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Gemeindebriefdetmold-lutherischMartin-Luther-KircheDreifaltigkeitskircheNr. 236 Dezember / Januar 2013Kerzen für SüdafrikaAuntie Sanba ist Mitglied unserer Partnergemeinde in Phoenix/Durban. Sie war bislang einmal mit ihrer Kirchengemeinde in Indienund konnte nun im Mai mit der Partnerschaftsgruppe zumersten Mal Europa besuchen.


an(ge)dacht Seite 3Gottes Lichtscheint auf in der WeltEs ist ein früher Morgen in Bethlehemim März dieses Jahres. Die Frühlingssonnescheint vom blauen Himmelüber Israel. Noch sind nicht viele Touristenunterwegs, die meisten sitzenwohl noch beim Frühstück. Der Weitsichtunseres Reiseführers Mofied istes zu verdanken, dass wir in diesemMoment mit die ersten sind, die dieberühmte Geburtskirche Jesu betreten.Tausende werden an diesem Tagnoch folgen. Beim Betreten der fastleeren Kirche fällt der Blick in RichtungApsis. Darüber ein Fenster,durch das Sonnenstrahlen fallen. Dievom Weihrauch gefüllte Kirche lässtdie Strahlen förmlich greifbar werden.Welt sichtbar werden: Hier und da istder Putz abgebröckelt, an andererStelle ist er ausgebessert und neu verputzt.An einigen Stellen hängen Ikonen,deren goldene Christusabbildungenglänzen, als wären sie das Lichtselbst. Unmittelbar daneben dunkleEcken. Die Studienreisegruppe ausLippe erlebt diesen Moment als besonderseindrücklich. Das alte Gebäudemit seinen Farben, Gerüchen undKlängen wirkt wie aus einer fernenWelt. Das Wissen um die besonderegeschichtliche Bedeutung dieses Orteslässt uns Christus sehr nahe kommen.Und das Lichtspiel der Sonnenstrahlenwirkt wie eine Brücke.Ich erinnere mich an bildhafte Darstellungender biblischen Weihnachtsgeschichte,wo das Licht des Sternsüber dem Stall zu Bethlehem ebensoin einem fast greifbaren Strahl zur Erdefällt. In der Geburtskirche, die inder zweiten Hälfte des 5. Jahrhundertsan der Stelle erbaut wurde, an der dieKrippe Jesu gestanden haben soll, lässtdas Licht die Gegensätzlichkeit der


Seite 4Ja, das kenne ich auch aus anderenZusammenhängen: die schönen Momentedes Lebens, in denen ich lache,mich wohl und stark fühle und merke,dass ich lebe. Die Welt um mich herumzeigt sich von ihrer harmonischenSeite. Wenig später kann alles ganzanders aussehen. Sorgen und Ängsteholen mich ein. Wie soll es weitergehen, wenn gesundheitliche, familiäre,wirtschaftliche Rückschläge michgefangen nehmen? Und die Welt ummich herum strahlt auch nicht nurFrieden aus. Manchmal sind diese zweiSeiten des Lebens sogar ein diffusesIneinander.„Mache dich auf, werde Licht; denndein Licht kommt, und die Herrlichkeitdes Herrn geht auf über dir!“ –Wie gut tut es, wenn ich spüre, wieGottes wärmender Lichtstrahl aufmein Leben fällt und mir die Gewissheitgibt, dass er an meiner Seite ist!Als der Prophet Jesaja diesen Satzerstmalig ausspricht, steht er mitten inder schwersten Krise seines Volkes Israel.Überrannt von feindlichen Heerenwaren sie. Zerstört lag das Landda. Die Menschen haben eine langeGefangenschaft hinter sich und sollennun neu anfangen. Wie soll das gehen?Gott verheißt durch seinen Propheteneine neue Zukunft. Der Schöpfer, deram Anfang das Licht und dann dieWelt ins Dasein rief, ist auch jetzt wiederam Werk: „Dein Licht kommt!“an(ge)dachtLicht für Gottes Volk! Gott vermag eshell zu machen in der Finsternis seinesVolkes. Und auch in den Dunkelheitenunseres Lebens oder dann, wenn allesnur diffus erscheint.Weihnachten erinnern wir uns neu,wie Gott sich auf den Weg macht, umLicht zu bringen in diese Welt. DieHirten sind die ersten, die es sehen.Später erleben viele weitere Menschenneue Hoffnung, als der Gottessohnihnen in Einsamkeit, Krankheit,Hunger, Angst oder Schuld begegnet.Am Ostermorgen sind es die Frauen,die geblendet sind vom Engel undseiner Botschaft vom neuen Leben.Gott kommt, um Licht und Leben zubringen.Wie der Lichtstrahl durch das Fensterder Geburtskirche in Bethlehem fälltund sowohl Schatten wie auch goldenGlänzendes umfasst, so ist es neuesLeben, das Gott verheißt. In JesusChristus wird es Fleisch. Durch GottesGeist und Liebe wird es meins.Ein solches lichterfülltes Jahr 2013, dasGott schenkt, wünsche ich Ihnen,Ihr


Adventsfeiern Seite 5Senioren-AdventsfeiernFreuen Sie sich auf besinnliche Stundenbei Kaffee und Kuchen, Kerzenschein,Musik und weihnachtlichen Geschichtenin unseren Gemeindehäusern an derMartin-Luther-Kirche und an der Dreifaltigkeitskirche.Wir laden Sie zu diesen Senioren-Adventsfeiern ein:Dienstag 04.12Mittwoch 05.12.Mittwoch 12.12.Herzlich willkommen!Bezirk III Innenstadt – Pfr. Kirchhof14:15 Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche15:00 Feier im Gemeindehaus, SchülerstraßeBezirke I und II – Pfr. Kruschke und Pfrn. Willwacher-Bahr14:15 Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche15:00 Feier im Gemeindehaus, SchülerstraßeBezirke III Nordstadt und IV – Pfr. Erichsmeier und Pfr.Kirchhof14:30 – 16:30 in Kirche und Gemeindehaus der Dreifaltigkeitskircheam Wittenberger Weg


Seite 6PersonaliaDetmold-lutherisch sucht zum 1. Februar 2013 eine/nKüster/-inin unbefristeter Anstellung mit vollem Stellenumfang.Die Küsterin oder der Küster übernimmt folgende Aufgaben:• Betreuung der technischen Anlagen aller gemeindlichen Gebäude, Durchführungkleinerer Reparaturen und Koordination nötiger Handwerkereinsätze,• Begleitung (inkl. Vor- und Nachbereitung) von Gottesdiensten, Amtshandlungenund gemeindlichen Veranstaltungen an beiden Kirchen der Gemeinde,• Reinigungs- und Wartungsarbeiten und Pflege der Außenanlagen aller Einrichtungen,• Erledigung von Botengängen und Übernahme von Schließdiensten.Wir wünschen uns eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter, die/der• eine abgeschlossene handwerkliche oder eine entsprechende technische Ausbildungnachweisen kann,• über technisches Verständnis verfügt,• eigenständig Arbeitsabläufe planen und koordinieren kann,• Freude an der Arbeit in einem Team mitbringt,• sich auf die Arbeit an Sonn- und Feiertagen einstellt,• den Führerschein (Klasse 3 bzw. B) besitzt und• Bereitschaft zeigt, sich im Leben der Kirchengemeinde einzusetzen.Es steht eine Küsterwohnung zur Verfügung, die nach Möglichkeit bezogenwerden sollte.Die Zugehörigkeit zur evangelischen Kirche setzen wir voraus. Die Vergütungerfolgt gemäß den Bestimmungen der kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen imBAT-KF. Bei Nachfragen oder wegen weiterführender Informationen wenden Siesich bitte an den Vorsitzenden des Kirchenvorstands, Dr. Burkhard Steglich (Tel.05231- 26191).Schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 14.12.2012 an:Detmold-lutherisch, Kirchenvorstand, Schülerstraße 14, 32756 Detmold.


Adventssammlung Seite 7Aufruf zur Adventssammlung 2012In über 70 Gottesdiensten war die Orgel in diesem Jahr zu hören – mal mit einemstürmischen und virtuosen Vorspiel zum Gottesdienst, ein anderes Mal eher leisedaher kommend, ganz dem Thema des Gottesdienstes entsprechend, und dannwieder ein feierlicher Marsch zum Einzug einer Trauung. Sie begleitete die Gemeindebeim Gesang der Choräle oder erklang im Anschluss an den Gottesdienstbei einer Orgelmatinee. Im Rahmen des Orgelfrühlings bildete sie die Partnerin -mal zur Trompete (gespielt von Peter Vallebo), mal zur Kantorei aus Fürstenwaldeunter Leitung von Georg Popp. Noch viele weitere Anlässe könnte manaufzählen, bei denen die Orgel der Gemeinde und vielen Musikliebhabern auch indiesem Jahr wieder große Freude bereitet hat.Seit dem Jahr 2009 erklingt sie nun in der Martin-Luther-Kirche. Spenden aus derGemeinde haben damals den Bau ermöglicht. Die Gemeinde hat für die Durchführungdes Baus den fehlenden Geldbetrag aus Rücklagen ausgelegt. Der mussallerdings wieder zurückgezahlt werden, damit auch die zukünftige Pflege der Orgel(Stimmung, Wartung etc.) finanziert werden kann und sie uns noch lange ZeitFreude bereitet. Daher bitten wir Sie auch in diesem Jahr, uns mit Ihrer Spendeim Rahmen der Adventssammlung zu helfen. Einen Überweisungsträger legen wirbei.Vielen Dank im Voraus!Dr. Joachim WolffLars KirchhofOrgelbauvereinFinanzausschussP.S.: Sie können uns auch unterstützen, indem Sie eine Patenschaft für eineOrgelpfeife im Wert von 3,- bis 466,- € übernehmen. Paten erhalten einenPatenbrief und werden auf Wunsch im Orgelbaubuch eingetragen.Adventsgebäckaus der Senfkorn-BackstubeKneten, ausrollen, ausstechen und naschen, das gehört inder Kita Senfkorn seit Jahren zur Adventszeit. Auch diesesJahr wird wieder Plätzchenduft durch die Kinderbackstubeziehen, und kleine Zuckerbäcker werden ein buntes Keksallerleifertigen. Sie können am 2. Advent – am 09.12. vorund nach dem Gottesdienst um 10:00 und dem Adventssingenum 17:00 gemischte Gebäcktüten für je 2,- € erwerben. Wir bedanken unsherzlich für Ihre treue Unterstützung unserer Arbeit.


Seite 8GottesklangZum Abschluss unserer Reihe Gottesklang, in der Sie einige Gemeindemitgliederkennengelernt haben, die in unseren Kirchen musizieren, stellen wir Ihnen heute ausunserem Gospelchor Stefanie Stahlberg und Rainer Kude vor.GospelX2004 führte unser damaliger KantorMarkus Epp mit 25 Teilnehmern einProjekt-Wochenende „Gospelmusik“durch, die Teilnehmer warendavon so begeistert,dass ab 2005 unter PeterStolle daraus GospelXwurde.Das X hinter „Gospel“ solldas Kreuz Christi symbolisierenund damit zumAusdruck bringen, dassder Chor zur Verbreitungder guten Botschaft beitragenwill.Heute singen über 50Sängerinnen und Sänger inGottesdiensten, sie gebenKonzerte in Gemeinden,singen auf Hochzeiten undKonfirmationen und wirkenbei Gospeltagen mit.Das Repertoire reicht von traditionellerGospelmusik über Spirituals bishin zu Modern Gospel.Stefanie Stahlberg und Rainer Kude (1. Reihe) hören beimKonzert in der Martin-Luther-Kirche Peter Stolles Moderation zu.


Gottesklang Seite 9Rainer Kude, in Wanne Eickel geboren,lebt seit 1984 in Detmold undgehört seit 2006 unserer Gemeindean. Von Beruf ist Herr Kude Musiklehrer.In der offenen Martin-Luther-Kirche fand und findet er immer wiederfür ein paar Minuten Ruhe undZeit für ein stilles Gebet. Hier sah erein Plakat mit der Konzertankündigungdes GospelX, besuchte das Konzertund war sich dann sicher: „Damöchte ich mitsingen“.Seit 5 Jahren singt er als einer von 7Tenören im Gospelchor. Musik ist fürihn ein Großteil seines Lebens, Gospelssind Ausdrucksmittel des Glaubens.GospelX ist für ihn der Ausgleichzur Musik im Beruf. Er spieltGitarre, Keyboard und Bass, transponiertmoderne Gospels und begleitetsie mit der Gitarre. An Musik hörter alles gerne, „wenn es handwerklichgut ist“. In der Freizeit fährt er gerneFahrrad in der Natur.Sie singt am liebsten Gospel, spieltKlavier, Gitarre und Horn. KlassischeKlavierkonzerte hört sie sehr gerne,aber auch Pink Floyd. Als ihr größtesmusikalisches Erlebnis nennt sie dieOper Aida. In der Gemeinde wirkt sieals Lektorin beim Gottesdienst mit,trägt Gemeindebriefe aus und wirdsicher auch dieses Jahr wieder dieKrippe in der Martin-Luther-Kircheaufbauen.Dr. Joachim WolffStefanie Stahlberg, geboren in Detmold,Buchhändlerin und Tagesmutter,gehört der Gemeinde seit 1990an. Sie war bei dem Projekt-Wochenendemit Markus Epp dabei, ist „dierechte Hand“ von Peter Stolle fürsOrganisatorische, gewählte Chorsprecherinund singt als eine von 15 Stimmenim Sopran. „Musik bedeutet fürmich Lebensfreude, ich kann Emotionenzum Ausdruck bringen“.


Seite 10CD GospelXCelebrate!Das ist nicht nur der Titel der beidenKonzerte von GospelX, sondern auchAusdruck der Freude über die ersteCD.Lassen Sie uns gemeinsam feiern,und seien Sie dabei, wenn GospelXgemeinsam mit Ulrike Wahren dieSongs in der Martin-Luther-Kirchepräsentiert. Karten für die Konzerteam 13. und 15. Dezember (jeweils um19:30) gibt es ab dem 03.12. imVorverkauf zu 10,- € (erm. 7,- €) zuden üblichen Öffnungszeiten im Gemeindebürooder direkt bei StefanieStahlberg (0176 – 61 72 10 03).Der Verkauf der CD startet währenddes ersten Konzerts, bei dem auch dieallererste CD verlost wird. Es lohntsich also mal wieder, dabei zu sein!GospelX und Ulrike Wahren freuensich auf ein Wiedersehen!


Musik im Advent Seite 11„Die Botschaft,die auch glaubt,wer sie nicht mehr hört“Unter dieses Wort von HellmuthKarasek haben drei Professorender Detmolder Hochschule fürMusik einen Konzertabend gestellt,der aus Liedern und Textenzur Weihnachtszeit bestehen wird. Es wirken mit: Markus Köhler (Bariton -Mitte), Christian Kleinert (Rezitation - rechts) und Peter Kreutz (Klavier - links).Prof. Köhler hat diesen Abend zu Gunsten unserer Gemeindestiftung organisiert,die das langfristige Bestehen von detmold-lutherisch auch für die kommendenschwierigen Zeiten sichern soll. Darum sind Spenden des Publikums herzlichwillkommen.Donnerstag, 6. Dezember, um 19:30 in der Martin-Luther-KircheKantor Christoph Kuppler spielt in diesemKonzert Ihre Lieblingsstücke!Reichen Sie Ihren Wunsch (mit Namen undTelefonnummer oder E-Mail-Adresse) biszum 10. Dezember ein, entweder im Gemeindebüro (Tel. 2 30 72) oder per E-Mail (kantorat@detmold-lutherisch.de). Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamenund abwechslungsreichen Abend! Eintritt frei – Spenden erbeten.Freitag, 21. Dezember, um 18:00 in der Martin-Luther-Kirche


Seite 12Burns‘ NightTradition verpflichtet – Haggis, Tanz,Gedichte und Musik zu Ehren desschottischen Nationaldichters RobertBurnsDie Scottish Country Dance Gruppelädt am Samstag, den 26.01.2013, um19:00 zur Burns‘ Night ein.Nach Eröffnung des Abends in derMartin-Luther-Kirche gehen wir unterden Klängen der scottish pipes (RogerBuschkämper) gemeinsam in den Festsaaldes Gemeindehauses. Nach überlieferterTradition wird das Burns‘Supper mit Haggis, Neeps and Tattiesmit zahlreichen Beiträgen ausgeschmückt:Neben den obligatorischenund nicht immer ganz ernst zu nehmendenReden auf die Frauen, dieMänner, Robert Burns und den Haggiswerden „Trail of Smoke“ (Henning„der Barde“ Diekmann und MarlinBurns‘ NightKollenda) traditionelle Lieder zumBesten geben und die fließenden Formationendes schottischen Tanzeswerden das Auge erfreuen.Der Abend wird zu Gunsten des Orgelbauvereinsausgerichtet und kostetpro Teilnehmer 25,- € inkl. Speisenund Getränken. Die Plätze sind leiderbegrenzt, deshalb freuen wir uns aufIhre Anmeldung bei:Benjamin W. Bohl unterSCD.Detmold@googlemail.com oderCornelia Müller-Hisjeunter 0151 - 61 22 57 69.Lippische Landeszeitung, Foto: Watson


zum Mitraten Seite 13alle Habe weggeschleppt und dieFrauen und Kinder versklavt würden.Auch in der Bibel findet sich eineGeschichte wie vom trojanischenPferd:Ahnungslos schlafen die Männer undFrauen in ihrer Stadt. Die Fremden,die sie aufgenommen hatten, warenihnen als friedsam vorgestellt worden,bestrebt, Handel zu treiben und sichzu verschwägern. Damit sich dieFremden zu ihnen begaben, hatten dieBürger der Stadt sich von ihremHerrscher sogar zu einem Brauchüberreden lassen, der gerade injüngster Zeit bei uns sehr in dieDiskussion geraten ist. Es half abernichts. Mitten in der Nacht holtenzwei der Fremden ihre Schwerterheraus, erschlugen die schlafendenMänner der Stadt und holten dannihre Kumpane, auf dass die Stadt restlosgeplündert werde, alles Vieh undUnd wie bei der Sage vom trojanischenKrieg soll auch für diese rücksichtsloseZerstörung eine Frau dieUrsache gewesen sein. Der Sohn desHerrschers der Stadt wollte sie für sichgewinnen, wobei er es Liebe nannteund wohl auch so meinte, was aberdie bucklige Verwandtschaft als „zurHure machen“ verstand. Wie hieß dieFrau? – Helena wäre jedenfalls falsch.Ach, wenn Sie jetzt die Bibel vonAnfang an durchsuchen und schonbeim brennenden Dornbusch angekommensind, dann haben Sie dieGesuchte schon übersehen.Ihre Lösung schicken Sie bitte perPost (Schülerstr. 14, 32756 Detmold)oder Mail (gemeindeamt@detmoldlutherisch.de)ans Gemeindeamt biszum 14. 12. 2012.Unter allen richtigen Lösungen verlosenwir zwei Eintrittskarten für diePremiere des „Jedermann“ in derMartin-Luther-Kirche.Das Landestheater Detmold wird mit dem Mysterienspiel "Jedermann" von Hugovon Hofmannsthal im Februar 2013 mit sieben Vorstellungen in der Martin-Luther-Kirche zu Gast sein. Am Montag, dem 21.01.2013, wird das Bühnenbild inder Kirche aufgebaut, die daher an diesem Tag geschlossen bleibt. Bis zurPremiere am Freitag, dem 01.02.2013, ist die Kirche wegen der szenischenUmsetzung nur eingeschränkt geöffnet.Zur Einführungssoirée mit Produktionsteam und Schauspielern am Sonntag, dem27.01.2013, um 18:00 in der Martin-Luther-Kirche sind Sie herzlich willkommen.


Meditation Seite 15„Im Innern, im Grunddes Menschen, da hatGott den Ort seinerRuhe erwählt, da findeter seinen Frieden.Wenn einer das täte:den Grund wahrnehmenvon innen undalle Dinge loslassenund sich in den Grundkehren.“Johannes TaulerMeditationsgruppe HerzensgebetDas Herzensgebet ist:• ein achtsames Verweilen in der Stille,• ein mantrisches Beten, bei dem ein Wort aus der Schrift im Herzenbewegt wird,• eine Übung, alle Gedanken und Bilder loszulassen und offen zu werdenfür die Gegenwart Gottes,• ein Weg, auf dem wir eine neue Beziehung zu Gott, zu uns selbst, zuunseren Mitmenschen und zu unserem Alltag finden.Das Herzensgebet gehört zu den ältesten christlichen Gebetswegen. Es gründetin der Tradition der Wüstenväter und der ostkirchlichen Tradition. Es geht wenigerum ein Reden mit Gott, als vielmehr um ein Ruhen in Gott.Ort: Gemeindehaus Schülerstr.Zeit: 14tägig montags von 19:30 bis ca. 21:00Termine: 1. Halbjahr 2013: 14.01., 28.01., 11.02., 25.02., 11.03., 25.03.,08.04., 22.04.,13.05., 27.05., 10.06., 24.06., 08.07., 22.07.Leitung: Pfrn. Susanne Niemeyer, Meditationsbegleiterin Via Cordis i. A.Gebühr: Spende für die RaumnutzungAnmeldung: offene Gruppe, keine vorherige Anmeldung erforderlichMitzubringen: warme Socken, evtl. Decke, Meditationskissen oder –bänkchen


Seite 16Im DezemberIch wünsche dir einen, der dich aufhält,wenn du in den adventlichen Laufschritt fällst.Er stelle sich in deinen Weg, freundlich aber bestimmt,so dass du innehalten und zu Atem kommen kannst.Ich wünsche dir einen, der den Ton leise dreht,wenn es um dich oder in dir lärmt und brummt.Er öffne dein Ohr,damit du unter all den Geräuschendie Stimme des Engels vernimmst,der von Freude singt.GedankenTina Willms


Gottesdienste und Gruppen Seite 17Wir laden herzlich ein- zu diesen ev. Gottesdiensten in Altenheimen• Altenheim am Dolzerteich Do – 16:45 – mit ABM06.12. Pfr. Krebber 03.01. Pfrn. Willwacher-Bahr• Altenheim St. Bonifatius, Wallgraben 8 Mi – 15:00 – mit ABM20.12.(Do) Pfr. Kirchhof30.01. Pfr. Kirchhof• Haus im Weinberg, Paulinenstr. 4 – Haus I jeden Freitag – 09:15Allee 25 – Haus II und 10:00 /10:15 bei ABM07.12. Supn. Ostarek 04.01. Supn. Ostarek mit ABM14.12. Pfr. Kruschke mit ABM 11.01. Pfr. Huchthausen21.12. Pfr. Kruschke 18.01. Pfr. Kruschke24.12. Pfr. Kirchhof 25.01. Pfr. Huchthausen• Haus Hoheneichen, Friedrich-Richter-Str. 17 jeden Freitag – 15:30- zu diesen Bibel- und Gesprächskreisen• Bibelgespräch Mo – 18:00 – Bruchstr. 2a bei Pfr. i. R. Summa10.12. Jes 40, 1-11 14.01. Joh 12, 34-4117.12. Adventsabend 21.01. Mt 9, 9-1307.01. Joh 1, 29-34 28.01. Hebr 2, 14-18• Morgenwache Do – 09:00 – MLK13.12. Kol 2,1-2,7 Pfr. Kruschke10.01. Kol 2,8-2, 23 Pfr. i.R. Summa24.01. Mk 2,13-2,17 Pfr. Kruschke• „Radius“ Do – 20:00 – EPS31.01.2013 Austausch über „Jedermann“Abkürzungen:ABM – Hl. AbendmahlDFK – Dreifaltigkeitskirche + Gemeindehaus, Wittenberger Weg 2EPS – Kindertagesstätte + Gemeindehaus, Emil-Peters-Str. 11MLK – Martin-Luther-Kirche + Gemeindehaus, Schülerstr. 14


Seite 1802.12.1. Advent09.12.2. Advent16.12.3. Advent.23.12.4. Advent24.12.Heiligabendlutherische Gottesdienste in DetmoldAnfangszeit 10.00 Uhr, wenn nicht anders angegebenGD = Gottesdienst; ABM = Hl. Abendmahl; KGD = Kindergottesdienst= Kirchbulli fährt für den IV. Bezirk zur DFK= Essen nach GD – bitte immer vorher im Gemeindebüro anmeldenMartin-Luther-Kirche11:30 Junger GDPfrn. Willwacher-Bahr17:00 EinführungsGDPfr. Kruschkemit Chören und Ensemblesaus Hiddesenund DetmoldGD mit ABMPfrn. Willwacher-Bahr17:00AdventsliedersingenGDVikarin Eberhardt11:30 Krabbel-GDPfrn. Willwacher-Bahr17:00 Christmas CarolServiceGD mit ABMPfr. i. R. Summa15:00 Familien-ChristvesperPfrn. Willwacher-Bahr16:30 Christvespermit GospelXPfrn. Willwacher-Bahr18:00 ChristvesperPfr. Kirchhof23:00 Christnachtmessemit KantoreiPfr. Kirchhof+ P. BahrDreifaltigkeitskircheGD mit ABM und TaufenPfr. Erichsmeier,Predigt: HerrTiessenGDPfr. KirchhofGD mit ABMPfrn. Willwacher-Bahr11:30 Kinder-GDPfr. ErichsmeierGD mit Krippenspielfür Große und KleinePfr. Erichsmeier16:00 Christvespermit PosaunenchorPfr. ErichsmeierHaus d. KircheHerberhausen11:30GD mit ABMPfr. Erichsmeier9:30 Mifahrgelegenheitzum Fam.-GD inBrokhausenGottesdiensteSt. MichaelHiddesenEinführungsGD inDetmold11:30GD kompaktPfr. KruschkeGDPfr. KruschkeGDPfr. Kruschke15:00KinderchristvespermitKrippenspielPfr. Kruschke17:00Christvesper mitMichaelischorund VoiceKampPfr. Kruschke23:00ChristnachtPfr. Kruschke


Gottesdienste Seite 1925.12.1. Weihnachtstag26.12.2. Weihnachtstag30.12.1. So. n. Weih.31.12.Silvester01.01.2013Neujahr06.01.Epiphanias13.01.1. So. n.Epiphanias20.01.Letzter So. n.Epiphanias27.01.Septuagesimae03.02.SexagesimaeMartin-Luther-KircheGD mit ABMPfr. KruschkeGD mit ABMPfr. Erichsmeier11:30 GDPfr. Kirchhof18:30 GD mit ABMPfr. Kirchhof11:30 GD mit ABMPfr. KruschkeGDPfr. KruschkeGD mit ABMPfrn. Willwacher-Bahr11:30 Junger GDPfrn. Willwacher-BahrGDVikarin Eberhardt11:30GD mit ABMPfrn. Willwacher-BahrGDPfr. Kruschke11:30 Junger GDPfr. Kruschke + TeamDreifaltigkeitskircheGD mit ABMPfr. ErichsmeierGDPfr. Kirchhof+ Vikarin EberhardtGDPfr. Erichsmeier18:00 GD mit ABMPfr. ErichsmeierGD mit ABMPfr. KirchhofGDPfr. Kirchhof11:30 Kinder-GDPfr. ErichsmeierGD mit ABMPfrn. Willwacher-BahrGD für Große undKleinePfr. ErichsmeierGD mit ABMPfr. KirchhofHaus d. KircheHerberhausen11:30GD mit ABMPfr. Erichsmeier11:30GDPfr. Kirchhof11:30GD mit ABMPfr. ErichsmeierSt. MichaelHiddesengemeinsamerGD mit ABMPfrn.Willwacher-Bahrgemeinsamer GDin der ref. KircheGDPfr. Kirchhof17:00GD mit ABMPfr. Kirchhof18:00 GDPfr. KruschkeGD mit ABMPfr. KruschkeGDPfr. KruschkeGD mit ABMPfrn.Willwacher-Bahr18:00 GDPfr. KruschkeKoreanischer Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche: jeden Sonntag um 14:45Abendmahl:Taufen:Dreifaltigkeitskirche und Haus der Kirche: immer WeinMartin-Luther-Kirche: in jedem GD sowohl Wein wie TraubensaftSt. Michael: am 2. Sonntag im Monat Wein, am 4. Sonntag SaftMartin-Luther-Kirche und St. Michael: Taufen nach Absprache im Hauptgottesdienstum 10:00 oder in einem Taufgottesdienst um 11:30Dreifaltigkeitskirche und Haus der Kirche: nach Absprache


Seite 20Treffs und TermineMusik• GospelX Chorprobe mit P. Stolle Do 18:00 MLK• Kantorei Di 19:45 MLK• Kinderchor bis 3. Klasse Mi 15:30 MLK• Kirchenchor DFK 03.12., 10.12., 17.12. Mo 18:30 DFK(Do) 20.12., 07.01. (18:00)+nachadventl. Beisammensein14.01., 21.01., 28.01.• Posaunenchor Mi 19:15 DFKKinder & Jugendliche• JuGo-Team 13.12., 10.01., 24.01., 31.01. Do 18:00 MLK• „Orgelpfeifen“ Kiddy-Gruppe Di + Fr 09:00 EPS• Spielkreis Eltern und Kinder Mo 09:30 DFKGeselligkeit & Senioren• Bastelgruppe 1mal im Monat n. Vereinbarung Do 20:00 MLKKontakt: Brigitte Brücher (Tel.: 9 43 98 96)• Frauenhilfe 05.12., 19.12., 02.01., 16.01. Mi 15:00 DFK• Mittwochskreis 12.12. + 09.01. Mi 15:00 EPS• Schottische Tänze Mo 19:30 MLK• Seniorencafé Mi 14:30 MLKFrauenkreise• Abendlicher Frauenkreis Di 19:00 DFK• Frauentreff Mi 19:30 MLK04.12. Adventl. Beisammensein, Jahresabschluss mit Di 19:00 DFKRückschau und Themenvorschlägen12.12. Weihnachtsfeier Mi 19:30 MLK09.01. Jahreslosung 2013 Mi 19:30 MLK15.01. Jahreslosung 2013 Di 19:00 DFK23.01. „Es war einmal“ – Märchen aus den Ländern Mi 19:30 MLKunserer Partnerkirchen, S. Hartmann


Seite 24MännerkochgruppeGemeinsamesMittagessenund neuer KochkursSeit etwa einem Jahr bietetunsere Gemeinde nach denSpätgottesdiensten, also fastjeden letzten Sonntag imMonat, ein gemeinsamesMittagessen an. Das ist füreinige Gottesdienstbesucherschon zu einer festen Einrichtunggeworden. Das möchten wir auchgerne so beibehalten.Allerdings können wir nicht eine beliebigeAnzahl von Speisen vorhalten.Schade ist es, wenn wir mit vielen Gästenrechnen, aber nur wenige kommen,dann landet ein Teil der zubereitetenMahlzeiten im Abfall. Umgekehrtist es aber auch ein Problem,wenn mehr Gäste als angenommen imSaal stehen. Wir können zwar Wasserzur Suppe gießen, aber beim Hauptgangwird es dann doch knapp, abgesehendavon, dass neue Plätze eingedecktwerden müssen. Daher unseredringende Bitte: Kommen Sie zumgemeinsamen Mittagessen, aber meldenSie sich bitte jeweils bis zumvorangehenden Donnerstag im Gemeindebüro(Tel: 2 30 72) an. Dannkann besser geplant werden und diefreiwilligen Helfer können sich auf dieTermine entsprechend einstellen.Termine 2013: 24. Februar, 28. April,30. Juni, 25. August und 27. Oktober.Guten Appetit wünscht Ihnen Karl-Heinz Schneider.Ein neuer Kochkurs beginnt am 14.Januar 2013, wie immer unter der Leitungvon Küchenmeister Eggers. Wirtreffen uns montags um 19:00 in derKüche unseres Gemeindehauses Schülerstraße14. Der Kurs endet in einemetwas festlicheren Rahmen am Rosenmontag,11. Februar.Bei Bedarf kann ein zusätzlicherAbend mittwochs um 18:00 eingerichtetwerden. Die Kursgebühr beträgteinmalig 25,- €, hinzu kommen etwa5,- bis 7,- € pro Abend für die Speisezutaten.Anmeldungen im Gemeindebüro(Tel: 2 30 72) oder bei Herrn Schneider(Tel: 2 03 09).


Partnerschaft Seite 25Die Temperaturen sinken hierzulande stetig,und es geht langsam auf Weihnachtenzu. Auch unsere Partnergemeinde bereitetsich auf das große Fest vor. Lloyd Nundeekasenberichtet von den ersten Vorbereitungenin der Gemeinde für die Adventszeit. Privat zittert er momentan zusammenmit seinen Töchtern Alysha und Rochelle, die ihre Examen absolvieren. Wirdrücken die Daumen fleißig mit! Pastor Chettys Tochter Nicole hat ihren Konfirmationsunterrichterfolgreich abgeschlossen und wurde am vergangenen Sonntagkonfirmiert. Unser Detmolder Team wird sich im Dezember wieder zusammenfinden. Dabei wird vor allen Dingen die Erarbeitung eines gemeinsamen Projektswie auch die Bewältigung der befürchteten Kontaktarmut im Vordergrund stehen.


Seite 26die ferngesteuerten Hirtenentdecken ihren SenderBilder des Jahresverlassen den KirchenvorstandEltern der „Orgelpfeifen“beim KrippenspielAuf dem Helferdankfest am 24.02. verabschiedetPfr. Erichsmeier (von links): G. Gerhardt,G. Alers, H. Aphold, P. Wolff und R. Gerbewas imJahre 2012alles geschahFam. Glaß und Fricke spielen am 28.Januar ein Drehorgelkonzert in derMartin-Luther-Kirchezur Sterbestunde ChristidynamischeMusiker ausDänemarkPeter Vallebo springt dem Orgelfrühling beiUnsere Kantorei führt - um Solistenverstärkt - die Johannes-Passion auf.


Bilder des Jahres Seite 27die Ritter in Detmolddie DFK wird 50die Johanniterbeginnen ihrenRittertag in Detmoldmit einemGottesdienst in der Martin-Luther-Kirchestell. Bürgermeister Schütekommt zum Gratulierenfamiliärdie „UHU-Singers“verabschieden Pfr.Wagner joggend (1.Juli in Hiddesen)rennt davonbeim 5. Sommerkonzert wird schonder Nachwuchs für den Gospelchorgewonnencheek to cheek withMozambiqueNelsa und Nelly Guambeerläutern ihre Bilderder neue WagnerBjörn Kruschke übernimmtden 1. Pfarrbezirk - und auchHiddesen St. MiachaelFotos von Dr. Joachim Wolff, Lutz Boeder, Paul-Otto Buhrig u. a.


Seite 28Die Spiel- und Lerngruppe „Schlosskinder“im Haus der Kirche Herberhausen–eine Initiative für kleine Entdeckermit engagierten Eltern – bietetKindern von 1 - 3 Jahren einen sicherenOrt zum Spielen, Kennenlernen und Entdecken(Mo. - Do., jew. 9:00 - 12:00).Unser Konzept1. Für uns sind Kinder Persönlichkeiten,die über ihre eigenen Fähigkeiten,Bedürfnisse und Kompetenzen verfügenund ein Recht auf Selbstentfaltungund auf Unterstützung beim Lern- undEntwicklungsprozess durch Erwachsenehaben. Wir Pädagogen sehen uns gleichermaßenals Lernbegleiter und alsLernende. Wir gehen von den Lernimpulsendes Kindes aus, geben ihmgleichzeitig Orientierung und zeigenGrenzen auf. Den Betreuungsprozessverstehen wir als einen ständigen Austauschzwischen Kind und Erwachsenem,als sensibles Eingehen auf dieBedürfnisse und individuelle Begleitungbei erfahrungsorientiertem Lernen.2. Mitwirkung und Mitbestimmung derEltern sind ein unverzichtbarer Teil unseresKonzeptes. Keiner kennt das Kindso gut wie seine Eltern. Sie sind dieNeues aus HerberhausenExperten für ihre Kinder. Andererseitsermöglicht eine sichere Bindung esden Kindern, sich der Umwelt aktivzuzuwenden, Vertrauen zu fassen undsich für Neues zu öffnen. Zusammenmit den Eltern können wir den Kinderndie nötige Zuwendung und Aufmerksamkeitgeben.Neben Themenabenden, die über dieSituation in der Gruppe informieren undeinen Austausch zwischen den Elternermöglichen, sorgt das sogenannte „Rotationsverfahren“dafür, dass jedes Elternteilfür eine Woche in die Gruppereinschnuppern und unsere Aktivitätenmitgestalten kann. Bevor das Kind in dieGruppe kommt, führen wir Elterngesprächedurch, in denen Fragen zum Erziehungs-und Lernprozess geklärt werdenund ein Vertrag geschlossen wird.


Neues aus Herberhausen Seite 293. Kleine Kinder lernen vor allem überSinneswahrnehmung und Bewegung.Daher ist es unser Anliegen, den KindernAnreize zu eigenmotiviertem Erkundenund zu sensomotorischen Tätigkeitenzu bieten. Dies kann in unseremGarten und bei Ausflügen umgesetztwerden, bei denen die Kinder erste Naturerfahrungensammeln, die ihnen vielfältigeImpulse zum koordinierten Bewegen,Spielen und Entdecken geben. Danebenbieten wir gezielte Anregungen: Förderung der ganzheitlichen Entwicklung Klang und Musik (Rhythmus- undFingerspiele, Stimmentwicklung beimSingen, Spiele mit Kindermusikinstrumenten,Musik und Bewegung Kennenlernen von Gegenständen,Stoffen und Materialien Bewegungsspiele (Gelenkigkeit, Koordination,Gleichgewicht, Stärkungvon Knochen und Muskeln) Kreativitätsförderung (Kinder ab 2,einfache Bastelarbeiten, Märchen) Unterstützung bei Sprachentwicklung,erstes Kennenlernen von Wörternund Zahlen (Gedächtnis, Logik,Aufmerksamkeit, Kreativität ) Unterstützung bei Sozialisierungdurch gemeinsame AktivitätenDie Gruppe 6 bis 10 Kinder kommen in einerkleinen Gruppe zusammen. Wir kümmern uns um Wohlergehenund Geborgenheit der Kinder. Diekleine Gruppe bietet gute Bedingungenfür einen sensiblen und persönlichenUmgang mit jedem Kind. Ein strukturierter Tagesablauf sorgtfür Ordnung und Sicherheitsempfinden,was gerade für die sehrkleinen Kinder wichtig ist. Neben den mitgebrachten Snacksbereiten wir frisches und gesundesObst und Gemüse zum gemeinsamenFrühstück vor. In unserem Garten können dieKinder täglich ungestört auf derWiese und im Sand spielen, in unseremriesigen Bewegungs- undSpielraum können verschiedene Spielmöglichkeitenaufgebaut werden. Unsere Räume sollen noch freundlicherund schöner werden und sichden Bedürfnissen der Kinder optimalanpassen. Unsere Betreuerinnen sind AngelikaHendricks, Rimma Hartmann undKatharina Volkov.Katharina Volkov


Seite 30DFKFamilien an der Dreifaltigkeitskirche:„Gottesdienste für Große und Kleine“und KindergottesdienstWir freuen uns, dass unsere Idee, in der Dreifaltigkeitskircheam Wittenberger Weg regelmäßig „Gottesdienste für Großeund Kleine“ zu feiern, von vielen so gut angenommen wird. Esist schön, mit allen und für alle gemeinsam Gottesdienst zufeiern. Der letzte Gottesdienst dieser Art im Jahr 2012 soll der Gottesdienst mitder Aufführung des Krippenspiels am vierten Adventssonntag sein.Im neuen Jahr laden wir dann (nicht nur, aber ganz besonders) Familien mit Kindernjeden Alters zu diesen „Gottesdiensten für Große und Kleine“ ein:27.01.2013 Jesus ruft: „Komm mit!“31.03.2013 (Ostersonntag) Erst Zittern, dann Jubel - Jesus lebt!30.06.2013 Wer das hört, muss doch lachen!06.10.2013 (Erntedankfest) Brot für alle!22.12.2013 Alle kommen zur Krippe.Außerdem findet in der Dreifaltigkeitskirche in jedem Monat ein Kindergottesdienstfür Kinder ab 4 Jahren jeweils am dritten Sonntag des Monats von 11:30 bis13:00 statt (Ausnahmen: im Januar schon am 13.1. und im Mai erst am 26.5.).Frank Erichsmeier und das KiGoDi-Team an der Dreifaltigkeitskirche


Altkleidersammlung Seite 31Wir sammeln wiederAltkleiderIn der Zeit von Montag, 4. Februar,bis Freitag, 8. Februar 2013, werdenwieder Altkleider für Eben-Ezer gesammelt.Bitte bringen Sie nurKleidung, die noch tragbar ist, keineLumpen. Diese können nicht mehr -wie in früheren Jahren - verkauftwerden, sondern müssen kostenpflichtigentsorgt werden. Sammelstellensind die Gemeindehäuser inder Schülerstraße und Emil-Peters-Straße. Bitte beachten Sie dieÖffnungszeiten.


Seite 32VeranstaltungenDonnerstag06.Dezember19:30 Lieder und Texte zur WeihnachtProf. Markus Köhler (Bariton), Prof. Christian Kleinert(Rezitation) und Prof. Peter Kreutz (Klavier)stimmen mit Liedern und Texten auf Weihnachtenein (siehe Seite 11).Martin-Luther-Kirche Eintritt frei, Spende erwünschtSonntag09.Dezember17:00 AdventsliedersingenKantor Kuppler lädt Sie ein, mit Unterstützung durchden Posaunenchor alte und neue Lieder zu singen.Martin-Luther-KircheEintritt freiDonnerstag13.Dezember19:30 Celebrate!GospelX stellt seine erste CD vor: Im Konzertwird der Chor durch eine Band und Ulrike Wahrenals Solistin verstärkt (siehe Seite 10).Martin-Luther-Kirche Eintritt 12,- (VVK 10,-)Samstag15.Dezember19:30 Celebrate!Für alle, die am Donnerstag keine Zeit hatten, gibtes das Konzert zum zweiten Mal: GospelX undBand mit Ulrike Wahren.Martin-Luther-Kirche Eintritt 12,- (VVK 10,-)Sonntag16.Dezember17:00 Christmas Carol ServiceEin Gottesdienst in Kooperation mit der Sir JohnMogg’s School und den schönen englischen Weihnachtsliedern.Martin-Luther-KircheEintritt frei


Veranstaltungen Seite 3319:00 Adventskonzert des LeopoldinumsWie jedes Jahr vor Weihnachten zeigt das Leoeinen Querschnitt seiner musikalischen Fähigkeiten;dieses Jahr findet wieder eines der Konzertein unserer Kirche statt.Martin-Luther-KircheEintritt freiMontag17.Dezember18:00 WunschkonzertKantor Christoph Kuppler spielt Ihre Wünsche aufder Orgel (siehe Seite 11). Freuen Sie sich auf einenunterhaltsamen, abwechslungsreichen Abend!Martin-Luther-KircheEintritt freiFreitag21.Dezember19:00 Burns’ NightMit schottischem Essen, Tänzen und Musik wirdder Geburtstag des schottischen NationaldichtersRobert Burns gefeiert (siehe Seite 12).Gemeindehaus Schülerstr. Unkostenbeitrag 25,-Samstag26.Januar10:00 Gottesdienst für Große und Kleine,Jesus ruft: “Komm mit!“Besonders Familien mit Kindern laden wir herzlichzum Gottesdienst ein (siehe Seite 30).DreifaltigkeitskircheSonntag27.Januar18:00 Eröffnungssoirée zu „Jedermann“Das Landestheater stellt seine Inszenierung vom„Jedermann“ vor, die im Februar 7mal bei uns inder Kirche zu sehen sein wird (siehe Seite 13).Martin-Luther-KircheEintritt freiSonntag27.Januar


KinderseiteWusstet Ihr schon?Woher kommt der Adventskranz?Vor über 150 Jahren gab es in derNähe von Hamburg einen Pfarrer, derhieß Johann Hinrich Wiechern. Derkümmerte sich um Kinder und Jugendliche,sorgte für sie und gab ihnenein Heim. Geld war immer knapp.Trotzdem wollte Pfarrer Wiechern inder Adventszeit eine weihnachtlicheStimmung erzeugen. Er nahm einenriesigen Holzreifen, befestigte 24 Kerzendaran und hängte ihn auf. Vom1. Dezember an durften die Kinderjeden Tag eine Kerze mehr anzünden.Am Weihnachtsabend brannten dannalle Kerzen! Diese Idee gefiel vielenMenschen. Der Kranz veränderte sichaber im Laufe der Zeit. Er wurde mitTannengrün als Zeichen für Lebengeschmückt. Meist wird der Kranzauch nur noch mit 4 Kerzen, für jedenAdventssonntag eine, erleuchtet.Warum stellen wir einenWeihnachtsbaum auf?Ein immergrüner Baum war schon inalten Kulturen ein Symbol für Lebenund Unsterblichkeit. Seine meist spitzzulaufende Krone galt als Zeichen derVerbindung von Himmel und Erde.Aus alten Dokumenten weiß man,dass schon seit dem Ende des 16.Jahrhunderts zum Weihnachtsfest inden Wohnhäusern Bäume aufgestelltwurden, die mit Äpfeln, Nüssen undSüßigkeiten geschmückt waren.Reiche und adlige Bürger haben irgendwannangefangen, die Früchte zuvergolden. Manche ersetzten dieFrüchte ganz durch versilberte Kugeln.Angeblich soll ein verarmter Glasbläserals erster Glaskugeln am Weihnachtsbaumbefestigt haben, auf die erKöstlichkeiten gemalt hatte, die er sichnicht leisten konnte.Die besonders zerbrechlichen glitzerndenKugeln erfreuen mittlerweilenicht nur die Menschen in Europa, esgibt sie fast überall auf der Welt alsZeichen für einen feierlich geschmücktenWeihnachtsbaum.


JAHRESLOSUNG 2013Wir haben hier keine bleibende Stadt,sondern die zukünftige suchen wir.Hebräer 13, 14

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