Gemeindezeitung Dezember 2013 ist online! - Marktgemeinde ...

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Gemeindezeitung Dezember 2013 ist online! - Marktgemeinde ...

Ausgabe 222 | Dezember 2013Zugestellt durch post.atitteilungsblattder arktgemeinde oosburg www.moosburg.gv.atInklusiveVeranstaltungskalender2014Moosburg am richtigen WegAnlässlich der europäischen Bildungskonferenz Anfang Oktober 2013 in Moosburg wurde eine Bildungsdeklarationunterzeichnet und an Land und Bund übermittelt. Die neue PISA-Studie unterstreicht die Moosburger Forderungen:Strukturreform , Schulautonomie, beste Bildung für die Kinder und Jugendliche. Foto v.l. LH Dr. Peter Kaiser, LAbg.Bgm. Herbert Gaggl, MEP Dr. Hubert Pirker, Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger (Bericht Seite )Seite 11BildungsdeklarationSeite 19Tag derälteren BürgerSeite 24Jahres-RückblickSeite 34Arnulfsfest-Nachlese


Bürgermeister Dezember 2013 2InhaltReferenten 4Gemeinderat 7Service 8Infrastruktur 10Bildungscampus 11Gesundheit 16Chronik 17Vereine 21Jahresrückblick 24Blumenolympiade 26Partnerschaften 28Zukunftsorte 32WSZ 33Arnulfsfest 2013 34Jetzt Fan werden:www.facebook.com/moosburgImpressum:Amtliches Mitteilungsblatt derMarktgemeinde MoosburgFamilienfreundlichsteGemeinde ÖsterreichsLiebe Moosburgerinnen,liebe Moosburger!Es war schon ein besonderes Erlebnis, wie wiram 24. Oktober 2013 in Linz aus den Händen desFamilien- und Wirtschaftsministers Dr. ReinholdMitterlehner und des GemeindebundpräsidentenHelmut Mödlhammer als erste österreichischeGemeinde das vierte Zertifikat „FamilienfreundlicheGemeinde“ erhalten haben. Wir sind damitdie familienfreundlichste Gemeinde Österreichs.Das wurde auch in den Ansprachenbesonders gewürdigt.Unsere Vorreiterrolle istbeispielgebend für Österreich.Geht’s der Familie gut– geht’s der Gesellschaft gut.Deshalb richten wir unsereAktivitäten darauf aus. Dasswir so erfolgreich sind ist nurmöglich, weil wir gemeinsamhart daran arbeiten. Die Vereine,die Betriebe und dieMarktgemeinde Moosburgarbeiten an der Weiterentwicklungdes Angebotes, damitsich alle in Moosburg vonder Geburt bis ins hohe Alterwohl fühlen. In Moosburgfindet eigentlich jeder daspassende Angebot.BürgerbeteiligungBesonders stolz bin ich da -rauf, dass bei allen Projektendie Beteiligten miteingebundensind, ihre Ideen herzlichwillkommen sind und vor allemgemeinsam nach Lösungengesucht wird, die dannauch umgesetzt werden.Was bringen beste Konzepte,beste Ideen, wenn sie imEndeffekt nicht verwirklichtwerden? Mit dem BildungscampusMoosburg sind wirösterreichweit führend undbewirken jetzt schon Veränderungenim Bildungssystem.BildungskonferenzDie europäische Bildungskonferenzin Moosburg hatneue Maßstäbe gesetzt: EineResolution für umgehendeVeränderungen im Bildungssystemwurde verabschiedetund dem Landeshauptmannvon Kärnten übergeben, deruns die volle Unterstützungzugesagt hat.Ich bin ja auch als Abgeordneterim Kärntner Landtagtätig und ich werde diese Resolutionim Kärntner Landtageinbringen und für Bewegungsorgen.Bildung ist der Grundsteinfür eine erfolgreiche Zukunft,deswegen fängt für mich Bildungbereits im Kindergartenan. Unsere Idee, die Bildunggemeinsam mit allen Beteiligtenauf neue Beine zu stellen,trägt jetzt bereits Früchte.Masterplan beauftragtWir haben im Gemeinderatgemeinsam die UniversitätLinz und die Universität Klagenfurtbeauftragt, einenMasterplan für den BildungscampusMoosburg zu erarbeiten.Das Besondere daran ist,dass die besten Fachleute –gemeinsam mit denjenigen,die den Bildungscampus ausmachen,nämlich die Pädagoginnenund Pädagogen,die Eltern und die Kinder –diesen Plan erarbeiten. Diegrößtmögliche Einbindungaller Beteiligten bringt imEndeffekt auch das beste Ergebnis.Sobald der Masterplanvorliegt, können wir gemeinsamdaran arbeiten, einMusterbeispiel von neuerSchulraumkultur für Österreichumzusetzen.Ich bin davon überzeugt,dass uns das in vorbildlicherArt und Weise gelingen wird.Herausgeber und für den Inhaltverantwortlich:Marktgemeinde Moosburg,Bgm. Herbert Gaggl,Kirchplatz 1, 9062 MoosburgRedaktion:AL Norbert Pichler, MAS, MBAGrafik und Layout:printMASTER Werbeagentur GmbHDomgasse 8, 9020 Klagenfurt a. WSDruck:Carinthian Druck Beteiligungs-GmbHFotos: sofern nicht anders gekennzeichnetMarktgemeinde MoosburgTag der älteren Gemeindebürger: LAbg. Bgm. Herbert Gaggl im Gesprächmit Irene Feicher und Rupert BellinaBesteKinderbetreuungWir haben in den letzen Jahrendie Kinderbetreuungsplätzevon 85 auf 230 erhöhtund vor allem auch aber dieQualität des Angebotes wesentlichverbessert. Wir haben21 zusätzliche Arbeitsplätzegeschaffen.Insgesamt arbeiten derzeit27 Mitarbeiterinnen in der


Bürgermeister Dezember 2013 3Mehr Sicherheit für die Tigringer Schulkinder. „Wir bauen vor der Schule einen Sicherheitsbereich. Eine Anrampung sowie einen Umkehr- undWendeplatz für Schulbusse wird die Sicherheit vor der Schule erhöhen“, sagte LAbg. Bgm. Herbert Gaggl bei einem Ortsaugenschein mit DirektorinEva-Maria Kikl-Senekowitsch, Schulbusfahrer Wolfgang Duller und Schulkindern.Kinderbetreuung. Die Vernetzungmit allen Bildungseinrichtungenist die besondereStärke unserer Kinderbetreuung.Attraktive GemeindeDamit die Gemeinde attraktivund lebenswert ist, bedarf esdie Abdeckung in vielen Lebensbereichen.Mir liegt derBereich Gesundheit besondersam Herzen. Vorträge,Fortbildungen, Impfaktionenusw. dienen dazu,dass die Moosburger für ihreGesundheit viele Angebotezur Verfügung haben. Jederist selbst für seine Gesundheitverantwortlich.Nützen Sie die Angebote,denn nur wenn man gesundist, hat man auch die Lebensqualität,die man sichwünscht.Zum äußeren Erscheinungsbildgehört die Sauberkeit.Die Mitarbeiter und Mitarbei -terinnen des Wirtschafts -hofes und der Marktgemeindesind täglich unterwegs umdie Marktgemeinde sauberzu halten.Alles können wir nicht alleineschaffen, deswegen sind wirauf Ihre Mithilfe angewiesen.Achten Sie auf Ihre Umwelt,tun Sie nichts was Sie auchnicht haben möchten. Wennwir gemeinsam daran arbeiten,werden wir auch in ZukunftMoosburg so attraktivgestalten können wie in derVergangenheit.Ein gutes WegenetzEin gutes Wegenetz ist fürunsere Sicherheit von großerBedeutung. Jahr für Jahr sorgenwir, dass unsere Straßenauch bei besonderen Witterungseinflüssenin einem gutenZustand sind. Der Winterdienstwird jährlich denVerhältnissen angepasst undoptimiert. Unsere Mitarbeitergeben für Sie das Beste, damitSie sicher durch den Winterkommen können.EhrenämterEs gibt noch viele Bereiche,die ich hier erwähnen könnte:besonders hervorhebenmöchte ich die vielen ehrenamtlichenAktivitäten, die inunserer MarktgemeindeMoosburg stattfinden.Von den Feuerwehren, diefür unsere Sicherheit Sorgetragen, die Kultur- undSportaktivitäten, der Einsatzim Sozialbereich und vielesmehr tragen dazu bei, dassMooburg die familienfreundlichsteGemeinde Österreichsist.Die meistausgezeichneteGemeinde ÖsterreichsMoosburg ist 2013 die meistausgezeichneteGemeindeÖsterreichs. Im Juni habenwir den Award für bessereLernwelten erhalten. ImSommer Top-Auszeichnungenim Rahmen der Blumen -olympiade.Am 11. September sind wirzur kreativsten und innovativstenGemeinde Österreichsausgezeichnet wordenund wie schon erwähnt am24. Oktober zur familienfreundlichstenGemeindeÖsterreichs. Auf das könnenwir gemeinsam wirklich stolzsein.Ich danke allen, die dazubeigetragen haben, denn nurgemeinsam ist es möglichsolche Ernten einzufahren.Herzlichen Dank allen Vereinen,Betrieben und Institutionen.Herzlichen Dank meinemTeam, herzlichen Dank meinenMitarbeiterinnen undMitarbeitern und allen diekonstruktiv an der Weiterentwicklungunserer MarktgemeindeMoosburg intensivarbeiten.Für die Weihnachtsfeiertagewünsche ich Ihnen Zeit zurErholung, Zeit um Freude erlebenzu können, Zeit um dastun zu können, was man imLaufe des Jahres gerne getanhätte.2014 soll das Jahr sein, woIhre Wünsche in Erfüllunggehen, wo Sie Lebensfreudehaben, von Schicksalsschlägenverschont bleiben undvor allem gesund sind.Gesegnete Weihnachten undein glückliches 2014!HerzlichstIhr BürgermeisterLAbg. Herbert Gaggl


Referenten Dezember 2013 4Moosburg begeistertLiebe Leser,liebe Leserinnen,schön langsam neigt sich dasJahr dem Ende zu. Das abgelaufeneJahr war für vielevon uns ein schönes, angenehmes,überraschendesund friedliches Jahr. Für Anderewar es das Jahr derTrauer und des Schmerzes.Die Hoffnung, dass das kommendeJahr besser wird,lässt uns zuversichtlich in dieZukunft schauen.Der Jahreswechsel ist abersehr oft auch ein Punkt imJahreskreis, an dem manRückblick auf das Vergangeneund Ausblick auf die Zukunfthalten kann. Was hatsich also in unserer MarktgemeindeMoosburg nun allesgetan?2013 war das Wahljahr: HängendeKöpfe und lachende,schmunzelnde Gesichter beider Kärntner Landtagswahl.Mit einem hervorragendenWahlkampf und mit übermenschlichemEinsatz ist esBgm. Herbert Gaggl gelungenin den Landtag einzuziehen,um dort nicht nur dieInteressen der MoosburgerBevölkerung kundzutun, sondernfür Kärnten zu arbeiten.Wenn man persönlich vor Ortist, kann man vieles erreichen.Die Nationalratswahlim Herbst war eine Hochschaubahnan Gefühlen. DesEinen Freud – des AnderenLeid. Mandate wechseltendie Farbe. Die neuen Parteien,die zum Teil aus demHut gezogen worden waren,naschten am Wählerkuchenkräftig mit.Die politische Landschaft imNationalrat veränderte sich,und die beiden Regierungsparteienkonnten nur knappihre Regierungsfähigkeit erhalten.Wird sich etwas ändern?Bis dato ist nicht vielzu erkennen. Ein „gemeinsamfür Österreich“ kann ichderzeit nicht erkennen.Die Hypo hat uns das ganzeJahr über begleitet. Prozessegegen honorige Persönlichkeiten,denen wir vertrauthaben. Anklagen undSchuldsprüche derselben vordem Gericht. Nichtigkeitsbeschwerdenund Anträge aufFußfesseln – Millionenschaden!Die einst mächtige Bank HypoAlpe Adria kämpft umsÜberleben und verschlingttäglich Millionen von Euro –ein Fass ohne Boden!Zu all der Tragik auf demBanksektor kommt dannnoch das Leid der Bevölkerung,hervorgerufen durchUnwetter und Katastrophen.Während Banken ohne mitder Wimper zu zucken saniertwerden, müssen Ka -tastrophenopfer auf ihre finanzielleHilfe warten. Solange warten, bis sie an derReihe sind. ExistenzbedrohendeWarte- und Bearbeitungszeiten,muss das sein?GO MobilIch glaube ich schweife vonmeinem Thema ab, ich wollteeigentlich einen Rückblickauf das abgelaufene Jahr inder Marktgemeinde Moosburggeben. Also dann: DieFeste und Veranstaltungender einzelnen Vereine warenwie jedes Jahr hochprofessionellund top organisiert.Die Unterhaltungen hinterließenbei den Besuchern einenbleibenden Eindruck. AusSkeptikern wurden Fans. DasArnulfsfest im Juli ist dasHighlight im Kärntner Veranstaltungszyklus.TausendeBe sucher, gute Unterhaltung,Begeisterung, kulinarischeLeckerbissen – einfachSpaß! Die Veranstaltungender LJ Moosburg – Maibaumkraxlnund Erntedankfest,wer diese Feste nicht besuchthat, der hat etwas versäumt.Der Halbmarathon und alldie anderen sportlichen Veranstaltungenin unserer Gemeindezeigen, dass wirnicht nur eine Feiergemeinde,sondern auch eine sportlicheGemeinde sind. Sportlichdeshalb, weil in unsererMarktgemeinde fast jedenTag die Möglichkeit gebotenwird Sport, in welcher Artund Weise auch immer, ausübenzu können. Laufen,Nordic Walken, Turnen, Radfahren,Schwimmen, Kinderturnen,Fußball, Volleyball,Stocksport, Tennis und Golf– ich bin mir sicher, für jedenist etwas dabei.Auf und mitmachen! Rundum diese Sportarten gab esim abgelaufenen Jahr auchVeranstaltungen: SommerCup der Stocksportschützen,5. Kaiser Arnulf GolfturnierSehr geehrte Leserinnen …… mein Bericht im letzten Mittelungsblatt der MarktgemeindeMoosburg über das GO Mobil und seine Tarifgestaltunghatte zur Folge, dass mich sehr viele Personen– Benützer und Mitarbeiter des GO Mobil – angerufenund mir ihre Geschichten erzählt haben. Ich habe michin weiterer Folge mit dem Erfinder des GO Mobil MaximilianGoritschnig zusammengesetzt.Wir führten ein wirklich tolles Gespräch. Beide sind wirbemüht der Moosburger Bevölkerung das bestmöglicheService zukommen zu lassen und werden versuchen dasGO Mobil für jeden Gemeindebürger attraktiv und leistbarzu machen.1. Vzbgm. Georg Malle, ÖVPauf der Golfanlage Moosburgusw.Da der Winter nun Einzuggehalten hat, darf ich dieMöglichkeiten des Wintersportsauch noch kurz anreißen:Die MarktgemeindeMoosburg ist gerüstet. DieEismeister bringen ihre Gerätschaftauf Vordermann,sodass dann, wenn es amTeich losgehen soll, auch unverzüglichmit der Eisreinigungbegonnen werdenkann. Gleichzeitig wird anden Vorbereitungen am Gemeindepokalturniergearbeitet.Freuen wir uns gemeinsamauf einen schönen Wintermit viel Spaß und Sport amMitterteich. In Moosburg tutsich etwas – Moosburgmacht munter, nur dabei seinist zu wenig, mitmachen istdie Devise.Abschließend möchte ich Ihnenliebe Moosburger/Innen,liebe Jugend und liebe Kinderein angenehmes Weih -nachtsfest im Kreise eurerFamilien wünschen. BleibenSie gesund, vital und freuenSie sich, wenn es auchmanchmal nicht so einfachist, auf den nächsten Tag.Sehen Sie die Welt positiv. Indiesem Sinne – Frohe Weih -nachten,IhrGeorg Malle1. Vizebürgermeister


Referenten Dezember 2013 5Gemeinsames vor TrennendesLiebeMoosburger innen,liebe Moosburger!Das Jahr 2013 ist in wenigenTagen zu Ende.Rückblickend muss man sagen,es war ein Jahr der Extreme.Zuerst der vieleSchnee und der späte Frühlingsbeginn,danach dasHochwasser und im Sommerdie extreme Hitze und Tro -ckenheit.In unserer Gemeinde könnenwir uns glücklich schätzen,da wir weitgehend von Unwetternverschont gebliebensind. Ich hoffe, dass es diesbezüglichauch in den letztenTagen dieses Jahres keinebösen Überraschungen gibt.In unserer Arbeit als Gemeindevertreterkonnten wirdie ersten Früchte ernten, dadie Marktgemeinde Moosburgfür unterschiedlicheLeis tungen Auszeichnungenerhalten hat. Der Grundsteindafür wurde im Gemeinderatgesetzt, da wir unter demMotto „gemeinsam für Moosburg“,Gemeinsames vorTrennendes gestellt haben.99 % der Anträge wurdeneinstimmig im Gemeinderatbeschlossen.Das Wohl der Bevölkerungliegt uns in unserer Arbeitam Herzen und das wirddurch das Miteinander imGemeinderat verstärkt.Auch 2013 gab es ein regesKulturleben mit vielen Veranstaltungen.Vielen herzlichen Dankmöchte ich unseren Vereinender Marktgemeinde Moosburgsagen. Es ist wunderbar,so viele verschiedeneKulturveranstaltungen besuchenzu können, wo jederVerein mit Freude und Engagementbei der Sache ist.Viele Stunden der Probenund Vorbereitungen sind notwendig,damit die Ergebnis -se diese hohe Qualität haben.Den Vereinen gelingt es auchimmer wieder junge Gemeindebürgerinnenund Gemeindebürgerfür die Arbeit in ihrenVereinen zu begeisternund somit den Fortbestandzu sichern.Freiwillig, Freude und großerEinsatz in der Freizeit, dassind die Eckpunkte, die alleVereinsmitglieder bereit seinmüssen zu geben. Und dasist eine ganze Menge!Ich möchte mich als Kulturreferentbei jedem einzelnenVerein für die gute Zusam -menarbeit bedanken undbin stolz auf das Kulturlebenin Moosburg. Auch möchteich auf diesem Wege allenMitbürgerinnen und Mitbürgernnahe legen, Veranstaltungenzu besuchen um sichselbst ein Bild von der hohenQualität zu machen.Liebe Gemeindebürgerinnen2. Vzbgm. Jochen Siutz, SPÖund liebe Gemeindebürger,ich wünsche Ihnen einen besinnlichenAdvent, Ruhe undZeit für Familie und Freunde,ein wunderschönes Weih -nachtsfest und für 2014Glück, Gesundheit und Zufriedenheitund möge dasneue Jahr nur schöne Tagefür Sie bereit halten,mit den besten Wünschen ,Ihr 2. VizebürgermeisterJochen SiutzKonstruktives ArbeitsjahrSehr geehrteMoosburgerinnen undMoosburger!Das Jahr 2013 ist schon fastvorbei und zeigt, wie schnelldie Zeit doch vergeht. Geradeerst hat das Jahr begonnen,befinden wir uns schonwieder am Ende.Ich kann als Mitglied des Gemeindevorstandesder MarktgemeindeMoosburg, auf einereignisreiches und kons -truktives Arbeiten in diesemJahr zurück blicken. Im Gemeinderatkonnten für dieMarktgemeinde Moosburgnachhaltige Beschlüsse gefasstwerden. Nun beginnterneut die Zeit, in der mansich budgetär mit dem kommendenJahr befassen muss.Ich hoffe, dass auch 2014„trotz angespannter finanziellerSituation“ nötige Projekteumgesetzt werden können.Mein Bestreben ist, mitden mir zustehenden Güternauch weiterhin sparsam undnachhaltig zu wirtschaften.Trotz der von mir angeordnetenEinsparungen imFriedhofsbereich, konnte derübernommene Abgang, von€ 46.500,00, nur minimal reduziertwerden. Da ich imJahr 2012 mehrmals vomKontrollausschuss der MarktgemeindeMoosburg aufgefordertwurde, ein Konzeptzur Budgetsanierung vorzulegen,tat ich dies auch. Bisheute konnte ich aber trotzmehrmaliger Rückfragen beiHerrn Bürgermeister Gagglkein konstruktives Gesprächführen. Weiters darf ich Sie,wie jedes Jahr, an die vorgeschriebeneMülltrennung imFriedhofsbereich erinnern.Diese wird leider immer nochviel zu oft missachtet (besondersin der Zeit um Allerheiligen).Den Mitgliedern unsererFraktion darf ich ein rechtherzliches Dankeschön aussprechen,für Ihre gute Mitarbeitund Ihre Bemühungenzum Wohle unserer Gemeinde.Auch den Mitarbeiternunserer MarktgemeindeMoosburg für die konstruktiveZusammenarbeit in diesemJahr, ein recht herzlichesDankeschön. Ich hoffeauch, dass Sie mit meinerArbeit, meinen Vorschlägenund dessen Umsetzung zufriedenwaren.Ihnen liebe Moosburgerin-GV Gabriel Fischer, BZÖnen und Moosburger wünscheich ein schönes und besinnlichesWeihnachtsfest imKreise Ihrer Lieben, sowie einenguten Rutsch ins neueJahr und ich freue mich auch2014 für Moosburg tätig zusein.HerzlichstIhr GV Gabriel Fischer


Referenten Dezember 2013 6LUST auf Zukunft?Sehr geehrteMoosburgerinnen undMoosburger,liebe Jugend!So viele Auszeichnungen füreine Gemeinde. Ich dachtedas letzte Jahr war schon einbesonderes Jahr für unsereGemeinde. Aber wir habenuns dieses Jahr übertroffenmit all unseren Erwartungen.Angefangen mit der Landtagswahl– Moosburg hat mitBgm. Herbert Gaggl den ers -ten gewählten Landtagsabgeordnetenin seiner Geschichte.Ich würde sagender richtige Mann am richtigenOrt – denn nur er kenntdie Belange und Nöte derBürger am besten durch seineüber 20-jährige Arbeit alsBürgermeister.Moosburg darf sich zu Rechtals innovativste GemeindeÖsterreichs bezeichnen. UnsereMarktgemeinde gewannmit dem Projekt „BildungscampusMoosburg“ denösterreichischen Gemein -deinnovationspreis, der vomGemeindebund ausgelobtwurde.Unsere Landjugend ist sehrerfolgreich mit ihren Aktivitäten:und das landesweit.Und wieder einmal hat siesich besonders engagiertbeim Projekt TATORT Jugendfür unser Moosburg.Für unsere Kinder gab eswieder das Sommerprogrammam Bildungscampus,wo die Gemeinde wieder50 % der Kosten übernommenhat.Moosburg bleibt die familienfreundlichsteGemeindeÖsterreichs, Moosburg hatals erste und einzige GemeindeÖsterreichs das vierteZertifikat erhalten. Wirwerden uns weiterhin bemühenuns kontinuierlich zuverbessern, zum Wohle unsererKinder, Familien undSenioren, ja der gesamtenBevölkerung.Ein besonderes Highlight imJahresablauf ist die Blumen -olympiade in unserer Gemeinde.Moosburg gehört inden letzten vier Jahren immerzu den Landessiegern.Ob nun unsere Gemeinde alsMarktgemeinde den zweitenPlatz erreicht (Gem. Rennwegist kaum zu übertreffen),oder Sie mit ihren wunderschönenBlumenbalkonenund Gärten, die die erstenPlätze belegen, Moosburg istimmer vorne dabei. SIEschaffen es immer wieder,die ganze Gemeinde in einBlütenmeer zu tauchen –Danke für die Blumen.Ich hoffe Sie hatten genügendZeit die Adventstimmungbei einem KonzertGV Hermine Kogler, ÖVPoder Adventmarkt zu genießen.Damit Sie gelassen undruhig mit Ihren Lieben dasWeihnachtsfest begehenkönnen.Ich wünsche Ihnen ein frohesWeihnachtsfest und einglück liches und gesundesneues Jahr.“ Die Zukunft gehörtdenen, die an dieSchönheit ihrer Träume glauben“.IhreHermine Kogler


Gemeinderat Dezember 2013 7Aus dem Gemeinderat■ Die Beschlüsseder Sitzung vom18. November 2013Herstellung derGrundbuchordnung imZuge von Grundstücksteilungenbzw.die Übernahme vonWegflächen in dieVerwaltung desöffentlichen GutesDer Gemeinderat beschließteinstimmig die Verordnungenund somit die Übernahmevon Wegflächen in dieVerwaltung des öffentlichenGutes.Sicherheitsstraße imBereich der VS TigringDer Gemeinderat beschließteinstimmig die Errichtung einerSicherheitszone vor derVolksschule Tigring.Sanierung derTigringer StraßeDer Gemeinderat beschließteinstimmig die Sanierungder desolaten Straßenstückevon St. Peter bis zur KreuzungSeigbichler Straße.Sanierung derGoritschitzenstraßeDer Gemeinderat beschließteinstimmig die Sanierungder Goritschitzenstraße.Dritter Nachtragsvoranschlag2013Der Gemeinderat beschließteinstimmig den 3. Nachtragsvoranschlag2013.Demnach werden die Einnahmenund Ausgaben imordentlichen Haushalt um125.200 Euro auf 7.687.800Euro und die Einnahmen undAusgaben im außerordentlichenHaushalt um 90.000Euro auf 1.664.100 Euro erhöht.Der Haushaltsvoranschlagder MarktgemeindeMoosburg sieht insgesamtEinnahmen und Ausgabenvon 9.351.900 Euro vor.GrundankaufDer Gemeinderat beschließteinstimmig den Ankauf einesGrundstückes in der Pestalozzistraße.Trinkwasser-ResolutionLAbg. Bgm. Herbert Gagglberichtet, dass die vom GemeinderatverabschiedeteTrinkwasserresolution (EU-Richtlinie über den öffentlichenWasserhaushalt) beiden zuständigen nationalenund europäischen Stellen Gehörgefunden und zur Kenntnisgenommen wurde. ImSchreiben vom 19. 9. 2013hat der Präsident des EuropäischenParlaments, MartinSchulz, mitgeteilt, dass dieVersorgungshoheit ganz beiden zuständigen Gebietskörperschaftenbleiben soll.Dr. med. univ. et. med. dentGERNOT LACHFacharzt für Zahn-, Mund- und KieferheilkundePRIVAT UND ALLE KASSENDr. med. univ. et. med. dentUTA EBERWEINFacharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde• PROPHYLAXE• ÄSTHETISCHE ZAHNHEILKUNDE• ZAHNREGULIERUNGEN• ZAHNÄRZTLICHE CHIRURGIEWir sind Montag bis Donnerstagvon 6.45 – 16.30 Uhr undFreitag von 6.45 – 12.30 Uhr für Sie da.Arnholzstraße 4 • 9062 Moosburg • T 04272/83677


Service Dezember 2013 8Standesamt Oktober bis Dezember 2013Wir freuen unsüber die neuenErdenbürgerGV Hermine Kogler, Josef Wellikund Susanne Sauerbier mit demNeubürger Felix Raphael Sauerbierund Tochter AnnalenaDr. Wallner Elisabeth mit demNeubürger Wallner Jonathan Gabrielund Sohn Kilian AnatolGerdl Christian, SimislauerStraße 1Starhemberg Itha,Gradenegg 24Dr. Leber Hermann, Kinderdorfstraße2Assaloni Irene, Am Trom -peterbichl 14Spitaler Genoveva, Hohenfeld18/1zum 80. Geburtstag …Fauser Maria, Obergöriach16Hanzelic Elfriede, Am Trompeterbichl11Tschinder Hermine, Schulgasse4/6Puschitz Stefanie, Goritschitzen7/1zum 85. Geburtstag …Gadringer Karoline, Prof.-Hermann-Gmeiner-Straße18/2Feldner Charlotte, ZenoGoeß Weg 31Musel Eleonore, Terrassenweg5zum 90. Geburtstag …Lanner Lorenz,Schloßstraße 1Toniutti Christian, KarolingerWeg 6/1Stossier Simon,Tischlerfeld 11Wiltsche Johanna, Schloßstraße10zum 92. Geburtstag …Bacher Erika, Kanigweg 4/1Krist Berta,Schloßstraße 10Scherer Siegfried, Schloßstraße10Kunst Julianna, KlagenfurterStraße 28Gierat Franz, Gradenegg 20zum 93. Geburtstag …Bacher Brigitta, Schloß -straße 10Jessenitschnig Cäcilia,Rosenau 15zum 94. Geburtstag …Urabl Katharina, Angererhofstraße18zum 96. Geburtstag …Werdenig Aloisia, Schloßstraße10Berger Theresia, Schloß -straße 10In ehrendemGedenkenAnetter Stefanie, Tischlerfeld11Grebmaier Maximilian,Tischlerfeld 11Leininger Joachim Georg,Schloßstraße 10Leschanz Johann Andreas,Lindenweg 2/1Lippitz Augustin, Tischlerfeld11Moser Walter, Schloßstr. 10Motschilnig Helmtraut MA,Luschenweg 1Petutschnig Anna Maria,Tischlerfeld 11Pöschl Martha, Lindenweg27Rosian Franz, Tischlerfeld11Schaider Rosa,Schloßstr. 10Frohe Weihnachten sowieeinen guten Rutsch ins neue Jahrwünscht allen Kunden, Freunden undBürgern der Marktgemeinde MoosburgWir gratulierenzum 75. Geburtstag …Kresse Gertrud, 10. OktoberStraße 3Biedermann Isabella, Weingartenweg14/1Kölz Leonhard, Kinderdorfstraße3/5Weber Leopoldine, Gradenegg3


Service Dezember 2013 9Baugeschehen von Oktober bis Ende November 2013■ Ing. Graschitz Gerhard:Abbruch des bestehendenNebengebäudes und Neuerrichtungeines Nebengebäudesmit Garagen, Heiz- undHackgutlagerraum, überdachterStellplatz und Stützmauern■ Ageljic Kristijan: Errichtungeines Pavillon mit Geräteraum;■ Mag. Weiß Robert undMag. Weiß Sabrina: Errichtungeines Zubaues zumbestehenden Wirtschaftsgebäudemit Einbau einer Heizungsanlagemit 150 kW, sowieEinbau eines Heizraumesund Hackgutlagers sowie einerGarage;Zubau eines Abstell- und Lagerraumeszum bestehendenNebengebäude sowieWiedererrichtung des Dachstuhlesbeim Nebengebäudenach einem Brandschaden;■ Biber Karl und BiberBeatrice: Errichtung einesWohnhauses mit Carport;■ Kölz Johannes undSchindler Anna: Errichtungeines überdachten Lagerplatzes,einer Luftwärmepumpe,einer Stützmauerund einer Schallschutzwand;■ DIM HausverwaltungGmbH., vertreten durchHerrn Mag. (FH) MarkusWoratschek: Abbruch undErrichtung einer Stützmauer;■ Gratzer Thomas: Abbruchund Wiederaufbau desWirtschaftsgebäudes;■ Oberdorfer Friedrich:Errichtung einer Photovoltaikanlageim Ausmaß von62,7 m²MarktgemeindeamtMoosburgÖffnungszeiten während der WeihnachtsundNeujahrsfeiertageMontag, 23. 12.: 07.30 Uhr bis 16 UhrDienstag, 24. 12.: Ausgabe FriedenslichtMittwoch, 25. 12.: geschlossenDonnerstag, 26. 12.: geschlossenFreitag, 27. 12.: geschlossenMontag, 30. 12.: 07.30 bis 16 UhrDienstag, 31. 12.: geschlossenMittwoch, 1. 1. 2014: geschlossenDonnerstag, 2.1.2014: 07.30 bis 16 UhrFreitag, 3. 1.2014: geschlossenFür dringende Erledigungen bzw. Vorsprachen ist einServicetelefon eingerichtet: Telefon 0664/85 36 701FriedenslichtLiebeMoosburgerinnen,liebe Moosburger,wir laden Sie herzlich ein,das Friedenslicht am HeiligenAbend, Dienstag,24. Dezember 2013,von 8.00 Uhr bis 12.00Uhr im Gemeindeamt,Moosburg Service abzuholen.Kommen und besuchenSie uns – wir freuen unsauf Sie.Mutter-/Elternberatungam BildungscampusVolksschuledurch Dr. Manfred Bayer,Gesundheitsamt derBezirkshauptmannschaftKlagenfurtNächster Termin:Dienstag, 28. Jänner2014, 13.30 UhrRechtsberatungDR. CHRISTIANHAIDENöffentlicher NotarTel.: 0463 / 507 166Fax: 0463 / 507 166 10Do, 23. Jänner 2014,17 Uhr, im GemeindeamtMoosburgSwietelSkyBauges. mbh.Gewerbestraße 69560 FeldkirchenTelefon 04276/2195Fax 04276/2195-4141E-Mail:feldkirchen@swietelsky.atwww.swietelsky.comASphAltierunGenhoch- und tiefbauarbeiten aller ArtErdarbeiten, Asphaltierungen und Pflasterungen, Kanal- undHausanschlüsse, Wasserleitungsbau, Hochbau-, Beton- und Mauerungs -arbeiten, Hangsicherung und Erosionsschutz, Begrünungen,Abdichtungsarbeiten, SportplatzbauGerne erstellen wir kostenlos ein Angebot für ihr Bauvorhaben.Über ihre geschätzte Anfrage würden wir uns freuen!


Infrastruktur Dezember 2013 10Mag. Barbara Zoppoth, Heidi Holdernig, Martina Weilenmann, WernerSpitzer, Wolfgang Duller, Bgm. Herbert Gaggl, Peter Weilenmann,Mag. Truppe (v.l.)Mehr Sicherheit für SchulkinderFür die Sicherheit der Schulkinder wird eine Bus-Spur mit WendeplatzerrichtetBei einer Zusammenkunft mit Mitgliedern des Elternvereinesder Volksschule Tigring wurden Sicherheitsmaßnahmen besprochen.„Wir errichten vor der Volksschule eine Sicherheitszone.Eine Anrampung und ein erweiterter Radius für dieAn- und Abfahrt des Schulbusses wird die Verkehrssicherheiterhöhen“, sagte Bgm. Herbert Gaggl.Zuerst wurden die schadhaften Stellen aufgefräßt …Sanierung der Tigringer StraßeDer Kreisverkehr kommtDie Demonstration für einenKreisverkehr im KreuzungsbereichTurracherBundesstraße, PörtschacherStraße, Tigringer Straßehat genützt. „Der zuständigeVerkehrslandesratGerhard Köfer hat mir dieErrichtung im Jahre 2014zugesagt“, informierteLAbg. Bgm. Herbert Gagglim Rahmen des Tages derÄlteren Gemeindebürger.Die in den 1980er-Jahren errichteteTigringer Straße wirdvon der St.-Peter-Kreuzungbis zur Abzweigung SeigbichlerStraße saniert. Die Instandhaltungerfolgt in derForm, dass die schadhaftestenStellen aufgefräßt und… und dann asphaltiert. Diese Maßnahme wird auch als „Plombierenbezeichnet“. Der nächste Arbeitsschritt erfolgt 2014: nach Setzungenim Winter und Frühjahr wird eine Asphaltschichte aufgetragen.asphaltiert werden. So könnendiese Ausbesserungenüber den Winter und imFrühjahr „absitzen“. In einemweiteren Schritt wird danndie gesamte Straße mit Bitumenvorgespritzt und im Anschlussdaran asphaltiert.


Bildungscampus Dezember 2013 11MOOSBURGER BILDUNGSDEKLARATIONDie Moosburger Bildungsdeklaration wurde anlässlich der Europäischen Bildungskonferenz in Moosburgunterzeichnet und LH Dr. Peter Kaiser und Europaabgeordneten Dr. Hubert Pirker übergeben. Zudem wurdedas Papier an die Spitzen der Bundesregierung übermittelt. Von Landeshauptmann Kaiser wurde zugesichert,dass die Moosburger Forderungen in den zuständigen Ausschüssen des Kärntner Landtages behandeltwerden. Auch Vizekanzler Spindelegger hat seine Unterstützung zugesagt. „Moosburg ist am richtigenWeg. Wir müssen von unten nach oben reformieren. Die PISA-Studie bestätigt unseren Weg: Inves -titionen in die Bildung sind unsere Zukunft“, sagt LAbg. Bgm. Herbert Gaggl.Bildungscampus Moosburg –eine Rück- und VorschauDie Marktgemeinde Moosburg hat sich mit folgenderÜberlegung auf den Weg gemacht: „waskönnen wir tun, um unseren Kindern die optimalenRahmenbedingungen für ihre Entwicklungund Bildung zu bieten?“Von der Idee zum Ziel»BildungscampusMoosburg Arbeitsschritte2010–2012«Wir wollen die beste Kinderbetreuung,Vereinbarkeit vonFamilie und Beruf und folgenunserer Vision „bis 2020 dieBildungsgemeinde Österreichszu werden“.Ein Stenogramm der Aktivitäten,der letzten 2 Jahre,am BC Moosburg, RichtungZiel:Bildungsinhalte2010: Bildungsstandards ermittelnund übersetzen*Ist-Analyse: Vergleichsprojekteu. Lernreisen*Überblick überMethodenvielfalt gewinnen*Campus-Bildungszieleherausfiltern*KinderbetreuungseinrichtungenVolksschulenund Neue Mittelschuleverbinden2011: Beschluss: EinführungCampus-Jahresthema2012: Beschluss:Gemeinsame Bildungsziele*SommercampusMoosburg/Freizeitaktivitätenanbieten*Beschluss: PortfolioArbeit und Start-up-Veranstaltungfür 90 PädagogInnen*ModellKreatives ForschenBaumaßnahmen2010: Erweiterung Kindergarten,von 85 Betreuungsplätzenauf 170*2012: Erste Campuserweiterung„Arena-Spielplatz“*Erweiterung Kindergarten,von 170 Betreuungsplätzenauf 230*Startschuss unders te Schritte Umbau Volksschule*


Bildungscampus Dezember 2013 12Kommunikation intern2010: Campusführung*Interne Vernetzung anlegen*Erarbeiten Campusprinzipien2011: Erstes Campusfest„Wir sind der Bildungscampus*neuer Arbeitsplatz:Campus-Koordination 2012:Internet-Auftritt: Content-Sammlung*Aufstellen vonIdeenboxen auf dem Campus*EröffnungBaumkreismit 600 Kids und allen BCM-VertreterInnenKommunikation extern2010: Austausch mit WirtschaftsvertreterInnenz.B.Infineon: Fr. Dr. Kircher, Treibacher:Dr. Alexander Bouvier,Industriellen-Vereinigung:Mag. Otmar Petschnig2011: vor ort ideen werkstatt:Architekten, Gemeindeund alle Campus-Mitgliederentwerfen die Bildungscampusräumezur späteren Umsetzung*Bürgermeister stelltBildungscampus dem WienerParlament vor 2012: LogoundMaskottchenwettbewerbfür ganz MoosburgAustausch mit Bildungsexperten:z.B. Prof. Schilcher,Dir. Lehner, Landesschulratspräsident:Mag. Walter Ebner,Volkshochschule, Pädag.Leiterin Mag. Beate Gfrerer,Universität Klagenfurt Prof.Dr. Florian Müller*SymposiumschulRAUMkulturIm Jahr 2013 kann Moosburgwieder auf vielekleine Schritte RichtungVision 2020 zurück -blicken.BildungsinhalteDie Bildungseinrichtungendes Campus arbeiten jährlichan einem gemeinsamen Thema:2013/2014 heißt es „Bewegung,Kraft und Energie“.Alle Schulkinder beschäftigensich besonders in den „MINT-Fächern“ Mathematik, Informatik,Naturwissenschaftenund Technik, aber auch fächerübergreifendmit dieserThematik. Im Kindergartenbearbeiten die Kinder dasBildungscampus: Kindertagesstätte, Kindergarten, Förderkindergarten,Volksschule und Neue Mittelschule sind ideal in unmittelbarer Nähezu einander gelegenThema in altersgemäßerForm. Am Ende des Schuljahreswird das Jahresthemagemeinsam präsentiert.Portfolio als Instrument, wodie Kinder ihre Arbeiten sammelnund ihre Fortschrittedokumentieren können, wurdeam gesamten Bildungscampuseingeführt. ImHerbst sind die Schulanfängermit dem Entwicklungsportfoliogestartet.In der NMS erstellen dieSchülerinnen Themenportfolios,mit dem Ziel z.B. aussagekräftigeBewerbungsunterlagenzu erarbeiten. An einemKonzept für eine gemeinsameHospitation, Pädagoginnenlernen von Pädagoginnenanderer Bildungseinrichtungen,wird gerade gearbeitet.BaumaßnahmenDurch die Kooperation mitdem Institut für UnterrichtsundSchulentwicklung derUniversität Klagenfurt sowieder Kooperation mit derKunstuniversität Linz stehenden Beteiligen am BildungscampusMoosburg Expertenim Bereich Pädagogik undArchitektur zur Seite. DieKinder bleiben dabei imMittelpunkt. Der Umbau desgesamten Bildungscampus ineinen Ort wo Lernen unteroptimalen Bedingungenmöglich wird, und die geplanteÖffnung des BC alsZentrum der Begegnung,wird in den nächsten 2 bis 3Jahren realisiert. Startschusswar Juni dieses Jahres. DerUmbau der Kinderbetreuungseinrichtungund die Eröffnungder Spielarena warendie ersten Schritte in dieseRichtung.Die baulichen Veränderungenam BC Moosburg sindimmer partizipativ. Bürgerbeteiligungenoder intensiveWorkshops mit den Pädagoginnenstellen sicher, dassInteressen der Betroffenenbestmöglich eingearbeitetwerden.Kommunikation internMit dem Projekt HEKIS (Helferkinder)wurde in diesemJahr Vernetzung durch dieKinder gelebt. Kinder ausden unterschiedlichen Bildungseinrichtungenbesuchensich gegenseiteig undübernehmen in Form von PatenschaftenVerantwortungfüreinander.Kommunikation externIn diesem Jahr hat eine Projektgruppe,unter der Aufsichtvon Frau KatherinaWagner den eingereichtenBildern des Logo- und Mas -kottchenwettbewerbs eineneuen Rahmen verpasst. Gebasteltund gewerkt wurdein der Pfarre, um 2014 dieWerke im öffentlichen Raumnochmals bewundern zukönnen.Die mehrjährige Entwick -lungsarbeit am BC Moosburgwurde heuer mit dem „Awardbessere Lernwelten,“ überreichtdurch Ministerin ClaudiaSchmied, ausgezeichnet.Die Auszeichnung zur innovativstenGemeinde Österreichszeigt, dass die Entscheidung2010 Bildung undFamilie in den Mittelpunktder Entwicklung zu stellen,richtig war.Im Oktober haben namhafteExpertinnen bei einer dreitägigeninternationalen Bildungskonferenzin Moosburgzum Thema Zukunft der Bildung,Nachhaltige Entwick -lung in Gemeinden referiert.AusblickDie Marktgemeinde Moosburgwird durch die Maßnahmenals die familienfreundlicheGemeinde wahrgenommen.Moosburg wächst hinsichtlichder Einwohnerzahl:die Anfragen um Kinderbetreuungsplätzesteigen. Auszeichnungenund Präsenz inden Medien in Sachen „wirnehmen Bildung und Familieernst und wichtig", bestätigen,dass Moosburg vor Jahrenden richtigen Entschlussgefasst hat, den Schwerpunktauf Familienfreundlichkeitzu legen.Neben weiteren pädagogischenund baulichen Ent -wick lungsschritten am Bildungscampusim nächstenJahr, legt Moosburg 2014 einbesonderes Augenmerk aufdie Rechte der Kinder in derGemeinde, UNICEF Österreichsetzt viele Initiativen,um den Kindern Rechte zuverschaffen. Dabei gilt, dassalle Entscheidungen, die Kinderbetreffen, zu ihrem Wohleausfallen sollen und ihreMeinung dabei gebührendberücksichtigt wird. Moosburgstellt sich dem Audit mitdem Ziel im Speziellen aucheine „Kinderfreundliche Gemeinde“zu sein.Info: Mag. Liane Oswald, Tel.04272/83400-37


Bildungscampus Dezember 2013 13Bildungscampus – KindergartenIch gehe mit meinerLaterne:Der heilige Martin, vieleLieder, Besuche inder Volksschule und imAltenheim.Auch heuer bleiben die Pädagoginnenund Kinder desKindergartens Moosburg ihrerTradition treu.Der Besuch im BezirksaltenheimTigring zu Ehren desheiligen Martin bereitet denBewohnerinnen eine ganzbesondere Freude.Bei dieser wertvollen Begegnungund dem Schenken vonZeit werden gemeinsam Lie-der gesungen und das Martinsspielvorgeführt.Bei Kuchen und Saft findetBesuch der angehenden Schulkinder in der VolksschuleDie Kinder erfreuten die älteren Gemeindebürgerder Besuch einen gemütlichenAusklang.Der anschließende Besuchder angehenden Schulkinderin der Volksschule Moosburgwar die Generalprobe für dasgroße Martinsfest am Abend.Auf diese Weise wird die intensiveZusammenarbeit derunterschiedlichen Bildungseinrichtungengelebt undsichtbar. Die Kindergartenkinderfreuen sich schon aufdie kommenden Turnstundenin der Volksschule.Abends haben sich die Kinder,Großeltern und Elternbei der Pfarrkirche in Moosburggetroffen um anschließendgemeinsam mit hell erleuchtetenLaternen unterdem Ehrenschutz des HerrnBürgermeister Herbert Gagglzur Spielarena des Kindergartenszu ziehen.Die Lieder der Kinder, dasMartinsspiel, ein Lichtertanzund Gedichte haben das Festzu etwas Besonderem gemacht.Eine Überraschungfür alle war sicher der Einzugdes hl. Martin auf seinemPferd. Zum Abschluss wurdeganz im Sinne des hl. MartinTee und Brot mit allen geteilt.Text: KindergartenVorweihnachtliche Aktivitätenin derKinderbetreuungseinrichtungMoosburgDie Kinder werden mit vielen Aktivitäten in der Vorweih -nachtszeit auf das eigentliche Fest vorbereitet und eingestimmt.Sei es die Dekoration für den weihnachtlichenFensterschmuck in der Gemeinde, das Einüben der Liederund Gedichte für die Nikolausfeier oder das Üben dermusikalischen Darbietungen für das Adventsingen.Diese Zeit ist für die Kinder eine ganz besondere. Temporausnehmen, zur Ruhe kommen und das Weihnachtsfestin seinem eigentlichen Sinne, die Geburt Jesu, begreifen,ist den Pädagoginnen besonders wichtig.Das Team des Kindergarten und Hort Moosburg wünschtIhnen und Ihren Familien eine ruhige und besinnlichevorweihnachtliche Zeit.Lena Kamper, Johanna Santner, Valentina Santner, Michelle Granegger,Sarah Lorch, Merlene Bacher, Michael Schellander und Bgm. Gaggl mitden Pädagoginnen Melanie Malle, Lisa Eisner und Leiterin Doris Sagmeister(v.l.)Weihnachtsschmuck vom KindergartenMit selbst gebastelten Sternen und Häuschen wurden dieFenster im Gemeindeamt von Kindern des Bildungscampusgeschmückt. „Ich bedanke mich dafür sehr herzlich. Für michist das immer wieder ein wunderschönes Erlebnis, wenn Kinderzu mir in die Gemeinde kommen“, sagte Bgm. HerbertGaggl und überraschte die Kleinen mit einer Jause.


Bildungscampus Dezember 2013 14Bildungscampus – Volksschule TigringElternverein der Volksschule TigringWas macht der Elternvereinder VolksschuleTigring?Wir feierten am 6. Oktober inder Pfarrkirche Tigring dasErntedankfest und durftenuns danach über ein gemütlichesZusammenkommen inder Volksschule freuen.Der Verkaufstisch mit Gebas -telten und selbst Gemachtenwurde gestürmt und bei Kürbissuppeund Torten sowieBroten und Getränken desDie Martins-Laternen vor derVolksschulePfarrgemeinderates Tigringverbrachten viele einen gemütlichenVormittag.Wir möchten uns bei allen Elternund auch bei allen Gäs -ten für die tolle Unterstützungund das gute Gelingenbedanken.Am 11. November 2013 fandbei guter Witterung das traditionelleMartinsfest statt.Nach dem Laternenumzugmit vielen wunderschönenLaternen wurde das Fest mitDiakon Weikert in der PfarrkircheTigring gefeiert. DieKinder der VS Tigring gestaltetenmit Lieder, der Lebensgeschichtedes heiligen Martin,den Fürbitten und demMartinsspiel die Veranstaltung.Danach traffen wir uns amDorfplatz vor der Volksschuleund verbrachten noch einegemütliche Zeit bei Apfelpunschund Leberkässemmel.Damit uns nicht zu kaltwurde, waren zwei Feuerstellenaufgebaut. Es war eingemütlicher und unvergesslicherAbend.Wir dürfen uns auf diesemWege recht herzlich bei derBäckerei Marinitsch für dieDas Martinsfest wurde in der Pfarrkirche Tigring gefeiertgesponserten Semmeln bedanken.Wir freuen uns, Sie auch inZukunft bei den Veranstaltungendes ElternvereinsTigring begrüßen zu dürfen.Wir wollen mit unserem Tundie Gemeinschaft und Zusammengehörigkeitin Tigringunterstützen und unserenKindern vorleben, damites weiterhin ein so nettesund freundschaftliches Miteinandergibt. Text: WeilenmannElternvereinder VolksschuleTigringObmann: Mag. DietmarTruppe (0664/20 744 66)Walter Niemiez, HeidiHoldernig, KatharinaWagner, Martina Weilenmann,Brigitte Ostanek,Silvia Otto, Barbara Zoppoth,Christine FeldnerSchuleinschreibungfür das Schuljahr2014/2015Die Schuleinschreibungfindet amMittwoch, 15. Jänner2014 von 13.00 Uhrbis 15.00 Uhr imBildungscampus,VolksschuleMoosburg und VolksschuleTigring statt.Sie erhalten noch gesonderteine Einladung zurSchuleinschreibung.


Bildungscampus Dezember 2013 15Bildungscampus – Volksschule MoosburgPortfolio im UnterrichtHeuer im Herbst startetendie Schulanfänger in derVolksschule Moosburg mitdem Entwicklungsportfolio.Erste Erfahrungen damitsammelten sie bereits imKindergarten mit ihrer Portfoliomappe.Das Entwicklungsportfolio isteine Sammlung von Lernergebnissen,die den Lernfortschrittzeigen und die Fortschritteim Lernen dokumentieren.Zum Schuleintritt wird eineMappe angelegt, in welcherArbeiten aus verschiedenenEntwicklungsstadien derVolksschulzeit gesammeltwerden. Die einzelnen Arbeitenzeigen, was ein Schüler/eineSchülerin zu einembestimmten Zeitpunkt gelernthat und in welchem Bereichbesondere Begabungenliegen. Die Schüler selbertreffen eine Auswahl an Arbeitsblättern,Zeichnungen,Buchvorstellungen, Geschichten,…. Arbeiten, aufdie sie stolz sind. Diese gebensie in ihre Portfoliomappeund präsentieren ihrenLernfortschritt viermal imSchuljahr im Klassenverband.Diese Reflexion sollden Kindern helfen, besserihre Stärken zu erkennenBildungscampus – Neue MittelschuleSchulübergreifender Campusworkshop in der Neuen MittelschuleDie 4. Klassen der VolksschuleMoosburg waren im Oktobereingeladen, gemeinsammit den Kindern der NeuenMittelschule an dem Work -shop „Experimentelle Archäologie“teilzunehmen. FrauMogy organisierte dieseschulübergreifende Aktivität,um unseren Kindern außergewöhnlichesExpertenwissenüber die Steinzeit vorzustellen.Wie macht man Feuer ohneFeuerzeug? Wie entstehenNähnadeln aus Knochen? WieDie Kinder mit ihren Portfolio-Mappenund sie erfahren dadurch höhereWertschätzung ihrerLeistungen. Auf diese Weisebekommen die Kinder einGefühl dafür, was sie bereitsgelernt haben.Schlüsselqualifikationen wieselbstständiges Organisieren,Präsentieren, selbst bestimmtesHandeln und Verantwortungtragen, könnenhier geschult werden.In der Neuen Mittelschulefindet die Portfolioarbeit ihreFortsetzung in Form vonThemenportfolios. Dernächs te Schritt sind dann dieBewerbungsportfolios, mitdenen die Schülerinnen undSchüler eine aussagekräftigekann man aus Feuerstein eineMesserklinge herstellen?Die Antworten auf diese undandere Fragen und spannendeEinblicke in längst vergangeneTage erhielten SchülerInnenin der Bibliothek derNMS von Dr. Johann Tinnes.Er ist ein anerkannter Prähis -toriker, ein Fachmann, der inDeutschland in vielen Museentätig ist. Mit seinem Spezialwissen,seinen Anschauungsmaterialienund seiner Darstellungdieser vorgeschichtlichenEpoche konnte er dieVolksschule und Neue Mittelschule lernen gemeinsamKinder fesseln. Dr. Tinnes gabden Kindern Einblicke in dieLebensweise der Menschender Steinzeit und beantwortetein altersgerechter Form dazwischendie zahlreichen Fragender interessierten jungenMenschen. Er veranschaulichteihnen, wie die SteinzeitmenschenverschiedensteWerkzeuge, Waffen, Kleidungsstücke,Schmuckstückeund Geräte herzustellen vermochten.Dass die Menschen in derSteinzeit auch nicht von ges -Bewerbungsunterlage in denHänden haben sollen. Somitspannt sich der Bogen dieserneuen Methode über die gesamteZeit, während der dieKinder im Bildungscampussind. Gabriele Lekas,Klassenlehrerin 1Btern waren, zeigte sich spätestensbeim Versuch, eigeneWerkzeuge und Schmuck -stücke herzustellen. Unterder fachkundigen Anleitungvon Dr. Tinnes gelang es allenWorkshop-TeilnehmerInnen,ein eigenes „Steinzeit-Taschenmesser“oder prähistorischenSchmuck anzufertigen.Jedes Kind nahm begeis -tert am Ende des Workshopssein „Steinzeitprodukt“ undviel Wissenswertes aus dieserprähistorischen Zeit mit nachHause.


Gesundheit Dezember 2013 16Herbst-/Winterblues, was tun?Verringerte Leistungsbereitschaft,Müdigkeit, Mattigkeitund Abgeschlagenheit zeigensich in Ländern mit deutlichenTemperaturveränderungenund geändertenLichtverhältnissen häufig undsind in den meisten Fällenkeine eigentliche Krankheit.Der Lichtmangel führt zu gesteigertenMelatoninspiegeln,tagsüber kann der Melatoninabbaunicht ausreichenderfolgen, das Schlafbedürfnisssteigt, Antriebslosigkeitfolgt. Der Konzentrationsspiegeldes Neurotransmitters(=Botenstoff im Gehirn)Serotonin, der Stimmung,Appetit und Schlaf reguliert,unterliegt saisonalenSchwankungen und erreichtbei auf der nördlichen Halbkugellebenden Menschen, inden Wintermonaten seinenTiefststand. Durch den witterungsbedingtenvermehrtenRückzug in die eigenen vierWände, bleibt mehr Zeit fürNachdenklichkeit und Melancholie.Gegenstrategien1. mood-foodtryptophanhaltige Nahrungsmittelin Verbindung mit Kohlehydraten:enthalten in: Käse/Topfen/Geflügel/magerem Fleisch/Fisch/Hülsenfrüchte/Haferflocken/WeizenkeimenWirkmechanismus: Tryptophanist eine Vorstufe desSerotonins, die im Gegensatzzu Serotonin selbst (vgl. serotoninhaltigeNahrungsmittel)die Blut-/Hirnschrankepassieren kannCapsacin –enthalten in Chilli, Gewürzmischungenwie CurryWirkmechanismus Endorphinausschüttung,dadurchGlücksempfinden und EuphorieVitamine v.a. B-Vitamine;Vitmin B1-Mangel führt zurDepressionMineralstoffe besonders gutzellverfügbar enthalten inSteinsalz2. natürlicheStimmungsaufhellerHypericum perforatum/JohanniskrautInhaltsstoffe: Hypericin,Hyperforin, FlavanoideWM: Verlängerung der Wirkdauervon SerotoninSteigerung der Lichtempfindlichkeitauch gemischt mit Passiflora/Passionsblume,Baldrian/Hopfen/Melisse/Weißdorn3. Licht ins DunkelTageslichtlampen zum Aus-gleich des saisonalen Lichtmangels;in meiner Ordinationvorhanden.4. BewegungAusdauersport, ev. mit flotterMusik, führt zur Endorphinausschüttung,mit direkterund indirekter Wirkung aufdie StimmungStretching löst Blockaden5. FarbtherapieOrange, Gelb-, Rottöne führenzur Stimmungsaufhellung.6. AromatherapieBergamotte-/Jasmin-/OrangenölstimmungsaufhellendZitronenöl erfrischendGeranium muntert aufLavendel beruhigtRosmarin kreislaufanregendVanille dämpft HungergefühlDr. Markus Charisius gibt wertvolleGesundheitstipps7. Schlafhygieneregelmäßig und ausreichendSchlaf zur körperlichen Regeneration8. Positive Lebenseinstellung/sozialeKontaktepflegenLiebe und andere zwischenmenschliche„Unfälle“, diezur Positivierung führen, eineGlühweinrunde am Christkindlmarktetc.Mit HAARGENAU Tigring eröffnet „Wohlfühl-SalonFriseurbesuch bei Alexandra Pirker soll eine Auszeit vom Alltag bietenTigring – Haare gut - allesgut! Wer bei AlexandraPirkers kürzlich eröffnetemFriseursalon „Haargenau“ inTigring vorbeischaut, der genießtdie Kombination ausperfektem Handwerk, topBeratung sowie Luxus undEntspannung.Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis der taffen Kärntnerinspricht für sich. „Mir istes besonders wichtig, dassmeine Kunden nicht nur eineTopleistung bekommen undsich bei einem Besuch inmeinem Salon wohl fühlen,sondern auch, dass diePreisgestaltung für die ganzeFamilie attraktiv und nichtüberzogen ist“, erklärt dieMoosburger Jungunternehmerinihr Salonkonzept voninternationalem Format mitregionaler Sympathie.Alexandra Pirker freut sichdarauf, dass ihr neuer Salonin Tigring gut angenommenund das Komplettangebotvon Frauen, Männernund Familien genutzt wird.Haargenau TigringWitscher Weg 17 in9062 MoosburgÖffnungszeiten: Dienstag,Donnerstag und Freitag von8.30 Uhr bis 19 Uhr, Mittwochvon 8.30 Uhr bis 13Uhr und Samstag von 8 bis13 Uhr.Terminvereinbarung:Tel. 04272 82780„Ich gratuliere Alexandra Pirkerzu ihrem Salon und wünscheihr viel wirtschaftlichen Erfolg“,sagte Bgm. Herbert Gaggl alserster Kunde anlässlich der Eröffnung.


Chronik Dezember 2013 17Projekt Kinderbuch „Lymph-Lilly“ abgeschlossenBuchpräsentation LKH Wolfsberg am 25. September 2013Das Kinderbuch „Lymph-Lilly“wurde während einer kleinenFeier am LandeskrankenhausWolfsberg im Zentrumder Lymphologie vorgestellt.Autorin des Buches war FrauIngrid Zandi, selbst betroffenePatientin und Wegbegleiterinvon Frau Sigrid Markovc.Illustriert wurde dasBuch von Designerin TamaraDrahosch. Für den Druckverantwortlich zeichnete dieKlagenfurter Firma Würcher.Ziel dieses Buchs ist es Kindermit Lymphödemerkrankungen,die darunter sehrleiden, zu unterstützen undaufzumuntern.Die Feierlichkeiten wurdendurch den BürgermeisterLAbg. Herbert Gaggl und diePrimare Silvia Zenkel undWalter Döller eröffnet. Außerzahlreichen Patienten warenauch Frau Sigrid Markovc,Das Kinderbuch soll betroffenen Kindern wie auch Eltern Mut machen. Von links: Jakob Andreas (Firma Medi),Bgm. LAbg. Herbert Gaggl, Sigrid Markovc, Med. Dir. Primaria Silvia Zenkl, Prim. Dr. Walter Döller undEOA Christian UreFoto: Manfred J. Schusser (www.fepress.com)die Kärntner Landesleiterinder Österreichischen Lymph-Liga, sowie Sponsoren desProjektes, darunter Graf AndreasHenkel-Donnersmarckund von der Firma Medi JakobAndreas.Die Nachfrage nach diesemBuch ist nicht nur in Österreich,sondern auch in derBundesrepublik Deutschlandsehr groß, weil dieses Buchden kleinen Patienten helfenkann Antworten zu finden.Frau Sigrid Markovc bedanktsich nochmals bei allen, diedieses Projekt unterstützthaben, allen voran den vielenFreunden, Gönnern undden Bürgern der MarktgemeineMoosburg, die vor einemJahr die Veranstaltung„20 Jahre Lymphliga Kärnten“so zahlreich unterstützthaben!Mit meinem Leitspruch „Gemeinsamstatt Einsam“wünsche ich allenein besinnliches Weihnachtsfestund einen guten Rutschins Jahr 2014!Ihre Sigrid MarkovcLAbg. Bgm. Herbert Gaggl gratuliert Max Goritschnig zur AuszeichnungMax Goritschnig erhielt Ehrenzeichendes Landes KärntenDer Gründer des GO Mobil, der Moosburger Max Goritschnig,erhielt das Ehrenzeichen des Landes Kärnten. MaxGoritschnig erfand bereits 1999 Go Mobil und baute diesenMobilitäts-Service auf. Für diesen besonderen Verdienstwurde er nun mit einer der höchsten Auszeichnungendes Landes Kärnten geehrt. „Ich widme das Ehrenzeichendes Landes Kärnten allen Akteuren, die mitgeholfenhaben und mithelfen: das sind 31 Bürgermeister, 136 Fahrerinnenund Fahrer, 120 Vereinsvorstände und über 1000Mitgliedsbetriebe“, so Max Goritschnig.


Chronik Dezember 2013 18Tag der älteren GemeindebürgerDer Tag der älteren Gemeindebürger ist eine besondereFestveranstaltung: Die MarktgemeindeMoosburg drückt damit Dank und Anerkennungfür die Leistungen und das Wirken der älterenGeneration für die Gesellschaft aus.LAbg. Bgm. Herbert Gaggllud am letzten November-Sonntag ins Gasthaus Tschemernigund konnte viele BesucherInnenbegrüßen. Mitgewirkthaben die Kindervom Bildungscampus Moosburg.Die SchülerInnen der 3. Klassender Volksschule Moosburgmit ihren LehrerinnenHermine Rabensteiner undMelitta Schautz erfreuten dieFestgäste mit Liedern undGedichten. Anna Moser-Huberund Gregor Ates-Hintereggerspielten mit der Harmonikaauf.„Ich bedanke mich bei der älterenGeneration. Sie hatden Grundstein dafür gelegt,dass es uns heute so gutgeht und Moosburg sich zueiner Gemeinde entwickelthat, in der man gerne lebt“,sagte LAbg. Bürgermeister-Herbert Gaggl.Kinder der 3. Klassen der Volksschule Moosburg (Lehrerinnen Hermine Rabensteiner, Melitta Schautz) erfreuten die Anwesenden mit Liedernund GedichtenBgm. Herbert Gaggl sprach mit Irene Feichter und Rupert Bellina über„alte Zeiten“.AL Norbert Pichler moderierte, Sylvana Wobak (re) organisierte, EvelynHinteregger …


Chronik Dezember 2013 19Ein voll besetzter Tschemernig-Saal: Die Festgäste freuten sich über ein abwechslungsreiches Programm und ein ausgezeichnetes MittagessenVzbgm. Georg Malle, GV Hermine Kogler, Johann Terlacher (ältestanwesender Gemeindebürger), Bgm. Herbert Gaggl, Josefine Schest (ältestanwesendeGemeindebürgerin), Vzbgm. Jochen Siutz, GV Karlheinz Assaloni (v.l.).… fieberte mit ihrem Sohn Gregormit, der …… wie Jana Zlöbl, Lehrerin Mag. Carmen Gaggl sowie …… Anna Moser-Huber von derMusikschule Moosburg die älterenGemeindebürger begeisterte.


Chronik Dezember 2013 20Kunstwerke von Irene FeichterDie „Galerie im MarktgemeindeamtMoosburg“zeigt Werke derbekannten MoosburgerGastwirtin undKünstlerin Irene Feichter.1940 in Sittersdorf, nahe dersüdlichsten Stadt Österreichs,Bad Eisenkappel, geboren,hatte sie schon alsKind den Drang zur Malerei.Leider konnte sie ihre Krea -tivität nur auf einer Kreidetafelfeien Lauf lassen: Zeichenpapierwar in den NachkriegsjahrenMangelware.Auch als Karawankenblick-Wirtin und Mutter von dreiKindern war sie viel beschäftigtund so konnte sie sichihrer künstlerischen Kreativitäterst wieder in den1990er Jahren widmen.„Kunst ist für mich ein intuitivesund inspiriertes erschaffenvon Werken und einFreilassen von künstlerischenEnergien“, sagt IreneFeichter.Anfang der 1990er-Jahre besuchtesie ihre ersten Kurseim Kultur-Amthof in Feldkirchenund seit 1997 nimmtsie auch an der Sommer-Akademie in Moosburg teil.Eine Ausbildung im Bereichder künstlerischen Malereibegann sie mit Kursen ander Volkshochschule in Klagenfurt2002, sie besuchtezahlreiche Kurse und lerntedabei verschiedene Techniken.Irene Feichter hat sich inden letzten Jahren auf Akte,Graphitzeichnungen, Aquarelle,Acryl und auf Ölmalereispezialisiert.Eröffnung der Ausstellung: 1. Reihe vl. Marco Feichter, ReinhardFeichter, Gudrun Jäger, GR Heinz Brunner; 2. Reihe vl. Mag. ErfriedFeichter, Mag. Stefan Jäger; 3. Reihe vl. ??, Reinwald, Kuratorin EdeltraudObersteiner, Künstlerin Irene Feichter, LAbg. Bgm. HerbertGaggl, GV Hermine Kogler„Ich freue mich sehr, dassIrene Feichter ihre Kunstwerkeim Gemeindeamt öffentlichausstellt. Sie ist nicht nureine herzliche Wirtin, sondernauch eine große Künstlerin“,sagte LAbg. Bgm. HerbertGaggl anlässlich der Eröffnungder Ausstellung.Adventkranz fürGemeindeamtTraditionsgemäß wurde auch2013 der Adventkranz imFoyer des Gemeindeamtesvon der Stroh- und NaturkranzbindereiEichwalder inTigring gespendet. VielenDank! Von links: Sylvana Wobak,Annita Kuschill, LAbg.Bgm. Herbert Gaggl, HeinzEichwalder, Christine KäferVielen Dank! …… für die Spende desChristbaumes in Moosburgder Familie Katz und desChristbaumes in Tigring derFam. Schorn und KR HugoRom für einen finanziellenBeitrag. Herzlichen DankHerrn Andreas Mörtlitz fürdie kostenlose und fachgerechteFällung der Bäume.Bgm. Herbert GagglGO-MOBIL ® „Fahrscheine“Fahrtkostenbeitrag GO-MOBIL ®Der jeweilige Fahrtkostenbeitrag setztsich wie folgt zusammen:Ermäßigte Fahrten um 1 GO gibt es zuallen Mitgliedsbetrieben und von denMitgliedsbetrieben nach Hause.■ 1 GO kostet im Vorverkauf* (beiden Mitgliedsbetrieben) 3,80 Euro■ 1 GO kostet im Fahrzeug (Fahrer)5,20 EuroDer sonstige Fahrtkostenbeitragpro Person beträgt grundsätzlich2 GO■ 2 GO kosten im Vorverkauf* (beiden Mitgliedsbetrieben) 7,60 Euro■ 2 GO kosten im Fahrzeug (Fahrer)10,40 Euro* GO-Fahrscheine sind im Vorverkaufbei den Mitgliedsbetrieben erhältlich!Die Hintergründe sind wiefolgt erläutert:Die Jahresbeiträge der Mitglieder bleibenbis auf Weiteres unverändert, umso deren Treue zu fördern. Der Fahrtkostenbeitragbleibt sozial verträglich.Volkstümlich ausgedrückt, kostet dieDienstleistung, sich nahezu zu jederZeit zu jedem Ort mit Chauffeur fahrenzu lassen, ein Bier.Einheitliche Rufnummer:0664/603603 + Postleitzahl der GemeindeEinsatzzeiten:Mo – Sa: 8.00 bis 24.00 UhrSo und feiertags: 9.00 bis 22.00 UhrBei diversen Festen und Veranstaltungensind Sonderregelungen möglich.Das GO-Mobilfahrerteam und der Vorstandwünschen den Bürgern der GemeindeMoosburg eine besinnliche Adventzeit,frohe Weihnachten und eingutes neues Jahr!


Vereine Dezember 2013 21Der Start: Kampf um jeden Meter Ulrike Striednig gewann die Damenwertung in 1.32.04Erfolgreicher Moosburger HalbmarathonDer Athletic Club Moosburgmit Obmann GerfriedPink, seiner GattinGreti und einem engagiertenTeam sorgteauch beim 12. MoosburgerHalbmarathonEnde September für eineperfekte Organisationund Abwicklung.Bei leichtem Regen nahmendie 150 TeilnehmerInnen dieBewerbe in Angriff. GuteKondition und mentale Stärkesind vor allem für einenerfolgreichen Abschluss desHalbmarathons ausschlaggebend,da durch die zu laufendenfünf Runden die „Billa-Steigung“ in Richtung Stallhofenan den Kräften zerrt.Motivierend sind die Menschenentlang der Strecke:sie applaudieren und feuerndie Sportler an.Die Gewinner:HalbmarathonChristian Müller, 1:13:39,LGSüdkärntenUlrike Striednig, 1:32:04, ACMoosburgVolkslauf über 8,4 km –MännerChristian Kresnik, 0:28:00,St. PaulVolkslauf über 8,4 km –FrauenElisabeth Herzog, 0:36:27,LAC KlagenfurtVolkslauf über 4,2 km –MännerMichael Wadl, 13:31, LACKlagenfurtVolkslauf über 4,2 km –FrauenGerhild Katz, 19:36, WienKinderlauf – 400 m BubenU6: Johannes Tschuk,02:17, MoosburgKinderlauf – 400 m BubenU8: Markus Leitner,01:34, DSG Maria ElendKinderlauf 400 m MädchenU 6: Tabea Bugelnig,2:07, Fam. Bugelnig HusKinderlauf 400 m MädchenU 8: Eylenn Kammersberger,01:39, OberwölzSchülerlauf 800 m BubenM u 10: Noel Murnig, 3:55,Marathonteam FeldkirchenSchülerlauf 800 m W-Langstreckenläufer Dominik Pachermit SchützlingU 10: Selina Bugelni, 3:48,Fam. Bugelnig Hus,Schülerlauf U12 und U14– 1600 MeterM-U12: Nicolas Wohlfahrt,06:07, LFL KöstenbergM-U14: Max Pogoriutsch nig,07:00, LAC KlagenfurtDer Gewinner: Christian Müller(li) lief die Distanz in 1.13.39W-U12: Anna Rysanek,06:38, VölkermarktW-U14Cornelia Wohlfahrt, 06:06,LAC KlagenfurtW-U16: Jacqueline Werdenig,08:29, KrumpendorfFamilienwertungFam. Hus/Bugelnig


Vereine Dezember 2013 22Neuer Wind in der Landjugend MoosburgAm 31. Oktober war eswieder so weit. DieLandjugend Moosburgwählte bei ihrer alljährlichenJahresha u p t v e r s a m m l u n gden neuen Vorstand.Nach drei Jahren erfolgreicherLeitung als Mädelleiterinverabschiedete sich KathrinJanach von ihrer Position undübergab die Verantwortungan Denise Hinteregger. Dieneue Mädelleiterin ist topmotiviert und voller Pläne fürdas neue Arbeitsjahr. Ihr zurSeite steht ein ebenso ambitioniertesTeam, unter anderemmit Obmann Georg Straßonig,Kassier Patrick Pacher,Schriftführerin Tanja Palleund Agrarsprecher FlorianGraschitz. Auch Janachmischt wieder mit, diesmalallerdings in der Position alsStellvertreterin. Zugegen warauch Bürgermeister HerbertGaggl, der dem neuen Vorstandviel Glück zur Bewältigungkommender Aufgabenwünschte. Denn, eine PauseHintere Reihe von links nach rechts: Silvia Remschnig, Kathrin Janach, Marvin Mogart, Britt Ellensohn, FlorianGraschitz, Dominik Dietrichsteiner; Vordere Reihe von links nach rechts: Tanja Palle, Denise Hinteregger,Georg Straßonig, Patrick Pachergibt es für die LandjugendMoosburg nicht. Es wirdschon fest an einer neuenMitternachtseinlage gearbeitetund auch die geschäftigeVorweihnachtszeit rückt he -ran.Wie jedes Jahr müssenWeihnachtskarten gebasteltund eine gesellige Weih -nachtsfeier geplant werden.Nicht zu vergessen sind auchdie Präsente für das Bezirks -altenwohnheim Tigring, demdie Landjugend Moosburgwie immer am 24. Dezembereinen Besuch abstatten wird.Aber all diese Aktivitätengeht die Landjugend wie immermit Begeisterung undFreude an. Text: LandjugendTURNER gefragt!Was ist los in Moosburg,welche Sportartenkann ich über denWinter in unsererMarktgemeinde aus -üben und wie kommeich dorthin?Liebe Moosburger/Innen, inden Turnsälen der MarktgemeindeMoosburg tut sichüber die Wintermonate sehrviel. Sie haben die Möglichkeitfast täglich an einemAerobic-, Turn- oderGymnas tikkurs teilzunehmen.Viele engagierte Trainer undTrainerinnen spornen Siezum Tun an und unterstützenSie bei Ihrem VorhabenFit zu bleiben.So finden z.B. im Turnsaalder VS Moosburg in der Zeitzwischen Herbst 2013 bisEnde Feber 2014 folgendetolle Möglichkeiten sich zubewegen statt: 1. Fit in 3,2. Bauch, Beine, Po, 3.Treffpunkt Tanz und 4. ZumbaUlenka. Eigentlich schoneine breite Palette an Angeboten,aber wir haben janoch einen anderen Turnsaal.Im Turnsaal der VS Tigringgibt es Turnen mit derTrachtengruppe Tigring, Fitund Frei – Kinderturnen mitdem EV der VS Tigring, inZusammenarbeit mit derSportunion Kärnten, demTeam Funtustico und derMarktgemeinde Moosburgwird das Turnen „GesundesHerz“ angeboten. Die Teilnahmean dieser Veranstaltungist übrigens kostenlosund findet guten Anklangbei den Turner/Innen.Neben den unterhaltsamenund toll aufbereitetenÜbungsstunden in den Turnsälender VS in Moosburgwird aber auch noch imTurnsaal der Neuen Mittelschulegeturnt, getanzt undgespielt. So finden sich dortregelmäßig die Fußballerverschiedener Mannschaftenein, die dort ihr Winter -training absolvieren. Auchkann man im Turnsaal derNeuen Mittelschule Volleyballspielenlernen.Frau Mag. Ellensohn bietetspeziell den Mädchen dieMöglichkeit sich in diesemtollen und schnellen Ballspielzu beweisen. Natürlich,und ich denke da sprecheich für viele, können auchBurschen daran teilnehmen– jeder bewegungsfreudigeist willkommen!Falls ich nun Ihr Interesseam Turnen in Moosburg geweckthabe und Sie mehrInformationen darüber habenwollen, dann können siemich gerne anrufen.Falls Sie Termine dieser Veranstaltungenwissen wollen,dann setzen Sie sich mitMag. Kurt Cottogni in derMarktgemeinde Moosburg inVerbindung, Tel. 04272/83 400-27. Text: Malle


Vereine Dezember 2013 2320 Jahre Theatergruppe MoosburgMit dem Schwank„Tante Jutta aus Kalkutta“von NorbertGröß feiert die TheatergruppeMoosburgheuer ihr 20-jährigesBestehen.Die Theatergruppe beim Gipfelkreuz am Gartnerkofel (Nassfeld).Klavierfabrikant Besendorfersteckt in finanziellen Nöten,ein Großauftrag seiner Firmaist geplatzt, und seine Bankfordert eine Rückzahlung desKredits. Da der Bankdirektorkeinen weiteren Aufschubgewähren will, erzählt derFabrikant von der reichenErbtante, die zu Besuch kommenund den Kredit bezahlenwird.Damit scheint die Sache geritzt,doch plötzlich wirddurch die überraschendeNachricht, dass die Tante amFlughafen aufgehalten wordenist, alles wieder infragegestellt.In seiner Notlage sucht derFabrikant nach einem Auswegund bittet einen Freund,für einen Abend in die Rolleder Erbtante zu schlüpfen.Der lehnt zuerst ab, kommtaber in der Aussicht aufein opulentes Abendessendoch.Inzwischen hat der Fabrikantschon die Mutter seines neuenMitarbeiters, eine ehemaligeSchauspielerin, gebeten,die Rolle der Tante zu übernehmen,und zu allem Überflusskommt die echte Tanteauch noch. Damit ist dasChaos perfekt!Aufführungstermine: 4.,5., 6., 10., 11. und 12. April2014, jeweils um 20.00 Uhr(außer am Sonntag um 14.00Uhr) im GH Tschemernig.Wir freuen uns auf zahlreichenBesuch der MoosburgerBevölkerung! Text: HacklDr. Alexander SchweigreiterZahnarztKIRCHPLATZ 29062MOOSBURGTELEFON04272/82332ORDINATION:Montag bis Freitag:ab 10 UhrnachVereinbarung


Rückblick 2013 Dezember 2013 24Moosburg Rückblick 2013Februar:LAbg. Bgm. Herbert Gaggl ludVertreter der Wirtschaft und desöffentlichen Leben zum Neujahrsempfang.Infineon-VorstandssprecherinDr. hc Mag. MonikaKircher referierte über die Notwendigkeitvon Bildungsreformenin Österreich.Februar:Prof. Mag. Benno Schollum feierte seinen 60. Geburtstag im Karolingersaal.Der gebürtige Moosburger sang auf den besten Bühnen derWelt, hat heute noch viele Auftritte und ist Professor an der MusikuniversitätWien.April:Erfolgreicher Betrieb: die Bäckerei-Marinitsch räumte für die ausgezeichnetenProdukte bei der internationalen Fachmesse „diegenuss“ inWels ab – 11 x Gold, 4 x Silber und 2 x Bronze.März:Das neue Probelokal wurde an die Vereinsobleute übergeben – dieFreude war groß.Juni:Auszeichnung „Award Bessere Lernwelten“: Unterrichtsministerin Dr.Claudia Schmied überreichte den Preis anlässlich einer Festveranstaltungin Wien.


Rückblick 2013 Dezember 2013 25August:Blumenolympiade: Moosburg wird Landes- und RegionalsiegerSeptember:Moosburg gewinnt den „Österreichischen Gemeindeinnovationspreis2013“ und 10.000 Euro sowie einen Gemeinde-Check.Oktober:Internationale Fotokunst auf der Schlosswiese: Nach Darmstadt, Pekingund Linz stehen auf der Schlosswiese Fotoscans von KurtHörbst.Oktober:Moosburg ist die familienfreundlichste Gemeinde Österreichs. GemeindebundchefHelmut Mödlhammer und Familienminister Dr. ReinholdMitterlehner überreichten das ZertifikatNovember:Die Bärndorfer Straße wurde saniertund ausgebaut: großeFreude bei den Anrainern.Oktober:Moosburg organisiert die „EuropäischeBildungskonferenz“ undverabschiedet eine Bildungsdeklaration.Fünf Nationen habendaran teilgenommen.


Blumenolympiade Dezember 2013 26Viele Gewinner bei derMoosburg war die großeGewinnergemeindebei der Blumenolympiade2013, die von derFördergemeinschaftGarten, Kleine Zeitungund dem Gemeindereferatdes Landes Kärntendurchgeführt wurde.Anlässlich einerFeierstunde im GemeindezentrumSchallarwurden Gewinnerund Teilnehmer vonLAbg. Bgm. HerbertGaggl, Vzbgm. GeorgMalle und OrtsbildreferentinGV HermineKogler geehrt.Die Marktgemeinde Moosburg wird Landes- und Regionalsieger: vl. LAbg. Bgm. Herbert Gaggl, GV HermineKogler, Blumenchefin Ingrid Sagmeister, Bauhofleiter Hermann Koraschnig, Vzbgm. Georg MalleKategorie „ÖffentlicheGebäude“■ Landes- und Regionalsieger(Region 2): MarktgemeindeMoosburgKategorie „GewerbebetriebeundPensionen“:■ Landes- und Regionalsieger:Herr Johann Zeppitz„Sonderobjekte undSonderpreise:„Garten“■ Regionalsieger (Region 2):Herr Walter GoritschnigDie Sieger im Ortsbewerb■ Kategorie „Gasthöfe undHotels“: Herr Andreas Fischer- Bärndorf■ Kategorie „Bauernhöfeund Buschenschank“: FrauFam. Goritschnig, Fam. Zeppitz, Fam. Fischer (v.l.)Hannelore Schurian - Simislau■ Kategorie „Gewerbebetriebeund Pensionen“: HerrJohann Zeppitz - Stallhofen■ Kategorie „Privathäusermit Balkon und Garten“.Frau Waltraud, Renateund Erwin Zwanzger - Tuderschitz■ Kategorie „Fenster- undBlumenschmuck“: FrauKarin Friedluise Lamprecht- Moosburg■ Kategorie „Sonderobjekteund Sonderpreise“: HerrKlaus Höfferer l■ Kategorie „Sonderobjekteund Sonderpreise: Garten“Herr Walter Goritschnig –Stallhofen■ Kategorie „öffentliche Gebäude“:MarktgemeindeMoosburgHr Salomon, Fam. Schurian, Fam. Leeb, Hr Biedermann (vl)Fam. Bacher, Frau Bergner-Rohr, Herr DussFam. Dullnig


Blumenolympiade Dezember 2013 27BlumenolympiadeGV Hermine Kogler, Frau Gaggl, Frau Rainer, Frau JarzGewinner und Teilnehmer der BlumenolympiadeFamilie Ainetter Familie Pal Familie Albrecht Familie PirkerHerr Zwanzger Frau Fischer Frau Kufleitner Frau Goritschnig Frau Preininger Fr. Della Schiava Frau Huber Frau OttBrigadier a.D. Gunter Spath las aus seinen WerkenFrau Gassler, Frau Ogrizek, Frau Tischler, Fam. Lamprecht


Partnerschaften Dezember 2013 28Katerini feierte UnabhängigkeitMoosburgs PartnerstadtKaterini feiertalljährlich am 16. Ok -tober die Unabhängigkeitvon den türkischenBesatzungstruppen.Heuer jährte sichdieses Ereignis zum101. Mal. BürgermeisterHerbert Gaggl,Amtsleiter NorbertPichler und GR HubertSickl waren in Kateriniund nahmen an derFeier teil.Ein 8-Kilometer-Llauf durchdie Stadt, ein Gottesdienst,die Kranzniederlegung beimDenkmal für die Gefallenenund Opfer und eine große Parademit Vertretern der Stadtund der Region, Trachtenträgerund Schülern waren dieHöhepunkte der Feierlichkeiten.Tausende Menschensäumten die Straßen, um ihreVerbundenheit mit der StadtDie Parade durch die Stadt ist der Höhepunkt der Feierlichkeiten.und den Stellenwert, den dieserTag für die Einwohnerselbst hat, zum Ausdruck zubringen.„Die wirtschaftliche Situationin Griechenland ist bedrü -ckend und macht den Menschensehr zu schaffen. UnsereFreunde leiden sehr darunter.Trotz allem strahlen sieeine unglaubliche Herzlichkeitaus und lassen sich nichtunterkriegen“, erzählt Bgm.Herbert Gaggl, der in vielenGesprächen mit Vertreternder Stadt, Einwohnern undBesuchen in öffentlichen Einrichtungendie Situation erörterteund miterlebte.„Die Menschen in Kateriniversuchen die schwierigenLebensbedingungen zu meis -tern. Sie machen dafür eineverantwortungslose Regierungspolitikverantwortlich.Sie wollen arbeiten und dazubeitragen, dass es wiederaufwärts geht. Es gibt jedochso gut wie keine freien Arbeitsplätze.Es tut weh,wenn man mit Menschen, dieman jahrelang kennt, dieFreunde sind, redet und erkennenmuss, dass sie selbstin dieser Situation machtlossind“, so Bgm. Gaggl.ParadeDie Parade durch die Stadt


Partnerschaften Dezember 2013 29Kranzniederlegung mit Bgm. Herbert Gaggl, GR Hubert Sickl, Abgeordnetender Stadt Katerini und einer Tanzgruppe aus Kefalonia.Katerini ist der Höhepunktder Unabhängigkeitsfeierlichkeiten.Zum 100-Jahr-Jubiläumder Befreiung vonden türkischen Besetzernwar die „ganze Stadt“ aufden Beinen. Vertreter ausPolitik, Kirche, Wirtschaft,Kultur und Sport führten denFestzug an.Über 1000 SchülerInnen der Stadt Katerini nahmen an der Parade teilMoosburg an der Isar: Gerhard Beubl, Josefine Schreck, Stadtrat ErwinWeber, Andreas Müller, Josef Dollinger, AL Norbert Pichler, BürgermeisterinAnita Meinelt, 2. Bürgermeister Martin Pschorr, ErwinSchweigreiter, GL Josef Mühlberger, Heinz Eichwalder, Martin Holzner(v.l.)Adventkränze für diePartnerstädte Moosburgan der Isar (Bayern) undMaintal (Hessen)Die Marktgemeinde Moosburgist mit der StadtMoosburg an der Isar seit24 Jahren und mit derStadt Maintal seit 37 Jahrenpartnerschaftlich verbunden.Einer lieben Traditionzur Folge werden den Partnerstädtenalljährlich Adventkränzeüberreicht.Im Auftrag von LAbg. BürgermeisterHerbert Gagglübergab Amtsleiter NorbertPichler die Adventkränzean die Bürgermeister derPartnerstädte. „Für dieStädte und Gemeinden istes besonders wichtig überdie eigenen Grenzen zublicken und aufzunehmenwas auf nationaler undinternationaler Ebene passiert.Vernetzung undgrenzüberschreitende Projektesind notwendig, um inEuropa vorne dabei zu sein.Gerade die Programmperiodevon 2014 bis 2020 gibtuns dafür vor allem im Bildungsbereicheine großeChance“, sagte NorbertPichler. „Eine offizielle Partnerschaftund persönlicheFreundschaften muss manpflegen. Die Advent- undWeihnachtszeit ist dafür einguter Anlass“, so Pichlerund wünschte den Partnerneine schöne Advent- undWeihnachtszeit sowie dasBeste für 2014.Sabine und Heinzi Eichwalder wünschenein schönes Weihnachtsfest und alles Guteim neuen Jahr!Gasthof EichwalderIHR EINKEHRGASTHAUS IN TIGRINGT E L E F O N 04272/83514MONTAG RUHETAGMaintal: Bürgermeister Erhard Rohrbach, Stadtverordneten-VorsteherKarl Heinz Kaiser, Martin Holzner, AL Norbert Pichler, GL JosefMühlbacher, Erwin Schweigreiter, Heinz Aichwalder, Elfriede Mandler,Udo Jung (v.l.)


Partnerschaften Dezember 2013 30Die Menschen in Griechenland leidenEin Situationsbericht von Amtsleiter Norbert PichlerEin Urlaub auf einer griechischen Insel ist immeretwas Besonderes: fröhliche Menschen, ausgezeichnetesEssen, beeindruckende Landschaftenund ein tief laues Meer. Ein Besuch in MoosburgsPartnerstadt Katerini ist noch beeindruckender.Dort lernt man die Herzlichkeit der Menschenrichtig kennen und man kann in die griechischeKultur richtig eintauchen. So beeindruckend dieGastfreundschaft der Menschen ist, so bedrü -ckend ist wirtschaftliche Situation des Einzelnenund der Familien.Zwar spürt man, dass sichdie Menschen nicht unterkriegenlassen und den wirtschaftlichenZwängen trotzen,aber das tägliche Lebenwird zum Überlebenskampf.Weniger Einkünfte durch dramatischeLohnkürzungen fürArbeitnehmer und wenigerEinkünfte für Händler undHandwerker, weil sich dieMenschen Waren und Dienstleistungennicht mehr kaufenkönnen. Die Krise ist überallspürbar: Am Flughafen inThessaloniki, mit sinkendenPassagierzahlen, auf den leerenAutobahnen und Straßenund in den Cafehäusern, dieteilweise mit Menschen gefülltsind, aber die Konsumationzu wünschen übrig lässt.■ Auch die Produktion ist inden letzten Jahrzehnten undvor allem in den Krisenjahrenstark gesunken. Waren inden 1980er-Jahren nochüber 500.000 Menschen inganz Griechenland und 8000Menschen in Katerini in derTextilproduktion beschäftigt,so ist heute die Produktionstillgelegt. Die englische NobelmarkePioneer, einst Arbeitgebervon Hunderten Näherinnen,nutzt den Standortin Katerini als Umschlagplatzfür den Handel mit Russland.In Moskau betreibt Pioneerein Geschäft im renommiertenGum. Das Problem inGriechenland, sagt Pioneer-Manager Vasilis Orkopoulos,ist die mangelnde Industrieleistung.„Wir haben keinePioneer-Manager Vasilis Orkopoulossieht die mangelnde Industrieleistungals größtes Problemin Griechenland.konkurrenzfähige Technologieund Nachbarstaaten wieAlbanien, die nicht ziehen.Wir haben zu viele Arbeiterund Schwarzarbeiter aus diesenLändern. Ganz Griechenlandist wie eine Insel“, soder Manager. Pioneer beschäftigtderzeit 15 Mitarbeiterinnen.Eine Patentlösunghat Orkopoulos nicht, aber ermeint, dass die Agrarproduktionaufgrund der guten Qualitätforciert werden mussund ein wichtiger Faktor derTourismus bleibt.Baustellenbesichtigung: Bürgermeister Hionidis Savas (rechts) mitBgm. Herbert Gaggl. 70 Millionen Euro werden in eine Autobahnumfahrunginvestiert. Durch diese Maßnahme ist die Verkehrserschließungfür 160.000 Menschen garantiert.■ „Der Neuwagenverkauf istum 80 % zurückgegangen.Vor der Krise wurden250.000 Neuwagen verkauft,heute sind es 40.000. DieLeute haben kein Geldmehr“, klagt Jordanis Konstanidis,ein Skodahändler ineinem Vorort von Katerini.Er lebt von Reparaturen undder Umrüstung von benzinbetriebenenAutos auf Gas.Ein Liter Normalbenzin kostet1,62 Euro ein Liter Gas 82Cent. Auch er hat MitarbeiterJordanis Konstanidis klagt überdie Flaute im Autohandelgekündigt. So wie ein Installateur,der seinen Betrieb geschlossenhat und im Novembernach Schweden ausgewandertist.■ Mit Problemen kämpftauch die Landwirtschaft. Umstrukturierungsmaßnahmenim letzten Jahrzehnt habennicht gegriffen. So ist dieUmgebung von Katerini fürden Tabakanbau prädestiniert.Durch Stilllegungsprämienwollte man den Marktregulieren und andere Produkteforcieren. „Passiert istleider nichts. Die Bauern habensich nicht umgestellt“,so ein Betroffener. Heutewird der Tabakanbau wiederTabak für Marlboro: die besten Blätter kommen aus Katerini


Partnerschaften Dezember 2013 31Ofidis Charalampos (re.) ist zuversichtlich, dass die Krise überwundenwerden kannDimitri Kirakou (li.) und Joannis Kaztaridis (re.) bemühen sich um Aufrechterhaltungdes Schulbetriebesgefördert und der Marlboro-Konzern kauft wieder die Tabakblätter,die für den Geschmackdie besten der Weltsein sollen.„Wir arbeiten hart um weiterzukommen“,sagt OfidisCharalampos. Er ist Vorstehereines kleinen Dorfes inder Nähe von Katerini. „MitEU-Hilfe bauen wir das Bewässerungssystemaus. 8Millionen Euro werden in dennächsten Jahren investiert,damit der Anbau gesichertwerden kann.“ Charalamposist ein Optimist. „Wir brauchenGeduld. Auch unsereVorfahren haben gekämpft.1922 wurden sie hier angesiedelt.Sie hatten nichts inder Tasche und haben überlebt“.Die Dorfbewohner habengegenüber den Städternnoch den Vorteil, dass sie Ei-Harte Arbeit: Holzlieferung mit Mullisgentümer von Grundstücksind, die sie bebauen könnenund dadurch nicht teure Lebensmittelkaufen müssen.Auch das Heizmaterial könnensie aus den Wäldern beziehen.Diese werden zurBrennholzgewinnung gerodet.Nicht mit Holzerntemaschinenund großen Traktoren,die nicht leistbar sind.Ein Unternehmer hat sichspezialisiert und setzt zumTransport eine Mulli-Herdeein.Minister Theodorus Karaoglou sieht die Schulden Griechenlands unddie hohen Zinsen als größtes Problem■ Vom rigorosen Sparkus dergriechischen Regierung sindauch die Schulen betroffen.„Unsere Lehrer werden nurfür sechs Monate angestellt.Durch Umstrukturierungen inder Schule versuchen wirden täglichen Betrieb aufrechtzuerhalten“,erzählt DimitriKiriakou, Direktor desMusikgymnasiums.Und Joannis Kaztaridis, Direktordes Schulamtes, wirddeutlicher: „Die Löhne derLehrer wurden drastisch gekürztund die Arbeitszeitenverlängert. Junge Lehrer verdienen800 Euro im Monat,die älteren bis 1.200 Euronetto.“■ Vom harten Sparkus betroffenist die Stadt Katerini.Bürgermeister Hionidis Savassieht die wirtschaftliche Kriseglobal und betont, dass Griechenlandbisher am meistengelitten hat. „Kein Landmuss te so viel leiden undkürzen wie wir. Aber wirkämpfen mit Stolz. Wir wollenwieder auf eigenen Füßenstehen“, so Savas. „Wirmüssen sorgen, dass dieStadt funktioniert: Der Schulbetrieb,Zentren für die Älteren.Wir müssen die Infrastrukturaufrechterhalten.Die Wasserversorgung, dieMüllabfuhr. Mithilfe der langfristigenInfrastrukturprogrammeder EU investierenwir in Hochbau- und Tiefbaumaßnahmen.“■ Theodorus Karaoglou, derMinister für Nordgriechenland,sieht die Lage inGriechenland dramatisch:„Das griechische Volk blutet.Die Krise dauert bereitssechs Jahre. Die Steuernwurden erhöht, die Einkommengekürzt. Es geht nichtsmehr“, sagt der Minister.„Wir haben 27 % Arbeitslosigkeit.Das heißt, dass 1,5Millionen Menschen ohne Arbeitsind. Die Menschen sindauf Hilfe angewiesen. DieKirche hilft in dieser Situation:Mit Essen, mit Kleidung.Ohne die Unterstützung derKirche wäre die Situationnoch schlimmer“, so Karaoglou.


Zukunftsorte Dezember 2013 32Neujahrsfest der Zukunftsorte20. 11. 2013„Prosit Neujahr" hieß es AnfangNovember für Student/Innensowie Einheimischeund Auswärtige der ZukunftsorteHinterstoder,Moosburg, Munderfing undZwischenwasser, die den Beginndes „Zukunftsortejahres“stilecht mit knallendenSektkorken, Donauwalzerund einem "Feuerwerk derIdeen" feierten.Gemeinden, das sind „Parade-Ausheimische“und Studentinnenin Wien: MarlisStubenvoll, Magdalena Gruber,Claudia Schinagl undClaudia Nesensohn stehenS t u d i e n a n f ä n g e r / I n n e nebenso wie allen anderenAusheimischen für Fragenzur Verfügung und habendas Neujahrsfest gemeinsammit dem Büro für Verknüpfungenorganisiert.Ein Anliegen der Zukunftsorteist es, in Kontakt mit denMenschen zu bleiben, die ihreGemeinde des Berufs, Studiumsoder der Liebe wegenverlassen – um deren Potenzialzu nützen und die eigeneGemeinde nachhaltig zu stärken.Dazu müssen diese„Ausheimischen“ (im Gegensatzzu den Einheimischen)zuerst gesucht und gefundenwerden, das Interesse fürund die Verbundenheit mitder Heimatgemeinde muss(wieder) geweckt bzw. erhaltenwerden. Mit dem „Neujahrsfest“setzen die Zukunftsorteeinen erstenSchritt in diese Richtung.Dieses wird im Herbst gefeiert,weil hier für viele Ausheimische,besonders dieStudierenden, das gefühlte„neue Jahr“ beginnt.Organisiert wurde und wirddie Kontaktaufnahme durchdie „Botschafterinnen“ derCharmant führten sie durchden Abend, der zu jeder vollenStunde mit einer anderenNeujahrsattraktion aufwartete.Beim „Gemeindeaperitif“konnten die Ausheimischendirekt in Kontakt mit ihrenGemeindevertreter/Innen,Bürgermeistern, Amtsleiter/Innen und anderen Einheimischentreten, Neuigkeitenaus den Heimatgemeindenerfahren, sich selbst und ihrenHintergrund vorstellen.Moosburgs Botschafterin Lena Gruber (2. v. r.) referierte über ihre HeimatgemeindeBeim „Feuerwerk der Ideen“präsentierten Ein- und Ausheimischeder vier Gemeindenihre Ansichten, Projekteund Ideen, unter anderemberichtete eine der Studentinnenvon ihren schriftstellerischenErfahrungen mit denZukunftsorten und erklärte,dass sie durch die Beschäftigungmit den vielen Zukunftsthemennun wiederstolz ist auf ihren Heimatort,die Munderfinger Kindergartenleiteringab einen spannendenEinblick in das Lebenim „Waldkindergarten“ undeine Studentin berichtete vonihren Erfahrungen als „Fotomodell“für die Freilichtausstellung„moosburg-scans“von Kurt Hörbst, der als „Creativein Residence“ tätig war.Das „Neujahrsbuffet“ bestandaus verschiedenstenSpezialitäten der vier GastgebergemeindenHinterstoder,Moosburg, Munderfing und-Zwischenwasser, der vorzüglicheWein stammte aus demZukunftsort Neckenmarkt.Für die nächste Aktion durftenalle Gäste mit ihren Gemeindenins Rampenlicht treten,die „Ausheimischen“ bekamenkleine „Neujahrsgeschenke“überreicht und alleGemeindebürger/Innen posiertengemeinsam fürs Erinnerungsfoto.Nach dieser„Gemeindevereinigung“ ginges beim „Ringerlspiel“ darum,sich wieder aus demGemeindeverbund zu lösenund sich auch im Verbandder Zukunftsorte zu vernetzenund Gemeinsamkeiten zufinden.Zu „Mitternacht“ (gegen22h00, aber wer will es beieinem derart freudigen Anlassschon so genau nehmen…)wurde lautstark derCountdown heruntergezählt,Sektkorken knallten, einIndoor-„Feuerwerk“ wurdeentfacht, Neujahrswünscheausgetauscht, beim improvisiertenNeujahrskonzert kräftigmitgesungen und EinundAusheimische tanztengemeinsam zu den Klängendes Donauwalzers ins neueZukunftsortejahr.


wsz Dezember 2013 33ChristbaumentsorgungWie jedes Jahr muss der schön dekorierte Weihnachtsbaumnach den Feiertagen vom Schmuck befreit und entsorgtwerden.Ab Mittwoch, 8. Jänner 2014 können Sie Ihren Weih -nachtsbaum im WertstoffSammelZentrum während derÖffnungszeiten kostenlos entsorgen.Müllabfuhrpläne für dasJahr 2014Die gesamten Müllabfuhrpläne für das Jahr 2014 werdenIhnen wie jedes Jahr im Laufe des Monats Dezember perPost zugestellt.Darüber hinaus finden Sie die Termine ganzjährig aufunserer Homepagewww.wsz-moosburg.atÜbernahmetermine im Jänner 2014MittwochDonnerstagFreitagSamstagFreitagFreitagFreitagZimmerei u. Sägewerk8. Jänner 2014 von 9 – 12 Uhr9. Jänner 2014 von 14 – 17 Uhr10. Jänner 2013 von 14 – 17 Uhr11. Jänner 2014 von 9 – 12 Uhr17. Jänner 2014 von 14 – 17 Uhr24. Jänner 2014 von 14 – 17 Uhr31. Jänner 2014 von 14 – 17 UhrMAXSEREINIGGmbH9062 Moosburg / St.-Peter-Straße 1Telefon 0 42 72 / 83 0 75Fax 0 42 72 / 83 0 75-25E-Mail: max.sereinig@aon.atFrohe Weihnachten und vielGesundheit im Jahr 2014!wünschenErwin Schweigreiterund sein TeamMüllentsorgung zwischen denFeiertagenWir ersuchen um Verständnis, dass es aufgrund derWeihnachtsfeiertage zu Verschiebungen bei der Müllentsorgungkommen kann.Sollten die Altglascontainer zu den Spitzenzeiten (Weih -nachten, Silvester) überfüllt sein, bringen Sie bitte IhrAltglas ein paar Tage später zum Container.Die Entleerung erfolgt wöchentlich und wird auch währendder Weihnachtsfeiertage so rasch als möglich durchgeführt.▼Auch wir verbringen die stillste Zeit desJahres mit unseren Familien …… und haben das WertstoffSammelZentrumvon 24. Dezember 2013 bis 6. Jänner 2014geschlossen.Nächster Übernahmetermin im neuen Jahr ist der 8. Jänner 2014.Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr!Das Team des WertstoffSammelZentrums wünscht Ihnen alles Guteund freut sich auf ein Wiedersehen im Jahr 2014!W ERTSTOFFS AMMELMOOSBURG • PÖRTSCHACH • TECHELSBERGZA 9062 MOOSBURGWACHENBUCHENER STRASSE 9TELEFON UND FAX 0 42 72 / 82 596MOBIL-TELEFON 0 664 - 32 11 887E-MAIL: gertraud.schmid@wsz-moosburg.atINTERNET: www.wsz-moosburg.atENTRUM5


Arnulsfest Nachlese Dezember 2013 34Arnulfsfest 2013 – ImpressionenDer Abend mit Gästen aus denPartnergemeinden Maintal inHessen, Moosburg an der Isarin Bayern und Katerini in Nordgriechenlandist ein besonderesEreignis. Jahrelange Freundschaftenwerden gepflegt undvertieft.Prof. Benno Schollum erfreutedie VIP-Gäste mit seinemGesangDie Ehrengäste beim Festzugdurch MoosburgDas Blasorchester der Marktgemeinde Moosburg führte den Festzug an


Arnulsfest Nachlese Dezember 201335Liebe MoosburgerInnen,liebe FestteilnehmerInnen,liebe Gäste und Sponsoren,Die Kaiserpaare gaben sich die Ehredas Arnulfsfest 2013 war wiedereine großartige Veranstaltung.Tausende Menschen feierten inMoosburg und genossen einenwunderschönen Tag in einereinzigartigen Atmosphäre.Ich bedanken mich bei Ihnen,den Gruppen, Vereinen,Gastronomiebetrieben und allen,die mitgeholfen haben, diesesFest zu organisieren und mitzugestalten. Vielen Dank denSponsoren und Unterstützern, ohne die dieses Fest nichtmöglich wäre.Die Vorbereitungen für das 28. Arnulfsfest am 12. Juli2013 haben schon begonnen. Ich darf Sie heute schoneinladen, dass Sie sich diesen Termin reservieren.Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf einWiedersehen:IhrTausende Besucher besuchten das FestLAbg. Herbert GagglBürgermeisterDie Isartaler Trachtengruppe (li.) und die Gäste aus Griechenland (re.) in ihren prächtigen KostümenDie Moosburg Mini Mania fördert GesangstalenteOpen Air Disco: Der Kirchplatz gehört der Jugend


Veranstaltungen 2014bis OsternJÄNNER 2014APRIL 2014Termin Gemeindepokalturniernach Marktgemeinde MoosburgWitterung ◆ MOOSBURG, MITTERTEICHFackelwanderung bei Vollmondschein18.1. auf den FreudenbergSA17.00 Uhr◆ NUßBERG, VLG. GAGGLAntonius-Sonntag mit Versteigerung19.1. von FleischproduktenSO10.30 Uhr Röm.-kath. Pfarramt◆ FILIALKIRCHE DELLACHFEBRUAR 2014SO2.2.9.00 UhrDI 18.2.19.00 UhrSO 23.2.8.00 UhrMÄRZ 2014SA 1.3.20.00 UhrSO 2.3.14.00 UhrDI 4.3.14-18.00 UhrMI 5.3.18.00 UhrSA 29.3.19.00 UhrHl. Messe mit KerzenweiheRöm.-kath. Pfarramt◆ PFARRKIRCHE MOOSBURGVortragsabend Chronische Schmerzen –neue LösungenInstitut für psychologische Schmerztherapie DDDr. Karl Isak,Dr. Markus Charisius Moosburg und LAbg. Bgm. Herbert Gaggl◆ GEMEINDEZENTRUM SCHALLAR, KAROLINGER-SAALSchi- und Snowboardparty Flattnitz◆ ABFAHRT GH EICHWALDER UND PARKPLATZ SCHLOSSWIESE MOOSBURGMaskenballFF Moosburg◆ TSCHEMERNIG-SAALKindermaskenballFam. Günter Feichter◆ TREFFPUNKT SPORTPLATZ TUDERSCHITZKindermaskenballMarktgemeinde Moosburg/Pfadfindergruppe Klagenfurt4-Moosburg◆ TSCHEMERNIG-SAALHl. Messe mit AschenkreuzerteilungRöm.-kath. Pfarramt◆ PFARRKIRCHE MOOSBURGOsterpreisschnapsenFam. Günter Feichter◆ GASTHAUS KARAWANKENBLICKFR 4.4.20.00 UhrSA 5.4.18.00 UhrSA 5.4.20.00 UhrSO 6.4.14.00 UhrDI 8.4.17.00 UhMI 9.4.17.00 UhrDO 10.4.20.00 UhrFR 11.4.20.00 UhrSA 12.4.20.00 UhrSO 13.4.8.45 UhrSO 13.4.9.00 UhrSO 13.4.10.30 UhrSA 19.4.19.30 UhrSO 20.4.5.00 UhrTheateraufführungTheatergruppe Moosburg◆ TSCHEMERNIG-SAALOsterpreisschnapsenFam. Robert Staudacher◆ CAFÈ MAROTheateraufführungTheatergruppe Moosburg◆ TSCHEMERNIG-SAALTheateraufführungTheatergruppe Moosburg◆ TSCHEMERNIG-SAALMoosburger GesundheitstageMarktgemeinde Moosburg LAbg. Bgm. Herbert Gaggl◆ GEMEINDEZENTRUM SCHALLAR, KAROLINGER-SAALMoosburger GesundheitstageMarktgemeinde Moosburg LAbg. Bgm. Herbert Gaggl◆ GEMEINDEZENTRUM SCHALLAR, KAROLINGER-SAALTheateraufführungTheatergruppe Moosburg◆ TSCHEMERNIG-SAALTheateraufführungTheatergruppe Moosburg◆ TSCHEMERNIG-SAALTheateraufführungTheatergruppe Moosburg◆ TSCHEMERNIG-SAALPalmweihe und hl. MesseRöm.-kath. Pfarramt◆ PFARRKIRCHE MOOSBURGOsterbasar und25 Jahre Trachtengruppe TigringTrachtengruppe Tigring◆ BILDUNGSCAMPUS VS TIGRINGPalmweihe und hl. MesseRöm.-kath. Pfarramt◆ PFARRKIRCHE TIGRINGAuferstehungsfeierRöm.-kath. Pfarramt◆ PFARRKIRCHE TIGRINGAuferstehungsfeierRöm.-kath. Pfarramt◆ PFARRKIRCHE MOOSBURG

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