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IMPRESSUMEigentümer, Herausgeber und für denInhalt verantwortlich:Österreichisch-Japanische GesellschaftGraphik, Layout und Druck:Druckerei Agensketterl, 3001 Mauerbach,Kreuzbrunn 19,Tel.: +43-1-576 10-0Redaktion dieser Ausgabe:Dr. Elisabeth Noisser, DI Wolfgang GraffBeiträge von:DI Wolfgang Graff, Mag. Dr. DiethardLeopold, Dr. Ernst Laschan, Dr. NorikoBrandl, KR Norbert Aumüller, W. Mohl,Dorit Illini-Ganster, Doz.Dr.Hisaki HashiBüro der ÖJG:A-1040 Wien, Floragasse 7,Tel. + Fax: +43-1-504 05 45,email: office@oejg.org · Web: www.oejg.orgSekretariatszeiten: Mo, Mi: 14-17 Uhr Die Generalversammlung begannpünktlich um 18.30 Uhr im Festsaalder Bel Etage der Kanzlei unseres VS-Kollegen Dr. Benedikt Spiegelfeld –Rechtsanwälte Cerha Hempel SpiegelfeldHlawati – am Parkring 2, 1. Stock,1010 Wien. Die Beschlussfähigkeit warunabhängig von der Anzahl der Anwesendengegeben.1. Begrüßung und ProtokollHerr Dr. Leopold begrüßt die Anwesenden,besonders seine Exzellenz,Herrn Botschafter Iwatani, persönlichund stellt fest, dass die Einladung statutengemäßerfolgte.Botschafter Iwatani begrüßt die Anwesendenherzlich und bedankt sich fürdie Arbeit der ÖJG.Das Protokoll der letzten Generalversammlungvom 26. 5. 2011 wird vonden Anwesenden als korrekt erklärt.Daher erfolgt die Genehmigung desProtokolls einstimmig.3. Bericht des Vorstandes2011 machte das Sekretariat der Gesellschaft15 Aussendungen betreffendVeranstaltungen mit Japanbezug an dieMitglieder. Es gab einige Einladungenzum Jour fixe beim Heurigen Steinschadensowie zu etlichen anderen Veranstaltungenund auch zur Jahresendfeier,die beim Heurigen Steinschadenin Nussdorf abgehalten wurde.Zusätzlich wurden 34 Einladungen zudiversen Veranstaltungen per E-Mailausgesendet. Unter den Aussendungenwaren 24 Benefizkonzerte für die Opferder Folgen des Tōhoku-Erdbebensim März 2011.Ein Auszug der Liste von Veranstaltungenim Folgenden:23.2.2011: Vortrag Prof. OikawaShigeru (3.3.2011)10.3.2011: Jour Fixe: Vortrag von Prof.Peter Pantzer„Takayama – san“ Der Maler FranzHohenberger, Japan und die WienerSecession11.4.2011: BK im Leopold Museum29.4.2011: BK der Österr.-Amerik. Ges.12.5.2011: Jour Fixe / „Sumo“ Vortrag.B. Steinschaden26.5.2011: GV der Österr.-Jap. Ges.26.5.2011: Österr.-Jap. Freundschaftskonzert27.5.2011: MEGA Denzel Einladungmit ÖJG28.5.2011: Einladung z. europäischenKyūdō Meisterschaft16.6.2011: Jour Fixe / offenes Thema15.9.2011: Jour Fixe/ Vortrag DruckerSociety13.10.2011: Jour Fixe/ Vortrag Dr.Johannes Wilhelm „Perspektiven aufdie Folgen der Katastrophe vom Märzund Probleme bei der Umsetzung derausländischen Hilfe in Japan“Die Österreichisch-Japanische Gesellschaft heißtdie in letzter Zeit beigetretenen neuen Mitglieder herzlich willkommen:Coverfoto:Geisha Umekichi © Megumu FrühwirtHr. Johann PessenbacherHr. Ulrich HinterreiterHr. Philipp MallyFr. Ing. Maria HainkaDI. Dr. Klaus KepplingerMag. Hermann RothFr. Aurore PonciauMag. Marcello FarabegoliHr. Sebastian StarcevicHr. Harold HainzMiki Travel Agency GmbHVereinigte Bühnen WienInternational GmbH


17.12.2011: Jahresendfeier 2011Dr. Leopold skizziert die Veranstaltungenfür die nächsten Monate: 14. Juni, Vortrag Berthold Steinschaden(Wirtschaftslehrgang) 22. Juni, Veranstaltung in Hernals(13-17 Uhr):, 23. Juni, Trommelveranstaltung Ende Juni, Vortrag Prof. Fujita zumThema: „Was braucht Japan jetzt“(aus dem Blickwinkel der Managementberatung) 5. August Sommerfest im Völkerkundemuseum Sommer/Herbst: Ausflüge derGesellschaften ÖJG und JG nachSchloss Eggenberg und zum Bonsai-Museum nach Kärnten September Vortrag von Prof. Pantzer(über Schiffsverkehr der österreichischenMarine zwischen Japan undÖsterreich) Ende September: Ausstellung imLeopold Museum Am 5. Oktober: Vortrag seiner Exzellenz,Botschafter Iwatani, in derAmerikanischen Gesellschaft 15. Dezember JahresendfeierDr. Leopold erwähnt zum Jahrestag desTōhoku-Erdbebens 2012 besonders dieGedenkveranstaltung im Parlament unddas Benefizkonzert von Herrn Cantini,sowie eine Veranstaltung vom „Radlager“(per Facebook einberufene Straßenveranstaltung)am 22. Mai bei derein japanisches Modelabel vorgestelltwurde. Seine Exzellenz, Herr BotschafterIwatani und Herr Dir Tanaka vonder Kulturabteilung der JapanischenBotschaft waren auch anwesend.Zwei Ausgaben der Vereinszeitschrift„Brücke“ wurden produziert und versendet.Ein A0 großes Werbe-Plakatwurde gefertigt und im September amPaN-Platz an der Freyung affichiert.Das Plakat kann in kleinerer Form alsBrettaushang verwendet werden.Der Mitgliederstand per 31.12.2011beträgt 286 Mitglieder davon 22 Firmenmitgliederund fünf Vereinsmitglieder.Verluste durch Adresswechsel undAustritte haben sich mit den Beitrittendie Waage gehalten.4. Bericht der RechnungsprüferKM Prof. Norbert Aumüller (Schatzmeisterder ÖJG) trägt die wesentlichenPunkte des Berichts der Herren JosephBöck (beeideter Wirtschaftsprüfer undSteuerberater) und Mag. Harald Oberleitner(Steuerberater - Rechnungsprüfer)als Rechnungsprüfer für denPrüfungszeitraum vom 1. Jänner bis 31.Dezember 2011 vor. Die Überprüfungergab, dass weder formale Fehler festgestelltwurden, noch dass das Vereinsvermögenfür vereinsfremde Zweckeverwendet worden ist.Zusätzlich ist zu erwähnen, dass die Österreichisch-JapanischeGesellschaft imKalenderjahr 2011 unter dem Titel „Japankonkret helfen“ einen Betrag voninsgesamt 33.125,70 an Spenden fürdie Opfer des Tsunami in Japan gesammelthat. Von diesem Betrag wurdenam 31. Mai 2011 20.000,- an den Botschaftervon Japan, S.E. Shigeo Iwatani,und am 20. Oktober 2011 13.125,70an das Hilfswerk Austria Internationalüberwiesen.Ergänzend muss noch erwähnt werden,dass die hier angeführten Spenden nurden Teil des Geldes betreffen, der direktals „Gelder unterwegs“ über das Kontoder Gesellschaft abgerechnet wurde.Viele Spenden wurden direkt an Spendenorganisationeneingezahlt.Herr Aumüller berichtet, dass beimKonzert im Schloss Steyregg (in Zusammenarbeitmit dem LandestheaterOberösterreich, Caritas, Malteser undunter der musikalischen Leitung vonDenis Russel Davis) über 30.000,-gesammelt wurden (die Veranstaltungstand auch im Namen der ÖJG) – dieVoest Alpine hat diese Sammlung miteiner Spende von 300.000,- großzügigergänzt. Das Spendengeld kommtdem Kinderheim einer deutschenFranziskaner-Nonne in Japan zu Gute.5. Entlastung des Vorstandes undder Rechnungsprüfer für das Jahr2011Herr Berthold Steinschaden beantragtdie Entlastung des Vorstands und derRechnungsprüfer. Die Entlastung wirdvon der Generalversammlung einstimmigbeschlossen.6. Wahl des neuen Vorstandes für2012 bis 2015Der Wahlvorschlag wird von Dr. Leopoldder Generalversammlung erklärt.Der neue Vorstand wird gestrafft unddas Kuratorium durch bisherige Vorstandsmitgliederbelebt werden.VorstandPräsident:Diethard LeopoldVizepräsident für wirtschaftlicheAngelegenheiten:Roman ZieglerVizepräsidentin für kulturelleAngelegenheiten:Noriko BrandlGeneralsekretär u. Schriftführer:Wolfgang GraffStv. Generalsekretär, PR u. Marketing:Georg IllichmannKassier:Norbert AumüllerStv. Kassier u. Networking:Peter-Michael WeberVerbindung zu Japanischen Institutionenund Organisationen:Setsuko OgumaRechtsberatung:Benedikt Spiegelfeld (gleichzeitigauch Präsident des Kuratoriums)Kuratorium(zusätzlich zu den bereits ernanntenPersonen):Monika FritschFriedrich HellerProf. Sepp Linhart(bzw. Nachfolgerinnen am Institut fürOstasienwissenschaften/Abteilung Japanologie)Dr. Peter MoserMag. Niklas SalmKarl SteinböckBerthold SteinschadenWerner WiessböckZusätzlich sollen jeweils der Direktordes Kulturinstituts, der zuständige Gesandtedes Botschafters, und ein Repräsentantder Japan Mission im Kuratoriumaufgenommen werden.Der Wahlvorschlag wird einstimmigangenommen!


7. Wahl der Rechnungsprüfer für2012 bis 2015Die Generalversammlung wählt fürdie folgende Periode von 2012 bis2015 die Rechnungsprüfer HerrnJoseph Böck und Mag. Harald Oberleitnereinstimmig wieder.8. AllfälligesHr. Steinschaden berichtet von seinerReise nach Japan, bei der er dieherzliche Dankbarkeit und tief empfundenenFreude der Japaner über dieEmpathie der Österreicher (Spendenund Freundschaft, persönlicher Kontakt)erleben durfte.Dr. Spiegelfeld berichtet ebenfalls übereine ganz besondere Erfolgsgeschichte:Nach dem Tōhoku-Beben habenSchüler aus Tirol angefragt, ob sie miteiner Schule in Fukushima Kontaktaufnehmen können – dieser Kontaktist tatsächlich geglückt wurde bis jetztauf unterschiedliche Weise ausgebaut.Vor kurzem haben die Schüler ausJapan einen Besuch in Österreich gemacht.Dr. Leopold ergänzt mit einer interessantenBegegnung bei denKyūdō-Meisterschaften dieses Jahr:Der Leiter der tschechischen Kyūdō-Teilnehmerdelegation ist auch Präsidentder Tschechisch- JapanischenGesellschaft. Die beiden Präsidentenwerden weiterhin Kontakt halten undSynergien suchen.Dr. Leopold weist inhaltlich auf dieAusstellung im Leopoldmuseum ab28.9.2012 hin, die auch ein Fotoalbumaus Fukushima (keine Katastrophen-Fotos)zeigen wird. Titel: „Japan,Fragilität des Daseins“.Herr Dr. Leopold bedankt sich besondersbei den Mitgliedern, Mitgliedsfirmenund Mitgliedsorganisationenfür deren Unterstützung. Er sprichtauch den Dank der Gesellschaft fürdie gute Zusammenarbeit und Unterstützungder Aktivitäten an die JapanischeBotschaft, das Japanische Informations-und Kulturzentrum undJetro Wien aus. Außerdem dankt erauch dem Vorstand für die Mitarbeitund Unterstützung und lädt die anwesendenMitglieder ein, Aktivitäten mitJapanbezug gemeinsam mit der ÖJGzu unternehmen. Jede Mitarbeit undpersönliches Engagement sind herzlichwillkommen!Die Sitzung endete um 19:25 Uhr.Protokollführer: DI Wolfgang Graff Sehr geehrte Mitglieder der Österreichisch-Japanischen Gesellschaft!Zum Jahresanfang 2013 wünsche ichIhnen und allen Ihren Lieben einglückliches Neues Jahr, natürlich auchGesundheit und beruflichen Erfolg!Die Höhepunkte unseres Vereinslebensim vergangenen Jahr 2012 wurdendurch einen gelungenen Powerpoint-Vortragunserer Vizepräsidentin,Frau Dr. Noriko Brandl, bei unsererdiesjährigen „Jahresendfeier“ im RestaurantOAsia Mitte Dezember 2012präsentiert. Ich werde Sie daher nichtlangweilen und nicht nochmals alleEvents aufzählen, die zur lebendigenKommunikation zwischen Österreichund Japan durch die ÖJG beigetragenhaben.In Erinnerung bringen möchte ichaber doch, dass die ÖJG rund umden Jahrestag der Katastrophe vom11. März 2011 an der Nordost-KüsteJapans gemeinsam mit der parlamentarischenFreundschaftsgruppe imösterreichischen Parlament in Wieneine Gedenkstunde organisiert undabgehalten hat, die in ernsthafter undwürdiger Weise der Geschehnisse undihrer Folgen gedacht hat. Am Jahrestagselbst war die ÖJG Co-Organisatoreines sehr schönen Benefizkonzertsim Konzertsaal des Palais Eschenbach,das Herr Stefano Cantini, M.A., mitbewundernswertem Einsatz mit unsgemeinsam geplant und vorbereitethat. Ich bedanke mich bei allen Helfernund Helferinnen, insbesondereauch bei Frau Mayumi Kondo vombekannten Cha-no-Ma beim Naschmarkt,und Frau Machiko Yamamotofür die Koordination des Buffets.Am 12. Mai gab es einen Empfangunseres übergeordneten Verbandes,PaN, Partner aller Nationen, bei BundespräsidentHeinz Fischer in derHofburg. PaN ist für eine bi-lateraleGesellschaft wie die unsrige überauswichtig. Sie bietet internationale Verbindungensowohl auf „grass-rootslevel“wie auch in diplomatischenKreisen. Umgekehrt unterstützt dieÖJG neben über 100 anderen bilateralenGesellschaften die humanistischenund humanitären Ziele vonPaN. Unter den ausgewählten Repräsentantender Gesellschaften konnteauch ich an diesem schönen Zusammentreffenteilnehmen.Am 31. Mai veranstaltete die ÖJGwiederum unser alljährlich stattfindendes„Freundschaftskonzert“ imWiener Konzerthaus. Für das wiederholteSponsoring dieser Veranstaltungdurch JTI – Japan Tobacco Internationalmit Sitz in Wien – bedanken wiruns auf das Allerherzlichste. Erwähnenmöchte ich aber auch, dass ohnedie aktive Mitarbeit in Sekretariatund Vorstand ein solcher Event nichtmöglich wäre; herzlich genannt seiendaher unsere Sekreätrin Frau Hauninger,sowie die VorstandsmitgliederWolfgang Graff (Programm), NorbertAumüller und Roman Ziegler (Organisation)sowie Herr Prof. Rieger vonder Universtität für Musik und darstellendeKunst Wien.Davor fand wie immer die Generalversammlungder ÖJG in den Räumlichkeitender Anwaltskanzei Spiegelfeldund Partner statt, der Dank gehtwie immer an VS-Mitglied und Präsidentdes Kuratoriums Dr. BenediktSpiegelfeld für die großzügige Zurverfügungstellungseiner Infrastruktur.Der Vorstand wurde bei dieser Gelegenheitim Sinne der Effizienzsteigerungverkleinert, dafür das Kuratoriumdurch einige hinzukommendeMitglieder aus dem VS vergrößert.Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeitbei allen!Am 11. Juni gab es die Veranstaltung„Fashion Trends“ im Leopold Museumin Zusammenarbeit mit der ÖsterreichischenAußenhandelsstelle inTokyo und damit auch mit der Wirtschaftskammer.Solche Veranstaltungenan der Schnittstelle von Kulturund Wirtschaft sind uns einiges Wert,wir bedanken uns aber auch bei Dr.Martin Glatz, dem Geschäftsträgerder Außenhandelsstelle in Tokyo für


Unterstützung und Zusammenarbeit!Dank geht auch an eh. VS- undjetziges Kuratoriumsmitglied GeorgIllichmann für die Vorbereitung undDurchführung sowie natürlich an dasTeam des Leopold Museums!Am 5. August fand ein gelungenes„Sommerfest“ in den Prunkräumendes Museums für Völkerkunde statt.Zu danken ist einmal mehr NorikoBrandl für Idee und Koordination!Auch Mitglieder unseres „Schwestervereins“Nihonjin-kai nahmen dieGelegenheit wahr, am Höhepunktdes Sommers einmal ausgelassen aufJapanisch zu singen und zu tanzen.Der Dank geht auch an das Team desVKMs, das schon lange Zeit und immerwieder Veranstaltungen der ÖJGgroßzügig mitträgt.Im September konnte ich, diesmalals Kunst-Kurator, eine große Japan-Ausstellung am Leopold Museumeröffnen. Sie wird dort noch bis 18.Februar 2013 zu sehen sein wird. DieAusstellung war und ist ein großerErfolg, sowohl ästhetisch wie auchvom Besuch her. Auch unser lieberBotschafter Shigeo Iwatani hat dankenswerterWeise immer wieder daraufhingewiesen, wie gelungen dieseAusstellung doch ist, und dass sie zumVerständnis Japans im Westen vielesbeizutragen hat. Dank auch nochmalsan die Familie von Frau Prof. ToyokoHattori, deren bedeutende privateKunstsammlung das Herzstück derAusstellung ist.Danach machte ich mit meiner FrauUrlaub, na wo wohl, in Japan, und trafdort auf den Präsidenten der Japanisch-ÖsterreichischenGesellschaft,Herrn Prof. Yozo Hasegawa von derTeikyo Universität. Nachdem er inder letzten Ausgabe seiner Vereinszeitschriftden neuen österreichischenBotschafter in Japan, S. E. HerrnBernhard Zimbug, zu Wort kommenließ, wird er in einer der nächstenAusgabe im Jahr 2013 einen Essaysamt Grußbotschaft von mir und derÖJG veröffentlichen. Wir freuen unsschon darauf!Die Jahresendfeier im Dezember habeich schon erwähnt. Natürlich gab esnoch eine Menge kleinerer und größereranderer Veranstaltungen.Wie immer planen wir für diesesNeue Jahr wieder etliche Veranstaltungen,über die wir Sie jeweils perAussendung informieren werden. EinenVeranstaltungskalender könnenSie nicht nur der „Brücke“ sondernauch unserer Homepage entnehmen:www. oejg.org.Da wir unsere Aufgaben der Vermittlungund Weiterleitung von Informationenzu Veranstaltungen, Konzerten,Vorträgen etc. gelegentlich auch sehrkurzfristig wahrnehmen (müssen),möchten wir Sie bitten – falls vorhandenund noch nicht bekanntgegeben– Ihre E-Mail-Adresse an unser Sekretariat(per E-Mail: office@oejg.orgoder telefonisch unter 01-504 05 45)zu melden. Damit erlauben Sie uns,durch Zusendung einer Infomail eineraschere Übermittlung von Terminenund Veranstaltungen mit Japanbezug.Die finanzielle Grundlage unsererGesellschaft sind Ihre Mitgliedsbeiträge.Da wir auch dieses Jahr ein vielseitigesProgramm gestalten, bitten wirSie höflichst, um baldige EinzahlungIhres Mitgliedsbeitrags.Wir hoffen, Sie möglichst oft bei unserenVeranstaltungen begrüßen zukönnen und verbleibenmit freundlichen GrüßenMag. Dr. Diethard LeopoldPräsident des Vorstandes


Das Konzert der Österreichisch-Japanischen Freundschaft im Jahr2012 stand im Zeichen des KomponistenClaude Debussy (1862-1918) – dieMusikwelt feierte seinen 150. Geburtstag.Die Veranstaltung, in Zusammenarbeitmit der Universität für Musik unddarstellende Kunst Wien, fand am 31.Mai im Schubertsaal des Wiener Konzerthausesstatt.Der musikalische Reigen wurde mitden drei Sätzen der Sonate für Violoncellound Klavier (1915) eröffnet,virtuos dargeboten von Yoko Kato amVioloncello und Mari Sato am Klavier.Debussys reiches Klavierwerk bestimmteden Ablauf bis zur Pause: Zunächststanden vier Stücke (Image I, Refletsdans l‘eau, Homage a Rameau undMouvement) bezaubernd gespielt vonMaasa Nakazawa auf dem Programm Claudia Goebl und Ide NorihikoMari Sato und Yōko Kato


und gleich danach beeindruckte RyomaTakagi mit Masques und L’isle joyeusedas Publikum.Der zweite Teil des Konzertes bot einenwunderschönen Einblick in DebussysGesangswerk: Mit den Liedern„Romance“ (nach Paul Bourget), „Ilpleure dans mon coeur“ (aus „AriettesOubliées“, Text: Paul Verlaine), „Clairede Lune“ (aus „Fettes Galantes“, Text:Paul Verlaine) und „Unit d‘étoiles”Yuumi YamaguchiMaasa NakazawaAkari Azuma(Théodore de Banville) trat ClaudiaGoebl (Sopran), kongenial am Klavierbegleitet von Ide Norihiko, hervor. AmKlavier bot Takashi Sato mit Bravourfünf Stücke (Nr. 1 – Danseuses de Delphes,Nr. 4 – „Les sons et les parfumstournent dans l‘air du soir“, Nr. 5 – Lescollines d‘Anacapri, Nr. 8 – La fille auxcheveux de lin und Nr. 12 – Minstrels)aus den Preludes (Premiere livre) dar.Das Finale schloss den Reigen mit derSonate für Violine und Klavier, dargebotenvon Akari Azuma, Violine, undYuumi Yamaguchi am Klavier.Wir sind für dieses Konzert dem musikalischenLeiter, Herrn Prof. ReinhardRieger von der Universität für Musikund darstellende Kunst Wien, und denKünstlerinnen und Künstlern, die unterseiner Leitung auch dieses Jahr ihrBestes gaben, zu großem Dank verpflichtet!Außerdem möchten wir unsherzlichst bei JTI für die finanzielleUnterstützung des Konzerts der Österreichisch-JapanischenFreundschaft undbei der Japanischen Botschaft für dieBlumenspende bedanken.DI. Wolfgang GraffRyōma TakagiMaasa NakazawaMari Sato und Yōko Kato


Am 15. Dezember 2012 lud die Österreichisch-JapanischeGesellschaftihre Mitglieder und deren Freunde zurnun schon traditionellen Jahresendfeierins Restaurant OASIA, 1010 Wien, Hegelgasse17, ein.Es wurde ein gemütlicher, informell-lockerer- und leckerer! – Spätnachmittagund Abend. Organisiert wurde die Partyvon unserer Vize-Präsidentin, NorikoBrandl, und unserem gestrengen KassierNorbert Aumüller in bewährter Weise.Zu unserer Freude beehrten uns auchdas Botschafter-Ehepaar Seine ExzellenzShigeo Iwatani und Gattin, sowie dieGattin des Präsidenten von JETRO, derjapanischen Außenhandelsstelle, TakeshiIto.Ebenfalls anwesend war die Leihgeberinder derzeitigen Japan-Ausstellung im Le-opold Museum, „Fragilität des Daseins –Meisterwerke aus der Sammlung GenzōHattori, Frau Prof. Toyoko Hattori.An Tisch daneben vergnügten sich HerrMatzner von unserem wichtigen Sponsor(Jahres-Freundschaftskonzert) JTI,mit sympathischer Tochter sowie zweiRepräsentanten der Stadt St. Pölten, einfür den Jugendaustausch Japan-Österreichüberaus wichtiges, institutionellesMitglied der ÖJG.Dr. Noriko Brandl führte wieder durchden Abend, professionell mit einer PowerPointPräsentation der Events derÖJG des vergangenen Jahres, und vergnüglichmit Karaoke-Songs japanischerund österreichischer Provenienz. Allezusammen sangen beschwingt –und beschwipst- „Wien, Wien, nur du allein“auf Deutsch und auch auf Japanisch!An einem Punkt des Abends sah man sogarS. E. Iwatani und ÖJG PräsidentenDiethard Leopold bei einer Art ausgelassenerEurhythmie-Vorführung, geleitetvon einer etwas kritisch beäugendenFrau Dr. Brandl …Besonders hervorzuheben war auchder Auftritt des kleinen Chores, dessenGründung auf einen Wunsch des Botschafterszurückgeht.Der Abend endete nach 23 Uhr mitdem Wunsch, eine ähnliche Veranstaltung,vielleicht gemeinsam mit unseremSchwester-Verein „Nihonjin-kai“, auchim nächsten Jahr wieder stattfinden zulassen.Dr. Diethard LeopoldPräsident der ÖJG


Am 23. November 2012wurde im Museum fürVölkerkunde in der NeuenHofburg in Wien von der berühmtenjapanischen UnterhaltungskünstlerinUmekichidie Aufführung „Die Kunstder Geisha“ dargeboten. FrauUmekichi ist in Japan sehr bekannt,da sie zurzeit die einzigeKünstlerin ist, die nicht nurim privaten Rahmen, sondernauch auf öffentlichen Bühnendie traditionellen Gesänge undTänze der Geisha präsentiert.Mehr als 200 Zuschauer konntensich an der anmutigen Darbietungerfreuen. Schon vor 3Jahren, 2009, war sie anlässlichdes Japanjahres in Wien um unsihre wunderschönen Künste zuzeigen. Wir dürfen uns glücklichschätzen, dass es uns heuerwieder gelungen ist, sie imZuge ihrer Europa-Tournee,in Wien begrüßen zu dürfen.Diesmal zeigte sie uns einigeTänze, spielte das dreisaitige InstrumentShamisen, sang traditionelleLieder und auch Schlager.Sie animierte das Publikummit Spielen und Tänzen zumMitmachen. Als Zugabe sangFrau Umekichi gemeinsam mitdem Japanischen BotschafterSE Herrn Iwatani „Wien, duStadt meiner Träume“, und alsbesondere Überraschung dasLied „Die Rose vom Wörthersee“,das sie eigens für Wieneinstudiert hatte.Vor dem Konzert hielt FrauDr. Noriko Brandl einen ausführlichenVortrag mit demTitel „Die Geisha-Mythos undWirklichkeit“.


Emer. o. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c.Sepp Linhart, Professor für Japanologiean der Universität Wien abFebruar 1978 trat am 1. Oktober 2012nach 69 Semestern im aktiven Dienstals Professor in den Ruhestand über.Für sein langes Wirken wurde er ander Universität am 17.9.2012 mit einergroßen Emeritierungsfeier geehrt.Höhepunkte dieser Feier waren dieWürdigung durch seinen Freund undKollegen Univ. Prof. Dr. Toshio Yokoyama,ehemals Vizerektor der UniversitätKyoto und jetzt der Univ. Shiga, derseine launige Ansprache mit dem Titel„In Praise of a Bold Beholder of HumanNature“ versah, sowie eine kurzeGesangseinlage mit Japan-Schlagernaus den zwanziger Jahren des vorigenJahrhunderts von Studenten der OperettenklasseProf. Wolfgang Dosch vonder Privatuniversität KonservatoriumWien. Über 200 ehemalige Studenten,Mitarbeiter, Bekannte und Verwandtenahmen an dieser Feier im kleinenFestsaal der Universität Wien teil.Am 6. November 2012 überreichte derWissenschaftsminister o. Univ. Prof. Dr.Karlheinz Töchterle im Audienzsaal desMinisteriums am Minoritenplatz SeppLinhart außerdem das ÖsterreichischeEhrenkreuz für Wissenschaft und KunstI. Klasse. In der Laudatio wies GeneralsekretärSektionschef Mag. FriedrichFaulhammer darauf hin, dass Linhartdurch 66 Semester hindurch Vorstanddes Instituts für Japanologie bzw. desInstituts für Ostasienwissenschaften,von 1988 bis 1991 Präsident der europäischenJapanologenvereinigung EuropeanAssociation for Japanese Studies,sowie von 1985 bis 1988 und von 1993bis 1995 Präsident des von ihm mitbegründetenVereins AAJ (AkademischerArbeitskreis Japan - Japangesellschaft fürWissenschaft und Kunst) gewesen war.Während seiner Vorstandschaft konnteer Kooperations- und Studierendenaustauschabkommenmit zehn japanischenUniversitäten abschließen. Er warund ist im Herausgebergremium zahlreicherinternationaler Zeitschriftenund gab und gibt die Reihen „SchriftenreiheJapankunde“ und „Beiträgezur Japanologie“ heraus. Neben rund200 Aufsätzen verfasste er auch achtMonographien und gab über 30 Bücherin deutscher, englischer und japanischerSprache heraus. Seine 1983 mitseinem sinologischen Kollegen, o. Univ.Prof. Dr. Otto Ladstätter, geschriebenepopuläre Geschichtsdarstellung Chinaund Japan. Die Kulturen Ostasiens(Verlag Ueberreuter) erreichte eineGesamtauflage von mehr als 30.000Exemplaren. Seine internationale Anerkennungdrückt sich in Gastprofessurenan den Universitäten Washington in Seattle,Kyoto, Tampere in Finnland, ParisVII, Momoyama Gakuin in Osaka, sowieam International Research Centerfor Japanese Studies in Kyoto aus.Für seine 1998 erschienene MonographieKen no bunkashi (Kulturgeschichtedes Ken-Spiels), die er injapanischer Sprache abfasste, und fürsein Lebenswerk erhielt er im Februar2005 den angesehenen Yamagata Bant -Preis von der Präfektur Osaka. DiesesBuch wurde 1999 durch eine Ausstellungunter dem gleichen Titel im Tabakund Salz-Museum in Shibuya inTokyo ausgezeichnet, für die Linharteinen Großteil der Objekte beisteuerte.Im Juni 2012 stellte er einen Teil seinerSammlung von Ukiyoe-Karikaturenim Kultur- und Informationszentrumder Japanischen Botschaft in Wien aus.Die Ergebnisse des dazugehörigen Forschungsprojekts„Ukiyoe-Karikaturen1842-1905“ stehen als Datenbank allenan der Thematik Interessierten unterder Internet-Adresse http://www.univie.ac.at/karikaturenfrei zur Verfügung.Sepp Linhart trat bereits im Herbst1963 während seines ersten Semestersals Japanologie-Student der damaligenÖsterreichisch-Japanischen Gesellschaftbei und ist damit seit fast fünfzig JahrenMitglied unserer Gesellschaft bzw. derenVorgängergesellschaften.


Ina Hein wurde am 11.11.1968 inHeidelberg geboren. 1988 begann sie,an der Universität Trier Japanologie undAnglistik zu studieren. Zwischen 1991und 1992 verbrachte sie ein Jahr imRahmen des „Reconnaissance Japan“-Programms an der Ōbirin-Universitätin Machida. Ihr Magisterstudium schosssie 1996 an der Universität Trier ab. ImAnschluss nahm sie dort das Promotionsstudiumauf und war parallel dazuals Lehrbeauftragte tätig. Von 1998 bis1999 konnte sie mit Förderung durchden DAAD ein Postgraduiertenstudiuman der Tōyō Eiwa Jogakuin Daigaku(Yokohama) realisieren; von Januar2000 bis Dezember 2002 war sie außerdemStipendiatin des interdisziplinärenDFG-Graduiertenkollegs „Identitätund Differenz. Geschlechterkonstruktionund Interkulturalität (18.-20. Jahrhundert)“an der Universität Trier. DasPromotionsstudium schloss sie 2003ab; ihre Dissertationsschrift wurde mitdem Förderpreis der Universität Trierausgezeichnet und ist unter dem TitelUnder Construction - Geschlechterbeziehungenin der Literatur populärerjapanischer Gegenwartsautorinnen2008 im iudicium-Verlag erschienen. Im Zusammenhang mit dieser Studiesteht auch Ina Heins Übersetzung vonYamada Eimis Erzählung Beddotaimuaizu; diese entstand im Rahmen desJapanese Literature Publishing Projectund trägt im Deutschen den TitelNächte mit Spoon.Von Februar 2003 bis Oktober 2003war Ina Hein wissenschaftliche Mitarbeiterinim DFG-Projekt „Die‚Hin- bzw. Rückwendung nach Asien’in Literatur, Medien und PopulärkulturJapans. Ein Faktor zur Herausbildungeiner ‚asiatischen Identität’?“,das sie gemeinsam mit Prof. Dr. HilariaGössmann an der Universität Trierdurchführte. Von dort wechselte sie imNovember 2003 als wissenschaftlicheMitarbeiterin an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie bis Mai2010 im Institut für modernes Japanbeschäftigt war. Im Juni 2010 kam siezunächst als Gastprofessorin nach Wien;im August 2012 wurde sie schließlichauf die Professur für Japanologie mitkulturwissenschaftlichem Schwerpunktam Institut für Ostasienwissenschaftender Universität Wien berufen.Ina Heins Forschungsschwerpunkteumfassen die moderne und gegenwärtigejapanische Literatur, Geschlechterverhältnissein Japan, Japans Verhältniszu Asien, den Umgang mit kulturellenDifferenzen im gegenwärtigen Japansowie Konstruktionen Okinawas inJapan seit den 1990er Jahren. Im Mittelpunktsteht dabei die Auseinandersetzungmit literarischen Texten, Kinofilmenund Fernsehproduktionen.B2B[net]working for success


Vom 3.-21. August 2011 hatte derJugenddienst von Rotary InternationalÖsterreich insgesamt 21 jungeMenschen im Alter zwischen 14 und18 Jahren aus der japanischen PräfekturFukushima nach Österreich eingeladen.Die Auswahl erfolgte vor Ort nach demAusmaß der Betroffenheit der Familiendurch das Erdbeben, den Tsunami unddie Atomkatastrophe vom 11. März2011.Die Außenminister Österreichs und Japansübernahmen den Ehrenschutz.Den Auftakt zu dieser Reise bildeteeine Begrüßung im österreichischenAußenministerium. Nach zwei Tagenin Wien ging es dann in die BundesländerSteiermark und Kärnten für dieeine Hälfte der Gruppe und nach Tirolund Vorarlberg für die andere. Diedritte Woche verbrachten dann allegemeinsam in Salzburg und Niederösterreich.Den Abschluss bildete amletzten Tag der Reise ein Empfang inder Residenz des japanischen Botschafters,nachdem Dr. Leopold persönlichdie jungen japanischen Gäste durch dasMuseum geführt hatte.Das Programm, welches von lokalenRotary Vereinen, Eventveranstaltern,Hoteliers, Restaurants, der ÖBB, BusundTaxiunternehmen, dem WienerTramway - Museum, Fremdenverkehrsverbänden,Bergbahnen, Landeshauptleutenund Bürgermeistern undPrivatpersonen gesponsert worden war,vermittelte den Kindern das, was wirösterreichische Lebensqualität nennen:Sport, Freizeitvergnügen, Kultur,Musik – und nicht zu vergessen, dieHerzlichkeit seiner Bevölkerung, diean allen Orten ihr Bestes taten, um denJugendlichen den Aufenthalt so schönwie möglich zu gestalten.Junge Menschen werden von Naturkatastrophenbesonders stark betroffen.Sie werden in der wichtigsten Phaseihres Lebens durch unerwartete materielleVerluste und den psychischenSchock von einem behüteten Leben inein steuerloses Chaos geworfen. DieseProblematik war für alle, die an derGestaltung der Reise teilgenommenhaben, das Motiv ihr Bestes zu geben.Die Unterbrechung ihres sorgenvollenLebens hat den jungen Leuten sichtlichwieder den Mut gegeben, mit neuerEnergie die Bewältigung ihrer Zukunftin Angriff zu nehmen.Die jungen Leute konnten bedingtdurch ihre kulturellen Gepflogenheitennicht frei mit allen über das sprechenwas sie, ihre Familien und ihreFreunde in den vergangenen Monatendurchmachen mussten. Es wurde ihnenaber immer wieder die Gelegenheitgegeben, im kleinen Kreis darüber zusprechen, die auch gerne angenommenwurde. Dies hat den Jugendlichen nichtnur gezeigt, dass uns ihre Lage menschlichnahe geht, es hat auch bewirkt,dass sie sich von den dunklen Schattendes Erlebten innerlich etwas befreienkonnten.Dr. Ernst Laschan


Viele Eindrücke und „amazingpeople“Soweit die Fakten. Aber wie war es nunin Japan? Was hat die österreichischeGruppe dort alles erlebt? – Dazu lassenwir TeilnehmerInnen selbst zu Wortkommen:„First of all we want to state an enormousTHANK YOU to the wholeteam of the ÖJJ, ÖJAB and Kai-Yu-Kaifor this once in a lifetime experiencewith you in Japan.We were often asked by our family,friends and colleagues what we likedbest during the journey, but it was impossiblefor us to pick one single event,as all of them were so unique and special.Now back home in Austria wewere frequently confronted with anotherquestion: ‘Why was this trip to Japanso special?’ Also this question wasvery hard to answer, but we think wewere able to narrow it down to oneshort sentence to find our answer: ‘Becausewe got the opportunity to experiencereal Japan and meet amazingpeople’.Within only two weeks we got so manyimpressions from the other side of theworld, about 9,000 km away fromhome. It is very hard to pack all of themin a short report, as they all contain pictures,emotions and experiences, whichwould fill a whole library. All the wonderfulmemories are stored in our headand some of them also in the ‘photos ofJapan’ folder on our computer, just tobe on the safe side.“Martin & ChristinaDen Rahmen für diese Reise indie Region Wakayama (bei Osaka)bildete der Verein „Österreichisch-Japanischer Jugendaustausch“ (ÖJJ),bei dem die ÖJAB federführende Mitgliedsorganisationist. Jedes Jahr imSommer fährt abwechselnd einmal eineGruppe von 10 jungen ÖsterreicherInnennach Japan und im darauffolgendenJahr im Sommer eine Gruppe von 10jungen JapanerInnen nach Österreich.Die Aufenthaltsdauer ist jeweils etwa2 Wochen. Finanziert wird dies durchKostenbeiträge der TeilnehmerInnen,Sponsoren und ehrenamtlicher Arbeit.Das Ziel des nicht-kommerziellen organisiertenJugendaustausches ist es, dasjeweils andere Land und seine Kultur,Geschichte, Lebensart abseits von normalen„touristischen“ Besuchen kennenzu lernen, ein tiefes gegenseitiges Verständnisfüreinander zu entwickeln undländerübergreifende Freundschaften zufördern. Deswegen stehen nicht nur touristischeBesichtigungen auf dem Programm,sondern auch Besuche in Bildungseinrichtungen,Treffen mit jungenLeuten und vor allem mehrere Nächtebei Gastfamilien, um das typische Alltags-und Familienleben des jeweils gastgebendenLandes mitzuerleben.Nach Japan fahren normalerweise jenejungen Leute mit, die im jeweils vorangegangenenJahr ehrenamtlich beider Betreuung der japanischen Gäste inÖsterreich mitgeholfen haben.„Unsere neuen japanischen Freundebegleiteten uns durch ein Japan, das den normalen Touristen verschlossen bleibt,und führten uns in eine bunte Welt vollvon geschäftigem Treiben, technologischerMeisterwerke und Tradition gespicktmit japanischen Manga-Figuren.Wir besuchten die Wakayama Universität,Schulen, trafen uns mit Stadtfunktionären,entspannten in den typischjapanischen Onsen (Japanische Badehäuser),hielten Vorträge vor fasziniertemPublikum und bekamen sogar dieMöglichkeit, in einem Tempel zu übernachtenund am Morgengebet teilzunehmen.Mein persönliches Highlightwar auf jeden Fall die zwei Tage bei derGastfamilie, mit der ich in den SüdenWakayamas an einen Strand fuhr unddort zusammen mit Freunden der Familiedie kulinarischen SpezialitätenJapans erkundete. Nach den zwei TagenGastfamilie fand uns zu Ehren eineParty statt, bei der noch einmal mal alleBetreuer, Gastfamilien und neu gewonnenenFreunde zusammen kamen undwir die letzten zwölf Tage Revue passierenließen (sowohl in Gedanken, alsauch auf der Leinwand). Am darauffolgendenTag fuhren wir in die GroßstadtKyoto, die sich trotz Japans boomenderWirtschaft und des technologischenAufschwungs ihren mittelalterlichenCharme bewahrt hat. Nach diesen 2


aufregenden und erfahrungsreichenWochen traten wir schweren Herzensdie Rückreise an.Wenn man mich fragen würde, wasich als Verbesserungsvorschlag angebenwürde, wäre es nur dieser: MACHT ESNÄCHSTES MAL GENAUSO!“Philip S. Einen Wehrmutstropfen gab es: EinTeilnehmer wurde kurz nach der Ankunftin Japan ernster krank und musstevorzeitig zurückreisen – eine riesengroßeEnttäuschung für den Japanfan.Ein zweiter Teilnehmer kämpfte währendder zwei Wochen in Japan mit einerFiebererkrankung, doch er hielt biszum Schluss durch. Allen anderen ginges aber gut.Ein besonderes Dankeschön gilt demTeam der Partner-JugendorganisationKai-You-Kai in Wakayama, die dieGruppe mit großartigem Einsatz betreuthat, und den ÖJJ-MitgliedernÖsterreichisch-Japanische Gesellschaftund Ferienwerk.Gegenbesuch Sommer 2013:Ehrenamtliche HelferInnen undSpenden gesucht!Nun folgt der Gegenbesuch im nächstenJahr: Im Sommer 2013 werden 10junge Leute aus Wakayama nach Österreichkommen. Der Termin stehtnoch nicht fest, wahrscheinlich 2 Wochenim September 2013. Der VereinÖJJ und die ÖJAB suchen für diesesProgramm in Österreich ehrenamtlicheHelferInnen, die das Programmin Österreich mitgestalten, Sach- undGeldspenden vermitteln können (auchGratiseintritte, Transport ...) und danndie japanischen Gäste tagsüber begleiten.Außerdem werden österreichischeGastfamilien für ein Wochenende gesucht.Kontakt:Wolfgang Mohl, ÖJJ-ObmannTelefon: 01 / 597 97 35 / 826E-Mail: wolfgang.mohl@oejab.at.Weitere Infos im Internet: www.oejab.at/oejjWolfgang MohlIm Mai 2013 planen wir eine Exkursionnach Kärnten. Wir werden Europasgrößtes Bonsaimuseum besuchen.Auf über 12.000m² sind nach japanischenVorbildern Landschaftsgärten gestaltetet.Es ist eine phantastische Weltaus mehr als 3000 Bonsai – davon 120verschiedene Sorten und Varianten. JedemInteressenten wird das Herz höherschlagen wenn er diese Pracht sehenkann. Sie tauchen in eine Pflanzenweltein, die sich nach den Jahreszeiten entsprechendverändern und begegnen derkreativ angelegten Vielfalt an Schönheitund fernöstlicher Harmonie.Reiseplan:1. Tag: Die Fahrt wird mit dem Zug bequemund sicher von Wien nach Klagenfurtgehen, von wo wir mit demBus weiter nach Seeboden am Millstädterseefahren werden. Ein netter Spaziergangentlang des Millstädtersees, einBesuch bei einem Mostheurigen wirdden ersten Tag abschließen.2. Tag: Heute Morgen werden wir nachdem Frühstück das Bonsaimuseum besuchen.Die müden Beine rasten wirbei einem gemütlichen Mittagessen aus. Anschließend fahren wir mit demBus zurück nach Klagenfurt und mitdem Zug weiter nach Wien wo wir amAbend ankommen werden.Wenn Sie an diesem 2 Tagesausflug Interessehaben so möchten wir Sie bittensich unverbindlich in unserem Büro anzumelden,damit wir in etwa die Anzahlder Teilnehmer ermitteln können. Dengenauen Plan und die Kosten werdenwir Ihnen spätestens Mitte April bekanntgeben können. Versäumen sienicht dies Einmalige Gelegenheit, mitGleichgesinnten diesen wunderbarenOrt zu besuchen.Anmeldungen an: OJG 1040 Wien,Floragasse 7, oder perE-Mail office@oejg.org,oder telefonisch unter 01/504 05 45.KR Prof.h.c. Norbert Aumüller


Die Quantenphysik ist häufig als„rätselhaft“ bezeichnet worden;Massenmedien berichten über die„Mysterie der Quantenwelt“. Wie weitentspricht diese Mystifizierung denTatsachen? Dieser Artikel bringt einenAuszug aus einem Dialog von HisakiHashi und Herbert Pietschmann (Em.der Universität Wien), zwei Forschernaus den Bereichen Philosophie bzw.Theoretische Physik. Wir hoffen, unserenLesern damit Denkanstöße für weitereÜberlegungen und Diskussionenzu geben.Ist die Quantenerscheinung„mysteriös“?Nein, keineswegs. Nur wenn man siegegen den Hintergrund der klassischenPhysik zu beurteilen versucht, stößtman auf eine Reihe von „Rätseln“, z.B:1. Der Tunneleffekt: Beim Zerfall desHeliumatoms gibt es einen Potentialwalldes Atomkerns. Aus Energiegründenkann ein Teilchen aus demAtomkern nicht heraustreten. Dennochstellt sich im Experiment heraus,dass -Teilchen aus dem Atomkernheraustreten.2. Das Doppelteilchen: Wird ein-Meson emittiert, spaltet es sichin zwei Photonen (Lichtquanten).Die beiden Lichtquanten verhaltensich in ihrem Spin, dem Drehimpuls,symmetrisch. Wenn man nureines der beiden Lichtquanten misst,lässt sich auch der Wert des anderenLichtquantums bestimmen: die Erscheinungdes sog. „Zwillings-“ oder„Doppelteilchens“.Selbstverständlich ist das Phänomen„seltsam“, wenn wir uns dies im Rahmender Grundkenntnisse unsererAlltagswelt vorstellen. Eine feste Kugelkann nicht durch eine feste Wandhindurch gehen, ohne dass die Wand durchlöchert oder zerstört wird. In derGleichung der klassischen Physik gibtes einen bestimmten Grenzwert, denImpulswert, für das Durchbrechen einesfesten Körpers durch einen anderenKörper. Nicht nur in der klassischenPhysik, sondern auch in der Relativitätstheoriegibt es einen unumstößlichenGrenzwert, nämlich die Lichtgeschwindigkeitals Naturkonstante. ImFall des „Doppelteilchens“ bzw. der„Zwillingspaar-Teilchen“ wird die Informationvon einem Lichtquant zueinem weiteren „gleichzeitig“, alsoüber Lichtgeschwindigkeit, übertragen.Dies ist für Einstein, den Begründerder speziellen und der allgemeinenRelativitätstheorie, eine „inakzeptableSondererscheinung“, die sich sowohl„aus dem Mangel der Messvorgängeder Quantenphysik“ als auch von der„Verdächtigkeit der Quantenprinzipienauf Grund der ,Unschärferelation‘ “ ergebenhat. Hierzu die bekannte AussageEinsteins: „Gott würfelt nicht!“ Sowohlin der Solvey-Konferenz als auchin der Korrespondenz mit Max Bornund Karl Popper hat Einstein sein Lebenlang Zweifel an der Quantenphysikgeäußert.Ist die „Unschärferelation“Heisenbergs wirklich „unscharf“?Die Unschärferelation Heisenbergs istkeineswegs die „Theorie der ambiguity(Mehrdeutigkeit)“. Sie ist ein strengobjektives physikalisches Prinzip, illustriertdurch folgende Überlegung: ZumMessen eines Elektrons muss das Elektronmindestens von einem Lichtquantbeleuchtet werden. Fällt ein Lichtquantvon der Messanlage, wird die Lokalitätdes Elektrons verstreut. Physikalischlässt sich der Ortswert des Elektronsmit der Proportion der Wellenlänge desfallenden Lichtquants und der Öffnungder Messanlage im Sinus-Wert markieren:Hiermit wird die Breite der Unschärfedes Ortswertes des Elektronsbestimmt; delta x. Der Impuls des bewegtenElektrons wird durch das Produktseiner Energie und der Strecke dessich horizontal bewegenden Elektronsdargestellt: Daraus ergibt sich die Breiteder Unschärfe des Impulswertes desgestreuten Elektrons; delta px . Durchdie Multiplikation der beiden Werte,delta x delta px ergibt sich der Wert derPlanck-Konstante (in Annäherung), einunveränderlicher Grundwert eines Teilchensbei seiner energetischen Haltung.Falls der eine Wert (entweder [delta x]oder [delta px]) exakter gemessen wird,wird die Bandbreite der Unschärfe desanderen (entweder [delta px] oder [deltax]) größer. Die exakte physikalischeOperation postuliert die Realität derUnschärfe in konsequenter Weise. Heisenbergwar von den hartnäckigen ArgumentenEinsteins verblüfft.


Leitmotive zur neuenSeinserkenntnisDazu der Dialog von Hashi undPietschmann in Auszügen:H: Maßgebende Denker sowohl unterneuzeitlichen Physikern als auch unterden Naturphilosophen der Aufklärungstützten sich mehr oder minder aufdie prinzipielle Seinserkenntnis, die inder „Physik“ und der „Metaphysik“seit der Zeit des Aristoteles etabliertist: Jedes Seiende ist eine partikulareSubstanz, eine feste Körperlichkeitmit physikalischer Messbarkeit undBehandlungsmöglichkeit in der Naturphilosophie.Ein Elementarteilchenist aber im Grunde genommen keinsolches. Auch Einstein hat gemäßdem klassischen physikalischenGrundgedanken daranfestgehalten, dass die auseinem Teilchen aufgesplittertenPaar-Teilchen „zwei Körper“sind bzw. „zwei Systeme,die voneinander unabhängigsind“. Einstein prägte dafürden Namen: das „physikalischReale“, welches „durchwiederholte Messungen nureinen konsistenten Wert wiedergibt“.P: Dies stimmt mit der Naturdes Elementarteilchens nichtüberein. In Bezug auf denWellen-Teilchen-Dualismusvon Lichtquanten ist bekannt, dass esbis zum Feststellen des Messergebnissesnicht prognostizierbar ist, ob sichdas emittierte Lichtquant als Welle oderTeilchen protokollieren lässt. Ich sage,dass die „Teilchennatur erst durch dieExperimentieranlage geschaffen wird“!H: Die Kontraktion der Lichtwelle aufLichtteilchen ist nicht prognostizierbar.Heute kann sie nur durch die Einführungder Wahrscheinlichkeitsrechnungmit nicht hundertprozentiger Sicherheitbeschrieben werden. Das Gedankenexperimentder „Katze Schrödingers“ istvon dieser Tatsache ausgegangen: ,Diein eine Kammer gesperrte Katze liegtbei einer Testanlage mit einem Hammerund einer Schale mit Blausäure. Trifftdas emittierte Lichtquant als Teilchenauf die Anlage, so zerschlägt der Hammerdie mit Blausäure gefüllte Schale.Wird das Teilchen als Welle ausgedehnt,passiert nichts. Ist nun prognostizierbar,ob die Katze tot oder lebendig seinwird?‘ Abgesehen davon, ob die Anlageexperimentalphysikalisch produzierbarist, gibt es von Seiten der physikalischenMathematik den Versuch, durchMatrizen die Wahrscheinlichkeit desAufscheinens von Wellen oder Teilchenklarzustellen. Das Resultat ist aber unverändert:Beide Möglichkeiten (Wellenoder Teilchen; „Katze am Lebenoder tot“) bleiben bis zur Feststellungdes Messergebnisses offen.P: Auch wenn dieses Problem mit dem„Heisenbergschen Schnitt“, der klarenAbgrenzung der Systeme der Mikroweltund unserer Lebenswelt, beantwortetist, darf ich hierzu eine neueThese der Philosophie der Naturwissenschaftvertreten, nämlich das APO-RON, die operationelle Bewältigungdes Widerspruchs.Von der Isolation [Entweder Aoder non-A] auf die [Relation vonA und non-A]Kurz zu APORON: Die physikalischmessbare Realität eines Elementarteilchensmuss nur im Zusammenhang mitdessen Gegensatz festgestellt werden.Das Sein des physikalisch abgeschlossenenSystems eines partikular-einzelnenTeilchens steht mit dem Nicht-Seindesselben, nämlich der Wechselwirkungund Veränderung, der Verschränkungund Vereinheitlichung mit einem anderenTeilchen in einer integrativen Einheit.Bekanntlich hat Niels Bohr zumWellen-Teilchen-Indeterminismus die„Komplementaritätstheorie“ vertreten:Beide Erscheinungsarten gehören zurNatur des Lichtes. Das Sein der Wellenerscheinungist zugleich das Nicht-Sein der Erscheinung von Lichtteilchen.Das eine steht zu dem anderen ineinem komplementären Verhältnis.Hideki Yukawa (1907–1981, Nobel-Preisträger 1949 für Meson-Theorie) vertrat die These, dassdas Verhalten von Elementarteilchennur im Zusammenhangvon einem Teilchen zu einemunmittelbar nahestehenden weiterenTeilchen beobachtet werdenkann: Anstelle des partikular-isolierbarenEinzelteilchenssteht die Theorie der Relationvon einem Teilchen zu einemanderen.Hashi präsentiert ein neues Leitmotivim naturphilosophischenDenken: Die indeterministischeFolge der Protokolle von Wellen-Teilchen-Dualismusergibtsich aus der Inter-Aktion deseintreffenden Lichtes und des Rezeptors(der Superposition und des Supervisors);die Terminologie „Field of,Between‘ “ / „Feld des ,Zwischen‘ “bezeichnet den Ort des Zusammentreffensals den der Tangente und derEmergenz vom Intrasystem und Extrasystem/ [System-Internen] und [System-Externen].Näheres im Dialog vonHashi und Pietschmann, erschienen in:HISAKI HASHI, NATURPHILOSOPHIE UNDNATURWISSENSCHAFT. TANGENTE UNDEMERGENZ IM INTERDISZIPLINÄRENSPANNUNGSUMFELD, MÜNSTER/BERLIN/ZÜRICH/LONDON/WIEN: LIT. (ISBN:978-3-643-50020-5)Univ.-Doz. Dr. Hisaki Hashi


Die japanische Blumensteckkunst Ikebana hatmit der Gründung eines Chapters der weltweitenOrganisation Ikebana International in Österreichvor 25 Jahren Fuß gefasst. Acht namhafte Autorenhaben sich zusammengetan, um in einem Sammelbanddie Geschichte von Ikebana in Japan und denKulturtransfer zu verfolgen. Das Buch liefert einerseitsEindrücke in Wort und Bild über die spezifischenLeistungen des Vienna Chapter seit der Gründung,andererseits finden sich darüber hinausgehendselten referierte Beiträge von Wissenschaftler/innenüber Symbolik, Aspekte früher Beziehungen zwischenJapan und dem deutschsprachigen Raum, dasbeliebte Gesteck in einem Korb, über philosophischeAspekte des Zen-Buddhismus und zur Ikonografieder Blumengestecke auf japanischen Imari-Porzellanen.Farbabbildungen von Ikebana der bekanntenIkebana-Meisterin Ayako Graefe vermitteln dieFreude, die von der Blume hana ausgeht und sollendie Leser ermutigen Ikebana zu lernen.Festschrift mit 132 Seiten97 AbbildungenFormat A4 SoftcoverEUR 25,00ISBN: 9783701732586Erhältlich bei:eva.dungl@grothusen.com Businesscenter grothusenAlbert-Schweitzer-G. 5, 1140 WienHerausgeber: I. I. Vienna Chapter #223www.ikebana-international.atVolkshochschule Wien-Brigittenau,Erschienen im März 2012.Autoren:Prof. Sachiko Schmid BAMag. Elisabeth Ortner BA BADoris WolfProf. Dr. Helga Maria WolfAyako Graefe MAUniv.-Doz. Dr. habil. Jorinde EbertMag. phil. Eva DunglProf. Dr. Arne Haselbach


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Die Direktmaschine der AustrianAirlines nach Tokyo ist halb leer.Ich sitze neben einer Wiener Geologin,die ein Billigangebot nützt, um erstmalsfür vier Tage nach Japan zu reisen. ImLauf der Unterhaltung gesteht sie, dasssie die Erdbebenwerte der letzten zweiWochen studiert habe und sich nichtnördlich von Tokyo aufhalten wolle.Ich spreche einen Österreicher im Flugzeugan, der seit vielen Jahren Geschäftsverbindungennach Japan hat. Es wärefür ihn überhaupt keine Fragegewesen, nach Tokyo zu reisen.Man müsse den MenschenMut machen, für Alternativenergienzu kämpfen.Erwartungsvoll trete ich 12Stunden später aus der Flughafenhalleund fahre mit dem Busnach Tokyo. In der Metropolegeht das Leben seinen normalenGang. Nichts weist im Momentauf eine drohende oderexistente Gefahr hin, keinerleiNervosität unter den Menschenauf der Straße ist zu bemerken.Mit großer Dankbarkeit werde ichvon Vertretern der Gemeinde Tokyo-Fuchu und Freunden empfangen. Ichkomme zu einem Zeitpunkt, wo vieleAusländer längst geflüchtet sind – jetzt,wo nach der Dreifach-Katastropheauch noch die japanischen Firmen inThailand vom Hochwasser weggeschwemmtwerden und der hohe Yen-Kurs die Wirtschaft zusätzlich schwächt.„Das Unglück ist auf allen Ebenen überuns hereingebrochen“, stöhnt ein alterFreund.Die extreme Krise hat die Menschenverändert. Ich erlebe Unsicherheit, Unbehagen,Frustration. Aber ich nehmeauch die ungeheure Solidarität mit denOpfern wahr. Nach 28 Jahren Japanerfahrungmuss ich diesmal nicht zwischenden Zeilen lesen sondern binohne lange Fragen stellen zu müssen mitemotionalen Schilderungen der Menschenkonfrontiert. Das ist neu für mich.Die Regierung habe beim Krisenmanagementversagt und es gäbe nochimmer keine zentral gelenkten Maßnahmen,um die riesigen Schuttmengenzu beseitigen, wird offen kritisiert.Auf meiner Fahrt entlang der Küste derPräfektur Miyagi sehe ich tatsächlichBerge von Autowracks und Bauschutt,gestrandete Schiffe, Häuser- und Fabriksruinen.Tokyo hat als erste Präfekturangeboten Schutt aufzunehmen. Dieerste Ladung landete Anfang Novembermedienwirksam in der Hauptstadt.Doch in vielen Präfekturen bombardierendie BewohnerInnen die lokalenStellen mit Anrufen, weil sie Angst vordem möglicherweise kontaminiertenMüll haben.In der Stadt Ishinomaki, ca. 50 kmnordöstlich von Sendai, zieht sich eineSpur der Verwüstung durch das Küstenviertel.Die Uhr auf dem vom Schlammbefreiten Volksschulgebäude zeigt14h48, den Zeitpunkt des Bebens. EineLinie an der Decke des Erdgeschoßesweist auf die Höhe des Tsunami hin. Als ich noch einige verdreckte Schultaschenentdecke, muss ich geschocktdas Gebäude verlassen. Eine Gruppeehrenamtlicher HelferInnen stapft anmir vorbei. Die meist jungen Leuteziehen sich um und verlassen in Bussendie Stadt. Die Koordination der vielenFreiwilligen klappt oft nicht, da in vielenFällen niemand für sie zuständig ist,erfahre ich. Letztlich funktioniert Eigeninitiativeam besten. Etwa die Hälfteder Betriebe im Katastrophengebiet istzerstört. Diese wieder aufzubauen, istRegierungssache. Die Menschen braucheneine Perspektive. Schon jetzt steigtdie Selbstmordrate in den betroffenenGebieten, neben derwirtschaftlichen wird die psychologischeHilfe wird immerwichtiger.Ich hatte es mir nicht vorstellenkönnen. Doch Shinjuku liegtabends tatsächlich im Halbdunkel,wie es mir beschriebenworden war. Als eines der pulsierendenZentren Tokyos wares mir nachts als stets von buntenNeonreklamen erhelltesViertel in Erinnerung. Jetzt istauch die Hauptstadt – sowohl die Unternehmenals auch die Bevölkerung -aufgerufen Strom zu sparen. Tatsächlichlag die Energieersparnis im vergangenenSommer bei 15%. Die Kapazitätender Elektrizitätswerke und damit dieVerordnungen zur Stromnutzung sindregional unterschiedlich. Ziel ist esderzeit, keines der momentan still stehendenAKWs – bemerkenswerte 80%- wieder hochzufahren. „Zum Glückist der heurige Herbst sehr warm“,fürchten Freunde bereits den kommendenWinter, wenn in den Haushaltenund Büros die elektrischen Heizgerätein Betrieb genommen werden. „Wirmüssen unsere Lebensweise neu überdenken.Die Frage ist, wie wir von unseremLuxus wegkommen,“ dermaßenselbstkritische Kommentare sind keineEinzelfälle mehr.Ein Lebensmitteleinkauf in Tokyowird zu einer zeit- und kräfteraubendenUnternehmung. Auf meine Frage


nach ihrem Angebot aus Fukushimaund Ibaragi erklärt mir die Gemüsehändlerin,ihre Ware sei selbstverständlichüberprüft. Ja, die Kunden würdenauch fragen. Ob sie kaufen oder nicht,müsse letztlich ihr „Herz“ entscheiden.Tatsächlich gibt es in Supermärktenneben Produkten aus Fukushima Aufrufe:„Mit Ihrem Einkauf unterstützenSie das Krisengebiet“. Vor allem fürMütter mit heranwachsenden Kindernist das eine Ungeheuerlichkeit. Oftfindet man die Herkunftsbezeichnungdes Gemüses nicht neben der Preistafelsondern kleingedruckt auf der Packung.Bei Fisch ist die gesetzliche Lageso, dass der Fangort oder der Hafen, andem der Fisch an Land gebracht wird,aufscheint. Für Konsumenten, die Sorgehaben, einen kontaminierten Fischzu kaufen, ist es damit schwierig festzustellen,aus welcher Region der Fischgenau stammt. In Fachkreisen gelten allerdingsnur wenige Fischarten als vonder radioaktiven Verstrahlung betroffen.Die öffentlich-rechtliche TV-AnstaltNHK, die für ihre seriösen Recherchenbekannt ist, schickt regelmäßigReporterInnen nach Fukushima, weildie Touristen auch an höchst beliebtenFremdenverkehrsorten ausbleiben.Mütter mit Kleinkindern werden dortinterviewt. Es gehe ihnen gut und –„bitte kommen Sie doch wieder zuuns“! Lokale Spezialitäten werden präsentiertund vor laufender Kamera vomjeweiligen Reporter verkostet: Günstigund guuut!Anfang November wurde erstmals einSystem vorgestellt, das den Boden inFukushima und anderen betroffenenGebieten dekontaminieren soll. DieFirma Toshiba, die in der japanischenAtomenergie eine wichtige Rollespielt, hat ein bewegliches System erfunden,das bei Versuchen in Fukushimaden Cäsiumgehalt im Boden aufunter ein Zehntel des ursprünglichenWertes verringert hat. Dabei wird dasCäsium mittels saurer Wasserlösungausgewaschen, das kontaminierte Wasseranschließend aufbereitet und wiederverwendet. Das System soll im Frühjahr2012 regulär in Betrieb gehen.Ein langer Weg steht noch bevor. Wohinwird Japan gehen?Dorit Illini-Ganster Musikverein 19:30 UhrZur Feier des 200-jährigen Geburtstages von Guiseppe Verdi:Verdi Concert Choir of Japan & Ambassade Orchester Wien,Dirigentin: Tomomi Nishimoto im Leopold Museum,Meisterwerke aus der Sammlung Genzō Hattori, kuratiert von Diethard Leopold.Die Ausstellung „Japan – Fragilität des Daseins“ zeigt erstmals in Österreich eine repräsentativeAuswahl von ca. 50 Meisterwerken der traditionellen japanischen Tuschmalerei (Sumi-e) undKalligraphie (Shodō) aus der Sammlung Genzō Hattori. Die Sammlung befindet sich im Privateigentumvon Frau Toyoko Hattori, der Schwiegertochter von Genzō Hattori, und umfasstWerke vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Noch nie zuvor war diese außergewöhnliche Sammlungöffentlich zu sehen. Ergänzt wird die Schau mit ebenfalls noch nie gezeigten japanischenFarbholzschnitten aus der Sammlung Leopold II vom 17. bis 20. Jahrhundert. Ebenfalls zu sehensind Fotografien von Katsuhiro Ichikawa aus Fukushima sowie Arbeiten von Kyoko Adaniya-Baier, Margit Hartnagel, Roman Scheidl, Kurt Spurey und Marko Zink.Nähere Informationen: www.leopoldmuseum.orgLeopold Museum, MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wienbis 18. Februar 2013, täglich außer Di 10.00-18.00 Uhr, Do bis 21.00 Uhr Vortrag über eine Pilgerreise zu den 88 Tempeln auf der Insel Shikoku von Oswald Stock. FürÖJG Mitglieder in der Residenz SE, des Jap. Botschafters Herrn Shigeo Iwatani


AIKIDO ist eine Kampfkunst,die von Morihei Ueshiba(1883 - 1969) aus traditionellenKriegstechniken der Samuraientwickelt wurde, mit dem ZielMenschen mit rechtem Herzen zu formen.Trainingszeiten in der RundhalleAlt-Erlaa sind Mo: 21.00, Mi: 18.00und 19.30, Do; 20.30 sowie Freitag19.00. Sie jederzeit herzlich eingeladenmitzumachen: http://members.chello.at/aikido/“Die Wiener KyudogruppeGAKO (=Bergtiger) praktiziertjap. Bogenschießen inder Tradition der Heki-ryuBishu Chikurin-ha, wie es von KanjuroShibata Sensei XX. gelehrt wird.Als kaiserlicher Bogenbaumeister in einerlangen Traditionslinie lehrt ShibataSensei Kyudo als Meditation, als einenWeg der spirituellen Übung frei vonWettkämpfen oder Graduierungen.Hp: http://www.gako-kyudo.atKyudo, japanisches Bogenschießen,schult Körper,Geist und Seele. DerWiener KyudovereinSeishin übt nach den Regeln des Int.Kyudoverbands im Wienerberg Kyudojo,10., Eibesbrunnerg.13, wintersauch in einer Sporthalle. Seminare mitint. LehrerInnen. Zeiten: Mo u Miabends, Sa nachmittags. Nähere Infos u.Kontakt: www.kyudo-vienna.net /02235-47779 (F. Ruprechter) u. 0650-7909139 (D. Leopold).Iaidō ist die beinahe 500 Jahrealte Kunst, das japanischeSchwert zu führen. Die Betonungliegt dabei auf demschnellen Ziehen des Schwertes unddem ersten Schnitt. Das SEISHINKANDōjō steht in der Tradition der MusōJikiden Eishin Ryū, einer Stilrichtung,die um 1560 gegründet wurde. DasDōjō wird seit dem Jahr 2000 erfolgreichvon Dr. Elisabeth Noisser Kyōshi,7. Dan Iaidō, geführt.www.iaido.atDas Enshiro DojoWien bietet mitden traditionellen, jap. KampfkünstenAikido, Iaido, Jodo u. den meditativenSchulungen Hitsuzendo und Zazen fürErwachsene, Jugendliche u. Kinder umfassendeMöglichkeit zur körperlichenund geistigen Entwicklung. Trainingfindet am Mo, Mi, Do, Fr und Sa in derDapontegasse 8, 1030 Wien statt. Anfängerund Schnupperer sind willkommen!Infos unter: www.enshiro.com600 Stück – Leserpro l: Österreichische Firmen mit Tätigkeit in Japan,Japanische Firmen in Österreich, Städte, Gemeinden und Bezirke mitSchwesterstädten in Japan, Japaninteressierte Österreicher, in Österreichlebende Japaner, ausgewählte Institutionen in Japan.Erscheinungstermine: März, Juni, Oktober – Anzeigenschluss: Ende desVormonats, färbige Inserate als PDF oder EPS, 300 dpi


Japan Tobacco InternationalAustria TabakÖsterreichisches Traditionsunternehmen, Weltkonzern, VerantwortungsträgerJTI steht gleichermaßen für Tradition,weltweite Bedeutung und ein hohes Maßan Verantwortung.Verantwortung für weltweit 25.000Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 69Ländern, für Konsumenten in allen Teilender Erde, für Wertschöpfung und Wohlstandin Staaten und Regionen.Verantwortung auch für unseren Lebensraum:JTI betreibt ein eigenes Wiederaufforstungs-Programmund arbeitetan der kontinuierlichen Reduktion derCO 2-Emissionen. Allein 2011 konnte derAusstoß um über 30 % reduziert werden.Verantwortung für Kunst und Kulturschaffende:Sei es das Scala Museum inMailand, der Pariser Louvre, die RoyalAcademy of Arts in London oder die SalzburgerFestspiele – JTI ist unterstützenderPartner von insgesamt 120 Projekten inallen Teilen der Welt.Verantwortung für Menschen in Not:Die JTI Foundation unterstützt seit 2001Hilfsprojekte nach Katastrophen – zuletztnach den Erdbeben in Haiti und Pakistanoder dem Tsunami in Japan.Österreichisches Traditionsunternehmen und gleichzeitig Global PlayerJapan Tobacco Inc. ist der weltweit drittgrößte internationale Herstellervon Tabakprodukten. Mehr als 100 Nationalitäten sind für JTI tätig, 12Nationalitäten besetzen die Konzernführung.Japan Tobacco International ist das internationale Tabakgeschäft vonJapan Tobacco und wurde 1999 gegründet.Austria Tabak wurde 1784 als Staats- und Monopolbetrieb gegründet.1997 erfolgte im Rahmen eines Börsegangs die Teilprivatisierung, 2001wurde Austria Tabak an die englische Gallaher-Gruppe verkauft und2007 von Japan Tobacco International (JTI) übernommen. Austria Tabakgehört seitdem zur JTI Unternehmensgruppe.So schließt sich der Kreis vom rot-weiß-roten Traditionsunternehmenzum global agierenden Konzern mit 90 Niederlassungen, 22 Produktionsstätten,6 Zentren für Forschung und Entwicklung und 5 Tabakverwertungsanlagen- die wertvolle Rohstoffe von 70 Lieferanten verarbeiten.JTI ist aber sehr viel mehr als ein global agierender Hersteller vonTabakprodukten: Seit 1985 hat das Unternehmen seine strategischenBereiche kontinuierlich erweitert – um pharmazeutische Produkte undNahrungsmittel. Damit ist JTI ein bedeutender Wirtschaftsfaktor – weltweitund speziell in den 12 Kernmärkten Zentral- und Osteuropas.In Österreich beschäftigt JTI/Austria Tabak derzeit rund 500 Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter. Sie alle arbeiten mit am Erfolg von 68 Zigaretten-Sortenam Markt: Darunter 3 der 8 weltweiten Top-Marken, aberauch zahlreiche heimische Traditionsmarken mit langer Geschichte.Für JTI/Austria Tabak ist es wichtig, die japanisch-österreichischeFreundschaft zu pflegen und zu vertiefen. Aus diesem Grund unterstütztdas Unternehmen seit langem den Japan-Tag und das „Konzertfür Japan“ in Wien.jti.com


Ich (wir) beantrage(n) die Aufnahme in die Österreichisch-Japanische Gesellschaft als:Bei allen Anmeldungen auszufüllen (Vertreter, Ansprechperson für Firma oder Verein, Privatmitglied):Titel Name Vorname M/WGeburtsdatum Mobiltelefon NationalitätInteressengebietee-mailInfos auch per e-mail erwünschtNur für Firmenmitglieder auszufüllen:Mitgliedsbeitrag jeweils zum Jahresbeginn fällig FÖRDERNDES FIRMENMITGLIED/MÄZEN (1.460,- ) FÖRDERNDES FIRMENMITGLIED (730,- ) ORDENTLICHES FIRMENMITGLIED (365,- )FirmaAdresseUntenstehende Personen erhalten ebenfalls Aussendungen der ÖJG:Tel./FaxName Position e-mail M/WName Position e-mail M/WName Position e-mail M/WName Position e-mail M/WName Position e-mail M/WWeitere Nennungen können jederzeit per e-mail an office@oejg.org zugesendet werden!DatumStempel und UnterschriftNur für Vereine auszufüllen: MITGLIEDSCHAFT EINES V EREINS (120,- )Mitgliedsbeitrag jeweils zum Jahresbeginn fällig10 Exemplare jeder Brücke frei / Inserat (max. 400 Zeichen) mit farbigem Logo in jeder BrückeVereine-mailAdresseTel./FaxDatumStempel und UnterschriftNur für Privatmitglieder auszufüllen:Mitgliedsbeitrag jeweils zum Jahresbeginn fällig UNTERSTÜTZENDES PRIVATMITGLIED (60,- ) ORDENTLICHES PRIVATMITGLIED (40,- ) AUSSERORDENTLICHES PRIVATMITGLIED (15,- )(STUDENTEN, FAMILIENANGEHÖRIGE)BerufTel.AdresseDatumUnterschriftÖsterreichische Post AGInfo Mail – Entgelt bezahltÖsterreichischJapanische GesellschaftVerein zur Förderung der österreichisch-japanischen Beziehungen1040 Wien, Floragasse 7, ZVR-Zahl: 711836130Sekretariat: Mo, Mi 14-17 Uhr, Tel+Fax +43/1/504 05 45;e-mail: office@oejg.org, Homepage: http://www.oejg.orgBankverbindung: Bank AustriaIBAN: AT96100000601622806 Brückeformular 2013.01.01.BIC: BKAUATWW

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