Gemeindebrief 286.pdf - Evang.-Luth. Kirchengemeinde Weißenhorn

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Gemeindebrief 286.pdf - Evang.-Luth. Kirchengemeinde Weißenhorn

Evangelisch-LutherischeKirchengemeindeaktuellGemeindebrief Febr./März 2012/2013/286


2Fotos: Erstling


EditorialAuf ein Wort ...Kennen Sie die „Goldene Regel“? Sie stammt aus dem Lukasevangeliumund lautet: „Genau so, wie ihr behandelt werdenwollt, behandelt auch die anderen.“ Dieser berühmte Satz ausder Bergpredigt Jesu ist vielen auch als Sprichwort bekannt:„Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinemanderen zu.“In fast allen Weltreligionen lassen sich ähnliche Worte finden.So heißt es beispielsweise im Buddhismus: „Was für mich eineunliebe und unangenehme Sache ist, das ist auch für denanderen eine unliebe und unangenehme Sache. Was da fürmich eine unliebe und unangenehme Sache ist, wie könnteich das einem anderen aufladen?“ Und im Islam findet manin den Hadith-Sammlungen den Hinweis: „Keiner von euch istgläubig, solange er nicht für seinen Bruder wünscht, was er fürsich selbst wünscht.“An dieses weitverbreitete und allgemein gültige Grundrezeptmenschlichen Zusammenlebens möchte ich erinnern, wennjetzt wieder die tollen Tage kommen. Es ist eine wunderbareSache, fröhlich und ausgiebig Fasching zu feiern. Auch Jesushat gerne gefeiert; er soll sogar dafür gesorgt haben, dass derWein nicht ausgeht. Aber niemand möchte gerne in Glasscherbentreten und hinterher stundenlang Müll von der Straßefegen.Hier könnte diese biblische Regel also ganz praktisch ihreUmsetzung finden, wenn wir unsere Stadt so behandeln, wiewir es auch für unser eigenes Zuhause erwarten.Eine fröhliche Fasnet wünschtIhr PfarrerInhaltSieben Woche Ohne, S. 4Dank für Herberge, S. 5Geburtstage, S. 6Kleinanzeigen, S. 7Termine u. Veranstalt., S. 8Wort zur Organspende, S. 10Familienfreizeit, S. 11Lebensschritte, S. 12Meditation, S. 13Weltgebetstag S.14Kinderseite, S. 15GemeindeAktiv, S. 163


Gottesdienst zum Stadtfestf.i.t-ProjektGemeinsam gegen Armut und Einsamkeitauf der Terrasse des Augustana-ZentrumsMitarbeiterteam für die Herberge im Augustana-Zentrum am Heiligen AbendFoto: BaumHeiliger Abend, Fest der Liebe und Festder Familie. Leider nicht für alle. Vieleverbringen diesen Abend alleine und nicht wieman sich dies so vorstellt. Dass dies sich nunändern sollte, hatten sich die Mitarbeiter derEvangelischen Kirchengemeinde Weißenhornund der Bereitschaft des BRK in Weißenhornüberlegt. Sie organisierten die erste Herbergeam Hl. Abend in der Region Weißenhorn /Pfaffenhofen.Fleißige Freiwillige bereiteten im Gemeindehausder Evangelischen Kirchengemeinde einenfestlichen Tisch. Das BRK übernahm denFahrdienst für alle Besucher, die nicht die Möglichkeithatten, selbst zu kommen. Unterstütztwurde das Team der Freiwilligen durch weitereUnterstützer aus dem Weißenhorner Unternehmerbereich.Familie Ländle (Gasthof ZumLöwen), stiftete das Abendessen, den Nachtischerhielt die Herbergsgemeinde von derBäckerei Brenner. Namentlich danken wir fernerHerrn Groer und dem katholischen FrauenbundJedesheim für großzügige Geld-Spenden.Sachspenden kamen u. a. von der Apothekeaus Pfaffenhofen und dem Eine-Welt-Laden inWeißenhorn, ebenso vom Montessori-Kindergartenaus Weißenhorn und fleißigen Plätzchenbäckern.Alle knapp 30 Teilnehmer der Herberge verbrachtenso einen wunderschönen Abend,bei gutem Essen, Früchtepunsch und Gebäck.Dazu wurde musiziert, gesungen und Weihnachtsgeschichtenerzählt.Als besondere Überraschung erhielten alle Besucherein Geschenk mit weiteren schönenDingen, die großteils ebenfalls gespendet wurden.Die Organisatoren sprechen von einem tollenErfolg. Die Besucher sprachen in Dankbarkeitvon einem harmonischen Weihnachtsabend.Offen sagen die Organisatoren aber auch, dasses ohne Spenden nicht möglich gewesen wäre,diesen Abend so zu gestalten.Impressum: „Augustana Aktuell“, Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Weißenhorn; Herausgeber:Evang.-Luth. Kirchengemeinde, Schubertstraße 18-20, 89264 Weißenhorn; Tel: 07309/3568 Fax: 07309/921724;E-Mail: pfarramt.weissenhorn@elkb.de; Homepage: http// www.weissenhorn-evangelisch.de; Gestaltung: Andreas u.Elke Erstling, Kerstin Kürth; Fotos: Thomas Baum u.a. , Auflage: 2250 Exemplare; Gemeindebriefdruckerei Oesingen;Titelbild: Ökumenischer Kreuzweg 2011, Foto: E.Erstling; Bankverbindung: Raiffeisenbank Weißenhorn Nr. 7 112 009(BLZ 730 611 91) und Sparkasse Weißenhorn Nr. 430 538 900 (BLZ 730 500 00)5


Geburtstage lichenGlückwunsch!FebruarFriedrich Herr, Weißenhorn, 80Dr. Christian Schenk, Weißenhorn, 74Johannes Buck, Weißenhorn, 77Hans Unseld, Pfaffenhofen, 71Manfred Schulze, Weißenhorn, 79Lina Kuhn, Hegelhofen, 77Hildegard Hoffmann, Weißenhorn, 83Marianne Rapp, Witzighausen, 74Elke Waibl, Pfaffenhofen, 70Irene Weigand, Weißenhorn, 100Karl Brenndörfer, Weißenhorn,74Emma Spitzer, Roggenburg, 70Ingrid Kristen, Weißenhorn, 73Julius Maisanhelter, Weißenhorn, 82Günter Emmert, Pfaffenhofen, 75Dietrich Thran, Weißenhorn, 73Karin Schröder, Weißenhorn, 71Annegret Kiesecker, Pfaffenhofen, 82Magdalena Eber, Weißenhorn, 74Wilhelm Preiß, Pfaffenhofen, 85Irmgard Lengsfeld, Pfaffenhofen, 71Else Vikari, Weißenhorn, 88Renate Kruse, Weißenhorn, 78Manfred Koch, Weißenhorn, 73Jürgen Modrack, Pfaffenhofen, 78Paul Grunert, Pfaffenhofen, 73Edda Wirth, Weißenhorn, 74Anna Koudelka, Weißenhorn, 86Erich Bosch, Pfaffenhofen, 76Wilma Pfatschbacher, Pfaffenhofen, 74Friedhild Schott, Weißenhorn, 88Ursula Lang, Pfaffenhofen, 73Geschützte Daten im Internet!MärzKäthe Erdin, Weißenhorn, 90Horst Hommel, Pfaffenhofen, 83Dieter Hilbert, Weißenhorn, 71Rainer Lange, Pfaffenhofen, 70Walter Däschner, Witzighausen, 70Ingrid Zamzow, Weißenhorn, 70Lore Wolf, Pfaffenhofen, 79Erika Scheytt, Oberreichenbach, 78Friedrich Alt, Witzighausen, 75Werner Tust, Pfaffenhofen, 73Christa Bulling, Weißenhorn, 73Paul Weigmann, Roggenburg, 87Reinhold Kirschnik, Weißenhorn, 76Ludwig Hipp, Weißenhorn, 72Else Bilger, Weißenhorn, 85Irene Beutel, Weißenhorn, 88Friedrun Scheiner, Weißenhorn, 74Ursula Heth, Weißenhorn, 72Elly Klang, Weißenhorn, 88Klaus Jüngst, Witzighausen, 77Elsa Wilde-Rindfleisch, Pfaffenhofen, 88Otto Geiger, Weißenhorn, 77Elisabeth Wieland, Weißenhorn, 88Helmut Nos, Pfaffenhofen, 75Ute Stange, Pfaffenhofen, 72Otto Hüttinger, Wallenhausen, 82Erna Maier, Weißenhorn, 76Geschützte Daten im Internet!Wir veröffentlichen dieGeburtstage ab dem 70. Lebensjahr.Allen anderen Geburtstagskindernwünschen wir ebenfalls Gottes Segen.6


Einladung zur BibelwerkstattLeben wie zu biblischer Zeit. An verschiedenenStationen werden wir eintauchen in eine biblischeGeschichte. Wir wollen nicht nur hören,sondern erleben: was und wie wurde zu ZeitenJesu gegessen und getrunken, wie haben sichdie Menschen gekleidet, was haben sie gearbeitetund wie haben sie gelebt.Eingeladen sind Kinder im Alter von 5-12 Jahren.Am Samstag, dem 06. April von 10:00 Uhr– 16:00 Uhr im Augustana-Zentrum. Es gibteinen Imbiss zur Mittagszeit.Wir freuen uns übereine Unkostenbeteiligungvon 5,- €.Eine Anmeldungim Pfarramt isterforderlich, dadie Teilnehmerzahlbegrenztist!PfingstzeltlagerBald ist es soweit, endlich wieder PFZL. Wiejedes Jahr fahren ca. 60 Kinder zwischen 10und 14 Jahren mit ihren ca. 25 Betreuern insZeltlager, in eine Woche voller Spaß, Spannungund Action pur.Während die Betreuer schon jetzt fleißig aufdiese Woche hinarbeiten, können die Jungenund Mädchen ihre Vorfreude genießen.Dieses Jahr findet das Pfingstzeltlager vomMontag, dem 20.05. bis zum Sonntag, dem26.05.13 statt. Wir sind auf dem Zeltplatz „AmBärental“ in der Nähe von Schelklingen (BW).Getreu der Devise „Gemeinsam Leben erleben“machen wir viele Spiele und Workshops. Natürlichgibt es wie jedes Jahr auch wieder einMotto, aber das wird noch nicht verraten.Willst du dabei sein? Die Anmeldungen gibt esab dem 1. März 2013. Sie liegen in den örtlichenGeschäften und im Foyer der Kirche aus,für weitere Infos und die Online-AnmeldungKLEINANZEIGENGemeinde aktuelleinfach mal auf www.pfzl.de klicken oder unverbindlichzum Infoabend am 28. April 2013um 17 Uhr im Haus St. Katharina in Wullenstettenkommen. Das Betreuerteam freut sichschon riesig auf das Zeltlager 2013! MIT DIR!Ökumenischer KreuzwegVor Beginn der Karwoche stellen wir unsmit dem gemeinsamen Kreuzweg der beidenPfarrgemeinden gedanklich auf den LeidenswegJesu Christi ein. In mehreren Stationenziehen wir miteinander durch die Stadtund versuchen uns in die PassionJesu Christi hineinzuversetzen.Der ökumenische Kreuzwegbeginnt am Samstag vor Palmsonntag,dem 23. März 2013, um15.30 Uhr in der Claretinerkapellein Weißenhorn.TischabendmahlAm Gründonnerstag ist Tischabendmahl imAugustana-Zentrum in Weißenhorn. Im Mittelpunktsteht eine Bildmeditation, die denBlick auf das erste Abendmahl lenkt, das Jesusmit den Jüngern am Abend seiner Gefangennahmegefeiert hat. Das Tischabendmahl wirddeshalb in einer ganz besonderen Atmosphäregefeiert. Es findet statt am 28. März 2013, um19.00 Uhr.Osternacht„Er ist auferstanden!“, lautet das Motto derOsternacht in Pfaffenhofen. Wir laden dazuam Ostermorgen um 6.00 Uhr in unsere Kirche„Zum guten Hirten“ ein. Feiern Sie mit unseinen ganz besonderen Gottesdienst, der unsvon der Passion Jesu Christi zum neuen Lebendes auferstandenen Christus führt. Im Anschlussan den Gottesdienst feiern wir miteinanderOsterfrühstück, und für die Kinder gibtes wieder eine kleine Überraschung.7Fotos: fotolia.com


TermineEvangelische GottesdiensteFebruarTagWeißenhornKreuz-Christi-KirchePfaffeZum gut03.02. Sonntag Sexagesimae 09.45 Gottesdienst m. AM KiGo E 19.00 Abendgott10.02. Sonntag Estomihi 09.45 Gottesdienst KiGo H 08.30 Gottesdien16.02. Samstag 14.00 Taufgottes17.02. Sonntag Invokavit 09.45 Gottesdienst KiGO P 11.00 Gottesdien24.02. Sonntag Reminiscere 09.45 Gottesdienst + Stehkaffee KiGo E 08.30 GottesdienMärz01.03. Weltgebetstag 19.00Ökumenischer Gottesdienst(im Augustana-Zentrum)19.00ÖkumumenZum guten03.03. Sonntag Okuli 09.45 Gottesdienst KiGo W 19.00 Gottesdien10.03. Sonntag Lätare 09.45 Gottesdienst KiGo P 08.30 Gottesdien16.03 Samstag 17.00 Konfirmandenbeichte P17.03. Sonntag Lätare 10.00Konfirmation in derKirche Mariä HimmelfahrtE23.03. Samstag 14.00 Taufgottesdienst E24.03. Sonntag Palmarum 09.45 Gottesdienst KiGo H 08.30 Gottesdien28.03. Gründonnerstag 19.00 Tischabendmahl m. AM/S E29.03 Karfreitag 09.45 Beichtgottesdienst m. AM H 15.00 Andacht zu31.03 Ostersonntag 09.45 Festgottesdienst m. AM E 06.00 OsternachtB = Prädikant Baum / E = Pfr. Erstling / H = Vikar Höllerer / P = Pfr. PfundnerAM = Heiliges Abendmahl mit Wein / AM/S = Heiliges AbendmahKiGo = Kindergottesdienst in der Kreuz-Christi-Kirche - parallel zum Ha8Und wohin gehen Sie?Diakonie-Sozialsprechstunde13-17 Uhr Di. 29.01. + 26.02./AGZGedächtnistraining15.00 Uhr Donnerstag 21.02. + 21.03./AGZGemeindenachmittag15.00 Uhr Donnerstag 07.02./07.03./AGZVon-Anfang-an-Gottesdienst17.00 Uhr Sa. 23.02./16.03./CHAktive Senioren15.00 Uhr Do 14.02. + 14.03./ZGHPfaffenhofen-Kreative19.30 Uhr Dienstag 05.02./05.03./ZGHAlpha-Kreis20.00 Uhr Do. 07./21./28.02.+07./14./21.03.


Terminenhofenen HirtenWitzighausenGottesdienstraum2013esdienst E 08.30 Gottesdienst BstHdienst Pst + KiGo PstEÖffnungszeiten Pfarrbüro:Pfarramtssekretärin Kerstin KürthDi.-Fr. jeweils von 08.00 - 12.00 UhrDo. zusätzl. von 16.00 - 18.00 UhrKontakt:Weißenhorn, Schubertstr. 18-20, Tel. 07309/3568eMail: pfarramt.weissenhorn@elkb.deischer GottesdienstHirten19.00Ökum. Gottesdienst(kath. Pfarrkirche)st W 08.30 Gottesdienst WstPstHr TodesstundeHE/ W = Lektorin Winterl mit SaftuptgottesdienstFoto: OkapiaMeditativer Tanz19.00 Uhr Freitag 01.02. /AGZJungschargruppe15.30 Uhr jeden Dienstag, AGZMutter-Kind-Gruppe I9.00 Uhr jeden Donnerstag, AGZGitarrenspielkreis19.30 Uhr Donnerstag, vierzehntägig, GS-NordKirchenchor20.00 Uhr jeden Dienstag, AGZGospelchor Joyful Voice19.00 Uhr jeden Mittwoch, AGZPosaunenchor20.15 Uhr jeden Mittwoch, AGZJugendkreis19.00 Uhr jeden Freitag, AGZ9


EKDPräses Nikolaus Schneider, EKDGeistliches Wortzur OrganspendeVoraussichtlich werden Sie in den nächstenMonaten ein Schreiben Ihrer Krankenkasse zumThema Organ- und Gewebespende erhalten. Diesgeht auf eine gesetzliche Neuregelung zurück,nach der jede versicherte Person ab 16 Jahrenüber die Organspende informiert und dazu aufgefordertwird, sich für oder gegen eine Organspendezu entscheiden. Dahinter steht die Tatsache,dass in Deutschland viel mehr Spenderorganegebraucht als gespendet werden.Es ist sehr verständlich, wenn Sie dieses sehr persönlicheThema an der Grenze zwischen Lebenund Tod verunsichert und Sie sich zum Beispielfragen: Ist die Definition des Hirntodes tragfähig?Fühlt ein hirntoter Mensch noch Schmerzen? Wiewird ein Mensch nach der Entnahme seiner Organebehandelt? Bleibt genügend Zeit und Raum,in Ruhe und Würde von einem Menschen vor derOrganentnahme Abschied zu nehmen? Wie verhaltensich Patientenverfügung und Organspendezueinander? Diese schwierigen Fragen lassensich nicht kurz und völlig eindeutig beantworten.Daher hat der Rat der EKD dazu eine gründlicheAusarbeitung in Auftrag gegeben.Die evangelische Kirche möchte Ihnen Mut machen,sich diesen Fragen ohne das Gefühl einerBedrängung zu stellen und in aller Ruhe zu überlegen,ob Sie zu einer Organspende bereit seinwollen oder nicht. Sie können in Ihrer Umgebungsicherlich auch seelsorgerIiche Beratung in Anspruchnehmen. Es ist gesetzlich festgeschrieben,dass jede und jeder Einzelne sich frei für odergegen eine Organspende entscheiden oder aberdiese Entscheidung einer Vertrauensperson überlassenkann.Vielleicht kann es Ihnen helfen, folgende Gesichtspunktezu bedenken: Nach christlichemVerständnis sind das Leben und damit der Körperdes Menschen ein Geschenk Gottes. Diesenkann und darf er aus Liebe zum Nächsten und ausSolidarität mit Kranken einsetzen. Eine Entnahmevon Organen verletzt nicht die Würde des Menschenund stört nicht die Ruhe der Toten. UnsereHoffnung auf die Auferstehung bleibt davon unberührt.Es gibt keine christliche Verpflichtung zur Organspende.Christinnen und Christen können der Organspendezustimmen; sie können sie aber auchablehnen. Sie müssen sich auch gar nicht entscheiden,sondern können die Frage unbeantwortetlassen, wenn sie sich gegenwärtig nicht in derLage zu einer Entscheidung sehen. Alle diese Optionensind christlich verantwortbar und ethischzu respektieren. Allerdings sollten Sie berücksichtigen:Wenn Sie sich zu Lebzeiten nicht für odergegen eine Organ- oder Gewebespende entscheiden,verpflichtet das Gesetz Ihre Angehörigen,so zu entscheiden, wie Sie es vermutlich gewollthätten. Diesen dürfte aber eine Entscheidungnoch schwerer fallen als Ihnen selbst. Insofernentlasten Sie Ihre Angehörigen in der schwierigenSituation des Abschiedsnehmens, wenn sie umIhre Entscheidung wissen.Die Freiheit des Gewissens darf nicht bedrängtund die Hilfe für den Nächsten nicht durch Besorgnisseeingeschränkt werden. Deswegen erinnernwir an die Verheißung Gottes, die angesichtsdes Todes eines Menschen verkündigt wird: »Führeich gen Himmel, so bist du da; bettete ich michbei den Toten, siehe, so bist du auch da.« (Psalm139,8)Präses Dr. h. c. Nikolaus SchneiderVorsitzender des Ratesder Evangelischen Kirche in Deutschland10


Einladung zur Familienfreizeit mit KindernFamilienFrühling in den Bergen, zur Ruhe kommen,Gemeinschaft mit anderen Familien unsererGemeinde und Stille vor Gott. Dazu lade ichSie herzlich ein.Datum: Fr. 26. April (Abfahrt ca. 15:30 Uhr) bisSo. 28. April 2013 (Rückkehr ca. 15:30 Uhr)Berghaus: KahlrückenalpeKosten: Erwachsene 70 EUR für zwei Übernachtungenmit Vollpension; Kinder gestaffelt(Details auf der Homepage der Kahlrückenalpeoder gerne auch einfach bei mir nachfragen)Verpflegung: VollpensionWir werden in eigenen PKW (so kann jeder allesGepäck seiner Familie einfach verstauen)zum Parkplatz der Kahle fahren. Von dort auswird das Gepäck zum Haus gefahren, währendwir für dieses letzte Stück den Fußweg nehmenwerden.Angebote für Spaziergänge,Andacht und Bibelarbeit,freie Zeit und natürlichviel Zeit für Gesprächewerden den Rahmendes Wochenendesbilden. Auchfür die Kinder gibtes zahlreiche Angeboteneben biblischen Geschichten: Tischtennis,Kicker, Volleyball, …Haben Sie Zeit und Lust teilzunehmen odermitzuarbeiten?Ich freue mich über Ihre Anmeldung (fürdie Planung bitte bis 15. März) im Pfarramt(07309/3568) oder direkt bei mir (christian.hoellerer@elkb.de). Für weitere Informationenstehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung!Ihr Vikar Christian HöllererKto: 430 538 900Sparkasse WeißenhornBLZ: 730 500 00Stichwort: Brot für die WeltFoto: Florian Kopp11


KasualienTAUFELebensSchritteLotta Podhorny, WeißenhornAlexandra Ferber, WeißenornRobin Marcel Köbel, WeißenhornFinley-Mario Iacono, WeißenhornAnna Christa Brandl, PfaffenhofenLevi Ben Lederer, WeißenhornTRAUUNGGisela Werts-Besch und Bruno Besch, WeißenhornKONFIRMATION12Konfirmandenfreizeit 2012BEERDIGUNGSteven Albrecht, Melina Arnold,Natalie Balko, Hannah Bidell, MaximilianDippel, Jan Engelhard, JessicaFakesch, Thomas Fakesch, YannikGeisinger, Lukas Gobbers, MatthewGropp, Michael Grün, Robin Haberes,Lea Hertle, Greta Heuberger, ChristopherHochwimmer, Laura Hörz,Maximilian Kalisch, Evelyn Kimbel,Manuel Köhly, Monré Kotzé, RuchéKotzé, Mario Lang, Ralph Lehnert,Lena Leutenmaier, Alexa Merkle,Yvonne Messerschmied, Markus Müller,Dorothee Rall, Rabea Ribhegge,Jonas Richter, Lucas Schmidt, Manuel Skoruppa, Cara Tiburg,Paul Thäle, Sven Thäle, Richard Wittke, Veronica Zimmer.Gertrud Eigner, PfaffenhofenSimone Bühler, WeißenhornElisabeth Kopecky, WeißenhornElse Backeler, LudwigsfeldElenora Braun, Pfaffenhofen


MeditationFoto: LehmannTINA WILLMS13


WeltgebetstagICH WAR FREMDIHR HABT MICH AUFGENOMMENWeltgebetstagsmotiv aus FrankreichLa France – ein Land von rund 62 Millionenelegant gekleideten, freiheitsliebendenLebenskünstlerinnen und -künstlern, die ihr„vie en rose“ bei Akkordeonmusik unter demEiffelturm genießen. Soweit das Klischee. DassFrankreich allerdings sehr viel mehr ist alsParis, Haute Couture, Rotwein und Baguette,das wissen alle, die sich einmal näher mit dendeutschen Nachbarn befasst haben. Gelegenheitendazu bieten unter anderem Tausendevon Städte-, Kirchen- und Schulpartnerschaften.Gemeinsam spielen beide Länder in derEU Vorreiterrolle und Frankreich ist heute derwichtigste Markt für deutsche Produkte.14Sehnsüchtig blickt manche Frau aus anderenLändern auf die Französinnen, die dankgut ausgebauter staatlicher Kinderbetreuungscheinbar mühelos Familie und Berufstätigkeitvereinbaren. Dennoch bleiben Frauen inFrankreich wirkliche Führungsposten in Politikund Wirtschaft oft verwehrt. Schwer haben eshäufig auch die Zugezogenen, meist aus denehemaligen französischen Kolonien in NordundWestafrika stammend, von denen vieleam Rande der Großstädte, in der sogenannten„banlieue“ leben.Was bedeutet es, Vertrautes zu verlassenund plötzlich „fremd“ zu sein? Diese Fragestellten sich zwölf Französinnen aus sechschristlichen Konfessionen. Ihr Gottesdienstzum Weltgebetstag 2013 mit dem Bibelzitat„Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.“(Matthäus 25,35) fragt: Wie können wir„Fremde“ bei uns willkommen heißen? In derBibel, einem Buch der Migration, ist die Frageder Gastfreundschaft immer auch eine Glaubensfrage:„Was ihr für einen meiner geringstenBrüder und Schwestern getan habt, dashabt ihr mir getan.“ (Matthäus 25, 40). Mutigkonfrontiert der Weltgebetstag auch mit dengesellschaftlichen Bedingungen in der „FestungEuropa“, in der oft nicht gilt, wozu JesusChristus aufruft: „Ich war fremd und ihr habtmich aufgenommen.“Die weltweiten Gottesdienste am 1. März könnendazu ein Gegengewicht sein: Die Weltgebetstags-Bewegungist solidarisch und heißtjede und jeden willkommen. Ein spürbaresZeichen dafür wird auch mit der Kollekte gesetzt,die Frauen- und Mädchenprojekte aufder ganzen Welt unterstützt. In Frankreich undDeutschland werden so Projekte für Frauenmit „Migrationshintergrund“ gefördert, z.B.Flüchtlinge und Asylbewerberinnen.Lisa SchürmannAbbildung: „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“, Anne-Lise Hammann Jeannot, © Deutsches WGT-Komitee e.V.


Kirche aktuellBild: fotolia.com


GemeindeAktivWeltgebetstags-TeamFoto: A. ErstlingIngrid Holubarsch ist Mitglieddes Weltgebetstags-Team inPfaffenhofen. Sie singt imGospelchor Joyful Voice undmoderiert beim Gemeindefest.* außer in den FerienJugendkreismiteinander Neues entdeckenJeden Freitag* von 19.00 - 21.30 Uhr im Augustana-Zentrum, Weißenhornwww.weissenhorn-evangelisch.de

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