24.01.2010 Nicht wirklich schön, aber in jedem Fall selten Das ...

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24.01.2010 Nicht wirklich schön, aber in jedem Fall selten Das ...

24.01.2010Nicht wirklich schön, aber in jedem Fall seltenDas könnte das Motto des Spiels vom Sonnabend in Geising sein. Jetzt könnte manmeinen, dass uns so langsam aber sicher die Erfolge zu Kopf steigen; haben wirdoch Revanche nehmen können für die deftige Hinspielniederlage im Lokschuppen.Aber die Anwesenden werden wissen was ich meine und dem Rest versuch ich dasin den nachfolgenden Zeilen nahe zu bringen.Die Zielsetzung für die Begegnung gegen den ESV Dresden 3. war klar: Revanche!!!Und entsprechend motiviert gingen auch alle in die Partie. Wir konnten gleich gutloslegen und nach 8 Minuten schon eine 4:1-Führung erzielen. Dies war in ersterLinie unserer konzentrierten Abwehr und einem gut aufgelegten Rückraum zuverdanken. Die taktische Vorgabe für die Abwehr hatten alle sehr schnellverinnerlicht und sie sollte auch über das ganze Spiel hinweg aufgehen. Leiderversäumten wir es nach den Anfangsminuten im Angriff nachzulegen. Zu oft spieltenwir uns in der überraschend offensiven Deckung der Gäste fest. Da fehlte dieBewegung ohne Ball, die normalerweise Räume schafft und nutzt. So blieben dieGäste in Schlagdistanz und konnten ihrerseits beim Stand von 6:7 wieder dieFührung übernehmen. Da aber unsere Abwehr weiter gut stand, war es das dannauch. Kurz vor dem Pausentee konnten wir dann endlich auch ein paar einfacheTore über Tempogegenstösse erzielen und uns etwas absetzen. (15:12)Nach dem Seitenwechsel hatten wir dann erneut in der Offensive so unsereProbleme. Zu oft vergaben wir den Ball im Angriff oder konnten auch ausichtsreichePositionen nicht zum Torerfolg nutzen. So hielten sich die Dresdner trotzgleichzeitiger Einfaltslosigkeit im Angriff immer im Spiel. Und das sollte sich (leider)auch im weiteren Verlauf des Spieles nicht ändern. Eigentlich hatten wir die Partie imGriff, da die Abwehr nach wie vor gut aufgestellt war. Dennoch kassierten wir immerim ungünstigten Moment doch ein Gegentor, meist dann, wenn wir mal wieder imAngriff einen Ball hergeschenkt hatten. So blieb die Begegnung bis zum Schlussergebnistechnisch relativ offen, und doch war der 27:23-Erfolg letztlich souverän. Nurleider haben wir aus den Gegebenheiten nicht mehr gemacht.Dennoch haben wir einen weiteren Erfolg eingefahren und dabei zumindest teilweiseWiedergutmachung für die Hinspielpleite gegen einen allerdings nicht inBestbesetzung auflaufenden Gegner betreiben können. Wenn wir jetzt das Positiveaus den ersten beiden Spielen noch besser miteinander kombinieren können, dannhaben wir auch im nächsten Heimspiel gute Aussichten auf einen Erfolg.27.09.2009Im (Lok)Schuppen verstecktAuch mit dem Abstand von 24 h bin ich mir noch nicht sicher, ob wir bezüglich obigerÜberschrift versteckt wurden oder uns versteckt haben. Fakt ist aber - das war eineziemliche Abreibung, die wir uns am Sonnabend bei unserem Angstgegner,zumindest über 30 Minuten geholt haben.Das Spiel an sich war eigentlich bereits nach 10 Minuten!!!! gelaufen. Bis dahinhatten uns die „alten Recken“ schon 10 blitzsaubere Tore eingeschenkt. Und wirwaren einfach nicht anwesend. Fast Jahre weit weg, schien da Einstellung,Kampfeswille und Spielfreude aus dem Spiel vor Wochenfrist gegen Ruppendorf.


Klar ist es für unser junges und noch unerfahrenes Team schwer sich gegen gefühlte500 Jahre Handballerfahrung gepaart mit einem doppelten Größen- undGewichtsvorteil durchzusetzen. Aber man hatte in diesen ersten 30 Minuten denEindruck, dass da irgendwie eine Blockade in der gesamten Mannschaft vorhandenwar. Die Abwehr war wie gesagt total überfordert mit dem variantenreichenAngriffsspiel der Dresdner, unsere Torleute bekamen nicht eine Hand an den Ballund im Angriff versuchten wir trotz „schwieriger“ Ballbeherrschung immer wieder dieschwierigsten Anspiele, entweder an den Kreis oder knapp vor der Abwehr. Knapp80% davon wurden „Beute“ des Gegners. Und die entwickelten mit laufenderSpielzeit immer mehr Spielfreude und setzten sich gnadenlos ab. Der Pausenpfiff derguten Unparteiischen erlöste uns beim Stand von 6:21!!!Die Halbzeitansprache fiel dennoch relativ ruhig aus – das war aber dem Faktgeschuldet, dass keiner eine Erklärung für die desolate Vorstellung hatte/fand/findenkonnte. Dennoch nahmen wir uns für den zweiten Abschnitt vor, das „Schlachtfest“zu beenden und wenigstens uns selbst zu beweisen, dass wir nicht innerhalb einerWoche alles verlernt haben. Und die zweite Halbzeit wurde dann tatsächlich auchbesser. Immerhin hielten wir jetzt in der Abwehr besser gegen und nahmen denGastgebern auch mal einen Ball ab. Im Angriff fanden wir gleichzeitig auch ein paarmehr Lücken und konnten die auch teilweise nutzen. Aber an solch einem Tag gehteben fast alles schief und so hatten wir trotz dieser Besserung nicht wirklich etwas zubestellen. Die Fang- und Abspielfehler blieben quantitativ auf dem Niveau der erstenHälfte und die Dresdner nutzen Ihrerseits ihre Chancen eiskalt. Am Ende gestaltetenwir die zweite Halbzeit mit 14:16 recht ausgeglichen, aber an der deutlichen 20:37-Klatsche änderte das nichts.Jetzt heißt es erstmal durchatmen, analysieren und wieder zurück in die Spur finden.Es war schon sehr bitter, was da im Lokschuppen abgelaufen ist. Bleibt zu hoffen,dass alle erkannt haben, dass es ein weiter Weg für uns ist und Erfolge sich harterarbeitet werden müssen. Das wäre noch das Positivste an diesem Auftritt.

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