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Ablauf Eucharistiefeier

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Eröffnung 4Wortgottesdienst 8Eucharistiefeier 13Entlassung 22


Eröffnung


EinzugMit dem Läuten der Sakristeiglocke beginntder Gottesdienst. Alle erheben sich von ihrenPlätzen. Der Gesang zum Einzug (lat. »Introitus«)nimmt Bezug auf die Schrifttexte und gibt denGrundton der Feier an.KreuzzeichenAm Beginn der Messfeier richten wir uns ganzauf die Begegnung mit Gott aus. Wir feiern dieMesse in seinem Namen und mit Blick auf ihn.P: Im Namen des Vaters und des Sohnesund des Heiligen Geistes.A: Amen.Mit diesem hebräischen Wort antworten Judenund Christen auf Gebete. Es bedeutet: »So ist es!«Daran schließt sich direkt der Gruß an:P: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dieLiebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaftdes Heiligen Geistes sei mit euch.(oder ein ähnlicher Gruß)A: Und mit deinem Geiste.Danach hält der Priester eine persönlicheBegrüßung der Gemeinde und eine kurzeEinführung.5


GloriaDieser Gesang gehört wie Kyrie, Credo,Sanctus und Agnus Dei zu den alten festenGesängen der Messe (lat. »Ordinarium«).Es wird in den Messen an Sonn- und Festtagenaußerhalb der Bußzeiten, Advent und Fastenzeitgesungen. Der Text besteht aus dem Lobgesangder Engel zu Weihnachten und der EhreGottes des Vaters und des Sohnes. (deutsch:GL 354, lateinisch: z. B. GL 402)Das Gebet wird häufig durch ein Lied ersetzt.TagesgebetDer Priester lädt die Gemeinde einmit den Worten:»Lasset uns beten«.Am Ende des Gebetes antworten alle:»Amen«.Das Gebet bezieht sich auf den Tagoder das Fest.Daher rührt der Name »Tagesgebet«.7


HochgebetDer Priester bringt die Gaben Brot und Weinbittend und dankend dar. Von diesem großenBitt- und Dankgebet leitet sich der BegriffEucharistie (griech. Danksagung) ab. In ihmgedenkt der Priester der Heilstaten Gottes undbittet um die Heiligung der Gaben, damit siedurch das Wirken des Heiligen Geistes gewandeltwerden in das Fleisch und Blut Jesu Christi.P: Der Herr sei mit euch.A: Und mit deinem Geiste.P: Erhebet eure Herzen.A: Wir haben sie beim Herrn.P: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.A: Das ist würdig und recht.Danach singt oder spricht der Priester diePräfation (lat. Vorrede), das einleitendeLobgebet.SanctusIn diesem Gesang preist die Gemeinde Gottden Vater. Wir freuen uns auf die Begegnungmit Christus, der in den gewandelten Gabengegenwärtig sein wird.15


P/D: Geheimnis des Glaubens:A: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir,und deine Auferstehung preisen wir,bis du kommst in Herrlichkeit.Nur mit den vertrauenden Augen des Glaubenskönnen wir tiefer sehen und die Zusage Jesu,»wo zwei oder drei in meinem Namen versammeltsind, da bin ich unter ihnen«, auch inden gewandelten Gestalten von Brot und Weinannehmen.Die folgenden Gebete bringen Dank und Bittender Kirche zum Ausdruck. Die sieben Hochgebetehaben unterschiedliche Akzente.Das Gedächtnis der Heilstaten Jesu und dasGebet für die Verantwortlichen unserer Kircheund alle Gläubigen wie auch das Gedächtnis andie Verstorbenen werden vor Gott gebracht.Am Ende erhebt der Priester Kelch undHostienschale.P: Durch ihn und mit ihm und in ihmist dir, Gott, allmächtiger Vater,in der Einheit des Heiligen Geistesalle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit.A: Amen.Alle erheben sich.17


Vater unserDer Priester leitet zum Vater unser über:P: Wir heißen Kinder Gottes und sind es.Darum beten wir voll Vertrauen:(oder eine andere Einladung)A: Vater unser im Himmel, geheiligt werde deinName. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,wie im Himmel so auf Erden.Unser tägliches Brot gib uns heute.Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wirvergeben unseren Schuldigern.Und führe uns nicht in Versuchung,sondern erlöse uns von dem Bösen.P: Erlöse uns, Herr, allmächtiger Vater, von allemBösen und gib Frieden in unseren Tagen.Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmenund bewahre uns vor Verwirrung und Sünde,damit wir voll Zuversicht das Kommenunseres Erlösers Jesus Christus erwarten.A: Denn dein ist das Reich und die Kraftund die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.18


FriedensgrußDer Priester spricht das Friedensgebet.Das Gebet endet mit:P: Der Friede des Herrn sei allezeit mit euch.A: Und mit deinem Geiste.Der Priester oder Diakon fordert nun zumFrieden auf.P/D: Gebt einander ein Zeichen des Friedensund der Versöhnung.Nun reichen sich die Gläubigen die Handmit den Worten: »Der Friede sei mit dir.«Lamm Gottes / Agnus DeiDas Abendmahl, der Tod Jesu am Kreuz undseine Auferstehung sind im Glauben untrennbarmiteinander verbunden. In Jesus erkennen wirChristen das »wahre Osterlamm« (lat. »agnusDei«).Lamm Gottes, du nimmst hinwegdie Sünde der Welt: A: Erbarme dich unser.Lamm Gottes, du nimmst hinwegdie Sünde der Welt: A: Erbarme dich unser.Lamm Gottes, du nimmst hinwegdie Sünde der Welt: A: Gib uns deinen Frieden.(lateinischer Text: GL 364,4) oder Lied19


Währenddessen bricht der Priester das Brot,die Hostie. Christus, der am Kreuz zerbrach,ist das eine Brot. Er ist es, der uns alle nährt.Durch seine Auferstehung hilft er uns, die Gebrochenheitenunseres Lebens zu heilen.Alle knien nieder.Einladung zur KommunionNach einer Kniebeuge erhebt der Priester diegebrochene Hostie. Er spricht dabei die Worte,die Johannes der Täufer bei seiner Begegnungmit Jesus gesprochen hat (Joh 1,29):P: Seht das Lamm Gottes,das hinwegnimmt die Sünde der Welt.A: Herr ich bin nicht würdig,dass du eingehst unter mein Dach,aber sprich nur ein Wort,so wird meine Seele gesund.Die Antwort der Gläubigen lehnt sich eng andie Worte des Hauptmanns von Kapernaum an,der um die Heilung seines Dieners bittet(Mt 8,5–13).20


KommunionempfangNachdem Priester und Diakon oder dieKommunionhelfer die Heilige Kommunionempfangen haben, teilen sie sie an die zumEmpfang bereiten Gläubigen aus.Kinder, die das Sakrament der Heiligen Kommunionnoch nicht empfangen haben, werdenmit dem Kreuzzeichen auf der Stirn gesegnet.Nach der Austeilung werden die übrig gebliebenenHostien gesammelt und im Tabernakel(lat. »Zelt«) aufbewahrt. Kelch und Schalewerden gereinigt und von den Ministranten zurKredenz (Tisch für die Gaben) gebracht.Nach einer kurzen Stille oder einem Dankliedlädt der Priester die Gläubigen zum Gebet ein.SchlussgebetP: Lasset uns beten.Die Gemeinde beschließt das Gebet mit:A: Amen.21


Entlassung


VerlautbarungenNun können noch einige Informationenfür die Gemeinde in der Woche folgen.SegenP: Der Herr sei mit euch.A: Und mit deinem Geiste.P: Es segne euch der allmächtige Gott,der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.oder eine andere Form.A: Amen.SendungP/D: Gehet hin in Frieden.A: Dank sei Gott dem Herrn.Mit dem Segen Gottes ist der Auftrag verbunden,die Welt aus dem Glauben zu gestalten.In vielen Gemeinden bringen nach der HeiligenMesse die Kommunionhelfer den Leib Christizu den Kranken in die Häuser.AuszugPriester, Diakon, Kommunionhelfer, Lektorund Ministranten machen vor dem Tabernakelals Ehren bezeigung eine Kniebeuge.23


Keiner soll alleine glauben.Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholikenfördert seit über 160 Jahren Orte der Begegnung,die Weitergabe des Glaubens und dieseelsorgliche Begleitung von Christen, die weitentfernt voneinander leben.Konzeption / Design: www.gute-botschafter.de · Bildnachweis: Titel, S. 8, 13: kna-Bild,S.3: fotolia, S. 4, 12, 24: Wolfram S.C. Heidenreich, S. 22: istockphotoBonifatiuswerk der deutschen KatholikenKamp 22 · 33098 Paderborn · www.bonifatiuswerk.deBank für Kirche und Caritas PaderbornKonto 10 000 100 · BLZ 472 603 07Gern senden wir Ihnen weitere Hefte »Kircheim Kleinen« zu. Bestellung unter Telefon0 52 51 / 29 96 - 42, Mail: info@bonifatiuswerk.deoder im Internet: www.bonifatiuswerk.de.bonifatiuswerk.de

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