Ausgabe 11 als PDF-Datei (1 MB) - forumKirche

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Sprüche der ProphetenJoëlDanach aber wird es geschehen,dass ich meinen Geistausgiesse über alles Fleisch.Eure Söhne und Töchter werdenPropheten sein, eure Altenwerden Träume haben, und eurejungen Männer haben Visionen.Auch über Knechte und Mägdewerde ich meinen Geistausgiessen in jenen Tagen.Joël 3,1-2Der Geist Gottes ist es, der im BuchJoël über die Menschen ausgegossenwird. Sein Geist befähigt zumProphetentum, zu Träumen undVisionen.Nur, in Joël 3,1-2 liegt für die LeserInnendes Textes der Wurm in derAusgiessung des Geistes. Denn dieserwird nicht über die Lesendenoder Hörenden ausgegossen, sondernüber deren Söhne und Töchter,deren Vorfahren, die jungen Männer,die Knechte und die Mägde. Verheissenwird der Geist Gottes den vonuns LeserInnen Abhängigen; denen,die noch zu erziehen sind, denen,die eigentlich im Lebensabend angesiedeltwerden, und denen, über dievon den Mächtigeren verfügt wird.Ausgegossen wird sein Geist beidenjenigen, bei welchen man esnicht zuerst erwartet hätte – und vorallem nicht bei uns, den LeserInnender Botschaft. Wir, die Angesprochenengehen leer aus.In diesem Text zeigt sich ein souveränerund für die Lesenden unangenehmerGott. Wir, die Lesenden,wünschen uns den Geist Gottes. Wirmöchten bei der Ausgiessung desGeistes berücksichtigt werden. Warumwird er nun über die anderenausgegossen? Ist Gott nicht gerecht?Ist er nicht auf unserer Seite?Oder müssten wir einfach etwas bescheidenerwerden, dem Geist Gottesseine eigenen Wege zugestehen– und ihn vor allem auch bei den anderenMenschen erwarten? Ebengerade bei den Menschen unsererUmgebung und bei solchen mit sozialniederem Status? Alles Menschen,die von den im Text Angesprochenenabhängig sind! Und vielleichtsind wir einfach nicht dieEinzigen, über die Gott seinen Geistausgiesst – und am Tag des Herrnausgiessen wird.Text und Bild: Adrian MüllerforumKirche | 11-2009 25


Thurgau · Kirche ohne GrenzenAb morgen trage ich RotGV des Thurgauischen Kath. Frauenbundes«Schwarz bin ich, dochDie Schwarze Madonna von«Warum nicht schon ab heute,sondern erst ab morgen?», wurdeLinda Jarosch, die Schwester desbekannten Autors P. Anselm Grün,von ihrem Verleger gefragt, als sieihm ihr Manuskript mit dem Titel«Ab morgen trage ich Rot» vorlegte.Linda Jarosch betonte gleich zu Beginnihres Referates, dass es ihr eingrosses Anliegen sei, Frauen Mut zumachen, ihre Lebensweise zu verändern.Das könne jedoch nicht vonheute auf morgen geschehen. Deshalbbestand sie darauf, dass derTitel ihres neuen Buches Zeit zurVeränderung zulässt. Die Autorin bezeichnetedie Farbe Rot als Energiein uns: Rot bedeutet Lebensfreudeund Vitalität.Rote FrauenenergieDie Referentin machte den im PfarreiheimRomanshorn anwesendenFrauen Mut, die rote Energie in sichzu entdecken, aus Denkmustern desvermeintlich eigenen Versagens auszubrechenund frischen Wind in denAlltag, in die Gesellschaft, in die Politikund vor allem auch in die Kirchezu bringen. In diesen verschiedenenBereichen, in denen die Frauen stehen,darf die Macht anderer nichtangenommen werden. Frauen sollenden Dialog suchen mit denjenigen,die bisher über ihnen standen. Siekönnen so einen neuen Geist aufkommenlassen und ihre Wertvorstellungenzum Wohle aller einbringen.Rote AmpelNach Ansicht von Linda Jarosch hatjede Frau schon oft Grenzüberschreitungendurchlebt und durchlitten.«Doch nun ist es genug!» meinte sieLinda Jarosch, die Autorin des Buches«Ab morgen trage ich Rot», ermutigte zuSelbstachtung und Veränderung.voller Überzeugung. Die rote Ampelsoll bei jeder Frau aufleuchten, wennihre Gefühle missachtet werden.Denn jeder Mensch wurde mit demgleichen Wert geboren und hat diesenWert von Gott bekommen.Frauen müssen ihren eigenen Wertnicht beweisen, Ungerechtigkeitennicht still erdulden, aber auch nichtauf Angriff übergehen, sondern ihreweiblichen Kräfte so einsetzen, dassihnen Achtung entgegengebrachtwird. Dann haben sie Grenzen gesetztund sich für Selbstachtung entschieden.Roter FadenWie ein roter Faden zog sich dasThema «Ab morgen trage ich Rot»durch die 96. Generalversammlungdes Thurgauischen KatholischenFrauenbundes: Schon am Eingangzum Pfarreiheim standen Blumen,umgeben von rotem Papier, auch imSaal herrschte die Farbe Rot vor, dieTischtücher und der Vorstandstischerstrahlten in Rot und nicht minderstrahlten die Frauen der gastgebendenFrauengemeinschaft Romanshornund die Vorstandsmitgliederdes TKF in ihren roten Blusen. AuchVertreterinnen aus den Frauengemeinschaftenim Thurgau liessensich auf das Motto «Rot» ein und trugenRot.Text und Bilder: Ruth JungViele Frauen trugen an der General -versammlung des TKF Rot als Zeichenvon Lebensfreude und Vitalität.In der Schweiz ist Einsiedeln ein Kernpunkt derMarienverehrung. Vermehrt wird dort die schwarzeMadonna von Menschen aufgesucht, die nicht der katholischenKirche angehören. Tamilische Flüchtlingehaben in der schwarzen Madonna von Einsiedeln ihreSchutzgöttin Kali der verlassenen Heimat wiedergefunden.Ein Interview mit Pater Maurus Burkhard, Benediktinerim Kloster Einsiedeln, und Herrn JakomuthuPeter, früherer Leiter der tamilischen Pilgerfahrten.Historisch gesichert ist einzig, dass schwarze Madonnenseit Jahrhunderten verehrt werden. Wo immer sie auftauchen,umschliessen sie geheimnisvolle Geschichten, entstehenKapellen, Kirchen und Klöster. Die schwarze Madonnaist Anziehungspunkt für Minderheiten, Ausgestosseneund die unter politischem und gesellschaftlichemDruck stehende Bevölkerung.«Die Flucht des echten Gnadenbildes und seine Rückkehrsind sehr dramatische Geschichten.» Pater Maurus Burkhard,Benediktiner im Kloster Einsiedeln, und Herrn JakomuthuPeter, früherer Leiter der tamilischen Pilgerfahrten.Bild: Mike QerkiniMike Qerkini: Pater Burkhard, Einsiedeln ist wohl derälteste Wallfahrtsort der Schweiz. Was macht den Ortso bedeutsam?Pater Burkhard: Das Kloster wurde 934 gegründet. Vorherhauste der heilige Meinrad, ein Benediktiner von derInsel Reichenau, als Einsiedler im «Finstern Wald». Damitlegte er den geistigen Boden für die Entwicklung diesesOrtes. Am 21. Januar 861 kamen zwei Räuber beim heiligenMeinrad zu Besuch. Sie glaubten, bei ihm Schätze zufinden und erschlugen ihn. Als die ersten Einsiedler vierzigJahre nach seiner Ermordung im «Finstern Wald» wie-Mike Qerkini (22) stammt aus demDorf «Stublla e Ëperme» im Südostendes Kosovos und lebt mit seinerFamilie in Bett wiesen/TG. Ab Sommer2009 beginnt er sein Studium amRPI in Luzern.26 forumKirche | 11-2009


Kirche ohne Grenzenschön…» (Hohelied, 1,5)Einsiedeln ist Anziehungspunkt zahlreicher Pilgerund kam 1803 als «weisse Frau»wieder zurück. Ein Maler aus der Gegendhatte die Madonna restauriert.Die Menschen jedoch reagiertenempört. Man bezweifelte die Echtheitder Statue. So entfernte der Malerdie helle Hautfarbe wieder. Am29. September 1803 kehrte dieMadonna eingeschwärzt nach Einsiedelnzurück.«Schwarz bin ich, doch schön». Woimmer schwarze Madonnen auftauchen,entstehen geheimnisvolle Geschichten.Bild: Mike Qerkinider Zellen errichteten, bauten sieüber den Ruinen seines Altars eineKapelle, die sie dem Erlöser weihten.Im Jahre 1798 lungerten französischeRevolutionssoldaten im Heiligtumherum. In der Gnadenkapellewurde die Holzstatue der Muttergottesvon ihrem Platz geholt und direktnach Paris geschickt. Dort stellt manallerdings fest, dass es sich nur umeine Kopie handelte. Die Mönchehaben die Statue gegen das echtejahrhundertealte Gnadenbild ausgetauscht.Die «Flucht» des echtenGnadenbildes und seine Rückkehrsind sehr dramatische Geschichten.«1803 kehrte sie als‚weisse Frau’ zurück»Was ist die Besonderheit der«Madonna vom Finstern Wald»?Das heute verehrte Gnadenbild ist117 cm hoch und aus Lindenholzgeschnitzt. Die Herkunft der Statueist unbekannt. Vermutet wird, dassdas Marienbild um 1465 nach Einsiedelnkam. Die Schwärze der Madonnaentstand durch den Russ derKerzen und Öllampen. Wir führenheute die Schwärze der Madonnaauf das Hohelied in der Bibel zurück:«Schwarz bin ich, doch schön».Die schwarze Madonna «floh» 1798Nicht nur Schweizerinnen undSchweizer verehren die Gottesmutterin Einsiedeln. Wer sonst kommthierher?Portugiesen, Spanier, Kosovaren,Kroaten, Slowaken, Slowenen, Tamilenund Italiener kommen häufighierher. Unterstützt durch den Wallfahrtspatergestalten sie die Wallfahrtstagenach ihrer jeweiligen Tradition.Vermehrt wird die schwarzeMadonna auch von Menschen aufgesucht,die nicht der katholischenKirche angehören, zum Beispiel vonHindus.«Die mütterliche LiebeMariens erinnert an unsereHeimat»Herr Jakomuthu, welche besondereBedeutung hat die Madonna vonEinsiedeln für die Tamilen in derSchweiz?Herr Jakomuthu: Wenn man weit wegvon der Familie geht, nimmt man einBild der geliebten Menschen mit. Soist auch die Madonna von Einsiedelnein «Bild unserer Heimat».Worin besteht die Marienverehrungder Tamilen?Wir Tamilen sehen Maria als Weg zuJesus. Wir klammern uns an dasWort: «Ad Jesum per Mariam». TamilischeFamilien haben daher zu Hauseeine Marienstatue oder ein Marienbildund schmücken diese Gegenstände.Die herzliche und mütterlicheLiebe Mariens erinnert uns anunsere Heimat.Die Madonna wird von Christen wieauch von Hindus verehrt. Wie erklärenSie sich das?Man hört oft, dass die Hindus MariaTraditionelle Prozession mit der Statue der Gottesmutter, diemit Blumen und Gewändern verziert von den Gläubigen überden Vorplatz von Einsiedeln getragen wird.Bild: zVgals ihre Göttin Kali verehren. Für mich ist das so nichtkorrekt. Kali ist im Hinduismus die Göttin mit dem Aspektdes Todes und der Zerstörung. Die Ikonographie zeigtKali auch meistens schwarz. Maria jedoch ist Mutter –sie hat nichts mit Tod und Zerstörung zu tun. Ich glaube,die Fürsorge der Mutter Jesu zieht die Menschen an –ungeachtet, woher sie kommen und wer sie sind.Mike QerkiniforumKirche | 11-2009 27


ThurgauSchutzanspruch»Der ökumenischeGedankeÖkumenischer Fraue-ZmorgeAm Mittwoch, 10. Juni, von 9.00bis 11.00 Uhr spricht SibylleAcker mann Birbaum zum Thema«Vom Reagenzglas ins Leben» imHofackerzentrum Schaffhausen.Die ArbeitsgemeinschaftChristlicherKirchen in der Schweiz (AGCK)hat zum ersten Mal zwei Projektemit dem Oecumenica-Label aus -gezeichnet. Das wirft die Frageauf, wie es um die Chance einerkantonalen Arbeitsgruppe imThurgau steht.Viele Eltern wünschen sich ein weiteres Kind, aber wollenoder können die Belastung der Krankheit kein zweites Malerleben.Bild: Harald Oppitz, KNA-Bildterbabies» zuzulassen. Wenn ein Kind für die Therapieeines schwer erkrankten Geschwisters gebraucht wird,soll der passende, gewebekompatible Embryo gewähltund eingepflanzt werden.Wurden diese ethischen Probleme erst mit dem technischenFortschritt relevant?Nicht unbedingt. Schon früher gab es Fälle, in denen eineFamilie mit einem Kind, das an Leukämie erkrankt war,jedes Jahr ein weiteres Kind bekam, in der Hoffnung,dass sich eines der Geschwister als Knochenmarkspendereignet. Das ethische Problem dahinter ist die (mögliche)Instrumentalisierung eines Kindes, oder eben desEmbryos.Sie sind auch Theologin: Wie stellen sich Kirche undSeelsorgende zu diesen Fragen?Im Prinzip geht es um die gleichen Aspekte wie bei derAbtreibung: Die gedankliche Leistung, die wir bei der PIDbringen müssen, ist die Anerkennung, dass auch ein kleinerZellhaufen, der unter dem Mikroskop wie eine Brombeereaussieht und mit dem blossen Auge nur als winzigerPunkt erkennbar ist, eine Würde hat, einen Schutzanspruchbesitzt. Die Frage ist, ob es Konfliktsituationengibt, wo die Gründe auf der anderen Seite so wichtigsind, dass der Lebensschutz des Embryos als kleineresÜbel geopfert werden darf.Die radikale Position besagt, dass«Leben» nicht abwägbar ist. DasLehramt der katholischen Kirche isthier sehr klar. Da Sexualität in derEhe und die Zeugung von Nachkommenschaftzusammengehören, wirdschon die Zeugung im Reagenzglasabgelehnt. Damit entstehen auchkeine Embryonen im Labor. DieseHaltung ist konsequent und schliesstviele Anschlussprobleme aus.Auf der anderen Seite wünschensich auch Paare mit Fruchtbarkeitsproblemenoder mit einer schwerenErbkrankheit in der Familie ein Kind.Die Moraltheologie, die seelsorgerlicheAspekte beachtet, lehnt die Zeugungim Reagenzglas nicht grundsätzlichab. Sie macht aber die Menschendarauf aufmerksam, dass imLeben vieles nicht «nach Plan» verläuft,dass auch Kinderlosigkeit eineChance bedeuten kann und dass eskein «Kind nach Mass» geben soll.Sie haben in dieser Frage zusammenmit dem Schweizerischen KatholischenFrauenbund an einemPositionspapier gearbeitet: Zu welchenSchlüssen kamen Sie?Der SKF unterstützt den vorliegenden,restriktiven Gesetzesvorschlag,fordert aber einige Anpassungen. Sosollen die PID-relevanten Fälle voneiner Fachkommission geprüft undbegleitet werden. Das Papier desSKF betont klar das christliche Menschenbild,das neben dem Schutzdes Lebens auch den Auftrag sieht,die Welt für die Menschen lebenswertzu gestalten und die autonomeVerantwortung jedes Einzelnen betont.Besten Dank für das Gespräch!Interview: Ann-Katrin GässleinWo Oecumenica draufsteht, da wirdder ökumenische Gedanke gelebt: Indiesem Jahr erhielten zwei Projektediese Auszeichnung: Die ökumenischeKampagne der kirchlichen WerkeFastenopfer, Brot für alle, Partnersein und der ökumenische KreuzwegZürich.«Das Label ist ein Zeichen dafür, dassChristen gemeinsam für Werte einstehen»,sagt Christiane Faschon ausBerg. Sie ist seit 2007 Generalsekretärinder Arbeitsgemeinschaft ChristlicherKirchen in der Schweiz. DerAGCK gehören zurzeit zehn Kirchenund kirchliche Institutionen an. In überzwei Dritteln der Kantone ist die Arbeitsgemeinschaftauch mit kantonalenStellen vertreten – aber nicht imThurgau. Schade, meint Christiane Faschon:«Ich würde mich freuen, wennes möglich wäre, eine kantonale Arbeitsgruppezu gründen.»Ökumenische Zusammenarbeit gibtes trotzdem. Die evangelische Kirchenrätinfür das Ressort Diakonieund Werke, Regula Kummer, betont,dass es vor allem zwischen der römisch-katholischenund der evangelischenLandeskirche gemeinsameProjekte gebe: die Arbeitsgruppe «Dekadezur Überwindung der Gewalt»,die «Sozialethische Impulstagung», dieGestaltung von Ehevorbereitungskursenoder die neue Zusammenarbeitzum Thema Schöpfungszeit. ChristianeFaschon betont die Vorteile einesZusammenschlusses über Konfessionsgrenzenhinweg: Die AGCK seida, um den Reichtum an Unterschiedenund Gemeinsamkeiten kennenzulernenund sich untereinander auszutauschen– und um kleineren KirchenService zu bieten: «Wir Kirchenmüssen uns heute zusammenschliessen,um ernst genommen und gehörtzu werden», ist Faschon überzeugt.Katrin Ilg / red.forumKirche | 11-2009 29


Kurse · Tagungen■ Ausstellungen in der Atelier-GalerieDamarmelsDas künstlerische Werk von Ludwig Demarmelsaus seiner Heimat Graubünden und aus demBodenseeraum wird gezeigt.Daten: Mai bis Oktober, jeden 1. Sonntagim Monat, 14.00 bis 17.00 UhrOrt: Atelier-Galerie Demarmels, Amriswilerstr.44, RomanshornAusstellung: Ölgemälde, Aquarelle, Reliefs,Holzschnitte, LithographienInformation: Atelier Demarmels, Romanshorn,T 071 463 18 11■ Offene KirchentürenDie katholischen und evangelisch-reformiertenKirchen rund um Romanshorn öffnen im Juniihre Kirchentüren.Daten:Orte:Information:5. bis 21. Junikath. und evang. Kirchen vonRomanshorn, Salmsach, Uttwil,HefenhofenGabriele Zimmermann, kath.Pfarramt St. Johannes, Schlossbergstr.24, 8590 Romanshorn,T 071 463 17 30, F 071 463 2629, gaby-zimmermann@st-johannes.ch,www.kathromanshorn.chArbeitsstelle für kirchlicheErwachsenenbildung■ Stammtischgespräche: Über Gott unddie WeltAm Stammtischgespräch wird ein aktuellesThema aus den Bereichen Naturwissenschaft,Ethik oder Religion vorgestellt.Datum:Ort:Thema:Referent:Kosten:Anmeldung:3. Juni, 20.00 bis ca. 22.00 UhrBrauhaus Sternen AG FrauenfeldLeistungsgesellschaft – wieweiter? Taugen biblische Gegenmodelleetwas?Dr. theol. Bruno Strassmannkeinenicht nötig■ Internet: Auftritt und BetreuungDer Kurs geht auf Fragen zur Homepage, zu Ortund Form von Informationen und zur Aktualisierungein.Datum:Ort:Thema:Leitung:Kosten: Fr. 30.–Anmeldung: bis 2. Juni10. Juni, 19.00 bis 21.30 UhrEtter-Egloff-Haus Weinfelden«Internet: Auftritt und Betreuung»,aus der Praxis für die PraxisWilli Rüegg, Bruno Strassmann■ Exkursion: Auf den Spuren von BruderKlausWelchen Ereignissen verdankte Bruder Klausvon Flüe seinen grossen Bekanntheitsgrad?Datum:Treffpunkt:Exkursion:Leitung:Kosten:Anmeldung:13. Juni, 8.00 bis ca. 19.00 UhrEtter-Egloff-Haus Weinfelden«Auf den Spuren von BruderKlaus», Fahrt nach Sachseln,Flüeli-Ranft und LuzernBruno StrassmannFr. 100.– (inkl. Mittagessen)bis 3. JuniInformationen zu allen drei Angeboten: Arbeitsstellefür Kirchliche Erwachsenenbildung, Freiestr.4, 8570 Weinfelden, T 071 626 11 51, F 071626 11 10, keb@kath-tg.ch, www.kath-tg.chThurgauer Arbeitsstellefür Behinderte■ Amerikanische TräumeIn noblen amerikanischenSchlitten geht’s durchs Thurlandund anschliessend wirddas Tanzen erlernt.Datum: 14. Juni, 14.00 bis ca. 20.00 UhrTreffpunkt: Parkplatz Etter-Egloff-Haus WeinfeldenRückreise: ab Restaurant Bonanza BisseggTeilnehmer: 30 Menschen ohne Behinderung,30 Menschen mit BehinderungMitwirkende: Jonny Hill Fangemeinschaft; DaniHofstetter; Bernhard FreiKosten: Fr. 40.– (Fahrt, Tanzkurs, Musik,Essen inkl.)Daten:Ort:Leitung:Teilnehmer:Kosten:■ SteinbildhauernMit dem richtigen Werkzeug,einem schönen Stein und unterfachkundiger Anleitungentstehen Figuren und Tiere.29. Juni bis 4. JuliWigoltingenUrsula Berke; Gabriel Mazenauer;Franziska von Schroeder; Steinbildhaueraus Wigoltingen6 Menschen ohne Behinderung,6 Menschen mit BehinderungFr. 475.–; Fr. 375.– Jugendliche inAusbildung, Fr. 25.– Administrationund FondsInformationen zu beiden Angeboten:TAB Freizeit und Bildung, Freiestr. 4,8570 Weinfelden, T 071 622 37 55,F 071 622 06 50, info@tab-thurgau.chThurgauischerKatholischerFrauenbund■ «Seitenblicke – wir gestaltenunser Jahresprogramm»Die «Seitenblicke» sind als Vorständeschulungund Frauenbildung gedacht.Datum: 15. Juni, 9.00 bis16.30 UhrOrt: Kath. PfarreizentrumWeinfeldenThema: «Seitenblicke – wir gestaltenunser Jahresprogramm»Referentin: Renate Metzger-Breitenfeller,Erwachsenenbildnerinund Journa -listinAdressaten: Vorstandsmitglieder derFrauengemeinschaftenOrganisation: Thurgauischer KatholischerFrauenbundAnmeldung: Sekretariat TKF, BrigittaKühne-Galliker, Flurhofstr.2, 8370 Sirnach,T 071 966 59 27,sekretariat@tkf.chSonntagslesungen24. Mai – 7. Sonntag der OsterzeitErste Lesung: Apg 1,15-17.20a,c-26Zweite Lesung: 1Joh 4,11-16Evangelium: Joh 17,6a.11b-19Diözesanes Opfer für die Arbeitder Kirche in den MedienDer bedeutende Einfluss derMassenmedien darf die Kirche nichtunterschätzen, sie muss mit -gestalten.31. Mai – PfingstenErste Lesung: Apg 2,1-11Zweite Lesung:1 Kor 12, 3b-7.12-13oder Gal 5,16-25Evangelium: Joh 20,19-23 oder Joh15,26-27;16,12-15Diözesanes Opfer für das PriesterseminarSt. Beat in LuzernDie Ausbildung von Seelsorgendengehört zu den vordringlichstenAufgaben des Bistums.30 forumKirche | 11-2009


Kalenderblatt · Zum SchlussAZA 9403 GoldachPfarreiblatt der Bistumskantone Schaffhausen und ThurgauVeranstaltungenFreitag, 22. Mai, 19.00 UhrEvang. Kirche AmriswilOrgelkonzert zum WochenendeAn der Orgel: Thomas Haubrich, Eintritt frei, KollekteSonntag, 31. Mai, 15.00 UhrTurnhalle Sommeri bei AmriswilEurolager-GottesdienstÖkumenischer Gottesdienst für alle, anschl. Kaffee,Kuchen und Lagerluft schnuppernSonntag, 31. Mai, 18.15 UhrKath. Kirche BergMaiandacht mit geistlicher MusikEnsemble Arcus Coelestis:Mirjam Engeli-Bertoli, Sopran; Leo Hoffmann,Bariton; Judith Vogt-Ammann und Sara Bichsel,Violine; Sabine Baumeler, Cello/Mezzosopran;Verena Nadler, OrgelSonntag, 31. Mai, 19.00 UhrKath. Kirche MünchwilenTaizé-GottesdienstPfarrei St. Antonius MünchwilenSonntag, 31. Mai, 19.30 UhrKlosterkirche MünsterlingenKonzertStreichquartett Quatuor Ebène – Werke von HaydnMontag, 1. Juni, 11.30 und 17.00 UhrKlosterkirche MünsterlingenKonzerte11.30 Uhr: Streichquartett Merel Quartet – Werkevon Haydn, Mendelssohn17.00 Uhr: Streichquartette Quatuor Ebène undMerel Quartet, Werke von Haydn, MendelssohnMontag, 1. Juni, 18.00 UhrBasilika St. Ulrich KreuzlingenMusikalisch-literarische MeditationMit Texten von Herrmann HesseGestaltung: Rita Bausch und Brigitt Loretan,musikalische Begleitung: Irene Roth, OrgelKinder in den Gottesdienst!Kinder im Gottesdienst? – Ja, aber nur wenn sienicht stören! So oder ähnlich tönt es oft, wenn Erwachsenedarüber debattieren, ob Kinder im Vorschulalterin den Gottesdienst kommen dürfen. DieMeinungen darüber gehen auseinander.Oft wird den Eltern auf eindringliche Weise nahe -gelegt, dass sie ja aufpassen sollen, dass sie stillim Gottesdienst sind. Viele bleiben dann aufgrunddieses Druckes lieber dem Gottesdienst fern. Oderwenn sie sich zusammen mit ihren Kindern in denGottesdienst wagen, sind sie derart verunsichert,dass diese Anspannung auf die Kinder überspringtund so das totale Chaos ausbricht.Was ich mich frage: Ist es für uns als Gottesdienstfamilienicht ein Grundauftrag, zusammen mit unserenKleinsten zu feiern? Da nehmen wir die Kindervoller Freude im Sakrament der Taufe in unsereGemeinschaft auf. Und dann wollen wir sie füreinige Jahre nicht mehr bei uns sehen, da sie jastören könnten.Hmm, widerspricht dieses Verhalten aber nichtJesu Botschaft: «Wer eines dieser Kinder aufnimmt,der nimmt mich auf.» (Mt 18,5)? Jesus hatuns aufgefordert, die Kinder aufzunehmen. Die bedingungsloseAnnahme des Kindes ist das entscheidendeGlaubenszeugnis. Es ist auch dasschwerste.Von den Kindern können wir viel lernen. Ich jedenfallsfreue mich jedes Mal, wenn Kinder im Gottesdienstsind, – ja, und vor allem auch dann, wennsie voller Staunen in der Kirche auf Entdeckungstourgehen.Wolfgag Radtke, KNA-BildMontag, 1. Juni, 19.00 UhrPelagiuskirche BischofszellOrgelspiel Willi RüeggeJubiläum 40 Jahre Organist Willi RüeggeFreitag, 5. Juni, 19.30 UhrPfarreisaal Schlossberg RomanshornVersöhnungsweg der 4. ReligionsklassenEinführung für Erwachsene; Stationenbesuchmit Pia Zweili, Claudia Bischof, Judith Himmel -berger, Toni BühlmannBenedikt Wey, Vikarund Jugendseelsorgerin SchaffhausenIn der Reihe «Zum Schluss» kommen Ansichten undMeinungen zu Wort: Unser Team besteht aus achtPersonen, die abwechselnd unsere letzte Seite mitImpulsen, Berichten und Betrachtungen gestalten.Impressum · Arbeitszeiten Sekretariat: Mo, Di, Do: 09.00 bis 11.30 Uhr32 forumKirche | 11-2009An die Abonennten: Adressänderungen sindan das jeweils zuständige Pfarramt IhrerWohn gemeinde zu richten. – In der StadtSchaffhausen Wohnhafte an die KatholischeKirchenverwaltung, T 052 624 51 51.REDAKTION«forumKirche», Postfach 234, 8570 WeinfeldenT 071 626 11 71, F 071 626 11 70redaktion@forumkirche.ch, www.forumkirche.chAnn-Katrin Gässlein, leitende RedaktorinT 071 626 11 72Ruth Jung-Oberholzer, red. MitarbeiterinRedaktionssekretariat: Cécile LehmannT 071 626 11 73sekretariat@forumkirche.chBeiträge für den allgemeinen Teil sind bis13 Tage (Freitag) vor dem Erscheinungsdatumder leitenden Redaktorin zu senden.Erscheint alle 2 WochenHerausgeberKatholische Landeskirchen Thurgau undSchaffhausen · Pressverein GenossenschaftPfarreiblattkommissionPräsidentin: Ulrike Zimmermann, Regional -verant wortliche, Bischofsvikariat St.Viktor,Abendweg 1, 6006 LuzernT 041 419 48 45, F 041 419 48 29Druck: AVD Goldach, Sulzstrasse 109403 Goldach, T 071 844 94 44F 071 844 95 55Layout: dfp Kommunikation AGMarktstrasse 28, 8570 Weinfelden(Zustelladresse für Pfarreiteil)T 071 626 22 22, F 071 626 22 23,layout@dfp.chFür den Pfarreiteil ist das entsprechendePfarramt verantwortlich.INSERATE: Inserateverwaltung «forumKirche»Postfach, 8570 Weinfelden,T 071 626 11 73, F 071 626 11 70sekretariat@forumkirche.chInserate-Annahmeschluss: bis spätestens 8Tage (Donnerstag, 10 Uhr) vor dem Er schei -nungsdatum (Auflage: 44 000 Exemplare)

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