Tarnkappe aufsetzen! - Vienna Business School

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Tarnkappe aufsetzen! - Vienna Business School

AUSGABE N°3/2009 MAGAZIN DER VIENNA BUSINESS SCHOOLHANDELSAKADEMIEN UND HANDELSSCHULEN DER WIENER KAUFMANNSCHAFTP.b.b. ZUL.-NR.: GZ 02Z032130M; Verlagspostamt: 1040 Wien; Erscheinungsort WienTarnkappe aufsetzen!Marketing mit Viren, Pferdenaus Troja und Bienen …Buzz-Marketing:Schwirrende BotschaftenVirales Hollywood:Gezielte Gerüchteküche#1/09 Vienna Business Times 01


inhalteditorialVirals & Co: Macht das krank?Vienna Business CircleDie Macht des WortesVBS AkademiestraßeDas war der Merkur 2009!Politik 2.0: Barack ObamaVBS MödlingVBS AugartenVirales HollywoodVBS Ball 2009 – ein RückblickFeiern: Events & KonzerteVBS HamerlingplatzVBS Floridsdorf04070810121516171820222425Fonds der Wiener KaufmannschaftVor allem kleinere und mittlere Unternehmen verfügennicht immer über große Marketing- und Werbebudgets.Klassische Kampagnen sind aufwendig und teuer, die Konkurrenzund der Streuverlust oftmals groß, der Konsumentdurch die Masse an Eindrücken häufig überfordert. Mit derEntwicklung des Internets haben sich die Form der Kommunikationund soziale Netzwerke verändert. Neue Marketing-und Werbeformen sind entstanden, die gezielt auf dasMedium als Trägerelement von Botschaften oder Geschäftensetzen. Zielgruppen direkt anzusprechen, auf ihre Bedürfnisseeinzugehen, ist auch mit geringem Kostenaufwandmöglich. Die Strategie des Viralen kann dabei ungeahnteTüren öffnen …Dr. Rainer Trefelik,Präsident Fonds der Wiener KaufmannschaftVBS SchönborngasseSchöne Dinge: Troja Style2627IMPRESSUMMedieninhaber: Fonds der Wiener Kaufmannschaft – Vienna Business School. Herausgeber: Fonds der WienerKaufmannschaft. Redaktion: Mag. Sabine Balmasovich, Simone Groyer. Konzept, Projektmanagement:Michaela Görlich. Art-Direktion: Mag. Marion Karasek, Gerhard Peischl. Chef redaktion: Michaela Görlich.Mitarbeiter dieser Ausgabe: Johannes Luxner, Clemens Mar, Christina Pribitzer, Jasmin Tomschi, KarinUebelbacher, Peter Zirbs. Lektorat: Dr. Roswitha Horak. Coverillustration: Mag. Marion Karasek.Hersteller: Bösmüller Print Management GesmbH & Co KG. Redaktionsanschrift: Schwarzenbergplatz 14,1041 Wien, Tel.: 01/501 13-0, Fax: 01/501 13-150, E-Mail: marketing@kaufmannschaft.com,Homepage: www.vienna-business-school.at. ZUL.-NR.: GZ 02Z032130M. Verlagspostamt: 1040 Wien.OFFENLEGUNG GEMÄSS § 25 DES MEDIENGESETZESHerausgeber und Medieninhaber der Zeitschrift: Fonds der Wiener Kaufmannschaft (Schulerhalter der ViennaBusiness School), Schwarzenbergplatz 14, 1041 WienDer Fonds der Wiener Kaufmannschaft ist eine Non-Profit-Organisation. D. h. ein mit eigener Rechtspersönlichkeitausgestattetes Vermögen, das unter der Aufsicht der Fondsbehörde und der Kontrolle der WirtschaftskammerWien gemäß den Bestimmungen seiner Statuten verwaltet wird. Der Fonds der Wiener Kaufmannschafthat die zentralen Aufgaben, Wohlfahrts- und Bildungsinstitutionen zu betreiben. Präsident: Dr. Rainer Trefelik,Geschäftsführer: Mag. Martin Göbel. Die „Vienna Business Times“ wird als Schulzeitung zur Information undFörderung der Schüler der Vienna Business School genutzt. Erscheinungsweise: 4 x jährlich.#3/09 Vienna Business Times 03


AUS DEM »HINTERHALT«Guerillas, Trojanische Pferdchen, Viren, Buzzes und Neuronen schwirrenin der Fachsprache der Marketingprofis herum. Macht das vielleichtkrank? Im Gegenteil – die Vienna Business Times gibt euch Einblickin die Welt der „Tarnkappenstrategien“, mit denen große Werbungfür kleines Geld möglich ist.Illustrationen: Mag. Marion Karasek; Haufe VerlagEs sind Begriffe, die wie Krankheiten,manchmal auch rechtkämpferisch klingen. Doch fürchtenmuss sich niemand, und Pillen zuschlucken, ist auch nicht notwendig.Trojanisches, Virales, Buzz-,Guerilla- oder Neuro-Marketingsind vielmehr Strategien, die in denletzten zehn Jahren das Tor für eineeffektive Werbung geöffnet haben.Und der Träger der Botschaften istoftmals das Internet. Flexibel undschnell verbreiten sich in diesemMedium Nachrichten, in „SocialNetworks“ werden sie weitererzählt,in kleinen Szenen wird derGeschmack der Masse von morgengeboren. Allen gemeinsam ist, dassman nicht immer gleich erkennt,ob man es mit Werbung zu tunhat – die Kunst ist es, die Informationindirekt zu transportieren. Miteiner einmaligen Idee, die mehr wieUnterhaltung als eine absichtlicheBotschaft wirkt. Werbung im großenStil mit kleinen Mitteln – und„Tarnkappeneffekt“.Bitte keine Gorillas! Alles begannmit kleinen Kämpfern. Marketing-Guru Jay C. Levinson revolutio-04 Vienna Business Times #3/09


nierte die Art, Kunden gezielt zuerreichen und anzusprechen, mitdem von ihm erfundenen Begriffdes „Guerilla-Marketing“. Taktiken,um das Produkt oder die Dienstleistungan die Frau oder den Mann zubringen, sind dabei unter anderemdie klassische Mundpropaganda,Sticker, T-Shirts, Werbung aufalltäglichen Gegenständen wiez. B. Kassenbons, der Einsatz vonBluejacking oder das Streetbranding.Bahnbrechend dabei war es,mit relativ geringem finanziellemAufwand unkonventionelle Trägerfür Botschaften zu finden, die sichgetarnt wie kleine Guerilla-Kämpferverbreiteten. Levinsons Ansatz wurdeim Laufe der Jahre verfeinert,der Nutzen muss heute für denKunden klar greifbar sein.Hilfe, die Viren kommen! NichtFieberthermometer oder garMedizin kommt zum Einsatz, wennVirales Marketing im Spiel ist.Vielmehr wird dabei auf Markenund Produkte mit hintergründigenNachrichten hingewiesen, die sichwie eine Epidemie rasant verbreiten.Liebste Spielwiese für das Hinaustragender subtilen, überraschenden,aber auch irritierenden Botschaftenist natürlich das Internet. Viralsbahnen sich ihre Wege durch Blogs,Foren oder Social Networks wie z. B.YouTube oder Twitter. Oft in einfacheFilme verpackt, die durch ihrewitzige Storyführung das Interessewecken, stehen dabei das Produkt,die Marke oder die Dienstleistungnicht unmittelbar im Vordergrund,sondern werden „versteckt“ mittransportiert.Mittlerweile greifenauch große Unternehmen wie z. B.Nike oder Apple auf diese äußersteffektive Werbeform zurück.Summ, Bienchen, summ. EineArt Unterform des Viralen ist dasBuzz-Marketing, bei dem ein ausgewählterPersonenkreis durch dasInstrument der klassischen Mundpropagandaund das Aussprechenvon Empfehlungen an Bekannteund Freunde für eine Verbreitungvon Nachrichten oder Vorstellungvon neuen Produkten sorgt. Wiemit einem Bienenschwarm vergleichbar,schwirren die Nachrichtenvon Person zu Person. ExklusiveTests vor dem eigentlichen Marktgangund auch manchmal Eventsoder Partys, die gemeinsam mitden „Buzz Agents“ als Vertrauenspersonendurchgeführt werden,sind Teil der erfolgreichen Vermarktungsstrategie.Fremder, kommst du nach Troja.Mit einer klugen Kriegslist gewannendie Griechen den TrojanischenKrieg. Im Bauch eines hölzernenPferdes versteckt, schleusten siesich unbemerkt in die Stadt ein.Auf ähnlich clevere Weise bahnensich die Mittel des TrojanischenMarketings den Weg in die Herzenund Köpfe von möglichen neuenKunden. Dabei werden indirekteWege beschritten, man verbindetbekannte Marken mit eigenenIdeen, unbekannte mit starkenPartnern und sucht emotionalbesetzte Anlässe aus, um sein Produktzu platzieren. Auf dem Trittbrettmitfahren könnte man auchdazu sagen. Und das ist schlau, weilkostengünstig.Ich schau in deinen Kopf, Kleines.Jüngstes Kind im Kampf um dieAufmerksamkeit der gesättigtenKonsumenten ist das Gebiet desNeuromarketings. Kunden entscheidensich heute nicht mehrallein aus preispolitischen oderqualitativen Gründen für einProdukt oder eine Dienstleistung.Vielmehr spielt dabei eine Rolle,wie sich jeder Einzelne emotionalangesprochen fühlt. Das Neuromarketingzieht Erkenntnisse aus derHirnforschung heran, die darzulegenversuchen, welche unbewusstenImpulse und emotionalenReize uns zu einem Kauf bewegen.Unter Berücksichtigung ethischerUmstände können diese Informationenfür eine zielgruppengerechteAnsprache herangezogen werden.Guerilla-Marketing-GuruJay C. Levinson:www.gmarketing.comBeliebte Virals:Nike: Touch of GoldFast 29 Millionen Aufrufe!www.youtube.com/watch?v=lsO6D1rwrKcQuicksilver: Dynamite Surfing10 Millionen Page Views auf diversenSeiten im Netz. Mehr Werbeeffekt alsalle klassischen Maßnahmen.www.youtube.com/watch?v=6xfBNxNds0QLevis: Backflip Jeans5.346.198 Millionen Aufrufewww.youtube.com/watch?v=pShf2VuAu_QBlendtec: Will it blend?Mixen eines Apple iPhones, derVerkaufszuwachs dieses Mixers betrugüber 800 Prozent!www.youtube.com/watch?v=qg1ckCkm8YImit tarnkappemarketingTrojanisches Marketing/R. Anlanger, W. A. Engel(Haufe Verlag, 288 Seiten,ISBN: 978-3-448-08720-8):Zwei Österreicher schaffen esmit ihrem Buch und neuerStrategie in die Top-Buchempfehlungendes „HarvardBusiness Managers“!www.trojanischesmarketing.com#3/09 Vienna Business Times 05


schulblickezu gast123 4 5Gerry Frank (3), Nick Albert (2)1 + 2 Direktor für einen Tag:„Heimwerkerkönig“ KommR EsslIn den „Zweigstellen“ der Vienna Business Schoolnahmen bekanntermaßen schon einige bedeutendeKarrieren ihren Anfang. So auch die vonKommR Martin Essl – seines Zeichens Vorstandder bauMax-Gruppe und damit Chef über 137bauMax-Märkte in 9 Ländern. Ende März kehrte der„Entrepreneur of the Year 2006“ an seine alte Schulein der Akademiestraße zurück, um dort für einenTag das Ruder in die Hand zu nehmen.Als „Direktor für einen Tag“ absolvierte er einendichten Terminplan: Einer Dienstbesprechung mitdem Lehrkörper folgte ein QIBB-Meeting (QualitätsinitiativeBerufsbildung) und danach eine Klassensprechersitzung.Natürlich ließ es sich Essl auchnicht nehmen, „seinen“ Schülern beim regulärenUnterricht über die Schulter zu blicken. So statteteer den ersten Klassen einen Besuch ab und ließ sichim Gespräch mit Schülern und Lehrern einzelne Projektegenauer erklären. Im Gegenzug stand er Redeund Antwort zu seinem Job und seinem Werdegangvon der VBS zum Marktführer in 9 Ländern.www.bauMax.at3 + 4 Wir sind Europa!Auf Initiative von Bundesschulsprecher NicoMarchetti veranstaltete die VBS AkademiestraßeEnde Februar eine Podiumsdiskussion zumThema „EU-Wahl”, für die Dr. Michael Spindelegger,Bundesminister für europäische undinternationale Angelegenheiten, als Diskutantgewonnen werden konnte. Diese einzigartigeChance, Informationen aus erster Hand zubekommen, ließen sich die Schüler natürlich nichtentgehen und zeigten reges Interesse undfachkundige Beteiligung an der Diskussion.Apropos gut informiert: Katharina Widerhofer vonder VBS Hamerlingplatz gewann einen englischsprachigenAufsatzwettbewerb zum Thema:„Europe 2020“. Herzlichen Glückwunsch!www.bmeia.gv.at5 Hoher Staatsbesuch aus SyrienIm Rahmen eines offiziellen Arbeitsbesuchs dessyrischen Staatspräsidenten Bashar al-Assadstattete seine Frau, Asmaa al-Assad, der VBSSchönborngasse einen Besuch ab. Nach derBegrüßung durch Fonds-Präsident Dr. Trefelikund Hofrätin Dr. Battenfeld wurde für die FirstLady Syriens ein Programm rund um die„Entrepreneurship Education” gestaltet. Asmaaal-Assad besichtigte nicht nur eine Übungsfirma,sondern nahm sogar am Unterricht teil und warvom hohen Niveau der Ausbildung und demstarken Praxisbezug tief beeindruckt.www.schoenborngasse.vbs.ac.at06 Vienna Business Times #3/09


privatSie arbeiten bei „Calma-Tec Lärmschutzsysteme“, demBetrieb Ihrer Eltern. War es Ihre Wahl, beruflich in dieseRichtung zu gehen?Ich bin eigentlich ausgebildeter Coach und Psychotherapeut.Meine Eltern haben jemanden gebraucht, der den Betrieb in dergesamten Firmenentwicklung unterstützt und dem sie zugleichvertrauen können.Wie sieht die Zukunft der Lärmschutzentwicklung aus?Lärm gehört zum aktuellen Thema Umweltschutz. Die Lärmschutzsysteme,die bisher eingesetzt wurden, sind in ihrerWirkung mangelhaft. Wir haben ein System erfunden, mit demder Lärm fast zur Gänze geschluckt wird. Ich bin überzeugt, dasses für Firmen wie uns, die handfeste Lösungen für hochsensibleumwelttechnische Fragen anbieten, in Zukunft steil bergaufgehen wird.Gibt es spezielle Wirtschaftszweige, die Sie jetzigen Schülernempfehlen bzw. von denen Sie ihnen abraten würden?Man sollte das tun, was einem liegt und von Herzen Freude macht,und dabei kreativ, selbstbewusst und frei denkend auftreten. Ich„GUTE BERUFLICHE NETZWERKE sind jenemit einer gemeinsamen, verbindenden Basis.“(Lukas Brunbauer)Lukas Brunbauer hat nachseinem VBS-Schulabschluss inverschiedenste Berufsspartenhinein geschnuppert, bis er sichschlussendlich der Lärmschutzentwicklungverschrieb.glaube, dass vor allem all jene eine gute berufliche Aussicht haben, die sichsowohl im Wirtschaftlichen als auch im Technischen zu Hause fühlen. DieZukunft wird nach vielen kreativen Lösungen verlangen, die auch gutvermarktet werden müssen. Alternative Energie und Gesundheitswesen sindZweige, auf die ich mich am ehesten konzentrieren würde.Welche Vorteile haben Sie durch Ihre VBS-Ausbildung im Berufsleben?Ich habe die vertiefende Ausbildung für Management eingeschlagen, dahabe ich einen guten ersten Über- bzw. Einblick in das Geschäftsleben bekommen.Sie hat mir eine solide kaufmänni sche Basis gegeben. Natürlich warfür mich auch der besondere unternehmerische Spirit der VBS eine positivevbcaktuellesInspiration. Ich habe vorbildlichesBranding und Marketing nach demMotto: „Tue Gutes und rede darüber“erlebt und mitgenommen.Konnten Sie bereits währendIhrer Schulzeit wichtige Kontakteknüpfen oder haben Sie sich IhrNetzwerk später aufgebaut?Wirklich gute Netzwerke sind die,bei denen es eine gemeinsame,verbindende Basis gibt. SozialeKontakte, die sich in der Schuleergeben, sind daher besonderswichtig. Man kommuniziert unterSchulkollegen direkt und ehrlich. Esist genau dieser ehrliche Austausch,von dem ich bisher am meistenprofitiert habe. Arbeitsnetzwerkefunktionieren da etwas anders. Diesemusste ich mir in jedem Arbeitsbereichlangsam neu aufbauen.www.calma-tec.comDer Circle Akademiestraßehat in diesem Jahr gemeinsammit der Schule viele gelungeneVeranstaltungen organisiert undabgehalten, wie beispielsweiseden Tag der offenen Tür im Herbst2008 oder den Absolvententag2009, dem auch heuer wieder über100 interessierte Abgänger einenBesuch abstatte ten. Neben altenKlassenkollegen, die sich überFamilie, Hobbys und natürlich auchdas Berufsleben austauschten,fanden sich auch zahlreicheEhrengäste unter dem Ehrenschutzvon Fonds-Präsident Dr. RainerTrefelik ein und genossen dieDarbietungen der Vienna BusinessVoices und der Tanzgruppe derVBS Akademiestraße. Viele Absolventenversprachen schon jetzt,beim nächsten Absolvententagam 18. März 2010 wieder dabeizu sein – und das nicht nur um desausgezeichneten Buffets willen, dasdie gemütliche Atmosphäre desNetworking-Events unterstrich.www.circle.atVBS AkademiestraßeBACK TO VBSnetworking#3/09 Vienna Business Times 07


themabuzz-marketingDIE MACHT DES WORTESWas haben Bienen mit Mundpropaganda zu tun? Sind Cores undPlayer neue Bands? Ist Virales Marketing ansteckend, und wersind die Träger dieses „Virus“? Wir geben Antworten und weiheneuch in diese Geheimnisse ein. Get a buzz of it!Wir haben uns mit Mag. (FH) HennesWeiss, einem Spezialisten für ViralesMarketing, getroffen und ihn zuseinem Lieblingsthema „Buzz-Marketing“ interviewt. Hennes istgerne mit uns per Du. Er ist einerder neuen Generation von jungenMarketingtalenten, die ihre Anzügegegen bunte Outfits und offeneConverse Chucks getauscht haben.Ein Marketer, der den Puls der ZeitMarketing. Dabei handelt es sichum werbliche Botschaften, welcheausschließlich über Mundpropagandagezielt verbreitet werden.Die richtigen Personen erhalten dieBotschaft und verbreiten diese inihren sozialen Netzwerken.Wer sind nun die „richtigen“Personen bzw. Weitererzähler?Entsprechend der bekanntenZielgruppen-Analyse MTV-MINDSET-Wie kommt eine Firma an solcheOpinion Leader heran und wiekann man sie dazu bringen, dieWerbebotschaft freiwillig undauthentisch weiterzukommunizieren?Zuerst muss der Zielgruppenmarktbezogen auf das Produkt oder dieDienstleistung der Firma genau analysiertwerden. Jeder Markt wird vonOpinion Leadern in deren Segment,sprechen bzw. es zu promoten.Gibt es Zielgruppen oder Kon sumgüterund Dienstleis tungen, beidenen Buzz-Marketing-Kampagnenbesonders wirksam sind?Einer klassischen Marktforschungentsprechend fragen 90 Prozentaller Konsumenten Freunde undBekannte vor einer Kaufentscheidungum Rat. Daraus kann manschließen, dass das Prinzip der„Botschaften, die wieBienen herumschwirren.“Mag. (FH) Hennes Weissnicht nur spürt, sondern lebt unddabei Sympathie mit Kompetenzperfekt vereint.Erkläre uns doch bitte, was istBuzz-Marketing, und wie funktioniertes?Der Begriff kommt aus dem Amerikanischen– wo Buzz-Marketingseinen Ursprung hat – und bedeutetso viel wie das Brummen undHerumschwirren einer Biene. Kurzgesagt geht es darum, laut zu sein,Aufmerksamkeit zu erregen undeinfache Botschaften von A nach Bzu liefern. Europäische Marketing-Experten sprechen ganz einfachausgedrückt von „Word of Mouth“-Studie (2004) lässt sich die Zielgruppevon Produkten und Dienstleistungenin „Cores“, „Player“ und„Mainstream“ charakteristisch einteilen.Cores (5 Prozent einer Szene)sind diejenigen, welche Trends selbstentwickeln und entsprechend einemeinungsbildende Vorreiterrolle inihrem Umfeld einnehmen, die sogenanntenOpinion Leader. Die Player(7 Prozent) dienen als Schnittstellezwischen Cores und dem Mainstreamund übernehmen Trends vonden Cores, machen sie massentauglichund transportieren sie in denMainstream, welcher schlussendlichdie größte Kaufkraft besitzt.also in ihrer Szene, gesteuert oderzumindest mit beeinflusst. Durchbesondere Ereignisse oder Publikationenkönnen diese Personenrelativ leicht lokalisiert und derErstkontakt aufgebaut werden. Derauthentischste Weg ist die direkteIntegration von Opinion Leadernin die eigene Produktentwicklung(z. B. ein Snowboard-Profi entwickeltsein eigenes Board für eine Firma),mit dem Ergebnis, dass sie sichmit dem Produkt zu 100 Prozentidentifizieren können und daherauch gerne freiwillig bereit sind,über ihr eigenes Produkt im nahenUmfeld (Freunde und Bekannte) zuMundpropaganda grundsätzlichbei allen Zielgruppen, aber auchunabhängig von Konsumgüternfunktioniert. In der Praxis habenwir die Erfahrung gemacht, dassspeziell bei der Zielgruppe derJugendlichen im Lifestyle-Segment(z. B. Musikindustrie, Szene-Sportarten,Mode etc.) die Anerkennungund das Rollenspiel von OpinionLeadern (Bands, Profi-BMXer,Designer) in deren Umfeldüberdurchschnittlich ausgeprägt ist.Wie kann der Erfolg von Buzz-Campaigns gemessen werden?Das ist eine sehr gute Frage undlässt bei einigen Experten und08 Vienna Business Times #3/09


privat, flickr.com, photocase.com/kallejippMag. (FH) Hennes Weiss ist 30 Jahre alt und hat zwei Jahre Auslandserfahrungim Lifestylesegment. Er hat in Berlin Timberland-, in Mailand Hugo Boss- undin New York Donna Karan-Projekte betreut. In Österreich hat er erfolgreichBuzz-Marketing-Kampagnen für Almdudler in der Freeski-Szene mitkonzipiertund durchgeführt. Heute ist er selbstständig und hält u. a. Gastvorträge zu Buzz-Marketing an der FH Wiener Neustadt.Marketing-Managern auf FirmenseiteSkepsis aufkommen, da einedirekte Messung grundsätzlichsehr schwer möglich ist. DassOpinion Leader eine bestimmteMeinung zugunsten meinesProdukts weitererzählen, lässt sichals Initialzündung der Botschaftzur Weitererzählung steuern, aberin der Folge schwer beobach ten.Nachfolgend bzw. nach Auslaufeneiner Buzz- Kampagne bestätigenallerdings qualitative Marktforschungenpositive Ergebnisse nichtnur hinsichtlich Verkaufszahlen,sondern besonders auch hinsichtlichImagegewinn und Trendaufwertungausgehend von denOpinion Leadern.Case Study AIRWALKAusgangspunkt war bei AIRWALKder beginnende Hype um Skateboarding.AIRWALK hatte einbuzzfähiges Produkt – einensehr robusten Skateschuh, derden harten Abnutzungserscheinungendieser Sportart langestandhielt. Der damals nochungelenkte Buzz in vergleichbarenSzenen (BMX, Surfen) konnteein Umsatzplus ohne weiterenMarketingaufwand von 13 Mio. $generieren.Man erkannte das Potenzial derEinbindung von Opinion Leadern(z. B.: Tony Hawk oder NOFX) ins globaleMarketing. Mit ihrer Hilfe konnteman schon früh Szenetrends mitder Marke besetzen, mit dem Ergebnisvon 175 Mio. $ Umsatz, hinterNike und adidas. Man unterschiednun die im Interview beschriebenen„Cores“ wie Skateshops und den„Mainstream“ wie „Footlocker“, denman mit einfacheren Freizeitmodellenbelieferte.Die Wende kam mit der Entscheidung,sich ausschließlich auf denBreitenmarkt zu konzentrieren.Dadurch sprangen die OpinionLeader vom Trend der Marke abund der Mainstream folgte ihnenschnell. Das erschreckende Ergebniswar der Konkurs mit -100 Mio. $Anfang 2000. Heute versucht manwieder die alten Wege zu beschreitenund konzentriert sich wieder aufdas Kerngeschäft – shoes for skatersonly.www.buzzmarketing.comwww.viralmarketing.deBuchtipp: Buzzmarketing: Get peopleto talk about your stuff/Mark Hughes#3/09 Vienna Business Times 09


aus der schuleakademiestraßeVBS AkademiestraßeEhrenkomitee (v. l. n. r.):Dr. Piotr Kubiak, Dir. Mag. KarlBrechelmacher, BezirksvorsteherinDr. Ursula Stenzel,Mag. Sylvia Czermak undFonds-Präsident Dr. RainerTrefelik gratulierten den„Amicus Award“-Gewinnern.SOZIALERGEISTDie diesjährige Auszeichnungder besten sozialenProjekte mit dem „AmicusAward“ stand unter dempassenden Motto „OneWorld, One Love“.Bereits zum siebten Mal wurdeheuer in der VBS Akademiestraßeder „Amicus Award“ verliehen, einPreis für hohes soziales Engagement.Schüler, begleitende Lehrerund eine kritische Jury fanden sichan der VBS Akademiestraße ein,um die sozialen und karitativenSchulprojekte auszuzeichnen – einWeg, das Engagement der Schülerinnenund Schüler zu ehren undderen Arbeit gleichzeitig einemgrößeren Publikum vorzu stellenund bekannt zu machen. Die Idee,eine derartige Veranstaltung insLeben zu rufen, kam vor siebenJahren von dem überaus engagiertenReligionslehrer Dr. Piotr Kubiak:„Amicus ist lateinisch und bedeutetFreund, Weg begleiter. Ich versuchemeinen Schülerinnen und Schülernmitzugeben, dass alle Menschenidealerweise wie Freunde behandeltwerden sollen. Mit dem AmicusAward soll gelernt werden, Mitmenschlichkeitzu leben.“Die Sieger aus den insgesamt16 nominierten Sozialprojekten zuermitteln, war keine leichte Aufgabe,doch schlussendlich wurden diedrei besten Arbeiten („Treffen überGenerationen hinaus“, „REHAB“und „MINI-Olympus“) mit der heißbegehrten Amicus-Statue belohnt.Darüber hinaus wurde auch dersogenannte „Publikums-Amicus“vergeben, bei dem die Gästewährend der Veranstaltung für ihrLieblingsprojekt stimmen konntenund den dieses Jahr die Klasse 3CKfür ihr Projekt „Lernen im Alter“ mitnach Hause nehmen durfte.www.vienna-business-school.atauf besuchMUSIKER UNTER SICHVBS AkademiestraßeIm Februar stattete der Chor desLycée Aristide Briand aus St. Nazaireden Vienna Business Voiceseinen Besuch ab, um, nachdem sieden Österreichern ihre Musiktraditionennähergebracht hatten,nun auch Wien und die heimischeKultur kennenzulernen. VomSchloss Schönbrunn, dem Hausder Musik und der Staatsoperbis hin zum Stephansdom wurdewirklich keine Sehenswürdigkeitausgelassen, doch das Highlightdes Besuchs war zweifellos dasgemeinsame Konzert im Festsaal.Die singenden und musizierenden„Irreductibles“ begeisterten, angesporntdurch ihren engagiertenMusikprofessor Mathias Val, auchdiesmal wieder, und ChorleiterErich Klug motivierte die ViennaBusiness Voices zu Gesangsleistungen,die durchaus an jenedes französi schen Partnerchorsherankamen. „Anstrengungen“,die durch das anschließendeFaschingsfest versüßt wurden.www.abriand.org10 Vienna Business Times #3/09


TITELKAMPFDabeisein ist alles? Schnickschnack:Nur die Besten stehenam Ende des Tages beim VBSSports Event ganz oben.Am 30. Juni ist es wieder so weit:Der VBS Sports Event steht auf demKalender. Ausgetragen werdendie Titelkämpfe heuer wieder imSportcenter Donaucity – und zwarschon ab 7.45 Uhr (für Aktive) undab 10 Uhr mit Zuschauern in denRängen und Schlachtgesängenin allen Tonlagen. Zeit, alte SchulundKlassenrivalitäten wiederaufzuwärmen, um die Stimmunganzuheizen – natürlich nur imsportlich fairen Rahmen. Tischtennis,Tennis, Beachvolleyball, Fußballund Streetbasketball heißen dieHerausforderungen. Heuer wird esauch erstmals eine besondere Auszeichnunggeben: Der VBS-Schulstandort,der über alle Bewerbeam besten abschneidet, darf einenPokal auf einen Ehrenplatz in seinerSchule stellen. Mittags startendie entscheidenden Matches, beidenen vielleicht die alten Titelverteidigerentthront werden – unddafür neue Champs ihren Platz aufdem Sieger treppchen erringen.www.vienna-business-school.atGerry Frankvbs sports eventim einsatzBetrachten Sie die KommunikationIhres Unternehmens mit neuen AugenWerfen Sie einen Blick auf die neue Welt der Unternehmenskommunikation und lassen Sie sich von unserer Arbeit überzeugen! Als größter herstellerunabhängigerSystemintegrator implementieren wir maßgeschneiderte Kommunikationslösungen für Unternehmen aller Branchen und öffentlicheOrganisationen: konvergente Sprach- und Datennetzwerke (Unified Communications), Business Protection (Security), Mobility, Multimedia Contact Center,CRM und Managed Services. Unser Service Angebot deckt den gesamten Lebenszyklus einer Kommunikationslösung ab: Projektmanagement undBeratung für die Netzwerkarchitektur; Integration und Wartung; Services für den laufenden Betrieb der Kommunikationslösung.Riskieren Sie einen Blick: www.nextiraone.at#3/09 Vienna Business Times 11


ückblickmerkur award 09DIE NACHT DERGEWINNERAuch dieses Jahr wurden wieder die bestenLeistungen von SchülerInnen und LehrerInnen derHandelsakademien und Handelsschulen der ViennaBusiness School durch den Merkur Award honoriert.Der Merkur ist nicht nur heiß, weil er alsPlanet der nächste zur Sonne ist, er ist auch alsAward heiß – begehrt. Am 18. Juni wurde derjährliche Preis der Vienna Business School anSchülerInnen und LehrerInnen für herausragendeLeistungen sowie für ihre außergewöhnlichenProjekte, die sowohl von wirtschaftlichem Talentwie auch sozialem Engagement geprägt sind,vergeben. Die glamouröse Gala im Studio 44 derÖsterreichischen Lotterien war von Politik,Wirtschaft und Bildung prominent besucht undgab den ehrwürdigen Rahmen für die „Oscarnacht“der wirtschaftlichen Ausbildung.Eröffnet wurde dieser wunderbare Abend miteinem Begrüßungscocktail zur Auflockerung.Kaum waren die nervösen Hände der Nominiertenwieder trocken, ging es auch schon mitder Preisverleihung los. Durch die Nacht führtedie charmante Moderation der zauberhaftenBianca Schwarzjirg von PULS 4.Alles was Flügel hat – muss nicht fliegen. Dasbemerkten sowohl die Laudatoren bei derÜbergabe als auch die Gewinner, als sie die 5Kilogramm schwere Flügel-Trophäe im Blitzlichtgewitterzur Siegerpose stemmen mussten. DieFlügel waren im alten Rom das Hauptmerkmalvon Merkur, dem Gott der Kaufleute, dem dieAuszeichnung nachempfunden ist. Heute soll erdie außergewöhnlichen Leistungen der Gewinnerdes Merkur Awards honorieren und ihrenkaufmännischen Geist für die Zukunft beflügeln.Die Wahl fiel schwer, die Jury des Fonds derWiener Kaufmannschaft hatte sicher nicht dieleichteste Aufgabe an diesem spannendenAbend, denn einen Preis hätten alle Nominiertenfür ihre Leistungen verdient. Gerade wegen derhohen Konkurrenz waren die Gewinnerbesonders stolz auf die Wertschätzung ihrerArbeit und präsentierten sich als würdige Sieger.Bezaubernd auch die Moderation desAbends: Bianca Schwarzjirg von PULS 4Von den 48 Nominees aus acht verschiedenenKategorien ging der Merkur an folgendeGewinner:In der Kategorie „Best International Project“durfte Laudator DI Peter Baldauf, seines ZeichensGeschäftsführer von Canon Österreich, denAward an die VBS Schönborngasse für ihrDrogenpräventionsprojekt „Hope not Dope“übergeben. Gerade in Zeiten der Krise ist eswichtig Perspektiven aufzuzeigen und jungenMenschen am Start ins Leben Hoffnung zu geben.Den Preis für das „Best Economic Project“gewann die VBS Hamerlingplatz. Sie erstellteneinen effektiven Businessplan für einen Staud’sShop in Salzburg. Übergeben wurde er vonDr. Andreas Muther, Managing Director von SAPÖsterreich, der eine motivierende Laudatio hielt.Als Sieger in der Kategorie „Best InnovativeProject“ ging die VBS Augarten aus dem Rennenhervor. Ihr Projekt „Ist Wirtschaft für michrelevant? Seminartag – Der Mini-Kaufmann – fürKMS“ überzeugte die Jury. Laudator war derVorsitzende der Geschäftsführung von T-MobileAustria, DI Robert Chvátal.Dass in der wirtschaftlichen Ausbildung nichtnur die Jagd nach Profit und Renditen auf demLehrplan steht, sondern auch soziale Verantwortunggelehrt wird, bewies die Kategorie „BestEthic & Social Project“. Hier konnte das vorbildhafteProjekt „You can do it! ErfolgreicheMigranten“ der VBS Akademiestraße den Preis derHerzen gewinnen. Laudator Gen.-Dir. DI KurtMeyer von der Münze Österreich AG durftegratulieren und wir schließen uns an.„Teacher of the Year“ wurde die sympathischeFrau Prof. Mag. Marina Röhrenbacher von der VBSMödling. Sie nahm sichtlich gerührt die Trophäevom Präsidenten des Fonds der Wiener Kaufmannschaft,Dr. Rainer Trefelik, entgegen undwurde unter frenetischem Applaus bejubelt.Laudator Dkfm. Hans Staud überreichte demstolzen Mijo Marijancic von der VBS Hamerlingplatzden Merkur Award für „Student of the YearHAS“. Anna Gürtler wurde als „Student of the YearHAK“ von KommR Mag. Eva Zirps-Ehrenberger, derObfrau des Gremiums des Eisen- und Hartwarenhandelsder WKO, geehrt. Die beiden Schüler desJahres ließen sich von ihren Mitschülern, Lehrernund der Prominenz gebührend feiern, ihre Elternkonnten die Freude und den Stolz über dieAuszeichnung ihrer Kinder kaum verbergen.Man sagt: Das Beste kommt zum Schluss, wieauch der Abschluss der Ausbildung. In derKategorie „Graduate of the Year“ wurde AlexanderIpp von der VBS Schönborngasse als besterAbsolvent gekürt. Die Laudatio sprach Frau Mag.Susanne Höllinger von der Erste Bank, dieGewinnerin des Vohrjahres in dieser Kategorieund wünschte viel Glück und Erfolg für dieZukunft.Die beeindruckende Verleihung vollerEmotionen und Glamour klang mit einerstimmungsvollen Feier aus. Von den Schülern undEltern über die Lehrer, Funktionäre bis zurProminenz – man sprach einen Toast zu Ehren derGewinner aus. Als Fazit des Abends kann man nureines sagen: Die Vienna Business School ist stolzauf das Engagement und die Lernfreude ihrerSchülerInnen und auf die Liebe und Hingabe derLehrerInnen für ihren Beruf. Ein großes undherzliches Dankeschön an alle Beteiligten!12 Vienna Business Times #3/09


13 42 56117 812Gerry Frank9 10131 Glamouröser Auftritt im Studio 44 der Österreichischen Lotterien: die Gewinnerinnen und Gewinner des 12. Merkur Award. 2 Solche Lehrerhat man einfach gern: „Teacher of the Year“ Prof. Mag. Röhrenbacher mit Fonds-Präsident Dr. Trefelik.. 3 Mit dem Titel „Student of the Year HAK“wurde die bezaubernde Anna Gürtler ausgezeichnet, hier mit Laudatorin KommR Mag. Zirps-Ehrenberger. 4 „Graduate of the Year“ AlexanderIpp mit Laudatorin Mag. Susanne Höllinger, die Gewinnerin des Vorjahrs in dieser Kategorie. 5 Prominente aus Politik, Wirtschaft und Bildungwaren der Einladung zur Verleihung der „Oscars“ der kaufmännischen Ausbildung gefolgt. 6 „Marmeladenkönig“ Dkfm Staud überreichteden Merkur in der Kategorie „Student of the Year HAS“ an Mijo Marijancic. 7 Canon Österreich-Geschäftsführer mit den Gewinnern für das„Best International Project“ von der VBS Schönborngasse. 8 Mit ihrem Konzept für einen Staud‘s Shop in Salzburg holten sich die Schüler derVBS Hamerlingplatz den Preis für das „Best Economic Project“, im Bild mit Laudator und SAP Managing Director Dr. Muther (r.). 9 Die Mini-Kaufmänner der VBS Augarten freuten sich über den Merkur für das „Best Innovative Project“, überreicht vom Vorsitzenden der GeschäftsführungT-Mobile Austria, DI Robert Chvátal. 10 Für das „Best Ethic & Social Project“ wurde die VBS Akademiestraße von Münze Österreich-GDDI Meyer (li.) ausgezeichnet. 11 + 12 Die prominenten Laudatoren waren von der fulminanten Verleihungsgala begeistert. 13 Für den musikalischenRahmen sorgten Schüler der VBS Floridsdorf, die mit ihren Gesangseinlagen das Publikum begeisterten.#3/09 Vienna Business Times 13


schulblickeüfa-messe213 45VBS Mödling, VBS Hamerlingplatz (2), VBS Augarten, VBS Akademiestraße1 interACT.nine: MödlingAm 11. und 12. März fand inSalzburg die Internationale Messefür Übungsfirmen „interACT.nine“statt. Unter den 356 Ausstellern aus22 Ländern waren natürlich auchVertreter aus der Vienna BusinessSchool. Aus Mödling reisten dieBluEmen KunstblumenhandelsGesmbH (4AK) und die AugenblickeGmbH (4CK) an, um sich mit Kollegenzu messen. Neben dem Knüpfenneuer Geschäfts kontakte hatte dieBluEmen-Gruppe auch die Ehre, eineAuszeichnung für ihren Werbespotentgegenzunehmen.www.hakmoe.vienna-business-school.at/bluemen, www.hakmoe.viennabusiness-school.at/augenblicke2 + 3 interACT.nine:HamerlingplatzAuch die VBS Hamerlingplatz warbei der interACT.nine vertreten.Ausgestattet mit mehrsprachigenBroschüren und einem selbstentwickelten Gewinnspiel lockte derStand der Firma kÖstlich zahlreicheinter essierte Besucher an.www.hamerlingplatz.vbs.ac.at/pages/koestli/4 interACT.nine: AugartenNatürlich bespielte auch die VBSAugarten bei der interACT.nine eineAusstellungskoje: Die ÜbungsfirmaDelicious Dishes & Design präsentiertesich von ihrer besten Seite. ImSchichtbetrieb sorgten die Schülerfür eine optimale Betreuung ihresStandes. Vom Erstkontakt mit denpotenziellen Kunden bis zumVertragsabschluss wurden dieBesucher fachkundig umsorgt.www.hakaug.vienna-business-school.at5 interACT.nine:AkademiestraßeSechs Schülerinnen und Schülerder VBS Akademiestraße warengemeinsam mit ihren Übungsfirma-Chefs, Mag. Wimmer und Mag.Kuzmits, ebenfalls auf Geschäftsreisein Salzburg. Fototronic – so heißtdie Üfa – überzeugte kompetentund konnte zahlreiche Kauf- undKooperationsverträge mit andereninternationalen Firmen abschließen.http://fototronic.gnx.atinterACT.nine:SchönborngasseDie 3BK der Schönborngasse warebenfalls auf der Übungsfirmenmessevertreten – allerdings „nur“als Besucher. Tags zuvor besichtigtedie Gruppe schon die BrauereiStiegl und die Palfinger AG – einHersteller von Kränen und Hebebühnen.Und am Messetag standenaußerdem Sightseeing in Salzburgund ein Besuch des Hangar 7 aufdem dicht gedrängten Programm.www.act.at14 Vienna Business Times #3/09


Momentphoto/ullstein bild/picturedesk.com, ScreenshotsEin US-Präsident zum Anfassen:Aktive Rekrutierung von freiwilligenWahlhelfern auf seinemeigenen Social Network MyBO –und auch auf Facebook undYouTube ist er zu finden.Das ist Marketing durchgezieltes Ansprechen jungerWählergruppen.STIMMEN AUS DEM NETZBarack Obama hat die Wahl zum Präsidenten nicht nur dankreichlich Charisma und überzeugendem Programm gewonnen,sondern auch durch den cleveren Einsatz des Internets.Barack Obama dürfte der erste absolut internetaffine Präsident derVereinigten Staaten von Amerika sein: Bis zur Inauguration, alsoseiner Angelobung, war er noch ohne Umwege auf seinemBlackberry erreichbar, er hat Mails rasch undpersönlich beantwortet – damit musste dann aberSchluss sein, denn die Sicherheits- und Geheimdienstehaben da auch ein Wörtchen mitzureden.Schließlich wird Information aus dem Weißen Haussorgfältigst gefiltert – da kann ein Präsident ja nichteinfach bedenkenlos Nachrichten verschicken,meinten die erwähnten Dienste. Angeblich hält sichObama daran, wenn auch schweren Herzens.Das zeigt jedenfalls, wie selbstverständlich der44. Präsident derUSA moderneKommunikationsmittelbenützt.Ganz besonderserfolgreich ist indiesem ZusammenhangdieMobilisierung derObama-Wähler, aber auch seiner Wahlhelfer viaInternet verlaufen: Unter my.barackobama.com wurde ein SocialNetwork eingerichtet, mit dessen Hilfe sich jeder US-Bürger aktiv alsWahlhelfer betätigen konnte. Jedes noch so kleine geografischeGebiet konnte solcherart auf gut organisierte, freiwillige Wahlhilfezurückgreifen – und beispielsweise 104.000 Texaner machten davonGebrauch. Zum Vergleich: Hillary Clinton hatte dort nur ca. 20.000freiwillige Unterstützer und keine Internet-Hilfe. Technisch steckthinter Obamas erfolgreichem Social Network eine umfangreicheDatenbank, die auf Knopfdruck über den Bedarf an Helfern undderen Aufgabenverteilung Auskunft gibt. Obwohl diese Datenbankund ihre Einbindung in den Wahlkampf nicht mehr ganz neu ist,wurde sie für Obamas Wahlkampf noch mal stark verbessert underweitert – mit dem Erfolg hat man aber selbst bei den Betreibern sonicht gerechnet: In den USA haben sich Millionen von Menschen inkurzer Zeit angemeldet, was auch für die Server eine echteBelastungsprobe war. Der Plan ist allerdings voll aufgegangen, undes ist damit zu rechnen, dass kein kommender Wahlkampf diesebarack obamapolitik 2.0Möglichkeit der Mobilisierungungenutzt lassen wird. Doch das istnur ein Beispiel, wie Obama überdas Internet Marketing in eigenerSache betreibt: Er verstand es auch,die weltweite Begeisterung für dassoziale Netzwerk „Facebook“ fürseine Zwecke zu nutzen. So gab erMillionen Menschen das Gefühl,„be-greifbar“ und kein abgehobenerPolitiker zu sein. Quasi „einervon vielen Facebook-Usern“ undkeine unberührbare Wahlkampfmaschine.Sein eigener YouTube-Channel trug ebenfalls nichtunwesentlich dazu bei, seine Ideenund Statements zu verbreiten: Sein„Yes, We Can“ wäre ohne intelligentesInternet- Marketing kaum inaller Munde gewesen. Für seinegelegentlich vorschnellen Updatesnahm er während der heißenWahlkampfphase sogar den einenoder anderen Rüffel seiner Betreuerund Sicherheitsleute in Kauf – dieWelt dankt es ihm mit Zuspruchund dem Glauben an seineVisionen für ein neues, sozialeresAmerika.my.barackobama.comwww.facebook.com/barackobamawww.youtube.com/barackobama#3/09 Vienna Business Times 15


aus der schulemödlingMit seinemVortrag gabDr. SebastianGradinger denSchülern derVBS Mödlingwertvolle Karriere-Tippsmitauf den Weg.VBS MödlingRICHTUNG:OSTEUROPAArbeiten Manager in Osteuropaanders? Dr. Sebastian Gradinger,Geschäftsleiter von Peek & CloppenburgTschechien, verriet mehr.Dr. Sebastian Gradinger, der sich um die Filialen inTschechien kümmert, weiß bestens darüber Bescheid,worauf es in der Arbeitswelt ankommt. Bei seinem Vortragmit dem Schwerpunkt Marketing und Management griffGradinger auf seine internationale Erfahrung zurück, um denHAK-Schülern ihre Fragen zu beantworten. Er schilderte dieVor- und Nachteile, in einem Land zu arbeiten, dessenSprache man nicht spricht, ging auf kulturelle und ökonomischeUnterschiede ein und konnte damit jenen Einblickbieten, die vielleicht schon bald in Osteuropa arbeiten.www.peek-cloppenburg.atMit Vollgas und Drive 2009in Richtung BerufslebenVBS Mödling„English in Action“: Auf dembesten Weg zum SprachprofiFür die perfekten Englisch-Stunden lässt mansich am besten zwei Native Speaker kommen.Eine ganze Woche lang frischten die Schüler der4BK mit der Engländerin Jaqui und dem SchottenDale ihre Sprachkünste auf und feilten sechsStunden täglich erfolgreich an Aussprache,Konversation, Präsentationstechniken undWirtschaftsenglisch.www.englishinaction.comIm März fand in Wiener Neustadterstmals die Autoerlebnismesse „Drive2009“ in der Arena Nova statt. FürKatharina Hülsmann, Michaela Eder undKatharina Wallner ein besonders wichtigesEvent, denn die drei arbeiteten im Rahmenihres Maturaprojekts am Marketingkonzeptund an den Werbemaßnahmen derVeranstaltung mit. Gemeinsam mitValentin Huber, dem Obmann des VereinsAutomobilhandel Wr. Neustadt undMessekoordinator, rührten die Mädchenkräftig die Werbetrommel, um dieAutoindustrie zu fördern und machtenmit ihrem VBS Mödling-Stand auchordentlich auf ihre Schule aufmerksam.www.drive2009.atVBS Mödling16 Vienna Business Times #3/09


VBS AugartenÜbungen zur Konzentrationsförderung und auf unterschiedlicheStandpunkte einzugehen, wurden vonden Schülern mit Begeisterung aufgenommen.VERKAUFSTALENTEWer erfolgreich sein will, muss verkaufenkönnen: Ob Dienstleistung oder Produkt –auf das Wie kommt es an.Verkaufen – einer der primären ökonomischen Vorgänge undgleichzeitig die Eigenschaft, die man im Geschäftsleben beherrschensollte, um Erfolg zu haben. Um den Schülern einen typischenVerkaufsablauf zu schildern und die Wichtigkeit der Beziehungzwischen Verkäufer und Kunde näherzubringen, kamen Mag. ErikaLuser und Mag. Peter Eigner, zwei Experten vom Fach, für einenlehrreichen Besuch in die Klasse 2IT der VBS Augarten. Eigner, derPsychologie studierte, bildete jahrelang Verkäufer in der Versicherungsbrancheaus und arbeitet jetzt im Bildungsmanagement imSparkassensektor. Luser war lange Zeit in einer Bank tätig, späterLehrerin und ist nun seit zwei Jahren selbstständige Trainerin imBereich Coaching und Supervision. Die beiden berichteten vonihren Erfahrungen und gaben einen interessanten Einblick in dieVerkaufspraxis.www.coaching.ccaugartenaus der schule


1 23 456 78Kinowelt Home Entertainment (2), Paramount (3), ABC Studios (2)1 + 2: Geburtsstunde eines Marketingvirus: Mit nur 60.000 Dollar Budget war für die Filmemacher von „The Blair Witch Project“ keine großeWerbekampagne denkbar. Brauchten sie auch nicht. Sie hatten das Internet. Und am Ende ein Einspielergebnis von 140.539.099 Dollar. 3 + 4 +5: Geheimhaltung und immer wieder kleine Schnipsel: Realität und Fiktion zu verbinden ist auch für den König des Viralen, Kult-RegisseurJ. J. Abrams, Teil seiner Kampagnen. Um den Start von „Cloverfield“ spannte sich ein ausgeklügeltes Gerüchtenetzwerk im Internet. 6 + 7 + 8:Verschollen, aber jeder weiß Bescheid: Die Bewerbung von „Lost“ zählt zu den perfekt gemachten Viral-Marketing-Kampagnen. Ob die Websiteeiner nicht real existierenden Fluglinie oder vertrackte Bilderrätsel im Netz – für den Fan geht es im WWW auch während der Serienpause weiter.18 Vienna Business Times #3/09


VIRALES HOLLYWOODNirgendwo wird virales Marketing anschaulicher als in Hollywood betrieben.Das Motto lautet: Je verrückter die werbewirksame Idee, desto effektiver dieKampagne. Die Beispiele sind so mannigfaltig wie die Filmindustrie selbst.Und mit dem Macher von „Lost“, J. J. Abrams, besitzt Hollywood längst eineIkone der unkonventionellen Werbestrategien.gerüchtekino im netzWerbung lebt davon, möglichstviel Aufmerksamkeit zu erzeugen.Doch in Zeiten omnipräsenterWerbebotschaften und Informationenist im Filmgeschäft nichtsabgedroschener als die gute Ideevom Vortag. Aufmerksamkeitdurch Informationsverweigerungist die neue Maxime. Interessantist, worum sich Gerüchte ranken.Man spricht darüber, aber niemandfindet plausible Erklärungen.Genau diesen Nerv traf J. J. Abrams,als die Werbetrommel für seinenFilm „Cloverfield“ gerührt wurde.Alles begann mit einem zweiminütigen,aber wie sich noch weisensollte, höchst effektiven YouTube-Spot. Als klassischer Fernsehnachrichtenbeitraggetarnt, berichtetdarin eine Fernsehmoderatorinvon einem Zwischenfall auf einerBohrinsel im Atlantik. EingeblendeteBilder des Schauplatzes veranschaulichendas Ausmaß der Katastrophe.Innerhalb weniger Minuten versinktdie Ölplattform im Meer, der Sturmtobt. Ratlose bis entsetzte Gesichterwechseln sich im schnellen Schnittmit Videomaterial ab, das demAnschein nach während des Vorfallsauf der Plattform gefilmt wurde:Panik, Chaos und eine Katastropheohne ersichtliche Erklärung. Umdas Verwirrspiel perfekt zu machen,knüpft der Beitrag nicht an derUrsache des Vorfalls an. Stattdessenkommt eine Umweltexpertin derErdölfirma zu Wort, die über diemöglichen Folgewirkungen des insMeer geflossenen Öls referiert.Der Clip verbreitete sich wie einLauffeuer im Internet. Es war gleichgültig,ob es sich dabei um Realitätoder Fiktion handelte. Medien-Amerika begann zu rätseln.Währenddessen spielte J. J. Abramseinen Trumpf nach dem anderenaus. Eine Homepage mit seltsamerAdresse und Fotos mit kryptischenHinweisen tauchte auf, darunterauch die Zahlenkombination 1-18-08. Wie sich später herausstellte, wardies das Datum des amerikanischenKinostarts von J. J. Abrams’ Handkamerafilmüber eine Riesenmonsterattackeauf New York City. DerFilm mutierte zum Blockbuster. Undhatte mit relativ geringem Kosteneinsatzein Maximum an Werbewirksamkeiterreicht.Doch der Rummel um „Cloverfield“ist nicht die einzige erfolgreicheViral-Marketing-Kampagne. BereitsGERÜCHTE werden genährt, das Internetwird zum perfekten „Kochtopf“.Ende der 1990er Jahre sorgte die experimentellePseudodokumentation„The Blair Witch Project“ für Aufruhr.Die Story rund um drei Jugendliche,die in den Wäldern Marylands aufHexenjagd gehen, begründete ihrenErfolg auf einem ausgeklügeltenVerwirr- und Gerüchtespiel. ImVorspann des Films war lediglich zulesen: „Im Oktober 1994 verschwandendrei Studenten in den Wäldernvon Burkittsville, Maryland, beimDreh eines Dokumentarfilms. EinJahr später wurden ihre Filmaufnahmengefunden.“ Noch lange bevorder Film in die Kinos kam, startetendie Macher eine breit angelegteInternetkampagne. Die Geschichtewurde auf einer Homepage alsreal anmutender Tatsachenberichterzählt. „Interviews“ mit Familienangehörigender Verschwundenensorgten für zusätzliche Authentizität.Das Gruseln war perfekterTräger für Spekulationen und damiteinhergehender Mundpropaganda.„The Blair Witch Project“ entwickeltesich zu einem der rentabelstenFilmprojekte aller Zeiten.Schon bevor J. J. Abrams mit„Cloverfield“ zum König des Viralenwurde, setzte er das Internet als perfektesWerkzeug für seine Mystery-Serie „Lost“ ein. Die Geschichterund um die auf einer Pazifikinselgestrandeten Überlebenden einesFlugzeugabsturzes wurde mit derRealität vermischt. Es tauchte dieoffizielle Homepage einer fiktivenFluggesellschaft auf, die weitereInformationen zum Plot der Seriegab. Mittels Podcasts und Forenstreute man Gerüchte. Ganz abseitsdes Fernsehschirms begann unterbegeisterten Fans eine regelrechteSchnitzeljagd im WWW.Zwischen den Staffeln von Lostwerden die Seher mit neuen Homepagesund sogar mit Online-Games,die Bezug zur Handlung haben, beiLaune gehalten.Der Erfolg gab den Machern Rechtund beflügelte eine Vielzahl anRegisseuren und Marketingprofisihren Filmen mittels Internet ebensoeinen Hauch von Realität zu verleihen.„Eternal Sunshine Of The SpotlessMind“ ebenso wie „Requiem ForA Dream“ oder „Memento“. Die Listeist lang. Auch wenn es mit zunehmenderHäufigkeit dieser Methodenauch immer schwieriger wird dasPublikum zu überraschen.Dann müssen einfach neue Gerüchteaus dem Netz her …Cloverfield:http://tinyurl.com/q97gxmwww.cloverfieldmovie.comLost: www.oceanicflight815.comBlair Witch Project: www.blairwitch.de#3/09 Vienna Business Times 19


ückblickvbs ballIT’S PROM NIGHT!Was tut man, um die restliche Zeit bis zumSchulschluss durchzuhalten? Feiern! Und zwarrichtig – auf dem jährlichen VBS Ball, derheuer am 29. Mai im Rathaus stattfand. VBS-Schülerin Christina Pribitzer war live dabei!4512 63 7Gerry Frank (5), Christina Pribitzer (2)1 Highlight der Nacht: Dancefloor-Queen Ida Corr war aus Kopenhagen angereist. 2 Fonds-Präsident Dr. Trefelik und WK Wien-PräsidentinKommR Jank eröffneten den Ball, im Bild mit dem „Meister der Tanzschritte“, Prof. Dkfm. Schäfer-Elmayer. 5 Bei den Hits der Kultband Queen ausdem Musical „We will Rock You“ blieb keiner still stehen. 3 + 4 + 6 + 7 Regen am Balltag? Das hält richtige VBS-Schüler nicht vom Feiern ab!Seit zwei Monaten fieberte ichdiesem Abend entgegen: JedesMädchen wusste, was es an diesemTag anziehen würde, und jederJunge wartete mit seinen Freundengespannt auf das feierlicheFest. Das Rathaus war einmal mehrSchauplatz für unseren Schulball.Voller Vorfreude machte ich mich zuunserem Event des Jahres auf. Wiensgrößter Schulball zieht mittlerweilenicht nur Schüler unserer eigenenSchule, der Vienna Business School,an: Zahlreiche Interessierte warengekommen, etwa 3.200 begeisterteBallgäste waren der Einladungin das festliche Rathaus gefolgt.KommR Brigitte Jank, Präsidentinder Wirtschaftskammer Wien, undDr. Rainer Trefelik, Präsident desFonds der Wiener Kaufmannschaft,hielten eine kurze Eröffnungsrede,dann folgte eine beeindruckendeTanzeinlage von Schülern der Vien naBusiness School. Wochenlanghatten sie sich auf diesen Momentvorbereitet, als der Fuß auf dasTanzparkett aufsetzte, war jedeNervosität vergessen: Unter derLeitung der Tanzschule Elmayerführten sie die Fächerpolonaise vonCarl Michael Ziehrer vor.„EIN GENIALER ABEND voller Spaß, Musikund Glanz und Glamour!“ (Christina Pribitzer)Schöne Kleider und aufwendigeFrisuren, wohin man auch blickte.Immer wieder traf man auf alte Bekannte,und ich, die schon seit vierJahren in die HAK in der VBS Akademiestraßegeht, konnte keine fünfSchritte tun, ohne nicht schon wiedereinen kurzen Tratsch zu halten.Prominenz aus Wirtschaft, Politikund Schule war vertreten, ich habeunter anderem Fonds-GeschäftsführerMag. Göbel, WirtschaftskammerSwing in der American Bar über4 6Hip-Hop, R ’n’ B und Disco-SoundsWien-Direktor Mag. Wollinger, von DJ Mastercash, DJ Flip CapellaSpartenobmann KommR Bitzinger, & MC Lipm bis zu den rockigenBezirksparteiobmann LAbg. GemR Klängen des diesjährigen MidnightKommR Ing. Mag. Dworak, BezirksvorsteherRahdjian, RLB NÖ-Wien von „We Will Rock You“ mit den HitsLive-Acts – einer Musical-EinlageStadtdirektor Fischer, RLB NÖ-Wien- der Kultband Queen. Ein wirklichesPersonalleiter Wendelin und Junge Highlight war der Auftritt von IdaWirtschaft-Landesgeschäftsführerin Corr, die mit „Let Me Think AboutMag. Schermann gesehen.It“ (by Ida Corr vs. Fedde Le Grand)einen weltweiten Dancefloor-Hitlandete und im Rathaus dem Publikumordentlich einheizte.Um 3 Uhr musste ich schließlichdas Handtuch werfen. Was bleibt,ist aber die Erinnerung an einengenialen Abend voller Spaß, guterMusik, Glanz und Glamour. Um dasGanze festzuhalten, habe ich vieleFotos gemacht, die ihr alle auf unsererWebsite sehen könnt. Schauteinfach mal rein! Also dann, bis zumnächsten VBS Ball 2010!Auch wenn uns der Wettergott mitRegen ein Schnippchen schlug –Schüler und Gäste hatten genugEnergie, um auf dem ins Innereverlegten Dancefloor für ordentliche„Hitze“ und Stimmung zu sorgen.Bei dem abwechslungsreichenMusikangebot konnte auch wirklichjeder das Tanzbein schwingen: VonWalzer und Rock ’n’ Roll im Festsaal,www.gerryfrank.at/vbsball0920 Vienna Business Times #3/09


FÜHRERSCHEIN, ANYONE?Die Fahrschule RAINER und Vienna Business Times verloseneinen B-Führerschein – das ist deine Gelegenheit, kostenlosdie begehrte Lizenz zum Fahren zu bekommen.Fahrschule RAINERDie Fahrschule RAINER ist der Ansicht, dassLernen auch richtig Spaß machen soll. Daherfährt man auf Wunsch auf der Autobahnohne Aufpreis mit ultimativen Traumboliden,nämlich mit dem Ferrari F430 Spider oderdem Lamborghini Gallardo Spyder – und seitMai auch mit einem Lamborghini LP560-4Spyder. Auch ohne Gewinnspiel zählt dieFahrschule RAINER zu den günstigstenFahrschulen Österreichs, wie die jährlicheStudie der Arbeiterkammer beweist. Unddank kostenloser Übungsmöglichkeiten kannman sich gewissenhaft auf die Computerprüfungvorbereiten und erhält sogar eineDurchkommensgarantie. Den praktischenKostenkalkulator wiederum findet man aufder Homepage der Fahrschule.www.fahrschule-rainer.atSTANDORTE:1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 481200 Wien, Millennium City1220 Wien, Donauzentrum/DonauplexGEWINNSPIELps & wortspieletippsB-Führerschein-Kurs im Wert von755 Euro zu gewinnen!GEWINNFRAGE: WELCHE ZWEI KLASSISCHENSPORTWAGEN-MARKEN WARTEN AUF EUCH?Antwort unter Angabe von Name, Klasse und Schulstandortbis 01. 08. 09 per E-Mail anmarketing@kaufmannschaft.comadrianbatty.comBücher Auf dieFrage, ob Rotraut Schöberl ein paarBuchtipps zum Thema„UnkonventionellesMarketing“ parat habe,antwortet sie mit einemLachen: Ihr zweiterVorname sei Guerilla-Marketing, und ein Teilihres Erfolgs hinge genaudamit zusammen. Und Schöberlwird wieder unkonventionelleMarketingmethoden bemühen,denn soeben eröffnete sie dasdritte Leporello – im Schatten desStephansdoms in der Churhausgasseim ersten Bezirk in Wien.www.leporello.atMarketing 2020,Campus Verlag.ISBN 978-3-593-38826-7Oliver Dziembaund Eike Wenzel beschreiben inihrem Buch die elf neuen Zielgruppen,wie sie leben, was siekaufen. Aus diesen Überlegungenresultieren neue Wege des Marketings– und niemand Geringererals Trend-Guru Matthias Horx hatdas Vorwort dazu geschrieben. Eindurchaus spannender Ausblick aufkommende marketingtechnischeKommunikationsmöglichkeiten,der dazu anregt, sich selbstGedanken über Werbeformen derZukunft zu machen.The Little BlackBook of OnlineBusiness, Wiley &Sons. ISBN 978-0-470-40776-9Im letzten Jahrzehnt hat es sichmanifestiert: Business ist in vielenBereichen ohne Unterstützung desInternets fast nicht mehr denkbar.Dieses kleine, aber mit 272 Seitendurchaus umfangreiche Büch leinliefert zahlreiche äußerst nützlicheTipps und Kniffe – heißt es doch imUntertitel „1001 Insider ResourcesEvery Business Owner Needs“. PaulGalloway plaudert also aus demNähkästchen, und das kann fürjunge und auch nicht mehr jungeUnternehmer essenziell sein.Wer trinkt diewächserne Kaulquappe?RowohltTB; ISBN 978-3-499-62446-9Niemand ist vor Fehlern gefeit,und das trifft auch auf die WerbeundMarketingbranche zu. Dassso mancher Marken-Schussnach hinten losgeht, lässt sich indiesem Buch vorzüglich nachlesen– Schmunzeln inklusive. Werauf witzige Art über die Mythen,Märchen und Missgeschicke ausder Welt der Werbung aufgeklärtwerden möchte, dem sei diesesBuch wärmstens empfohlen. Dennschließlich lernt man auch aus denFehlern anderer.#3/09 Vienna Business Times 21


feiernbeim raiffeisen clubist immer was losOHRENSCHMEICHLER5. Neuer Austragungsort für das Nuke-Festival:Statt in St. Pölten wird heuer in Wiesen an zwei Tagenerlesene Musik zwischen Soul, Pop und Beatsgeboten. Das entspannteste Festival des Sommers.Wer totalen Rock-Rambazambasucht, ist hier vielleicht nicht zu 100Prozent richtig. Wer allerdings dasetwas intensivere Festival besuchenwill, wird am heurigen Nuke zweigroßartige musikalische Tage erleben.Dafür sorgt ein sympathischesLine-up mit insgesamt 14 Bands:Calexico werden ihre wüstenbeeinflussteTex-Mex-Musik über demBurgenland verbreiten, Moby sorgt2. Aus dem Radio, aufdie ShowbühneExzentrisch, exaltiert und energiegeladen:HitparadenstürmerinLady Gaga beweist im WienerGasometer ihre Live-Qualitäten. Einwenig was fürs Ohr und fürs Augeund wohlbekannte Discostampfer inpoppiger Kombination. Das Konzertist zwar längst ausverkauft, allerdingsgibt’s unter www.raiffeisenclub.at dieallerletzten Tickets!www.ladygaga.com22. 7. 09, Gasometer, 19 Uhrfür ausgetüftelte Beats und JossStone bringt eine gehörige PortionSoul nach Wiesen. Ebenfalls mitdabei: Jan Delay, 2Raumwohnung,James Morrison, Patrice, The CatEmpire, Keziah Jones und die Unaussprechbaren!!!www.nuke.at17. & 18. 7. 09, Wiesen, 13 UhrPOPMUSIK ALSZIRKUSSHOW1. All jenen, die Pinks März-Konzert versäumt haben,wird nun geholfen: Die Popgöre No. 1 gastiert mitihrer spektakulären Show einmal mehr in Wien.Der Titel ihres aktuellen Albums,der ebenso als Motto ihrer Konzerttourdient, könnte passender nichtgewählt sein: Funhouse. Dabei gehtes der aufmüpfigen Amerikanerinnicht nur um Spaß, sondern vorallem um großes Spektakel. Miteiner Mischung aus Las-Vegas-Show,klassischem Rockkonzert und Zirkusanleihenverzückte die blondierteEndzwanzigerin erst im März dasWiener Konzertpublikum.Dass Pink nun ein zweites Malinnerhalb eines Jahres die Stadthallerockt, zeugt von den Live-Qualitäten der Dame, die seit jeherals charakterlicher Gegenentwurf zuall den am Fließband produziertenPopsternchen gilt. In ihrem Videozum Song Stupid Girls bekamendeshalb die Jessica Simp sonsund Paris Hiltons dieser Welt einesarkastische Abreibung verpasst. Dasetwas Anderssein liegt Alicia BethMoore – wie es in ihrem Reisepasssteht – ohnehin in den Genen. Alseinziges weißes Mitglied in einemschwarzen Gospelchor ersang sichPink in Jugendjahren den nötigenDruck in der Stimme. Die weiterenmusikalischen Gehversuche machtedie kleingewachsene Krawall-Lady ineiner Punkband, um jedoch schnellins Hip-Hop-Fach zu wechseln.Schritt für Schritt erarbeitete sie sichdie seit dem Jahr 2000 höchst erfolgreichverlaufende Karriere.Ein stimmiges Konglomerat an Stilenund Einflüssen. Wenn Pink im Dezemberauf der Bühne stehen wird,bedeutet das in erster Linie eineMaterialschlacht sondergleichen. DieKostüme wechseln im Eiltempo, eineHeerschar an Bühnenprotagonistensorgt für eine spektakuläre optischeEinbettung der Hits. Doch nicht nurdas Eigenmaterial sorgt im Zuge derFunhouse-Tournee für brodelndeHallenstimmung. Man muss sichebenso auf Material von Led Zeppelin,Queen oder Gnarls Barkleygefasst machen.www.pinkspage.com17. 12. 09, Stadthalle, 19.30 UhrGEWINNSPIELWir verlosen 1 x 2 Karten für Pink!GEWINNFRAGE: WIE LAUTET DER NAME DERTIERSCHUTZORGANISATION, FÜR DIE PINK WERBUNGMACHT?Antwort bis 31. 8. 09 per E-Mail an:marketing@kaufmannschaft.com4. Amerikas heimlicherBotschafterWie eine vernünftige Rockshownach amerikanischem Formatauszusehen hat, zeigt Bruce Springsteenim Juli im Ernst-Happel-Stadion.Gemeinsam mit der E-Street-Band verbreitet „The Boss“ einenüppigen Songreigen von großenKlassikern wie „Born In The USA“ biszu aktuellem Liedgut seines neuenAlbums „Working On A Dream“.Traumhafter Open-Air-Abend!www.brucespringsteen.net5. 7. 09, Ernst-Happel-Stadion, 19.30 Uhr3. Männerröckeim HärtetestEine musikalische Mixtur, die esin sich hat: Wenn die Dropkick Murphyszum Konzert laden, bleibt keinKilt unbewegt und im Dudelsackscheint sowieso der Teufel zu stecken.Mit ihrer Verschränkung vonbeschleunigtem Punk und irischenFolkklängen gilt die Band ausBoston als besonders heißes Live-Eisen. Zu überprüfen im Rahmeneines Arena-Open-Air.www.dropkickmurphys.com14. 7. 09, Arena, 19.30 Uhr6. Friede, Freude,EierkuchenEin Sommer, so wie er frühereinmal war: Das Lovely-Days-Festival lädt zu einem nostalgischenKonzert abend mit großem Line-up.Nicht nur die Rockdinosaurier DeepPurple versprechen allseits bekanntesLiedgut à la Smoke On TheWater. Ebenso mit dabei sind Foreigner,Eric Burdon & The Animals,Mothers Finest, Ten Years After undThe Australian Pink Floyd Show.www.lovelydays.at10. 7. 09, Wiesen, 13 Uhr22 Vienna Business Times #3/09


+++ Tickets in allen Raiffeisenbanken in Wien und NÖ und auf www.ticketbox.at (Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder) ++2145Andrew Macpherson, FMService (3), Danny Clinch363. & 4. 7. 09 Creamfields CentralEurope, Bredav Airport, Tschechien.80 Kilometer von Wien sorgen u. a.Makossa & Megablast, Us3, Above &Beyond und ATB für Druck.11. 7. 09 Morrissey, Gasometer, Wien.The Smiths-Legende Morrissey inalter Kraft – Heiligabend für alle zuspät geborenen Britpop-Fans.24. & 25. 7. 09 Beatpatrol, VAZ,St. Pölten. Paul Van Dyk, Santigold,Faithless, Kosheen, Roni Size u. v. m.15. 8. 09 Christina Stürmer, Donaubühne,Tulln. Aushängeschild derheimischen Poplandschaft.Infos unter: www.raiffeisenclub.at/eventsFMServiceWAS NOCH KOMMTvorschau#3/09 Vienna Business Times 23


aus der schulehamerlingplatzEinen durchschlagendenErfolg hat nur, wer beimMarketing auf Einzigartigkeitsetzt.TRENDS IMMARKETINGVom Habenwollen und Haben –und davon, was es braucht,zum entscheidenden Schrittdazwischen zu verführen.Ende Jänner stand am Hamerlingplatzein Blick in die Zukunft aufdem Lehrplan. Nicht mit Hilfe einerKristallkugel, sondern durch einenlehrreichen Vortrag von Mag. (FH)Netek, Prokurist der Kapsch AGund Geschäftsführer der FerdinandRichter GmbH (ein Kinderschuh-Erzeuger), zum Thema „Trends imMarketing“. Dabei konnte er sowohltheoretisches Wissen vermitteln,als auch aus seiner täglichenPraxis berichten: Beispielsweisewerden wir täglich mit bis zu6.300 Werbebotschaften überflutet.Als eine davon im Gedächtnis zubleiben – und vor allem informativund positiv – ist dabei die größteHerausforderung.„Marketing bedeutet unverwechselbarund anders zu sein, aber soanders, dass die Leute, die dichbrauchen, einen Nutzen darausziehen“, fasste Mag. Alf Netek diegrundsätzliche Botschaft seinesVortrags zusammen.STRABAG AG:Ganz schön aufbauendEnde Februar besuchte dieMarketing-Truppe der 3. Jahrgängeden Baukonzern Strabag. Gerade beieinem internationalen Unternehmen,das von der Reihenhaussiedlungbis zum Kraftwerk alles baut, istneben dem fachlichen Know-howauch eine durchdachte Marketingstrategie das Um und Auf fürden Erfolg. Diana Klein, die Marketing-Managerin, erklärte derüberaus interessierten VBS-Delegation, auf welche Marketing-Instrumente der Konzern dabei setzt. Danach stand der Leiterdes „Verkehrswegebaus“, Herr Schobesberger, Rede undAntwort zu Erfolg und Strategie des Unternehmens.www.strabag.atYLOOP VS. MULTIGATE!Übungsfirma trifft Partnerunternehmen18 Schüler und 2 Lehrer der VBSHamerlingplatz stehen hinter demErfolg der Übungsfirma „YLOOP“ –das Sortiment umfasst ca. 45 Artikel.Hinter den Umsätzen der „MultigateGmbH“ stehen 46 Mitarbeiter unddie beiden Firmengründer Wernerund Gregor Keltscha – das Sorti mentumfasst 50.000 Artikel. Beide Firmensind in der Werbemittelbranchetätig. Das heißt, sie bieten alles, wasFirmen als Give-aways haben undverteilen wollen: Kugelschreiber mitAufdruck, Taschenrechner mitLogo-Gravur etc. Bei einem Ausflugder Üfa zur Partnerfirma MultigateEnde März wurden jetzt Erfahrungenausgetauscht und neuepraktische Eindrücke gesammelt.www.yloop.bizwww.multigate.atshutterstock.com/Fernando Jose Vasconcelos Soares, VBS Hamerlingplatz (2)24 Vienna Business Times #3/09


VBS Floridsdorf (2)Wenn der Turnsaal zur Messehalle wird …floridsdorfaus der schuleFür die zweite ÜFA-Hausmesse der VBS Floridsdorf wurden alle 14 schulinternenÜbungsfirmen zusammengetrommelt und aus dem Turnsaal eineMessehalle gezaubert. Es wurde gustiert und flaniert, es wurden etlicheVerkaufsgespräche geführt, Produkte vorgestellt, probiert und verkostet,Prospekte und Folder verteilt und unzählige Kaufverträge abgeschlossen.www.floridsdorf.vbs.ac.atUnterricht vs. EinkaufstripGanz unter dem Motto „Shoppen statt Unterricht“klapperte die 2CK im Rahmen der Autoguided Shopping-Tourder Arbeiterkammer die Geschäfte der Mariahilfer Straße ab,beschäftigte sich mit Themen wie Produktion und Konsumund schnupperte in die Theorie des Einkaufsverhaltens.#3/09 Vienna Business Times 25


aus der schuleschönborngasseGut informiertüber dieEuropapolitik:EU-Wanderausstellungin derSchönborngasseZUM GREIFENNAHEDiesen März machte dieEU-Wanderausstellung auch inWien halt und verwandelte dieVBS Schönborngasse für kurzeZeit in ihr Hauptquartier.Rechtzeitig zur Europarats-Wahl Anfang Junimachte die EU-Wanderausstellung der ÖsterreichischenGesellschaft für Europapolitik von16. bis 20. März Station im Festsaal der VBSHamerlingplatz und der VBS Schönborngasse.Im Rahmen dieser Veranstaltung hatten zahlreicheSchülerinnen und Schüler die Gelegenheit,sich über die Geschichte der EuropäischenUnion und im Besonderen des EuropäischenParlaments näher zu informieren.Am 19. März fand dann im Zuge des Events nocheine Debatte mit zwei kompetenten Gäs ten,Mag. Wolfgang Hiller (Leiter des Informa tionsbürosdes EU-Parlaments in Österreich) undDr. Jürgen Frieberger (Politischer Berichterstatterder EU-Kommission in Österreich), statt.Bei einem Quiz wurden die Informationen dervorangegangenen Tage abgefragt und dasWissen der Schüler überprüft – ein Ansporn füralle Besucher, sich mit der Ausstellung wirklichbis ins Detail auseinanderzusetzen.www.cms.euro-info.netVBS Schönborngasse (2)„Wissen bewegt“: Die neueÜbungsfirma „Car Sapiens“Zusammen mit ihrer Partnerfirma AutoStahl stampften die Schüler der 4AK dasAutomobil-Unternehmen Car SapiensGmbH aus dem Boden und überzeugtenvon der Namens- und Sloganfindung biszur Kreation eines geeigneten Logos undallem, was zur erfolgreichen Firmengründungdazugehört, alle Beteiligten. Eineneue Übungsfirma, die Drive hat …www.autostahl.comEliane Ngoubayou – ein Besuchaus Kamerun erobert WienIm Rahmen eines Austauschprogramms zeigtedas BMUKK 13 afrikanischen Lehrerinnen undLehrern Österreich und teilte die ambitioniertenProjekt-Teilnehmer auf Schulen im ganzen Landauf. So landete Eliane Ngoubayou, eine jungeDeutsch-Professorin aus Kamerun, für vier Tagean der VBS Schönborngasse. Die sympathischeBesucherin wurde herzlich aufgenommen undbedankte sich bei allen, die sich in dieser Zeitum sie kümmerten, mit interessanten Vorträgenüber ihre Heimat und beeindruckte mit ihrenperfekten Sprachkenntnissen.www.bmukk.gv.atVBS Schönborngasse26 Vienna Business Times #3/09


TROJA STYLEAuch hier ist nicht alles, so wie es scheint: Accessoiresfür Stadtguerillas, Wandelbares für diejenigen, für die esschon mal etwas ganz Besonderes sein soll.2nachshoppenschöne dinge13421. Verbirg den iPodJeder hat einen, und alle sehen sieirgendwie gleich aus – die iPods.Mittlerweile gibt es schützendeHüllen en masse, ganz besondershübsch und stylish sind allerdingsdie Pouches von Burning Love: Obals Tierimitat oder aus schlichtemund robustem Cord, diese iPod-Pouches verbergen das wertvolleGerät und helfen dabei, auch beimiPod Style zu zeigen. Gibt’s in ganzvielen Designs, und teuer sindsie auch nicht. So macht iPod-Verstecken Spaß.2. Zeig das StatussymbolFahrräder von Mercedes Benz –da braucht man schon das nötigeKleingeld dafür. Und ganz imGegensatz zu den „großen Brüdern“der renommierten Marke kommendie Edel-Radln fast schon unauffälligdaher – zumindest bis man denbekannten Schriftzug liest. Dassdie Räder technisch vom Feinstenund voller cleverer Features sind(das Klapprad ist der Hammer!),brauchen wir wahrscheinlich nichterwähnen. So unauffällig und dochso angeberisch.3. Versteck dich inder StadtNa gut, so wirklich unsichtbar wirdman mit den Böcken auch nicht,aber: Sie sehen einfach genial aus,und wer auf den Style der 80erJahre steht – für sportliche Sneakersübrigens ein sehr gutes Jahrzehnt –,der kommt um diese Nikes nichtherum: Bequem sind sie sowieso,und der Camouflage-Print ist einabsoluter Hingucker. Vielleicht nichtunbedingt passend als Arbeitsbekleidung,aber zum Ausgehen –perfekt. Tarnung ist alles!4. Trag Technik amKörperUrban Tool ist eine genialeCom pany, die mittlerweile globalagiert – offensichtlich dürfte es alsoeinen Bedarf an cleverer Kleidunggeben. Clever, weil bei diesem Teil dieFernbedienung des iPod bereitsinkludiert ist. Das bedeutet: Lauter,leiser, vorwärts, rückwärts wird durcheinen Druck auf das Shirt ausgeführt.Dabei könnte man es einfach für eingut sitzendes, zeitgemäßes Shirthalten. Tja, das haben sie sich beimTrojanischen Pferd auch gedacht.Herstellerwww.burninglove.dewww.mercedes-benz-bike.comwww.nike.comwww.urbantool.com#3/09 Vienna Business Times 27


26. bis 28. Juni 2009WAT Sportinsel, U6 Neue Donau10.00 bis 18.00 UhrAnmeldung & Info auf sportinwien.at/soccercup028 Vienna Business Times #3/09

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