PROTOKOLL ZUR PREISGERICHTSSITZUNG - D&K drost consult

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PROTOKOLL ZUR PREISGERICHTSSITZUNG - D&K drost consult

PROTOKOLL ZUR

PREISGERICHTSSITZUNG

am 23. März 2009 ab 9.15 Uhr

in der Aula der Grundschule Quellmoor, Neumoorstück 1-2, 21147 Hamburg

Hochbaulicher Realisierungswettbewerb in Form eines Einladungswettbewerbs

mit 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmern

BILDUNGS- UND GEMEINSCHAFTSZENTRUM

NEUGRABEN-FISCHBEK

in Hamburg-Harburg

ausgelobt durch die

GWG Gewerbe

Gesellschaft für Kommunal- und Gewerbeimmobilien mbH

Maurienstraße 15, 22305 Hamburg

im Auftrag der

Freien und Hansestadt Hamburg

letztere vertreten durch

die Behörde für Schule und Berufsbildung

die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - Amt für Landes- und Landschaftsplanung

das Bezirksamt Hamburg-Harburg - Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit,

das Bezirksamt Hamburg-Harburg - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt


Hochbaulicher Realisierungswettbewerb

BILDUNGS- UND GEMEINSCHAFTSZENTRUM NEUGRABEN-FISCHBEK

Das Preisgericht tritt um 9.15 Uhr in der Aula der Grundschule Quellmoor, Neumoorstück 1-2 in Hamburg

zusammen.

Frau Susanne von Stebut, Leiterin der Grundschule Quellmoor, begrüßt das versammelte Preisgericht

und gibt einen kurzen Überblick über den Tagesablauf. Sie sieht dem Ergebnis des Wettbewerbs mit

großem Interesse entgegen.

Herr Ewald Rowohlt, Geschäftsführer der GWG Gewerbe, heißt die Anwesenden im Namen der Ausloberin

herzlich willkommen. Er hofft auf eine spannende Diskussion und ein gutes Ergebnis des Wettbewerbs.

Des Weiteren bedankt er sich bei Frau von Stebut, Schulleiterin der Grundschule Quellmoor,

für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Herr Torsten Meinberg, Bezirksamtsleiter des Bezirksamtes Hamburg-Harburg, spricht den Verfahrensbeteiligten

seinen Dank für das zahlreiche Erscheinen aus. Das Plangebiet NF 65 ist eines der

größten Neubaugebiete Hamburgs für familienfreundliches Wohnen. Dabei soll das Bildungs- und

Gemeinschaftszentrums mehr als eine Schule werden: ein neues multifunktionales Zentrum für Bildung,

Sport, Kultur sowie mit Kita, Freizeitangeboten und Gastronomie für einen neuen Stadtteil. Herr Meinberg

wünscht für den heutigen Tag allen Beteiligten gutes Gelingen.

Herr Rolf Buhs, Vorsitzender des Stadtplanungsausschusses der Bezirksversammlung Hamburg-

Harburg, hofft, dass mit der Umsetzung des Bildungs- und Gemeinschaftszentrums die Entwicklung im

NF 65 vorangetrieben wird und wünscht sich eine gute Lösung, die von allen getragen wird.

Herr Dr. Hannes Alpheis, Leiter des Amtes für Verwaltung der Behörde für Schule und Berufsbildung,

stellt seine Funktion als Vertreter des Bauherren und Grundstückseigentümers vor. Die Schulbehörde

ist hauptverantwortlich für den Bau des Bildungs- und Gemeinschaftszentrums und er freut sich über

den heutigen Startschuss zur Umsetzung des Projektes.

Aus dem Kreis der Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter wird Prof. Bernhard Winking für den

Vorsitz der Preisgerichtssitzung vorgeschlagen und einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Er nimmt

die Wahl an.

Herr Drost prüft im Folgenden die Anwesenheit der Verfahrensbeteiligten. Es sind erschienen:

ANWESENDE DES PREISGERICHTES

Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter

Prof. Jörn Walter Oberbaudirektor, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Jörg Heinrich Penner Bezirksamt Hamburg-Harburg,

Dezernent Wirtschaft, Bauen und Umwelt

Prof. Carsten Roth freischaffender Architekt, Hamburg

Mirjana Markovic freischaffende Architektin, Hamburg

Prof. Bernhard Winking freischaffender Architekt, Hamburg

Tobias Micke freischaffender Landschaftsarchitekt, Berlin

Ewald Rowohlt Geschäftsführer GWG Gewerbe (Architekt)

Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter

Lars Wittorf freischaffender Architekt, Hamburg (ständig anwesend)

Dirk Alten freischaffender Architekt, Berlin

Heike Lorenz freischaffende Landschaftsarchitektin, Hamburg

Andreas Kellner Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Carl-Henning von Ladiges Bezirksamt Hamburg-Harburg

Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung,

Joachim Thurmann SAGA/GWG

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Hochbaulicher Realisierungswettbewerb

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Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter

Dr. Hannes Alpheis Behörde für Schule und Berufsbildung, Leiter Amt für Verwaltung

Torsten Meinberg Bezirksamt Hamburg-Harburg, Bezirksamtsleiter

Rolf Buhs Vorsitzender Stadtplanungsausschuss Bezirksversammlung

Hamburg-Harburg (CDU)

Heinz Beeken Mitglied Stadtplanungsausschuss Bezirksversammlung

Hamburg-Harburg (SPD)

Volker Neukamm Mitglied Stadtplanungsausschuss Bezirksversammlung

Hamburg-Harburg (GAL)

Christian Pape SAGA/GWG, Geschäftsführer GWG Gewerbe

Stellvertretende Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter

Rolf Scharmacher Behörde für Schule und Berufsbildung, Amt für Verwaltung

Holger Stuhlmann Bezirksamt Hamburg-Harburg, Dezernent für Soziales, Jugend

und Gesundheit

Jürgen Duenbostel Mitglied Stadtplanungsausschuss Bezirksversammlung

Hamburg-Harburg (Die Linke)

Günter Rosenberger Mitglied Stadtplanungsausschuss Bezirksversammlung

Hamburg-Harburg (FDP)

entschuldigt fehlt:

Heinz Hülskötter Geschäftsführer GWG Gewerbe

Sachverständige

Dr. Uwe Römmling freischaffender Energieberater

Karen Bruns BSU, Amt für Landes- und Landschaftsplanung

Ralf Konow Bezirksamt Hamburg-Harburg,

Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung

Beata Stark Bezirksamt Hamburg-Harburg, Fachamt Sozialraummanagement

Ursel Buck Bezirksamt Hamburg-Harburg, Fachamt Bauprüfung

Klaus Windgassen BKSM, Sportamt

Gert Steinbrecher Bezirksamt Hamburg-Harburg, Fachamt Jugend und Familie

Mike Nitsch Kulturhaus Süderelbe e.V.

Karsten Bode Geschäftsleiter HNT

Margarete Kossolapov Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten GmbH

Lars Herfurth Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten GmbH

Roland Schäffer Behörde für Schule und Berufsbildung, Amt für Verwaltung

Susanne von Stebut Schulleiterin, Schule Quellmoor

Horst Lüders Geschäftsführer TV Fischbek

Martin Brinkmann Geschäftsführer steg Hamburg

Gang Li DU Diederichs

Dörte Schachtschneider-Baum BSU, Amt für Landes- und Landschaftsplanung,

Referat Landschaftsplanung-Süd

Karl-Heinz Alpheus Bezirksamt Hamburg-Harburg,

Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung

Dirk Köppel Bezirksamt Hamburg-Harburg, Fachamt Management des

öffentlichen Raumes

Helge Rieck GWG Gewerbe

Fred Töpfer GWG Gewerbe

entschuldigt fehlen:

Jens Schuchardt Finanzbehörde, Liegenschaftsverwaltung

Carsten Matzat P+R Betriebsgesellschaft mbH

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Gast

Heiko Windhorst DU Diederichs

Wettbewerbskoordination/Organisation

Uwe Drost D&K drost consult, Hamburg

Annika Schwarze D&K drost consult, Hamburg

Katja Schulz D&K drost consult, Hamburg

Hochbaulicher Realisierungswettbewerb

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Der Vorsitzende bestätigt die Vollzähligkeit der stimmberechtigten Preisrichter. Herr Dr. Hannes Alpheis

wird nach dem Informationsrundgang durch Herrn Rolf Scharmacher in der Funktion als Sachpreisrichter

vertreten.

Die Protokollführung übernehmen Frau Katja Schulz und Frau Annika Schwarze von D&K drost consult.

Alle zu der Sitzung des Preisgerichts zugelassenen Personen geben die Versicherung zur vertraulichen

Behandlung der Beratungen. Sie erklären weiterhin, dass sie keinen Meinungsaustausch mit den

Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern über die Aufgabe hatten.

Der Vorsitzende versichert der Ausloberin, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Öffentlichkeit

die größtmögliche Sorgfalt und Objektivität des Preisgerichts in Anlehnung der „GRW 1995 –

Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und

des Bauwesens“.

ERGEBNISSE DER VORPRÜFUNG

Die Ergebnisse der Vorprüfung sind in einem Vorprüfbericht zusammengefasst, der Aufschluss über die

formalen Kriterien gibt und einen vergleichbaren Überblick über alle Arbeiten gewährleistet. Für jede

Arbeit werden auf jeweils vier DIN-A4-Seiten die stichwortartigen Vorprüfungsergebnisse der Sachverständigen,

die faktischen Überprüfungen, die Werte der Kostenermittlung, die Ergebnisse der energetischen

Betrachtungen sowie Ausschnitte der Planzeichnungen dargestellt. Die Vorprüfung erfolgte

anhand der in der Auslobung formulierten Kriterien.

Herr Uwe Drost dankt den Sachverständigen für die gewissenhafte Prüfung aller eingereichten Arbeiten,

so dass dem Preisgericht als Unterstützung zu den Empfehlungen ein aussagekräftiger Bericht

anhand gegeben werden kann.

Ferner steht dem Preisgericht ergänzend zum Vorprüfbericht eine Projektübersicht (DIN A3) zur Verfügung,

die sowohl die Lagepläne aller abgegebenen Arbeiten enthält als auch wichtige Kenngrößen wie

BGF, Nutzfläche, BRI und die Gesamtkosten des jeweiligen Entwurfs zusammenfasst.

Alle acht Architekturbüros haben ihre Arbeiten fristgerecht eingereicht. Zur Wahrung der Anonymität

wurden die Kennziffern der Arbeiten mit willkürlich gewählten Tarnzahlen von 1691 bis 1698 überklebt.

Eine Sammelliste mit Kennziffern, Tarnzahlen und Eingangsdaten wird zusammen mit den Verfassererklärungen

aufbewahrt.

Die geforderte Verfahrensleistung wurde im Wesentlichen bei allen Arbeiten erbracht. Aus formalen

Gesichtspunkten besteht kein Anlass für die Vorprüfung, den Ausschluss eines Verfahrensbeitrages

durch das Preisgericht zu empfehlen.

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Hochbaulicher Realisierungswettbewerb

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Folgende Vorbemerkungen wurden im Rahmen der Vorprüfung durch von Frau Ursel Buck, Fachamt

für Bauprüfung des Bezirks Hamburg-Harburg formuliert und gelten für alle Entwürfe gleichermaßen:

Durch den "Tausch der Wohnbaufläche mit der Gemeinbedarfsfläche" ist grundsätzlich für die Errichtung

der Schule im WA-Gebiet eine planungsrechtliche Befreiung erforderlich.

Zu Feuerwehrzufahrten, -aufstellflächen und Anleiterbarkeit können in dieser Phase keine Aussagen

gemacht werden. Grundsätzlich handelt es sich bei den Gebäuden um Sonderbauten, bei denen die

Rettung der Nutzer durch zwei bauliche Rettungswege sichergestellt sein muss. Weitere Anforderungen

würden durch die Feuerwehr gestellt werden.

In fast allen Entwürfen ist keine Anzahl für die Fahrradplätze angegeben. Bei der Anwendung der

Globalrichtlinie für die Anzahl der erforderlichen Plätze für die Schule ergibt sich das Problem, dass

bisher nach Grundschulen und übrigen Schulen unterschieden wurde. Für die Klassen 5 + 6 müssten

voraussichtlich die Anforderungen der übrigen Schulen gelten, also 10 Plätze je Klasse, statt 1 Platz je

Klasse.

Folgende Vorbemerkungen wurden im Rahmen der Vorprüfung in Bezug auf die energetische Betrachtung

von Herrn Dr. Römmling formuliert und gelten für alle Entwürfe gleichermaßen:

Fast alle Bewerber planen einen hohen energetischen Standard. Die energetischen Anforderungen

werden überwiegend erreicht. Nur in Teilaspekten wird diesem hohen Anspruch nicht entsprochen.

Diese Abweichungen lassen sich jedoch überwiegend mit der Planung ohne merklichen Kostenmehraufwand

eliminieren. Zum Teil fehlen Angaben zu Einzelaspekten, insbesondere zum baulichen Wärmeschutz

aber auch zum Haustechnikkonzept, so dass einzelne Entwürfe nicht abschließend beurteilt

werden können.

Die energetischen Anforderungen werden erfüllt:

• erfüllt/überwiegend erfüllt 7 Entwürfe (87%)

• teilweise erfüllt 1 Entwurf (13 %)

• nicht erfüllt 0 Entwürfe (0%)

Folgende Vorbemerkungen wurden im Rahmen der Vorprüfung durch Herrn Karsten Bode (HNT

Sport & Freizeit) formuliert. Diese Anforderungen waren nicht Teil der Auslobungsbroschüre, sollten

aber nach seiner Ansicht möglichst bei einer weiteren Bearbeitung beachtet werden:

Es wäre im Sinne der meisten Nutzer unabdingbar, folgende für einen vielseitigen und altersdifferenzierten

Bewegungs-, Spiel und Sportbetrieb notwendige Flächen einzubinden: Ein Kunstrasenfeld, ein

Gummihartplatz, ein Beach-Volleyballfeld (auch als Sandkiste nutzbar), eine Roller- oder Fahrradtrasse

durch das Gelände, ein Kletterpark: Dazugehörig eine entsprechende Ausstattung mit Toren

(+Torwand?), Netzen und Körben.

Herr Dr. Hannes Alpheis betont, dass auch in Bezug auf den Schulbau eine stärkere Individualisierung

erforderlich ist. Man muss stärker jedem Kind gerecht werden. Dies bedarf einer höheren Flexibilität in

der Raumaufteilung. Des Weiteren ist eine deutliche Ausdehnung der schulischen und außerschulischen

Angebote in den Tag hinein zu erwarten. Das Betreuungsangebot soll bis 16.00/18.00 Uhr andauern.

Das Bildungs- und Gemeinschaftszentrum sollte nicht abweisend wirken, sondern einladend

gestaltet sein.

Frau von Stebut ergänzt, dass als eine weitere Neuerung der gemeinsame Unterricht bis in die 6.

Klasse vorgesehen ist. Neben der Individualisierung soll jahrgangsübergreifend gearbeitet werden. Aus

welchem Einzugsbereich die Schüler zukünftig kommen werden, steht noch nicht endgültig fest. Diese

Information ist abhängig von den regionalen Schulkonferenzen. In jedem Fall werden aber die Schüler

aus Neuwiedenthal weiterhin von besonderer Bedeutung sein.

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Hochbaulicher Realisierungswettbewerb

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Herr Karl-Heinz Alpheus, Bezirksamt Hamburg-Harburg, Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung

erläutert, dass in Bezug auf den Freiraum eine altersgerechte Ausgestaltung wichtig ist. Hier ist eine

Separierung der Flächen wichtig, die den einzelnen Altersgruppen jeweils gerecht werden können.

Herr Martin Brinkmann, Geschäftsführer der steg Hamburg, weist noch einmal darauf hin, dass das

Bildungs- und Gemeinschaftszentrum von 6.00 bis 20.00 Uhr bespielt werden wird. Hierbei sind Überschneidungen

von Nutzungen gewollt, aber es werden für jeden Träger auch separate Bereiche benötigt.

Herr Konow, Bezirksamt Hamburg-Harburg, Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung, erinnert an

den Wunsch aus den Vorgesprächen, die Schule nach Neuwiedenthal auszurichten. Ferner bittet er bei

der Betrachtung der Entwürfe zu beachten, dass ein Kita-Gelände in jedem Fall zum Schutz der Kinder

umzäunt werden muss. Zudem ist zu bedenken, dass eine starke Verzahnung zwischen Innen- und

Außenraum einer Kindertagesstätte besteht.

Um 9.45 Uhr beginnt der Informationsrundgang, in dem die Vorprüfung die städtebaulichen, architektonischen,

freiraumplanerischen und funktionalen Grundzüge der Arbeiten ausführlich und wertfrei

vorstellt. Insbesondere wird auf die von den jeweiligen Verfassern hervorgehobenen Aspekte der Arbeiten

eingegangen. Während dieser Vorstellung werden vom Preisgericht Rückfragen zum Verständnis

der Entwurfsidee und detaillierte Fragen in Bezug auf die Darstellung erörtert. Nach dem Informationsrundgang

beginnt das Preisgericht seine Beratung mit der Besprechung der Wettbewerbsaufgabe und

des Bewertungsverfahrens.

BEWERTUNG DER ARBEITEN

Um 11.50 Uhr beginnt der erste Wertungsrundgang mit einer kritischen Beurteilung der Arbeiten und

der Feststellung von grundsätzlichen und schwerwiegenden Mängeln. Dabei wird zunächst jeder der

Wettbewerbsbeiträge von einem Fachpreisrichter vorgestellt und dann im Kreise des Preisgerichts

unter Feststellung von Vorzügen, gelungenen Planungsansätzen und schwerwiegenden Mängeln kurz

diskutiert.

Folgende Entwürfe werden auf Grund von Defiziten auf konzeptioneller Ebene einstimmig ausgeschlossen:

Tarnzahl für den Ausschluss gegen den Ausschluss

1692 13 0

1696 13 0

In einem zweiten Wertungsrundgang werden ab 12.15 Uhr die Arbeiten im Kreise des Preisgerichts

unter Feststellung von Vorzügen, gelungenen Planungsansätzen und Defiziten auf konzeptioneller

Ebene diskutiert. In die Beurteilung der Arbeiten fließen dabei unter anderem das Identifikationspotenzial

des Bildungs- und Gemeinschaftszentrums, die architektonische Ausgestaltung, die Anordnung der

Nutzungen, die Qualifizierung der Freiräume, sowie die Schaffung eines differenzierten Gefüges, dass

sich nicht nach Innen abschließt sondern das Bildungs- und Gemeinschaftszentrum für das neue Quartier

öffnet ein. Dabei werden ebenso der Umgang mit der Topographie des Geländes sowie die Erschließung/Durchwegung

des Bildungs- und Gemeinschaftszentrums berücksichtigt.

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Hochbaulicher Realisierungswettbewerb

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Folgende Entwürfe werden aufgrund von Defiziten auf konzeptioneller Ebene in den vorgenannten

Kriterien ausgeschlossen:

Tarnzahl für den Ausschluss gegen den Ausschluss

1693 13 0

1697 11 2

1698 10 3

Somit verbleiben die Arbeiten 1691, 1694, 1695 in der engeren Wahl des Verfahrens.

Nach einer Mittagspause bis 13.20 Uhr werden die Entwürfe der engeren Wahl eingehend diskutiert

und gegeneinander abgewogen.

Für die Arbeit 1698 wird von Seiten der Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter ein Rückholantrag

gestellt:

Tarnzahl für die Rückholung gegen die Rückholung

1698 7 6

Die Arbeit 1698 wird somit wieder in das Verfahren aufgenommen.

Beurteilung der verbliebenen Arbeiten der engeren Wahl

Arbeit 1691

Obwohl alle Funktionen in einem Komplex verbunden sind, so sind doch drei große Baukörper von

außen ablesbar. Die Übergänge sind optimal konzipiert. Die innere Organisation ist in vielen Punkten

optimiert: So ermöglicht die Zuordnung der Mehrzweckhalle sowohl eine sehr flexible Nutzung als auch

die Orientierung zur Erschließungsachse des Stadtteils. Eine hohe Flexibilität ermöglicht auch die

Anordnung der Küchen im Übergangsbereich zwischen Sporthalle und Schule, wenn auch die Raumqualitäten

der Gastronomie nicht überzeugend sind.

Die innere Erschließung der Schule ist nicht großzügig genug. Dies betrifft insbesondere die Treppenhäuser.

Der Eingangsbereich zur Sporthalle ist großzügig und ermöglicht auch die separate Nutzung

des Sportforums.

Zwei Stadtplätze definieren die Zugangsbereiche zu den Einzelgebäuden. Statt einer klaren Kante zur

öffentlichen Parkanlage wird ein Eingangsplatz vorgesehen, der die Sporthalle, das Sportforum, die

Gastronomie und das Kulturhaus erschließt. Obwohl er die Voraussetzungen für eine Außengastronomie

bietet, könnte er aufgrund der fehlenden attraktiven Randnutzungen und einer durch das Parkhaus

gebildeten Platzkante öde wirken. Der Platz erscheint zu groß, ob hier städtisches Leben stattfinden

kann, wird vom Preisgericht angezweifelt. Ein zweiter Eingangsplatz im Nordwesten erschließt die Teile

des Gebäudekomplexes, die hauptsächlich von Kindern genutzt werden. Er liegt bezogen auf die

Hauptnutzer an der richtigen Stelle. Als städtebauliche Gesamtfigur wirkt die Anordnung der Baukörper

etwas unentschlossen.

Die Freiflächen des Entwurfs sind klar organisiert. Sie lassen sich nach Wunsch abteilen, sind aber in

ihrer Darstellung eher plakativ als funktional durchdacht.

Die Architektur des Bildungs- und Gemeinschaftszentrums ist einladend und freundlich, aber durch die

großen Glasflächen in der Bewirtschaftung problematisch. Sie ist in ihrer eher konventionellen Formensprache

wenig geeignet einen Identifikationspunkt für den Süderelbebereich zu schaffen.

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Hochbaulicher Realisierungswettbewerb

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Der Bewerber stellt ein umfassendes Energiekonzept vor. Der Nachweis nach EnEV wird geführt. Die

Anforderungen der EnEV sollen danach um ca. 50 % unterschritten werden. Dem hohen baulichen

Wärmeschutz und einem sinnvollen Technikkonzept stehen Defizite im sommerlichen Wärmeschutz

und nicht ausreichende Technikflächen gegenüber. Der Entwurf erfüllt die energetischen Anforderungen

überwiegend.

Arbeit 1694

Dieser Entwurf geht in seiner Grundhaltung weit über den traditionellen Ansatz einer Schule hinaus: Wo

bei einem herkömmlichen Ansatz bisher Funktionen im Vordergrund standen, die es immer selbstverständlich

zu erfüllen gilt, wird bei dieser Schule im Inneren eine Offenheit und ein Gemeinschaftsgefühl

innenräumlich hervorragend umgesetzt. Damit aber nicht genug – Was hier innen beabsichtigt wird,

stellt sich ebenso konsequent nach außen dar. Die Schule wie auch die Sporthalle ziehen ihre Schüler

und Besucher quasi magnetisch in das Innere und zeigen sich bereits beim Eintritt weit sichtbar in der

Stadt von ihrer leicht offenen Seite als attraktives Gebäude.

Städtebaulich hervorragend gelöst sind die verschiedenen Eingangssituationen: Ohne die Begrenzung

des Baublocks aufzugeben, werden großzügige Vorplätze geschaffen, die einerseits weit sichtbar den

Sporthallenkomplex im Südwesten ankündigen und andererseits die unterschiedlichen Richtungen, aus

denen die Schüler ankommen, im Norden wie im Westen attraktiv unter einem großen Vordach zusammenführt

und in das Atrium überleitet.

Im Außenbereich vereint ein gemeinsamer Innenhof beide Gebäudeteile, Schule und Sporthalle, ohne

sich nach Außen, hier nach Osten, zu verschließen. Sowohl Geborgenheit als auch Offenheit nach

Osten charakterisieren diesen Schulhof: Es gibt Rückzugsbereiche wie auch perfekt besonnte Flächen.

Es ist ein großer Pluspunkt, dass das Atrium an den Schulhof großflächig angebunden wird, und so bei

Schlechtwetter zu einer direkten Ausweichmöglichkeit wird. Die Freianlagen orientieren sich am Stadtteil

und am Park. Sie sind unaufgeregt und passend gestaltet. Die Freiräume, die sich aus dem städtebaulichen

Konzept ergeben, sind eindeutig zuzuordnen und für die Nutzer (Kita, Schule, Kultur, Sport)

gut zugänglich. Das Gesamterschließungsbild erschließt sich logisch und berücksichtigt die Vorgaben

(Baumbestand etc.) ohne dabei unpoetisch zu wirken.

Die Sporthalle zeigt schon durch die Schnittführung im Plan ihre großen Stärken. Die Zuschauer werden

über ein offenes Forum bis in die Halle geleitet, die mit ihrer Dachkonstruktion einen attraktiven

Raum überspannt. Fließende Übergänge prägen hier das Raumerlebnis: Über Galerien werden die

Zuschauer auch jenseits der Sitzplätze in das Sportgeschehen integriert. Die Lichtführung wird raffiniert

über einen im ersten OG angeordneten Lichtschlitz unterstützt, der wiederum die Ränge räumlich

gliedert.

Offenheit und Gemeinschaftsgefühl mag hinsichtlich des Schallschutzes argwöhnisch beurteilt werden,

aber gerade in der Gemeinschaft lassen sich solche Probleme auch wieder lösen – durch gelebte

Rücksichtnahme auf die anderen.

Der bauliche Entwurf unterstützt im Wesentlichen das energiesparende Bauen (Kompaktheit, sommerlicher

Wärmeschutz). Es fehlen jedoch wesentliche Angaben zum energiesparenden Bauen (baulicher

Wärmeschutz, Technikkonzepte). Ob die Technikräume ausreichend bemessen sind kann somit nicht

abschließend bewertet werden. Problematisch ist die Tageslichtnutzug in den Räumen mit vorgelagerten,

feststehenden Holzlamellen. Es wird positiv bewertet, dass die Gemeinschaftflächen im Inneren

durch Klassen- und Fachräume umschlossen sind, die wiederum für einen energetischen Puffer nach

außen sorgen werden.

Abschließend muss man festhalten: Eine Schule ist wohl für viele Benutzer der erste und vielleicht

einzige Ort, wo man mehr als nur herkömmliche Raumzuschnitte erleben kann. Diese Schule zeigt den

Nutzern, dass Architektur nicht nur funktionieren, sondern darüber hinaus auch faszinieren kann.

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Hochbaulicher Realisierungswettbewerb

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Arbeit 1695

"Bestimmte Bauten scheinen einfach da zu sein, sie wirken als selbstverständlicher Teil der Umgebung

und sie scheinen zu sagen: ich bin so wie Du mich siehst, ich gehöre hierhin. Gebäude zu entwerfen,

die mit der Gestalt des Ortes verwachsen, weckt meine Leidenschaft." (Peter Zumthor) Ein wunderbares

Zitat, aber auch zutreffend für diesen Ort und diese, so unüblich formulierte Kombination von Nutzungen?

Die Verfasser beabsichtigen "ein gemeinschaftliches Forum" im Übergang zum Park. In diesem Sinn ist

der Turm mit der Uhr als Zeichen an der richtigen Stelle gesetzt. Ebenso die aufmerksame und gelungene

Entwicklung der Freiräume innerhalb dieses Forums. Je näher man gelangt, desto individuellere

Freiräume bieten sich an. Neben einem geschlossenen Pausenhof, dessen Qualität vom Preisgericht in

Frage gestellt wird, entsteht ein offenes „grünes“ Forum, zentraler Freiraum, mit Treppen und Terrassenanlagen

der sich zum angrenzenden Freiraum öffnet. Die Spiel- und Sportangebote sind vielseitig,

die Flächengestaltung verspricht einen attraktiven und phantasievollen Umgang mit den Anforderungen

an eine Primarschule. Ein Sportfeld und die Stellplätze sind gut organisiert, sollten jedoch gestalterisch

z.B. mit Baumpflanzungen besser in das Gelände eingebunden werden. Die angedeutete Gestaltung

des Straßenraumes, die sich bis in den angrenzenden Park erstreckt ist nicht überzeugend gelöst.

Doch der äußere Eindruck bleibt prägend, unmissverständliche Wirkung ist: hier ist eine Schule. Wohl

aber auch eine sehr qualitätsvolle Arbeit.

Die Organisation der Funktionen und manch eine funktionale Auslegung - wie Schulklassen mit dem

"offenen Schulraum" (Balkon) sind interessant und bereichernd.

Auch die KITA, welche sich vom Osten nach Süden ausdehnt kann angesichts der Tatsache, dass

Kinder bis 18.00 Uhr dort inzwischen verweilen nur als gut bezeichnet werden.

"Das Haus will ein Hamburger Haus" sein und das Ornament soll identitätsstiftend sein. Doch die Jury

vermisst die Individualität und das Identitätsstiftende in der hauptsächlichen räumlichen Disposition, bei

aller Wertung dieser fundierten und niveauvollen Arbeit.

Der Bewerber sagt ein hohes energetisches Niveau zu (EnEV2009 minus 15 %). Die Planungen lassen

dieses nicht sicher erwarten. Problematisch ist der sommerliche Wärmeschutz in der Schule, aber auch

in Teilbereichen der Sporthalle und der Kita. Das Lüftungskonzept ist nicht Ziel führend. Davon abhängig

sind ggf. weitere Technikflächen in der Schule erforderlich.

Arbeit 1698

Die Arbeit versucht das Bauvolumen in einzelne, nach Funktionen geordnete Baukörper zu gliedern.

Die Einzelgebäude sind eigenständig entwickelte, mit eigener Formensprache gestaltete Häuser. Die

Wahl der Fassadenmaterialien erscheint willkürlich. Die Anordnung der Gebäude um einen öffentlichen

Hof ist grundsätzlich eine konsequente Lösung. Sie wird jedoch durch die Zugänge an allen Eckpunkten

in ihrer Wirkung aufgehoben. Für die Schule ist kein altersgerechter Schulhof vorhanden, der Hofbereich

kann nicht als Schulhof genutzt werden.

Die gemeinsame Nutzung der Räume ist durch die Einzelbaukörper nur eingeschränkt möglich. Die

Raumbildung weist neue und gute Ansätze auf, ist im Bereich der Schule aber teilweise nicht maßstäblich

gelungen.

Die Vielzahl der Zugänge und Hauseingänge erleichtert die Orientierung nicht. Durch die Einzelbaukörper

und die dadurch entstehende erhöhte Fassadenfläche wird die Wirtschaftlichkeit nicht optimiert.

Die Freianlagen zeichnen sich durch eine Klarheit aus, die eher städtisch und streng wirkt. Rücksicht

auf stadträumliche Bezüge und ökologische Belange in Bezug auf die Freiräume werden vermisst. Die

Zuordnung und Nutzbarkeit der Außenanlagen von Kita und Schule erscheinen schwierig.

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Hochbaulicher Realisierungswettbewerb

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Der Entwurf erfüllt in allen wesentlichen Aspekten die energetischen Anforderungen der Auslobung.

Kritisch ist die Gewährleistung der sommerlichen Behaglichkeit im transparenten Gebäude mit dem

Forum Süderelbe/Kulturhaus, wenn nicht massiv gekühlt wird.

PREISVERGABE

Nach erneuter Analyse und Diskussion der Arbeiten fasst das Preisgericht einstimmig den Beschluss,

eine andere Verteilung der Preisgelder vorzunehmen. Es sollen ein erster und ein zweiter Preis sowie

zwei Ankäufe vergeben werden. Folgende Preisvergabe wird beschlossen:

1. Preis Arbeit 1694 mit 13:0 Stimmen

2. Preis Arbeit 1695 mit 13:0 Stimmen

Ankauf Arbeit 1691 mit 13:0 Stimmen

Ankauf Arbeit 1698 mit 13:0 Stimmen

Die Preissumme wird abweichend zur Auslobung wie folgt vergeben:

1. Preis Arbeit 1694 30.000 Euro

2. Preis Arbeit 1695 18.000 Euro

Ankauf Arbeit 1691 5.500 Euro

Ankauf Arbeit 1698 5.500 Euro

Die teilnehmenden Büros erhalten zudem ein Bearbeitungshonorar von jeweils 7.000 Euro.

EMPFEHLUNG DES PREISGERICHTS

Das Preisgericht empfiehlt die Verfasser der mit dem 1. Preis ausgezeichneten Arbeit 1694 mit der

Weiterbearbeitung des hochbaulichen Entwurfes zu beauftragen.

Folgende Empfehlungen für eine Weiterentwicklung des Entwurfs wurden durch das Preisgericht ausgesprochen:

▪ Die Fassaden sollten weniger hart ausgeprägt und die vorgesehenen Lamellen überprüft werden.

▪ In Bezug auf den Schallschutz ist der Entwurf zu überprüfen, dies gilt insbesondere für das Atrium.

▪ Die Planungen für die Küchenbereiche (insbesondere deren Anzahl) werden gemeinsam mit der

steg Hamburg noch einmal überdacht. Die geänderten Anforderungen sollten in die weiteren Planungen

aufgenommen werden.

▪ Es wird empfohlen, ein Energiekonzept zu entwickeln, dass dem hohen Anspruch des Auslobers

entspricht. Ferner sollte gegebenenfalls über ein didaktisches Energiekonzept nachgedacht werden,

das die Schüler mit einbezieht.

▪ In Bezug auf die Freiraumplanung sollten die Begrenzungen für die einzelnen Nutzungen dargestellt

werden (z.B. Umzäunungen).

▪ Die Anordnung der Rettungswege sowie die Kfz-Erschließung müssen überprüft werden.

In die Konkretisierung der Planungen und das weitere Vorgehen möchten die unterschiedlichen zukünftigen

Nutzer einbezogen werden.

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PREISTRÄGER

Hochbaulicher Realisierungswettbewerb

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Nach Öffnung der Umschläge der Verfassererklärungen durch D&K drost consult werden um 15.15 Uhr

die Namen der teilnehmenden Architekturbüros festgestellt. Im Ergebnis wird durch das Preisgericht

folgende Preisvergabe festgehalten:

1. Preis Arbeit 1694 – Marc-Olivier Mathez, Hamburg

2. Preis Arbeit 1695 – Carsten Lorenzen APS, Kopenhagen

Ankauf Arbeit 1691 – ohm architekten, Hamburg

Ankauf Arbeit 1698 – me di um Architekten, Hamburg

Folgende Architekturbüros werden nicht ausgezeichnet:

Arbeit 1692 – dinsefeestzurl architekten, Hamburg

Arbeit 1693 – SEHW ARCHITEKTEN, Hamburg

Arbeit 1696 – Spengler Wiescholek Architekten und Stadtplaner, Hamburg

Arbeit 1697 – BHL ARCHITEKTEN, Hamburg

Der Vorsitzende zeigt sich erfreut über das gute Ergebnis des Verfahrens. Er dankt der Vorprüfung und

dem Preisgericht für die ausgezeichnete Arbeit und gibt seinen Vorsitz der Ausloberin zurück.

Herr Rowohlt bedankt sich beim Vorsitzenden und dankt dem Preisgericht sowie allen Beteiligten für

die gute Zusammenarbeit. Er ist sich sicher, dass eine gute Wahl getroffen wurde. Des Weiteren hofft

er, dass die Entscheidung als Initialzündung für das Umfeld wirkt.

Herr Prof. Walter, Oberbaudirektor, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, betont, dass Schulen

eine andere Bedeutung bekommen und sich dies auch auf die baulichen Strukturen auswirken muss.

Dieser Wettbewerb hat zwei ausgezeichnete Arbeiten hervorgebracht und das Ergebnis wird ein Signal

für den Stadtteil setzen. Herr Prof. Walter freut sich auf die Umsetzung und bedankt sich bei der GWG

Gewerbe für die Durchführung des Verfahrens.

Herr Scharmacher, Amt für Verwaltung der Behörde für Schule und Berufsbildung, zeigt sich erfreut,

dass in diesem Quartier ein angemessenes Gebäude für das Bildungs- und Gemeinschaftszentrum

umgesetzt werden soll und dankt den Verfahrensbeteiligten, insbesondere der Bezirkspolitik für das

Engagement. Er bezeichnet das Bildungs- und Gemeinschaftszentrum als einen schönen Auftakt für

das ÖÖP-Projekt „Modell Hamburg-Süd“.

Herr Buhs drückt stellvertretend für die Fraktionen seine Freude über das Ergebnis aus und hofft, dass

der Neubau der ersten Primarschule Hamburgs und insbesondere der neuen Dreifeldsporthalle, in

welcher internationale Volleyball-Turniere stattfinden werden, auch Menschen aus anderen Bereichen

Hamburgs in das Quartier locken wird.

Herr Meinberg schließt sich seinen Vorrednern an. Er sieht in diesem Entwurf eine Chance auf ein

attraktives Konzept. Alle Beteiligten können sich in dem Entwurf wiederfinden.

Abschließend drückt Frau von Stebut ihre Freude über den Entwurf aus. Sie ist gespannt auf den

anschließenden Prozess.

Die Sitzung wird um 15.30 Uhr geschlossen.

Das Protokoll ist mit dem Vorsitzenden des Preisgerichtes, der Ausloberin, der Behörde für Schule und

Berufsbildung, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - Amt für Landes- und Landschaftsplanung,

dem Bezirksamt Hamburg-Harburg - Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit und dem Bezirksamt

Hamburg-Harburg - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt abgestimmt.

Hamburg, 23. März 2009

D&K drost consult

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