November 2013 - Erlenbach im Simmental

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November 2013 - Erlenbach im Simmental

NR. 21NOVEMBER 2013EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALINFORMATIONZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG UND WEITERE MITTEILUNGEN


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALINHALTSVERZEICHNISVorwort des Gemeinderatspräsidenten .............................................. 3Aus dem GemeindehausNeuer Hauswart Schulanlage Hubel ab 1.4.2014 ................................. 4Inbetriebnahme Trinkwasserkraftwerk .................................................5Einladung zur Gemeindeversammlung vom 28. November 2013Traktandenliste .................................................................................. 6Erläuterungen zu den Traktanden 1 –8......................................7 – 26Aus dem GemeinderatBeschlüsse .............................................................................. 27 – 29Vorstellung Ressort Ver- und Entsorgung ......................................... 30Aus dem Gewerbe und den VereinenTAB, N. Bumann, Geschäftseröffnung .............................................. 31Tschabold AG, Erlenbach, Elektro-Geschäft ...............................32 – 33KulturellesOffenes Singen am 4. Advent, Einladung ......................................... 34Veranstaltungen im Advent in der Gemeinde Erlenbach .................... 34KunterbuntesEinladung zum Informationsanlass Elternverein in Erlenbach ............ 35Einladung zum Jahrgängertreffen ............................................ 35 – 36Person für Unterhalt Sitzbänke und Betreuung Brätlistelle gesucht ....36Berichterstattung über das Partnerschaftstreffen Erlenbach am Main 37 – 38Aufruf: Suche private Mandatsträger PriMas ............................ 39 – 402ERLENBACH AKTUELL6. Jahrgang, Nr. 21, November 2013, Auflage: 850 ExemplareHerausgeberin: Einwohnergemeinde Erlenbach i.S.Redaktion: Sonja Wiedmer Schneider (Leitung)Titelbild: Der Flug der Brunnenstube ins ChlusiKontaktadresse: swiedmer@erlenbach-be.ch, Telefon 033 681 82 30oder an Gemeindeverwaltung Erlenbach, Graben 311, 3762 ErlenbachErscheinungsweise und Redaktionsschluss nächste Ausgaben:März 2014 21.02.2014Mai 2014 22.04.2014August 2014 25.07.2014November 2014 17.10.2014Druck und Gestaltung: ILG AG Wimmis


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALLIEBE GEMEINDE-BÜRGERINNEN UNDGEMEINDEBÜRGERErinnern Sie sich noch anden Dorfabend im Juni2012? Damals durften wir,umrahmt von den Beiträgender Vereine, die Partnerschaftmit Erlenbach am Mainbeurkunden und feiern.Dieses Jahr, Mitte Oktober,fand unser Gegenbesuch beiunseren Freunden in Deutschlandstatt. Wir wurden herzlichstaufgenommen undbetreut. Ein Rahmenprogrammführte uns, trotzgrauverhangenem Wetter,durch das liebliche Maintalund wir erahnten die Schönheitdieser hügeligen Landschaftzwischen Odenwaldund Spessart. Die Weinlesewar in vollem Gang, und wirkamen auch in den Genussdes feinen Rebensafts.Kernstück des Treffens warzweifellos der Partnerschaftsabend,der auch imNamen der zahlreich erschienenenErlenbacherBevölkerung am Main unserePartnerschaft bekräftigensollte. In verschiedenenReden wurde die Partnerschaft gewürdigt und ihre Bedeutung zum internationalenVerständnis hervorgestrichen. Sogar der Schweizer Konsulaus München gab sich die Ehre und würdigte die Partnerschaft alswichtiges Zeichen für die Verständigung der Menschen über die Landesgrenzenhinweg.Unsere mitgereisten Vereine, die Trachtengruppe und der Jodlerclub undMike Maurers Alphorn experience, durften den Abend eröffnen und unserendeutschen Freunden unser Brauchtum und unsere Eigenartvorstellen. Höhepunkt des Abends waren aber das Konzert, komponiertvon Mike Maurer, das seine Alphornklänge mit der Jugendphilharmonievereinigte und anschliessend die eigens für diesen Abend komponierteFreundschaftssymphonie, uraufgeführt von den jungen Musikern undden vereinigten Chören von Erlenbach a.M. mit unserem JodlerclubEdelweiss.Die Freundschaft mit den drei Erlenbach (am Zürichsee, am Main undim Simmental) soll, und dies wurde von allen Seiten bekräftigt, nichtnur eine Freundschaft der Behördenvertreter sein, sondern von derBevölkerung mitgetragen werden. Vereine sollen miteinander Aktivitätenorganisieren, Privatpersonen sich gegenseitig besuchen.Als Zeichen hierfür wurden unter freundlicher Mitwirkung der Stockhornbahnalle Erlenbacher gleichgestellt: so dürfen künftig nicht nur dieSimmentaler, sondern auch die Oberfranken und die Zürcher Erlenbacherzum halben Tarif auf das Stockhorn fahren.Wir im Gemeinderat wünschen uns eine lebendige und gelebte, nachhaltigePartnerschaft mit unseren Partnergemeinden.Peter BrüggerGemeinderatspräsident3


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALAUS DEM GEMEINDEHAUSNEUER HAUSWART SCHULANLAGE HUBELAB 1. APRIL 2014Karl Müllener wird als Schulhausabwart im Mai 2014 pensioniert.Die Schulkommission hat die Stelle zur Neubesetzung ausgeschrieben.Es gingen nahezu 80 Bewerbungen ein. Die Schulkommission hat sichentschieden und Daniel Hebeisen, Weiermatte, Erlenbach, angestellt.Herr Hebeisen wird seine Stelle am 1.4.2014 antreten und berufsbegleitenddie Ausbildung zum Hauswart mit eidg. Fachausweis in Angriffnehmen.4


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALNEUBAU TRINKWASSERKRAFTWERK OBER-BERG UND NEUBAU DER CHLUSILEITUNGDas seit 2008 vorbereitete und am 03. Dezember 2011 an der Gemeindeversammlungvorgestellte und beschlossene TrinkwasserkraftwerkOberberg geht bald ans Netz.Die Meilensteine:• Einleitung Baubewilligungsverfahren Mitte Juni 2012• Erhalt der Baubewilligung 21.12.2012• Baustart nach der Freigabe durch den Wildhüter 17.06.2013(wegen der Brut Adler)• Montage der Turbine 23.09.2013• Einsetzen der Brunnenstube 01.10.2013• Definitives Anschliessen der Druckleitung 21.10.2013• Anfahren und Inbetriebnahme der Turbine 13.11.2013Einige Impressionen vom ProjektDie Brunnenstube wird abgesetzt.Die Turbine mit dem Generator,der Stromproduzent der GemeindeErlenbach.5


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALORDENTLICHE VERSAMMLUNG DEREINWOHNERGEMEINDE ERLENBACH I.S.DONNERSTAG, 28. NOVEMBER 2013, 20.00 UHRIN DER SCHULANLAGE HUBEL, ERLENBACH, SINGSAALAlle stimmberechtigten Frauen undTRAKTANDENMänner, die das 18. Altersjahr vollendetund seit 3 Monaten in der Gemeinde1. Finanzplan 2014–2018, KenntnisnahmeErlenbach Wohnsitz haben, sind zu2. Voranschlag 2014, Genehmigungdieser Versammlung freundlich eingeladen.3. Periodische Wiederinstandstellung Strasse Wydi–Wiler, KreditbewilligungDie Unterlagen zu den Traktanden 54.5.6.7.Sanierung alter Scheibenstand in Erlenbach, 300 mSchiessanlage, KreditbewilligungFriedhof- und Bestattungsreglement, Gesamtrevisioninkl. Tarif, GenehmigungÄnderung Baureglement in Art. 42 Abs. 2,GenehmigungSanierung Aula/Singsaal, Schulanlage Hubel,Erlenbach, Kreditbewilligungund 6 liegen 30 Tage vor der Versammlungauf der Gemeindeverwaltung zurEinsichtnahme auf.Der vollständige Voranschlag 2014kann auf der Gemeindeverwaltungeingesehen oder bezogen werden.Die Botschaft zur Versammlung wird ca.14 Tage vor der Versammlung in alle8. Wahl von zwei Gemeinderatsmitgliedern für die Haushalte versandt.Sitze Erlenbach und Allmenden/Thal für den Rest Gemäss Art. 67 a ff des Verwaltungsrechtspflegegesetzes(VRPG) kannder laufenden Amtsperiode9. Orientierungengegen Beschlüsse der Gemeindeversammlunginnert 30 Tagen nach der10. VerschiedenesGemeindeversammlung schriftlich undbegründet beim RegierungsstatthalteramtFrutigen-Niedersimmental, Amthaus, 3714 Frutigen, Beschwerdeerhoben werden. Es wird auf die Rügepflicht an der Versammlunghingewiesen.Der Gemeinderat6


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTAL1. ORIENTIERUNG ÜBER DIE FINANZ-PLANUNG 2014–2018Referent: Gemeinderat Michael GasserDIE FINANZPLANUNG FÜR DIE NÄCHSTEN 5 JAHREZEIGT FOLGENDE ERGEBNISSE: (Betrag in 1’000 Franken)PROGNOSENPERIODE2014 2015 2016 2017 2018Prognose der BelastungInvestitionsfolgekosten/-erträge 223 313 62 210 208Handlungsspielraum –96 157 79 97 237Unter-/Überdeckung – 319 –155 17 –114 28Investitionen und Anlagena) Nettoinvestitionen 200 2’384 1’101 641 6’507gem. Tab. 7b) davon steuerfinanzierte 0 1’574 1’000 397 5’120Nettoinv. (Tab. 7)c) Anlagen gem. Tab. 8 170 – 90 – 80 – 80 – 80Durch die Belastung der geplanten Investitionen weisen die Rechnungsabschlüsseab 2014 – ausgenommen im 2016 und 2018 – eine Unterdeckungaus. Das heute vorhandene Eigenkapital von 1.601 MillionenFranken verringert sich bis Ende 2018 auf voraussichtlichFr. 763‘000.00.Die Planung basiert auf einer Steueranlage von 1.68.Die geplanten Investitionen können nicht alle selber finanziert werden.Das Fremdkapital bewegt sich zwischen 3 und rund 8 MillionenFranken. Die Finanzierung des Trinkwasserkraftwerkes führte zu einerneuen Darlehensaufnahme im 2013. In den nächsten Jahren sind u.a.Massnahmen zum Steinschlagschutz und Schutzbauten im Wasserbaugeplant. Die Schulanlagen müssen saniert und die Markthalle sollaufgewertet werden.Im Finanzplan 2014 –2018 ist neu die Spezialfinanzierung Trinkwasserkraftwerkenthalten. Die Investitionskosten fielen bereits im 2013 an.Ab 2014 wird der Betrieb aus Stromerzeugung (Strompreisvergütung)einen Ertrag generieren, dieser kann aber vorerst nicht kostendeckendgeführt werden.7


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALSPEZIALFINANZIERUNG KOSTENDECKUNGSGRAD2014 2015 2016 2017 2018Wasserversorgung 93.2% 101.1% 98.6% 98.7% 99.7%Bei der Spezialfinanzierung Wasserversorgung sind kontinuierlicheGebührenanpassungen eingerechnet, damit die Kostendeckungsgradeerreicht werden und kein Vorschuss in der Spezialfinanzierung entsteht.Die anstehenden und bereits realisierten Projekte (Ringleitung Latterbach,Erneuerung der Leitungen Rest. Adler-Hof, Erneuerung der Leitungbeim Chlusi im Zusammenhang mit dem Trinkwasserkraftwerk, NeubauReservoir Latterbach etc.) machen eine Gebührenerhöhung nötig.Im Finanzplan ist vorgesehen, auf das Jahr 2015 den Kubikmeterpreisum weitere Fr. 0.20 auf Fr. 1.20 und auch die Grundgebühr auf Fr. 190.00zu erhöhen. Voraussichtlich muss die Verbrauchsgebühr ab 2017 umweitere Fr. 0.10 auf total Fr. 1.30/m 3 angepasst werden.SPEZIALFINANZIERUNG KOSTENDECKUNGSGRAD2014 2015 2016 2017 2018Abwasserentsorgung 80.3% 91.1% 92.1% 95.4% 95.3%Bis 2018 wird damit gerechnet, dass die angesparten Mittel in derSpezialfinanzierung Rechnungsausgleich noch ausreichen, den laufendenBetrieb zu finanzieren. Es ist keine Gebührenanpassung vorgesehen, weilzur Zeit keine grossen Projekte bekannt sind.SPEZIALFINANZIERUNG KOSTENDECKUNGSGRAD2014 2015 2016 2017 2018Abfallentsorgung 96.5% 92.5% 92.4% 81.5% 81.4%Bis 2018 wir damit gerechnet, dass die vorhandenen Mittel in der SpezialfinanzierungRechnungsausgleich ausreichen, den laufenden Betrieb zufinanzieren. Der Kostendeckungsgrad nimmt ab 2017 ab, weil für dasEntsorgungszentrum in der Markthalle Fr. 200‘000.00 eingeplant sind.Das Verpflichtungskonto nimmt voraussichtlich bis ins Jahr 2018 aufFr. 47‘000.00 ab.Die Finanzplanung ist lediglich ein Führungs- und Planungsinstrumentdes Gemeinderates. Sie ist für den Stimmbürger unverbindlich und nurinformell.8


2. VORANSCHLAG 2014, GENEHMIGUNGReferent: Gemeinderat Michael GasserERGEBNIS LAUFENDE RECHNUNGDer Voranschlag 2014 sieht nach Vornahme der harmonisierten AbschreibungeneinenAufwand vonFr. 6’895’394.60 und einenErtrag vonFr. – 6’576’402.60 vor, was einenAufwandüberschuss von Fr. 318’992.00 ergibt.Das Ergebnis vor Abschreibungen (harmonisierte Abschreibungen imFinanzvermögen) beträgtAufwand Fr. 6’445’394.60Ertrag Fr. 6’576’402.60Ertragsüberschuss somit Fr. 131’008.00ANTRAG DES GEMEINDERATESDer Gemeinderat beantragt, den Voranschlag 2014 miteinem Aufwandüberschuss von Fr. 318‘992.00 mit Festsetzungder Steueranlage auf 1.68 und 1.5 ‰ Liegenschaftssteuer.9


LAUFENDE RECHNUNG 1.2014 BIS 12.2014VORANSCHLAG 2014 VORANSCHLAG 2013 RECHNUNG 2012Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand ErtragLaufende Rechnung 6'895'394.60 6'576'402.60 7'100'276.00 6'904'175.00 6'360'436.98 6'370'671.23Aufwandüberschuss 318'992.00 196'101.00Ertragsüberschuss 10’234.250 Allgemeine Verwaltung 909'090.00 264'900.00 883'790.00 262'900.00 829'245.42 280'349.40Netto Aufwand 644'190.00 620'890.00 548'896.021 Öffentliche Sicherheit 189'818.00 150'490.00 223'180.00 172'050.00 242'504.77 149'346.48Netto Aufwand 39'328.00 51'130.00 93'158.292 Bildung 1'231'459.00 49'000.00 1'408'485.00 49'000.00 1'312'804.75 152'048.39Netto Aufwand 1'182'459.00 1'359'485.00 1'160'756.363 Kultur und Freizeit 65'790.00 3'000.00 71'490.00 10'250.00 49'303.50 3'530.00Netto Aufwand 62'790.00 61'240.00 45'773.504 Gesundheit 7'540.00 1'400.00 8'200.00 1'900.00 6'852.85 1'404.20Netto Aufwand 6'140.00 6'300.00 5'448.655 Soziale Wohlfahrt 1'261'006.00 1'173'710.00 1'337'859.35Netto Aufwand 1'261'006.00 1'173'710.00 1'337'859.356 Verkehr 564'500.00 66'500.00 468'196.00 64'500.00 460'606.05 65'259.25Netto Aufwand 498'000.00 403'696.00 395'346.807 Umwelt und Raumordnung 1'451'785.60 1'377'835.60 1'712'655.00 1'637'285.00 1'205'861.81 1'168'644.61Netto Aufwand 73'950.00 75'370.00 37'217.208 Volkswirtschaft 131'340.00 166'080.00 110'240.00 191'080.00 134'508.75 176'701.70Netto Ertrag 34'740.00 80'840.00 42'192.959 Finanzen und Steuern 1'083'066.00 4'497'197.00 1'040'330.00 4'515'210.00 780'889.73 4'373'387.20Netto Ertrag 3'414'131.00 3'474'880.00 3'592'497.4710


KOMMENTAR ZUM VORANSCHLAG LAUFENDE RECHNUNG 20130 Allgemeine Verwaltung Nettoaufwand Fr. 644’190.00Der Mehraufwand für das Stimm- und Wahlmaterial inkl. Versandkosten für die GrossratsundRegierungsratswahlen sind eingerechnet. Die Infobulletins werden 4 Mal im Jahr verschickt.Der Gemeinderatskredit wird auf das Minimum von Fr. 5‘000.00 herabgesetzt. Die Mitgliederbeiträgewerden wegen dem Beitritt zum Verein Medizinische Grundversorgung umFr. 1‘700.00 ansteigen. Für Vergabungen an private Institutionen wurden unverändert Fr.3'000.00 eingestellt.Bei den Löhnen sind 2.0 % für Teuerung und leistungs- und verhaltensabhängige Aufstiegeeingerechnet worden.Die verrechneten Besoldungen und die verrechneten Verwaltungskosten werden gemäss Arbeitsplatzbewertungvorgenommen. Eine Änderung ergibt sich durch die Inbetriebnahmeder Aufbahrungshalle. Der Ertrag für die Rechnungsführung des ARA Verbandes Niedersimmentalist tiefer eingesetzt (weniger Stundenaufwand).Wegen der energetischen Sanierung des Gemeindehauses werden tiefere Heizkosten anfallen.1 Öffentliche Sicherheit Nettoaufwand Fr. 39’328.00Die Besoldungen und Entschädigungen erfahren eine leichte Erhöhung wegen Mehreinsätzen.Gegenüber den Vorjahren sind wesentlich weniger Anschaffungen vorgesehen. Diese beschränkensich im Wesentlichen auf Schläuche und 4 neue Mann/Frau-Ausrüstungen. DerPosten für Verbrauchsmaterial und Spesenentschädigungen ist erhöht worden. Der Ertrag beiden Feuerwehrersatzabgaben bleibt trotz Erhöhung des Maximalbeitrages unverändert aufdem Stand des Voranschlages 2013.Für den Unterhalt der Schiessanlage Brünnlisau muss – wegen der erneut nötigen Verbauungbeim Scheibenstand – Fr. 10‘000.00 eingesetzt werden. Dieser Betrag wird schlussendlichaus dem entsprechenden Fonds entnommen. Die verrechneten Abschreibungen fürdie Schiessanlage Brünnlisau belaufen sich auf Fr. 20‘850.00. Es wird damit gerechnet, dassvon der VSGB Schussgelder von wiederum Fr. 6'500.00 zur Finanzierung der Unterhaltsarbeitenbzw. als Rückstellung in die Fonds der Spezialfinanzierung eingehen werden.Der an die ZSO Niesen zu entrichtende Beitrag bleibt auf Fr. 13.00 pro Einwohner, totalFr. 23‘000.00. Der Beitrag an die Stiftung Einsatzkostenversicherung beträgt unverändertFr. 4'500.00. Für das Gemeindeführungsorgan (GFO) wurden mehr Tag- und Sitzungsgeldereingerechnet (2 Ausbildungs- und 1 Überprüfungstag).11


2 Bildung Nettoaufwand Fr. 1’182’459.00Bei den Löhnen für das Hauswartspersonal wurden 2% Teuerung und Leistungslohn eingerechnet.Für den Kindergarten Erlenbach soll ein Hochspielplatz eingerichtet werden. Die KostenLehrerbesoldungen Kindergarten steigen stark an. Sie wurden gemäss Berechnungs-Tool derErziehungsdirektion mit Fr. 65‘947.00 budgetiert.Der Betriebsbeitrag an den Sekundarschulverband steigt beträchtlich an und er beträgt für24 Schulkinder gemäss Budgeteingabe Sekundarschulverband Fr. 260‘469.00. Der Sekundarschulverbandmuss seit Schuljahr 2013/2014 die Lehrergehaltskosten mit dem Kantondirekt abrechnen.Für Anschaffungen im Bereich Schulliegenschaften sind Fr. 15‘000.00 eingesetzt worden.Die Saalstühle im MZG Latterbach sollen teilweise ersetzt werden und es sind Anschaffungen(Reinigungsgeräte) im kleineren Umfang sowohl für Erlenbach als auch für Latterbacheingeplant.Für den baulichen Unterhalt sind für den Ersatz einer Treppe mit Geländer und für BaumschnitteFr. 10‘000.00 eingestellt.Der Budgetposten für Schulmaterial/Lehrmittel ist auf Fr. 36‘000.00 erhöht worden. Ebensomusste der Posten für Anschaffungen und Unterhalt im elektronischen Bereich (IT) erhöhtwerden.Die Beiträge an die Lehrergehälter wurden gemäss Kalkulations-Tool der Erziehungsdirektionerrechnet. Bei der Primarstufe sinkt der Gemeindeanteil für die Lehrergehälter aufFr. 111‘552.00 (Budget 2013: Fr. 332‘700.00, bei der Sekundarstufe auf Fr. 163‘452.00(Budget 2013: Fr. 222‘300.00).3 Kultur und Freizeit Nettoaufwand Fr. 62’790.00Der Beitrag an die Jugend- und Volksbibliothek wird aus dem Fonds für soziale Zwecke finanziert.Der Kulturkommission stehen für kulturelle Aufgaben auf deren Wunsch Fr. 2‘700zur freien Verfügung.Der Budgetposten von Fr. 2‘800.00 für die Jungbürgerfeier, den Neuzuzügeranlass sowie fürEhrungen erfährt keine Veränderung.Im Konto 320.318.03 ist ein Betrag von Fr. 10‘000.00 für ein Gemeinde-App budgetiert.Für den Unterhalt/Beiträge Wanderwegnetz sind Fr. 8‘000.00 eingestellt.Für die Unterstützung der Vereine sind Fr. 10‘000.00 (unverändert gegenüber Vorjahr) vorgesehen.4 Gesundheit Nettoaufwand Fr. 6’140.00Die schulärztlichen und -zahnärztlichen Untersuchungskosten wurden aufgrund der Vorjahreangenommen. Diese sind aufgrund der Schülerzahlen leicht rückläufig.12


5 Soziale Wohlfahrt Nettoaufwand Fr. 1’261’006.00Der Beitrag an die regionale AHV-Zweigstelle Diemtigen nimmt voraussichtlich um Fr.1‘600.00 zu.Die Beiträge an die Ergänzungsleistungen nehmen gegenüber dem Voranschlag 2013 umca. Fr. 7‘000.00 ab.Fr. 1‘000.00 sind für eine öffentliche Veranstaltung zu einem aktuellen Thema im Sozialbereicheingesetzt worden.Für das Jahr 2014 wird ein Beitrag Lastenausgleich Sozialhilfe von Fr. 472.00 pro Einwohnerprognostiziert, dies entspricht einem Minderaufwand pro Kopf von Fr. 18.00 gegenüber demBudget 2013.6 Verkehr Nettoaufwand Fr. 498’000.00Bei den Löhnen im Bereich Gemeindestrassen sind ebenfalls 2% für Teuerung und leistungsbedingteAufstiege eingerechnet worden.Für Winterdienst, Streusalz, Kies und Schneeräumung wurde der Budgetposten auf Fr.10‘000.00 belassen. Für den baulichen Unterhalt am Strassennetz sind Fr. 85‘000.00 budgetiert:darin enthalten sind kleinere Belags- und Unterhaltsarbeiten an Strassen, Wege undPlätzen sowie verkehrsberuhigende Massnahmen an der Staldenstrasse in Latterbach. DerAufwand für die Schneeräumung wurde auf Fr. 20‘000.00 erhöht.Die Frage der Parkplatzbewirtschaftung soll mit Hilfe externer Begleitung geklärt werden.Es sind dafür Fr. 8‘000.00 eingerechnet worden.Gemäss Finanzplanhilfe wurde für den Gemeindeanteil Lastenausgleich Öffentlicher VerkehrFr. 162‘468.00 eingerechnet. Die besseren Angebote ergeben einen Mehraufwand vonknapp Fr. 30‘000.00 zum in der Jahresrechnung 2012 verbuchten Aufwand.Die Preise für die Anschaffung der Tageskarten Gemeinde werden durch die SBB erneut erhöht.Der höhere Anschaffungspreis macht auch eine moderate Erhöhung beim Verkaufspreisnötig.7 Umwelt und Raumordnung Nettoaufwand Fr. 73’950.00Wasserversorgung: Der Unterhaltsbedarf für Leitungsnetz und Reservoir werden um Fr.20‘000.00 auf Fr. 70‘000.00 erhöht. Die Einlagen in die SPF Werterhalt betragen nach wievor 60%. Sie sind mit Fr. 235‘352.80 berechnet worden. Um die Wasserversorgung ausgeglichenzu finanzieren ist eine Entnahme auf der Spezialfinanzierung Rechnungsausgleichvon Fr. 118‘276.55 nötig.Trinkwasserkraftwerk: Die Inbetriebnahme des Wasserkraftwerkes ist auf Mitte November2013 geplant. Im Voranschlag 2014 wird die neue Anlage erstmals berücksichtigt. Mit derprognostizierten Strompreisvergütung kann der Betrieb (noch) nicht voll finanziert werden,weshalb für die Abschreibungen (Fr. 26‘300.00) der mit dem Baukredit bewilligte steuerfinanzierteVorschuss der Gemeinde beansprucht werden muss.13


Kanalisation: Der ordentliche Unterhalt am Kanalnetz wird auf Fr. 31‘000.00 herabgesetzt.Der Betriebsbeitrag an die ARA Thunersee erhöht sich gegenüber dem Rechnungsabschluss2012 voraussichtlich um rund Fr. 18‘075.00. Der ARNI Verband wird im 2014 wieder Betriebskosteneinkassieren und zwar im Betrage von voraussichtlich Fr. 43‘100.00. Die Einlage indie SPF Werterhaltung ist mit Fr. 233‘277.80 (60% des Anlagewertes) berücksichtigt worden.Die Grund- und Benützungsgebühren bleiben unverändert.Um den Betrieb ausgeglichen finanzieren zu können ist eine Entnahme aus der SpezialfinanzierungRechnungsausgleich von Fr. 116‘430.20 vorgesehen.Abfallentsorgung: Für Sonderabfuhren werden erneut Fr. 14‘000.00 eingerechnet, für dieGrünabfuhr Fr. 9‘000.00. Zum Rechnungsausgleich müssen Fr. 4‘870.00 aus der Spezialfinanzierungentnommen werden. Die Gebühren erfahren keine Änderung.Bei der Schiessanlage in der Brünnlisau besteht Bedarf für einen Robidog-Behälter.Friedhof und Bestattung: Die neue Aufbahrungshalle generiert neue Kosten: für die BesoldungHauswart und Energie sind Fr. 7‘200.00 eingerechnet worden. Für die Pflege der Blutbuchensind im Konto baulicher Unterhalt Fr. 4‘000.00 budgetiert worden. Die höhere Verrechnungvon Besoldungen resultiert aus dem Betrieb der Aufbahrungshalle. Es wird mit Einnahmen(Gebühren) für die Benützung der Aufbahrungshalle von Fr. 3‘600.00 gerechnet.Gewässerverbauungen: Für den Bachunterhalt sind Fr.30‘000.00 eingesetzt worden.Lawinenschutz bzw. Gefahrenbeseitigung: In Absprache mit dem Revierförster sind erneutFr. 10‘000.00 für diverse Kleinprojekte (Schutzprojekte) bereit gestellt worden. Voraussichtlichwerden 50% des Aufwandes durch das Amt für Wald zurückerstattet.Tierkörperbeseitigung: Gemäss übergeordnetem Recht sind die Kosten für die Tierkörperbeseitigung(inkl. Haustiere) aus den Abfallgebühren zu finanzieren. Die Landwirte bezahleneinen Teil dieser Kosten mit Fr. 6.00 pro GVE. Die Kosten der regionalen Tierkörpersammelstelleim Burgholz (Gemeinde Diemtigen) werden unverändert mit Fr. 11‘000.00 angegeben.8 Volkswirtschaft Nettoertrag Fr. 34’740.00Die Besoldungsaufwände für Ackerbaustelle und Feuerbrandkontrolleur sind auf Fr. 3‘000.00erhöht worden.Für den Unterhalt von Schutzbauten und Entwässerungen wurden erneut Fr. 3‘000.00 budgetiert.Im 2014 wird die Konzessionsentschädigung der BKW wiederum mit Fr. 68‘000.00 anfallen.Die EGSS schüttet im 2014 keinen Beitrag aus.Der Ertrag aus dem Verkauf der Fernwärme deckt den Aufwand (Rechnung Fesag) nach wievor nicht. Es müssen ca. 10 Zähler ersetzt werden, weshalb dafür im Konto Unterhalt Fr.15‘000.00 eingesetzt worden sind.Aufwand und Ertrag des Schlachthauses sind analog dem Voranschlag 2013 budgetiert worden.Die Schlachtraumbenützung wird zukünftig weiter abnehmen.14


Mit dem Projekt «Markthalle» soll eine Arbeitsgruppe betraut werden. Dafür sind Fr.5‘000.00 eingerechnet. Ins Projekt miteinzubeziehen ist auch die Autowaschanlage. Für dieWaschanlage wurde der bauliche Unterhalt auf Fr. 2‘000.00 erhöht.9 Finanzen und Steuern Nettoertrag Fr. 3’414’131.00Die Steuern sind gestützt auf die Finanzplanhilfe des Kantons aufgrund der Steuereingängevon 2012 mit einem Zuwachs von 1.2 % (da wirtschaftsschwache Gemeinde) mit einerSteueranlage von 1.68 berechnet worden. Die nicht berechenbaren Steuern sind mit Annahmeneingesetzt worden. Die Abschreibungen für nicht eingehende periodische Steuern werdenauf Fr. 20‘000.00 belassen. Die Liegenschaftssteuern basieren auf der Anlage von 1.5.Der Finanzausgleich 2014 wurde mit der Finanzplanhilfe des Kantons errechnet. Der Finanzausgleichsieht gem. Finanzplanhilfe für den Gemeindeanteil LA Neue Aufgabenteilung(insbesondere KESB) einen Aufwand von Fr. 353‘556.00 vor (+ 56‘056.00 gegenüberBudget 2013). D.h. es müssen Fr. 205‘051.00 mehr als im 2012 dafür bezahlt werden. DerErtrag aus Finanzausgleich wird mit Fr. 1‘267‘920.00 eingesetzt, Fr. 21‘806.00 mehr als im2013 ausgerichtet wird.Für bestehende mittel- und langfristige Schulden fallen Schuldzinse von Fr. 31‘700.00 an.Die nötigen Darlehen konnten im 2013 zu sehr günstigen Zinssätzen aufgenommen werden,weshalb sich die diesbezüglichen Aufwände gegenüber dem Rechnungsjahr 2012 «nur» umetwa Fr. 5‘500.00 erhöhen werden.Bei den Liegenschaften im Finanzvermögen ist ein baulicher Unterhalt von Fr. 73‘000.00budgetiert worden: im Lehrerhaus muss die Eingangstüre und der Oeltank erneuert werden.Im Drogeriehaus sind Absturzsicherungen bei den Fenstern nötig, die Gebäudehülle sollfrisch gestrichen und das Treppenhaus aufgefrischt werden.Bei den Mieterträgen sind gegenüber dem Budget 2013 keine Abweichungen festzustellen.Die harmonisierten Abschreibungen sind mit Fr. 450‘000.00 berechnet. Es sind keine übrigenAbschreibungen vorgesehen.15


INVESTITIONSRECHNUNG 1.2014 BIS 12.2014VORANSCHLAG 2014 VORANSCHLAG 2013 RECHNUNG 2012Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben EinnahmenInvestitionsrechnung 1'867'175.00 323'000.00 3'636'700.00 271'600.00 2'694'640.95 2'694'640.95Zunahme der 1'544'175.00 3'365'100.00Nettoinvestitionen0 Allgemeine Verwaltung 1'371'477.15Netto Ausgaben 1’371’477.151 Öffentlische Sicherheit 480'000.00 150'000.00 40'000.00Netto Ausgaben 480'000.00 150'000.00 40'000.002 Bildung 390'000.00 46'000.00 275'273.70 1.00Netto Ausgaben 390'000.00 46'000.00 275'272.706 Verkehr 315'500.00 103'000.00 195'000.00 438'052.80 91'577.70Netto Ausgaben 212'500.00 195'000.00 346'475.107 Umwelt u. Raumordnung 651'675.00 220'000.00 3'075'700.00 181'600.00 380'022.40 95'116.35Netto Ausgaben 431'675.00 2'894'100.00 284'906.058 Volkswirtschaft 30’000.00Netto Einnahmen 30’000.009 Finanzvermögen 170'000.00 90'000.00 189'814.90 2'507'945.90Netto Ausgaben80'000.00Netto Einnahmen2'318'131.0016


INVESTITIONSRECHNUNGDer Voranschlag für Investitionen dient der Berechnung von Folgekosten wie Zinsen undAbschreibungen. Er ist nicht verbindlich, die entsprechenden Beschlüsse des finanzkompetentenOrgans bleiben vorbehalten:Investitionsausgaben Fr. 1’867’175.00Investitionseinnahmen Fr. 323’000.00Nettoinvestitionen Fr. 1’544’175.00Folgende Projekte sind berücksichtigt (bereits beschlossene Projektesind mit * gekennzeichnet)Sanierung alter Scheibenstand Erlenbach, Stegweide Fr. 480‘000.00Energetische Anpassungen in Schulhaus und MZG Latterbach Fr. 200‘000.00Aufwertung Aula/Singsaal Hubel, Erlenbach Fr. 190‘000.00Sanierung Wilerstrasse, PWI Projekt, 1. Teil Fr. 225‘000.00Sanierung Trockensteinmauer in Thal Fr. 70‘000.00 * 1Untere Latterbachstrasse, Trottoir zur Schulanlage Fr. 20‘500.00Erstellen Ringleitung Latterbach, nächste Etappe Fr. 190‘000.00 *Neubau Reservoir Latterbach – Ingenieur Fr. 32‘000.00Investitionsbeiträge ARA Thunersee (Abwasser) Fr. 10‘400.00 *Investitionsbeitrag ARA NST-Innertport (Abwasser) Fr. 9‘275.00 *Steinschlagschutz Latterbach, Ausführung Fr. 210‘000.00Sicherheitsholzerei i dr Volle Fr. 200‘000.00Ausarbeitung Projekt «Markthalle» Fr. 30‘000.00An Investitionseinnahmen sind zu erwarten:Anschlussgebühren Wasser, Abwasser Fr. 70‘000.00Kantonsbeiträge für Sicherheitsholzerei und PWI-Wydi-Wilerstrasse Fr. 215‘000.00Private Institutionen für Sanierung Trockensteinmauer Thal Fr. 38‘000.00 * 1Entwicklung EigenkapitalDas vorhandene Eigenkapital entwickelt sich wie folgt:Eigenkapital 1.1.2013 Fr. 1’601’053.58Voraussichtlicher Aufwandüberschuss 2013 Fr. – 196’101.00Eigenkapital voraussichtlich 1.1.2014 Fr. 1’404’952.58budgetierter Aufwandüberschuss 2014 Fr. – 318’992.00Eigenkapital voraussichtlich 1.1.2015 Fr. 1’085’960.5817


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTAL3. PERIODISCHE WIEDERINSTAND-STELLUNG STRASSE WYDI–WILER,KREDITBEWILLIGUNGANTRAG DES GEMEINDERATESReferent: Gemeinderat Niklaus KunzDer Gemeinderat beantragt, für die Sanierung des WegesWydi–Wiler einen Kredit von Fr. 298‘000.00 zu bewilligen.Im 1993 wurde die Strasse letztmalsumfassend durch die Bäuert Erlenbachsaniert.Nach dem Unwetter von 2005 wurdemittels Stützmauern ein Böschungsabbruchrepariert und die Strassekostengünstig wieder Instand gestellt.Die Strasse senkt sich weiterhin kontinuierlich.18Für die heutigen Ansprüche ist der bestehende Güterweg Wydi–Wilerinfolge starker Schäden und mangelndem Strukturwert ungenügend undunsicher (Hangabbruch). Der erwähnte Abschnitt soll also auf die heutigenErschliessungsbedürfnisse hin saniert werden. Deshalb und in Anbetrachtder durch die Weganlage betroffenen land- und alpwirtschaftlichen Substanzhat das Amt für Strukturverbesserungen das Sanierungsprojekt alsbeitragsberechtigt anerkannt.


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALDas heute vorliegende Projekt ist mit den betroffenen Landeigentümernabgesprochen und deren Einverständnis dazu liegt mündlich vor.Auf lange Sicht hinaus ist eine werterhaltende Sanierung der Strassenanlagenur mit Verankerungen/Betonpfählen im simmenseitigen Hangsinnvoll. Diese Stabilisierung auf der Aussenseite des Wegkörpers istsehr kostenintensiv, aber in diesem Rutschgebiet die sinnvollste Massnahmemit effektivstem Mitteleinsatz.Entlang des Schlattstutzes soll die Strasse mittels einer Blocksteinmauervon immer wieder herunterrollenden Steinen geschützt werden (Steinschlaggefahr).Der Weg Wydi-Wiler dient als Schulweg und er ist als nationale Velorouteausgeschildert. Die Strassenanlage wird auch dementsprechendbefahren.Die Gemeinde hat mit der Ausarbeitung des Projektes die Theiler IngenieureAG beauftragt. Deren Kostenschätzung beziffert sich aufBaukosten Fr. 220‘000.00Bauleitung, Absturzsicherungen, Unvorhergesehenes Fr. 56‘000.00Mehrwertsteuer Fr. 22‘000.00Voraussichtlicher Mittelbedarf total ± 10% Fr. 298‘000.00Der durch den Kanton zu erwartende Beitrag an die subventionsberechtigtenKosten beläuft sich nach heutigen Erkenntnissen aufca. Fr. 65‘000.Die Sanierungsstrecke im Überblick:19


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTAL4. SANIERUNG ALTER SCHEIBEN-STAND IN ERLENBACH, 300M SCHIESS-ANLAGE, KREDITBEWILLIGUNG20ANTRAG DES GEMEINDERATESReferent: Gemeinderat Niklaus KunzDer Gemeinderat beantragt, einen Kredit von Fr. 580‘000.00für die Sanierung der 300m-Schiessanlage Erlenbach-Dorfzu bewilligen.Im 1998 wurde der Schiessbetrieb inder 300 m-Anlage von Erlenbacheingestellt, nachdem die Anlage in derBrünnlisau in Betrieb genommen wordenwar.Weil südwestlich des alten Scheibenstandesin der Stegweide, unmittelbaram Bach, eine Fläche von ca. 75m 2 sehr stark mit Blei undGeschossteilen belastet war, weil vermutlich bei der Wartung der Anlageverwittertes, geschosshaltiges Rundholz aus dem Kugelfang am angrenzendenUfers des Bachgrabens und in der Nähe einer Quelle abgelagertwurde, musste in Absprache mit dem damaligen Amt für Gewässerschutzim 2002 eine Teilsanierung gemacht werden. Dabei wurde starkerosionsgefährdetes Material inkl. vermodertes Holz, Wurzelstöckesowie Holz aus dem noch bestehenden Kugelfanges auf der vorgenanntenFläche bis zu einer Tiefe von 30 cm abgetragen und im altenZeigergraben zwischendeponiert und der Zeigergraben mit vorhandenenBlechtafeln abgedeckt.Die stillgelegte Schiessanlage wurde hingegen nie gemäss den geltendenVorschriften korrekt eingezäunt. Die Gemeinde entrichtet bisheute dem belasteten Nachbargrundeigentümer eine jährlicheEntschädigung als Ertragsausfall.Im 2011 wurde auf Anregung des dem Scheibenstandgrundstück umliegendenGrundeigentümers eine Begehung der stillgelegten Anlagegemacht, um die ganze Problematik bezüglich landwirtschaftlicherNutzung zu erörtern.Der Gemeinderat entschied sich daraufhin, die Sanierung der Anlageanzugehen, auch weil z.Zt. noch mit relativ hohen Zuschüssen aus demAbfallfonds gerechnet werden kann.Um das nötige Sanierungsprojekt auszuarbeiten, wurde die Geotest AG,Zollikofen, beigezogen. Die Geotest AG war bereits 1999 durch dieGemeinde mit Bodenuntersuchungen beauftragt worden.Das Amt für Wasser und Abfall hat zum jetzt umzusetzendenSanierungs- und Entsorgungskonzept im März 2013 Stellung genommenund das Gutachten als gut beurteilt.


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALAls Sanierungsziel wird 200mg/kg Blei gewählt (Vollsanierung). Nachder Sanierung muss auf der landwirtschaftlichen Parzelle mit keinenNutzungseinschränkungen mehr gerechnet werden. Der Kugelfangverbleibt aber im Kataster der belasteten Standorte. Es handelt sich umeine aufwändige Sanierung mit fachtechnischer Baubegleitung und mitfachgerechter Entsorgung des schadstoffbelasteten Materials sowiedessen Zwischenlagerungen.Folgende Kostenschätzung liegt anhand von bereits eingeholten Offertenvor:Baugruben, Erdbauarbeiten, Entsorgung, Fr. 454‘000.00DeponiegebührenHonorare Baubegleitung, -überwachung, Analytik Triage Fr. 32‘000.00Unvorhergesehenes (10%) Fr. 49‘000.00Mehrwertsteuer Fr. 43‘000.00Total Sanierung Altlasten Fr. 580‘000.00Es sind folgende Beiträge an die Sanierung zu erwarten, wenn diese im2014 abgeschlossen werden kann:Bundesbeitrag für 12 Scheiben à Fr. 8‘000.00 Fr. 96‘000.00Beteiligung verursachende/r Schützenverein/e Fr. 10'000.00Verbleiben Fr. 474‘000.00Beitrag aus dem kantonalenAbfallfonds (80%) Fr. 379‘200.00Voraussichtlich der Gemeinde verbleibenderAnteil (20%) Fr. 94‘800.00Der betroffene umliegende Grundeigentümer wünscht die Sanierungund ist damit grundsätzlich einverstanden.21


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTAL5. FRIEDHOF- UND BESTATTUNGS-REGLEMENT, GESAMTREVISIONINKL. TARIF, GENEHMIGUNGReferent: Gemeinderat Matthias HebeisenDas Friedhof- und Bestattungsreglementvom 3.6.2004 ist veraltet undANTRAG DES GEMEINDERATESmuss an die neuen GegebenheitenDer Gemeinderat beantragt, das neue Reglement zuangepasst werden. Wegen der Aufbahrungshalleund wegen Änderungengenehmigen.in übergeordneten Gesetzesvorschriftenwurde das Reglementeiner Gesamtrevision unterzogen. Zum Teil mussten nur einzelne Wörterdurch neue Begriffe ersetztwerden.Insbesondere folgende Vorschriften wurden geändert:– Neu kann ausnahmsweise und nur bei wirklichem Bedarf auch um11.00 Uhr bestattet werden.– Sobald die Aufbahrungshalle in Betrieb genommen ist, steht diese fürAufbahrungen zur Verfügung. Der Benützung wird in einem separatenErlass des Gemeinderates geregelt.– Eine Beisetzung auf ein über 10 Jahre altes Grab ist neu möglich,wenn vorgängig eine Verzichtserklärung auf eine neue Grabstätte imFalle der Grabaufhebung unterschrieben wird.– Zum Gemeinschaftsgrab wurden Bestimmungen aufgenommen; diesefehlten bis anhin.– Ein neuer Artikel regelt das Setzen des Holzkreuzes.– Zu den Einfassungen der Urnengräber wird neu bestimmt, dass dieUmrandung mit Verbundsteinen zu erfolgen hat.– Die Aufhebung von Gräbern wird bekannten Angehörigen dreiMonate im voraus schriftlich bekannt gemacht.– Die Bussenhöhe bei Widerhandlungen gegen das Reglement wurdeerhöht.– Für alle im Reglement nicht geregelten Fragen ist der Friedhofausschusszuständig.– Der Tarif (Anhang) ist lediglich mit der Position Benützung Aufbahrungshalleerweitert worden. Die bisher gültigen Bestattungstarifeerfahren keine Änderung.– Für die Aufbahrung von verstorbenen Einwohnern wird erst ab dem7. Tag eine Gebühr erhoben. Auswärtige bezahlen ab 1. Tag eineBenützungsgebühr.Das Reglement bleibt schlank und die Regelungsdichte ist gering gehalten.22


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTAL6. ÄNDERUNG BAUREGLEMENTIN ART. 42 ABS. 2, GENEHMIGUNGANTRAG DES GEMEINDERATESReferent: Gemeinderat Urs KunzDer Gemeinderat beantragt, die Änderung von Art. 42, Abs. 2Baureglement zu genehmigen.Das ehemalige (aufgegebene) Spital soll zu einem Alterszentrum mitAltersheim, betreutem Alterswohnenund umfassenden Dienstleistungen(Spitexstützpunkt und Arztpraxis alsBestandteil des GesundheitsnetzesMeGGS der GEF mit den StandortenSaanen, Zweisimmen, Lenk und Erlenbach,aber auch Coiffeur-, Physiotherapie-und ähnliche Nutzungen) ausgebaut werden.Die Umnutzung der bestehenden Bauten wurde detailliert geprüft, ausbetrieblichen Gründen drängt sich jedoch ein Neubau auf. Das alte Spital,der Bettentrakt und der Behandlungstrakt sollen abgerissen werden.Keines der Gebäude ist erhaltens- oder schützenswert gemäss Inventarder kantonalen Denkmalpflege.Das Projekt von Brügger Architekten Thun ist bereits weit fortgeschrittenund liegt detailliert vor. Grundstück und ehemalige Spitalgebäudegehören der Pro Senectute Niedersimmental.Heute liegt das ehemalige Spital in einer ZöN «Spital und Altersheim»,ohne zugehörige baupolizeiliche Masse oder Zweckbestimmungen.Es drängt sich daher eine Änderung des Baureglements auf, weil derheutige Baureglementsartikel nur eine Bebauung im bestehenden Rahmen(Spital und Altersheim) zulässt. In der Ortsplanungsrevision(genehmigt 2009) wurden die bestehenden Vorschriften übernommen,eine Änderung war damals nicht absehbar.Lediglich der Erweiterungsbau, welcher unmittelbar an das bestehendeHeim «Lindenmatte» anschliesst wurde als zonenkonform beurteilt. Insbesonderefür den zweiten Baukörper, wo das Alterswohnen vorgesehenist, ist die Änderung des Gemeindebaureglementes unabdingbar, weilsowohl der Rahmen der Nutzungsart als auch des Nutzungsmassesgesprengt werden.Weiter sind im bestehenden Reglement keine Flachdächer für Hauptbautenvorgesehen.Die Reglementsänderung mit Erläuterungsbericht sowie der Vorprüfungsberichtdes Amtes für Gemeinden und Raumordnung liegen aufder Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme öffentlich auf.23


Reglement bestehendArt. 42, Abs. 2, ZöN ABezeichnung Zweckbestimmung Grundzüge der Überbauung und Gestaltung ESA Spital und Altersheim bestehend IIReglement neuArt. 42, Abs. 2, ZöN ABezeichnung Zweckbestimmung Grundzüge der Überbauung und Gestaltung ESAAlterszentrum mit Nutzungen,die sich aus dem insti-Gebäudehöhe:15 m• Nutzungsmass:IItutionellen Betrieb des (ohne technische Aufbauen)Alterszentrums ergeben: Geschosszahl: 4Pflege/Betreuung, betreutes Gebäudelänge:100 mWohnen (diesGebäudebreite:50 mbeinhaltet betagte und Kleiner Grenzabstand:4 mbehinderte Menschen, Grosser Grenzabstand:6 mspitalähnliche Nutzungen, • Gestaltung: Die Überbauung ist nach einem gestalterischen Gesamtkonzeptzu erstellen.spitalergänzende Dienstleistungen(Coiffeur,Spitex, Physiotherapie…),Die Dachform ist frei. Photovolatik/Solarthermien sind zugelassen. ZwischenParkierung und bestehendedem heute bestehenden Gebäude (Lindenmatte) und dem direkt anschliessendenErweiterungsbau muss eine gestalterische ZäsurZivilschutzanlagen.(«Verbindungstrakt») gemacht werden, um die Längsfassaden zu brechen.• Umgebungsgestaltung: Der Gestaltung der Aussenräume ist grosseBedeutung beizumessen. Mit dem Baugesuch ist ein Aussenraumgestaltungsplanoder eine andere geeignete Darstellung der Aussenräume undderen wesentlichen Gestaltungselemente einzureichen. Es sind überwiegendheimische Bäume und Sträucher zu verwenden. Terrainveränderungen sindso zu gestalten, dass sie die vorhandene Umgebung nicht beeinträchtigenund ein natürlicher und guter Übergang zu den Nachbargrundstückenentsteht.• Naturgefahren: Im Bereich mit Gefahrenstufe rot sind keine neuenHochbauten zugelassen. Im Bereich mit Gefahrenstufe blau gelten folgendeEinschränkungen: – Am westlichen Gebäude (Sanierung Lindenmatte) sindGebäudeöffnungen auf der Nordseite relativ zum tiefsten Punkt der Strasseum 0,5 m erhöht bzw. wasserdicht auszubilden. – Am Ergänzungsbau zurLindenmatte sind Gebäudeöffnungen auf der Nordseite relativ zum tiefstenPunkt auf dem Parkplatz um 0,8 m erhöht bzw. wasserdicht auszubilden. –Zwischen der Ostseite des Neubaus für betreutes Alterswohnen und deröstlich angrenzenden Parzelle Nr. 415 ist ein Abflusskorridor freizuhalten.Dieser ist so auszugestalten, dass dieser direkt an den Parkplatz anschliesstund ein gleichmässiges Gefälle in Richtung Kantonsstrasse aufweist. – ZumSchutz des neuen Ostgebäudes vor Murgängen ist am Ende des bestehendenParkplatzes eine 1,5 m hohe Betonmauer zu errichten. Kann der Schutzdes neuen Ostgebäudes vor Murgängen aufgrund neuer Erkenntnisse mitanderen gleichwertigen Massnahmen sichergestellt werden, sind diese mitdem Amt für Wald, Abteilung Naturgefahren, zu klären. – Auf der nördlichenund östlichen Seite des neuen Ostgebäudes sind Gebäudeöffnungen relativzum tiefsten Punkt der Strasse um 1,1 m erhöht bzw. wasserdicht auszubilden.– Falls ein Ablenkdamm zum Schutz vor der Murgangeinwirkung ausdem Leidegrabe erstellt wird, können die Objektmassnahmen entsprechendangepasst werden.24


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTAL7. SANIERUNG AULA/SINGSAAL, SCHUL-ANLAGE HUBEL, ERLENBACH, KREDITBEWILLIGUNGANTRAG DES GEMEINDERATESReferentin: Gemeinderätin Esther WylerDer Gemeinderat beantragt für die Sanierung der Aula/Singsaal in der Schulanlage Erlenbach einen Kredit vonFr. 190‘000.00.Nachdem während der letzten 12Jahre die Fenster und Storen sowie dieAkustikanlage und die Beleuchtungdes Singsaals erneuert worden sind,steht eine nächste sanfte Renovationim Innern des Saals an.Um die Akustik zu verbessern, sollenneue Deckenelemente angebracht werden. Wände, Decken und Schranktürenwerden neu gestrichen. Der bestehende Parkettboden wirdabgeschliffen und neu versiegelt.Aus Sicherheitsgründen soll die Bühne mit einem feuersicheren Vorhangausgestattet werden. Die Stühle sind alt und entsprechen nicht mehrden Vorschriften für die Ausstattung von öffentlichen Räumen; das Saal-Mobiliar muss erneuert werden.Auf Wunsch der Vereine sind in der Küche der Einbau einer Grillflächesowie die Verbesserung des Dampfabzuges vorgesehen.Mit diesen der Sicherheit dienenden Verbesserungen und etwas farblicherAuffrischung soll der hauptsächlich dem Gemeinde- und Vereinslebendienende Saal ohne Luxus aufgefrischt werden.25


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTAL8. WAHL VON ZWEI GEMEINDERATSMIT-GLIEDERN FÜR DIE SITZE ERLENBACHUND ALLMENDEN/THAL FÜR DEN RESTDER LAUFENDEN AMTSPERIODEBei der Gemeindeverwaltung sind folgende Wahlvorschläge innertder anberaumten Frist eingegangen:Der Bäuertverein Erlenbach schlägt als Vertretung «Erlenbach»zur Wahl vor:Brand Beat, geb. 1950, wft. Bahnhof, ErlenbachKünzi Simon, geb. 1983, wft. Kirchweg, Erlenbachfür die Vertretung «Thal/Allmenden»:ist bis zum Ablauf der Anmeldefristkein Vorschlageingereicht worden.26


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTAL27AUS DEM GEMEINDERATBESCHLÜSSE VON AUGUST BIS OKTOBERDie Baubewilligung für den Neubau der Aufbahrungshalle wurde vomRegierungsstatthalteramt Frutigen-Niedersimmental am 19.8.2013erteilt. Die Bauarbeiten haben Mitte August begonnen.Folgende Aufträge wurden inzwischen vergeben:Gerüstbau Blum & Feller GmbH Fr. 5‘780.80Arbeiten Flachdach Trachsel-Schuler Ernst Fr. 24‘663.35Heizungsanlage arnaldi energie wasser ag Fr. 31‘082.90Sanitärinstallationen arnaldi energie wasser ag Fr. 21‘726.20Unterlagsböden Pagram Graf AG Fr. 8‘014.15Plattenarbeiten Christian Mani Fr. 12‘530.80Kälteanlagen Katafalke Scheidegger Friedhofbedarf Fr. 34‘109.15Schreinerarbeiten Schmid-Schmid Fritz Fr. 23‘872.30Fenster und Aussentüren Schmid-Schmid Fritz Fr. 35‘483.55Wegen einer Beschwerde gegen die Vergabe der Holzbauarbeiten konnteder Bau nicht wie geplant fortgeführt werden. Der Regierungsstatthalterhat entschieden, dass das Einladungsverfahren für dieArbeiten «BKP 214 Montagebau in Holz» wiederholt werden muss.Das Protokoll der ordentlichen Frühjahrsgemeindeversammlung vom 30.Mai 2013 wurde genehmigt.Frau Gemeinderätin Nicole Künzi ist Mitglied der neu gebildeten regionalenSozialkommission Niedersimmental (RSOKO). Als ihre Stellvertreterinwurde Frau Gemeinderätin Esther Wyler bestimmt.Ein Kredit von Fr. 35‘000.00 für die Fortsetzung des Schutzwaldpflegeprojekts«i de Gürbsche» (oberhalb Weiler Thal/Chlusi) wurde bewilligt.Die Änderungen im Baureglement, Artikel 42 Abs. 2 betr. ZöN A, welchevom 4. bis 31. Juli öffentlich zur Mitwirkung aufgelegt waren, hat derGemeinderat genehmigt. Es gingen keine Mitwirkungseingaben ein.Die Reglementsänderung ist inzwischen vom Kanton vorgeprüft worden.Sie liegt gegenwärtig zur Einsicht öffentlich auf. Sie wird der Gemeindeversammlungvom 28.11.2013 zum Beschluss unterbreitet.An das Schweizerische Jugendschriftenwerk (SJW) wird eine Spendebezahlt.Als Nachfolger für den verstorbenen Brunnenmeister Erlenbach, FritzSchöni, wird Daniel Hebeisen bestimmt. Er ist verantwortlich für dieWasserversorgung Erlenbach.


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALIm Konzessionsprojekt Trinkwasserkraftwerk Oberberg wurden folgendeArbeiten vergeben:Metallbauarbeiten W. Tschabold AG Fr. 9‘508.65Elektroinstallationen Lehmann Elektro Fr. 16‘835.00Baumeisterarbeiten Burn & Künzi AG Fr. 8‘214.20Der Rat hat seine Stellungnahme zur Nomenklatur Ersterhebung Los 5abgegeben. Die definitiv festgelegten Lokalnamen dienen als Grundlagefür die Eintragung in Grundbuchpläne, Grundstückdatenbank, Übersichtspläneund in die Landeskarte Schweiz.Mit der Waldgemeinde Latterbach wurde für die Pflege der Schutzwäldereine Grundsatzvereinbarung abgeschlossen.Der Auftrag für die Ausarbeitung des Konzepts «Werterhaltung SchulanlagenErlenbach und Latterbach» wurde an die Lehnherr Architekten AGin Wimmis zu Fr. 35‘620.00 vergeben.An den von der Kirchgemeinde organisierten Seniorenausflug insEmmental wurde ein Beitrag von Fr. 1‘500.00 bewilligt.An das Schulfest der heilpädagogischen Schule Niesen wurde ein Beitragvon Fr. 300.00 bezahlt.Der Regierungsrat des Kantons Bern hat bei der Obergrenze der Feuerwehrersatzabgabeeine Teuerungsbereinigung vorgenommen. DerGemeinderat hat beschlossen die neue Höchstgrenze anzuwenden unddie Ersatzabgabe per 1. Januar 2014 von bisher Fr. 400.00 auf neuFr. 450.00 pro Ersatzabgabepflichten zu erhöhen.Die Handänderungsurkunde betreffend die Übernahme der Detailerschliessungsstrasse«Alpinamatte» wurde genehmigt.Für die Unterstützung von Vereinen und Organisationen wurden Richtlinienerarbeitet. Diese Richtlinien werden den Vereinen bekannt gemachtund zukünftig für die Ausrichtung von Beiträgen angewendet.Die Delegiertenversammlung der Oberhasli-Brienzerziegen findet im Februar2014 in Erlenbach statt. Der Gemeinderat offeriert den DelegiertenKaffee und Gipfeli.Die LOBAG erhält einen kleinen Geldbetrag für den nachhaltigen Unterrichtauf dem Bauernhof.Die Gemeinde kauft bei der BLS Stiftung eine Zweier-Bank, zweiteKlasse (Kunstlederpolster) des «Blauen Pfeils» von 1938 und unterstütztso die Restauration des Triebwagens, welcher bis 1985 auch auf denSchienen unserer Gemeinde unterwegs war.28


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALDr. Heinzer vom Institut für Erziehungswissenschaft an der Uni Bern wirdzur Erforschung der Geschichte der Berner Schulkommissionen Einsichtin die Schulkommissionsprotokolle von 1835-2005 gewährt.Der Anstellungsvertrag und das Pflichtenheft für die Hauswartin «altesSekundarschulhaus und Vereinspavillon» sind an die heute geltendenVerhältnisse angepasst worden.Kleine, aber vor dem Wintereinbruch nötige Belagsarbeiten an derMetzgergasse und im Riedbachli wurden zur Ausführung an die Stubauvergeben.Mit der AVAG wurde die schriftliche Vereinbarung betreffend Sackgebühren-Modell,welches bereits seit 1.1.2000 so praktiziert wird,genehmigt.Die Einladung des Amtes für Umweltkoordination und Energie zur Teilnahmean einem ganzheitlichen Benchmarking mit dem neuen Nachhaltigkeits-Indikatorensetfür Gemeinden wird angenommen. DieGemeindeverwalterin wird mit den nötigen Erhebungsarbeiten beauftragt.Eine Baulandparzelle im Schaufelmattli wurde an Stephanie Bühler undRoland Allemann, Gwatt, verkauft.Fünf Beitragsberechtigten konnte ein kleiner Zustupf an ihre Ausbildungaus dem Legat Witwe Grünenwald ausgerichtet werden.Die Gemeindeverwalterin29


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTAL30VORSTELLUNGRESSORT VER- UND ENTSORUNG1 Woche im Einsatz für die GemeindeVor ca. 6 Jahren wurde ich angefragt, ob ich im Gemeinderat tätig seinwill. Mir wurde gesagt: «Dein Zeitaufwand wird höchstens eine halbeStunde pro Woche betragen». Natürlich kommen zu dieser halben Stundenoch die Gemeinderatssitzungen, die Wasserkommissionssitzungen unddie ARNI-Sitzungen dazu. Klar gehören diese Sitzungen zu einem solchenAmt dazu, aber den ganzen Rest erzähle ich euch an einem Beispiel einerWoche im Oktober 2013.21.10.2013: Eine Gemeinderatssitzung ist vielleicht noch nichtsAussergewöhnliches, aber trotzdem findet alle drei Wochen eine statt unddauert ohne ein Bier mindestens bis 22.00 Uhr, oft länger.22.10.2013: Am Dienstagmorgen kommt der Wegmeister vorbei, um überPläne; Leitungen und Arbeiten zu sprechen. Am Nachmittag um 13.30Uhr habe ich eine Besprechung in Latterbach. Hier geht es um dieStrassenentwässerung bis in die Simme. Locker 1 Stunde. Um 15.30 Uhrtreffe ich mich mit dem Bauverwalter für die Vorbesprechung der Sitzungmit der Pro Senectute betreffend einer Wasserleitung. Die Sitzung dauert1 Stunde. Zwischendurch gehe ich meiner Arbeit auf der Sägerei nach.23.10.2013: Mittwoch sieht nicht schlecht aus, da habe ich erst um16.00 Uhr eine Besprechung betreffend der Abrechnung Obermatte. Um20.00 Uhr ist die Wasserkommissionssitzung, welche maximal 2 Stundendauert.24.10.2013: Am Donnerstagmorgen um 11.00 Uhr erfolgt die Abnahmeder neuen Wasserleitung in Latterbach. Am Nachmittag um 13.50 Uhrgehen wir auf die Stockhornbahn. Vom Chlusi wandern wir der neuenWasserleitung entlang um letzte Wünsche der Landbesitzer zu besprechen.Im Oberberg haben wir eine längere Besprechung im Reservoirbetreffend der Turbine.25.10.2013: Freitags bespreche ich mit dem Wegmeister, ob er die neuenPläne von den Wasser- und Abwasserleitungen bekommen hat. ZumGlück bin ich auf der Sägerei, so können wir das schnell in meinem Bürobesprechen. Um 15.00 Uhr gehe ich auf die Gemeindeverwaltung, visiereRechnungen und bespreche das Tagesgeschäft mit der Verwaltung. Um16.00 Uhr trifft sich die Friedhofkommission um das weitere Vorgehen beieiner Einsprache zum Bauprojekt Aufbahrungshalle zu diskutieren. 17.30Uhr, so nun ist diese Woche um.Die vielen Telefonate der Woche, die ich für die Gemeinde getätigt habemag ich nicht aufzählen.


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALIch bin sicher selber schuld, dass ich so viel für die Gemeinde mache, aberirgend jemand muss nun mal Kredite von 2001 und älter abarbeiten.Zudem sollte man unbedingt schauen, dass es weiter geht, weil unsereBauten im Untergrund vergänglich sind. Die brauchen auch Pflege undUnterhalt.… und glauben Sie mir, ich baue nicht für mich, ich baue für uns.Danke für die meistens gute Zusammenarbeit.Matthias Hebeisen, GemeinderatAUS DEM GEWERBETEXTIL ATELIER BUMANNDie drei Buchstaben T A B schmücken seit gut einem Monat dieSchaufenster an der Simmentalstrasse in Erlenbach und stehen fürTextil Atelier Bumann. Die 27-jährige gebürtige Saas-feerin hat es derLiebe wegen ins schöne Simmental verschlagen. Nach Absolvierung derSportmittelschule in Engelberg und nebst eifriger Punktejagd imFreestyle Weltcup hat Nicole Bumann im 2011 erfolgreich das Modedesignstudiumin Zürich abgeschlossen.Mit der Eröffnung ihres Ateliers geht ein langersehnter Kindheitstraum inErfüllung, zeigte sich ihre grosse Leidenschaft für die Handarbeit dochbereits mit 12 Jahren beim Häkeln von Stirnbändern und Mützen. Im TABfindet man ihre eigene Kleiderproduktion «beanic», welche individuellangepasst werden kann. Weiter sind Kleider aus nachhaltig und fair produziertenMaterialen (Hanf, Bambus und Kashmir) erhältlich. JeglicheÄnderungen und Schneiderarbeiten werden im Atelier selbst ausgeführt.Auf Wunsch werden auch Abendnähkurse durchgeführt. Im Atelier istneben diversen Nähartikeln auch ein Wollsortiment zu finden.Das TAB ist ab sofort von Montag bis Freitag geöffnet (Mi und Fr nachmittagsgeschlossen). Weiterführende Informationen erhalten sie unterwww.nicolebumann.ch31


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTAL32AUS DEM GEWERBE99 JAHRE TSCHABOLD ELEKTROWerte Gemeindebürgerinnen und BürgerAn dieser Stelle stellt sich ein Betrieb oder Verein vor und wirbt für seineZukunft. Bei mir sieht es aber anders aus. Ich möchte mich in dieserGemeindeinfo von meinen Geschäftspartnern verabschieden.Im Februar 2014 werde ich mein Pensionsalter erreichen und meinenBetrieb, die Tschabold Elektro AG, stilllegen. Es könnte jedoch sein, dassmein Betrieb als Filiale einer anderen Unternehmung in Erlenbach dochnoch weitergeführt wird.Meinen Beruf habe ich gerne ausgeführt, nie ist er mir missfallen. Dochdie heute hektische Zeit macht auch mir im Alter zu schaffen. Ich möchtemich bei allen Kunden, die mich und meine Mitarbeiter über die langeZeit immer mit Aufträgen versehen haben, bestens bedanken.Als Elektriker konnte ich seit Lehrbeginn im 1965 so manchen guten Kontaktpflegen.Hier ein kleiner Rückblick auf unseren Betrieb.1914 Friederich Tschabold eröffnet 1914 im Graben Erlenbach eineWerkstatt und führt die ersten elektrischen Installationen aus,sowie Sanitär-und Schlosserarbeiten. Im Dorf wurde erSchlossers Fritz genannt.1938 Fritz Tschabold Junior gründet eine selbstständige Elektrofirmaim Dorf Erlenbach nachdem er die Meisterprüfung abgelegt hat.1947 Werner Tschabold, mein Vater, tritt bei Fritz als Partner in die Installationsfirmaein. Das Geschäft wird unter dem Namen Fritzund Werner Tschabold betrieben.1963 Werner Tschabold stirbt bei einem Arbeitsunfall in Blankenburg.Der Betrieb wird von Fritz Tschabold und meiner Mutter RosalieTschabold unter dem Geschäftsnamen Gebrüder Tschabold weitergeführt.1965 Othmar Tschabold fängt die Lehre im elterlichen Betrieb an.1974 Fritz Tschabold stirbt am 21. Juli nach längerer Krankheit.Othmar Tschabold legt am 5. Juli die Meisterprüfung ab undübernimmt auf den 1. August das Elektrogeschäft.1997 Die Einzelfirma Othmar Tschabold wird in die Tschabold Elektro AGumgewandelt1998 Übernahme der Blitzschutzkontrolle der GVB in den AmtsbezirkenSaanen, Nieder- und Obersimmental.2008 Der langjährige Mitarbeiter Franz Sigrist wird auf Ende Augustpensioniert nach 40 Jahren treuen Diensten.


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALIn den letzten 40 Jahren wurden gesamthaft 30 Elektromonteurebeschäftigt und 20 Lehrlinge ausgebildet.Auf Ende 2013 gebe ich meine Berufstätigkeit nun auf.Nach der langen und teils auch hektischen Zeit, freue ich mich nun aufden Ruhestand und hoffe noch viel Interessantes zu sehen und erleben zudürfen.Ich wünsche allen alles Gute für die Zukunft.Othmar TschaboldEhemaliges Signaltableau im inzwischen abgerissenen SpitalgebäudeErlenbach i.S., montiert von Grossvater Fr. Tschabold33


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALKULTURELLESPROJEKTGRUPPE DORFLÄBEOFFENES SINGEN22. Dezember 2013 von 17.00 bis ca. 18.00 Uhr, in der Arenader Sekundarschule ErlenbachGemeinsam wollen wir uns an diesem 4. Adventssonntag mit weihnächtlichenLiedern auf die kommenden Festtage einstimmen und anschliessendden Gesang bei Punsch und Kuchen nachklingen lassen.Alle sind herzlich zu diesem Anlass eingeladen.ANLÄSSE WÄHREND DER ADVENTSZEITDezember 20131. Kindergottesdienst 16.30 Kirche1. 1. Adventsapéro(Beleuchten des Adventssterns) 19.00 Fam. Feuz,Weiermatte6. Samichlous im Steiniwald ab 18.30 Steini/Seewlen8. Kirchenkonzert Musikverein 17.00 Kirche9. – 13. Kerzenziehen (s. Flyer und «reformiert») Wöschhüsli10. Weihnachtssingen Sek. Erlenbach 20.00 Kirche13. Turmspiel Musikverein 20.00 Kirche19. Weihnachtsfeier SchulenLatterbach / Erlenbach 19.30 MZGLatterbach22. Offenes Singen 17.00 Arena Sek.24. Christnachtfeier 22.30 Kirche25. Weihnachtsgottesdienst 09.30 Kirche34


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALKUNTERBUNTESPROJEKTGRUPPE DORFLÄBEWer ist interessiert an einem Elternverein in der GemeindeErlenbach?Bei der Projektgruppe Dorfläbe ist die Bildung eines Elternvereinsangeregt worden. Die Gruppe ist bereit, Hilfe und Inputs für eine Vereinsgründungzu bieten und hat eine Veranstaltung zu diesem Thema organisiert.Wir laden Sie zurINFORMATIONSVERANSTALTUNGDonnerstag, 16. Januar 2014, 20.00 Uhr im SekundarschulhausErlenbach.ein.Zusammen wollen wir folgende Themen diskutieren:– Besteht das Interesse an einem Elternverein?– Was wird von einem solchen Verein erwartet?– Welche Voraussetzungen braucht es, um einen Verein zu gründen?Monika von Känel-Jaussi wird berichten, wie Eltern der GemeindeAeschi das Anliegen angepackt und welche Erfahrungen sie dabeigemacht haben.Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.Projektgruppe DorfläbeJAHRGÄNGERTREFFEN 1950–1954Liebe Jahrgängerinnen und JahrgängerBereits kann man unsern jährlichen Fondueabend als Traditionsanlass anschauen.Wir treffen uns am Freitag, 17. Januar 2014 ab 18.30 im Restaurant Adler, LatterbachDas Essen (ohne Getränke) kostet Fr. 18.– pro Person.Wir bitten um eure Anmeldung bis am 10. Januar 2014:peter.wampfler@gmx.ch; Tel. 033 681 26 94; pm.bruegger@bluewin.ch, Tel. 033 681 24 67Bis bald.Marianne Brügger und Peter Wampfler


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALJAHRGÄNGERTREFFEN 1955 –1959Liebe Jahrgängerinnen und JahrgängerUnser nächstes Treffen werden wir im Januar 2014 bei Herrn und Frau Hiltbrand im «Hutteli» oberhalbvon Weissenburg verbringen. Dort können wir mehr oder weniger rasante Schlittelfahrten kombinierenmit einem feinen Znacht und gemütlichem Beisammensein.Datum: Freitag, 24. Januar 2014, Treffpunkt um 19 Uhr auf dem Stockhornparkplatz.Anmeldung bei Martin Jutzeler (033 681 39 35 oder 079 685 57 27) bis spätestens am 13. Januar2014.Bis bald.Martin JutzelerBETREUUNG SITZBÄNKE (BAULICHERUNTERHALT)Wir suchen eine geeignete Person, welche die Sitzbänke in unsererGemeinde periodisch kontrolliert, deren nötigen (baulichen) Unterhaltselbständig macht und für den Unterhalt der Brätlistelle «Seewlen»verantwortlich ist.Die Arbeiten werden über Erlenbach i.S.-Tourismus entschädigt.Frau Micheline Kupferschmied, Präsidentin Erlenbach i.S.-Tourismus gibt Interessierten gerne Auskunft über Art und Umfangder gesuchten Leistung und sie freut sich über jeden Anruf auf079 534 14 30.Herzlichen Dank.36


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTAL37AUF BESUCH IN ERLENBACH AM MAINANLÄSSLICH DER BEKRÄFTIGUNG DER IM2012 IN ERLENBACH IM SIMMENTALEINGEGANGENEN PARTNERSCHAFTÜber das Wochenende von Freitag, 11. Oktober bis Sonntag, 13. Oktober2013 waren der Gemeinderat mit einer Delegation aus der Verwaltung, dieTrachtengruppe und der Jodlerklub Edelweiss Gäste ihrer Partnerstadt inErlenbach am Main. Anlass dazu war die Bekräftigung der im Juni 2012 inErlenbach i.S. offiziell eingegangenen Gemeinde-Partnerschaft.Zur Bereicherung des kulturellen Angebotes brachte die Gemeinde Erlenbachi.S. das Quartett Alphorn Experience unter der Leitung von Mike Maurermit. Insgesamt umfasste die Delegation aus Erlenbach 62 Personen. Siedurften am Samstagabend als Höhepunkt der Feierlichkeiten die eigens fürdieses Treffen arrangierte und auf höchstem Niveau dargebotene Freundschaftssinfoniemiterleben. Sie wurde von den Musikern der Jungen PhilharmonieErlenbach mit 175 Sängern aus verschiedenen Chören aus Erlenbacham Main aufgeführt. Mitwirkende aus der Schweiz waren AlphornsolistMike Maurer sowie der Jodlerklub Erlenbach i.S..Die Trachtengruppe Erlenbach eröffnete den Samstagabendanlass mitbestens einstudierten Tänzen, musikalisch begleitet von Martin Jutzeler undThomas Abegglen.Bereits am Freitagnachmittag wurde die Erlenbacher Delegation im Rathausder Stadt Erlenbach zum Apéro empfangen. Dem Abendessen in «Häckerwirtschaftsatmosphäre»folgte eine «kleine» Weinprobe von 7 exzellentenWeinen aus den Erlenbacher Weinbergen.Am Samstag genossen die Gäste eine Stadtbesichtigung mit professionellerFührung in Miltenberg und ab Klingenberg eine Wanderung entlang desFränkischen Rotwein Wanderweges nach Erlenbach. Im Weinberg wurde derneue Wanderwegweiser mit Hinweistafeln über die Partnerstädte Erlenbachi.S., Erlenbach am Zürichsee und St. Maurice in Frankreich enthüllt.Nach dem evangelischen Gottesdienstbesuch am Sonntag genossen alleGäste mit den Gastgebern zusammen ein bayrisch-fränkisches Frühstück,welches der Stärkung für die lange Busfahrt mit Neukomm Reisen ins Simmentalwohl bekam.Der Jodlerklub, die Trachtengruppe und die Alphornbläser durften mit Stolzund Freude miterleben, wie die von ihnen dargebotene Kultur in Erlenbacherfreute und bewundernd aufgenommen wurde. Ebenfalls sehr gut kamendie aus Erlenbach i.S. mitgebrachten Geschenke an. Die Vereine übergabender zahlreich aufmarschierten Bevölkerung von Erlenbach in der Pause desGalaabends Erlenbacher Alpkäse.


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTALJodlerklub Edelweiss nach dem Auftritt im GottesdienstAlphorn Experience und Trachtengruppe ErlenbachAuftritt in der Frankenhalle38


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTAL39HILFSBEDÜRFTIGEN MENSCHEN BEISTEHENPRIVATE MANDATSTRÄGER/INNEN GESUCHTViele Menschen befinden sich in Situationen, die sie überfordern.Die Sozialen Dienste Spiez suchen private Mandatsträger/innen.– Sind Sie an anderen Menschen interessiert?– Haben Sie Freude, hilfsbedürftigen Menschen in schwierigen Situationenzur Seite zu stehen?– Haben Sie Freude an administrativen Aufgaben?Dann melden Sie sich bitte!Es gibt viele Menschen, die sich in einer Situation befinden, die sie überfordern.Immer mehr Menschen sind auf Hilfe angewiesen, sei dies inpersönlichen, gesundheitlichen oder administrativen Angelegenheiten infolgeGebrechlichkeit, Krankheit, Unerfahrenheit, Einsamkeit und/oderAbnahme der geistigen Fähigkeiten.Diese Menschen brauchen Hilfe – sie brauchen Ihre Hilfe! Werden Sie privateMandatsträgerin oder privater Mandatsträger. Eine Beistandschaftfür hilfsbedürftige Menschen ist sinnvoll und kann Freude bereiten.Welche Anforderungen werden an einen privaten Mandatsträger/privateMandatsträgerin gestellt?Für die Führung einer Beistandschaft braucht es:– Zeit– Lebenserfahrung– einen guten Leumund– Freude an Mitmenschen– eine Portion gesunden Menschenverstand– administrative und organisatorische FertigkeitenWenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen, sind Sie die richtige Person.Welche Aufgaben erwarten Sie?Die Aufgabe als privater Mandatsträger oder private Mandatsträgerinbeinhaltet:– regelmässige persönliche Kontakte– Unterstützung bei der Regelung der finanziellen und/oder administrativenAngelegenheiten– eine sorgfältige Verwaltung der Einkünfte und des Vermögens– für persönliche, medizinische und soziale Betreuung der Person besorgtzu sein– Erledigung von kleinen Besorgungen– das Führen einer einfachen Buchhaltung


EINWOHNERGEMEINDEERLENBACHIM SIMMENTAL– alle zwei Jahre einen Bericht mit Abrechnung zu Handen der KindesundErwachsenenschutzbehörde KESB Oberland West, Amthausgasse 4,Postfach 74, 3714 Frutigen, zu erstellenFalls Sie gerne einen Menschen begleiten möchten, aber betreffend derFührung einer Buchhaltung zögern, besteht durchaus die Möglichkeit,die Buchhaltung durch die Sozialen Dienste Spiez erstellen zu lassen.Spesen: Anfallende Spesen wie Briefmarken, Telefongebühren, Kopien,Bahnbillette sowie Autokilometer (Fr. 0.70/km) kann die/der privateMandatsträger/in zusätzlich geltend machen.Entschädigung: Die Entschädigung hat nicht den Charakter einerEntlöhnung, sondern der einer Wertschätzung für erbrachte persönlicheLeistungen. Sie wird von der Kindes- und ErwachsenenschutzbehördeKESB Oberland West alle zwei Jahre anlässlich der Berichts- und Rechnungsablagefestgesetzt. Bei dieser Entschädigung wird der betreuerischeund buchhalterische Aufwand nach Möglichkeitberücksichtigt.Wie werden Sie bei Ihren Aufgaben unterstützt?Die Ansprechstelle für alle Fragen rund um die Mandatsführung ist dieFachstelle der privaten Mandatsträger der Sozialen Dienste Spiez. Nacheiner Instruktion der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESBOberland West bei der Mandatsübernahme werden Sie nach Wunschund Dringlichkeit von den PriMa-Fachstelle Spiez beraten und unterstützt.Sie können jährlich kostenlos an einer Weiterbildungsveranstaltung fürprivate Betreuungspersonen teilnehmen.Wir freuen uns bereits jetzt auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen unddanken für Ihr Interesse.Anmeldungen sind an die für die Gemeinde Erlenbach i.S. zuständigeGemeinderätin Soziales, Frau Nicole Künzi-Rechfelden, Gueggisberg,3762 Erlenbach i.S., 033 681 26 16 / 079 649 35 62 odergueggisberg@bluewin.ch zu richten.Weitere Auskünfte erteilt auch die:PriMa-Fachstelle derSozialen Dienste SpiezFrau Ruth WylerSonnenfelsstrasse 4Postfach 1193700 Spiez033 655 33 55

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