Rewind - Issue 17/2013 (377) - Mac Rewind

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Rewind - Issue 17/2013 (377) - Mac Rewind

Tools, Utilities & StuffNeues aus der TechnikweltZwei 27-Zöller für unterschiedlichenBedarf(son)KOMPAKTMarke................................................ PhilipsBezeichnung................................................... 272P4Art.................................27“ Monitor (Professional)Empf. Preis (€)....................................................... 599Verfügbarkeit.....................................................sofort.............................................................................................Bezeichnung................................................... 272C4Art.................................... 27“ Monitor (Consumer)Empf. Preis (€)....................................................... 589Verfügbarkeit.....................................................sofortMMD, Lizenzpartner für Monitoreder Marke Philips, präsentiert zweispannende 27-Zoll Monitore für denProfessional und den Consumer-Bereich. Das erste Mal auf der CeBIT2013 vorgestellt, sind die mit PLS-Panel ausgestatteten Monitore mithoher Leuchtdichte und einer Auflösungvon 2560 x 1440 Pixeln, ab sofortverfügbar.Das erste Modell mit der genauenBezeichnung 272P4QPJKEB (werin aller Welt soll sich das merken?)ist speziell für Computeranwendergedacht, während die Variante mitdem Kryptoschlüssel 272C4QPJKABsich eher an Multimediaanwenderrichtet. Zur Unterscheidung im Namenachtet man am besten auf denersten Teil der Produktbezeichnung,weshalb ich diesen fett markierthabe.Technisch gesehen sind beideModellvarianten weitgehend identischund unterscheiden sich nurein wenig in der Optik und ein paartechnischen Details. In beiden Fällenkommt ein 27“ (68,6 cm) PLS-Displaymit 2560 x 1440 Bildpunkten zumEinsatz.Der Blickwinkel wird mit 178°horizontal und vertikal angegeben.Weitere Gemeinsamkeiten sind eineintegrierte Webcam und ein Mikrofonim Rahmen, sowie die Möglichkeit,mehrere Quellen simultan wiedergebenzu können (MultiView). Zuden Unterschieden gehört, das die„Professional“-Version (der 272P4für Computeranwendungen) übereinen aufwändigeren Fuß mit weitemHöhenverstellungsbereich undPivot-Funktion verfügt, sowie übereinen zweiten DisplayPort zum Anschlusseines zweiten Monitors (DaisyChain). Außerdem gibt es auf denP4 drei, anstatt nur zwei Jahre Garantie.Bedenkt man, dass zwischen denbeiden Modellen gerade mal einPreisunterschied von 10 Euro liegt,macht es aus meiner Sicht wenigSinn, sich für das Consumer/Multimedia-Modellzu entscheiden. Zumaldes P4 nach Meinung des Autorsauch noch besser aussieht.3


Baselworld: Zeitmaschinen derbesonderen Art(son)Im Zuge der aktuell (25.04. - 02.05.)stattfindenden Uhrenmesse Baselworldmöchte ich Ihnen an dieserStelle gerne zwei besondere Neuheitenvorstellen. Ich versuche gar nichterst, Ihnen so eine Art Übersichtüber das zu verschaffen, was auf derMesse alles gezeigt wird. – Ein Dingder Unmöglichkeit. Aber zumindestmöchte ich Ihnen ein paar wenige,handverlesene Besonderheiten zeigen– allerdings ohne Rücksicht aufKosten und ohne detaillierte Verfügbarkeitsinformationen.In Basel neuvorgestellt, bedeutet nicht, dass dieentsprechende Uhr morgen gleichbei Karstadt in der Uhrenabteilungliegt.Wirklich außergewöhnliche Armbanduhrenzu finden, ist heutzutagefast unmöglich. Es gibt fast nichts,was nicht in irgend einer ähnlichenForm schon mal da gewesen wäre.Klar, es gibt immer wieder neuemechanische Meisterwerke, die teilweisewahre Vermögen kosten undnur einer kleinen, extrem wohlhabendenElite vorbehalten bleiben.Aber ein unbezahlbares Mechanik-Kleinod bedeutet nicht unbedingt,das es wirklich außergewöhnlichim Sinne von „nie gesehen“ ist. Zuden absoluten Ausnahmen gehörendie Uhren des HerstellersRessence, deren Erstlingswerknamens Platform Watch ich Ihnenbereits vor drei Jahren in Ausgabe216 vorgestellt habe. Diese extravaganteUhr wurde umfangreichweiterentwickelt und das Ergebnisist – auch wenn sich an demUhrwerk selbst nicht viel geänderthat – wieder einmal spektakuläranders.Kleiner Rückblick: Die ursprünglichePlatform Watch verfügt überein Zifferblatt, bei dem sämtlichegrafischen Anzeigenelemente aufeiner Ebene liegen und ein planeOberfläche bilden. Die Anzeigenfür Stunden, Minuten, Sekundenund „AM/PM“ kreisen dabei langsamumeinander, wie die Zahnrädereines Planetengetriebes, odereben wie Planeten um ein gemeinsamesMassezentrum, das indiesem Fall nicht von einer Sonne,sondern von der Minutenanzeigerepräsentiert wird. Die „Monde“kreisen allerdings nicht um, sonderninnerhalb der Hauptmasse.Das faszinierende dabei ist, dassdie einzelnen Zifferblätter selbstnicht rotieren. Das heißt, das z.B.die Stundenmarker immer korrektausgerichtet sind, also 12 oben, 6unten u.s.w. Dieses kurze Videogibt Aufschluss.An der in diesem Jahr auf derBaselworld gezeigten RessenceType 3 (eine Type 2 hat‘s scheinbarnicht gegeben) hat sich inBezug auf das Grundprinzip derPlatform Watch nichts geändert,aber die Ausführung ist wirklicheinmalig. Das Ziel des Herstellerswar es, eine Uhr zu schaffen, dieeine vollkommen zweidimensionaleZeitanzeige bietet. Also ganzim Gegensatz zu den meisten anderenHerstellern, die versuchen,Ihren Uhren optische Tiefe zu verleihen,setzt Ressence alles daran,dass alle Anzeigenelemente aufexakt der gleichen Ebene liegen.Schon bei der Platform Watch wardas rein technisch gegeben. Inder Type 3 macht sich Ressencenun aber noch einen optischenTrick zunutze: Indem eine Hälftedes Gehäuses mit einer Flüssigkeitgefüllt wird, erscheinendie Zeiger wie direkt auf das Glasprojiziert. Einen ähnlichen Effektkann man auch bei anderen mitFlüssigkeit gefüllten Uhren, wie4


Look dieser Uhren gerne am Handgelenktragen möchte, wird beimUhrenhersteller Mondaine fündig,dem es gelungen ist, das Grundlayoutdes berühmten Zifferblattes inzahlreiche Uhrendesigns zu übertragen.Um die Reminiszenz noch einenSchritt weiter zu führen, stellt Mondainejetzt eine Uhr vor, die sogareine recht schrullige Eigenart derBahnhofsuhren imitiert: Den kurzzeitigenStopp des Sekundenzeigersbei jeder vollen Minute.Zumindest die älteren unterden Rewind-Lesern kennendas kuriose Schauspiel sicherlich.Der Sekundenzeigereilt in 58 Sekundeneinmal ums Zifferblatt,um dann für genau zweiSekunden an der 12-Uhr-Position innezuhalten.Dann springt der Minutenzeigerum eine Stelle weiterund der Sekundenzeiger setztsich wieder in Bewegung.Der Hintergrund: Um die Bahnhofsuhrensynchron zu halten, hatman sich früher eines analogen Synchronisationssignalsbedient, dasauf das gemeinsame Stromnetz, mitdem die Uhren versorgt wurden,aufmoduliert wurde. Der Sekundenzeigerwurde etwas schneller eingestelltund wartet dafür bei der vollenMinute auf eben dieses Signal, bevorer sich wieder in Bewegung setzt –ganz synchron mit allen anderenUhren am Bahnhof.Natürlich hat ein solches Verhaltenin einer modernen Armbanduhrkeinen tieferen Sinn und dient lediglichals Hommage, aber das merkwürdigeVerhalten des Sekundenzeigersist für sich genommen schoneine echte Schau. Dabei ist es garnicht so leicht, dieses in einer Quarzuhrzu simulieren, deren Zeiger imallgemeinen von einem gemeinsamenMotor angetrieben werden. Fürdie Mondaine Stop2Go Watch wurdeextra ein Quarzwerk mit zwei Motorenentwickelt. Widersprüchlich sindderzeit die Aussagen zur Bewegungdes Sekundenzeigers, ob dieser sichwie beim Original sanft und kontinuierlichbewegt, oder springt.Das Edelstahlgehäuse hat einengeschraubten Boden und eine außergewöhnlichgestaltete Krone.Das Zifferblatt wird von Saphirglasgeschützt. Um die beiden Motorenmit ausreichend Energie für etwa3 Jahre versorgen zu können, wirdin der Uhr eine etwas größere Batterieals gewöhnlich eingesetzt.Ein genaues Verfügbarkeitsdatumder Mondaine - SBB/OfficialSwiss Railway Watch steht leidernoch nicht fest. Der Preis wurde mitca. SFr 650 beziffert, was umgerechnetetwa 530 Euro sind.KEF: Wer Lautsprecher sagt, mussauch Kopfhörer sagen(son)KOMPAKTMarke...................................................... KEFBezeichnung..................................................... M200Art.................................................... In-Ear KopfhörerEmpf. Preis (€)....................................................... 199Verfügbarkeit............................................ Ende Juni.............................................................................................Bezeichnung..................................................... M500Art...................................Bügelkopfhörer Over-EarEmpf. Preis (€)....................................................... 399Verfügbarkeit............................................ Ende JuniDas Geschäft mit Kopfhörern boomtweiter. Um aus diesem Trend einenfinanziellen Nutzen zu ziehen, drängenimmer mehr traditionelle Lautsprecherbauermit selbst entwickeltenKopfbeschallern auf den Markt.Inzwischen ist die Angebotsvielfaltso groß, dass eine Sättigung desMarktes schon bald erfolgen dürfte.Aber wie bei Lautsprechern dürfte esauch bei Kopfhörern immer wiederBedarf für neue Lösungen geben,auch wenn diese klanglich vielleichtnur minimale Verbesserungen mitsich bringen. Kopfhörer sind im Gegensatzzu Lautsprechern nämlichauch Stilmittel, Modeaccessoir und6


Ausdruck der Persönlichkeit. – Auchwenn das keiner offen zugeben mag.Aber noch ist der Markt nicht gesättigt,also bleibt genügend Raumfür neue Modelle von Herstellern, die„KEF ist stolz, mit dem M500 Onear-Kopfhörerund den M200 In-ear-Headphones gleich zwei Modelle zupräsentieren: in elegantem Design,außergewöhnlich filigran verarbeitetund ausgestattet mit der unschlagbarenKlangleistung, für die KEF seitüber 50 Jahren weltbekannt ist. Wirhaben die Wünsche unserer Kundenumgesetzt und unsere geballte Erfahrungin die Entwicklung der Kopfhörereinfließen lassen, die Sie indieser Qualität kaum noch einmal indiesem aufstrebenden Markt findenwerden.Obwohl noch gar nicht im Handel,sind sowohl der M500 als auchder M200 bereits mit dem Red DotAward 2013 ausgezeichnet worden,einem der international anerkanntestenDesign- Preise.KEFs Philosophie ist lautet: EdlesDesign und topmoderne Technik.Für eine detailgenaue, unverfälschteWiedergabe Ihrer Aufnahmen.Der M500 On-ear-Kopfhörer lässtSie HiFi-Sound mitnehmen. ZumEinsatz kommt ein 40 mm Neodym-Breitbänder mit einer hochwertigen,ultra-leichten und verkupfertendank gut beleumundeter Lautsprechereinen guten Namen haben. Sowie KEF, deren LS50 seit kurzem alsRewind Kompaktlautsprecher-Referenzdienen. Der Hersteller schreibtzu seinem Einstieg in die Kopfhörerwelt:Aluminium-Schwingspule (CCAW),von den KEF-Ingenieuren akustischfein abgestimmt, um einen kraftvollenKlang mit einem satten, reinenBässen zu liefern. Der elegante, filigrangearbeitete Rahmen des M500wird ergänzt durch atmungsaktivenund schweißabweisenden Memory-Schaumstoff auf den Ohrmuschelnund dem Bügel. Für einzigartigenTragekomfort auch bei längeremMusikhören.Ein besonderes Feature ist unsercleveres Scharnier: HerkömmlicheKopfhörer benötigen mindestenszwei Gelenke für Passgenauigkeit,während sich unser M500 mit dem7


„Smart Hinge“, einem zweiaxialenGelenk, nicht nur perfekt an jedeKopfform und -größe anpassen lässt,sondern zudem kompakt für einensicheren Transport zusammengelegtwerden kann.Für maximalen Tragekomfort desM200 In-Ohr-Hörers hält ein flexiblerOhrbügel die beweglichenOhreinsätze sicher an ihrem Platz,während ein stabiles Aluminiumgehäusedie anspruchsvolle Hardwarevor unerwünschten Vibrationenschützt. Das Resultat ist eine extremverbesserte Klangleistung.Kommentar: Klappern gehörtnatürlich zum Handwerk, das werfeich KEF sicher nicht vor. Aber die Versprechungenbei Kopfhörern klingendoch inzwischen immer ziemlichgleich, so dass am Ende nur einPraxistest klären kann, ob die Britenauch nur mit Wasser kochen, odervielleicht eine geheime Zutat entdeckthaben, welche ihre Modelleaus der Masse hervorheben. Mit denLS50 ist ihnen das ja durchaus gelungen.– Testmuster sind bestellt!Lowepro erweiter die FlipsideSport AW-Serie(son/Pressemeldung, editiert)Im M200 kommt zudem eine einzigartige‘DDD’-Technologie (DualDynamic Driver) zum Einsatz – einZwei-Wege-System mit einem 10mm Tieftöner und einem 5,5 mmNeodym-Treiber für die Mitten undHöhen.Beide, der M500 und der M200,verkörpern KEFs Philosophie: hochinnovativesDesign, unvergleichlichhochwertige Verarbeitung undunverkennbare Klangqualität, dersich KEF seit vielen Jahrzehnten verpflichtetfühlt.“KOMPAKTMarke............................................. LoweproBezeichnung................ Flipside Sport 20L AWArt.........................................................Foto-RucksackEmpf. Preis (€)....................................................... 180Verfügbarkeit......................................................... MaiLowepro erweitert seine FlipsideSport AW Serie mit einem größerenModell, dem neuen Flipside Sport20L AW. Er bietet im Vergleich zu denkleineren Modellen mit 10L und 15Lmehr Platz für die Kameraausrüstungund ist zusätzlich mit einem Fach für8


ein kleines Notebook oder Tabletausgestattet.Fotografen sind im Gelände undbei sportlichen Aktivitäten wie Joggen,Mountainbiken und Kletternauf einen robusten und leicht zuhandhabenden Fotorucksack angewiesen.Schnell und sicher möchtensie auf ihre Kameraausrüstungzugreifen können, ohne dabei denFotorucksack auf einem feuchtenoder schmutzigen Untergrund abstellenzu müssen. Für diese speziellenAnforderungen im Outdoorbereichhat Lowepro die FlipsideSport Fotorucksäcke mit 10L, 15Lund 20L Fassungsvermögen entwickelt.Bei dem sogenannten „Flipside-Zugriff“zieht der Fotografden Rucksack von der Schulterüber den Hüftgurt nach vorneund legt so das auf der Rückseiteliegende Kamerafach als stabileEinheit vor den Körper. So greifter bequem und einfach auf dieKameraausrüstung zu.Die Flipside Sport Modelle sindmultifunktional einsetzbar. Sielassen sich mit Kamerafach fürden Fotoeinsatz nutzen oderals Daypack ohne Kamerafach,da es vollständig herausgenommenwerden kann. Eineeigene Schutzhülle schützt dasKamerafach bei widrigen Wetterverhältnissenim Gelände vor Schmutzund Feuchtigkeit.Für Fotografen im Outdoor- undAdventure-Bereich bietet der neueFlipside Sport 20L AW ausreichendPlatz für eine Pro-DSLR mit Batteriegriffund angesetztem Objektiv(bis 300 mm f/2.8), ein weiteres Pro-Gehäuse mit Batteriegriff, 2 zusätzlicheObjektive und ein Blitzgerät.Zudem verfügt er über ein gepolstertesFach für ein kleines Notebookoder ein Tablet. Das Außenmaß beträgt29,5 x 24 x 46,5 cm (H x B x T).Der Flipside Sport 20L AW hat einLeergewicht von 1.600 Gramm undbietet ebenso wie die 15L und 10LModelle eine Halterung für ein 1,5 LTrinksystem (nicht im Lieferumfangenthalten), eine Stativhalterungfür die sichere Befestigung einesDreibein- oder Einbeinstativs sowieweitere Befestigungsschlaufen fürden Transport von Wanderstöckenoder Eispickeln. Alle drei Modellewerden mit dem integrierten AllWeather Cover bei widrigen Wetterverhältnissenvor Schmutz undFeuchtigkeit geschützt.Die Flipside Sport Modelle werdenaus dem 210D-Triple RipstopNylon gefertigt. Zusätzlich wirdeine atmungsaktive, wasserabweisendeSchicht direkt auf denOberstoff laminiert. Sie schütztden Fotorucksack optimal fürden Einsatz im Outdoorbereich.Um den Tragekomfortvor allem beim Transport einerschweren Kameraausrüstung zuerhöhen, hat Lowepro die FlipsideSport Modelle mit einem speziellgepolsterten und verstellbaren Tragesystemausgestattet. Die Feuchtigkeitsbildungdurch Schwitzen inder Rückenpartie mindert eine atmungsaktivePolsterung.Der Flipside Sport 20L AW ist inden Farben blau und orange ab Maiim Fotofachhandel erhältlich. DerUVP für den Flipside Sport 20L AWliegt bei 179,90 Euro.Monster Meets Luxusuhr(son/Pressemeldung, editiert)KOMPAKTMarke.................................... MonstercableBezeichnung........................Hublot InspirationArt........................................ Luxus-BügelkopfhörerEmpf. Preis (€)................................................... 1.750Verfügbarkeit................................... Sommer 2013Wer sich für Kopfhörer interessiert,hat mit einiger Wahrscheinlichkeitschon mal etwas von dem Modell„Beats by Dr. Dre“ gehört, dem vielleichtmeistverkauften Kopfhörer allerZeiten. Weniger bekannt ist, dasshinter diesem Kopfhörer ursprünglicheine Firma namens Monster, Inc.9


stand, deren Geschäftsführer NoelLee eine Partnerschaft mit der Plattenindustrieanstrebte. Von da anwird die Story kompliziert. Gizmodohat in einem ausführlichen und sehrlesenwerten (englischsprachigen)Artikel feinsäuberlich aufgedröselt,was da passiert ist.Das Ende der Geschichte lautetjedenfalls so, dass Monster heutemit dem Beats-Kopfhörer praktischnichts mehr am Hut hat. In einerklassischen David-gegen-Goliath-Geschichte, wie Gizmodo es nannte,wurde Monster komplett ausgebootetund kann nun von demsagenhaften Erfolg des Beats nichtprofitieren. Vielleicht hat Monstersich für seine neue Kooperationkeinen ganz so mächtigen Partnerausgesucht. Gemeinsam mit demLuxus-Uhrenhersteller Hublot stelltMonster aktuell auf der UhrenmesseBaselworld einen ganz neuen Kopfhörervor. Wenn Sie sich nun fragen,was ultra-teure Armbanduhren undKopfhörer gemeinsam haben… dasweiß ich leider auch nicht.Egal. Nur weil oberflächlichbetrachtet zwischen diesen Produktgattungenkeine Gemeinsamkeitbesteht, heißt das nicht, dass siesich nicht gegenseitig befruchtenkönnen. Es ist zudem nicht von derHand zu weisen, dass technik-affineMenschen, die auf hochwertiges Hi-Fi-Equipment stehen, oft auch einenFaible für luxuriöse Mechanikprätiosenfür das Handgelenk haben – undumgekehrt.Das Ergebnis aus dieser Verbindung– womit wir zum Text derPressemeldung kommen – heißtHublot Inspiration – ein Over-EarLuxus-Kopfhörer mit Noise Cancellingund Gehäuse aus hochfestenCarbonfasern.„Edle Uhren wie die von Hublotstellen für viele Menschen ein StückLebensqualität und Ausdruck des eigenenLebensstils dar – besondersfür diejenigen, die die besten Dingeim Leben schätzen“, erklärt NoelLee, Gründer und CEO bei Monster.„Hublot ist ein weltweit führenderHersteller von exquisiten Uhren mitdem gewissen Etwas. Bei der Entwicklungdes leistungsstärkstenLuxus-Kopfhörers setzt Monster diegleichen hohen Ansprüche an Markenästhetikund einwandfreie Qualität,die sich in Hublots Kunst derUhrenherstellung widerspiegeln.Die Kunden der Schweizer Uhrenmanufakturlieben aber auch Musik unddrücken ihre Gefühle in Musik aus.Der Launch von Hublot Inspirationist ein wichtiger Schritt in RichtungKopfhörer als Premiumerlebnis.“„Es ist uns eine Ehre, einen sogroßen Partner wie Hublot an unsererSeite zu haben. Monster setztbei seinen Produkten neue Maßstäbe,diese Partnerschaft stellt das eindrucksvollunter Beweis. Wir gehenbis zum Horizont und weiter!“, erklärtSwizz Beatz, Miteigentümer und Mitglieddes Managements bei Monster.Die Einzelteile des neuen Kopfhörerssollen besonders präzisegefertigt und fein verarbeitet sein.Dadurch kommen die neuestenAudio-Technologien von Monster –wie die weltweit erste Implementierungvon Dual Mono Amplificationfür bestmögliche Klangqualität – ineinem vollständig digitalen Designperfekt zur Geltung. Hublot Inspirati-10


on vereint hochentwickelte Uhrmachermechanikund -materialien ausdem Hause Hublot mit Monsters Audio-Expertiseauf höchstem Niveau.Wesentlicher Bestandteil vonMonsters weiterentwickelten Technologiender Klangwiedergabe istdie innovative Enigma Audio Engine,die für kristallklare Musik undeine sehr differenzierte und authentischeKlangbühne sorgt. Zu denwichtigsten Besonderheiten desEnigma-Chips gehören die weltweithöchstentwickelte Digital NoiseCancelling-Technologie ebenso wieBluetooth mit erweiterten AAC- undAPT-X-Profilen, Direct USB Audiound Klangtechnologien, die auf dieBedürfnisse des Anwenders angepasstwerden können – für ein individuellesHörerlebnis. Hublot Inspirationgehört damit weltweit zu denfortschrittlichsten Headphones, nurnoch übertroffen von seiner luxuriösenBauweise.Die weiterentwickelte Noise Cancelling-Technologiebei den HublotInspiration Kopfhörern ist mit zweiMikrofonen konzipiert. Das eine Mikrofonfiltert konstante Geräuscheheraus (wie das kontinuierliche Hintergrundrauschenim Inneren einesFlugzeugs), das andere plötzlich auftretendeGeräusche (wie beim Klatschen).Und da nicht jede Zerstreuungvon außen kommt, hat Monsterdie Treiber aus soliden Metallrahmengebaut und mit kissenweichenledernen Ohrpolstern versehen, füreine größtmögliche Geräuschdämmungund verblüffend großen Komfort.Das Ergebnis: vollkommenesEintauchen in die Musik, die manliebt.Hublot Inspiration liefert ein atemberaubendesHörerlebnis, bei demjedes Instrument präzise herausgehörtwerden kann. Wie eine edle Uhrvon Hublot sind Hublot InspirationKopfhörer aus Carbonfasern gefertigt,ideal, um Musik in einwandfreierKlangqualität und Klarheit wiederzugeben.Hublot Inspiration überzeugtdurch sein elegantes, aus Aluminiumgebürstetes Finish, sein gummiertesHeadband aus hochwertigem Ledersowie eigens aus Carbonfasernangefertigte Hörmuscheln. Damiterreicht der Luxus-Kopfhörer eineneue Leistungsklasse an Komfort,Audioleistung und Design.Ricardo Guadalupe, CEO bei Hublot,erklärt: „Der Name Hublot stehtnicht nur für Uhren, vielmehr stehter für eine ganz bestimmte Philosophie,wie wir den Wert von Zeitschätzen und wie wir diese nutzen.Die Partnerschaft zwischen Hublotund Monster war Liebe auf den erstenBlick und ist nicht nur durch diegroße Attraktivität der Marken entstanden.Ebenso wie die Ski-, Rennrodel-oder Rennrad-Sondereditionenvon Hublot stellt die limitierteEdition der Hublot Inspiration Kopfhörereine einzigartige Verschmelzungvon Verstand und Gefühl dar.“Gemäß der Kopfhörertraditionbei Monster ist auch der Hublot Inspirationmit Pure Monster Soundausgestattet. Abgestimmt von NoelLee, dem Klangarchitekten von Beatsby Dr. Dre, setzt sich Pure MonsterSound aus einer Reihe von anspruchsvollenklangverbesserndenKopfhörertechnologien zusammen,die es Musikliebhabern ermöglicht,Klang in einzigartiger Authentizitätzu erfahren und in die gerade gehörteMusik förmlich einzutauchen –so, als würde man selbst neben demMusiker auf der Bühne stehen.Hublot Inspiration gewährt denAnwendern durch ControlTalk Universalund das Monster Pro Link-Kabel größtmögliche Flexibilität, da11


man den Kopfhörer so an jedes Gerätanschließen kann.Alle Superlative in diesemText stammen natürlich aus derPressemeldung. Der aufgeklärte Leserweiß diese selbst zu filtern.Drei Kamera Visitenkarten(son)KOMPAKTMarke...........................................PanasonicBezeichnung...............................................DMC-G6Art.........................................Micro Four Thirds CSCEmpf. Preis (€)................................................... n.n.b.Verfügbarkeit........................................................ JuniHier noch schnell drei Kurzvorstellungenneuer Kameras, die in dieserWoche vorgestellt wurden.Die vielleicht spannendste Neuheitist die Panasonic Lumix DMC-G6, der direkte Nachfolger der erstvor knapp einem Jahr vorgestelltenG5. Die Four Thirds Kamera stellttechnisch eine rein evolutionäreWeiterentwicklung dar, ist jedochoptisch ein großer Schritt nach vorne.Während die Panasonic-CSCsbisher immer so einen gewissen PC-Look hatten, bietet die neue G6 innoch stärkerem Maße als ihr größererBruder GH3 ein erheblich modifiziertesGehäusedesign. Die Formenwirken jetzt viel organischer und –aus Sicht des Autors – harmonischer.Kritiker mögen anmerken, dass eseine gewisse optische Ähnlichkeit zuKameras wie der Leica S2 oder aucheinigen Canon-SLRs mit Colani-Genengibt, doch das halte ich für einenabsolut positiven Schritt.Aus technischer Sicht stehen aufder Habenseite der G6 ein kapazitivesTouch-Display (vorher resistiv),ein zwar nicht höher auflösender,aber dafür optisch verbesserterOLED-Sucher, erweiterter ISO-Bereich(Boost bis 25.600) mit verbessertemAlgorithmus zur Rauschunterdrückung,7 statt 6 Serienbilderpro Sekunde, ein verbesserter Video-Modus inkl. Mikrofonanschluss, WiFiund NFC und last but not least verbesserterAutofokus bei schlechtemLicht. Bis -3 EV soll der AF jetzt zuverlässigarbeiten. Der Sensor stammtaus der GH2 und bietet unverändertrund 16 Megapixel.Der Preis steht leider noch nichtfest, dürfte sich aber zwischen 700und 800 Euro bewegen.KOMPAKTMarke...........................................PanasonicBezeichnung............................................. DMC-LF1Art...............Kompaktkamera mit 1/1,7“-SensorEmpf. Preis (€)................................................... n.n.b.Verfügbarkeit........................................................ JuniPanasonic Neuheit Nummer 2 istdie Lumix DMC-LF1, eineKompaktkamera für ambitionerteFotografen mit RAW-Aufnahmemöglichkeit.Der 12MP 1/1,7“ CMOSSensor wurde mit einem 28-200 mmf/2,0-5,9 Objektiv (KB-äquivalent)kombiniert. Panasonic konnte in daskompakte Gehäuse sogar einen ElektronischenSucher mit 202k-Pixelnintegrieren. Auch die LF1 verfügtüber WiFi, dass sich – sofern vorhanden– via NFC koppeln lässt.12


Auch für die LF1 hat Panasonicnoch keinen Euro-Preis genannt.Dieser dürfte bei Markteinführungetwa bei 500 Euro liegen.KOMPAKTMarke....................................................SonyBezeichnung....................................... DCS-HX50VArt...............Kompaktkamera mit 1/2,3“-SensorEmpf. Preis (€)........................................... 419 - 439Verfügbarkeit......................................................... MaiKonkurrent Sony stellt mit der CybershotDSC-HX50V ein etwas anderesBiest im Jackentaschenformat vor.Die Kamera besitzt einen 20,4 MP1/2,3“ BSI CMOS Sensor, der von einemObjektiv mit 24-720 mm Brennweite(KB) bei f/3,5-6,3 belichtetwird. Ein Drei-Achsen SuperSteadyShot Bildstabilisator soll für WackelfreieBilder auch bei langen Brennweitensorgen. Die Kamera schafftbeeindruckende 10 Bilder/s bei vollerAuflösung. Allerdings reicht derPuffer gerade mal für eine SekundeDauerfeuer.Die DSC-HX50V wird es ab Maiwahlweise in silber oder schwarz,mit oder ohne GPS geben. Für dieGPS-Version werden 20 Euro mehrfällig.KOMPAKTMarke....................................................SonyBezeichnung.............................................. DEV-50VArt......................................................Digital-FernglasEmpf. Preis (€)................................................... 2.099Verfügbarkeit........................................................ JuniZu den exotischeren Digitalkamerasunseres Planeten gehört die neueGeneration der Sony Digital-Ferngläser,namentlich das DEV-50V.Statt wie mit normalen Ferngläsernlediglich beobachten zu können, ermöglichtdie im DEV-50V integrierteElektronik auch das Aufnehmen vonFotos (20,4 MP) und Videos (Full-HD), letzteres bei Bedarf sogar in3D, denn es handelt sich ja um einBinokular. Für Naturbeobachtungenebenso wie für Sportereignisse eininteressantes Gerät, zumal immermehr Sportveranstalter Kameras mitWechselobjektivsystemen aus ihrenStadien verbannen.Das neue DEV-50V ist rund einDrittel kleiner und leichter als seineVorgängermodelle (Gewicht 890 g)und ist darüber hinaus gegen Staubund Spritzwasser geschützt. DieVergrößerung ist je nach Zoomeinstellungvon 0,8x bis 25x einstellbar.SteadyShot und sogar GPS sind anBord. Der AF stellt die Schärfe kontinuierlich,auch beim Zoomen, nach.Als Sucher kommen zwei XGA OLEDTru-Finder zum Einsatz, die das Bildbei schlechtem Licht automatischaufhellen.Die DEV-50V ist ab Juni für 2.099Euro erhältlich. – Test folgt!13


Einsendungen für die Teilnahme an ”Bilder der Woche“ bitte ausschließlichan: bilder@macrewind.de – Teilnahmebedingungen, siehe nächste Seite.BILDER DER WOCHETorsten Mewes, iPhone 5Flaming_Moe


ApplePeripherieSoftwareFoto & ZubehörAudio & VideoWeb & DesignGadget & ToolsGastbeiträgeRewindImpressumHerausgeber:Synium Software GmbH • Robert-Koch-Straße 50 • 55129 Mainz-HechtsheimTel.: 06131 / 4970 0 • http://www.synium.deGeschäftsführer: Mendel Kucharzeck, Benjamin GüntherAmtsgericht Mainz (HRB 40072)Text, Redaktion & Fotografie: Frank Borowski (son)Layout: Mendel Kucharzeck, Frank BorowskiMitarbeiter: Frank Borowski (son), Moritz Schwering (ms)Ihr Kontakt für Anzeigenschaltungen:Benjamin GüntherTeilnahmebedingungen ”Bilder der Woche“Bitte senden Sie ihren Bildbeitrag ausschließlichim Format JPEG. Die Dateigröße sollte 1,5MB nicht übersteigen. Das Bild selbst solltenicht kleiner sein, als ca. 1,3 Megapixel, je nachSeitenverhältnis. Das entspricht beispielsweiserund 1440 x 900 Bildpunkten, wie bei einem 17“Cinema Display. Pro Teilnehmer und Ausgabesind maximal 2 Bilder zur Teilnahme zugelassen.Rechtliche Hinweise:Teilnahmeberechtigt sind alle Leser der Rewind.Mit seiner Teilnahme bestätigt der Einsender,dass die eingereichten Fotos von ihm selbst inden letzten zwölf Monaten aufgenommen wurdenund erklärt sich mit der unentgeltlichen Veröffentlichungund der namentlichen Nennung inRewind einverstanden. Ein Rechtsanspruch aufVeröffentlichung besteht nicht.Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Korrektheit derInhalte auf unseren Seiten, noch für die Inhalte externer Links. Für die Inhalte der verlinktenSeiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.Alle Rechte vorbehalten. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.Vervielfältigung im Ganzen oder in Teilen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung erlaubt.Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Mendel Kucharzeck.Abgesehen von der Veröffentlichung in derRewind verbleiben sämtliche Rechte am Bildbeim Urheber!Einsendungen für die Teilnahme an ”Bilder derWoche“ bitte ausschließlich an:bilder@macrewind.de© 1Farblich Synium Software deutlich GmbH markierte 2013 und mit dem Wort „Promotion“ gekennzeichnete Texte haben werblichen Charakter,sind kein redaktioneller Inhalt und können Textpassagen enthalten, die vom Hersteller/Anbieter stammen. Die daringetätigten Äußerungen müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Dieser Hinweis ist ein weitererkostenloser Service der Rewind.

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