DaGmErsEllEr - Gemeinde Dagmersellen

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DaGmErsEllEr - Gemeinde Dagmersellen

Aus dem GemeinderatJanuar 2013Rückblick GemeindeversammlungAn der Gemeindeversammlung vom03. Dezember 2012 wurden alle traktandiertenGeschäfte genehmigt. Demneuen CKW-Konzessionsvertrag wurdezugestimmt. Der Gemeinderat hat diesenin der Zwischenzeit unterzeichnet, sodass dieser rechtzeitig auf das Jahr 2013in Kraft treten konnte. Der Gemeinderathat festgestellt, dass einzelne Voten fürdie Versammlungsteilnehmer als sehrlange empfunden wurden. Der Gemeinderatstellt fest, dass im Stimmrechtsgesetzkeine Redezeitbeschränkung festgehaltenist. Der Gemeindepräsident wirdaber künftig zu Beginn der Versammlungauf eine gewisse Selbstbeschränkungappellieren.Beat Achermann neu ChefBevölkerungsschutzJosef Fellmann, Obermoosstrasse 6, Uffikon,hat auf Ende Jahr die Demission alsChef Bevölkerungsschutz der GemeindeDagmersellen eingereicht. Er war jahrelangfür den Zivilschutz in Uffikon undDagmersellen tätig, unter anderem alsOrtschef der ZSO Wiggertal und zuletztals Chef Bevölkerungsschutz. Der Gemeinderatdankt ihm für sein langjährigesund grosses Engagement bestens. Alsneuen Chef Bevölkerungsschutz wurdeauf den 01.01.2013 Beat Achermann,Kanzleiweg 7, Dagmersellen, gewählt. DerGemeinderat dankt ihm für die Zusageund die Bereitschaft, sich weiterhin fürdie Öffentlichkeit zu engagieren, bestens.Neugestaltung Dagmerseller PostDer Gewerbeverein hat den Gemeinderatum Anpassungen bei der DagmersellerPost und dem Dagmerseller Infoersucht. Mit geeigneten Massnahmensoll die Dagmerseller Post gestärkt werden,so dass das Gewerbe aus der GemeindeDagmersellen in Dagmersellenund in den angrenzenden Dörfern einestarke Werbeplattform erhält. In einemGespräch des Gemeinderates mit einerstarken Delegation des Gewerbevereinswurden verschiedene Varianten wie Verschiebungvon Textteilen, mehr Beiträgenin der Dagmerseller Post, gemeinsameAusgabe, Veränderungen in derGestaltung usw. besprochen. Der Gemeinderathat die Zustimmung zu Veränderungenund Anpassungen gegeben.Hingegen will er weiterhin gemeindeinterneInformationen nicht zur DagmersellerPost verschieben und somit auchweiterhin nicht in Haushaltungen ausserhalbder Gemeinde versenden. Mitder Märzausgabe sollen erste Veränderungenund Gestaltungsanpassungenvorgenommen werden.Kündigung durch Claudia BachmannDie Gemeindeschreiber-SubstitutinClaudia Bachmann hat dem Gemeinderatihre Kündigung auf Ende September2013 eingereicht. Sie will eine neue Herausforderungsuchen. Der Gemeinderatdankt ihr bereits heute für ihren grossenund engagierten Einsatz in der GemeindeverwaltungDagmersellen bestens.Madlen Erni, Sachbearbeiterin Gemeindekanzleiwird im Sommer 2013 einendreimonatigen, unbezahlten Urlaub beziehen.Deshalb wird Claudia Bachmannihren Weggang aufschieben. Die Stellefür die Nachfolge wird in den nächstenWochen zur Bewerbung ausgeschrieben.FeuerwehrentschädigungenAufgrund des Wachstums der Gemeinde(Bevölkerungszahl, Summe der Gebäudeversicherungen)wurde die Feuerwehrneu in die Kategorie 8 (bisher 7)eingestuft. Somit steigen auch die Anforderungenund Pflichten der Feuerwehr.Zudem sind die Entschädigungender Funktionäre und Soldansätze derMannschaft seit der Bildung der FeuerwehrHürntal im Jahr 2001 nicht mehrangepasst worden.Der Gemeinderat hat einer Erhöhungder Funktionsentschädigungen und derKursentschädigung zugestimmt. Zudemwerden die Ansätze für Einsätzeund Arbeiten von Fr. 22.00 auf Fr. 25.00pro Stunde angepasst. Die Soldansätzefür Übungen bleiben hingegen unverändertbei Fr. 17.00 (Mannschaft, Offiziere)bzw. Fr. 22.00 für Gruppenführer.Termine Gemeinderat 2013Der Gemeinderat hat die Termine unddas Jahresprogramm wie folgt verabschiedet:Die Gemeinderatssitzungen finden inder Regel am 1. und 3. Donnerstag imMonat statt. Gesuche und Anträge sindbis spätestens Dienstag 08.00 Uhr beimGemeindeschreiber einzureichen.Termine 201321.02.2013Treffen mit Kommissionspräsidenten28.02.2013Industrieapéro21.03.2013Sitzung mit Schulpflege05.06.2013Gemeindeversammlung,(Rechnungsgemeinde)06.06.2013Treffen mit den Alt-Gemeinderäten13.06.2013Informationsveranstaltung in Uffikon04.07.2013Sitzung mit dem Vorstand Spitexverein20.09.2013Jungbürgerfeier Jahrgang 199521.11.2013Sitzung mit den Ortsparteien03.12.2013Gemeindeversammlung (Budgetgemeinde)Mit der Rechnungskommission wurdenmehrere Termine vereinbart.Der Gemeinderat ersucht die angesprochenenPersonen, diese Termine bereitsjetzt zu reservieren.Gratulation an JubilareDer Gemeinderat darf jährlich einigenJubilaren zu einem runden und/oder hohenGeburtstag gratulieren. Eine Zweierdelegationdes Gemeinderates überbringtjeweils die Grüsse und die Gratulationendes Gemeinderates sowie einen Blumenstrauss.Die Jubilare werden am Geburtstagoder an einem anderen vereinbartenTermin besucht. Die Personen werdenjeweils zum 90., 95. und höheren Geburtstagenbesucht. Im Jahr 2013 kannder Gemeinderat 13 Jubilare besuchen.Dagmerseller Info – Ausgabe 01 – Januar 2013 3


Aus dem GemeinderatAn der Gemeindeversammlung konntenfolgende Personen geehrt undverabschiedet werden:von links: Markus Schmid (12 JahreSchulpflege), Beat Achermann (11Jahre Feuerwehrkommandant) EstherTschupp-Kilchenmann (8 Jahre Schulpflege),Edith Zeder-Ambühl (12 JahreRechnungskommission), Richard Perrez(4 Jahre Bürgerrechtskommission),Markus Riedweg (11,5 Jahre Rechnungskommission).Auf dem Bild fehlen: UrsHäller (24 Jahre Planungskommissionbzw. Ortsplanungskommission) MonikaRiedweg (3 Jahre Urnenbüro).Dagmersellen soll dasEnergiestadt-Label erlangenDas Bundesprogramm Energie Schweizfür Gemeinden fördert die Verbesserungder Energieeffizienz und die erneuerbarenEnergien. Dies sollen auch die Gemeindentun. Deshalb unterstützen Bundund Kanton die Gemeinden bei diesenBemühungen. Der Gemeinderat hat vorzwei Jahren den Beitritt zum Verein Energiestadtbeschlossen. Mit dem Jahresprogramm2013 wurde die Erreichung desEnergiestadt-Labels als Ziel formuliert.Nun gilt es Massnahmen einzuleiten undumzusetzen, um dieses Ziel zu erreichen.Der Gemeinderat hat die Abteilung Bauund Infrastruktur beauftragt, zusammenmit der Energie Schweiz für Gemeindenc/o e4plus AG, Kriens, eine Analyse derSituation und einen Massnahmenplanzur Zielerreichung zu erarbeiten. Dabeisollen die bereits vorhandenen Grundlagenverwendet werden. Von der NaturundUmweltkommission wird Josef Gabrielbeim Projekt mitwirken.Ausbau KreuzbergstrasseDer Gemeinderat will der Gemeindeversammlungvom 05. Juni 2013 dieSonderkreditvorlagen für den Ausbau derKreuzbergstrasse und die Sanierung derKanalisation Kreuzberg zur Beschlussfassungunterbreiten. Die Abteilung Bauund Infrastruktur und das IngenieurbüroTagmar + Partner AG, Dagmersellen,wurden beauftragt, das Strassenprojektaufgrund der geänderten Verhältnisse zuüberarbeiten. Zudem soll der bisherigeKostenverteiler aufgrund der revidiertenReglemente angepasst werden. BeimStrassenprojekt werden die Grundeigentümerbeiträgereduziert. Beim Kanalisationsprojektwurden die Grundeigentümerbeiträgeganz aufgehoben. Somitwerden sich die Beiträge der Interessierten(Anstösser und Hinterlieger) starkreduzieren. Das Strassenprojekt und derrevidierte Kostenverteiler soll in den MonatenFebruar oder März 2013 öffentlichaufgelegt werden. Falls die Sonderkreditebewilligt werden, kann mit denBauarbeiten im Sommer 2013 begonnenwerden.Kurzmeldungen• Der Gemeinderat hat sich im November2012 mit den Vertretern der Ortsparteienzu einem Informations- undGedankenaustausch getroffen. Nebstden Geschäften der Gemeindeversammlungkonnten verschiedene Fragenund Anliegen der Ortsparteienbesprochen werden.• Die Neuwahlen des Urnenbüros hatder Gemeinderat auf den 9. Juni 2013festgelegt. Die Wahlanordnung unddie Information erfolgt im März 2013.• Mit dem Voranschlag hat die Gemeindeversammlungauch den Kredit zurAnschaffung eines neuen Gemeindefahrzeugesbewilligt. Der Gemeinderathat gestützt auf das vorgängige Auswahlverfahrenden Auftrag zur Bestellungdes neuen Fahrzeuges an dieFirma V. Meili S.A. Schübelbach SZ,erteilt. Der Service ist durch eine lokaleUnternehmung vorgesehen.• Das Baudepartement des Kantons Luzernhat die Amtsberichte der kantonalenDienststellen zur Gesamtrevisionder Ortsplanung an den Gemeinderatzur Stellungnahme zugestellt. Obwohldies zu einer leichten Verzögerung imGenehmigungsverfahren führt, hatder Gemeinderat zusammen mit demOrtsplaner eine Stellungnahme erarbeitet.Einzelnen kleinen Anliegenkann zugestimmt werden, ohne dasssich eine Abänderung der Ortsplanungergibt. Die übrigen Anliegen werdenzur Ablehnung empfohlen.• Nachdem die Budgetkredite aufgebrauchtwaren, hat der GemeinderatNachtragskredite für die Vereinsbeiträgeund das neue Dagmerseller Buchbewilligt.4Dagmerseller Info – Ausgabe 01 – Januar 2013


Aus der Gemeindeverwaltungaus der GemeindeverwaltungGesucht für die KneipanlageDagmersellenUm die Ordnung und Sauberkeit derKneipanlage zu gewährleisten suchen wirfür die Zeitspanne vom April bis September2013 eine zuverlässige, naturinteressiertePerson. Zu Ihren Aufgaben gehörennicht nur die Kontrolle und Betreuungder Kneipanlage, sondern auch der Grillstelleund der Abfallbewirtschaftung.Eine weitere Aufgabe betrifft den Rasenschnitt.Die Abmachungen betreffendder Entschädigung werden individuellbesprochen.Fühlen Sie sich angesprochen? –So melden Sie sich bitte bei derAbteilung Bau und Infrastruktur unter062 748 52 62 oderbau@dagmersellen.ch.Altkleider- und Schuhsammlungam Freitag, 01.02.2013Trennen Sie sich von Überflüssigem!Anfang Jahr ist nicht nur die Zeit, überflüssigePfunde loszuwerden. Auch derKleiderschrank verdient Entlastung.Ende Januar /Anfangs Februar führt dieContex, Emmenbrücke wieder im ganzenKanton Luzern ihre traditionelle Kleider-und Schuhsammlung durch. In der GemeindeDagmersellen findet die Sammlungam Freitag, 01. Februar 2013 statt.Ein Teil des Erlöses dient Menschen mitBehinderung: Er geht an die Pro InfirmisLuzern, Ob- und Nidwalden sowie an dieStiftung für Schwerbehinderte LuzernSSBL. Dank diesem Beitrag können dieBewohnerinnen und Bewohner der Stiftungfür Schwerbehinderte SSBL in dieFerien. Pro Infirmis setzt das Geld ein fürseinen Bildungsklub, ein Weiterbildungsangebotfür lern- und geistig behinderteErwachsene. Indem Sie Ihren gut gefülltenKleidersack am Sammeltag an dieStrasse stellen, schaffen Sie also Platz imSchrank und bereiten gleichzeitig Menschenmit Behinderung eine Freude. FürIhre Hilfe danken wir Ihnen von ganzemHerzen.BaubewilligungenDie Abteilung Bau und Infrastruktur hatfolgende Baubewilligungen erteilt. Soweiterforderlich hat der Gemeinderatdie dazu notwendigen Ausnahmebewilligungennach Strassengesetz und Planungs-und Baugesetz erteilt.Steiner-Peyer LukasNeubau MilchviehstallParzelle Nr. 611, Wiggerhof,GB DagmersellenAustero-Afonso Elvira und VincenzoErweiterung Böschungsgestaltung undErstellung StützmauerParzelle Nr. 1435, Sonnrain 19GB DagmersellenArnet Josef AGNeubau Werkhof mit 2 Wohnungen,Werkstatt, Lagerhalle, Autoeinstellhalleund Aussenplatz mit Lager undWaschplatzParzelle Nr. 1520, StengelmatteGB DagmersellenHiCoPainUmbau und Ergänzung Backlinie«Breadroll», Neubau Produktionslinie«New Pastry»Parzelle Nr. 467, IndustrieparkGB DagmersellenGassmann-Roos BeatNeubau Autounterstand mit Treppeund Abänderung StützmauerParzelle Nr. 481, Schmittefeld 6GB UffikonHäller-Ziswiler HedwigUmbau und SanierungMehrfamilienhausParzelle Nr. 577, Stengelmattstrasse 6GB DagmersellenBerwert-Krütli Stefan und FranziskaBalkonverglasungParzelle Nr. 1399, Lindenzelgstrasse 6GB DagmersellenLustenberger UrsEinbau Wohn-, Ess- und Aufenthaltsraumim DachgeschossParzelle Nr. 1169, Luzernerstrasse 41GB DagmersellenGodel-Kumschick André und AnitaAnbau GarageParzelle Nr. 1226, Stermelstrasse 12GB BuchsBekon-Koralle AGErstellung von zwei ausleuchtendenLED-SchriftenParzelle Nr. 4, Baselstrasse 61GB DagmersellenFellmann-Schumacher AndréErstellung einer PhotovoltaikanalgeParzelle Nr. 189, Werkstrasse 1GB DagmersellenGerber-Meier JosefErstellung einer PhotovoltaikanlageParzelle Nr. 930, Kätzigen 5GB DagmersellenGU Oswin Bättig Architekten AGNeubau Einfamilienhaus mit Doppelgarageund gedecktem SitzplatzParzelle Nr. 343, Feldstrasse 16GB BuchsAchermann WalterNeubau HolzunterstandParzellen Nr. 1211, HubermatteGB DagmersellenDagmerseller Info – Ausgabe 01 – Januar 2013 5


Aus der Gemeindeverwaltung115377_Plakat_Praemienverbilligung_Layout 1 11.12.12 17:33 Seite 1AUSGLEICHSKASSELUZERNPrämienverbilligungAnspruch haben Personentttdie am 1. Januar 2013 im Kanton Luzern steuer -rechtlichen Wohnsitz haben oder quellen steuerpflichtigsinddie nach KVG obligatorisch krankenversichert sindbei denen die anrechenbaren Richtprämien höherals 16,5% des steuerbaren Einkommensund 10% des steuerbaren Vermögens sindAuf 50% Anspruch der Richtprämie habent tt tKinder, sofern das elterliche steuerbare Einkommen100 000 Franken nicht übersteigtjunge Erwachsene, sofern sie sich am 1. Januar 2013in einer mindestens 6 Monate dauernden Ausbildungbefinden und das massgebende steuerbare Einkommen100 000 Franken nicht übersteigtDer Anspruch ist geltend zu machenmit Anmeldeformular bei der AHV-Zweigstelle IhresWohnortesbis spätestens 30. April 2013(nach Ablauf der Frist besteht der Anspruch anteilsmässig)Informationen und BeratungNähere Auskünfte sowie Formular und Merkblatterhalten Sie übertttAHV-Zweigstelle Ihres WohnortesAusgleichskasse Luzernwww.ahvluzern.ch©aklu6Dagmerseller Info – Ausgabe 01 – Januar 2013


Aus der GemeindeverwaltungKindes- und Erwachsenen-SchutzBehördeRegion Willisau-WiggertalDas neues Kindes- und ErwachsenenschutzrechtDas neue Kindes- und Erwachsenenschutzrechttritt auf 1. Januar 2013 in Kraft undersetzt das seit 1912 praktisch unverändertgebliebene bisherige Vormundschaftsrechtaus dem Zivilgesetzbuch (ZGB). Mit derÄnderung wird dieses den heutigen Verhältnissenund den gesellschaftlichen Erwartungenangepasst. MassgeschneiderteLösungen stellen sicher, dass nur so vielstaatliche Unterstützung und Betreuungerfolgt, wie notwendig ist. Mit der neugeschaffenen Möglichkeit des Vorsorgeauftragsund der Patientenverfügungwird zudem die Selbstbestimmung vonurteilsfähigen Personen gefördert. DasHauptanliegen der Revision ist die Professionalisierungder Arbeit im KindesundErwachsenenschutz. Die bis anhinbestehenden Begriffe Beiratschaft undVormundschaft gibt es im neuen Erwachsenenschutzrechtnicht mehr. Als einheitlichesInstrument tritt die Beistandschaft inKraft. Verschiedene Arten und Abstufungenvon Beistandschaften sollen der individuellenSituation von Hilfebedürftigengerecht werden.Auswirkungen der Revision auf Kantonund GemeindenMit der Umsetzung des neuen Kindes- undErwachsenenschutzrechts per 1. Januar2013 wird der ganze vormundschaftlicheBereich, für den bisher die Gemeindenzuständig waren, an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehördeübertragen. DieFachbehörde setzt sich interdisziplinäraus verschiedenen Fachpersonen ausden Bereichen Recht, Soziale Arbeit, Psychologie,Medizin und Pädagogik zusammen.Mit der Umsetzung des neuenBundesgesetztes entstehen trotz des regionalenZusammenschlusses für die einzelnenGemeinden zusätzliche Kosten, dieim Budget berücksichtigt werden müssen.Gemeinden bleiben verantwortlichIm Kanton Luzern bleibt der Kindes- undErwachsenenschutz weiterhin auf Gemeindeebene.Somit tragen die Gemeinden dieVerantwortung für die Umsetzung des neuenRechts. Jedoch wird die operative Tätigkeitneu durch die Fachbehörde ausgeführt.Der Gemeindeverbund Region Willisau-Wiggertal ist Auftraggeber für die KindesundErwachsenenschutzbehörde (KESB),die im Landvogteischloss Willisau ihrenSitz gefunden hat. Seit Oktober 2012 sinddie Behördenmitglieder, die Fachbereichsleitungund das Sekretariat mit dem Aufbauder Stelle beschäftigt. Ab Januar 2013werden die Mitarbeitenden der FachdiensteAbklärung, Rechtsdienst und Revisoratihre Arbeit aufnehmen. Aktuell werden diebestehenden Dossiers von den Gemeindenübernommen und ab 2013 innerhalb vondrei Jahren ins neue Recht überführt.Wichtigste Themen Das bleibt Das ist neuMassnahmen im Kindes- undErwachsenenschutzDie Gemeinde bleibt Anlaufstelle fürhilfsbedürftige und hilfesuchende Personen.Dort wird entschieden, ob behördlicheMassnahmen zur Betreuung nötigsind (Mitteilung an die KESB) oder ob dieGemeinde selbst Hilfe leisten kann.Meldungen und Anträge können jederzeitdirekt bei der KESB eingereichtwerden. Massnahmen des Kindes- undErwachsenenschutzes werden von derKESB angeordnet.Beschwerden gegen dieBeiständin oder den BeistandDie KESB behandelt sämtlicheBeschwerden gegen Beistände undBeiständinnen.Vorsorgeauftrag,Patientenverfügung, Vertretungbei medizinischen MassnahmenDie KESB ist zuständig für Entscheide,die im Zusammenhang mit diesenneuen Instrumenten stehen.Gemeinsame elterliche SorgeUnterhalt für Kinder unverheirateterEltern und persönlicher Verkehrzwischen Eltern und KindernDie KESB ist zuständig für alle Entscheidein diesem Zusammenhang, soweitnicht die Gerichte zuständig sind.Pflegekinderbewilligungen,Bewilligung zur Führung vonKinderkrippen und KinderhortenDie Gemeinde bleibt zuständig für dieseBewilligungen. Sie kann die Aufgabean eine ihrer Dienststellen oder an eineandere geeignete Stelle delegieren.Dagmerseller Info – Ausgabe 01 – Januar 2013 7


Alterszentrum Eiche / Kommissionen und InstitutionenAlterszentrum EicheNeujahrsapéroTraditionsgemäss laden Kader undKüche am Neujahr um 11.00 Uhr zumbeliebten Neujahrsapéro ein. Bewohner,Bewohnerinnen, Angehörige, Gäste, dieGemeinderätin Soziales, Frau SusanneHodel und Mitarbeitende wünschtensich in der Cafeteria oder auf den Stationenein gutes, glückliches und zufriedenesneues Jahr mit vielen Freuden imAlltag.Bei einem feinen Glas Sekt, Weisswein,Jus und würzigem Eiche-Zopf wurde angeregtdiskutiert oder Geschichten vonDamals erzählt.Die neue Pflegefinanzierung im Heimwirft immer wieder Fragen auf. Grund genug,sich Informationen aus erster Handzu verschaffen. Der Zentrumsleiter wirdunter anderem über folgende ThemenAuskunft geben:• Was braucht es für den Heimeintritt• Welches sind die grundlegenden Veränderungender neuen Pflegefinanzierung• Wie teilt sich die Pflegetaxe auf• Wie werden die 12 Pflegestufen errechnetund wie hoch sind die jeweiligenAnteile für Bewohnende, Krankenkasseund Wohngemeinde• Wie hoch ist die maximale monatlicheBelastung eines Bewohners/einerBewohnerin• Kurzinfo zur Patientenverfügung• Kurzvorstellung AZ EicheDer Vortrag findet in der Kapelle des AZEiche statt. Anschliessend gemütlichesBeisammensein bei Kaffee und Kuchenim Eichensaal.Die Leitungsteams der Seniorengruppenvon Uffikon/Buchs und Dagmer-Einladung ins Alterszentrum Eichezur NachmittagsveranstaltungThema: Pflegefinanzierung im HeimDatum: Donnerstag, 7. März 2013Zeit: 14.00 UhrOrt: AZ EicheReferent: Isidor Affentranger,Zentrumsleitersellen freuen sich über viele interessierteZuhörerinnen und Zuhörer.Die BeauftragtenMargrit Riedweg und Helene HafnerAlterszentrum EicheSo finden Sie uns:Alterszentrum EicheUnt. Kirchfeldstrasse, 6252 Dagmersellen(Tel. 062 748 68 68, info@azeiche.ch)Alterszentrum EichePRO SENECTUTE KANTON LUZERNMitteilung November 2012Steuererklärungsdienst der Pro SenectuteKanton LuzernUnterstützung beim Ausfüllen der jährlichenSteuererklärung für Menschen imAHV-AlterDie Fachpersonen des Steuererklärungsdienstesder Pro Senectute Kanton Luzernfüllen für Personen im AHV-Alter zu moderatenPreisen die Steuererklärung aus.Die Kosten sind abhängig von der Einkommens-und Vermögenssituation undbetragen mindestens 30, maximal 400Franken. Bei komplexen und besondersaufwändigen Steuererklärungen wird zusätzlichein separater Stundentarif von Fr.100.00 verrechnet. Mitglieder des GönnervereinsClub sixtysix erhalten 10% Rabatt.Absolute Diskretion ist zugesichertAlle Angaben werden streng vertraulichbehandelt. Die Fachpersonen unterstehender beruflichen Schweigepflicht.Unkompliziertes VorgehenNach telefonischer Voranmeldung bei derBeratungsstelle erhalten die Personen eineschriftliche Terminbestätigung sowie eineCheckliste für alle Unterlagen, die zumAusfüllen der Steuererklärung nötig sind.Weitere Informationen undAnmeldung:Beratungsstelle WillisauPro Senectute Kanton Luzern,Menzbergstrasse 10, 6130 WillisauTelefon: 041 972 70 60E-Mail: willisau@lu.pro-senectute.ch8Dagmerseller Info – Ausgabe 01 – Januar 2013


Kommissionen und InstitutionenBÜRGERRECHTSKOMMISSIONBekanntgabe von EinbürgerungenDie Bürgerrechtskommission sicherte ander Sitzung vom 18. September 2012 und13. November 2012 folgenden Personendas Gemeindebürgerrecht von DagmersellenLU zu:• Jeton Tahiraj-Hajdari mit den KindernArijana, Jetjana und Arjanit, StaatsangehörigkeitKosovo, Baselstrasse 32,Dagmersellen• Hamidreza Ghorbani Vagheei, StaatsangehörigkeitIran, Stengelmattstrasse22, Dagmersellen• Rina Carnevale, StaatsangehörigkeitItalien, Feldmatte 4, DagmersellenDie Gesuchunterlagen inkl. Zusicherungsentscheidgehen an das Justiz- undSicherheitsdepartement des Kantons Luzernzur Einholung der eidgenössischenEinbürgerungsbewilligung und zur Erteilungdes Kantonsbürgerrechtes.Folgende Personen erfüllen die gesetzlichenWohnsitzerfordernisse und möchtensich in Dagmersellen einbürgern lassen:Cunaj-Muslijaj Musa und Fatime, Staatsangehörigkeit Kosovo, Hubermatte 11, DagmersellenBalaj-Nikaj Mentor und Leonora mit den Kindern Laura und Fiona, Staatsangehörigkeit Kosovo, Chratz 3, DagmersellenDen Einwohnerinnen und Einwohner derGemeinde Dagmersellen steht das Rechtzu, während einer Frist von 20 Tagen beider Bürgerrechtskommission schriftlicheine begründete Stellungnahme zuden Einbürgerungsgesuchen abzugeben.Anonyme (namenlose) Stellungnahmenan die Kommission können nicht berücksichtigtwerden. Die Gesuche sindim Internet unter www.dagmersellen.chsowie im Anschlagkasten der GemeindeDagmersellen öffentlich publiziert.Die Eingabefrist läuft vom 1. Februarbis 20. Februar 2013.Besten Dank für Ihre Mitarbeit.Bürgerrechtskommission Dagmersellen,Obere Kirchfeldstrasse 4,6252 DagmersellenJugendkommissionSpiel, Spass und ausgelasseneStimmungAn den ersten Zwei «Samstagabend Fun»’s in Uffikon und Dagmersellen verbrachtenzahlreiche Jugendliche einen tollenAbend in den Turnhallen.Für die Jugendarbeit Dagmersellen warendie Ersten beiden Abende ein voller Erfolg.Besonders freute den JugendarbeiterLukas Brunner, dass die Anlässe friedlichverliefen und ein neuer Begegnungsortfür die Jugendlichen geschaffen werdenkonnte.Die nächsten Abende finden am16. Februar und 9. März in Dagmersellenjeweils von 19-23 Uhr statt.Weitere Infos sind unter www.jugenddagmersellen.chzu finden oder unter062 748 31 16.Zwischen 19 und 23 Uhr wurden dieTüren der Hallen von der JugendarbeitDagmersellen geöffnet. Die Jugendlichenkonnten sich treffen um gemeinsameiner Sportart nachzugehen oder um zuhängen und zu quatschen. So kam es,dass die Jugendlichen das Geschehenin die eigene Hand nahmen und ihredeen verwirklichten. Sie spielten unteranderemFussball, Unihockey oder Basketballund in den Geräte- und Vorräumenentstanden Orte zum Verweilen undSein.Dagmerseller Info – Ausgabe 01 – Januar 2013 9


Aus den ParteienCVP DagmersellenGeschätzte Mitbürgerinnen undMitbürgerDie CVP Dagmersellen wünscht Ihnenfür das neue Jahr alles erdenklich Gute.Wir möchten uns nochmals ganz herzlichfür Ihre Unterstützung im vergangenenJahr bedanken und hoffen, dass wir 2013ebenfalls auf Sie zählen dürfen!Die dank Ihnen erzielten Erfolge im 2012– insbesondere die Gemeinderats- undKommissionswahlen sowie das Zustandekommender Familieninitiativen -motivieren uns, die Arbeit auch imneuen Jahr mit viel Elan und Lust anzupacken.Die CVPDagmersellenwünscht alles Guteim 2013!FDP DagmersellenZügholz unter freiem Himmel ein leckeresFondue geniessen. Bitte meldeteuch bis am Mittwoch den 23. Jänner unterinfo@fdp-dagmersellen.ch oder 062511 59 83 an. Genauere Informationenfolgen nach der Anmeldung. Es sind allerecht herzlich zum gemütlichen Beisammenseineingeladen. Am Dienstag den9. April wird der FDP Präsident PhilippMüller in Dagmersellen sein. Es wird einabwechslungsreiches Rahmenprogrammgeben.Reservieren sie schon jetzt diesen Abend!Motiviert hat die FDP das Jahr 2013 in Angriffgenommen. Es wird wiederum eininteressantes und abwechslungsreichesJahr, auch wenn keine kantonalen Wahlenstattfinden werden. Wir bedanken uns fürdie bisherige Treue und die Unterstützungan der Gemeindeversammlung betreffendder Annahme des CKW Konzessionsvertrages.Rückblickend fand auch der Parteitagin Sempach statt, wo sich kantonaleFDP zum jährlichen Gedankenaustauschtraf. Als Highlight hielt Bundesrat JohannSchneider-Ammann eine Rede und Expertenaus der Industrie hielten ein Podiumüber die aktuelle Wirtschaftlage undden Mangel an guten Fachkräften.Am Freitagabend den 25. Jänner findetein Fondueessen statt. Wir werden im10Dagmerseller Info – Ausgabe 01 – Januar 2013


FORUM SCHULEEinige Berufe wurden von den Kinderndann allerdings doch als spezifisch männlichoder weiblich bezeichnet. Hier einpaar Auszüge:• Der Beruf der Putzfrau ist eher für Frauen,da das Putzen den Männern haltnicht so liegt.• Chemiker ist eher etwas für Männer, dader Beruf für Frauen im gebärfähigen Alterungünstig ist.• Ein Lastwagenchauffeur ist nur ein Beruffür Männer, da Frauen ja keine «Chauffeusen»sein könnten.• Weil der Beruf des Polizisten mit Waffen,Uniformen und Auf-Verbrecherjagd-Gehen zu tun hat, ist er typisch männlich.PU-ElternabendAUS DER SCHULLEITUNGNEUES KONZEPT DERFÖRDERANGEBOTEAn den Schulen Dagmersellen gehörendie Förderangebote wie Integrative Förderung(IF), Deutsch als Zweitsprache(DaZ) und die Begabungs- und Begabtenförderung(BF) seit Jahren zum Standard.Für jedes dieser Angebote bestehenbereits Konzepte.Alle Schulen im Kanton Luzern werdendazu aufgefordert, bis Ende Juli 2014 einKonzept über alle Förderangebote zuerstellen. Zu diesem Zweck wurde eineArbeitsgruppe gebildet, mit dem Ziel, bisEnde Schuljahr ein entsprechendes Konzeptzu erarbeiten.Die Förderangebote dienen der bestmöglichenFörderung jener Lernenden,die dem Unterricht in den Volksschul-Regelklassen ganz oder teilweise nicht zufolgen vermögen oder zu weitergehendenLeistungen fähig sind.Das Förderkonzept umfasst die an denSchulen Dagmersellen umgesetzten Förderangebote,in erster Linie zur IF. Esenthält des Weiteren Hinweise zu IntegrativerSonderschulung (IS), DaZ sowiezur BF. Die Förderangebote werdenso konzipiert, dass sie eine ganzheitlicheund integrative Förderung und den weitestgehendenVerbleib der Lernenden mitbesonderen Bedürfnissen in der Regelklasseermöglichen.Aufgrund der bereits vorhandenen Konzeptewurde es zur zentralen Aufgabe derArbeitsgruppe, die verschiedenen Papierezu einem neuen Konzept zusammenzufassen.Das Konzept ist nun soweit fertig erstelltund wird nun der Dienststelle Volksschulbildung(DVS) zur Genehmigungunterbreitet.AUS DEM SCHULALLTAGZUKUNFTSTAGAm 8. November nahmen alle Mädchenund Jungen der 5. und 6. Klasse aus Dagmersellenam nationalen Zukunftstag teil(ehemals Tochtertag). Dieser stand unterdem Motto «Seitenwechsel». Dabei konntendie Lernenden einen «geschlechtsuntypischen»Beruf entdecken, indem sie ihreEltern, Verwandten oder Bekannten füreinen Tag im Berufsleben begleiteten. Siedurften einen ganzen Tag miterleben, wasdie erwachsenen Personen alles erledigenund zu tun haben. Ziel des Zukunftstages istes, die Kinder zu ermutigen, in der Berufswahlphasedas ganze Spektrum beruflicherund persönlicher Berufsperspektiven in Betrachtzu ziehen.Im Rahmen des nationalen Zukunftstagswurden auch verschiedene Projekte, wiez.B. «Mädchen-Technik-los!» oder «AbenteuerSchule geben» angeboten, für diesich die Kinder anmelden konnten.Um sich genauer mit dem Thema «geschlechtsuntypischeBerufe» auseinanderzusetzen,führten die Kinder ein Kurzinterviewmit ihren jeweiligen Begleitpersonendurch. Dabei gingen sie der Frage nach,warum sich Frauen bzw. Männer genaufür jenen Beruf entschieden haben, den sienun ausüben.Später im Unterricht konnten einige Dinge,die als Erinnerung mitgenommenwerden durften, präsentiert sowie die Erlebnisseund Erfahrungen miteinanderausgetauscht werden: Beeindruckt warendie Kinder bspw. über das frühe Aufstehenam Morgen oder den weiten Anfahrtswegbis zur Arbeitsstelle. Interessanterweisewar es kein Problem, Einblick in eineBerufswelt zu erhalten, die weitab vomkindlichen Vorstellungsvermögen liegt:Sie fanden den Tag durchwegs spannendund bereichernd.Auf die Frage, ob sie sich auch einen «geschlechtsuntypischen»Beruf vorstellenkönnen, meinten die meisten, dass Frauenund Männer das Gleiche arbeiten könnten– offenbar nehmen unsere KinderBerufe allgemein nicht mehr als so typischweiblich resp. männlich wahr. DieArbeit müsse einem vor allem liegen undSpass machen. Ein Schüler, der in derKinderkrippe schnupperte, meinte, dasses keinen Grund gebe, weshalb Männerdiesen Beruf nicht erlernen solltenoder könnten.Ein typisch männlicher Beruf erforderegrosse körperliche Anstrengung, in einemtypischen weiblichen Beruf werde viel mitMenschen zusammengearbeitet.12Dagmerseller Info – Ausgabe 01 – Januar 2013


FORUM SCHULEWeihnachts-fenster-SchulhausBirkeDaZ- DEUTSCH ALS ZWEITSPRACHEWas passiert mit Schülerinnen und Schülern,die aus einem fremden Sprachgebietneu zu uns in die Schule kommen? Ineinem Interview berichten Sabrina (12)aus Portugal und Mihaela (16) aus Mazedonien,wie sie in die deutsche Spracheeingeführt wurden.Welche Sprachen sprichst du?Mihaela: Serbisch, Bulgarisch, Mazedonisch,Griechisch, Deutsch, Englisch.Zudem kann ich folgende Sprachen schreiben:Mazedonisch (kyrillische Schrift),Griechisch (griechisches Alphabet), Deutschund Englisch (lateinische Schrift).Sabrina: Portugiesisch, Deutsch, Französisch,Englisch und Schweizerdeutsch. Italienischkann ich verstehen, spreche ich abernicht.Wann bist du in die Schweiz gekommen?Mihaela: Am 2. Juli 2012.Sabrina: Im August 2010, also am Anfangder 4. Klasse.Konntest du schon ein paar BrockenDeutsch bei deiner Ankunft?Mihaela: Nur ein paar Worte wie Buch,Heft und Lehrer.Sabrina: Nur ein paar Wörter.Welchen Satz hast du zuerst gelernt?Mihaela: «Das spielt keine Rolle.»Sabrina: «Wie heisst du?»Wie wurde die deutsche Sprache nachdeiner Ankunft speziell gefördert?Mihaela: In den Ferien habe ich per Skypemit einem Lehrer aus Mazedonien gelernt.Nach dem Schulstart bin ich jeweilsam Morgen nach Luzern gefahren, umden Niveau-A-Kurs (gemeint ist nicht dasSchulniveau, sondern das Niveau nach europäischemSprachenportfolio) an der Migros-Klubschulewährend dreier Wochen zubesuchen.Sabrina: Ich glaube, ich hatte etwa achtStunden DaZ pro Woche. Aber ich weiss esnicht mehr so genau.Wie wirst du momentan speziell unterrichtet?Mihaela: Neben den normalen vier LektionenDeutsch besuche ich jede Woche zweiLektionen Deutsch als Zweitsprache in Reidenund zwei Lektionen in Dagmersellen.Diesen Unterricht besuche ich zusammenmit einem anderen Oberstufenschüler.Sabrina: Im Moment habe ich zwei LektionenDaZ pro Woche.Beschreibe doch mal eine typische DaZ-Stunde.Mihaela: Wir lesen momentan das Buch«Die schwarzen Brüder» und lösen Aufträgedazu. Wir lernen neue Wörter aus demBuch, sprechen viel über den Inhalt undmachen auch Grammatikübungen, etwazum Akkusativ.Sabrina: Zu Beginn der Lektion üben wirdas Sprechen auf Deutsch. Wir reden alsoüber aktuelle Dinge, wie z.B. Lieblingssänger,Weihnachten, Winter. Danach machenwir dort weiter, wo wir im Lehrbuchstehengeblieben sind. Ich arbeite meistensalleine an den Aufgaben, aber wenn ich eineFrage habe, gehe ich zur Lehrperson. Ichprobiere immer selbstständig zu arbeiten.Ich korrigiere auch die Aufgaben selber mitdem Lösungsbuch.Was bereitet dir am meisten Freude imDAZ- Unterricht?Mihaela: Ich löse gerne Übungsblätter zurGrammatik.Sabrina: Der mündliche Teil am Anfang derDAZ- Lektion, das Reden über alltäglicheDinge, macht mir am meisten Spass.Was hilft dir, leichter Deutsch zu lernen?Mihaela: Ich habe hier mazedonischeFreunde, die mir beim Übersetzen helfen.Wir versuchen in der Freizeit, so viel wiemöglich Deutsch zu sprechen. Mit denKlassenkameradinnen spreche ich immerDeutsch. Zum Glück sprechen diese Hochdeutschmit mir, weil die Verständigung aufSchweizerdeutsch noch schwierig ist.Sabrina: Sehr hilfreich ist, wenn ich mitSchweizer Kindern zusammen bin und zuHause zusätzliche Aufgaben löse.Was bereitet dir am meisten Mühe beimDeutschlernen?Mihaela: Die Grammatik bereitet mirMühe, weil es viele Ausnahmen gibt unddiese beim Sprechen vergessen gehen.Sabrina: Die Artikel der Nomen und dievier Fälle finde ich sehr schwierig.Was sind deine Ziele für die Zukunft?Mihaela: Ich werde das 10. Schuljahr besuchen,um besser Deutsch zu lernen.Danach würde ich gerne eine Lehre absolvieren,wenn möglich als Hochbauzeichnerin.Mein Traum ist es, Architektin zuwerden.Sabrina: Ich möchte in die Kanti gehen undnachher an einer Uni studieren, und dafürmuss ich natürlich mein Deutsch nochverbessern.Nenne einen schwierigen Ausdruck, derdir spontan einfällt.Mihaela: «Chuchichäschtli»Sabrina: Kommt mir gerade nichts in denSinn.MihaelaSabrinaDagmerseller Info – Ausgabe 01 – Januar 2013 13


Aus Veranstaltungskalenderden ParteienFebruar – März 20131.2.2013 Seniorentanzgruppe • Senioren-Treff • Dagmersellen • Archesaal1.2.2013 Curling & Jassen in Olten • MSV Männersportverein • Dagmersellen5.2.2013 Agathafeier • Feuerwehr Hürntal • Dagmersellen5.2.2013 Kleinere Wanderung • Seniorenkreis Uffikon-Buchs • Uffikon • ab Parkplatz Kirche6.2.2013 Fasnachtshock • Seniorenkreis Uffikon-Buchs • Uffikon • Restaurant Rössli6.2.2013 Senioren Fasnacht • Häppere-Zunft • Dagmersellen6.2.2013 Mittagstisch • Senioren-Treff • Dagmersellen • Rest. Rössli6.2.2013 Dorfobe Bochs • Dorfvereine Buchs • Buchs • Mehrzweckhalle7.2.2013 Kinderfasnacht • Beerebiisser • Dagmersellen • Sporthalle Chrüzmatt7.2.2013 Tagwache • Fasnachtsgesellschaft Häppereschweller • Dagmersellen8.2.2013 Mittagstisch + Jassen • Seniorenkreis Uffikon-Buchs • Buchs • Restaurant Eintracht9.2.2013 Häppereball • Fasnachtsgesellschaft Häppereschweller • Dagmersellen9.2.2013 Häppereumzug • Fasnachtsgesellschaft Häppereschweller • Dagmersellen11.2.2013 Beizenfasnacht • Fasnachtsgesellschaft Häppereschweller • Dagmersellen12.2.2013 Häppereverbrennung • Fasnachtsgesellschaft Häppereschweller • Dagmersellen14.2.2013 Seniorenzmorge • Senioren-Treff • Dagmersellen • Lorenzsaal Arche14.2.2013 MSV Männersportverein • Baden und Fitness • Dagmersellen15.2.2013 Seniorentanzgruppe • Senioren-Treff • Dagmersellen • Archesaal15.2.2013 Generalversammlung Feldmusik Uffikon • Feldmusik Uffikon • Uffikon16.2.2013 Samstagabend Fun • Jugendarbeit DagmersellenDagmersellen • Turnhalle18.2.2013 1. AS-Übung alle • Feuerwehr Hürntal • Dagmersellen19.2.2013 Grössere Wanderung • Seniorenkreis Uffikon-Buchs • Uffikon • ab Parkplatz Kirche20.2.2013 Chörliprobe • Senioren-Treff • Dagmersellen • Kapelle Eiche21.2.2013 MSV Männersportverein • Gymnastik / Senioren • Dagmersellen22.2.2013 EFK AdF • Feuerwehr Hürntal • Dagmersellen23.2.2013 Eltern-Kind-Nachmittag Erstkommunion • Pfarreien Dagmersellen und Uffikon/Buchs • Dagmersellen • Arche23.2.2013 Babysitterkurs • Team Junger Eltern • Dagmersellen • Arche, Lorenzsaal24.2.2013 Skiweekend • Feldmusik Uffikon26.2.2013 Erziehungstheater • Team Junger Eltern • Dagmersellen • Arche, Saal28.2.2013 1. Uof-Kader Übung • Feuerwehr Hürntal • Dagmersellen1.3.2013 Ökumenischer Weltgebetstag • Pfarreien Dagmersellen und Uffikon/Buchs • Dagmersellen • ref. Kirche2.3.2013 Tschuttifäscht am Sen.- / Vet-Hallenfussballturnier • FC DagmersellenDagmersellen • Chrüzmatthalle2.3.2013 26. Int. Senioren-Veteranen-Hallenfussballturnier • FC DagmersellenDagmersellen3.3.2013 Buurezmorge • Trachtengruppe • DagmersellenGemeindezentrum Arche5.3.2013 Kleinere Wanderung • Seniorenkreis Uffikon-Buchs • Uffikon • bei Parkplatz Kirche7.3.2013 Vortrag «Heimfinanzierung» • Seniorenkreis Uffikon-Buchs / Senioren-Treff • Dagmersellen • Alterszentrum Eiche7.3.2013 MSV Männersportverein • Physiotraining • Dagmersellen8.3.2013 Mittagstisch + Jassen • Seniorenkreis Uffikon-Buchs • Uffikon • Restaurant Rössli9.3.2013 HCD Probeweekend • Handharmonikaclub Dagmersellen und Umgebung • DagmersellenGemeindezentrum Arche9.3.2013 Samstagabend Fun • Jugendarbeit DagmersellenDagmersellen • Turnhalle9.3.2013 Sing.- u. Tanzsamstag • Trachtengruppe Gunzwil • Dagmersellen • Gunzwil13.3.2013 Chörliprobe • Senioren-Treff • Dagmersellen • Kapelle Eiche14.3.2013 Mittagstisch • Senioren-Treff • Dagmersellen • Rest. Bahnhof15.3.2013 Generalversammlung • IG MZH Buchs • Buchs • Rest. Eintracht17.3.2013 Passionssonntag, Suppentag • Pfarrei Uffikon/Buchs • Uffikon17.3.2013 Passionssonntag, Suppentag • Pfarrei DagmersellenDagmersellen • Kirche/Arche19.3.2013 Grössere Wanderung • Seniorenkreis Uffikon-Buchs • Uffikon • bei Parkplatz Kirche19.3.2013 2. Uof-Kader Übung • Feuerwehr Hürntal • Dagmersellen19.3.2013 Nachmittagswanderung • Senioren-Treff • Dagmersellen22.3.2013 Jahreskonzert • Musikgesellschaft BB DagmersellenDagmersellen23.3.2013 Meisterschaft 2. Liga regional: FCD - FC Küssnacht a/R • FC DagmersellenDagmersellen23.3.2013 Kantonale DV in Wauwil • Feuerwehr Hürntal • Wauwil25.3.2013 2. AS Übung Gruppe A • Feuerwehr Hürntal • Dagmersellen26.3.2013 2. AS Übung Gruppe B • Feuerwehr Hürntal • Dagmersellen30.3.2013 Osternacht • Pfarrei Uffikon/Buchs • Uffikon • Kirche30.3.2013 Osternacht • Pfarrei DagmersellenDagmersellen • Kirche/Arche16Dagmerseller Info – Ausgabe 01 – Januar 2013Dagmerseller Info – Ausgabe 01 – Januar 2013 16

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