13.07.2015 Aufrufe

PDF, 0,5 Mb

PDF, 0,5 Mb

PDF, 0,5 Mb

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

Street Soccer Ederstraße


Editorial / KurzmeldungenLiebe Leserin, lieber Leser.Diese Ausgabe stellt einen gewichtigen Schnittin der bislang gekannten Erscheinungsweisedes „Nordlicht” dar. Unser 6. „Nordlicht” istdas letzte, das mit Hilfe öffentlicher Fördergelder,im speziellen dem LOS-Projekt,finanziert werden konnte. Aber zu Ende istdamit die Ära Ihrer und unserer vielseitigenStadtteilzeitung noch lange nicht: Es wird sichab der kommenden Ausgabe lediglich einigesverändern. Die Redaktionsmitglieder bereitenbereits seit Wochen die Umstellung des„Nordlicht” von einer subventionierten zueiner auf eigenen Füßen stehenden Stadtteilzeitungvor. Werbekunden müssen nach wievor gewonnen werden; nur dadurch sind dieKosten, die das „Nordlicht” verursacht, halbwegsabdeckbar. Womit wir wieder bei denVeränderungen wären. „Nordlicht” wird keinAnnoncenblättchen werden, vielmehr eineattraktive Werbeplattform auch und geradefür das Gewerbe aus dem Stadtteil.Gleichzeitig heißt es sparen, wo immer dasmöglich ist. Die Redaktion hat in den vergangenenzwei Jahren so viel dazu gelernt, dassauch mein Posten wegfallen kann. Also werdenSie hiermit das letzte Mal etwas von mirlesen, was nicht bedeutet, dass ich nicht auchzukünftig den ein oder anderen Artikel für dieZeitung beitragen werde.Ich wünsche dem „Nordlicht” für die Zukunftalles Gute, engagierte Mitarbeiter und eineaufgeweckte Leserschaft.Herzlichst,Ihr Tobias Bach, RedaktionsleiterUmfrage: Kennen Sie das Nordlicht?Am 16. April hat ein Redaktionsmitglied desNordlicht-Teams eine kleine Umfrage über dieNordstadtzeitung durchgeführt. Fünfzig Passantenwurden an jenem kalten Samstagmorgenvor dem Einkaufszentrum Edeka in derReichenberger Straße interviewt.Hier das Ergebnis:Kurs erhitzte einige weibliche Gemüter, dieden Wegfall des Kurses befürchten.Einige Personen, von außerhalb der Nordstadt,wünschten sich gerne eine eigene Bürgerzeitungund informierten sich über Möglichkeiten.Das Fazit aus zwei Stunden - zuge-Ich kenne das Nordlicht Ja NeinAntworten: 46 4Ich lese das Nordlicht Ja Nein teilweise Keine AngabenAntworten: 34 4 6 6Das Nordlicht muss es weiter geben Ja Nein Egal Keine AntwortAntworten: 35 4 7 4Anregungen für den weiteren Bestand des Nordlichts: Leider keine AntwortenWährend der Umfrage haben Interessiertelebhaft über verschiedene Angebote im Nordstadtzentrumdiskutiert. Beispielsweise wurdeder Seniorenmittagstisch gelobt. Der YogagebenerMaßen nicht repräsentativer - Erkundigung:Die Bürger stehen zu Ihrer Zeitung ausdem Stadtteil.Emmi Maier-Dilmac3


Sport in der NordstadtFußball in der NordstadtDieFußballinitiative"Street Soccer EderstraßeGießen" veranstaltete alsPartner des Netzwerkes"Ballance2006" ein Fußballturnier.Ziel dieses Fußballtoleranzprojektesist es, einNetzwerk gegen Gewalt zuentwickeln, das auf einenfriedlichen und fairen Charakterder Fußball-WM 2006hinwirkt.Fünf Mannschaften à sechsSpieler im Alter von elf bisfünfzehn Jahren brachten am20. Mai 2005 von 15.00 bis18.00 Uhr auf dem BolzplatzEderstraße bei strahlendemSonnenschein "das Runde indas Eckige".Das Turnier eröffnetenOberbürgermeister Haumann,Stadtrat Rausch vom Baudezernat,Stadtrat Ise vomSportdezernat sowie der stellvertretendeAmtsleiter desGartenbau- und FriedhofsamtesRöhmel mit Reden. Sieermahnten die Kinder undJugendlichen, sorgsam mitdem Spiel- und Bolzplatzumzugehen, damit diesernoch lange genutzt werdenkann.Die Kinder und Jugendlichen,vorwiegend aus derGießener Nordstadt, stelltendie fünf Mannschaften mitjeweils sechs Spielern, denensie interessante Phantasie-Namen gaben, selbst zusammen.Die einzelnen Spieledauerten jeweils siebenMinuten. Einen Schiedsrichtergab es nicht. Die jungenFußballer konnten nicht nurdurch Torschüsse punkten,sondern auch durch fairesVerhalten, das die Teamer(Spielbeobachter) mit Zusatzpunktenbelohnten.Die Kicker waren voll beider Sache: auch die eine oderandere Blessur konnte keinendavon abhalten, für den Siegzu kämpfen. Auch wenn nurein Team Sieger des Turnierswerden konnte, als Verliererging keine der Mannschaftennach Hause.Als Preise gab es für alleteilnehmenden Mannschaftensowie für den bestenNordlicht 2005 4


Fotos: Lothar SchreyeckSpieler des Turniers einenPokal. Alle Spieler der bestendrei Mannschaften erhieltenzusätzlich T-Shirts mit demEmblem von "Ballance2006".Alle Teilnehmer bekamenaußerdem eine Urkunde, dieihnen bestätigte, dass siebeim 1.Turnier "Straßenfußballfür Toleranz" mitgekickthatten.Sieger des Turniers wurdedas Team "1. FC Kickt daneben".Den zweiten Platzerkämpfte sich das Team "DieKnochenbrecher". Auf Rangdrei kam das Team mit demNamen "Fußballo StyloKings". Die Plätze vier undfünf belegten die Teams"Street Soccer" und "AllStars". Die OrganisatorenFrank Schmidt, Lutz Perkitnyund Andreas Seifarth wähltenAnthony Schmidt zum bestenSpieler des Turniers.Anschließend gab es nochein Torwandschießen. DieSpieler mussten den Balldurch ein Loch links obenoder rechts unten schießen.Jeder Spieler hatte sechsVersuche.Den ersten Platz erreichteHamit Kilinc, der genau wieAmir Badreddine fünf (!) dersechs Schüsse erfolgreich versenkteund sich dann im anschließendenStechen (nochmalsdrei Schüsse auf dieTorwand) mit 3:2 durchsetzte.Der Einsatz lohnte sich: DerSieger Hamit Kilinc erhielt alsSieger des Torwandschießenseinen WM 2006-Fußball. DerZweite, Amir Badreddine,konnte sich über einen 15-EuroEisdielen-Gutschein freuen.Der Drittplatzierte, MaxSchmidt, der vier Treffer landete,bekam einen Würstchen-Gutscheinfür sechsBratwürste, einzulösen beider "Wurst-Uschi" UrsulaBecker.Den erst kürzlich gestrichenenPavillon auf dem Geländedes Sport- und Spielplatzesnutzten Mitglieder des GewerbekreisesGießens sowieeine Mitarbeiterin des Nordstadtbürosals Stand für Kaffeeund Kuchen. Den Kuchensponserte die Bäckerei Gehrmann.Den Kaffee steuertedas Nordstadtbüro bei. Kaffeeund Kuchen wurden jeweilsfür einen Euro verkauft.Die Preise für das Fußballturniersowie das Torwandschießenwurden von demErlös des Kuchenverkaufs finanziertund vom GewerbekreisGiessener Nordstadt gespendet.Der Sprecher von StreetSoccer Ederstraße, FrankSchmidt, zog abschließendein deutlich positives Fazit:"Unsere Veranstaltung fandenalle sehr gelungen. Es hatheute richtig Spaß gemacht!"Sabine Klatt5


Vereine in der NordstadtDer Verein "Eltern helfen Eltern e.V." –Das Dienstleistungszentrum für die junge Familieder am 15.04.2005 imGießener Anzeiger erschienenist, auf diesem Wege inleicht überarbeiteter Formnoch einmal einem größerenPersonenkreis bekanntmachen.VORBEMERKUNG:Seit ich vor 2 Jahren in derNordstadt Mutter wurde,stieß ich immer wieder aufden Verein Eltern helfenEltern e.V. in der Steinstrasse70. Als ich kurzfristig krankwurde und keine Betreuungsmöglichkeitfür mein Kindhatte, wurde ich dort überUnterstützungsmöglichkeiteninformiert und fand dadurcheine Mütterpflegerin, die zumir nach hause kam und sichum mich und mein Kind kümmerte.Wenn mir und meinemKind zuhause die Decke aufden Kopf fiel, besuchte ichdas offene Café Montagsoder Freitags und freute michüber die Möglichkeit, beiKaffee und Kuchen unkompliziertund unverbindlich mitanderen Eltern und Kindernin Kontakt zu kommen. Ichbesuchte Vorträge überErziehungsfragen und kaufteund verkaufte Kinderkleidung(ebenfalls sehr unkompliziert)beim Kinderkleiderbasar.Seit 2 Monaten besuchtmein Sohn den Minikindergartenund wird dort auf einfühlsameWeise daran gewöhnt,sich auch einmal vonden Eltern zu trennen.Da ich durch sehr vieleZufälle auf den Verein undseine verschiedenen Angeboteaufmerksam wurde, möchteich den folgenden Artikel,WIE ES BEGANN …"Wohin mit dem Kind beiKrankenhausaufenthalt, Berufstätigkeitoder anderenVerhinderungen der Betreuungsperson?"Diese Fragenwurden 1977 von einigenengagierten Frauen an einemInfostand in der Fußgängerzonein Gießen gestellt.Resultat: Der Verein - damals"Notmütter- und Austauschdienst"– wurde im Februar1978 eingetragen und als gemeinnütziganerkannt. Heuteist der Verein, der seit 1981den Namen "Eltern helfenEltern e.V." trägt, aus derLandschaft der Kinder- undJugendpflege in der Stadtund im Landkreis Gießennicht mehr wegzudenken.… UND HEUTEMorgens um 9 Uhr stürmtVincent freudestrahlend inden Gruppenraum von Elternhelfen Eltern e.V. Dortbegrüßt Doris Brandherm, dieLeiterin des Minikinder-Nordlicht 2005 6


gartens, den 2-jährigen undbeginnt mit ihm seinLieblingsbilderbuch anzuschauen.Vincents Mutterfreut sich: "Der Minikindergartenermöglicht mir einenkinderfreien Vormittag. Denkann ich heute gut nutzen,um einen seit langem anstehendenBehördengang zuerledigen".Gleichzeitig beginnen inden Büros des Vereins dieTelefone zu klingeln. FrauKoch-Meier sucht eineTagesmutter, damit sie im Junidann nach 2 Jahren Elternzeitwieder in ihren Beruf zurückkehrenkann und die Tochterdennoch gut betreut ist. Mitder Frage, wohin sie sichwegen ihrer Sorgen um ihren14-jährigen Sohn wendenkönnte, ruft eine anderebesorgte Mutter an. Sie wirdumfassend über die verschiedenenBeratungsmöglichkeitenin Gießen informiert undfreut sich, endlich eine Ideezu haben, wie es weitergehenkönnte. Herr de Toffulo meldetsich zum "1. Hilfe-Kurs amSäugling und Kleinkind" anund Frau Dietrich erkundigtsich, was sie beachten muss,wenn sie bei dem nächstenKinderkleider-Basar teilnehmenmöchte.So in etwa sieht der Beginneines "normalen" Vormittagsin der Steinstraße 70 aus, woder Verein Eltern helfenEltern e.V. nun seit 18 Jahrensein Domizil hat. Nachmittagsgeht es dann im großenGruppenraum weiter mit offenenCafés, Malkursen oderanderen Veranstaltungen mitKindern. Abends steht derRaum den Erwachsenen fürVorträge zu aktuellen Themenwie beispielsweise "Rentenversicherungenspeziellfür Frauen" oder "Homöopathiebei Kindern" zurVerfügung. Auch mannigfaltigeKurse und die Ausbildungfür die Mitarbeitenden desKinder- und Jugendtelefonsfinden hier statt. Denn derVerein ist neben den Angebotenim Bereich Kinderbetreuungund Mütter- undVäterzentrum auch der regionaleTräger des Kinder- undJugendtelefons, der bundesweitbekannten Nummergegen Kummer (0800-111-0-333).Um die unterschiedlichenAngebote des Vereins für dieFamilien übersichtlicher zugestalten, wurde die Arbeit2002 in drei weitgehend selbständigeBereiche gegliedert:A) Kinderbetreuung und mehrB) Mütter- und VäterzentrumC) Kinder- und JugendtelefonElternservice und NetzwerkTagespflege vermitteln Kinderbetreuungwie z.B. Tagesmütter,Kinderfrauen, Notmütterund Babysitter desLandkreises Giessen. Elternund interessierte Betreuungspersonenerhalten Beratungenund Informationen zuallen Themen der Kinderbetreuung.Der Verein bietetauch selbst eine Kinderbetreuungfür Kinder im Altervon ein bis drei Jahren an. Indiesen sogenannten Minikindergarten-Gruppenwerdenan einem bis drei Vormittagenjeweils 6 Kinder von einererfahrenen Mitarbeiterin betreut.Ein besonderes Angebot fürFirmen und deren Mitarbeitendeist "Beste Betreuung".Dieses Angebot ist eineKooperation mit der bundesweitarbeitenden pme-FamilienserviceGmbH. Hier werdenfür die angeschlossenenVertragspartner aus derWirtschaft Kinderbetreuungenoder Unterstützungfür Senioren vermittelt. Fürdie Firmen bedeutet dies, dassdie Mitarbeitenden ihreKinder oder Eltern gut betreutwissen und Ausfallzeitensomit stark reduziertwerden können. Die Arbeitnehmendenwiederum wissenes zu schätzen, dass ihrArbeitgeber die Kosten derVermittlung übernimmt und7


Vereine in der Nordstadtihnen mit "Beste Betreuung"eine 24-Stunden-Notfall-Hotlinezur Verfügung steht.Dieser Service ist daher einwichtiger Beitrag zur Vereinbarkeitvon Familie undBeruf.Diverse Angebote fürFamilien mit Kindern bietetder Bereich des Mütter- undVäterzentrums an. Von Mitmachangebotenwie Baby-Schwimm-Kursen, offenenCafés, Treffen für binationaleFamilien bis hin zu Vorträgenüber ADHS reicht dasSpektrum der Veranstaltungen.Eine Übersicht überdie Termine der regelmäßigenTreffs sowie der jeweilsaktuellen Veranstaltungenwerden durch Aushänge,Flyer, das aktuelle Jahresprogrammheftund die Pressesowie auf der Internet-Seitedes Verein bekannt gegeben.Eltern helfen Eltern ist derregionale Träger der bundesweiten"Nummer gegenKummer" (0800-111-0-333).Seit mehr als 25 Jahren gibt esdas 1979 unter demDachverband Eltern helfenEltern gegründete KinderundJugendtelefon in Giessen,dessen Leitung momen-Kurzinfotan Margarete Profke unterliegt.Tag für Tag wird es vonvielen jungen Ratsuchendengenutzt. Weit über 10.000mal klingelte das Telefonallein im Jahr 2004 und dieZahl der Anrufe steigt vonJahr zu Jahr. Rund 1200 kostenloseund anonyme Beratungsstundenwerden jährlichdurch den ehrenamtlichenEinsatz der Berater und BeraterInnenabgedeckt. ZwischenmenschlicheProbleme,Liebeskummer, Probleme mitLehrern oder Eltern, Fragenzum Thema Sexualität undFragen der Sinnsuche für daseigene Leben zählen zu denhäufigsten Gesprächsanliegender AnruferInnen. Nichtselten ist der oder die Berater/inam Kinder- und Jugendtelefonder erste Ansprechpartnerder Jungendlichen,was Seitens der Berater vielFeingefühl, Aufmerksamkeitund Geduld erfordert. Seitder Gründung des KJTs gehtder Arbeit am KJT daher einefundierte theoretische Ausbildungvoraus, derzeit umfasstsie 105 Stunden inklusive 10Hospitationsstunden. Die Einsätzeam Telefon werdendurch regelmäßige Supervisionssitzungenund Fortbildungsveranstaltungenbeglei-Name: Eltern helfen Eltern e.V.Gründungsjahr: 1978Mitglieder: 155Kontakt: Tel 0641-33 33 0Fax 0641-301 25 78info@ehe-giessen.dewww.ehe-giessen.deVorstand: Annette Tegethoff, 1. VorsitzendeBrita Ratzel, 2. VorsitzendeJörg Müller , Kassenwarttet. Das Anliegen der BeraterInnenin jedem Gesprächist es, die Ratsuchenden darinzu ermutigen eigene Lösungenfür ihre Probleme zuentwickeln, ihnen damit denRücken zu stärken und imGespräch "Hilfe zur Selbsthilfe"anzubieten. Das Kinder-und Jugendtelefon inGießen ist von Montag bisFeitag von 14.30-19.30 Uhrbesetzt.Wie sehr die Arbeit von Elternhelfen Eltern e.V. von denFamilien angenommen werden,macht die VorsitzendeAnnette Tegethoff anhandvon einigen Zahlen deutlich"Wir erreichen mit unserenAngeboten im Durchschnitt450 Menschen pro Woche",nicht enthalten die gut 200Telefongespräche des KinderundJugendtelefons. Für dieZukunft sieht der Verein zwareinige Schwierigkeiten aufsich zukommen, bleibt aberoptimistisch. "Wir werden esauch in Zeiten knapperer öffentlicherGelder schaffen,unsere Arbeit fortzusetzen",da ist sich die stellvertretendeVorsitzende Brita Ratzelsicher, denn "wir richtenunser Angebot nach dembestehenden Bedarf". Unddass beispielsweise im BereichKinderbetreuung viel mehrBedarf nach individuell passendenBetreuungsangebotenbesteht, bestätigt derzeitjede Umfrage.Weitere Informationen findenSie im Internet unter:www.ehe-giessen.deChrista SpeierNordlicht 2005 8


PortraitBarbaraGörich-ReinelPfarrerin der ev.ThomasgemeindeWährend die Politiker undWirtschaftsbosse täglichüber die Erhöhung derArbeitszeit predigen, denktPfarrerin Görich-Reinel (45Jahre) über dieses Themanicht nach, denn die vertraglicheArbeitszeit beträgt bei ihrca. 50 Stunden pro Woche.Viel? Wenig? Sie zählt dieStunden nicht und plant denTagesablauf nicht im Detail.Es kommt immer etwas dazwischen,was nicht vorhergesehenwar. Trotzdem schafftsie es, Beruf(ung) und Familie(verheiratet, 1 Kind) "untereinen Hut" zu bringen.9


Portrait"Ich wollte es so. Zuerstwollte ich Lehrerin werden -Romanistik und Theologie.Ich wollte beide Abschlüssemachen, den staatlichen undden kirchlichen. Da war dergroße Theologe Karl Barthund Fragen nach Gott undder Welt wurden hier verknüpftnach dem Motto "Lestbeides, die Bibel und dieZeitung". Die Theologie hatmich dann aber doch mehrinteressiert. Auch die Kommilitonenwaren netter. Ich fühltemich in dieser Gruppegeborgener."Nach 8 Jahren Krankenhausseelsorgewurde sie vonihrem Amtsvorgänger, PfarrerClotz, gefragt, ob sie nicht dieThomasgemeinde übernehmenwolle. Sie wollte. NachVorstellung und Beschluss derKirchenleitung trat sie dannam 1. Juli 2001 ihren Dienstin dieser Gemeinde an.Wie sieht einganz normaler Arbeitsalltageiner Pfarrerin aus?"Dienstbesprechungen, Termineals öffentliche Person,Beratung von Gemeindemitgliedernund Hilfesuchenden,die nicht zur Gemeinde gehören,Vorbereitungen für denGottesdienst, für Taufen undBeerdigungen, für 4 StundenUnterricht in der Käthe-Kollwitz-Schuleund Überlegungen,wie kann ich einem ObdachlosenÜbernachtungsmöglichkeitgewähren, telefonieren,schreiben und undund. Bei all dieser Arbeitunterstützt mich unser jüngstesFamilienmitglied, dieHütehündin Charlie. Sie hilftmir, die Schafe zu hüten. AufTrauungen brauchte ich michbisher nicht vorbereiten,denn für diesen besonderenTag bevorzugen die Paarekleine romantische Kirchenund unserer Kirche fehlt diesesFlair. Dabei könnten wirRäumlichkeiten zum Feiernanbieten und darüber hinausauch in Zusammenarbeit mitunserem Arbeitslosenprojektdiese Feierlichkeiten organisieren.Den Leuten wäregeholfen und unserer leerenKasse auch."Zum Arbeitsalltag gehörtaber noch mehr. Die kleineund nicht reiche Gemeindemüsste in ihrem Gemeindezentrumdringend Sanierungsarbeitenvornehmen.Aber es fehlen Sponsoren undNordlicht 200510


das nötige Geld. Auch einInserat im Gemeindebrief istnicht mehr, als ein Tropfenauf dem heißen Stein. Deshalbwaren viele Klimmzügenötig, um zumindest die Toilettenzu sanieren. Aber beidem Engagement und Ideenreichtumwird der zierlichen,immer lächelnden Pfarrerinnoch vieles gelingen.Viel Hilfe und Unterstützungbekommt sie vom Kirchenvorstand,der sehr weltoffenist und sogar derSegnung gleichgeschlechtlicherPaare zugestimmt hatund auch beim Schneiden derHecke und der Beetpflege tatkräftigzugreift. Zu ihremTeam gehören hauptamtlichbeschäftigte Damen, die ihrbei ihrer täglichen Arbeitbehilflich sind – die Verwaltungskraft,die Küsterin undHausmeisterin, die Gemeindepädagoginund die Organistinnen.Ein besonderes Bonbon inder Thomasgemeinde ist der"Gottesdienst abends", einVersuch, den Gottesdienstzeitgemäß in Themenwahlund Form zu veranstalten. Esist ein Gottesdienst zum Mitmachen."Klageweiber undZicken", "Leidenschaft undGeduld". Bei diesen Themenfür den Abendgottesdienstlockt es mit Sicherheit auchansonsten Desinteressierte indie Kirche. Auch ein Gottesdienstmit anschließendemFrühschoppen (Himmelfahrt)beweist die Aufgeschlossenheitdieser Gemeinde.Eine Kooperationsvereinbarungzwischen der Thomasundder Paulusgemeinde bezüglichVertretung, gemeinschaftlicherGottesdienste,Unterstützung in der Jugendarbeitund allgemeiner engerZusammenarbeit in der Nordstadtmachte die Mitgliedschaftim Trägerverbund notwendig.Diese Mitgliedschafthat den Vorteil, Informationenund Hinweise für finanzielleUnterstützung zu bekommenund bietet die Zusammenarbeitmit allenAkteuren.Frau Pfarrerin, welche Rollespielt die Thomasgemeinde indem Projekt "Soziale StadterneuerungGießener Nordstadt"?"Wir unterstützen die Jugendlichenund vor allem belasteteKinder. In dieser Richtunghat sich die Gemeindegeöffnet. Es ist wichtig, fürdiese Gruppen ein "offenesOhr" zu haben. Aus diesemGrund haben wir uns entschlossen,eine Jugendbetreuungzu schaffen, die füralle Jugendlichen im Quartieroffen ist. Dank der Menschen,die sich aus Überzeugung undKompetenz in der Gemeindeund für die Nordstadt engagieren,hat sich das sozialeKlima nicht verschlechtert.Diese Leute sind Säulen, diestabil genug sind um Zeichenzu setzen. Alle, die hier undmit uns arbeiten, leisteneinen Anteil zum sozialenFrieden."Am 16. Juli 2005 wird in derThomasgemeinde kräftig gefeiert.Zum Gemeindefest, dasum 15:00 Uhr beginnt, sindalle Freunde und Interessierteherzlich eingeladen.Peter Sommer /Heide Schweitzer11


Leben in der NordstadtFoto: Wolf D. SchreiberWenn man sich nachts nicht mehrauf die Straße traut"Sobald die Dunkelheithereingebrochen ist, nehmeich das Auto, wenn ich in derNordstadt noch wohin muss;zu Fuß ist mir das zu gefährlich",erklärte mir eine ältereDame, als ich mich darüberwunderte, dass sie für einenkleinen Einkauf um die Eckeihr Auto benutzte. Ist dieseAngst begründet? Ist es inden Gebieten um die TroppauerStraße, Heinrich-Will-Straße oder Steinstraße undSchwarzlachweg gefährlich?Um die Gefahrensituationin der Nordstadt realistischereinschätzen zu können,bräuchte man Erhebungen.Doch in der polizeilichen Kriminalstatistikist der BereichNordstadt ebenso wenig zufinden, wie andere Stadtteileoder Vororte von Gießen.Denn das Zahlenwerk desPolizeipräsidiums Mittelhessenlokal – also auf die Nordstadtbezogen – zu differenzieren,würde die Beamtennoch mehr von ihrer eigentli-chen Arbeit, nämlich derVerbrechensbekämpfung, abhalten.Ob es gefährlicher ist, imAsterweg zu wohnen als inder Grünberger oder FrankfurterStraße, lässt sich so einfachalso nicht beantworten.Es gibt Straftaten, die imnahen Umfeld Angst erzeugen;andere sind nur ärgerlichfür das betroffene Opfer.Gewalttaten innerhalb derFamilie wirken sich anders ausNordlicht 2005 12


auf das eigene Sicherheitsgefühlals ein Überfall aufPassanten. Und schließlich:Wo fühlen Sie sich gefährdeter:in einem Quartier, in demviele (vermutete) Delinquentenwohnen oder in einemQuartier, in dem viele Straftatenverübt werden?Noch einmal zurück zurKriminalstatistik: Da stellt sichdie Frage, ob ein Delikt überhauptzur Anzeige gebrachtwurde und so in die Statistikeingeflossen ist. Auch dieAufklärungsrate beeinflusstdas Sicherheitsgefühl. DieQuote von 55,1 Prozent – alsonur gut die Hälfte – klingtalarmierend. Panik ist jedochnicht angebracht, denn möglicherweiseverbergen sichhinter den ungeklärten Fällenviele Diebstähle (wer hatnicht schon mal ein Fahrradvor der eigenen Haustür geklautbekommen). Die wirklichalarmierenden Fälle –Mord und Totschlag – sind inGießen inzwischen bis aufden letzten Fall gelöst.Für ein sicheres Gefühl inseiner Wohnumgebung nutztkein Klagen und kein Anprangern.Auch hilft wederAbschottung noch Sorglosigkeit.Man kann aber selbstviel dazu beitragen, die Sicherheitzu steigern. Grundsätzlichwichtig ist, notwendigeVorsorgemaßnahmen zutreffen, wie zum Beispiel:Fahrräder absperren, Wohnungstürenverschließen, Unbekanntenkeinen Zutritt insHaus zu gewähren und dergleichenmehr. Genau sowichtig sind gute nachbarschaftlicheBeziehungen undVerantwortungsbewusstsein.Diese zahlen sich innerhalbder Hausgemeinschaft genausoaus wie auf der Straße.Wenn Menschen gegenseitigauf einander achten und mitZivilcourage einschreiten, woes nötig ist, finden Bösewichtekaum Angriffsmöglichkeiten.Also: Keine Angstaber Augen auf!Emmi Maier-DilmacSylvia Grau,neue Mitarbeiterin imFrauengesundheitsprojekt (inder Nachfolge von BarbaraMehnert).Beratung für Frauen in allenFragen des Wohlbefindens:Erzählcafe immer dienstagsab 15 Uhr im Nordstadtzentrum13


BeratungWenn`s hart auf Hartz kommtSeitdem Hartz IV vieleSozialhilfeempfänger zuAntragsteller auf ArbeitslosengeldII (ALG II) gemachthat, gibt es insbesondere beiden Unterkunftskosten Streitfragen,die nicht immer leichtzu klären sind. Dem ALG-II-Empfänger steht laut Gesetzeine angemessene Unterkunftzu. Aber es gibt keinebundeseinheitliche Regelungdafür, welche Wohnungsgrößeoder welcher Mietpreisangemessen ist. Es entscheidetalso jede Kommune fürsich; in der Regel werden dieSozialhilfestandards übernommen.Als Orientierunggilt, dass ein Alleinstehender45 - 50 qm bewohnen kann,zwei Personen bis zu 60 qm,drei Personen bis zu 75 qmund vier Personen bis zu 90qm. Was als angemessenerMietpreis gilt, ist hier nichteinfach mit Zahlen zu benennen.Auch über angemesseneHeizkosten kann man streiten.Ein höherer Heizbedarfkann aber wegen schlechterDämmung oder durch einKleinkind in der Wohnungbegründet sein. Auf jeden Fallsollte man sich Kürzungen inden Bescheiden deutlicherklären lassen und sich nichtscheuen, weitere Beratung inFoto: Wolf D. SchreiberAnspruch zu nehmen undunter Umständen innerhalbder Frist von vier WochenWiderspruch einzulegen.Wenn ein Lebenspartnermit in der Wohnung lebt, gibtes möglicherweise Probleme,die in den Reformmaßnahmennicht berücksichtigt wordensind. Beispielsweise ist esin einer nicht ehelichenPartnerschaft schwierig, denUnterhalt vom Partner einzufordern,dessen EinkommensoderVermögensverhältnissedazu geführt haben, dassman kein ALG II erhält. Nochschwieriger ist es, wenn manNordlicht 200514


NordstadtkrimiKinder hat, die nun vomPartner - der nicht Vater derKinder ist - mit unterhaltenwerden sollen. Bisher gibt esdazu noch keine zufriedenstellendenLösungsansätze.Positiv zu sehen ist dieMöglichkeit, ein Auto besitzenzu können; damit solltedie Mobilität für die Aufnahmeeiner Arbeitsstelle verbessertwerden. Natürlich gibt esauch hier Grenzen, ab denenein wertvolles Auto als einsetzbaresVermögen anzusehenist. Auch für das ersparteVermögen gibt es Anrechnungsgrenzen:Frei bleiben200 € pro Lebensjahr alsVermögen zuzüglich 200 €pro Jahr festgelegte Altersvorsorge.Der eigentliche Sinn derReform liegt im Bestreben,die Menschen wieder zurückzuführenins Erwerbsleben.Wo es aber dafür nicht genügendArbeitsplätze gibt, sollenMaßnahmen mit Mehraufwandsentschädigungdazudienen, den Arbeitsrhythmuswieder zu finden. DieAufwandsentschädigungkann bis zu 1,50 € pro Stundebetragen und wird nicht aufdas ALG II angerechnet, dasentspricht also einem Hinzuverdienstvon bis zu 180 €pro Monat. Dabei sindFahrtkosten selbst zu tragen.Diese Arbeitsgelegenheitensollen keine normalenArbeitsplätze ersetzen, sondernzusätzliche Maßnahmensein. Wer auf dem normalenArbeitsmarkt einen 400-€-Jobausübt, erhält davon nur 60 €anrechnungsfrei auf ALG II.Empfänger von ALG II, diezugeteilte Arbeit drei Malverweigern, müssen mitSanktionen bis hin zur Streichungder Hilfeleistungenrechnen. Ebenso muss manmit drastischen Maßnahmenrechnen, wenn Meldeversäumnissevorliegen. Da dieneuen Regelungen so strengsind, kann es dazu führen,dass Menschen, die sich mitFormalitäten schwer tun, sichund ihre Angehörigen inungeahnte Schwierigkeitenbringen. Es wird befürchtet,dass die Zahl der Obdachlosenzukünftig steigt.Man sollte sich jedoch nichtentmutigen lassen: Es bestehtdas Recht, auf einen BescheidWiderspruch einzulegen.Wenn der Widerspruch abgelehntwird, kann man Klagevor dem Sozialgericht einlegen.Weder durch Widerspruchnoch durch Klage entsteheneinem ArbeitslosenKosten, ausgenommen dieAnwaltskosten. Aber so weitmuss es nicht kommen. Besserist, rechtzeitig Beratung undHilfe in Anspruch zu nehmen.Emmi Maier-DilmacSchach im Nordstadtzentrum:immer montags ab 19 Uhr15


NordstadtreporterEs geschah letzten Dienstagin der Ederstraße. Zwischendem gelben und demweißen Haus saß die wunderschönePrinzessin Aschly mitihrem Freund Erik im Sandkasten.Sie trug ein rosarotesKleid und ein kleines goldenesKrönchen mit einem funkelndenroten Edelstein. Siebauten gerade eine großeBurg mit den neuen Schaufelnund dem Bagger, dieAschly letzte Woche zu ihremEinEderstraßenmärchen4. Geburtstag von ihrer Muttergeschenkt bekommen hatte.Da kam die böse Hexe mitihrem Kater Ratzefix um dieHausecke geflogen. Sie landetemit ihrem Besen direktneben dem Sandkasten."Rück mal Deine Krone raus",krächzte sie, "ich will nächsteWoche aufs Nordstadtfest, damuss ich mich doch fein machen.""Die kriegst Du nicht,sonst krieg ich Ärger mit meinerMutter" antwortete Asch-ly. Da wurde die Hexe rot vorZorn, zog ihr Zauberbuch ausder Tasche und sprach:"Simsalabimbumbam, sei einLöwenzahn!" Die Prinzessinwar nicht mehr zu sehen, dafürwuchs ein prächtiger Löwenzahnmit goldgelbenBlüten neben dem Sandkasten.Die Hexe flog davon.Erik war ganz erschrocken. Erwusste nicht, welcher LöwenzahnAschly war. Er krabbelteüber die Wiese und fragte dieBlumen: Bist Du Aschly? Aberkeine antwortete. Traurigging er nach Hause. Nachtskonnte er nicht schlafen vorlauter Kummer und schlichsich aus dem Haus. Da entdeckteer im Mondlicht einzartes Leuchten. Als er näherkann, sah er über einer Löwenzahnblüteein zierlichesKrönchen blinken. Vorsichtigküsste er die Blüte und Aschlystand wieder vor ihm. Ihrkönnt ja mal Ausschau halten,ob ihr die beiden auf demNordstadtfest trefft! Die Hexejedenfalls wurde gesternnoch gesehen, wie sie auf ihremBesen suchend um dieHäuser flog.Karin KirschmannNordlicht 2005 16


Bildung in der NordstadtWohin des Wegs?Schüler der fünften Klasseauf der Suche nach einer Schule –Widersprüche können teuer werdenNicht besser erging es manchenin der GesamtschuleGießen Ost. Und das Tollsteist: auf dem Ablehnungsbescheidsteht, dass man 75Euro bezahlen muss, wennman einen Widerspruch einreichtund den verliert. Welcheder ärmeren Familien derNordstadt will das riskieren?Mit Beginn des nächstenSchuljahres dürfen keineSchüler und Schülerinnenmehr in die fünfte Klasse desHaupt- und Realschulzweigsin der Reichenberger Straßeaufgenommen werden (DasNordlicht berichtete). DieKlassen sechs bis acht werdenorganisatorisch der RicardaHuch Schule angehören.Wer nun dachte, dass alleSchüler der Nordstadt, derenEltern sich für die RicardaHuch Schule (RHS) entscheiden,die ja die nächstgelegeneGesamtschule ist, derenLeiter vor einem halben Jahrsagte, die RHS sei schonimmer eine Nordstadtschulegewesen, auf die auch vonSchuldezernenten Kölb hingewiesenwurde, wenn vomAuslaufen des Haupt- undRealschulzweigs die Rede war,wer also dachte, dass seinKind auf jeden Fall in diefünfte Klasse der RHS aufgenommenwerde, der hat sichgetäuscht. Kinder aus derNordstadt bzw. deren Elternerhielten teilweise ablehnendeBescheide von der RicardaHuch Schule.Letztendlich landen dieKinder gegen den Willen derEltern auf der Pestalozzischuleoder auf der Alexandervon Humboldt Schule, weil sienur dort und nicht an ihrerWunschschule aufgenommenwerden – sofern sie nichtsowieso eine Schule in derReichenberger Straße wünschen.Da fällt mir ein Satz einerSchulleiterin aus einemInterview im Nordstadtfernsehenein: "Was ich mir wünsche,ist eine Stadtteilschulefür alle Kinder der Nordstadt..."Lothar Schreyeck17


Termine / ImpressumTermine18.06. 16:00 - 23:00 Kulturfestival "Eigenart" Von Kirchenplatz bis Nordstadtzentrum20.06. 17:00 Nordlicht Redaktion Nordstadtzentrum09.07. 15:00 - 23:00 Nordstadtfest Nordstadtzentrum13.07. 18:30 Nordstadtbeirat Nordstadtzentrum16.07. 15:00 Gemeindefest der Thomasgemeinde, Thomasgemeinde RöderringImmer dienstags 15:00 - 17:30Immer montags und freitags 16:00 - 18:00Erzählcafé für FrauenNordstadtzentrum oder unterwegsCafé für Mütter und VäterEltern helfen Eltern Steinstraße 70Wer einen Termin veröffentlichen will sendet ihn bitte an nordlicht@nordstadtbuero.de oder meldet sich beim NordstadtbüroImpressumNordlicht - Aus der Nordstadt für die Nordstadtc/o NordstadtbüroReichenberger Straße 9 -:- 35396 Gießen06 41 / 9 31 11 80 -:- nordlicht@nordstadtbuero.deHerausgeber: Trägerverbund Gießener Nordstadt eVV.i.S.d.P.: Lothar SchreyeckRedaktionsleitung: Tobias BachProjektkoordination: Lothar SchreyeckGestaltung: Büro Wolfwerke (www.wolfwerke.de)Sekretariat: Ingrid GarthDruck: Aram Druck, Ederstrasse 20, 35390 GießenMitarbeiter dieser Ausgabe:Hugo Gerhardt, Sylvia Grau, Sabine Klatt, Manuela Knauer, Emmi Maier-Dilmac,Patrick Popescu, Werner Röeskens, Horst Ross, Heide Schweitzer, Peter Sommer, Christa SpeierErscheinungsweise: Vier mal jährlich in der Gießener NordstadtDie in „Nordlicht” abgedruckten Beiträge geben jeweils die Meinung der Autorin / des Autors wieder undrepräsentieren nicht zwingend die Meinung der Redaktion.“Nordlicht - Aus der Nordstadt für die Nordstadt” ist ein LOS-Projekt - Lokales Kapital für soziale Zwecke(www.los-online.de) und wird gefördert durch die Europäische Union, Europäischer Sozialfonds und demBundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.Städtische Koordination der LOS-Projekte: Consuelo Peral-Ruiz, Tel.: 0641/306–1267, cperalruiz@giessen.deNordlicht 2005 18


Street Soccer Ederstraße

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!