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Geschäftsbericht 2007 - Flughafen Düsseldorf

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10. JuniSommerfest im TerminalDer Airport bringt seine Besucher in Urlaubsstimmung. Beim mittlerweiledritten Sommerfest wird den Gästen ein buntes Kinderprogramm,eine Bühne mit Live-Musik, DJ und Modenschau, eineStrandpromenade, tolle Urlaubsangebote, traumhafte Reisepreise undvieles mehr geboten.12. JuniRichtfest Züblin GebäudeIn der <strong>Düsseldorf</strong> Airport City wird das Richtfest für den ersten Büroneubaudes Businessparks gefeiert. Die Züblin Development GmbHentwickelt das fünfgeschossige Gebäude mit 5.700 m 2 Nutzfläche.Bereits zum Richtfest ist ein Großteil des Gebäudes vermietet.19. JuniDer VDI zieht umIm Beisein von Prof. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft,Forschung und Technologie in Nordrhein-Westfalen wirdin der Airport City der Grundstein für das neue VDI-Gebäude gelegt.Im Sommer 2008 soll das Gebäude fertig gestellt sein und dann wirdder Verein der Deutschen Ingenieure seine Hauptverwaltung zum Airportverlegen. Neben den Mitarbeitern profitieren die Besucher undTeilnehmer der jährlich rund 650 VDI-Veranstaltungen und -Weiterbildungenvon den optimalen Anfahrtsmöglichkeiten per Auto, per Bahnoder via Flugzeug.19. JuliNeuer Online Auftritt<strong>Düsseldorf</strong> International präsentiert sich mit einem neuen Internetauftritt.Ein frisches, modernes Design, eine übersichtliche Struktur, einebedienerfreundliche Handhabung, zahlreiche Servicefunktionen zumBeispiel zur An- und Abreise und zum Parken sowie eine große Informationsfüllebestimmen die neu gestaltete und erweiterte Websitedes <strong>Flughafen</strong>s unter der bekannten Adresse www.duesseldorf-international.de.Rund 30.000 Besucher informieren sich im Durchschnitttäglich online über den <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>. Die Zahl der täglichenSeitenzugriffe liegt bei über 200.000. Die Unterscheidung nach Nutzergruppenbereits auf der Homepage in Passagiere und Gäste, B2B sowieNachbarn ermöglicht jetzt eine schnellere Orientierung. Zudembietet schon die Startseite die Rubrik „News“ mit aktuellen Informationen.19. JuliEmirates begrüßt 1-millionsten FluggastDie Fluggesellschaft Emirates begrüßt am <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> ihren1-millionsten Fluggast seit der Aufnahme der Flugverbindung imJahre 2001. Die in Dubai beheimatete Fluggesellschaft verbindet dieRhein-Metropole zweimal täglich mit dem internationalen Drehkreuzin Dubai.


Chronik <strong>2007</strong>20. JuliSanierung Rollweg MikeDie längste und wichtigste Rollbahn am <strong>Düsseldorf</strong>er <strong>Flughafen</strong>, derTaxiway „Mike“, wird saniert. Die Arbeiten werden in mehreren Bauabschnittenbei laufendem Betrieb durchgeführt und dauern insgesamtetwa 20 Monate. Das Investitionsvolumen für das Bauprojektliegt bei rund 40 Millionen Euro.3. AugustRichtfest für das Airport Office IDie <strong>Düsseldorf</strong> Airport City wächst weiter: Im Businesspark des<strong>Flughafen</strong>s wird nach nur sechs Monaten Bauzeit das Richtfest fürdas Airport Office I gefeiert. Die Gesellschaft Conzepte für ImmobilienGmbH (CFI) entwickelt das Gebäude mit 4.400 m 2 Büroflächeauf sechs Etagen. Das Immobilienunternehmen Redevco ServicesDeutschland GmbH ist der Investor des Gebäudes, für das bereitsvor der Fertigstellung Mietverträge abgeschlossen wurden.14. AugustLufthansa weitet Engagement am<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> ausDie Lufthansa kündigt an, ab Mai 2008 drei Langstreckenmaschinenvom Typ Airbus A340 in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadtzu stationieren und die kanadische Metropole Toronto neu inden <strong>Düsseldorf</strong>er Flugplan aufzunehmen. Auch auf den erfolgreichetablierten Strecken nach New York und Chicago werden die Großraumflugzeugeeingesetzt. Damit wertet die Lufthansa den Standort<strong>Düsseldorf</strong> deutlich auf und schafft die Voraussetzung für eine Drehkreuzoperation.8. SeptemberBürgerfest lockt NachbarnDer <strong>Düsseldorf</strong>er <strong>Flughafen</strong> feiert mit seinen Nachbarn ein Familienfestrund um das Airport Bürgerbüro. Die Nachbarn erwartet am AirportBürgerbüro in der Airport City ein attraktives Familienprogrammmit einer Greifvogelvorführung, einer Fahrzeugshow der <strong>Flughafen</strong>feuerwehrund der Bundespolizei. An einem Flugsimulator könnendie Gäste selbst in die Rolle eines Piloten schlüpfen. Kinder könnensich schminken lassen oder sich beim Ponyreiten, Puppentheater undTorwandschießen amüsieren. Den Größeren gibt die <strong>Flughafen</strong>feuerwehrunter fachkundiger Anleitung Tipps im Umgang mit Handfeuerlöschgeräten.Darüber hinaus haben die Gäste die Möglichkeit, airporteigenenHonig zu probieren.19. SeptemberEröffnung Virgin StoreUnterhaltsames, Buntes, Mitreißendes, Außergewöhnliches und Wissenswertes– diese Attribute passen sowohl zum <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>als auch zum neuen VIRGIN Media-Store, der in den Airport Arkadeneröffnet. Das Sortiment umfasst auf 168 m 2 neben Musik- und Multimedia-Angebotenauch ein Buchsortiment sowie eine umfassendeAuswahl an nationalen und internationalen Presseprodukten.10


Chronik <strong>2007</strong>29. OktoberVon <strong>Düsseldorf</strong> nach TripolisNonstop an die südlichste Küste des Mittelmeers direkt an derSahara: Afriqiyah Airways startet mit einem Airbus A320 dreimalwöchentlich von <strong>Düsseldorf</strong> nach Tripolis. Die libysche Hauptstadt istder politische, wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt sowie derVerkehrsknotenpunkt des Landes. <strong>Düsseldorf</strong> International verfügtmit diesem neuen Flugangebot über die einzige Libyen-Verbindungin Nordrhein-Westfalen.1. NovemberGeänderte Nachtflugregelung:Ausweitung des AnwohnerschutzesDie am <strong>Düsseldorf</strong>er <strong>Flughafen</strong> geltenden Nachtflugregelungen werdenweiter verschärft. Galten die nächtlichen Betriebsbeschränkungenbisher nur für Jets, fallen jetzt auch Propellermaschinen mit einemmaximalen Startgewicht von mehr als neun Tonnen darunter. Durchdiese geänderte Nachtflugregelung wird der Anwohnerschutz nocheinmal ausgebaut. Die Nachtflugbeschränkungen des Airports sind inden letzten Jahren immer wieder im Sinne der Anwohner verbessertworden und gehören zu den strengsten in Deutschland.3./4. NovemberReiseSuperMarktSpaß und Unterhaltung zwei Tage lang: Beim ReiseSuperMarkt präsentierensich die Fluggesellschaften, Reiseveranstalter, Unternehmenaus der Touristikbranche und Behörden in fünf Themenwelten imTerminal. So gibt es die Bereiche Familien- und Cluburlaub, Fernreisen,Reisetrends, Städte- und Kulturreisen sowie Reiseinfos ab DUS.Der Airport und seine Reisepartner versorgen die Besucher mit denneuesten Reisetrends, inspirieren und geben Anregungen für dennächsten Urlaub.15. NovemberWer sind die Besten im Westen?Der <strong>Düsseldorf</strong>er <strong>Flughafen</strong> unterstützt die vom LandessportbundNRW ins Leben gerufene Wahl zum NRW-Sportler des Jahres. Auf derflughafeneigenen Webseite kann jeder für seinen „Besten im Westen“eine Stimme abgeben. Auf der Abschlussgala in Köln überreicht <strong>Flughafen</strong>geschäftsführerChristoph Blume den Felix-Award.12


1. DezemberEröffnung Maritim HotelMit der Eröffnung des Maritim Hotels wird das größte Projekt inder <strong>Düsseldorf</strong> Airport City fertig gestellt und zugleich ein wichtigerMeilenstein in der Entwicklung des Businessparks erreicht. Das Kongresshotelist eine hervorragende Visitenkarte für die Airport City.Das Hotel verfügt über 533 Zimmer und bietet in zwei Sälen und 21Konferenz- und Tagungsräumen Platz für 5.000 Gäste. Es ist damitdas größte Vier-Sterne-Kongresshotel in Nordrhein-Westfalen. DasMaritim ist zugleich das Bindeglied zwischen dem <strong>Flughafen</strong> und demBusiness-Park. Der Gebäudekomplex des Hotels verlängert optischdas Terminal, mit dem er durch eine Passage verbunden ist, und führtin die Airport City. Als Ankerprojekt des Business-Parks hat sich dasHotel als Magnet für weitere Konzepte erwiesen, die zu einem neuenwirtschaftlichen Zentrum zusammenwachsen. Das Maritim repräsentiertdie Philosophie des Businessparks: Internationalität, Qualitätsowie die Vernetzung von Mobilität und Service in anspruchsvollerArchitektur an einem ausgezeichneten Standort.7. DezemberOVG Münster bestätigt Ausweitung des FlugverkehrsDas Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster bestätigt die Ausweitungauf 33 Landungen in der ersten Nachtstunde (22:00 bis 23:00 Uhr) am<strong>Düsseldorf</strong>er <strong>Flughafen</strong> über das gesamte Jahr entsprechend der Betriebsgenehmigung.Mit diesem Beschluss wird eine Entscheidung desOVGs vom Juni 2006 aufgehoben, durch die die Koordinierung von33 Landungen zunächst ausgesetzt worden war. Die Kapazitätsausweitungin der ersten Nachtstunde ist für die Airlines besonders wichtig,um ihre Tagesflugplanung entsprechend internationalen Standardseffizient gestalten zu können. Mit der Entscheidung des Gerichtserhalten die Fluggesellschaften wichtige Planungssicherheit. Da dieRegelung ab sofort gilt, kann bereits der Sommerflugplan 2008 aufBasis dieser zusätzlichen Start- und Landerechte koordiniert werden.Bislang waren in dieser Stunde 25 Bewegungen im Sommerflugplanund 15 Bewegungen im Winterflugplan zulässig.


Linda Tang: Nonstop ins Reich der Mitte14


Darauf hat Linda Tang schon lange gewartet. Ab dem 1. Mai fliegt dieAir Berlin von <strong>Düsseldorf</strong> nach Shanghai und Peking. Die 39-jährigeChinesin betreibt in <strong>Düsseldorf</strong> auf der Schadowstraße 44 ein Reisebüro,das sich auf Chinareisen spezialisiert hat. Gruppen-, Studien-und Individualreisen bietet ihre Agentur Fitt Tours an. Fitt steht fürFujian International Travels Tang. Fujian nennt sich die chinesischeProvinz, aus der Linda Tang ursprünglich herkommt. Als die LTUnoch China anflog, erhielt sie einen Preis von der Airline, für dasReisebüro mit den meisten verkauftenFlügen ins Reich der Mitte. Ihren eigentlichenVornamen Huiying findet die Reisebüroinhaberinfür das deutsche Sprachempfindenzu kompliziert. Deshalb nenntsie sich lieber Linda. *<strong>Düsseldorf</strong>Shanghai* Ich fliege mit Air Berlinvon <strong>Düsseldorf</strong> nonstopnach Shanghai.


Drehkreuz <strong>Düsseldorf</strong> InternationalPosition weiter gestärkt+14,7%+33,4%2006 <strong>2007</strong> 2008*Langstreckenpassagiere/Jahr(*Prognose)<strong>Düsseldorf</strong> International ist derAirport für das WirtschaftszentrumDeutschlands. Die Voraussetzungensind ideal. Die Städteim Einzugsgebiet des Airportsverfügen über ein Business-Potenzial, das andere Regionenbei weitem übertrifft.Deutschlandweit betrachtetliegt die Wirtschaftsregionan Rheinund Ruhr auf Platz 1,europaweit wird sienur von den GroßräumenLondon und Parisübertroffen.Durch die Entwicklungim deutschen Luftverkehrwurde für <strong>Düsseldorf</strong> Internationaldie Basis geschaffen, eineneue Rolle im deutschen Luftverkehreinnehmen zu können. Alsneues Drehkreuz in Deutschland.Die Geschäftsjahre <strong>2007</strong> und2008 sind geprägt von den Vorbereitungenund der Umsetzungder betrieblichen Notwendigkeitenauf die neue Drehkreuzfunktionund vom Bedeutungszuwachsdes Airports im nationalenWettbewerb.Die Zeichen stehen in <strong>Düsseldorf</strong>auf Wachstum. <strong>Düsseldorf</strong>International ist der wichtigsteAirport im bedeutendsten deutschenWirtschaftsraum. Derzunehmende Interkontinentalverkehrund das nach wie vorwachsende Streckennetz der etabliertennationalen und weltweittätigen Netzfluggesellschaftenstützen diese Funktion. So bautdie Air Berlin-Gruppe ihr Engagementin <strong>Düsseldorf</strong> aus und<strong>Düsseldorf</strong> Internationalist der Airport für diegrößte WirtschaftsregionDeutschlandsnutzt den Airport als ihr Langstreckendrehkreuzmit neuenFlügen nach Peking und Shanghai.Air Berlin setzt damit aufeinen weiteren Ausbau der USAundAsien-Verbindungen. AuchLufthansa führt ihre Angebotsoffensivein <strong>Düsseldorf</strong> mit InterkontinentalverbindungennachToronto, Miami, New York undChicago fort. Weitere prominenteBeispiele für diese Entwicklungsind Flugverbindungen, die wichtigeinternationale Drehkreuzebedienen: Zum Beispiel der Atlanta-Dienstvon Delta Air Lines,die zwei täglichen Emirates-Flügenach Dubai oder das Angebotvon Northwest Airlines nachDetroit.Das Geschäftsjahr <strong>2007</strong> verliefsowohl aus verkehrlicher alsauch aus wirtschaftlicher Sichtäußerst zufriedenstellend. Der<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Internationalkonnte <strong>2007</strong> so viele Passagierewie nie zuvor in seinerGeschichte begrüßen. Rund17,8 Millionen Fluggäste hattenNRWs größten Airport im letztenJahr genutzt. Der <strong>Flughafen</strong> zähltdamit 1,2 Millionen Passagieremehr als im Vorjahr, was einemWachstum von 7,5 Prozent entspricht.Die Verkehrsentwicklungliegt erneut über dem durchschnittlichenPassagierwachstumder deutschen Flughäfen. DieZahl der Starts und Landungenerhöhte sich gegenüber 2006um rund sechs Prozent auf rund228.000 Flugbewegungen – ebenfallsein historisches Hoch. Damitist <strong>Düsseldorf</strong> der drittgrößtedeutsche Airport nach Frankfurtund München. EinüberdurchschnittlichesWachstum verzeichneteerneut der Interkontinentalverkehr.Soreisten auf den außereuropäischenVerbindungenüber 1,9 MillionenFluggäste unddamit fast 17 Prozentmehr als im Vorjahr.<strong>Düsseldorf</strong> International istauf einem hervorragenden Kursund ein Blick in die Zukunft versprichtweiterhin steigende Passagierzahlen.Der Airport hat seinePosition als wichtigster <strong>Flughafen</strong>NRWs weiter gestärkt. Damitist er der einzige Airport mit umfassendenAngeboten weltweittätiger Fluggesellschaften sowohlim Interkontinental- als auch imKontinentalverkehr.Die strategische Ausrichtung<strong>Düsseldorf</strong>s ist von drei Schwerpunktengekennzeichnet: diedirekte Vernetzung starker Wirtschaftsstandorte,Non-Stop-Verbindungenin bedeutende Drehscheibendes internationalenLuftverkehrs und die eigene Weiterentwicklungzum Drehkreuz.16


Die anhaltend positive Entwicklung<strong>Düsseldorf</strong>s führt zueinem stabilen Luftverkehrsmarktin NRW. Aus einem anfänglichintensiven Wettbewerbum alle Marktsegmente habensich klare Standortfunktionenund Marktzuordnungen entwickelt.Während Wettbewerbersich fast ausschließlich im LowCost Segment positionieren oderden Kunden ihrer Region einBasisangebot im europäischenKontinentalverkehr zur Verfügungstellen, wird <strong>Düsseldorf</strong>künftig eine neue Rolle im nordrheinwestfälischenLuftverkehreinnehmen: als dritter deutscherDrehkreuzflughafen neben Frankfurtund München. Der zunehmendeInterkontinentalverkehrund das nach wie vor wachsendeStreckennetz der etablierten nationalenund weltweit tätigen Netzfluggesellschaftenverstärken dieseFunktion.Nach Frankfurt und Münchenist <strong>Düsseldorf</strong> bereits heute dereinzige Airport, an dem nennenswerterInterkontinentalverkehrstattfindet. Diese Stärke wirdgemeinsam mit den Airlines weiterausgebaut. Noch vor anderenWirtschaftszentren und Ballungsräumenin Deutschland wird derNRW-Airport daher Drehkreuzfunktionenübernehmen. Diesführt sowohl zu neuen Angebotenim Interkontinentalverkehrals auch zu einem dichteren Streckennetz.Der Drehkreuzverkehrbringt dem Wirtschaftsstandortso die benötigte globale Anbindung.Mit der aktuellen Betriebsgenehmigungwar es möglich, denAirlines zusätzliche Kapazitätenzur Verfügung zu stellen, die diesedringend gefordert hatten. Sokonnte <strong>2007</strong> beispielsweise dieamerikanische FluggesellschaftNorthwest Airlines tägliche Flügezwischen <strong>Düsseldorf</strong> und Detroit,dem Zentrum der amerikanischenAutomobilindustrie, aufnehmen.Diese und weitere neueFlüge führten dazu, dass dasWachstum in <strong>Düsseldorf</strong> nochdeutlicher ausfiel als in den Vorjahren.Insgesamt verzeichnet derAirport im vierten Jahr in Folgesteigende Passagierzahlen.Der Bedeutungszuwachs des<strong>Düsseldorf</strong>er <strong>Flughafen</strong>s wirdauch durch eine weitere Zahldeutlich: Das Passagierwachstumliegt in <strong>Düsseldorf</strong> überdem Durchschnitt der anderendeutschen Verkehrsflughäfen.Während <strong>Düsseldorf</strong> ein Passagierplusvon 7,5 Prozent verzeichnete,lag die durchschnittlicheWachstumsrate der deutschenFlughäfen in diesem Zeitraumbei 5,6 Prozent. Dieser Vergleichbelegt die Stärke des Standortesund steht für weitere Wachstumspotenziale.Aus dieser hervorragendenAusgangsposition blickt <strong>Düsseldorf</strong>International optimistischauf das aktuelle Jahr.


Dr. Anthony Bunker: Von den Great Lakes an die Alster18


Mindestens einmal die Woche sitzt Dr. Anthony Bunker im Flieger.Als Managing Partner prüft er für seine Firma, die internationaltätige Avida Group, mögliche Investitionen in klein- und mittelständischeUnternehmen. Mit der Lufthansa kam er aus Chicago undnutzt <strong>Düsseldorf</strong> als Umsteigeflughafen für den Weiterflug nach Hamburg.Ab dem 1. Mai profitiert Dr. Anthony Bunker vom zusätzlichenLufthansa-Angebot nach Nordamerika. Der Kranich setzt auf denerfolg reichen Strecken nach New York und Chicago dann den großenAirbus A340 ein, ebenso wie auf der neuen Strecke nach Toronto.I fly with Lufthansafrom Chicagovia <strong>Düsseldorf</strong> toHamburg. *Von den amerikanischen Metropolenbieten sich dann nicht nur fürDr. Anthony Bunker umfangreicheUmsteigeverbindungen innerhalbdes amerikanischen Kontinents an.HamburgChicago<strong>Düsseldorf</strong>* Ich fliege mit Lufthansavon Chicago über<strong>Düsseldorf</strong> nach Hamburg.


Drehkreuz <strong>Düsseldorf</strong> InternationalDie neue Rolle im Luftverkehr20+30,9%+13,5%2006 <strong>2007</strong> 2008*Umsteiger/Jahr(*Prognose)<strong>Düsseldorf</strong> International rüstetsich für seine wachsende Bedeutungals Drehkreuz. Dazuinvestiert der größte <strong>Flughafen</strong>Nordrhein-Westfalens rund 300Millionen Euro in die Zukunft.Mittelfristig wird sich der Anteildes Langstreckenverkehrs vonheute zehn auf zwanzig Prozentverdoppeln. Vor allem dieAir Berlin-Gruppe und die Lufthansasetzen auf NRWs größten<strong>Flughafen</strong>. Dass der Airportverstärkt Drehkreuzfunktionenwahrnimmt, eröffnet neue Perspektiven.Das Investitionsprogrammist ein Beispiel, um den<strong>Flughafen</strong> in den nächsten dreiJahren für die Zukunft als Drehkreuzzu rüsten. Rund 200 MillionenEuro fließen in die Erweiterungder Infrastruktur des Airports,etwa 100 Millionen Eurosind für den Ausbau des Non-Aviation-Bereichs geplant.<strong>Düsseldorf</strong> Internationalsetzt sich große Ziele. Die Passagieresollen den Airport als<strong>Flughafen</strong> mit den kürzestenund komfortabelsten Umsteigemöglichkeitenwahrnehmen.Dazu wird die Infrastruktur inenger Absprache mit den Airlinessoweit angepasst, dass eineoptimale Drehkreuz-Funktiongewährleistet werden kann. DieAusgangsposition ist hervorragend.Mit einem motiviertenTeam aus hochqualifizierten Beschäftigtengarantiert der „<strong>Flughafen</strong>der kurzen Wege“ seinenPassagieren kürzeste Umsteigezeitenvon 35 Minuten. Die geplantenMaßnahmen beziehensich einerseits auf die operativeInfrastruktur und andererseitsauf erweiterte Shopping- undRetailangebote für die Passagiereund Besucher.Die Qualitätsansprüche beschränkensich aber nicht nurauf kurze Umsteigezeiten. <strong>Düsseldorf</strong>International setzt in allenBereichen strenge Maßstäbe,um eine maximale Kundenzufriedenheitzu gewähren. Erst imFebruar 2008 bescheinigte dieAssociation of European Airlines(AEA), eine Vereinigung europäischerFlughäfen, dass <strong>Düsseldorf</strong>der pünktlichste Airport Deutschlandsist. Europaweit liegt der<strong>Flughafen</strong> der nordrheinwestfälischenLandeshauptstadt aufPlatz zwei hinter Brüssel. Eineoptimale Customer Convenienceresultiert aus dem Zusammenspielzwischen einer zeitgemäßenUnternehmensstruktur, engagiertenMitarbeitern und modernerTechnik an unserem <strong>Flughafen</strong>der kurzen Wege. Dies führt zueiner effektiven Steuerung derAbläufe und schließlich zu zeitgerechtenAbflügen. Die hohePünktlichkeit ist ein deutlicherWettbewerbsvorteil gegenüberanderen Drehkreuzflughäfen. ImInteresse der Kunden, aber auchder Nachbarschaft, wird deshalbständig gemeinsam mit der Flugsicherungund den Fluggesellschaftennach weiteren Optimierungspotentialengesucht.Mit Blick auf den zunehmendenUmsteigeverkehr undgarantierte schnelle Umsteigezeitenhat der <strong>Düsseldorf</strong>er<strong>Flughafen</strong> bereits ein neuesTerminal konzept umgesetzt. DerFlugsteig C wird ausschließlichfür den Non-EU-Verkehr genutzt,der Flugsteig B vorwiegend fürdie Schengen-Abfertigung. Fürdie Umsteiger wird ein Transfergangzwischen den FlugsteigenB und C gebaut. Darüber hinaussind verschiedene Umbaumaßnahmenzur optimalen Passagierführungin den Flugsteigennotwendig. Geplant sind zumBeispiel eine Erweiterung derPass- und Sicherheitskontrollstellenin den Flugsteigen B und Csowie die Schaffung neuer Warteflächen.Ebenso werden neueLounge-Bereiche im Flugsteig Cerrichtet. Die FluggesellschaftEmirates wird ihren Kundenkünftig einen eigenen Loungebereichanbieten. Auch die AirBerlin baut ihre Lounge, dieneben der neuen Open Sky-Lounge des Airports liegt, aus.Damit verfügt <strong>Düsseldorf</strong> Internationaldann insgesamt überacht Lounges. Im Flugsteig Awird mit Blick auf den zunehmendenUmsteigerverkehr einneuer Ankunftsgang inklusiveSicherheits- und Passkontrollstellengebaut. Dadurch wirdauch für die Transferpassagiereim Flugsteig A ein schneller undkomfortabler Umsteigeverkehrmöglich. In das neue Terminalkonzeptwerden zurzeit 31Millionen Euro investiert.Aber nicht nur die Terminalswerden aufgewertet. Mit Blickauf seine Drehkreuzfunktionenwird der <strong>Flughafen</strong> darüber hinauseine zentrale Kontrolleinheitmit Gepäckspeicher für insgesamt3.000 Gepäckstücke bauen,um die Kapazitäten insbesonderefür das Transfergepäck zu steigern.In die Gepäckfördertechnikwerden etwa 48 Millionen Euroinvestiert.Dass die Airlines ihre Zukunftin <strong>Düsseldorf</strong> sehen, zeigtder Bau zusätzlicher Flugzeughallen.So wird Air Berlin seineLangstreckenflieger in Düssel-


dorf konzentrieren und ihrenTechnikstandort ausbauen. In derneuen Flugzeughalle 7 mit circa20.000 m 2 Hallenfläche wirdRaum für drei Großflugzeugeentstehen. Auch Lufthansa wirdin <strong>Düsseldorf</strong> drei Langstrecken-Flugzeuge des Typs Airbus 340-300 stationieren und plant denAusbau ihrer Hallenkapazitätenmit einer neuen Wartungshalle11 neben der alten Fracht. Zudemwerden die Abstellpositionenim Vorfeld West und Osterweitert. Für diese Maßnahmenwerden etwa 135 Millionen Euroinvestiert.Entsprechend dem Bedeutungszuwachsdes <strong>Düsseldorf</strong>er<strong>Flughafen</strong>s als Drehkreuz werdenauch die Einzelhandelsangebotedeutlich erweitert. So wirddas Shopping- und Gastronomieangebotin den Flugsteigen aufdas neue Nutzungskonzept zugeschnitten.Schon jetzt setzt <strong>Düsseldorf</strong>International Maßstäbeim attraktiven Branchenmix vonGastronomie und Einzelhandel.Im Flugsteig C wird der Duty-Free-Bereich erweitert.Hier entsteht eine Shoppingmeileanalog demRetailkonzept in FlugsteigA. Ein innovativer„Walk-Through Duty Free/Travel Value“ verschafftdem Flugsteig eine völligneue Retailqualität. DerRelaunch in Flugsteig C führt zueiner deutlichen Ausweitung derAngebotsvielfalt und einem optimiertenAngebot für die jeweiligePassgierstruktur.Durch die Etablierung vonstarken internationalen Labelswird der Zugang zu den Arkadenin den Check-in-Bereich vorverlagert.Die Shopping-Mall amAirport wird dadurch einsichtigerund konsequenter dargestellt.Mit innovativen Shopkonzepten,neuen Gastronomie-Ideen undoptimierten Verkaufsflächen wirdeiner wachsenden Kundschaft<strong>Düsseldorf</strong> Internationalwird neues Drehkreuz inDeutschlandauch zukünftig eine hohe Aufenthaltsqualitätam <strong>Flughafen</strong>geboten.Auch die Flugsteige A und Bwurden und werden für die neueDrehkreuzfunktion gerüstet, umeinem kaufkräftigen Passagierklientelein optimales Angebotbereitzuhalten.Die wachsenden BusinessundInterkontinentalverkehredes Drehkreuzes <strong>Düsseldorf</strong>bringen zusätzliche Passagierein die nordrhein-westfälischeLandeshauptstadt.Durch ein neues Mietwagenzentrumundein angrenzendesTerminal-Parkhaus P7wird das Parkplatz-Angebot daher noch indiesem Jahr um mehrals 5.000 Stellflächenerweitert. Darüber hinaus wirdein neues Parkhaus für Langzeit-Parkerneben dem heutigenP4 errichtet, um auch den Passagierenmit höherer Verweildauerzukünftig erstklassigen Komfortbieten zu können. Die Investitionshöhefür diese Maßnahmenliegt bei etwa 76 Millionen Euro.Insgesamt wird der <strong>Flughafen</strong>dann über rund 25.000 Parkplätzeverfügen.


22Schwester Josemary: Zu Besuch beim indischen Orden


Fünf Wochen Urlaub. Schwester Josemary freut sich auf ihre Reisenach Kerala. Emirates fliegt sie über Dubai weiter nach Indien. Ihr Zielist Kochi, eine Hafenstadt in dem langgestreckten Bundesstaat an derMalarbar küste, der Westküste Indiens. Da in der Kolonialzeit die Portugiesen,Holländer und schließlich die Engländer die feinsten Gewürzein der alten Handelsstadt Kochi in ihre Schiffe luden, wird es auch„das Land, wo der Pfeffer wächst“ genannt, und da es mit seinen langenpalmenbewachsenen Sandstränden, seinen Backwaters, Hügelketten,Tempeln, Kirchen und Moscheen so schön ist, heißt es auch „God’s owneSa vehjkRl dh mMku}kjk fMmlyMksQZ lsnwcbZ ds jkLrs dks[khtkÅWxkA *country“. Während die Touristen dortzu malerischen Bootstouren ins Inlandaufbrechen, möchte SchwesterJose mary in Kochi ihren indischenOrden besuchen. Das gibt der 36-jährigendie nötige Ruhe und Kraftsich nach ihrer Rückkehr wieder imSt. Mauritius Hospital im sauerländischenMedebach um alte undbedürftige Menschen zu kümmern.<strong>Düsseldorf</strong>* Ich fliege mit Emiratesvon <strong>Düsseldorf</strong> überDubai nach Kochi.DubaiKochi


Flugangebot <strong>Düsseldorf</strong> International180 Destinationenweltweit nonstop50 Länder · 70 Airlines16,617,818,52006 <strong>2007</strong> 2008*Passagiere in Mio.(* Prognose)AdanaAgadirAlicanteAlmeriaAmsterdamAnkaraAntalyaArrecifeArubaAthenAtlantaBangkokBarcelonaBaselBastia (Korsika)BelgradBerlin-TegelBilbaoBillundBirminghamBodrumBreslauBudapestBukarestBurgasCancunCasablancaCataniaChaniaChicagoConstantaDalamanDetroitDjerbaDresdenDubaiDublinDubrovnikErfurtFaroFort MyersFrankfurtFuerteventuraFunchalGaziantepGenfGöteborgGrazGuernseyHamburgHannoverHelsinkiHeraklionHeringsdorfHurghadaIbizaIstanbulIzmirJekaterinburgJerez d. l. FronteraJerseyKairoKaliningradKapstadtKarpathosKattowitzKavallaKayseriKiewKlagenfurtKopenhagenKorfuKosKutaisiLamezia-TermeLarnacaLas PalmasLeedsLeipzig/HalleLinzLondon-CityLondon-HeathrowLondon-StanstedLos AngelesLuxorLyonMadridMahon<strong>Düsseldorf</strong> International hatseine Funktion als wichtigster<strong>Flughafen</strong> Nordrhein-Westfalensweiter gestärktMailand-BergamoMailand-MalpensaMalagaMalatyaMaleMaltaManchesterMarrakeschMarsa AlamMarseilleMauritiusMiamiMombasaMonastirMontego BayMoskau-DomodedovoMoskau-SheremetyevoMünchenMytilene24


KanadaUSAIslandMexikoKubaJamaikaDominikanischeRepublikNorwegen FinnlandSchwedenRusslandGroßbritannien DänemarkLitauenLettlandIrlandPolen UkraineTschechischeChinaRepublikNiederlandeÖsterreichGeorgienSchweizRumänienUngarnArmenienFrankreich Kroatien SerbienBulgarienMontenegroBosnien-HerzegovinaThailandMazedonienPortugalItalienTürkeiGriechenlandZypernVereinigteMaledivenSpanienArabischeEmirateMaltaTunesienÄgyptenKanarenMarokkoLibyenKapverdischeInselnNamibiaSüdafrikaKeniaMauritiusNadorNeapelNew YorkNew York-NewarkNewcastleNewquayNizzaNürnbergOhridOlbiaOsloPalma d. MallorcaPaphosParisParis-OrlyPekingPragPrevezaPristinaPuerto PlataPunta CanaReykjavikRhodosRigaRomRostovSaarbrückenSabiha GokcenSalSalzburgSamanaSamosSamsunSanta Cruz d. l. P.SantorinSarmellekSevillaShanghaiSharm el SheikSkopjeSofiaSouthamptonSplitSt. PetersburgStockholmStuttgartTeneriffa-NordTeneriffa-SüdThessalonikiTimisoaraTorontoToulouseTrabzonTripolisTunisTurinValenciaVancouverVaraderoVarnaVenedigVilniusWarschauWesterlandWienWindhoekYerewanZagrebZakynthosZürich


26Musashi Napitupulu: Urlaub in Kanada


Musashi Napitupulu ist so international wie die Fluggäste des <strong>Düsseldorf</strong>erAirports. Die Mutter des 27-jährigen ist Japanerin, der VaterIndonesier. Der gelernte Physiotherapeut, der seit seiner Geburt inDeutschland lebt, fliegt mit Northwest von <strong>Düsseldorf</strong> über Detroitnach Montreal in Kanada. Die Eltern seines Freundes Julien wohnenin der kanadischen Metropole.Natürlich wird der Familienbesuchauch mit einer Rundreise durchNord amerika ergänzt. Ottawa,die Niagara-Fälle und New Yorkgelten als Wunschziele der dreiwöchigenTour. *Montreal<strong>Düsseldorf</strong>Detroit* Ich fliege mit Northwestvon <strong>Düsseldorf</strong> überDetroit nach Montreal.


<strong>Düsseldorf</strong> Airport CityStandort für modernes BusinessMaritim HotelDer <strong>Flughafen</strong> wird künftigauch ein Zentrum bedeutenderKongressveranstaltungen sein.Im Dezember <strong>2007</strong> öffnete daserste Maritim-Hotel in <strong>Düsseldorf</strong>seine Pforten. Als Ankerprojektdes Business-Parks hat sichdas Hotel als Magnet für weitereKonzepte erwiesen, die zueinem neuen wirtschaftlichenZentrum zusammenwachsen.Das Kongresshotel ist zugleichEntree und Visitenkarte derAirport City. Das Haus bietet inzwei Sälen und 21 Konferenz- undTagungsräumen Platz für 5.000Gäste und ist damit das größteVier-Sterne-Kongresshotel inNordrhein-Westfalen. Es hat533 Zimmer. Der architektonischanspruchsvolle Gebäudekomplexverlängert optisch das Terminal,mit dem er durch eine Passageverbunden ist. Das Gebäude istso auch das Gelenk zwischenTerminal und Airport City.Global verbunden und regionalvernetzt: Am <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>International entsteht gegenwärtigein hochwertiger Immobilienstandort:die Airport City.Direkt neben dem Terminal desdrittgrößten deutschen <strong>Flughafen</strong>sbietet der moderne Business-Parkattraktive Voraussetzungenfür ein erfolgreiches Arbeitenauf den globalen Märkten.Er verschafft Unternehmen denunmittelbaren Zugang zu denHandelsplätzen dieser Welt. DieAirport City ist optimal an dasAutobahnnetz und an das Umfeldder Landeshauptstadt angebunden.Der Premium-Standortliegt zentral inmitten einer derwichtigsten WirtschaftsregionenEuropas und er profitiert von derDynamik der Rhein-Ruhr-Region.Dynamisch ist auch das Projekt:Die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Immobilien GmbH (FDI), eineTochter der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>GmbH, plant, entwickeltund erschließt das23 ha große Areal.Hier können Gebäudemit ins gesamt rund250.000 m 2 Bruttogeschossflächeerrichtetwerden. Die Möglichkeit,die Baufelder individuellin der Größezu gestalten, lassen Bauwerkemit Flächen zwischen 3.000 und30.000 m 2 zu. Die Baufelder werdenan Investoren veräußert, diedann ihre Projekte realisieren.Die Hälfte der Grundstücke istbereits vermarktet, zahlreicheVorhaben nehmen zurzeit Gestaltan. Das Ankerprojekt, dasKongresshotel „Maritim <strong>Düsseldorf</strong>“,wurde im Dezember <strong>2007</strong>eröffnet. Ebenso sind zwei weitereBürokomplexe bereits fertiggestellt. Mit der Airport City liegt<strong>Düsseldorf</strong> International weltweitim Trend. Die Planung sieht vor,das gesamte Gelände bis zumJahr 2013 an Investoren zu veräußernund zu vermarkten.Reisende brauchen von ihremSchreibtisch in der AirportCity zum Check-in-Schalter nurwenige Minuten. Als <strong>Flughafen</strong>der kurzen Wege macht sich<strong>Düsseldorf</strong> so einmal mehr einenNamen. Vom Business-Parkaus kommen Geschäftsleuteund Besucher auch auf Schieneund Straße rasch an ihre Ziele– oder zu ihrem Arbeitsplatz inder Airport City. Der Standortverfügt über einen direkten Anschlussan die Autobahn 44 sowieeine gute Anbindung an dieöffentlichen Verkehrsmittel Busund S-Bahn. Durch den eigenenFernbahnhof „Bahnhof <strong>Düsseldorf</strong><strong>Flughafen</strong>“ erschließt sichdas gesamte Fernstreckennetzder Deutschen Bahn. Taxis undEin unmittelbarer Zugangzu den Handelsplätzender WeltMietwagenzentralen ergänzendas Transportangebot. Die AirportCity zählt damit zu denverkehrstechnisch am besten erschlossenenStandorten des deutschenWirtschaftsraumes.Und sie liegt im Zentrumeiner Wirtschaftsregion mit immensenPotenzialen. Im Umkreisvon 50 Kilometern leben neunMillionen, im Radius von 100 Kilometern18 Millionen Menschen.In NRW haben neun von 30 Dax-Konzernen ihren Sitz, und in derRhein-Ruhr-Region sind rund400.000 Unternehmen tätig. Vieleinternationale Konzerne habendie Region gewählt, um von hieraus ihre internationalen Märktezu bearbeiten. Die Marktgrößeist vergleichbar mit denen vonLondon und Paris. <strong>Düsseldorf</strong>International ist somit der bedeutendsteAirport im wichtigstendeutschen Wirtschaftsraum.Der Business-Park profitiertnoch aus weiteren Gründen vonder Nähe zum <strong>Flughafen</strong>. In denAirport Arkaden im Terminalhaben Shops und Restaurantsan sieben Tagen in der Wochegeöffnet. Auch als Kulturstättegewinnt der <strong>Flughafen</strong> an Bedeutung.Zunehmend locken Veranstaltungen,zum Beispiel Konzerteoder Sportevents, Besucherin das Terminal. Der <strong>Flughafen</strong>bietet zudem den Unternehmender Airport City seine Dienstleistungenan, zum Beispielden VIP-Servicefür die individuelleund schnelle Reise.In diesem Umfeldpositioniert sich dieAirport City als exklusiverStandort mitbesonderem Ambiente. InternationaleUnternehmen nutzen dierepräsentative Adresse auch alsImagefaktor. Diese Aspekte tragenzur Werthaltigkeit eines Investmentsin der Airport City bei– ein wichtiges Kriterium, auf dasEntscheider bei der Wahl ihresBürostandortes achten. Chancenauf Werterhalt und Wertsteigerungsichert das klare und über-28


schaubare Konzept, nach demder Business-Park entwickeltwird. Dazu gehört auch, dass die<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> ImmobilienGmbH die vielfältige undzugleich hochwertige Architekturmit den Investoren abstimmt.Die zukünftigen Nutzer behaltenzugleich ihre Freiräumezur Planung und zum Designnach der eigenen Unternehmensphilosophie.Die Gebäudekönnen nach speziellen Anforderungenund individuellen Spezifikationengestaltet werden. RenommierteArchitekten planenund realisieren die Gebäudekomplexemit klaren Linien und elegantenSchwüngen und schaffenso ein transparentes Gesamtbild.Die Investoren können aberauch mit Architekten der eigenenWahl zusammenarbeiten.Eine ansprechende äußereGestaltung steigert die Qualitätder Airport City. Zum einen istder Büropark – anders als anvielen anderen Standorten – getrenntvon Industrieflächen, zumBeispiel Wartungshallen, Spediteurenoder Tankdienstlagern.Zum andern bereichern hochwertiggestaltete Parkanlagen undGrünflächen den Business-Park.Für die Menschen, die in der AirportCity arbeiten werden, fürBesucher und Anwohner sind bereitsrepräsentative Bereiche undRuhezonen entstanden, die auchmit der direkten Nachbarschaftverbunden sind.Die laufenden Projekte im ÜberblickTiefgarage P8seit September 2005 in BetriebMaritim Kongresshotelseit Dezember <strong>2007</strong> in BetriebZüblin Development GmbH im Januar 2008 fertig gestelltAirport Office I und II Fertigstellung am 1. Februar 2008bzw. Ende September 2008VDI-Zentraleim Bau, Fertigstellung zweiteHälfte 2008Porsche-Zentrum Baubeginn zweite Hälfte <strong>2007</strong>,Fertigstellung Mitte 2008Frankonia Eurobau AG Baubeginn Frühjahr 2008,Fertigstellung 2009BTV Development AG Baubeginn Frühjahr 2008,Fertigstellung 2009CFI Conzept für Baubeginn Mitte 2008,Immobilien GmbH Fertigstellung 2009


Pablo Paredes: Zur Hochzeitsparty nach Buenos Aires30


Pablo Paredes ist gemeinsam mit seiner Freundin Mayumi auf demWeg nach Buenos Aires. Das Paar nutzte in Zürich eine der vier täglichenAir Berlin-Verbindungen nach <strong>Düsseldorf</strong> und steigt hier umauf die Air Berlin-Fernstrecke nach Miami. Von dort geht es weiter indie argentinische Hauptstadt. Zur Hochzeit eines Freundes. Mit Tangomusikund südamerikanischer Lebensfreude. Der gebürtige Spanierlebt in Zürich, seine Freundin ist halb Japanerin, halb Schweizerin.Vuelo con Air Berlin deZürich a Miami conescala en <strong>Düsseldorf</strong> ydespués continuo hastaBuenos Aires. *Und den Urlaub verbringt das „internationale“Paar am liebsten inAsien. Zum Glück gibt es das Flugzeugund den <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>International.<strong>Düsseldorf</strong>Zürich* Ich fliege mit AirBerlin von Zürich über<strong>Düsseldorf</strong> nach Miamiund Buenos Aires.MiamiBuenos Aires


Der Konzern <strong>Düsseldorf</strong> International<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Security GmbHNeue Kunden in der Airport CitySicherheit bleibt eines der bedeutendstenThemen in der Luftfahrt.Seit dem 1. Januar 2006hat die <strong>Flughafen</strong>gesellschaftdiese verantwortungsvolle Aufgabeihrer 100-prozentigen TochtergesellschaftAirport Securityübertragen. Mit ihren rund 150Mitarbeitern führt die <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> Security GmbH Servicedienstleistungenim Terminal,wie auch klassische SecurityTätigkeiten auf dem gesamtenAirportareal durch.Die Airport Security GmbHist für die Durchführung derPersonal- und Warenkontrollensowie die Zugangskontrollen indie sicherheitssensiblen Bereicheverantwortlich. Sie zeichnet sichdurch ein hohes Sicherheitsbewusstseinund eine ausgeprägteKundenorientierung aus.Zum klassischen Leistungspaketder Airport SecurityGmbH gehören neben Alarmverfolgungsmaßnahmen,Veranstaltungsschutz,Verkehrserkennungsmaßnahmenund Sicherheitsbegleitungenauch ObjektundBaustellenbewachungenauf dem <strong>Flughafen</strong>areal. Durchgestiegene Auflagen der Behör-den ist die Sicherheitsbranchenach wie vor ein Wachstumsmarkt,an dem die <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> Security GmbH partizipiert.Durch die Erweiterungder Personal- und Kontrollstellenentstanden allein in diesem Jahrweitere 20 Arbeitsplätze, sodassdie Anzahl der Luftsicherheitskontrollkräfteauf über 110 Mitarbeiterangestiegen ist.Für die LTU führt die SecurityTochter in der Halle 8 diePersonal- und Warenkontrolledurch sowie im Cargo-Zentrumdie Kontrolle der abgehendenLuftfracht. Weitere Sicherheitsdienstleistungenerbringt die AirportSecurity für die Firma Heinemannin den DutyFree/TravelValue Shops, den AutovermieterSixt und die Deutschen Flugsicherung.Als Neukunden konntedie Airport Security das MaritimHotel <strong>Düsseldorf</strong> gewinnen, fürdas sie diverse Dienstleistungendurchführt.Die Firmenansiedlungen inder Airport City schaffen der<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> SecurityGmbH zusätzliche Geschäftsperspektiven.<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Ground Handling GmbHWachsende PreissensibilitätFDCGFDSG 165170FDGHG911FDG1.017DurchschnittlicheMitarbeiterzahl in <strong>2007</strong>Das Geschäftsjahr <strong>2007</strong> warnachhaltig geprägt von einerpositiven Verkehrsentwicklungam Standort <strong>Düsseldorf</strong>. Da vonprofitierte die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Ground Handling GmbH(FDGHG) in besonderem Maße,da die LuftverkehrsgesellschaftenLufthansa und Air Berlin alsHaupttreiber des Mengenwachstumsunter Vertrag stehen.Parallel zum mengenmäßigenVerkehrswachstum wurden wirjedoch auch mit einer weiterwachsenden Preissensibilität aufSeiten der Luftverkehrsgesellschaftenkonfrontiert, die wegendes intensiven Wettbewerbs imBereich der Bodenabfertiger zueiner Verstärkung des bereitsvorhandenen Preis- und Kostendrucksführte.Die Erlössteigerungen durchVerkehrswachstum konnten dieerlösmindernden Auswirkungenaufgrund von Preis- und Wettbewerbsdrucknicht ausgleichen.Dies führte zu einem Rückgangder Umsatzerlöse um ca. 5 % gegenüberdem Vorjahr. Dabei habensich die im November 2006erfolgte Marktöffnung der Bodenverkehrsdienstleistungen„Gepäcksortierungund ausgehenderGepäcktransport“, die neu verhandeltenBodenverkehrsdienstverträgezu preisreduzierten Konditionensowie Erlösrückgängebei der Flugzeugenteisung besondersnegativ ausgewirkt.Eine weitere Marktöffnungdurch Überführung der bisherigenLeistung der ZentralenInfrastruktur „Fluggastbrückenbedienung“in den Bereich derfreien Bodenverkehrsdienstleistungen,die zum 1. Januar 2008wirksam wurde, bewirkt zusätzlicheinen anhaltenden Druck aufdie Abfertigungsentgelte. Außerdemverschärfte sich die Wettbewerbssituationam Standort DUSdurch die Entscheidung der Lufthansa,in einem Dreistufenplanab Winterflugplan 2008/2009 dieBodenabfertigung ihrer Flüge aufden Wettbewerber Aviapartnerzu übertragen.Die laufenden und zusätzlicheingeleiteten Maßnahmen zurProduktivitäts- und Effizienzsteigerungsowie zur Reduzierungvon Personal- und Sachkostenwerden konsequent fortgeführt.32


Konzern<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbH<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Ground Handling GmbHTochtergesellschaften<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Security GmbH<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Cargo GmbH<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Immobilien GmbH<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Objekt Eins GmbH<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Verwaltungs GmbH<strong>Flughafen</strong>gesellschaftMönchengladbach GmbHDLG PersonalserviceGmbHSITA AirportIT GmbHAls modernes Dienstleistungsunternehmenmit industriellenStandards hat die teilprivatisierte<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbHeine Vorreiterrolle unterden deutschen Airports inne.<strong>Düsseldorf</strong> International kanndank einer effektiven undschlanken Struktur schnell undflexibel auf die Erfordernissedes Marktes reagieren. Über diedrei Geschäftsfelder „Aviation“,„Non-Aviation“ und „Immobilienentwicklung“hinaus übernehmenTochter gesellschaften zentraleAufgaben im <strong>Flughafen</strong>betrieb.<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Cargo GmbHLuftfrachtgeschäft zieht wieder anIm Jahr <strong>2007</strong> wurden bei derDUS Cargo Logistics 89.281 TonnenFracht umgeschlagen. DasVorjahresergebnis konnte nichtganz erreicht werden, da ein größererKunde zu einem anderen<strong>Flughafen</strong> wechselte und einRückgang an Vollfrachtern verzeichnetwurde. Durch Kosteneinsparungenkonnte dennochinsgesamt ein zufriedenstellendesErgebnis erzielt werden. Insbesonderedurch seine neue Rolleim Luftverkehr mit dem erwartetenZuwachs an interkontinentalenVerbindungen und Umsteigeverkehrenwird auch bei derFrachttochter im laufenden Geschäftsjahrmit steigenden Tonnagezahlengerechnet. Ab Mai 2008werden die neuen Langstreckenverbindungender beiden großenKunden Lufthansa und Air Berlineinen Tonnageanstieg mit sichbringen. Lufthansa wird NewYork, Chicago und Toronto bedienenund Air Berlin wird Beijingund Shanghai anfliegen.Mit ihren 160 hervorragendausgebildeten Fachkräften undder langjährigen Erfahrung imBereich Luftfracht-Services bietetdie DUS Cargo Logistics die Sicherheitund Flexibilität, die vonden Kunden erwartet wird. Alsserviceorientiertes Dienstleistungsunternehmenist die 100-prozentige<strong>Flughafen</strong>tochter der idealePartner für Airlines, Trucker undSpediteure. Die Einrichtung einerQualitätsmanagementabteilungführt zur kontinuierlichen Optimierungder Arbeitsprozesse.Ausgestattet mit neuester Technologie,hoch qualifizierten Mitarbeiternund modernsten Anlagensteht die DUS Cargo Logistics füreine kompetente und leistungsfähigeFrachtabwicklung am Stand-ort <strong>Düsseldorf</strong> international. Rundum die Uhr an 365 Tage im Jahr.Zu den aktuellen Top 5-Kundenzählen Lufthansa Cargo AG, Emirates,Air Berlin vertreten durchLeisure Cargo GmbH, SkyCargound S.A.T.Die DUS Cargo Logistics bieteteinen zuverlässigen und individuellenService aus einer Handund das bei kurzen Umschlagzeitenoder etwa komplexenFrachtaufträgen. Die Syntheseaus modernster Infrastruktur unddem hohen Ausbildungsstand derMitarbeiter schafft die notwendigeSicherheit im sensiblen Frachtgeschäft.Straßenseitig stehen 24LKW-Andockstationen, zum Teilmit Ausgleichsbühnen, zur Verfügung,zusätzliches Security-Personalbewacht die Vorfeldabstellflächen.Die DUS Cargo Logisticserfüllt die Anforderungen derdeutschen und internationalenLuftsicherheitsbehörde, wie z.B.des Luftfahrtbundesamtes (LBA)oder der Federal Aviation Administration(FAA). Die gesamte Lagerflächewird durch eine Videoüberwachungsanlagemit ca. 60Kameras observiert. Als vomLuftfahrtbundesamt zugelassener„Reg lementierter Beauftragter“ istdie DUS Cargo Logistics qualifiziert,um nach der EU-VerordnungNr. 2320/2002 gesicherte undungesicherte Waren annehmenund lagern zu dürfen. Die FDCGhat für andere ReglementierteBeauftragte, wie z.B. Spediteure,das Durchleuchten von Luftfrachtübernommen. Damit wird denjenigen,die nicht über ein Röntgengerätbzw. das notwendige geschultePersonal verfügen, gegenEntgelt ermöglicht, den Security-Check von der FDCG durchführenzu lassen.


Alina Sutulova: Zum Praktikum nach <strong>Düsseldorf</strong>34


<strong>Düsseldorf</strong> ist für Alina Sutulova eine faszinierende Stadt. Der Medienhafenmit den Gehry-Bauten hat es der russischen Dolmetscherinbesonders angetan. Für ein einwöchiges Praktikum flog die 21-jährigeÜbersetzerin mit Aeroflot von Moskau nach <strong>Düsseldorf</strong>. Wenn sie imJuni ihr Diplomzeugnis in Tourismus- und Hotelwesen in der Taschehat, möchte sie gerne wieder nach Deutschland kommen, um hierzu arbeiten. Jetzt sind zuerst einmal ihre Sprachfähigkeiten auf der„MITT“, einer internationalen Tourismusmesse, in Moskau gefragt,Я лечу самолётомwo sie für die Stadt <strong>Düsseldorf</strong>tätig ist.Аэрофлота из Москвыв Дюссельдорф безпересадок. *<strong>Düsseldorf</strong>Moskau* Ich fliege mit Aeroflot vonMoskau nach <strong>Düsseldorf</strong>.


Bericht des AufsichtsratesDie Entwicklung der Gesellschaftwar auch im zurückliegendenJahr äußerst erfreulich. So konnte<strong>2007</strong> der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>mit einem über dem Durchschnittder deutschen Flughäfenliegenden Passagierwachstumeine erneute Rekordzahl an Fluggästenverzeichnen. Erfreulichist insbesondere das sich überdurchschnittlichentwickelndeWachstum im Interkontverkehr.<strong>Düsseldorf</strong> hat auch damit seinePosition als wichtigster <strong>Flughafen</strong>Nordrhein-Westfalens weitergestärkt.Der Aufsichtsrat der <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> GmbH hat währenddes Berichtsjahres die ihmnach Gesetz und Gesellschaftsvertragobliegenden Aufgabenwahrgenommen und die Geschäftsführungder Gesellschaftüberwacht und beraten. Er hatsich dabei laufend und eingehendmit der Lage des Unternehmens,dem Gang der Geschäfte,der Unternehmensplanung, derInvestitionstätigkeit sowie derGeschäftspolitik befasst und imRahmen seiner Beratungs- undÜberwachungstätigkeit u. a. auchergänzende Informationen derGeschäftsführung zu ausgewähltenThemenstellungen eingeholt.Über die regelmäßige schriftlicheund mündliche Unterrichtungder Geschäftsführung überdie Lage und die Entwicklungder Gesellschaft hinausgehendsind der Aufsichtsrat und die ausseiner Mitte gebildeten Ausschüsseauch über wesentliche Ereignisseund wichtige Geschäftsvorfälleinformiert worden. Fürdiejenigen Geschäfte und Maßnahmen,die der ausdrücklichenZustimmung des Aufsichtsratesbedürfen, wurde diese eingeholt.Der Vorsitzende des Aufsichtsratesinformierte sich darüberhinaus laufend über bedeutsameVorgänge des Geschäftsbetriebes.Den von der Geschäftsführungaufgestellten Jahresabschlusszum 31. Dezember <strong>2007</strong>und den Lagebericht sowie denKonzernabschluss und Konzernlagebericht<strong>2007</strong> hat die durchdie Gesellschafterversammlungzum Abschlussprüfer gewählteund vom Aufsichtsrat am31. Mai <strong>2007</strong> beauftragte BDODeutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft,Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,<strong>Düsseldorf</strong>, geprüftund uneingeschränkt bestätigt.Dem Aufsichtsrat lagen die Berichteder Abschlussprüfer vor.Der Abschlussprüfer hat an derBilanzsitzung des Aufsichtsratesam 15. April 2008 teilgenommenund über die Ergebnisse seinerPrüfungen berichtet. Der Aufsichtsrathat den vorliegendenJahresabschluss, den Lageberichtund den Ergebnisverwendungsvorschlagsowie den Konzernabschlussund Konzernlagebericht<strong>2007</strong> anhand der Prüfungsberichteund den Feststellungennach § 53 Haushaltsgrundsätzegesetzsowie den hierzu veröffentlichtenGrundsätzen überdie Prüfung von Unternehmengeprüft und eingehend beraten.Der Aufsichtsrat billigt den vonder Geschäftsführung aufgestelltenJahresabschluss zum 31. Dezember<strong>2007</strong> sowie Konzernabschluss<strong>2007</strong> und erhebt gegendas Ergebnis der Prüfungendurch den Abschlussprüfer keineEinwände.Der Aufsichtsrat schlägt derGesellschafterversammlung vor:den Jahresabschluss <strong>2007</strong> undden Lagebericht festzustellenden Konzernabschluss undKonzernlagebericht <strong>2007</strong> zustimmendzur Kenntnis zunehmenden Jahresüberschuss desGeschäftsjahres <strong>2007</strong> vonEUR 32.511.261,36 an dieGesellschafter auszuschüttenden Geschäftsführern für dasGeschäftsjahr <strong>2007</strong> Entlastungzu erteilenFür Herrn Dr. Peter Noé endeteturnusmäßig am 15. Januar2008 sein Amt als Vorsitzenderdes Aufsichtsrates der <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> GmbH. Er hat imRahmen seiner mit großem persönlichemEngagement wahrgenommenenVorsitzfunktion diepositive wirtschaftliche Entwicklungder Gesellschaft unterstütztund gefördert. Dafür spricht derAufsichtsrat Herrn Dr. Noé seinen36


ausdrücklichen Dank aus. DerUnterzeichner dieses Berichteswurde für die nächsten zwei Jahrezum Vorsitzenden und HerrDr. Noé zum Zweiten stellv. Vorsitzendengewählt.Im Laufe des Jahres <strong>2007</strong> istHerr Dr. Reinhard Kalenda nachlangjähriger Zugehörigkeit ausdem Aufsichtsrat der <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> GmbH ausgeschiedenund Herr Dr. Rolf Bierhoff alssein Nachfolger bestellt worden.Der Aufsichtsrat dankt HerrnDr. Kalenda für seine nicht zuletztauch in seiner zeitweisenFunktion als Zweiter stellv. Vorsitzenderdes Aufsichtsrates undVorsitzender des Finanzausschussesgeleistete Arbeit undseinen engagierten Einsatz fürdie Interessen des <strong>Flughafen</strong>s<strong>Düsseldorf</strong>.Der Aufsichtsrat spricht denGeschäftsführern und allen Mitarbeiterinnenund MitarbeiternDank und Anerkennung für ihrgroßes Engagement und ihreLeistung im Geschäftsjahr <strong>2007</strong>aus.<strong>Düsseldorf</strong>, 15. April 2008<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbHDer AufsichtsratJoachim Erwin(Vorsitzender)


Panduka Wickramasuriya: Den Winter vergessen auf Sri Lanka38


Panduka Wickramasuriya checkt ein für einen einwöchigen Urlaubauf Sri Lanka. Mit Emirates geht es von <strong>Düsseldorf</strong> über Dubai nachColombo, zur ceylonesischen Hauptstadt. Drei bis vier Mal im Jahrreist der 53-jährige in seine Heimat auf die palmengesäumte Insel imIndischen Ozean. Die Zeit nutzt er auch, um seine Verwandten zu besuchen.Seit 45 Jahren lebt Panduka Wickramasuriya in Deutschland.In <strong>Düsseldorf</strong> arbeitet er für „Art und Specials“, eine besondere Bildergalerie,die sich auf Lichtbilder, Geschenke, Dinnereinrichtungen,Mitnahmemöbel, Art Decors und Neon-Objekte spezialisiert hat.<strong>Düsseldorf</strong>* Ich fliege mit Emiratesvon <strong>Düsseldorf</strong> überDubai nach Colombo.DubaiColombo


JahresabschlussJahresabschlusszum 31. Dezember <strong>2007</strong>Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 41Bilanz FDG 42Gewinn- und Verlust-Rechnung FDG 44Konzern-Bilanz 45Konzern-Gewinn- und Verlust-Rechnung 47Anhang 48Allgemeine Erläuterungen 48Erläuterungen zur Bilanz 52Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 54Konzern-Lagebericht 5740


Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>GmbH, <strong>Düsseldorf</strong>, aufgestellten Konzernabschluss– bestehend aus Bilanz, Gewinn- undVerlustrechnung, Anhang, Kapitalfluss-rechnungund Eigenkapitalspiegel – und den Konzernlageberichtfür das Geschäftsjahr vom 1. Januar<strong>2007</strong> bis zum 31. Dezember <strong>2007</strong> geprüft. DieAufstellung von Konzernabschluss und Konzernlageberichtnach den deutschen handelsrechtlichenVorschriften und den ergänzendenBestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegtin der Verantwortung der gesetzlichen Vertreterder Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf derGrundlage der von uns durchgeführten Prüfungeine Beurteilung über den Konzernabschluss undden Konzernlagebericht abzugeben.Wir haben unsere Konzernabschlussprüfungnach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institutder Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestelltendeutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfungvorgenommen. Danach ist diePrüfung so zu planen und durchzuführen, dassUnrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf dieDarstellung des durch den Konzernabschlussunter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßigerBuchführung und durch den Konzernlageberichtvermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mithinreichender Sicherheit erkannt werden. Beider Festlegung der Prüfungshandlungen werdendie Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit undüber das wirtschaftliche und rechtliche Umfelddes Konzerns sowie die Erwartungen über möglicheFehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfungwerden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogeneninternen Kontrollsystems sowieNachweise für die Angaben im Konzernabschlussund Konzernlagebericht überwiegendauf der Basis von Stichproben beurteilt. DiePrüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsseder in den Konzernabschluss einbezogenenUnternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises,der angewandten Bilanzierungs-und Konsolidierungsgrundsätze und derwesentlichen Einschätzungen der gesetzlichenVertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellungdes Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.Wir sind der Auffassung, dassunsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlagefür unsere Beurteilung bildet.Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungengeführt.Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei derPrüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprichtder Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriftenund den ergänzenden Bestimmungendes Gesellschaftsvertrags und vermittelt unterBeachtung der Grundsätze ordnungsmäßigerBuchführung ein den tatsächlichen Verhältnissenentsprechendes Bild der Vermögens-, FinanzundErtragslage des Konzerns. Der Konzernlageberichtsteht in Einklang mit dem Konzernabschluss,vermittelt insgesamt ein zutreffendesBild von der Lage des Konzerns und stelltdie Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklungzutreffend dar.<strong>Düsseldorf</strong>, den 8. Februar 2008BDO Deutsche WarentreuhandAktiengesellschaftWirtschaftsprüfungsgesellschaftDyckerhoffWirtschaftsprüferBerndtWirtschaftsprüferin


BilanzFDG zum 31. Dezember <strong>2007</strong>Aktiva31. 12. <strong>2007</strong> 31. 12. 2006EUR EUR EURA. AnlagevermögenI. Immaterielle Vermögensgegenstände1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechteund Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.575.734,85 19.897.531,9025.575.734,85 19.897.531,90II. Sachanlagen1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauteneinschließlich der Bauten auf fremden Grundstückena) Grundstücksgleiche Rechte und Bauten 540.414.055,51 552.355.250,51b) Grundstücke mit Wohnbauten 22.409.231,79 22.340.297,59c) Grundstücke ohne Bauten 12.542.997,03 12.175.451,132. Technische Anlagen und Maschinena) <strong>Flughafen</strong>anlagen 69.625.096,00 75.204.583,00b) Betriebsanlagen 144.392.546,21 153.396.144,213. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.696.105,09 7.218.183,094. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 31.427.090,12 13.327.478,10827.507.121,75 836.017.387,63III. Finanzanlagen1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.312.210,18 12.212.210,182. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 2.400.000,003. Beteiligungen 185.034,75 185.034,754. Sonstige Ausleihungen 756.074,11 856.943,0413.253.319,04 15.654.187,97866.336.175,64 871.569.107,50B. UmlaufvermögenI. Vorräte1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.835.889,79 1.861.826,39II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.930.639,54 14.336.117,892. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.745.571,27 17.542.025,883. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0,00 550.356,984. Sonstige Vermögensgegenstände 6.838.747,02 10.189.140,9746.514.957,83 42.617.641,72III. Flüssige Mittel 1.150.022,14 952.690,4149.500.869,76 45.432.158,52C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.366.687,89 7.341.273,30922.203.733,29 924.342.539,3242


Passiva31. 12. <strong>2007</strong> 31. 12. 2006EUR EUR EURA. EigenkapitalI. Gezeichnetes Kapital 25.564.594,06 25.564.594,06II. Kapitalrücklage 80.582.202,95 80.582.202,95III. Gewinnrücklagen (andere Gewinnrücklagen) 1.216.010,15 1.216.010,15IV. Jahresüberschuss 32.511.261,36 19.817.949,12139.874.068,52 127.180.756,28B. Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen für Lärmschutzmaßnahmen 1.031.971,27 1.136.781,26C. Sonderposten für Investitionszuschüsse zu Sachanlagen 70.369.163,67 66.305.065,18D. Sonderposten mit Rücklageanteil 33.566.666,88 34.516.666,92E. Rückstellungen1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.431.081,05 3.417.437,002. Steuerrückstellungen 1.983.618,80 11.436.345,993. Sonstige Rückstellungen 118.176.160,46 110.726.853,22123.590.860,31 125.580.636,21F. Verbindlichkeiten1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 520.112.661,11 532.376.287,012. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.872.147,83 19.212.673,723. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.826.243,85 6.139.318,424. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 686.862,54 525.672,715. Sonstige Verbindlichkeiten 9.524.267,59 9.584.030,26552.022.182,92 567.837.982,12G. Rechnungsabgrenzungsposten 1.748.819,72 1.784.651,35922.203.733,29 924.342.539,32


Gewinn- und Verlust-RechnungFDG vom 01. Januar <strong>2007</strong> bis 31. Dezember <strong>2007</strong>Gewinn- und Verlust-Rechnung(mit Vergleichszahlen für den Zeitraum vom 01. 01. 2006 bis 31. 12. 2006)01. 01. – 31. 12. <strong>2007</strong>EUR01. 01. – 31. 12. 2006EUR1. Umsatzerlöse328.059.044,92303.669.216,972. Andere aktivierte Eigenleistungen1.548.931,581.307.798,483. Sonstige betriebliche Erträge12.543.640,5630.367.098,914. Materialaufwanda) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffeb) Aufwendungen für bezogene Leistungen19.412.531,2660.556.062,1516.787.955,4568.825.319,305. Personalaufwanda) Löhne und Gehälterb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung– davon für Altersversorgung41.776.148,6011.487.948,85(3.520.564,62)42.056.848,3111.659.469,09(3.556.302,41)6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen53.500.435,9960.096.512,717. Sonstige betriebliche Aufwendungen67.274.939,3762.520.762,788. Erträge aus Beteiligungen– davon aus verbundenen Unternehmen7.049.356,08(7.048.106,08)3.131.657,73(3.131.657,73)9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen502.781,831.282.373,5610. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens– davon aus verbundenen Unternehmen347.224,35(330.968,88)390.912,38(374.302,24)11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge– davon aus verbundenen Unternehmen1.001.012,12(813.716,66)964.725,69(598.071,14)12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens1.800.000,001.469.378,2213. Aufwendungen aus Verlustübernahme12.493.005,474.834.614,8514. Zinsen und ähnliche Aufwendungen27.746.014,6231.217.433,7915. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit55.004.905,1341.645.489,2216. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag20.726.207,3719.870.427,4517. Sonstige Steuern1.767.436,401.957.112,6518. Jahresüberschuss32.511.261,3619.817.949,12


Konzern-Bilanzzum 31. Dezember <strong>2007</strong>Aktiva31. 12. <strong>2007</strong> 31. 12. 2006EUR EUR EURA. AnlagevermögenI. Immaterielle Vermögensgegenstände1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechteund Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.702.183,73 20.116.447,172. Geschäfts- oder Firmenwert 508.779,61 545.131,643. Geleistete Anzahlungen 2.200,00 0,0026.213.163,34 20.661.578,81II. Sachanlagen1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauteneinschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 614.939.127,02 627.314.329,362. Technische Anlagen und Maschinen 232.628.629,59 237.569.756,953. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.620.280,42 13.204.103,264. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 32.564.082,90 16.793.661,18894.752.119,93 894.881.850,75III. Finanzanlagen1. Assoziierte Unternehmen 176.303,69 176.303,692. Beteiligungen 62.250,00 62.250,003. Sonstige Ausleihungen 770.480,54 871.820,271.009.034,15 1.110.373,88921.974.317,42 916.653.803,44B. UmlaufvermögenI. Vorräte1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 16.988.007,22 27.443.997,50II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 32.261.353,42 27.514.265,862. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 0,00 550.762,983. Sonstige Vermögensgegenstände 7.071.153,59 10.399.653,384. Aktive Steuerabgrenzung 2.331.160,00 3.033.017,0441.663.667,01 41.497.699,26III. Flüssige Mittel 4.696.461,66 6.253.849,3263.348.135,89 75.195.546,08C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.512.805,50 13.072.618,30996.835.258,81 1.004.921.967,8245


Passiva31. 12. <strong>2007</strong> 31. 12. 2006EUR EUR EURA. EigenkapitalI. Gezeichnetes Kapital 25.564.594,06 25.564.594,06II. Kapitalrücklage 80.582.202,95 80.582.202,95III. Gewinnrücklagen (andere Gewinnrücklagen) 1.220.942,50 1.220.942,50IV. Ausgleichsposten Anteile im Fremdbesitz 5.962.940,19 5.962.940,19V. Bilanzgewinn 74.725.739,84 53.813.529,34188.056.419,54 167.144.209,04B. Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen für Lärmschutzmaßnahmen 1.031.971,27 1.136.781,26C. Sonderposten für Investitionszuschüsse zu Sachanlagen 73.003.432,19 69.569.448,20D. Rückstellungen1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.455.174,05 4.487.172,002. Steuerrückstellungen 5.316.225,63 13.210.948,613. Rückstellungen für zukünftige Steuerbelastungen 14.611.286,42 22.700.504,164. Sonstige Rückstellungen 138.941.047,12 131.560.803,02163.323.733,22 171.959.427,79E. Verbindlichkeiten1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 539.573.210,14 560.588.784,332. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.096.983,29 21.081.539,673. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 1.147.025,23 985.835,404. Sonstige Verbindlichkeiten 11.853.492,85 10.671.119,42– davon aus Steuern: (2.431.097,75) (955.975,80)– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: (28.631,54) (6.103,33)569.670.711,51 593.327.278,82F. Rechnungsabgrenzungsposten 1.748.991,08 1.784.822,71996.835.258,81 1.004.921.967,8246


Konzern-Gewinn- und Verlust-Rechnungvom 01. Januar <strong>2007</strong> bis 31. Dezember <strong>2007</strong>Gewinn- und Verlust-Rechnung(mit Vergleichszahlen für den Zeitraum vom 01. 01. <strong>2007</strong> bis 31. 12. <strong>2007</strong>) 01. 01. – 31. 12. <strong>2007</strong> 01. 01. – 31. 12. 2006EUREUR1. Umsatzerlöse 401.786.633,56 377.109.597,952. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen – 5.411.181,37 – 2.046.891,853. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.548.931,58 1.307.798,484. Sonstige betriebliche Erträge 20.946.631,21 25.914.279,265. Materialaufwanda) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 21.661.758,97 20.516.816,50b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 66.155.009,08 65.223.968,156. Personalaufwanda) Löhne und Gehälter 84.271.942,30 86.305.350,12b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 22.948.851,01 23.548.770,12– davon für Altersversorgung (6.565.622,75) (6.585.206,20)7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 61.905.948,53 64.378.005,458. Sonstige betriebliche Aufwendungen 73.333.762,19 66.292.116,229. Erträge aus Beteiligungen 249.356,08 175.368,9510. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 16.255,47 16.610,1411. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 293.670,77 639.745,6912. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 28.783.010,08 32.126.897,7613. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 60.370.015,14 44.724.584,3014. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 17.875.477,06 22.284.688,5115. Sonstige Steuern 1.736.597,17 2.290.887,7516. Jahresüberschuss 40.757.940,91 20.149.008,04– davon auf andere Gesellschafter entfallend EUR 32.025,59 (Vorjahr: EUR 27.779,80)17. Gewinnvortrag 53.813.529,34 43.087.015,89– davon auf andere Gesellschafter entfallend EUR 27.781,29 (Vorjahr: EUR 23.655,49)18. Ausschüttungen 19.845.730,41 9.422.494,59– davon an andere Gesellschafter EUR 27.781,29 (Vorjahr: EUR 23.655,49)19. Bilanzgewinn 74.725.739,84 53.813.529,34– davon auf andere Gesellschafter entfallend EUR 32.025,59 (Vorjahr: EUR 27.781,29)


AnhangAllgemeine ErläuterungAnwendungen der Gliederungsvorschriftendes HGBBei der Aufstellung des Konzernabschlusseswurden die Grundsätze für die Gliederung des§ 298 Abs. 1 und 2 i. V. mit den §§ 265 ff. HGBbeachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnungwurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahrenangewandt.Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethodenentsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.In den Konzernabschluss übernommeneVermögensgegenstände und Schuldender einbezogenen Unternehmen wurdengrundsätzlich nach den für das Mutterunternehmenangewandten Bilanzierungsgrundsätzenangesetzt und bewertet.Änderung von Bilanzierungs- undBewertungsmethodenIm Sachanlagevermögen ergaben sich folgendeBilanzierungs- und Bewertungs änderungen:Darüber hinaus entsprechen die Bilanzierungs- undBewertungsmethoden denen des Vorjahres.Immaterielle VermögensgegenständeEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenständewerden zu den Anschaffungskostenaktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauerlinear abgeschrieben, sofern diese der Abnutzungunterliegen. Aktivierte Firmenwertewerden nach handelsrechtlichen Grundsätzenabgeschrieben.SachanlagenDas Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungsbzw.Herstellungskosten, vermindert um planmäßigeAbschreibungen, bilanziert. Gebäude,die von 1993 bis 1995 zugegangen sind, werdennach Maßgabe des § 7 Abs. 5 EStG abgeschrieben.Im Übrigen werden Gebäude linearabgeschrieben. Abweichend zum Vorjahr wurdedie Nutzungsdauer des Flugsteigs C an dielängere Nutzungsdauer der Flugsteige A undB angepasst.Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden wiebisher im Anschaffungsjahr abgeschrieben. IhrAbgang wird nach fünf Jahren unterstellt.Die sonstigen Ausleihungen betreffen unverzinslichund niedrig verzinsliche Arbeitgeberdarlehen,die zum Bilanzstichtag ebenfalls mitdem Nominalwert angesetzt werden.UmlaufvermögenDie Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffeerfolgte zu durchschnittlichen Herstellkostenbzw. zu Einstandspreisen unter Berücksichtigungdes Niederstwertprinzips. Forderungenund sonstige Vermögensgegenständesind mit dem Nominalwert bilanziert. Die Risikenbei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständensind durch ausreichendeEinzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigtworden.Die flüssigen Mittel bestehen aus dem Kassenbestandund Guthaben bei Kreditinstituten undsind zu Nominalwerten bilanziert.RückstellungenDie Bewertung der Rückstellungen für Pensionenund ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach demTeilwertverfahren auf Grundlage eines Rechnungszinssatzesvon 6,0 % und der Richttafeln2005 G von Prof. Dr. Heubeck.Die Nutzungsdauer des Flugsteigs C wurde andie längere Nutzungsdauer der Flugsteige A undB angepasst. Hieraus ergab sich ein verringerterAbschreibungsaufwand von TEUR 3.372.Nachdem die allgemeinen Infrastrukturmaßnahmenim Bereich Airport City im Jahr <strong>2007</strong>weitgehend abgeschlossen waren, hat sich die<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Immobilien GmbH entschlossen,diese Erschließungskosten zu aktivieren,da diese im Eigentum der Gesellschaft verbleibenwerden. Die Zugänge zum Sachanlagevermögenwerden mit TEUR 13.554 ausgewiesen.Davon betrafen die Nachaktivierung vonErschließungskosten TEUR 5.548 und die Umgliederungaus den Vorräten TEUR 4.290.Abweichend zum Vorjahr wurden sonstige betrieblicheErträge in Höhe von TEUR 8.093 in<strong>2007</strong> erstmalig unter den Umsatzerlösen ausgewiesen.Bei der Herstellung eines Vermögensgegenstandesanfallende anteilige Personal- und Sachkostender eigenen Mitarbeiter, die für Planung,Durchführung und Überwachung solcher Projekteverantwortlich zeichnen, werden als Eigenleistungenaktiviert.FinanzanlagenDie Bewertung der Anteile an verbundenenUnternehmen erfolgte zu Anschaffungskosten.Assoziierte Unternehmen werden nach derEquity-Methode bilanziert.Soweit erforderlich, wurden Abschreibungen nach§ 253 Abs. 2 S. 3 HGB wegen voraussichtlich dauernderWertminderung vorgenommen.Ausleihungen an verbundene Unternehmen werdenzum Nominalwert angesetzt. Beteiligungenwerden zu Anschaffungskosten bewertet.Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungenerfolgte nach den handelsrechtlichenVorschriften unter Verwendung derGrundsätze gemäß IDW RS HFA 3 auf Grundlageeines Rechnungszinssatzes von 5,5 % undder Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck.Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungenerfolgte in Anlehnung andie im BMF-Schreiben vom 29.10.1993 niedergelegtenBerechnungsgrundsätze sowie nachdem Teilwertverfahren auf Grundlage einesRechnungszinssatzes von 5,5 % und der Richttafeln2005 G von Prof. Dr. Heubeck.Die Bewertung der Rückstellungen für Sterbegelderund Beihilfezahlungen erfolgte in Anlehnungan die Grundsätze des § 6a EStG unter Verwendungdes Teilwertverfahrens auf Grundlageeines Rechnungszinssatzes von 6,0 % und derRichttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck.48


Die Steuerrückstellungen und die sonstigenRückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischerBeurteilung bewertet. Sie berücksichtigenalle erkennbaren Risiken und ungewissenVerpflichtungen.VerbindlichkeitenKaufpreisrenten wurden mit dem Barwert, dieübrigen Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetragangesetzt.KonsolidierungsgrundsätzeBei der Konsolidierung werden neben den Vorschriftendes HGB auch die Deutschen Rechnungslegungsstandards(DRS) des DeutschenRechnungslegungs Standards Committee beachtet.Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethodegem. § 301 Abs. 1 Satz 2Nr. 2 HGB und DRS 4. Grundlage der Konsolidierungsind die Wertansätze der Anteile zumErwerbszeitpunkt.Im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandeneUnterschiedsbeträge wurden zunächst stillen Reservenin den Tochtergesellschaften zugeschrieben.Stille Lasten wurden nicht festgestellt. Einverbleibender aktiver Unterschiedsbetrag, deraus der Kapital konsolidierung der <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> Cargo GmbH resultierte, wurde alsGeschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen undüber die voraussichtliche Nutzungsdauer von20 Jahren linear abgeschrieben.Latente Steuern wurden gem. § 274 und § 306HGB sowie DRS 10 auf zeitliche Differenzen(Timing Difference Concept) angesetzt, sofern sieergebniswirksam oder im Rahmen der Kapitalkonsolidierungentstanden sind und ihre Auflösungin künftigen Geschäftsjahren voraussichtlichzu steuerlichen Be- oder Entlastungen führen.Zu den zeitlichen Differenzen zählen auchdie quasi-permanenten Differenzen.Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeitenzwischen den in den Konzernabschlusseinbezogenen Unternehmen wurden im Rahmender Schuldenkonsolidierung gem. § 303HGB eliminiert.Zwischenergebnisse (§ 304 HGB) sind im Geschäftsjahrnicht angefallen.Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung derLieferungs- und Leistungsbeziehungen wurdegem. § 305 HGB durchgeführt.KonsolidierungskreisAuf eine Einbeziehung der DLG PersonalserviceGmbH, <strong>Düsseldorf</strong>, an der die FDG 49 %der Kapitalanteile hält, wurde wegen der geringenBedeutung für die Vermögens-, Finanz- undErtragslage des Konzerns verzichtet.Die Estamin GrundstücksverwaltungsgesellschaftmbH & Co. Vermietungs KG, Mainz, sowiedie Japon GrundstücksverwaltungsgesellschaftmbH & Co. Vermietungs KG, Mainz, wurdennicht in den Konzernabschluss einbezogen,da die FDG bei beiden Gesellschaften lediglichüber einen Minderheitsanteil an den Stimmrechtenverfügt.In den Konzernabschluss wurden folgende Unternehmen vollkonsolidiert einbezogen: Sitz Anteil am Kapital in %<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbH <strong>Düsseldorf</strong> Mutterunternehmen<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Ground Handling GmbH <strong>Düsseldorf</strong> 100<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Cargo GmbH <strong>Düsseldorf</strong> 100<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Immobilien GmbH <strong>Düsseldorf</strong> 100<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Verwaltungs GmbH <strong>Düsseldorf</strong> 100<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Objekt Eins GmbH <strong>Düsseldorf</strong> 100<strong>Flughafen</strong>gesellschaft Mönchengladbach GmbH Mönchengladbach 70,03<strong>Flughafen</strong> Mönchengladbach Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Mönchengladbach 100SBG Simulator-Bereitstellungs GmbH Mönchengladbach 79In den Konzernabschluss wurde at-equity nach Maßgabe der Buchwertmethode einbezogen: Sitz Anteil am Kapital in %SITA Airport IT GmbH <strong>Düsseldorf</strong> 30In den Konzernabschluss wurden nicht einbezogen:SitzDLG Personalservice GmbH <strong>Düsseldorf</strong> 49


AnhangEntwicklung des AnlagevermögensAnschaffungs- und HerstellungskostenVortrag zum Zugänge des Zuschreibungen Umbuchungen Abgänge Stand am01.01.<strong>2007</strong> Geschäftsjahres 31.12.<strong>2007</strong>EUR EUR EUR EUR EUR EURI. Immaterielle Vermögensgegenstände1. Konzessionen, gewerblicheSchutzrechte und ähnliche Rechteund Werte sowie Lizenzen ansolchen Rechten und Werten 35.810.882,92 9.214.895,55 0,00 432.532,21 575.568,19 44.882.742,492. Geschäfts- oder Firmenwert 727.040,60 0,00 0,00 0,00 0,00 727.040,603. geleistete Anzahlungen 0,00 2.200,00 0,00 0,00 0,00 2.200,00Summe ImmaterielleVermögensgegenstände 36.537.923,52 9.217.095,55 0,00 432.532,21 575.568,19 45.611.983,09II. Sachanlagen1. Grundstücke, grundstücksgleicheRechte und Bauten einschließlich derBauten auf fremden Grundstücken 1.000.244.387,51 14.928.108,96 0,00 1.190.731,95 16.650.724,19 999.712.504,232. Technische Anlagen und Maschinen 650.728.803,86 17.593.716,02 0,00 3.745.017,27 7.353.771,08 664.713.766,073. Andere Anlagen, Betriebs- undGeschäftsausstattung 107.878.208,30 5.377.544,43 7,00 329.794,62 5.309.737,38 108.275.816,974. Geleistete Anzahlungen undAnlagen im Bau 17.093.660,79 26.876.270,79 0,00 –5.698.076,05 2.417.646,66 35.854.208,87Summe Sachanlagen 1.775.945.060,46 64.775.640,20 7,00 –432.532,21 31.731.879,31 1.808.556.296,14III. Finanzanlagen1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,002. Beteiligungen 238.553,61 0,00 0,00 0,00 0,00 238.553,613. Sonstige Ausleihungen 871.820,27 4.832,33 0,00 0,00 106.172,06 770.480,54Summe Finanzanlagen 1.110.373,88 4.832,33 0,00 0,00 106.172,06 1.009.034,15Gesamt 1.813.593.357,86 73.997.568,08 7,00 0,00 32.413.619,56 1.855.177.313,3850


kumulierte Abschreibungen BuchwerteVortrag zum Zugänge Zuschreibungen Umbuchungen Abgänge Stand am Stand am Stand am01.01.<strong>2007</strong> 31.12.<strong>2007</strong> 31.12.<strong>2007</strong> 31.12.2006EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR15.694.435,75 4.058.334,20 0,00 0,00 572.211,19 19.180.558,76 25.702.183,73 20.116.447,17181.908,96 36.352,03 0,00 0,00 0,00 218.260,99 508.779,61 545.131,640,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.200,00 0,0015.876.344,71 4.094.686,23 0,00 0,00 572.211,19 19.398.819,75 26.213.163,34 20.661.578,81372.930.058,15 24.522.633,87 0,00 0,00 12.679.314,81 384.773.377,21 614.939.127,02 627.314.329,36413.159.046,91 25.753.703,66 0,00 –11,01 6.827.603,08 432.085.136,48 232.628.629,59 237.569.756,9594.674.105,04 4.244.798,41 2,00 11,01 5.263.379,91 93.655.536,55 14.620.280,42 13.204.103,26299.999,61 3.290.126,36 0,00 0,00 300.000,00 3.290.125,97 32.564.082,90 16.793.661,18881.063.209,71 57.811.262,30 2,00 0,00 25.070.297,80 913.804.176,21 894.752.119,93 894.881.850,750,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 238.553,61 238.553,610,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 770.480,54 871.820,270,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.009.034,15 1.110.373,88896.939.554,42 61.905.948,53 2,00 0,00 25.642.508,99 933.202.995,96 921.974.317,42 916.653.803,44


Anhang52Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenIm Jahr <strong>2007</strong> betragen die Zugänge im AnlagevermögenTEUR 73.998. Die Buchwerte desSachanlagevermögens von TEUR 894.752 ergebenbezogen auf die Bilanzsumme einen Anteilvon 89,8 % .Mit TEUR 64.776 stellen die Sachanlagen in <strong>2007</strong>den größten Posten bei den Zugängen dar.Die Nutzungsdauer für den Flugsteig C wurdeim Rahmen von Um- und Neubaumaßnahmenan die Nutzungsdauer der anderen Flugsteigeangepasst.Die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbH ist an derDLG Personalservice GmbH, <strong>Düsseldorf</strong>, derenZweck schwerpunktmäßig die Überlassungvon Arbeitskräften an die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Ground Handling GmbH ist, mit 49 %am Stammkapital beteiligt. Auf die Anwendungder Equity–Methode wurde wegen der geringenBedeutung des Bilanzansatzes für die Darstellungder Vermögens-, Finanz- und Ertragslagedes Konzerns verzichtet. Zum 31.12.<strong>2007</strong>entspricht der Ansatz der Beteiligung den Anschaffungskosten.Die Japon GrundstücksverwaltungsgesellschaftmbH & Co. Vermietungs KG hat nach ihrerGründung von der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> ImmobilienGmbH & Co. KG ein Teilgrundstückdes ehemaligen Kasernengeländes erworben,um auf diesem Grundstück eine Tiefgaragezu errichten. Über einen mit der Japon GrundstücksverwaltungsgesellschaftmbH & Co. VermietungsKG abgeschlossenen Leasingvertragwurde durch die Tiefgarage der Parkraum am<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> ab 2005 erweitert. Als alleinigerKommanditist der Gesellschaft verfügtdie <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Immobilien GmbH &Co. KG über 19 % der Stimmrechte.An die im Geschäftsjahr 2003 neu gegründeteEstamin GrundstücksverwaltungsgesellschaftmbH & Co. Vermietungs KG wurden im Rahmeneines Sale & lease back-Geschäftes die ParkhäuserP3 und P4 sowie das Hotel auf Parkhaus3 veräußert. Die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbHverfügt als alleiniger Kommanditist über 100 %der Kapitalanteile und über 24 % der Stimmrechteinnerhalb der Gesellschaft. Ein maßgeblicherEinfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitikdieser Gesellschaft wird seitens der in denKonzernabschluss einbezogenen Unternehmennicht ausgeübt.Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr<strong>2007</strong> und seine Gliederung sind imAnlagespiegel dargestellt.Bei dem assoziierten Unternehmen handelt es sichum die SITA Airport IT GmbH, <strong>Düsseldorf</strong>.Bei den Beteiligungen mit TEUR 62,3 im Rahmender Finanzanlagen sind die Anschaffungskostender Anteile der DLG (TEUR 12,3), der Estamin(TEUR 25,0) und der Japon (TEUR 25,0)ausgewiesen.UmlaufvermögenDas Umlaufvermögen verminderte sich vonTEUR 75.196 auf TEUR 63.348.Die Vorräte betreffen mit TEUR 1.904 Roh,Hilfs- und Betriebsstoffe sowie mit TEUR 15.084Fertige Erzeugnisse, d. h. Grundstücke, die zumVerkauf bestimmt sind.Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungenwurden erkennbare Einzelrisiken durchWertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinenKreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigungausreichend Rechnunggetragen.Die sonstigen Vermögensgegenstände enthaltenim Wesentlichen Steuerforderungen in der Größenordnungvon TEUR 4.598, die sich aus Umsatzsteuerguthaben(TEUR 1.859), anrechenbarerKapitalertragsteuer aus Vorabgewinnausschüttungen(TEUR 1.435) und sonstigen Ertragsteuerforderungenzusammensetzen. Daneben enthaltendie sonstigen Vermögensgegenstände inHöhe von EUR 1,3 Mio. Forderungen an Fluggesellschaftenaus der hälftigen Übernahme vonAufwendungen für Lärmschutz, die erst in 2008gezahlt werden. In den sonstigen Ertragsteuerforderungenist ein langfristiger Erstattungsanspruchgegen das Finanzamt aus Körperschaftsteuerguthabenin Höhe von TEUR 829 enthalten.Alle weiteren Posten haben eine Laufzeitvon weniger als einem Jahr.Die aktive Steuerabgrenzung betrifft ausschließlichAbweichungen zwischen den Handelsbilanzenund Steuerbilanzen in Höhe vonTEUR 2.331.RechnungsabgrenzungspostenDer Rechnungsabgrenzungsposten enthält imWesentlichen den auf die Restlaufzeit von 8 Jahrenund 5 Monaten zu verteilenden Posten ausder Ablösung des sogenannten Nachteilsausgleichsgegenüber der Rheinischen Zusatzversorgungskasse,Köln.Das im Rechnungsabgrenzungsposten enthalteneDisagio beträgt TEUR 295 und resultiertaus einem Darlehen gemäß KfW-Umwelt-Programm. Des Weiteren sind Verwaltungsgebührenfür die Konsortialkredite in Höhe vonTEUR 436 enthalten.Gezeichnetes KapitalDas voll eingezahlte Stammkapital der Muttergesellschaftbeträgt gegenüber dem Vorjahr unverändertDM 50 Mio. (TEUR 25.565). Es wirdzum Bilanzstichtag jeweils zur Hälfte von derLandeshauptstadt <strong>Düsseldorf</strong> und der AirportPartners GmbH, <strong>Düsseldorf</strong>, gehalten.KapitalrücklageDie Kapitalrücklage hat sich nicht verändert.GewinnrücklagenDie ebenfalls unveränderten Gewinnrücklagenresultieren aus steuerfreien Investitionszulagen.Zuwendungen des LandesNordrhein-Westfalen fürLärmschutzmaßnahmenMit diesen Mitteln werden die Bemühungen der<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbH für den Ankauf vonImmobilien in den unmittelbar an den <strong>Flughafen</strong>angrenzenden Lärmschutzgebieten unterstützt.Die Auflösung erfolgte in Höhe des negativenDeckungsbeitrages des Geschäftsjahres<strong>2007</strong> für die angekauften Immobilien.


Sonderposten fürInvestitionszuschüsse zuSachanlagenDie Rückstellung für künftige Steuerbelastungenresultiert mit TEUR 1.800 aus der Kapitalkonsolidierungder <strong>Flughafen</strong>gesellschaftMönchengladbach GmbH sowie mit TEUR 12.811aus zeitlichen Differenzen zwischen dem handelsrechtlichenBuchwert und dem steuerlichenBilanzansatz von Vermögensgegenständen undSchulden.Für den Bau einer Kabinenbahn zwischen demneuen IC-Bahnhof und dem neuen Terminal hatdie <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbH Anspruch aufInvestitionszuschüsse aus Regionalisierungsmitteln(Landeszuwendungen zur Verbesserungder Verkehrsverhältnisse der Gemeinden).Der Sonderposten hat sich im Berichtsjahrdurch einen erhaltenen Zuschuss in Höhevon TEUR 7.213 erhöht.Darüber hinaus sind hier Zuschüsse der EU fürden Bau und die Ausstattung der Check-in-Halleam IC-Bahnhof erfasst. Beide Sonderpostenwerden über die Nutzungsdauer der bezuschusstenAnlagengegenstände aufgelöst.RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen enthalten u. a. diefür Abwicklungsrisiken aus dem Brandschadenzurückgestellten Beträge. Es handelt sich dabeiüberwiegend um die von Versicherungsgesellschaftengeltend gemachten Regressansprüchean die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbH aus geleistetenZahlungen für Betriebsunterbrechungsschädenihrer Versicherungsnehmer.Ebenfalls enthalten sind die Rückstellungen fürLärmschutzmaßnahmen. Damit werden möglicheErstattungsansprüche von Aufwendungenfür baulichen Schallschutz der Eigentümer vonWohnraum sowie Träger besonders schutzbedürftigerEinrichtungen in einer festgelegtenLärmschutzzone abgedeckt. Auch sind Rückstellungenfür die Erfüllung der zu erwartendenErstattungsansprüche auf eine Außenwohnbereichsentschädigunggemäß der Betriebsregelungvom 21.09.2000 für den <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>berücksichtigt.Weitere Rückstellungen betreffen ausstehendeRechnungen, Konzessionsentgelte, Prozessrisiken,Personalkosten und alle sonstigen Risikenaus dem laufenden Geschäft.VerbindlichkeitenDie folgende Aufstellung zeigt die Zusammensetzungder Verbindlichkeiten und ihre Fällig -keiten:Verbindlichkeiten 31. 12. <strong>2007</strong> Restlaufzeit Restlaufzeit 31. 12. 2006bis 1 Jahr mehr als 5 JahreTEUR TEUR TEUR TEURVerbindlichkeiten gegenüberKreditinstituten 539.573 47.493 327.805 560.589Verbindlichkeiten ausLieferungen und Leistungen 17.097 17.097 0 21.081Verbindlichkeiten gegenüberUnternehmen, mit denen einBeteiligungsverhältnis besteht 1.147 1.147 0 986Sonstige Verbindlichkeiten 11.853 6.332 4.191 10.671– davon gegenüberGesellschaftern 2 0 0 7– davon ausSteuern 2.431 2.431 0 956– davon im Rahmen dersozialen Sicherheit 29 29 0 6Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitutenwurden Sicherheiten wie folgt gestellt:569.670 72.069 331.996 593.327Sicherheitengegenüber Kreditinstituten 31. 12. <strong>2007</strong> 31. 12. 2006TEURTEURbesichert durch Grundschuld(Angabe anteilig in Höhe der Inanspruchnahme) 12.100 19.579besichert durch Ausfallbürgschaften 17.803 18.611besichert durch Negativerklärung 494.310 513.765524.213 551.955


AnhangIn dem Ausweis der Verbindlichkeiten mit einerLaufzeit bis zu einem Jahr sind die abgegrenztenDarlehenszinsen und die vertraglichvereinbarten Tilgungen lang- und kurzfristigerDarlehen enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeitenenthalten Mietvorauszahlungsdarlehenin Höhe von TEUR 77. Die Verbindlichkeitengegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnisbesteht, geben den Saldodes Verrechnungskontos mit der SITA AirportIT GmbH wieder.RechnungsabgrenzungspostenEin ausgezahlter Barwertvorteil, der sich aufgrundeiner nachträglich abgeschlossenen günstigerenRefinanzierung für bestehende Darlehenergeben hat, wurde in den Rechnungsabgrenzungspostenim Jahr 2002 eingestellt undwird seitdem über die Restlaufzeit der Darlehenaufgelöst.Erläuterungen zur Gewinn- undVerlustrechnungDie Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswertenist zum Teil nur bedingt gegeben. Im Rahmeneiner Kontenumgliederung wurden sonstige Nebenerlöse,die im Vorjahr unter den sonstigenbetrieblichen Erträgen ausgewiesen wurden, imGeschäftsjahr <strong>2007</strong> erstmalig unter den Umsatzerlösengezeigt.UmsatzerlöseDie Aufteilung und Entwicklung gegenüber demVorjahr zeigt die folgende Übersicht:Umsatzerlöse <strong>2007</strong> 2006TEUR TEURAVIATION:Erlöse aus<strong>Flughafen</strong>betrieb 267.625 261.444NON-AVIATION:Erlöse ausVermietung undVerpachtung 105.967 98.748Erlöse aus Versorgungsleistungen8.082 8.475Sonstige Erlöse 20.113 8.443401.787 377.110Erhöhung oder Verminderungdes Bestands an fertigen undunfertigen ErzeugnissenDie Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissenbetrifft die Grundstücks abgänge beider <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Immobilien GmbH.Sonstige betriebliche ErträgeDie Position enthält unter anderem Erträgeaus der Auflösung von Rückstellungen, periodenfremdeErträge und sonstige Erträge. MitTEUR 5.548 sind aperiodische Erträge aus derNachaktivierung von Erschließungskosten, dieim Eigentum der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> ImmobilienGmbH verbleiben, enthalten.Auflösungen der Sonderposten für Investitionszuschüssesind mit TEUR 3.507 enthalten.MaterialaufwandDer Materialaufwand mit TEUR 87.817 ist gegenüberdem Vorjahr um 2,4 % gestiegen. Ausschlaggebendfür diese Erhöhung sind unter anderemdie gestiegenen Einstandspreise für Versorgungsleistungen.PersonalaufwandDer Personalaufwand, der sich aus den Löhnenund Gehältern, den sozialen Abgaben und Aufwendungenfür Altersversorgung und für Unterstützungzusammensetzt, ist mit TEUR 107.221um TEUR 2.633 gegenüber 2006 gesunken.Für die Mitarbeiter der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>GmbH und der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GroundHandling GmbH, der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Securi ty GmbH und der <strong>Flughafen</strong>gesellschaftMönchengladbach GmbH besteht eine zusätzlicheAltersversorgung bei der Rheinischen Zusatzversorgungskasse.An umlagepflichtigen Löhnenund Gehältern wurden <strong>2007</strong> TEUR 72.837gezahlt.54


AbschreibungenDie Abschreibungsmethode (lineare Abschreibungbeim beweglichen Anlagevermögen) wurdegegenüber dem Vorjahr unverändert fortgesetzt.Der Rückgang der Abschreibungen umTEUR 2.472 resultiert unter anderem aus derAnpassung der Nutzungsdauer des Flugsteigs Can die deutlich längere Nutzungsdauer der anderenFlugsteige.Der Abschreibungsbetrag der im Rahmen derKapitalkonsolidierung der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Cargo GmbH angesetzten Geschäftswertebeträgt in <strong>2007</strong> TEUR 36.Sonstige betriebliche AufwendungenDiese Position beinhaltet u. a. Aufwendungenfür die Öffentlichkeitsarbeit, den Lärmschutz(TEUR 10.406), Verluste aus Anlagenabgängen(TEUR 5.794), Einzelwertberichtigungen auf Forderungen,Fremdpersonalaufwendungen, EDV-Kosten, Rechts- und Beratungskosten sowie Aufwendungenfür Versicherungsprämien.SteuernBei den Steuern vom Einkommen und vom Ertragsind saldiert als Ertrag latente Steuern inHöhe von TEUR 7.388 berücksichtigt. Es wurdebei der Ermittlung der latenten Steuern einkonzerneinheitlicher Steuersatz von 32 % ab2008 zugrunde gelegt, da alle in den Konzerneinbezogenen Unternehmen im Inland ansässigsind. Die wesentlichen Effekte der latentenSteuern im Berichtsjahr resultieren aus der vomGesetzgeber beschlossenen Ertragsteuersenkungum circa 10 Prozentpunkte ab dem Wirtschaftsjahr2008.Die Steuern vom Einkommen und vom Ertragbetreffen bei den Aufwendungen vor Verrechnungmit dem Ertrag aus den latenten Steuernmit TEUR 12.543 die Körperschaftsteuer undmit TEUR 12.720 die Gewerbesteuer. Im Steueraufwandsind unter anderem Aufwendungenfür Vorjahre in Höhe von TEUR 1.947 enthalten,die mit TEUR 1.268 Körperschaftsteuer und mitTEUR 679 die Gewerbesteuer betreffen.Die sonstigen Steuern betreffen hauptsächlichdie Grundsteuer.ZinsaufwandDer Zinsaufwand in Höhe von TEUR 28.783betrifft im Wesentlichen die langfristige Finanzierung.Sonstige AngabenAufgliederung der MitarbeiterzahlDie durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitergliedert sich wie folgt auf:Mitarbeiter 31. 12. <strong>2007</strong> 31. 12. 2006Angestellte 930 933Arbeiter 1.270 1.337Auszubildende 49 41Gesamt 2.249 2.311Sonstige VerpflichtungenDie <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbH hat zur Sicherungeines Investitionszuschusses für Infrastrukturmaßnahmenan die <strong>Flughafen</strong> MönchengladbachGrundstücksverwaltungs gesellschaft mbHeine modifizierte Ausfallbürgschaft in Höhe vonTEUR 4.057 übernommen.In einer Patronatserklärung hat die <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> GmbH die Verpflichtung übernommen,die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Immobilien GmbH, die<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Verwaltungs GmbH unddie Objekt Eins GmbH finanziell stets so auszustattenund dafür Sorge zu tragen, dass dieseihre jetzigen und zukünftigen Verpflichtungenaus Darlehensverträgen über TEUR 64.000jederzeit vollumfänglich erfüllen können.Im Portfolio der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbHbefinden sich folgende vier Forward Swaps:Bank Basisbetrag Laufzeitbeginn Laufzeitende Zu zahlender Empfangener Marktwert BewertungenEUR Forward Swap Forward Swap Zinssatz 30/360 Zinssatz 31.12.<strong>2007</strong>Commerzbank 25.564.594,06 15.12.2009 15.12.2014 4,100 % 3-Monats-Euribor 494.011,00 Mark to MarketWestLB 51.129.188,12 26.10.2006 26.10.2013 3,688 % 3-Monats-Euribor 2.304.288,00 Mark to MarketHSBC 30.677.512,89 01.02.2008 02.02.2015 3,860 % 6-Monats-Euribor 924.203,00 Mark-to-Modell-PreiseStadt-Sparkasse<strong>Düsseldorf</strong> 25.564.594,06 21.07.2008 21.07.2016 4,030 % 3-Monats-Euribor 926.093,00 Mark to Market


AnhangSeit dem 01.01.1998 besteht für das Gelände,auf dem der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> betriebenwird, ein Erbbaurechtsvertrag mit einer Laufzeitvon 30 Jahren.Für Erbbauzinsen sowie Leasingaufwendungenfallen in 2008 Aufwendungen von TEUR 25.854an:Aufwendungen 2008Laufzeit bisErbauzins FDG 9.270.377,19 Dezember 2027Leasingaufwendungen 2008Laufzeit bisFDGSpezialfahrzeuge 2.202.206,33 Dezember 2014PKW 169.141,61 April 2012Immobilien P3 + Hotel 5.972.053,87 Dezember 2028Immobilien P4 2.574.989,56 Dezember 2028Immobilien DFS-Gelände 1.793.906,55 März 2029Summe 12.712.297,92An sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehteine Pachtverpflichtung der <strong>Flughafen</strong>gesellschaftMönchengladbach GmbH gegenüberder Stadt Mönchengladbach von TEUR 75 biszum 31.12.2016.Bestellobligos bestehen in Höhe von TEUR 181.844für die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbH und mitTEUR 1.905 für die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GroundHandling GmbH.Gesamtbezüge der Geschäftsführungund ehemaliger Mitglieder derGeschäftsführung sowie Vergütungdes AufsichtsratesFDGHGSpezialfahrzeuge 871.606,90 Dezember 2011PKW 82.649,51 Oktober 2011Summe 954.256,41FDI GmbHImmobilien Tiefgarage 2.353.539,13 Oktober 2030Summe 2.353.539,13FDSGPKW 19.352,94 August 2011Summe 19.352,94Mit Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB erfolgtkeine Angabe der Geschäftsführerbezüge.An ehemalige Mitglieder der Geschäftsführungwurden EUR 273.880,23 ausgezahlt. Die dafürgebildeten Pensionsrückstellungen betrugenzum 31.12.<strong>2007</strong> EUR 2.516.710,00.Der Aufsichtsrat erhielt einschließlich derSitzungsgelder Vergütungen in Höhe vonEUR 55.551,48.FMGSpezialfahrzeuge 40.286,40 November 2013PKW 7.807,96 September 2008Summe 48.094,36<strong>Düsseldorf</strong>, den 08. Februar 2008<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbHChristoph BlumeThomas SchnalkeFDCGSpezialfahrzeuge 425.753,88 April 2013PKW 20.635,56 Dezember 2010PC 49.624,40 September 2010Summe 496.013,84Gesamtsumme Leasing Konzern 16.583.554,6056


Konzern-LageberichtGeschäftsverlauf undRahmenbedingungenIm Jahr <strong>2007</strong> ist das reale Bruttoinlandsproduktgegenüber 2006 um 2,5 % gestiegen. Die deutschenVerkehrsflughäfen verzeichneten im Jahr<strong>2007</strong> eine Steigerung der Passagierzahlen vondurchschnittlich 6,0 %.Noch deutlicher als erwartet, setzte sich am <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> die positive Entwicklung desVorjahres fort. Noch nie konnte <strong>Düsseldorf</strong> Internationalso viele Fluggäste begrüßen wie indiesem Jahr. Über 17,8 Millionen Passagiere sindseit Jahresbeginn am <strong>Flughafen</strong> gezählt worden.Gegenüber dem vergangenen Jahr nutzten den<strong>Flughafen</strong> somit 1,2 Millionen Passagiere mehr,was einem Wachstum von 7,5 % entspricht. DieZahl der Flugbewegungen stieg mit einemPlus von rund 6,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraumebenfalls weiter an und lag bei rund228.000 Starts und Landungen.Basis für diesen Erfolg ist die Erweiterung derBetriebsgenehmigung von November 2005, diegemeinsam mit den Fluggesellschaften mit Lebenerfüllt worden ist. Der <strong>Flughafen</strong> setzte dabeiauf qualitatives Wachstum, und so konntendie zusätzlichen Kapazitäten in einen Flugplanumgesetzt werden, der neue, attraktive Ziele insbesondereim Interkontinental- und Geschäftsreiseverkehrvorweisen konnte. Die Fluggesellschaftenfinden in der Hauptstadt von Deutschlandsbevölkerungsreichstem und wirtschaftsstärkstemBundesland einen Markt mit hohemPotenzial, denn die Rhein-Ruhr-Region ist derdrittstärkste Wirtschaftsraum Europas.Die Zahl der Fluggäste ist mit 17.831.855, einemZuwachs von 7,5 % gegenüber dem Vorjahr, aufneue Rekordwerte geklettert. Die Zahl der Startsund Landungen erhöhte sich um 5,8 % gegen überdem Vorjahr auf 227.899 Flugbewegungen.Wachstumstreiber ist in <strong>Düsseldorf</strong> weiterhin vorallem der Interkontinentalverkehr, der sich indiesem Jahr mit einem Passagierplus von über17,9 % überdurchschnittlich entwickelt hat. ProminenteBeispiele für diese Entwicklung sinddie amerikanische Fluggesellschaft NorthwestAirlines mit einer neuen, täglichen Verbindungnach Detroit sowie die LTU mit den Frequenzaufstockungenin die USA und nach Bangkok.Durch die Neubedienung von Strecken unddurch die Aufstockung von Frequenzen bliebdie Lufthansa einer der Hauptwachstumsträgerin <strong>Düsseldorf</strong> und meldet in der Summeein Plus von 182.000 Passagieren bzw. einen Zuwachsvon 4,5 %. Das wachstumsträchtige Low-Cost-Segment mit einem Anteil von ca. 26,5 %am Gesamtpassagieraufkommen trug wesentlichzu der positiven Entwicklung von <strong>Düsseldorf</strong>bei. Ein entscheidender Beitrag kam dazuvon der Air Berlin-Gruppe, die auch unterBerücksichtigung des LTU-Anteils mit einemZuwachs von 662.000 Passagieren bzw. einemPlus von 11,3 % ein hohes Passagieraufkommenmelden konnte.Die Erholung in der Touristikbranche spiegeltesich in Zuwächsen im Verkehr mit Pauschalreisenwider. Hier verzeichnete unter anderemAir Berlin, Tuifly und LTU ein erhöhtes Passagieraufkommen.Auch das Passagieraufkommenin die Türkei normalisierte sich weitgehend undmeldete eine Steigerung von 11,1 %.Im innerdeutschen Verkehr gab es eine Steigerungvon 12,2 % oder 464.000 Passagieren beieiner gleichzeitigen Zunahme der Bewegungenvon 6,9 %. Ausschlaggebend hierfür war die Entwicklungder Strecke nach Dresden (Aufstockungvon Air Berlin), München (Aufstockung von AirBerlin), Leipzig (Neubedienung durch Tuifly),Hamburg (Frequenzerhöhung von Lufthansa) undStuttgart (Neubedienung von Air Berlin).Die Entwicklung des Passagieraufkommens nachAfrika war im Geschäftsjahr ebenfalls sehr positiv.Ausschlaggebend war hier der Passagierzuwachsin die Länder Nordafrikas, vor allemnach Ägypten und Marokko.Der Asien-Verkehr schnitt mit einer ungewohnthohen Dynamik (+24,1 %) ab. Besonders hervorzuhebensind die Vereinigten Arabischen Emirateund Thailand, die eine überdurchschnittlichpositive Entwicklung verzeichneten.Der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> behauptet mit diesenErgebnissen seinen Platz als drittgrößter deutscherAirport nach Frankfurt und München.Insgesamt 77 Luftverkehrsgesellschaften flogen<strong>Düsseldorf</strong> im Linien- und Charterverkehr an.Sie bedienten 12 inländische und 168 ausländischeZiele in insgesamt 50 Ländern.Vermögens-, Finanz- und ErtragslageEntwicklung derKonzerngesellschaftenDie <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbH selbst weistgegenüber dem Vorjahr einen Umsatzzuwachsvon 24,4 Mio. EUR auf 328,1 Mio. EUR aus, undkonnte einen verbesserten Jahresüberschuss von32,5 Mio. EUR erzielen. Die UnternehmensbereicheAviation und Non-Aviation entwickeltensich im Einklang mit der positiven Verkehrsentwicklung.Die Entwicklung der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Cargo GmbH hat sich verstetigt und stabilisiert,so dass wiederum ein positives Jahresergebnisin Höhe von 0,8 Mio. EUR zu verzeichnenwar. Die allgemeine Entwicklung in der Luftfrachtbranche(Rückläufige Frachttonnage nachAmerika wegen des starken Euro und stetige Ölpreissteigerungen)in Verbindung mit dem Verlusteines Großkunden führten zu einem Rückgangbei der Tonnage von 7,6 %.Die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Ground HandlingGmbH weist aufgrund der weiter fortschreitendenLiberalisierung bei den Bodenabfertigungsdienstensowohl einen Umsatz- alsauch Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahraus. Die Umsatzerlöse in <strong>2007</strong> lagen bei69,8 Mio. EUR und sind um 4,6 % gegen über demVorjahr gesunken. Das Geschäftsergebnis lag beieinem Jahresfehlbetrag von 3,7 Mio EUR und wurdeim Rahmen des bestehenden BeherrschungsundGewinnabführungsvertrages von der <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> GmbH übernommen.Die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Security GmbH hatihre Terminal- und Sicherheitsdienstleistungenwiederum erfolgreich am <strong>Flughafen</strong> angeboten.Die Umsatzerlöse lagen auf Vorjahresniveau bei13,3 Mio. EUR, es handelt sich fast vollständigum Innenumsätze. Der Jahresüberschuss von0,5 Mio. EUR wurde im Rahmen des bestehendenBeherrschungs- und Gewinnabführungsvertragesvon der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbHübernommen.Bei der <strong>Flughafen</strong>gesellschaft MönchengladbachGmbH fand im Jahr <strong>2007</strong> insgesamt nur ein deutlichreduzierter Linienflugverkehr statt. Die Abschreibungder Planfeststellungs kosten für eineneue Start- und Landebahn bei der <strong>Flughafen</strong>gesellschaftMönchengladbach GmbH hat erheb-


Konzern-Lageberichtlich zum Jahresfehlbetrag von 8,7 Mio. EUR beigetragen.Der Jahresfehlbetrag wurde im Rahmendes bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertragesvon der <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> GmbH übernommen.Die Immobilientöchter der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>GmbH, insbesondere die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Immobilien GmbH, weisen eine positiveEntwicklung auf. Die Erlöse aus Mieten und Versorgungsleistungensind gestiegen und weitereGrundstücke auf dem Gelände „Airport City“konnten erfolgreich vermarktet werden.Im Geschäftsjahr <strong>2007</strong> wurden durch verschiedeneGrundstücksverkäufe von der <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> Immobilien GmbH Umsatzerlöse von15,0 Mio. EUR erzielt. Durch die Grundstücksverkäufeund durch eine Nachaktivierung vonallgemeinen Infrastrukturaufwendungen, diezu einem einmaligen aperiodischen Ertrag von5,5 Mio. EUR führten, ergab sich ein Jahresüberschussin der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> ImmobilienGmbH von 6,1 Mio. EUR.Entwicklung des KonzernsDer Konzern <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbH weistgegenüber dem Vorjahr einen Umsatzzuwachsvon 24,7 Mio. EUR auf 401,8 Mio. EUR aus. Diesentspricht einer Steigerung von 6,5 %. Der Jahresüberschussauf Konzernebene liegt bei 40,8 Mio.EUR gegenüber 20,1 Mio. EUR in 2006.Zu dieser Entwicklung haben der Umsatzzuwachsund das nachhaltige, strikte Kostenmanagementim Konzern einen wichtigen Beitraggeleistet.Ein wesentlicher Anteil an diesem Konzernergebnisist auf die unmittelbare Auswirkung derUnternehmenssteuerreform 2008 zurückzuführen.Im Zuge der Berechnung der latenten Steuern(zukünftige Steuerverbindlichkeiten) imKonzernabschluss ergibt sich insbesondere ausder ab Januar 2008 geltenden Absenkung derSteuersätze um rund 10 % ein Ertrag von circa7,4 Mio. EUR. Hierbei handelt es sich um eineneinmaligen Effekt.Beigetragen zum Ergebnis haben die GeschäftsbereicheAviation und Non-Aviation der <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> GmbH, das Frachtgeschäft der <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> Cargo GmbH, die TerminalundSecurity Services der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Security GmbH sowie erfolgreiche Transaktionender Immobilientochtergesellschaften, während die<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Ground Handling GmbHund die <strong>Flughafen</strong>gesellschaft MönchengladbachGmbH Verluste verzeichneten, die von der <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> GmbH auf der Basis von Beherrschungs-und Gewinnabführungsverträgenübernommen wurden.Die Erlöse aus den Landeentgelten in der FDG(ohne Abstellentgelte und Bodenverkehrsdienste)stiegen um 5,3 % von 148,6 Mio. EUR in 2006 auf156,5 Mio. EUR in <strong>2007</strong>. Die Abstellentgelte sindum 2,5 % gestiegen. Der Zuwachs resultiert ausder durch die Erweiterung der Betriebsgenehmigungvom November 2005 möglichen Ausweitungder Flugbewegungen und damit verbundeneiner Erhöhung der Passagierzahlen.Die Erlöse im Bereich „Non-Aviation“ in der FDGsind bereinigt um 5,2 % angestiegen und zwarvon 130,5 Mio. EUR in 2006 auf 137,2 Mio. EURin <strong>2007</strong>. Die Vergleichbarkeit in der Gewinn- undVerlustrechnung mit dem Vorjahresabschluss istin Teilbereichen nur bedingt gegeben, weil sonstigeNebenerlöse wie z.B. Werkstattleistungenim Berichtsjahr erstmalig unter den Umsatzerlösenausgewiesen werden. Im Vorjahr wurdendiese Erlöse unter den sonstigen betrieblichenErträgen gezeigt. Die übrigen Zuwächse im Geschäftsbereich„Non-Aviation“ stehen ebenfallsin direktem Zusammenhang mit dem Anstiegder Passagierzahlen, da Parkentgelte und umsatzabhängigeMieten deutlich gesteigert werdenkonnten.Der Anstieg bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungenergibt sich hauptsächlich aus Verlustenaus dem Abgang von Gegenständen desAnlagevermögens, basierend auf dem Abriss des„Modul E“ und der Ausbuchung von aktiviertenKosten im Zusammenhang mit der Verlängerungder Start- und Landebahn in <strong>Düsseldorf</strong>.Der Rückgang bei den Zinsaufwendungen fürDarlehen von Kreditinstituten ist auf Tilgungenim Berichtsjahr zurückzuführen.Das mittel- und langfristig gebundene Vermögenist von 916,6 Mio. EUR in 2006 auf921,9 Mio. EUR in <strong>2007</strong> gestiegen; und zwardurch Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres,sowie durch Zugänge und Abgänge imSachanlagevermögen.Das kurzfristig gebundene Vermögen ist von75,2 Mio. EUR in 2006 auf 63,3 Mio. EUR gesunken.Durch den Verkauf von Grundstückenund der Umgliederung von Erschließungskostenins Anlagevermögen in der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong>Immobilien GmbH verminderten sichdie Vorräte um 10,4 Mio. EUR.Die Kundenforderungen betragen im Berichtsjahr32,3 Mio. EUR gegenüber 27,5 Mio. EUR in 2006.Dies bedeutet im Konzern einen durchschnittlichenForderungsbestand von 27 Tagen.Das gezeichnete Kapital und auch die Kapitalrücklagehaben sich zum Vorjahr nicht verändert.Die Steuerrückstellungen haben sich aufgrundder sofortigen Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform2008 auf die latenten Steuern reduziert.Die gesamten Rückstellungen auf Konzernebenehaben sich dadurch von 171,9 Mio. EUR in2006 auf 163,3 Mio. EUR vermindert. Darin enthaltensind die möglichen Verpflichtungen ausdem Brandschaden vom 11. April 1996, die miteiner Rückstellung in Höhe von 80,7 Mio. EURhinreichend berücksichtigt sind.Nach den Auszahlungen für die Investitionstätigkeitensowie der Auszahlung an die Anteilseignerund der Tilgung langfristiger Finanzdarlehenweist der Finanzmittelfonds am Ende derPeriode 4,7 Mio. EUR auf.Zur Absicherung von Zinsrisiken sind die im Anhangnäher erläuterten Zinsswaps abgeschlossenworden.Im Rahmen von Sale & Lease Back Verträgenwurden in Vorjahren vier Parkhäuser und einHotel veräußert und langfristig zurück gemietet.Die Verträge haben Laufzeiten bis 2030.58


Analyse des GeschäftsverlaufsFinanzielle LeistungsindikatorenDie interne Unternehmenssteuerung geht vonfolgenden finanziellen Leistungsindikatorenaus, die u. U. kalkulatorische Elemente im Vergleichzu den handelsrechtlichen Daten beinhaltenkönnen:Kennzahlen auf Konzernebene Ist <strong>2007</strong> Ist 2006Cashflow (in TEUR) 95.161 72.700EBIT (in TEUR) 88.843 76.370EBITDA (in TEUR) 150.749 140.845EBITDA-Marge 37,5 % 37,0 %ROCE 11,4 % 9,6 %Eigenkapitalrentabilität 26,1 % 21,0 %Umsatzrentabilität 22,0 % 20,2 %Kapitalrendite 9,1 % 7,6 %Umsatz / Mitarbeiter (in EUR) 188.481 174.820Personalaufwand / Mitarbeiter (in EUR) 50.298 50.926Wirtschaftliches Eigenkapital (in TEUR) 225.074 202.497Wirtschaftliches Eigenkapital / Bilanzsumme (in TEUR) 22,6 % 20,2 %Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenChancen und RisikenInnerhalb eines Jahres hat die Anzahl der Arbeitnehmeram <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> um rund 700zugenommen. Dies hat das Institut für Handelsforschungan der Universität zu Köln (IfH) in seinerjüngsten Arbeitsstättenerhebung festgestellt.Damit waren zum Ende des ersten Halbjahres<strong>2007</strong> rund 16.500 Menschen am <strong>Flughafen</strong> beschäftigt,was einer Steigerung von über vier Prozentinnerhalb eines Jahres entspricht.Dabei sind 14.516 Arbeitsplätze 229 Unternehmenzuzuordnen, die ihren Sitz auf dem <strong>Flughafen</strong>geländehaben. Zudem werden 2.040 Arbeitsplätzevon 339 Unternehmen gestellt, die Mitarbeitervon außerhalb zum <strong>Flughafen</strong> senden.Der <strong>Flughafen</strong> ist damit die größte Arbeitsstättein <strong>Düsseldorf</strong>. Ein Arbeitsplatz am <strong>Flughafen</strong>, soeine Faustformel, die aus zahlreichen Arbeitsstättenerhebungenin <strong>Flughafen</strong>regionen resultiert,zieht mindestens zwei weitere in der Regionnach sich. Insgesamt hängen rund 50.000Jobs in der Region von der Existenz des <strong>Flughafen</strong>sab. Man kann also zu Recht sagen, dass<strong>Düsseldorf</strong> International Arbeitgeber einer mittelgroßendeutschen Stadt ist.Im Bereich der IHK <strong>Düsseldorf</strong> und der IHKNiederrhein beispielsweise sind mehr als 1.000Firmen aus den USA, Japan und Korea angesiedelt.Angesichts der Globalisierung der Wirtschaftsind für diese Unternehmen internationalePräsenz und schnelle Erreichbarkeit wichtigerdenn je. Auch deshalb haben sich hier 40 % derdeutschen Konzerne mit ihren Unternehmenszentralenniedergelassen.Eine Chancen- und Risikoidentifikation wirdvierteljährlich durchgeführt. Sie beinhaltet dieBeschreibung der Chancen bzw. Risiken für denjeweiligen Verantwortungsbereich, der die Chance/dasRisiko steuert. Chancen und Risiken, dienicht eindeutig einem Geschäftsbereich zugeordnetwerden können, werden innerhalb desRisikoausschusses der FDG Konzernmutter gesteuert.Dieses Gremium tritt vierteljährlich zusammen,gewährleistet die laufende Durchführungdes Chancen-Risikomanagement-Prozessesund klärt nicht eindeutige Bewertungen einzelnerChancen und Risiken.Wesentliche beobachtete und gesteuerte Chancenbzw. Risiken im FDG Konzern sind die ausder Beteiligung an der <strong>Flughafen</strong>gesellschaftMönchengladbach GmbH, aus der Beteiligungan der <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Ground HandlingGmbH, die Lärmschutzverpflichtungen, die sichunter anderem aus der erteilten Betriebsgenehmigungvom 09.11.2005 ergeben und Fragestellungenim Zusammenhang mit dem Brandunglückvon 1996.Die mit einer Rückstellung in Höhe von80,7 Mio. EUR berücksichtigten Verpflichtungenaus dem Brandschaden von 1996 beinhaltensowohl Chancen als auch Risiken. Einerseitskönnten zwischen den Parteien Vergleicheherbeigeführt werden, die unterhalb der Rückstellungsbeträgeliegen; andererseits bestehtauch die Möglichkeit, dass mehrere Vergleicheinnerhalb kurzer Zeiträume geschlossen werden,die dann zu einem punktuell erhöhtenLiquiditätsbedarf führen könnten.Zinsänderungsrisiken für bestehende Darlehensind zu einem größeren Teil durch Festzinsvereinbarungenund Zinsswaps begrenzt.Die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Immobilien GmbHpräsentierte auf der internationalen Fachmessefür Immobilien „Expo Real <strong>2007</strong>“ in Münchenzwei weitere Investoren für ihre „<strong>Düsseldorf</strong> AirportCity“. Die Züblin Development GmbH hatein rund 4.500 Quadratmeter großes Grundstückin dem Businesspark unmittelbar am <strong>Flughafen</strong>erworben. Die Züblin Development errichtet aufdem erworbenen Grundstück ein Verwaltungsgebäudemit einer Tiefgarage. Die vermietbareNutzfläche beträgt ca. 5.700 m². Das Gebäudekann ab Anfang 2008 bezogen werden.Zudem hat die Frankonia Eurobau DUS PlazaGmbH ein Grundstück in unmittelbarer Nähe zumentstehenden Verwaltungsgebäude des VereinsDeutscher Ingenieure (VDI) mit circa 6.200 m²Fläche in der Airport City erworben. Hier wirddie Frankonia Eurobau DUS Plaza GmbH abMitte 2008 ein Bürogebäude mit 7.500 m² Bruttogeschossflächeund einer Tiefgarage bauen undauch selbst in das Gebäude einziehen.Der Businesspark des <strong>Flughafen</strong>s mit direkterAnbindung an das Terminal entwickelt sich mitden jüngsten Vertragsabschlüssen weiterhin dynamisch.Das Maritim Hotel wurde am 01. Dezember<strong>2007</strong> eröffnet. Mit über 533 Zimmernund Konferenzmöglichkeiten für mehr als 5.500Personen ist dieses Hotel das größte Vier-Sterne-Kongresshotelin NRW.


Konzern-LageberichtDirekt angrenzend an das Maritim Hotel errichtetder Verein Deutscher Ingenieure (VDI) seineneue Hauptverwaltung. Der bedeutendste IngenieurvereinEuropas baut hier in Eigeninvestitionein Gebäude mit circa 14.000 m² Bruttogeschossfläche.Die Tiefgarage P8 mit 1.850Stellplätzen in der Airport City ist bereits seitHerbst 2005 in Betrieb. Die gesamte Erschließungder Airport City ist seit Mitte des Jahres<strong>2007</strong> im Wesentlichen fertig gestellt und für dieNutzung freigegeben.Die Immobilienentwicklung stellt für den <strong>Düsseldorf</strong>er<strong>Flughafen</strong> einen wichtigen Baustein derKonzernstrategie dar um den Standort konsequentauszubauen. Herzstück ist dabei die Entwicklungder Airport City, die bis zum Jahr 2013auf einem 18 Hektar großen Gelände des <strong>Flughafen</strong>sentstehen wird. Das Gelände in einerGrößenordnung von 23 Hektar hat der <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> durch seine Tochtergesellschaft,die <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> Immobilien GmbH,2003 erworben. Die Entwicklung, Planung undErschließung führt der <strong>Flughafen</strong> selbst durch.Die Grundstücke werden an Investoren ver äußert,die die Bebauung selbst realisieren.Entscheidend für die weitere positive Entwicklungdes <strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> International imGeschäftsjahr <strong>2007</strong> war die Erweiterung der Betriebsgenehmigungvon November 2005.Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münsterhat im Mai <strong>2007</strong> die aktuelle Betriebsgenehmigungdes <strong>Düsseldorf</strong>er <strong>Flughafen</strong>s in vollemUmfang bestätigt. Damit sind neun von insgesamtelf Klagen gegen das Landesverkehrsministerium,welches dem Airport im November2005 die sogenannte Anschlussgenehmigung erteilte,abgewiesen worden. In der Urteilsbegründungführte das Gericht aus, dass dem <strong>Flughafen</strong><strong>Düsseldorf</strong> eine erhebliche Bedeutung für dasVerkehrsge schehen im Wirtschaftsraum Rhein-Ruhr zukommt.Die neue Genehmigung brachte einen Kapazitätszuwachsvon etwa 8 % und ermöglichte denkontinuierlichen Ausbau wichtiger Streckenverbindungen.Dazu zählen deutsche und europäischeStädteverbindungen insbesonderevon Lufthansa, Air Berlin und LTU. Auch derweitere Ausbau des Langstreckennetzes erhieltdurch die Anschlussgenehmigung eine verbesserteBasis.Wesentliche Risiken oder bestandsgefährdendeTatsachen sind derzeit nicht erkennbar.Voraussichtliche Entwicklung<strong>Düsseldorf</strong> International blickt optimistisch aufdas Jahr 2008. Sowohl die Deutsche Lufthansaals auch die Air Berlin-Gruppe setzen auf dengrößten NRW-<strong>Flughafen</strong> als Drehkreuz.Dementsprechend wird die Infrastruktur des<strong>Flughafen</strong>s mit einem dreistelligen Millionenbetragweiter ausgebaut. Diese Entwicklung wirdeinhergehen mit einer entsprechenden Anpassungder Finanzierungssituation. Mit den geplantenInvestitionen in die Drehkreuzfunktionwerden im Geschäftsjahr 2008 für denKonzern entsprechende Umsatz- und Ergebniszuwächseerwartet.Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nachSchluss des Geschäftsjahres bis heute nicht eingetreten.<strong>Düsseldorf</strong>, den 08. Februar 2008<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbHChristoph BlumeThomas Schnalke60


ImpressumHerausgeber<strong>Flughafen</strong> <strong>Düsseldorf</strong> GmbHConsumer MarketingLeitung: Eckhard MischkeKonzeption & RedaktionJörn BücherGestaltungMichael NentwigFotosAndreas WieseJörn BücherArchiv FDGLithosDonner & Nagel GmbHMedientechnik, EssenDruckDruckerei Schmidt, Lünen3000.04.2008


<strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2007</strong><strong>Düsseldorf</strong> InternationalPostfach 30 03 63D-40403 <strong>Düsseldorf</strong>Telefon +49 211 421 0Telefax +49 211 421 66 66www.duesseldorf-international.de

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