Projekt RESAK 3 - Stadt Ilanz

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Projekt RESAK 3 - Stadt Ilanz

Sport- und Freizeitkonzeptfür die mittlere SurselvaVerabschiedet Stadtrat Ilanz am 9. September 2013


1. VorwortBewegung gehört zu den fundamentalsten Bedürfnissen der Menschen. Zu wenig Bewegungführt deshalb oft zu gesundheitlichen Problemen. Der Bewegungsdrang ist angeboren, wieKleinkinder uns oft vorleben. Die Wohlstandsgesellschaft hat es mit sich gebracht, dass wiruns viel weniger bewegen müssen. Schule, Arbeit bez. ein volles Tagesprogramm verhindernzusätzlich Zeit für Bewegung einzuplanen.Bewegung hängt auch von den Möglichkeiten ab. Ein Sportplatz direkt vor der Haustüre führtzu einem anderen „Aufwachsen“ als eine Wohnung im 14. Stock in der Innenstadt. Die„Sportpolitik“ einer Gemeinde sollte also gute Sportmöglichkeiten schaffen, damit viel Bewegungstattfindet. Gemäss Wegleitungen des Bundes sollte dabei darauf geachtet werden,dass nicht nur zentrale Sportplätze gebaut werden, sondern auch in Quartieren und SiedlungenRaum für Bewegung „nach dem Nachtessen“ reserviert wird.Als Tourismusregion sollten wir unser Bewegungs- und Sportkonzept selbstverständlich mitden Bedürfnissen unserer Gäste so gut als möglich in Einklang bringen. Nicht nur, dass sodie Wirtschaft davon profitiert, sondern lassen sich wahrscheinlich Anlagen realisieren, dieohne touristische Nutzung nicht gebaut werden könnten.Das vorliegende Konzept beruht auf Umfragen und Sitzungen verschiedener Arbeitsgruppen,fasst die Vorschläge zusammen, versucht diese zu werten und geographisch zu verorten. Esist als erster Wurf zu verstehen, welches sporadisch anzupassen ist, jedoch trotzdem genügenddurchdacht ist, dass einzelne Anlagen in nächster Zeit realisiert werden können.Durch die bevorstehende Fusion von 13 Gemeinden zur neuen Gemeinde Ilanz/Glion aufden 1. Januar 2014 bietet sich für den Freizeit- und Sportbereich die grosse Chance, zukünftigmehr Beachtung zu erhalten. Dies insbesondere deshalb, weil durch die verschiedenenSynergieeffekte mehr Geld für Infrastrukturbauten zur Verfügung stehen dürfte. Neue Angeboteim Freizeit- und Sportbereich sind unerlässliche Voraussetzungen dafür, sich als Regionzukünftig weiter zu entwickeln und einen attraktiven Lebensraum und Ferienraum für Einheimischeund für Gäste zu bieten.Die vorliegende Studie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr soll sie Entwicklungsmöglichkeitenaufzeigen und dazu animieren, weiterhin intensiv nach Lösungen zu suchenund vor allem einzelne Vorhaben zu realisieren. Dies jedoch zwingend nach demGrundsatz: „Lieber eine gute Lösung zur rechten Zeit, als eine super Lösung zu spät odergar nie.“ Zu oft ist man in der Vergangenheit leider nicht über die Planungsphase hinausgekommen.Dies ist zukünftig möglichst zu verhindern.Mögen die zuständigen Stellen, die Sportvereine und Sportbegeisterten den Elan haben,gemeinsam möglichst viele Bewegungsmöglichkeiten für Einheimische und Gäste zu schaffen.Roman CantieniProjektleiter2


2. Inhaltsverzeichnis1. Vorwort ........................................................................................................................... 22. Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 33. Einleitung ....................................................................................................................... 54. Ausgangslage / Ist-Analyse ............................................................................................ 54.1 Allgemeine Trends .................................................................................................. 54.2 Regionale Sportplanung .......................................................................................... 64.3 Talentschule Surselva ............................................................................................. 74.4 Ist-Zustand mittlere Surselva ................................................................................... 74.5 Angaben über gewünschte Sport- und Freizeitinfrastrukturen in den Gemeinden ... 94.6 Angaben über gewünschte Sport- und Freizeitinfrastrukturen in der mittlerenSurselva ............................................................................................................................. 95. Handlungsoptionen pro Sportart ....................................................................................105.1 Fussball ..................................................................................................................105.2 Tennis ....................................................................................................................115.3 Golf ........................................................................................................................125.4 Volleyball (indoor) ..................................................................................................125.5 Beachvolleyball ......................................................................................................125.6 Faustball (Männerriege Ilanz) .................................................................................135.7 Radsport ................................................................................................................135.8 Laufen, Walken, Jogging, Vita Parcours .................................................................145.9 Schwimmen............................................................................................................145.10 Kanu / Kajak ...........................................................................................................155.11 Schlauchboot .........................................................................................................155.12 Tanzen, Rhythmik, Gymnastik ................................................................................155.13 Ski, Snowboard ......................................................................................................165.14 Rodelbahn, Schlittelbahn........................................................................................165.15 Schlittschuhlaufen, Eishockey ................................................................................165.16 Langlauf .................................................................................................................165.17 Kraft- und Fitnesscenter .........................................................................................175.18 Schiesssport...........................................................................................................175.19 Minigolf ...................................................................................................................175.20 Bowling ..................................................................................................................175.21 Spielhalle ...............................................................................................................186. Vorgeschlagene Sportinfrastrukturen in Ilanz ................................................................193


6.1 Vorbemerkungen ....................................................................................................196.2 Kunstrasenfussballplatz (1. Priorität) ......................................................................206.3 Sporthaus in Fontanivas inkl. Fitnesscenter (2. Priorität) ........................................216.4 Sportboxen (1. Priorität) .........................................................................................216.5 Skateplatz ..............................................................................................................226.6 Multifunktionale Event-Halle (zuzgl. Tennis) ...........................................................226.7 Verschiebung der Kletterwand in Ilanz ...................................................................226.8 Synthetisches/echtes Eisfeld ..................................................................................236.9 Pumptrack, Dirtpark ................................................................................................236.10 Finnenbahn ............................................................................................................236.11 Tanz-, Rhythmik-, Gymnastiklokal ..........................................................................236.12 Squash ...................................................................................................................246.13 Schiessport ............................................................................................................246.14 Minigolf ...................................................................................................................247. Sportinfrastrukturen ausserhalb von Ilanz......................................................................247.1 Sportboxen .............................................................................................................247.2 Sanierung Clubhaus Fussballplatz Crappa Grossa ................................................247.3 Langlaufzentrum in Sagogn ....................................................................................257.4 Vita Parcours ..........................................................................................................258. Anhänge ........................................................................................................................258.1 Vernehmlassungsantworten ...................................................................................258.2 Eingabe Tennisclub ................................................................................................314


3. EinleitungEs ist unbestritten, dass die Ausgestaltung der Freizeit- und Sportinfrastruktur die Attraktivitäteiner Gemeinde wesentlich beeinflusst. Bietet eine Gemeinde spezielle Sportanlagen fürHochleistungs- und Profisport an und finden dort nationale und internationale Wettkämpfestatt, hat dies grundsätzlich einen grossen Einfluss auf das Image der Gemeinde und dieRegion. Sportanlagen der Grundversorgung für Breiten- und Wettkampfsport beeinflusst hingegendas Image einer kleineren Gemeine oder eines Quartiers.Sportstätten sollen einerseits die Sportnachfrage der Bevölkerung abdecken, sie können undsollen aber auch das Sportverhalten und damit die Sportnachfrage beeinflussen. GemässTrends werden zukünftige Sportanlagen ein grösseres Spektrum abdecken (Multifunktion),sie:- beinhalten nicht nur die üblichen Sportanlagen sondern auch Sportgelegenheiten undsonstige Bewegungsräume,- müssen in die Fuss-, Fahrradwegnetze eingebunden,- für den motorisierten Verkehr erschlossen und- in Wohngebieten „um die Ecke“ vorhanden sein.Sportvereine sollen nicht nur, sondern müssen eine aktive Rolle in der kommunalen Sportentwicklungsplanungund Sportstättenentwicklungsplanung einnehmen. Insbesondere wirdso grundsätzlich gewährleistet, dass die richtigen Anlagen gebaut werden und diese auchmit grösster Wahrscheinlichkeit entsprechend genutzt werden bzw. ausgelastet sind.Aufgrund dessen sieht der Stadtrat von Ilanz die Notwendigkeit, die zukünftigen Sport- undFreizeitaktivitäten regional zu planen und auch die Nutzung der Angebote regional auszugestalten.Daneben sieht der Stadtrat aber auch die Möglichkeit, die zu erstellende Infrastrukturentouristisch zu nutzen.Frühere Versuche gewisse Sportinfrastrukturen zu realisieren, sind unter anderem darangescheitert, dass kein Konzept für alle sinnvollen und wünschbaren Sport- und Freizeitinfrastrukturenvorhanden war. Deshalb hat der Stadtrat beschlossen, ein Sport- und Freizeitanlagenkonzeptzu erarbeiten, welches die heutigen und zukünftigen regionalen Bedürfnisseweitmöglichst abdeckt sowie das touristische Potenzial erkennt.4. Ausgangslage / Ist-Analyse4.1 Allgemeine TrendsDie beliebtesten Sportarten in Graubünden sind Wandern, (39.3%), Radfahren (36.7%), Skifahren(33.4%), Schwimmen (23.8%), Jogging (18.1%), Fitness (12.3%), Turnen (11.3),Langlauf (10.4%), Fussball (6.1%) und Snowboard (5.9%).Wenn man die Entwicklung zum vereinsungebundenen Sport beobachtet, so kann man sichden starken Zuwachs beim Jogging, Mountain-Biking, Radfahren, Wandern, Inline-Skatingusw. auch mit dem Wunsch nach Vereinfachung bei der Sportausübung erklären. Manbraucht keine Halle, keinen Verein, keine festen Plätze und Zeiten keinen Partner bzw.5


Mannschaft und kann auf sehr einfache und effektive Weise sein Bewegungsprogramm absolvierenund dies schon vor der Haustür beginnen ohne erst lange zur Sportstätte fahren zumüssen. Man kommt sofort zum Essenziellen, zur Bewegung und dass so oft und intensiv,wie man es gerade für richtig hält. Kann man dies mit der Natur verbinden, schöpft man aufeinfachste Art und Weise Wellness und hat etwas für die Gesundheit und das Wohlempfindengetan. Hinzu kommt, dass der Zeit und Geldaufwand im Vergleich zu anderen SportundBewegungsarten, wie in Vereinen oder bei gewerblichen Anbietern minimal ist.Trotz diesem Trend lässt sich aber auch beobachten, dass nach wie vor der Vereinssporteinen hohen Stellenwert hat. Insbesondere aktive Vereine, welche neben der eigentlichenSporttätigkeit soziale Bezüge schaffen und die Gemeinsamkeit pflegen, haben viele Mitgliederund kommen auch sportlich weit(er). Meist hängt der Erfolg jedoch von Einzelpersonenab. Sobald diese aus irgendwelchen Gründen nicht mehr so aktiv für den Verein arbeitenkönnen, gehen die Aktivitäten und der sportliche Erfolg der Vereine zurück, sofern nicht einErsatz gefunden werden kann, was selten optimal gelingt. Entscheidend für die Region Surselvaist hierbei insbesondere die hohe Abwanderung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.Allgemein ist ebenfalls festzustellen, dass die Anforderungen im Beruf immer stärkerwachsen, so dass immer weniger Personen die Möglichkeit haben, sich für ihren Verein„aufzuopfern“.Aufgrund dieser Trends haben viele Vereine im Unterland begonnen, (semi-)professionelleStrukturen aufzubauen. Immer mehr Trainingseinheiten werden von gut bis hervorragendausgebildeten Trainerinnen und Trainern gehalten, welche auch entsprechend bezahlt werden.Im Bereich Musik wurde dieser Schritt im Übrigen schon lange vollzogen (Musikschulen).In der Surselva verfügen nur sehr wenige Sportarten über (semi-)professionelle Strukturen(insbesondere Ski). Diese Thematik wird im Folgenden nicht mehr weiter vertieft. EntsprechendeLösungsansätze müssten über ein anderes Projekt ausgearbeitet werden.Zweifelsohne gibt es eine Verbindung zwischen Sportbegeisterung und guten Sportinfrastrukturen.Es ist deshalb unumgänglich, für etliche Sportarten (insbesondere auch im Hinblickauf eine touristische Nutzung) gute bis beste Rahmenbedingungen zu schaffen.4.2 Regionale SportplanungIm Rahmen der regionalen Richtplanung der Regiun Surselva wurde das Gebiet Fontanivasund Neufundland als dasjenige bezeichnet, wo zukünftig verschiedenste Sport- und Freizeitaktivitätenangeboten werden sollen.6


4.3 Talentschule SurselvaMit der Talentschule Surselva verfügt der Standort Ilanz über eine wichtige Einrichtung, umjungen talentierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu bieten, ihr Sporttalent nebender Schule optimal zu fördern. Die Talentschule ist darauf angewiesen, dass die Jugendlichenihre Sportart in der Region ausführen können. Die Planung des Sportangebots istdeshalb ebenfalls mit der Talentschule abzusprechen.4.4 Ist-Zustand mittlere SurselvaAufgrund der regionalen Ausrichtung des Konzepts wurde folgenden Gemeinden ein Fragebogengesendet (siehe Anhang): Andiast, Castrisch, Duvin, Falera, Ilanz, Laax, Ladir, Luven,Mundaun, Obersaxen, Pigniu, Pitasch, Riein, Rueun, Ruschein, Sagogn, Schluein, Schnaus,Sevgein, Siat und Waltensburg/Vuorz. Folgende Tabelle gibt einen Überblick über die vorhandenenSportinfrastrukturen.7


Gemeinden Turnhalle Hartplatz SkaterparkFussballplatzSpielwiese Schwimmbad/-halleFitness TennisplatzKlettern Beachvolley Eisfeld SpielplatzMountainbikeVitaparcoursNordic-WalkingAndiastCastrisch 1 (klein) eingebundenDuvinFalera 1 1 1 1 1Ilanz 3 (gross) 1 (22x33) 1 (alt) 1 (gross), 1Trainingspl.Laax 1 (gross) 1 Freestylehalle1 (gross), 1Kunstr.(klein)1 (Schule) 1 Freibad 3 Plätze(outdoor)1 Hallenbad(Sauna),SeeanlageKletterwand(Halle)4 Plätze(outdoor)1 1 Platz (outdoor)synthetischesFeld (450m 2 )1 Kunsteisfeld(+Natur-feldauf See)1 grosser,1kleinerdiverse1 Parcours1 AusgangspunktmehrererStreckenLadirLuven 1 (klein) 1 (klein) 1 eingebundenMundaunObersaxen 1 (gross) 1 Platz (outdoor)1 (Künst)Pigniu 1 (klein) StaumauerPitaschRieinRueun 1 1 1 1 DurchgangsortRuschein 1 1 (mit2 XSandplatz)Sagogn 1 1 1 (klein) 2 1 1Schluein 1 1 1 (gross), 11 1 1Trainingspl.SchnausSevgein 1 (klein) 1 (klein) 1 (auf Hartplatz)1 X (mitIlanz)eingebundenSiat 1 (klein 1 (klein) 1 (Klettergarten,Wand inTurnhalle)Waltensburg/Vuorz11 ( plusFinnenbahn)XGolfLanglaufFett: Angaben von den Gemeinden erhalten / bei den restlichen gemäss Kenntnissen des Autors.8


4.5 Angaben über gewünschte Sport- und Freizeitinfrastrukturen in denGemeindenRueun:Siat:Outdoorplatz (inkl. Anlagen für Rollerskate, Scooter und Skateboard).Badesee (keine Realisierungspläne)4.6 Angaben über gewünschte Sport- und Freizeitinfrastrukturen in dermittleren Surselva4.6.1 GemeindenFalera:Laax:Riein:Rueun:Tennis- und Eishalle, Hallenbad, Kunstrasenfussballplatz, IndoorspielplatzLanglauf (in Laax nicht geeignet), Ausbau Bikeinfrastruktur (Flims, Laax, Falera)TennishalleKunsteisbahn und Indoorhalle in Ilanz, Hallenbad, Leichtathletik-Anlage,Ruschein: Sport- und Freizeitzentrum in Ilanz mit HallenbadSevgein:Siat:Kletterhalle (öffentlicher Zugang), Langlauf (Castrisch/Sevgein) erweitern, Eisfeldin Ilanz, Hallenbad in Ilanz (Kloster),Hallenbad, Rodelbahn, Schlittelbahn4.6.2 Vereine• Tennisclub Ilanz: Tennishalle möglichst in Ilanz• VC Surselva: Pump Track in Ilanz• Sportschützen Surselva: Luftgewehranlage in Ilanz, Indoor-Schiessstand in der Region,Leichtathletik Anlage, Hallenschwimmbad im Raum Ilanz, Freizeitcenter Ilanz, dreifacheTurnhalle, Konzert und Kongresscenter in Ilanz, Eishalle Raum Ilanz, Verbesserter Zugangzur Schiessanlage Pardiala durch eine Brückenverbindung (Fussgänger) zwischender Oberländerstrasse und dem Schiesstand Pardiala.• Club da ballapei Laax: Übernachtungsmöglichkeiten• Kanuschule Versam: Hallenbad, welches für Kurse genutzt werden kann, Ilanz eignetsich für eine permanente Kayak-Slalom Anlage und eine Freestyle Anlage zwischen derEinmündung von Ilanz 1+2 sowie Glennermündung.• Swiss River Adventures: Umkleidemöglichkeit für weitere Infrastruktur für Kajak- / Kanufahrer,Reithalle,• Uniun da gimnastica da dunnas: Hallenbad, Eisfeld• IG – Klettern Surselva / Ilanz: Grosse allgemein zugängliche Kletterhalle, Kletterwand imFreien, Winter-Eis-Kletterwand, Seilpark.• Männerriege Ilanz: Tennishalle und Eisfeld.• Club da skis Castrisch: Tennis, Kletterhalle, Schwimmbad, Kegeln, Minigolf.9


• Damenturnverein Obersaxen: Leichtathletikanlage, Beleuchtete Schlittelbahn, Rodelbahn• Uniun da catschadurs Péz Fess:• Uniun da giuventetgna Castrisch: Squashhalle, Eisfeld, Bowlingbahn• Pro Siat / Uniun da giuventetgna Siat: keine• Kyokushiukai Karate Ilanz: Doppelturnhalle für eine Schweizermeisterschaft Karate, Hallenbad.• Uniun da gimnastica da dunnas: Tennishalle, Kunstrasenfussballplatz• Spielgruppe Ilanz: Freizeitangebote für Familien: Erlebniswanderwege, Trotinett & Rollerblademöglichkeiten,Fahrradwege, Aktivitäten für Kleinkinder, Schwimmkurse im Freibadwährend des Sommers, Neue Räumlichkeiten für die Spielgruppe.• Uniun da dunnas Andiast: gekennzeichnete Schneeschuhwanderwege• Senioren-Fit/Gym Ilanz und Umgebung: Kegelbahn, attraktive Wanderwege• Uniun da dunnas Laax: Spiegelsaal für Tanzkurse mit Parkettboden, Tennishalle, Kletterhalle,-park (auch für die kleinen Kinder), Vergnügungspark, Mehrzweckhalle mit integriertemgastronomischem Angebot.• TC Carnagos: Tennishalle5. Handlungsoptionen pro Sportart5.1 Fussball5.1.1 AusgangslageFussball ist in der Surselva fest verankert. Der Fussballclub „US Schluein Ilanz“ ist der grössteFussballclub in der Region. Er zählt rund 200 aktive Fussballer, davon rund 130 Junioren.Die Spieler kommen aus rund 20 Gemeinden der Surselva, was die heute regionale Ausrichtungdes Vereins aufzeigt. Zukünftig dürfte die regionale Zusammenarbeit noch wesentlichstärker zunehmen. Die Spiel- und Trainingsmöglichkeiten sind nicht ideal. Zum einen fehlt esan genügend bespielbare Fussballfelder (Schon heute mietet der Club im Winter sich aufKunstrasenplätzen in Domat/Ems und Disentis ein) und zum anderen sind die dazugehörigenInfrastrukturen zum Teil veraltet (Clubhaus Schluein) oder ungünstig gelegen (Garderobenin der Badi Ilanz). Zudem sind sowohl der Trainingsplatz als auch der Spielplatz in Ilanzin einem schlechten Zustand (Unebenheiten, ungenügender Rasenwuchs) und müsstendringend totalsaniert werden. Durch das geplante Clubhaus in Schluein dürfte das dortigeSpielfeld und der Trainingsplatz für etliche weitere Jahre zur Verfügung stehen, da eine Baubewilligungdurch die Gemeinde nur Sinn macht, wenn in absehbarer Zeit keine Kiesgewinnungvorgesehen wird.5.1.2 ErwägungenDurch einen Kunstrasenfussballplatz in Ilanz, der den heutigen Spielplatz ersetzen soll, wirddie Bespielbarkeit stark ausgeweitet. Zwischen Anfang Februar und Ende November (erstergrösserer Schneefall) kann darauf gespielt werden. Dies täglich ohne zeitliche Limits. Rasenplätzekönnen demgegenüber bei intensivem Regen nicht genutzt werden und auch ansonstennur während einer limitierten Anzahl Stunden pro Woche. Beim Bau eines Kunstrasenfussballplatzesin der Grösse von 100x64 m in Ilanz müsste es möglich sein, vorübergehendauf den Trainingsplatz zu verzichten. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte ein Trai-10


ningsplatz anschliessend zum Beachvolleyballplatz (südlich) erstellt werden. Der Standort inIlanz ist regional ideal, weil so vor allem Jugendliche öffentliche Verkehrsmittel benutzenkönnen.Kleine Fussballarenen mit Banden sind überaus beliebt und fördern insbesondere dieSchnelligkeit, Technik und Ballkontrolle. Als Sportboxen ausgestaltet, können darin eineVielzahl von verschiedenen Sportarten ausgeübt werden.5.1.3 FazitEs ist auf dem heutigen Fussballplatz ein Kunstrasenfussballplatz in der Grösse 100x64 mzu erstellen und auf dem heutigen Trainingsplatz drei Spielboxen, in welchen unter anderemauch Fussball gespielt werden kann. Zu einem späteren Zeitpunkt ist ein Trainingsplatz südlichdes Beachvolleyballplatzes zu prüfen.Trotz eines neuen Kunstrasen-Fussballplatzes in Ilanz braucht es weitere Anlagen in derRegion. Deshalb ist die Sanierung des Clubhauses in Schluein zu unterstützten, zumindestso lange nicht in Ilanz ein zweites Feld in Fontanivas gebaut wird, was jedoch nicht absehbarist.5.2 Tennis5.2.1 AusgangslageDie verschiedenen Vereine in der Surselva verfügen im Sommer über etliche schöne Anlagen,die grundsätzlich rege genutzt werden. Demgegenüber wurde das Angebot im Winter(Tennishalle) mit der Schliessung der Halle in Laax vor ein paar Jahren, zurückgefahren.Dadurch fehlt es gemäss Tennisvereinen in der mittleren Surselva nach einer Möglichkeit,auch im Winter Tennis spielen zu können. Die nächstenHallen stehen in Disentis, Bonaduz, Chur und Untervaz. Der Bedarf einer Tennishalle in dermittleren Surselva mit zwei Feldern dürfte ohne Weiteres vorhanden sein.Eine Halle mit zwei Tennisfeldern, in welchen ausschliesslich im Winter Tennis gespielt wird,ist aus Kostengründen und Gründen der ineffizienten Nutzung einer grossen Fläche abzulehnen.Insofern ist es sinnvoll den Bau einer Tennishalle mit diversen weiteren Nutzungsmöglichkeitenzu kombinieren. Weitere Ausführungen zur Ausgangslage befinden sich in derEingabe der IG Tennishalle unter Punkt 8.2.5.2.2 Erwägungen/FazitEine Halle, in welcher „nur“ Tennis gespielt wird, dürfte aufgrund der grossen Investitionskosten,dem grossen Bodenbedarf und der kleinen gleichzeitigen Nutzung (2 bzw. 4 Spieler proFeld), kaum realisiert werden können. Anders sieht es aus, wenn die Halle multifunktionalgenutzt werden kann. Dementsprechend sind solche Zusatznutzen zu identifizieren und inein entsprechendes Projekt zu integrieren.11


5.3 Golf5.3.1 AusgangslageEs bestehen mehrere Anlagen in der Surselva (Sedrun, Breil/Brigels, Sagogn-Schluein). DieAnlagen werden nicht nur von Touristen, sondern auch von Einheimischen rege benutzt.5.3.2 FazitNeue Golf-Infrastrukturen sind nicht notwendig. Allenfalls sind in Zukunft Investitionen in diePlatzgestaltung und in neue Infrastrukturen angezeigt.5.4 Volleyball (indoor)5.4.1 AusgangslageDer führende Verein in der mittleren Surselva ist Repower Volley Surselva. Zurzeit spielenzwei Damenteams (U17, U23) und ein Herrenteam (3. Liga) in der offiziellen Meisterschaftmit. Der Club trainiert des Weiteren rund 20 Kinder und zählt insgesamt rund 80 aktive Spielerinnenund Spieler. Daneben gibt es einen Volleyballclub in Laax. Volleyball wird auch inverschiedenen Damenturnvereinen des Öfteren gespielt. Die Hallen in Ilanz und Umgebunggenügen vollkommen, um diesen Sport auszuüben. Die meisten Hallen in den Gemeinden inder Umgebung sind jedoch zu klein. Ausgenommen Obersaxen, Rueun und Laax) Sollte eszukünftig möglich sein mit einigen Mannschaften von Repower Volley Surselva mehrmals inder Woche zu trainieren (Erhöhung der Trainerkapazität erforderlich) würden die heutigenBelegungskapazitäten kaum mehr ausreichen.5.4.2 FazitDie heutige Infrastruktur reicht aus.5.5 Beachvolleyball5.5.1 AusgangslageDer Beachsportclub Surselva ist der einzige Beachvolleyballclub in der mittleren Surselva. Erzählt rund 40 Mitglieder. Er hat die Dreifachanlage in Fontanivas gebaut und betreibt diese.Neben den Mitgliedern benützen weitere Vereine (entgeltlich) und insbesondere die Schulen(gratis) die Anlage.In der näheren Umgebung gibt es inzwischen etliche Felder (4 in Ilanz, je 1 in Laax, Obersaxenund Davos Munts). Nur auf den Feldern in Ilanz lassen sich regionale und nationale Turniereorganisieren.5.5.2 Erwägungen/FazitDie heutige Infrastruktur reicht vollkommen aus. In Zusammenarbeit mit der Tourismusorganisationsollte es möglich sein, die heutigen Infrastrukturen insb. in Ilanz besser zu vermarktenund so wesentlich öfter für Lager und ähnliches zu vermieten.12


5.6 Faustball (Männerriege Ilanz)5.6.1 AusgangslageDie Männerriege Ilanz spielt seit Jahren bei der regionalen Meisterschaft mit. Im Winter trainierensie in der Halle und im Sommer auf der Schulwiese.5.6.2 FazitDie heutige Infrastruktur reicht aus. Ein Kunstrasenfussballplatz könnte für Trainings undWettkämpfe genutzt werden.5.7 Radsport5.7.1 AusgangslageBiken ist hoch im Trend. Insbesondere die umliegenden Tourismusdestinationen haben inden letzten Jahren viel Geld in den Aufbau eines Sommer-Bike-Tourismus gesteckt. KlassischesRadfahren benötigt insbesondere Strassen. Eine spezielle zusätzliche Infrastrukturdrängt sich nicht auf.5.7.2 PotenzialeAufgrund der grossen Bedeutung in den umliegenden Destinationen machen eher nur kleinereAngebote Sinn, welche primär von der lokalen Bevölkerung genutzt werden oder bei sichbietender Gelegenheit von Touristen. Zu denken ist dabei an Pumptracks oder an Dirtparcs.Die Arbeitsgruppe Radsport schlägt vor, einen Dirtparc unterhalb der Valserstrasse vor derEinmündung der Via Schlifras zu realisieren. Zudem könnte man bei derBeachvolleyballanlage einen Kinder-Pumptrack einrichten.5.7.3 Empfehlung/FazitEs ist die Errichtung eines oder mehrer Pumptracs und eines Dirtparcs zu prüfen.13


5.8 Laufen, Walken, Jogging, Vita Parcours5.8.1 AusgangslageIn der mittleren Surselva gibt es viele Strecken, die sich fürs Laufen, Walken, Joggen eignen.Ebenfalls gibt es ein Vita Parcours und mehrere bezeichnete Nordic-Walking-Strecken rundum Ilanz. Denkbar wäre es, das bestehende Angebot mit einer Finnenbahn zu ergänzen,welche in Fontanivas realisiert werden könnte. Die Giuventetgna Rueun regt an, ebenfallsein Vita Parcours in einem der umliegenden Dörfer zu prüfen.5.8.2 FazitDie Realisierung einer Finnenbahn in Fontanivas und eines weiteren Vita Parcours ausserhalbvon Ilanz sind zu prüfen.5.9 Schwimmen5.9.1 AusgangslageDas Schwimmbad Fontanivas in Ilanz und der Badesee sowie das Hallenbad in Laax sinddie grössten Anlagen, in welchen man Schwimmen kann. Daneben gibt es Badeseen in DavosMunts und neu in Obersaxen (Rufelipark). Des Weiteren existiert im Spital Ilanz ein kleinesBecken, das vorwiegend für therapeutische Zwecke und Mutter-Kind-Schwimmen dient.Das Schwimmbad im Dominikanerinnenkloster Ilanz ist seit einigen Jahren ausser Betrieb.Bisher ist es nicht gelungen ein Betriebskonzept zu erarbeiten, welches Gewähr bietet, dassder Betrieb zumindest kostenneutral geführt werden könnte.Der finanzielle Erfolg des Schwimmbads Fontanivas ist sehr wetterabhängig. Ein ausgeglichenerBetrieb erfordert rund 45‘000 Eintritte. In den letzten Jahren waren es jedoch meist6‘000 bis 10‘000 weniger.5.9.2 ErwägungenDie Attraktivität des Schwimmbads Fontanivas ist zu steigern, um die Besucherzahlen zuerhöhen. Dazu sollte in erster Linie gewährleistet werden können, dass die Wassertemperaturwährend der Betriebszeit nicht unter 23 Grad fällt. Des Weiteren sollte es möglich sein,auch bei weniger gutem Wetter im geheizten Schwimmbad baden zu gehen. Dies ist insbesonderedann wichtig, wenn der Campingplatz und die weiteren angebotenen SportanlagenSportlager anziehen. Die Teilnehmer sollten die Möglichkeit haben, auch bei weniger gutemWetter einige Runden zu schwimmen. Allenfalls könnte dies gewährleistet werden indem eingeschützter Zugang von den Umkleidekabinen zum Wasser geführt wird.Betreffend Bau eines neuen Hallenbads in Ilanz bzw. Sanierung des Hallenbads im Dominikanerinnenklosterist zurzeit klar festzuhalten, dass beides aus finanziellen Gründen kaum inFrage kommt. Der Betrieb könnte bei weitem nicht kostendeckend geführt werden (DefizitHallenbad Laax zwischen 300‘000 und 400‘000 Franken pro Jahr).5.9.3 FazitEs sind die Möglichkeiten einer „Betriebsverlängerung“ des Schwimmbades Fontanivas zuprüfen.14


5.10 Kanu / KajakGemäss Aussagen der professionellen Anbieter in der Region liesse sich die touristischeWertschöpfung im Bereich Kanu / Kajak signifikant steigern, sofern die Region sich stärkerauf diese Themen konzentrieren würde. Der geplante Campingplatz in Ilanz wäre eine idealeAusgangsinfrastruktur, um vermehrt Personen anzulocken, welche diese Sportart betreiben.Dementsprechend sollte beim neuen Campingplatz nach Möglichkeit auch der Ausgangspunktfür Kanu / Kajak / Schlauchboote sein. Neben den zusätzlichen Anstrengungen imMarketing wären zwei Highlights zu realisieren: Eine Welle im Glenner (Surfen) und eineSlalomstrecke im Vorderrhein zwischen der Rheinbrücke und der Einmündung des Glenners.Der Bau der genannten Infrastrukturen ist weiter zu verfolgen. Vorerst ist eine Machbarkeitsstudiedurchzuführen. Die professionellen Anbieter sind einzubeziehen.5.11 SchlauchbootEs gibt mehrere Anbieter, die im Sommer aktiv sind. Neben einem besseren Marketing kanndie Attraktivität durch den Bau der Campinganlage gesteigert werden.5.12 Tanzen, Rhythmik, Gymnastik5.12.1 AusgangslageSonja Lombriser bietet die meisten Aktivitäten im Bereich Tanzen an. Zumba erfreut sichgrosser Beliebtheit (bis 130 Interessierte, in der Turnhalle), jedoch auch Dance Fun, welchesfür Kinder und Jugendliche angeboten wird (bis zu 120 Teilnehmende pro Semester). Danebengibt es weitere Angebote (Ballett im Dojo, Pilates, Bodyforming, Yoga, Aerobic im Fitnesscenter,Bauchtanz, Volkstanz im Rathaussaal (Cecilia Giger), jedoch fehlt in der Regionnahezu gänzlich ein Angebot zur Erlernung und Ausübung von klassischem Paartanzen.Dies dürfte letztlich auch daran liegen, dass keine optimalen Infrastrukturen vorhanden sind.5.12.2 PotenzialeTanzen ist grundsätzlich über alle Altersstufen sehr beliebt. Bei den Jugendlichen wechselndie Stilrichtungen zwar schnell (Hip hop, Street Dance, Break Dance) die Grundinteressenzdürfte jedoch konstant sein. Eine einmalige Veranstaltung von Repower Volley Surselva anlässlichvon Ilanz.bewegt im Jahr 2010 hat aufgezeigt, dass ein relativ grosses Interesse anklassischen Tänzen besteht.5.12.3 FazitDurch einen geeigneten Raum dürfte der Tanzsport in der Region noch wesentlich stärkerenAuftrieb erhalten. Dieser sollte mindestens 10 x 10 m gross sein, WC und nach MöglichkeitDouchen in Nebenräumen anbieten und auf einer bis zwei Seiten mit 2.5 m grossen Spiegelnausgestattet sein.15


5.13 Ski, SnowboardDiese Sportarten werden durch die grossen Bergbahnanlagen in der Umgebung genügendabgedeckt und werden deshalb im Rahmen dieses Konzepts nicht weiter vertieft.5.14 Rodelbahn, SchlittelbahnDas Potenzial einer Rodelbahn in der mittleren Surselva für insbesondere touristische Zweckeist zu prüfen, sofern ein möglicher interessanter Standort gefunden werden kann. DasProjekt einer Schlittelbahn zwischen Flond und Ilanz ist insbesondere aus Kostengründennicht mehr weiter verfolgt worden. Grundsätzlich dürften beide Angebote eher über Bergbahnenabgedeckt werden und werden deshalb in dieser Studie nicht weiter verfolgt.5.15 Schlittschuhlaufen, Eishockey5.15.1 AusgangslageDie Einwohnerversammlung hat es vor etlichen Jahren abgelehnt, ein künstliches Eisfeld aufden Tennisplätzen zu errichten. Weit früher wurde ein natürliches Eisfeld auf dem Marktplatzerrichtet. In der Region werden einige Eisfelder im Winter betrieben (Obersaxen, Trun,Disentis, Laax, Sevgein, Eishalle in Flims). Letztere soll jedoch aufgelöst werden. Eislaufenund Eishockey sind in der mittleren Surselva vereinsmässig kaum organisiert.Die Stadt Ilanz hat ein synthetisches Eisfeld in der Grösse von 450 m 2 gekauft. Es wird jeweilsim Winter aufgestellt. Der definitive Standort ist noch offen. Zurzeit laufen Planungen,das synthetische Eisfeld zukünftig auf der Wiese zwischen Migros und Repower zu platzieren.Die Option „echtes Eis“ durch eine umweltfreundliche Kühlanlage wurde vorerst aufgegeben,da kein Wirtschaftspartner für ein KTI-Projekt gefunden werden konnte und die Betriebskostenfür ein echtes Eisfeld 4-6 Mal höher sind, als bei einem synthetischen Eisfeld.5.15.2 FazitDer definitive Standort des synthetischen Eisfelds ist weiter abzuklären.5.16 Langlauf5.16.1 AusgangslageIn Sagogn und Castrisch sowie in weiteren Gemeinden (Trin, Flims, Brigels, Flond, Trun, ...)sind Loipen vorhanden. In Sagogn wird die Loipe 2-mal wöchentlich in der Nacht betrieben.Gemäss Selvaclub Sagogn könnte in Sagogn ein „Langlauf-Zentrum“ mit entsprechenderInfrastruktur (Umkleide- und Duschmöglichkeiten, WCs, etc.) entstehen. Die Möglichkeit zurBeschneiung der Loipe in schneearmen Wintern und eine "Sommer-Runde" für Rollskis würdedie Attraktivität gemäss Selvaclub zusätzlich erhöhen.5.16.2 FazitDie Idee eines „Langlauf-Zentrums“ in Sagogn ist abzuklären.16


5.17 Kraft- und Fitnesscenter5.17.1 AusgangslageEs besteht ein Fitnesscenter in der Industrieanlage in Schluein. Zudem gibt es einen kleinenKraftraum in Obersaxen, insbesondere für den Skinachwuchs. Einige Geräte sind in derSchulhausanlage in Ilanz vorhanden. Sie dienen insbesondere den Schülern der Talentklasse.5.17.2 Erwägungen/FazitDas Fitnesscenter in Schluein ist gemäss Geschäftsführer und Inhaber nicht optimal gelegen.Insbesondere fehlt der Anschluss an andere Sportstätten und es hat zu wenige Parkplätze.Aufgrund der hohen Investitionen dürfte jedoch ein Standortwechsel nur dann in Fragekommen, wenn der neue Standort, Infrastrukturen und Konditionen einiges besser sindals bisher.5.18 Schiesssport5.18.1 AusgangslageIn der mittleren Surselva sind einige Schiessanlagen vorhanden. Die Anzahl Schützen ist seitJahren in den meisten Schiessvereinen rückläufig. Mit den Anlagen in Pardialla (Tavanasa)besteht so etwas wie ein regionales Schiesszentrum, welches jedoch im Winter kaum erreichbarist, da die Erschliessungsstrasse nicht grundsätzlich vom Schnee befreit wird.Im Rahmen der Fusionsverhandlungen Ilanz/Glion herrschte in der operativen Kommissiondie Meinung vor, die bisherigen Schiessanlagen weiterhin bestehen zu lassen. Eine Schliessungeinzelner Anlagen sollte erst in Betracht gezogen werden, wenn die neue Gemeinde füreine entsprechende Sanierung eine bedeutende Summe entrichten müsste.Ruschein besitzt eine bestens ausgebaute 10m Schiessanlage. Um die Jugend (allenfalls inKombination mit der Talentschule) besser fördern zu können, sollte gemäss Giusep Blumenthal,Ruschein, eine solche Anlage in Ilanz bestehen.5.18.2 FazitDer Bau einer 10m Anlage in Ilanz ist zu prüfen.5.19 MinigolfEs gibt eine Minigolfanlage in Brigels. Der Bau einer Anlage ist näher zu prüfen. MöglicherStandort wäre in der Nähe des geplanten Campingplatzes, da dieser so mit einer „familienfreundlichen“Beschäftigungsmöglichkeit ergänzt würde.5.20 BowlingBowlinganlagen gibt es erst in Chur. Eine solche sollte privat betrieben werden und nichtdurch die öffentliche Hand. Dementsprechend muss hier auf Eigeninitiative gewartet werden.17


Es ist jedoch nicht auszuschliessen, dass die öffentliche Hand ein entsprechendes Vorhabenim Sinne einer Anschubsfinanzierung unterstützen könnte.5.21 SpielhalleDurch den Bau des Rufeliparks in Obersaxen besteht in der Region ein ausgezeichneterInnenspielplatz für Kleinkinder bis 10 Jahre. Ein Konkurrenzangebot in Ilanz scheint nichtopportun zu sein.18


6. Vorgeschlagene Sportinfrastrukturen in Ilanz6.1 Vorbemerkungen6.1.1 Ausweitung des „Sportperimeters“Es ist nicht nur der Raum Fontanivas als Ort für regionale Sportinfrastrukturenin Betracht zu ziehen, sondern die ganze süd-östlicheFlanke von Ilanz bis und mit Schulwiese und Wiese zwischenRepower und Migros. In diesem Gebiet bestehen schon etliche Sportinfrastrukturen,welche zwingend in das Konzept einzubeziehensind. Zudem sind in Bezug auf den Wassersport der Rhein und derGlenner einzubeziehen.6.1.2 Vermietung des Schützenhauses an die KinderkrippeIm Mai 2013 hat der Stadtrat von Ilanz zugestimmt, der KinderkrippeMäuseburg den oberen Stock des Schützenhauses zu vermieten,womit geplante sportliche Nutzungen dahinfallen. Dementsprechenddürfte auch das Areal vor dem Schützenhaus nicht mehr für sportlicheNutzungen zur Verfügung stehen, da dort Parkplätze und Outdoor-Infrastrukturenfür die Kinderkrippe entstehen dürften.6.1.3 Kreativitätswerkstatt SauerstofffabrikMit dem Kauf des Militärareals an der Via Santeri wurde auch die alteSauerstofffabrik des Militärs erworben. Der Stadtrat ist der Ansicht,dass dieses Gebäude für die Jugend und für kulturelle Zwecke genutztwerden sollte. Eine Arbeitsgruppe ist daran, die Umsetzung zuplanen. Zum Konzept gehört auch ein vielfältiger Raum für Tanz,Bewegung, Rhythmik, Ballett etc. An der Ostflanke des Gebäudessoll eine Skateanlage entstehen.Ausgeweiteter Perimeter.Zusätzlich sindRhein und Glenner zuberücksichtigen.19


6.2 Kunstrasenfussballplatz (1. Priorität)Der heutige Fussballplatz in Fontanivas in Ilanz ist durch einen modernen Kunstrasenfussballplatzin der Grösse von 100 x 64 m zu ersetzen, weil:- es in der Region sehr viele Fussballspieler gibt,- es zurzeit zu wenig Plätze gibt,- darauf von Ende Januar bis Ende November bespielt werden kann,- grundsätzlich rund um die Uhr und auch bei schlechtem Wetter genutzt werden kann,- andere Sportarten (z.B. Faustball, Frisby, Rasenvolleyball, Schulsport etc.) daraufgespielt werden können.Die Kosten werden auf rund 1.5 bis 1.8 Mio. Franken geschätzt.Zu einem späteren Zeitpunkt kann bei Bedarf ein Trainingsplatz südlich des Beachvolleyballplatzeserstellt werden (3. Priorität).Möglicher zusätzlicher Trainingsplatz in IlanzNeuer Kunstrasen-Fussballplatz als Ersatzdes bestehenden Platzes in Ilanz20


6.3 Sporthaus in Fontanivas inkl. Fitnesscenter (2. Priorität)Beim Bau eines Kunstrasenfussballplatzesreichen die heutigen Umkleide- undDuschkabinen nicht mehr aus (in derFreibadanlage integriert). Insbesonderesollten die Fussballspieler, um eine Verunreinigungdes Kunstrasenfussballplatzeszu vermeiden, direkt von der Kabineauf den Platz gelangen.Das Sporthaus hat zu beinhalten:- 4 Umkleide- und Duschkabinen für je15 Personen,- ein Materialraum (6x8m).Weiter könnten dort untergebracht werden:- ein Fitnesscenter (700 m 2 ), sowie- eine Squash-Halle,- ein 10m Schiessstand.Parkplätze60 Stk.Sportboxen:SoccerfieldRollhockeyBadmintonFaustball,VolleyBasketball24x13mEin weiteres Fitnesscenter macht wenigSinn. Ziel müsste es sein, dasjenige in Schluein nach Ilanz zu bringen. Der Raum für ein10m Schiessstand könnte allenfalls relativ kostengünstig errichtet werden, da für denSchiessraum ein Korridor von 1.20m Höhe ausreicht.6.4 Sportboxen (1. Priorität)In Fontanivas in Ilanz sind zwei bis drei Sportboxen in der Grösse von 24x13m zu errichten.Die eine Box hat einen Kunstrasen und istgeeignet für Fussball, Faustball und Volleyball,die zweite Box soll einen Gummibelaghaben für Fussball, Handball, Basketball,Badminton und die dritte einenBetonboden für Fussball, Rollhockey,Landhockey, Basketball, Badminton undVolleyball. So können sehr viele Sportartenabgedeckt werden.Die Kosten für eine Anlage (bei bestehendemhorizontalem Grund) sind rund35‘000 Franken.21


6.5 SkateplatzEs ist eine moderne und vielseitige Skateanlage bei der Sauerstofffabrik zu errichten. Dieseist nicht im „Sportperimeter“. Da skaten, neben sportlichen Elementen, stark von Elementender Jugendkultur geprägt ist, dürfte diese Ausnahme annehmbar sein.6.6 Multifunktionale Event-Halle (zuzgl. Tennis)Ausser in Disentis gibt es keine Tennishallen in derSurselva. Eine Halle nur für Tennis ist unverhältnismässig.Prioritär ist eine mulitfunktionale Event-Hallefür Kongresse, Ausstellungen, Konzerte und kulturelleAnlässe, die daneben noch die Möglichkeit bietet(falls nichts anderes stattfindet) darin Tennis zu spielen.Die Halle ist in Ilanz neben der Schulhausanlagezu bauen (Schulwiese/Roter Platz), weil:- die Halle sehr nahe beim Zentrum läge und dennochkein wertvolles Kultur- oder Bauland in Anspruchgenommen würde,- diese unter der Woche am Tag von den zahlreichenSchulen in Ilanz genutzt werden könnte,- bei grossen Anlässen optimal Teile der Infrastrukturder Schule gebraucht werden könnten,- durch das Center Marcau viele Parkplätze in derNähe vorhanden wären.Die Event-Tennis-Halle wäre auszustatten mit:Event-Halleinkl. Tennis- 2 Umkleide- und Duschkabinen für je 15 Personen,WC’s,- eine Küche für Cateringservice bei Events,- Aufenthaltsbereich,- Haustechnik, Heizung, Elektroinstallationen,- ParkplätzeKletterraum6.7 Verschiebung der Kletterwand inIlanzDie Kletterwand in Ilanz in der Halle 3 ist auszubauen und an der nördlichen Aussenseite derHalle 3 anzubringen.- somit wäre die Halle 3 nicht durch wenige Kletterer gänzlich blockiert,- Klettern würde so zu jeder Zeit möglich, insbesondere wenn der Kletterraum einen Zugangvon aussen hätte,- der Kletterraum könnte so auch für die touristische Nutzung geöffnet werden.22


Der neue Raum ist genügend gross auszugestalten, damit sich die Kletterer nicht gegenseitigbehindern.6.8 Synthetisches/echtes EisfeldFür das gekaufte synthetische Eisfeld bestehen zwei Standortmöglichkeiten: Wiese zwischenRepower und Migros, Roter Platz beim Schulhaus. Auf der Wiese zwischen Repower undMigros könnte durch einen Umbau eine weitere ganzjährig genutzte Fläche entstehen gemässKonzept Sportboxen.Die Möglichkeit für echtes Eis wird nicht weiterverfolgt.6.9 Pumptrack, DirtparkIm Raum südlich der Einfahrt von der Valserstrasseindie Schlifrasstrasse ist ein Pumptrack oder ein Dirtparkanzulegen. Ein solcher wäre bei Bikern äusserstbeliebt und würde wahrscheinlich auch viele Camperanlocken, die gerne Biketouren machen, wobei die optimale Zielgruppe wahrscheinlich Kinderim jugendlichen Alter sind.6.10 FinnenbahnIm Rahmen eines Ausbaus der Sportinfrastrukturen in Fontanivas ist die Realisierung einerFinnenbahn zu prüfen.6.11 Tanz-, Rhythmik-, GymnastiklokalIn der Sauerstofffabrik ist ein Spiegelsaal einzurichten, wo diverse Tänze (klassische Tänze,Trachtentänze, Hiphop, Jazzdance, Zumbaa, Breakdance und vieles mehr), Aerobic undGymnastik ausgeübt werden können. Zudem kann der Saal so für eine Disco, Feiern, Apérosund kleinere Feste genutzt werden.23


6.12 SquashEin Squashraum in Ilanz ist zuprüfen. Insbesondere ist abzuklären,ob ein solcherRaum genügend genutzt würde.Denkbar wäre ein solcherim Sporthaus oder als Ersatzder Baracke Angrenzend andas Tennishaus. Die Ausmasseder heutigen Barackereichen knapp nicht aus.6.13 SchiesssportDie Errichtung einer 10m Schiessanlage in Ilanz ist zu prüfen (siehe Sporthaus).6.14 MinigolfEs ist allenfalls zu prüfen, ob eine Anlage rentabel in der Nähe des geplanten Golfplatzesbetrieben werden könnte.7. Sportinfrastrukturen ausserhalb von Ilanz7.1 SportboxenSportboxen eignen sich für viele Sportarten (Fussball, Volleyball, Badminton, Landhockey,Basketball etc.) und können schon mit zwei Spielern genutzt werden. Sie sind vor allem auchfür Familien attraktiv (z.B. weil der Ball nicht weit wegrollen kann). Es sollten alle Ortschaftenin der mittleren Surselva eine solche Sportbox einrichten, wo ein entsprechender Bedarf vorhandenist (langfristig mehr als 10 Kinder im Alter zwischen 5 und 16, aktive Sportlerinnenund Sportler, die eine solche Infrastruktur oft nutzen würden, Sommertouristen).Der Ski-Club Castrisch regt in seiner Vernehmlassung an, eine Sportbox in Castrisch mitGummibelag beim Bahnhof zu errichten.7.2 Sanierung Clubhaus Fussballplatz Crappa GrossaDa in absehbarer Zeit kein zweites vollwertiges Fussballfeld in Fontanivas gebaut werdendürfte, ist es richtig, dass durch den Bau eines Clubhauses neben dem Fussballplatz CrappaGrossa dieser Standort noch einige Jahrzehnte aufrechterhalten wird.24


7.3 Langlaufzentrum in SagognDie Realisierung eines „Langlauf-Zentrum“ in Sagogn mit entsprechender Infrastruktur (Umkleide-und Duschmöglichkeiten, WCs, etc.) ist prüfenswert. Die Möglichkeit zur Beschneiungder Loipe in schneearmen Wintern und eine "Sommer-Runde" für Rollskis würde die Attraktivitätzusätzlich erhöhen.7.4 Vita ParcoursEs ist zu prüfen, ob ein weiterer Vita Parcours erstellt werden sollte.8. Anhänge8.1 VernehmlassungsantwortenGiuventetgna RueunBien engraziament per Vies scriver dils 14 da zercladur 2013. La suprastonza dalla GiuventetgnaRueun ha legiu il suranumnau concept ed ei vegnida tier suandonta conclusiun:Sut punct 4.1 vegn descret il trend da divers geners da sport. Cun 18.1% ei la tendenza per jogggingpliumeins ella media, deplorablamein risguarda il concept buca quella disciplina. Tenor nies manegiarfuss ei prudent da mantener il Vita Parcour existent a Glion e da projectar eventualmein in niev parcouren in vitg cunfinont.La pusseivladad da campar en Surselva ei relativamein vasta. Sursaissa, Flem, Trun, Sumvitg e Mustérpossedan gia ina plazza da campar, perquei motiv ei la realisaziun d’ina ulteriura plazza da campar aGlion discutabla. Glion posseda paucas pusseivladads da pernottar. Cun in albiert per la giuventetgnafuss l’attractivitad dil marcau da Glion era per giuvenils pli gronda. Ultra daquei fuss l’infrastructurad‘in albiert pli pratica che tala d’in campadi.L’idea da promover il sault en Surselva ei fetg buna e tenor nies meini era necessaria. La tendenzaper il sault classic per pèrs crescha permantentamein.Igl unviern vargau ha il marcau da Glion tschentau ina patinera artificiala sin il prau dalla posta. Labunaveglia da porscher enzatgei niev ei stada avon maun, deplorablamein ei ina patinera artificialabuca cumparegliabla cun ina naturala. La radunonza generala da Glion ha gia concediu in credit ellasumma da frs. 125’000.- per la cumpra d’ina patinera artificiala, pia che la realisaziun d’ina patineranaturala vegn carteivel buc en damonda – donn.Tenor punct 7.1, ei previu d’erreger en mintga vitg ina „Sportbox“ (minimum 10 affons denter 5-16onns). Cunquei che plirs vitgs possedan gia oz in plaz tgietschen, sedumandein nus sche quei fa sennda plazzar ina „Sportbox“. Secapescha ei quei ina buna idea, denton mo leu nua ch’ei fa era effectivameinbasegns.La construcziun d’ina halla per ina plazza da tennis sco era ina stanza per squash ei da gronda impurtonzaper la Surselva. Perquei motiv sustenin nus quei project.Sperond che nossas remarcas seigien nizeivlas, giavischein nus a Vus per la realisaziun da quei conceptbien success ed ina buna reussida.25


GOJU KAI KARATE DO GraubündenAls Leiter des Goju Kai Karate Do Graubünden stösst das Konzept meinerseits auf grösstes Interesse.Wir sind seit dem Jahre 1997 als Karate Stil in Ilanz vertreten.Unsere Vorstellungen an dieses Konzept sind: Veranstaltungen wie Lehrgänge, Trainingslager, Meisterschaftenwozu wir eine 2-3fach Turnhalle und Übernachtungsmöglichkeiten benötigen. Der letzteLehrgang in Ruschein anfangs Februar dieses Jahres hat uns gezeigt, dass wir in Ilanz und Umgebungsehr eingeschränkt sind mit den Kapazitäten für solche Anlässe.Männerriege IlanzAm 14. Juni 2013 haben wir das Sport und Freizeitkonzept für die mittlere Surselva zur Vernehmlassungerhalten. Aus der Sicht der Männerriege sind wir eigentlich mit der heute vorhandenen Infrastruktursehr gut bedient und auch zufrieden. Im Grossen und Ganzen möchten wir das Konzept unterstützen.Es wird jedoch vermutlich nicht möglich sein, alle Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllenund zu realisieren. Vor allem finden wir aber den Bau einer Tennishalle mit multifunktionaler Nutzungsowie die Erstellung eines Fussballrasenplatzes mit Garderoben und Duschen als vordringlichnotwendig.Wir danken dem Stadtrat, dem Projektleiter sowie den Kommissionsmitgliedern für die gute Arbeitund hoffen, dass wenigsten einige der vorgeschlagenen Sport und Freizeitinfrastrukturen in nächsterZukunft realisiert werden können.Ski-Club CastrischKunstrasenfussballplatzDen bestehenden Fussballplatz in Fontanivas durch einen Kunstrasenfussballplatz zu ersetzen, ist ausunserer Sicht richtig. Die genannten Gründe sind einleuchtend. Dieses Projekt erhält von uns die Priorität2.Sporthaus in Fontanivas inkl. FitnesscenterDer Bau eines Sporthauses mit integrierten Umkleide- und Duschkabinen für die Fussballspielermacht Sinn. Wünschenswert wäre auch ein Fitnesscenter, da dadurch die Parkplätze und eventuellauch die Umkleideeinrichtungen gemeinsam genutzt werden könnten. Aus unserer Sicht macht einweiteres Fitnesscenter in Ilanz jedoch keinen Sinn. Das bestehende Center in Schluein müsste deshalbnach Ilanz verschoben werden. Dies wäre auch deshalb sinnvoll, da mehr Leute zu Fuss oder mitden öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen könnten. Überlegenswert wäre es zudem, zumindest einigeParkplätze unterirdisch anzulegen, um die verbaute Fläche in Grenzen zu halten. Eine Squash-Halle in Ilanz erachten wir nicht als notwendig. Dieses Projekt erhält von uns die Priorität 3.SportboxenDas Erstellen von drei Sportboxen mit den genannten Belägen begrüssen wir sehr. Die Boxen müsstenjedoch von den verschiedenen Vereinen für bestimmte Zeiten reserviert werden können. Fürunseren Nachwuchs wären solche Sportboxen das sinnvollste im ganzen Konzept und würde von unsbestimmt regelmässig genutzt werden. Wir würden es begrüssen, wenn einheimische Vereine dieseSportboxen unentgeltlich benützen könnten. Ebenfalls würden wir uns eine Sportbox in Castrisch mitGummibelag wünschen. Ein sinnvoller Standort wäre zum Beispiel beim Bahnhof. Dieses Projekt erhältvon uns die Priorität 1.SkateplatzEinen Skateplatz bei der Sauersofffabrik zu errichten, finden wir annehmbar. Dieses Projekt erhältvon uns die Priorität 2.26


Tennishalle mit multifunktionaler NutzungDer Bau einer Tennishalle wäre (wenn überhaupt) nur am von der IG Tennishalle Surselva genanntenersten Standort denkbar. Standort zwei und drei würde alleine den Tennisspielern zur Verfügungstehen und ist für uns undenkbar. Wir bezweifeln, dass die Tennishalle genügend genutzt werdenwürde. Anstossend finden wir auch, dass für verhältnismässig wenige Sportler ein sehr grosses Gebäudeerrichtet würde und somit viel Platz verloren ginge. Falls eine Tennishalle gebaut werden sollte,müsste diese auch für Events zur Verfügung stehen. Als problematisch sehen wir aber das Erstellenvon Parkplätzen in Schulhausnähe. Dieses Projekt erhält von uns die Priorität 3, bzw. wird von unsabgelehnt.Verschiebung der Kletterwand in IlanzDie Verschiebung der Kletterwand aus der Turnhalle begrüssen wir grundsätzlich. So würden die Klettererkeine ganze Turnhalle mehr besetzen und würden auch nicht von anderen Sportlern beeinträchtigtwerden. Einen kleinen, viereckigen Kletterraum stellen wir jedoch in Frage. Es erscheint unsnicht ideal, da sich die einzelnen Kletterer gegenseitig einengen, wenn nicht sogar blockieren würden.Die Grösse des Kletterraumes müsste im Minimum die Ausmasse von der Klettergelegenheit inDisentis haben. Dieses Projekt erhält von uns die Priorität 2.Synthetisches/echtes EisfeldDer Standort des synthetischen Eisfeldes sollte sich beim Schulhaus befinden. So könnte das Eisfeldauch von den Schulen benützt werden. Einen weiteren, dritten Sportstandort zwischen Repower undMigros ist für uns nicht notwendig. Echtes Eis wäre wünschenswert. Dieses Projekt erhält von uns diePriorität 3.DirtparkEinen Dirtpark in der Nähe des Campingplatzes finden wir sinnvoll. Sollte ein Dirtpark errichtet werden,wäre es wünschenswert den Skatepark von der Sauerstofffabrik angrenzend zum Dirtpark zuverschieben, da dieser die gleiche Zielgruppe ansprechen dürfte. Dieses Projekt erhält von uns diePriorität 3.Tanz-, Rhythmik-, GymnastiklokalDas Einrichten eines Spiegelsaals finden wir richtig. Eventuell wäre es möglich, diesen ins allfälligeSporthaus in Fontanivas zu verschieben. Dieses Projekt erhält von uns die Priorität 2.Squash / MinigolfEinen Squashraum in Ilanz ist für uns nicht notwendig.Dieses Projekt erhält von uns die Priorität 3,bzw. wird von uns abgelehnt. Eine Minigolfanlage in Kombination mit dem Campingplatz macht Sinn.Dieses Projekt erhält von uns die Priorität 3.Umliegende GemeindenEs wäre wünschenswert, dass bei genügend Kindern und Jugendlichen dezentral Sportboxen gebautwürden. Ebenfalls finden wir es richtig den Bau eines Clubhauses beim Fussballplatz Crappa Grossazu unterstützen.Selvaclub SagognIn der Ausgangslage, Allgemeine Trends, 4.1, ist Langlauf mit 10.4% aufgeführt. Im Konzept wirdLanglauf danach nirgends mehr weiter abgehandelt. Sowohl in Sagogn als auch in Castrisch und auchin weiter von Ilanz entfernten Gemeinden (Trin, Flims, Brigels, Flond, Trun, ...) sind Loipen vorhanden.Speziell Sagogn hat eine sehr schöne Loipe, auch mit Nachtbetrieb (2-mal wöchentlich).Zum Langlauf folgende Idee: Mit dem Ausbau eines Ortes als "Langlauf-Zentrum" mit entsprechenderInfrastruktur (Umkleide- und Duschmöglichkeiten, WCs, etc.) ergibt sich eine attraktive Verbesserungder Langlauf-Möglichkeiten. Die Möglichkeit zur Beschneiung der Loipe in schneearmen Wintern undeine "Sommer-Runde" für Rollskis würden die Attraktivität zusätzlich erhöhen. Solche Überlegungen27


sollten, meiner Meinung nach, im Konzept abgehandelt werden. Sagogn als ein möglicher Ort einessolchen Zentrums wäre naheliegend.Societad da Tir Muotta Ladir, Hans SurberNach Studium und Diskussion des Konzeptes mit meinen Vereinskameraden, kommen wir zumSchluss, dass sich das Konzept in erster Linie auf Ausbauwünsche verschiedenster Art konzentriertund die Erhaltung vorhandener Infrastrukturen, die ebenfalls Geld kosten (allerdings wesentlich wenigerals die geforderten Neubauten) kein Thema zu sein scheint.Schützenvereine sind in den umliegenden Dörfern von Ilanz tragende Organisationen zur Erhaltungder Dorfgemeinschaften. Sie sind sich gewohnt, für ihren Sport und für ihren Beitrag zum Dorflebenvor allem Eigenleistungen zu erbringen. Wir finden es deshalb schade, dass im vorliegenden Konzeptdas Schiesswesen keinen Eingang gefunden hat.Wir sind auch der Meinung, dass die Einführung von Ilanz + im Moment Priorität hat und dass derBau neuer Sportanlagen vom neuen Gemeindeparlament behandelt werden muss. In diesem Sinneverzichten wir auf eine eingehendere Stellungnahme zum Konzept.Trachtengruppe Ilanz und UmgebungWie Ihnen bekannt ist tanzen wir seit vielen Jahren im Rathaussaal, der Saal ist für uns sehr geeignet.Leider wurde der Saal in letzter Zeit immer wieder für Sitzungen benötigt. Die von der Stadt angebotenenAlternativen (Turnhalle Nr. 3 oder die Bühne in der Aula ) sind für uns sehr gut. Der geplanteSaal in der Sauerstofffabrik wäre für uns eine Alternative. Bei der Planung muss darauf geachtet werden,dass der Boden aus Parkett oder ähnlichem Material besteht. Die Infrastruktur für den, von unsalle zwei Jahre durchgeführten, zwei tägigen Volkstanzkurs in der Turnhalle Nr. 3 mit 100 Teilnehmernist sehr gut. Die Nähe der Turnhalle zu den Hotels für die Übernachtungen und vor allem zumHotel Eden, wo ohne Problem 100 Personen in kurzer Zeit Essen können ist ideal.Diesen Frühling haben wir im Rathaussaal auch ein Tanzkurs angeboten. Der Tanzkurs richtete sichan Junge Leute zwischen 15 und 30 Jahren. Gelernt wurden am Kurs Disco Fox, Walzer und dieGrundschritte des Volkstanzes durften natürlich auch nicht fehlen. Im Anhang finden Sie den Berichtzu diesem Kurs. Voraussichtlich werden wir nächsten Frühling diesen Kurs wieder anbieten. Ich könntemir auch vorstellen einen Kurs für ab 30 Jährige anzubieten. Die Kurse werden aber immer im Zusammenhangmit Volkstanzschritten durchgeführt, denn wir sind auch auf Nachwuchs angewiesen.Die meisten Tanzkurse, egal ob Modern oder Standard sind nicht nachhaltig. Vor Jahren wurden imLukmanier regelmässig Standartkurse angeboten, aber wo tanzen diese Leute heute? Das Interessehält sich in Grenzen.Wassersport (Kanu- und Schlaubootunternehmen)Wir stellen fest, dass ein sehr ausführliches Konzept für die einheimische Bevölkerung und Vereineerstellt wurde. Dabei kommt unserer Meinung nach der Wassersport (Rafting, Kanu) etwas zu kurz.Dies betrifft sowohl eine mögliche Nutzung durch die regionale Bevölkerung (= im Sinne von Trainingsmöglichkeitenfür den Kanuclub Chur einschliesslich seinen Mitgliedern aus den Gemeinden dermittleren Surselva) als auch die mögliche Aufwertung der touristischen Infrastruktur.Da jedoch der Wassersport (mehr als viele andere der im Konzept behandelten Sportarten) als USPder Region sowohl touristische Positionierung als auch direkte Wertschöpfung bietet, sind wir derMeinung, dass hier noch sehr viel Potential brach liegt und nicht vernachlässigt werden sollte - wennauch vielleicht in einem anderen Rahmen als einem Strategiepapier, welches v.a. die Bedürfnisse derBevölkerung im Fokus hat.Insofern würden wir es sehr begrüssen, wenn die unter Punkt 5.8 vorgeschlagene Machbarkeitsstudiemöglichst zeitnah realisiert werden könnte. Zudem ist aus unserer Sicht das - sehr kostengünstige28


- Einrichten einiger Slalom Tore über dem Vorderrhein unterhalb der Ilanzerbrücke als Sofort-Massnahme zu prüfen. (Diese Installation könnte mit der entsprechenden Bewilligung durch Ilanzvon uns selber vorgenommen werden und bedarf keiner baulichen Massnahmen im Flussbett.)Surselva TourismusMountainbikeUm das touristische Potential im Bereich Mountainbike noch besser auszunutzen, braucht es einePlanung über die ganze Surselva. (Der Biker bewegt sich in einem viel grösseren Raum als z.B. derWanderer.) Das Projekt steht in den Startlöchern bei Urs Giezendanner. In Flims und Disentis werdeninsbesondere die Freeride-Biker angesprochen. Freeride-Strecken werden meist durch Bergbahnengebaut. In der Mittleren Surselva wird hauptsächlich der Tourenbiker angesprochen. Insbesondere danicht zu erwarten ist, dass die Bergbahnen Obersaxen Mundaun und Brigels-Waltensburg-Andiast inFreeride-Strecken investieren werden. Damit die Surselva zur konkurrenzfähigen Bike-Destinationwird, braucht es noch einiges. Mit dem angedachten Projekt soll die Surselva aber zur Bike-Destination entwickelt werden. Ilanz besitzt das Potential im Bike-Bereich in der Surselva zum Hubund Ausgangspunkt für Touren in alle Himmelsrichtungen zu werden. Mit der Errichtung vonPumptrack, Dirtpark und/oder auch eines Skillcenters könnte Ilanz zu diesem Hub werden.Nebst eines Pumptracks und Dirtparks wäre auch die Prüfung eines Skill Centers zu begrüssen. Habedir dazu ein Dokument angehängt.Pumptracks machen auch in der Nähe von Spielplätzen Sinn.Schwimmbad/HallenbadDie Gäste fragen, insbesondere bei schlechtem Wetter, sehr häufig nach einem Hallenbad. Für Gästeist ein Freibad nur bedingt attraktiv, da sie meist an ihrem Wohnort eines haben. Je spezieller dasFreibad ist, desto attraktiver ist es auch für Gäste.LanglaufAuch in Vella, Degen und Obersaxen gibt es Loipen. Langlaufzentrum Sagogn: Eine Loipe nach Trunund somit nach Disentis wäre sicherlich äusserst attraktiv.Gemeinde FaleraIch habe mir das Sportkonzept angeschaut und im Gemeinderat Falera besprochen. Von den erwähntenProjekten hat für uns der Sportplatz Schluein Priorität und wird von uns auch finanziell unterstützt.Die Projekte in Ilanz sind für uns weniger von Interesse, da wir ähnliche näherliegende Angebotehier in der Tourismusregion Flims-Laax-Falera haben.Gemeinde LuvenIn Ilanz/Glion sollte im Gebiet Fontanivas – Neufundland folgende Infrastruktur erstellt werden: EinSportzentrum wie es zum Beispiel in Disentis bereits seit vielen Jahren vorhanden ist. Darin musszwingend vorhanden sein ein Kunstrasenfussballplatz und eine Dreifachturnhalle (Eventhalle). Fallsder Bedarf für eine Tennishalle vorhanden ist sollte diese auch in Fontanivas gebaut werden. Alleanderen Angebote sollten auch in Fontanivas erstellt werden. Somit entsteht eine Anlage für alleBedürfnisse. Die Gesamtanlage sollte so erstellt werden, dass sie auch für verschiedene Regionale /Kantonale Anlässe genutzt werden kann wie z.B Sängerfest, Musikfest, Delegiertenversammlungen,Ausstellungen usw. In der neuen Gemeinde Ilanz/Glion sollte ein solches (Gross-Projekt) in Etappenzu realisieren sein.Gemeinde SchlueinWir nehmen die Gelegenheit wahr um zum betreffenden Konzept Stellung zu nehmen. Anlässlichseiner Sitzung vom 8.7.2013 hat sich der Gemeindevorstand damit befasst. Wir anerkennen die gros-29


se Arbeit in der Aufarbeitung eines anspruchsvollen und vielfältigen Dossiers. Es handelt sich um eineInventur des Sport und Freizeitangebotes der mittleren Surselva.Eine Stellungnahme zum gesamten Paket können wir nicht vornehmen. Wir sind dazu nicht kompetentgenug, beschränken uns damit auf einzelne uns wichtig scheinende Sportarten.Fussball:Die US Schluein Ilanz muss auf jeden Fall weitergefördert und unterstützt werden. Das neue Clubhaussoll nächstes Jahr gebaut werden. Der Gemeindevorstand hat sich dafür eingesetzt. Zum Projekt einesKunstrasenfussballplatzes mit drei Spielboxen müsste die Bevölkerung und schlussendlich dieStimmbürgerschaft Stellung nehmen. Im Hinblick des geplanten Campingplatzes würde ein Kunstrasenplatzdas Angebot im Gebiet Fontanivas sinnvoll ergänzen.Golf:Fehlt im Konzept. Bei Punkt 4.1 Allgemeine Trends ist Golfen gar nicht aufgeführt. Ist mehr als Tenniseine Trendsportart. Gerade zu dieser Sportart sollte aber auch geschaut werden. Hat grosses Potenzialbei der einheimischen Bevölkerung. Breil/Brigels und Sagogn-Schluein bieten schönste Plätze.Wie steht es um die effektive Förderung des Golfsportes bei der jüngeren Bevölkerung? Gehört klarins Konzept!Langlauf:Fehlt ebenso im Konzept. Ist als Wintersportart aber klare Trendsportart, also auch förderungs- undkonzeptwürdig. Das Gebiet Schluein-Sagogn eignet sich besser als anderswo für eine Optimierung.30


8.2 Eingabe TennisclubIG Tennishalle mittlere SurselvaProjekteingabe mit Grobkonzept für eine Tennishalle in Ilanz(Beispiel)Inhaltsverzeichnis1. Ausgangslage2. Bedarfsnachweis3. Mögliche Lösungsvarianten4. Mögliche Standorte5. Trägerschaft6. Projektstudie7. Raumprogramm8. Baukostenschätzung9. Finanzierung10. Betriebsrechnung11. Beilagen1. Ausgangslage(siehe auch Beilage Absichtserklärungen)Seit der Umnutzung der Tennishalle inLaax Murschetg besteht in der mittlerenSurselva keine Möglichkeit mehr in derHalle Tennis zu spielen. Die nächsten Hallensind Domat-Ems oder Disentis. Somitsind die Tennisclubs von Trin bis Trungezwungen auf einer der beiden StandorteDomat-Ems oder Disentis auszuweichen.Auch der nicht zu unterschätzende Anteilaus dem Tourismus, vor allem im Winterbei schlechten Wetterverhältnissen, hatkeine Möglichkeit mehr in der RegionTennis zu spielen. Mit den beiliegendenAbsichtserklärungen signalisieren die achtTennisclubs der mittleren Surselva dieAbsicht, das Projekt bei einer Realisierungzu unterstützen.2. BedarfsnachweisDie unter den Clubs durchgeführte Umfragezeigt klar, dass der Bedarf für eineTennishalle in der mittleren Surselva gegebenist. Bei genügender Nachfragekönnten sogar Kurse mit Tennislehrer,Turniere etc. angeboten werden.NachwuchsförderungSwiss Tennis und Graubünden Tennisforcieren die Förderung des Kids Tennis.In den Clubs der Surselva soll diesesThema im Rahmen einer regionalen Junio-31


en- und Nachwuchsförderung ebenfallsspezielles Gewicht erhalten. Die Clubdelegiertendiskutierten attraktive Angebotewie Kids Trainings, Sommercamps, MuKi-Tenniskurse und Schüler-/ Juniorentrainings.Auch die Talentförderung soll einenangemessenen Stellenwert in der regionalenZusammenarbeit erhalten. Doch dazuist in der Region mittlere Surselva eineGanzjahres-Infrastruktur (Tennishalle)notwendig, um eine wetterunabhängigeDurchführung der Veranstaltungen sicherzustellen.Diese könnte auch von tennisinteressiertenSchulklassen und J+S Kursengenutzt werden.IG Tennishalle SurselvaBedarfsnachweis der einzelnen ClubsClubnahme Total IC-MS IC-Mitglieder Freie Mitglieder Junioren TotalTC Trin 1 5 0 2 8TC Flims 4 22 20 5 51TC Larnags 0 0 10 0 10TC Ilanz 5 30 15 2 52TC Val Lumnezia 1 7 5 2 15TC Brigels/Danis-Tavanasa 4 13 10 3 30TC Trun 4 30 10 5 49Tourismus / Hotels 0 0 30 0 30Schulen, Jugend+Sport ect. 0 0 30 0 30Total 19 107 130 19 2753. Mögliche LösungsvariantenBei einer Realisierung gibt es verschiedeneLösungsvarianten mit Integration fürMehrfachnutzungen. Aus Platzgründenkommt wahrscheinlich nur eine Halle mit 2Spielplätzen in Frage. Details sind aus dernachfolgenden Projektstudie (Register 6)ersichtlich.Vorteile:In unmittelbarer Nähe zur Tennisanlage.Nachteile:Platzverhältnisse zu knapp, Verlust voneinem Freiluftplatz, Mehrfachnutzung unmöglich,Waldrodung.4. Mögliche StandorteAls mögliche Standorte könnten die folgendenOrte in Frage kommen:A) Nördlich oder Östlich der bestehendenTurnhallenVorteile:In unmittelbarer Nähe zur Schule, Mehrfachnutzungbesser möglich.Nachteile:Platzverhältnisse eventuell zu knapp,Waldrodung wahrscheinlich unumgänglich.B) Unmittelbar bei der bestehendenTennisanlage Richtung Glenner.C) An der Stelle wo die heutigeBeachvolleyball Anlage steht.Vorteile:In unmittelbarer Nähe zur Tennisanlage,Mehrfachnutzung durch Garderoben mitBeachvolleyball.Nachteile:Beachvolleyballanlage müsste verschobenwerden.Unsere BeurteilungAus unserer Sicht ist der Standort 3, ander Stelle der Beachvolleyballanlage amgeeignetsten. Er befindet sich in unmittel-32


arer Nähe zur bestehenden Tennisanlage.Eine Mehrfachnutzung im Bereich vonGarderoben mit dem Beachvolleyball istsomit gut möglich.Auch die Variante am Standort 1 in unmittelbarerNähe der Turnhallen mit einerMehrfachnutzung im Zusammenhang mitder Stadt Ilanz wäre für uns eine gute Option.Dieser Standort ist in Bezug auf dieErreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehrsmitteleindeutig der beste.5. TrägerschaftDie Trägerschaft der Tennishalle kann alsGenossenschaft (Art. 828ff OR) organisiertwerden.Mitglieder werden aktive Tennisspieler ausden beteiligten Vereinen, TennisinteressierteEinwohner, Firmen in der Regionund FeriengästeDie Aufgabe der Genossenschaft Tennishalleist die Erstellung der Halle und derenBetrieb.Als weitere Möglichkeiten kann als Trägerschaftein Verein (Art. 60 ff ZGB) gewähltwerden.6. ProjektstudieAus unserer Sicht genügt für die vorgeseheneNutzung und der Bedürfnisse gemässBedarfsnachweis eine Halle mit zweiSpielfeldern. Je nach dem gewähltenStandort sollte jedoch auch eine Halle mitdrei Plätzen in die Planung einbezogenwerden.Beispiel Ansicht aussenBeispiel GrundrissBeispiel Ansicht innenBeispiel Längsschnitt33


7. RaumprogrammHalle mit zwei Spielfeldern, Tennisboden mit gelenkschonendem BodenbelagInfrastruktur:Garderoben, SanitäranlagenAufenthaltsbereichRaum für Haustechnik, Heizung, Sanitär, Elektro,Parkplätze8. BaukostenschätzungIG Tennishalle SurselvaBaukostenschätzungFläche Spielfeld 34x37 Meter m2 1258Infrastruktur 6x37 Meter m2 407Parkplätze, Umgebung 6 Parkplätze m2 556Total Fläche m2 2496Total Baukosten ohne Landanteil (Schätzung) CHF 650'000.009. FinanzierungFinanzierungsmöglichkeit mit einer Genossenschaft als Träger:IG Tennishalle SurselvaFinanzierungTräger Anzahl Beitrag CHF Total CHFGenossenschafter 70 2'500.00 175'000.00Sponsoren (Firmen)Sport-Toto50'000.00100'000.00Beiträge Gemeinden 7 20'000.00 140'000.00BankkreditTotal185'000.00650'000.0010. BetriebsrechnungGrundlagen BetriebsrechnungBedarfsnachweis der einzelnen ClubsIG Tennishalle SurselvaBedarfsnachweis der einzelnen ClubsClubnahme Total IC-MS IC-Mitglieder Freie Mitglieder Junioren TotalTC Trin 1 5 0 2 8TC Flims 4 22 20 5 51TC Larnags 0 0 10 0 10TC Ilanz 5 30 15 2 52TC Val Lumnezia 1 7 5 2 15TC Brigels/Danis-Tavanasa 4 13 10 3 3034


TC Trun 4 30 10 5 49Tourismus / Hotels 0 0 30 0 30Schulen, Jugend+Sport ect. 0 0 30 0 30Total 19 107 130 19 275Ergibt eine Durchschnittliche Belegung von rund 8 Stunden pro Tag (Wintersaison), zusätzlichdie Belegung durch Gäste und Tenniskurse.Betrieb der Tennishalle mit Vermietung der Plätze an interessierte Tennisspieler.Reservation und Zahlungen erfolgen ausschliesslich über ein Onlinesystem.IG Tennishalle SurselvaPreise für Hallenbenützung (Vorschlag)Bezeichnung Zeitraum Dauer Total CHF/hTennishalle Sommer 01. Mai bis 30. September 30.00Tennishalle Winter01. Oktober bis 30. AprilTennishalle Winter 08.00 bis 14.00h 30.00Tennishalle Winter 14.00 bis 17.00h 36.00Tennishalle Winter 17.00 bis 22.00h 42.00Tennishalle Winter 22.00 bis 24.00h 30.00Fixstunden 08.00 bis 14.00h 550.00Fixstunden 14.00 bis 17.00h 720.00Fixstunden 17.00 bis 22.00h 890.00IG Tennishalle SurselvaBetriebsrechnung ErtragMonat Tage Platz 1/Std Platz 1/Std Ansatz/Std Total CHFJanuar 31 4 4 39.00 9'672.00Februar 28 4 4 39.00 8'736.00März 31 4 4 39.00 9'672.00April 30 4 4 39.00 9'360.00Mai 31 1 1 30.00 1'860.00Juni 30 1 1 30.00 1'800.00Juli 31 0 0 30.00 -August 31 0 0 30.00 -September 30 1 2 30.00 2'700.00Oktober 31 2 2 39.00 4'836.00November 30 3 4 39.00 8'190.00Dezember 31 3 3 39.00 7'254.00Touristen/TennislehrerTotal ErtragBetriebsaufwandBaurechtszinsIG Tennishalle SurselvaBetriebsrechnung Aufwand10'000.0074'080.00Total CHF10'000.00Kapitalkosten 3% Bankkredit 5'550.00Zins Genossenschaftsanteile 4% 7'000.00Unterhalt6'500.00Personal Hauswart 9'000.00Verwaltung6'000.0035


Strom LED-Beleuchtung 3'500.00Heizung4'000.00Wasser/Kehricht1'200.00Versicherungen3'000.00Rücklage Erneuerungfonds10'000.00Reserve3'000.00Total Aufwand68'750.00Total Reingewinn5'330.00Ilanz, 22.10.2012 iA. IG Tennishalle Surselva Siegenthaler UlrichiA. TC Ilanz:Schulthess UeliBeilagen:- Mögliche Standorte- Absichtserklärungen36

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