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100balladen …Die

100balladen …Die Trockenheit, die Du an dieser Ballade [»Die Kraniche des Ibykus«]und auch am Polykrates [»Der Ring des Polykrates«] bemerkst, magvon dem Gegenstand wohl kaum zu trennen sein; weil die Personendarin nur um der Idee willen da sind, und sich als Individuen derselbensubordinieren. Es fragte sich also bloß, ob es erlaubt ist, aus dergleichenStoffen Balladen zu machen; denn ein größres Leben möchtensie schwerlich vertragen, wenn die Wirkung des Übersinnlichennicht verlieren soll.Ich habe von der Ballade keinen so hohen Begriff, dass die Poesienicht auch als bloßes Mittel dabei statthaben dürfte.Dies ist freilich kein Grund, das Genre auszusparen, sondern besser Anlass,weniger Bekanntem größere Publizität zu verschaffen. Die zweite derbeiden nachfolgenden Balladen stammt aus dem berühmten Almanach,die erste ist bereits im Jahr des poetischen Wiedererwachens, 1795, ent -standen. »Pegasus im Joche« behandelt am bewegten Bild den Widerstreitzwischen (aufklärerischem) Nützlichkeitsgebot und künstlerischer Autonomie,der schon oben erwähnte, mittlerweile seltener in Lesebüchernerscheinende »Ring des Polykrates« galt Schiller als eine Art »Gegenstück«zu den (ursprünglich von Goethe erwarteten) »Kranichen«.Pegasus im JocheAuf einen Pferdemarkt – vielleicht zu Haymarket,Wo andre Dinge noch in Ware sich verwandeln,Bracht’ einst ein hungriger PoetDer Musen Ross, es zu verhandeln.Hell wieherte der Hippogryph,Und bäumte sich in prächtiger Parade,Erstaunt blieb jeder stehn, und rief:

ertuchs weltliteratur für junge leserDenn dass Schillers Andenken erlöschen dürfe, dass er unzeitgemäß geworden sei,uns nichts mehr zu sagen habe, ist Vorurteil und Wahn.thomas mannViel wurde schon geschrieben über den großen deutschen Dichter. Doch keinSchiller-Buch ist wie dieses: Um den Leser nicht mit wiederholt Gehörtem zulangweilen, setzt der Autor Jürgen Klose ein gewisses Maß an Vorwissen voraus.Er selbst gibt kein Urteil, sondern trägt auf strukturierte Weise zusammen, wasandere über Friedrich Schiller zu berichten wussten und wissen.Entstanden ist ein Lesebuch der anderen Art: eine reich bebilderte Biographieund kluge Abhandlung, gewürzt mit Texten von und über den deutschenKlassiker, mit Auszügen aus Briefen und einigen unbekannteren, aber nicht unbedeutendenGedichten sowie mit wichtigen Szenen aus Schillers dramatischenWerken:»Die Räuber«, »Kabale und Liebe«, »Don Karlos«, »Maria Stuart«,»Wallenstein« und »Wilhelm Tell«.Für Leser ab 16 JahrenISBN 978-3-937601-73-112,80 €9 783937 601731

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