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Magazinaktuell – Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Baden-Württemberg I 19. Jahrgang I Ausgabe 1/13Immobilienwirtschaft bereitetsich auf Europas bargeldlosenZahlungsverkehr vorAus dem InhaltSEPA: Gemeinsamer bargeldloser Zahlungsverkehrsraum | Interview mit Dr. Antje Flade über WohnundArchitekturpsychologie | Unternehmensporträt: Zeppelin Wohlfahrt GmbH | Ausflugstipp:Gartenschau Sigmaringen 2013 | LBG gewinnt Preis „Soziale Stadt“ 2013


Inhalt03 Editorial04 SEPA: Das vereinheitlichteZahlsystem in der EU07 Im Interview:Dr. Antje Flade über WohnundArchitekturpsychologie09 Kurz gefragt: Rolf Pflügerzum Betriebsvergleich 2.016 LBG gewinnt den Preis„Soziale Stadt 2012“18 Wohnungsbau Ludwigsburgunterstützt Schulfruchtprogramm18 Projekt „Gemeinsam bewohnen“der VermietungsgenossenschaftLudwig-Frank19 Studienplätze zu vergeben10 Unternehmensporträt:Zeppelin Wohlfahrt GmbH19 Steigende Teilnehmerzahlenbei der AWI13 Einladung zumVerbandstag 2013 in Karlsruhe20 Ausflugstipp: GartenschauSigmaringen 201314 Spatenstich für Wohnanlage„Markgrafenbad“15 CO 2-neutrale Gasversorgung derFlüwo Bauen und Wohnen eG22 Termine23 Impressum2


TitelthemaEU startet gemeinsamesZahlungssystemIn zehn Monaten löst SEPA dieÜberweisungen und Lastschriftenin Deutschland abDie Europäische Union durchlebt derzeit schwierige Zeiten; sie wächst aberauch immer enger zusammen. Dieser Prozess greift in die verschiedenstenBereiche der Mitgliedsstaaten ein: beispielsweise auch auf den bargeldlosenZahlungsverkehr. Ein neuer Standard soll für eine europaweite Vereinheitlichungsorgen: SEPA.Derzeit gibt es in den 27 EU-Mitgliedsstaatensowie in Island, Liechtenstein, Norwegen,Monaco und der Schweiz 32 verschiedenenationale Zahlungssysteme. Siefolgen den nationalstaatlichen Rechtsvorschriftenund Normen und sind miteinandernicht vereinbar. Das will die EuropäischeUnion nun ändern. Im geplantenSEPA Single Euro Payments Area wird esab 1. Februar 2014 für Überweisungen undLastschriften ein einheitliches Verfahrengeben. Dies ist Teil des EU-Planes, einengemeinsamen Binnenmarkt mit freiemPersonen-, Waren-, Dienstleistungs- undKapitalverkehr zu schaffen. Die Vorteileliegen auf der Hand: Unternehmen undVerbraucher können durch den harmonisiertenZahlungsverkehr bargeldlose Zahlungeneuropaweit einfach und sichertätigen, wie dies heute schon im Inlandgeschieht. Es gibt keine Unterscheidungmehr zwischen nationalen und grenzüberschreitendenZahlungen. Alle Marktteilnehmermüssen ihren Massenzahlungsverkehrausschließlich über die SEPA-Instrumenteabwickeln.Damit sind viele Neuerungen und Änderungenverbunden, mit denen auch dieWohnungs- und Immobilienwirtschaft umgehenmuss. Bei einer Sonderveranstaltungder AWI Akademie der WohnungsundImmobilienwirtschaft kamen Rechtsanwälte,Betriebswirtschaftler, IT-Beraterund Bankenvertreter zu Wort, um dieFach- und Führungskräfte der Wohnungsunternehmenmit dem zentralen Wissenzur Umstellung auf SEPA zu versorgen.„SEPA ist vor allen Dingen eine technischeVorschrift“, so Rechtsanwalt Oliver Lutz,Leiter der Rechtsabteilung des vbw. DieZielsetzung einer Harmonisierung des unbareneuropäischen Zahlungsverkehrs beinhalteeinen einheitlichen Rechtsrahmen,einheitliche Technik und Erreichbarkeitsowie einheitliche EU-weite Konditionen.Vieles sei in der Bundesrepublik Deutschlandbereits materiell-rechtlich umgesetzt.„SEPA soll letzten Endes nicht nur eineVereinheitlichung und Vereinfachung,sondern auch mehr Wettbewerb der Bankenund auch bei den Warenströmen in derEU bringen“, so Lutz. „Hier sollen Schrankeneingerissen werden, was auch bei denPreisen für eine größere Einheitlichkeitund mehr Konkurrenz sorgen werden“.Die Umstellung auf die SEPA-Zahlverfahrenerfordere aber erheblichen Aufwandbei allen Beteiligten: bei Zahlungsdienstleistern,Unternehmen, technischen Dienst-4


TitelthemaMandat sowohl in einer zentralen Ablageals auch in der Mieterakte untergebrachtsein“, so Pflüger.Anpassung der Zeit- und IT-ProzesseDie IT-Anbieter von wohnungswirtschaftlicherSoftware haben auf SEPA reagiertund bieten entsprechende Programmaktualisierungenan. Bis spätestens zumzweiten Quartal dieses Jahres sollen dieSEPA-Versionen erscheinen. Die Unternehmenmüssen nun prüfen, ob ihre SoftwareSEPA-fähig ist. Dies kann sowohl das ERP-System, also die Branchensoftware, betreffen,aber auch die Lohn- und Gehaltssystemesowie die Zahlungsverkehrssoftware.Alle mit Zahlungsverkehr verbundenenSysteme müssen umgestellt werden, beispielsweiseauch, wenn die Korrespondenzbetroffen ist.„Der Nutzen für die Wohnungswirtschaftist aufgrund eines nahezu vollständig nationalgeprägten Zahlungsverkehrs begrenzt“,stellte Christoph Hoffmann vonder Aareal Bank fest. Sie kommt aber aufgrundder EU-Verordnung nicht darumherum. „SEPA ist ein klassischer Kompromissmit dem kleinsten gemeinsamenNenner bei der Betrachtung der Nutzungbargeldloser Zahlungsinstrumente in ausgewähltenLändern. Dennoch wird dieHarmonisierung des unbaren Zahlungsverkehrsals wesentlicher Meilenstein zurVollendung des europäischen Binnenmarktesgesehen“.„Anders als bei der Euro-Umstellung sindbei SEPA nicht nur EDV-Systeme, sondernProzesse betroffen“, so Hoffmann. Er prognostiziert,dass sich die Prozesse rund umden Zahlungsverkehr im Tagesgeschäftdeutlich ändern. Die Komplexität des Zahlungsverkehrswerde zunehmen. „Wirempfehlen unseren Kunden bei der Lastschriftmit SEPA die Vorlage der Lastschriftnicht zwei und fünf, sondern drei beziehungsweisesechs Tage vor der Fälligkeitvorzulegen“, so Hoffmann. Auch die internenProzesse im Rahmen der Sollstellung,Zahlungsträgererstellung und Freigabewerden entsprechend der Fälligkeiten undFristen angepasst werden müssen.Das bisherige Datenformat DTAUS zur Beauftragungvon Überweisungen und Lastschriftenwird durch ein neues XML-Nachrichtenformatauf Basis des weltweitenStandards ISO 20022 ersetzt. Der Formatwechselim ERP-System muss zwingendzur SEPA-Umstellung erfolgen“, so Hoffmann.Er wies darauf hin, dass die Bankendarüber hinaus auch ihre elektronischenKontoinformationen durch ein XML-Formatersetzen können.Vertragliche Änderungen„Bestehende Miet- und Nutzungsverträgemüssen nicht angepasst werden. Dieschriftliche Einzugsermächtigung gilt weiterhin.Bei neuen Mietverhältnissen sinddie bereits angepassten Miet- und Nutzungsverträgedes GdW zu verwenden“,so Lutz. Einzugsermächtigungen, die nichtschriftlich vorliegen, müssen gesondert,durch Neuvereinbarung eines Mandatesauf das SEPA-Verfahren umgestellt werden.„Ich kann den Unternehmen nur einegründliche Inventur der Einzugsermäch-tigungen empfehlen. Denn die Banken habendas Recht, sich eine Kopie der Autorisierungvon Lastschriften vorlegen zulassen“, so Lutz.Eine Besonderheit stellt die SEPA-Firmenlastschriftdar. Sie ist zwar mit dem heutigenAbbuchungsauftragsverfahren vergleichbar,darf aber ausschließlich zwischenFirmenkunden vereinbart und durchgeführtwerden. Lutz rät allerdings davonab, die Firmenlastschrift anzuwenden. Errät zum SEPA-Basislastschriftverfahren.„Das Firmenlastschriftverfahren ist kompliziert.Das Mandat muss explizit gekennzeichnetwerden und bei der Bankdes Zahlungspflichtigen bedarf es einerMandatsvorlage. Am gravierendsten istaber, dass Abbuchungen nach der Belastungnicht wegen Widerspruchs retournierbarsind“.Weitere Informationen finden sich im Internet unter anderem auf:www.sepadeutschland.de.Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.hat zu diesem Thema die GdW Information 136 „Die SEPA-Umstellung bei Wohnungsunternehmen“herausgebracht, an der auch der vbw mitgearbeitet hat.Die Gläubiger-Identifikationsnummer (ID) wird in Deutschland aus-schließlich von derDeutschen Bank elektronisch unter www.glaeubiger-id.bundesbank.de vergeben.6


Interviewaktuell 01/13Wie wollen Menschen wohnen? Diese immer wieder gestellteFrage beinhaltet sehr viele Aspekte: architektonische,gestalterische, psychologische, soziale und ökologische.Gleich zwei Aspekte deckt die Architekturpsychologie ab.Diplompsychologin Dr. Antje Flade hat an der TechnischenUniversität Darmstadt sowie an der Universität Frankfurtpsychologische Grundlagenforschung betrieben und wardanach am Institut Wohnen und Umwelt in Darmstadt alsUmweltpsychologin und Sozialwissenschaftlerin tätig. Seit20 Jahren befasst sie sich mit Wohn- und Mobilitätsforschung,seit sechs Jahren widmet sich Flade dem Ziel,Erkenntnisse der Wohn-, Architektur- und Stadtpsychologieweiter zu geben. aktuell sprach mit ihr über die Bedeutungvon Architektur für das Wohlbefinden der Bewohner.„Die Wohnung sollte ein ‚social design‘und kein ‚formalistic design‘ sein“Interview mit Diplompsychologin Dr. Antje Fladeüber Wohn- und Architekturpsychologieaktuell: Frau Dr. Flade, was verbirgt sichhinter den Disziplinen der ArchitekturundWohnpsychologie?Dr. Antje Flade: Leider gibt es dieses Fachim Psychologiestudium nicht. Architekturpsychologie– und darin enthalten dieWohnpsychologie – gehört an keiner Unizum Kanon der Teilfächer. Wenn Umweltpsychologieals Wahl- oder Vertiefungsfachangeboten wird, dann meistens mitRichtung Umweltschutz und Umweltbewusstsein.Zum Architekturpsychologenwird man bislang durch Mitarbeit in interdisziplinärenForschungsprojekten nachdem Studium, in denen konkrete Fragenbeantwortet werden sollen, zum Beispielinwieweit die Bewohner mit diesem oderjenem Grundriss zufriedener sind und inwieweitund warum sich Hochhausbewohnersicherer und wohler fühlen, wenn amEingang ein Pförtner sitzt. Allgemeinformuliert, ist Architekturpsychologie dieErforschung der Beziehungen zwischenMensch und gebauter Umwelt.aktuell: Welche unterschiedlichen, zumTeil auch widersprüchlichen Bedürfnisseerfüllt das Wohnen?Flade: Wohnen bedeutete ursprünglichVerweilen und Bleiben. Wer an einemOrt bleibt, kann eine enge Beziehung zudiesem Ort aufbauen, sich dort im wahrstenSinne des Wortes verankern und, vertrautmit der Umgebung, sich sicher undgeborgen fühlen. Die Bedürfnisse nachGeborgenheit und Sicherheit, nach Privatheit,das heißt, selbst entscheiden können,ob man allein oder mit anderen zusammenist; auch Selbstbestimmung und Umweltaneignunglassen sich am ehesten inder eigenen Wohnung erfüllen. Was mitUmweltaneignung gemeint ist, lässt sichrecht gut anhand der beiden englischenBegriffe „house“ und „home“ veranschau-lichen. Das fertig gestellte noch nicht bezogeneHaus ist das „house“, das durchdie individuellen Gestaltungen und „Zutaten“der Bewohner zum „home“, demZuhause, wird. Das Zuhause bekommt fürdie Bewohner einen persönlichen Mehrwert.Die Bedürfnisse sind nicht widersprüchlich,sie sind aber zu einem bestimmtenZeitpunkt unterschiedlich aktuell; zumBeispiel ist man gern einmal allein, wennman ständig mit anderen zu tun hatte,und gern wieder zusammen, wenn mansich vom Sozialstress erholt hat.aktuell: Welche Rolle spielen Wohnungund Räume für das Befinden des Menschen?Wie wichtig ist das Wohnen fürdas Wohlbefinden und die seelische Gesundheitder Bewohner?Flade: Es liegt auf der Hand, dass geradedie Wohnung als persönlich wichtiger Ort,an dem man viel Zeit verbringt, eine Rolle7


Interviewfür das Befinden und die seelische Gesundheitspielt. Forschungsergebnisse habendas hinreichend empirisch bestätigt. DieWohnung kann das Wohlbefinden unddie Gesundheit zum Beispiel durch einenMangel an Rückzugsmöglichkeiten beeinträchtigenoder dadurch, dass sie zu wenigGelegenheit bietet sich zu erholen,weil es zum Beispiel nie wirklich ruhig ist.Chronischer Stress, der durch ungünstigeWohnbedingungen hervorgerufen wird,kann zu psychosomatischen und seelischenErkrankungen führen.aktuell: Wie müsste aus psychologischerSicht gebaut werden, ließen wir die sozialen,technischen und städtebaulichenZwän ge einmal beiseite, um nach denBedürfnissen des Menschen optimal zubauen?Flade: Die individuellen Unterschiede, dieauch von unterschiedlichen Lebenssituationen,Lebensphasen und Lebensstilenherrühren, außer Acht lassend, lautet dieallgemeine Antwort, dass Wohnbauarchitekturimmer ein „social design“ sein sollte.Diesen Begriff – am besten zu übersetzenmit „nutzerorientierter Entwurf“ – hat deramerikanische Umweltpsychologe RobertSommer geprägt. Das Gegenteil, das inder Wohnbauarchitektur nicht vorherrschensollte, ist das „formalistic design“,bei dem die Frage, ob das Bauwerk mitden Bedürfnissen der Nutzer im Einklangist, nachrangig ist. Wichtig ist beim „formalisticdesign“ vor allem, dass der Entwurfin der Fachwelt gepriesen wird. DieExperten sollen das Werk bewundern, dieNutzer sollen es hinnehmen und auf keinenFall „verschandeln“. Aus psychologischerSicht sollten Wohnungen so gebautwerden, dass sie immer ein „social design“sind und darüber hinaus den BewohnernMöglichkeiten bieten, das „house“ in ein„home“ zu verwandeln. Öffentliche Gebäudewie Museen oder Konzerthallenkönnen dagegen auch Kunstwerke sein.aktuell: Inwieweit stimmt das Sprichwort,dass die Wohnung der Spiegel der Seeleist?Flade: Das stimmt in dem Maße, in demdie Wohnung angeeignet werden kann,also individuelle Gestaltungsmöglichkeitenzulässt, so dass man aus der Art undWeise, wie das „house“ zum „home“ gemachtwird, auf die Vorlieben, Interessen,Bedürfnisse und den Lebensstil derBewohner schließen kann.aktuell: Wer oder was beeinflusst die Wohnwünscheder Menschen am meisten?Flade: Es sind soziokulturelle Normen, diezahlreichen Journale mit dem Tenor, wieman schöner wohnt, Werbeprospekte,persönlich wichtige Bezugspersonen, dasWohlstandsniveau, die berufliche und familiäreSituation und so weiter und so fort.Anzumerken ist hier, dass die Bedürfnissedes Menschen grundsätzlich sozial überformtwerden. Was einem schmeckt, hängtauch davon ab, wie die Gesellschaft darüberdenkt. Das gilt auch für Wohnwünsche:Was man sich wünscht, ist gesellschaftlichgeprägt.aktuell: Wie können Wohnungssuchendedie eigenen Wohnbedürfnisse und Wohnwünscheehrlich und klar formulieren?Welche Fragen sollten sie sich dabei stellen?Flade: Sie sollten sich fragen: Ist der Wohnstandortakzeptabel, also gibt es zum Beispieleinen guten Anschluss an den ÖPNV,gibt es Läden, Kitas und Schulen in derNähe und so weiter? Ist die Wohnumgebungokay, das heißt, ist es ruhig undgrün, ist der Außenraum verkehrssicheretc.? Und ist die Wohnung passend, alsoist sie geräumig und hell, ist der Grundrissfunktional, sind die Wohnräume flexibelnutzbar?aktuell: Welche Veränderungen sehen siebeim Bauen und Wohnen angesichts einerschrumpfenden und alternden Bevölkerung,wachsender Anforderungen an dieindividuelle Mobilität und einer zunehmendensozialen Polarisierung?Flade: Das sind viele Fragen auf einmal.Was die schrumpfende Bevölkerung angeht:Hier sind die regionalen Unterschiedeso ausgeprägt, dass man auf jeden Falldifferenzieren muss. In den großen Städten,in denen die Bevölkerung zunimmt,wird nicht über Leerstand, sondern überNachverdichtung diskutiert. Hier stellt sicheher die Frage, wie dicht eigentlich Wohnumgebungenbebaut werden können,ohne dass Gefühle der Beengtheit auftreten.In Regionen, in denen die Bevölkerungabnimmt, müssen Konzepte entwickeltwerden, wie man gebaute Umwelt so umnutzenoder umwandeln kann, dass ein„social design“ und nicht in erster Linie ein„formalistic design“ dabei heraus kommt.Was den steigenden Anteil älterer Menschenangeht, reicht es nicht, nur barrierefreizu bauen oder Altenwohnanlagenmit therapeutischen Gärten zu errichten.Es geht vielmehr auch um Ideen dazu,wie man die älteren Menschen in die Gesellschafteinbinden kann, so dass sie sichaktiv einbringen können. Dazu gehörtzum Beispiel eine Weiterentwicklung desKonzepts „living apart together“ in derWeise, dass die Großelterngeneration dieElterngeneration unaufwändiger entlastenkann.Die wachsenden Mobilitätsanforderungenlassen den engen Zusammenhang zwischenWohnen und Verkehr deutlich hervortreten. Bei weiten Entfernungen zwischenWohnort und Arbeitsort kann dieZweitwohnung am Arbeitsort eine Lösungsein. Untersuchungsergebnisse zeigen, dassdas für gar nicht so wenige Pendler insoferneine akzeptable Lösung ist, indem siean beiden Wohnorten jeweils unterschiedlicheBedürfnisse befriedigen.Antje Flade studierte Psychologie an der Universität Hamburg.Bis in das Jahr 1980 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterinam Institut für Psychologie der Technischen Universität Darmstadtund der Universität Frankfurt tätig und machte hier ihrePromotion. Ab 1980 arbeitete sie als Umweltpsychologin undSozialwissenschaftlerin am Institut Wohnen und Umwelt inDarmstadt, bis sie im Jahr 2005 das eigene Büro für AngewandteWohn- und Mobilitätsforschung (AWMF) in Hamburggründete. Sie war lehrbeauftragt an den Universitäten Darmstadt,Mainz, Tübingen und Bern.Die soziale Polarisierung ist ein großes Problem.„Gated Communities“ sind nur fürdie Teilgruppe derjenige, die sich abgrenzen,eine Lösung, aber nicht für die Mehrheitder anderen, nicht für die Stadt undauch nicht die Gesellschaft. Vielmehr müssteman die Erkenntnisse aus dem Bund-Länder-Programm „Die soziale Stadt“ anwenden.8


Interviewaktuell 01/13aktuell: Sie selbst haben sich das Ziel gesetzt,Erkenntnisse der Wohn-, Architektur-und Stadtpsychologie weiterzugeben.Was sind die Gründe dieses Anliegens?Flade: Es ist ein Anliegen, dass aus meinerlangjährigen Beschäftigung mit der Architektur-und Wohnpsychologie herrührt.Umwelt- und Architekturpsychologie sindanwendungsorientiert. Deren Ziel ist janicht nur, Erleben und Verhalten in dergebauten Umwelt zu beschreiben und zuerklären, sondern das gewonnene Wissenzu nutzen, um die Lebensverhältnisseder Menschen zu verbessern. PsychologischeSachbücher, in denen die Ergebnisseder Wohn- und Architekturforschung gebündeltund anschaulich vermittelt werden,können dazu beitragen, das oft schwerzugängliche Wissen nutzbar zu machen.aktuell: Frau Dr. Flade, vielen Dank fürdas Interview.… zum Betriebsvergleich 2.0Seit drei Jahren beteiligt sich der vbw an der verbandsübergreifenden Datenbankzum Betriebsvergleich 2.0. Sie wurde von den Verbänden VdW RheinlandWestfalen und vdw Niedersachsen Bremen schon 1999 in einer Vorläuferversionins Leben gerufen. Nahezu 800 Unternehmen haben seither ihre Dateneingepflegt; über elf Prozent aller Teilnehmer sind mittlerweile Mitglieder desvbw. Der größte Teil der Datenbankanwender bewirtschaftet zwischen 500 und6.000 Wohneinheiten. Letztes Jahr bot der Verband einen Workshop zum ThemaBetriebsvergleich an. aktuell sprach mit Rolf Pflüger, Referent des vbw, überden Betriebsvergleich 2.0.aktuell: Immer mehr vbw-Mitglieder beteiligensich am länderübergreifenden Betriebsvergleich.Wie ist die Relation vonAufwand und Nutzen zu betrachten?Rolf Pflüger: Der Betriebsvergleich derWohnungswirtschaft soll den TeilnehmernInformationen zur wirtschaftlichen Situationdes eigenen Unternehmens mit Blickauf die Entwicklung der Branche liefern.Diese Informationen können dabei in dasbetriebliche Risikofrühwarn- und Risikomanagementsystemeingebunden werdenoder auch in der Kommunikation nachaußen, z.B. im Gespräch mit Banken, Verwendungfinden. Die Möglichkeit derInformationsbeschaffung steht den Teilnehmernrund um die Uhr über eineninternetgestützten Zugriff zur Verfügung.Es ist schwierig, den Nutzen des Betriebsvergleichslosgelöst von individuellen betrieblichenNotwendigkeiten in Euro-Betragsgrößenzu messen. Für die Teilnahmeam Betriebsvergleich wird den Unternehmeneine Jahrespauschale in Höhe von200 Euro für Systempflege, Datenkontrolleund Fortentwicklung des Betriebsvergleichsin Rechnung gestellt. Die manuelleDatenerfassung nahm bisher je nachGröße und Komplexität des Zahlenmaterialsca. 2 bis 6 Arbeitsstunden in Anspruch.Um den Erfassungsaufwand zu minimieren,haben wir deshalb Ende letzten Jahreseine Schnittstelle zur Prüfungssoftwarerealisiert. Damit können für den Betriebsvergleichnunmehr notwendige Daten ausBilanz und GuV nahezu vollständig automatisiertin die Datenbank übernommenwerden. Dies kann künftig bereits parallelzur Prüfung vor Ort erfolgen. Aus denersten Rückmeldungen der Unternehmenkann zweifelsohne festgestellt werden:der Aufwand ist zu vernachlässigen; derNutzen überwiegt deutlich!aktuell: Finden alle Unternehmen entsprechendeVergleichsparameter, also Unternehmenin ähnlicher Größe und Rechtsform?Oder gibt es auch Unternehmen, fürdie sich der Betriebsvergleich nicht lohnt?Kurz gefragtPflüger: Wir haben derzeit die Daten von98 vbw-Mitgliedsunternehmen, jeweilsfür das Geschäftsjahr 2011 in der Datenbankverarbeitet. Diese Datenbasis reichtaus, um rechtsformspezifisch und nachGrößenklassen gegliedert Branchenwertefür Baden-Württemberg zu ermitteln.Wenn darüber hinaus noch ein Filter bezüglicheiner bestimmten Region unseresVerbandsgebietes gesetzt wird, kann diesim Einzelfall dazu führen, dass keine Branchenwerteberechnet werden (bei wenigerals vier verbleibenden Unternehmenals Datenbasis). Dies betrifft insbesonderekleinere Unternehmen, die bislang fürunser Verbandsgebiet in der Datenbankunterrepräsentiert sind. Wir wollen aberdie Datenbasis für unser Verbandsgebietsukzessive erweitern. Bei den Prüfungenim Jahr 2013 werden die vbw-Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter bei den Unternehmennochmals aktiv um eine Teilnahmeam Betriebsvergleich werben. Sofern vonUnternehmen keine aktive Teilnahme mitindividuellen Auswertungsmöglichkeitengewünscht wird, erbitten wir von diesenUnternehmen eine anonymisierte Datenfreigabefür den Betriebsvergleich. Diese„passive Teilnahme“ ist selbstverständlichkostenfrei und soll die Datenbasis für dieaktiven Teilnehmer nochmals deutlich ausweiten.aktuell: Welche Neuerungen haben denAnstoß für den Workshop im vergangenenWinter gegeben?Pflüger: Mit Einführung des Betriebsvergleichsim vbw-Verbandsgebiet haben wirim Herbst 2011 bei den ersten Workshopsden Schwerpunkt auf den Einstieg gelegt,nämlich die Datenerfassung. Bei den Workshops2012 waren es weniger die Neuerungen,die im Vordergrund standen; eswar vielmehr der logische Schritt, dass ineiner zweiten Workshop-Runde die vielfältigenAuswertungsmöglichkeiten desBetriebsvergleichs vorgestellt werden.Individuelle Datenauswertungen warendaher Inhalt der Veranstaltungen. DieseAuswertungen reichen von einfach zu bedienendenvorgefertigten Kompaktübersichtenbis hin zu eigenen unternehmensindividuelldefinierten Datenanalysen. Dasweitgehend positive Feedback der Teilnehmergibt uns den Auftrag, auch künftigVeranstaltungen zur individuellen Kennzahlenanalyseanzubieten.9


UnternehmensporträtEine deutschlandweite Spendenwelle ermöglichtees ihm, mit einer beträchtlichenSumme die LZ zu gründen, in Friedrichshafeneine große, für den Bau und denBetrieb der Luftschiffe geeignete Grundstücksflächezu erwerben und auch dieerforderlichen Fachleute zur Mitarbeit zuverpflichten. An der Spitze berief er denerst 35 Jahre alten Alfred Colsman, der inden folgenden 20 Jahren das Unternehmenaufbaute und zu einem einzigartigenTechnologie-Konzern ausweitete.Das Zeppelindorf in Friedrichshafen, entstanden zwischen 1914 und 1920Die Vision des Grafen folgt derGartenstadtbewegungDer Vorabend des 75. Geburtstages, denFerdinand Graf von Zeppelin am 08. Juli1913 beging, klang mit einem FestbankettStadtgestaltung mit dem Ziel:Günstige Wohnraumversorgung der MitarbeiterFriedrichshafen, die Stadt am Bodensee, feiert in diesem Jahr den 175.Geburtstag eines Mannes, der die Stadt wie kaum ein anderer geprägt hat:Ferdinand Graf von Zeppelin. Er war Visionär, württembergischer Gesandterund Unternehmer. Mit seinen Luftschiffen ist er berühmt geworden – mehrnoch, er wurde zum Namensgeber einer Marke. Weniger bekannt ist, dass ermit der Gründung der Zeppelin Wohlfahrt GmbH auch sozial engagiert warund den Gedanken der Gartenstadtbewegung verfolgte.Ferdinand Graf von Zeppelin (1828 -1917)war bereits 52 Jahre alt als er begann,seine Ideen eines „lenkbaren Luftfahrzeugs“in die Realität umzusetzen. 1900gelangen ihm erste Fahrten mit einemLuftschiff, das er in einer auf dem Bodenseeschwimmenden Halle hatte zusammenbauenlassen. Rückschläge und Erfolgemit seinen ersten drei Luftschiffenhatten ihn in Deutschland so bekanntwerden lassen, dass die Zerstörung seinesvierten Luftschiffs 1908 auf dem Rückwegvon einer sonst erfolgreichen Deutschland-Fahrt bei Echterdingen zu einem Glücksfallwurde:im „Buchhorner Hof“ in Friedrichshafenaus. Bei dieser Zusammenkunft soll, wieColsman in seinen Lebenserinnerungenschreibt, der Graf zum ersten Mal dieIdee geäußert haben, seinen Arbeiternund Angestellten eine besondere sozialeEinrichtung zu schaffen. KommerzienratAlfred Colsman, damaliger Generaldirektordes LZ-Konzern, wurde mit dieser Aufgabebetraut und bereits am 23. Septemberdesselben Jahres wurde mit Gründungder „Zeppelin Wohlfahrt GmbH“ (ZW),einer Tochter der Luftschiffbau ZeppelinGmbH Friedrichshafen, die Basis für künftigeAktivitäten auf diesem Gebiet gelegt.Die Funktion der Zeppelin WohlfahrtGmbH war für die Zeppelinwerft und ihreTochterfirmen lebenswichtig: Friedrichshafenhatte sich um die Jahrhundertwendezu einer Kurstadt entwickelt. Alskönigliche Sommerresidenz war sie dasZiel Wohlhabender, die hier ihren Urlaubverbringen oder als Pensionäre sesshaftwerden und in Seenähe Villen bauen wollten.Dies und der Zuzug von Fachkräften10


Unternehmensporträtaktuell 01/13Der Saalbaubrachte Friedrichshafen den Ruf ein, dienach Stuttgart teuerste Stadt des Königreicheszu sein. Kurgäste und Bürger bestauntenzwar gerne die spektakulärenAufstiege und Landungen der Luftschiffe,waren aber zurückhaltend, den zuzugswilligenArbeitern Wohnungen zu überlassen.Das ZeppelindorfBeim berühmten Stuttgarter ArchitektenPaul Bonatz wurden deshalb die Planungenfür eine Arbeiterwohnsiedlung – dasZeppelindorf – in Auftrag gegeben. Bonatzzählt zu den Hauptvertretern der„Stuttgarter Schule“ und internationalgesehen zu den bedeutendsten Architektendes Traditionalismus. Die ZeppelinWohlfahrt übernahm die Funktionen desBauherren und Investors für das ProjektZeppelindorf, und sorgte fortan aber auchdurch eigene landwirtschaftliche Betriebesowie einer Bäckerei, Metzgerei, Molkerei,Gärtnerei, eine Ziegelei, eine Kantine,durch Ladengeschäfte, Ledigenheime,mit einer öffentlichen Bücherei und derStadthalle „Saalbau“ für fast alle denkbarenBedürfnisse der Firmenmitarbeiter,aber auch der anderen Bürger Friedrichshafens.Mit Hilfe der ZW entstand aucheine Sportanlage – das heutige Zeppelinstadion.Auch wenn diese Einrichtungengrößtenteils heute nicht mehr bestehen,so verdeutlicht die Aufzählung jedoch, wievielschichtig das Unternehmen die Infrastrukturder Stadt mitgeprägt hat.Die Häuser entstanden zwischen 1914 und1920 in verschiedenen Bauabschnitten.76 Wohngebäude als Einzel-, DoppeloderReihenhäuser. Die Siedlung ist heutenoch im Eigentum der Zeppelin WohlfahrtGmbH, die die Häuser nach Auszuglangjähriger Mieter behutsam und mitgroßem Engagement generalsaniert. DiesemUmstand ist es auch zu verdanken,dass die Einheitlichkeit der Architekturund Siedlungsstruktur und damit die Ursprünglichkeitdes Dorfcharakters inmittender Stadt bewahrt werden konnte.Der Dorfkrug früher & heuteNach dem Ersten Weltkrieg übernahm dieZeppelin Wohlfahrt GmbH zahlreiche Mitarbeiteraus den Produktionsstätten undbaute einen eigenen Baubetrieb mit ca. 80Mitarbeitern auf, der unter der Leitungdes Architekten Paul Zeller unter anderemdie Instandhaltung der Häuser besorgte.Das Zeppelindorf ist in seiner Architektur,seinem Bezug zur Industriegeschichte undseinem Erhal tungszustand einmalig. Esverdankt dies einer Reihe glücklicher Entscheidungenund günstiger Ereig nis se, vorallem der Weitsicht seines Initiators AlfredColsman.Die Zeppelin Wohlfahrt GmbH ist vonAnfang an – und damit seit nunmehr 100Jahren – Eigentümerin des Zeppelindorfs.Sie beweist, dass ein solches Ensembleam besten erhalten werden kann, wennes als Gesamtanlage im dauerhaften Besitzeiner Gesellschaft oder Organisationbleibt, die sich dem kulturellen Wert verpflichtetfühlt, das Gesamte fachkundigpflegt und verwaltet, auf die angemesseneEin Zeppelindorfhaus früher & heute11


aktuell 01/13wird der innerstädtischen Verdichtungbesonders Rechnung getragen. Es wirdzusätzlich Wohnraum geschaffen, ohneGrünflächen zu versiegeln. Durch Anbringungvon Aufzügen soll auch älteren Mieterndas längere Verbleiben in vertrauterUmgebung ermöglicht werden. Die Bestandseinheitenwerden energetische saniertund bereits im Jahr 2012 wurden dieveralteten Ölheizungen durch den Anschlussan das ökologische Nahwärmenetzdes örtlichen Versorgers ersetzt.Das Argument „gutes Wohnen“ als weicherStandortfaktor für die Wahl des Arbeitsplatzesund damit der Begegnungdes Fachkräftemangels gewinnt stetig anBedeutung. Das gilt nach wie vor für dieFriedrichshafener Industriebetriebe. EinTeam von rund zehn Mitarbeitern ist nebendem Bestand der Zeppelin WohlfahrtGmbH auch für den umfangreichen, gewerblichenImmobilienbestand der MuttergesellschaftLuftschiffbau ZeppelinGmbH in Friedrichshafen und der ZeppelinVermögensverwaltungsgesellschaft mbHin Zeppelinheim bei Frankfurt, verantwortlich.Visualisierung der AufstockungsmaßnahmeUnternehmensdaten der Zeppelin Wohlfahrt GmbHSitz:Zeppelin Wohlfahrt GmbHLeutholdstraße 3088045 FriedrichshafenTel.: 07541 202 07Fax: 07541 202 665info@zeppelin-lz.dewww.zeppelin-wohlfahrt.deGründung: 23.09.1913Gesellschafter:Luftschiffbau Zeppelin GmbH (100%)Aufgabenfelder:Objektmanagement Eigenbestand,denkmalgeschützte Sanierungen,energetische Sanierungen, Wohnungsverwaltungfür Dritte, Projektentwicklung,BauträgergeschäftKennzahlen:Wohnfläche: 59.716 m²Grundstücksfläche: 566.009 m²Einheiten Zeppelindorf: 189(davon 124 denkmalgeschützt)Geschosswohnungsbestand:571 StadtwohnungenVerbandstag des vbw am 11. April 2013Die Entwicklungen in Europa – insbesonderemit Blick auf die Wohnungs- undImmobilienwirtschaft – stehen auf demProgramm des diesjährigen Verbandstagsdes vbw in Karlsruhe. Es wird dabei nichtnur um Vorgaben aus Brüssel zu den ThemenEnergie, Wasser und Förderkonditionengehen. Prof. Dr. Jürgen Stark, ehemaligerChefvolkswirt der EuropäischenZentralbank (EZB), beleuchtet in seinemVortrag auch „die Staatsverschuldungund ihre wirtschaftlichen und politischenFolgen“.Mit dem vbw-Immo-Preis zeichnet der vbwin der Öffentlichen Veranstaltung die bestenAbsolventen und Absolventinnen desStudiengangs Immobilienwirtschaft an derHochschule für Wirtschaft und UmweltNürtingen-Geislingen aus. Mit dieser Auszeichnungwill der vbw den Blick derBranche auf die Leistungen des immobilienwirtschaftlichenFach- und Führungskräftenachwuchseslenken.Den Vortag gestalten acht Karlsruher Mitgliedsunternehmendes vbw. Bei Rundfahrtenwerden sie die GartenstadtsiedlungRüppurr, die Bauhaussiedlung Dammerstock,die neue Südoststadt und diehistorische Altstadt Durlach vorstellen.Die Abendveranstaltung findet im Zentrumfür Kunst und MedientechnologieKarlsruhe (ZKM) statt, das zur Teilnahmean einer Sonderführung einlädt.13


Mitglieder aktuellErster Spatenstich für die Wohnanlage „Markgrafenbad“ in Durlach durch (v.l.) Jürgen Daferner, (Harsch Bauunternehmung), Ulrich Bittorf(Trautmann Bauunternehmen), Jürgen Weber (Sekundus Bauträgergesellschaft), Alexandra Ries (Ortsvorsteherin), Hermann Landgräber(archis Architekten und Ingenieure), Iris Holstein (Ortschaftsrätin) und Michael Veiga (Familienheim Karlsruhe)Spatenstich für Wohnanlage „Markgrafenbad“Die Familienheim Karlsruhe und ihre Projektgesellschaft Wohnbau-Durlachbauen fünf Wohnhäuser auf dem Gelände des ehemaligen MarkgrafenbadesDurlach. Am 27. Februar 2013 kamen Michael Veiga, geschäftsführender Vorstandsvorsitzenderder Familienheim, Architekt Hermann Landgräber, OrtsvorsteherinAlexandra Ries sowie Vertreter der Bauunternehmen, Bauträgergesellschaftund Gemeinde zum feierlichen Spatenstich zusammen.„Auf dem Papier entsteht immer sehr viel.Aber der Spatenstich ist ein emotionalerPunkt, an dem die Arbeit vieler, die nichtsichtbar ist, dann wirklich auch zu etwasSichtbarem wird“, erklärte Michael Veigazum offiziellen Baubeginn. Bis 2014 entstehenauf dem 3.600 Quadratmeter großenGrundstück an der Pfinzstraße 37Wohnungen sowie drei Gewerbeeinheiten.Die Neubebauung wird durch vierHäuser im innenliegenden Teil des Grundstücksund einem „Vorderhaus“ entlangder Straße gegliedert. Dadurch entstehenüberschaubare Hausgemeinschaften mitdrei mal sieben und einmal sechs Wohnungenin den innenliegenden Häusernsowie zehn Wohnungen im vorderen Haus.Dort befinden sich auch die drei Gewerbeeinheiten.„Wir haben eine große Interessentennachfrageund derzeit schon einen Großteilder Wohnungen beurkundet und verkauft.Ich denke, dass wir schnell zu einem Vollverkaufkommen werden“, ist GeschäftsführerVeiga nicht zuletzt aufgrund derangespannten Wohnungslage in Karlsruheund Umgebung vom Erfolg des Projektsüberzeugt.Ein Quartier mit Zukunftund VergangenheitBis zu 170 Quadratmeter sind die einzelnenWohnungen groß und bieten damitgenügend Platz für alle Lebenslagen. AlleWohnungen verfügen über einen Zugangzum grünen Zentrum im Innenhof derAnlage und haben Gärten, Terrassen, Loggienoder Balkone. Zusammen mit denüberdachten Fahrradplätzen sowie Spielplätzensorgt das für viel Lebensqualität.Der Zugang zu den einzelnen Häusern undWohnungen ist auch von der Tiefgarageaus barrierefrei möglich.Ortsvorsteherin Alexandra Ries heißt abernoch einen weiteren Aspekt des Projekteswillkommen: „Wir hoffen, dass hiermehrere Generationen – Jung und Alt –zusammenfinden. Die Nähe zur Altstadtund die Nähe zum Grün wird für vieleattraktiv sein.“Noch bis 1993 war das 1967 eröffneteMark grafenbad in Betrieb, ehe sich derBesitzer entschloss, ob der maroden Bausubstanz,das Hallenbad zu schließen.1995 wurde das Gebäude abgerissen. ErsteÜberlegungen, auf dem zentral gelegenenGelände ein Senioren- und Pflegeheimzu errichten, wurden nicht realisiert.14


Mitglieder aktuellCO 2 -neutraleGasversorgungDie Flüwo Bauen Wohnen eG tut etwas für den Umweltschutz:Mit einem Biogasanteil und Klimaschutzzertifikatenist die Gasversorgung eines Großteils ihrer Wohnungenin Baden-Württemberg ab sofort CO 2-neutral. Zusatzkostenfür die Mieter entstehen nicht.Die Wohnungsgenossenschaft leistet so einen wichtigen Beitragdazu, dass der im Land vorgeschriebene Anteil erneuerbarerEnergien in der Primärenergieversorgung eingehalten wird. Überdie gesetzlichen Vorgaben hinaus hat sich die Flüwo zudementschlossen, mit dem Erwerb von Klimaschutzzertifikaten dieCO 2 -Bilanz von 3.900 ihrer Wohnungen mit Gaszentralheizungauszugleichen. So soll der Bau und Unterhalt von Mietwohnungenin Einklang mit ökologischen wie ökonomischen Zielsetzungengebracht werden. „Wir wollen mit der Investition in Klimaschutzzertifikateein Zeichen setzen“, erklärt Rainer Böttcher,Vorstandsmitglied der Flüwo. „Gerade zu einem Zeitpunkt, zudem die Verteilung der Kosten der Energiewende von den unterschiedlichenInteressengruppen kontrovers diskutiert wird“.Wie Klimaschutzzertifikate funktionierenWer mit Heizöl oder Erdgas heizt, nutzt fossile Primärenergieträger.Diese erzeugen bei ihrer Verbrennung CO 2 , das sich inder Erdatmosphäre anreichert und eine zentrale Rolle beim vomMenschen verursachten Klimawandel spielt. Eine Möglichkeitden Ausstoß des Klimagases zu neutralisieren, bieten Klimaschutzzertifikate,mit denen internationale Projekte zum Klimaschutzfinanziert werden. Somit können CO 2 -Emissionen, diehierzulande bei der Wärmegewinnung entstehen, an andererStelle in der Welt eingespart werden – das Klima kennt schließlichkeine Landesgrenzen.Bei den vom Energiepartner Montana unterstützten Klimaschutzprojektenhandelt es sich unter anderem um Wind- und Wasserkraft-Projektein Indien, Taiwan und Indonesien. Die Projektesind nach international anerkannten Standards zertifiziert. DieseGütesiegel stellen sicher, dass die jeweiligen Projekte regelmäßigvon neutralen Stellen überprüft werden und höchsten Anforderungengerecht werden.Keine Zusatzkosten für die MieterBei dem Klimatarif, den die Flüwo für ihren Wohnungsbestandausgewählt hat, zahlt sie zwar einen jährlichen Aufpreis, der sichnach dem Gesamtverbrauch richtet. „Diese Kosten geben wir nichtweiter: Für unsere Mieter entstehen durch unser Engagementfür die Umwelt keine zusätzlichen Kosten“, versichert Böttcher.


Mitglieder aktuellDas modernisierte Wohnhaus vermietet die LBG an den AGJ Fachverband für Prävention und RehabilitationLBG gewinnt den Preis Soziale Stadt 2012für Wohnungslosenhilfe in SigmaringenDie Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg eG (LBG) mit Sitz in Stuttgartwurde für ihr Sozialprojekt „Wieder selbständig wohnen – von der Obdachlosigkeitin ein geregeltes Leben“ mit einem Preis im Wettbewerb „Soziale Stadt“ausgezeichnet. Ziel des Wettbewerbs ist es, vorbildliche Projekte und Programmefür die Verbesserung des sozialen Miteinanders in den Quartiereneiner breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und damit deren Nachahmung zufördern. Der Preis wird seit dem Jahr 2000 bundesweit alle zwei Jahre ausgelobt.Arbeitslosigkeit, Scheidung, Überschuldung,Krankheit, Haftstrafen: Die Gründe,warum Menschen in die Wohnungslosigkeitgeraten können, sind vielfältig, undsie treten selten isoliert auf. Die „klassischeWohnungslosenbiographie“ gibt esnicht – jeder Fall erfordert eine individuelleBetreuung. Mit der Vermietung eineskomplett modernisierten Wohngebäudesan den AGJ Fachverband für Präventionund Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburge.V. leistet die LBG hier einen entscheidendenBeitrag, um in Not geratenenMenschen eine neue Lebensperspektivezu bieten. Die Kooperation macht es denBetroffenen möglich, sich wieder im Alltagzu organisieren und zurück ins eigeneLeben zu finden. „Soziale Kooperationenwie diese, die das Zusammenleben derMenschen in ihren Nachbarschaften unterstützenund die Aussicht auf ein besseresLeben stärken, sind ein Teil des Kitts un-Beim Empfang in der Geschäftsstelle desAGJ Sigmaringen: Die Verantwortlichen derLBG und des AGJ mit VerbandsdirektorinSigrid Feßler, Landrat Dirk Gaerteund Bürgermeister Thomas Schärer16


Mitglieder aktuellserer Gesellschaft. Sie halten unsere Gesellschaft zusammen“;sagte Verbandsdirektorin Sigrid Feßler beim Empfang in der Geschäftsstelledes AGJ Sigmaringen. „Zum nachhaltigen Geschäftsmodellder im vbw organisierten Unternehmen zählt neben derökonomischen und ökologischen Verantwortung insbesondereauch das soziale Engagement.“Umfassender AnsatzWeitere Kooperationspartner sind die Kirchengemeinden, dieVerwaltungen von Landkreis und Stadt sowie die Agentur fürArbeit. Darüber hinaus helfen auch Bürger und Nachbarn auseigenem Antrieb mit Geld- und Sachspenden, seien es Kleidung,Möbel oder Lebensmittel.Das modernisierte Wohngebäude der LBG wird dem FachverbandAGJ zu einem Pauschalpreis vermietet. Dieser vergibt dieWohnungen selbstständig an die Betroffenen weiter. Das Verfahrengestaltet sich durch die Komplettvermietung der LBGvereinfacht und reduziert den Verwaltungsaufwand.Die zeitweiligen Bewohner – die Aufenthaltsdauer liegt in derRegel bei 18 Monaten bis drei Jahren – kommen dabei selbstfür die Miete auf. Dies gelingt entweder durch ein eigenes Einkommenoder durch die Grundsicherung des Jobcenters.Individuelle BetreuungAlltagsbewältigung und Wiedereinstieg in die Beschäftigungsind die obersten Ziele dieser Form des Betreuten Wohnens. DieBewohner werden dabei von geschultem Personal begleitetund in der oft vollkommen neu zu erlernenden eigenen Haushaltsführungunterstützt. Durch die Haushaltstätigkeiten, Hilfsarbeitenin der Nachbarschaft oder Gartenarbeiten im Wohnumfeldentstehen nicht zuletzt auch neue soziale Beziehungen.Qualifizierungsmaßnahmen wie Computerschulungen und Persönlichkeitstrainingeröffnen den Bewohnern darüber hinausneue Chancen auf dem Arbeitsmarkt.Der Erfolg kann sich sehen lassen: Von den 105 Personen, dieallein zwi schen 2006 und 2011 im Rahmen des Hilfsangebots beratenund begleitet wurden, sind nur neun Personen wiederohne festen Wohnsitz oder in stationären Einrichtungen.Das Wohngebäude der LBG befindet sich in einem ganz normalenWohngebiet. Das positive Beispiel hilft nicht zuletzt auchdabei, Vorurteile abzubauen. So sind inzwischen schon mehr Vermieterbereit, bei entsprechenden Rahmenbedingungen auchan Wohnungslose zu vermieten.Aus der Laudatio der Jury„Obdachlose Menschen befinden sich einem Teufelskreis ausWohnungs- und Arbeitslosigkeit. Die Jury findet an diesemProjekt besonders beeindruckend, dass ein Wohnungsunternehmenmit dem Trägerverein, der Stadt, dem Landkreis undder Kirche kooperiert, um gemeinsam den Teufelskreis aufzubrechen.Nur durch diese Zusammenarbeit ist es möglich,die Wiedereingliederung der Betroffenen anzugehen undvoranzubringen. Hervorzuheben ist auch, dass die Wohnungslosensich aktiv einbringen können, Betreuungs- undQualifizierungsangebote erhalten und das Projekt in derNachbarschaft Akzeptanz findet.“


Mitglieder aktuellGesunder Snack für zwischendurchEs war kein ganz alltäglicher Termin, denAndreas Veit, Geschäftsführer der WohnungsbauLudwigsburg GmbH (WBL), AnfangMärz wahrnahm: Er übergab demKonrektor der Silcherschule Ludwigsburg,Rainer Würtele, ein Premium-Obstpaketfür die Zöglinge seiner Einrichtung. „Einegesunde Ernährung ist sehr wichtig“, erläuterteVeit seine Beweggründe. „Wirhoffen, dass die Schülerinnen und Schülerdavon profitieren und schon in jungenJahren lernen, sich gesund zu ernähren.“Das Ganze geschieht im Rahmen einesEU-Programms: Mit 90 Millionen Eurojährlich unterstützt die EU Obst- und Gemüselieferungenin vorschulische undschulische Einrichtungen ihrer Mitgliedsländer.Rund 2,5 Millionen Euro stehendabei für Baden-Württemberg zur Verfügung.Ziel des Schulfruchtprogramms istes, Kinder und Jugendliche möglichst frühan ein gesundheitsförderndes Ernährungsverhaltenheranzuführen und den ObstundGemüseverzehr in der Gemeinschaftzu stärken. Seit Februar 2010 wird dasProgramm angeboten. Es richtet sich insbesonderean Kindertageseinrichtungen,Grundschulen und Schulen mit pädagogischerund sozialer Aufgabenstellung. DieSilcherschule ist eine von zwei Förderschulender Stadt Ludwigsburg.Vorgesehen ist dieses Geld allerdings lediglichals Kofinanzierung. Mindestens dieHälfte der Ausgaben müssen dabei vonDritten getragen werden, seien es Schulträger,Eltern, Fördervereine oder Sponsoren– und an diesem Punkt sprang die WBLin die Bresche. „Als unmittelbarer Nachbarunterstützen wir die Silcherschule beidiesem Projekt gerne“, erklärte Veit.Vermietungsgenossenschaft Ludwig-Frankstellt Projekt „Gemeinsam bewohnen“ vorVon einer geglückten Zusammenarbeit vonWissenschaft und Praxis sprach VerbandsdirektorinSigrid Feßler bei der Buchvorstellung„Zeitgenossen – Gemeinsam bewohnen“in Mannheim. Studenten desFachgebietes Entwerfen und Stadtentwicklungan der Technischen UniversitätDarmstadt hatten sich in einem Projektmit Gebäuden der Baualtersklasse der 50erJahre aus dem Bestand der VermietungsgenossenschaftLudwig Frank beschäftigt.Ihr Blick richtete sich auf das genossenschaftlicheWohnen und die damaligeBausubstanz und städtebauliche Strukturmit all ihren Qualitäten und Problemen.„Von den Ansätzen, die sich aus den unterschiedlichenPerspektiven und Ansichtenergeben, kann nun profitiert werden“,lobte die Verbandsdirektorin den Prozess,den die VermietungsgenossenschaftLudwig-Frank angestoßen hat. Es geht umdie Positionen zu genossenschaftlichenWohnformen am Beispiel der VermietungsgenossenschaftLudwig-Frank in Mannheim.Welchen politischen Willen die StadtMannheim mit dem Bau der NeckarstadtOst verfolgte und noch verfolgt, legteLothar Quast, Bürgermeister der StadtMannheim dar. Den wissenschaftlichenBlick auf das Projekt und seine Inhaltewarfen Dr. Meinrad von Engel berg undProf. Dr. Annette Rudolph-Cleff von derTU Darmstadt.Im Rahmen der Buchvorstellung: „Zeitgenossen– gemeinsam bewohnen“ wurdeauch die Gedenkplakette enthüllt, die denGründer der VermietungsgenossenschaftLudwig-Frank in Mannheim, Walter Pahl,zeigt.Enthüllung der Walter Pahl Plakette18


AusflugstippDauer: vom 11. Mai bis zum15. September 2013Tägliche Kassenöffnungszeit:9.00 Uhr bis 18.30 Uhr. Ausnahmenbei Sonderveranstaltungen möglich.Kosten:Für Erwachsene:11,00 EuroFür Kinder/Jugendlichezwischen 6 und 17 Jahren: 3,50 EuroAbendkarte Erwachsene: 6,00 EuroAbendkarteKinder/Jugendliche: 2,00 EuroWeitere Informationen unter:www.sigmaringen2013.deSommerzauber auf der Schwäbischen Alb: Zwischen der weithin bekanntenStadtkulisse Sigmaringens mit dem Fürstenschloss der Hohenzollern und denParklandschaften am Flussufer inmitten des Naturparks Obere Donau könnenBesucher der Gartenschau Gärten, Floristik und Feste erleben. Das Geländelädt ein zum gemütlichen Schlendern auf dem Uferweg, zum Verweilen in denprofessionell gestalteten Gartenanlagen, zum Einkehren in die Restaurantsmit Panoramablick auf die Stadtkulisse. Mit seinen Veranstaltungen bietet derGartenschausommer Abwechslung, Entspannung und Gartentipps.Gartenschau Sigmaringen lockt mitgrünen Ruheplätzen und GenussgärtenIn den Themengärten entstehen idyllischePlätze und kleine Oasen im Alltag. DieBandbreite reicht vom Wasser-Kunst-Gartenbis zum Genussgarten. In diesen kleinenParadiesen finden sich Wasserbecken,Kletterpflanzen, Küchenkräuter, meterhoheStauden und bunte Blumenteppiche.Neben der Präsentation von Beet- undBalkonpflanzen wird das Foyer der Stadthallein regelmäßigen Abständen mitkunstvoll in Szene gesetzten Blumenar-rangements der Floristen zum Blumen-Highlight. Abwechslungsreiche Kombinationenaus einjährigen Sommerblumen,Dahlien, Gräsern und Blattstrukturpflanzenbilden im Verlauf der Gartenschauzeitein fröhliches Mosaik, das sich in denAnlagen jeden Tag neu präsentiert.An Sonn- und Feiertagen und in den Feriengibt es ein spezielles Kinderprogramm.Neben dauerhaften Spiel- und Kreativ-angeboten sind zusätzliche Aktionen geplant.Auch für die Jugend heißt es: Sportund Spaß! Während der Gartenschauwird es beim neuen JugendfreizeitbereichSkatecontest, Street-Trial-Showeinlagenmit dem ehemaligen DeutschenMeister Markus Stahlberg, Beachpartymit Live-Band, Beachvolleyball-Turniere,BMX-Contest, Slackline-Parcours sowieeine Party mit DJ geben.20


Eine starkeGemeinschaftfür Bauen und WohnenZuhause bedeutet Rückzugsort, wohlfühlen, den eigenenStil leben. Ob als Single, Familie oder in betreuten Wohn an la -gen. Ob zur Miete oder im eigenen Heim. Jeder achte Baden-Würt tem berger vertraut bereits auf eines der über 300 Woh -nungs unter nehmen im vbw.Diese Wohnungs- und Immobilienunternehmen im Land bietenmehr: Geborgenheit und Be hag lich keit, Sicherheit und Service.Sie sind in jedem Stadt- und Landkreis vertreten. Informationenfinden Sie im Internet unter www.vbw-online.devbwVerbandbaden-württembergischerWohnungs- undImmobilienunternehmen e.V.Herdweg 52/5470174 StuttgartTel. 0711 16345-0info@vbw-online.de


TermineTermine Sommer 2013April10.+11. April 201310.+11. April 201316. April 201317. April 201318. April 201323. April 201324. April 201325. April 2013Verbandstag des vbwGrundlage der ProjektarbeitMietrecht für TechnikerWohnwünsche und WohnformenMieterbedürfnisse und soziologische Aspekte der AngebotsplanungTag der Immobilie der HfWUIntensivkurs Buchhaltung – Erfassung der HausbewirtschaftungskostenRhetorik – Schlagfertigkeitstraining – Nie wieder sprachlosRechte und Pflichten von AufsichtsratmitgliedernKarlsruheStuttgartKarlsruheStuttgartGeislingenStuttgartStuttgartStuttgartMai14. Mai 201315. Mai 2013Kommunizieren heißt auch „Verkaufen“Kundengespräche zielorientiert führenTraining für Auszubildende:Kommunikatives Handelszeug für den Umgang mit KundenStuttgartStuttgartJuni04.+05. Juni 201311. Juni 201312. Juni 201313. Juni 201317.+18. Juni 201318. Juni 201319. Juni 201320. Juni 201325. Juni 201326. Juni 201327. Juni 2013Führen, fördern, Chancen gebenStuttgartDer VermietungsprozessWo hakt es? Was kann man verbessern?StuttgartUpdate ArbeitsrechtKarlsruheKrisenmanagementStuttgartPrüfungsvorbereitung für die mündliche Prüfung zurImmobilienkauffrau/zum Immobilienkaufmann (IHK)StuttgartBaumängel vermeiden1. Teil: Steil- und Flachdächer, Balkone, Abdichtung Keller StuttgartBaumängel vermeiden2. Teil: Aussenwände, Rissebildung, baurechtliche Fragen, Schimmelpilze StuttgartProtokollführung – modern und stilsicherStuttgartBauprozesse in der Finanzbuchhaltung – ausgewählte ProblemfelderKarlsruheTextworkshop für WohnungsunternehmenStuttgartMietrechtliche Aspekte bei der energetischen Sanierung von Wohnungen KarlsruheJuli02. Juli 201309. Juli 201309. Juli 201310. Juli 201316. Juli 201317. Juli 201318. Juli 2013Selbstmanagement mit SelbstbewusstseinUmgang mit aggressiven und gewalttätigen MieternBestandsimmobilien ökonomisch und ökologisch optimierenEffiziente Grünflächenpflege:Organisation – Einsparpotentiale – QualitätssicherungDer verstorbene Mieter – Nachlassentwicklung im MietrechtDer verstorbene Mieter – Nachlassentwicklung im MietrechtDie Sekretärin als OrganisatorinStuttgartKarlsruheEttlingenStuttgartKarlsruheStuttgartStuttgart22


Mitglieder Impressum Aktuellaktuell 01/13vbw aktuell: Ihr zielgenauer WerbeträgerSie erreichen:– über 400 große Wohnungs- und Immobilienunternehmen in Baden-Württemberg– Wichtige Entscheider in Kommunen, Banken, Firmen und BetriebenGeplante Erscheinungstermine Juli, Oktober und Dezember 2013Mediadaten und Preise Auflage 2.500 ExemplareReichweite10.000 Leser(Den Mitgliedern des vbw und langjährigenWeitester Leserkreis15.000 LeserAnzeigenkunden werden günstigeSonderpreise gewährt.)1/4 Seite quer (190 x 66 mm)1/4 Seite hoch (92 x 134 mm)farbeschwarzwei߀ 2.350,00 + MwSt.€ 2.280,00 + MwSt.1/2 Seite (190 x 134 mm)farbeschwarzweiß1/1 Seite (210 x 297 mm)farbeschwarzwei߀ 2.450,00 + MwSt.€ 2.380,00 + MwSt.€ 2.980,00 + MwSt.€ 2.760,00 + MwSt.Technische Daten Satzspiegel 272 mm breit x 190 mm hochAnzeigenspalten6/Spaltenbreite 27,5 mmDigitale Druckunterlagenchristian.coburger@cwg-stuttgart.deAnzeigenschlussjeweils 4 Wochen vor ErscheinenImpressumHerausgeber:Verbandbaden-württembergischerWohnungs- undImmobilienunternehmen e.V.Herdweg 52/54, 70174 StuttgartTel. 0711 16345-120, Fax 0711 16345-109E-Mail: schubert@vbw-online.dewww.vbw-online.deRedaktion:Sigrid Feßler, Marion Schubert, unter Mitwirkungvon Sandro SchubnellGestaltung:C.W.G Creativ-Werbung GmbH, StuttgartDruck:Göhring Druck, WaiblingenDer Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.23

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