmitte).Pfarrgemeinderats-Klausur in GrazDie Teilnehmer an der Klausurtagung in Graz mit Stadtpfarrer MarkusPlöbst (1.v.r.) und Dompfarrer Gottfried Lafer (3.v.r.)Kürzlich begaben sich die Pfarrgemeinderäteder Stadtpfarre Leoben -St.Xaver, von St. Jakob, Niklasdorfund Proleb nach Graz, um dort im BischöflichenPriesterseminar die Klausurtagungabzuhalten.Nach einer Begrüßungdurch Pfarrer Markus Plöbstführte Pastoralpraktikant Paul Markowitschdurch das Priesterseminar.Im Anschluss daran hielt P. AlbertHolzknecht SJ einen Vortrag zumThema „Geschichte und Spiritualitätder Jesuiten“. Nach dem sehr gelungenenund für das geistliche Leben imAlltag viele Impulse mit auf dem Weggebenden Vortrag von P. HolzknechtSJ, feierten wir eine Messe in der Seminarkapelle.Das Mittagessen nahmenwir im Refektorium ein.Am Nachmittag führte uns Apost.Protonotar Bischofsvikar DompfarrerGottfried Lafer durch „seinen“ GrazerDom und das Mausoleum und vermochteauf spannende Weise die eindrucksvolleGeschichte des heutigenDomes, der auch Jesuitenkirche gewesenwar, näher zu bringen.Großer Dank gilt Stadtpfarrer Msgr.Dr. Markus J. Plöbst für die hervorragendeOrganisation dieser für alle bestärkendenKlausurtagung im GrazerPriesterseminar. Paul MarkowitschGötzenbrucker


Rektorat st. jakobDezember 2013 - Februar 201418Schein825 Jahre St. JakobEin kurzer Blick auf eine lange GeschichteAm 2. August 1188 wurde jene Urkundeausgefertigt, mit der HerzogOtokar IV., der letzte Traungauer,zwei Kapellen bei Leoben aus seinerVerfügungsgewalt entließ und an dasStift Admont übertrug. Neben St.Peter(-Freienstein) war dies auch St.Jakob in Leoben. Aus einem Schreibenan den Salzburger ErzbischofAdalbert III. erfahren wir, dass beideKapellen vom herzoglichen Kaplan Sigihardbetreut wurden, der auf seineRechte verzichtete, und dass sie demHerzog bereits von seinen Vorfahrenübergeben wurden. Somit ist klar,dass die Ursprünge wesentlich längerzurückreichen und wir daher nur dieerstmalige (erhaltene) Nennung derJakobikirche im heurigen Jahr feiern.Im Umfeld der Kirche entwickeltesich im Laufe der Jahrzehnte eine Ansiedlungund als erster Pfarrer wirdJedermann...Jakobsweg1196 Rudolf de Liuben genannt. ImJahre 1268 wurde die Stadt Leobenunter König Ottokar II. Psremysl indie Murschlinge verlegt und in derFolge ummauert. Da in der Stadt nurein Dominikanerkloster, aber keineneue Kirche errichtet wurde, blieb St.Jakob weiterhin Pfarrkirche.Im Jänner 1330 erhielt der AdmonterAbt das Recht, innerhalb der Stadtmauerneine neue Kirche für Gottesdienstezu bauen – in der Folge entstanddie Johanneskirche, die dannim 17. Jahrhundert dem Neubau derJesuitenkirche weichen musste. Taufen,Hochzeiten und Begräbnisse fandenaber weiterhin nur vor den Stadtmauernstatt. In der Reformationszeitversuchten die protestantischen Bürgerwiederholt (1531 und 1558 belegbar)die Übertragung der Pfarrrechteauf die fast ungenutzte Dominikanerkirchein der Stadt zu erreichen unddie Jakobikirche gar abzubrechen,doch dies wurde vom (katholischen)Landesfürsten nicht genehmigt.1690 verzichtet Admont auf sein Präsentationsrechtdes Stadtpfarrers,das nunmehr an den Salzburger Erzbischofüberging. 1743–45 erhielt dieromanisch-gotische Kirche ihren markantenKirchturm mit Zwiebelhelmund 1766 wurde sie Dekanats-Sitz.Am 18.11.1810 fand der erste Pfarrgottesdienstin der ehemaligen JesuitenkircheSt. Xaver statt und bald danachübersiedelte auch Pfarrer MathiasPenker in die Stadt und nahmseine Wohnung im mittlerweile aufgehobenenDominikanerkloster. St. Jakobwurde somit zur Leobener Friedhofskirche– bis 1887 der städtischeZentralfriedhof eröffnet wurde – unddann Filialkirche. Dr. Alfred JohamAlpen-Adria-ChorJohannes Silberschneider las dengesamten „Jedermann“ Hugo vonHoffmannsthals in beeindruckenderAuthentizität. Rektor MarkusPlöbst mimte anschließend den„Tod“, wie er im Drama vorkommt.KK (3)Einen Vortrag über seine Erlebnisseam „Jakobsweg“ hielt abermalsWalter Ondrich, der 3.000Kilometer quer durch Europa gewandertwar und dabei natürlichviel erlebt hat.Ein Konzert mit einer Klangfülleder besonderen Art gab der Alpen-Adria-Chor aus Villach, der kürzlichauch seinen 150. Geburtstagfeierte. Die Gäste nützten den Besuchauch für eine „Leoben-Tour“.


19 Dezember 2013 - Februar 2014Auch wenn das Jahr im Josefinumnicht dem Kirchenjahr entspricht, soprägen doch die kirchlichen Feste dasLeben in diesem Haus. In unzähligenStunden bereiten sich die Kinder mitden Pädagoginnen auf die jeweiligenFeiern vor. Mit Spannung wird dannder große Tag erwartet. Stolz werdendie zum Fest passenden Basteleienpräsentiert. Natürlich wird auch immermit viel Enthusiasmus auchschon von den ganz Kleinen mitgesungenund mitgebetet.Auch in späteren Jahren erinnernsich die Kinder dann gern an die besondersstimmungsvollen Feste im Josefinumzurück. Besonders feierlichwird es meist dann, wenn Pfarrer Dr.Plöbst in die Stadtpfarrkirche einlädt.So wird schon von Beginn an jeglicheSchwellenangst vor den altehrwürdigenKirchengebäuden genommen.Auch wenn die Feste vordergründigJahr für Jahr die selben zu sein scheinen,so ist es für die Pädagoginnen jedesMal eine Herausforderung, ihrenJeden Donnerstag während der Studienzeittreffen sich die Studierendenund die Professoren in der BarbaraKapelle des Collegium Josefinum, umgemeinsam den Alltag hinter uns zulassen, zu beten und in der Stille einenWeg nach innen zu finden. PaterMag. Albert Holzknecht SJ, der zweiteHochschulseelsorger neben PfarrerDr. Markus J. Plöbst, fährt dazu jedeWoche von Graz nach Leoben, um mituns das Abendgebet zu zelebrieren.Im Laufe des letzten Jahres wurdedas Abendgebet umgestaltet und sodürfen wir nun regelmäßig im Rahmendes Abendgebetes an einer angeleitetenStille durch Pater Mag. AlbertHolzknecht SJ. teilhaben. Er lädtwährend des Gebetabends ein, still zuwerden, um Gottes Gegenwart zu spüren.Diese Stille wird mit Gebeten undGedanken des Hl. Ignatius angeleitet.Ignatius von Loyola war der wichtigsteMitbegründer und Gestalter derspäter auch als Jesuitenorden bezeichnetenGesellschaft Jesu. PaterMag. Albert Holzknecht SJ. bietet derJosefinum / KHGDer Jahreskreis beginntKirchliche Feste spielen im Josefinum eine große RolleErntedankfestWir bringen Obst, Gemüse und Getreidein die Kirche und dankenfür die gute Ernte. Im Kindergartenverarbeiten wir diese Gabendann zu Obstsalat, Gemüsesuppeund Brot.Inhalt den aktuellen Fragen der Zeitgemäß zu interpretieren. Dazu mußauch die Form der Vermittlung stimmen,damit die Kinder dem folgenkönnen. In diesem Sinne unterliegtDie Rolle von Jesuiten in der KHJ LeobenPater Albert Holzknecht, SJ gestaltet vielseitige Angebote für Studenten des Collegium JosefinumKHJ Leoben immer wieder die Möglichkeitan, die Exerzitien zu begleitenund gibt so den Studierenden dieMöglichkeit, insbesondere in der Fastenzeitstill zu werden und sich aufdie wesentlichen Aspekte des Lebenszu konzentrieren. Die Stille im Gebetund auch beim Gehen, die bei den Jesuiteneine wesentliche Rolle spielt,konnte auch bereits bei diversenSternwallfahrten erlebt werden, dievon Pater Mag. Albert Holzknecht SJ.geleitet wurden. Karina ReppnigRechberger (2)LaternenfestIm November denken wir besondersan den Hl. Martin und zündenin unseren selbstgebasteltenLaternen die Kerzen an. Damitmöchten wir die Wärme des Lichtesmit anderen teilen.auch Traditionelles einem Prozessständiger Weiterentwicklung und Reform,ohne dabei den Kerninhalt ausdem Blick zu verlieren.Harald RechbergerAusflug der KHJ LeobenDie Leobener KHJ/KHG-Gruppe mit MUL-Seelsorger Markus Plöbst (r.)KK (2)


XXX Dezember 2013 - Februar 2014 20400 jahrebad ischlersalztraditionwww.salinen.at | www.salzwelten.atÜber 250 Millionen Jahre hat die Bergwelt diesen Schatz ausdem Urmeer für Sie bewahrt – in seiner reinsten Form und reichan Mineralien. BAD ISCHLER SELECTION Bergkristallsalz grobundfeinkörnig eignet sich hervorragend zum ernährungsbewusstenKochen und Würzen.WWW.BADISCHLER.AT

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