Abenteuer garantiert

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Abenteuer garantiert

TRAINERBei jedemAbenteuergarantiertIm Welpen-Abenteuerland von KatharinaQueißer bekommen Hundebabysnicht nur jede Menge Spaß, sie werdenauch auf das Leben inunserer modernenUmwelt bestens vorbereitet.Ausgelassen balgen dieWelpen herum, purzelni übereinander, ziehensich hier mal an der Rute oderzwicken sich dort mal in denFuß.Doch plötzlich schepperthier ein Herrchen mit einerRassel, tutet dort ein Frauchenin eine Flöte, und dann rauschtauch noch die Hunde-Lehrerinauf ihren Rollerblades durchden Raum. Verrückt? Keineswegs. Nur ganz normaler Alltag im Welpen-Abenteuerland.„Inunserem Hunde-Kindergarten geht es nicht nur umSpielund Spaß, sondern umeine wirkliche Ausnutzung derSozialisierungsphase", erklärtKatharina Queißer. „Die Welpen sollen in dieser wichtigenPhase zwischen der achten undsechzehnten Woche möglichstviele fremde Reize kennenlernen wie Spielzeug, Bodenbeläge, Klettergeräte, Höhlen,Tunnel, Geräusche."Natürlich ist einem solchenTohuwabohu ein sorgsamüberwachtes Training vorausgegangen, in dem sich dieWelpen nach und nach mitden verschiedenen Accessoiresvertraut machen können. Solässt Katharina Queißer z, B.die Rollen mal kurz über denBoden klackern, damit sichdie Kleinen an das Geräuschgewöhnen. Ganz sanft werdensie auf eine Umwelt vorbereitet,die derlei Getöse bei weitemübertrifft.Miteinander undvoneinander lernenBei gutem Wetter finden dieWelpenstunden auf einem eingezäunten Gelände statt, fürschlechtes Wetter und die kalteJahreszeit hat die Hundetrainerineinen beheizbaren, 130 qmgroßen Raum angemietet. Hierkann sie auch mit Hilfsmittelnarbeiten, die auf der Hundewiese nicht möglich sind.Da der Expertin sehr darangelegen ist, dass auch Kinder indie Erziehung mit einbezogenwerden, dürfen diese immerdabei sein. „Gerade bei einemErsthund sind Eltern, Kinderund Hund meist hoffnungslosüberfordert, und von Drittennehmen Kinder Ratschlägeeher an", meint die Expertin.Bei kinderlosen Hundehalternhelfen Kinder aus der Nachbarschaft aus, damit die Hundebabys auch diese wichtigenKontakte mitbekommen.48


'-■Alle zwei Schritte ein anderer Boden:dem Cavalier-Welpen gefällt das nicht so rechtUnten: Miteinander spielerrfür Welpen Sozialtraininig undÜbung in Hunde-KommunikationEinmal pro Woche treffensich maximal sieben Welpenmit ihren Menschen zu zweiStunden Abenteuer, und werLust hat, kann auch noch zurTobestunde kommen, in derwirklich nur gespielt wird.Nachdem sieh die Hundebabysim Spiel ausgetobt haben, wirdeine kleine Pause eingelegt, damit sie den für sie so wichtigenSchlaf bekommen. In dieserZeit können die HundehalterFragen stellen, damit nicht nurdie Welpen ganz viel lernen,sondern auch die Besitzer.Erziehung sofort,aber ganz zwanglosWenn zwischendurch ein Welpe zu fiepsen beginnt, weil erkeine Aufmerksamkeit bekommt, wird das sofort in denUnterricht eingeflochten. „Beiden meisten Menschen ist dieToleranzschwelle gegenüberWelpen noch sehr groß, und sobekommt der Kleine drei odervier Monate Narrenfreiheit.Daher versuche ich, klar zu machen, was aus solchen Situationen entstehen kann, wenn mannicht früh genug eingreift, unddie Kräfteverhältnisse sich umdrehen, Dass es z.B. gar nichtmehr so lustig ist, wenn späterder erwachsene Hunde jaulendzu Hause sitze, weil er nichtständig Aufmerksamkeit abbekommt", erklärt KatharinaQueißer. Aber auch Welpen, diegerne übers Ziel hinausschießen, haben hier ihre Lektionenzu lernen. „Ronda war bereits13 Wochen alt, als wir mit demWelpenkurs anfingen", berichtet Sonja Dankhof. „Weil sieanfangs sehr dominant gegenüber anderen Hunden war, kamsie erst mal für zwei Minuten ineinen Laufsrall und musste wieein kleines Kind den anderenbeim Spielen zusehen." Nachzwei mal „in der Ecke stehen"war Ronda kuriert. Bis heutekam es zu keinerlei „sozialenAuffälligkeiten" mehr.Ganz spielerisch werden dieMundebabys auch an erste Erziehungs-und liindungsübungenherangeführt. Zwar gilt vorallem das Prinzip „learning bydoing", doch hin und wiederleistet Katharina Queißer denHundebesitzern auch Hilfestellung beim Sitz, Platz, Nimm,Fuß etc. Dabei geht sie individuell auf die Bedürfnisse undden Entwicklungsstand desjeweiligen Hundes ein. .,Dereine Hund lernt Platz z. B. besser, wenn man ein Lcckerchenin der Hand vor seiner Nasezum Boden führt, der anderekapiert es leichter, wenn mansich auf den Boden setzt, dieKnie knapp über dem Bodenaufstellt und das Leckerchen sozwischen den Beinen hindurchführt, dass der Welpe beimHindurchkrabbeln irgendwannim Platz liegt. Kommt dann sofort das Wortkommando unddie Belohnung, weiß er schnell,worum es geht", erläutert sie.Auch viele für das täglicheZusammenleben oder denTierarztbesuch wichtige Verrichtungen werden geübt, z. B.in den Mund oder die Ohrengucken, Füße heben und Pulsfühlen.„Der Welpenkurs war unheimlich abwechslungsreich",begeistert sich Martina Beiter,die mit ihrer jetzt acht Monate alten Magyar-Vizsla-Hiindingerade einen Clicker-Kurs absolviert. „Wir haben sehr vielgelernt, und es war nie langweilig.''INFOSaskia BrixnerKatarina Queißer mit ihremeigenen Hund PepinoHundeschule PepinoKatharina QueißerAuf der Eich 1865629 NiederneisenTelD6432 910 770info@hLincleverstehen.dewww.hundeverstehen.de49

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