Geschenk- gutscheine zu Weihnachten - Dortmunder & Schwerter ...

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Geschenk- gutscheine zu Weihnachten - Dortmunder & Schwerter ...

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Vorsicht beim Falschparken

Der Bundesgerichtshof hat in einer

aktuellen Entscheidung nunmehr

verbindlich festgelegt, dass

unbefugt auf fremden Grundstücken

abgestellte Kraftfahrzeuge

abgeschleppt werden dürfen und

nur gegen Bezahlung der Abschleppkosten

herausgegeben

werden müssen.

Dies war früher höchst umstritten,

Abschleppkosten mussten nach

gängiger Meinung nur bezahlt

werden, wenn ein Fahrzeug falsch

im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt

war. Mit der Entscheidung

hat der BGH jetzt klargestellt,

dass auch private Grundstückseigentümer

unbefugt auf ihrem

Grundstück abgestellte Fahrzeuge

abschleppen lassen dürfen. Im

Die Anschaffung eines neuen

Kletterturmes im Außenbereich

der Kindertageseinrichtung „Don

Bosco“ stand ganz oben auf der

Wunschliste der zahlreichen Kindergartenkinder.

Dass die Installation des Gerätes

nun wesentlich schneller als erhofft

realisiert werden kann, wird

möglich durch eine Spende des

FBL-Einzelhändlers Peter Hruby

in Höhe von 1.000,- Euro, die von

der Stiftung REWE DORTMUND

Beispielsfall war die private Fläche

von mehreren Einkaufsmärkten

als zweckbestimmter Parkplatz

für die Kunden der Einkaufsmärkte

genutzt worden. Darauf war

in den entsprechenden Schildern

hingewiesen worden.

Das verbotswidrig abgestellte

Fahrzeug wurde dann abgeschleppt

und erst nach Zahlung

der Abschleppkosten in Höhe von

150,00 € wieder herausgegeben.

Der BGH hat diese Vorgehensweise

toleriert.

Zukünftig wird man also umso

mehr darauf zu achten haben,

wo genau das Fahrzeug abgestellt

wird!

Rechtsanwalt Volker Grothstück,

Kanzlei GMS

Kath. Kindertageseinrichtung

Don Bosco erhielt Spende

von links: Marah, Charlotte und Marlin

um 500,- Euro aufgestockt wurde.

Den Scheck übergab das

Stiftungs-Vorstandsmitglied Bernd

Hecker Mitte November in den

Räumen des FBL-Marktes Hruby

in der Beckestraße 98 an die

Leiterin der Einrichtung, Stefanie

Salem, an den Vorsitzenden des

Elternrates, Martin Krehl sowie an

Pfarrer Peter Iwan.

Dem Einzelhändler Peter Hruby

wurde für sein Engagement die

goldene Stiftungsnadel verliehen.


Volksbühne Ergste begeisterte

mit „Im Altersheim geht’s rund“

Mit einem lustigen Dreiakter strapazierte die Volksbühne Ergste

im November das Publikums-Zwerchfell

Ergste. Mit einem lustigen Dreiakter

„Im Altersheim geht’s rund“

feierte die Volksbühne Ergste Anfang

November Premiere in der

Grundschulturnhalle in Ergste.

Das Stück stammt aus der Feder

von Willy Stock.

Zum Inhalt: Die Senioren (gespielt

von: Heide Franz, Eva Weidlich,

Barbara Holzknecht, Franz-Josef

Wachowiak und Georg Lehmann)

haben unter dem strengen Regime

der Heimleiterin Friedericke (Eveline

Berretta) nichts zu lachen. Der

unflexiblen Heimordnung zufolge

darf keiner auch nur ein bisschen

Privatsphäre haben. Das ändert

sich mit Zivi Jochen (Wolfgang

Strauß). Als er seinen Dienst frech

und unbekümmert aufnimmt,

bietet er so der Heimleiterin Pa-

„Sichtweisen“ für

einen guten Zweck

Bis zum 20. November waren in der

Kundenhalle der Sparkasse Schwerte

ausdrucksstarke Fotografien rund um

das Thema Wasser zu sehen. Harald

Mante, Heiner Möller, Renate Möller,

Oskar C. Neubauer, Peter Schaefer,

Manuela Schwerte und Norbert Szepan

präsentieren ihre unterschiedlichen

Sichtweisen.

Eröffnet hatten die Ausstellung Anfang

November Dr. Uwe Trespenberg,

roli. Auch die nette Pflegerin Julia

(Christiane Berretta) traut sich

jetzt, die Heimbewohner in ihrer

Selbstentfaltung zu unterstützen.

Dann liegt eines Tages der Landstreicher

Felix (Carsten Lohmeier)

vor der Tür, der tolle Ideen zur

Freizeitgestaltung hat und einen

nächtlichen Ausflug mit Sektempfang

organisiert. Die kleinen

„Abenteuer“ regen auch die Hormone

an, es werden Liebesgedichte

in Auftrag gegeben – kurz

- im Seniorenheim weht plötzlich

ein frischer Wind!

Schließlich muss sich die Heimleitung

geschlagen geben. Sie

anerkennt die Privatsphäre der

Heimbewohner. Jeder erhält einen

Schlüssel – die Menschlichkeit

hält Einzug.

Vorstandsvorsitzender der Sparkasse

Schwerte, und Ulrike Kuhn-Schepp,

Sprecherin des Stadtmarketingarbeitskreises

„Wasser in die Stadt“.

Ebenfalls vorgestellt wurde der druckfrische

Kalender „Sichtweisen 2010“.

Er ist eine weitere Gemeinschaftsaktion

des Fotografenteams für den guten

Schwerter Fotografen präsentieren im Kalender „Sichtweisen 2010“ ausdrucksstarke Fotografien

rund um das Thema Wasser. Auf unserem Foto ist das Fotografenteam, zusammen

mit Dr. Uwe Trespenberg (2. v. li.), bei der Ausstellungseröffnung im November zu sehen.

Zweck - zu Gunsten des geplanten

Wasserlaufs im Stadtpark. Der Kalender

ist u. a. in der Hauptstelle

der Sparkasse oder bei den beiden

Schwerter Buchhandlungen erhältlich.

Vorweihnachtsstress?

Schenken Sie doch mal was anderes

Bald ist es wieder soweit. Die Adventszeit

steht bevor. Doch was

für die einen das Fest der Liebe ist,

bedeutet für andere Weihnachtsstress

pur: stundenlange Parkplatzsuche,

nervenaufreibendes

Gedränge in den Kaufhäusern, die

verzweifelte Suche nach einem

passenden Geschenk für die Lieben.

Eine stressfreie und persönlichere

Alternative zu Rheumadecken,

Krawatten und Co. bieten die

Geschenkgutscheine der Ökumenischen

Zentrale. Sie sind

ab 10,00 € in jeder beliebigen

Höhe erhältlich. Es können bestimmte

Termine und Leistungsinhalte

vorgeben werden, wie

z.B. die Begleitung bei einem

Spaziergang, Einkaufsbummel,

Theater- oder Schwimmbadbesuch,

Rollstuhlausfahrten und

Gespräche, Vorlesen oder Gesellschaftsspiele

in der Wohnung.

Auch die 24-Stunden-Betreuung

während eines Urlaubs oder die

zeitintensive Betreuung in der ei-

STEUER

Steuerberater

Neues „Faktor-Verfahren“ beim

Lohnsteuerabzug für Ehegatten

Ab dem Kalenderjahr 2010 können

Ehegatten, die beide unbeschränkt

steuerpflichtig und

Arbeitnehmer sind, für den Lohnsteuerabzug

das neue „Faktor-Verfahren“

wählen. Statt der Kombination

der Steuerklassen III und V

oder der Steuerklassen IV und IV

können sie dann auch die Kombination

aus IV und IV mit Faktor

wählen. Dadurch wird erreicht,

dass bei jedem der Ehegatten bereits

beim Lohnsteuerabzug die

steuerentlastenden Vorschriften

genen Häuslichkeit zur Entlastung

der pflegenden Angehörigen ist

möglich. Hilfe bei der Alltagsbewältigung

leisten Gutscheine zur

Durchführung des Neujahrputzes

oder für die regelmäßige Hilfe bei

der Haushaltsführung, Körperpflege

oder Mahlzeitenzubereitung.

Gutscheine sind auch für die

Teilnahme an den wöchentlichen

Betreuungsgruppen für Menschen

mit Demenz erhältlich.

Selbstverständlich ist die Aufzählung

noch nicht vollständig, die

Beschenkten können auch selbst

wählen, zu welchem Zeitpunkt

und für welche Leistung sie den

Gutschein einlösen möchten. Die

Geschenkgutscheine der Ökumenischen

Zentrale sind auch per

Post oder Mail erhältlich, so dass

man sie ohne Hetze bequem von

zu Hause anfordern kann.

Weitere Auskünfte und eine individuelle

Beratung erhalten Interessierte

unter 0 23 04 / 93 93-90.

bei der eigenen Lohnsteuer berücksichtigt

werden. Außerdem

können hohe Nachzahlungen

vermieden werden, die bei der

Kombination III/V auftreten können.

Die Eintragung des Faktors

in die Lohnsteuerkarte kann beim

zuständigen Finanzamt beantragt

werden. Die bekannten Kombinationen

der Steuerklassen III und V

sowie IV und IV ohne Faktor sind

weiterhin möglich.

Dirk Weichelt, Steuerberater

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Stadt verleiht Medaille für

ehrenamtliches Engagement

Mit einer der höchsten Auszeichnungen

der Stadt Schwerte wurden

Mitte November in der Ka-

Mitte November ehrte die Stadt Schwerte verdiente Bürgerinnen und Bürger. Sie zeichnete diese für ihr ehrenamtliches Engagement aus

Sparen Sie Steuern mit dem neuen

45x144_Schweineanzeige_1sp_4c:DVAGBürgerentlastungsgesetz

– und nut-

Anzeige

zen Sie die Ersparnis aus: Einfacher

war Vorsorge noch nie.

Ihre Vorsorge

finanziert sich

jetzt selbst

Sparen Sie Steuern mit dem neuen

Bürgerentlastungsgesetz – und nutzen

Sie die Ersparnis aus: Einfacher

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Fragen Sie mich, wie Ihre

Vorsorge-Rechnung besser

aufgeht.

Büro für

Deutsche Vermögensberatung

Timo Reineke

Baustr. 16

44267 58706 Dortmund-Holzen

Menden (Sauerland)

Telefon 02373 1777467

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Ihr Vermögensberater informiert:

Ab 2010 mehr Netto durch das Bürgerentlastungsgesetz

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Ab Vorsorge-Rechnung dem 01.01.2010 tritt besser das „Bürgerentlastungsgesetz“

in Kraft

welches aufgeht. bereits im Sommer 2009

im deutschen Bundestag verabschiedet

wurde.

Büro für

Deutsche Vermögensberatung

ArbeitnehmerInnen können ihre

Timo Reineke

Beiträge zur gesetzlichen Kran-

Baustr. 16

kenkasse 58706 Menden und (Sauerland) Pflegeversicherung

steuerlich Telefon 02373 geltend 1777467 machen. Das

www.dvag.de/Timo-Maximilian.Reineke

bedeutet für einen Arbeitnehmer/

1234567890ßQWERTZUIOPÜASDFGHJKLÖÄYXCVBNMqwertzuiopüasdfghjklöäyxcvbnm!”/()=?+-.,:

eine Arbeitnehmerin (Skl. I / IV,

keine Kinder) mit einem Jahresbruttogehalt

von € 30.000,- eine

monatliche Gesamtersparnis in

Höhe von ca. € 45,- Netto.

Es wird jedem Bürger / jeder Bürgerin

freigestellt, ob diese Ersparnis

in den täglichen Haushalt einfließt

oder gewinnbringend für die

private Gesundheits- oder Alters-

de bereits zum neunten Male verliehen.

In diesem Jahr bekamen

Menschen aus allen Bereichen

diese Auszeichnung, in denen

ehrenamtliches Engagement geleistet

wird. Moderiert wurde der

Abend durch den ehemaligen

Technischen Beigeordneten Herbert

Kluge. Für das musikalische

Rahmenprogramm zeichnete der

Chor „Just for Fun“ von der Musikschule

Schwerte, unter der

Leitung von Jutta Matschi, verantwortlich.

Zahlreiche Vorschläge für die Verleihung

der Stadtmedaille waren

nach einem entsprechenden öffentlichen

Aufruf, Anfang des Jahtholischen

Akademie verdiente res, im Rathaus eingegangen. Der

Schwerter 45x144_Schweineanzeige_1sp_4c:DVAG

Bürgerinnen und Bür- Rat der Stadt Schwerte entschied

ger geehrt. Die Stadtmedaille wur- sich schließlich für die ausgewähl-

vorsorge eingesetzt wird, da das

Bürgerentlastungsgesetz ab Januar

direkt von ihrem Arbeitgeber in

die Gehaltsabrechnungen eingerechnet

wird.

Selbständige oder privat Versicherte

Arbeitnehmer können

ebenfalls ihre Beiträge (ca. 80%)

zur privaten Krankenversicherung

steuerlich geltend machen und

profitieren folglich auch.

Somit sind im Bereich Altersvorsorge

viele Förderungsmittel nutzbar,

die bisher mangels Sparkraft

noch nicht abgerufen wurden

(z.B. Staatliche Förderrente, Rente

zum Nulltarif, Betriebliche Altersvorsorge).

Im Bereich Gesundheitsvorsorge

können nun „ohne“ Nettoaufwand

private Zusatzabsicherungen

getroffen werden, die

nach spezifischen Wünschen und

Bedürfnissen zusammengestellt

werden können.

ten Einzelpersonen und Gruppen.

Lore Seifert und Irmtraud Ruder

bekamen die Stadtmedaille für

ihre besonderen Verdienste als

Begründerinnen der Schwerter

Beginenhöfe, Jochim Kurtz wurde

für sein besonderes Ehrenamt für

den Sozialverband (SoVD) Ortsverband

Schwerte sowie für die

Johannis Disco Ergste ausgezeichnet.

Heidi Wenniges erhielt die Stadtmedaille

2009 für ihr ehrenamtliches

Engagement gegen Kinderarmut

in Schwerte und Karl-Heinz

Mehrfert für seine Tätigkeiten in

der Kolpingfamilie Ergste/Villigst.

Außerdem wurden der Verein

Ergster Familien-Aktion e. V. sowie

das Schwerter Hospiz mit der

Stadtmedaille geehrt.

Ihr Vermögensberater Timo Reineke

Ich informiere Sie gerne in den

angesprochenen Bereichen im

Bezug auf das Altersvermögensgesetz

(2002) sowie das Alterseinkünftegesetz

(2005), die aktuellen

Gesundheitsreformen und ihre

individuelle Ersparnis durch das

Bürgerentlastungsgesetz in einem

persönlichen Gespräch.

Wenn Sie Geld geschenkt bekommen,

wie würden Sie es einsetzen?

– Ich freue mich auf ihren

Anruf!

4 1


Schwerter Verbraucherzentrale

nimmt ihren Dienst im Februar auf

Auf Hochtouren laufen derzeit die

Vorbereitungen zur Eröffnung einer

Beratungsstelle der Verbraucherzentrale

in Schwerte. Darüber infor-

mierten am 20. November Bürgermeister

Heinrich Böckelühr, Landrat

Michael Makiolla sowie Matthias

Arkenstette von der Geschäftsführung

der Verbraucherzentrale NRW

und Angelika Kestermann (Regionalleiterin).

Darüber hinaus wurde

auch die künftige Leiterin der

Schwerter Beratungsstelle, Angelika

Weischer, vorgestellt. Mittlerweile

ist auch der Vertrag zwischen der

Verbraucherzentrale einerseits und

Stadt Schwerte sowie Kreis Unna

auf der anderen Seite unterschrieben.

Letztere teilen sich bekanntlich

den auf die Kommune entfallenden

Anteil einer örtlichen Beratungsstelle.

Auf die Stadt Schwerte entfällt

jährlich eine Summe von 35.000

Euro für die Einrichtung und den Betrieb

der örtlichen Beratungsstelle.

Voraussichtlich im Februar kom-

menden Jahres startet die Beratung

von Kundinnen und Kunden in

einem Ladenlokal am Westwall,

in der Schwerter Innenstadt. Vorab

v. l.: Angelika Weischer (Leiterin der Beratungsstelle Schwerte), Angelika Kestermann (Regionalleiterin

Verbraucherzentrale NRW), Bürgermeister Heinrich Böckelühr, Kreisdezernent

Norbert Hahn, Landrat Michael Makiolla, Stadtkämmerer Peter Schubert, Matthias

Arkenstette (Mitglied der Geschäftsführung der Verbraucherzentrale NRW)

Westhofen. Anfang Oktober startete

der Heimatverein Reichshof

Westhofen in den Geschäftsräumen

der Westhofener Volksbankfiliale

eine Fotoausstellungsreihe.

Der Heimatverein möchte mit

dieser Reihe, der Öffentlichkeit

ein Stück Heimatgeschichte näherbringen

und mit konkreten

Beispielen auf die lange Geschichte

der „Freiheit Westhofen“

aufmerksam machen. Bei Mike

Garrecht, dem Leiter der Westh-

wurden bereits die Öffnungszeiten

festgelegt. Diese sind montags von

9 bis 14 Uhr, mittwochs und donnerstags

von 10 bis 13 Uhr und

von 14:30 bis 18 Uhr sowie freitags

von 9 bis 14 Uhr. Dienstags ist die

Beratungsstelle zwar geschlossen,

weil dieser Tag schwerpunktmäßig

der Fallbearbeitung (Verwaltungsarbeiten,

Öffentlichkeitsarbeit und

Aktionen) vorbehalten sein soll. Beratungen

nach Termin werden aber

auch an diesem Tag möglich sein.

Der Dienstag wurde für Schwerte

auch deshalb als geschlossener Tag

gewählt, weil die Beratungsstellen

Dortmund und Kamen am Mittwoch

geschlossen sind. Verbraucherinnen

und Verbraucher können sich mit

dringenden Anliegen alternativ an

die nahegelegenen Beratungsstellen

wenden.

Buchtipps von Bücher Bachmann

DEL TORO,

Guillermo

DIE SAAT

Heyne Verlag

524 Seiten,

19,95€

ISBN 978-3-453-

26639-1

Das Ende der Welt beginnt. New

York, Flughafen.

Eine Maschine aus Europa landet

- und bleibt plötzlich stehen.

Die Lichter gehen aus, nichts rührt

sich mehr. Was ist geschehen?

Ein Terroranschlag? Eine Seuche?

Oder etwas ganz und gar Unvorstellbares…Für

Ephraim Goodweather,

den Chef des New Yorker

Seuchenpräventionsteams, ist

es keine Nacht wie jede andere.

Für die gesamte Menschheit ist es

Hans-Josef

Ortheil

LESEHUNGER

Sammlung

Luchterhand

235 Seiten,

8,00€

ISBN 978-3-630-

62153-1

Ein opulent angerichtetes Fest des

Lesens!

In »Lesehunger« erzählt Hanns-

Josef Ortheil von seinen ausschweifenden

Lese-Vergnügen,

von den Ritualen und Geheimnissen

des Lesens, von den Tageszeiten

und Orten, die dem Lesen

günstig sind und vom lustvollen

Verschwinden in und dem lang-

Heimatverein startete Fotoausstellungsreihe

Eröffneten die Ausstellung in den Räumen der Westhofener Volksbank-Filiale:

Mike Garrecht (links) und Ulrich Brinker

ofener Volksbankfiliale, stieß der

Verein auf offene Ohren, was die

Umsetzung des Projektes betrifft.

Begonnen wurde die Ausstellung

mit einer Bilderserie des ehemaligen

Rittersitzes Haus Steinhau-

keine Nacht wie jede andere.

In dieser Nacht kommt auf dem

John-F.-Kennedy-Flughafen eine

gerade gelandete Maschine unvermittelt

zum Stehen, der Pilot

bricht den Funkverkehr ab, alle

Lichter erlöschen. Goodweather

trommelt seine Leute zusammen,

und gemeinsam betreten sie das

Flugzeug. Es bietet sich ihnen

ein gespenstisches Bild: Die Passagiere

sitzen aufrecht in ihren

Sesseln und rühren sich nicht. Als

Goodweather näher herangeht,

bemerkt er bei allen einen kleinen

Schnitt am Hals. Und er macht

eine weitere unglaubliche Entdeckung:

Die Passagiere leben - aber

sie sind keine Menschen mehr...

Ein atemloser Thriller! Del Toro

hat den Vampir-Roman völlig neu

erfunden - das ist der Stoff, aus

dem Bestseller sind!

samen Wieder-Auftauchen aus

Büchern. »Lesehunger« ist darüber

hinaus aber auch ein opulent

angerichtetes Lese-Menü,

das von Hanns-Josef Ortheil mit

vielen Buch- und Lese-Empfehlungen

angereichert worden ist

und das den Leser auf raffinierte

Weise zum hemmungslosen und

anarchischen Lesen abseits aller

literarisch schmalspurigen Kanon-

Angebote verführen will.

Ortheil erzeugt durch die lockere,

legere Art und Weise seines

Buchaufbaus große Appetitanregung

und Freude an unvorhergesehenen

Lektüre-Mixturen. Eine

unbedingte Leseempfehlung für

alle Bibliophilen wie auch für die,

die das Lesen wieder neu für sich

entdecken wollen

sen. Die ausgestellten Bilder hatte

der stellvertretende Vereinsvorsitzende

Ulrich Brinker digital bearbeitet

und mit interessanten Daten

und Erläuterungen versehen.

Geplant ist, dass in der Reihe

Bilder aus dem gesamten ehemaligen

Reichshof und der Freiheit

gezeigt werden. Dabei werden historische

Aufnahmen, zusammen

mit aktuellen Fotos und begleitenden

Erläuterungen, ausgestellt.

Die Bilder werden immer wieder

durch neue Motive ersetzt.

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Presseberichte von 1908

Zusammengestellt von

Manfred Gockel

Quellen : Institut für Zeitungsforschung

Fortsetzung unserer Reise durch

das Tagesgeschehen:

13. 8. 1908

Auf einem Balle, der am vergangenen

Sonntag der Wirt Bohne

in der Kreuzschenke veranstaltet

hatte, hat eine Bande von Herumstreichern

in der wildesten Weise

gehaust. Nachdem sie schon am

Nachmittag sich recht ungebührlich

benommen, fingen sie erst

recht gegen Abend großartigen

Skandal an. Sie störten die Tänzer,

verlangten Freibier und warfen ein

aufgelegtes Faß Bier hin und her.

Als der Wirt Feierabend gebot, ging

das Toben erst recht los. Mit allem

Möglichen, was ihnen zur Hand

kam, wurde geworfen. Biergläser

flogen zur Bühne, auf der die Musiker

saßen. In bestialischer Weise

wurden Lampen , Tische , Bänke,

Glasthüren uc. zertrümmert. Dazwischen

ertönten Revolverschüs-

se. Der 12jährige Sohn des Wirts

erhielt einen leichten Schuß und

der Wirt wurde ebenfalls verhauen.

Flüchtete man, so drang die tierische

Bande nach und haute nach

Herzenslust. Hoffentlich werden

diese Raufbolde eine lange Strafe

erhalten.

16. 8. 1854

wurde der erste Markt mit fettem

Vieh in Schwerte abgehalten

20. 8. 1908

Eine schwere Gasexplosion ereignete

sich gestern Abend in der

Wohnung des Herrn Dublon an

der Hüsingstraße . Der Schlosserlehrling

Schnell von der Schwerterheide

(bei dem Schlossermeister H.

in der Lehre) war in der Wohnung,

die zum größten Teil von D. wegen

bevorstehenden Wegzuges geräumt

war, mit Arbeiten an der Gasleitung

beschäftigt. Er hatte einen

Kronleuchter von der Leitung abge-

nommen, ohne jedoch das Gasrohr

durch einen Stopfen zu schließen,

da vorher der Haupthahn geschlossen

war, und hatte dann das Zimmer

für einen Augenblick verlassen. Als

der junge Mann dann kurz darauf

mit einem brennenden Licht die

Leitung ableuchten wollte, erfolgte

eine schwere Explosion, die größte

Verwüstungen in dem Raume anrichtete.

Eine Tür wurde aus den

Angeln gerissen, eine Fensterscheibe

zertrümmert und die Scherben

auf die Straße geschleudert, sodaß

verschiedene Passanten von ihnen

getroffen wurden, ohne jedoch

Schaden zu nehmen. Schnell hat

bei der Explosion schwere Verletzungen

im Gesicht und an beiden

Händen erlitten und mußte in ärztliche

Behandlung gegeben werden.

21. 8. 1908

Der neue Bahnbau Schwerte-Iserlohn

forderte gestern sein erstes

Opfer bei den Arbeiten in unserem

Bahngebiete. Mehrere Arbeiter

waren bei einem Einschnitte mit

Ausschachtungsarbeiten beschäftigt

und befanden sich einige Meter

tief in der Erde. Plötzlich, jedenfalls

hervorgerufen durch den starken

Regen der letzten Tage, löste sich

oben eine Menge Erdreich und begrub

einen Arbeiter, der hierbei das

Rückgrad zerbrach. Der von unsäglichen

Schmerzen gepeinigte arme

Mann wurde sofort dem katholischen

Krankenhaus in Schwerte

zugeführt, woselbst er seinen Verletzungen

bereits erlegen ist.

29. 8. 1908

Gefährliche Körperverletzung und

Bedrohung brachte den Schlosser

W. von Westhofen wiederum

auf die Anklagebank, nachdem er

schon eine große Anzahl von Vorstrafen

wegen derselben oder ähnlicher

Straftaten erlitten. Am 1. Juli

von Hagen zurückkommend, wo

W. in einer Berufungsklage seine

Freisprechung wegen mangelnder

Beweise erzielt hatte, traf er auf

den Anstreichergesellen Otto Meister,

welcher sich mit der Ehefrau

Gatza unterhielt. W. glaubte, dass

er von den beiden „durchgezogen“

werde und warf dem Meister einen

„Henkelmann“ an den Kopf. Später

bedrohte er den Meister mit Totschlag.

Mit Rücksicht auf die vielen

Vorstrafen erhielt W. eine Gefängnisstrafe

von 6 Wochen.

1. 9. 1908

Zur Wahlfahrt nach Werl, welche

bekanntlich am kommenden Sonntag

von der hiesigen katholischen

Gemeinde unternommen wird,

hat die Eisenbahnverwaltung doch

noch einen Sonderzug zusammengestellt.

Derselbe fährt 7,23 von

hier ab und erfolgt die Ankunft in

Werl 8,18 Uhr. Um 5,16 Uhr erfolgt

die Rückreise und wird der

Pilgerzug 6,05 Uhr hier wieder

eintreffen. Fahrkarten sind von

Mittwoch an beim Küster Ernste zu

haben.

2. 9. 1908

Der Schwerter Turnverein hielt

vorgestern im Lokale des Herrn

Schulze-Selmig eine gutbesuchte

Generalversammlung ab. Es wurde

bekannt gegeben, dass am Sonntag

den 6. September die Vereine des

Bezirks eine Turnfahrt vom Freischütz

nach Unna unternehmen,

an die sich dort ein Wett-Turnen

(Vierkampf) anschließen wird. Die

diesjährige Rekruten-Abschiedsfeier

wird der Verein, der 4 Rekruten

zur Fahne entlässt, am 3. Oktober

in althergebrachter Weise in Form

eines Kränzchens im Vereinslokale

veranstalten. Dem Verein ein fröhliches

Gut Heil.

3. 9. 1908

Weil er seinen Kollegen vor Schaden

bewahren wollte, stahl der Arbeiter

Gottlieb Samborski letzterem

20 Mark aus der Tasche. Die beiden

Kumpels hatten zusammen getrunken,

lagerten sich dann in einem

Wald, und als der eine eingeschlafen

war, stahl ihm der Angeklagte

das Geld – angeblich weil er befürchtete,

dass ein anderer es hätte

stehlen können. Die Strafe gegen

ihn lautete auf 6 Monate Gefängnis.

6. 9. 1908

Nachdem unser Bahnhof in den

letzten fünf Jahren um das dreifache

erweitert worden ist und

annährend fünf Millionen Mark

Kosten verursacht hat, plant die Eisenbahnverwaltung

nochmals eine

bedeutende Erweiterung. Es sollen

nämlich noch Ankäufe mehrerer

großer Grundstücke in den nächsten

Tagen vorgenommen werden.

Es ist noch nicht bekannt geworden,

ob dieser Ankauf noch mit

dem Eisenbahnbau Schwerte-Iserlohn,

oder mit der Legung zweier

weiterer Gleise zwischen Schwerte-

Hengstei in Verbindung steht, oder

ob der Ankauf mit der so notwendigen

Eisenbahnlinie Schwerte-

Letmathe zusammenhängt, durch

die nach Fertigstellung der im Bau

begriffenen Strecke Dortmund –

Schwerte eine kurze direkte Eisenbahnlinie

vom Industriegebiet nach

dem Süden geschaffen würde. Die

Notwendigkeit der Bahnverbindung

Schwerte-Letmathe steht außer

Frage ; Die Kosten würden sich

auf 4 Millionen Mark belaufen. Die

Eisenbahnverbindung von Dortmund

nach Letmathe würde sich

um 30 Kilometer verringern.

23. 9. 1908

Ein großer Menschenauflauf


entstand gestern abend vor der

Wulf’schen Wirtschaft. Der Wirt

war mit einem bei ihm eingekehrten

Fuhrknecht wegen der Bezahlung

in Meinungsverschiedenheit

geraten, und kam es infolgedessen

zwischen beiden zu einer wüsten

Keilerei.

24. 9. 1908

Am 5. Juni rettete der Arbeiter

Brünger aus Villigst die 13 jährige

Schülerin Maria Rost aus den Fluten

der Ruhr. Seitens des Herrn

Regierungspräsidenten ist ihm für

seine mutige Tat eine Belohnung

von 30 Mark zuerkannt und von

der Kreiskasse ausgezahlt.

25. 9. 1908

Folgendes Schreiben an einen Heiratsvermittler

ist uns durch einenglücklichen

Zufall in die Hände

geraten: Geehrter Herr ! Können

Sie mir vielleicht eine Frau besorgen

mit 100.000 Mark Vermögen

Mitgift? Wenn sie auch buckelig ist,

macht nichts, wenn sie nur Geld

hat. Achtungsvoll.....Unterschrift“

Hoffentlich wird dem Mann, bei

dem die Frau anscheinend Nebensache

ist, recht bald geholfen.

26. 9. 1908

Am morgigen Sonntag feiert die

hiesige Kirchengemeinde ihr diesjähriges

Missionsfest. Im Festgottesdienst

am Vormittag hält Herr Pastor

Jürgensmeier von Iserlohn die

Festpredigt. Die Nachversammlung

beginnt um 3 Uhr im Kappensteinschen

Saale. Während derselben

wird u.a. Rednern auch der Missionar

Heinrichs eine Ansprache halten

und aus seiner Missionsarbeit in

Deutsch-Südwestafrika berichten.

Alle Missionsfreunde aus Ergste

und den angrenzenden Gemeinden

sind zu dem Fest freundlichst

eingeladen.

26. 9. 1908

Im Glanze elektrischer Beleuchtung

wird heue abend unser Marktplatz

erstrahlen. Die Herren Stern und

Böhmer haben vor ihren Schaufenstern

je zwei große Bogenlampen

anbringen lassen, die heute abend

zum ersten mal brennen werden.

1.10. 1908

Ein schweres Unglück passierte

heute nachmittag auf der Hüsingstraße

hierselbst. Die Frau Neuhaus

von der Schwerter Heide wollte

in der Nähe der Ostermannschen

Wirtschaft einem herankommenden

Bierwagen ausweichen

und sprang dabei direkt vor einen

Wagen der elektrischen Straßenbahn,

der die Frau überfuhr und

schwer am Kopf und Oberkörper

verletzte. Von Mitgliedern der hiesigen

Sanitätskolonne wurde die

bedauernswerte Frau dem hiesigen

Krankenhause zugeführt, wo sie

ihren Verletzungen kurz nach der

Einlieferung erlag. Ob dem Wagenführer

an diesem schweren Unglück

eine Schuld beizumessen ist,

wird die Untersuchung ergeben.

Gerade die Stelle, wo das Unglück

passierte, ist die gefährlichste im

ganzen Stadtbezirk.

10. 10. 1890

Gestern Abend fand eine Sitzung

der Stadtverordneten statt, in welcher

unser lieber Herr Bürgermeister

Mönnich, der jetzt 2 mal 12

Jahre in Treue hier sein Amt verwaltete,

für Lebenszeit wiedergewählt.

Bald darauf verkündete Glockengeläute

diesen Beschluß den Bewohnern

der Stadt , ein Brauch, der von

jeher hier geübt wird.

13. 10. 1897

Gründung des Spar- und Bauvereins

Schwerte.

14. 10. 1908

Vom 19. d.M. ab wird ein Beamter

der Landesversicherungsanstalt

in unserer Stadt eine Revision der

Quittungskarten vornehmen. Wir

weisen hierzu ganz besonders hin.

Jeder sorge dafür, dass er die Karten

in Ordnung hat.

16. 10. 1908

Spitzbuben machen zurzeit die hiesige

Gegend unsicher. Vor einigen

Nächten sind dem Sägewerksbesitzer

Wrede mehrere Bretter vom

Holzplatz gestohlen. Auch der

Kirschbaumsweg ist in den letzten

Nächten mehrmals von Langfingern

besucht worden ; hier scheinen

es die Spitzbuben hauptsächlich

auf die Hühnerställe abgesehen

zu haben, denn verschiedene der

so nützlichen Eierleger sind spurlos

verschwunden. In einem Falle

wurden die Spitzbuben dabei

überrascht, als sie versuchten, eine

Fensterscheibe von außen aus dem

Rahmen zu lösen, um auf diesem

Wege in das Haus einzudringen.

Leider sind die Burschen in der

Dunkelheit entkommen. Hoffentlich

wird man die lichtscheuen Gesellen

bald fassen.

20. 10. 1890

Ein seltenes Jubiläum wird am 15.

November die hier wohnende

Dienstmagd Klara Schulte begehen.

An diesem Tage werden es nämlich

60 Jahre, dass sie treu ihren Dienst

in der Ufflacker’schen Familie versehen

hat. Die treue Dienstmagd ist

schon 76 Jahre alt. Wie wir hören,

soll dieser Ehrentag öffentlich festlich

begangen werden.

24. 10. 1908

Ein roher Patron ist der Fabrikarbeiter

Max Pütter aus Garenfeld.

Am 9. August ging der Fabrikarbeiter

Wilh. Meininghaus an dem

Höbener’schen Hause vorbei, vor

welchem auf einer Bank Pütter mit

einer Reihe anderer Personen saß.

Diese Personen unterhielten sich

von einem Verein, der in Garenfeld

gewesen war und Frau Höbener

sagte, gerade als Meininghaus

vorbeiging, es sei ganz gut, dass

es Leute gebe, die einem solchen

Verein angehörten, da werde auch

nicht so viel Schnaps getrunken.

Meininghaus sagte hierauf: „Wer

keinen Schnaps trinkt, wird auch

wohl kein Geld dafür haben.“

Nun sprang Pütter auf, versetzte

dem Meininghaus mit einem Stein

einen Schlag ins Gesicht, daß M.

zu Boden flog, schlug dann mit der

Faust auf ihn los und versetzte ihm

verschiedene Fußtritte. Meininghaus

erlitt Verletzungen am Auge,

am Arm und am Knie. Pütter, der

zweimal wegen Körperverletzung,

davon einmal mit 6 Monaten Gefängnis,

vorbestraft ist, wurde zu einer

Gefängnisstrafe von 3 Monaten

verurteilt..

25. 10. 1908

Unsere Nachbargemeinde Holzen

hat bekanntlich beschlossen,

durch Errichtung von Rentengütern

kleineren Leuten Gelegenheit

zu geben, ein eigenes Besitztum

zu erwerben. Der Grund und Boden

hierfür wird von dem Landwirt

Emil Schulte gt. Drüsel in Holzen

erworben. Der Straßenbahnschaffner

Wilh. Pläßgen gt. Wiggers von

hier beabsichtigte nun, ein Rentengut

zu erwerben und hatte sich zu

diesem Zwecke mit dem Landwirt

Schulte ins Einvernehmen gesetzt.

Dem Maurermeister Karl Rapp von

hier hatte Pläßgen den Auftrag erteilt,

das Wohnhaus zu erbauen

und ihn nach Holzen geschickt,

um dort mit dem Grundstückbesitzer

endgültig die Sache ins Reine

zu bringen. Gestern Morgen waren

diese Unterhandlungen zu beiderseitiger

Zufriedenheit erledigt, als

plötzlich Schulte die Frage an Rapp

richtete, ob der Käufer auch evangelisch

sei. Er fügte weiter hinzu,

auf sein Grundstück komme kein

Katholik, er wolle nur evangelische

Rentengüter. Da der Käufer Pläßgen

Katholik ist, konnte aus dem

beabsichtigten Ankauf also nichts

werden.

26. 10. 1890

Der hierselbst als rühriger Sozialdemokrat

bekannte Lumpensammler

J.Niggemann hat heimlich das Weite

gesucht, Frau und Kinder in den

dürftigsten Verhältnissen im Stich

lassend .

27. 10. 1890

Die Arbeiten zur Ausschmückung

unserer großen ev. Kirche gehen

ihrem Ende entgegen. Es sind nur

noch einzelne Fenster einzusetzen

und Malereien am Fuße der Wände

vorzunehmen. Die ganze Arbeit

macht einen großartigen, befriedigenden

Eindruck und gereicht dem

Maler Hoffmann aus Werl zur Ehre.

Besonders ist das Chor in den

feinsten Farbentönen ausgeführt

und macht das Gotteshaus zu

einem der schönsten Westfalens.

29. 10. 1890

Die heutige Herbstkirmes erfreut

sich eines zahlreichen Zuspruchs.

Der ganze Marktplatz ist mit Buden

reich besetzt.

Vier Karussels, darunter eine russische

Schaukel und ein Tramway-

Karoussel bringen reges Leben

hervor. Überall ist ein froher Jahrmarkttrubel.

23. 11. 1397

Bestätigung der Stadtrechte durch

Graf Dietrich von der Mark. Hiermit

war auch die Abhaltung von

zwei Jahrmärkten verbunden.

7


Wechsel in der Schwerbehindertenvertretung

der Stadt Schwerte: Peter-

Michael Schulte übergab das Amt

der „Vertrauensperson der schwer-

behinderten Menschen im Betrieb an

seinen bisherigen Stellvertreter Jürgen

Bendixen.

„PM Schulte“, wie er im Rathaus

gerufen wird, stand der Schwerbehindertenvertretung

15 Jahre lang

vor. Um den Wechsel zu begleiten,

8

Schwerbehindertenvertretung

der Stadt Schwerte:

Peter-Michael Schulte hört auf

wird Schulte zunächst den stellvertretenden

Vorsitz übernehmen.

Die Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung

sind die Förderung der

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde würdigte Bürgermeister Heinrich Böckelühr (re.)

Ende Oktober, im Beisein von Personalrat und Dienststelle,

die Verdienste von Peter-Michael Schulte

Anneliese Kumbruch, Martina

Markus und Bruna Spilotrus, drei

Künstlerinnen aus der Malschule

von Theresa Barna, stellen unter

dem Motto „Dreierlei“ derzeit

ihre Bilder in der Galerie der

Stadtbücherei Schwerte (City-

Zentrum) aus. Eröffnet wurde die

Ausstellung Anfang Dezember.

Anneliese Kumbruch malt seit 15

Jahren. Ihre bevorzugten Techniken

sind Ölpastell, Rötel und

Bleistiftzeichnungen sowie Ölbilder.

Besonders gerne malt sie

Portraitbilder. Martina Markus

malt seit fünf> Jahren. Sie pinselt

Eingliederung schwerbehinderter

Menschen in den Betrieb oder die

Dienststelle, deren Interessenvertretung,

Beratung und Hilfestellung.

61 Menschen mit Behinderungen

arbeiten zurzeit im Rathaus und den

übrigen städtischen Dienststellen.

Bürgermeister Heinrich Böckelühr

ruft alle in Schwerte lebenden

Migrantinnen und Migranten auf,

sich bis zum 4. Januar 2010 als

Kandidaten für den neuen Integrationsrat

aufstellen zu lassen.

Die Wahl des neuen Integrationsrates

findet am Sonntag, 7. Februar

2010, statt. Der Integrationsrat

ist das kommunale Vertretungsorgan

für Migrantinnen und Migranten

und löst den bisherigen

Ausländerbeirat ab. Sechs Ratsmitglieder

und zwölf Migrantenvertreterinnen

und -vertreter, die

von nicht-deutschen Bürgerinnen

und Bürgern zu wählen sind,

werden dann intensiv zusammenarbeiten.

Gemeinsam sollen sie

über die in Schwerte anstehenden

integrationspolitischen Themen

diskutieren und Vorschläge zur

praktischen Umsetzung machen.

„Der Integrationsrat ist ebenso

wie der bisherige Ausländerbeirat

ein wichtiger Bestandteil unserer

lokalen Demokratie“, sagt Bürgermeister

Böckelühr. „Mit dem

bisherigen Ausländerbeirat sind

die Voraussetzungen für das politische

Engagement von Migrantinnen

und Migranten deutlich

verbessert worden. Jetzt kommt es

in erster Linie darauf an, dass sich

möglichst viele Kandidatinnen

und Kandidaten für den zukünftigen

Integrationsrat aufstellen“.

Spätestens bis zum 4. Januar

2010 müssen Kandidatenlisten

oder Einzelbewerbungen beim

Wahlamt der Stadt Schwerte,

Hans-Joachim Berner, Rathaus II,

Konrad-Zuse-Straße 4, Tel. 02304-

104227 abgegeben werden. Die

entsprechenden Vordrucke können

ebenfalls beim Wahlamt er-

Stadtbücherei präsentiert Bilder

unter dem Motto „Dreierlei“

Martina Markus (li.) und Anneliese Kumbruch gehören mit zu dem Trio,

das seine Bilder über die Jahreswende in der Stadtbücherei ausstellt

Böckelühr ruft auf zur Kandidatur

für den Integrationsrat

halten werden.

„Migrantinnen und Migranten

haben ebenso wie alle anderen

Bürgerinnen und Bürger Verantwortung

für die Entwicklung in

unserer Stadt“, meint auch Aynur

Akdeniz, Vorsitzende des bisherigen

Ausländerbeirates. „Durch

eine Kandidatur und Mitarbeit im

Integrationsrat kann ein Beitrag zu

einer guten Integrationspolitik geleistet

werden“.

„Es wäre schön, wenn schon bei

den Kandidaturen die Vielfalt

in unserer Stadt zum Ausdruck

käme“, bekräftigt der Bürgermeister.

„Menschen unterschiedlichster

Herkunft können im

Integrationsrat gemeinsam Verantwortung

für Schwerte übernehmen

und die Integration voran

bringen. Das gilt im Übrigen auch

für deutsche Staatsbürger, die sich

ebenfalls wählen lassen können.“

Um als Kandidat auf den Wahlzettel

zu gelangen, müssen Kandidatenlisten

zwanzig Unterstützungsunterschriften

vorweisen,

während Einzelbewerber lediglich

zehn Unterstützungsunterschriften

benötigen. Wahlberechtigt

sind alle Ausländerinnen und

Ausländer ab 16 Jahren sowie

Eingebürgerte, die die deutsche

Staatsangehörigkeit nicht länger

als fünf Jahre haben und Spätaussiedler,

die erst in den letzten fünf

Jahren nach Deutschland gekommen

sind.

Weitere Informationen erhalten

Interessierte beim Wahlamt unter

der Rufnummer 02304-104227

oder im Internet unter www.integrationsratswahlennrw.de.

ihre Bilder in einer Mehrschichttechnik

in Ölpastell. Ihre Bilder

sind naturalistisch gemalt und ihr

ist die geschulte Wahrnehmung

besonders wichtig.

Bruna Spilotrus hat sich mit dem

Malen vor 4 Jahren einen Lebenstraum

erfüllt. Sie malt in Ölpastelltechnik.

Die Bilder dieser drei Künstlerinnen

können bis zum 8. Januar

2010 - während der Öffnungszeiten

- in der Stadtbücherei besichtigt

werden.


Kommunalaufsicht:

Lob für Schwerter Sparkurs

Dickes Lob von der Kommunalaufsicht

für den Schwerter Sparkurs:

Sowohl die Bezirksregierung

als auch der Landrat des Kreises

Unna als Untere Kommunalaufsichtsbehörde

bescheinigten der

Stadt Schwerte in der Sitzung der

Lenkungsgruppe Mitte November,

dass die Haushaltskonsolidierung

in Schwerte „sehr ernsthaft betrieben

wird“. Dabei werde deutlich

erkennbar, dass Rat und Verwaltung

„an einem Strang ziehen“.

Jedoch werden die erfolgreichen

Sparbemühungen derzeit von der

aktuellen Finanzkrise überholt,

urteilten die bei der Sitzung anwesenden

Vertreter der Aufsichtsbehörde.

Bürgermeister Heinrich Böckelühr

und Stadtkämmerer Peter

Schubert hatten die Mitgliedern

der Lenkungsgruppe, die erstmals

nach der Kommunalwahl

in überwiegend neuer Besetzung

zusammenkam, über den Stand

der Umsetzung des vom Rat der

Stadt Schwerte im Juni vorigen

Jahres, unter anderem auf Basis

der Vorschläge von Rödl & Partner

beschlossenen Haushaltssicherungskonzeptes,

informiert.

Es handelt sich dabei mit den 50

Sparvorschlägen aus dem Hause

Rödl & Partner um insgesamt rund

60 Einsparvorschläge. „Von den

vorgeschlagenen Maßnahmen

sind rund 80 Prozent umgesetzt“,

erklärte Böckelühr.

Im Einzelnen hatte die Lenkungsgruppe

vor Beginn seiner Be-

ratungen im vergangenen Jahr

neben den „uneingeschränkt umzusetzenden“

Maßnahmen die

Sparvorschläge in zwei weitere

Kategorien eingeteilt. So konnten

einige Sparideen nur „mit vorangehendem

Diskussionsbedarf“

umgesetzt werden, das heißt, die

Verwaltung musste zunächst die

rechtliche und auch wirtschaftliche

Machbarkeit der Maßnahme

prüfen. Die dritte Kategorie waren

Maßnahmen, die nur nach „stärkerem

Diskussionsbedarf“ realisierbar

sind. Bis auf die Reduzierung

von Fraktionszuwendungen

konnten diese Maßnahmen noch

nicht umgesetzt werden, so dass

diese in das neue Haushaltssicherungskonzept

für den Doppelhaushalt

2010/2011 einfließen,

welches dem Rat der Stadt

Schwerte in seiner Sitzung am 9.

Dezember gemeinsam mit dem

Entwurf der Haushaltssatzung zur

Beratung vorgelegt wurde.

Die Maßnahmen aus den ersten

beiden Kategorien sind nahezu

allesamt umgesetzt oder befinden

sich in der Umsetzung. Bei den

Maßnahmen der ersten Kategorie

konnte in 2009 das vorgegebene

Einsparvolumen von 1,13

Mio. Euro mit Einsparungen von

1,137 Mio. Euro leicht übertroffen

werden. Bei den Maßnahmen

der zweiten Kategorie erzielte die

Stadt Schwerte mit Einsparungen

in Höhe von knapp über 600.000

Euro im Vergleich zu dem veranschlagten

Einsparvolumen eine

Punktlandung.

Sportstättenentwicklungsplan steht online

Der am 24. November dem Ausschuss

für Schule, Sport und Infrastruktur

übergebene Sportstättenentwicklungsplan

steht auf der

Homepage der Stadt Schwerte unter

www.schwerte.de/rathaus zum

Herunterladen bereit.

Nicht enthalten ist das Sportraumregister

als Anlage zum Sportstättenentwicklungsplan,

das eine Bestandsaufnahme

aller Schwerter

Sportanlagen darstellt.

Dieses eignet sich aber wegen

der hohen Datenmenge nicht zur

Veröffentlichung im Internet. Die

Ergebnisse und Bewertungen des

Verfassers, Dr. Günter Breuer, befinden

sich ohnehin ausnahmslos

in dem jetzt auf der Homepage

bereit gestellten Dokument.

Darauf weist die Stadtverwaltung

hin.

Alle Ratsmitglieder haben ebenfalls

ein Exemplar des Sportstättenentwicklungsplanes

erhalten.

Eine Ausgabe an Sportvereine und

andere Institutionen ist zunächst

nicht geplant.

Stadt mahnt: Hunde zur Steuer anmelden

Erneut macht die Stadt Schwerte darauf

aufmerksam, dass Personen, die

einen oder mehrere Hunde in ihrem

Haushalt halten, diese zur Hundesteuer

anmelden müssen.

„Immer wieder tauchen Hunde auf,

die noch nicht angemeldet sind“,

sagt Jörg Hug, Bereichsleiter der Bürgerdienste.

Dabei ist dieser Schritt

einfacher als alles andere: Die Hundehalter

müssen sich einfach an

den Bürgerservice wenden, um ihre

Hunde dort registrieren zu lassen. Dafür

ist es notwendig, den Personalausweis

sowie den Kauf- oder Übernahmevertrag

des Hundes mitzubringen.

Montags und dienstags in der Zeit von

7 bis 16 Uhr, mittwochs zwischen 7

und 13:30 Uhr, donnerstags von 7 bis

18 Uhr und freitags von 7 Uhr bis 12

Uhr stehen die Mitarbeiterinnen des

Bürgerservices zur Verfügung. Auf die

Wichtigkeit der Hundeanmeldung

weist auch Jörg Hug hin: „Wer untätig

bleibt und seinen Hund nicht

zur Hundesteuer anmeldet, später

dann jedoch mit nicht angemeldetem

Hund erwischt wird, muss schon jetzt

mit einer Geldbuße rechnen. Dieses

Verfahren können die Hundehalter

natürlich umgehen, indem sie ihren

Hund unverzüglich von sich aus anmelden,

was die Bußgeldstelle der

Entspannung

im

Advent




Stadt Schwerte als Selbstanzeige werten

würde“. Doch nur mit der Anmeldung

ist es in bestimmten Fällen nicht

getan: Je nach Größe (Widerristhöhe

ab 40 Zentimeter) oder Gewicht (ab

Mias Liebling heißt Gismo.

Er ist angemeldet.

20 Kilogramm) des Hundes im ausgewachsenen

Zustand ist die Haltung

der sogenannten „Großen Hunde“

außerdem beim Bereich „Ordnung“

nach dem Landeshundegesetz für

das Land Nordrhein-Westfalen anzuzeigen.

„Gefährliche Hunde“ nach

Paragraph 3 des Landehundegesetzes

sowie „Hunde bestimmter Rassen“

nach Paragraph 10 des Landeshundegesetzes

bedürfen zur Haltung einer

Erlaubnis durch die Ordnungsbehörde

der Stadt Schwerte.

Hagen Schweitzer

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9


Älteste Belege für den Weihnachtsbaum

stammen aus dem beginnenden

16. Jh. Damals trat er vereinzelt

in Deutschland auf, anfangs noch

relativ schmucklos und unbeleuchtet.

Eine Kerzenbeleuchtung gab es erst

ab der Mitte des 17. Jh. Zunächst

setzte sich der Weihnachtsbaum in

evangelischen Familien durch, während

in katholischen Familien die

Krippe im Vordergrund stand.

Eine deutliche Veränderung in der

Gestaltung des Baumes gab es in der

Biedermeierzeit, also in der 1. Hälfte

des 19. Jh. Versilberte und vergoldete

Nüsse, Lametta und Glasbläsereien,

vorwiegend Kugeln aus Thüringen

wurden als Schmuck verwendet.

Später kamen noch Gebäck, kunstgewerbliche

Artikel und Blechspielzeug

hinzu. Gegen Ende des 19. Jh. nahm

die Verbreitung rasch zu und dehnte

sich weit über die Grenzen Deutschlands

aus.

Heute ist der Weihnachtsbaum in der

ganzen christlichen und teilweise sogar

nicht christlichen Welt anzutreffen.

Während früher die Stechpalme,

Eibe und der Wacholder Verwendung

fanden, stehen heute Bäume ausschließlich

aus der Familie der Kieferngewächse

(Pinaceae) in den deutschen

Wohnzimmern.

Die Voraussetzung ist natürlich, dass

die einzelnen Arten problemlos in

Kulturen gezogen werden können.

Welcher Art beim Kauf der Vorzug

gegeben wird, hängt vorwiegend von

den Ansprüchen und dem Geldbeutel

ab. Im Folgenden sollen die verschiedenen

Arten vorgestellt werden.

Die Gewöhnliche Fichte (Picea

abies), die gelegentlich auch als

Rottanne bezeichnet wird, ist ein

schnellwüchsiges und daher häufig

gepflanztes Nutzholz. Sie tritt je nach

10

Der Weihnachtsbaum

Standort in verschiedenen

Rassen auf und wird auch in

zahlreichen Gartenformen

angepflanzt, darunter auch

Zwergformen, die kaum

3 m hoch werden. Die

Fichte als Waldbaum

kann durchaus eine

Höhe von 30 – 50

m erreichen. Die

Äste sind meist

regelmäßig

verzweigt,

d a b e i

w a a g -

recht abstehend oder hängend. Die

spitzen Nadeln weisen eine Länge

von 1 – 2 cm auf und sind fast allseitig

an den Zweigen angeordnet.

Eine weitere Art der Gattung Picea

stellt die Stech–Fichte (Picea pungens)

dar, die im westlichen Nordamerika

beheimatet und in den

Rocky – Mountains verbreitet ist. Sie

ist genügsam, stellt geringe Bodenansprüche

und leidet wenig unter

Schadstoffbelastungen. Für Parks und

Gärten wurden zahlreiche Sorten

gezüchtet, wobei die Sorte `Glauca`

sehr beliebt wurde und bald als der

Weihnachtsbaum schlechthin galt.

Dies vor allem wegen der 2 – 3 cm

langen, stahlblauen und allseitig am

Zweig stehenden Nadeln. Allerdings

sind diese stechend spitz, ein Nachteil,

der möglicherweise dazu führte,

dass die Blautanne – wie sie fälschlicherweise

auch genannt wird – an

Beliebtheit einbüßte. Sehr begehrte

aber auch sehr teure Arten

sind die Bäume aus der Gattung

Abies, die zu den echten

Tannen zählen. Es gibt ca. 40

Arten von Tannen, die alle

in der gemäßigten Zone

der Nordhalbkugel

vorkommen. Im Wesentlichen

werden in

Deutschland aber

nur fünf davon als

Weihnachtsbaumeingesetzt.

Die Weiß–Tanne oder auch Edel–Tanne

(Abies alba) ist als Waldbaum in

mittleren Gebirgslagen Mitteleuropas

anzutreffen und ist die einzige

bei uns wild wachsende Tanne. Sie

stellt große Ansprüche an Boden und

Umgebung, kann je nach Standort

ein hohes Alter (500 Jahre und mehr)

und eine Höhe von 50 m erreichen.

Begehrt sind die Edel–Tannen deswegen,

weil sie mit 2 – 3 cm langen,

weichen und stumpfen Nadeln ausgestattet

sind. Sie stehen in 2 Reihen

am Zweig und weisen an der

Unterseite 2 blauweiße Streifen auf.

Besonders geschätzt wird die Nordmanns–Tanne

(Abies nordmanniana)

mit ihrem gleichmäßigen Wuchs

und ihren weichen, 2 – 3 cm langen,

glänzenden Nadeln. Diese tragen

unterseits zwei weiße Streifen, sind

um den Zweig bürstenartig, schraubig

angeordnet und vor allem lange

haltbar. Beheimatet ist diese Tanne im

Kaukasus und in Kleinasien. Bei uns

hat sie sich als Park- und Gartenbaum

mittlerweile bestens etabliert und

wird gelegentlich auch im Forst angepflanzt.

Aus dem westlichen Nordamerika

stammt eine weitere Art, die

inzwischen Einzug in die weihnachtlichen

Wohnzimmer gefunden hat. Es

ist die Silber–Tanne (Abies procera

`Glauca`), deren lange (um 3 cm),

flache und blauweiße Nadeln dicht

gedrängt am Zweig stehen und im

oberen Drittel sichelförmig gebogen

sind. Die Silber–Tanne, auch unter

der Bezeichnung Nobilistanne bekannt,

wird gerne auch in Parks und

Gärten angepflanzt. Unter allen Tannenarten

bildet sie die größten und

auffälligsten Zapfen aus. Diese entwickeln

sich bereits an jungen Bäumen,

sodass hier durchaus die Chance

besteht, einen Weihnachtsbaum mit

echten Zapfen zu erwerben, die übrigens

wie bei allen Tannen aufrecht

stehen. Als Weihnachtsbaum immer

beliebter wird die Arizona–Tanne

oder auch Kork–Tanne (Abies lasiocarpa

var. arizonica). Während der

erste Name bereits die Herkunft verrät,

nämlich der Südwesten der USA,

bezieht sich der zweite Name auf die

korkartige, gelblich graue Borke, mit

der ältere Bäume ausgestattet sind.

Die Tanne weist einen dicht verzweigten,

breit kegelförmigen Wuchs

auf und besitzt 3 – 4 cm lange, blaugrüne

Nadeln, die kammartig 2-reihig

am Zweig stehen. Natürlich findet

man diese Tanne auch als Zierbaum

in Parks und Gärten.

Der Gigant unter den Tannen ist zweifellos

die Küsten–Tanne (Abies grandis),

die ebenfalls aus dem westlichen

Nordamerika, insbesondere dem

pazifischen Raum, stammt und eine

Höhe von 60 – 100 m erreichen kann.

In Mitteleuropa tritt sie gebietsweise

als wenig anspruchsvoller Forstbaum

auf und wird als schnellwüchsige Art

auch gerne als Weihnachtsbaum kultiviert.

Auffällig sind die weichen Nadeln,

die 2-reihig vom Zweig abstehen

und dabei eine unterschiedliche

Länge aufweisen.

Schließlich soll die nicht mehr zu

den Tannen zählende Gewöhnliche

Douglasie (Pseudotsuga menziesii)

erwähnt werden. Auch sie hat ihre

Heimat an der Pazifikküste Nordamerikas,

wo sie als Nadelholz von

großer forstwirtschaftlicher Bedeutung

ist. In ihrer Größe steht sie der

Küsten–Tanne kaum nach, erreicht sie

doch beachtliche Höhen von 60 m

und mehr.

Die Nadeln sind flach, bis zu 4 cm

lang, stehen unregelmäßig angeordnet

am Zweig und duften beim Zerreiben

nach Orangen. Die Rinde junger

Bäume ist mit zahlreichen Harzblasen

versehen, die leicht aufgedrückt

werden können und ein nach Zitrone

riechendes Harz freigeben.

Viel Freude an Ihrem Weihnachtsbaum

wünscht Ihnen der Verfasser.

Dr. rer. nat. Cord Hinrich Henning,

Frohlinder Str. 5, 44379 Dortmund,

E-Mail: mueckfuss@t-online.de, Botanische

Führungen


So war es beim Jahresfest der

Schwerter Nachbarschichte

Am 7. November war es wieder soweit.

Das beliebte Jahresfest aller

Schwerter Nachbarschichte fand

traditionell im großen Saal der Freischützgastronomie

statt. An einladend

gedeckten Tischen nahmen

etwa 170 Nachbarn der Ruhrstadt

Platz.

Durch den Oberschichtmeister Ernst

Kunert wurde das Fest mit einem

persönlichen Grußwort und vor allen

Dingen Dank an viele Förderer

des Schichtwesens eröffnet. Er gab

einen Rückblick auf das bisher ab-

gelaufene Jahr mit dem besonderen

Höhepunkt des unerwartet erfolgreichen

Pannekaukenfestes im September.

Das Moderatorenteam BP

(Lothar Baltrusch und Jörg Przystow)

übernahm im Anschluss die Führung

des weiteren Abends durch das

abwechslungsreiche Programm.

Das erste Highlight war der Auftritt

von Luisa Bahne, der 2. Siegerin

beim in diesem Jahr in Schwerte

erstmals durchgeführten Talentwettbewerb

SWDS (Schwerte-Wählt-

Den-Superstar). Die 15-Jährige präsentierte

zwei Songs nach eigener

Auswahl, die erkennen ließen, dass

die Stadt sicher von diesem Mädchen

auch weiterhin musikalisch

im wahrsten Sinne des Wortes noch

mehr hören wird. Anschließend betraten

Gerhard Hallen und Herbert

Kluge die Bühne. Im Hausmeister-

Outfit kam der ehemalige Beigeordnete

und vormals verantwortliche

Baudezernent H. Kluge daher, die

ja heute so neu-modernen Begrifflichkeiten

erklärend. Das Jens

Dreesmann Trio zeigte zwischendurch

immer wieder, was an Unterhaltungsmusik

möglich ist, um

innerhalb von wenigen Minuten die

Tanzfläche zu füllen. Dann war es so

weit: Schwertes 1. Superstargewinnerin

betrat in Begleitung von Stefan

Käßner die Bühne. Vanessa Wurzel,

Vorstand des Oberschichtwesen

17 Jahre alt, Schülerin des Ruhrtal-

Gymnasiums Schwerte, hatte sich

beim Wettbewerb durchgesetzt.

Vanessa war mittlerweile mehrere

Tage im Tonstudio der berühmten

Rockband AXXIS in Bergkamen und

wird demnächst eine CD mit sechs

wunderschönen Unpluggedversionen

von bekannten Charthits auf

den Markt bringen. Unter dem Namen

- Vanessa & Band - wird dieser

Tonträger zu haben sein, Songs die

nur von der Gitarre und dem spanischen

Cajon begleitet werden,

welches durch den Schlagzeuger

Matthias Möller gespielt wird. Vanessa

hatte das Publikum auf ihrer

Seite, Gänsehaut-Feeling pur, was

auch dem Können von Stefan Käßner

auf der Gitarre zu verdanken ist.

Danach erschien, wie gewohnt bestens

vorbereitet, Heiko Mühlbauer

auf der Bühne.

Unverkennbar gekleidet, gab es

einen humorvollen Rückblick auf

das Geschehene durch den “Pannensmit”,

mit dem Schwerpunkt der

Bürgermeisterwahl. Seine Spitzfindigkeiten

platzierte er gekonnt, aber

nie ohne den Respekt vor Personen

aus dem Auge zu verlieren. Um

Mitternacht wurde die große Tombola

eröffnet. Preise im Gesamtwert

von 1.500,- € wurden durch

BP nach Ziehung der Lose durch

die Ehrenschichtmeisterin Diethield

Dudek verlost. Neben Blumen und

schönen dekorativen Preisen, war

der Hauptpreis ein Fahrrad der Fa.

Markgraf aus Schwerte-Geisecke.

Die Gewinnerin machte direkt im

Saal unter Beifall eine erste Probefahrt

und freute sich sichtlich über

den tollen Preis.

Es war ein gelungener Abend in

einem schönen Ambiente, vorbereitet

durch ein Team des Oberschichtwesens

und wie immer mit viel Arbeit

verbunden.

Senior Experten helfen,

Ausbildungsabbrüche zu verhindern

In Dortmund fiel jetzt der Startschuss

für die Initiative „VerA

– Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen“.

Darauf weisen die

Handwerkskammer (HWK) und

die Industrie- und Handelskammer

(IHK) zu Dortmund hin. VerA

wurde vom Senior Experten Service

(SES) ins Leben gerufen und

wird in den Regionen von den

Kammerverbänden unterstützt.

Die Idee: Lebens- und berufserfahrene

Fachkräfte im Ruhestand

– die Senior Experten – stehen Jugendlichen

als Vertrauensperson

zur Seite, um sie fit für ihren Beruf

zu machen und Ausbildungsabbrüche

zu verhindern. Denn

jedes Jahr bricht eine nicht unerhebliche

Zahl von Jugendlichen

ihre Ausbildung ab. Gründe dafür,

dass Lehrlinge das Handtuch werfen,

gibt es viele: Häufig sind es

Schwierigkeiten am Arbeitsplatz,

in der Berufsschule oder im persönlichen

Umfeld, die eine erfolgreiche

Ausbildung verhindern.

Abbrüche führen dann oft zu unnötigen

Warteschleifen.

Auch für die Unternehmen ist ein

Ausbildungsabbruch meist mit

Problemen verbunden. So müssen

die freigewordenen Lehrstellen

mit hohem Zeit- und Kostenaufwand

neu besetzt werden – oder

bleiben sogar unbesetzt.

VerA ist ein Angebot an jeden, der

in der Ausbildung auf Schwierigkeiten

stößt und mit dem Gedanken

spielt, seine Lehre abzubrechen.

Die Senior Experten helfen

unabhängig, ehrenamtlich und individuell

– egal, ob fachliche oder

private Probleme drängen, soziale

Konflikte schwelen oder vielleicht

sogar eine neue Lehrstelle gesucht

wird.

Darüber hinaus wollen die Ausbildungsbegleiter

die Motivation

der Auszubildenden, ihre soziale

Kompetenz und ihr Verständnis

für Fachtheorie stärken. Ihre Unterstützung

umfasst auch die Verbesserung

sprachlicher Defizite

und das Coaching in Prüfungs-

oder Krisensituationen. Dabei

arbeiten die Senior Experten eng

mit den Ausbildungsberatern der

Kammern zusammen.

Unterstützung durch VerA können

alle anfordern, die an der

Ausbildung beteiligt sind: die

Auszubildenden selbst, ihre Eltern,

die Ausbildungsbetriebe,

die Berufsschulen und die Ausbildungsberater

der Kammern. Für

die Auszubildenden und die Ausbildungsbetriebe

ist eine VerA-

Begleitung kostenlos.

Sie ist zunächst auf maximal zwölf

Monate ausgelegt, kann aber bis

zum Ende der Lehre verlängert

werden.

Anfragen nehmen die SES-Regionalkoordinatoren

und die SES-

Zentrale in Bonn entgegen.

Regionalkoordinatoren für Dortmund

sind Walter Bourichter und

Viktor Gallas, Tel. 0231-5493103,

E-Mail: dortmund@vera.ses-bonn.

de. Bei der SES-Zentrale in Bonn

ist Nora Ludwig Ansprechpartnerin,

Tel. 0228-26090156, E-

Mail: vera@ses-bonn.de, Internet:

www.vera.ses-bonn.de.

11


Franz und Paul Braun, Heinrich Cleve,

Hans Debest, Paul Dziendziella,

Franz, Julius und Wilhelm Jacobi,

Hans Kahn, Gustav Müller, Franz

Risse, Fritz Schulte, Hans Siebold,

August Tönnesmann, Heinrich Unger,

Fritz Weber und Franz Wendt!

Wahren und eingefleischten Borussen

klingeln bei diesen Namen

die Ohren. Denn bei den eben genannten

Herren handelt es sich um

die Gründungsmitglieder des Ballsportvereins

Borussia 09. Vor allem

Heinrich Unger und Franz Jacobi

gelten als die Pioniere des BVB, als

Motoren der Gründung.

100 Jahre schwarz-gelbe

Leidenschaft

Wer sich als echter BVBler begreift,

der wird an solchen und unzähligen

weiteren Namen und Geschichten

aus der nunmehr 100jährigen Historie

von Borussia Dortmund seine

wahre Freude haben. Und pünktlich

zum Geburtstag der Schwarz-

Gelben, die in ihren Anfangsjahren

die Blau-Weißen waren, liegt nun

eine umfangreiche und 3kg schwere

Chronik der Borussia in Buchform

vor.

„Ein Jahrhundert Borussia Dortmund

– 1909 bis 2009“ von Dietrich

Schulze-Marmeling, der oftmals

als das „Gedächtnis des BVB“

bezeichnete Autor, und Gerd Kolbe,

dem WM-Beauftragten der Stadt

Dortmund beim unvergessenen

Sommermärchen 2006, beschert

unter dem Motto „Danke für 100

Jahre echte Liebe“ auf 456 Seiten

mit rund 900 Fotos alles, was das

Fanherz höher schlagen lässt. Der

Verlag „Die Werkstatt“ legt hiermit

ein Werk vor, das in einer gebundenen

sowie einer Premiumausgabe

erschienen ist und für BVB-Fans

bundesweit ein absolutes Muss darstellt.

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Ein starkes Stück deutscher

Fußballgeschichte

Dietrich Schulze-Marmeling und seine

Buch gewordene Liebeserklärung an den BVB

Von Abramczik bis Zorc, von Kuzorra

bis Klopp, vom Acker bis zum Signal

Iduna Park hat Dietrich Schulze-Marmeling

mit Hilfe von Gerd

Kolbe fachmännische Berichte, interessante

Statistiken und

eine gehörige Portion Leidenschaft,

Gänsehaut

und schwarz-gelbe

Identität zwischen

zwei Buchdeckel

gepresst und bereitet

der Fanschargenügend

Stoff,

um an kaltenWinterabenden

in

warmen Erinnerungen

schwelgen zu können.

„Wer ist denn dieser Borussia?“

Schon erstaunlich, dass ein Mann,

der aus einer Turnerfamilie stammt

und Borussia für einen russischen

Spieler hielt, heute als der profilierteste

BVB-Autor gilt. Dietrich

Schulze-Marmeling – oder kurz

DSM - ist in Kamen geboren und

aufgewachsen; in einem Milieu,

in dem Fußball verpönt war und

zu einer Zeit, in der seine Mutter

heimlich die Spielberichte der Königsblauen

aus Gelsenkirchen las.

Erst in der Saison 65/66, als der BVB

als Europapokalsieger auf einem

Höhepunkt angekommen war, entstand

im zarten Alter von neun Jahren

seine Liebe zum runden Leder

im Allgemeinen und zum BVB im

Besonderen. Auf dem Schulhof infizierte

er sich mit dem Virus, der ihn

bis heute nicht mehr losgelassen hat

und ihm in den vergangenen 44 Jahren

viel Freude brachte, aber auch

einiges an Leidensfähigkeit abverlangte.

Der Fußball habe ihm eine völlig

neue Welt eröffnet,

wie er

im Interview

mit den IN-

S t a d t m a g a -

zinen betont.

G l e i c h s a m

weist er immer

wieder auf die

gesellschaftliche

Bedeutung des

Fußballs - insbesondere

des Fußballs im

Ruhrgebiet - hin. „Der

BVB ist das attraktivste

Angebot in Dortmund, er ist DAS

Thema, egal ob auf der Arbeit, in

der Schule oder auf der Straße.

Spätestens ab Montag wird dem

nächsten Spiel entgegengefiebert“,

beschreibt Schulze-Marmeling die

über Jahrzehnte gewachsene Faszination

Borussia Dortmund und die

Tatsache, dass der BVB mehr ist als

nur Fußball.

Egal, ob der BVB oder Schalke, beide

Vereine stünden für eine gewisse

Kontinuität im vom Strukturwandel

gebeutelten Revier. Doch nicht nur

im Ruhrgebiet gelte: „Der Fußball

ist eine Metapher auf das Leben!“.

So gibt es Gewinner und Verlierer,

Freude und Trauer, Leidenschaft und

Frust, Verletzungen und Tränen.

Momentan sieht DSM den BVB in

einer Phase der Konsolidierung.

Letzte Saison habe man über die eigenen

Verhältnisse gespielt und dadurch

leider überhöhte Erwartungen

erzeugt. „Doch Jürgen Klopp ist der

richtige Trainer zur richtigen Zeit am

richtigen Ort“, glaubt DSM an eine

positive Entwicklung der Borussia.

Von Offenbach und Juve

Den emotionalen Höhepunkt in seinem

aktiven Fansein erlebte DSM

beim Saisonfinale 68/69, als man

auf den letzten Drücker mit einem

3:0 in der „Roten Erde“ gegen Offenbach

den Klassenerhalt sicherte. Die

beste Mannschaft aller Zeiten stand

nach Meinung von DSM jedoch im

Halbfinale der Champions League

1997 gegen Manchester United –

als Jürgen Kohler endgültig zum

Fußballgott aufstieg - auf dem Platz.

Sowohl das Hin- als auch das Rückspiel

gewann der BVB mit 1:0 und

öffnete damit den Weg zum Finale

nach München. Der überraschende

bis sensationelle Sieg gegen Juventus

Turin und der damit verbundene

Gewinn der Champions League, der

dem BVB im dortigen Olympiastadion

gelang, bekam durch den Ort

des Geschehens noch eine besondere

Note. DSM weiß, wovon er

spricht: „Wenn du am Nachmittag

vor einem Champions League Spiel

durch München läufst, ist in der

Stadt nix los!“ In Dortmund wären

solche Zustände undenkbar!

Stefan Klos, Jürgen Kohler, Matthias

Sammer, Martin Kree, Stefan Reuter,

Paul Lambert, Paulo Sousa, Jörg

Heinrich, Andreas Möller (Michael

Zorc), Karlheinz Riedle (Heiko

Herrlich), Stephane Chapuisat (Lars

Ricken)! Diese Namen und diesen

BVB-Fan und Autor Dietrich Schulze-

Marmeling im Gespräch mit den IN-

Stadtmagazinen

Erfolg hätte es in den BVB-Annalen

ohne die eingangs erwähnten Männer

nicht gegeben. Dietrich Schulze-

Marmeling macht es in diesem Buch

deutlich und setzt den Gründern der

Borussia somit ein Denkmal, das

Generationen von Schwarz-Gelben

aufrechterhalten haben und weiterhin

aufrechterhalten sollten.

Text: Stephan Kottkamp, Foto: Christian Götte

„Ein Jahrhundert Borussia Dortmund“,

Verlag „Die Werkstatt“,

456 Seiten, 900 Fotos, ISBN 978-

3-89533-665-2

(Gebundene Ausgabe) und

978-3-89533-666-9

(Premiumausgabe)


Schwarz-gelbe Experten unter sich

Fans verbrachten mit Kloppo einen gemütlichen Fußballabend

„Was für ein geiles Tor!“ Jürgen „Kloppo“ Klopp umrahmt von Thomas Fabri, Mathias

Kraffzik, Christiane Ewers und Nadine Heimann (v.l.)

Nachdem erst Anfang Oktober die

„Kloppo-Tour“ für großes Aufsehen

in Dortmund gesorgt hatte, ermöglichte

BVB-Ausrüster Kappa nun

ein weiteres Ereignis, welches viele

Fußball-Fans elektrisierte. Rund 500

Borussen-Fans hatten sich bei Kappa

beworben, um das Champions

League Topspiel zwischen dem FC

Barcelona und Inter Mailand in kleiner

Runde mit BVB-Coach Jürgen

Klopp anschauen zu können.

„Wehe, jemand läuft durchs Bild“,

begrüßte Kloppo seine Fans im

„Balke“ an der Hohen Straße, während

er sich in einen bequemen

Ledersessel fallen ließ und sich das

Gewinner-Quartett um ihn herum

platzierte. Die Freude auf das Spiel

und die Aussicht auf messerscharfe

Spielanalysen ihres Lieblingstrainers

war den Co-Trainern des Abends anzusehen.

Und die vier Glücklichen,

die den Zuschlag erhalten hatten,

wurden nicht enttäuscht.

Eine Ledergarnitur voll geballtem

Fußballverstand

„In Braunschweig sind nicht viele,

die von Fußball Ahnung haben“,

beschrieb Nadine Heimann (22) das

Dilemma, als eingefleischte Borussin

seit März zwecks Studiums in

Braunschweig wohnen zu müssen.

Noch schlimmer hatte es Christiane

Ewers (41) getroffen. Die nach eigener

Aussage „Fußballverrückte“ besitzt

seit 20 Jahren eine Dauerkarte

und ist trotzdem mit einem Schalker

liiert, den sie zu dieser Gelegenheit

sogar als ihre Begleitung mitgebracht

hatte.

Doch an diesem Abend lag die Toleranz-Schwelle

auf günstiger Höhe

für Menschen aus Wanne-Eickel-

West. Beide Damen waren froh,

endlich mal ein Gegenüber zu haben,

das ihnen in Sachen Fußballverstand

das Wasser reichen konnte.

Auch die Herren der Schöpfung

kamen nicht zu kurz. Thomas Fabri

(42) und Mathias Kraffzik (21) konnten

ihr Glück kaum fassen, neben

Kloppo das Spiel zu sehen und mit

ihm zu fachsimpeln.

Taktikschulung mit Kloppo

Bei italienischen Leckereien und

kühlem Bier herrschte den ganzen

Abend eine ausgelassene Stimmung,

die in der Halbzeitpause ihren

Höhepunkt erreichte. An einer

Flipchart analysierte Kloppo die 1.

Halbzeit des hochklassigen Spiels

und verdeutlichte mit Kreuzen und

Kreisen die taktische Ausrichtung

beider Teams beim 2:0. Er erklärte,

warum diese so genannte „Zweiter-

Pfosten-Problematik“ immer besonders

gefährlich ist und fragte sich

gleichzeitig, warum seine Jungs das

nicht auch mal öfter so machen.

In Halbzeit 2 forderte der Schwabe

Kloppo, auf die Konferenzschaltung

umzuschalten und fieberte mit seinen

Stuttgartern, die zeitgleich in

Glasgow antraten und die dortigen

Rangers mit 2:0 schlugen. Doch

eigentlich spielte es keine Rolle,

welches Spiel auf der Leinwand

lief, alles achtete nur auf den BVB-

Coach und lauschte seinen fachmännischen

Kommentaren.

Am Ende war die Begeisterung groß

- alle waren sich einig, einen unvergesslichen

Abend erlebt zu haben

und auch Kloppo selbst genoss den

Fußballabend sichtlich in vollen Zügen.

Text: Stephan Kottkamp, Foto: Christian Götte

LWL-Volkskunde veröffentlicht Bildband

zur Schützengeschichte

Was wäre Westfalen ohne seine

Schützenfeste? Nach wie vor sind sie

vielerorts der Höhepunkt des Jahres.

Die Volkskundliche Kommission für

Westfalen des Landschaftsverbandes

Westfalen-Lippe (LWL) hat jetzt einen

Bildband zur Schützengeschichte herausgegeben,

der neben Bekanntem

auch überraschende Perspektiven

und ungewöhnliche Einblicke in die

Schützenbräuche der vergangenen

100 Jahre gewährt.

Die Vereine, die die Schützenfeste

ausrichten, gehören in Westfalen zu

jedem Dorf und jedem Stadtteil dazu.

Daher ist die Zahl der Fotos von Festumzügen,

vom Vogelschießen, vom

Schützenkönig und seinem Hofstaat

oder von den Vor- und Nachbereitungen

der Feste kaum zu überblicken.

Allein die LWL-Kommission

verfügt über mehr als 5000 Fotos, die

etwas mit Schützenbräuchen zu tun

haben.

Die Kulturwissenschaftlerinnen Britta

Spies und Barbara Stambolis haben

diese und andere Bildsammlungen

gesichtet und ausgewertet. „Herausgekommen

ist dabei eine einmalige

Publikation, der es gelingt, das Bekannte

auf andere Weise, in anderen

Zusammenhängen zu zeigen. So er-

geben sich überraschende Perspektiven

und ungewöhnliche Einblicke

in die Schützenbräuche, die auch

diejenigen begeistern werden, die

glauben, schon alles zum Thema zu

kennen und zu wissen“, zeigt sich

die Geschäftsführerin der Volkskundlichen

Kommission Christiane Cantauw

beeindruckt von der Arbeit der

beiden Autorinnen.

Britta Spies, als wissenschaftliche Leiterin

des Schützenmuseums in Neuss,

und die Historikerin Barbara Stambolis,

die wissenschaftlich bereits zum

Thema gearbeitet hat, waren geradezu

prädestiniert für dieses Thema.

„Über 100 Jahre westfälische Schützengeschichte

werden in Wort und

Bild wieder lebendig. Wir wollten

keine Schützenchronik schreiben,

sondern ein Buch, das Schützen und

Nicht-Schützen gleichermaßen interessieren

dürfte“, erklärt Britta Spies.

Barbara Stambolis ergänzt: „Die Arbeit

an diesem Buch hat uns ganz viel

Freude gemacht, weil die Fotografien

eine ganz andere Sicht auf das Geschehen

gewähren, die auch uns als

Autorinnen fasziniert hat“.

Das Buch ist erschienen im Ardey-

Verlag, Münster, und kostet 19,90

Euro (ISBN 9783870232665).

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Schwerter Rotarier grillten für Projekt „Jeki“

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Über den symbolischen Scheck mit einem Betrag über 1095,88 € freuen sich die

Musikschulkinder mit der Leiterin der Musikschule Schwerte. Der Scheck wurde vom

diesjährigen Rotary-Präsidenten Josef Bender (re.) überreicht

Jedes Kind soll in der Schule ein

Musikinstrument spielen lernen.

Zu diesem Zweck arbeiten die

Grundschulen und die Musikschule

der Stadt Schwerte eng zusammen.

Wenn noch fleißige Sponsoren

Geld organisieren können, läuft

das Projekt „Jeki“ wie ein gut geöltes

„Maschinchen“.

Am 21. November setzten sich

die Schwerter Rotarier auf dem

Gelände des Gartencenters Augsburg

für das Projekt in Szene.

Sie betätigten sich als Griller und

Glühweinkocher.

Die Besucher des Gartencenters

konnten sich vor und/oder nach

dem Einkauf mit gegrillten Würstchen

und wärmenden Getränken

stärken.

Fast 1100 € sammelten die fleißigen

Rotarier so für „Jeki“.

Erstmalig „Hauptberuflicher Vorstand“

beim Bildungswerk des LSB

Zertifizierte Qualität sichert Bildungswerk Förderfähigkeit

Mit der Qualitätsurkunde „Committed

to Excellence“ zeichnete

die Deutsche Gesellschaft für

Qualität (DGQ) das Bildungswerk

des LandesSportBundes Nordrhein-

Westfalen aus. Diese Zertifizierung

bescheinigt dem Bildungswerk

Qualitätsmanagement nach EFQM

(European Foundation for Quality

Management) auf einem besonders

hohen Qualitätsstandard und stellt

zudem die Weichen für eine positive

Zukunft, denn in Nordrhein-

Westfalen müssen die nach dem

ersten Weiterbildungsgesetz (WbG)

anerkannten Weiterbildungseinrichtungen

bis Ende 2009 einen

Zertifizierungsnachweis erbringen,

um ab 2010 weiterhin förderfähig

zu bleiben. Das Bildungswerk des

LSB ist die erste Sportorganisation in

der Bundesrepublik, die zertifiziert

wurde und bietet jährlich für über

100.000 Teilnehmer rund 7.400

Kurse und Lehrgänge an. Damit ist

das Bildungswerk die größte Fort-

und Weiterbildungseinrichtung des

Sports in Nordrhein-Westfalen und

gleichermaßen führend in Deutschland.

Trotz Regen ein Erfolg:

Weihnachtsmarkt in Schwerte

Zur lieben Tradition zählt der

Schwerter Weihnachtsmarkt „Bürger

für Bürger“, der immer am 1.

Adventwochenende auf dem Wuckenhof

veranstaltet wird. Spielte

der Regen am Samstag der Markt-

Familie einen bösen Streich,

so bezeichnete Organisations-

Sprecherin Sabine Hermann den

Sonntag wieder als völlig normalen

Besuchertag.

Mitorganisator Klaus Pannott erinnert

sich, dass bei den jetzt 28

veranstalteten Märkten überhaupt

nur fünfmal schlechtes Wetter

war.

Trotz des schlechten Wetters stand

Schwerte am Wochenende damit

wieder ganz im Zeichen vorweihnachtlicher

Stimmung. Auf dem

Weihnachtsmarkt „Bürger für

Bürger“ wartete an 50 Ständen

wieder eine bewährte Mischung.

Auch waren die Höhepunkte der

„Wir gehen gut gerüstet in die

Zukunft und krempeln die Ärmel

hoch, damit unsere Position auf

dem umkämpften Weiterbildungsmarkt

gefestigt bleibt“, erklärte der

neue Vorstandsvorsitzende des Bildungswerks,

Eberhard Kundoch, in

Warendorf.

Dem vom Präsidium erstmalig bestimmten

dreiköpfigen hauptberuflichen

Vorstand gehören zudem

Wolfgang Jost und Klaus Lang an.

Als Präsident des Bildungswerks

gewählt wurde Manfred Peppekus,

Mona Küppers, Silke Stockmeier,

Stefan Klett und Bert Gerkens zu

Vizepräsident(inn)en.

Bildungswerk-Präsident Manfred

Peppekus: „Das Präsidium konzentriert

sich zukünftig noch stärker

auf strategische Grundsatzfragen.

Über die Umsetzung im operativen

Tagesgeschäft kann nun der hauptberufliche

Vorstand noch schneller

entscheiden, denn schnelle Entscheidungen

der Unternehmensführung

sind eine unabdingbare Voraussetzung

für erfolgreiche Arbeit

im Weiterbildungsmarkt.“

letzten Jahre vertreten, es gab kein

Übergewicht im gastronomischen

Teil.

Schmied Olaf gab einen Einblick

in das Schmiedehandwerk, im

Kreisel fuhr eine Modelleisenbahn,

Zughunde aus Aplerbeck

bereicherten den Markt mit einem

Fuhrpark für Kinder und auch

Schwertes italienische Partnerstadt

Cava beteiligte sich erstmals

mit italienischer Gastlichkeit auf

dem Schwerter Weihnachtsmarkt.

Zudem wartete ein bunt gemischtes

Rahmenprogramm auf

die kleinen und großen Besucher.

Und so wurden die Schwerter Bürgerinnen

und Bürger und natürlich

auch die Besucherinnen und

Besucher aus der Schwerter Nachbarschaft

an diesem Wochenende

gefühlvoll auf die Weihnachtszeit

eingestimmt.


Mit Beginn des Schuljahres wurde

das Projekt „Rucksack in der

Grundschule“ in der Friedrich-

Kayser-Schule auf das zweite

Schuljahr ausgedehnt. 19 Familien

nutzen das Angebot des Projekts,

dessen Finanzierung die

Stadt Schwerte übernommen hat.

Das aus den Niederlanden stammende

Programm wurde von der

RAA NRW übersetzt, überarbeitet

und wird nun in interessierten

Kindertagesstätten und Grundschulen

durchgeführt.

In Schwerte findet das Rucksack-

Programm an mehreren Kindertagesstätten

statt. Die Friedrich-Kayser-Schule

ist die erste

Grundschule, in der diese Projekt

nun im 1. und 2. Schuljahr

angeboten wird. Das Projekt hat

unterschiedliche Schwerpunkte,

die miteinander koordiniert werden:

die Arbeit der Mütter und

ihrer Kinder in der Muttersprache

unter Leitung einer geschulten

Elternanleiterin, die über gute

Kenntnisse in der deutschen wie

der Muttersprache verfügt und die

Bearbeitung der gleichen Inhalte

im Deutsch-, Fach- und muttersprachlichen

Unterricht der Schule.

Basis des Programms ist die Erkenntnis,

dass ein guter Zweitsprachenerwerb

auf einem guten

Fundament in der Muttersprache

aufgebaut werden kann. Das Programm

stärkt deshalb die Eltern

in der Förderung ihrer Kinder in

der Muttersprache. Parallel dazu

Förderverein Welttheater der Straße verloste

Preise auf dem Weihnachtsmarkt

Lange wurde er vorbereitet und

schon ist er wieder vorbei – der

diesjährige Weihnachtsmarkt Bürger

für Bürger. Das Wetter war nicht

nett - mit Sturmböen und zum Teil

heftigen Regenfällen vor allem am

Samstag. Und trotzdem war der

Wuckenhof zu jeder Zeit gut besucht,

so auch der Stand des Fördervereins

Welttheater der Straße.

Der Holunderpunsch des Fördervereins

kam hervorragend an –

nicht nur bei den Gästen – auch die

Betreiber etlicher Nachbarstände

haben das alkoholfreie und durchaus

auch gesunde Getränk genossen

und für sehr lecker befunden.

Abschließend wurden dann am

Sonntagabend die Gewinner der

Förderverein-Verlosungsaktion gezogen.

Einen Verzehrgutschein für

die Rohrmeisterei in Höhe von 80 €

hat die Losnummer 946 – Dagmar

Rucksack-Projekt an der Friedrich-Kayser-

Schule geht in die zweite Runde

Thiele aus Dortmund - gewonnen.

An den Buster Keaton-DVDs im

Wert von 100 € kann sich Hilde

Thiele aus Schwerte – Losnummer

951 - erfreuen.

Seit Beginn der Kleinkunstwochen

konnte der Förderverein 23 neue

Mitglieder werben. Damit zählt er

nunmehr stolze 219 Mitglieder.

Vom KuWeBe wurden ein Paar

Eintrittskarten zur Kleinkunst-Gala

am 25. August 2010 gestiftet und

Der Holunderpunsch des Fördervereins kam bei den Besuchern und

Betreibern der Nachbarstände gut an

unter allen neu gewonnenen Förderern

verlost. Gewonnen hat Peter

Pohl und darf so im nächsten Sommer

der Verleihung des Schwerter

Kleinkunstpreises 2009 an Rebecca

Carrington beiwohnen und mit einer

Begleitperson seiner Wahl beim

Empfang der Sparkasse und anschließendem

Essen einen sicherlich

wundervollen Abend verleben.

findet die Förderung in der Zweitsprache

Deutsch in der Schule

statt. Eltern und Schule arbeiten

gemeinsam an dem Ziel einer

guten Sprachentwicklung der Kinder.

Über zwei Schuljahre trifft sich

die Müttergruppe einmal wöchentlich

für zwei Stunden in

der Schule, um Materialien zur

Sprachförderung ihrer Kinder für

die kommende Woche zu erarbeiten.

Diese Materialien helfen

den Familien, ihre Kinder bei der

Erweiterung ihres Sprachwissens

zu unterstützen.

Die Materialien des Rucksackprogramms

beinhalten vor allem

Es weihnachtet bei Kettler

in der Schwerter Hüsingstraße

In allen Bereichen von Ledertaschen

über Modeschmuck, Armbanduhren

bis hin zu Wohnaccessoires

sind die Neuheiten der

Herbstmessen eingetroffen. Es dominieren

nach wie vor die Farben

grau, schwarz und rot neben der

Trendfarbe lila. Überhaupt findet

man bei Kettler jetzt Schals in diversen

Farben und Materialien.

Weiter ausgebaut wurde auch der

Edelstahl- und Modeschmuckbe-

Anzeige

sprachfördernde Aufgaben zu

festen Themenbereichen, die klar

strukturiert für eine Woche in den

Gruppen erarbeitet werden. Im 1.

Schuljahr werden u. a. Themen

wie Zeit, Bleib gesund, Einkaufen,

Zootiere angesprochen, im

2. Schuljahr die Themen Herbst,

Schule, Feste feiern, Körper und

Sinne, Auf der Straße und Bauernhof.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang

auch das regelmäßige Vorlesen

und der Besuch in der Bücherei,

um den Umgang mit Büchern

in den Familien zu fördern.

Anfragen beantworten: Friedrich-

Kayser-Schule, Tel. 02304-12230,

Frau Nikbin, RAA Kreis Unna, Tel.

02307-924886, Herr Berner, Stadt

Schwerte, Tel. 02304-104227.

reich. Hier findet der Kunde eine

breite Auswahl an modischen

S.T.A.M.P.S.-Uhren neben den

Armbanduhren von Rolf Cremer

sowie Jacob Jensen und Danish

Design.

Das Besondere bleibt aber die

wandelbare Uhr von Dejavu,

morgens in grün, mittags in lila

und abends in schwarz, zum Radfahren

in jeansblau und abends

ins Theater mit Strass und Gold.

Man braucht nur ein Uhrwerk und

schon geht’s los mit dem Kombinieren.

Übrigens: Das freundliche Kettler-

Team in der Schwerter Fußgängerzone

berät mit Herz und verpackt

alle Geschenke mit viel Liebe.

alle Adventsamstage

für Sie bis 18 Uhr geöffnet

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Kreis Unna. Hubert Hüppe bleibt

Kreisvorsitzender der CDU im

Kreis Unna. Der 53-jährige Politiker

aus Werne wurde beim

Kreisparteitag der Union am vergangenen

Samstag (7. November)

in Lünen von den 136 anwesenden

Delegierten aus den zehn

Städten und Gemeinden mit 124

Ja-Stimmen bei 10 Nein-Stimmen

und 2 Enthaltungen im Amt bestätigt.

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete

steht seit 1989 an der

Spitze der heimischen Christdemokraten.

Ebenfalls keine personellen

Veränderungen gab es bei

den übrigen Positionen im geschäftsführenden

Vorstand. Hüppes

Stellvertreter bleiben Gabriele

Kordowski MdL (Schwerte), Elke

Middendorf (Bergkamen), Friedhelm

Schroeter (Lünen) und Heinrich

Kissing (Kamen). Die Kasse

führt weiterhin Wolfgang Barrenbrügge

(Unna). Schriftführer sind

Was unterscheidet dieses dieses Traditionsunternehmen

Traditionsunternehmen

von vielen anderen?

von vielen anderen?

Zunächst einmal: Es handelt sich

um das einzige Bestattungshaus

in Dortmund und Umgebung,

Hubert Hüppe mit 93 % im Amt bestätigt

Wolfgang Harwardt (Fröndenberg)

und Wilhelm Jasperneite (Werne).

Erneut zum Pressesprecher wurde

Heinrich Böckelühr (Schwerte)

gewählt.

In seinem Rechenschaftsbericht

ging Hubert Hüppe insbesondere

auf die drei Wahlen im Superwahljahr

2009 ein. Er richtete seinen

Dank an alle ehrenamtlichen

Wahlkämpfer der CDU, die fast

ein Jahr lang im Dauerwahlkampf

waren. „Ehrenamtliche

Parteiarbeit wie hier bei uns im

Kreis Unna ist eine wichtige gesellschaftliche

Aufgabe, die nicht

hoch genug anerkannt werden

kann“, sagte Hubert Hüppe unter

dem Beifall seiner Parteifreunde.

Erschreckend fand Hüppe die

niedrige Wahlbeteiligung bei der

Europawahl im Juni. „Ich weiß

aus meiner Arbeit im Bundestag,

welchen Einfluss Europa auf die

Es gibt viele Bestattungshäuser in Dortmund, Schwerte und Umgebung -

warum sollten Sie sich ausgerechnet für Lategahn entscheiden?

das mit einer derart umfassenden

Leistungspalette aufwarten kann,

unter anderem Abschied und letzte

Feier in eigenen Trauerhallen,

wenn gewünscht, mit anschließdendem

Beisammensein im Café

Begegnung, natürlich auch am

Anzeige

deutsche Gesetzgebung nimmt.

Deshalb müssen wir künftig noch

mehr Aufklärungsarbeit leisten.

Die Europawahl ist keine Wahl

zweiter Klasse“, so Hüppe.

Selbstkritische Worte fand der

CDU-Chef zum Ausgang der

Kommunalwahlen im Kreis Unna.

„Das Gesamtergebnis für die

CDU war eine Katastrophe. Da

gibt es nichts schön zu reden.

Wir haben eine Wahlniederlage

erlitten“, sagte Hüppe. Da helfe

es auch nicht, dass mit Heinrich

Böckelühr in Schwerte zumindest

noch ein CDU-Bürgermeister im

Kreis Unna die Rathausgeschäfte

verantwortlich leiten könne.

Hubert Hüppe beschwor die

christdemokratischen Delegierten

in den Stadt- und Gemeindeverbänden

im Kreis Unna, die Fehler

nicht nur bei den anderen zu

Wochenende. Als das Café Begegnung

an der Hochofenstraße

in Hörde vor über 10 Jahren eröffnet

wurde, war es weit und breit

das einzige Angebot dieser Art,

das zunächst mit Erstaunen, aber

schon bald gern angenommen

suchen. „Wir haben vielfach kein

inhaltliches Profil in den Mittelpunkt

gestellt. Da müssen wir besser

werden. Außerdem muss die

personelle Basis der Union erweitert

werden“, sagte der erfahrende

Kreisvorsitzende.

Diesen Appell schienen die Kreisparteitagsdelegierten

zu beherzigen.

Bei den Wahlen der 16

Beisitzer zum Kreisvorstand konnten

sich durchweg die jüngeren

Kandidatinnen und Kandidaten

über gute Stimmergebnisse freuen.

Die 29-jährige Ratsfrau Sonja

Lammert aus Schwerte erhielt mit

115 Stimmen das beste Ergebnis

der Beisitzerwahlen. Ihr folgen

mit 104 Stimmen die Kreisvorsitzende

der Jungen Union, Magda

Aksamit, und der Bergkamener

CDU-Vorsitzende, Marco Morten

Pufke (100 Stimmen). Den erneuten

Sprung in den Kreisvorstand

verpasste hingegen Dr. Karl Schürmann

aus Lünen (60 Stimmen).

wurde, erinnert sich Bestattungsmeister

Lategahn, der seit über 30

Jahren als vereidigter Sachverständiger

für das Bestattungswesen

tätig ist. Sorgfältige und kostenlose

Beratung in allen Fragen, die

Bestattungsvorsorge betreffend, ist

ein selbstverständliches Angebot,

ebenso wie die regelmäßig stattfindenden

Informationsabende

mit Fachreferenten zu Themen

wie: Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht,

Umgang mit kindlicher

Trauer oder auch zu Fragen

bezüglich der Finanzierung, wenn

ein Familienmitglied pflegebedürftig

wird.

Im Hause Lategahn endet die Betreuung

nicht mit der Aushändigung

der Rechnung: Kompetente,

empathische Trauerbegleitung

weit über den Tag der Beisetzung

hinaus ist selbstverständlich.

„Wege zurück ins Leben“ – unter

diesem Motto bietet Susanne

Lategahn bereits im vierten Jahr

sowohl in Dortmund als auch in

Schwerte Gruppennachmittage

für Trauernde an. Auch Einzelbegleitungen

sind möglich.

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Von der Anfang des Jahres bundesweit

durchgeführten Internet-

Umfrage zum Thema „Wohnen

und Arbeiten im Alter“, an der

sich auch die Stadt Schwerte beteiligt

hatte, liegen die Ergebnisse

vor. „Bundesweit haben sich insgesamt

3300 Menschen an der

Umfrage beteiligt“, sagt Anke

Skupin, Demographiebeauftragte

bei der Stadt und Betreuerin

der Umfrage in Schwerte. „Dabei

haben auch zahlreiche Schwerterinnen

und Schwerter ihre Stimme

abgegeben, was mich sehr freut.

Die nun vorliegenden Ergebnisse

geben interessante Einblicke in

die beiden Zukunftsthemen.“

Die Ergebnisse der Studie, die

übrigens auf der Internetseite

der Stadt Schwerte unter www.

schwerte.de/aktuelles eingesehen

werden können, zeigen, dass das

Wohnen in vertrauter Häuslichkeit

und die damit verbundene

Selbstständigkeit weiterhin größte

Zustimmung genießen. Demgegenüber

verliert eine Unterkunft

in stationären Alten- oder Pflege-

beziehungsweise Seniorenheimen

immer mehr an Bedeutung, während

ambulante und ergänzende

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Internet-Umfrageergebnis zum Thema

Wohnen und Arbeiten im Alter liegt vor

Dienste wie beispielsweise „Essen

auf Rädern“ immer beliebter werden.

Weitere Auswertungen zum

Thema Freizeitgestaltung geben

Hinweise auf Bedürfnisse zur Gestaltung

des Wohnumfeldes.

„Die gewonnen Erkenntnisse, die

sich teilweise mit den Darstellungen

des Schwerter Demographieberichtes

decken, werden

zukünftig wegen der prognostizierten

Alterung der Gesellschaft

veränderte Entwicklungen im

Bereich Wohnen, Wohnumfeld

und Wohnquartier erfordern“, so

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Skupin. Laut den Auswertungen

des Unternehmens „Management

Consult“, das die Studie durchgeführt

hat, sind technische, bauliche

und soziale Maßnahmen

erforderlich, die vorzugsweise

untereinander zu verbinden sind.

Das macht es aus Sicht von „Management

Consult“ erforderlich,

dass Wohnungsunternehmen,

Träger sozialer Einrichtungen und

Kommunen gemeinsam mit den

Quartiersbewohnerinnen und

-bewohnern Stadtquartiere altengerecht

gestalten.

„Die Antworten auf Fragen, wie

Menschen in einer alternden Gesellschaft

wohnen wollen und ob

sie sich vorstellen können, über

ihre aktive Berufsphase hinaus

tätig zu sein, erweitern unsere

Kenntnisse für zukünftige Planungen“,

erklärt Anke Skupin.

Der Fragenbereich zum Thema

„Arbeiten im Alter“ liefert nämlich

ebenfalls aufschlussreiche

Hinweise und Empfehlungen für

die Zukunft. „Deutlich wurde die

große Bereitschaft der Befragten,

nach der aktiven Berufsphase einer

Beschäftigung nachzugehen“,

sagt Anke Skupin. „Finanzielle

Gründe stehen dabei nicht im

Vordergrund“. Ganz im Gegenteil:

Für über achtzig Prozent der

Befragten liegt das Motiv für Arbeiten

im Alter im „Spaß an der

Sache“ und dem Erhalt von sozialen

Kontakten.

Auch Wünsche für Einsatzgebiete

wurden in der Studie abgefragt

und können im Ergebnis nachgelesen

werden. „Diese Bereitschaft

sehen wir auch in Schwerte und

wollen sie weiter unterstützen“,

freut sich Anke Skupin.

Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

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Am 4. September 2010 wird es

„Auf Schalke“ das legendäre

„PUR & Friends“ geben! Hartmut

Engler: „Wir sind bereits mit einigen

prominenten Musikern im

Gespräch, die uns versprochen

haben, dabei zu sein. Es wird jedenfalls

eine Riesenparty!“

Doch zunächst der PUR-Tourplan

2009: 27. November 2009 München

– Olympiahalle, 28. November

2009 Stuttgart Schleyerhalle,

29. November 2009 Karlsruhe –

Europahalle, 1. Dezember 2009

Bremen - AWD Dome, 2. Dezember

2009 Braunschweig – Volkswagenhalle,

3. Dezember 2009

Hamburg - Color-Line-Arena,

5. Dezember 2009 Hannover -

Auch in diesem Jahr beteiligte sich

das Evangelische Krankenhaus

Schwerte wieder an den bundesweiten

Herzwochen. Die Aktion

2009 stand unter dem Thema:

„Das schwache Herz: Diagnostik

und Therapie der Herzinsuffizienz

heute”

Gemeinsam mit dem sportmedizinischen

Trainingszentrum

Kämmerling startete das EKS im

November eine Kampagne unter

Sport als Medizin – auch bei Herzschwäche

Evangelisches Krankenhaus Schwerte und

Trainingszentrum Kämmerling führten

Herz-Kampagne durch

dem Leitmotiv „Sport als Medizin

auch bei Herzschwäche - Warum

Bewegung gesund ist!“ EKS-Chefarzt

Dr. Friedrich Fiegenbaum und

Thomas Kämmerling, sportlicher

Leiter des „Sportmedizinischen

Trainingszentrums Kämmerling“

Klinik für Innere Medizin

Kooperierende Klinik der Universität Witten/Herdecke

• Chefarzt Prof. Dr. med. H. W. Lösgen

Allgemeine Innere Medizin · Gastroenterologie · Hepatologie ·

Internistische Onkologie

• Chefarzt Dr. med. F. Fiegenbaum

Kardiologie · Pulmologie · Schlafmedizin · Sportmedizin ·

Intensivmedizin

Klinik für Geriatrie

(einschließlich Tagesklinik)

• Chefarzt Dr. med. M. Lerch

Erkrankungen des Alters

Frührehabilitation: Ergotherapie · Logopädie · Physikalische Therapie

Am 12. Dezember 2010 gastieren

„PUR“ in Dortmund

Schützenstraße 9 · 58239 Schwerte

Tel. (02304) 202-0 · Fax. (02304) 202-109

www.eks-schwerte.de

Anzeige

www.koloechter.de Anzeige EKS 96x125:Anzeige EKS 96x125 17.04.2009 9:00 Uhr Se

gaben deshalb gemeinsam den

Startschuss für die Herz-Kampagne

in Schwerte, frei nach dem

Motto „sich regen bringt Segen!“

„Große Studien an vielen Hundert

Patienten“, erklärt Dr. Friedrich

Fiegenbaum, Facharzt für Innere

Medizin, Kardiologie, Sportmedizin

und Somnologie am EKS, „haben

ergeben, dass regelmäßiges

Ausdauertraining die Leistungsfähigkeit

um 10 bis 25 Prozent

steigern kann – je nach Intensität

und Dauer des Trainings. Allerdings,

so der Herzspezialist und

Sportmediziner: „Man darf das

Training nicht auf eigene Faust

beginnen. Vorher ist der Besuch

TUI-Arena, 6. Dezember 2009

Berlin - O2-World, 7. Dezember

2009 Frankfurt – Festhalle, 9.

Dezember 2009 Köln - Lanxess-

Arena, 10. Dezember 2009 Köln

- Lanxess-Arena, 11. Dezember

2009 Dortmund – Westfalenhalle,

12. Dezember 2009 Dortmund –

Westfalenhalle.

„PUR & Friends“ gastieren dann

am 4. September 2010 in der Veltins-Arena

Gelsenkirchen.

Tickets gibt es seit dem 27. November

an allen bekannten VVK-

Stellen, bundesweite Ticket Hotline:

01805-570000 (0,14 EUR/

Min./Mobilfunkpreise können abweichen),

www.eventim.de.

beim Kardiologen erforderlich,

der die Leistungsfähigkeit des Patienten

überprüft und bestimmt,

wie sehr er sich belasten darf.“

Geeignet bei Herzschwäche ist

Ausdauertraining, zum Beispiel

Spazierengehen, Wandern, Nordic

Walking, Radfahren oder

Ergometertraining. Es empfiehlt

sich, das Training mit geschulten

Sporttherapeuten und unter

ärztlicher Aufsicht zu beginnen,

zum Beispiel in einem erfahrenen

v. l.: Thomas Kämmerling, Sportlicher Leiter des „Sportmedizinischen Trainingszentrums

Kämmerling“; Dr. Friedrich Fiegenbaum, EKS-Chefarzt, Kardiologe und

Sportmediziner; Bernd Löser, EKS-Geschäftsführer

Reha-Sport-Zentrum oder in einer

Herzsportgruppe. Im Rahmen der

Kampagne wurden Vorträge und

Beratungsgespräche für Interessierte

angeboten und gerne angenommen.

Das positive Fazit der Aktion lautete

danach einhellig: Sport als

Medizin - eine Aktivität, die sich

lohnt.

18 1


Schon seit einigen Wochen stehen

sie wieder in den Regalen und

warten auf den lang ersehnten

Beginn der Vorweihnachtszeit:

Adventskalender, mit weihnachtlichen

Bild-Motiven hinter den

Türchen, Schokolade zum Naschen

oder kleinen Geschenken

gefüllt.

Für die Erwachsenen ist der

Adventskranz mit Äpfelchen,

roten Bändern und Kerzen

verziert oder, ganz modern,

aus künstlichem

Grün mit elektrischen

Lichtern in bunten

Farben obligatorisch.

Ohne Adventskalender

und -kranz

ist die Vorweihnachtszeit

kaum

vorstellbar.

Dabei sind

beide Elemente

noch

gar nicht so

alt, wie Katrin

Bauer, Kulturwissenschaftlerin

der Volkskundlichen

Kommission

für Westfalen beim

Landschaftsverband

Westfalen-Lippe (LWL),

berichtet: „Der Adventskalender

Berufsinformation durch Schwerter Rotarier

Die Berufswahl ist wohl für jeden

Jugendlichen oder jungen Erwachsenen

– neben der Wahl des

passenden Lebenspartners - eine

der wichtigsten Lebensentscheidungen

überhaupt. Denn wer

wollte schon gern 30 Jahre und

länger bloß einen ungeliebten Job

herunterleiern? Guter Rat muss

aber nicht teuer sein, manchmal

kostet er nur Initiative.

Seit einigen Jahren, so auch in

diesem Jahr, führt der Rotary Club

Schwerte alljährlich einen Tag

der Berufsinformation für Schülerinnen

und Schüler der Schwerter

Oberstufen durch. „Abi...und was

dann?“ lautet das Thema.

Mitte November wurde eine Veranstaltung

in der Schalterhalle der

Sparkasse Schwerte organisiert,

bei der interessierte Schülerinnen

und Schüler sich informieren

und Rat einholen konnten. Die

Schwerter Rotarier rückten mit

Volkskundler entschlüsseln alte und

neue Weihnachtstrends

entstand erst im 19. Jahrhundert,

als Weihnachten sich immer

mehr zum familiären

Schenkfest entwickelte

und

l a n g s a m

den Nik

o l a u s -

tag, als

bis dahin

w i c h t i g s t e n

Geschenktermin

für

K i n d e r ,

ablöste.“

Zu Beginn verbreitete

sich der Adventskalender

vor allem in protestantischen

Familien,

die mit ihm auch eine

erzieherische Funktion

verbanden. „In christlichen

Bildmotiven sollte den

Kindern die Weihnachtsgeschichte

vermittelt werden

und Tugenden, wie Geduldigkeit

und Beherrschung,

geübt werden“, so Bauer. In

katholischen Familien war

das Strohlegen bekannter:

Wenn sie brav waren, durften

die Kinder bis Weihnachten

einen Strohhalm in die Krippe

24 Referenten an und boten eine

breite Informationspalette über 20

Berufszweige, zu denen sie aus eigener

beruflicher Erfahrung Rede

und Antwort stehen konnten. Das

Spektrum lief von „Archäologie“

über „Jura“ und „Pädagogik“ bis

hin zu „Zahnmedizin“.

Ca. 70 wissbegierige Teilnehmer

hatten sich eingefunden und verteilten

sich auf die verschiedenen

Arbeitsgruppen. Nach einer Stunde

wurde gewechselt, so dass jeder

mehrere Berufszweige kennen

lernen konnte.

Das Echo aller Beteiligten war

durchweg positiv. Schülerinnen

und Schüler erhielten einen lebendigen

Einblick in manche Berufswelten

- und die referierenden

Rotarier zeigten sich hocherfreut

über das große Interesse und die

bereits guten sachkundigen Vorkenntnisse

ihrer Zuhörer.

legen. Am Heiligen Abend war

die Krippe dann gefüllt und das

Christkind war weich gebettet.

In Kamen (Kreis Unna) kannte

man noch zu Beginn des 20.

Jahrhunderts den Adventsbaum:

„Er war für uns Kinder eine große

Freude, wir sangen und tanzten

um den Baum“, berichtet eine Gewährsperson.

Der Adventsbaum

war viel kleiner, als der Weihnachtsbaum,

und mit Kerzen und

Bibelsprüchen geschmückt. Diese

Sprüche mussten häufig von den

Kindern auswendig gelernt werden.

Auch der Adventskranz kam erst

im 19. Jahrhundert auf: „Diese

Erfindung von Johann Hinrich Wichern,

dem Begründer des Rauhen

Hauses für verwahrloste und

verwaiste Kinder in Hamburg,

breitete sich über die Bethel-Einrichtungen

im Minden-Ravensberger

Land nach Westfalen aus

und gehört heute in nahezu jeder

Familie zur adventlichen Grundausstattung“,

so Bauer.

Gleiches gilt für den Weihnachtsbaum:

„Obwohl er schon seit dem

Mittelalter im kirchlichen Kontext

bekannt war, setzte er sich

als geschmückter Familienbaum

erst im 19. Jahrhundert allmählich

durch und wurde erst durch

den Deutsch-Französischen Krieg

1870/71 zum Symbol für Frieden,

Heimat und Behaglichkeit“, erklärt

die Kulturwissenschaftlerin.

Weihnachten“, so Bauer weiter,

„war und ist auch immer Ausdruck

des Zeitgeistes. Auch heute

noch etablieren sich neue weihnachtliche

Zeichen und Symbole.

Vor allem durch Medien, Industrie

und Handel werden Kulturmuster

global verbreitet, bekommen

überkonfessionelle Bedeutung,

und der skandinavische Elch gehört

mittlerweile auch bei uns fast

genauso zu Weihnachten, wie der

Tannenbaum, der Engel oder die

Krippe, meint Bauer.

Das Team der Marienapotheke bedankt sich für das 1. Jahr in Schwerte

und wünscht allen Kunden ein frohes Weihnachtsfest

und ein gesundes Neues Jahr.

19


Ob Schiffe, Autos, Trucks, Hubschrauber

oder sonstige Sonderfahrzeuge:

alles was schwimmt,

fliegt und fährt bauen die Mit-

glieder des Schwerter Vereins

Schiffsmodellbaufreunde

Schwerte. Und aus Gründen des

Umweltschutzes haben sie sich

auf die Fahnen geschrieben: alles

fährt und fliegt nur mit Elektroantrieb.

Und so entstehen

unter geschickten Händen und

mit heutiger Technik ausgestattet

maßstabgetreue Nachbauten, natürlich

voll funktionsfähig, die ab

und an einem interessierten Publikum

bei verschiedenen Anlässen

präsentiert werden, u. a. zuletzt

Mitte November beim Kunsthandwerkermarkt

in Ergste.

Die Schiffsmodellbaufreunde

Schwerte e. V. gibt’s seit 1976. Seit

1999 besitzt der Verein den Status

der Gemeinnützigkeit. Der Verein

zählt derzeit 40 Mitglieder. Darunter

sind auch Jugendliche, die

von einem erfahrenen Jugendwart

betreut werden.

Zuhause ist der Verein auf dem

ehemaligen Sportplatz der DJK,

am Grüntaler Teich. 2004 erhielten

die Schiffsmodellbauf-

20

Schiffsmodellbaufreunde bauen alles, was

schwimmt, fliegt und fährt

reunde Schwerte dort das ehemalige

Umkleidegebäude, das

damals einer Bauruine glich, das

aber mit Hilfe einiger Vereinsmit-

Voll funktionsfähige Modelle bauen die Schiffsmodellbaufreunde

Schwerte maßstabgetreu nach

glieder und aus eigenen Mitteln

zu einem schmucken Vereinsheim

ausgebaut wurde.

Auf dem ehemaligen Sportplatzgelände

hat sich der Verein zukunftsorientiert

für einen dort zu

erstellenden Modellbaupark mit

Teichanlage entschieden. Dieser

Park soll unter anderem über Modellstraßen

für ferngelenkte Autos

und eine Start- und Landebahn

für die Modellflugzeuge verfügen.

Den Park werden die Schiffsmodellbaufreunde

für die Öffentlichkeit

zugänglich machen. Derzeit

fehlt allerdings noch die Baugenehmigung.

Wer sich für den Verein interessiert,

kann sich zu den nachstehend

genannten Zeiten über den

attraktiven Freizeitspaß informieren.

Schüler und Jugendliche

treffen sich jeden Mittwoch ab 17

Uhr. Erwachsene sind mittwochs

ab 19 Uhr, und sonntags ab 10

Uhr im Vereinsheim in der Ostbergerstraße

70 zu finden – oder

am Grüntaler Teich.

Neue Notfall-Broschüre erschienen:

„Erste Hilfe bei Sportunfällen“

Mit der Broschüre „Erste Hilfe

bei Sportunfällen“ erhalten

Übungsleiterinnen und Übungsleiter,

Trainerinnen und Trainer

eine wertvolle Hilfestellung, um

für Sportunfälle und Notfallsituationen

in der Vereinsarbeit vorbereitet

zu sein und kompetent

und sicher handeln zu können.

Die Handreichung gibt einen

kurzen Überblick über die jeweils

richtigen Maßnahmen, wenn es

zu Verstauchungen und Verrenkungen,

Knochenbrüchen und

Wunden bis hin zum Herz-Kreislauf-Stillstand

kommt.

„Erste Hilfe bei Sportunfällen“

steht im Internet als Download

Wandhofen. Auf seiner Mitgliederversammlung

Ende November gaben

die Mitglieder des Bürgerschützenvereins

„Königreich Wandhofen“

offiziell den Startschuss für das große

Schützen- & Volksfest im kommenden

Jahr ab. Und sie „segneten“ den

Kostenvoranschlag ab, der ihnen

durch den Vorsitzenden Frank Kayser

präsentiert wurde. Stattfinden soll

das Fest in der Zeit vom 13. bis 17.

Mai.

Auch erhielten die Grünröcke aus

Wandhofen einen ersten groben Ablauf

über den Verlauf des Schützenfestes

2010. Hier ein kurzer Abriss:

1. Mai: Schützenfestauftakt mit dem

traditionellen Regimentsappell auf

dem Schützenplatz in Wandhofen;

13. Mai (Christi Himmelfahrt): Königsschießen

im Buchenwäldchen

bei Haus Ruhr; 14. Mai: Ü30 Party

mit dem Veranstalter Bernd Jäkel

(bekannt durch die Ü30 Partys in

der Rohrmeisterei); 15. Mai: Großer

zur Verfügung unter www.wir-imsport.de

- Breitensport - Sport &

Gesundheit - Praxistipps. Wichtig:

Die Broschüre kann keinesfalls

eine Schulung in „Erster Hilfe“ ersetzen,

sie soll vielmehr zur Nutzung

der vielfachen Schulungsangebote

für Laienhelfer anregen.

Die von LandesSportBund NRW

und Innenministerium NRW zusammen

mit den Sportärztebünden

Nordrhein und Westfalen

entwickelte DIN A5-Handreichung

kann auch kostenlos (in

angemessener Anzahl) bestellt

werden beim Service-Center des

Landes-Sport-Bundes NRW: Telefon:

0180-5-7381-00 (14 ct/min).

Im kommenden Jahr wird im

„Königreich“ gefeiert:

Wandhofener Schützen geben Startschuss

zum großen Schützen- & Volksfest

Krönungsabend im Festzelt; 16. Mai:

Großer Festumzug durch Wandhofen

mit anschließendem Großen

Zapfenstreich; 17 Mai: Kehraus und

Dorfabend.

Zum Schützenfest wird wieder ein

Festbuch erscheinen, auch historische

Texte sind darin eingebunden.

Wie man sich sicher vorstellen kann,

gibt es bis zum großen Schützenfest

natürlich noch eine Menge Arbeit.

Und so steckt Vorstand natürlich mitten

in den weiteren Vorbereitungen,

so dass zum jetzigen Zeitpunkt

noch keinen weitläufigeren Details

Der offizielle Startschuss für das Schützen- & Volksfest 2010 im „Königreich“ fiel auf der

Mitgliederversammlung im „Haseneck“ - Ende November

bekannt gegeben werden können.

Aber so langsam beginnt bei den

„Königreich“-Schützen das „Kribbeln“.

Die Tage bis zum Fest werden

schließlich immer weniger.

Der gesamte Verein freut sich auf

das Fest und hofft auf regen Besuch

– auch aus dem Schwerter Umfeld.


Ende Oktober/Anfang November

richtete der Rassekaninchenzuchtverein

W 390 Schwerte e. V.

seine diesjährige Vereinsschau in

der Halle 4 der Rohrmeisterei aus.

Die Schirmherrschaft hatte Dirk

Kienitz übernommen. Die Siegerehrung

führte sein Nachfolger im

Amt, der Stadtverbandsvorsitzende

der SPD, Michael Schlabbach,

durch.

Vereinsmeistermeister wurde

Wolfgang Rassfeld mit Kleinsilber,

schwarz. Er war der erfolgreichste

Züchter und erhielt neben einer

Landesverbandsmedaille auch

noch Ehrenpreise für die beste

Häsin und die beste Zuchtgruppe

III. Außerdem wurde er mit dem

„Hans-Gerd Wannenmacher“-

Wanderpokal ausgezeichnet.

Die beste Zuchtgruppe II stellte

Horst Steinhauser mit Russenkaninchen

schw./w. Auch er bekam

dafür eine Landesverbandsmedaille.

Die dritte Landesverbandsmedaille

ging an Johannes Koehne

mit Kleinwidder, grau.

Die beste Familiensammlung kam

aus dem Stall von Andreas Woelm

(Hermelin, Blauauge), der beste

Rammler von Ulrich Schumacher

(Marder, blau). Die beste Jungtiersammlung

zeigte Helmut Paulokat

mit Großchinchilla.

Sammlungspreise erhielten zu

den genannten Züchtern und

Rassen noch Bärbel Kohlhase

(Großchinchilla), Helmut Paulokat

(Großchinchilla, Hasenkaninchen

und Deilenaar), Bernhard

Vickermann (Hasenkaninchen),

Heinz Straet (Blaue Wiener, Kleinwidder,

blau Sachsengold, Zwerg-

Carl Heinz Kipper erhält Auszeichnung

Im Rahmen der Verleihung des

„Goldenen Hammers 2009“, eine

Auszeichnung für interkulturelle

Verständigung und Zivilcourage,

erhielt Carl Heinz Kipper, jüdischer

Zeitzeuge der NS-Zeit, in

diesem Jahr einen Ehrenpreis. Die

Verleihung nahm der Minister für

Generationen, Familie, Frauen

und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen,

Armin Laschet,

Anfang Oktober in der Bochumer

Synagoge vor.

Den Ehrenpreis erhielt der Iserlohner

Carl Heinz Kipper, weil er

sich seit langem auch in Schwerte

für die Verständigung zwischen

Menschen verschiedener Herkunftskulturen

und ein friedliches

Zusammenleben einsetzt.

Dies tut er, indem er als jüdischer

Zeitzeuge der NS-Zeit Schulen in

Schwerte und Iserlohn besucht,

um im Geschichtsunterricht über

seine Geschichte von der Judenverfolgung

zu berichten. Vorgeschlagen

für die Verleihung des

Ehrenpreises wurde Carl Heinz

W 390 stellte Rassekaninchen aus

Vorsitzender Degwer überlegt derzeit, eine Untergruppe mit

„Meerschweinchen“ dem Verein anzugliedern

Kipper übrigens von Thomas

Schwengers, Stadtjugendpfleger

in Schwerte, und Jürgen Lensing,

Jugendpfleger der Stadt Iserlohn.

Mit Bildern, die Carl Heinz Kipper

als kleinen, sechsjährigen Jungen

bis hin ins Jugendalter mittels

eines Comics darstellen, wird die

Geschichte anhand von Erzählungen

Kippers wiedergegeben.

Den Comic dürfen die Schülerinnen

und Schüler anschließend

behalten.

Carl Heinz Kipper geht an viele

verschiedene Schulen in verschiedene

Klassen, um dort seine Geschichte

zu erzählen. Regelmäßig

besucht er bereits seit mehreren

Jahren die Realschule am Bohlgarten,

um dort aus seiner Sicht

zu berichten.

Der Comic, der in Klassensätzen

an die Schulen verteilt wird, ist

auch bei Thomas Schwengers vom

Jugendamt (Tel: 02304-104377, E-

Mail: thomas.schwengers@stadtschwerte.de)

erhältlich.

Ledendecker-Weihnachtstreff

Erstmals so kurz vor dem Fest

geht die Gastronomie Ledendecker

neue Wege und veranstaltet

den 1. Weihnachtstreff rund um

das bekannte und gastliche Haus.

Eine Oper-Air-Weihnachtsparty

am Sonntag, 4. Advent, von 15-20

Uhr.

Auf der Bühne wird es Live-Musik

geben mit den „SOS Brothers“ (die

Holzener Lokalmatadoren Sebastian

und Oliver Schmitt) und das

Schwerter Moderatorenteam Baltrusch

und Przystow unterhält Sie

mit weihnachtlichen und manchmal

nicht ganz so ernst gemeinten

Anzeige

widder thüringerfarbig), Johannes

Köhne (Thüringer, Kleinwidder,

grau und Separator), Wolfgang

Rassfeld (Kleinsilber, schwarz),

Ulrich Schumacher (Marder, blau

und braun, Widderzwerge, grau),

Horst Steinhauer (Russenkaninchen,

schw./w.), Hans-Dieter Degwer

(Russenkaninchen schw./w.

und Farbenzwerge, havannafarbig)

sowie Andreas Woelm (Hermelinkaninchen,

Blauauge).

Schon einmal vormerken: Der

Rassekaninchenzuchtverein ist

Ausrichter der Kreisrammlerschau

am 6./7. Februar 2010 in der Halle

4 der Rohrmeisterei.

Geschichten in diesen geselligen

Stunden. “Luigi Peroni”, eigentlich

eher das südländische Wetter

gewohnt, hat es nach Deutsch-

land verschlagen, weil er hofft,

seinen Traum hier erfüllen zu

können und den wird er Ihnen

auf seine ganz persönliche musikalische

Art erzählen bzw. singen.

Für die Kinder ist die Schatztruhe

der Amapola dabei, die einige

Überraschungen verspricht. An

das leibliche Wohl wird natürlich

auch gedacht, denn schließlich ist

gerade dafür das Haus Ledendecker

bekannt.

21


Toller Erfolg für die Mädchenmannschaft

der DLRG Westhofen-

Garenfeld:

Mit einer Silbermedaille im Gepäck

kehrten sie Mitte Oktober

von den Deutschen Meisterschaften

im Rettungsschwimmen

aus Itzehoe zurück. Viel vorgenommen

hatten sich die Westhofener

Mädchen der Altersklasse

15/16, die am Freitag bereits im

ersten Wettkampfblock an den

Start mussten.

Mit der schnellsten Zeit und über

2,5 Sekunden Vorsprung in der

Rettungsstaffel legten Fabienne

Aust, Jasmin Dziuron, Lena

Holtsträter, Carolin Köferl und

Lisa Sittig den Grundstein für ihren

Erfolg. Sie gewannen in der

Gesamtwertung von vier Disziplinen

die Silbermedaille und

standen damit im dritten Jahr in

22

Westhofener Mädchen glänzen bei

Deutschen Meisterschaften

Folge bei den Deutschen Meisterschaften

auf dem Treppchen.

In der Einzelwertung erreichte

das Geburtstagskind des zweiten

Wettkampftages, Jasmin Dziuron,

Platz 9 und erhielt dank ihrer

hervorragenden Zeit von 1:08,76

über 100 m Retten einer Puppe

mit Flossen eine Einladung zur

Kader-Sichtung. Teamkollegin Lisa

Sittig, in zwei Disziplinen ganz

Erfolgreiche Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer der DLRG Westhofen-Garenfeld

vorne mit dabei, verbesserte sich

deutlich und holte Platz 10 in der

Gesamtwertung. In der offenen

Klasse gelang Marius Kreutzer

und Michael Meik zusammen mit

dem Schwerter Team ebenfalls der

Sprung aufs Treppchen, sie eroberten

die Bronzemedaille.

In einem starken Teilnehmerfeld

zeichnete sich das Team sowohl

durch gute schwimmerische

Leistungen als auch durch fehlerloses

Puppeschleppen aus.

Martini- und Spekulatiusmarkt sowie

verkaufsoffener Sonntag lockten viele

Besucher nach Schwerte

Tausende Besucher strömten am Sonntag in die Schwerter Innenstadt. Martini- und Spekulatiusmarkt

und die Schwerter Kaufmannschaft lockten mit vielfältigem Angebot

Anfang November lockte der

Schwerter Martini- und Spekulatiusmarkt

viele Besucher –

auch aus nah und fern – nach

Schwerte. Zudem hatte die

Schwerter Kaufmannschaft in

den Nachmittagsstunden die

Geschäfte geöffnet. Diese Vielfalt

war auch durch Veranstaltungen

in den Nachbarstädten

kaum zu toppen. Während auf

dem Marktplatz die Schwerter

Markthändler zum traditionellen

Martini- und Schlemmermarkt

eingeladen hatten, wurden in

der Bahnhofstraße auf dem Spekulatiusmarkt

ebenfalls leckere

Spezialitäten angeboten. Und

– wie es der Name des Marktes

schon hergibt – unter anderem

natürlich frisch gebackene Spekulatiusplätzchen.

Allein Bäcker Becker hatte vor

dem Stadtpark in der Bahnhofstraße

seine Spekulatiusmaschine

aufgebaut. Sie warf ständig

die leckeren Plätzchen aus.

Aber auch Bratwurst oder leckere

Schinkenbrötchen, süße Sachen

oder aber Flammkuchen,

Fisch und vieles mehr warteten

auf die Besucher.

Während auch Fußgängerzone

und Geschäfte sich nicht über

den Besucherstrom beklagen

konnten, wartete im Schatten

von St. Viktor der Martinimarkt

mit seinem vielfältigen Angebot.

Dazu zählten Socken ebenso,

wie beispielsweise Oberbekleidung

oder aber eine wahre

Vielfalt an Taschen. Auch Korbflechter

fehlten nicht und verschiedene

Leckereien waren

auf dem Marktplatz ebenfalls zu

finden.

Insgesamt gesehen wurde von

der Bahnhofsstraße bis zum

Marktplatz ein vielfältiges,

buntes Angebot und Programm

geboten. Mit dabei waren auch

die beiden bekannten Schwerter

Moderatoren Baltrusch & Przystow.

Auf einer LKW-Bühne, gegenüber

dem Stadtpark, präsentierten

sie ihr neues Bühnenprogramm,

ließen eine Schatztruhe öffnen

oder interviewten beispielsweise

„Superstar-Teilnehmerin“ Simone

Wilke, die mit dem Song

„Du hast mich tausendmal belogen“

nicht nur ihre Fans in ihren

Bann zog. Auch weitere Talente

des Pannekauken-Wettbewerbs

„Schwerte sucht den Superstar“

waren auf der Bühne vor dem

Stadtpark zu bewundern.

Alles in allem war Schwerte am

Sonntag einen Besuch wert. Und

da auch das Wetter ein Einsehen

hatte, stießen Martini- und Spekulatiusmarkt,

zusammen mit

den geöffneten Geschäften in

der Schwerter Innenstadt, einmal

mehr auf regen Zuspruch

der Besucher.


Ende Oktober fand zum 25. Male

die Hubertusmesse im herbstlichen

Schwerter Wald, am Kreuz

hinter dem Freischütz, statt. Das

Schwerter Nachbarschicht 16 ist

damit seit nunmehr einem Vierteljahrhundert

Initiator dieser Messe.

Etwa 800 Menschen zählte Ehrenschichtmeister

Walter Schuhmacher

am Sonntagnachmittag, die

dem ökumenischen Gottesdienst

beiwohnten.

Darunter befanden sich auch Vertreter

von Vereinen des Schichtwesens.

Zudem konnte Schichtmeister

Rainhard Roes Bürgermeister

Heinrich Böckelühr und Landrat

Michael Makiolla als Ehrengäste

begrüßen. Beide richteten ein

Grußwort an die zahlreichen Gottesdienstbesucher.

Ein Vierteljahrhundert Hubertusmesse

im Schwerter Wald

Etwa 800 Menschen besuchten die 25. Hubertusmesse im Schwerter Wald. Musikalisch

untermalt wurde der festliche Rahmen durch das Paderborner Jagdhornbläsercorps

und den Männergesangverein Liedertafel

In seiner Ansprache verwies

Schichtmeister Roes auf die Bedeutung

des Kreuzes, das die Er-

innerung an die Toten des Zweiten

Weltkrieges trägt und als

Mahnung gilt: es möge nie wie-

der Krieg geben. Auch soll das

Mahnmal, das vor 25 Jahren vom

Schicht 16 erbaut wurde, an die

gemeinschaftliche Aufgabe guter

nachbarschaftlicher Beziehungen

erinnern.

Der Schichtmeister machte deutlich,

dass Schicht 16 stolz ist, eine

so wichtige Veranstaltung mit diesem

Jubiläum zur Tradition werden

zu lassen.

Musikalisch untermalt wurde der

festliche Rahmen durch das Paderborner

Jagdhornbläsercorps

und den Männergesangverein

Liedertafel. Den Gottesdienst gestalteten

Pastor Jochen vom Pastoralverbund

Schwerte und Pastorin

Kamutzky aus der Kirchengemeinde

Schwerte gemeinsam.

23


Bei einer Aktion namens „Polio-

Plus“ geht es um den Kampf gegen

die Kinderlähmung. Seit mehr

als zwei Jahrzehnten ist es ein vorrangiges

Ziel der internationalen

Organisation der Rotarier (Rotary-

International), diese gefährliche

und auch sehr ansteckende Infektionskrankheit

endgültig zu besiegen

und auszurotten.

Die dafür gespendeten Geldmittel

werden eingesetzt für

Aufklärungskampagnen, Massenimpfungen,

wichtige Laborüberwachungen

und immer wieder

notwendig werdende Nachimpfungen.

Mit einem Betrag von

mehr als 650 Millionen US-Dollar

ist Rotary-International ein starker

Partner im Verbund mit der Weltgesundheitsorganisation

(WHO)

und dem Kinderhilfswerk UNICEF

Im kleinen Luups finden Leser eine bunte

Auswahl an Zielen, die sich über den Kreis

Unna und Dortmund erstrecken.

Hans Wagener zeigte sich „überrascht

und gerührt“, als er Ende

Oktober in der Akademie des

Handwerks, Schloss Raesfeld im

Westmünsterland, die höchste

Auszeichnung der Hanswerkskammer

Dortmund im Beisein

von 42 Kfz-Sachverständigen erhielt.

Mit den Worten „Herr Wagener,

es ist soweit, Sie werden nun

materiell um zwei Gramm Gold

reicher, ideell aber in einen besonderen

Kreis aufgenommen“,

überreichte der stellvertretende

Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer,

Ernst Wölke, die

goldene Ehrennadel an einen der

24

Seit

1974

Schwerter Bürger gegen die Kinderlähmung:

Rotarier sammelten über 800 Euro

Ein herzliches Dankeschön von den Schwerter Rotariern an alle Spender, die mitgeholfen

haben, die Kinderlähmung auszurotten und das Ziel zu erreichen:

Eine Welt ohne Kinderlähmung!

- in dem gemeinsamen Bestreben,

die Kinderlähmung weltweit auszurotten.

Geld einzuwerben ist aber nur ein

Teil der Arbeit. Ebenso wichtig ist

der Einsatz Tausender freiwilliger

Anzeige

Handwerkskammer verleiht

Hans Wagener goldene Ehrennadel

Hans Wagener (2. v. r.) bei der Ehrung

0 23 04/16 66 6

Rotarier, die z. B. nationale Impftage

organisieren, auf Kamelen

oder im Hubschrauber das Impfserum

auch in abgelegene Gegenden

bringen und notfalls auch

zwischen Kriegsparteien Waffenruhen

aushandeln, damit die Imp-

Gutes günstig entdecken

mit dem kleinen Luups

Erstmals erschienen ist „Der kleine

Luups“, eine bunte Sammlung

von Freizeitzielen für Familien im

Kreis Unna und Dortmund.

Das Beste: Für die vorgestellten

Angebote befindet sich jeweils ein

Gutschein nach dem Motto „zwei

für eins“ in dem Buch. So können

Familien etwas Neues günstig aus-

probieren und dabei bis zu 500

Euro sparen.

Im kleinen Luups finden Leser

eine bunte Auswahl an Zielen,

die sich über den Kreis Unna

und Dortmund erstrecken. Familienfreundliche

Restaurants, Kinder-Boutiquen,

Spielzeugläden,

Kinderfotografen, Locations und

fungen sicher stattfinden können.

Seit 1985 konnten so mehr als 2

Milliarden Kinder unter fünf Jahren

gegen Kinderlähmung geimpft

werden. Man schätzt die Zahl der

dadurch bislang verhinderten Infektionen

auf 5 Millionen. Insgesamt

sank die Zahl der Infektionen

seit Beginn der Kampagne um 99

Prozent!

Der Rotary-Club Schwerte – einer

der 967 Rotary Clubs in Deutschland

– sammelte Ende Oktober

für diese Aktion in der Schwerter

Innenstadt.

Den stolzen Betrag von 809,64

Euro stockten die Schwerter Rotarier

auf 1000 Euro auf und überwiesen

das Geld an Rotary International,

das die Kampagne gegen

die Kinderlähmung weltweit führt.

Zauberer für Kindergeburtstage,

sowie Musik-, Tanz-, Jugendkunst-,

Nachhilfe-, Sprach-, Sport-

und Schwimmschulen haben sich

am kleinen Luups beteiligt. Über

40 verschiedene Freizeitangebote

haben auf diese Weise den Sprung

ins Gutscheinheft geschafft.

Der kleine Luups ist in Buchhandlungen

oder im Internet unter

www.luups.net für 16,90 € erhältlich.

„dienstältesten“ öffentlich bestellten

und vereidigten Sachverständigen

für das Kraftfahrzeugtechnikerhandwerk.

Seit über 28 Jahren

engagiert sich Hans Wagener in

der Akademie Raesfeld als Seminarleiter

und Koordinator des Dozententeams

und seit 34 Jahren

als öffentlich bestellter und vereidigter

Sachverständiger.

Für diese Tätigkeit als Sachverständiger

sowie seine Tätigkeit

in der Sachverständigenschulung

in Raesfeld bedankte sich die

Handwerkskammer mit dieser

Auszeichnung. Angeregt wurde

die Ehrung durch die Akademie

Schloss Raesfeld.

1


Projektchor Schwerte in Finnland

Im Oktober fuhren 37 Sänger

und Sängerinnen des Projekt-

Chores Schwerte unter der Leitung

von Kantor Klaus Irmscher

nach Finnland. Organisiert wurde

die Reise von Siegrid Mexner, der

Vorsitzenden des Arbeitskreises

Schwerte-Leppävirta. Mit dem

Bus ging die Reise von Schwerte

nach Travemünde, von dort aus

mit dem Schiff weiter nach Helsinki.

Auf einer Stadtrundfahrt

durch Finnlands Hauptstadt

wurden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

der Metropole vorgestellt

und auch für das eigene

Erkunden blieb noch Zeit. Über

Halikka führte die Fahrt nach Turku,

der ehemaligen Hauptstadt

und zweitältesten Stadt Finnlands.

Höhepunkt des Aufenthaltes in

Turku war das erste Konzert in

der Michaelis-Kirche, einer großen

Jugendstilkirche, die für 1500

Besucher ausgerichtet ist Auf dem

Programm des Konzertes standen

Werke von Mendelssohn, Reger

und Irmscher. Für die unmittelbar

vor Reisebeginn erkrankte Gitarristin

Sabine Thielmann sprang

Kantor Irmscher ein und spielte

statt dessen an der großen Orgel

mit 51 Registern Werke von Dietrich

Buxtehude und Georg Böhm.

Ein Erlebnis war der Besuch der

Stadt Rauma, der größten Holzhausstadt

der nordischen Länder,

am Meer gelegen. 1992 wurde

die Altstadt in die Unesco-Liste

des Weltkulturerbes eingetragen.

Die Altstadt mit den vielen kleinen,

bunt gestrichenen Holzhäusern

begeisterte die Reisegruppe.

Spitzenklöppeln und ein eigener

Dialekt, im übrigen Finnland unbekannt,

haben hier Tradition.

Auf der Fahrt nach Leppävirta

führte der Weg über Tampere,

eine lebhafte moderne Industrie-

und Kongressstadt, herrlich zwischen

zwei Seen gelegen. Die

Busfahrt nach Leppävirta durch

die phantastische finnische Seen-

Der Projektchor Schwerte bei einem Auftritt

und Waldlandschaft hindurch war

traumhaft. Untergebracht waren

die meisten Chormitglieder in

Familien, einige im Hotel. Überaus

gastfreundlich und hilfsbereit

wurden alle von den Finnen

aufgenommen. Das wurde auch

deutlich beim zahlreichen Besuch

des Konzerts in der Leppävirtaer

Kirche. Ein anschließender, von

Gemeindegliedern veranstalteter

Empfang im alten Pfarrhaus

zeigte, wie willkommen der Chor

war. Mit der großen Gastfreundlichkeit

aller Finnen machte der

Chor auch in Kuopio beim Besuch

der Puijokirche Bekanntschaft.

Hier in Kuopio fand ein weiteres

Chorkonzert statt, das ein voller

Erfolg war. Bei der Rückfahrt wurde

die Gruppe von Blitzeis auf

der Straße überrascht. Winterliche

Verhältnisse mit Schnee hatte der

Chor bereits vorher angetroffen.

Die Heimfahrt nach Schwerte

verlief reibungslos. Unterwegs

gab es Gelegenheit, die Sprungschanzen

und das Ski-Museum

von Lahti zu erleben. Insgesamt

haben die Chormitglieder sehr

vieles von Finnland erfahren und

einiges vom Land kennen- und

schätzen gelernt, dank der profunden

Kenntnis der Reiseleitung.

Auch das eigentliche Ziel, Musik

in Finnlands wunderschönen Kirchen

aufzuführen und zu hören,

war ein Erlebnis, das die Chormitglieder,

die aus insgesamt sechs

Chören des Ruhrtals kamen, nicht

vergessen werden.

Dank gebührt allen, die die Reise

vorbereitet und begleitet haben:

dem umsichtigen Fahrer „Fritz“,

der Leiterin des Arbeitskreises,

Frau Siegrid Mexner und Kantor

Klaus Irmscher.

Vielleicht trägt dieser Reisebericht

dazu bei, im Chor mitzusingen

und Chormitglied zu werden. Jeder

ist herzlich willkommen!

EFA veranstaltete gemeinsamen

Ergster Martinszug

Ergste. Die Ergster Familien Aktion

(EFA) hatte am 8. November zur

Teilnahme am 10. gemeinsamen

Ergster Martinzug eingeladen.

Treffpunkt war an der katholischen

Kirche St. Monika. Hier sahen die

etwa 300 teilnehmenden Kinder

fasziniert der Mantelteilung zu.

Danach startete der Martinszug,

der durch das Unterdorf führte und

am Gerätehaus der Freiwilligen

Feuerwehr Ergste endete. Erwartet

wurde er vom Spielmannszug der

SG Eintracht Ergste mit klingendem

Spiel. Auch eine Tombola hatte die

Veranstalterin vorbereitet, bei der

es Sachpreise zu gewinnen gab.

Der Erlös aus diesem 10. Martinszug

kommt der Johannis Disco

Ergste zu Gute.

„Laterne, Laterne ….“ mit diesem Lied

begleitete die Kinderschar St. Martin auf

seinem Ritt durch Ergste

25


26

Adventlicher Basar feierte Premiere

im Seniorenhaus Neue Caroline

Es war die erste große öffentliche

Veranstaltung mit der neuen

Heimleiterin Frau Christina Lutz

und es war eine sehr erfolgreiche,

denn der Basar zur Adventszeit,

der Ende November im Senio-

renhaus Neue Caroline Premiere

feierte, fand großen Anklang. Ca.

15 Stände erfreuten die Besucher

mit weihnachtlichen Artikeln, un-

„Allen Bürgerinnen und Bürgern,

unseren Mitgliedern und

Freunden wünschen wir ein

gesegnetes Weihnachtsfest

und ein erfolgreiches,

friedvolles Jahr 2010.“

Ihr

CDU Stadtverband Schwerte

www.cdu-schwerte.de

ter anderem angefertigt vom DRK

Kindergarten, der Seniorenbegegnungsstätte

und dem Verein „Wir

für Holzwickede“. Beginn war eigentlich

erst um 14:00 Uhr, aber

die ersten Gäste ‚trudelten‘ schon

gegen 13:00 Uhr ein, so dass später

kaum noch Sitzplätze im Café

des Hauses zu bekommen waren.

Um 15:00 Uhr waren dann schon

alle Parkplätze rund ums Haus

belegt. Wer im Café keinen Platz

fand, konnte sich bei recht milden

Temperaturen am Grillstand versorgen,

der im Garten des Hauses

aufgebaut war. Für die musikalische

Unterhaltung im und um

das Haus herum sorgte ein Leierkastenspieler.

Mit Einbruch der Dunkelheit um

17:00 Uhr endete der Basar, der

im nächsten Jahr auf jeden Fall

wiederholt wird.

Weihnachtsstimmung bei der SG Eintracht

Vorweihnachtliches Konzert mit dem

„Boheme-Orchester“ am 19. Dezember

Die Fußballabteilung der SGE hat

sich zur Beendigung des Jubiläumsjahres

(125 Jahre SG Eintracht

Ergste 1884 e.V.) ein besonderes

Highlight einfallen lassen. Man

möchte sich erstmalig als Konzertveranstalter

kulturell betätigen

und die Bevölkerung mit einem

vorweihnachtlichen Konzert überraschen.

Die Zusammenarbeit mit einem

Fußballverein ist auch für das seit

Jahren bekannte Schwerter Boheme

Orchester „Neuland“ und

man freut sich auf die gemeinsame

Veranstaltung.

Gute zweieinhalb Stunden „musikalisches“

Programm wird das

Schwerter „Boheme-Orchester“

mit ihrem Solisten und Sänger,

„dem Ergster Gunther Gerke“,

am 19. Dezember in der Veranstaltungshalle

der Grundschule

Kirchstr. dem Ergster Publikum

bieten.

Es werden 24 musikalische (Weihnachts-)

Türchen aus verschiedenen

Stilrichtungen geöffnet.

Traditionelle Weihnachtslieder,

aber auch neuere Stücke wie

„White Christmas“, auf Deutsch

interpretiert, werden erklingen. Es

darf „wer möchte“ auch mitsingen,

so Orchesterleiter Friedrich

Kuhlmann. Beginn des Konzertes

ist um 19:00 Uhr, Einlass ab 18

Uhr.

Das Team der Fußballabteilung

wird das Publikum mit erlesenen

Speisen und Getränken ab 18:00

Uhr in Empfang nehmen und auch

in der Pause auf Wunsch entsprechend

versorgen. Das Schwerter

Restaurant „Lincontro“ aus der

Eintrachtstr. 1 A bedient dazu die

Gäste mit erlesenen Weinen, Pro-

Das „Boheme-Orchester“

secco und Sekt an einem eigenen

Weinstand. Der Vorverkauf läuft

seit Ende November in den Vorverkaufsstellen:

Gaststätte Haus Schneider, Mühlendamm

17; A & S trendfrisuren,

Letmather Str. 139; Reimann´s

Lädchen (Post u. Lottoannahme)

Kirchstr. 14; Gaststätte „Zur

Waage“, Postplatz Schwerte;

Villigster Frischemarkt „Thomas

Mack“ Fasanenweg 2;

Physio-Point Missner & Willmanowski,

Letmather Str. 143

A; FANTA Harde (Tel. 78183 );

Harald Rose (Tel. 73918) und bei

allen Vorstandsmitgliedern der

Abteilung Fußball. Innerhalb der

Ortsteile Villigst und Ergste wird

man bei rechtzeitiger Anmeldung

(bis 15.12.2009) unter Tel.: 78183

Fanta Harde / 73918 Harald Rose

einen Fahrdienst einrichten. Eintritt:

VVK 13,50 € (incl. VVK-Gebühr)

Abendkasse 16,00 €.

Durch dieses Konzert möchte

die Fußballabteilung, neben den

bereits bekannten Aktivitäten der

Abteilung im Waldstadion Bürenbruch,

einen weiteren Beitrag zu

noch mehr Gemeinsamkeit der

Sportler und Bürger in den Ortsteilen

Villigst und Ergste leisten.

Sollte sich die „festliche“ Veranstaltung

als Erfolg erweisen und

von der Bevölkerung angenommen

werden, so kann man sich

in der Fußballabteilung durchaus

vorstellen, dass man in Zukunft

auf dem Gebiet der Kultur noch

weitere Aktivitäten und Veranstaltungen

für die Bevölkerung in und

um Ergste folgen lässt. Auf Ihren

Besuch freut sich die Fußballabteilung!!!


„Meine Borussia“: Ausstellung von

Bodo Goeke zeigt Fotos aus vier

Jahrzehnten BVB im RWE Tower

Passend zum 100. Geburtstag

eines der traditionsreichsten europäischen

Fußballclubs sind seit

Mitte November die besten Fotos

aus 40 Jahren Bundesliga – geschaffen

vom langjährigen Fotoredakteur

Bodo Goeke – im Buch

„Meine Borussia“ zu bewundern.

Momente der Trauer und

des Glücks, packende Strafraumsituationen

und die kleinen und

großen Ereignisse am Spielfeldrand:

Bodo Goeke, Dortmunder

Sportfotograf seit über 40 Jahren,

hat diese Momente erkannt und

selbst durch seine Kunst in Szene

gesetzt:

Es entstanden Fotos, die Sportgeschichte

geschrieben haben und

heute preisgekrönt sind. In der

Reihe „Die Kunst unserer Region“

präsentiert die RWE Vertrieb AG

zum 100-jährigen BVB-Jubiläum

eine Werkschau des Fotokünstlers.

Der weinende Jürgen Kohler

nach seinem letzten Spiel, Hoppy

Kurrat, Helmut Bracht und August

Lenz beim fröhlichen Singen,

Michael Zorc und seine neugierige

Tochter Anastasia, Michael

Rummenigge und die Fans nach

dem gewonnenen Pokalfinale in

Berlin – Bodo Goeke hat sie festgehalten

in seinen 40 Jahren als

Fotoredakteur. Seine Fotografien

wurden vielfach ausgestellt und in

den Wettbewerben des Verbandes

Deutsche Sportpresse (VDS) und

bei World Press Photo prämiert.

Die Deutsche Fußball-Liga zeichnete

ihn aus für das Beste Foto

aus 40 Jahren Bundesliga: Der

wütende Michael Schulz und der

Tritt vor den Wassereimer nach

Bodo Goeke bei der Ausstellungseröffnung mit einem großen Fan

seinem Platzverweis beim Spiel in

Karlsruhe. Klar, dass dieses Foto in

der Ausstellung nicht fehlen darf.

„Meine Borussia“ ist übrigens das

zweite Buch nach „Menschen Bilder“

von Bodo Goeke. Die Ausstellung

im Foyer des RWE Towers

läuft bis zum 5. Februar 2010 und

kann werktags von 9.00 bis 18.00

Uhr besichtigt werden.

Es gibt wieder „Herzklopfen“

Neuauflage der erfolgreichen Schlager-Revue des

Chor Clamott’ am 21. Februar in der Rohrmeisterei

Wegen des großen Erfolges seiner

Schlager-Revue hat der Chor

Clamott’ für Sonntag, 21. Februar

2010, eine Wiederholung in der

Rohrmeisterei Schwerte geplant.

Der Vorverkauf hat begonnen.

„Ein gekonnt gemischtes Programm

voller mitreißender Rhythmen

und schwungvoller Melodien“,

so schrieb die Presse nach

der Premiere Ende März in der

Rohrmeisterei, bei der beide Konzerte

in der großen Halle ausverkauft

waren und trotzdem viele

Kartenwünsche unerfüllt blieben.

In diesem Programm treffen musikalisch

die 30er auf die 70er

Jahre des letzten Jahrhunderts,

manchmal sogar innerhalb eines

Medleys.

Doch auch die Hits und Evergreens

aus den anderen dazwischen

liegenden Jahrzehnten

kommen nicht zu kurz. Die mitunter

turbulente musikalische

Zeitreise zeichnet sich durch

abwechslungsreiche Choreografien,

Tanzeinlagen und szenisches

Spiel aus – natürlich in

Der Chor Clamott´ bot eine Schlager-Revue

zeitgenössischen Kostümen. Am

Klavier sitzt Chorleiter Carsten

Schlagowski, aus dessen Feder

viele Arrangements der Lieder

stammen. Unterstützt werden die

gut 20 Sängerinnen und Sänger

außerdem von einer professionellen

Begleitband: Zu den beiden

Schwerter Musikern Thomas

Kässens (Schlagzeug) und Stefan

Breuer (Bass/Kontrabass) gesellen

sich die drei Dortmunder Markus

Faßbender (Saxophon, Klarinette),

Michael Frey (Gitarre) und Christiane

Preckel (Akkordeon).

Die Eintrittskarten kosten 12 Euro

zzgl. Gebühr bei Foto Conradi,

Mährstraße 14 und in der Rohrmeisterei,

Ruhrstraße 20. An der

Abendkasse kosten die Karten 14

Euro.

Internet: www.chor-clamott.de

27


Im Schwerter o2 Shop in der

Brückstr. 4, gibt es nicht nur eine

große Auswahl an modernen Mobiltelefonen

nebst notwendigem

Zubehör, auch bietet o2 die komplette

Versorgung mit Festnetz,

Internet und Mobilem Internet an.

Eine kompetente Beratung in al-

28

10 Jahre o2 Shop Schwerte

len Fragen rund um o2 ist für das

Unternehmen selbstverständlich.

Dafür steht im Fachgeschäft in der

Brückstraße ein motiviertes Team

v. l.: Inhaber Heinrich Meier, Stefan Leupold und Vera Pflug Foto: Peter Manteufel

Die DVD des großen Stadtfilmes

über Schwerte ist ab sofort zu

einem Preis von 4,90 Euro erhältlich.

Auf der DVD ist ein Portrait

der Stadt Schwerte mit 42 Minuten

Länge und zusätzlich ein Film

über den Altar der St. Victor-Kirche

enthalten. Erhältlich sind die

DVDs im Ruhrtalmuseum, in der

bereit, das gerne Kunden täglich

von 10:00 Uhr bis 18:30 Uhr und

samstags von 10:00 Uhr bis 14:00

Uhr berät.

Portrait der Stadt Schwerte auf DVD

Ruhrtalbuchhandlung, bei Bücher

Bachmann, in der Weinhandlung

Vogel und bei Wünsch Dir was in

Ergste. Damit können Freunde,

Kunden und Geschäftspartner

noch ein informatives und günstiges

Präsent erwerben.

DRK-Blutspendedamen verabschieden sich

Jeder Schwerter Blutspender ist

mit den Gesichtern der Damen

und insbesondere mit der erstklassigen

Verpflegung während

der Blutspendetermine bestens

vertraut.

Doch nun ist eine Zeit gekommen,

wo es einfach einen Wechsel

geben sollte, erzählen übereinstimmend

Eva Dittrich und Renate

Kohlmann.

Die beiden Hauptorganisatorinnen

der etwas 25 Blutspendetermine

jährlich wissen, wovon

sie sprechen: Denn jeder Termin

bedeutet umfangreiche Vor- und

Nacharbeit. Einkaufen der verschiedenen

Verpflegungen, Aufbau

und Einrichtung des jeweiligen

Terminortes, Transport der

Waren und zum Schluss natürlich

Reinigung und Abtransport. Danach

ist man ganz schön kaputt,

berichtet Eva Dittrich – auch

wenn sie diese Tätigkeiten nach

nunmehr achtzehn Jahren ausübt.

Routine hat es dabei allenfalls im

Organisatorischen gegeben – jedoch

niemals beim Blutspendetermin

selber:

Jedesmal aufs Neue stand der

Spender im Mittelpunkt; sein

Wohlergehen und auch seine liebevolle

Bewirtung nach der Blutspende

erforderten stets persönliche

Zuwendung.

Und natürlich Herzblut für die

Sache, denn sonst wären die

Termine, die oftmals auch in die

Abendstunden gingen, ohnehin

Sechs Damen, die bis zu 18 Jahre (!) ihren eigentlich nicht wegzudenkenden Dienst im

Bereich der Blutspende versehen haben, sagen „Auf Wiedersehen“: Eva Dittrich, Renate

Kohlmann, Ingrid Böker, Gerda Marr, Ingeborg Berg und Marie-Luise Berghoff

nicht leistbar gewesen. Künftig

werden die Schwerter Blutspender

von neuen Gesichtern betreut

werden:

Bis auf weiteres übernimmt der

Kreisverband Unna die Betreuung

der Blutspendetermine in

Schwerte.


Heimatverein hatte zum

Kunsthandwerkermarkt eingeladen

Ergste. Mitte November veranstaltete

der Heimatverein Ergste den mittlerweile

traditionellen Kunsthandwerkermarkt

in der ehemaligen

Pestalozzischule – heute Schule an

Der vereinseigene Handarbeitskreis

stimmte mit seinen Arbeiten auf das

bevorstehende Weihnachtsfest ein

der Ruhr. 16 Aussteller zeigten ihr

Angebot und stimmten mit ihren

Waren zum Teil auf das bevorstehende

Weihnachtsfest ein. Angeboten

wurden unter anderem Tiffany-Arbeiten,

Schönes aus Perlen,

Seidenmalereien, Adventgestecke,

Die Gewinner des Wettbewerbs

„Spielen macht Schule“ stehen

fest: Insgesamt 46 Grundschulen

und vier Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen,

darunter auch

die Stadtbücherei Schwerte, werden

mit Spielen für ein stationäres

oder mobiles Spielezimmer ausgestattet.

„Spielen macht Schule“ hört sich

im ersten Moment nach einem

Widerspruch an. Gehört das Spielen

in die Schule? Soll denn da

nicht der Ernst des Lebens beginnen?

So oder ähnlich lauten die

Fragen der Kritiker. Doch: „Spiele

sind eine wichtige Ergänzung des

schulischen Bildungsangebots.

Kinder unterscheiden nicht zwischen

Lernen und Spielen, sie lernen

beim Spiel. Im Gehirn prägt

sich besonders gut ein, was über

mehrere Sinne hineingelangt“,

sagt Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer,

Neurologe und Gründer des

Transferzentrums für Neurowissenschaften

und Lernen in Ulm

(ZNL).

Entsprechende Erfahrungen hat

auch die Stadtbücherei Schwerte

bei ihren Klassenführungen sammeln

können. „Die Kinder lernen

Seidenblumen, Handarbeiten wie

Hardanger, Occhi, Kreuzstich, Gestricktes,

Metallarbeiten etc. Auch

bestand die Möglichkeit, in einem

Workshop schöne Dinge aus Papier

herzustellen. Eine Topflappenaktion

zu Gunsten der Grundschule Ergste

erlebte eine Neuauflage. Sie wurde

erstmals im vergangenen Jahr

durchgeführt. In der Cafeteria wartete

auf die Marktbesucher Kaffee

und Kuchen.

Natürlich war der Handarbeitskreis

des Ergster Heimatvereins – wie

alljährlich – auf dem Kunsthandwerkermarkt

mit vertreten. Er bot

die vorgenannten Handarbeiten

an. Und eben dieser Handarbeitskreis

trifft sich jeden Mittwoch, in

der Zeit von 18 bis 20 Uhr, in der

Ergster Grundschule (Heimatstube

Kirchstraße). Dort entstehen unter

geschickten Händen die beispielsweise

auf dem Handwerkermarkt

ausgestellten Arbeiten. Gäste sind

dem Kreis willkommen.

ihre Bibliothek als Piraten, als Forscher,

Detektive oder als Freunde

von Pippi Langstrumpf kennen“,

erzählt Anja Stock, Leiterin der

Stadtbücherei, „denn das während

des Rollenspiels vermittelte

Wissen kommt besser bei den

Kindern an, als ein Vortrag.“

Das von der Stadtbücherei eingereichte

Konzept für den Wett-

Westhellweg 218

58239 Schwerte

Tel. 02304/98106-0

Fax 02304/98106-17

Internet: http://familienbildung.awo-un.de

E-Mail: familienbildung@awo-un.de

Bürozeiten:

Mo. bis Fr.: 9 bis 12 Uhr

Di. und Do.: 14 bis 16 Uhr

Stadtbücherei gewinnt beim Wettbewerb

„Spielen macht Schule“

v. l.: Schuldezernent Hans-Georg Winkler, Regina Schwarz (Schulleiterin Grundschule

Ergste), Anja Stock (Leiterin der Stadtbücherei), Renate Goeke (Schulleiterin Friedrich-

Kayser-Schule) - und Kinder der Friedrich-Kayser-Schule freuen sich über die neuen Spiele

für alle!

Kurse und Seminare für jedes Alter.

Alles was uns gut tut: AWO!

bewerb setzt auf die Kooperation

mit den Schwerter Grundschulen.

Die offiziellen Bildungspartnerschulen

der Stadtbücherei, die

Friedrich-Kayser-Schule und die

Grundschule Ergste, haben beide

vor kurzem eigene Schulbibliotheken

eröffnen können. Jede Bibliothek

erhält 20 Gesellschaftsspiele,

die sowohl im Unterricht

eingesetzt, als auch in der unter-

richtsfreien Zeit gespielt werden

können. Die Siedler von Catan Junior,

die Kinderweltreise oder das

Pippi-Langstrumpf-Spiel sind darunter,

um nur einige zu nennen.

Die Stadtbücherei kann ebenfalls

25 Spiele neu ins Angebot aufnehmen,

die von Kindern, Eltern und

natürlich auch Schulen ausgeliehen

werden können.

Schulen können sich für den Unterricht

sogar spezielle Themenkisten,

bestehend aus Büchern und

auf Wunsch auch aus anderen

Medien, zusammenstellen lassen.

Hier wird es zukünftig auch eine

Themenkiste mit Lernspielen geben.

Darüber hinaus werden zu

vielen Grundschulthemen passende

Spiele angeboten.

Spielerisch wurde die Stadtbücherei

in diesem Jahr auch von ihrem

Freundeskreis unterstützt.

Mit dem Erlös des großen Sommerflohmarktes

wurden bereits

im August Gesellschaftsspiele im

Wert von 500 € angeschafft, die

von den Bibliothekskunden begeistert

ausgeliehen werden. Die

Aktion „Spielen macht Schule“

knüpft an diese Maßnahme an.

29


Riggi Deko Art bietet Schmuckworkshop an

Regina Sonneborn-Göbel (2. v. re.) führt in ihrem Geschäft Riggi Deko Art im Schwerter

City-Zentrum jeden ersten Freitag im Monat einen Schmuckworkshop durch

Jeden ersten Freitag im Monat bietet

Riggi Deko Art im Schwerter

City-Zentrum, Am Markt 11, einen

offenen Schmuckworkshop

an.

Inhaberin Regina Sonneborn-

Göbel ermöglicht den Teilnehmerinnen

und Teilnehmern zunächst

den Grundeinstieg in die

Schmuckherstellung, zum Beispiel

mit Perlen, Halbedelsteinen

und/oder Swarowski-Kristallen.

Doch auch die weitere Verarbeitung

bei der Herstellung von

Schmuck gehört mit zum Programm

der Schwerter Geschäfts-

Bundespräsident Horst Köhler

hat Anfang Oktober im Schloss

Bellevue verdiente Bürgerinnen

und Bürger mit dem Verdienstorden

der Bundesrepublik Deutschland

ausgezeichnet – darunter

auch Otto Kentzler, Präsident

der Handwerkskammer (HWK)

Dortmund und zugleich des

Zentralverbandes des Deutschen

Handwerks (ZDH).

30

frau. Die Workshops sind für

jeden offen. Anmeldungen sind

unter Tel. 02304-910989 möglich.

Übrigens: Auch außergewöhnliche

Geburtstagsveranstaltungen

hat Regina Sonneborn-Göbel ins

Programm aufgenommen.

Für Kinder ab 6 Jahren bietet sie

die Schmuckherstellung mit Perlen

unter Anleitung am Ehrentag

des Kindes an.

So entstehen unter ihrer Anleitung

zum Beispiel Ketten, Armbänder,

Ohrringe, Schlüsselanhänger,

Ringe und vieles mehr.

Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

für Otto Kentzler

In der Mitteilung des Bundespräsidenten

heißt es: „Kentzler hat

sich im berufsständischen Bereich

in vielen Ehrenämtern Verdienste

erworben: u. a. im Vorstand des

Deutschen Handwerkskammertags

und im Präsidium des Zentralverbandes

des Deutschen

Kindertrauergruppe „Kindertränen“

Ev. Frauengruppen spenden

Kinder, die einen geliebten Menschen

verloren haben, wissen

oftmals nicht, wie sie die schrecklichen

Ereignisse verarbeiten

sollen. Die Kindertrauergruppe

„Kindertränen“ hat dieses Vakuum

von September 2008 bis

Mai 2009 ausgefüllt und intensive

Trauerarbeit geleistet. Denn

Kinder erleben den Verlust eines

nahestehenden Menschen oft anders

als Erwachsene und trauern

auf andere Weise. Es ist daher

wichtig, sie in ihrer Trauer anzunehmen

und ihnen beizustehen.

Den wichtigsten Beitrag leisten

dabei allerdings die Kinder selbst.

In einer Gruppe können sie sich

gegenseitig unterstützen und stärken.

Sie kommen so leichter aus

ihrer Einsamkeit heraus. Genau

dazu soll die Kindertrauergruppe

„Kindertränen“ der Psychologischen

Beratungsstelle der Diakonie

Schwerte beitragen. Die

einzelnen Treffen bauen inhaltlich

aufeinander auf und thematisieren

dabei unter anderem die Frage

nach dem jetzigen Aufenthaltsort

der Verstorbenen, Tod und Sterben

als natürlichen Teil des Lebens,

die Bedeutung von Freunden

und den Schatz der Erinnerung.

Handwerks. Als Unternehmer

lebt er die Werte der katholischen

Soziallehre. Besorgt wegen der

steigenden Zahl junger Menschen

ohne ausreichende Qualifikation

setzt er sich in vielfältiger Weise

für eine gute schulische und

handwerkliche Ausbildung ein.

Anmeldungen für eine weitere

Gruppe, die voraussichtlich im

Frühjahr 2010 anlaufen wird,

nehmen die Mitarbeiter gerne entgegen.

Kontakt und Anmeldung:

Diakonie Schwerte, Ruth Hansen

(Ev. Pfarrerin), Stefanie Hinterberg

(Psychologische Beratungsstelle),

Tel.: 0 23 04/ 93 93-72

Jahreserlös für

Kindertrauergruppe

Seit inzwischen zwei Jahren unterstützen

die Evangelischen

Frauenhilfen in Schwerte die Kindertrauergruppe.

Nun übergaben

die Frauen den Jahreserlös ihrer

Spendensammlung der Diakonie.

Mit dem Geld wollen die Verantwortlichen

die Gruppenräume der

Trauergruppe kinderfreundlicher

gestalten.

„Wir möchten uns an dieser Stelle

noch einmal ganz herzlich bei

den Frauenhilfen bedanken“, so

die evangelische Pfarrerin Ruth

Hansen, die die Kindertrauergruppe

gemeinsam mit Stefanie Hinterberg

von der Psychologischen

Beratungsstelle leitet. „Ohne diese

Hilfen könnten wir unser Angebot

kaum aufrecht erhalten.“

Ein Herzensanliegen ist ihm die

Integration junger Deutscher mit

Migrationshintergrund.

Außerdem ist es ihm mit zu verdanken,

dass die Einheit des

deutschen Handwerks und sei-

Bundespräsident Horst Köhler zeichnete Otto Kentzler mit dem Verdienstorden aus.

ner Organisationen gefestigt werden

konnte. 20 Jahre nach dem

Mauerfall repräsentiert er in der

Tat ein einheitliches und einiges

deutsches Handwerk.“


Fensterbahnhof Westhofen hatte zur Ausstellung im Advent eingeladen

Westhofen. „Fensterbahnhof

Westhofen“ – hinter dieser Firmenbezeichnung

stehen die

beiden Westhofener Unternehmer

Rolf Hohmann und Michael

Pfingsten. Das moderne Unternehmen,

angesiedelt im ehemaligen

Westhofener Bahnhof steht

für Lieferung und Montage von

modernen Bauelementen, Fachhandel

für Fenster, Haustüren,

Rollladen, Wintergärten und Markisen.

Mit zum Betrieb zählt auch

ein modernes Kaminofenstudio

– mit Ausstellung im Hause. Die

beiden Unternehmer retteten in

jahrelanger Renovierung das ehemalige

Bahnhofsgebäude in der

heutigen Reichshofstraße vor dem

Verfall. Entstanden ist ein modernes

Büro- und Ausstellungshaus.

Am Wochenende 21./22. November

hatten die beiden Westhofener

Geschäftsleute zur Adventsausstellung

in die Reichshofstraße

175 eingeladen. Alle zwei Jahre

wird eine solche Ausstellung

von den Herren Hohmann und

Pfingsten arrangiert. Mitveranstalter

waren Udo Müller, Inhaber

der Firma Fritz Bröcker Stuckateur-

und Malerbetrieb, Matthias

Rohde, Meisterbetrieb in Fußbodentechnik,

Uwe Erensmann,

Allianz-Versicherungen, und neu

„auf den Zug aufgesprungen“

war Irma Korthals, die ab Januar

ein Fotostudio mit Namen „foto

morgana“, übrigens das einzige

Vorweihnachtlicher Basar im

Marienkrankenhaus

Seit 2003 veranstalten Mitarbeiterinnen des Marienkrankenhauses alljährlich einen

vorweihnachtlichen Basar in der Eingangshalle des Krankenhauses.

Mitarbeiterinnen des Marienkrankenhauses

in der Goethestraße

veranstalteten Ende November

in der Eingangshalle des

Krankenhauses einen Basar in der

Vorweihnachtszeit. Aus der Taufe

gehoben wurde dieser jährlich

einmal arrangierte Basar im Jahre

2003. Der Reinerlös kommt Projekten

für Bedürftige zugute. Fester

Bestandteil, quasi ein „Muss“

für die Damen, ist eine Spende

aus dem Erlös für die Aktion der

katholischen Kirchengemeinde

Weihnachten nicht allein“. Und

so boten die Mitarbeiterinnen

des Marienkrankenhauses in der

weihnachtlich geschmückten Eingangshalle

des Krankenhauses

unter anderem Handarbeiten, wie

beispielsweise Häkel-, Strick-,

v. l.: Michael Pfingsten, Monika Kriz, Rolf Hohmann,

Matthias Rhode, Irma Korthals, Udo Müller

Holz- und Stoffarbeiten, aber

auch Gestecke u.v.m. an. Zudem

duftete es nach frischen Waffeln

und frisch gebrühtem Kaffee.

Beides konnte natürlich käuflich

erworben werden.

Etwa 15 bis 20 Damen des Hauses

und ein Herr (er strickt) basteln

und handarbeiten ganzjährig, damit

der Basar gut bestückt werden

kann. Ab September werden dann

regelmäßige Treffen zum Herstellen

der Handarbeiten veranstaltet.

Mit geschickten Fingern entstehen

so kleine Kunstwerke, die

die Herzen der Besucher erfreuen.

Mit an Sicherheit grenzender

Wahrscheinlichkeit werden einige

dieser Handarbeiten auf dem

weihnachtlichen Gabentisch zu

finden sein.

im Umkreis mit Fotodusche, im

Westhofener Bahnhof betreibt.

Sie wechselt von Holzwickede

an die Ruhr und freut sich schon

heute auf die Arbeit in Westhofen,

in den eigens für ihre Arbeit

zum Fotostudio umfunktionierten

Räumlichkeiten.

Mit dabei bei dieser Ausstellung

auch das Schwerter Geschäft „Imdetail“.

Inhaberin Heidrun Visser

und Mitarbeiterin Monika Kriz

präsentierten eine Auswahl an

moderner Floristik und Dekorati-

on für die Adventszeit. Bei Kaffee

und Kuchen und/oder Glühwein

konnten nette Gespräche im ansprechenden,

vorweihnachtlichen

Ambiente geführt werden.

Der Glockenschlag für diese Ausstellung

fiel am Samstagabend.

Lichtkünstler Jörg Rost hatte dem

Gebäude eine festliche Ausstrahlung

verliehen.

Es wurde mit verschiedenen Lichtkegeln

angestrahlt und dadurch in

ein feierliches Gewand gehüllt.

Und unter dem Motto „Take The

Westhofen-Train“ entlockte das

Gregory Gaynair Trio mit Latino-

Rhythmen den Konzertbesuchern

im neuen Fotostudio Stimmen der

Begeisterung.

Quintessenz: Die Adventsausstellung

im Westhofener Fensterbahnhof

wurde von einer Welle des Erfolges

getragen.

In Schwerte gibt’s jetzt einen Streetworker

Die Gruppe der Obdachlosen im

Stadtpark wird seit Oktober durch

einen professionellen Streetworker

betreut. Rüdiger Rychlik

hat Mitte Oktober seinen Dienst

aufgenommen und Kontakte geknüpft.

Er soll in erster Linie als Ansprechpartner

für die rund 40 bis 60

Frauen und Männer dienen, die

insbesondere im vergangenen

Sommer für Beschwerden von

Anwohnerinnen und Anwohnern

wegen Lärmbelästigung gesorgt

hatten. „Ordnungsrechtliche

Maßnahmen helfen aber nicht

weiter. Auch diese Randgruppe

verdient es, dass wir uns um diese

Menschen kümmern und ihnen

Hilfen aufzeigen“, sagt Jutta

Pentling, Leiterin des Zentralen

Beschwerdemanagements im Rathaus.

Sie war es, die die Idee zu dem

jetzt gemeinsam mit der Diakonie

Schwerte realisierten Vorhaben

gehabt hatte und dabei beim Sozialdezernenten

und Ersten Beigeordneten

Hans-Georg Winkler auf

offene Ohren stieß.

Über die ARGE im Kreis Unna war

im Rahmen des Programms „Job-

Perspektive“ schnell ein weiterer

Partner gefunden: 75 Prozent der

auf zwei Jahre befristeten Personalkosten

für den Streetworker

trägt die ARGE, den Rest die Stadt

Schwerte.

31


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