Leuchtende Fenster bringen Adventsstimmung - Lokalinfo AG

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Leuchtende Fenster bringen Adventsstimmung - Lokalinfo AG

GZA/PP 8048 Zürich 78. Jahrgang Donnerstag, 5. Dezember 2013 Nr.49Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Herausgeber: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich Verlag Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72 www.lokalinfo.chLeuchtende Fenster bringen AdventsstimmungDie einzige junge Frauim StadtratswahlkampfFlavio ZwahlenIn Fluntern herrscht seit Donnerstagweihnachtliche Stimmung. Die Lichterdes Tannenbaums und die Adventsfensterder Schule Flunternwurden um 18 Uhr eingeschaltet. Esist das erste Mal, dass die Schule 36Adventskerzen aufgehängt hat. Gestaltetwurden diese durch den HausmeisterAlbert Baumann und dieganze Lehrerschaft. Dies war abernicht der einzige vorweihnachtlicheAnlass in Fluntern: Mitte Dezemberindet das Weihnachtskonzert derchulen Fluntern und Heubeeribühltatt. Artikel auf Seite 3Kerzenlicht erhellt das Quartier: Die Adventsfenster der Schule Fluntern leuchten in der Nacht.Foto: zvg.Sie ist 33 Jahre alt, Juristin, und Mitgliedder SVP 7 und 8. Politisch ist siein Zürich eine Newcomerin, jedochmit klarem Politikverständnis. Werist Nina Fehr Düsel, die Kandidatinder SVP.Im Interview mit dem «Züriberg»nimmt die einzige Frau unter denNeukandidierenden zu kritischenFragen Stellung und schärft ihr Profil.Nina Fehr Düsel betont ihre Liebezur Stadt Zürich und beklagt, dass inZürich bei vielen Leuten ein gewissesSchwarz-Weiss-Denken um sichgreift, «wenn man SVP hört».Interview auf Seite 11Studentinnen treffen Unternehmen400 Studentinnen aus der ganzen Schweiz haben am zweiten«Women’s Contact-Day» teilgenommen. Dort trafen sie aufgrosse Unternehmen, um ihre Karriere aufzugleisen. ZweiTesterinnen haben für uns den Event besucht. Seite 3Gymnasium trifft den NervDas Gymnasium Unterstrass hat den Stab-Preis erhalten.Warum das Zürcher Bildungsinstitut den Nerv der Stiftungfür Abendländische Ethik und Kultur trifft, erläutert SchuldirektorJürg Schoch im Interview. Seite 3Geschenkidee trifft auf IntelligenzWer hat die Geschenkwut an Weihnachten nicht auch schonhinterfragt. Marc Vogt blieb nicht dabei. Er hat gehandeltund propagiert den intelligenten Weihnachtskonsum. Natürlichmit Bio-Produkten.Letzte SeiteGarage HirslandenAlfons FreiHammerstrasse 858032 ZürichTelefon 044 381 18 00www.garage-hirslanden.ch


ANZEIGENStadt Zürich Nr. 49 5. Dezember 2013A K TUELLDie städtischen Quartierkoordinationenschliessen sich zusammenDie einzelnen Quartierkoordinationenschliessen sichper 1. Januar 2014 zuruartierkoordination StadtZürich zusammen. Der neuegemeinsame Standort ander Josefstrasse 206 isteine Konsequenz davon.Pia MeierEs gab gemäss Melanie Brändle,Quartierkoordination Zürich Nord,verschiedene Auslöser für diese Veränderungen:«Die Quartierkoordinationist herausgefordert, zeitnah undflexibel auf neue Bedarfslagen zu reagieren,was auch eine Folge ihreseigenen Erfolgs ist. In der bisherigenOrganisationsstruktur wurde die Ressourcenverteilunglediglich alle paarJahre angepasst, was die Flexibilitäteinschränkte.» Weiter hält Brändlefest: «Die kleineren Quartierkoordinationsstellenlitten ausserdem aufgrundihrer Grösse an einem Mangelan Fachaustausch im Arbeitsalltagund verbrauchten einen hohen Anteilihrer Ressourcen für Koordinationund übergeordnete Aufgaben der SozialenDienste. Durch die räumlicheNähe kann dies alles verbessert werden.»Man unternehme also diesenSchritt, um flexibler auf neue Bedarfslagenreagieren und Synergienbesser nutzen zu können.Stadt Zürich ist ein WirtschaftsmotorDie Stadt Zürich ist ein Wirtschaftsmotorder Schweiz: Jeder elfte Arbeitsplatzbefindet sich in der Limmatstadt.Zurzeit arbeiten rund378 000 Personen in der Stadt. DieBeschäftigungszahl hat in den letztenJahren deutlich zugenommen. Trotzder grossen Bedeutung des Finanzsektorshatte die Finanzkrise hierweniger starke Auswirkungen auf dieBeschäftigung als in der Schweiz insgesamt,wie der Broschüre «AnalyseArbeitsmarkt», 4. Quartal 2013, vonStatistik Stadt Zürich zu entnehmenist. Zurzeit sind in der Stadt Zürichknapp 6000 Stellen offen. Der Anteilder offenen Stellen an der Beschäftigungbeträgt rund 1,5 Prozent, etwasmehr als in der Schweiz insgesamt.Rund 55 Prozent der Unternehmensuchen Personal mit einem Hochschulabschluss.Auch hier weist dieStadt Zürich leicht höhere Werte aufals die Schweiz.Die Arbeitslosenquote ist in derStadt Zürich etwas grösser als in derKein Verlust für die QuartiereZurzeit ist die Quartierkoordinationwie folgt aufgeteilt: QuartierkoordinationZürich Nord, QuartierkoordinationWaidberg, QuartierkoordinationKreise 3, 4 und 5, QuartierkoordinationKreis 9 und QuartierkoordinationUto/Zürichberg. Die Stellenprozentein den einzelnen Gebieten variierensehr stark.Der Zusammenschluss zur QuartierkoordinationStadt Zürich sei keinVerlust für die jeweilen Quartiere, istBrändle überzeugt. «Unser Auftragund unsere Arbeit im Quartier bleibengleich. Nach wie vor sind wir imQuartier präsent als Ansprechpartnerfür soziale Quartierentwicklung, fürIdeen und Projekte zur Verbesserungder Lebensqualität und als Bindegliedzur Verwaltung. Auch die zuständigenPersonen bleiben dieselben.» DerUmzug führe nicht zu einem Stellenabbau.Der Umzug an die Josefstrasse206 wird im Frühling 2014 durchgeführt.«Das genaue Datum steht nochnicht fest», so Brändle.Information unter www.stadt-zuerich.ch/quartierkoordination.Schweiz insgesamt. Junge Leute sinddeutlich häufiger von Arbeitslosigkeitbetroffen als ältere Personen. Die Arbeitslosenquoteder über 55-Jährigenist tiefer als die anderer Altersgruppen.Bei der Dauer der Arbeitslosigkeitverhält es sich umgekehrt. Jejünger jemand ist, desto kürzer dauertdie durchschnittliche Arbeitslosigkeit.Frauen sind durchschnittlichlänger arbeitslos als Männer. Personenim Baugewerbe finden schnellerwieder eine Stelle als andere. (pd.)Einkaufszentrum Letzipark in weihnachtlichem Glanz.Weihnachtsstimmung im LetziparkAb dem ersten Dezembersteht das EinkaufszentrumLetzipark im Zeichender besinnlichenWeihnachtszeit.Bis zum 24. Dezember verwandeltdie Schneekönigin den Letzipark inein magisches Winterwunderland,das Jung und Alt zu verzaubern vermag.So können kleine Besucher aufeinem Märlizug durch das weihnachtlichgeschmückte Einkaufzentrumfahren und der geheimnisvollenGeschichte der Schneekönigin unddes Nordlichts horchen.Aus dem tiefen Wald besuchenauch der Samichlaus und sein Engelden Letzipark. Am Freitag, 6. Dezember,von 14 bis 18 Uhr sowie amFoto: zvg.Sonntag, 8. Dezember, von 11 bis 18Uhr verteilen sie Kindern, die dasganze Jahr über brav waren, eine leckereBelohnung aus dem grossenChlaussack.Mehr Zeit, sich zu besinnen, habendie Besucher des Letziparksdank dem «Päcklihuus». Dort könnensie ihre Geschenke kunstvoll einpackenlassen und tun nebenbei etwasfür den guten Zweck, denn die Einnahmengehen zugunsten der Stiftung«Sternschnuppe», die Träumevon kranken Kindern erfüllt.Überblick SonntagsverkäufeSonntag, 1. Dezember, 11 bis 18 Uhr,Sonntag, 18. Dezember, 11 bis 18Uhr, und Sonntag, 22. Dezember, 11bis 18 Uhr. (pd.)www.letzipark.chPublireportage


A K TUELL Züriberg Nr. 49 5. Dezember 2013 3IN KÜRZEFraktionspräsidentDer Zürcher Nationalrat BalthasarGlättli hat das Fraktionspräsidiumfür die Grünen im Bundesparlamentübernommen. Er stehtfür eine linke und grüne Politikund kämpft gegen Asylgesetzverschärfungenund gegen die Verschärfungendes kantonalen Bürgerrechtsin Zürich.Sanierung beendetDie Gesamtsanierung des Wirtschaftstraktsder PsychiatrischenUniversitätsklinik Zürich ist abgeschlossen.Sie war notwendig geworden,weil die Küche den Anforderungendes Lebensmittelinspektoratsnicht mehr entsprachund die schlecht isolierte Hüllehohe Energieverluste verursachte.Der Regierungsrat hatte fürdie Sanierung des Gebäudes 25,6Millionen Franken bewilligt.GiacomettiVom 28. Februar bis 25. Mai2014 zeigt das Kunsthaus Zürichwenig bekannte Arbeiten auf Papierdes Schweizer Malers undPlastikers Alberto Giacometti(1901 bis 1966). Die Zeichnungenund Aquarelle sind im Besitz desBruders Bruno (1907 bis 2012),die als Legat neu ans KunsthausZürich gekommen sind.FahrunfähigDie Stadtpolizei führte am Samstagmorgenin den Kreisen 1 und2 mehrere Verkehrskontrollendurch. Zehn Autolenkende wurdenverzeigt, weil sie einen Atemalkoholgehaltzwischen 0,5 und0,79 Promille aufwiesen. In fünfFällen nahmen die Polizisten denLenkenden den Führerausweissofort ab, weil sie ihr Auto mit einemAtemalkoholgehalt von 0,8Promille und mehr gelenkt hatten.GastautorinDie Ungarin Noémi Kiss lebt undschreibt seit dem 1. Dezemberfür sechs Monate in Zürich. Sieist als nächste Gastautorin in dievon der Stiftung PWG zur Verfügunggestellte Autorenwohnungim Kreis 7 eingezogen. Kiss veröffentlichtezahlreiche Werke inDeutsch und Ungarisch.Fluglärm-IndexDer Zürcher Fluglärm-Index (ZFI)2012 ist gegenüber dem Vorjahrum rund 5100 Personen auf58 800 Personen angestiegen.Zwar ist die Zahl der Flugbewegungenzwischen 2011 und 2012wiederum zurückgegangen, dochhaben vor allem die Zunahmeder Anzahl Flüge zwischen 22und 23 Uhr sowie die veränderteRoutenführung den ZFI-Monitoringwertansteigen lassen.KunstpreisDer höchstdotierte europäischeKunstpreis, der Roswitha Haftmann-Preis,geht 2014 an diedeutsche Konzept-Künstlerin RosemarieTrockel. Mit einem Sonderpreiswird der FilmkünstlerRobert Frank ausgezeichnet.Albert Baumann (links) und Urs Rechsteiner beim Anbringen der Adventsfenster.Adventsfenster und Tannenbaumerleuchten die Schule FlunternIn diesem Jahr sind ander Schule Fluntern zumersten Mal Adventsfensterzu sehen. Ein Werk vonden Lehrern und Lehrerinnenfür das Quartier.Der neue Schulleiter UrsRechsteiner will die Schuledadurch mehr und mehrins Quartier einbringen.Flavio ZwahlenAm vergangenen Donnerstag hat dieSchule Fluntern gemeinsam mit demQuartierverein den Tannenbaum derStadt Zürich, der mit Hunderten vonLichtern geschmückt ist, sowie diedurch die Lehrerschaft neu gestaltetenAdventsfenster eingeweiht. Fürdie Gäste gab es Glühwein undPunsch, gesponsert von verschiedenenFirmen der Umgebung. Um 18Uhr erstrahlte der Platz im warmenLicht des Tannenbaums und der Adventsfenster.Dies war nur der ersteTeil der vorweihnachtlichen Anlässein Fluntern.Am Dienstag, 17. Dezember, findetin der grossen Kirche Fluntern einWeihnachtskonzert statt, bei welchemalle 380 Kinder der beiden SchulhäuserFluntern und Heubeeribühl mitwirkenwerden. Urs Rechsteiner istseit diesem Sommer neuer Schulleiterin Fluntern. Er hat sich zum Ziel gesetztMöglichkeiten zu schaffen, beiwelchen die Schule und das Quartiernäher zusammenrücken.Vom Schulzimmerins SchulleiterbüroUrs Rechsteiner unterrichtete in denletzten zehn Jahre als Lehrer in Witikon.Im August dieses Jahres wechselteer vom Schulzimmer ins Schulleiterbüroder Schule Fluntern. «Ichhabe schon immer gewusst, dass ichetwa 10 bis 12 Jahre Schule gebenwerde, aber danach gern etwas Neuesmachen würde», so Rechsteiner.Mit dem Wechsel des Arbeitsortskehrte Rechsteiner zurück zu seinenWurzeln, denn er hat schon als Kinddiese Schule besucht. Ein witzigesDetail: Eine seiner damaligen Lehrerinnenunterrichtet noch immer ander Schule Fluntern. Nun ist ihr ehemaligerSchüler ihr Chef.Die Arbeit eines Schulleiters istnicht dieselbe wie die eines Lehrers.«Man ist nicht mehr alle Tage mitden Kindern zusammen, sondernmehr im Büro administrativ tätig»,bestätigt Rechsteiner. Jedoch bringtdie Erfahrung als Lehrer viele Vorteilefür die neue Position mit sich, wiezum Beispiel bei der Kommunikationzwischen ihm als Schulleiter, den Elternund der Schüler.Urs Rechsteiner war auch in derstädtischen Politik tätig: Er sass fürmehrere Jahre für die CVP 7 und 8im Gemeinderat, dem Stadtparlament.Rechsteiner musste jedoch infolgeseines Wohnortswechsel diesesAmt aufgeben.Kreative Lehrer und HauswartIm Frühling entstanden die erstenPläne für die Adventsfenster. BeimHort sind die leuchtenden Fensterschon das dritte Jahr zu sehen, inFotos: Flavio Zwahlendiesem Jahr nun zum ersten Malauch an der Schule Fluntern. DerHauswart der Schule, Albert Baumann,der sein Amt seit 14 Jahreninne hat, zeigte, dass er eine künstlerischeAder besitzt. Er entwarf sechsverschiedene Muster und erstellte dieersten Prototypen. Die Muster vonBaumann wurden dann durch dieLehrpersonen umgesetzt. Es entstandendaraus wunderschöne Adventsfenster.Die Idee dahinter ist einfach:Die Lehrerschaft und der Hausmeisterwollen der Fluntemer Bevölkerungeine Freude zu machen. UrsRechsteiner will die Schule nach aussenöffnen und vermehrt im Quartiereinbringen. Ein erster Schritt in dieseRichtung ist mit den Adventsfensterngemacht, und es sind bereits weitereIdeen vorhanden.Sorgen für Ambiente: Die bunten Adventsfenster mit Kerzenmotiven.AUFEIN WORTElke BaumannZur Welt kommt der Nikolaus um280 in Patera, einer Hafenstadtim südlichen Kleinasien. Als Bischofvon Myra stirbt er am 6. Dezemberum 350 im heutigen Kocademrebei Kale in der Türkei.Zu seinen Lebzeiten rettet der beliebteNikolaus von Myra vielenarmen und kranken Menschendas Leben. Er verkauft alles Goldaus seiner Kirche und gibt dasGeld dann den armen Familien.So soll er drei Töchter eines verarmtenKaufmannes vor der Prostitutionbewahrt haben.Heimlich legt er jeder derJungfrauen nachts eine Goldkugelins Bett, damit sie, dank diesergrosszügigen Mitgift, standesgemässheiraten konnten. NikolausDer Samichlausträgt Rotist u.a. Schutzpatron der Seefahrerund natürlich der Kinder. Seitdem 12. Jahrhundert bringt derheilige Nikolaus am 6. Dezemberden braven Kindern Äpfel, Nüsseund andere Geschenke.Die traditionelle Nikolausfigurträgt Mitra, Hirtenstab und einenlangen Bischofsmantel. Der guteMann würde sich im Grab umdrehen,könnte er einen modernenSamichlaus sehen, der gar keinechter Chlaus mehr ist, sondernschlicht und einfach der Weihnachtsmann!Aus dem AsketenNikolaus ist ein freundlicher alterHerr geworden mit einem gütigenLächeln, mit rosigen Wangen undeinem stattlichen, weissen Rauschebart.Den weissen Pelzbesatz zurroten Kleidung schliesslich erhälter um 1931 durch die Coca ColaCompanie. Coca Cola Companie?Alle Weihnachtsmänner hattenbis dahin eines gemeinsam, dasssie nämlich nichts gemeinsamhatten! Ihre Kleidung war kaumeinheitlich. Mal langer, braunerPelzmantel und Kapuze, mal blauer,roter oder goldfarbener Mantel.Jedes Land liess den Nikolausso auftreten, wie er eben gebrauchtwurde.Mit einem Werbespott trägtCoca-Cola dazu bei, dass heutepraktisch alle WeihnachtsmännerCoca-Cola-Rot tragen. Die Firmabeauftragt 1931 den schwedischenZeichner Haddon Sundblomdamit, zum Weihnachtsgeschäfteine liebenswürdige Werbefigurzu kreieren. Aus der ursprünglichenIdee ist eine weltweitbekannte und beliebte Symbolfigurgeworden, die Wärmeund Güte ausstrahlt. In der ganzenchristlichen Welt erfreut sichder rot-weiss-gewandete Weihnachtsmann,alias Santa Claus,alias Père Noël grosser Popularität.Bis 1964 zeichnet Sundblomjedes Jahr mindestens einen neuenWeihnachtsmann für die Coca-Cola-Werbungund prägte sodie Vorstellung des «modernen»Samichlaus.Jede Wochedas Neueste und Aktuellsteaus dem Quartier:www.lokalinfo.ch


Stadt Zürich Nr. 49 5. Dezember 2013A K TUELLGemeinsam für Weihnachten in ZürichEs funkelt und glitzert. Züricherstrahlt im weihnachtlichenGlanz und verzaubertmit zahlreichen Highlights.Mit dem Ziel, Zürich alsWeihnachtsstadt zu stärken,haben sich Zürcher Weihnachtsveranstalterzusammengetan.Der Verein«Weihnachten in Zürich»bringt vorweihnachtlicheErlebnisse zusammen. DasKonzept findet viel Zuspruch.wNicht weniger als 54 Flaggen mitdem Logo von «Weihnachten in Zürich»zieren die Zürcher Innenstadt.Sie setzen ein Zeichen für die WeihnachtsstadtZürich und die StadtzürcherVeranstaltungen, Brauchtümerund Traditionen. Der Vorstand desVereins ist erfreut, wie schnell«Weihnachten in Zürich» an Bedeutungund Ausstrahlung gewinnt.Stimmungsvolle WeihnachtsweltenEs ist ein vielseitiger Mix aus Weihnachtsmärkten,-attraktionen, Showsund Geschäften, die nun unter einerFlagge segeln.Bekannte Veranstaltungen sindim Verein vertreten: Der traditionelleWeihnachtsmarkt auf dem Hirschenplatzund Rosenhof lädt zum Weihnachtsbummeldurch das Niederdorfein; und auch am Zürcher Christkindlimarktim Hauptbahnhof gibt esviel zu entdecken! Das Emmental istzu Gast, und der Weihnachtsbaumfunkelt den Besucherinnen und Besuchernentgegen. Am Werdmühleplatz54 Flaggen mit dem Logo von «Weihnachten in Zürich» zieren die Zürcher Innenstadt. Foto: zvgbegeistern der Singing ChristmasTree und der Wiehnachtsmärt mitFondue-Bar das Publikum.Doch nicht nur die Weihnachtsmärktesind vertreten: Der WeihnachtszirkusConelli entführt Grossund Klein in bezaubernde Welten.Auf dem Vorplatz des Bahnhofs Stadelhofensorgt «Mehr Advent», dieWeihnachtspyramide, für vorweihnachtlicheStimmung. Mit ZürichTourismus werden ganz persönlicheWeihnachtswünsche wahr, im HotelGlockenhof geniessen die Gäste feineWeihnachtsmenüs, und die BastelboutiqueLeibundgut bietet alles fürselbstgemachte Geschenke inklusiveBastelkurse.Gemeinsam mehr erreichenDas abwechslungsreiche Angebot seifür Zürich wichtig, betont PressesprecherStephan Dübi. Bisher fehlte,dass alle gemeinsam an einem Strangziehen: «Die vielseitigen, über dieStadt verteilten Weihnachts-Highlightsmachen Zürich attraktiv.‹Weihnachten in Zürich› setzt sichzum Ziel, dieses Programm zu erhalten,zu fördern und als stimmungsvollesGesamterlebnis zu vermitteln.»Der Verein wirft den Blick bereitsauf die kommenden Jahre. Um Zürichals Weihnachtsdestination zustärken, soll der einzigartige Mix ausverschiedensten Attraktionen bewahrtund ausgebaut werden. Dafürmacht sich «Weihnachten in Zürich»stark. (pd.)Zürcherinnen und Zürcher sind mehrheitlich zufrieden97 Prozent der befragtenZürcherinnen und Zürcherohnen gerne in Zürich. Dieebensqualität erhält einenotenschnitt von 5,2.ritikpunkte sind Verkehrnd Wohnungsangebot.Die Bevölkerung der Stadt Zürichwächst, und damit verbunden gibt eseine starke Bautätigkeit und Verdichtung.Trotzdem hat die Stadt im Urteilihrer Bevölkerung nichts an Attraktivitäteingebüsst. 97 Prozent derBefragten schätzen die Lebensqualitätunverändert hoch ein, und praktischalle leben gerne in der Stadt.Die Bevölkerungsbefragung 2013 derStadt Zürich thematisiert speziell dieQualität und Nutzung der Aussenräume.Auch diese schätzt die Bevölkerungin allen Quartieren positiv ein.Knapp 90 Prozent erleben den Aussenraumals konfliktfreie Zone. Fürrund die Hälfte der Befragten ist diesein Ort, an dem sich die Nachbarschaftgerne trifft. In fast der Hälftedieser Fälle hat sich die Situation ausSicht der Befragten verbessert.Auch das Sicherheitsgefühl isthoch. 80 Prozent der Befragten fühlensich eher oder sehr sicher, wennsie nachts alleine im Quartier unterwegssind. Die Zufriedenheit mit denLebensbedingungen und Einrichtungenist hoch. Die höchsten Zufriedenheitswerteerhalten die öffentlichenVerkehrsmittel, gefolgt von den Möglichkeitenzum Ausgehen, den Kulturangebotensowie den Bildungs- undWeiterbildungsangeboten. Die aktuellepersönliche Situation wird besserbeurteilt als in früheren Jahren. Diezukünftigen Einschätzungen fallendagegen verhalten aus.Kaum verändert seit 2011 habensich die dringlichsten Probleme. DerVerkehr erscheint deutlich als Sorge,gefolgt vom Wohnungsproblem. DieMehrheit hält den Mietzins, den siebezahlt, für adäquat und bewertetihn auch als der Wohnung angemessen.Rund ein Viertel erachtet denMietzins als hoch. 80 Prozent der Befragtensind mit ihrer Wohnung generellzufrieden.Die Erkenntnisse der Bevölkerungsbefragunggeben dem Stadtrat,der Stadtverwaltung und der interessiertenÖffentlichkeit aktuelle Informationenzu den Einschätzungen derLebensbedingungen in der Stadt undwie gewisse Entwicklungen von derBevölkerung bewertet werden. Siesind ein wichtiger Orientierungsrahmenund fliessen in die Planung unddie Arbeit der städtischen Verwaltungein. (pd./pm.)Zusätzliche Infos: www.stadt-zuerich.ch/bevoelkerungsbefragung.Weihnachten inZürich: WundervolleErlebnisseWeihnachtsmarktim Niederdorf21. Novemberbis 23. Dezemberwww.gld.ch/weihnachtsmarktZürcher Christkindlimarktim Hauptbahnhof21. Novemberbis 24. Dezemberwww.christkindlimarkt.chSinging Christmas Tree undWiehnachtsmärt21. Novemberbis 23. Dezemberwww.singingchristmastree.chCircus Conelli21. Novemberbis 2. Januarwww.circus-conelli.chWeihnachtspyramide21. Novemberbis 23. Dezemberwww.mehr-advent.chZürich erfüllt WünscheZürich Tourismuswunsch.zuerich.comWeihnachtlichesDinnervergnügenHotel Glockenhofwww.glockenhof.chDie schönsten Geschenkeselber bastelnBastelboutique Leibundgutwww.leibundgut.chStereobildervon Johannes MeinerDas Baugeschichtliche Archiv Zürichführt in die Welt der Raumbilder desZürcher Fotografen Johannes Meiner(1867–1941) ein und lässt eine alte3-D-Technik neu aufleben. Um 1900entstanden Meiners erste Stereobilder.In einem Katalog führt er alleMotive auf: öffentliche Gebäude undPlätze in Zürich, Interieurs aus demGrandhotel Dolder, touristische Sujetsaus dem Rest der Schweiz undSerien verschiedener Anlässe, vomSechseläuten bis zum Schützenfest.(pd./pm.)Dreidimensionales Zürich, bis 31. Januar,Haus zum Rech, Neumarkt 4. Mo–Fr 9–17Uhr, Sa 10–16 Uhr.Erfahrung und Professionalitätschützen beim Verkauf vor EnttäuschungenAKTUELLES VOM HAUSEIGENTÜMERVERBANDRita Eichenberger.Foto: zvg.PublireportageTiefe Hypothekarzinsen machen esheute attraktiv, Wohneigentum zu erwerben.Für gut erhaltene Liegenschaftenwerden deshalb teilweisehohe Preise bezahlt. Trotzdem istbeim Verkauf Vorsicht geboten undvor Erteilen eines Verkaufsauftragsist die Professionalität einer Maklerinoder eines Maklers genau zu prüfen.Bei der Auswahl ist darauf zuachten, dass die Fachperson über einefundierte Ausbildung verfügt. Siemuss den lokalen Immobilienmarktgut kennen und über ein grosses Beziehungsnetzverfügen. Qualifizierteund gut etablierte Maklerbüros sindoft über viele Jahre tätig, haben eineprofessionelle Infrastruktur und einenöffentlich bekannten Firmensitz.Absolut empfehlenswert ist der Abschlusseines schriftlichen Verkaufsauftrags.Darin müssen die zu erbringendenLeistungen des Maklers klarund eindeutig formuliert sein.Ebenfalls festzulegen ist die Verkaufsprovision,und es empfiehltsich, einen Mindest-Verkaufspreisfestzulegen. Es gibt «Spezialisten»,die – um den Auftrag zu erhalten –einen hohen Verkaufspreis versprechen,der dann letztlich gar nicht zuerzielen ist.Rita Eichenberger, LeiterinVerkauf/Vermittlung,Hauseigentümerverband ZürichHauseigentümerverband Zürich, Albisstrasse28, 8038 Zürich, Tel. 044 487 1780.KLEINANZEIGENKleinanzeigen kosten pro Doppelzeile Fr. 20.-. Chiffrezuschlag Fr.5.- Bargeld beilegen und mit dem Coupon einsenden an: LokalinfoAG,«Kleinanzeigen»,Buckhauserstr.11,8048 Zürich.Diese Inseratesind nur für private Anbieter. Aufträge, die bis Freitag, 10.00 Uhr,bei uns eintreffen, erscheinen in der nächsten Ausgabe. Den Textbitte in Blockschrift ausfüllen (pro Feld 1 Buchstabe, Satzzeichen oderWortzwischenraum).❏ Freizeit/Ferien❏ Unterricht/Kurse❏ Fitness/Gesundheit❏ Musik/UnterhaltungName/Vorname: Strasse:PLZ/Ort: Telefon:❏ Diverses❏ Fahrzeuge❏ Wohnungen❏ Möbel/Antiquitäten


GESELLSCHAFT Züriberg Nr. 49 5. Dezember 2013 5Junge Frauen suchen erfolgreiche KarrierenAm «Women’s Contact-Day»reffen Studentinnen aufnternehmen wie IBM,BS, Novartis, CS, Baloise,P, SBB, SRF, Swisscomrnst & Young und andereehr. Zwei Studentinnenaben in unserem Auftragen Event getestet.Pascale Minor und Sarah BleikerDie Eine studiert Wirtschaft, die andereJura, beide an der Uni Zürich.Ihre grosse Frage: Wie geht es nachihrem Studium weiter? Welche Optionenhaben sie in grossen Unternehmen?Sind die offiziellen Verlautbarungender Konzerne nur Lippenbekenntnisse?Oder gibt es am «Women’sContact-Day» wirklich Dinge,die man mitnehmen kann, um seineZukunft aufzugleisen?Zum zweiten Mal organisiertBereits zum zweiten Mal fand der«Women’s Contact-Day» in Oerlikonstatt, organisiert von der TogetherAG. Geschäftsführer und Inhaber RolfSonderegger liegt es am Herzen, Brückenzwischen Studienabgängerinnenund Unternehmen zu bauen. Dafürorganisiert er mit seinem GeschäftspartnerAdrian Fischer weitere Messenund Veranstaltungen mit verschiedenenZielgruppen. Aufgrundder steigenden Nachfrage in Unternehmennach Frauen in höheren Positionenentstand schliesslich die Ideefür diesen Anlass. Um mehr Intimitätzu schaffen, ist der «Contact-Day»ausschliesslich Frauen vorbehalten.Diese haben die Möglichkeit, Unternehmenverschiedener Branchenkennenzulernen.Die Zürcher Wirtschaftsstudentin Sarah Bleiker (links) informiert sich an einem Stand am «Women’s Contact-Day» über ihre Karrieremöglichkeiten.Volles Haus: Valerie Guertler-Doyle hält das Impulsreferat. Fotos: plm. Referentinnen zum Anfassen: Valerie Guertler-Doyle im Gespräch.Mehr als Referate und InfoständeDer kürzlich im World Trade CenterZürich durchgeführte Event wurdedurch ein Impulsreferat von ValerieGuertler-Doyle, Head Diversity & Inclusionder Novartis AG Schweiz, eröffnet.Guertler-Doyle motivierte dierund 400 Teilnehmerinnen mit einerpackenden Präsentation über Frauenauf deren Karriereweg.Danach hatte man während desganzen Nachmittags Zeit, sich verschiedeneVorträge anzuhören. Fastjedes teilnehmende Unternehmenstellte eine Referentin zur Verfügung,welche von ihrem persönlichen Karrierewegerzählte. Dabei legten dieRednerinnen ihren Fokus nicht aufdas Unternehmen selbst, sondern bewusstauf Hürden und Chancen, dieFrauen im Job antreffen. Gleichzeitighatte jedes Unternehmen einen Kontaktstand,an denen man mit weiblichenAngestellten über Karrieremöglichkeitenund Ausbildungswege sprechenkonnte. Ziel dieser Stände wares, den Studentinnen Infos und Tippszu geben. Weiter wurden Business-Styling, ein Bewerbungsfoto und einCV-Check angeboten.«Spezielle Atmosphäre»Rolf Sonderegger betont: «Im Vergleichzu anderen Messen, welche dieTogether AG veranstaltet, herrschtam ‹Women’s Contact-Day› eine spezielleAtmosphäre.» Damit meint derÖkonom das stärkere Vertrauen derFrauen untereinander. Aber auch denMut, persönlichere Fragen zu stellen.Die Stimmung war tatsächlich entspannt,und das Publikum, allesamtjunge Frauen, kam aus der ganzenSchweiz. Zum Teil reisten die Teilnehmerinnensogar aus Genf an. Die Vielseitigkeitder Angebote liess denNachmittag wie im Flug vergehen. Somitwar die Zeit zum Teil etwasknapp, um von allen Optionen zu profitieren.Das Interesse vieler Studentinnenan den Dienstleistungsangeboten,wie etwa dem CV-Check, demBusiness-Styling und dem CV-Foto,waren derart gross, dass sich grosseSchlangen bildeten.Das weite Programm liess es zu,sich in einen Vortrag zu setzen oderan einem der Infostände das Gesprächmit Vertreterinnen der involviertenUnternehmen zu suchen.Auch hier standen ausnahmslos Frauenbereit, um die vielen jungen Frauenzu informieren. Eine «Bolero»-und «SI-Style»-Lounge ermöglichtees, sich auch einmal kurz zu entspannenund ein Gläschen Prosecco zu geniessen.Die beiden Testerinnen unseresBlattes fanden die vielen Vortragsthemenansprechend, waren jedochvon deren Ausführung weniger überzeugt.Der Grund: Allzu oft arteten dieReferate in ein krampfhaftes «Mutmachen»aus, ein Betonen der «weiblichenStärke» und des «Willens», ineiner Firma Karriere zu machen. DiesesThema hat in vielen Vorträgen,neben den Ausführungen zu persönlichenErfahrungen der Referentinnen,zu viel Platz eingenommen.Total ausgebuchtDass bereits der zweite «Women’sContact-Day» mit 400 Frauen ausgebuchtwar, zeigt das riesige Interesseder Studentinnen an einem Kontakttagmit Unternehmen und erfolgreichenKarrierefrauen. Der Andrang aufdie Event-Plätze war so gross, dass140 Studentinnen abgewiesen werdenmussten. Sie werden es sicher amnächsten «Women’s Contact-Day» imkommenden Jahr erneut versuchen.Als die 400 Teilnehmerinnen nachrund vier Stunden das World TradeCenter in Oerlikon verliessen, warensie voll von neuen Eindrücken. Diewertvollen Infos werden wohl zumAnsporn in deren Zukunft. Und ein«Bhaltis» gabs auch: Krönender Abschlusswar die «Swarovski-»-Tasche,die jede Dame beim Verlassen desWTC-Gebäudes erhielt.Infos: www.together-online.ch oder www.womens-contact-day.ch. Die Teilnahme istkostenlos, die Plätze sind jedoch begehrtund beschränkt. Eine rechtzeitige Anmeldungist daher zu empfehlen.ANZEIGENKulturama verlängertAusstellungDas Kulturama «Museum des Menschen»hat seine Ausstellung «SacréeScience» um mehrere Wochen bis 23.Februar verlängert. Wie entsteht Musik?Werden Menschen immer grösser?Was ist Energie? Ist der Weltraumgebogen? Und die Zeit, existiertsie wirklich?An durchgehend interaktiven Stationenin der Ausstellung experimentieren,beobachten und messen Besucherinnenund Besucher und lernendabei spielerisch die Methoden, Fragestellungenund aktuellen Grenzender Wissenschaft kennen. Jeden erstenSonntag um 14.30 Uhr und jedenersten Donnerstag um 18.30 Uhr desMonats eine öffentliche Führung zurSonderausstellung statt. (zb.)Guetzlibacken im Restaurant RigiblickAm Samstag, 7. Dezember, findet von14 bis 17 Uhr das zweite Weihnachtsguetzli-Backenim Restaurant Rigiblickfür die Kinder des QuartiervereinsANZEIGENstatt. Anschliessend gibt es für die ElternGlühwein und Sirup für die Kinder.Anmeldung: Tel. 043 255 15 70,info@restaurantrigiblick.ch. (pd.)


ANZEIGENStadt Zürich Nr. 49 5. Dezember 2013A K TUELLDie städtischen Altersheime sind neu AlterszentrenAb 1. Dezember ändernie städtischen Altersheimehren Namen. Sie heisseneu Alterszentren. Dasst mehr als eine reineamensänderung.Pia MeierAm 3. Juli hat der Stadtrat die Umbenennungder Altersheime in Alterszentrenbeschlossen. Das Wort«Heim» stammt aus einer anderenZeit und hat nichts mit der hohen Lebensqualitätund der Selbstbestimmungzu tun, die in den städtischenAlterszentren selbstverständlich ist.Und vor allem: Dieser Meilenstein erfüllteinen Herzenswunsch vieler Bewohnerinnenund Bewohner. Die Namensänderungerfolgt etappenweise.Die Lokalinfo sprach mit RosannWaldvogel, seit zwei Jahren Direktorinder Alterszentren Stadt Zürich.Rosann Waldvogel, war die Namensänderungnotwendig?Ja, denn der Begriff «Heim» vermitteltein verstaubtes Bild unserer Häuser,und das wollen wir loswerden. Die Bewohnerinnenund Bewohner sindnicht versorgt in einem Heim, sondernführen ein selbstbestimmtes Leben.Die Alterszentren Stadt Zürich sind offeneHäuser zum Wohnen und Leben.Deshalb haben wir die Namensänderungangepackt, die BewohnerInnenrätehaben uns dabei unterstützt.Rosann WaldvogelFoto: zvg.Gibt es noch einen anderen Grund?Ja, wir wollen uns als attraktive Arbeitgeberinauf dem Markt positionieren.Dazu hilft auch der moderneName. Denn es gibt immer mehrMenschen, die betreut werden müssen,und weniger Pflegefachleute. DiePflegenden in den städtischen Alterszentrensind von ihrer anspruchsvollenArbeit begeistert. Sie geben vielund erhalten sehr viel zurück.Das heisst, die Namensänderung istnicht nur Kosmetik?Nein, die Namensänderung ist einzentraler Schritt auf dem Weg zu einerNeupositionierung. Wir nutzenbewusst die Macht der Sprache.Was heisst selbstbestimmtes Leben imAlterszentrum?Die Bewohnerinnen und Bewohnergeniessen bei uns die hohe Lebensqualität,gepaart mit dem selbstbestimmtenLeben. Sie möblieren ihreAppartements mit ihren eigenen Möbelnund Gegenständen, darum sinddiese sehr individuell eingerichtet. Sienehmen an Aktivitäten wie Konzertenund Festen teil und profitieren vonDienstleistungen wie z. B. dem Wäscheservice.Aber sie entscheidenselbst, was und wie viel sie nutzenmöchten. Einige Bewohnerinnen undBewohner blühen hier richtig auf. Undsie freuen sich, dass sie Unterstützungbekommen. Dennoch merken die Mitarbeitenden,wenn es jemandem nichtgut geht oder jemand zu vereinsamendroht. Dann suchen sie das Gespräch.Wie sehen Sie die Zukunft der Alterszentren?Wir sind schon jetzt gut gerüstet undwerden auch künftig im hohen Altereine attraktive Wohnform sein. Wirwollen die Alterszentren noch vermehrtöffnen und ihr Potenzial bessernutzen, das heisst z.B. kochenund Wäsche machen für alte Menschenim Quartier. Ich bin überzeugt,mit unserer Erfahrung und unserenMöglichkeiten können wir mit dervorhandenen Infrastruktur noch vielmehr Unterstützung bieten.An was denken Sie konkret?Jedes Haus kann einen Beitrag ansQuartier leisten. Je nachdem, wasfehlt. Beispiele wären eine Poststelleoder backen und die Produkte in derUmgebung anbieten. Teil des täglichenLebens sein.Welchen Tipp geben Sie Menschen, die aneinen Umzug ins Alterszentren denken?Sie sollten umziehen, so lange sienoch fit genug sind, sich einzulebenund sich ein Netz von FreundInnenaufzubauen.www.stadt-zuerich.ch/altersheimeHans und Ruth Külling, wohnhaft im Altersheim Mathysweg. Foto: zvg.«Ich freue mich auf die Namensänderung»Ruth Külling (86) wohnt mit ihremGatten Hans seit dreieinhalb Jahrenim Alterszentrum Mathysweg.Sie ist Präsidentin des BewohnerInnen-Rats.Wenn sie an den Begriff«Zentrum» denkt, kommt ihr inden Sinn, dass sie im Zentrum Albisriedengewohnt und im ZentrumAltstetten im Chor war. «Da passtdas Alterszentrum in der Mitte derbeiden Quartierzentren bestens dazu.»Auch im Alterszentrum fühlesie sich daheim. Dass ein Zentrumgross und anonym sein könne, befürchtetsie nicht. Man müsse mitder Zeit gehen. «Ich freue mich aufdie Namensänderung.»Külling führt ein selbstbestimmtesLeben. Sie fühlt sich ernst genommenvon der Leitung des Alterszentrums.«Ich nehme an denSitzungen des BewohnerInnen-Ratsdie Anliegen der Bewohner auf undgebe sie an die Leitung weiter.» Esgebe keine Hierarchie. Die Kommunikationstehe im Mittelpunkt.Allgemein fühlt sich Külling imAlterszentrum frei. «Ich bin niemandemRechenschaft schuldig,was ich gerade mache.» Selbstverständlichwürde sie sich aber abmelden,wenn sie nicht zum Essenkomme. Ihr Mann nimmt an verschiedenenVeranstaltungen teil, sienach Lust und Laune. Mit dem Essenist sie zufrieden. Es gebe verschiedeneAngebote. Die Essenszeitenhalte sie ein.Im Alterszentrum Mathysweggefällt es ihr aber auch gut, weilsich hier verschiedene Generationentreffen. «Die generationenübergreifendenBesuche beleben das Alterszentrum»,freut sie sich. Zudemist sie gerne mit anderen Menschenzusammen. (pm.)


A K TUELL Züriberg Nr. 49 5. Dezember 2013 7Nicht mit Pauken und Trompeten, jedoch mit von Herzlichkeit geprägtenBegrüssungsgesten eröffnete am Donnerstag, 28. November, an der Seefeldstrasse178 in Zürich die neuste Filiale der Bäckerei Wüst. Die RemoWüst Bäckerei und Konditorei AG ist in Zürich schon seit geraumer Zeitein Begriff für erstklassige Backwaren. Nebst den Filialen an der Forch-,Schaffhauser- und Stampfenbachstrasse betreibt Bäckerei Wüst Geschäftein mehreren Gemeinden ausserhalb des Stadtgebiets. Die Filiale im Seefeldist jeweils von Montag bis Freitag von 6.30 bis 18.30 Uhr, am Samstagvon 7 bis 15 Uhr, am Sonntag von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet. (pd.)Lions verkaufenGrittibänze fürtaubblinde MenschenAm Samstag, 7. Dezember, verkauftder Lions Club Zürich-Altstadt anzwei Orten Grittibänze für einen gutenZweck: in Zürich auf der Limmatbrückebeim Helmhaus und in Langnauam Albis beim Coop. Der Erlösdieser jährlich wiederkehrenden Adventsaktionkommt den Bewohnerinnenund Bewohnern der SchweizerischenStiftung für Taubblinde «Tanne»in Langnau am Albis zugut. WieMarco Stöcklin vom Lions Club Zürich-Altstadtin seiner Mitteilung vonMontag festhält, sollen den Bewohnerinnenund Bewohnern des Heimswie bereits in den vergangenen Jahrenein wunderschönes Erlebnis gebotenwerden: Den Taubblinden solleine unvergessliche Reise ans Meerermöglicht werden. «Für taubblindeMenschen ist das Erfühlen von Wasser,Wind und Sand ein ganz besonderesErlebnis», so Stöcklin. Hergestelltwerden die Grittibänze durchdie Bäckerei der Stiftung BehindertenwerkSt. Jakob in Zürich. (zb.)https://zuerich-altstadt.lionsclub.chWenig informierteLeute als PolitikerZum Leserbrief von Urs Fehr, PräsidentSVP 7 & 8 im «Züriberg» vom21. November.Ich kann nicht anders: Auf diesenrief muss ich kurz etwas antworten.Herr Fehr möge einen Besuch iner Arktis, vielleicht auf Spitzbergenachen, auch in der Antarktis. Dannöge er Bangladesch besuchen oderie Malediven. Hat er gehört, was vorwei Wochen auf den Philippinen gechehenist, oder hat er von den Toradosin den USA oder dem Sturmuf Sardinien gehört oder gelesen?berall werden ihm die Einwohneragen, sie hätten so einen Sturm oderine Trockenheit oder eine Überchwemmungnoch nicht erlebt.erkt er nicht, wie auch bei uns dieommer heisser und die Niederschläeheftiger werden? Hat er die Weterverhältnissein den 50er, 60erder 70er Jahren selber erlebt oderon den Eltern oder Grosseltern daonreden hören? Merkt er auchangsam, wie sich die Wetterverhältisseauch bei uns ändern? Von neunSteuern ist da nirgends die Rede.atürlich wird es sie geben, oder sieind schon da. Irgendwie muss derlimawandel ja bezahlt werden.Sind wir eine Bananenrepublik,ass wir so wenig informierte Leutels Politiker haben? Ich würde Herrnehr gerne auf Reisen schicken, mitontakt zu den Einheimischen, dieom Klimawandel betroffen sind.Karl O. Rothfuss, Zürich 6ANZEIGENLESERBRIEFWelches Wetter bringt uns dieser Winter?Und plötzlich ist er wiederda. Schon wieder, ist mangeneigt zu sagen. Viel zuschnell ist die warme Jahreszeitverstrichen. Viel zukurz war die schnee- undfrostfreie Sommerperiode.Ja, der Winter ist zurück.Silvan RosserEr kam dieses Jahr auf leisen Sohlen,aber pünktlich auf den Tag. Wir stellennun die Gretchenfrage zum Winterwetter:«Wie wird der Winter2013/14?»Mild-feuchter HerbstDamit der Winter Einzug haltenkann, muss der Herbst (Septemberbis November) weichen. Dieser war,wie bereits der vorangegangene Sommer,verglichen mit der Referenzperiode1981 bis 2010 überdurchschnittlichwarm. Bereits zum dritten Mal inFolge war der Herbst in Zürich, wieauch in der ganzen Schweiz, übertemperiert.Heuer wies er, wie bereitsim Vorjahr, einen Wärmeüberschussvon einem halben Grad aus.Die Vorgeschichte war aber alles andereals identisch.Während vor einem Jahr die MonateSeptember und Oktober kühlerwaren als jene 2013, brachte der Novembereinen falschen Frühling insLand mit deutlich überdurchschnittlichenTemperaturen. Dieses Jahr warenSeptember und vor allem Oktoberdank häufigem Föhn wärmer alsnormal, während der Novemberdurchschnittlich, auf dem Zürichbergsogar leicht unterkühlt ausfiel. ImMittel war der Herbst 2013 in Zürich10 Grad mild und gehört somit zuden 13 wärmsten seit Messbeginn1864, wobei er noch mehr als 2 Gradkühler war als der Rekordherbst im2006. Mit zunehmender Intensitätwaren alle diesjährigen Herbstmonatezu nass, verglichen mit der Periode1981–2010.Kurze schneefreie SommerzeitIn der Region Zürich fielen mehr als300 Liter Niederschlag pro Quadratmeter,rund ein Drittel mehr als üblich.Der November war nicht nur dernasseste aller Herbstmonate, sondernVom sommerlichen Septemberstart zum eisigen Novemberende: Herbsttemperaturverlauf 2013. Tageshöchstund-tiefstwerte (oberes und unteres Ende der Säulen) sowie Tagesmitteltemperaturen (rote Kreise).Grafik: Rosserauch der tristeste. Nur gerade 40Sonnenstunden, oder 60 Prozent desSollwertes, wurden auf dem Zürichbergregistriert. Nachdem bereits dieVormonate nur durchschnittlicheoder sogar leicht unterdurchschnittlicheSonnenstunden brachten, bleibtder Herbst insgesamt etwas zu sonnenarmin den Wetterbüchern zurück.Damit verdichten sich die Anzeichen,dass 2013 als sehr nassesund eher sonnenarmes Witterungsjahrin die Annalen eingehen wird.Der erste Schnee der Saison wurdeauf dem Zürichberg am 22. Novembergemessen. Dieser Terminentspricht in der Periode 1931–2012genau dem mittleren Termin des erstenSchnees.Mit 17 Zentimetern wurde an diesemMorgen eine beachtliche ersteSchneeschicht beobachtet. Vor einemJahr fiel der erste Schnee rund dreiWochen früher, am 28. Oktober, undhatte eine Mächtigkeit von 13 Zentimetern.Im Jahr 2011 mussten dieZürcher sogar bis zum 17. Dezemberauf den ersten Schnee warten, derdann mit 2 bis 3 Zentimetern bescheidenausfiel. Mit 20 bis 25 Zentimeternam 30. Oktober 2008 war derWintereinbruch damals früh und heftig.Nachdem dieses Jahr der letzteSchnee (5 bis 8 Zentimeter) am 20.April fiel, blieb es in Zürich etwasmehr als sieben Monate schneefrei.Vor einem Jahr war diese «winterfreie»Periode immerhin achteinhalbMonate lang. Im Jahr 2011, imwärmsten Jahr seit Messbeginn,blieb es sogar zehn Monate schneefrei.Ähnlich wie heuer präsentiertesich die Lage im 2010, und gar nochschlimmer mit nur siebeneinhalb Monateohne weisse Pracht zeigte sichdas Jahr 2008.Kalter Start – milder Hochwinter?Meteorologisch hat am 1. Dezemberder Winter begonnen. Er dauert bisam 28. Februar, also 90 Tage, und istdie kürzeste Jahreszeit von allen. DerBlick aus dem Fenster und auf dieQuecksilbersäule bestätigt die Ankunftdes Winters. Die letzten beidenWinter verliefen sehr ähnlich: Diebeiden ersten Wintermonate Dezemberund Januar waren jeweils überweite Strecken von deutlich zu mildenTemperaturen dominiert undbrachten nur kurze, wenn auchschneereiche Witterungsphasen.Erst im Februar zeigte der Winterin den vergangenen zwei Jahrendann seine eisigen Krallen. Dauerfrost,hohe Heizkosten und Schädenan wärmeliebenden Pflanzen warendie Folgen. Dieses Jahr dürfte sichdieses Wintermuster nicht wiederholen.Die Vorzeichen deuten in eineandere Richtung. Nachdem sich dieWestwindaktivität, welche für mildesANZEIGENWinterwetter verantwortlich ist, MitteHerbst äussert hoch zeigte, ist sie seitEnde November deutlich eingebrochenund verharrt seither in der negativenPhase. Ohne die feucht-mildenWestwinde vom Atlantik präsentierensich die ersten Dezembertagedeshalb winterlich kalt. Die neustenBerechnungen der Wettermodelle fürdie nächsten zwei bis drei Wochenzeigen, dass sich daran auf dieSchnelle auch nichts ändern wird.Die Schweiz startet folglich mit tiefenTemperaturen und Schnee in denWinter 2013/14.Die saisonale Vorhersage des britischenWetterbüros «MetOffice»zeigt eine Trendwende im Januarund Februar. Diese Monate dürften,gemäss Prognose, durch eine positiveLuftdruckanomalie über Europa geprägtsein. Januar und Februar würdenmit Westwindunterstützung mildausfallen.Dieses Muster wird von den saisonalenVorhersagen vom «InternationalResearch Institute for Climateand Society» sowie von den Prognosendes amerikanischen «NationalOceanic and Atmospheric Administration»(NOAA) gestützt, welcheebenfalls eine milde zweite Winterhälfteerwarten. Auch MeteoSchweizrechnet mit einem eher milden Winter2013/14. Wird er sich an diesenFahrplan halten?Bäckerei wieder geöffnetFoto: zvg.Publireportage


Stadt Zürich Nr. 49 5. Dezember 2013A K TUELL115 Teams stürzen sich ins kalte NassWettkampfstimmung an derstädtischen Schwimmstafeteim Hallenbad Altstetten.Seraina SteinmannGekreische und anspornende Rufeerfüllen das Hallenbad Altstetten, woauch dieses Jahr wieder dieSchwimmstafette der Stadt Zürichstattfindet. 3.- bis 6.-Klässler aus derganzen Stadt pilgerten ins Bad, umsich in den einzelnen Altersklassenmiteinander zu messen. Viele von ihnensind extrem nervös und wartenangespannt auf die Stimme, die zumStart aufruft. «Auf die Plätze, fertig,los!», tönt es dann endlich aus demLautsprecher, und die Teilnehmendenstürzen sich ins kalte Nass. Vorgeschriebenist kein bestimmterSchwimmstil, jeder macht, was er ambesten kann.Insgesamt nahmen 115 Teamsteil, von denen sich die Sieger der jeweiligenKategorie für die kantonalenMeisterschaften qualifizieren. Mit Abstandam besten schneidet die 6.Klasse aus dem Schulhaus Kügelilooin Oerlikon ab. In der Kategorie der5. Klasse gewinnt eine Klasse ausdem Schulhaus Milchbuck, und dieSieger der 3. und 4. Klasse stammenaus dem Schulkreis Züriberg, ausden Schulhäusern Hofacker undLangmatt.Aufmunternde Umarmung. Fotos: sos.Nach dem Startsignal springen die ersten der Gruppe ins Wasser.Schwimmen so schnell man kann.Einsatz von Rettungshelikoptern im Kantonschulsport.zh erfolgreichNach Gesprächen mit allen beteiligtenOrganisationen und in Absprachemit der Gesundheitsdirektion desKantons Zürich wird per 1. Januar2014 in Ergänzung zu den Einsatzmittelnder Schweizerischen RettungsflugwachtRega sekundär auchder Rettungshelikopter der Alpine AirAmbulance in die Dispositive der rettungsdienstlichenVersorgung imKanton Zürich aufgenommen.Das primäre Einsatzmittel für dieLuftrettung im Kanton Zürich istnach wie vor die Rega ab ihremStützpunkt in Dübendorf. Dies giltinsbesondere auch für Transportemit speziellen technischen oder medizinischenAnforderungen. Ist dieserRettungshelikopter nicht innerhalbnützlicher Frist verfügbar, kann weiterhinauf die Einsatzmittel andererRega-Standorte zurückgegriffen werden.Neu besteht auch die Möglichkeit,alternativ über die Einsatzleitzentraledes Kantons Aargau den Helikopterder Alpine Air Ambulancevon Birrfeld aufbieten zu lassen. Dieserwurde bis anhin vorwiegend imKanton Aargau eingesetzt. Entscheidendfür die Wahl des eingesetztenRettungsmittels ist sowohl dessenzeitliche Verfügbarkeit als auch dieeinsatzbedingte Eignung.Diese Regelung hat keinen Einflussauf die Disposition der bodengebundenenRettungsdienste (Notruf144), die meist vorgängig aufgebotenwerden. (Dies teilt Schutz und Rettungmit. pd.)Das kantonale Sportamt hat auf Beginndes Schuljahres 2013/2014schulsport.zh – das Förderprogrammfür mehr freiwilligen Sportlanciert. Damit sollen im ganzenKanton mehr freiwillige Schulsportangeboteentstehen und der freiwilligeSchulsport als idealer Einstiegin den Sport gestärkt werden. Ausserdemkönnen über den freiwilligenSchulsport alle Kinder und Jugendlichenerreicht werden. Mit schulsport.zhunterstützt das SportamtSchulen, die im Rahmen von Jugend+ Sport freiwillige Schulsportkurseanbieten, mit zusätzlichen Beiträgenaus dem Sportfonds.Der Start von schulsport.zh hatdie Erwartungen übertroffen. Aufgrunddes bestehenden Angebotsrechnete das Sportamt mit 350 Kursenpro Semester. Im ersten Semesterdes Schuljahres 2013/2014 sindes bereits mehr als 550. (pd./pm.)www.schulsport.zh.chANZEIGENAlle PZB-Bibliothekenmit SelbstausleiheSTELLENNoch keine Lehrstelle 2014?Jetzt anrufen und Lehrvertrag sichern(falls das Coaching von uns übernommen wird)Stiftung für berufliche JugendförderungTel. 044 875 00 62, www.stiftung-fbj.chAnfang Dezember wird die BibliothekHöngg als letzte PBZ-Bibliothek mitSelbstausleihe ausgestattet. Damitverfügen alle 15 Zweigstellen der öffentlichenBibliothek der Stadt überVerbuchungsterminals und Mediensicherungmittels RFID-Technologie.Die flächendeckende Einführungder sogenannten Selbstausleihe warmit dem Start der Gesamterneuerungaller PBZ-Bibliotheken 2003 beschlossenworden. Als erste Bibliothekwurde die PBZ Aussersihl mitder damals für Bibliotheken nochneuen RFID-Technologie ausgestattet.RFID steht für «radio-frequencyidentification» und bedeutet die Identifizierungeines Buchs, einer CDoder eines anderen Bibliotheksartikelsmit Hilfe elektromagnetischerWellen. Das funktioniert wie die Warensicherungim Detailhandel. Dazuwird jedes Medium mit einer RFID-Etikette versehen und im Bibliothekssystementsprechend erfasst. DieVorteile für die Bibliothek als auchfür die Kundschaft sind offensichtlich.Einerseits ist jedes einzelne Mediumdank der Etikette gegen Diebstahlgesichert. Wer mit einem «nichtausgeliehenen» Artikel die Bibliothekverlässt, löst Alarm aus. Andererseitskönnen die Kunden ihre Medienrasch am Selbstverbucher ausleihenund direkt auf ihr persönliches Bibliothekskontobuchen. (pd./pm.)


A K TUELL Züriberg Nr. 49 5. Dezember 2013 9«Weihnachtenin Zürich»zeigt FlaggeNicht weniger als 54 Flaggenmit dem Logo von«Weihnachten in Zürich»zieren derzeit die ZürcherInnenstadt. Der Verein setztamit ein Zeichen für dieeihnachtsstadt Zürich undie vielen Stadtzürchereihnachtsveranstaltungen.Im Juni gegründet, verzeichnet derVerein laufend neue Mitglieder wieden Weihnachtszirkus Conelli, ZürichTourismus, die Bastelboutique Leibundgutsowie «Mehr Advent», dieWeihnachtspyramide am BahnhofStadelhofen. Der Vorstand zeigt sicherfreut, wie schnell «Weihnachten inZürich» an Bedeutung und Ausstrahlunggewinnt.Vielfältiger MixEs ist ein vielfältiger Mix aus Weihnachtsmärkten,-attraktionen, Showsund Geschäften, die nun unter einerFlagge kommunizieren.Diese Abwechslung an vorweihnachtlichenAngeboten sei für Zürichauch wichtig, betont PressesprecherStephan Dübi. Bisher fehlte lediglich,dass sie alle an einem Strang ziehen:«‹Weihnachten in Zürich› vereintzahlreiche etablierte Weihnachtshighlights.Sowohl die Zürcher Bevölkerungals auch die Touristen aus allerWelt mögen genau dieses vielseitige,über die Stadt verteilte Weihnachtsprogrammmit vielen kleinen undgrösseren Attraktionen. ‹Weihnachtenin Zürich› setzt sich zum Ziel, diesesProgramm zu erhalten, zu fördernund als gesamtheitlich stimmungsvollesErlebnis darzustellen.»Zürich als Weihnachtsstadt kommunizierenund fördern: Dazu gehörteinerseits eine gemeinsame nationaleund internationale Kommunikation,um Zürich als Weihnachtsdestinationnoch attraktiver zu präsentieren.Noch wichtiger ist jedoch, dass dieWeihnachtsveranstalter ihre Projektekonstant weiterentwickeln und denBesucherinnen und Besuchern jedesJahr neue Besuchsanreize gebenmöchten. Informieren, vernetzen undfördern der einzelnen Mitglieder sinddeshalb ebenfalls zentrale Aufgabendes Vereins.Blick in die ZukunftNun gilt es, den Blick auf die kommendenJahre zu werfen. Um Zürichals Weihnachtsdestination zu stärken,muss der einzigartige Mix ausverschiedensten Attraktionen bewahrtund ausgebaut werden. (pd.)ANZEIGENGymnasium Unterstrass erhält AuszeichnungDer Jahrespreis der Stiftungfür Abendländische Ethikund Kultur (Stab) in Höhevon 50 000 Franken wurdedem Institut und GymnasiumUnterstrass verliehen.Der «Züriberg» hat sichmit Schuldirektor JürgSchoch unterhalten.Karin SteinerWas bedeutet der Stab-Jahrespreis fürSie und Ihre Schule?Für uns ist das eine grosse Ehre. DerPreis bestärkt uns darin, weiter eineganzheitliche Bildung anzubieten, diedie jungen Menschen in allen Bereichenfördert – Körper, Seele und Geist.Was denken Sie, war ausschlaggebend,dass Sie sich gegen die Konkurrenzdurchsetzen konnten?Offensichtlich hat die Stiftung erkannt,dass in Unterstrass nicht nurüber ganzheitliche Bildung geredet,sondern dass diese seit 144 Jahrenüberzeugt praktiziert wird – von professionellenLehrpersonen, die totalengagiert sind für die jungen Menschen.Bei unterstrass.edu, wie sich Ihre Schulenennt, sind das Gymnasium und das Institutfür angehende Lehrpersonen engmiteinander verbunden. Wie sieht dieseZusammenarbeit aus?CS zügelte Hottinger Filiale an die RämistrasseDie Credit Suisse hatihre neue Geschäftsstellein Hottingen bezogen.Der Umzug von der Hottingerstrasse52 an die Rämistrasse42 (Pfauen) verliefreibungslos.An der Rämistrasse 42 werden sämtlicheDienstleistungen für privatePersonen, Unternehmen sowie Institutionenangeboten. Die Bank verschiebtihre Geschäftsstelle von derHottingerstrasse 52 an den Pfauen,um den Bedürfnissen der Kundinnenund Kunden noch besser zu entsprechen,wie die Grossbank in einer Mitteilungbetont. In der neuen Geschäftsstellean der Rämistrasse 42komme «das bewährte Geschäftsstellenkonzeptder Bank zum Einsatz».Auf die Anzahl Mitarbeitende hat dieserStandortwechsel keinen Einfluss.Gemeinsam mit der Gesamtschule feiert das Institut den Erfolg. Foto: zvg.Die beiden Abteilungen unsererSchule sind unter einem Dach. Mankennt sich, man begegnet sich. Einmalin der Woche, am Mittwoch, findetein gemeinsamer Anlass statt.Das kann dann ein Konzert, ein Gastreferat,eine gemeinsame Diskussionsein. Oft auch auf Vorschlag vonGymnasiasten oder Studierenden.«Wir sehen grosses Potenzial»Vor Ort stehen die Berater den Privatkundenfür Fragen im Zusammenhangmit Anlagen, Hypotheken undFinanzierungen, Zahlungsverkehr sowieVorsorge zur Verfügung. VermögendenKunden können massgeschneiderteLösungen angebotenwerden. Unternehmer und ihre Familienprofitieren bei komplexen Anliegen– wie zum Beispiel der Nachfolgeplanung– von der engen Zusammenarbeitmit dem Firmenkundengeschäftund der Expertise der verschiedenenFachbereiche der Bank.Daniel Bachofen, Leiter GeschäftsstellenPfauen/Witikon der CreditSuisse, sagt: «Wir freuen uns, dassdie Umbauarbeiten erfolgreich abgeschlossensind und unsere Kundschaftnun von modernen Räumlichkeitenan bester Lage profitierenkann. Mit der neuen Geschäftsstellebekräftigen wir unser Engagementfür die Stadt Zürich. Wir sehen hierweiterhin grosses Potenzial, um unserebestehenden Kundenbeziehungenzu stärken und unsere Geschäftstätigkeitauszubauen.»Die Geschäftsstelle im ÜberblickDie neue Geschäftsstelle der CreditSuisse an der Rämistrasse 42 ist modernund übersichtlich gestaltet, undsämtliche Räumlichkeiten wurden fürgehbehinderte Personen zugänglichgemacht. Im Erdgeschoss befindetsich der Schalterbereich mit einemEmpfangs- und Beraterdesk, zweiBankschaltern und einer Besprechungszone.Für BeratungsgesprächeANZEIGENDas Institut und Gymnasium Unterstrasswurde 1869 von privater Trägerschaft als«Evangelisches Lehrerseminar» gegründetund wird von der Reformierten Kircheund von Stiftungen mitgetragen.Welche Rolle spielt die Religion heuteim schulischen Alltag?Wir sind heute offen für alle Religionenund Konfessionen. Aber es istuns wichtig, dass wir evangelischeWerte wie Solidarität, Gerechtigkeit,Bewahrung der Schöpfung in unseremAlltag nicht nur als Etikett tragen,sondern auch leben. Die Gemeinschaftals zentraler Wert findetbeispielsweise täglich statt – in Formeines 10-minütigen Time-outs mit Informationen,gemeinsamem Singenund einem Input.unterstrass.edu bezeichnet sich alsSchule für Geist, Körper und Seele. Worinbesteht der Unterschied zu öffentlichenGymnasien?Wir sind überschaubar. Man kenntsich und trägt einander Sorge. Sport,stehen drei Besprechungszimmer zurVerfügung. Im 24-Stunden-Bereichsteht den Kundinnen und Kunden einBankomat mit Einzahlungs- und Auszahlungsfunktionzur Verfügung. Dieserist mit einem Audioanschluss fürMenschen mit Sehbehinderung ausgestattet.Ein weiterer Automat ist ander Aussenfassade positioniert. Inden Umbau wurden rund 4,2 MillionenFranken investiert. VerantwortlicheArchitekten waren Bednar SteffenArchitekten aus Winterthur. DieArbeiten wurden vorwiegend von regionalenUnternehmen ausgeführt.Musik, Theater, Religion, Philosophiehaben einen grossen Stellenwert undsind zählende Fächer.Was wird die Schule mit den 50 000Franken Preisgeld machen?Wir brauchen mehr Platz und sinddaran, ein zusätzliches Gebäude zubauen. Da ist dieser Beitrag hochwillkommen!www.unterstrass.edu«Stab»-JahrespreisDie in Zürich domizilierte Stiftungfür Abendländische Ethik und Kultur(Stab) zeichnet jährlich Persönlichkeitenund Institutionen aus,die einen ausserordentlichen Beitragzur Erhaltung und Weiterentwicklungethischer und kulturellerWerte geleistet haben. So erhieltenunter anderem in den letzten Jahrender Germanist und SchriftstellerPeter von Matt, der JournalistGerhard Schwarz, der Filmer FredyMurer, die Schauspielerin MariaBecker, Zoodirektor Alex Rübelund der Bündner KulturunternehmerGiovanni Netzer den Stab-Jahrespreis.Das Institut und GymnasiumUnterstrass wurde von der Stiftung«für sein Festhalten angrundlegenden ethischen Werthaltungen,die es mit den Erkenntnisseneiner ganzheitlichen Pädagogikzu verbinden wusste» geehrt.Auch der Kunst wurde in der neuenGeschäftsstelle ein hoher Stellenwertbeigemessen. Neben einigen bedeutendenKunstwerken aus der Sammlungder Credit Suisse, die in denKundenzonen ausgestellt sind, wurdenzwei neue Arbeiten eigens realisiert:Die skulpturale Schlüsselarbeit«Les Modernistes» des KünstlerduosAubry/Broquard sowie das Werk«Schatz» von Max Grüter. (pd.)Credit Suisse AG, Rämistrasse 42, 8001Zürich, Tel. 044 268 84 11. Öffnungszeiten:Montag bis Freitag 10 bis 18.30 Uhr.Weitere Infos: www.credit-suisse.com.


0 Stadt Zürich Nr. 49 5. Dezember 2013ANZEIGENA K TUELLDer Kleine mit der grossen LeistungDyson DC48 – der kleinsteund leichteste Dyson-Bodenstaubsaugerist da.Mit rund 4,7 kg Gewicht und derGrösse eines A4-Blattes ist er derkleinste und leichteste Dyson-Ball-Staubsauger, der trotzdem über dieLeistung eines grossen verfügt.Dyson-Ingenieure haben dieTechnologie beim neuen DC48 soweit komprimiert, dass er auf einemA4-Blatt Platz hat. Dabei wurden jedochkeine Abstriche bei der Leistunggemacht. Ermöglicht hat dies derneue Dyson-Digital-V4-Motor, dererstmals in einem Dyson Bodenstaubsaugerzum Einsatz kommt. DerMotor ist um 30 Prozent leichter undum 30 Prozent kleiner als herkömmlicheMotoren mit Kohlestiften. Aberes steckt noch mehr im neuen DC48:Die Dyson-Ingenieure waren aufgefordert,nicht nur den kompaktestenDyson-Staubsauger zu entwickeln,sondern gleichzeitig auch einen leisen.So veränderten sie den Ton, indemsie die Luftströme verbesserten.Jede Ecke, die der Luftstrom passiert,wurde so optimiert, dass dieLuft auf möglichst wenig Widerstandstösst. Zudem wurde die Motorausrichtungjustiert. Auf diese Weisewurde der DC48 hörbar leiser.Leichtere und kompaktere Staubsaugersind einfacher zu bedienen,gerade auch für ältere Menschen. Diekompakte Bauweise schlägt sich aberauch in der Klimabilanz nieder.Durch den tiefen Stromverbrauchvon 1050 Watt bei gleichzeitig hohenAufnahmewerten auf allen Bodenbelägengehört der Dyson DC48 zu denÜberschritten wurde der Richtwertschon in den Jahren 2008, 2010 und2011. Doch für 2012 musste RegierungsratErnst Stocker einen weiterenHöchststand des Zürcher Fluglärm-Index(ZFI) verkünden. 58 000Personen waren stark vom Fluglärmbetroffen. Der neuerliche Anstieg desWertes sei unbefriedigend, so Stocker.Die Zahl der Flugbewegungenhabe aber 2012 immerhin um 17Prozent auf rund 270 000 abgenommen.Der Grund für den Anstieg desZFI-Wertes ist, dass die Zahl der Flügezwischen 22 und 23 Uhr beziehungsweisebis 23.30 Uhr markantzugenommen hat. Der Grund dafürist, dass Verspätungen abgebaut werdenmussten. Ein weiterer Grund fürden hohen ZFI ist, dass wegen veränderterRouten der Starts dichtbesiedelteGebiete stärker betroffen waren.Das erneute Überschreiten desRichtwerts verlangt von der Regierung,Massnahmen zu beschliessen.PublireportageWettbewerbLokalinfo verlost ein Exemplardes neuen super-kompakten DysonDC48. Um zu gewinnen, bis11. Dezember eine Postkarte mitAbsender schicken an:Lokalinfo, «Dyson»Buckhauserstrasse 118048 ZürichÜber den Wettbewerb wird keine Korrespondenzgeführt. Der Rechtsweg istausgeschlossen.«Fluglärm-Index stabilisieren oder abschaffen»Der Zürcher Fluglärm-Indexist erneut stark gestiegen.Im Jahr 2012 waren 58 000ersonen stark vom Flugärmbetroffen.Klein und leise: Dyson DC48.Foto: zvg.energieeffizientesten Staubsaugernauf dem Markt.Dyson Staubsauger arbeiten mitder patentierten Zyklonentechnologieohne Beutel und Filter und mit einerhohen Saugkraft auf allen Bodenarten.Da freut sich auch das Portemonnaie:Gemäss einer Befragungspart man beim Kauf eines DysonStaubsaugers in der Schweiz durchschnittlich323 Franken für Beutelund Filter über fünf Jahre. (pd./mai.)Der Dyson DC48 ist ab sofort im Handelerhältlich. Richtpreis: Fr. 699.50.Diese setzt auf eine Anpassung derFlugrouten nach Nordstarts, auf leisereFlugzeuge und vor allem aufSchallschutzmassnahmen. Umgesetztwerden kann Ersteres aber erst,wenn ein neues Betriebskonzept vorliegt.Eine weitere Massnahme ist diebereits beschlossene Erneuerung derKurzstreckenflotte der Swiss, die ab2015 stattfindet. Die neuen Flugzeugesind rund 15 Dezibel leiser als diealten, was einer Halbierung deswahrgenommenen Lärms gleichkomme.Gemäss dem Förderprogramm«Wohnqualität Flughafenregion»werden Hauseigentümer, deren Liegenschaftenin Gebieten mit übermässigemFluglärm liegen, finanziellunterstützt, damit sie hochwertigenSchallschutz installieren. Gerade aufdiesem Gebiet ist das Potenzial hoch.Reduzierung der NachtflügeSP, Grüne, CVP und GLP verlangendie Reduzierung von Starts und Landungenin den Randstunden und inder Nacht. Der Verein BürgerprotestFluglärm Ost drängt auch auf eineAbschaffung des ZFI. Die CVP verlangtzudem, dass der ZFI so verbindlichist wie ein Gesetz. Sie fordert,dass die Regierung im nächstenJahr den ZFI-Wert stabilisiert. «DenZFI ernst nehmen oder abschaffen.»Asyl-Testbetrieb startetfristgerechtDie Vorbereitungsarbeiten für dievorgesehene Testphase für beschleunigteAsylverfahren laufen auf Hochtouren.Ab Januar 2014 nimmt dasZentrum Juch erste Asylsuchendeauf, die der Testphase zugeteilt werden.Die Unterkunft wurde im Hinblickauf die Bedürfnisse des Testbetriebsleicht angepasst. Für die Betreuungder Asylsuchenden ist dieStadt Zürich, vertreten durch dieFachorganisation AOZ, zuständig.Im Zentrum Juch werden 300Asylsuchende betreut. Sie könnendas Zentrum zwischen 7 und 20 Uhrverlassen. Mit dem Stadtzürcher Betrieb«Sicherheit Intervention Präventionsip züri» ist vereinbart, dasser die Ein- und Ausgangskontrollensowie die Sicherheitsaufgaben imZentrum mit einer 24-Stunden-Präsenzübernimmt. Die maximale Aufenthaltsdauerder Asylsuchenden imZentrum Juch beträgt 140 Tage.Während dieser Zeit stehen den Bewohnerinnenund Bewohnern Beschäftigungsmöglichkeitenzur Verfügung.Einerseits werden sie in denBetrieb des Zentrums eingebunden,andererseits können sie gemeinnützigeEinsätze leisten.An der Förrlibuckstrasse richtetdas Bundesamt für Migration einVerfahrenszentrum ein. Dort werdenab dem 6. Januar 2014 rund 30 Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter tätigsein und beschleunigte Asylverfahrendurchführen. Ob die neuen Verfahrenden gewünschten Mehrwert bringen,lässt das Bundesamt für Migrationsowohl in betriebswirtschaftlicherwie in qualitativer Hinsicht externevaluieren. (pd./pm.)


A K TUELL Züriberg Nr. 49 5. Dezember 2013 11Foto: zvg.Kaiserball – königlich tanzenAm Samstag eröffnen 160 Debütantinnen und Debütanten den festlichenKaiser Ball. Anschliessend verführen fünf Orchester und ein DJ die1500 Ballgäste zum Tanz und werden vom Ballrestaurant und der Mitternachtstanzshow«Music is my life» begleitet. www.kaiserball.ch. (pd.)«Ich vertrete das junge, urbane Zürich»Die 33-jährige Juristin NinaFehr Düsel will Stadträtinwerden und so den jungen,urbanen Zürchern eineStimme geben. Die SVP-Frau spricht im Interviewüber eine gewisse Überalterungim Stadtrat, warumsie auch alternative Energiefördern will und wo sie beeutendesSparpotenzial iner Verwaltung sieht.Lorenz SteinmannIhr Vater ist Nationalrat, ihre Mutter Gemeindepräsidentin.Beide politisierenauf der SVP-Linie. Sie nun ebenfalls.Viele Kinder gehen irgendwann politischbetont eigenständige Wege. Warum Sienicht?(schmunzelt). Ich hatte durchaus einegewisse Oppositionsphase. So kämpfteich während der Kantizeit zumBeispiel für ein Importverbot vonMeeressäugern in der Schweiz. Eswar dann ein Wandlungsprozessdurch meine beruflichen Erfahrungen.Eine bürgerlich-liberale Haltungist mir je länger, je wichtiger.Aufgewachsen sind Sie in Eglisau. IhreMutter ist dort Gemeindepräsidentin.Und Sie wollen nun in Zürich Stadträtinwerden. Warum?Zürich ist die tollste Stadt, die mansich vorstellen kann! Ich bin in Eglisauin die Primarschule gegangen,habe in Bülach die Matura gemachtund dann hier in Zürich an der UniJus studiert. Ich habe mich Zürich alsoimmer mehr genähert (lacht). Nunlebe ich schon 15 Jahre hier und mirWerkstudentin undGeschäftsführerinNina Fehr Düsel ist 33-jährig undhat an der Uni Zürich Rechtswissenschaftenstudiert. Das Studiumfinanzierte sie sich als Flight-Attendantbei der damaligen Swissairsowie als Journalistin beim«Zürcher Unterländer» und beiRadio Top. Nach dem Studiumwar sie am Bezirksgericht Zürichbeschäftigt. Sie arbeitet heute beider Zürich-Versicherung als Beraterinfür KMU-Lösungen. Vorherwar sie Geschäftsführerin desSchweizerischen Konsumentenforums.Fehr Düsel wohnt mit ihremMann in Riesbach. (ls.)Nina Fehr Düsel (33) will in den Stadtrat und dort Wirtschaft, Gewerbe,Frauen und junge Generationen vertreten.Foto: Lorenz Steinmanngefällt die Vielseitigkeit sehr. Früheretwa Zürich West wegen des Ausgangsoder jetzt Riesbach, wo ichwohne. Zürich pulsiert und ist dochein Dorf geblieben.Sie seien jung und politisch unerfahren– so tönt es von Kritikern. Was haltenSie dagegen?Der Stadtrat hat eine gewisse Überalterung,die meisten Stadträte sind umdie 50 oder älter. Wobei für mich wenigerdas Alter im Stadtrat störendist, sondern die oft ideologisch gefälltenEntscheide – trotz des grossenDefizits – und die politische Unausgeglichenheit.Ich vertrete auch die junge,städtische Bevölkerung und diemoderne Frau. Und ich vertrete dieGewerbler und die bürgerlichliberalenWähler. Das sind immerhin45 Prozent. Diese sind im Stadtratklar untervertreten.Trotzdem. Im Gemeinderat könnten Sieerste politische Erfahrungen sammeln,so wie Ihre Mitbewerber. Warum kandidierenSie gleich für den Stadtrat?Die anderen neuen Anwärter sind allesMänner, und auch bei den Bisherigen,welche wieder antreten, sinddie Frauen in der Minderheit: lediglichCorine Mauch und Claudia Nielsen.Das macht zwei von neun, mitmir wären es immerhin drei vonneun.Üblich ist aber doch der Weg über denGemeinderat.Politisch unbeschrieben bin ich garnicht. Den Politbetrieb lernte ich frühkennen durch meinen Vater, er leitetefrüher das SVP-Sekretariat in Zürich.Ich half oft im Sekretariat oderbei Standaktionen. Beruflich hatte ichimmer mit politischen Prozessen zutun, sei es als Geschäftsführerindes Schweizerischen Konsumentenforums,als juristische Mitarbeiterinbeim Bezirksgericht und jetzt bei derZürich-Versicherung, wo ich KMUs inVersicherungsfragen berate. Als Delegierteund im Vorstand der SVP 7und 8 bin ich zudem stark im städtischenPolitbetrieb involviert.Früher fühlten Sie sich den Grünen amnächsten. Was ist davon übriggeblieben?Gewisse Punkte sind durchaus übriggeblieben,etwa der Tierschutz. Nurpoltern reicht nicht. Ich will authentischsein und pflege den modernenAnsatz. Darum kann ich auch hinterder längerfristigen Abkehr vomAtomstrom stehen, was ich als Stadträtinja dann sowieso müsste (lacht).Nur müsste man jetzt Alternativenergienentsprechend fördern, damit siegünstiger werden. Man muss in dieForschung von Wasser- und Windenergieinvestieren, damit man wegkommtvom billigen Importstrom.In den Medien heisst es oft, dass Sie beieinem grossen Modelwettbewerb unterden Schönsten waren und Sie mal eineModelkarriere anstrebten. Bei denmännlichen Kandidaten sind Äusserlichkeitenkaum ein Thema. Ärgert Sie das?Da muss ich immer schmunzeln. DieJournalisten haben mich halt nachder Nomination gegoogelt, und dahaben sie das gesehen. Aber es ist janichts Negatives. Und wie erwähntsind Frauen in der Stadtregierunguntervertreten.Kommen wir zu Ihren politischen Positionen:Die Stadt budgetiert für das Jahr2014 ein Defizit von 214 MillionenFranken. Wo sehen Sie Handlungsbedarf?Da gibt es viele Punkte. Momentan istdie SVP daran, für die Budgetdebattejeden Posten zu prüfen. Für die«Autoverteufelung» wird viel Geldeingesetzt. Der sogenannte Rückbauder Strassen kostet viel zu viel Geld.Der Verwaltungsapparat ist zu aufgebläht,eben sollen wieder 350 neueStellen geschaffen werden. Ich bingegen das schulische Überbetreuungsangebotund die Gebührenlastbei Bewilligungen. Das ist ein richtigerPapierkrieg. Bewilligungsverfahrenfür das Gewerbe müssen gestrafftwerden.Aber gegen die Aufstockung der Polizeium 43 Stellen sind Sie nicht?Nein, die braucht es. Bei der Polizeimuss primär bei der Führung angesetztwerden. Bei der Verteilung vonBussenzetteln und im Büro ist sieüberpräsent, dafür zu wenig auf derStrasse, wo sie für Ruhe und Ordnungsorgen sollte.Apropos Mobilität. Sie wohnen ja inRiesbach im Kreis 8. Wie bewegen Siesich in der Stadt?Die Woche durch benütze ich das Autonie, immer den öffentlichen Verkehr.Velo fahre ich wie Auto jeweilsam Wochenende.Wo stehen Sie in der Verkehrspolitik?In der Stadt Zürich braucht es in derVerkehrspolitik ein Nebeneinander.Aber wegen der «Autoverteufelung»wandern viele Gewerbler in dieAgglomeration ab. Das ist schlechtfür die Wertschöpfung in Zürich.Stichwort Sozialhilfemissbrauch. In IhrerRede vor den Delegierten Ihrer Partei sahenSie dort Handlungsbedarf. Wie siehtihr Rezept aus?Man sollte jenen helfen, die es wirklichnötig haben. Und darum ist esmir ein Riesenanliegen – nicht erstseit einigen Skandal-fällen. Ich verstehedie Empörung und habe selberviele berufliche Erfahrungen gemachtauf der Staatsanwaltschaft. Oft erschienendie straffälligen Jugendlichenoder missbräuchliche Sozialhilfebezügernicht zur Einvernahme.Dabei ging das Verständnis der Sozialbetreuerfür diese Art von Leuteneinfach zu weit! Natürlich wollen dieSozialarbeiter ihren Job nicht verlieren,aber die Sozialbetreuung ist zueiner Art Industrie geworden, die vielzu viel kostet. Die SKOS-Richtliniengehören hinterfragt, denn es darfnicht sein, dass Working Poors 15Prozent weniger verdienen als Sozialhilfeempfänger.Die Bekämpfung von Kriminalität ist Ihnenebenfalls ein Anliegen. Laut demPolizeivorsteher Richard Wolff nimmtdiese in Zürich aber laufend ab. Wasentgegnen Sie ihm?Da muss ich ihm widersprechen! ImGanzen nahm die Kriminalität in derStadt Zürich zwar leicht ab, aber dafürhaben die Einbruchdiebstählezwischen 2011 und 2012 um 30 Prozentzugenommen, auch wegen derKriminaltouristen aus dem Osten. Zudemmacht die Stadtpolizei zu weniggegen illegale Demonstrationen undgegen Häuserbesetzungen. StadtratRichard Wolff sprach von einem «unverkrampftenVerhältnis zu den Besetzern»,dabei toleriert er diese mit.Dazu gehört auch das nicht klardurchgesetzte Vermummungsverbot.Wenn sich jemand vermummt, stehter nicht zur eigenen Meinung.Wie schätzen Sie Ihre Wahlchancen inden Stadtrat ein?Ich habe sehr intakte Wahlchancen.Das höre ich von den vielen positivenRückmeldungen, auch aus anderenpolitischen Lagern. Ich vertrete zu 80Prozent die SVP-Parteimeinung undzu 20 Prozent meine eigene Meinung,je nach Thema. Oft komme ich in guteGespräche an Standaktionen, danngebe ich der Person meine Unterlagen– und wenn sie dann das SVP-Sünneli sehen, sind sie plötzlich kritischer,dabei haben sie mir geradeeben inhaltlich grosse Zustimmunggegeben.Also ein gewisses Klumpenrisiko?Nein, das nicht. Aber ich bin einfachgegen das Schwarz-Weiss-Denkenund das haben halt auch viele Leute,wenn sie SVP hören.Welches Departement würde Ihnen beieiner Wahl in die Exekutive zusagen?In jedem Departement hat es Handlungsbedarf.Im Sozialen, bei der Polizei,bei den Schulen, beim Verkehroder auch im Hochbau. Ich werdemich in jedem Departement mit meinerErfahrung einsetzen und ich bineine ideale Ergänzung des derzeitigenStadtrats.ANZEIGE


12 Züriberg Nr. 49 5. Dezember 2013WEIHNACHTSMARKT WITIKONWitikon: StimmungsvollerWeihnachtsmarkt im ZentrumViele Attraktion für alleWitiker Quartierbewohnerwerden am kommendenSamstag im ZentrumWitikon geboten.Es weihnachtet wieder sehr in Witikon.Am Samstag, 7. Dezember, organisierendie Geschäfte im ZentrumWitikon wieder ihren traditionellenWeihnachtsmarkt. Den Besucherinnenund Besuchern wird ein festlicherMarkt geboten. Wer seine Geschenkenoch nicht beisammen hat,kann an einem der vielen Marktständeseine Päckli erstehen.Für Kinder wird eigens ein Bastelzeltaufgebaut und betrieben. Ausserdemkommt der Samichlaus insZentrum Witikon. Für Stimmung sorgendiverse Musiker. Und damit dieBesucherinnen und Besucher nichtmit knurrendem Magen ihre Weihnachtseinkäufetätigen müssen, gibtseine Menge Essensstände mit feinenSachen. (ajm.)Früchte Gemüse SpezialitätenH. + M. Schwenk-Schoch, 8158 RegensbergTelefon 079 438 73 58Frohe Festtage allen unseren KundenVerkaufsstand im Zentrum WitikonÖffnungszeiten über die FesttageMontag, 23. Dez, 8 – 13 Uhr, Dienstag, 24. Dez, 8.00–14.00 Uhr27. und 28. Dez. normale ÖffnungszeitenDienstag, 31. Dezember, 8–14 UhrH. + P. KambergerWitikonerstr. 279, 8053 ZürichTel. 044 381 70 66, Fax 044 381 94 15E-Mail: restelefant@hispeed.chwww.restaurant-elefant.chNebst den üblichen Gerichtenverwöhnen wir Sie mit Moulesund am Abend im Zelgstüblimit Käsefondue.Weihnachtsmarktam 7. DezemberVor dem Restaurant Elefantgibt es Bratwürste, Mah Mee,Glühwein und verschiedeneGetränke an der Bar.Lehrerinfür französische Spracheund englische Sprache,anerkanntwünscht, PrivatunterrichtErwachsenen oder Kindern, beimir oder bei Ihnen, von Montagbis Freitag zu geben.Kontaktieren Sie michTelefon 043 536 39 97TELEFON-NUMMERNam Hottingerplatz, Telefon 044 251 30 66Beachten Sie unsere vielen hausgemachten SpezialitätenÖffnungszeiten täglich 6.00– 18.30 UhrSamstag, 6.00 –16.00 Uhr, Sonntag geschlossenDas Fachgeschäftin Ihrer NäheIhr Partner für gelungeneWerbung im Quartier!Roman Dora Lüdi KüttelTel. 044 709 913 17 53 00 03PublireportageWiedereröffnung Boutique BrochetFoto: zVg.Seit September erstrahlt an der Weiten Gasse3 in Zürich die Boutique Brochet in neuemGlanz und unter neuer Führung. KatharinaPanos und ihre Mitarbeiterin Cornelia Gnoslegen im vollständig renovierten Geschäftdirekt am Hechtplatz grossen Wert auf dieindividuelle und persönliche Beratung. Angebotenwerden die Labels Max Mara Weekend,Marella, Cambio, Brax, B.M. companyund Moya. Vom modischen Deux-Pièces übertrendige Hosen und Basics bis hin zu Accessoireswie Gürtel, Handschuhe und Taschenkönnen sich qualitätsbewusste Damen vonKopf bis Fuss einkleiden. (pd.)


K ULTUR Züriberg Nr. 49 5. Dezember 2013 13Persiens Glanz strahlt im Museum RietbergMit der Ausstellung «SehnsuchtPersien» lässt dasuseum Rietberg seinublikum teilnehmen aninem Dialog zwischenuropäisch-persischer Kunst1590 bis 1720) und Kunstus Teheran von heute.Elke BaumannVor mehr als 400 Jahren entwickeltsich zwischen dem barocken Europaund Persien auf diplomatischer, wirtschaftlicherund künstlerischer Ebeneeine enge Beziehung. Persien undEuropa tauschen zahlreiche Gesandtschaftenaus. Europäische Handelsgesellschaftenerhoffen sich mit persischerSeide, Teppichen und Textiliengrosse Gewinne. Mönche, Handwerker,Juweliere und Uhrmacherlassen sich im fernen Persien nieder.Illustrationen und Reiseberichte vonDiplomaten und Künstlern verdanktEuropa sein Wissen über das ferneLand. Der gegenseitige Austausch,vor allem von europäischer und persischerKunst, hat auf beiden SeitenSpuren hinterlassen.Der persische Botschafter wird in Versailles vom französischen Sonnenkönig Louis XIV. empfangen.Nicht jugendfreiDie Ausstellung «Sehnsucht Persien»spannt den Bogen vom 17. Jh. bis indie Gegenwart. Sie führt seine Besucherund Besucherinnen in eine farbenreiche,manchmal auch bedrückendeWelt und gibt Einblicke in einwichtiges, aber weitgehend unbekanntesKapitel europäisch-persischerBeziehungen. Die KuratorenAxel Langer und Susann Wintsch lassen200 Exponate miteinander Pingpongspielen.Hier Ost – dort West.Hier das Gestern – dort das Heute.Der Rundgang beginnt mit einemJuwel, einem Traum von einem Teppich,477 x 200 cm. Man würde esnicht wagen, ihn zu betreten! Von daan geht es von Highlight zu Highlight.Im Europa des 17. Jhs. übt die persischeKleidung eine grosse Faszinationaus. Porträts zeigen märchenhaftgekleidete Damen und Herren, diedie High Society des Westens in Atemhalten. In der persischen Darstellungist u.a. der europäisch gekleidete«schöne Jüngling» ohne Bart zu sehen.Die hohe Qualität wie auch ihreBild: zvg.Vielfalt machen die Gemälde zu sehenswertenKunstwerken.Ein weiteres faszinierendes Themavon Gemälden und Miniaturen istdie Gegenüberstellung der Aktmalerei.Sie reicht von unschuldiger Verträumtheitbis zur offenherzigenWolllust. Die enthüllende Verhüllungspielt dabei eine grosse Rolle. EuropäischeVorlagen von LiebespaarundAktdarstellungen dienen alswichtige Informationsquellen, die derpersischen Kunstauffassung angepasstwerden.Luxustextilien und HusarensäbelDie beeindruckende Schau präsentiertunbeschreiblich schöne, in goldundsilberdurchwirkte Schärpen ausder Adelsrepublik Polen-Litauen.Hoch geschätzt werden sie zum festenBestandteil der Nationaltracht.Die emaillierte Taschenuhr – Traumeines jeden Gentlemans –, Gewänder,Hieb- und Schlagwaffen sowie Kunstinstallationenführen zur zeitgenössischenKunst. Sieben Künstlerinnenund Künstlern aus Teheran geht es inBild und Ton um Gut und Böse, umstarke Gefühle, Gewalt, Zensur, Unterdrückung,Tod. Junge Fussballerauf Militärhemden gestickt, prachtvollePerücken, in denen man vonHaaren umwickelte Gewehrläufe entdeckt,manipulierte religiöse Bannerund vieles mehr zeigen den Blick derjungen Garde auf das Heute.Die gezeigten Kunstschätze erhaltenviel Raum. Die meisten von ihnenkönnen von allen Seiten betrachtetwerden. Die Exponate sind institutionelleund private Leihgaben oderstammen aus der eigenen Sammlung.Dauer der Ausstellung bis 12. Januar2014. Öffnungszeiten: Di bis So 10 bis 17Uhr, Mi und Do 10 bis 20 Uhr. Weitere Informationen:www.rietberg.ch. Ein Katalogzur Ausstellung «Sehnsucht Persien»ist im Verlag Scheidegger & Spiess erschienen.Herausgeben Axel Langer, Preis59 Franken.Er war der Herrscher des Abendlandes, Vater EuropasMit der Sonderausstellung«Karl der Grosse und dieSchweiz» erweist das Landesmuseumin Zürich einemgenialen Herrscher des Mittelaltersseine Referenz.Elke BaumannKarl (742 bis 814), König der Frankenaus dem Haus der Karolinger,Kaiser des Römischen Reiches, breitgebaut und stark beleibt, mit einerKörpergrösse von 1,92, «der Frauenliebesehr bedürftig und bis ins hoheAlter rüstig und lendenstark». EinMann mit Charme und Charisma.Kein Wunder, dass die Herzen deradligen Damen ihm entgegenfliegen.Vier oder fünf Ehefrauen, sechs Konubinen,Vater von 18 Kindern – einann der Superlative.Schwert der besten Waffenschmiededes Fränkischen Reichs.Karls Brustkreuz ist im Besitz desDomkapitels Aachen.Karl der ÜberkaiserDieser «Ironman» ist ausgestattet mitBärenkräften, hebt einen bewaffnetenKrieger mit einem Arm hoch! Istein fantastischer Schwimmer, glänzenderReiter und leidenschaftlicherJäger. Wenn es sein muss, sitzt erTag und Nacht ohne Schlaf im Sattel!Karl ist ein hervorragender, abergrausamer Kriegsherr, der mitSchwert und Kreuz sein Reich vergrössert.Daneben ist er Jurist, Theologe,Philologe, Förderer von Kunstund Wissenschaft, Handelsherr undBanker.Sein Hof ist Zentrum des geistigenLebens und Wirkungsstätte dergrössten Gelehrten seiner Zeit. Karl,der Lichtstrahl des tiefen Mittelalters,Vater Europas. Er stirbt am 28. Januar814 und wird 1165 heiliggesprochen.König der Franken: Karl der Grosse regierte ein riesiges Reich.Karl der BankerDas Landesmuseum präsentiert zum1200. Todestag Karls des Grossen einKaleidoskop bedeutungsvoller Kostbarkeitenaus der Zeit zwischen 750und 900. Obgleich Historiker vermuten,dass Charlemagne im heutigenGebiet der Schweiz kaum persönlichpräsent war, sind überdurchschnittlichviele Objekte aus der von ihm geprägtenEpoche erhalten geblieben.Die Ausstellung ist aufgeteilt in einzelneThemenbereiche: Karl und dieGelehrten, Karls Reformen, Klösterund Bildung, Legenden und Mythenum Karl, dazu Glasgemälde und Textilien,Waffen und Münzen, Bilder,Skulpturen, kostbare Elfenbein- undGoldschmiedearbeiten.Erwähnenswert sind ferner dieprachtvollen Bücher und Handschriftensowie die Umsetzung des St. GallerKlosterplans in ein Model und diereich verzierten Bauschmuckfragmenteaus dem Kloster St. Johann inMüstair. Das Kloster ist nicht nur einbesonderes Juwel im Alpenraum,sondern auch einer der bedeutendstenSakralbauten des Mittelaltersüberhaupt. 1983 wurde es zumUnesco-Weltkulturerbe erhoben.Mit starker Hand bringt Karl Ordnungin sein Riesenreich. Eine seinerReformideen ist, den bestehendenMünzwirrwarr in vernünftige Bahnenzu lenken. Der gewiefte Financier ersetzt2000 private Münzprägungendurch einen definitiven Münzwert:853 unterzeichnet ein Enkel von Karl dem Grossen eine Schenkungsurkundeund überträgt das Kloster Fraumünster in Zürich seiner TochterHildegard. Sie wird die Äbtissin der königlichen Abtei.Fotos: zvg.Pfennige, Groschen, Gulden und Dukaten.Porträtmünzen von Karl sindRaritäten, und doch kann die Ausstellungseinen Besucherinnen undBesuchern ein Exemplar zeigen. Winzigklein und hauchdünn präsentiertsich der grosse Karl flach und abgegriffenin einer Tischvitrine.Karls langer SchattenSchon Karl war erfüllt von einer «europäischenIdee». Nicht immer zimperlichsetzt er sie in die Tat um. Ereint Teile West-, Ost- und Südeuropaszu einem einzigen Reich und prägtdamit bis heute das europäische Geschichtsbewusstsein.Die mit Sorgfaltkonzipierte Ausstellung zeigt anhandvon Leihgaben und Objekten aus dereigenen Sammlung, wie sich die karolingischenReformen, Bildung,Glauben und Gesellschaft auf dieSchweiz ausgewirkt haben. Dazu gibtes viel Text, Medien- und Hörstationen.Für jeden Besucher ist es eingrosser Schritt zurück ins Frühmittelalter.Es lohnt sich aber, den spannendenWeg unter die Füsse zu nehmen.Dauer der Ausstellung bis 2. Februar2014. Öffnungszeiten: Di bis So 10 bis 17Uhr, Do 10 bis 19 Uhr. Weitere Infos unterwww.karl.landesmuseum.ch.


4 Züriberg Nr. 49 5. Dezember 2013MARK TPLATZNeue BZO zurück an AbsenderPublireportageViel Ambiente und Musik in der Messe Zürich: Dieser Automat macht Musik und bewegt sich dazu.Sammlerbörse zieht Fans nach OerlikonDas Musikdosen- undAutomatenmuseum ausem waadtländischenainte-Croix ist zu Gastn der 38. Weihnachtsammler-Börsein der MesseZürich.Rechtzeitig zur Weihnachtszeit verzauberndie Melodien der Spieldosenund Musikautomaten des Museumsin Sainte-Croix die Besucher derWeihnachts-Sammler-Börse, die diesesJahr vom 6. bis 8. Dezember inder Messe Zürich stattfindet. Die Melodienaus einer Zeit, in der die Musiknicht inflationär und omnipräsentwar, berühren den Besucher durchden feinen metallischen Klang derTöne, der gefiltert durch den hölzernenResonanzkasten, Engelstönengleichzukommen scheint.Schreibautomat Pierrot des Musikdosen-und Automatenmuseums istin Zürich zu sehen.Mehr als MusikdosenNeben Musikdosen im herkömmlichenSinn zeigt das Museum ausSainte-Croix im Waadtland auch Automaten,bei denen neben der MusikFiguren hinzukommen, die sich zurMelodie bewegen. Beliebt waren Automatenmit Singvögeln, von denendie Museumssammlung eine repräsentativeAnzahl besitzt. Seit 1810breitete sich die Industrie der «faiseursde musiques», also der Musikmacher,im Vallée de Joux und insbesonderein Sainte-Croix aus. Ausgehendvon der Uhrmacherindustrie,die kundige und innovationsorientierteKunsthandwerker hervorgebrachthatte, begann man mit derHerstellung der Metallzylinder derMusikdosen. Die nahen Wälder desJuras lieferten auch den Rohstoff fürdie hölzernen Behältnisse der Metallzylinder,sodass sich Sainte-Croix zueinem Zentrum der Spieldosen- undMusikautomatenherstellung entwickelteund es bis heute geblieben ist.Es kann als Glücksfall bezeichnetwerden, dass das Waadtländer Museumeinen Teil seiner Schätze an derWeihnachts-Sammler-Börse in Zürichzeigt und gleichzeitig auch einen Einblickin die zeitgenössische Produktionmit der noch heute aktiven ManufactureReuge gewährt. Denn Lieb-Fotos: zvg.haber von Spieldosen und Musikautomaten,die bereit sind, sich ihreLeidenschaft etwas kosten zu lassen,gibt es auch heute noch. Sie findensich in China und Russland, zweiLänder, in die die Schweiz ihre musikalischenKostbarkeiten noch heuteexportiert.Als besondere Attraktion empfängtdie Weihnachts-Sammler-Börsedieses Jahr Frölein Da Capo, die eingemischtes Plättli aus alltäglichenWahr- und Feinheiten, Pleiten, Pechund anderen Pfannen präsentiert.Ebenfalls zu Gast an der Weihnachts-Sammler-Börseist der UniversalWorship Choir, der am Samstagnachmittagdie schönsten Gospelsund Spirituals singen wird.Grösstes Event seiner ArtDie Weihnachts-Sammler-Börse, diedieses Jahr von Freitag bis Sonntag,6. bis 8. Dezember, in den Hallen 3und 4 der Messe Zürich stattfindet,ist die grösste Veranstaltung ihrer Artin der Schweiz. Händler aus Deutschland,Frankreich und der Schweizbieten ein reiches Angebot von Antiquitäten,Vintageobjekten und Designan. Das Angebot reicht von Bildern-,Möbeln und Schmuck bis ins hohePreissegment hinein. (pd.)Weihnachts-Sammler-Börse von Freitagbis Sonntag, 6. bis 8. Dezember, in denHallen 3 und 4 der Messe Zürich, Wallisellenstrasse49, 8050 Zürich. Öffnungszeiten:Fr bis Sa 10 bis 19 Uhr, So 10 bis 18Uhr.Die FDP kritisiert die neue Bau- undZonenordnung (BZO) scharf. Sie mussfür eine umfangreiche Überarbeitungzurück an den Stadtrat. In der vorliegendenForm ist sie untauglich, dennauf gleicher Fläche soll weniger gebautwerden. Damit wird Wohnraumverknappt und verteuert.Die BZO regelt für jede Parzelle,wie sie bebaut werden darf. Sie sagtwo, wie viele Stockwerke gebaut undwie diese genutzt werden dürfen(Wohnen, Büro usw.). In unseremWahlkreis 7 und 8 legt sie unten imSeefeld fest, dass sechs Stockwerkezulässig sind und je weiter man dannRichtung Wald kommt, werden es immerweniger Stockwerke, bis es dannbeim Zoo oder in Witikon nur nochzwei Stockwerke sind. Es liegt auf derHand, dass die BZO damit nicht nurdie Architektur unserer Stadt, sondernauch direkt das Angebot anWohnraum und Bürofläche und damitden deren Preis bestimmt.Der Stadtrat hat nun unter SP-Stadtrat André Odermatt die BZOüberarbeitet und aufgelegt. Zu erwartenwäre gewesen, dass die BZO Bezugauf die aktuelle Situation nimmtund Abhilfe schafft, wo Abhilfe nötigist. Dazu würden die folgenden Punktegehören: 1. Das Volk hat mit derKulturlandinitiative und den Abstimmungenzum Raumplanungsgesetzdeutlich gesagt, dass es keine Zersiedelungund Überbauung von Grünflächenmehr wünscht, sondern einWachstum in Städten durch Verdichtung.2. In Zürich steigen die Mieten.Die Nachfrage übersteigt das Angebot.Mehr Wohnungen müssen geschaffenwerden, um die Mieten zudämpfen. Es wäre also zu erwartengewesen, dass der Stadtrat in seinerZu wenig Verdichtungund zu viel SchutzAUS DEN PARTEIENBZO-Revisionvorsieht, dassmehr Stockwerkeals heute zulässigsein sollen, ummehr Wohnraumzu schaffen undso dem Volkswillenund demMarktdruck Genüge zu tun. Doch weitgefehlt. Die neue BZO macht das Gegenteil!Sie schafft keinen zusätzlichenWohnraum. Im Gegenteil, derStadtrat vernichtet mit dem Verbot,Untergeschosse zu nutzen, 7 Mio. m 2Wohnraum. Bis anhin war es möglich,Untergeschosse, also Gebäudeteile,deren Niveau mindestens 10 cmunter Boden liegt, zu nutzen, ohnedass sie aber als zusätzliche Geschosseangerechnet werden.Die neue BZO will diese jahrelangePraxis verbieten. Damit wird eineVielzahl von bestehenden Gebäudenbaurechtswidrig und dürfen folglichnur noch minimal saniert werden.Auch dürfen ab sofort keine Gebäudemehr erstellt werden, die derneuen BZO widersprechen. Das hatzur Folge, dass viele noch nicht bewilligte,aber bereits geplante Projekteabgeändert (verkleinert) oder auf unbestimmteZeit zurückgestellt werden.Fazit: Mit der BZO werden die Investitionenmassiv zurückgehen. Eswerden wesentlich weniger Wohnungengebaut und die bestehenden zurückhaltendersaniert. Die FDP fordertdeshalb den Rückzug der BZOund die komplette Überarbeitung.Unterstützen Sie uns und legenSie am 9. Februar die FDP Liste 3ein. Danke für Ihr Vertrauen.Severin Pflüger,Gemeinderat FDP 7 und 8Nach eingehendem Studium der vorgeschlagenenÄnderungen der BZOsowie intensiven Diskussionen ziehtdie CVP Zürich 7+8 folgende Schlussfolgerungen:Rundum gut sind die Änderungenim Bereich der Erholungszonenund die Einführung des Instrumentsder kooperativen Planung. Dieeingeräumten zusätzlichen Möglichkeitenim Bereich der Infrastrukturbautenin Erholungszonen und zurFörderung des preisgünstigen Wohnungsbaussind zweckmässig. Gut gemeint– aber nicht zweckmässig –sind die Schutzmassnahmen für dieQuartierstruktur und die Gewerbenutzung.Zur ersten Schutzmassnahme:In den Kreisen 7 und 8 werden einezusätzliche Quartiererhaltungszoneund sechs neue Kernzonen ausgeschieden.Bei den Kernzonen dienendrei dem Erhalt typischer Baumeisterhäuserquartiereund drei dem Erhaltvon ländlichen Weilern. Das istzu viel! Zürich ist nicht Ballenberg!Zur zweiten Schutzmassnahme: Mitden neuen Vorschriften wird entlangdefinierter Hauptverkehrsachsen undQuartierzentren im Erdgeschoss eineGewerbenutzung zur Pflicht. Dadurchgeht knapper Wohnraum verloren.Rundum verfehlt ist, dass die Teilrevisionnur eine punktuelle Verdichtungsmassnahmeenthält. Alle weiterenÄnderungen reduzieren dieWohnraumreserven. FinanzierbaresWohnen braucht nicht nur, aberauch, mehr Wohnraum und somitmehr Reserven. Massvolle, örtlich differenzierteMöglichkeiten zur zusätzlichenVerdichtung, d.h. höheren Ausnutzung,sind notwendig.Vera Kupper Staub,Präsidentin CVP Zürich 7+8ANZEIGENIMMOBILIENIhr Mazda-Partner am ZüribergKlus Garage AG, Asylstr. 135, 8032 Zürich, Tel. 043 499 15 99, www.klus-garage.ch


Stadt Zürich Nr. 49 5. Dezember 2013 15GeschenkideenFachleute raten davon ab, spontan Tiere zu schenkenEin unter Kindern beliebtesWeihnachtsgeschenk sindTiere. Jedoch ist beim KaufVorsicht geboten.Flavio ZwahlenIn der Adventszeit schreiben die Kinderihre Wunschlisten für Weihnachten.Einer ihrer Favoriten sind Tiere.Die Zoofachgeschäfte raten jedochvon Spontankäufen ab. «Zuerst sollteman sich Informationen über das jeweiligeTier beschaffen und erst dannernsthaft über einen Kauf nachdenken»,sagte eine Mitarbeiterin desAquariums Seerose an der Löwenstrassein Zürich. Besser geeigneteGeschenke wären Gutscheine oderRatgeberbüchlein, meint sie.Die Website des Zürcher Tierschutzesrückt zwei Aspekte ins Zentrum:«Kann man das Tier artgerechthalten und ist man bereit, die Betreuungfür mehrere Jahre zu übernehmen?»Weitere Fragen, die man sichlaut Tierschutz Zürich stellen sollte,sind: Wie viel Platz hat man zu Hause?Wer sorgt tagsüber für das Tier?Was kostet das Tier pro Monat? Wersorgt während der Ferien für denVierbeiner?Die Website www.petfinder.chschildert einen Zeitablauf, der eintretenkönnte, wenn man seinem Kindden Wunsch nach einem Tier erfüllt:Zuerst hat das Kind viel Freude undkümmert sich gut um das Tier. Dochdiese Freude hält nicht lange an.Dann sind die Eltern gefragt, sich umden Familienzuwachs zu kümmern.Im schlimmsten Fall werde das Tierins Tierheim abgeschoben oder garausgesetzt, weil es schlicht nicht erwünschtsei. «Tierhaltung bedeutetVerantwortung. Ein Tier zu haltenbringt viele Pflichten mit sich undnicht selten werden diese Verpflichtungenunterschätzt», warnt petfinder.ch.www.zuerchertierschutz.ch, www.petfinder.ch, www.aquarium-seerose.ch«Zuerst sollte man sich Informationen über das Tier beschaffen», heisst es im Fachgeschäft.Foto: Flickr/kidtripGeschenke aus der KücheBlick vom Grossmünster auf Quaibrücke und See, Start der Segelregatta des Zürcher Yachtclubs im Seebecken.Das ganze Jahr lächelt der Zürichsee ins ZimmerDer Zürichsee Kalender des Horgeners MartinKleu geht ins dritte Jahr. Auch die Ausgabe 2014zeigt Bilder aus der ganzen Region Zürichsee –vom Zürcher Seebecken bis zum Obersee. DerZürichsee sei wie eine Klammer, die alles zusammenhalte,erklärt Herausgeber Martin Leuchdie Idee dahinter. Der studierte Geograf und leidenschaftlicheHobbyfotograf hat für den Kalendereinmal mehr eigene Aufnahmen und solcheanderer Fotografen aus der Region ausgewählt.ANZEIGENAuf die Rückseite der Kalenderblätter, die auchbeliebte Ausflugsorte wie Knies Kinderzoo inRapperswil, den Park im Grüene in Rüschlikonoder das Restaurant Hochwacht-Pfannenstielzeigen, hat Leuch jeweils kleine informative Textein Deutsch und Englisch gestellt. (mai.)Bezugsquellen: www.zuerichsee-kalender.ch; Orell-Füssli-Filiale Bellevue; Buchhandlung Bodmer, Stadelhoferstr.34; Buchhandlung Lüthy, Sihlcity; PapeterieWaser, Oberdorfstr. 24.Fotos: Martin Leuch (l.), Denise KunzWettbewerbLokalinfo verlost 6 Exemplare des Zürichsee-Kalenders2014. Um zu gewinnen, bis11. Dezember eine Mail mit Betreffzeile«Fotokalender» und vollständiger Adressesenden an: lokalinfo@lokalinfo.ch.Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenzgeführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.Kulinarische Präsente sind ein schönes Mitbringselfür viele Anlässe: Über Geschenke ausder Küche freuen sich der Gastgeber einer Essenseinladunggenauso wie liebe Freunde oderFamilienmitglieder zum Geburtstag, zur Einweihungspartyoder zu Weihnachten. Geschenkideensind selbst gemachte Schokolade,fruchtiges Relish oder süsse Nüsse in hübschverpackten Schachteln, Einmachgläsern oderTüten. Zur Weihnachtszeit werden häufigGuetzli, Marzipan oder Schokolade geschenkt.Weihnachtsguetzli sind eine Freude, auszustechen,unabhängig davon, ob der Teig dazu gekauftoder ebenfalls selber gemacht ist. AuchKinder beteiligen sich gerne am gemeinsamenBacken. (pm.)ANZEIGENTeppichreinigungenTeppichreparaturenentstauben, waschen ,einfetten, veredelnMottenecht, Wasser- und BrandschadenMilben- Geruchs- und UrinbehandlungenHolen Sie bei uns einekostenlose Offerte ein!mit Gratis Lieferservice


16 Züriberg Nr. 49 5. Dezember 2013PublireportageBruno Stebler mit einigen Miniaturkrippen. Er ist begeistert vom Schaffen des Krippenkünstlers.Krippenausstellung von Hannes Wimmerbei «Be at Home»Foto: ch.Stüssihof 10, 8001 ZürichTel. 044 251 36 93Festtagsangebot:Schweizer LammfleischSchweizer TruthahnGans und EnteFilet im TeigAlle Jahre wieder kommt dasChristuskind zu «Be at Home» amRömerhof. Dieses Jahr mit einerMiniaturkrippen-Ausstellung, kreiertvon Hannes Wimmer.Bei «Be at Home» ist alles für die Adventszeitvorbereitet. Die Räume sind weihnachtlichgeschmückt, eine edle Tanne wurde zumChristbaum und ist der Mittelpunkt im «Beat Home»-Wohnzimmer. Dieses Jahr hat sichBruno Stebler etwas Besonderes einfallenlassen. In den Ausstellungsräumen werdenkleine Schachtel- und Kastenkrippen präsentiert.Die Miniaturkrippen wurden von HannesWimmer aus Baar von Hand gefertigt. Essind kleine Krippen, die sich in Schachtelnoder kleinen Kästen befinden. Bruno Steblererzählt: «Ursprünglich stammen die Miniaturenaus dem 18. und 19. Jahrhundert. Sie sindklein und in Schachteln oder Kästen verbor-gen. Damals waren Krippen nämlich vielerortsverboten. Wenn sich Besuch ankündigte,konnte man die kleinen Kunstwerke mit demDeckel verschliessen und zur Seite stellen.»Wimmer hat die Tradition dieses Krippenbauswieder aufleben lassen. In Handarbeit fertigteer 23 Miniaturkrippen für die Ausstellung bei«Be at Home». «Jedes Stück ist einzigartig undein Unikat. Der Arbeitsaufwand für eine Krippebeträgt zwischen 60 und 200 Stunden»,schwärmt Stebler.Der Krippenkünstler Hannes Wimmerwird am Donnerstag, 12., und am Donnerstag,19. Dezember, jeweils von 9 bis 15 Uhr bei«Be at Home» zu Gast sein. Die Besucherinnenund Besucher haben an diesen Tagen dieMöglichkeit, den Schöpfer der kleinen Krippenpersönlich kennen zu lernen und ihm Fragenzu stellen. (ch.)«Be at Home», Ineriordesign by Bruno Stebler, Asylstrasse64, 8032 Zürich. Telefon 044 253 22 00.www.be-at-home.chAuf der Suche nach einempassenden Geschenk?Ein Kleidungsstückganz nach den eigenenWünschen?Massgeschneidertund zu fairen Preisen!Bei Vorweisen diesesInserats erhalten Sie10% Reduktionauf unsere Façonpreise!Gerne stellen wir auchGeschenkgutscheine aus.Schweiz. Fachschule f. Mode u. Gestaltungmodeco Kreuzstrasse 68 8008 ZürichTel. 043 268 80 80 Fax 043 268 80 60www.modeco.ch contact@modeco.ch


Züriberg Nr. 49 5. Dezember 2013 17PublireportageDaniela und Peter Fierz präsentieren ihre Festtagskreationen.Foto: zVg.Weihnachtsgenuss aus dem SeefeldZur Advents- und Weihnachtszeitverzaubert die Confiserie Freytag ihreKunden mit ganz speziellen Festtags-Kreationen. Besonders beliebt sinddie Christstollen.Freytag-Christstollen sind echte kulinarischeKunstwerke – aus erlesenen Zutaten nach traditionellemRezept ganz von Hand gefertigt.Für den vollen Genuss braucht es vier Stunden– und vierzehn Tage. Die Zubereitung geschiehtstufenweise und erfordert ein hohesMass an handwerklichem Können.Dem Hefeteig werden nacheinander Mandeln,Butter, in Rum eingelegte Früchte undGewürze beigefügt. Zwischen jedem Schrittlässt man den Teig lange ruhen, damit dieeinzelnen Zutaten ihre Aromen entfalten. Sobalddie Stollen herrlich duftend aus dem Ofenkommen, werden sie mit Butter bepinselt undmit Zimt-/Vanille-Zucker bestreut. Nun werdendie Freytag-Stollen rund vierzehn Tagegelagert. In dieser Zeit geben die Früchte vielFeuchtigkeit an den Teig ab und der ganzeGeschmacksreichtum kann sich perfekt entwickeln.Erst jetzt, wenn die Christstollen ihrganzes verführerisches Bouquet offenbaren,werden sie mit Puderzucker bestreut, attraktivverpackt und den Kunden im Laden angeboten.Tipp von Peter Fierz: Schneiden Sie denStollen in möglichst dünne Scheiben, sokommt das Aroma besonders gut zur Geltung.Und geniessen Sie dazu auch einmal ein GlasRot- oder Dessertwein – Sie werden ganz neueGeschmacksfreuden erleben. (pd.)Freytag Conditorei-Confiserie-Café, Seefeldstr. 144,8008 Zürich, 044 383 62 67Neueröffnung im Quartier OberstrassNelkenstrasseB. Buhofer Wolldecken von Klippan, Kissen,Nelkenstrasse 7 Taschen von Globe Hope, Kerzen,8006 Zürich Hornwaren, Vintage-Vasen und . . .043 538 51 30 aktuell: WeihnachtsdekorationenÖffnungszeiten:Di–Fr, 13.00–18.00 UhrStockers WeihnachtskreationenLassen Sie sich verführen!5 in Zürichinfo@gipfeli.ch044 361 62 64


8 Stadt Zürich Nr. 49 5. Dezember 2013AUTOMOBILJapans Autobauer geben ordentlich GasJeder dritte Japanerfährt einen Toyota.em Status als Primusnter den japanischenAutomarken wird Toyotait gleich fünf Konzeptahrzeugenauch aufer Tokyo Motor Showgerecht.Lorenz KellerOptisch nicht so spektakulär, dafürtechnisch eine Revolution ist die StudieFCV. Die 4,87 Meter lange Limousinewird von einer Brennstoffzelleangetrieben und soll bereits 2015 aufden Markt kommen. 500 KilometerReichweite sind möglich, der Tankvorgangmit Wasserstoff dauert runddrei Minuten. Die rund 135 PS Leistungsollten für den Alltag mehr alsnur ausreichen.Innovation machtsNoch weiter in die Zukunft blickt derMarktleader mit dem Einsitzer FV2.Die Studie ist nur drei Meter langund sieht aus wie eine Zigarre aufvier Rädern. Der FV2 wird nicht ganznormal via Steuerrad gelenkt, sonderndurch Körperbewegung desFahrers. Man muss also wie bei einemSegway in die Kurve liegen.Der Fahrer ist auch sonst total digitaleingebunden. Das Gefährt erkenntsein Gesicht und passt sofortdie Einstellungen an. Zum ParkierenStromlinienförmige Studie des japanischen Autobauers Nummer 1 Toyota: Der FCV Concept.lässt sich der FV2 um 79 Zentimeterzusammenschieben – besonderswichtig in Megacitys wie Tokio. ToyotasLuxusableger Lexus tritt in derMittelklasse mit einem viersitzigenSportcoupé an: Der RC ist mit Sechszylinderund 318 PS oder als Hybridmit 220 PS erhältlich. Auch einen V8dürfte Lexus nachschieben – zumindestfür Asien und die USA.Honda hat in den Messehallenebenfalls einen grossen Auftritt, allerdingswirken die gezeigten Highlightsdeutlich handfester. So ist die Serienversioneines kleinen SUV zu sehen,der in Japan den Namen Vezel tragenwird. Bei uns kommt der auf demJazz basierende Crossover frühestensin einem Jahr auf den Markt. Dascoupéhafte Design gefällt auf den erstenBlick, innen setzt Honda auf guteRaumausnutzung und Funktionalität.In Asien ist der 4,30 Meter lange Vezelauch gleich als Hybrid erhältlich,die Steuerung von 1,5-Liter-Benzinerund Elektromotor übernimmt einneues Doppelkupplungsgetriebe. Hoffentlichknüpft Honda wirklich baldFotos: zvg.an die Tradition der kleinen, bezahlbarenRoadster an. Die Studie S660weckt jedenfalls Hoffnungen und wäreeine gute Basis. Mit 3,40 MeterLänge und einem 600-Kubik-Motorzielt der kleine Sportler aber vorerstauf den Heimmarkt, wo solche Minicarssteuerlich bevorzugt werden.Doch Honda entwickelt ja auch neueTurbobenziner mit 1,0 und 1,5 LiterHubraum – die würden perfekt zumoffenen Zweisitzer passen. Mitsubishistellt zwar ebenfalls Studien auf diebesten Plätze seines Standes. Hier istallerdings schon festgelegt, in welcheRichtung diese sich weiterentwickeln.So zeigt der GC PHEV (für Plug-inElectric Vehicle) einen Ausblick aufden neuen Pajero, der wohl 2015 aufden Markt kommt und dann hoffentlichnicht ganz so aufgeblasen wirktwie als Studie. Deutlich schnittiger istder XR PHEV, in dem man bereitsden ASX-Nachfolger erkennen kann.Spannend ist beim schnittigen SUVdas Antriebskonzept: ein Plug-in-Hybridmit 136 PS starkem Dreizylinderbenzinerund einem Elektromotormit 163 PS. Die elektrische Reichweitesoll bei über 85 Kilometern liegen.Legacy-Nachfolger kommtSubaru lässt zwar in Tokio den neuenSportler WRX aussen vor, dafür istder Legacy-Nachfolger Levorg zu sehen.Der 4,69 Meter lange Sportkombiwill nicht nur dynamisch sein, sondernsoll auch als Reisemobil höchstenAnsprüchen genügen. Zum Startstehen als Antriebsvarianten zweiaufgeladene Vierzylinderboxer mit170 oder 300 PS bereit.Ausgebaut hat Subaru das Angebotan Assistenzsystemen, die nunauch die Spur mit Lenkeingriffen haltensowie Bremslichter und rote Ampelnerkennen und im Notfall automatischbremsen. Für die SchweizerFans dürfte der serienmässige Allradantriebebenfalls ein wichtigesVerkaufsargument sein. Ob der Levorgaber bei uns je über verschneitePässe rollt, ist noch nicht entschieden.Zuerst wird er 2014 im Heimmarkteingeführt.Suzuki Hustler.Lexus RC 300h.Subaru Levorg.Suzuki Crosshike.Subaru Viziv Evolution Concept.Der neue Mini. BMW 4er-Cabrio. Jaguars F-Type Coupé.Porsche Macan.Honda Vezel.Die grosse Messein der leisenMegacityEuropäische Besucher der grösstenjapanischen Automesse wundernsich: Ist denn überhauptschon Messe?Wer die Hallen der «TokyoMotor Show» betritt, ist vom tiefenGeräuschpegel fast schon geschockt.Keine dröhnende Musikwie an der Messe in Frankfurt,kein lautes Gedränge wie in Genf.Stattdessen herrscht eine gesitteteAtmosphäre – wie eigentlichüberall in Tokio.In dieser Stadt hört man auchin der U-Bahn weder ein lautesWort noch nervendes Handy-Geplapper.Die japanische MegacityTokyo ist trotz ihrer über neunMillionen Einwohnerinnen undEinwohnern erstaunlich ruhigund leise und darum nicht nur alsMessezentrum sehr, sehr angenehm.(lk.)Mit Retrodesign in die ZukunftZum 80. Geburtstag zeigtNissan auf der Heimmessein Japan zwei faszinierendeKonzepte.Lorenz KellerEin besonderer Blickfang ist einsportliches, kompaktes Coupé im Retrodesignnamens IDx, das auch alsNismo-Racing-Variante zu sehen ist.Mit der kantigen, an Muscle-Cars erinnerndenSilhouette orientiert sichder 4,1 Meter lange IDx an früherenCoupés von Datsun, einer traditionsreichenSub-Marke von Nissan.Leider wird der IDx kaum je beiuns über die Landstrassen cruisen.Denn er wurde zwar im Dialog mitden zukünftigen Kunden aus der Digitalgenerationgeschaffen, doch esbraucht wohl ziemlich viel Mut, solcheTraumfahrzeuge mit Ecken undKanten zu produzieren. Vor allemwenn die Japaner die Idee verwirklichenwollen, dass die Kunden möglichstviele Elemente des Autos individualisierenkönnen.Der Blade Glider, das zweite Konzeptvon Nissan, ist sogar noch extremer.Der Dreisitzer wirkt wie ein Segelflugzeugohne Flügel. Das Kuppeldachdes pfeilförmigen Elektroautoslässt sich öffnen. Ein zentraler Fahrersitz,zwei Passagiere direkt dahinter,alle drei fast direkt über dem Boden,dazu kräftige Radnabenmotoren– der Blade Glider mit der langen,aber schmalen Motorhaube soll lautlosüber den Asphalt schweben.Zurück in die Zukunft: Das Retrodesign des Nissan IDx kommt bei denBesuchern der Tokyo Motor Show sehr gut an.Fotos: zvg.Nissan IDx im Sportdesign.Nissan Concept Blade Glider.Mitsubishi Concept XR.


Stadt Zürich Nr. 49 5. Dezember 2013 19ZÜRICH INSIDEUrsula LitmanowitschE-Mail: litmanowitsch@gmail.com«Schöne» Edit Vörös und «Biest» SándorBarkóczi.Star des Abends: der 11-jährige Zürcher Maurice Schnieper.Unternehmer Freddy Burger (r.) und Markus Hoefler, OK-Zürifaescht, FalkenbierCEO und VR.VIPs verzaubertvon der Botschaft der LiebeDie ungarische Compagnie tourt mitdem Musical «Die Schöne und dasBiest» erfolgreich um die ganze Weltund macht bis zum 22. Dezembernun Halt im Theater 11 beim Hallenstadion.Entsprechend eingeschliffensind Songs, Texte, der ganze Ablaufund das Zusammenspiel. Und umsoschwieriger für den in Zürich neu dazugekommenen11-jährigen MauriceSchnieper als Tassilo, sich in dieTruppe einzufügen. Es gelingt demJungtalent allerdings prima. Er hat jaErfahrung. Denn bereits im Udo JürgensMusical «Ich war noch niemalsin New York» stand der Blondschopfauf den Brettern, die ihm die Weltbedeuten. Am darauffolgenden Tagmuss er jeweils erst zwei Stundenspäter zur Schule, aber natürlich denversäumten Stoff nacharbeiten. SeineKollegen sagen ihm Superstar, wasihn verlegen macht. An der Galaaufführungmit Promis jedenfalls durftedas Jungtalent tosenden Applaus undBravorufe des Publikums für sichverbuchen. Der anrührenden Geschichtevon der Verwandlung desBiestes in einen liebenswürdigenPrinzen liegt ein archetypisches Musterzugrunde. Gerade deshalb passtdas opulent und mit einer faszinierendenLichtregie versehene, zauberhafteMärchen ganz prima in die Adventszeit,denn es überbringt die Botschaftder Liebe auf innige und eingängigeWeise. Die Melodien sindKult. Die anwesenden Zelebritäten jedenfallshatten viel Lob übrig für dieAufführung. Einige fanden es gewöhnungsbedürftig,weil sie die Songsauf Englisch «im Ohr» hatten. Aberdank ausgezeichneter Diktion wirktdie deutsche Übersetzung für uns Besuchendein Zürich halt direkter undzu Herzen gehender.«Schweiz aktuell»-Moderator MichaelWeinmann mit FreundinChantal Walser.Schauspielerin Isabel Florido («Unteruns») mit Sarah Kappeler, Marketing/EventsBucherer.Regisseur Max Sieber zusammen mit Andrea Donatsch(l.) und Åsa Guggenheim.Sängerin und Schauspielerin SandraStuder kam mit Tochter Lili insMusical.Kulturmanager und Präsident des Schweiz. KunstvereinsJean-Pierre Hoby mit Verena Stauffacher.ANZEIGENKaufgesuch: BRIEFMARKEN!(Auch alte Briefe und Ansichtskarten)Sofort bar oder als AuktionseinlieferungSchwarzenbach-Auktion ZürichMerkurstrasse 64, 8032 ZürichParkplätze vorhanden!Bitte Termin vereinbaren: Tel. 043 244 89 00schwarzenbach-auktion@bluewin.chNeues undAktuellesaus demQuartier.Jede WocheimInternetunterwww•lokalinfo•ch


20 Züriberg Nr. 49 5. Dezember 2013Veranstaltungen & FreizeitDR. GAMBLEThomas W. EnderleDer LetzteWilleStellen Sie sich vor, sie hören vomTod eines entfernten Onkels. Dieserhat Ihnen und weiteren Verwandtenein kleines Vermögen hinterlassen.Doch damit nicht genug: Wer esschafft, sein Geld als Erstes zu verprassen,erhält den Rest der unzähligenMillionen. Los gehts!Das Spiel «Der Letzte Wille» erinnertvon der Geschichte her an denFilm «Zum Teufel mit den Kohlen».Wer als Erstes sein Startkapital verjubelt,gewinnt das Spiel. Zentraleim Geld ausgeben sind die verchiedenenKarten, die man im Laufes Spiels erhält und einsetzen kann:inmalig verprasst man Geld mit Unernehmungenwie Restaurantbesuhen,Jachttouren oder Kutschenahrten.Nimmt man noch Gefährtenie Gäste, Köche, Hunde oder Pferdeit und setzt die entsprechendenarten ein, kostet es mehr und dasVermögen schrumpft schneller.Andere Karten stellen Immobiliendar. Diese kosten zwar viel, stellenaber immer noch Werte dar, die zuerstwieder verkauft werden müssen.Das Gute daran: Der Unterhalt kostetGeld – und mit entsprechenden Gefährtenwird auch das teurer. Zudemkönnen Kauf- und Verkaufspreis manipuliertwerden. Wer das geschicktmacht, erzielt beim Immobilienhandeleinen schönen Verlust – was indiesem Spiel ja gut ist.Ausserdem sind Helferkarten imSpiel. Sie stellen Schmarotzer undTrickdiebe dar, die den Reichtum desSpielers bei gewissen Aktionen ausnutzenund so zu höheren Ausgabenoder mehr Möglichkeiten verhelfen.Gespielt wird über mehrere Runden.Dabei bestimmen die Spielerdurch Einsetzen der eigenen Spielfigur,wie viele Karten sie von der Auslageoder vom Stapel nehmen dürfenund wie viele Aktionen sie mit ihrenHandkarten zur Verfügung haben.Wer mehr Aktionen will, muss beider Wahl der Karten hinten anstehen.Umgekehrt muss, wer als Erstesvon der Auslage auswählen will, sichmit weniger Aktionen zufriedengeben.Wer die Karten geschickt kombinierenkann und so möglichst schnellpleite ist oder sogar Schulden macht,gewinnt.Dr. Gamble meint: Geld ausgebenmacht Spass – und das ist in diesemSpiel nicht anders. Das erste Malkann «Der Letzte Wille» etwas überwältigendsein. Die Bedeutung derSymbole auf den Karten und wie diesezusammenspielen, ist nicht sofortersichtlich. Nach der ersten Proberundekann das Verjubeln des Geldeslosgehen. Die verschiedenen Möglichkeiten,die ständigen Entscheidungenund nicht zuletzt das witzige Themamachen «Der Letzte Wille» zu eineminteressanten Spiel. Für Wenigspielerkönnte es aber etwas zu anspruchsvollsein.Dr. Gambles Urteil:Der Letzte Wille, Czech Games Edition, 2bis 5 Spieler, ab 13 Jahren.Donnerstag, 5. Dezember8.00–22.00 Ausstellung: «Umsicht – Regards –Sguardi 2013». Die Auszeichnung des SIA für diezukunftsfähige Gestaltung des Lebensraums. Öffnungszeiten:Mo bis Fr 8 bis 22 Uhr, Sa 8 bis 17Uhr. Bis 16. Januar. ETH Zürich Zentrum (Haupthalle),Rämistrasse 101.11.00–18.00 Ausstellung: «Dreimalig – Einmalig».Malerei und Objekte von Paul Hüberli, Hans Krüsiund Kuk. Öffnungszeiten: Di bis Fr 11 bis 18 Uhr,Sa 11 bis 14 Uhr. Bis 11. Januar. JedlitschkaGallery, Seefeldstrasse 52.11.00 20. Zürcher Christkindlimarkt: Der Christkindlimarktfeiert sein goldenes 20-Jahr-Jubiläum.Bis 24. Dezember täglich bis 21 Uhr, donnerstagsbis samstags bis 22 Uhr. HauptbahnhofZürich, Bahnhofplatz.11.00–17.00 Ausstellung: «5» – Fotografie und Malereivon Dunja Evers. Öffnungszeiten: Mo bis Minach Vereinbarung, Do/Fr 14 bis 18 Uhr, Sa 13bis 16 Uhr. Bis 4. Januar. Galerie Semina Rerum,Cäcilienstrasse 3.13.30–18.00 Ausstellung: Ercole Pignatelli. Malereiaus Italien. Öffnungszeiten: Di bis Fr 13.30 bis 18Uhr, Sa 11 bis 15 Uhr. Bis 27. Februar. GalerieKunst im West, Hardturmstrasse 121.13.30–18.00 Ausstellung: Daniel Amberg. Öffnungszeiten:Di bis Fr 13.30 bis 18 Uhr, Sa 11 bis18 Uhr. Bis 14. Dezember. Galerie Kunst im West,Hardturmstrasse 121.14.00 «Ich habe vorgesorgt»: Die letzten Dinge beizeitenregeln. Vorsorge rund um den Todesfall.Für QuartierbewohnerInnen ab 60 Jahren. MitBruno Bekowies (Stv. Leiter Bestattungs- undFriedhofamt) und Lotti Reust (Bestattungsberaterin).Siedlung Irchel, Möhrlistrasse 110.17.00–20.00 Vernissage: «Outremer» von AndréWillimann. Öffnungszeiten: Do/Fr 14 bis 18 Uhr,Sa 12 bis 16 Uhr. Bis 11. Januar. Sam ScherrerContemporary, Kleinstrasse 16.17.00 Vernissage: Künstlerin «frisch», SusanneSchmidt ist anwesend. Öffnungszeiten: Fr 17 bis19.30, Sa 14 bis 18 Uhr. Bis 7. Dezember. GalerieVisarte, Schoffelgasse 10.18.00–20.00 Vernissage: «Winter – Group Show».Öffnungszeiten: Di bis Fr 11 bis 18 Uhr, Sa 11 bis15 Uhr. Bis 24. Januar. Art Forum Ute Barth,Kartausstrasse 8.18.00–20.00 Vernissage: «We Could Have BeenAnywhere» von Esther Mathis. Ausstellung bis28. Februar. Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10 bis 18Uhr, Sa 11 bis 16 Uhr. Christophe Guye Galerie,Dufourstrasse 31.18.00 «Welt – Bilder 5»: Auch die fünfte Ausstellungpräsentiert eine konzise Konstellation exemplarischerKünstlerpositionen mit neuen Arbeiten.Fotografie wird hier als «Weltbildung» verstanden.Künstlerische Bilder ergänzen, vertiefenWas, wann, wo – Tipps für Anlässe in der Regionund verändern unser Weltwissen. Und sie eröffnenHorizonte: auf die verwirrende, faszinierendeGleichzeitigkeit dessen, was uns nah und fernumgibt. Ausstellung bis 26. Januar. Helmhaus,Limmatquai 31.18.30 Führung: «Sacrée Science» mit IsabelleStöckli. Was ist Energie? Wie entsteht Musik?Werden Menschen immer grösser? Und was geschieht,wenn ein Tropfen ins Wasser fällt? Kulturama,Englischviertelstrasse 9.19.30 Buchtaufe: «Moderne Poesie in derSchweiz» (Limmatverlag, 2013). 113 Jahre Poesiein einer umfangreichen Sammlung mit IsabelleMenke und Urs Allemann (Lesung), Endo Anaconda& Schifer Schafer (Musik), Roger Perret(Moderation, Herausgeber). Migros-Hochhaus,Limmatplatz.20.00 «Zappa» – alles über Frank: Daniel Rohr(voc), Nicolas de Haen (key), Gerhard Gerstle (b),Julius Helm (g), Frank Goos (sax), Lukas Meier(dr), Sebastian Müller (perc). www.theater-rigiblick.ch.Theater Rigiblick, Germaniastrasse 99.Freitag, 6. Dezember11.00–18.00 Ausstellung: «Winter – Group Show».Öffnungszeiten: Di bis Fr 11 bis 18 Uhr, Sa 11 bis15 Uhr. Bis 24. Januar. Art Forum Ute Barth,Kartausstrasse 8.14.00–18.00 Ausstellung: «Outremer» von AndréWillimann. Öffnungszeiten: Do/Fr 14 bis 18 Uhr,Sa 12 bis 16 Uhr. Bis 11. Januar. Sam ScherrerContemporary, Kleinstrasse 16.Samstag, 7. Dezember13.00 Künstlergespräch: «Dreimalig – Einmalig».Malerei und Objekte von Paul Hüberli, Hans Krüsiund Kuk. Jedlitschka Gallery, Seefeldstrasse 52.14.00–18.00 Finissage: «Verflüchtigungen I–V &Les Autres» von Rainer Kamm. ZeichengalerieGrenacher, Hofstrasse 19.15.00–18.00 Finissage: «UrbanArt» von SéverineJeanneret. www.feldegg93.ch. Feldegg93, Ausstellungsraumfür bild + form, Feldeggstrasse 93.Sonntag, 8. Dezember13.00–16.00 Schoggiwurst-Workshop: Ohne Anmeldung.Mühlerama, Seefeldstrasse 231.16.00 Advent im Klus Park: Musik von «DasSchweizer Oktett» und Jörg Schneider. Barbetriebab 15.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. AltersheimKlus Park (Theatersaal), Asylstrasse 130.20.00 Ein Konzert zum 70. Geburtstag: Ein Tribut anden Songwriter, Sänger und Lyriker Jim Morrison.Mit Anna Kaenzig, Tobey Lucas & SignoriMisteriosi, George Vaine, The Doors RevivalBand, Daniel Rohr, Tobias Carshey, Vera Kaa undChrigi Roffler, The Moans. www.theater-rigiblick.ch.Theater Rigiblick, Germaniastrasse 99.Montag, 9. Dezember20.00 Lesung: Hans Magnus Enzensberger. Türöffnung:19 Uhr. Sein literarisches Werk ist vielfachpreisgekrönt. Vor allem als Lyriker und Essayisthat er die deutsche Literatur seit den 60er Jahrenmitgeprägt. Er publizierte einzelne Bücher unterden Pseudonymen Andreas Thalmayr, LindaQuilt, Elisabeth Ambras, Giorgio Pellizzi, BenediktPfaff, Trevisa Buddensiek sowie Serenus M.Brezengang. Daneben stand eine umfangreicheHerausgebertätigkeit. Von 1965 bis 1975 gab erdie Zeitschrift «Kursbuch» heraus, von 1980 bis1982 die Zeitschrift «TransAtlantik» und von1985 bis 2004 die Reihe «Die Andere Bibliothek».Kaufleuten, Pelikanplatz.Dienstag, 10. Dezember12.30–13.00 Vortrag: «Kohlgewächse – Vitaminbombenfür den Winter», mit Elisabeth Schneeberger.Botanischer Garten (Grosser Hörsaal),Zollikerstrasse 107.18.15–19.15 Öffentliche Führung: Nicht Pflanze,nicht Tier: Was sind Pilze? Mykologisches Herbarium.Treffpunkt: Haupteingang, Foyer der EbeneE. ETH Zürich, CHN-Gebäude, Universitätstrasse16.20.00 Zürcher Kammerorchester: Mit «Lunik», WilliZimmermann (Konzertmeister). Konzerterlebnismit einem musikalischen Querschnitt durch dasmusikalische Repertoire von «Lunik». Neben denallseits bekannten Hits werden auch Kompositionender neuen CD gespielt. Tonhalle (GrosserSaal), Claridenstrasse 7.Mittwoch, 11. Dezember13.30 Pinguinparade: Täglich bei Temperaturenunter 10 Grad. Die beliebten Königspinguine hoffenauf kühle Temperaturen und freuen sich aufihren täglichen Spaziergang durch den Zoo. Infosab 9.30 Uhr auf www.zoo.ch/pinguinparade. ZooZürich, Zürichbergstrasse 221.19.00 Kontext: Im Rahmen der Ausstellung «Projekte9». Werke von Vincenzo Baviera, BéatriceStähli, Thomas Zindel. vwww.galerie-sylva-denzler.ch.Galerie Sylva Denzler, Gemeindestrasse 4.19.30 Quartierkonzert: Es musizieren Schülerinnenund Schüler der Musikschule Konservatorium Zürich.Eintritt frei. Kirchgemeindehaus Balgrist,Lenggstrasse 75.20.00 Theatersport: Improvisationstheater, mit EITvs. Gäste. Weitere Informationen über den Anlassunter www.millers-studio.ch. Miller’s Studio, Seefeldstrasse225.Erscheint 1-mal wöchentlich, am DonnerstagAuflage: 22 776 (Wemf beglaubigt)Jahresabonnement: Fr. 90.–Inserate: Fr. 1.62/mm-SpalteAnzeigenschluss:Freitagmorgen, 10 UhrGeschäftsleitung/Verlag:Liliane MüggenburgRedaktionsleitung: Andreas J. Minor (ajm.),zueriberg@lokalinfo.chRedaktionelle Sonderthemen:Pia Meier (pm.), Lisa Maire (mai.)Ständige Mitarbeiter:Elke Baumann (eb.), Silvan Rosser (ros.),Manuel Risi (mr.)Anzeigenverwaltung: Andrea Kehl,Mayjoy Föhn, Tel. 044 913 53 33Anzeigenverkauf:Dora Lüdi, Tel. 044 709 17 00,luedi.d@gmx.chRoman Küttel, Tel. 044 913 53 03,roman.kuettel@lokalinfo.chProduktion: AZ Verlagsservice AG, 5001 AarauAbonnementsdienst: Tel. 044 913 53 33,abo@lokalinfo.chRedaktion/Verlag, Vertrieb: Lokalinfo AG,Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich,Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72lokalinfo@lokalinfo.ch,www.lokalinfo.chDruck: NZZ Print, Schlieren


Züriberg Nr. 49 5. Dezember 2013 21Veranstaltungen & FreizeitDie Stadtjugend musiziert tierisch gutGZ RiesbachSeefeldstr. 93, 8008 ZürichTelefon 044 387 74 50E-Mail gz-riesbach@gz-zh.chSeefelder Weihnachtsmarkt: Fr, 6. Dez.,16 bis 21 Uhr. Mit vielen Attraktionenfürs ganze Quartier.Kerzenziehen: bis 20. Dez.: Mi 14 bis9 Uhr, Do/Fr 15 bis 18 Uhr, Sa 9 bis2 Uhr.Galerie sichtbar: zeigt bis 12. DezemberAkte.Schach für Kids (Anfänger und Fortgeschrittenevon 4 bis 10 Jahren): KursA: Mo 13.30 bis 14.30 Uhr; Kurs B:Mo 14.30 bis 15.30 Uhr; Kurs C: Mo15.30 bis 16.30 Uhr.ANZEIGENSchweizer Rentner räumt Wohnungen,kauft gesamte Nachlässe.Suche Schmuck, Briefmarken, Münzsammlungenusw.Telefon 079 667 79 82GEMEINSCHAFTSZENTRENGZ WitikonWitikonerstr. 405, 8053 ZürichTelefon 044 422 75 61gz-witikon@gz-zh.chDer Samichlaus kommt: Fr, 6. Dez., ab17 Uhr.Atelier Wundertüte: jeden Do, 5. Dez.,16.15 bis 17.15 Uhr. Infos und Anmeldungim GZ.Friitigsträff: 6. Dez. und 10. Jan., je14 Uhr.GZ HottingenGemeindestr. 54, 8032 ZürichTelefon/Fax 044 251 02 29E-Mail gz-hottingen@gz-zh.chFamilienkonzert «Hokuspokus Simsalaflöt»:So, 8. Dez., 11 Uhr. Für Kinderab 5 Jahren, im Hottingersaal.De Samichlaus chunt! Do, 5. Dez., 16Über 100 Jugendliche der Stadt-Jugend-Musik Zürich(SJMUZ) zwischen 13 und 24 Jahren haben sich mitviel Engagement auf das Jahresschlusskonzert unterdem Motto «Tierisch … musikalisch …» vorbereitet.Dabei bieten die Formationen Percussion Ensemble,Aspirantenspiel und das Musikkorps ein abwechslungsreichesProgramm und werden das Publikum begeistern.Die Konzerte finden am Samstag, 7. Dezember,um 19.30 Uhr (Türöffnung 18 Uhr) und Sonntag,8. Dezember, um 15 Uhr (Türöffnung 14 Uhr) im SeminarhotelSpirgarten beim Lindenplatz in Altstettenstatt. Weitere Infos unter www.sjmuz.ch. (eing.)ETWASGESEHEN,ETWASGEHÖRT?Telefon044913 53 33bis 17 Uhr im Pflegiraum, Klosbachstrasse118.Quartiertreff FlunternVoltastrasse 58, 8044 ZürichTel. 043 244 92 74Treff und Kaffee: Mo 15 bis 18 Uhr, Mi9 bis 12 und 14 bis 18 Uhr, Fr 15 bis18 Uhr.Jugendtreff: Mi 17 bis 21 Uhr, Fr 18bis 22 Uhr.Malatelier für Vorschulkinder: Mi 10bis 12 Uhr.GZ AltstadthausObmannamtsgasse 15, 8001 ZürichTel. 044 251 42 59Foto: zvg.E-Mail gz-altstadt@gz-zh.chMenu 1 mit Beilage: Do, 5. Dez., 19.30Uhr. Bitte anmelden bis Di unter Tel.044 251 42 59.Gschänkliwerkstatt: Mi, 11. Dez., 14bis 17 Uhr.Adventskalender in der Altstadt: 1. bis24. Dez. Infos: www.gz-zh.ch.QuartiertreffHirslandenForchstr. 248, 8032 ZürichTelefon 043 819 37 27E-Mail quartiertreff@qth.chwww.qth.chMatinee und Dokufilm: So, 15. Dez., ab9.30 Zmorge, 11 Uhr «Wasteland»,ab 12 Jahren.Strickatelier: jeden Di 14 bis 17 Uhr.Cafeteria: täglich Mittagessen ab 12Uhr. Infos: www.gth.ch.AnlaufstelleKinderbetreuung im ArtergutKlosbachstr. 25, 8032 ZürichTelefon 044 251 47 20www.stadt-zuerich.ch/kinderbetreuungKinderhaus Artergut: Di 16.30 bis18.30 Uhr, Mi und Do 13 bis 16 Uhr.GZ Hottingen: Pflegiraum: Klosbachstrasse118, erster Di im Monat, 14bis 15.30 Uhr.GZ Riesbach: jeden zweiten Do im Monat,9.30 bis 11.30 Uhr.Reformierte Kirche Witikon: Heilighüsli9, letzter Di im Monat, 14–14.30 Uhr.


2 Züriberg Nr. 49 5. Dezember 2013GESCHENK IDEENDie etwas intelligenterenWeihnachtsgeschenkeMarc Vogt hinterfragt unsereGeschenkwut. Er fordertim Interview, dass Konsumentenbeim Kauf von Geschenkenihr Hirn einschalten,um auch auf die Ökobilanzvon Geschenken zuachten.Foto: zvg.Die Schweiz – weisserdie Flocken nicht fallenIm Zürcher Unionsverlag ist ein neuesBuch mit Geschichten bekannterAutoren über die sensibelsten Wochendes Jahres erschienen. Herausgegebenvon Dagmar Bhend, versammeltder kleine, wunderschön festlichin rotes Leinen gebundene Band Geschichtenaus Berg und Tal, Stadtund Land, Erinnerung und Gegenwart,neuen und alten Zeiten. Nachdenklich,heiter, feierlich, aufsässig,friedlich, überraschend:Andreas Iten kommt Sankt Nikolausauf die Schliche.Plinio Martini entdeckt das Glückder kleinen Dinge.Julian Dillier erinnert sich an dieGerüche seiner Kindheit.Franz Hohler findet Zuflucht beieinem Weihnachtsfeuer.Mitra Devi weiss, dass sogar inder Zürcher City alles Gute von obenkommt.François Loeb berichtet von einemWeihnachtskind vor der Zeit.Elke Heidenreich erzählt vomHeiligabend mit einem Schwein.Walter Matthias Diggelmann erinnertan eine einsame Nacht.Robert Walser geniesst die Stilleauf dem verschneiten Berg.Peter Bichsel ist sicher, dassWeihnachten nicht immer weiss, stillund bescheiden war.Endo Anaconda arbeitet an derEntsorgung seines Weihnachtsbaums.(pd./mai.)«Weihnachten in der Schweiz», Hg. DagmarBhend, Unionsverlag 2013, 192 Seiten,Fr. 19.90. ISBN 3-293-00468-7.Stefan GreterMarc Vogt, was ist intelligenter Weihnachtskonsum?Die ganze Feier muss nicht unbedingteine römische Orgie sein, in dermöglichst viel konsumiert wird. VieleMenschen machen ihre Weihnachtseinkäufeunter Zeitdruck und überlegensich deshalb nicht immer, wassinnvoll und umweltfreundlich ist.Der Sozialkontakt, zum Beispiel in einerFamilie, sollte im Vordergrundstehen und weniger der Konsum.Widersprechen sich denn sozialer Kontaktund das Ritual des Beschenkens?Wenn sie jemanden mögen, so könnensie überlegen, was wirklich zurbeschenkenden Person passt. Wasich aber oft höre, ist, dass jemand zumir sagt, sie müsse Geschenke kaufen,doch die Person weiss nicht was.Man sieht es nach der Feier, wie vieleGeschenke umgetauscht oder weitergegebenwerden. Viele Menschen, dieGeschenke einkaufen überlegen sichnicht wirklich, was nützlich ist.Was würden Sie dazu sagen, wenn ihreMutter in Zukunft jede Weihnachten ihnennützliche Socken schenken würde?(Lacht) Da hätte ich Freude, da ichein Sockenproblem habe. Ich würdesie lange benutzen. Dies ist auch dieIdee eines intelligenten Weihnachtsgeschenks.Ein Produkt oder Dienstleistungzu schenken, das man langebenützt.Sind Sie eine Spassbremse?Nein, nein. Man kann es auch anderssehen. Wir sind so in einem Denkmusterverhaftet, dass wir gute Dingeverpassen. Die Menschen in derSchweiz leben im Wohlstand undMarc Vogt mit lokalen Produkten, deren Verkauf er fördert.Zur PersonMarc Vogt engagiert sich für dieUmwelt und gründete das JungunternehmenInfinitude. Eine Firma,die Privatpersonen und Unternehmenim Bereich Nachhaltigkeitberät. Er wuchs in Nyonauf und studierte Umwelt-Ingenieuran der ETH Lausanne. Seitein paar Jahren lebt er in Zürich.Ein wichtiges Anliegen von ihmist der intelligente Weihnachtskonsum.(sgr.)konsumieren dementsprechend aufeine bestimmte Art. So landet derWeihnachtsbaum im Januar im Kehrichtoder wird kompostiert. Ein neuesDenkmuster wäre es zum Beispiel,den Weihnachtsbaum zu mieten, wiees im Welschland möglich ist. Dortgibt es die Firma ecosapin, die Weihnachtsbäumeausleiht und sie nachdem Gebrauch wieder in die Erdepflanzt.Haben Sie nicht etwas hohe Erwartungans Konsumverhalten der Konsumenten?Da gebe ich ihnen recht. Viele Konsumentenhaben nicht die Zeit, sichausführlich mit der Materie auseinanderzusetzen.Doch könnte man aufeinfache Weise überprüfen, ob dasgewünschte Produkt von weit her angeliefertwerden musste. Oder ob esFoto: S. Greteraus einer lokalen Produktion stammt.Auch die Beschaffenheit des Materialseines Produkts lässt sich leicht verifizieren.Holz- statt Plastikspielzeug.Weshalb haben Sie das JungunternehmenInfinitude gegründet?Der französische Begriff «Infinitude»bedeutet auf Deutsch Unendlichkeit.Wenn der Planet Erde unendlicheRessourcen hätte, so wäre derWunsch der Menschheit, unendlichzu existieren, erfüllbar. Doch sind dieRessourcen auf dem blauen Planetbegrenzt, und eine intakte Natur hilft,die begrenzten Ressourcen zu schonen.Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?Auf einer abstrakten Ebene ja. WeilMaterie immer vorhanden ist undnichts verschwindet. Alles auf diesemPlaneten ist miteinander verbunden,und es gibt keine Grenzen. Wir bestehenaus Atomen und Partikeln, dieimmer existieren, wenn auch in verschiedenenFormen – oder wie es derChemiker Antoine Laurent de Lavoisiersagt: «Nichts geht verloren,nichts wird erschaffen, alles wandeltsich.»Veranstaltung im Quartiertreff Hirslanden:BioZH-Frühstück und Film «Waste Land»am 15. Dezember. Frühstück ab 9.30,Film um 11 Uhr, Marc Vogt wird vor Orttsein. Mehr Infoos: www.biozh.ch.Maria Rosenblatt.Foto: zvg.Frau Kommissarin auferotischen Abwegen ...Während Titelheldin und KommissarinMaria Rosenblatt die Ermittlungenin einem Pädophilie-Fall leitet,verstrickt sich die verheiratete Frauimmer tiefer in eine Affäre. Anhandvon Kinderpornografie auf einemverlorenen Handy versuchen Mariaund ihr Team, den oder die Täter zufinden. Ein schwieriges Unterfangen,das die Kriminalpolizistin sowohl indie Unterwelt als auch in die Pathologieführt. In einem Buch, das fastmehr eine Charakterstudie als einKrimi ist, vermittelt die HerrlibergerAutorin Corinna T. Sievers das komplexeBild einer Frau am Rande desNervenzusammenbruchs.Mit ihrem Mann und ihren zweiKindern wohnt Maria an der Goldküste:Kaschmirmäntel und Botox-Behandlungen bilden einen scharfenKontrast zu Kinderschänderringenund dem Rotlichtmilieu. Aber schonbald zeigt sich: Das Böse ist nicht immerda, wo man es eigentlich erwartenwürde. Pädophilie und eine erotischaktive Kommissarin zu kombinieren,ist ein heikles Unterfangen,aber eines, das in diesem Fall als gelungengelten kann. (phs.)Corinna T. Sievers: Maria Rosenblatt, EditionNautilus, 24.90 Fr.ANZEIGENWettbewerbLokalinfo verlost 5 Exemplare desvon «Weihnachten in derSchweiz.» Wer eines gewinnenwill, kann bis spätestens 10.Dezembereine Mail mit Betreffzeile«Weihnachtsbuch» und vollständigemAbsender schicken an:lokalinfo@lokalinfo.chÜber den Wettbewerb wird keine Korrespondenzgeführt. Der Rechtsweg istausgeschlossenAxe bietet Anarchy-Set als Special EditionBeim Axe-Anarchy-Duschradio mitPhilips Style Shaver ist der Flirtschon programmiert. Axe Anarchysetzt die herkömmlichen Flirtregelnausser Kraft und sorgt für zügellosesChaos. Die Kombination dieses XmasPacks aus Shower Gel, Body Spray,Aftershave und Duschradio versprichtnicht nur einen perfektenStart in den Tag, sondern punktetauch im Fall einer Verlängerung. Diebetörend fruchtige Frische vermähltdie Essenz reifer Granatäpfel undknackiger Brombeeren mit Noten vonSandelholz.WettbewerbDie Special-Edition gibts im Handelso sonst nicht zu kaufen. Sie kostet150 Franken. Wir verschenken Axe-Anarchy-Sets: Postkarte bis 10. Dezemberschreiben an: Lokalinfo AG,Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich.Über den Wettbewerb wird keineKorrespondenz geführt. Der Rechtswegausgeschlossen. (pd.)ANZEIGEN

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