Podenco-Hilfe-Lanzarote eV - Dortmunder & Schwerter ...

do.stadtmagazine.de

Podenco-Hilfe-Lanzarote eV - Dortmunder & Schwerter ...

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Frühling, Sommer, Herbst und Winter

... Jahreszeiten des Lebens, das ist

das Thema der Kino- und Kirche-

Gottesdienste in diesem Jahr.

Herbst: die Tage werden kürzer,

die Endlichkeit des Lebens bewusster

und damit die Lebenszeit

kostbarer - Früchte sortieren, Lebensbilanz

ziehen, was war, was

ist, was soll noch sein - Abschiede

leben, manchmal auch mit Lebens-Erschöpfungen

kämpfen und

zugleich die Chance einer satten,

reifen Lebensphase nutzen, den

goldenen Herbst, in dem es noch

einmal richtig stürmisch werden

kann, in dem das Leben und damit

natürlich auch die Liebe noch

einmal farbenprächtig auflodern

kann

… so jedenfalls ergeht es dem

schüchternen Schöngeist Fernando,

der eigentlich Kellner ist und

unter Depressionen leidet, und

Rosalba, die aus ihrem Ehealltag

nach Venedig ausbricht und dabei

zwei fast erwachsene Kinder und

einen untreuen Ehemann zuhause

zurück lässt.

„Brot und Tulpen“ ist eine beschwingt-romantische

Komödie,

die eine wundervolle Geschichte

über die Begegnung eines faszinierenden

Kellners, mit Bruno

Ganz in einer seiner Glanzrollen,

und einer außergewöhnlichen

Frau, die es wagt, ihr Leben noch

einmal zu ändern und dabei die

Liebe zu finden.

„Brot und Tulpen“ ist ein Film über

zwei Menschen, die den („Früh“-)

Herbst ihres Lebens nutzen, um

endlich das zu tun, was ihr Herz,

die Stimme ihrer Seele ihnen aufträgt.

Ausgewählte Szenen des Films

bringen wir ins Gespräch mit der

Geschichte des Propheten Elia aus

dem Alten Testament, den das Leben

auch erschöpft hat und dem

dann ein Engel begegnet, der ihm

ein neues Leben eröffnet…

Die Musik wird auch in diesem

Gottesdienst von der Band Lightning

gemacht.

Aber sehen und hören Sie selbst!

Pfarrerin Susanne Karmeier

Eine „Symbiose“ aus „gebürtiger

Oberbayerin & gestandener

Westfälin“ sowie „Künstlerin &

Unternehmerin“

Die im oberbayerischen Peißenberg

geborene Heidi Schröder

wurde nach ihrem Umzug nach

Dormund eine „anerkannt gestan-

Malerin Heidi Schröder in ihrem Atelier

dene Westfälin.“ Diesen Gegensatz

muss man erst mal hinbekommen!

Was ihren künstlerischen Weg

angeht, hatte sie im Jahr 1984

ihren ersten Kontakt zur Malerei.

Nach autodidaktischen Erlern-

und Experimentierphasen und

einer künstlerischen Ausbildung

in grundlegenden Techniken der

Malerei beim russischen Künst-

Heidi Schröder

ler Wladimir Kalistratow in Dortmund

und bei Thomas Freund

in Friedrichstadt an der Nordsee

ist Heidi Schröder seit 2004 freischaffende

Malerin und arbeitet

mit unterschiedlichen Materialien

und Techniken, so zum Beispiel

expressive Bilder, abstrakte Malerei,

Lackarbeiten, Landschaftsbilder,

Stillleben und Blumengemälde.

Seit dieser Zeit fanden

zahlreiche künstlerische „Aufenthalte“

– u. a. auch an der Cote d’

Azur – und eine Weiterbildung an

der „Kölner Malschule“ in Acryl-

Techniken statt.

Auch in diesem Jahr richtet Heidi

Schröder eine Ausstellung aus, die

in den Räumen der Physiotherapie

Bahrenberg in der Kiefernstr. 39

in 44225 Dortmund-Hombruch

stattfindet.

Öffnungszeiten sind Montag bis

Donnerstag von 9.00 bis 20.00

Heidi Schröder in der Ausstellung bei

Physiotherapie Bahrenberg in Hombruch

Uhr und Freitag von 9.00 bis

19.00 Uhr. Die Telefonnummer

der Praxis lautet: (0231) 77 18 03.

Ab Januar wird eine Dauerausstellung

in den Geschäftsräumen der

Hombrucher Textilreinigung, Harkortstraße

16, in der ersten Etage

eingerichtet.

Zum Thema „Unternehmerin“

ist zu sagen, dass Heidi Schröder

zusammen mit ihrem Mann

die Firma TETEX Textil Reinigung

Wäscherei, Verkauf und Reparatur

von Wäscherei- und Reinigungstechnik

in Dortmund-Huckarde

leitet!

Mehr Flexibilität ist (fast) nicht

möglich.

Sie erreichen Heidi Schröder unter

Tel. (0231) 394339,

Fax. (0231) 310120,

Mobil 0163 – 92891141,

e-mail: info@malerin-heidi-schroeder.de

oder unter

www.malerin-heidi-schroeder.de


Die Tierschutzorganisation „Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.“

sucht ein neues Zuhause für folgende Hunde:

Espe... Bakira... Allison... Pepe...

...ist im Dez. 03 geboren und

35cm groß. Sie lebt inzwischen

problemlos in einer

Pflegestelle in Deutschland

zusammen mit Rüden und

einer Hündin. Eine liebevolle

Hundeschule wäre für Espe

eine gute Möglichkeit zu lernen,

was ihr bisher alles noch

nicht beigebracht wurde.

Boris... Pauly...

...ist ca. 1,5 Jahre alt. Er ist sehr gut

verträglich mit seinen Artgenossen

und ein sehr lieber absolut Familien

tauglicher Mischlingsrüde.

...ist eine wunderschöne ca.

10 Monate alte Husky-Hündin

(52cm). Wir suchen für Bakira

eine für diese Rasse geeignete,

liebevolle Familie, die Lust und

Zeit hat sich mit einem sehr bewegungsfreudigen

Hund zu beschäftigen.

...ist ca. 7 Monate alt und konnte

auch gerettet werden. Die

kleine Zuckerschnute ist putzmunter

und verspielt. Allison

wünscht sich ein liebevolles

Zuhause mit gesicherter Ganztagsbetreuung,

wo sie für immer

beleiben darf.

...ist etwa 2 Jahre alt und

28cm groß. Pauly hat

kein Problem mit seinen

Artgenossen und ist ein

ganz lieber kleiner Rüde

der nun Menschen sucht,

die ihn nie mehr im Stich

lassen.

...ist 28cm groß und wiegt 4,5

kg. Er lebt z. Zt. problemlos

mit Hündinnen und Rüden

zusammen. Wir wünschen uns

für Pepe liebevolle Menschen

mit einem großen Herz für einen

kleinen Hund, die ihn für

immer bei sich aufnehmen.

Alle hier vorgestellten Hunde sind geimpft,

gechipt, mehrfach entwurmt und kastriert.

In den 5 Tötungsstationen auf Lanzarote befinden

sich viele kleine und große Hunde, die nach 21

Tagen eingeschläfert werden. Alle hoffen verzweifelt,

vorher gerettet zu werden und ein liebevolles

Zuhause zu finden!!!

Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.

Tel: 02307/7 96 96 Frau Bonk, oder im

Internet: www.podenco-hilfe-lanzarote.de

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Wir sind ein unabhängiges Reisebüro

und daher in der Lage dem

Kunden die Vielfalt aller Veranstalter

anbieten zu können und

das preisgünstigste Angebot zu

finden.

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v.l. Petra Tiefmann-Kokott, Simone Biller-

Langos, Susanne Kolberg-Prothmann

Neu ist, dass wir seit dem 15.10.

auch direkter Vertriebspartner der

Rewe Touristik sind. Aus diesem

Anlass bieten wir bei Reisen mit

Jahn, ITS und Tjaereborg spezielle

Eröffnungspreise für alle Kunden

(nicht nur Rewe Mitarbeiter).

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Reisewelt Kirchlinde

Besonderheit: als TUI-Partner haben

wir jeden Tag Preisknüller-

Angebote, die bis zu 45 % günstiger

sind als der Katalogpreis.

Mit Anton Graf Reisen arbeiten

wir nun schon seit acht Jahren erfolgreich

zusammen und Kunden

können aus Leserreisen und Sonderreisen

günstige Schnäppchen

bei uns buchen; für Tagesfahrten

erhalten sie den Fahrschein sofort

bei uns im Büro.

Gerne stehen wir bei Reisewünschen

für eine Beratung zur Verfügung

und stellen auch individuelle

Bausteine von Flughafenparkplatz

über Flug, Hotel bis zu Mietwagen

und Ausflugspaketen zusammen.

Selbstverständlich sind Angebote

aus Internet, Funk und Fernsehen

bei uns buchbar und wir können

hilfreiche Infos und Tipps dazu geben.Urlaubsplanung

kompetent,

individuell und persönlich; vor,

während und nach der Reise stehen

wir als Ansprechpartner zur

Verfügung.

Öffnungszeiten:

montags-freitags 10.00 bis 13.30

und 14.30 bis 19.00 Uhr,

samstags 10.00 bis 16.00 Uhr

Start in die

Eislaufsaison

Mit einer Halloween-Party am

31.10. startete die Eislaufhalle in

Wischlingen ihre neue Saison. Ein

Blick in den Veranstaltungskalender

verspricht spannende, witzige

und abwechselungsreiche Events.

13 Partys sind schon jetzt vorgesehen,

so z.B. die beliebte Single-

Party, die Ballermannparty oder

auch die Schlager-Party. Spieleveranstaltungen

für Kinder stehen

ebenfalls auf dem Programm. Für

jeden ist also etwas dabei.

Neu in dieser Saison

Sonderveranstaltungen finden

montags statt. In einzelnen Workshops

werden verschiedene Themen

aufgegriffen, wie z. B. das

„Rückwährtsfahren“ oder auch

das „Bremsen“. Auch an die

Streetsurfer, die die Eishalle bereits

im Sommer nutzten, wurde mit

der „Wave Time“ gedacht, getreu

dem Motto: Waveboards on Ice.

Die einfach zu demontierenden

Spezialrollen des Waveboards

können nämlich bei Bedarf durch

bewegliche Kufen ersetzt werden.

Die Kleinsten machen bei „First

Steps“ spielerisch erste Schritte

auf dem Eis. Als weitere sportliche

Betätigung steht auch „Eisstockschießen“

auf dem Programm.

Schlittschuhkurse

Die Planungen für die Eislaufkurse

sind übrigens auch schon

abgeschlossen. Schnupperkurse

für Anfänger und Fortgeschrittene

stehen ab November auf dem Programm.

Zusätzliche Kurse starten

in den Weihnachtsferien.

Senioren-Freizeit in

Braunlage

begeisterte

Die durch den Wunsch-Seniorenservice

organisierte Senioren-

Freizeit nach Braunlage im Harz

war wieder einmal eine gelungene

Veranstaltung, die zeigt, wie

wichtig es ist, Senioren aus ihrer

Isolation und Einsamkeit zu holen.

Die Reisegruppe umfasste 20 Teilnehmerinnen

und Teilnehmer, die

Ende September ihre Reise an der

Revierstraße 3 antraten.

Das Hotel Harz Wald in Braunlage

bestach wieder einmal durch

einen hervorragenden Service und

eine sehr gute Küche. Ausflüge

nach Wernigerode, Goslar und allen

anderen Sehenswürdigkeiten

in der Umgebung wurden täglich

durchgeführt. Höhepunkte waren

sicherlich die Besichtigung und

Beköstigung in der Nordhausener

Schnapsbrennerei sowie die Besichtigung

des KZ Dora in Nordhausen.

Die Abende wurden in geselliger

Runde verbracht, es wurde

gelacht, gekegelt und so mancher

Witz machte die Runde. Die Gruppe

harmonisierte sehr gut und es

war eine positive Veränderung bei

den Teilnehmerinnen und Teilnehmern

spürbar, die aufblühten und

das Miteinander in der Gruppe sehr

genossen. Viele von ihnen haben

deswegen schon jetzt beschlossen,

die nächste Reise im Mai 2009 auf

die Nordseeinsel Norderney ebenfalls

mitzumachen. Infos erhalten

Sie vom Wunsch-Seniorenservice

unter 0231/878030.

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ölabweisender Beschichtung,

sowie Antistatic-Schicht

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Kirchlinder Weihnachtsmarkt -

Traditionsveranstaltung im neuen Gewand

Auch in diesem Jahr findet wieder

der beliebte Kirchlinder Weihnachtsmarkt

statt - wenngleich an

anderer Stelle und in etwas anderer

Form.

In Verbindung mit dem größten

Adventkalender Deutschlands

findet der Weihnachtsmarkt ab

diesem Jahr auf dem und rund

um das Gelände der Kochschule

Westerwikstr.13 in Dortmund-

Kirchlinde statt.

Am Freitag, dem 28.11.2008, erfolgt

die Eröffnung des Adventkalenders

durch die Nutzergruppen

der Kochschule.

Am Samstag, dem 29.11.2008,

startet dann um 18.00 Uhr die 1.

Kirchlinder Glühweinnacht (natürlich

werden auch andere Getränke

angeboten).

Bei Musik, leckeren Getränken

und Speisen besteht die Gelegenheit

für das ein oder andere nette

Schwätzchen.

Am Sonntag, 30.11.2008, dem 1.

Advent, findet dann wie gewohnt

der Weihnachtsmarkt statt, wobei

dieser evtl. etwas kleiner, dafür

aber attraktiver und gemütlicher

ausfällt.

Neben den gewohnten Angeboten

wird es auch einige neue geben,

wie zum Beispiel eine Kaffeestube.

In der Eisdiele Clovis in Kirchlinde

geht die „Eiszeit“ auch im Winter

weiter. Wenn es zu kühl für einen

Eisbecher ist, stehen leckere,

hausgemachte Köstlichkeiten wie

frische Waffeln, Kuchen und Tiramisu

zur Auswahl. Wer es lieber

deftiger mag, könnte es mal mit

Die Eiszeit geht weiter

Die gemütliche Außenterrasse der Eisdiele

Da die Planungen noch laufen,

soll an dieser Stelle vorerst noch

nicht zu viel verraten werden.

Der Vorstand ist sich jedoch sicher,

ein schönes Programm auf

die Beine gestellt zu haben, so

der 1. Vorsitzende Peter Burmann

junior.

Zur Zeit gibt es noch einige freie

Standplätze. Interessenten können

sich unter Tel. 0231/613073

bei Herrn Burmann jun. oder Frau

Weller-Burmann melden.

Peter Burmann junior, 1. Vorsitzender des

Gewerbevereins

einem köstlichen italienischen

Toast probieren. Dazu ein Warsteiner

Pils, ein Glas Wein - vielleicht

auch mal zwei - oder einen

schönen, perligen und spritzigen

Prosecco. So wird auch ohne Eis

der verdiente Feierabend doppelt

schön - und einfach italienischer!

Jubiläum in der kath. Heilig Kreuz-

Gemeinde im Jungferntal 1968 -

1998 - 2008 - Wir feiern, feiern

Sie mit uns!

Der Auftakt erfolgte mit unserer

gemeinsamen Tagesfahrt in den

belgischen Marienwallfahrtsort

Banneux.

Unser nächster Höhepunkt wird

der 1. Adventsonntag sein.

In Erinnerung an die erste hl. Messe

vor 40 Jahren in der Jungferntaler

Schulaula und an die Einweihung

der neuen Kirche am zweiten

Advent vor 10 Jahren wollen wir

mit unserer Gemeinde im Pastoralverbund

und mit vielen Gästen

40 Jahre

feiern. Zu einem besonderem Festgottesdienst

am Sonntagmorgen,

einer feierlichen Dankandacht am

Nachmittag und zu einer nachfolgenden

Begegnung ins Pfarrzentrum

wird herzlich eingeladen.

Zeitzeugen, aber auch Bild- und

Textmaterial sollen noch einmal

an Vergangenes erinnern.

Tragen Sie dazu bei! Das bereits

tätige Vorbereitungsteam sichtet

und erarbeitet die eingegangenen

Vorschläge, nimmt aber auch noch

gern weitere an. In Vertretung für

das Team: Bruno Meissner, Tel.: 67

53 66

5


6

Aus dem Privatarchiv von:

Bernhard Risse

„Kirchlinder Geschichte

von Anfang an“

.... Fortsetzung

Oft ertönte das Heulen der Sirenen,

bei Tag oder Nacht. Es waren

Warnsirenen für die Bevölkerung.

Sie waren meistens auf Schulgebäuden

montiert. Ein kurzer,

ein langer Ton war Voralarm; ein

kurzer Ton hoch tief war Vollalarm;

ein langer anhaltender Ton

war die Entwarnung. Es passiert

bei einem Spaziergang, einer Besorgung

usw., dass plötzlich die

Sirenen heulten. Dann hieß es

schnellstens nach Hause. Kam es

aber vor, dass Vollalarm gegeben

wurde, versuchte jeder sich an

Ort und Stelle zu verstecken und

zu schützen. Zu beiden Seiten der

„Hohen Luft“ zogen sich Wassergräben

entlang. Bei einem Besuch

meiner Tante in Rahm konnte es

passieren, dass auf dem Hin- oder

Heimweg Alarm gegeben wurde.

War man noch auf der „Hohen

Luft“ suchte man in diesen Gräben

Schutz. Es kamen wohl mehrere

Leute bei dieser Gelegenheit

in diesen Graben. Es packte wohl

jeden die Angst. Man hörte das

tiefe Brummen der Flugzeuge.

Es waren immer sehr viele. Die

Tarndecker der Geschütze wurden

in aller Eile zum Teil abgedeckt

und die Rohre hochgedreht.

Dann ging es los und groß war die

Angst. Schlimm waren die Nächte.

Wir wurden aus dem Schlaf gerissen

und in Decken eingehüllt.

Dann lief alles zu den Bunkerstellen.

Es war immer ein weiter Weg

in Hast und Angst. Der Bunkereingang

befand sich gegenüber

dem Haupttor der Zeche Zollern

I/III. Für uns und viele andere Bewohner

war es eine Strapaze. Alles

wichtige Hab und Gut wurde

mitgeschleppt. Da Dortmund ein

Hauptangriffsziel der Bomberverbände

wurde, waren viele Kirchlinder

Dauergast im Bunker. Der

Zechenbunker war der „Einzige“

große Bunker in Kirchlinde und

daher auch restlos gefüllt. Die

Gänge waren ausgebaut (Holz),

der Boden mit Asche ausgelegt.

Trotzdem tropfte das Wasser

durch das Gebälk. Die vielen

Menschen, die schlechte Luft -

es war eine schlimme Zeit. Man

saß zwar tief unter der Erde, aber

man spürte die Explosionen und

Erschütterungen, sowie das Dröhnen

der Flugzeuge. Kirchlinde

wurde im großen verschont, hatte

aber auch mehrere Todesopfer

durch Bomben zu beklagen. Vollmers

Haus gegenüber Wortmanns

Hof bekam einen Volltreffer. Alle

Bewohner die im Keller waren,

wurden getötet. Dann wurde ein

Haus auf der Heckelbeckstr. neben

der Gärtnerei Gregg zerstört.

Auch Verluste an Menschen. In

den Jahren 1944/45 war das Siegen

der deutschen Wehrmacht

vorbei. Bald wurde im eigenen

Land gekämpft. Die begeisterten

Mitglieder der Partei und der SA

wurden stiller. Die Uniformen

und Abzeichen sowie Fahnen

verschwanden langsam aber sicher

aus unserer Gemeinde. Die

Schulkinder sammelten Altmaterial,

Eisen, Knochen, Papier und

lieferten alles auf dem Schulhof

ab. Hier wurde es verladen und

abtransportiert. Regelmäßige

Sammelaktionen wurden abgehalten.

Die Schulkinder sammelten

Brennesselblätter, Himbeer-

und Brombeerblätter. Viele Kinder

wurden aus Kirchlinde auf Dörfer

verschickt fern der angegriffenen

Städte.

Es gab auch jetzt noch in Kirchlinde

einige, die an einen Sieg

glaubten, gestärkt durch die Propaganda

(Wunderwaffen). Man

sah die Wunderwaffen abends am

Himmel gen England fliegen V1 +

V2 Geschosse (Raketen). Auch sie

änderten nichts an der Lage. Die

Meinung der Urlauber von West

und Ost waren schon genauer

und glaubwürdiger. Nur durfte

diese Meinung nicht laut gesagt

werden. Wer noch an einen Sieg

glaubte, war nie Soldat gewesen,

aber Parteimitglied. So gab es in

manchen Familien Spannungen,

wenn unter Geschwistern oder

Eltern zwei Parteien bestanden,

was nicht selten war. Es kam der

Tag an dem Großvater mit mir

zusammen im Garten war. Wir

gruben unser Land um. Plötzlich

war ein Donnern zu hören. Das

Wetter war aber klar und sonnig.

Großvater stand still und horchte

und brummte vor sich hin: „Jetzt

kommen sie bald, die Front rückt

immer näher.“ Ich verstand meinen

Großvater nicht ganz und

hatte Angst, ich wusste nicht

wovor, fühlte aber bei Großvater

Geborgenheit. Die Menschen in

Kirchlinde bereiteten sich langsam

darauf vor. Es konnte nur noch einige

Zeit dauern und Deutschland

hatte seinen angefangenen Krieg

verloren.

Tag für Tag zeigten sich mehr feindliche

Flugzeuge am Himmel. Die

Flakbatterien an der Rahmerstraße

waren inzwischen verlegt. Feindliche

Jagdbomber (im Volksmund

Jabos genannt) griffen mühelos

jedes Ziel an. Eines Tages rückten

von der Zeche Zollern die russischen

Gefangenen mit Aufsehen

heran. Sie errichteten zwischen

Kirschstein und Althaus Haus

eine Straßensperre (Frohlinderstr.)

Es wurden Gräben im Quadrat

ausgehoben, Baumstämme eingerammt

und das so entstandene

Gehäuse mit Erdreich und Steinen

aufgefüllt. In der Mitte blieb

nur eine schmale Durchfahrt für

die Straßenbahn. Das Essen der

Gefangenen war nicht besonders.

Es bestand in der Hauptsache aus

Weißkohl (Kapuska). Wir Kinder

gaben hin und wieder ein Stück

Brot, wenn niemand aufpasste. Ein

Gefangener sagte: „Wenn ich wieder

komme in Heimat nach Russland,

ich schicken immer nach

Deutschland Kapuska Kapuska.“

In der Fühlestraße (Spörkelstr.)

stationierte man eines Tages eine

10.5 cm Abwehrkanone. Der Begleitoffizier

ließ alle Pappeln fällen

- die Pappeln umschlossen das

Rondell am Ende der Spörkelstraße.

Der Protest der Bewohner wurde

mit den Worten, wir brauchen

freies Schussfeld, abgetan. Die

Bedienung dieses Geschützes bestand

schon aus fast 18-jährigen.

Beim Transport dieses Geschützes

auf der Frohlinderstraße sichtete

ein Begleitsoldat ein Flugzeug

am Himmel. In aller Eile wurde

angehalten und ein Tarnnetz übergeworfen.

Wir Kinder begleiteten

natürlich diese kleine Kolonne aus

Neugier. Der Offizier befahl allen

Leuten Stillstand. Jeder verharrte

auf seinem Platz. Die Maschine

näherte sich und flog sehr tief. Sie

entfernte sich, Gott sei Dank nach

einiger Zeit ohne die Kolonne

entdeckt zu haben. Alles atmete

auf. Jetzt wurde allen erst einmal

die Gefahr bewusst, in der jeder

Einzelne geschwebt hatte. Ein

paar Tage nach Aufstellung des

Geschützes zog nachmittags eine

große lange Marschkolonne auf

der Brietenstraße zurück in Richtung

Stadt. Es war ein langer Zug

Soldaten mit Ausrüstung, Kraftwagen,

Geschütze und anderen Fahrzeugen.

Nachdem dieser Heerwurm

verschwunden war verließ

auch das Abwehrgeschütz wieder

die Spörkelstraße. Da die Häuser

der Spörkelstraße (Fühlestr.) nicht

stabil genug in den Kellerräumen

waren, zogen viele Einwohner

zu Bekannten oder Eltern in die

älteren Häuser. Wir zogen zum

Großvater. Er wohnte Frohlinderstraße

93. Diese Keller waren fest

und stabil die Wände.

Es gelang nicht immer bei Alarm

den Zechenbunker zu erreichen

und so erlebten wir manchen Angriff

in diesen Kellerräumen. Vater

kontrollierte des Öfteren nachts

den Sternenhimmel. Eines Nachts

weckte er uns ganz erschrocken.

Es war höchste Not und Eile. Ein

Christbaum stand genau über unser

Haus. Die feindlichen Maschi-


nen schütteten Phosphor aus und

steckten es an. Es sah am Himmel

wie ein Christbaum aus. Es wurde

das Nötigste zusammengerafft

und dann ging es in den Keller.

Unterwegs weckte man die Mitbewohner.

Keiner hatte Alarm

gehört. Dieses Drama spielte sich

immer im dunklen ab, da Licht

oder Kerze verboten war. Es war

damals ein schlimmer Angriff auf

unsere Stadt Dortmund. Mit den

Christbäumen wurde die Stadt

markiert. Einige Tage griff man die

Stickstoffwerke in Ickern an. Tagsüber

konnte man noch verbrannte

Teilchen durch die Luft fliegen

sehen, die der Wind herangeweht

hatte. Die Stickstoffwerke wurden

ein Opfer der Bomben. Die Flakbatterien

an der Rahmerstraße

(Hohe Luft) schossen viele Flugzeuge

ab, man konnte es manchmal

beobachten und man sah es

an den Abschussringen auf den

Rohren. Jeder Ring ein Flugzeug.

Einmal landete ein Fallschirm hinter

den Häusern der Fühlestraße.

Es war ein amerikanischer Flieger

. Alles rannte zum Fallschirm,

blieb aber in einiger Entfernung

stehen. Er hatte sich gerade von

seinem Fallschirm befreit, als die

Flaksoldaten erschienen und ihn

mitnahmen. Ein andermal schoss

ein Bomber ein deutsches Jagdflugzeug

ab. Die Maschine kam

sehr tief über die Häuser der Spörkelstraße

und zog eine schwarze

Fahne hinter sich her. Sie landete

oder stürzte ab im Sundern. Der

Pilot wurde von den Flaksoldaten

gerettet und die Maschine abtransportiert.

Die Frontgeräusche

wurden von Tag zu Tag lauter.

Einmal noch erschienen an einem

Nachmittag deutsche Panzer. Sie

hielten vor dem Haus Frohlinderstraße

93. Ich sah zum ersten

Mal in meinem Leben solch ein

Stahlkoloss. Es waren Tiegerpanzer.

Da sämtliche Einfallstraßen

durch Panzersperren blockiert waren,

gab es Ärger bei den Panzersoldaten.

Die Durchfahrt war nur

für eine Straßenbahn gedacht. Die

Panzerkommandanten gaben Befehl

die Luken zu schließen und

vier deutsche Tiegerpanzer fuhren

durch die schmale Durchfahrt der

„Panzersperre“. Erwachsene und

Kinder sahen dieses Schauspiel.

Die Baumstämme wurden zum

Teil geknickt oder herausgerissen.

Die eigenen Panzerwagen zeigten

die Lächerlichkeit dieser Sperren.

Nach Fertigstellung der Panzersperren

bildete man den Volkssturm

an Panzerfäusten aus. Es

waren die alten Männer unseres

Ortes. Man schaffte Panzerabwehrwaffen

heran und lagerte sie

hinter der Sperre (Panzerfäuste).

Die alten Männer wurden daran

ausgebildet, wieder gab es

Schwerverletzte.

... Fortsetzung folgt.

Neu bei Abant Grill in Rahm:

Pizza in vielen Variationen

Seit kurzem bietet der Abant Grill

im Jungferntal auch Pizza in über

50 verschiedenen Variationen.

Der seit über 10 Jahren in Huckarde

bekannte Pizza-Bäcker Marco

übernahm nun die Regie über Pizza

und Makkaroni. Selbstverständlich

erfüllt der 34-Jährige, wenn

es um den Pizza-Belag geht, auch

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

ausgefallene Kundenwünsche.

Übrigens werden in dem seit über

15 Jahren bestehenden Abant-

Familienbetrieb rund um Grillgerichte,

Salate, Brote bis hin zum

Dönerspieß keine Fertigprodukte,

sondern ausschließlich Zutaten

aus eigener Herstellung verwendet.

Die LVM-Autoversicherung hat

beim vom Wirtschaftsmagazin

„Capital“ in diesem Jahr erstmalig

initiierten Wettbewerb um den Titel

Versicherungs-Champion 2008

einen hervorragenden zweiten

Platz unter allen Versicherungen

belegt. Dieser Erfolg bestätigt eindrucksvoll

das LVM-Motto „Wir

fahren im hart umkämpften Markt

der Autoversicherer auf der rich-

Und nach der Sintflut folgt

die Neueröffnung

Ende Juli waren die Electronic Partner

Schiefelbein&Hartmann wie

viele andere Dortmunder von dem

so genannten Jahrhundert-Regen betroffen.

Doch nur zwei Monate und

viele schlaflose und arbeitsreiche

Nächte später folgte an einem neuen

Standort die Neueröffnung. Bei

Musik und Leckereien konnten die

Kunden einen ersten Eindruck von

den neuen Räumlichkeiten an der

Martener Straße 288 gewinnen.

Auf nun 350qm bietet das Elektro-

Fachgeschäft ab sofort mehr Platz

und mehr Geräte. Vor allem der

Bereich „Weiße Ware“ stellt sich

enorm vergrößert dar. In einem von

n-tv durchgeführten Test von Elek-

LVM gewann 2. Platz

tigen Spur. „Capital“ hat die Versicherungsunternehmen

in den Kriterien

Produktqualität, Preis und

Kundenorientierung beurteilt. Die

LVM-Autoversicherung zeichnet

sich durch günstige Beiträge und

umfangreiche Leistungen aus. Mit

rund 2,6 Millionen versicherten

Fahrzeugen gehört die LVW zu

den TOP-Kfz.-Versicherungen in

Deutschland.

trofachgeschäften, in dem die Kompetenz

und Freundlichkeit der Beratung,

die Qualität des Umfeldes etc.

untersucht wurden, schnitten die

Elektronik Partner am besten ab und

belegten in der Gesamtwertung Platz

1. Unser Foto zeigt Peter Schiefelbein

(umrahmt von Günter Eustrup

(l.) und Paul-Werner Hofmann von

„Aktiv im Ort“) mit einem Teller der

Immanuel-Kirche, der ihn an seinen

alten Standort erinnern soll.

7


Die Geburt des ersten eigenen Kindes

ist für viele Frauen die erste

Geburt, die sie selbst miterleben,

das wirft viele Fragen auf.

Diese Fragen können in einem Ge-

8

Vorbereitungsübungen zur Geburt

burtsvorbereitungskurs ausführlich

besprochen werden. Bei vielen

Paaren nimmt die Information einen

hohen Stellenwert ein, da sie

oft kein klares Bild davon haben,

was auf sie zukommt. Zudem bieten

solche Kurse Gelegenheit, sich

mit anderen Eltern auszutauschen.

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Die Geburt

Atemtechniken und Entspannungsübungen

werden in der Gruppe

erlernt und in offenen Gesprächsrunden

kann über strittige Themen

diskutiert werden.

Wichtiger Punkt der Geburtsvorbereitung

ist die Kontaktaufnahme

zum ungeborenen Kind. Auch

Frauen, die möglicherweise keine

normale Geburt haben werden,

sollten sich einen Geburtsvorbereitungskurs

nicht entgehen lassen.

Sie können sich mit anderen Frauen

und Paaren austauschen und bereiten

sich außerdem noch auf das Leben

mit dem Kind nach der Geburt

vor. Die Stunden der Geburt sind

ein ganz besonderer Augenblick

im Leben der werdenden Eltern.

Diese Zeit möchten viele Paare in

einer angenehmen Umgebung mit

kompetenter Betreuung verbringen.

Ihre bereits aus der Schwangerschaft

bekannte und vertraute

Hebamme kann Sie während der

Geburt Ihres Kindes als Beleghebamme

betreuen. Beleggeburt bedeutet

eine individuelle Geburtsbegleitung

ohne Schichtwechsel, um

eine ruhige und selbstbestimmte

Geburt zu ermöglichen.

Gestüt Moorhof mit tollem Programm

Gestüts-Chef Marius Schneider hoch zu

Ross

Erst etwa sechs Wochen zuvor etablierte

sich auf einem alten verlassenen

Reiterhof an der Bockenfelder

Straße/Westricher Dorfstraße

in Westrich das Reitzentrum Gestüt

Moorhof. Doch bereits am 5. Oktober

2008 konnten Interessierte

bei einem Tag der offenen Tür das

Gestüt kennen lernen. An diesem

regnerischen Tag fanden sich hunderte

Erwachsene und Kinder ein,

die den Besuch bestimmt nicht

bereut haben! Was es hier bei Führungen

durch die Stallungen und

Vorführungen in der Reithalle zu

sehen gab, ließ nicht nur jedes Reiterherz

höher schlagen. Der Chef

des Hauses, Marius Schneider, 27

Jahre jung, bot tolle Shows hoch zu

Pferde, ließ Märchen mit Pferden

und Reitern durch die riesige Reithalle

tanzen, spanische Reitschule

vorführen und mit seiner Partnerin

reitend einen der beiden Falken des

Gestüts, kreuz und quer durch die

Reithalle fliegen und immer wieder

auf seiner oder ihrer behandschuhten

Hand landen … bis der

Greifvogel hoch oben im Gebälk

der Halle einen Landeplatz suchte,

sich jedoch später wieder auf die

Hand, die ihn fütterte, herabließ.

Vor und nach dieser Reitshow leitete

Mutter Brigitte Schneider die

begeisterten Gäste durch die Stallungen,

erzählte über die 42 Pferde

des Gestüts, die alle Namen wie

Curazon oder Damira tragen, da

es sich überwiegend um Lusitanos,

portugiesische Reitpferde, handelt,

die hier künftig in Zusammenarbeit

mit 10 weiteren Gestüten gezüchtet

werden. Doch auch kleine Pferde

und Shetland-Ponies bevölkern den

Hof. Das hat seinen Grund, denn

hier ist eine Jugendsportschule entstanden,

die Kindern und Jugend-

Das Glück dieser Erde liegt auf dem

Rücken der Pferde

lichen von 4 bis 18 Jahren Bewegung,

Spiel und Sport, Pferdepflege

und Reiten bietet. Ferienkurse mit

Übernachtungen werden ebenfalls

angeboten. Doch auch Erwachsene

kommen nicht zu kurz. Ob

Reit-Anfänger, Wiedereinsteiger

oder Fortgeschrittene, für alle gibt

es umfangreiche Programme. Kein

Wunder also, dass Marius Schneider

nach seinen Vorführungen viele

Fragen zu beantworten hatte und so

mancher Eintrag in seine Anmeldeliste

erfolgte.


Draculadinner –

Das Dinner zum Anbeißen

Sind Sie stark genug, dem Grauen

zu begegnen? Dann gruseln Sie

mit, bei einem schaurig-schönen

Abend, an dem garantiert jeder

eine Menge Spaß ...und etwas

zum Anbeißen findet!

Graf Nosferacula von Dragon,

letzter Spross einer mächtigen

Vampir-Dynastie lädt in das

Stammschloss der Familie nach

Transsilvanien ein, um das alljährliche

Fest des Lebenssaftes zu

feiern. Keine Angst, auf dem Speiseplan

beim Draculadinner steht

nicht ausschließlich Blut.

Die Schlossküche ist bekannt für

ihre kulinarischen Genüsse, die

auch die Gaumen der Nicht–

Bluttrinker bei dem gereichten

Vier–Gänge–Menü verwöhnen

wird. Jedes Jahr geschehen beim

Draculadinner hinter den dicken

Mauern des sagenumwogenen

Schlosses sonderbare Dinge.

Und nicht alle, die furchtlos genug

waren, sich auf das Wagnis

eines Besuches einzulassen, sind

zurückgekehrt. Was für Gefahren

und Geheimnisse erwarten die

Besucher diesmal...? Veranstalter

und Produzent der neuen Show ist

Galadinner GmbH & Co. KG aus

Essen.

Tatort: Pullman Dortmund, Lindemannstr.

88, Dortmund

Tatzeit: Do., 15.01.09, Sa.,

14.03.09 und Do., 21.05.09

Beginn: 19.00 Uhr, Dauer: ca. 4

Stunden, Preis: 69,- Euro pro Person

(inkl. 4-Gänge-Menü + Aperitif)

Reservierungen und Infos:

Galadinner: 0201 - 201 201 oder

unter www.krimidinner.de

Tag des Butterbrotes

auch bei Cityback

Feldkamp

Auch beim Citybäcker Feldkamp in

Dorstfeld fand die Brotaktion statt

Am 26. September gab es eine

Überraschung für Kunden und Besucher

der Firma Cityback Feldkamp:

Das renommierte Dortmunder

Unternehmen verschenkte in

all seinen Filialen leckere Schnitten

Brot mit Butter.

Die Aktion begann um 10 Uhr und

endete zu den üblichen Schlusszeiten.

Gerne machten die Kunden

von dem Angebot Gebrauch

und ließen es sich schmecken.

9


Dortmunder Bündnis gegen Depression

leistet Aufklärungsarbeit

Wenn es draußen kalt, dunkel und

ungemütlich ist, schleicht sich

Trübsinn in die Seele. Viele Menschen

sind niedergeschlagen und

bedrückt. Man spricht hier auch

vom sog. „Herbstblues“.

Eine Depression im medizinischen

Sinne ist dies aber eher selten.

„Nicht jede Stimmungsschwankung

oder Antriebslosigkeit muss

eine Depression sein“, erklärt Dr.

Thomas Finkbeiner, Chefarzt der

Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie

am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund.

Im Unterschied zu

vorübergehenden Verstimmungen

sind bei einer Depression Niedergeschlagenheit,

Interessenverlust

und Freudlosigkeit als länger andauernde

Symptome typisch. Häufig

werden sie von Kopfschmerzen,

Appetitlosigkeit, Schlafstörungen

und Konzentrationsschwierigkeiten

begleitet, die dazu führen, dass

Alltagsaktivitäten und berufliche

Anforderungen zunehmend vernachlässigt

werden. Der Kranke

zieht sich mehr und mehr zurück

und wird dabei von Schuldgefühlen,

Ängsten und nicht selten sogar

Selbstmordgedanken gequält. „In

10

Depressionen – Kein Tabuthema, sondern Volkskrankheit

Deutschland sterben jährlich mehr

Menschen durch Suizid als im Straßenverkehr“,

so Dr. Finkbeiner.

Wie kommt es zu einer Depression?

Man vermutet, dass bei depressiv

erkrankten Patienten die

Wirkung der sog. Neurotransmitter

Serotonin und Noradrelin, also

der chemischen Botenstoffe, die

Nervensignale weiterleiten, im Vergleich

zum gesunden Menschen

verändert ist. Über die Ursachen

herrscht weitgehend Unklarheit;

eine erbliche Vorbelastung wird

jedoch angenommen. Aber auch

akute oder chronisch belastende

Lebensereignisse können Auslöser

einer Depression sein.

Die Diagnose wird durch ein ausführliches

Gespräch (Anamnese)

gestellt - im Idealfall von einem

Facharzt für Psychiatrie oder einem

Psychotherapeuten.

Wie kann man Depressionen behandeln?

Zum Standard gehört

heute eine Kombination aus medikamentöser

Behandlung und

Psychotherapie. „Bei leichten Depressionen

genügt meist eine ambulante

Gesprächstherapie oder

eine andere Form der Psychothe-

rapie“, erklärt Dr. Finkbeiner. „Bei

mittelschweren Fällen kann die

Behandlung ambulant durch antidepressiv

wirkende Medikamente

und / oder Psychotherapie erfolgen.

In schweren Fällen, vor allem,

wenn die Verzweiflung sehr groß

ist und Alltagsanforderungen nicht

Chefarzt Dr. Thomas Finkbeiner ist

Mitglied im Dortmunder Bündnis gegen

Depression e. V.

mehr bewältigt werden, wird eine

stationäre Behandlung notwendig,

in der sowohl Antidepressiva als

auch Psychotherapie zum Einsatz

kommen. Zusätzlich können - je

nach individueller Befindlichkeit

- Licht- oder Schlafentzugstherapien

hilfreich sein.“ Den meisten

Patienten könne durch eine konsequente

Behandlung gut geholfen

werden, betont der Chefarzt. „Bei

Schräge Typen und eine deftige

Portion Ruhrgebiets-Comedy sind

die Markenzeichen des Dortmunder

Geierabend.

Die ruhrpöttische Karnevalssitzung

der anderen Art feiert am 02.

Januar am gewohnten Spielort Zeche

Zollern II/IV die Premiere des

neuen Programms.

Angeführt vom Präsidenten werden

die Panneköppe den Vorverkauf

wieder höchstpersönlich

eröffnen und den wartenden

Fans mit Punsch, Gebäck und

Show-Einlagen das Schlangestehen

versüßen. Gespielt wird in

der Session 2009 an insgesamt 40

Abenden vom 02. Januar bis zum

24. Februar.

Karten kosten 30,00 Euro (ermäßigt

20,90 Euro) und sind erhältlich

ab dem 08.11. um 9 Uhr im Leserladen

der Westfälischen Rund-

zielgerichteter Therapie weist auch

eine schwere Depression in der Regel

eine günstige Prognose auf.“

Information und Aufklärung

Schätzungen zufolge gelten in

Deutschland derzeit vier Millionen

Menschen als schwer depressiv erkrankt.

Etwa dreimal so groß ist die

Zahl derer, die mindestens einmal

in ihrem Leben von einer Depression

heimgesucht werden. Trotzdem

wird die Krankheit vielfach

nicht erkannt, behandelt oder auch

einfach verdrängt. Diesen Zustand

zu ändern und die Tabuzone der

depressiven Erkrankung zu durchbrechen,

hat sich das Dortmunder

Bündnis gegen Depression zur Aufgabe

gemacht. „Gemeinsam schaffen

wir`s“ war das Motto der Auftaktveranstaltung

im Dortmunder

Ratssaal am 31. Oktober. Mit weiteren

Veranstaltungen und Vorträgen

in Schulen, Institutionen oder

Unternehmen soll die Krankheit

mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung

gerückt und Wege aus der

Depression aufgezeigt werden.

Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie

am Ev. Krankenhaus

Lütgendortmund: Tel. 0231 / 6188-

321

Geierabend 2009 –

Vorverkauf beginnt am 08.11.

Auch die Geierabend-Kellnerinnen Lilli

und Lotti wollen den Vorverkaufsstart

nicht verpassen. Foto: Stand Out

schau Dortmund, ab 9.30 Uhr im

KulturInfoShop Dortmund und ab

11.00 Uhr in der Gastronomie

Tante Amanda.

Ausführliche Infos zum Vorverkauf

gibt es auf der Geierabend-Homepage:

www.geierabend.de


Trotz großen Widerstandes in der Bevölkerung (über 1.000 Unterschriften

wurden gesammelt) soll der geplante Supermarkt auf dem

Frerich-Gelände gebaut werden. Ist diese Tatsache bereits empörend

genug, so sind in diesem Zusammenhang zuletzt Dinge bekannt geworden,

die für weitere Verwirrung und Entsetzen gesorgt haben.

So war zu hören, dass laut einem vom Investor in Auftrag gegebenen

Gutachten nach einem etwaigen Scheitern des REWE das Gebäude als

Bürofläche dienen kann. Zudem steht fest, dass es eine zweite Etage

geben wird mit einer Deckenhöhe von 2,80m. Wenn dem so sei,

dann gibt das Anlass zu Spekulationen. Wird hier durch die Hintertür

und mit dem Masterplan Einzelhandel als Tarnung ein Filetgrundstück

an einen Investor verkauft? Wird dieser dann für wenige Jahre einen

Supermarkt tolerieren, um später auf die wesentlich lukrativere Vermietung

als Bürofläche umstellen zu können? Wo soll denn dann ein

neuer Supermarkt entstehen?

Zudem kursiert in der Gutenberggrundschule das Gerücht, dass der Erweiterungsbau

zur Offenen Ganztagsschule (OGS) nur dann realisiert

werde, falls der Supermarkt gebaut würde. Lehrer- und Elternschaft

sind dementsprechend verunsichert und wehren sich nicht gegen die

Bebauung des Parks. Vielmehr wird hier geblockt und gegen die Bürgerinitiative

„Dorstfeld Aktiv“ mobil gemacht, anstatt mit dieser für

ein angenehmeres Schulumfeld zu kämpfen. Wie kann man sich auch

sonst erklären, dass Eltern und Lehrerkollegium nicht gegen mehr Verkehr,

ergo mehr Gefahr, mehr Lärm und mehr Abgase ankämpfen!?

Es ist also an der Zeit, diese Gerüchte zu entkräften und den Eltern,

LehrerInnen und WählerInnen zu sagen, wie es wirklich ist.

Um hier ein für allemal und im

Interesse der Kinder Klarheit zu

schaffen, möchten wir Ihnen daher

unsere ganz konkreten Fragen

mit der Bitte um eindeutige Antwort

stellen:

1.) Ist Ihnen bekannt, dass für den

REWE im Erdgeschoss rund 800qm

zur Verfügung stehen, während in

der zweiten Etage 1300qm für Büros

vorhanden sein werden?

2.) Handelt es sich dann bei dem

geplanten Gebäude nicht vielmehr

um ein Bürogebäude mit einer

kleinen Verkaufsfläche als um

einen Supermarkt?

3.) Ist es möglich, dass in einigen

Jahren im kleinen Dorstfelder Park

ein reines Bürogebäude steht, falls

der REWE scheitert?

4.) Wird der Erweiterungsbau an

der Gutenberggrundschule nur

dann Realität werden, wenn der

Park bebaut wird und der Invesotr

sich beteiligt?

SPD Hans-Ulrich Krüger

Ich habe seit mehr als einem Jahr

auf die Gelegenheit gewartet zu

dem Thema Stellung nehmen zu

können. Leider findet „Bezirksbürgermeister“

bei Ihnen nicht

statt. Vermutlich weil er in der

falschen Partei ist.

Die vier Fragen, zu denen ich

Stellung nehmen soll, sind Sachfragen,

die nicht zu diskutieren

sind, deren Beantwortung durch

wen auch immer, den gleichen

Tenor haben muss.

Sie haben den Oberbürgermeister

ebenfalls um Beantwortung

dieser Fragen gebeten. Er ist der

kompetente Mann dafür.

Seine Antworten können Sie als

meine übernehmen.

Im übrigen darf ich Ihnen empfehlen,

dem guten journalistischen

Stil zu folgen, Meinung

und Meldung nicht zu vermischen.

Mit freundlichen Grüßen und immer

„Für Dorstfeld aktiv“

Hans-Ulrich Krüger

CDU Jörg Tigges

erklärte telefonisch, dass er keine

Stellungnahme abgeben werde,

weil andere Parteien sich auch

nicht äußern wollen...

FDP Thomas Kaeder

keine Reaktion...

Bündnis 90/Die Grünen

Friedrich A. Roesner

erklärte telefonisch, dass Hans-

Ulrich Krügers Meinung auch

seiner entspreche.

OBERBÜRGERMEISTER

Dr. Gerhard Langemeyer

1.) Es wird beim Bau des REWE

Supermarktes keine 2. Etage mit

1300qm Bürofläche geben. Eine

solche ist gemäß dem vorhabenbezogenen

Bebauungsplan in

Verbindung mit dem Vorhaben

und Erschließungsplan auch nicht

zulässig. Lediglich im nördlichen

Teil des Gebäudes wird es einen

Aufbau geben, in dem jedoch nur

Büros und Sozialräume für den

Supermarkt untergebracht sein

werden.

2.) Entsprechend der Antwort auf

Frage 1, handelt es sich nicht

um ein Bürogebäude. Dieses ist,

wie auch schon erwähnt, gemäß

dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan

in Verbindung mit dem

Vorhaben und Erschließungsplan

rechtlich auch nicht machbar.

3.) Dies ist derzeitig nicht möglich.

Über eine Änderung des Bebauungsplans

für diesen Bereich

wird im Moment nicht nachgedacht.

4.) Der Erweiterungsbau der Gutenberggrundschule

ist grundsätzlich

auch ohne eine Beteiligung

des Investors möglich.

Derzeit werden alle Alternativen

geprüft, um den Erweiterungsbau

so schnell wie möglich zu realisieren.

BÜRGERMEINUNG

Dipl.-Ing. Gudrun Clausen

1) Fakt ist, dass bereits im Bericht

zu den Schallimissionen des zu

erwartenden Verkehrslärms,

über eine `Umplanung oder spätere

Nachnutzung des Gebäudes

als Büroräume´ spekuliert wird.

In den Plänen und Querschnittzeichnungen

ist eine Zwischendecke

eingezeichnet, die ebenfalls

die Vermutung nahe legt,

dass hier über der Verkaufsflä-

che weiter Räume entstehen,

die auch als Büro genutzt werden

können. Die Annahme, der

Verkaufsraum würde über die

üblichen 3-4m Deckenhöhe vergleichbarer

Lebensmittelmärkte

hinaus konzipiert werden bzw.

eine zweite Etage würde ausschließlich

durch betriebsinterne

Büroräume ausgefüllt,

scheint bei einer Verkaufsfläche

von 800qm recht unwahrscheinlich.

2) Sollte sich die spätere Nutzung

des Gebäudekomplexes

derart gestalten, wie oben aufgeführt,

so wäre dies tatsächlich

der Fall. Nachfragen haben

bisher leider zu diesem Punkt

keine befriedigenden Ergebnisse

erzielt.

3) Bezeichnend ist, dass bereits

im Vorfeld über eine etwaige

Nach- und Umnutzung des Gebäudes

nachgedacht wird. Aufhorchen

lässt auch die Tatsache,

dass im Dortmunder Stadtgebiet

derzeit verstärkt Ladenlokale mit

weniger als 1000qm Verkaufsfläche

schließen, da sie sich als

nicht lukrativ erweisen. Da stellt

sich schon die Frage, warum sich

gerade in Dorstfeld ein 800qm

großes Ladenlokal etablieren

sollte. Erwähnenswert wäre zudem,

dass ein Ladenlokal mit

7m Deckenhöhe Bahnhofshallen

ähnliche Dimensionen hätte

und wohl kaum wirtschlaftlich

betrieben werden kann, wenn

man Heizkosen und Ähnliches

berücksichtigt.

4) Im vorhabenbezogenen Bebauungsplan

InW 216 ist unter

Punkt 4.2 nachzulesen, dass

der geplante Erweiterungsbau

nicht Bestandteil des Bau- und

Erschließungsplanes des Supermarktes

ist und somit unabhängig

von dem Bauvorhaben betrachtet

und bearbeitet werden

kann.

Auf entsprechende Anschreiben

mit der Bitte um Stellungnahme

hat die Stadt Dortmund bisher

leider nicht reagiert.

Wir bitten daher um eine direkte

Darstellung des Sachverhaltes

gegenüber Schule und Kindergarten,

damit diese sich ein realistisches

Bild von der Situation

machen können und somit auch

die Möglichkeit zu einer unbefangenen

Stellungnahme zum

geplanten REWE-Bau erhalten.

11


Normalerweise arbeiten wir ja lediglich

mit lokaler Prominenz zusammen;

und deshalb bin ich heute

etwas angespannt, während ich

meinem Gegenüber die ersten Fragen

stelle.

Mein Gegenüber ist kein geringerer

als der „Hundeprofi“ Martin Rütter.

Auf der „Hund und Pferd“ in Dortmund

habe ich die Gelegenheit,

den Mann, der jede Woche ein Mil-

12

Wau! Da möchte man Hund sein...

Martin Rütter im Interview

lionenpublikum begeistert, kennenzulernen

und ihn für unsere Leser

zu befragen. Da er an diesem Wochenende

ununterbrochen durch

die Messehallen stürmt und von

einem Termin zum nächsten eilt, erwarte

ich einen genervten und kurz

angebundenen Gesprächspartner.

Doch genau das Gegenteil ist der

Fall. Martin Rütter, der Mann mit

dem lausbübischen Lächeln und

dem beeindruckenden Fachwissen,

plaudert drauf los und erzählt neben

viel Wissenswertem rund um den

Hund auch Anekdoten aus seinem

Leben. Zum Beispiel die, in der er

seine 8jährige Nichte zu einer Call-

In-Show im Radio mitnahm und

gefragt wurde, welche Menschen

sich welche Hunde aussuchten. Jovial

antwortete er, dass Menschen

sich an ihrem eigenen Charakter

orientieren. Er selber habe einen

sehr ausgeglichenen, kreativen und

lieben Hund. Seiner Nichte fehlten

anscheinend einige Eigenschaften

in der Aufzählung, so dass sie ihren

Onkel daran erinnerte: „Was ist

denn mit faul und verfressen?“

„Der arbeitet beim Fernsehen“

Zu meiner Überraschung erfahre

ich, dass Martin sich seinen ersten

und bislang einzigen Hund erst mit

24 Jahren (!) angeschafft hat. Seine

Eltern verboten ihm schlichtweg

einen Hund zu haben und waren

auch sehr erschrocken, als er mit 21

seine Liebe zu Hunden zu seinem

Beruf machte. Apropos Beruf: wenn

Martin dem Wunsch seiner Eltern

entsprochen hätte, würde er heute

in den Fußstapfen seines Vaters bei

einer Duisburger Binnenschifffahrtsgesellschaft

einer gut-bürgerlichen

Tätigkeit nachgehen. Noch heute ist

seine Mutter leicht peinlich berührt

und antwortet auf die Frage nach

dem Beruf ihres Sohnes: „Der arbeitet

beim Fernsehen!“

In der Tat, Martin Rütter ist der

absolute Quotenkönig bei VOX.

Mit 1,5 Mio. Zuschauern liegt er

600.000 Zuschauer über dem VOX-

Durchschnitt. Deshalb ist schon die

nächste Staffel mit 24 Folgen in der

Vorbereitung und wird im kommenden

Frühjahr ausgestrahlt werden.

Die Produktion der Folgen ist sehr

aufwendig, da die Klienten über

einen Zeitraum von 12 bis 20 Wochen

phasenweise betreut werden.

„Ich weiß vorher nur, um welche

Rasse es sich handelt und welche

Probleme es gibt. Es gibt weder ein

Casting, noch einen Recall, nichts

ist Fake!“ Und genauso authentisch

wie die Sendung ist auch Martin

Rütter selbst. Er trägt auch heute

sein tv-bekanntes T-Shirt „Der tut

nix!“ und ihn stört es nicht, wenn

die Haare strubbelig sind – trotzdem

oder grade deswegen kommt er bei

Frauen unheimlich gut an.

Nicht nur seine Eltern belächelten

ihn, als er seine erste Hundeschule

eröffnete. Wobei Martin das Wort

Hundeschule ohnehin ablehnt.

„Ich betreibe Zentren für Menschen

mit Hund“, erklärt er sein Konzept.

Denn nicht der Hund muss lernen,

sondern der Halter. Die Fehler macht


der Mensch und fokussiert sich anschließend

auf alles Negative, was

am Hund auffällt. Stattdessen regt

Martin an, sollte man sich mal klar

machen, was einem am eigenen

Hund gut gefällt. Für ihn ist es zudem

wichtig, dass es während der

Arbeit mit dem Hund keine Schreierei

gibt. Hausbesuche sind für sein

Verständnis ein absolutes Muss,

denn der Hund soll sich in seinem

gewohnten Umfeld bewegen und

entspannt sein. Über die anfänglichen

Bedenken auf vielen Seiten

kann er heute nur noch schmunzeln.

Inzwischen besitzt er deutschlandweit

zahlreiche Zentren, in denen er

sein D-O-G-S-(Dog Orientated Guiding

System)-Konzept anwendet.

Außerdem schreibt er Bücher und

hält Vorträge. Man könnte meinen,

dass es einen ungeheuren Hunde-

Boom in Deutschland gibt; doch

weit gefehlt, die Zahl der Hunde ist

seit Ende des Krieges von 11 auf 5,5

Mio. gesunken.

Hunde gehören nicht unter den

Weihnachtsbaum

Vom Hund als Weihnachtsgeschenk

rät Martin kategorisch ab. Hunde

bzw. Tiere generell sollten niemals

Stephan Kottkamp im Interview mit Martin Rütter

als Weihnachtsgeschenk herhalten.

Die Eltern müssen ein Bewusstsein

entwickeln, dass sie die Verantwortung

und die Arbeit für den Hund

tragen werden. Sonst landet das

Geschenk spätestens Ostern im Tierheim.

Ansonsten hält er Hunde für

kinder-kompatibel. Der Mann muss

es wissen, schließlich ist er Papa von

vier Kindern. Man sollte vor dem

Kauf nur genau abwägen, welche

Rasse die richtige ist. Es ist situationsabhängig,

welcher Hund ideal

wäre. Um das herauszufinden, bieten

Martins Zentren eine Gratis-Beratung

an, die bislang jedoch kaum

genutzt wird. Ohnehin ist Martin ein

großer Befürworter des Hundeführerscheins.

Mittlerweile darf Martin

seinen Hund (ein 14jähriger Golden

Retriever namens Mina) sogar mit

zu seinen Eltern bringen. Sie haben

sich wohl daran gewöhnt. Nur eines

sollte nicht passieren. „Bevor sich

meine Eltern einen Hund kaufen,

wandere ich nach Lappland aus!“

Das wäre nicht nur für VOX ausgesprochen

schade.

Text: Stephan Kottkamp,

Fotos: Sarah Schwalm

Tierisches Wochenende in Dortmund

Der Verband für das Deutsche der Halle 1 statt. Unter dem Titel

Hundewesen (VDH) veranstaltete „Circus, Circus“ entführte eine

vom 17.-19. Oktober bereits zum atemberaubende Show das Publi-

dritten Mal die Messe „Hund und kum in eine Welt, in der Mensch

Pferd“. An den drei Tagen strömten und Tier in absoluter Harmonie le-

insgesamt über 75.000 Tierfreunde ben. Die Fürstliche Hofreitschule

durch die Westfalenhallen. Bückeburg begeisterte ebenso wie

Auf ca. 50.000qm präsentierten die ungekrönte Königin der Frei-

sich knapp 9.000 Hunde aus heitsdressur Audrey Hasta Luego.

rund 32 Nationen und 280 Pferde Erstmals im Programm der Mes-

dem interessierten Publikum. An

allen drei Tagen erwartete die

Besucher zudem ein abwechslungsreiches

Programm mit prominenten

Ausbildern wie TV-Star

Martin Rütter, der täglich zwei

se, stellte sich mit Horseball eine

Erziehungssprechstunden anbot

und pausenlos von Fans umringt

war; Mit-Mach-Aktionen, ein

vielfältiges Kinderprogramm und

Filmhunde-Workshops ließen

keine Langeweile aufkommen.

Man konnte seine mitgebrachten

Hunde kostenlos tierärztlich untersuchen

lassen oder am Casting Beeindruckender Wolfshund

„Superpfote 2008“ teilnehmen.

Dem Gewinner-Hund winkte da-

mit Frauchen

bei eine Rolle in einer Fernseh- neue Sportart vor. Dabei handelt

Serie.

es sich um eine Variante von Bas-

Das Anzeige_Junges_Wohnen_90x128 absolute Highlight der Messe 13.12.2006 ketball, die 16:39 auf Uhr dem Seite Rücken 1 der

fand jedoch jeweils am Abend in Pferde ausgetragen wird.

Wohnen und

wohl fühlen –

„Junges Wohnen“

mit der GWS.

Die Erste Wohnung…

Die richtige Wohnung zu finden ist gar nicht so

einfach. Die GWS bietet Ihnen günstige Wohnungen

mit modernen Schnitten, für Singles oder zu zweit

… ideal als „Erste Wohnung“.

Rufen Sie uns noch heute an:

Frau Klimczyk (Tel. 94 13 14-32) oder Herr Franke

(Tel. 94 13 14-34) beraten Sie gerne persönlich.

Wir sind Montag und Dienstag ab 7.30 Uhr

und Mittwoch bis Freitag ab 7.00 Uhr für Sie da.

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13


Caritas-Wohnhaus St. Martin feierte Richtfest

Ende September feierte das Caritas-Wohnhaus

St. Martin in der

Dortmunder Nordstraße Richtfest

und alle kamen: Handwerker, Vor-

stand, Mitarbeiter, Bewohner sowie

zahlreiche Gäste. Die Baustelle

an der Nordstraße ist nicht zu

übersehen. Hier stand bis Anfang

diesen Jahres das „alte“ Wohnhaus

St. Martin, eine Einrichtung

für erwachsene Menschen mit einer

geistigen Behinderung.

Das Haus war so sanierungsbedürftig

geworden, dass der

Vorstand des Caritasverbandes

beschloss, es einreißen und an

gleicher Stelle ein neues Haus

aufbauen zu lassen. Die Kosten

14

für den Neubau werden etwa 1,9

Millionen Euro betragen und aus

öffentlichen Mitteln des Landes,

der Stiftung Wohlfahrtspflege, der

Aktion Mensch sowie aus Eigenmitteln

des Trägers finanziert.

Man geht davon aus, dass das

neue Haus etwa im Mai 2009 fertig

gestellt sein wird und zu diesem

Zeitpunkt die 24 Bewohner,

die zwischenzeitlich in einem

Übergangsgebäude in Derne untergebracht

sind, wieder in „St.

Martin“ einziehen können.

Sie werden in ihrem neuen Heim

einen wesentlich höheren Wohn-

und Lebensstandard vorfinden als

bisher.

Willi taucht ab

Willi Kowalski, der einstige Hafencasanova,

wird zum Jahresende

für immer abtauchen. Tatsächlich

schon fünf Jahre lang sind die

Schauspielerinnen Conny Reisberg

und Christa Schreiber den Spuren

von Willi durch den Dortmunder

Hafen gefolgt.

Menschen aus dem Pott, aber auch

von weither, aus Holland, Brasilien

und sogar aus Bayern, staunten über

das Dortmunder Original und den

größten Kanalhafen Europas.

Gewinnspiel

Lust auf ein Draculadinner?

GALADINNER hat uns für die Vorstellung

am 15.01.09 im Pullmann

Dortmund 1 x 2 Karten im Wert

von je 69 Euro zur Verfügung gestellt,

die Sie gewinnen können.

Beantworten Sie zum Draculadinner

die folgende Frage: Wie heißt

der letzte Spross einer mächtigen

Vampir-Dynastie?

Schreiben Sie die Lösung auf eine

Postkarte und senden Sie diese an

die Redaktion: IN-Stadtmagazine,

Stichwort „Gewinnspiel“, Arminiusstraße

1, 44149 Dortmund.

Bitte nennen Sie uns auch Ihre Telefonnummer.

Es gilt das Datum

des Poststempels. Bei mehreren

Einsendungen entscheidet das

Los.

Der Gewinner wird telefonisch

benachrichtigt. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist der 21.11.08!

Wer also schon immer wissen wollte,

was es mit Willi und dem Meerweib

auf sich hat, sollte frühzeitig buchen

über: Christa Schreiber Tel.: 0231

- 126217, Email: oder Kultur-Info-

Shop Karstadt, Tel. 50 2 77 10

Die letzten Termine:

Mittwoch, 26.11.2008, Mittwoch,

03.12.2008, Sonntag, 07.12.2008.

Mittwochs jeweils um 19.00 Uhr,

sonntags um 11.30 Uhr.

Treffpunkt: Vor dem Alten Hafenamt,

Sunderweg 130

Endlich möglich - Ausbildung zum

Holz- und Bautenschützer

Endlich gibt es endlich den Ausbildungsberuf

„Holz- und Bautenschützer“.

Gegen viele Widerstände

durchgesetzt, ist damit künftig

der Grundstein für die zwingend

notwendige Qualitätsverbesserung

und deutlich mehr Fachkompetenz

in der Bautenschutzbranche

gelegt. Seit dem 1.08.2007 kann

in diesem Beruf ausgebildet werden.

Auch heimische Betriebe wie

der Unternehmer Erwin Barowski

ermöglichen engagierten, jungen

Menschen diese attraktive, hochspezialisierte

Berufsausbildung mit

besten Möglichkeiten für die Zukunft.

So werden bei ihm aktuell

bereits zwei Lehrlinge in diesem

Beruf ausgebildet. Da der Aufbau

von regionalen Berufschulfachklassen

und überbetrieblichen Ausbildungszentren

für diesen neuen

Beruf noch dauern wird, besuchen

die Auszubildenden aus NRW bis

auf Weiteres die dafür eigens eingerichtete

Berufsfachschulklasse und

das überbetriebliche Ausbildungszentrum

in Krefeld. Dort werden

sie auch während der Schul- und

Ausbildungsblöcke internatmäßig

untergebracht. „Dies ist zwar für

den Ausbildungsbetrieb etwas umständlich

und mit zusätzlichen Kosten

verbunden, rechnet sich aber

durch die Gewinnung von zukünftigen,

qualifizierten Nachwuchs-

Fachkräften allemal“, so Erwin Barowski,

von ISOTEC.

Kleine Buntbarsche aus

Süd- und Mittelamerika

Arten, Besonderheiten,Pflege

und Zucht im

Aquarium

Mit diesem Vortrag

von Uwe Werner lassen wir

in der Region Ruhrgebiet das Jahr

ausklingen.

Als weitgereister und erfahrender

Aquarianer, der sich seit Jahrzehnten

mit Cichliden befasst, hat

Uwe Werner eine Menge interessanter

Sachverhalte zur Pflege und

Zucht sowie zum Artenspektrum

zu berichten.

Seine unverkennbare Art des Vortrages

mit hervorragenden Bildern

machen dies zu einem Erlebnis

für jeden Aquarianer. Termin:

Samstag, 22.11.08 von 14 - 17

Uhr. Wie immer treffen wir uns

im Naturkundemuseum der Stadt

Dortmund an der Münsterstraße

271 in 44145 Dortmund.


Wenn Sie Ihrer oder Ihrem Liebsten

ein ganz besonderes Schmuckstück

schenken möchten, dann

sind Sie im Goldschmiede-Atelier

Taubenberger genau richtig.

Denn hier können Kunden seit

kurzem ihrer Phantasie freien Lauf

lassen und unter meisterlicher Anleitung

ihren eigenen Schmuck

kreieren. Sei es ein Ring, eine

Kette oder ein Anhänger…. Die

Idee hatte Karl-Heinz Taubenberger,

als ihn eines Tages ein Kunde

fragte, ob er für den Heiratsantrag

an seine Auserwählte den Trauring

selbst anfertigen könne.

Da das Zusammenarbeiten beiden

Seiten sehr viel Freude bereitete,

wurde die Idee geboren, nun

mehr Kunden diese Möglichkeit

zu geben. Deshalb hat man sich

im Goldschmiede-Atelier Taubenberger

nun entschlossen die Tore

seiner Werkstatt für Interessierte

Vor wenigen Wochen wurde der

ambulante Pflegedienst Gierz in

der Frohlinder Str. 1 im Dortmunder

Ortsteil Kirchlinde gegründet.

Die bestmögliche Erfüllung der

Wünsche der Kunden ist nicht nur

das Hauptziel, sondern die aus-

Firma Ford Eberhardt ist als eine

der führenden Autohändler in der

Region seit über 100 Jahren mit

großem Erfolg am Markt tätig. Das

Unternehmen, das in der Ringofenstr.

23 im Dortmunder Ortsteil

Aplerbeck seinen Sitz hat, stellte

am 11. Oktober seinen zahlreich

erschienenen Kunden und Interessenten

im Rahmen eines feierlichen

Es tut sich was im

Goldschmiede-Atelier Taubenberger

Frau Aurelia Sonntag fertigt einen Anhänger für ihren Freund zu Weihnachten

und Frau Verena Stemmermann einen Ring. Beide Frauen sind mit

großer Begeisterung bei der Arbeit

drückliche Berufung des jungen

und dynamischen Unternehmens.

In der sonst auch im Gesundheitswesen

weithin verbreiteten Hektik

des Alltags ist es für das Selbstverständnis

von Pflege-Gierz unumgänglich,

bei der Betreuung der

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Am 11. Oktober gabs was zu sehen!

Ford Eberhardt in Aplerbeck präsentierte den neuen Ford Fiesta

Viele Interessenten bei Ford Eberhardt

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Pflegedienst Gierz gegründet

anvertrauten Kunden keinesfalls

die Menschlichkeit aus dem Auge

zu verlieren. Sie erreichen den

Pflegedienst unter der Telefon-

Events den neuen Ford Fiesta vor.

Beim neuen Ford Fiesta handelt es

sich um eine völlig neue, individuelle

und selbstbewusste Generation.

Die innovative Neuauflage

des Klassikers zeigt sich im dynamischen

Ford Design. Der modisch

inspirierte Innenraum bietet neben

erfrischenden Farbkombinationen

jede Menge Lifestyle und hochmo-

zu öffnen. Die Termine sind in der

Länge und Anzahl individuell abzusprechen.

Um jedem persönlich

die besten Voraussetzungen und

Hilfen zu bieten, können maximal

zwei Personen parallel an ihren

Schmuckstücken arbeiten.

Die Preise werden individuell

vereinbart, und eines ist sicher:

kompetente Beratung und Hilfe

während der gesamten Zusammenarbeit.

Ebenfalls gibt es Neuigkeiten im

Schmuck Sortiment. Pünktlich

zu Weihnachten wurde auch das

Männerschmucksortiment von

Fossil aufgenommen. Somit führt

das Atelier das komplette aktuelle

Fossil Schmuck- und Uhrenprogramm.

Neu dazu gekommen ist

auch das komplette Engel-Programm

der Porzellan-Manufaktur

Goebel.

und Fax-Nummer (0231) 1333

411 oder per E-Mail unter pflegegierz@live.de

bzw. unter Mobil

0178 / 6997684

derne Technologie. Und die Fahreigenschaften

sind einfach genial.

Ganz gleich ob sportlicher 3- oder

eleganter 5-Türer: Den neuen Ford

Fiesta müssen Sie einfach erleben.

Kurz gesagt: Beim neuen Ford Fiesta

erleben Sie die einmalige Kombination

aus Lifestyle, Komfort

und Qualität. Probefahrt buchen

unter Tel. (0231) 45 20 44.

15


Man kann schon sagen, dass es

eine lieb gewonnene Tradition geworden

ist, die Senioren-Freizeit

im Mai auf der Nordseeinsel Norderney

zu verbringen.

Auf einer der schönsten Inseln

der Nordsee wird für 14 Tage im

Ferienhotel Wuppertal in der Marienstraße

18 Quartier bezogen

und von dort aus die Insel erkundet.

Selbstverständlich wird der

gewohnte Service geboten, was

bedeutet, dass Sie sich um nichts

kümmern müssen. Denn von der

Gepäckabholung von zu Hause,

dem Transport zum Abfahrtsplatz

am Büro in der Revierstraße 3

bis hin zur Fährüberfahrt, etc, ist

16

IHRE EVANGELISCHEN DIENSTLEISTER

IM DORTMUNDER GESUNDHEITSWESEN

Diakonische Dienste Dortmund gGmbH

Wir sind für Sie da:

Jeden Tag und rund um die Uhr!

Unsere Schwerpunktleistungen:

Grundpflege• Behandlungspflege • Hauswirtschaftliche Versorgung

Nachtpflege • Einsätze durch Stationshelfer • Pflegeberatung /

Pflegeeinsätze • Wundkompetenzteam • weitere Hilfen und Kontakte

Service-Wohnen (Seniorenwohnanlagen in Hörde und in der Nordstadt)

Stationäre Altenhilfe (Ev. Altenpflegeheim "Der Gute Hirte")

www.diakonie-dortmund.de

Kostenlose Beratung unter 0800 / 100 21 25

Medizinische Fachabteilungen:

Orthopädie • Unfallchirurgie • Innere Medizin • Anästhesie

und Intensivmedizin

Moderne Medizin und persönliche

Betreuung im Dortmunder Süden

Evangelisches Krankenhaus Bethanien

Virchowstr. 4, 44263 Dortmund

Tel. 0231 / 94300, Fax 0231 / 9430333, www.krankenhaus-bethanien.de

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Norderney im Mai - wunderbar!

bereits alles organisiert und Sie

können entspannt mit uns den Urlaub

antreten. Nach dem gemütlichen

Frühstück im Bus erreichen

wir mittags Norddeich-Mole und

setzen mit der Frisia Fähre über.

Das Ferienhotel Wuppertal bietet

alles, was eine beschwerdefreie

Seniorenreise ermöglicht, da die

meisten Zimmer sogar behindertengerecht

ausgestattet sind, so

dass auch Senioren mit Handicap

an der Reise problemlos teilnehmen

können. Zudem verfügt das

Hotel über große Terrassen, einen

tollen Garten, der an den Stadt-

garten mit der Napoleon-Schanze

angrenzt und zu tollen, schattigen

Spaziergängen einlädt. Bei der Inselrundfahrt

werden wir Ihnen die

Geschichte Norderneys erklären

und die Schönheit der Dünenlandschaft

zeigen. Erholung und

Geselligkeit stehen im Vordergrund

der Reise.

Die Insel Norderney besticht besonders

durch das gesunde Klima

und ihre Vielseitigkeit. Dazu ein

optimales Hotel, was alle Vorzüge

bietet und uns den Aufenthalt

mit einer Vollpension versüßt.

Gemeinsame Abend- und Strand-

Ihr ganzheitliches Gesundheitszentrum

im Dortmunder Westen

Medizinische Fachabteilungen:

Chirurgie • Plastische und Ästhetische Chirurgie • Innere Medizin

• Gynäkologie und Geburtshilfe • Anästhesie und Intensivmedizin

• Psychiatrie und Psychotherapie

Evangelisches Krankenhaus Lütgendortmund

Volksgartenstr. 40, 44388 Dortmund

Tel. 0231 / 61880, Fax 0231 / 6188211, www.evk-luedo.de

spaziergänge gehören wie Lieder-

und Grillabende zum Programm

der Reise. 5 examinierte Krankenschwestern

und Krankenpfleger

der Wunsch-Pflege GmbH werden

die Reise begleiten und Ihnen bei

Problemen immer zur Verfügung

stehen. Isolation und Einsamkeit

im Alter müssen also nicht sein, in

der Gruppe ist das Leben schöner

und auch einfacher.

Sollte auch Ihr Interesse geweckt

worden sein, wenden Sie sich unter

87 80 30 an den Wunsch-Seniorenservice

in der Revierstraße 3

in Dortmund- Kirchlinde, um weitere

Informationen zu erhalten.

Wieder da

Die DASA im

Dunkeln erleben

Dunkle Schatten, geheimnisvolle

Gänge und spannende Geschichten

rund um die Nacht, die Arbeit und

die DASA stehen auf dem Programm

der Taschenlampenführung „DASA

im Dunklen“, die ab Herbst wieder

startet. Stilecht zu Halloween geht

es los.

Für Kinder ab 10 Jahren findet die

Führung von 19 bis 21 Uhr statt.

Erwachsene haben ab 21.30 Uhr

Gelegenheit zu einer besonderen

Ausstellungsführung, die die Sinne

schärft. „DASA im Dunkeln“ findet

ab Halloween noch sechs Mal bis

Dezember statt und zwar an folgenden

Terminen: Freitag, 14. November,

Samstag, 15. November,

Freitag, 28. November, Samstag,

29. November sowie speziell für

Erwachsene am Mittwoch, 3. Dezember

sowie am Mittwoch, 10.

Dezember, jeweils von 20 bis 21.30

Uhr.

Die Taschenlampenführung wird

außerdem bis März 2009 fortgesetzt

(die Termine: 23.01., 24.01., 06.02.,

07.02., 20.02., 21.02., 06.03.,

07.03., 20.03., 21.03. // jeweils 20

bis 21.30 Uhr).

Die Führungen dauern anderthalb

Stunden und kosten für Erwachsene

12 EUR und für Kinder 6 EUR.

Darin ist der DASA-Eintritt enthalten.

Die Taschenlampenführung ist

für Kinder ab 10 Jahren geeignet.

Taschenlampen werden gestellt.

Anmeldungen nimmt ab sofort das

DASA-Terminbüro unter der Rufnummer

0231-90712645 entgegen.


O´zapft is beim Oktoberfest in Kirchlinde

Da hatte sich die Interessengemeinschaft

Kirchlinder Vereine

e.V., zum 2. Oktoberfest in der

Der Auftritt von Chris Tina brachte viel

Stimmung in den Saal

Aula des Bert-Brecht-Gymnasiums,

einiges einfallen lassen! Ne-

ben der weiß-blauen Dekoration,

angefangen bei den Luftballons an

der Decke bis zu den Servietten,

gab es mit Laugenbrezeln und Le-

berkäs typisch Bayerisches für die

Besucher. Sie konnten auch den

Gebirgstrachtenerhaltungsverein

(GTEV) Almrausch bestaunen, der

sowohl den Schuhplattler-Tanz,

als auch bayerische Volkstänze

auf das Parkett brachte. Allerdings

stammt der GTEV Almrausch nicht

wirklich aus Bayern – sondern aus

Dorstfeld! Auch die Band Alpin

Sound NRW kommt nicht aus Bayern.

Doch sie spielte die Musik des

Abends und lud zum Tanz ein.

Frank Koch, Leiter der Band,

sorgte für die Moderation, sagte

somit auch Chris Tina, die blonde,

langhaarige Nachwuchskünstlerin

an, die mit ihrer eigenen Musik

die Stimmung im Saal anheizte.

Sehr erfolgreich traten danach die

Time Dancer vor das Publikum.

Diese sechs jungen, reizvoll gekleideten

Damen, wirbelten in

einer mitreißenden Tanzshow

durch den Saal, dass es eine Freude

war und Zugabe gefordert und

gewährt wurde. Somit blieben

die etwa 300 Gäste den ganzen

Passend zum Oktoberfest: Der Gebirgstrachtenerhaltungsverein aus Dorstfeld

Abend voll beschäftigt und hatten

sichtlich und hörbar viel Freude

an dem Programm und dem 2.

Kirchlinder Oktoberfest.

Minck & Minck füllte gleich zweimal die

Trauerhalle Huhn

Nachdem der erste Lesetermin

Ende August in wenigen Tagen

ausverkauft war, setzte das Be-

Spendenübergabe an die Alfred-Adler-

Schule: Wolfgang Huhn mit der Direktorin

Simone Schlepp (rechts), einem Fördervereinsmitglied

sowie einigen Schülern

der Schule

stattungshaus Huhn einen Zusatztermin

Anfang September an, bei

dem die Autoren Edda und Lotte

Minck diesmal aus ihrem neuen

Erfolgskrimi „abgemurkst - Maggie

Abendroth und das gefährliche

Fischen im Trüben“ vorlasen.

An beiden Abenden war die Trauerhalle

des Bestattungshauses

Huhn an der Rahmer Straße in

Huckarde gut gefüllt und die Gäste

lauschten den Erlebnissen von

Maggie Abendroth, die diesmal

mit Oma Berti -Kioskbesitzerin

aus Bochum - zur Kur war und

dort eine aufregende Entdeckung

machte.

In der Pause genoss man wieder

leckeren Kuchen und herzhafte

Schmalzschnittchen. Wer mochte,

konnte auch einen Blick hinter die

Kulissen des Bestattungshauses

werfen.

Die Eintrittsgelder der beiden

Abende in Höhe von insgesamt

300,- € konnten dem Förderverein

der Alfred-Adler Schule übergeben

werden. Huhn Bestattungen

Vorankündigung: 12. Tag der offenen

Tür im Bestattungshaus

Huhn, Rahmer Straße 31, Dortmund-Huckarde

am Totensonntag,

23. November 2008, von

15.00 bis 16.30 Uhr mit dem Thema:

„Hände reichen“

17


Auf eine Zeitreise der besonderen

Art lud die generationenübergreifende

Themenwoche von Familienbüro

Huckarde, Seniorenbüro

Huckarde, sowie der Stadtteilbibliothek

ein. Wer in der Zeit vom 20.10.

bis zum 24.10.2008 auf den nostalgischen

Dampfer aufgesprungen

ist, konnte innerhalb zahlreicher

und unterhaltsamer Angebote die

„Geschichten aus dem Stadtbezirk“

live erleben. Los ging es in der städtischen

Begegnungsstätte an der

Parsevalstraße mit einer nicht alltäglichen

Modenschau. Die Models

im Alter von 3 bis 78 Jahren führten

vor, was Oma und Opa früher getragen

haben. Schon in der Umkleide

erfuhren die Jüngeren einige

Geschichten und Anekdoten zu

den verschiedenen Kleidungsstücken.

Wie bei den „richtigen“ Modeschauen

war natürlich auch hier

die Braut der krönende Abschluss

– passend mit Bräutigam im Frack

und mit Zylinder. Musikalisch ging

es im AWO-Begegnungszentrum

Kirchlinde mit einem Musikcafé zu,

wo Jung und Alt zusammen musi-

18

Zeitreise der besonderen Art

zierten. Viel Spaß gab es auch bei

den Spielliedern von früher, die alle

begeisterten und von den Kindern

am nächsten Tag auf dem Schulhof

gleich weiter gespielt und gesungen

wurden. Ungewohnt für manche,

durfte aber auch „moderne“ Musik

nicht fehlen, die von den Kindern

der Westricher Grundschule u.a.

in Form einer Hiphop-Aufführung

dargeboten wurde. Dass nicht nur

die Musik, sondern auch die Esskulturen

früher anders waren, lernten

die Besucher und Teilnehmer in

der Alfred-Adler-Förderschule beim

gemeinsamen Kochen. Manch ein

Schüler staunte nicht schlecht, als

er erfuhr, dass früher das Suppenfleisch

immer zuerst der Mann

bekam und man Milch oder Bier

in Kannen gekauft hat. Das man

auch Wald schmecken und riechen

kann, konnten die Schüler

der Hansa-Grundschule zusammen

mit dem Förster Hubertus Lachmann

sowie anderen Kindern und

Großeltern aus dem Stadtbezirk

feststellen. Bei herrlichem Wetter

wurde der Rahmer Wald erkundet

sowie Geschichten und Erlebnisse

ausgetauscht. Für Kurzweil sorgte

nicht zuletzt die mobile Waldschule.

Den Abschluss der Themenwoche

bildete das Erzählcafè in Deusen.

Hier wurden im Zeitalter von

Spielkommoden und PCs längst

vergessene Spiele wieder entdeckt.

Ein Ausprobieren der alten Spiele

war hier ein Muss. Als „Bonbon“

wurden aus einfachen Mitteln ein

Holzflugzeug nachgebastelt. „Die

Erzählcafès im Rahmen der Themenwoche

haben insgesamt einen

sehr guten Zulauf gehabt, es wurden

viele „Geschichten aus dem

Stadtbezirk“ zwischen Jung und

Alt ausgetauscht“, resümiert Ute

Trierscheid, Mitorganisatorin der

Veranstaltungen. Bewährt habe sich

auch, dass in diesem Jahr nicht nur

erzählt, sondern auch aktiv gesungen,

gespielt und gekocht wurde.

Eine Aktionswoche wie diese verbindet

die Generationen auf eine

neue Art und Weise, so Trierscheid.

Wie im letzten Jahr waren wieder

viele Ehrenamtliche mit Begeisterung

und Engagement dabei. Einzelne

Ideen wie zum Beispiel das

gemeinsame Singen wollen wir im

Laufe des Jahres auf Wunsch der

Teilnehmer noch einmal wiederholen.

Die vom Stadtbezirksmarketing

und Gewerbeverein unterstützte

Aktionswoche „Geschichten aus

dem Stadtbezirk“ soll es aufgrund

der positiven Rückmeldungen auch

im Jahr 2009 wieder geben. Seniorenbüro

Huckarde

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

„Tag der offenen

Tür“ bei Hörgeräte

Ligensa

In der Lütgendortmunder Filiale

der Firma Hörgeräte Ligensa,

in der Limbecker Str. 12, findet

am 21. November ein „Tag der

offenen Tür“ statt. An diesem Tag

stellt Hörgeräteakustiker-Meister

Michael Reinke das neue Hörgerät

der Firma Oticon vor. Zusätzlich

wird Herr Thomas Bonhagen

von Oticon vor Ort sein und Ihnen

für Fragen zur Verfügung stehen.

Die besondere technische und

optische Attraktivität des neuen

Oticon-Gerätes klingt leicht erfüllbar,

stellte aber sowohl die

Produktentwickler als auch die

-gestalter Jahrzehnte lang vor

eine scheinbar unlösbare Aufgabe:

Die bisherigen Geräte waren

entweder schön oder leistungsfähig,

nie aber beides gleichzeitig.

Das ist nun anders. Den Oticon-

Verantwortlichen gelang erstmals

quasi die „Quadratur des

Kreises“: Eine wunderschöne

Design-Lösung mit Spitzen-Technologie.

Hörgeräte Ligensa bietet

allen Interessierten, eine Woche

Probetragen KOSTENLOS an!


Friedhelm Tacke erhielt die

Verdienstmedaille

Friedhelm Tacke aus Rahm, Zum

Kniepacker 50, erhielt Anfang

September 2008 vom Verband

Wohneigentum Westfalen-Lippe

e.V. für seine besonderen Verdienste

im Siedlungswesen die

Verdienstmedaille in Silber sowie

die dazugehörige Urkunde und

einen dicken Blumenstrauß.

Dazu erhielt er zahlreiche Glückwünsche

von seinen Weggefährten.

So schrieb etwa Manfred Neumann,

der jetzige Vorsitzende der

Siedlergemeinschaft „Zum Kniepacker“:

„ ...Rückblickend auf

Deine Tätigkeit als Vorsitzender

unserer Gemeinschaft muss man

feststellen, dass Du mit höchstem

Engagement und viel Schaffenskraft

positive Spuren hinterlassen

hast ...“ Neben seinen ehrenamtlichen

Tätigkeiten im Verband,

u. a. als Stv. Bezirkssprecher für

Huckarde (1994 – 2004) und Vorsitzender

„seiner“ Siedlergemeinschaft

„Zum Kniepacker“ (1991

– 2006), war er auch viele Jahre

lang im kommunalpolitischen

Raum aktiv.

Seinen „größten Kampf“ zum

Wohle der Siedlergemeinschaft

führte Friedhelm Tacke gegen die

Stadtverwaltung Dortmund mit

Erfolg, als es ab 1.1.2006 um

die „Einführung“ bzw. eben die

„Nichteinführung“ der Straßenreinigungsgebühren

ging.

Diese Gebühren hätten sich viele

Witwen, die mit „60 Prozent Rente“

auskommen müssen, in seiner

Gemeinschaft nicht leisten können.

Zur Seite standen im hier u. a.

Prof. Dr. Gerhard Bollermann

MdL, Inge Howe MdL (Vors. des

Petitions-Ausschusses im Landtag

NRW) und das Büro der Landtagspräsidentin.

Wohl dem, der solche Helfer hat.

Versichern und verreisen

LVM und Reisewelt Kirchlinde kooperieren

Um seinen Kunden noch näher zu

kommen, bietet die LVM- Agentur

Uwe Kretschmann nun seine

Versicherungen auch an einem

zweiten Standort an. Neben seinem

Servicebüro in der Wasser-

straße befindet sich fortan auch in

der Reisewelt Kirchlinde Simone

Langos im neuen Kirchlinder Einkaufszentrum

an der Frohlinder

Straße ein neuer Servicepunkt der

LVM. Die gelernte Versicherungsfachfrau

Simone Langos steht

Ihnen mit dem Vertrauensmann

Uwe Kretschmann nun für kompetente

und seriöse Beratung im

Einkaufszentrum gern zur Verfü-

gung. Die Kunden erwartet damit

ein umfassendes Serviceangebot.

Also, wer verreisen oder sich versichern

lassen will, ist in Kirchlinde

goldrichtig!

19


KSV Kirchlinde: „Auf die Geräte, fertig, los!“

Die Kindergruppen des KSV Kirchlinde

erfreuen sich seit nunmehr

12 Jahren großer Beliebtheit.

Was zuerst als „Notlösung“ für

die Tochter der Übungsleiterin

gedacht war, hat sich in all den

Jahren immer mehr erweitert. Zu

der zuerst eingerichteten Eltern-

Kind-Gruppe hat sich eine Kinderturngruppe

für die 3 bis 5-jährigen

sowie eine Sportgruppe für die 6

bis 8-jährigen sportbegeisterten

Kids hinzugesellt. Hier haben die

20

Kinderturnen beim KSV macht Spaß

Kinder der Eltern-Kind-Gruppe

die Rutsche für sich in Anspruch

genommen.

Viel Spaß haben aber alle Kinder

mit Reifen, Bällen, Tauen, Luftballons,

Rollbrettern u.v.m. Es

wird hoch gesprungen und tief

gefallen, quer gerutscht und über

„Stock“ und „Stein“ geklettert.

Bei der Sportgruppe haben die

Kinder auch die Möglichkeit sich

im „Ringen und Raufen“ zu üben

und evtl. Spaß an der Sportart Ringen

zu finden.

Interessierte Kinder und Eltern sind

bei den Übungsstunden herzlich

willkommen. Turnhalle Jungferntal

(Dortmund-Rahm, Jungferntalstraße)

Dienstag 16.00 – 18.00 Uhr Sportgruppe

(5 bis 8 Jahre) mit Schnuppertraining

Ringen ab 17.30 Uhr

Turnhalle Hangeney (Hangeney-

Grundschule, Thoniestr. Ecke

Hangeneystr.)

Donnerstag 16.00 – 17.30 Uhr

Eltern-Kind-Gruppe (1 bis 3 Jahre)

17.30 – 18.30 Uhr Kinderturnen

(3 bis 5 Jahre)

Weitere Informationen gibt es

auch unter der Tel.-Nr. 02 31 / 9

67 22 33. KSV Kirchlinde

Grandioses Eintagskönigsschießen

beim BSV-Rahm

Stimmung, Sonne, ein strahlender

Eintagskönig, wunderbare Gäste

und „Rundumversorgung“ für das

leibliche Wohl - alles, was ein gelungenes

Eintagskönigsschießen

braucht. Nach der Eröffnung des

Eintagskönigsschießen durch den

Ehrenschuss der Königin Gabriele

Eichmann konnten durch gezielte

Schüsse folgende Schützen ihre

Insignien stolz entgegennehmen:

Den Reichsapfel holte sich mit

dem 24. Schuss Werner Horschmann

(BSV Rahm); das Zepter mit

dem 56. Schuss Silvia Witthaut;

die Krone mit dem 70. Schuss

Norbert Abken (BSV-Rahm); den

linken Flügel mit dem 170. Schuss

Heike Herting, den rechten Flügel

260. Schuss Wolfgang Lauing

(Schützengilde Groppenbruch).

Ein großer Andrang erfolgte für

die Teilnahme am Königsschießen,

ganze sechs Schützinnen und

Schützen wollten die Herausforderung

Eintagskönig/in (Norbert

Abken, Gabriele und Gerd Eichmann,

Jürgen Dmoch, Werner Backes,

Heidrun Paßen) zu werden

wagen.

Nach zähem Ringen mit dem Vogel

wurde dieser dann endlich durch

einen gezielten Schuss durch den

Schützen Jürgen Dmoch mit dem

114. Königsschuss zu Fall gebracht.

Jürgen Dmoch hat zum dritten

Mal seine Entschlossenheit, für

diese Königsehre zu kämpfen,

bewiesen.Traditionell wurden

die Schützen und Gäste durch

Kuchentheke, Grill- und Bierstand

sowie einem mobilen Weizenbierhandwagen

versorgt. Auch die

Biathlon-Infrarot-Schießanlage

wurde als zusätzliches Angebot

hervorragend von den Gästen angenommen.

de


KSV Kirchlinde erreicht Aufstiegsrunde

zur Oberliga

Die Ringer des KSV Kirchlinde

konnten die Gruppenphase in der

Verbandsliga Ost mit 16:4 Punkten

auf dem 2.Tabellenplatz beenden.

Nur gegen den Aufstiegsfavoriten

KSV Hohenlimburg gab es zwei

Niederlagen.

Alle anderen Teams der Verbandsliga

konnten in der Hin- und Rückrunde

besiegt werden. Damit hat

der Kirchlinder Ringerverein sein

Saisonziel „Erreichen der Aufstiegs-

runde“ erreicht. Zum Einsatz kamen

dabei bisher im KSV-Team: Senol

Sakalli (10/37), Karsten Grimm

(10/32), Andreas Pisniak (9/31),

Michael Zimmer (10/27), Martin

Willfried (8/24), Dennis Böddeker

(9/22), Peter Friedhoff (10/18), Jens

Friedhoff (9/16), Klaudius Broll

(6/8), Detlef Böddeker (9/4), Mike

Endlich (4/0), Klaus Rakete (3/0)

und Sezgin Coskuneren (2/0). In

Klammern die Anzahl der Einsätze

und erzielten Punkte für den KSV

Kirchlinde. In der Aufstiegsrunde

zur Oberliga NRW startet der KSV

Kirchlinde nun mit 4:4 Punkten

auf Platz 3, da die Kämpfe aus der

Gruppenphase gegen Hohenlimburg

(8:0) und Bönen (0:8), die

ebenfalls die Aufstiegsrunde erreicht

haben, mitzählen.

Die Gegner aus der Gruppe West

sind der TV Aachen-Walheim II

(8:0), der RC Merken (2:6) und

der AKS Rheinhausen (2:6). Die

Kämpfe der Aufstiegsrunde wurden

vom Verband wie folgt terminiert:

01.11.200 RC Merken : KSV Kirch-

Der jüngste Ringer (15 Jahre) in der 1.Mannschaft des KSV Kirchlinde, Jens Friedhoff,

(blaues Trikot) im Kampf gegen Fabian Pryzgoda (RWG Hörde/Heros - rotes Trikot) kurz

vor seinem Schultersieg (Foto: Oliver Stach RV NRW)

linde

08.11.2008 KSV Kirchlinde : TV

Aachen-Walheim II

15.11.2008 AKS Rheinhausen :

KSV Kirchlinde

22.11.2008 KSV Kirchlinde : RC

Merken

29.11.2008 TV Aachen-Walheim II

: KSV Kirchlinde

06.12.2008 KSV Kirchlinde : AKS

Rheinhause

Die Heimkämpfe des KSV Kirchlinde

beginnen um 19.30 Uhr in

der Turnhalle der Jungferntal, Jungferntalstr.

60-64, Dortmund-Rahm.

KSV Kirchlinde

Eröffnungsfeier in der Kochschule für

„Jung und Alt“

Anfang diesen Jahres entstand die

Idee, die Kirchlinder Kochschule

für alle Generationen zu öffnen.

Ziel war und ist, die Gemeinschaft

zwischen „Jung und Alt“ vor Ort

wachsen zu lassen. Um dies zu

erreichen, wurden in einem Arbeitskreis

Ideen entwickelt und

zum Teil bereits umgesetzt.

Dass die Realisierung aller Angebote

nur durch die ehrenamtliche

Mitarbeit zahlreicher Menschen

möglich ist, versteht sich von

selbst. Eine wichtige Unterstützung

erfuhren die Akteure durch

die Mitarbeiter/Innen der Senioren-

und Familienbüros Huckarde

und des Seniorenbeirates.

Die Eröffnungsfeier für das neue

Zentrum an der Westerwikstr. 13

in Kirchlinde fand Mitte Oktober

statt. Zirka 200 Besucher zwischen

3 und 80 Jahren besuchten

das Fest.

Geboten wurde ein buntes Programm,

das die Anwesenden aus-

nahmslos begeisterte. Ein „Renner“

waren die Generationsfotos

des Familien- und Seniorenbüros,

die jetzt den Flur der Kochschule

schmücken.

Weitere wesentliche Punkte des

Programms waren: Kinderfest und

Cafeteria, Hüpfburg, Kreativangebote,

Kindertrödelstände, zahlreiche

Infostände, ein Trommler-

Platzkonzert mit anschließendem

-workshop, ein Showtraining

sowie ein Grillstand. Ein gemütlicher

Abend schloss den feierlichen

Tag ab.

Bis Ende Oktober konnten noch

im Falkentreff Vorschläge für ein

Logo eingereicht werden. Als

ersten Preis hat die Bezirksvertreterin

Iris Enke-Entrich 50 Euro

gespendet. Insgesamt als runde

Sache bewerten die Vereine der

Kochschule das Fest.

21


Von einer aufregenden Reise ins

Übermorgenland, ins „Königreich

Bahrain“ und in die „Vereinigten

Arabischen Emirate“, ist das

Trommlerkorps „Gut Klang“ Kirchlinde

zurück gekehrt. Zwei große

Platzkonzerte in Dubai und Sharja

bestimmten den Rhythmus der

Kirchlinder Musiker bei gemessenen

40 Grad Wärme. Die 44

Reisenden starteten vom Kirchlinder

Vereinszentrum aus mit einem

Bus nach Frankfurt am Main. Das

rund 100 kg schwere Sondergepäck

(Trommeln, Querflöten, Lyra,

Becken, Tambourstab, Flaggen,

Transparent, Effektinstrumente, Noten,

Notenständer, Gastgeschenke

usw.) wurde zunächst eingecheckt.

Nach runde sechs Flugstunden war

der erste Zwischenstopp erreicht:

Das „Königreich Bahrain“ im arabischen

Golf. Für die meisten Reisenden

war dies der erste Kontakt

mit der arabischen Welt, ihren

tausend Farben und edlen Düften.

Die Weiterreise nach Dubai

verging dann wie im Fluge und in

Airport-Nähe erreichte man kurze

Zeit später das Vier-Sterne-Hotel

„Marco Polo“ im Ortsteil Deira.

Am nächsten Morgen ging es im

klimatisierten Bus in das traditionelle

Dubai mit ursprünglichem

Hafen und dem Dubai-Museum,

in dem das karge und einfache

Leben der Einheimischen vor 50

und vor 100 Jahren anschaulich

dargestellt wurde. Schon am zweiten

Tag musste wegen der großen

22

„Gut Klang“ in Dubai 2008 - Ein Reisebericht aus „1001 Nacht“

Hitze ein halber Tag zum Relaxen

eingelegt werden. Von Dubai aus

wurde ein kurzer Abstecher in die

nördlich gelegenen Emirate „Sharja“

und „Ajman“ unternommen.

Mit acht wüstentauglichen Jeeps

begann am Nachmittag der Ausflug

in die Dünen von „Al Hibab“,

in die Stein- und Sandwüsten. Ziel

war eine blühende Oase, umgeben

von hohen Dünen, die zu Kamelritten,

Wasserpfeifen, Bauchtanz

und BBQ einlud. Der zuständige

„Event-Manager“ Stuard Every

hatte in der Festival-City auf einer

großen Bühne ein Platzkonzert des

Trommlerkorps „Gut Klang“ arrangiert.

Und die Besucher strömten

immer mehr herbei, als internationale

Melodien der Länder ertönten,

in denen „Gut-Klang“ schon Platzkonzerte

und Festumzüge durchgeführt

hatte. Musikstücke aus vielen

europäischen Staaten waren darunter,

aber auch aus den USA und

Kanada, aus Russland, China und

Südafrika. Die „Gut-Klang“-Marching-Band

formierte sich dann,

die Flaggen der Vereinigten Arabischen

Emirate und Deutschlands

gehisst, zum Abmarsch durch die

„Mall“. Polizei und Sicherheitskräfte

schafften „freie Bahn“. Mit

klingendem Spiel zog der Kirchlinder

Spielmannszug durch die

überdachten Verkaufsstraßen.

„So ein musikalisches Event hat

es hier erstmals gegeben und die

Zuschauer sind begeistert“, bemerkte

der britische Manager, der

als Gastgeschenk aus Dortmund

ein neues BVB-Trikot überreicht

bekam, welches er spontan überstreifte

und stolz mit „Gut Klang“

weiterzog. Kinder kamen fröhlich

auf die Akteure zu und ließen sich

fotografieren, besonders gern mit

einer Musikermütze auf dem Kopf

und vor der Deutschland-Flagge.

Und der Manager bemerkte ein

weiteres Mal: „Das ist Völkerverständigung

an der Basis. Wir sind

sehr froh, dass Sie hier bei uns in

Dubai musizieren!“ Im Einkaufs-

und Kulturzentrum stellte sich „Gut

Klang“ vor dem großen Riesenrad

zum Platzkonzert auf, musizierte

ebenfalls in gewohnter Manier

und gab seine musikalische Visitenkarte

ab. Mrs. Hessa Sultan Ali

hatte nicht nur das „Gut-Klang“-

Platzkonzert vorbereitet, sondern

auch noch für alle 44 deutschen

Gäste je eine Präsenttasche mit

nützlichen Informationen und

Geschenken bereit gestellt, nachdem

auch ihr ein Gastgeschenk

aus Dortmund überreicht worden

war. Kurz vor der Rückreise gab

es viel Aufregung: Eine Mitreisende

stürzte so unglücklich, dass sie

noch am Abend operiert werden

musste. An eine sofortige Heimreise

war für sie und ihren Ehemann

nicht zu denken und so mussten

beide einige weitere Tage in Dubai

bleiben, bis die behandelnden

Ärzte vor Ort und der ADAC einen

Liegendtransport nach Kirchlinde

vertreten konnten. Jetzt sind alle

44 Reisende wieder zu Hause und

träumen weiter von Märchen aus

„1001 Nacht“, die sie teils im arabischen

Ambiente schon erleben

durften. Friedhelm Koch

Gegenüber vom Eink


Um es gleich vorweg zu sagen:

Offene Türen hatten am 4. Oktober

nur die Tiere, die mit den

Menschen zum Tag der offenen

Tür in das Tierschutzzentrum

Hallereystraße 39, in Dorstfeld,

gekommen waren! Für Tiere, die

dort leben müssen, gab es auch

an diesem Tag nur geschlossene

Türen. Hinter den Gebäuden des

Tierheimes führten Mitglieder des

Gebrauchshundevereins Brambauer

auf einem Parcours vor, wie

fröhlich und gut dressiert Tiere sein

können, wenn sie Menschen haben,

die sie lieben und sich um sie

kümmern. Die dort vorgeführten

Hunde konnten es sichtlich kaum

erwarten, dass ihr Besitzer sie auf-

Tag der offenen Tür im Tierschutzzentrum

forderte, mit ihm loszulaufen und

dann über Hindernisse sprangen,

um Pfähle herum Slalom liefen,

durch Höhlen krochen, Wippen

hinauf rannten, nach dem Scheitelpunkt

mit ihrem Gewicht die

Michelle und Nadine erfreuen sich an einem Kaninchen

aufszentrum Kirchlinde

Wippe herunter drückten und

weiterliefen oder am Ende stehen

blieben. Ein Leckerchen als Dank

war ihnen jedes Mal sicher und

der Applaus der staunenden Zuschauer

gewiss. Doch das ist nicht

der Alltag im Tierschutzheim. Die

zu diesem Zeitpunkt etwa 50 hin

und wieder bellenden Hunde aller

möglichen Rassen, 40 miauenden

Katzen und 12 Kaninchen, die dort

vorübergehend ihr Zuhause haben,

werden von den sechs Tierpflegerinnen

und Tierpflegern ebenfalls

gut und liebevoll versorgt. Doch

viele von ihnen müssen leider ihre

Tage in Käfigen verbringen, die

zwar sauber und ordentlich sind,

jedoch überwiegend klein und aus

Beton und Gittern bestehen. Es

gibt allerdings auch große Gehege,

in denen die Hunde tagsüber abwechselnd

laufen und toben dürfen.

Die Katzen können problemlos

vom Haus aus ins eingezäunte

betonierte Freie gelangen und die

Kaninchen leben im Garten oder

wahlweise ebenfalls unterm Dach.

Wie kommen die Tiere in das Tierschutzzentrum?

„Meist werden

sie von Menschen gebracht, die

erklären, sie hätten sie gefunden“,

erzählt der stellvertretende Tierpflegeleiter

Uwe Kostedde. Oder

die Menschen sind ihrer überdrüssig

geworden und wollen sie ganz

einfach loswerden. All diese Tiere

warten darauf, dass sich ein Mensch

ihrer annimmt und ihnen ein Heim

bietet. Dabei haben große Hunde

weniger Chancen als die kleinen.

Hungrig oder durstig ist hier kein

Tier. Auch nicht krank, denn ein

Tierarzt behandelt sie bei Bedarf.

Und wenn sie eine neue Heimat

gefunden haben, kontrollieren

Tierschutzvereine, ob sie wirklich

artgerecht gehalten werden.

Das alles kostet viel Geld. Darum

sind die Pfleger für jede Spende

dankbar, die dem Tierschutzzentrum

zu Gute kommt. Seien es

finanzielle, Sach- oder Futterspenden.

Die Wilhelm-Busch-

Realschule

stellt sich vor!

Am Samstag, dem 17. Januar

2009, lädt die Wilhelm-Busch-

Realschule, Höfkerstraße 5-7 in

Dortmund-Dorstfeld von 10.00

bis 13.00 Uhr zum Tag der offenen

Tür ein. An diesem Informationstag

wird das Schulgebäude

gezeigt, persönliche Probleme

können besprochen werden und

auch die Schulbücher werden

vorgestellt. Natürlich wird es auch

Unterrichtsproben in verschiedenen

Fächern geben.

Die persönliche Anmeldung des

Kindes ist möglich vom 26. Januar

bis 13. Februar 2009 in der Zeit

von 8.00-13.00 Uhr am Montag,

Dienstag, Mittwoch u. Freitag,

sowie von 8.00-16.00 Uhr am

Donnerstag im Sekretariat der

Wilhelm-Busch-Realschule .

Realschuldirektor Carl Kuhmann

und das Kollegium freuen sich

schon auf Ihren Besuch!

23


Wie ein Stoßdämpfer sitzt die

Bandscheibe zwischen den einzelnen

Wirbelkörpern und federt

die Kräfte ab, die auf die Wirbelsäule

einwirken. Sie besteht aus

einem gelartigen Polster, das von

Bindegewebe eingefasst ist. Wenn

das gelartige Material nach außen

dringt und Nerven reizt oder

drückt, dann entstehen Schmerzen,

die vom Rücken bis zu den

Füßen ziehen können. „In den

allermeisten Fällen kann den Betroffenen

ohne einen operativen

Eingriff geholfen werden“, erklärt

Privatdozent Dr. Klaus Schmidt.

800 bis 1000 Patienten mit Rü-

Privatdozent Dr. Klaus Schmidt

24

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Bandscheibenvorfall

In den meisten Fällen ist keine Operation erforderlich

Injektionsbehandlung eines Bandscheibenpatienten

ckenbeschwerden werden Jahr für

Jahr unter der Leitung des Chefarztes

der Klinik für Orthopädie,

Unfallchirurgie und Rheumaorthopädie

am Katholischen Krankenhaus

Dortmund-West behandelt.

Etwa die Hälfte davon hat einen

Bandscheibenvorfall, doch nur

einer von hundert Bandscheibenpatienten

muss operiert werden.

„Unsere fachliche Kompetenz liegt

darin, dass wir alle Möglichkeiten

ausreizen, um eine Operation

zu vermeiden“, erläutert PD Dr.

Schmidt. Die Bandscheibe unterliegt

natürlichen Alterungsprozessen.

Während sie beim Säugling

noch fast flüssig ist, trocknet sie

im Laufe des Lebens ein, so dass

es mit zunehmendem Alter zu einer

Versteifung kommt. „Das ist

ganz normal und macht bei einer

normalen Lebensbelastung keine

wirklichen Probleme“, so der erfahrene

Orthopäde. Allerdings altern

auch die Bindegewebsfasern,

von denen das gelartige Bandscheibenmaterial

umschlossen wird. Im

Alter zwischen 20 und 40 Jahren

können sie brüchig werden und

es entstehen Mikrorisse, durch die

das Innere nach außen vordringen

kann. Je nach Verlauf entstehen

mehr oder weniger starke Schmerzen,

die in 90 Prozent der Fälle

von alleine abheilen. Den übrigen

Betroffenen hilft fast immer

die Behandlung durch einen niedergelassenen

Orthopäden. Nur

etwa ein Prozent aller Betroffenen

benötigt eine intensivere Therapie

unter stationärer Kontrolle. Erst

wenn der Bandscheibenvorfall soweit

fortgeschritten ist, dass nach

Schmerzen auch Gefühllosigkeit

oder gar Lähmungserscheinungen

auftreten, besteht dringender

Handlungsbedarf. Dann ist eine

Operation häufig unumgänglich.

Wenn Nerven betroffen sind, die

für die Kontrolle der Blasen- und

Schließmuskulatur zuständig sind,

besteht sogar ein Notfall, der sofort

operiert werden muss. „Aber

das sind ganz seltene Fälle“, betont

PD Dr. Schmidt.

Kontakt: Kath. Krankenhaus Dortmund

West, Zollernstr. 40, 44379

Dortmund

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