Heimat und Welt PLUS Saarland Gesellschaftswissenschaften 7/8 ...

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Heimat und Welt PLUS Saarland Gesellschaftswissenschaften 7/8 ...

Heimat und Welt PLUS SaarlandGesellschaftswissenschaften 7/8ISBN 978-3-14-114755-1InhaltsverzeichnisGW SaarlandWirtschaft, Gesellschaft und Kultur imMittelalter 6Lebendige Vergangenheit 8Die christliche Weltordnung des Mittelalters 10Ständeordnung und Lehnswesen 12Leben auf der Burg 14Von Rittern und Edelfrauen 16Karl der Große – „Vater Europas“ 18Gewusst wie: Eine Geschichtskarte auswerten 20Gewusst wie: Eine Textquelle auswerten 23Leben auf dem Land 24Leben in der Stadt 28Zeitsprung: Ottweiler – Stadt aus demMittelalter 34Die Stadt und ihr Umland 38Gewusst wie: Mit Modellen arbeiten 42Lernen im Team: Spurensuche in unserer Stadt 44Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis 46Alles klar? 48Lehrplan GesellschaftswissenschaftenFakultative Kompetenzerwartungen und Inhalte sind kursivdargestellt. Hierbei geht es um zusätzliche bzw. anspruchsvollereKompetenzerwartungen, die besonders geeignet zurVertiefung oder Differenzierung sind.Die Schülerinnen und Schüler …• beschreiben die christliche Weltordnung als Begründung von Herrschaft,Gesellschaft und Kultur im Mittelalter (OK),• beschreiben die „gottgewollte“ mittelalterliche Ständeordnung (SK),• beschreiben das Lehnswesen als kennzeichnend für den mittelalterlichen Staat,• beschreiben Bauweise und Funktionen von Burgen (SK),• beschreiben die Lebensweise der Ritter und adliger Frauen, z. B. Erziehungzum Ritter/Burgfräulein, Minnedienst, Turnier, Krieg (SK),• lesen in Auszügen eine mittelalterliche Erzählung, z. B. Parzival,Nibelungenlied, Artusromane (SK),• vergleichen die idealisierten Ritterdarstellungen z. B. in Filmen undJugendbüchern, mit dem tatsächlichen Alltag der Ritter (BK),• beschreiben Herrschaft und Verwaltung eines mittelalterlichen Staates (SK),• beurteilen die Bedeutung des Kaisertums Karls des Großen (BK),• erklären das System der Grundherrschaft und beurteilen Rechte und Pflichtender Hörigen (SK, BK),• beschreiben die mittelalterliche Landwirtschaft, nennen wichtige Innovationenund beurteilen deren Folgen: Produktivitätssteigerung, Bevölkerungswachstum,Arbeitsteilung, Handel, Stadtgründungen (SK, BK),• vergleichen die mittelalterliche Landwirtschaft mit der modernenLandwirtschaft (SK, OK),• zeigen geeignete Standorte für Stadtgründungen auf (SK, OK),• beschreiben Aussehen und Funktion einer mittelalterlichen Stadt undvergleichen diese mit einer modernen Stadt (SK),• gliedern die Bevölkerungsschichten und Gruppen einer mittelalterlichen Stadtund beurteilen deren sozialen Stand, Rechtsstellung und Teilhabe an derpolitischen Macht (SK, BK),• vergleichen das Leben in der Stadt mit dem Leben auf dem Land z. B.hinsichtlich Wohnen, Arbeiten und persönlicher Freiheit (SK, BK),• beschreiben die Funktion des Marktes (SK),• beurteilen die Bedeutung der Kaufleute für die mittelalterliche Stadt (BK),• beurteilen die Funktion von Zünften (BK),• nennen Gründe für die Landflucht und das Städtewachstum im Mittelalter undvergleichen dies mit aktuellen Stadt-Umland- Beziehungen (SK, OK),• erklären an Beispielen die gegenseitige Abhängigkeit von Stadt und Umland(SK, OK),• nutzen Modelle, z. B. das Modell der zentralen Orte, zur Darstellung vonStadt-Umland-Beziehungen (SK, MK),• recherchieren mittelalterliche Spuren in modernen Städten (MK),• beschreiben in Grundzügen und am Beispiel geeigneter Städte dasStädtewachstum aus einem mittelalterlichen Kern (SK, OK),• beschreiben die veränderten Ansprüche an moderne Städte und begründen dieNotwendigkeit der Stadterneuerung/ Stadtsanierung (BK, OK),• beschreiben Probleme der Verstädterung und des Städtewachstums (SK, OK).BasisbegriffeRitter, Burg, Bergfried, Knappe, Minnedienst, Turnier, Klerus (Geistliche),Adel, Reisekönigtum, Grundherrschaft, Lehnswesen, Dreifelderwirtschaft,Pflug, Kummet, Joch, Dreschflegel, Bürger, Selbstverwaltungsrecht, (Rathaus),Befestigungsrecht (Stadtmauer), Marktrecht (Marktplatz), Marktmodell(Angebot, Nachfrage, Preis), Zunft, Landflucht, Zentralität, Einzugsgebiet,Stadtsanierung, Denkmalschutz.


Weltbilder und Weltordnung im Wandel 96Auftakt in eine neue Zeit 98Das Weltbild im Wandel 102Die Erde im Sonnensystem 104Die Reise von Kolumbus 106Mit neuen Techniken aufs offene Meer 108Gewusst wie: Lage und Entfernungenbestimmen 110Auf der Jagd nach Gold 112Gewusst wie: Eine Bildquelle auswerten 114Gewusst wo: Mittel- und Südamerika 115Menschen als Handelsware 116Hexenwahn und Hexenverfolgung 118Streit um Glauben und Gerechtigkeit 120Alles klar? 122Revolutionen verändern die Welt 124Das Zeitalter der Aufklärung 126Der Absolutismus in Frankreich 128Die Stützen der Macht 132Die Vorgeschichte der FranzösischenRevolution 134Der Sturm bricht los 136Die Französische Revolution 1789 138Frankreich – ein neuer Staat 140Das Ende der Französischen Revolution 142Gewusst wie: Eine Karikatur auswerten 144Auswirkungen der Französischen Revolution 146Der Wiener Kongress 148Die Revolution von 1848 150Alles klar? 154BasisbegriffeSonnensystem, Planet, Trabant, Umlaufbahn, Erdachse,geozentrisches und heliozentrisches Weltbild, Gradnetz, Buchdruck,Letter, Druckerpresse, Uhr, Kompass, Sextant, Schwarzpulver,Muskete, Neue Welt, Konquistador, Kolonie, Renaissance,Humanismus, Gewaltenteilung, Menschen- und Bürgerrechte,Volkssouveränität, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Versailles,Manufaktur, Ständegesellschaft, Generalstände,Nationalversammlung, konstitutionelle Monarchie, Freiheit -Gleichheit - Brüderlichkeit, Napoleon, Code Civil, Restauration,europäisches Gleichgewicht, Burschenschaften, Wartburgfest,Karlsbader Beschlüsse, Hambacher Fest, Nationalversammlung,parlamentarische Demokratie, konstitutionelle Monarchie.• beschreiben die Erde im Sonnensystem und die planetaren Merkmale derErde (SK),• erklären die Jahreszeiten als Folge der Schiefe der Ekliptik undErdrevolution (SK),• unterscheiden das geozentrische und das heliozentrische Weltbild (SK),• orientieren sich auf Globus und Karten mit Hilfe des Gradnetzes undberechnen Entfernungen mit Hilfe des Maßstabs (OK),• nennen wesentliche technische Errungenschaften der frühen Neuzeit alsVoraussetzung der Entdeckungsfahrten (SK),• beschreiben Motive, Wegrouten und Folgen ausgewählterEntdeckungsfahrten (MK, BK),• beschreiben Eroberungen der Europäer und Konflikte zwischen Eroberernund Ureinwohner sowie daraus resultierende Folgen (SK, BK),• beschreiben die Entwicklung von Verkehrs- und Güterströmen in der frühenNeuzeit (OK),• beurteilen Ergebnisse und langfristige Folgen des Kolonialismus (BK),• erklären den Hexenwahn und die Hexenverfolgung als Folge derVerunsicherung der Menschen mit dem Wandel in der Frühen Neuzeit (SK),• beurteilen Hexenprozesse aus Sicht der damaligen Zeit und vor demHintergrund heutiger Werte und Normen (BK),• beschreiben die Kritik Martin Luthers an der katholischen Kirche und stellendie Abfolge und das Ergebnis der Auseinandersetzung Luthers mit Kaiser undPapst dar (SK),• beurteilen die Reformation hinsichtlich der Veränderung im religiösen undgesellschaftlichen Leben (BK).• erläutern im Vergleich zum Mittelalter grundlegende Unterschiede (z. B. imSelbstverständnis des Menschen, der Kunst und der Bildung) (SK),• beschreiben Gewaltenteilung, Volkssouveränität, Menschenrechte alsgrundlegende Ideen der Aufklärung für einen demokratischen Staat (SK, OK),• beurteilen die Bedeutung des aufklärerischen Gedankengutes für die heutigeLebenswelt (BK),• erklären Grundlagen der Herrschaft absolutistischer Monarchien am BeispielLudwigs XIV. (SK),• beschreiben anhand von Bildquellen das Selbstverständnis absolutistischerHerrscher (MK, BK),• beschreiben die Wirtschaftsform des Merkantilismus (SK),• erläutern insbesondere mit nichtschriftlichen Quellen (Karikaturen,Statistiken, Tabellen und Grafiken) die Krise des Absolutismus am Vorabendder französischen Revolution (MK, BK),• beschreiben wesentliche Ursachen, Verlauf, Ergebnisse und Auswirkungender Französischen Revolution (SK),• analysieren ein Schaubild der Verfassung von 1791 auch unter den AspektenGewaltenteilung und Volkssouveränität (MK),• bewerten die Französische Revolution hinsichtlich ihrer Bedeutung für dieEntwicklung der Demokratie (BK, OK),• nennen Gründe und beschreiben Auswirkungen des „terreur“ (SK)• beurteilen die radikale Phase der Französischen Revolution insbesondereunter dem Aspekt der Menschenrechte (BK),• erklären die Herrschaft Napoleons im Spannungsfeld der Bewahrungrevolutionärer Errungenschaften und diktatorischer Elemente (SK, BK),• stellen die Außenpolitik Napoleons im Überblick dar (SK),• beurteilen die Person Napoleons aus unterschiedlichen Perspektiven (BK),• beurteilen die Befreiungskriege hinsichtlich der Entstehung eines deutschenNationalgefühls (BK),• beschreiben in Grundzügen die Neuordnung Europas auf dem WienerKongress 1814/15 (SK),• analysieren Geschichtskarten z. B. zu den territorialen Bestimmungen desWiener Kongresses (MK),• beurteilen die Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress als Versuchder Errichtung einer europäischen Gleichgewichtsordnung und derRestauration (BK),• beschreiben den Einfluss Frankreichs auf die Entwicklung der nationalen undliberalen Bestrebungen in den deutschen Staaten und nennen politische,wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen (SK),• zeigen Konflikte der nationalen und liberalen Bewegung im Deutschen Bundmit der bestehenden Staatsmacht auf (SK, BK),• beschreiben und interpretieren Karikaturen (MK, BK),• erörtern die Unterdrückung der Meinungsfreiheit und stellen aktuelle Bezügeher (BK),• analysieren politische Lieder und Gedichte (z. B. die Wacht am Rhein, Wasist des Deutschen Vaterland, Die Gedanken sind frei, „Das Lied derDeutschen“) (MK),• stellen Ursachen, Verlauf und Ergebnis der Revolution von 1848 unterBerücksichtigung des regionalen Raumes dar (SK),• beschreiben Entstehung, Zusammensetzung und Tätigkeit derNationalversammlung (SK),• vergleichen die „Grundrechte des deutschen Volkes“ von 1848 mit demGrundgesetz und unterscheiden Bürgerrechte und Menschenrechte imGrundgesetz (SK, BK),• analysieren das Scheitern der Revolution von 1848/49 (SK).


Industrialisierung und ihre Folgen 156Mit Volldampf in die moderne Zeit 158Folgen der Industrialisierung 160Industrialisierung im Saarland 162Kohlebergbau im Saarland 164Gewusst wie: Eine Tabelle auswerten 165Industrie und Dienstleistungen im Saarland 166Industrialisierung und Umwelt 172Klimapolitik und Klimaschutz 174Streben nach sozialer Gerechtigkeit 176Geschichte der Sozialgesetzgebung 178Die soziale Sicherung 180Tarifverträge 182Die soziale Marktwirtschaft 184Gewusst wie: Materialien kritisch hinterfragen 186Alles klar? 188Industrieland Deutschland 190Kennzeichen eines Industrielandes 192Standortfaktoren bestimmenIndustrieansiedlungen 194Deutsche Firmen – weltweit erfolgreich 196Wirtschaftliche Verknüpfung durch Logistik 200Die Bereiche der Wirtschaft 202Berufe in Industrie und Dienstleistungen 204Alles klar? 206• benennen und beurteilen Folgen der Industrialisierung für die Umwelt (SK,BK),• erläutern die Merkmale staatlicher Umweltpolitik und begründen dieNotwendigkeit staatlicher Ordnungspolitik im Bereich des Umweltschutzes(SK, BK),• stellen Möglichkeiten privaten Engagements für den Umweltschutzes dar(SK, HK),• benennen und beurteilen Probleme der sozialen Gerechtigkeit am Beispielder Sozialen Frage und stellen Lösungsansätze exemplarisch dar (SK, BK),• erläutern Bismarcks Sozialgesetzgebung und die Sozialistengesetze (SK,BK),• beschreiben und beurteilen die Idee des Wirtschaftsliberalismus (SK, BK),• stellen den Wandel der freien Marktwirtschaft zur sozialen und ökologischenMarktwirtschaft dar (MK, SK),• beschreiben das aktuelle System der sozialen Sicherung in Deutschland (SK),• charakterisieren die Rolle der Gewerkschaften und Verbände beiTarifauseinandersetzungen (SK),• stellen Tarifauseinandersetzungen im Rollenspiel dar (SK, MK).• kennzeichnen Deutschland als Industrieland anhand einfacherwirtschaftlicher, demographischer und sozialer Merkmale (SK),• unterscheiden Industrieländer, Schwellenländer und Entwicklungsländeranhand einfacher wirtschaftlicher, demographischer und sozialer Merkmale(SK, BK),• beschreiben mithilfe von Tabellen, Diagrammen und Karten dieWirtschaftsstruktur und die wirtschaftlichen Verflechtungen Deutschlands(MK, SK),• beurteilen Deutschlands Stellung in der Weltwirtschaft auch hinsichtlichseiner Import- und Exportabhängigkeit (BK),stellen die Entwicklung der Wirtschaftssektoren dar (SK, MK, OK),• recherchieren Berufsbilder und ordnen sie den Wirtschaftsektoren zu (SK,MK, OK),• analysieren Kompetenzprofile zu Berufen aus verschiedenenWirtschaftssektoren, (SK, MK, OK).GrundbegriffeIndustrielle Revolution, Wirtschaftsliberalismus, freie Marktwirtschaft, sozialeund ökologische Marktwirtschaft, Soziale Frage, Arbeiterverein, SozialeSicherung, Gewerkschaft, Berufsverbände, Tarifautonomie, Streik,Tarifauseinandersetzung, Wirtschaftssektoren, Sektoraler Wandel (Modell vonFourastié), Umweltschutz, Umweltpolitik (Akteure, Handlungsfelder,Prinzipien), Pro-Kopf-Einkommen/BSP, Import, Export, Geburtenrate,Sterberate, Lebenserwartung, Bevölkerungsverteilung, Altersstruktur derBevölkerung (Bevölkerungspyramide), Analphabetenquote.


Klima und Vegetationszonen der Erde 208Klimaelemente und Klimafaktoren 210Hoch- und Tiefdruckgebiete 212Der Passatkreislauf 214Ohne Wasser läuft nichts 216Die Erde – unterschiedlich bestrahlt 218Klima und Landschaft passen zusammen 220Alternative 1: Tropischer Regenwald 222Gewusst wo: Afrika 227Alternative 2: Wüsten und Savannen 228Gewusst wie: Eine Kausalkette anfertigen 232Alternative 3: Tundra und Taiga 234Alles klar? 240Dem Klimawandel auf der Spur 242Das Klima ändert sich 244Unsere Lufthülle – vielfach belastet 246Mögliche Folgen des Klimawandels 250Klimaschutz – eine Aufgabe für alle 252Lernen im Team: Klimaschutz bei uns 254Alles klar? 256BasisbegriffeAtmosphäre, Klima, Klimaelemente, Klimafaktoren, Klimadiagramm,Hochdruck, Tiefdruck, Wind, Wasserkreislauf, Verdunstung,Wolkenbildung, Niederschlag, Versickerung, Klimazonen (Tropen,Subtropen, Gemäßigte Zone, Subpolare Zone, Polare Zone),Vegetationszonen (Tropischer Regenwald, Savanne, Wüste,Hartlaubvegetation, sommergrüner Laubwald, Steppe, Taiga, Tundra),humid, arid, Permafrost, Nachhaltigkeit, Treibhauseffekt,Klimawandel, Erderwärmung, Emission, Klimagas,Kohlen(stoff)dioxid, Methan, Klimakonferenz, Agenda 21.• definieren den Begriff Klima als den über einen langfristigen Zeitraumgemessenen und gemittelten Zustand der Atmosphäre (SK),• nennen Klimaelemente und beschreiben sie als messbareEinzelerscheinungen der Atmosphäre (SK),• nennen Klimafaktoren und erklären deren Einfluss auf die Klimaelemente(SK, OK),• zeichnen mithilfe von Daten Klimadiagramme und werten Klimadiagrammesystematisch aus (MK),• erklären die Entstehung von (thermischen) Hoch- und Tiefdruckgebieten ausder aufsteigenden/absteigenden Luftbewegung erwärmter/abgekühlterLuftmassen (SK),• erklären den Wind als vertikale (Massen-) Ausgleichsbewegung, bzw.Druckausgleich von Hoch- zum Tiefdruck (SK),• beschreiben den einfachen Wasserkreislauf aus Verdunstung,Wolkenbildung, Niederschlag und Versickerung (SK, OK),• beschreiben in Grundzügen den Passatkreislauf mit Hilfe einer Skizze (SK,MK),• beschreiben den Einfluss des Golfstromes auf das Klima Europas (SK),• stellen mögliche Auswirkungen der globalen Erderwärmung auf denGolfstrom und das Klima Europas dar (OK),• beschreiben allgemein Verbreitung und Merkmale von Vegetationszonenauf Grundlage der Klimaelemente und Klimafaktoren (SK, OK),Alternative 1: Tropischer Regenwald• beschreiben Verbreitung und Merkmale des tropischen Regenwaldes underklären dies als Folge der Klima- und Lichtverhältnisse (SK, OK),• vergleichen Klimadiagramme der inneren und äußeren Tropen (MK),• erläutern an einem Raumbeispiel Ursachen der Zerstörung des Regenwaldes(SK),• bewerten mögliche Gegenmaßnahmen im Sinne einer nachhaltigen Nutzung(BK),Alternative 2: Savannen und Wüsten• beschreiben Verbreitung und Merkmale der Vegetation von Savannen undWüsten und erklären die unterschiedliche Vegetation als Folge des (semi-)ariden Klimas (SK, OK),• vergleichen Klimadiagramme der Savannen und Wüsten (MK),• werten Informationen aus Tabellen und Diagrammen zurTourismusentwicklung, Wasser- und Energieverbrauch aus (MK),• beschreiben an einem Raumbeispiel die gegenwärtige Entwicklung vonTourismuszentren in (semi-)ariden Zonen, den damit verbundenenWasserbedarf und die Schwierigkeiten der Wasserversorgung (SK),• bewerten das Ausmaß der Wassernutzung im Sinne der Nachhaltigkeit (BK,OK),Alternative 3: Taiga und Tundra• beschreiben Verbreitung und Merkmale der Vegetation in Tundra und Taigaund erklären die unterschiedliche Vegetation als Folge des subpolaren Klimas(SK, OK),• vergleichen Klimadiagramme der polaren Zone aus dem BereichNordeuropa und Sibirien (MK),• werten eine thematische Karte zu der Verbreitung von Bodenschätzen inRussland aus (MK),• beschreiben an einem Raumbeispiel die Ungunstfaktoren, die eineRohstofferschließung erschweren, z. B. Permafrost, extremes Klima,Abseitslage (SK, BK),• erläutern und bewerten die Folgen von Rohstoffgewinnung undRohstoffverarbeitung für Mensch und Umwelt im Sinne desNachhaltigkeitsdreiecks (BK).• beschreiben anhand eines Schaubildes die Treibhausfunktion derAtmosphäre (SK, MK),• nennen Ursachen und beschreiben Folgen von historischenKlimaveränderungen (z. B. „Kleine Eiszeit“ vom 16. /17. Jahrhundert), (SK),• unterscheiden natürliche Klimaveränderungen vom anthropogen bedingtenKlimawandel (SK),• beschreiben den Zusammenhang von erhöhtem Ausstoß klimawirksamerGase, Erderwärmung und Klimawandel (SK),• nennen die für die anthropogen bedingte Verstärkung des Treibhauseffektesrelevanten Klimagase (SK),• erklären den kausalen Zusammenhang von Industrialisierung, Mobilität,Landwirtschaft, privatem Konsum, Warenströmen und dem anthropogenenTreibhauseffekt (SK),• erläutern die Bedrohung des Lebensraumes Erde durch den Klimawandel(SK),• nennen und beurteilen Folgen für die Lebensbedingungen der Menschen inverschiedenen Klimazonen (SK, BK),• diskutieren Handlungsfelder in ihrem unmittelbaren Umfeld (z. B.Müllvermeidung, Einkauf heimischer Produkte, fleischarme Ernährungenergiebewusstes Handeln, Konsumkonflikte) und stellenHandlungsmöglichkeiten dar (BK, HK),• begründen die Notwendigkeit globaler Strategien zur Minderung desanthropogen verursachten Klimawandels (BK),• erläutern die Notwendigkeit der internationalen Zusammenarbeit zurReduzierung der Treibhausgase und Verringerung von Emissionen (BK),• nennen und diskutieren die Ergebnisse der Klimakonferenzen am BeispielRio, Kyoto, Agenda 21 (BK).


Kolonialismus, Imperialismus undErster Weltkrieg 258Das deutsche Kaiserreich 260Militarismus im Kaiserreich 262Das Zeitalter des Imperialismus 264Rivalität um die Aufteilung der Welt 266Deutsche in Südwestafrika 268Europas Weg in den Ersten Weltkrieg 272Der Erste Weltkrieg 274Gewusst wie: Eine Mindmap erstellen 277Lernen im Team: Lebensschicksale erkunden 278Alles klar? 280Eine Welt – ungleiche Entwicklung 282Die D.R. Kongo – ein Entwicklungsland 284Afrika aus unserer und eigner Sicht 288Rohstoffe gegen Industriewaren 290Der Entwicklungsstand der Staaten 292Gewusst wie: Ein WebGIS nutzen 294Die Millenniumsziele 296Entwicklung – ein Weg, viele Ziele 298Menschliche Lebensbedingungen für alle 300Auf dem Weg zu einem gerechten Welthandel 302Lernen im Team: Auch du kannst helfen! 304+++Alles klar? 306BasisbegriffeBismarck, Reichskanzler, kleindeutsche Lösung, Militarismus,Patriotismus, Kolonie, Kolonialreiche, Rechtfertigungsideologien (z.B. Nationalismus, Sozialdarwinismus, Sendungsbewusstsein),Bündnissystem, Berliner Kongress, Mord von Sarajewo, Wettrüsten,Kriegsbegeisterung, Mechanisierung des Krieges, „Dritte Welt“,Entwicklungsland, Industrieland, Schwellenland, Eine Welt,Unterentwicklung, Hunger, Armut, mangelnde medizinischeVersorgung, Bevölkerungsexplosion, Geburtenrate, Sterberate,Migration, Export, Import, Terms of Trade, Hilfe zur Selbsthilfe,Fair Trade.• stellen Bismarcks Reichsgründung dar und beurteilen diese als Revolution„von oben“ (SK, BK),• beurteilen die Auswirkungen der Reichsgründung unter preußischerFührung auf Europa (SK, BK),• analysieren und bewerten historische Bilder zur Reichsgründung (MK,BK),• erläutern den Aufbau der Gesellschaft im Deutschen Kaiserreich (SK),• stellen den Widerspruch zwischen Modernität und dem Festhalten anständischen Konventionen dar (SK, BK),• recherchieren die Entwicklung ausgewählter Kolonialreiche vom 15. biszum frühen 20. Jahrhundert (SK, MK, OK),• beurteilen Motive des Kolonialismus und Motive des Imperialismus (SK,BK),• untersuchen anhand von Quellen die Auswirkungen der „weißenHerrschaft“ auf den Alltag der Kolonialvölker in Afrika. (MK, BK),• beurteilen z. B. am Herero Aufstand den Umgang der europäischenKolonialmächte mit Widerstand in den Kolonien (SK, BK),• erläutern die Rivalität der europäischen Großmächte des 19.Jhd. durch dieimperialistische Machtausdehnung (BK),• beschreiben die Machtverhältnisse in Europa Ende des 19. Jahrhunderts(SK,BK),• erläutern außenpolitische Ziele und Methoden (Diplomatie undBündnispolitik) Bismarcks (SK,BK),• erläutern die Folgen der Entlassung Bismarcks durch Kaiser Wilhelm II.,z. B. Umkehrung der Bündnisse (SK, BK),• unterscheiden Anlass und Ursachen für den Ausbruch des ErstenWeltkrieges (SK, BK),• beschreiben in Grundzügen den Kriegsverlauf und beurteilen die neueForm der Kriegsführung (SK,BK),• recherchieren anhand von Quellen (Fotografien, Feldpost) die Situationder Soldaten an der Front (MK,BK),• recherchieren anhand von Quellen das Leben der Zivilbevölkerungwährend der Kriegsjahre an der Heimatfront (MK, BK),• beschreiben das Kriegsende und nennen Gründe für die KapitulationDeutschlands (SK,OK, BK).• nennen Folgen des Imperialismus für Kolonialmächte (SK, BK),• beschreiben die geografische Lage und die naturräumliche Ausstattung(Klima, Relief, Böden, Vegetation Gewässer und Bodenschätze) einesausgewählten Entwicklungslandes (SK, MK, OK),• beschreiben demographische Merkmale (Bevölkerungszahl, -verteilung, -dichte, Bildung, Einkommen) (MK,SK,OK),• beschreiben wirtschaftliche Merkmale (Landwirtschaft, Industrie,Dienstleistungssektor, informeller Sektor, Handelsbilanz) (SK, MK),• beschreiben die Lage des Entwicklungslandes in einem übergeordnetenBezugsraum (z. B. Abhängigkeiten, Verkehrswege) (OK),• vergleichen das Afrikabild in unterschiedlichen Medien (z. B.Tourismusbroschüre und Spendenbroschüre) (MK, BK, OK),• analysieren kontrastierende Raumwahrnehmungen verschiedener Gruppen(z. B. Einheimische – Touristen, Unternehmer – Umweltschützer,Oberschicht – Unterschicht, einheimische Politiker – europäische Politiker)(MK,BK,OK),• beschreiben die Unterschiede zwischen Industrieland, Schwellenland undEntwicklungsland und erkennen die Schwierigkeit einer genauenAbgrenzung (SK, BK),• erklären die Bedeutung der Terms of Trade für den internationalen Handelund für die Entwicklungsländer (SK,BK),• nennen internationale Organisationen, die sich politisch, humanitär,wirtschaftlich und kulturell in der Entwicklungszusammenarbeit engagieren(SK),• nennen vorhandene oder mögliche Entwicklungsprogramme des obigenBeispielraumes und geben eine Entwicklungsprognose (BK, HK),• recherchieren Möglichkeiten der Entwicklungszusammenarbeit aufstaatlicher, institutioneller und privater Ebene (SK, MK),• benennen Ziele der Entwicklungspolitik (SK),• erörtern das Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ als Möglichkeit derEntwicklungszusammenarbeit (BK, HK),• erläutern die Ziele der deutschen Entwicklungshilfe (SK, BK),• diskutieren die Erfolge und Misserfolge der Entwicklungshilfe sowie dieNotwendigkeit von Entwicklungszusammenarbeit (BK, OK),• beschreiben Merkmale fair gehandelter Produkte (SK),• vergleichen Preis, Qualität, Verfügbarkeit und Produktionsbedingungenvon Fair Trade Produkten und Produkten, die nicht aus fairem Handelstammen (z. B. Kaffee, Bananen) (SK, BK),• entwickeln eigene Ideen und Möglichkeiten derEntwicklungszusammenarbeit im Sinne des Nachhaltigkeitsdreiecks (BK,MK, HK),• organisieren eine eigene Aktion zur Entwicklungszusammenarbeit kennenMöglichkeiten konkreter Hilfe und sind bereit, Hilfsaktionen zuunterstützen (HK),• engagieren sich für den Erhalt des Friedens und internationaleGerechtigkeit (HK).

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