TOP News - KV Schweiz

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Dezember 2013Nummer 3informativzeitgemässlehrreichspannendaltersgerechtTOP NewsPotenzial 50plus 3Reise in den ewigen Frühling 5Konflikte erkennen - benennen - lösen 7Innovative Köpfe - das Interview 13Altersvorsorge 2020 17


TOP News 3/20132InhaltsverzeichnisEditorialWorte des Präsidenten KV AG Ost 3An die eigenen Ideale glauben … 357Abfall und Wertfall 4ReisetippReise in den ewigen Frühling 5VeranstaltungenKonflikte erkennen – benennen - lösen 77159In eigener SacheÖffnungszeiten & Rechtsdienst 8VeranstaltungenKV-Night: eine coole Party! 9WeiterbildungFestliche Diplomfeier der HFW 11Einmal mehr ein Highlight: DIGITALEVENT 2013 12Innovative Köpfe – Das Interview 1312VeranstaltungenEin süsses Erlebnis: «La Maison Cailler» in Broc 15Chlaushöck im Pontonierhaus in Brugg 16FrauenAltersvorsorge 2020 und das Frauenrentenalter 17Jugend & SeniorenAuf Umwegen ans Ziel 18Neumitglieder 19Gratulationen 19Impressum 2013


TOP News 3/2013Editorial3Gesprächskultur ...Schon wieder steht Weihnachtenvor der Tür undman macht sich Gedankenüber das vergangene Jahrund setzt sich Ziele für dasneue Jahr. Nach der ständigenHektik freut man sichauf ein paar ruhigere Tageim Kreis von Familie undFreunden.Im Verband stand diesesJahr die Fusion mit dem KVLenzburg-Reinach im Fokus.Sämtliche Vorbereitungsarbeitenkonnten abgeschlossen werden und dieUnterlagen wurden im August dem Regierungsrat desKantons Aargau eingereicht. Gleichzeitig wurden imTOP News die Mitglieder auf den 29. Oktober zur a.o.Generalversammlung eingeladen. An dieser wurde aberdie Fusion durch eine Gruppe aus Schulvorstand undSchulleitung zu Fall gebracht und der Vorstand imRegen stehen gelassen. Die sachlichen Argumente kannich noch nachvollziehen, aber die Art und Weise, wieman miteinander umgeht, damit habe ich grosse Mühe.Warum hat niemand vorgängig mit dem Vorstand odermit mir Kontakt aufgenommen? Die Traktanden warenja seit Mitte August bekannt! Die Unterlagen standenbereit, wurden jedoch erst spät versandt, da wir gehoffthatten, die schriftliche Zusage des Kantons rechtzeitigzu erhalten. Die Schulleitung und der Schulvorstandwurden von mir immer über den Stand der Fusionorientiert. Der Schulvorstandspräsident hatte sogar alleUnterlagen seit August 2012 in schriftlicher Form. Alsostand genügend Zeit zur Verfügung, etwaige Bedenkenzu beseitigen.Neuer AnlaufNun werden wir zusammen mit der Schule zweiArbeitsgruppen bilden, welche das Organisationsstatut,den Fusionsvertrag sowie die Statuten überarbeitenwerden. Diese Arbeiten sollten rechtzeitig vor dernächsten Generalversammlung im Mai 2014 beendetsein, damit wir einen zweiten Anlauf zur FusionierungdeAn die eigenen Ideale glauben …Liebe Leserin, lieber LeserAus Rückschlägen (siehe Beitrag des Präsidenten) kannman auch viel lernen. Wichtig ist dabei, dass man festan sich und an die eigenen Ideale glaubt. Dank dieserEinstellung hat der Vorstand Neuland betreten und eineParty für die Berufslernenden organisiert. Die Jugendlichender ersten KV-Party in Baden haben mich positivbeeindruckt. Obwohl ich die ganze Zeit als „Paparazzo“und als Lehrer (eher deplatziert!) während sechs Stundenunter ihnen war, wurde niemand „ausfällig“. Esherrschte durchwegs eine friedliche und gute Stimmung.Sie wollten unbedingt auf Fotos gebanntwerden. Da sieht man eindrücklich, wie wichtig für sie„sehen und gesehen werden“ ist, v.a. auf Facebook undTilllate.In dieser Ausgabe lesen Sie von einem „innovativen“Zugewanderten, der nicht nur zum Geld verdienenhierher kam, sondern auch zum Arbeitgeber wurde -eine typische KMU-Erfolgsgeschichte.Übrigens, die beliebten Rubriken „Lesetipp“ und „JungeTalente“ werden in der nächsten Ausgabe wieder wiegeder beiden Verbände Lenzburg-Reinach und AargauOst nehmen können.Potenzial 50plusDie sechs RAV (Regionalen Arbeitsstellen-Vermittlungen)des Kantons Aargau lancieren seit einigenWochen eine sehr gute Plakataktion unter dem Titel„Potenzial 50plus“ mit Bildern von älteren ArbeitnehmerInnenmit Vornamen und der Anzahl JahreBerufserfahrung. Damit wird darauf aufmerksamgemacht, dass Stellensuchende über 50, trotz sehrguten Qualifikationen, oft von Langzeitarbeitslosigkeitbetroffen sind, was in der Öffentlichkeit und beiden Arbeitgebern viel zu wenig wahrgenommen wird.Wissenschaftliche Studien widerlegen aber fast alleVorurteile. Die demografische Entwicklung unsererGesellschaft und der grosse Fachkräftemangelsprechen für die Einstellung von Leuten mit vielWissen, Erfahrung und grossem Netzwerk. Auch dieZufriedenheit mit Arbeitsinhalten, die Motivation unddie Gelassenheit in stressigen Situationen sind fürArbeitgeber wichtige Faktoren. Ältere Mitarbeitendesind weder körperlich noch seelisch häufiger krankals jüngere. Sie sind zudem sehr verlässlich undloyal gegenüber der Firma. Die Studien beweisenauch, dass die Lernfähigkeit nicht schlechter ist alsbei jüngeren Mitarbeitenden. Auch dass sich Älterenicht verändern wollen, wurde widerlegt. Die Lohnkostensind immer Verhandlungssache. Meistens sindältere Stellensuchende bereit, Kompromisse einzugehen.Denn es kann doch nicht sein, dass einerseitsdie Erhöhung des Rentenalters zur Debatte steht undanderseits Leute über 50 gar keine Stelle mehrfinden. Deshalb mein Aufruf an alle Arbeitgeber:Nützen Sie das grosse Potenzial der älteren Generation.Liebe Mitglieder, ich wünsche Ihnen für diekommenden Festtage viel Ruhe und Gelassenheit.Geniessen Sie diese Tage im Kreise Ihrer Familie undIhrer Freunde und starten Sie das neue Jahr mit vielElan.Ihr Präsident Marcel Huggenbergergewohnt erscheinen. In dieser Ausgabe hatten wirdafür schlichtweg keinen Platz mehr.Ich wünsche Ihnen besinnliche Festtage und vorallem viel Zeit (sie ist unbezahlbar und an sich dasschönste Geschenk), die Sie mit Ihren Liebenverbringen können.Herzliche GrüsseSerdar Ursavaş, Redaktor


TOP News 3/20134EditorialAbfall und WertfallAlle von uns wissen, dassder Abfall ein festerBestandteil unseres Lebensist - seit es Menschen gibt.Und er stört uns nicht,solange er innert nützlicherFrist entsorgt wird. Aber jeweiter sich die Zivilisationentwickelt und je mehrunser Wohlstand steigt,desto höher werden auchunsere Abfallberge.Auch die entlegensten Gebieteauf der Welt werdenvon unserem Abfall nicht verschont, auf den höchstenGebirgen der Welt wächst der Unrat und selbst in derErdumlaufbahn ist der Abfall, als Weltraumschrottbezeichnet, allgegenwärtig. Das Versenken im Meer ingrosser Tiefe zur Entsorgung von CO2 und das Vergrabenvon radioaktiven Abfällen im Erdinnern werdenals Lösung angepriesen, jedoch auch angezweifelt.Hochproblematisch sind die Abfallberge und vergiftetenLandschaften, gegen die sich afrikanische Staatenverzweifelt wehren. Der Bärengraben in Würenlingenund die Abfalldeponie in Kölliken wurden gestern alsLösung gepriesen und werden heute als Problemerkannt. Die Klimaveränderung beurteilen die Expertenals Konsequenz des Abfalls, den wir produzieren und inder Umwelt hinterlassen.Abfall als Fundgrube und MachtfaktorIn den Megalopolen in Asien haben die Menschen ausder Not eine Arbeit gemacht. Dort ist Müll nicht einfachDreck, sondern eine Fundgrube für Materialien, einfacham falschen Ort. Durch Sortieren und Verschieben anden richtigen Ort mutiert der Müll zum wertigenProdukt. Global dürften auf diese Weise Millionen vonMeMenschen ihren Lebensunterhalt mit Sammeln undVerschieben von Müll verdienen.In der Schweiz haben wir seit langem erkannt, dasssich ein Verwerten des Abfalls lohnt. Entsorgungsparksladen zum Familienerlebnis ein und Haushaltmüll wirdzu Strom umgewandelt. Wir wissen, dass sich dasSortieren des Abfalls aus Worten, Bildern und Taten,denen wir keine Aufmerksamkeit schenken, auszahlt.Etwa verletzende Aussagen über Mitmenschen, dieBilderflut im Internet, in Zeitungen und in Aufnahmenvon unserer Digitalkamera. Auch die Hektik und dieBetriebsamkeit im Beruf und in der Freizeit gehört zuunserem täglichen Abfall, der uns den Weg verstellt zuRuhe und Besinnung.Spätestens seit der «Snowden-Affäre» kam es zuemotionalen Diskussionen über den Wert des Abfallsim Internet. Das Sortieren des Abfalls hat eine neueDimension in unserem Wertsystem erlangt. Der Abfallals Machtfaktor über uns. Richtig verstanden undgebündelt, gebietet der Abfall über uns selbst. DieEntwicklung der Technologie ermöglicht uns jeden Tagmehr, all das zu überwachen oder transparent zumachen, von dem wir bisher glaubten, es gehöre zurPrivatsphäre. Wir müssen uns damit abfinden, dassselbst der Abfall keine Geheimnisse mehr verbergenkann.Wir haben nichts zu bereuen, wenn wir von unserenMüllmenschen lernen. Nicht sofort wegwerfen odersorglos abgeben, sondern hinschauen und einordnen.Weniger Abfall kann mehr sein. Solche Mühe zahlt sichaus und trägt Zinsen.Heinz WipfliPräsident der VAA Angestellte AargauVereinigung Aarg. Angestelltenverbände


TOP News 3/2013Reisetipp5Reise in den ewigen FrühlingNach vierstündigem Flug (ca. 3000 km) vom EuroairportBasel-Mulhouse aus erreichen wir Las Palmas auf derKanareninsel Gran Canaria. Während dem Anflug ist derhöchste Berg Spaniens, der Pico del Teide (3718 m) auf derInsel Teneriffa, aus weiter Ferne gut zu sehen und seineKegelform weist auf den vulkanischen Ursprung hin.Wie alle anderen Kanareninseln hat auch GranCanaria einen eigenen Charakter. Neben demMassentourismus im Süden mit allen seinen VorundNachteilen ist ein grosser Teil der Insel nochwild und naturbelassen.Die sieben Hauptinseln der Kanaren (Teneriffa, Fuerteventura,Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera undEl Hierro) liegen im östlichen Zentralatlantik 100-500 km vorder westlichen Küste des südlichen Marokko. Die Inselgruppeist eine autonome Region Spaniens und hat 1978 dieregionale Autonomie erhalten. Im Jahr 2012 lebten ca. 2,1Millionen Menschen auf den Inseln mit ihren vier Nationalparks.Aufgrund der geographischen und klimatischenVielfalt sowie der differenzierten Flora und Faunawird Gran Canaria als Miniaturkontinent beschrieben.Die Flora weist eine grosse Vielfalt auf unddie heimische Tierwelt besteht überwiegend ausVögeln und Reptilien. Im Nordwesten der Inselliegt die Gemeinde Agaete, welche durch diefruchtbare Kulturlandschaft stark landwirtschaftlichgeprägt ist.Das milde, ausgeglichene Klima verdanken die Inseln demKanarenstrom, einem Teil des Golfstroms. Zusätzlich könnendie heissen Luftmassen der Sahara durch die teilweisestarken Passatwinde von den Inseln wegbefördert werden.In den Küstenregionen liegen die Durchschnittstemperaturenim Sommer kaum höher als 25°C und im Winter um 17°C.Dieses milde und sehr angenehme Klima hat seit 1960 zueiner sehr starken Entwicklung des Tourismus nach demVorbild der spanischen Balearen im Mittelmeer geführt. DieAnfänge wurden im Süden der Insel Gran Canaria gemacht.Das Gebiet hat den Namen Playa del Inglés (Strand derEngländer) erhalten.Wir erreichen nach einer 30-minütigen Busfahrt vorbei anvielen Windrädern zur Energieerzeugung, riesigen Plantagenund einer sehr kargen und rauen Landschaft diese mondäneTourismushochburg. Unsere Unterkunft liegt direkt an denDünen von Maspalomas und der Ausblick auf den tiefblauenAtlantik ist atemberaubend.Der grosse Hafen Puerto de la Luz in Las Palmasist der wichtigste Hafen der Inseln und auchinternational bekannt.Neben dieser grossen Vielfalt sind die Kanarenauch geschichtlich sehr interessant und dieHerkunft der Ureinwohner (Guanachen) ist bisheute noch ungeklärt. Die vorkoloniale Zeit istgenauer belegt und die nachfolgende Kolonialzeitbestens bekannt. Grosse Seefahrer und Entdeckerhaben vielfach einen letzten Halt auf denKanaren eingelegt, um Wasser und frischeNahrungsmittel zu laden, bevor sie ihr Glück inunbekannten Gefilden suchten.Das angenehme Klima, die Vielfalt und das südländischeFlair haben uns zu Fans dieser Inselngemacht.Text: Stefan MairKarte: Wikipedia


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TOP News 3/2013Veranstaltungen7Konflikte erkennen - benennen - lösenVortrag und Workshop mit Peter Locher, Kommunikationstrainer und TheaterpädagogeKonflikte machen das Zusammensein spannend und sind eine Herausforderung, manchmal auch eine Überforderung.Sei es im Berufsumfeld, in der Familie oder unter Freunden. Konflikte gehören zum Alltag und sind immer auch eineChance, sich und das Gegenüber noch besser kennen zu lernen.In einem spannenden Vortrag mit eingebautem Workshop zeigt Peter Locher dem Teilnehmer Möglichkeiten auf, umKonflikte zu erkennen „Um was geht es eigentlich?“, zu benennen „Was hat das mit mir zu tun?“, zu lösen „Was istmein Bedürfnis, wie gewinnen wir beide?“Im Speziellen werden das Eisbergmodell, das Vierohrenmodell nach Schultz von Thun sowie die „GewaltfreieKommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg vorgestellt und angewendet. Mitmachen und in kleinen Übungen selberausprobieren gehört dazu.Ein spannender und einmaliger Abend ist garantiert. Peter Locher aus Wohlen AG arbeitet als Kommunikationstrainermit Schwerpunkt Körpersprache freiberuflich für verschiedene Firmen und Institutionen. Ebenso ist er alsTheaterpädagoge und Regisseur tätig und arbeitet mit Laien sowie Profitruppen zusammen.Wann:Wo:Dauer:Mittwoch, 19. Februar 2014, 19.00 UhrzB. Zentrum Bildung Wirtschaftsschule KV Baden,Tool 2, Raum 0.1ca. 2 Std., anschliessend Diskussion und ApéroKosten: Mitglieder KV Aargau Ost: Fr. 20.-, Nichtmitglieder: Fr. 30.-Bilder von der Veranstaltung vom 16. Oktober 2013, suAnmeldung bitte an:Kaufmännischer Verband Aargau OstPostfach 2114, 5430 Wettingenoder E-Mail info@kvagost.ch oderFax 056 437 19 10Wichtig!Es folgt keine Anmeldebestätigung, falls ausgebucht, werden Sie benachrichtigt. Der Beitrag wird an derAbendkasse einkassiert. Angemeldeten Personen, die sich nicht 48 Std. vor der Veranstaltung abmelden,wird der Betrag in Rechnung gestellt.Anmeldeschluss ist Freitag, 7. Februar 2014, Teilnehmerzahl begrenztAnmeldung zur öffentlichen Veranstaltung «Konflikte erkennen - benennen - lösen»Name ………………………………………………………………………… Vorname …………………………………………………………………………Strasse ………………………………………………………………………… PLZ/Ort …………………………………………………………………………Telefon ………………………………………………………………………… E-Mail …………………………………………………………………………Anzahl Mitglieder ……………In Begleitung von Nichtmitgliedern ……………


TOP News 3/20138In eigener SacheÖffnungszeiten GeschäftsstelleDie Geschäftsstelle hat neu ab sofort folgendeÖffnungszeiten:Montag bis Freitag zwischen 08.30 – 11.30 UhrWeitere Termine sind nach vorheriger Absprache möglich.WeihnachtsferienWie jedes Jahr bleibt die Geschäftsstelle über Weihnachtenvom 23. Dezember 2013 bis 3. Januar 2014geschlossen. Ab Montag, 6. Januar 2014 sind wirwieder zu den gewohnten Zeiten erreichbar.RechtsdienstAuch unser Rechtsdienst geht in die Weihnachtsferienund schliesst sich den Ferienterminen der Geschäftsstellean.Ab Montag, 6. Januar 2014 steht Ihnen die Dienstleistungwieder unter der Nummer 044 283 45 10(Montag bis Freitag, 9.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis15.30 Uhr) oder per Mail rechtsdienst@kvschweiz.chzur Verfügung.Roger HuggenbergerGeschäftsführer KV Aargau OstReka-Checks: 10% RabattBezugsberechtigung: Aktivmitglieder KV Aargau Ost Fr. 400.- pro JahrJugendmitglieder KV Aargau Ost Fr. 100.- pro JahrAquarena, Bad Schinznach: Eintritt Fr. 15.- anstelle Fr. 19.-Für einen Aufenthalt von 1½ Stunden, gültig 1 Jahr.Weiterbildungskurse:zB. Zentrum Bildung Wirtschaftsschule KV BadenBerufs- und Weiterbildungszentrum BruggBerufsbildungszentrum Freiamt WohlenKursrabatte siehe Kursprogramm Baden www.zentrumbildung.ch, Telefon 056 200 15 50 oderKursprogramm Brugg www.bwzbrugg.ch, Telefon 056 441 03 52 oderKursprogramm Wohlen www.bbzf.ch, Telefon 056 622 19 00Reka-Checks: Anzahl …………………… Betrag ……………………Aquarena-Tickets: Anzahl …………………… Betrag ……………………Name ………………………………………………………………………… Vorname …………………………………………………………………………Strasse ………………………………………………………………………… PLZ/Ort …………………………………………………………………………Telefon ………………………………………………………………………… E-Mail …………………………………………………………………………Datum ………………………………………………………………………… Unterschrift ……………………………………………………………………Einsenden oder faxen an:KV Aargau Ost, Postfach 2114, 5430 Wettingenoder E-Mail info@kvagost.ch oder Fax 056 437 19 10


TOP News 3/2013Veranstaltungen9KV-Night: eine coole Party!Unter dem Namen «KV-Night» haben wir (KV AargauOst) mit unserer Schule (zB. Zentrum Bildung)zusammen mit den Verantwortlichen des LWB(Löschwasserbecken) Baden zum ersten Mal eine Partyfür die Schüler und Schülerinnen des zB. organisiert.Diese Idee entstand im März dieses Jahres. Nachintensiver Planung konnten wir die «KV-Night» amSamstag, 16. November 2013, durchführen.Bereits um 21.30 Uhr (Türöffnung erst um 22.00 Uhr)standen die ersten Partybesucher an. Für die erstemusikalische Unterhaltung am Abend sorgte DJ DonDidi. Als das LWB um ca. 00.30 Uhr voll war, brachteder Star-DJ SIR COLIN „die Hütte zum Beben“. Für denAbschluss der musikalischen Unterhaltung war derBerufslernende unserer Schule, DJ Nine, zuständig.Die KV-Night bedankt sich bei ihren 508 Partybesuchernfür diese sehr gute und hoffentlich nichteinmalige Party!Text: Alessio Mair; Bilder (inkl. S. 2): suGrossandrang beim EingangPS: Bilder sagen mehr als tausend Worte!Coole Freunde 1Coole Jungs 1Coole Jungs 2Tanzschritte 1 …… Mädels 1DJ Nine in seinem ElementDer Organisator, der Paparazzo, DJ Sir ColinVerliebte Paare 1


TOP News 3/201310VeranstaltungenKV-Night: eine coole Party!DJ Don Didi (rechts)mit StimmbegleitungStimmung im Nebel …Tanzschritte 2 …… Mädels 2Verliebte Paare 2Diskussion über …?Stimmung in Blau …Coole Freunde 2Tanzschritte 3 …Stimmung in Pink …


TOP News 3/2013Weiterbildung11Festliche Diplomfeier der Höheren Fachschule für Wirtschaft (HFW)Sie haben während dreier Jahre erfolgreich Job,Studium und Privatleben unter einen Hut gebracht. AmFreitag, 25. Oktober 2013 durften 32 frisch gebackeneBetriebswirtschafterInnen HF ihr Diplom im festlichenRahmen in der Stanzerei in Baden in Empfang nehmen.Obwohl genau an diesem Abend die Hauptübung derStützpunktfeuerwehr Baden nur ein paar Meter vomEingang der Stanzerei, und somit von der Diplomfeierentfernt stattfand, konnte sie nach Programm und ohneEvakuierungsversuche feierlich abgehalten werden.Über 140 Personen versammelten sich in der Stanzereiim Merker-Areal in Baden, um den schönen Momentder Diplomübergabe mit den Liebsten zu teilen.Die drei Jahre Studienzeit waren lang und für viele mitEntbehrungen verbunden. Jetzt heisst es das Gelerntein der Praxis umzusetzen.Festredner Anton Lauber, VerwaltungsratspräsidentHightech-Zentrum Aargau, sprach in seiner Rede überdie Innovation im Kanton Aargau und gab denDiplomandinnen und Diplomanden folgenden Ratschlagmit auf den Weg: "Nehmen Sie die Aufgabe alsZukunftsgestalter wahr und seien sie keine Verhinderervon Innovationen".Auch Ruth Müri, Ressortchefin Bildung der Stadt Badensowie Hanspeter Geissmann, Schulpräsident des zB.Zentrum Bildung, überbrachten den Diplomandinnenund Diplomanden Grussworte.Im Anschluss überreichte Joseph Sutter, RektorWeiterbildung und Studiengangleiter HFW, die ersehntenDiplome.Die Besten der BestenBeste Abschlussnote gesamt erreichte Raphaela Gisler.Zweitplatzierte wurde Natalia Candinas. Den drittenPlatz belegte Christoph Vögeli.Nebst dem wohlverdienten Diplom und einem Blumenstrausserhielten die Bestplatzierten einen finanziellenZustupf vom KV Aargau Ost. Die Preise überreichte derSchulpräsident Hanspeter Geissmann.Die erfolgreichen Diplomandinnen und DiplomandenText: Anna Vollmer; Bilder: Bianca Bucher


TOP News 3/201312WeiterbildungEinmal mehr ein Highlight: Der DIGITALEVENT 2013Am Samstag, 30. November 2013 fand zum sechstenMal der DIGITALEVENT in der Trafohalle in Baden statt.Rund 1'600 Personen strömten an die Fotografie- undVideomesse. Profis wie Amateure erhielten einen spannendenEinblick in die neusten Entwicklungen der digitalenFotografie. Es wurden neue Kameras undObjektive getestet oder an den unzähligen Ständendiskutiert und gefachsimpelt.An den verschiedenen Seminaren und Vorträgen tratenhochkarätige Fotografen aus dem In- und Ausland aufund erzählten von ihren Arbeiten.Der Anlass repräsentiert die grosse, umfassendedigitale Kompetenz des zB. Zentrum Bildung –Wirtschaftsschule KV Baden im Bereich Foto- undVideoausbildung.Der nächste DIGITALEVENT findet am Samstag,6. Dezember 2014 statt.Text: Anna VollmerBilder: Janine Michel


TOP News 3/2013Innovative Köpfe – Das Interview13Name Stefan FrankensteinAlter 45Zivilstand in guten Händen, Vanessa (16)Beruf/Funktion GastronomBesondere Interessen Reisen, Enduro fahren, HundE-Mail stefan.frankenstein@sfcatering.chSie leiten seit 2006 die Mensa der Wirtschaftsschule KVBaden. Woher stammen Sie ursprünglich?Ich stamme ursprünglich aus der Nähe von Ost-Berlin.1989 bin ich aus der damaligen DDR geflüchtet - miteiner Taschenlampe über Ungarn und Österreich, in dieBRD nach Mainz und weiter nach West-Berlin.Weshalb sind Sie nach West-Berlin gegangen?Dort konnte ich im Restaurantbetrieb meines Vaters alsKoch einsteigen.Wo haben Sie Ihre Ausbildung gemacht?Meine Kochlehre absolvierte ich in Frankfurt an derOder. Seitdem habe ich in diesem Beruf gearbeitet.Wann kamen Sie in die Schweiz?Der gute Ruf der Schweizer Gastronomie führte mich1991 nach Savognin. Nach fünf Wintersaisons in denBergen zog es mich an den Zürichsee nach Küsnacht.Von dort ging es Richtung Paradeplatz, wo ich alsKüchenchef in der wunderschönen Allegra-Bündnerstubegearbeitet habe. Diese Zeit im Unternehmen vomGastro-Visionär und Mövenpick-Gründer Ueli Pragerwar sehr wertvoll und prägend für mich.Ein glücklicher Zufall führte mich 2003 in die Mensavom zB. Zentrum Bildung Wirtschaftsschule KV Baden.Aus dem Tag, an dem ich nur einspringen sollte, sindinzwischen mehrere Jahre geworden. 2006 ergriff ichdann die Gelegenheit, einen lang ersehnten Traum zuverwirklichen und mich mit der Firma SF Cateringselbständig zu machen. Unser Kerngeschäft sind dieMensen im zB. und im Campus Baden der ZurichInternational School (ZIS).Nun bin ich mein eigener Chef und habe noch sechsAngestellte, davon sind drei Vollzeitangestellte. ZweiSous-Chefs (Stellvertreter des Küchenchefs), die seit2008 bei mir angestellt sind, habe ich zufällig an derEM 2008 in Genf kennengelernt.Sind Sie ein strenger Chef?Ich denke, ich pflege einen kooperativen Führungsstil.Natürlich habe ich meine Vorstellungen, die ich umsetzenmöchte. Dabei beziehe ich meine Mitarbeitendenein, höre zu, diskutiere mit ihnen und gebe ihnen sodie Möglichkeit, sich einzubringen und zu entfalten.Sie haben einen sehr markanten Namen. Wie sind dieReaktionen von Kunden, die ihn zum ersten Mal hören?Meist habe ich die Lacher auf meiner Seite.Die Küche im zB. wurde von Grund auf neu konzipiertbzw. neu gebaut. Können Sie uns erläutern, was andieser Mensa neu ist?Die bisherige Mensa entsprach nicht den heutigenGegebenheiten bzw. Standards. Beim neuen Konzeptwurde unter anderem auf die Energieeffizienz geachtetbeispielsweise mit Induktionsherden und mit einerneuen Beleuchtung. Es ist sehr viel heller und freundlicher.Zudem wurden die Kühlkapazitäten massiv ausgebaut.Insgesamt können wir unseren Gästen einbesseres Angebot ansprechender präsentieren.Als besondere Innovation ist ausserdem noch unsereelektronische Zahlkarte zu erwähnen. Seit September2013 können alle Berufslernenden, Kursteilnehmerund Angestellten der Grund- und Weiterbildung deszB. dank dieser Karte nicht nur bargeldlos bezahlen,sondern profitieren von einer Vielzahl von Vorzügen.Beispielsweise ist damit jedes 11. Menu gratis und beider Anmeldung über das Internet bekommt man einen5-Franken-Gutschein und ein Gratisgetränk. Zudemhaben wir noch einen Kaffeepass.Wie viele Personen können Sie am Tag bedienen?Im zB. können wir in der Grundbildung am Mittagproblemlos alle Berufslernenden (ca. 480 bis 500) undalle Lehrpersonen (ca. 80) mit einem reichhaltigen undabwechslungsreichen, frisch zubereiteten Angebot verpflegen.Dies gilt selbstverständlich auch für denAbend für die Weiterbildung. Bei externen Cateringskönnen wir bis zu 300 Personen kulinarisch verwöhnen.Wie haben sich die Bedürfnisse der Berufslernendenverändert, seit Sie die Mensa leiten?Der Trend geht hin zur schnellen Verpflegung, diedennoch gesund und ausgewogen ist. Klassiker wie«Schnipo» werden nach wie vor geschätzt, aber auchunsere eigenen Kreationen kommen gut an. WichtigesKriterium in einer Mensa ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.Welche Kunden sprechen Sie schulextern an und wiehaben sind deren Bedürfnisse verändert?Sowohl Privat- als auch Geschäftskunden buchenunser Catering. Hier geht es nicht nur um das Essen,sondern um das Gesamterlebnis bestehend aus persönlicherBetreuung, freundlichem und zuverlässigemService und nicht zuletzt einer innovativen Küche. DerKunde erwartet das Besondere für seinen einzigartigenEvent.


TOP News 3/201314Innovative Köpfe – Das InterviewHeutzutage ist oft die Rede von Fast Food undConvenience Food. Ist “gesunde“ Küche ein Thema fürSie?Ja, natürlich. In der Schulverpflegung ist die gesundeErnährung unsere wichtigste Leitlinie. Zusammen mitunseren regionalen Lieferanten versuchen wir, ausgewogeneMenüs zu kreieren, die den Geschmack derSchüler treffen.Wer kocht bei Ihnen zu Hause?Zu Hause ist Kochen für mich Entspannung, dort habeich Gelegenheit auszuprobieren und mit Familie undName Auf Stefan Ihrer FrankensteinInternetseite werben Sie mit dem Spruch:Freunden zu geniessen.Alter „Premium-Catering 45vom Profi zu fairen Preisen“. GehtWelche Philosophie verfolgen Sie mit Ihrem Kleinunternehmen?Beruf/Funktion haben, überhaupt Gastronom auf?Zivilstand dieser in Anspruch guten Händen bei der grossen Konkurrenz, die SieBesondere Was Interessen ich sagen willReisen, ist, dass Enduro man auch Fahren, zu Hund bezahlbarenMein Team und ich machen alles aus Überzeugung undE-Mail Preisen stefan.frankenstein@zentrumbildung.chetwas Aussergewöhnliches bieten kann.mit Herzblut. Ich möchte meinen Kunden mehr alsEssen anbieten. Dafür steht auch das „Plus“-Zeichen imLogo meiner Firma. Stets eine hohe Qualität und mehrals Standard zu bieten, ist mir sehr wichtig.Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft IhresGeschäfts gesetzt?An dieser Stelle möchte ich betonen, dass ich sehrdankbar bin, dass uns die Trägerschaft der Schule, KVAargau Ost, dann der Schulvorstand und die Schulleitungihr Vertrauen ausgesprochen haben, dass ichmit meinem Team die neu gestaltete Mensa weiterhinführen darf.Das Angebot in den Mensen möchte ich kontinuierlichweiterentwickeln und entsprechend der Wünscheunserer Gäste optimieren. Für das Catering möchte ichden Markt Baden weiter erschliessen. Ich fühle michsehr wohl in der Stadt und schätze die Zusammenarbeitmit meinen Partnern und Kunden.Wir möchten uns in Baden besser positionieren. DerPlatz Baden ist für mich sehr wichtig und ich möchtehier gerne besser Fuss fassen. Ich muss dazu sagen,dass ich hier kein „Urgestein“ bin sondern ein„Zugereister“. Deshalb ist es nicht so einfach, aber dieMenschen sind hier sehr offen und ich bin auf gutemWeg, meine Ziele zu erreichen.Wie messen Sie Ihren bisherigen Erfolg?Für mich ist es wichtig, die Gäste zu begeistern undmeinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.Man sagt, dass in der heutigen Gastronomie viele„schwarze“ Schafe existieren und das Image vonGastronomen zum Teil angeschlagen ist? Wie stellenSie sich zu diesem Thema?Soweit ich es beurteilen kann, arbeiten meine Kollegenin der Gastronomie mit viel Herzblut und einem hohenQualitätsanspruch. Anders kann man in der Brancheauch nicht überleben.Interview: suBilder (inkl. S. 2): suVon links nach rechts: Markus Wolter,Stefan Frankenstein, Roland Leistikow


TOP News 3/2013Veranstaltungen15Ein süsses Erlebnis – Besuch von «La Maison Cailler» in BrocAm Mittwoch, 30. Oktober 2013, erreichten wir nacheiner erholsamen Busreise die Ortschaft Broc auf einem„kleinen Umweg“.Ausgerüstet mit unserem Ticket, aufgeteilt in dreiGruppen (wir waren fast 50 Personen) tauchten wir indie wunderbare Welt der Cailler Schokolade ein.Der abenteuerliche automatisierte Rundgang begann!Eine Tür öffnete sich und wir befanden uns mitten imUrwald, umgeben von Vogelstimmen und Pflanzen. Wirstarteten unsere spektakuläre Reise vor einem Tempelder Azteken, einem südamerikanischen Urvolk, dasschon vor ca. 1’500 Jahren aus der kostbaren Kakao-Pflanze ein schokoladeähnliches Getränk gekocht hat.Ein spanischer Seefahrer entdeckte diesen Kakao undbrachte ihn mit nach Europa.Mit dem Duft von Schokolade in der Nase erfuhren wirspannende Geschichten aus dem Leben von François-Louis Cailler, dem Gründer der Marke Cailler. 1796 inVevey geboren und später Gründer der ältesten Schokoladenmarkeder Schweiz.Der ereignisreiche Rundgang führte uns von der Geschichteder Schoggi weiter an den Ort der Produktion,unsere Hände durften frisch geröstete Kakaobohnenund Nüsse fühlen. Mit dem Probieren der herrlichensüssen Köstlichkeiten endete die Reise. Es konnte soviel gegessen werden wie jeder mochte. Am Schlussblieb uns genügend Zeit für einen Einkauf im Cailler-Laden und/oder einen Besuch im Café Cailler.Mit rundum fröhlichen Gesichtern beendeten wir unserenAusflug gegen 20.30 Uhr an unserem Einsteigeort.„Schoggi macht glücklich“!Text: Silvia VogtBilder (inkl. Umschlagseite und S. 2): su


TOP News 3/201316VeranstaltungenChlaushöck im Pontonierhaus in BruggAlle Jahre wieder, so auch am 22. November 2013,fand der schon traditionelle «Chlaushöck» im Pontonierhausin Brugg statt. Es haben sich 30 Personenangemeldet. Auch dieses Jahr war die Stimmung ausgezeichnetund das Raclette von Dölf Wagner wurdesehr gelobt.Ein wirklich gelungener Abend, den wir nicht mehr missenmöchten. Vielen Dank an die beiden Spenderinnender selbstgebackenen Weihnachtsguetzli, die, wie jedesJahr, sehr gemundet haben.Text: Silvia Vogt; Bilder: su


TOP News 3/2013Frauen17Altersvorsorge 2020 und das FrauenrentenalterDer Bundesrat hat am 20. November 2013 die Kernpunkteder Reform zur Altersvorsorge 2020 verabschiedet.Diese Reform enthält folgende Massnahmen(eine Auswahl/Quelle EDI):• Referenzalter für den Altersrücktritt: Frauen undMänner können mit 65 Jahren eine volle Rentebeanspruchen. Das Referenzalter für den Altersrücktrittwird in der 1. und 2. Säule harmonisiert.E = Erde• Flexibilisierung: Personen mit tiefen und mittlerenEinkommen M = Metall (Jahreseinkommen bis zu Fr. 50’000.-),die W = bereits Wasser mit 18, 19 und 20 Jahren AHV-Beiträgebezahlt haben, werden ihre Rente ab 62 Jahren ohneKürzung H = Holz vorbeziehen können.• BVG-Mindestumwandlungssatz: F = FeuerÜber einen Zeitraumvon vier Jahren wird der BVG-Mindestumwandlungssatzum jährlich 0,2 Prozentpunkte von 6,8%auf 6,0% gesenkt.• Hinterlassenenleistungen: Die Waisenrenten werdenerhöht, dafür die Renten von verwitweten Frauenmit Kindern gekürzt. Die Renten für Witwen ohneKinder werden aufgehoben.Das Eidgenössische Departement des Innern schreibtauf seiner Website, dass die Änderungen v.a. Frauenund NiedriglohnbezügerInnen zugute kommen sollen.Ich beleuchte diese Aussage nachfolgend.Ein Rentensystem soll grundsätzlich für alle gelten undweder vom Geschlecht abhängig sein noch ein Geschlechtbegünstigen oder diskriminieren. Es mussjedoch die ökonomische Unabhängigkeit jeder Persongarantieren. 37% aller Frauen und 13% aller Männerleben in der Schweiz ausschliesslich von der AHV. Einedurchschnittliche AHV-Rente beträgt zirka Fr. 2’000.-.Das heisst, jede dritte Frau und jeder achte Mann kannsein Existenzminimum nicht decken und ist auf Ergänzungsleistungenangewiesen.Um die Maximalrente von Fr. 2’340.- Franken zu erhalten,benötigt ein Mann bzw. eine Frau während 44bzw. 43 Jahren ein massgebendes durchschnittlichesJahreseinkommen von Fr. 84’240.-. Nur wenige Angestellteund selten eine Frau, die wegen Mutterschaftund Kinderbetreuung beruflich zurücksteckt, erhältdiese maximale AHV-Rente.Seit 1975 wurden die Lohnprozente an die AHV – je4.2% für Arbeitgeber und -nehmende – nie mehrerhöht. Aus der Tabak-, Alkohol-, und Mehrwertsteuerfliessen heute drei Milliarden Franken weniger in dieAHV als ursprünglich geplant war. 2007 wurden derAHV 15 Milliarden Franken entnommen, um die IV zusanieren. Trotzdem hat die AHV seit ihrer Einführung1948 immer eine ausgeglichene Rechnung, bzw.schreibt schwarze Zahlen, letztes Jahr beispielsweisemit einem Plus von zwei Milliarden Franken.Die Höhe der Rente hängt vom Zugang zur Erwerbsarbeitab. Auch dieser muss folglich diskriminierungsfreifür alle Geschlechter ausgestaltet sein. Das ist fürFrauen in der Schweiz noch nicht der Fall, wie dieneuste Studie über die Lohngleichheit zeigt. Frauenverdienen im Durchschnitt Fr. 1’800.- weniger proMonat, wobei Fr. 677.- auf diskriminierenden Faktorenberuhen. Das entspricht 7,7 Milliarden, die ArbeitgeberInnenjährlich an den tieferen Frauenlöhnen verdienen.Die Frauen leisten zudem noch den Grossteil derHaus- und Familienarbeit. Über ein gleiches Rentenalterkann folglich erst diskutiert werden, wenn die Erwerbsarbeitfür Frauen diskriminierungsfrei ausgestaltet ist.Diese Zahlen spiegeln die Realitäten und sprechen fürsich. Mitnichten sind die geplanten Anpassungen Verbesserungenfür die Vorsorge der Frauen im Alter.Meines Erachtens müssen dringend folgende Punkte,welche teilweise bereits gesetzlich verankert sind,Realität werden:1. Lohngleichheit: Der Verfassungsgrundsatz zurLohngleichheit ist umgesetzt. Mann und Frau erhaltenden gleichen Lohn für gleiche und gleichwertigeArbeit.2. Vereinbarkeit Beruf und Familie - Elternurlaubund Kinderbetreuungsplätze: Die Vereinbarkeitvon Familie und Beruf und die Betreuungvon Kindern und anderen Familienangehörigen istfür Frauen und Männer gleichermassen möglich.Dazu braucht es einen bezahlten Elternurlaub, derauch in der Altersvorsorge als Arbeitszeit angerechnetwird. Es braucht zudem flächendeckendund bezahlbar für alle Einkommensschichten Kinderbetreuungsplätze.Die Erhöhung des Frauenrentenalterswürde 1,2 Milliarden Franken einbringen.Diese Mittel müssen für eine flächendeckendeLösung für die Vereinbarkeit eingesetzt werden.3. Frühpensionierung: Die Flexibilisierung desRentenbezugs ist für alle Einkommensschichtenmöglich.4. Umwandlungssatz: Der Umwandlungssatz wirdunter keinen Umständen gesenkt. Eine Senkungvon 0,8% bedeutet eine Renteneinbusse von ca.Fr. 200.- pro Monat für Niedriglöhne. Davon sindgrossmehrheitlich Frauen betroffen.Schon bevor diese Abbaupläne des Bundesrates bekanntwurden, hat der Schweizerische Gewerkschaftsbund(SGB) eine Initiative lanciert: AHVplus. Diese istsehr rasch zustande gekommen, was zeigt, dass breiteKreise in der Altersvorsorge sozialen Fortschritt stattAbbau wollen. AHVplus verlangt einen Zuschlag von10% auf alle AHV-Altersrenten. Die durchschnittlicheAHV-Rente würde für Alleinstehende um ca. Fr. 200.-,für Ehepaare um rund Fr. 350.- pro Monat steigen. MitAHVplus haben die Stimmberechtigten nun einenTrumpf in der Hand, um dem Grossangriff auf dieAltersvorsorge nicht mehr aus einer rein defensivenPerspektive entgegenzutreten.So oder so müssen wir wachsam sein. Die Bundesverfassungschreibt klar vor, dass die sozialenSicherungssysteme das Leben im Alter ohne Armutermöglichen sollen. Das ist auch mein Ziel.Yvonne FeriNationalrätin und Gemeinderätin von Wettingen


TOP News 3/201318JugendAuf Umwegen ans ZielIn meinem Bericht werde ich Ihnen erzählen, wie ich auf Umwegen zu meinem KV-Abschluss gekommen bin.Eigentlich wollte ich nie in einem Büro arbeiten. Als ich mich für eine Erstausbildungentscheiden sollte, hatte ich grosse Mühe mich festzulegen, da ich immerviele unterschiedliche Berufswünsche hatte. Schliesslich neigte sich das neunteSchuljahr langsam dem Ende zu und ich war gezwungen endlich eine Lehrstelleanzunehmen. So bin ich im Detailhandel gelandet.Im Jahr 2006 habe ich meine dreijährige Lehre zur Detailhandelsfachfrau EFZ inder Branche Bäckerei/Konditorei/Confiserie in der Stadt Zürich begonnen und imAugust 2009 erfolgreich abgeschlossen. Der Beruf der Detailhandelsfachfrau hatmir immer viel Freude bereitet. Ich mochte den Umgang mit verschiedenenMenschen und die Abwechslung, welche dieser Beruf mit sich bringt. Nachdem ichmeine Ausbildung beendet hatte, machte ich einen dreimonatigen Sprachaufenthalt.Da mir die englische Sprache immer sehr gut gefallen und gelegen hat,habe ich mich für einen Aufenthalt in London entschieden. Ich besuchte dort dieSprachschule mit dem Ziel, am Ende mein First-Certificate mit nach Hausenehmen zu können. Dies gelang mir glücklicherweise.Ende Dezember 2009 kehrte ich aus London heim. Ich wusste, dass ich nach meiner Rückkehr dringend einenneuen Job suchen musste. Es ging also los mit der Suche nach einer passenden Arbeitsstelle. Nach ausgiebigemSuchen fand ich eine 60%-Stelle in einer renommierten Confiserie in der Stadt Zürich. Da bedauerlicherweise keineVollzeitstelle zur Verfügung stand, trat ich diese Teilzeitstelle an.FEEDBACK ?Da mein Einkommen mit diesem Arbeitspensumzu gering war, fing ich nebenbei anin der Immobilienfirma meines Vaters zuarbeiten.Begonnen habe ich mit kleinen Aufgaben.Dazu gehörte zum Beispiel das Archivierenvon Unterlagen, Zusammenstellen von Mieterdossiersusw.. Ich habe so ein Jahr langauf zwei verschiedenen Berufen gearbeitet.Es hat mir gut gefallen, zwei Berufe gleichzeitigausüben zu können. Doch kam icheines Tages an einen Punkt, an welchem ichmich auf einen Beruf festlegen musste undauch wollte. Meine Entscheidung fiel auf dieBüroarbeit.Mir war bewusst, dass meine Karrierechancenohne kaufmännische Grundbildungin einem Wirtschaftsbetrieb gering seinwerden. Ich musste also nach einer passendenLösung suchen, die meine Zukunftsaussichtenverbessern würde.Im BIZ (Berufsinformationszentrum) inMeilen habe ich mich über die verschiedenenMöglichkeiten der Weiterbildung zurKauffrau informiert. Schnell war für michklar, dass ich eine Zweitlehre machenwerde. Aufgrund meiner Erstausbildung imDetailhandel konnte ich die KV-Lehre sogarverkürzt machen.Ich stieg im Sommer 2011 also direkt imzweiten Lehrjahr ein. Der Anfang war etwasschwierig, da ich in eine Klasse kam, inwelcher sich alle schon kannten und ich dieNeue war. Ich war vier Jahre älter als meineKlassenkameradinnen und Klassenkameraden.Anfänglich waren alle mir gegenüberetwas zurückhaltend. Dieser Zustand waraber nur von kurzer Dauer und ich fandschnell den Anschluss an die Klasse.Diese zwei Jahre Lehre waren schulisch gesehensehr anstrengend. Ich unterschätztetotal, was es heisst, ein ganzes Schuljahrverpasst zu haben.


TOP News 3/2013Jugend & Senioren19Es bedeutete einen gewaltigen Mehraufwand, dengesamten verpassten Schulstoff des ersten Lehrjahrsnachzuholen. Mühsam musste ich mir den Schulstoffnachträglich selber beibringen. Aber der Aufwand hatsich gelohnt.Diesen Sommer durfte ich mein Abschluss zur KauffrauE-Profil im Bereich Treuhand/Immobilien-Treuhand entgegennehmen. Es war kein leichter Weg aber es hatsich für mich allemal gelohnt und ich würde es auchjederzeit wieder genauso machen.Trotzdem bin ich heute noch nicht da, wo ich gernesein möchte. Für mich ist Weiterbildung ein zentralesThema. Im Frühling 2014 werde ich deshalb den Kurszur Berufsbildnerin absolvieren um dann selber Lehrlingeausbilden zu dürfen.In ca. zwei Jahren, sofern es meine Finanzen zulassen,würde ich gerne die Weiterbildung zur BewirtschafterinFA machen.Von der Veröffentlichung meines Werdeganges erhoffeich mir, dass sich auch andere junge Leute trauennochmals einen neuen Berufsweg einzuschlagen. Ichbin mir sicher, dass es für jeden den perfekten Jobgibt. Ich habe meinen Traumberuf als Kauffrau in derImmobilienbranche schliesslich auch noch gefunden!Fabienne DecimoHerzliche Gratulation!Herzlich Willkommen!NeumitgliederGaby Amsler, UntersiggenthalSimone Barth, MellingenRoger Binder, BadenMichael Bopp, RupperswilAntonio Caputo, WittnauPatricia Carona, NiederlenzMaria Juliana Denis Clastan, NeuenhofMichael Egloff, Stetten AGDavid Fatzer, RemigenSabrina Frischknecht, SpreitenbachFernando Garcia, GebenstorfKevin Gasser, BadenJoshua Geissmann, Niederwil AGChristine Geissmann, Hausen AGSandra Kallinich, NeuenhofNirubi Kanavathipillai, OberlunkhofenChristin Kieslich, MagdenSimone Krattiger, MellingenMarco Kratzer, ZürichChrista Ledergerber, UrdorfVera Lüthi, GretzenbachJessica Mair, WettingenElena Mannarino, WettingenSiri Mattenberger, ObfeldenFranziska Merz, DintikonGordana Monstein, Rekingen AGCarmen Müller, ReitnauJonas Neumann, LeibstadtJessica Pezzino, KleindöttingenSarina Schmid, SchleinikonBenjamin Schweizer, WürenlosMarina Senn, WettingenMelanie Vanessa Wipf, MellingenMichelle Zimmermann, Fislisbach91. Geburtstag27.09.1922 Moritz Hediger90. Geburtstag30.07.1923 Domenig Andreoli87. Geburtstag21.08.1926 Hans Regli85. Geburtstag16.11.1928 Peter Lanzendörfer84. Geburtstag09.12.1929 Ulrich Lehner82. Geburtstag17.08.1931 Jakob Ambühl-Halter06.09.1931 Stefan Biland11.10.1931 Franz Keller81. Geburtstag01.08.1932 Adolf Wassmer09.11.1932 Werner Kaufmann-Mettler80. GeburtstagFEEDBACK 20.11.1933 ?Beda Humbel10.12.1933 Alois Lütolf75. Geburtstag25.09.1938 Valentine Vögeli02.11.1938 Rosmarie Hitz28.12.1938 Walter Mattmüller70. Geburtstag29.08.1943 Hans Daepp28.09.1943 John St. Clemens05.10.1943 Anton Lanz24.10.1943 Erna Rudolf25.11.1943 Theres Loosli02.12.1943 Urs Forster03.12.1943 Erika Wegmann15.12.1943 Alfons Müller65. Geburtstag09.08.1948 Paul Steiner14.08.1948 Orlando Müller07.09.1948 Bruno Baer08.09.1948 Georges Nodari20.09.1948 Jolanda Sax27.09.1948 Willi Baumann09.10.1948 Rolf Schürch01.11.1948 Peter Urech16.11.1948 Werner Beeler28.11.1948 Heinz Lendi23.12.1948 Ingrid Denz60. Geburtstag09.08.1953 Mona Kessler20.09.1953 Tony Vogel21.10.1953 Beatrice Tanner24.10.1953 Sabine Lüthi-Lanz15.11.1953 Walter Buchmann20.11.1953 Peter Heiniger22.12.1953 Ruth Weber23.12.1953 Beat Meyer


TOP News 3/201320ImpressumErscheint dreimal im Jahr (April, August, Dezember) Redaktionsschluss 22.03./28.06./22.11.HerausgeberKV Aargau OstRedaktion & LayoutSerdar Ursavaş (su)serdar.ursavas@zentrumbildung.chKorrektoratGisela Baer UrsavaşInserateSerdar UrsavaşDruckHäfliger Druck AG5430 WettingenAuflage1’600 ExemplareKontaktKV Aargau Ostc/o Humar und Partner AGZentralstrasse 1205430 WettingenT 056 437 19 16F 056 437 19 10info@kvagost.ch

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