“Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.”

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“Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.”

Das Pastorale WortZu dieser Nummer:Liebe Leserinnen und Leser,Wenn wir uns den Titelvers dieser Ausgabe anschauen, dann sind wir froh und dankbar, wenn wirsehen, dass wir als Christen heute schon auf großen Teilen der Welt verstreut sind. Wenn wir uns unsereaktuelle Nummer anschauen und aber auch an die vorigen Ausgaben zurückdenken, dann erinnern wiruns an so manch einen Bericht, in dem Zeugnis gegeben wird, wie auf verschiedene Art und Weise dasWort Gottes verkündigt wird und Menschen in ganz Paraguay und auch weltweit eingeladen werden,Jesus nachzufolgen. Ja, als Gemeinden und als Mitträger der Vereinigung sind wir darum bemüht, JesuAuftrag treu zu erfüllen.Aber wie können wir als Einzelner diesen Auftrag Jesu in unserem Leben erfüllen? Einmal ist miraufgefallen, dass Jesus uns diesen Auftrag nicht aus dem „Himmel“ heraus gibt. Nein, er kam selbst inunsere zerstörte Welt und hat uns vorgelebt, wie dieser Auftrag erfüllt werden sollte. Er war nicht darumbedacht, von außen eine Bestandaufnahme der Dinge zu machen und seinen Jüngern dann zu befehlen,was sie machen oder sagen könnten. Er lebte es uns in Wort und Tat vor. Wir, als seine Jünger, haben erstdann, als er sein Wirken auf dieser Welt beendete, den Auftrag bekommen, allen Völkern die Botschaftzu verkündigen. Jetzt dürfen wir seinem Beispiel folgen und als dienende Jünger in unsere Welt undaber auch in die für uns unbekannten Welten anderer Kulturen gehen, um sein Wort zu verkündigen.Ich wünsche uns allen Gottes reichen Segen, wenn wir Jesu Beispiel folgen und sein Wort in der Weltverkündigen.Perla WiensSchriftleiterinEin altbekanntes Wort mit anhaltender, motivierender Kraft?Markus 16,15: Und er sprach zu ihnen:“Gehet hin in alle Welt und predigtdas Evangelium aller Kreatur.Jesus selbst beschreibt unser bekanntes Wort „Mission“mit GEHEN und VERKÜNDIGEN. Dieses könnte im engen,geschlossenen Kreis geschehen. Doch durch Karfreitag undOstern ist der Kreis aufgebrochen. Der Auftrag ist für immergültig und ausgesprochen. Der Gekreuzigte hat eine Beziehungzwischen Gott und den „VIELEN“ hergestellt. Diese vermittelteVollmacht mit dem Auftrag bringt die Jünger auf die Beine und zum Reden vor fremden Menschen. Es ist kein Anzeichenvon Rache da, sondern Evangelium ist „Frohbotschaft“ nicht „Drohbotschaft“. Jesus Christus ist Gottes ausgestreckteFriedenshand. Diese Hand wurde blutig geschlagen und zurückgestoßen. Nun ist sie die narbenbedeckte VersöhnungshandGottes, die er ständig und alle Zeit durch uns, in die im Banne Satans liegende Welt, hineinreichen will.Diese Botschaft reißt mich in der Tat vom Hocker! Sie setzt mich in Bewegung. Ich als sündiger, fehlerhafter,unvollkommener, begnadigter Mensch, darf Diener sein im Reiche des ewigen Königs. Immer dann, wenn diesewunderbewirkende Botschaft mir in meinem Leben GROß wird, verschwinden Angst, Scham und Müdigkeit und ichverspüre den Drang, dieser Aufforderung aus Mk. 16, 15 nachzugehen.Ich darf im Dienst der Gemeinde und der Vereinigung stehen. Es ist eine herrliche Aufgabe, verschiedene Menschenzu begleiten, die diesen Auftrag erfüllen wollen. Gleichzeitig habe ich dabei unzählige Möglichkeiten persönlich undsehr konkret, dieses „EVANGELIUM“ weiterzugeben. Und in diesen unzähligen Möglichkeiten kommt wieder meinemenschliche Fehlerhaftigkeit zum Vorschein. Aus Scham, aus Unsicherheit, aus Zweifel oder Schlamperei, verpasse icheine Reihe dieser Möglichkeiten. Und plötzlich bin ich nicht so sehr diese Hand Gottes, die sich zur Welt ausstreckt,sondern hänge vielmehr selbst an dieser Hand, kann zur Besinnung kommen und werde neu gestärkt.Es mag ja sein, dass du dich fragst: „Und ich?“ „Bin ich berufen und beauftragt, oder wozu?“ Der Ruf ist ausgegangenschon vor über 2000 Jahren und der gilt immer noch. Die Vollmacht für diesen Auftrag wurde uns zugesagt und zwarschon vor über 2000 Jahren. Die Frage stellt sich eigentlich nur: „Bin ich gehorsam?“Wenn du diese entscheidende Frage nicht beantworten kannst oder sie eher negativ ausfällt, dann suche jemandenauf, der dir hilft. Tausche aus, bekenne und geh! GEHEN und VERKÜNDIGEN in einem, durch Christi Versöhnungswerkam Kreuz, gesprengten Kreis. Geh über deine menschlich gesetzten Grenzen hinaus.Unser himmlischer Herr und Heiland braucht in erster Linie GEHORSAME BOTEN!Gott segne dich!ImpressumHerausgeber: Vereinigung der Mennoniten Brüdergemeinden ParaguaysSchriftleitung: Perla WiensEditionsrat: Alfred Neufeld, Lynette Funk, Leonard Janz, Theodor UnruhLayout: Janina BenítezAnschrift: Gemeinde unter dem Kreuz des Südens C.d.C. 1154 Asunción - ParaguayTel/Fax: (595) 021 481-081 E-Mail: mbverein.secretaria@gmail.com; perlamarise@gmail.comMitarbeiter: Exekutiv Direktor: Theodor Unruh; Jugendarbeit: Eldon August; Frauenarbeit: Betty Kehler;Schulen: Victor Wall, Horst Uwe Bergen; Medienarbeit: Alfred Neufeld; Administration: Karsten Dück.Ich bin Eldon August, verheiratet mit Edeltraud. Wir habendrei Kinder: Gianni, Timo und Nadia.In erster Linie bin ich von Herzen Ehemann einergroßartigen Frau und Vater unserer Kinder.Beruflich bin ich im Moment in meinem sechsten Jahrals Pastor der MBG Volendam angestellt und ab diesemJahr Berater der Gemeindearbeit in Friesland (für diesebeiden Aufgaben bin ich zeitlich zu 50% angestellt).Dann bin ich Missionsbeauftragter der Vereinigungfür die Gemeindegründungsarbeit in Alto Parana undJugendpastor der Vereinigung (auch zeitlich zu 50%angestellt).2 - GUKS Nr. 2 - 2013 3 - GUKS Nr. 2 - 2013

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