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Stadthausprofessur für gebäudelehre – ws 2012ronald r.wanderer, dipl.-ing. architekt BDA


StadthausAls Stadthaus wird ein Gebäude bezeichnet, das auf eigenem, meist sehr begrenztem Grundstück in der Stadterrichtet wird und in der Regel nur von einer, im Höchstfall von 3 Familien bewohnt wird.Ein Stadthaus ist ein Wohnhaus in der Stadt und kein >Vorstadtreihenhaus


Das Stadthaus, einzeln, in Gruppen oder aneinandergebaut, gilt als ein neues Wohnkonzept, mit dem versuchtwird, die Landschaftszersiedlung durch Stadtflucht aufzuhalten und um >umlandmüde Bürger< wieder in die Stadtzurückzubringen. Es will- das Stadtbild bereichern,- Baulücken schließen,- der Verödung unserer Städte entgegenwirken,- die Aufsplitterung der Bevölkerung in einkommensstarke und einkommensschwache Gruppen aufzuhalten,- wieder zu einer gemischten Sozialstruktur der Bevölkerung in der Stadt beitragen.Der vorhandene städtische Bereich soll besser, vor allem nicht nur durch Läden, Banken oder Geschäftshäuser,sondern durch Gehwege, Wohnstraßen und Geschäfte und darüber liegende Wohnzonen genutzt werden.


Anforderungen an das Stadthaus sind:- Nähe der Wohnung zum Stadtkern- Nutzung als Einfamilienhaus mit oder ohne zuschaltbare Einliegerwohnung zur Anpassung an den Lebenszyklusder Familie und die sich ändernden Wohnbedürfnisse der Nutzer- geschlossene, verdichtete Bauweise (Quartierbildung) mit individueller Erschließung- maßstäblich und gestalterisch einheitliches Bild gleichartiger Häuser mit unterschiedlicher Detailausbildung jenach Situation- Der Autoabstellplatz ist im oder am Haus erwünscht- Möglichkeit zum Einbau von Läden, Büros im Erdgeschoss der Häuser- Eine Vielfalt von Haustypen, die sich trotzdem als Einheit in die bestehende z.T. historische Bausubstanzeinfügt, muss gewährleistet bleiben- Eignung des Stadthauses zur Baulückenschließung und Bebauung von Restgrundstücken- Stadthäuser müssen addierbar sein und eine Reihen-, Block- oder Gruppenbildung ermöglichen- Sie sollten wie jede andere Haus- oder Wohnform um-, an- und ausbaufähig sein.


Gebäudeform, Geschosszahl, DachneigungDas Stadthaus ist eine Reihung individuell entworfener Häuser und lässt somit nahezu jede Möglichkeit an Formund Gestaltung entsprechend der Bebauungsvorschriften zu. Die Wohneinheiten können sich über zwei bis vierGeschosse erstrecken. Als mögliche Gebäudeform bieten sich Kasten-, Block- oder Reihenformen, dieentsprechend dem Umfeld verändert, ergänzt und gestalten werden, an.Erschließung und OrientierungDie Erschließungs- und Orientierungsmöglichkeiten sind meist durch Straßen bzw. Lage des begrenztenGrundstücks im Stadtbereich vorgegeben und schränken diese je nach Situation erheblich ein.


Grundrisstypologie


WirtschaftlichkeitDie Erstellung der Stadthäuser muss zu erschwinglichen Baupreisen möglich sein unter Berücksichtigung vonSelbsthilfemaßnahmen der Nutzer.Stadthäuser müssen sich mit begrenzten öffentlichen Mitteln auch nach Bedingungen des sozialenWohnungsbaus errichten lassen


Quartier FriedrichswerderBerlin


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