Programm und Beschreibung der Exkursionsziele - e5-Salzburg

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Programm und Beschreibung der Exkursionsziele - e5-Salzburg

Exkursion BegegnungszonenVorarlberg und Schweiz: Mittwoch, 22. - Freitag, 24. Mai 2013Eine Kooperation von e5 Salzburg und der Gemeindeentwicklung SalzburgDiese Exkursion wird im Rahmen des CENTRAL EUROPE Programms umgesetzt und durch EFRE Mittel kofi nanziert.Gefördert durch das Central Europe Programm zur Europäischen Territorialen Zusammenarbeit.


Exkursion Begegnungszonen, Vorarlberg-Schweiz 2013EinleitungDie Exkursion „Begegnungszonen“ in die Schweiz thematisiert neben den verkehrsplanerischen undstraßenbaulichen Aspekten auch wirtschaftliche Zusammenhänge wie Ortszentrumsbelebung.Viele Salzburger Gemeinden und Städte stehen ja vor der Herausforderung ihre Ortszentren sichererund attraktiver zu gestalten. Dabei stellt der Durchzugsverkehr oftmals eine große Herausforderungdar. Ziel dieser Exkursion ist es, anhand von erfolgreich umgesetzten Beispielen zu zeigen,wie Verkehrsräume zu gemeinsam nutzbaren, öffentlichen Räumen umgestaltet werden können.In Vorarlberg und der Schweiz werden schon seit mehr als 10 Jahren Verkehrskonzepte forciert,die auf einer Koexistenz zwischen motorisiertem Verkehr und Langsamverkehr beruhen. Bei dieserExkursion werden neun Orte besucht, in denen das „Berner Modell“ (Tempo 30 auf Ortsdurchfahrten)bzw. Begegnungszonen (Tempo 20) eingerichtet wurden. Bei der Auswahl wurden besonderswirtschaftliche Auswirkungen auf die umliegenden Geschäfte miteinbezogen.Wir freuen uns, dass unsere Besichtigungen in allen Orten durch fachkundige ExpertInnen und/oderlokale PolitikerInnen unterstützt werden. Um sich von der Wirksamkeit dieses Verkehrskonzeptes zuüberzeugen, ist es eine große Hilfe funktionierende Beispiele selbst zu sehen und mit Beteiligten anPlanungsprozessen zu diskutieren.Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!PROGRAMMMittwoch, 22. Mai 2013-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------OPTIONAL - Besichtigung von Landesstraßen im Ortsgebiet in Vorarlberg07:30 Uhr Treffpunkt Salzburg Hauptbahnhof Eingangshalle08:02 Uhr Abfahrt; Salzburg-Feldkirch-Dornbirn-Wolfurt; Ankunft 12:5113:00 Uhr Gemeinsames Mittagessen in Gasthaus Stern, Wolfurt13:45 Uhr Kurzpräsentation „Landesstraßen innerorts“ von Martin Reis, Bgm. Natter14:00 Uhr Präsentation Projekt „Hofsteig-Ader“14:30 Uhr Besichtigung „Hofsteigaderund am „Sternen Platz“15:38 Uhr Rückfahrt mit Bus Nr. 20 nach Dornbirn; Ankunft Bahnhof 15:5316:00 Uhr Besichtigung Bahnhofsvorplatz und Lindenkreuzung Dornbirn - Martin Reis17.30 Uhr Abendessen „Bierlokal Dornbirn“18:51 Uhr Rückfahrt nach Feldkirch19:46 Uhr Abfahrt Feldkirch im RJ 166 (gleicher Zug)-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------15:30 Uhr Treffpunkt Salzburg Hauptbahnhof Eingangshalle16:02 Uhr Abfahrt mit Railjet RJ166 Umsteigen in Zürich22:45 Uhr Ankunft in Biel, Best Western Hotel Continental ist nahe dem Bahnhofe5-Salzburg; Gemeindeentwicklung Salzburg für EURUFU Seite 2


Exkursion Begegnungszonen, Vorarlberg-Schweiz 2013Donnerstag, 23. Mai 2013 unter der Leitung von Fritz Kobi08.00 Uhr Abfahrt direkt vor dem „Best Western Hotel Continental“ in Biel,Aarbergstrasse 29, CH-2502 Biel08:40 Uhr Fritz Kobi steigt zu in Rubigen Bahnhof08.50 Uhr Besichtigung Ortsdurchfahrt Viehweid09.30 Uhr Abfahrt nach Köniz09.45 Uhr Köniz, Gemeindeverwaltung- 10:00 Uhr Begrüßung - Katrin Sedlmayer, Gemeinderätin- 10:15 Uhr Wakkerpreis 2012 - Remy Borle, Planungsabteilung Köniz- 10:40 Uhr Wirkungsanalysen - Rolf Steiner - verkehrsteiner AG,- 11.15 Uhr Berner Modell - Fritz Kobi- 11.30 Uhr Besichtigung Zentrum Köniz12.30 Uhr Mittagessen in Coop oder Migros Restaurant, nach persönlichen Vorlieben,in Köniz14.00 Uhr Abfahrt nach Neuenegg14.30 Uhr Kurzbesichtigung Zentrumsbereich Neuenegg15:00 Uhr Abfahrt nach Bern15:30 Uhr Besichtigung von 3 Begeggnungszonen in Bernmit Straßenumbau: Begegnungszone Mittelstraßeohne Straßenumbau: Begegnungszone Vereinswegin historischer Altstadt: Kramgasse bzw. Gerechtigkeitsgasse17:30 Uhr Freie Zeit in Bern20:00 Uhr Gemeinsames AbendessenFreitag, 24. Mai 201307:45 Uhr Treffpunkt vor dem Hotel „Best Western Hotel Continental“08:15 Uhr Fahrt mit Regionalbahn nach Grenchen08:30 - 10:30 Uhr Besichtigung Grenchen - Fabian Ochsenbein, Baudirketion10:38 Uhr Rückfahrt mit Regionalbahn nach Biel11:00 - 13:00 Uhr Besichtigung Biel - Jonas Schmid, Stadtplanung13:00 Uhr Gemeinsames Mittagessen Biel L‘Arcade am Zentralplatz15:15 Uhr Rückfahrt via Zürich - Salzburg21:59 Uhr Ankunft Salzburge5-Salzburg; Gemeindeentwicklung Salzburg für EURUFU Seite 3


Exkursion Begegnungszonen, Vorarlberg-Schweiz 20131 Hofsteig-Ader, WolfurtKurzcharakteristikEinwohner 8.200Gebiet L3 im Bereich Wolfurt-SchwarzachDTVca. 11.000 Fz/ TagTempo 30 km/h bzw. 50 km/hEröffnung stufenweise bis 2014BeschreibungDas Gestaltungspotenzial, das durch die Verkehrsentlastung der „Hofsteig-Ader“ durch den Achraintunnelentstanden ist, soll optimal genutzt werden. Dazu haben die Gemeinden Wolfurt undSchwarzach gemeinsam mit dem Land Vorarlberg ein Konzept für diese 6,2 Kilometer lange Adererarbeitet. Bürgerbeteiligung wurde dabei groß geschrieben. Das Ergebnis ist ein überkommunalesVerkehrs-, Betriebs- und Gestaltungskonzept, das den Anrainern mehr Lebensqualität bringen soll.Eine verbesserte Aufenthaltsqualität, Querungsmöglichkeiten, Absenkung der Gehsteige, Beleuchtungin Kreuzungsbereichen, Gestaltung der Straßenräume mit Mittelinseln und Streifen, aber aucheine begleitende Bepfl anzung sind Teil des Konzepts. Als erste Etappe wurde die „Wohnzone Achstraße“in der Gemeinde Wolfurt umgesetzt. Im Zuge der Generalsanierung wurde der Mittelstreifenentfernt und beidseitig ein Randstreifen farblich markiert. Das bewirkt die optische Einengung desStraßenraums und führt so zur Reduzierung der Geschwindigkeit. Höhere Verkehrssicherheit fürFußgänger, Radfahrer und den motorisierten Verkehr soll damit erreicht werden.ErfahrungenGroßes Echo fand dieses Projekt einerseits wegen der durch den Bau zum Ausdruck gebrachtenAbsicht, eine Hauptverkehrsader zu einem gemeinsam und gleichrangig nutzbaren öffentlichenRaum umzugestalten, aber auch durch die einmalige Zusammenarbeit des Landes und der beidenGemeinden Schwarzach und Wolfurt mit Einbindung der Bevölkerung in den Planungsprozess.e5-Salzburg; Gemeindeentwicklung Salzburg für EURUFU Seite 4


2 Lindenkreuzung, DornbirnExkursion Begegnungszonen, Vorarlberg-Schweiz 2013KurzcharakteristikEinwohner 46.000GebietLindenkreuzungDTVca. 13.000 Fz/TagTempoEröffnung 2010BeschreibungSeit September 2010 gibt es bei der Lindenkreuzung in Dornbirn, einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkteder Stadt, keine Ampeln mehr. Das Experiment, eine stark befahrene Kreuzung in eineBegegnungszone für alle Verkehrsteilnehmer umzugestalten, ist gelungen. Bis zum heutigen Tagehabe es keine Unfälle gegeben, da durch den langsameren Verkehrsablauf die Sicherheit erhöhtworden sei. Die Kreuzung Moosmahdstraße/Bahnhofstraße/Klostergasse war vor der Umgestaltungfür viele Verkehrsteilnehmer wegen langer Wartezeiten vor den Ampeln und zu kleinen Aufstellfl ä-chen für die vielen Fußgänger ein Ärgernis. Dann entschlossen sich die Verkehrsplaner zu einerbaulichen Veränderung: Die Kreuzung wurde zu einem Plateau angehoben, die Ampeln abmontiert,eine auffallende Markierung, die in keiner Straßenverkehrsordnung zu fi nden ist, angebracht.ErfahrungenNach mehr als einem Jahr Beobachtungszeit sind die Vorteile der Umgestaltung deutlich zu erkennen.Der Verkehrsablauf ist fl üssiger geworden, Wartezeiten für Fußgänger wurden verkürzt,der Lärm konnte durch den Wegfall des durch Ampelregelung verursachten Stop-and-go-Verkehrsreduziert werden. Da seit dem Umbau die Rechtsregel gilt, sei es zu einem besseren Miteinanderaller Verkehrsteilnehmer gekommen.e5-Salzburg; Gemeindeentwicklung Salzburg für EURUFU Seite 5


Exkursion Begegnungszonen, Vorarlberg-Schweiz 20133 Ortsdurchfahrt Viehweid, BelpKurzcharkteristikEinwohnerzahl 11.100GebietOrtsdurchfahrt ViehweidDTV18.200 Fz/TagTempo50 km/hEröffnung 2004BeschreibungDie Viehweidstraße ist eine der am stärksten belasteten Kantonsstrassen in der AgglomerationBern. Sie wies vor der Sanierung hohe Sicherheitsdefi zite auf, insbesondere für Fußgänger undRadfahrer: Trottoirs fehlten, Querungsmöglichkeiten für FußgängerInnen waren absolut ungenügendund die Radstreifen unregelmäßig breit. Die Straße wies eine sehr große Trennwirkung auf.Das Sanierungsprojekt beinhaltete nebst einer Fahrbahnsanierung im wesentlichen den Bau vonPförtneranlagen bei den Ortseingängen, Fußgängerstreifen mit Mittelinseln und Mehrzweckstreifenals Abbiegehilfen sowie durchgehende Trottoirs und Radstreifen. Parallel dazu wurden Lärmschutzmaßnahmenausgeführt. Dadurch konnten die Wartezeiten für Radfahrer und Fußgänger erheblichgekürzt werden.ErfahrungenInsgesamt hat sich der Komfort (gemessen an den Wartezeiten) somit vor allem für die FußgängerInnenund Velofahrenden drastisch verbessert. Aber auch die Wartezeiten der Autos sind deutlichgeringer. Da mit deutlich kürzeren Wartezeiten auch der “Druck”, eine zu kleine Lücke zum Querenoder Einmünden zu nutzen, sinkt, verringert sich vermutlich auch die Unfallwahrscheinlichkeit. Somitist mit der Sanierung nicht nur von markanten Verbesserungen des Komforts, sondern auch derVerkehrssicherheit auszugehen.e5-Salzburg; Gemeindeentwicklung Salzburg für EURUFU Seite 6


Exkursion Begegnungszonen, Vorarlberg-Schweiz 20134 KönizKurzcharakteristikEinwohnerzahl 37.300GebietBlauäckerplatz, SchwarzenburgstraßeDTV16.000 Fz/TagTempo30 km/hEröffnung 2004BeschreibungDas Stadtzentrum von Köniz wurde durch eine gesamtheitliche Lösung, welche Koexistenz in denVordergrund rückt, umgestaltet. Dazu wurde auf der Schwarzenburgstraße das Tempo auf 30 km/hreduziert und die bestehenden Fußgängerstreifen aufgehoben. Dies führte dazu, dass Fußgängerdie Straße nun vorsichtiger betreten und der motorisierte Verkehr fl üssiger läuft. Teil des Betriebskonzeptsind LSA-Anlagen and den Ortseinfahrten und Kreisverkehre innerhalb des Ortszentrums.Mit gleich vier neuen Kreiseln sollten die vorher verstopften Kreuzungen neu geregelt und das Temporegimeniedrig gehalten werden. Auch der Blauäckerplatz war Teil der Umgestaltung. Der Verkehrwird optisch über den Platz geführt; selbst der Kreisel wird in die Platzgestaltung integriert. DerRaum zwischen den Bauten wird als eine durchlaufende Fläche behandelt. Straße und Kreisel - aufder gleichen Ebene wie die Vorplätze - werden mit eng angeordneten niedrigen Pfosten defi niert.ErfahrungenZiel ist eine Verbesserung des Verkehrsfl usses, da die Fahrzeuge am Fußgängerstreifen den Fußgängernnicht mehr den Vortritt gewähren müssen und eine bessere Verständigung durch vermehrtesgegenseitiges Beobachten unter den Verkehrsteilnehmer entsteht . Die Erfahrungen waren ausder Sicht der Gemeinde positiv, sodass die Lösung nun defi nitiv eingeführt werden soll.e5-Salzburg; Gemeindeentwicklung Salzburg für EURUFU Seite 7


Exkursion Begegnungszonen, Vorarlberg-Schweiz 20135 NeueneggKurzcharakteristikEinwohnerzahl 4.800GebietDorfstraßeDTV Dorfstrasse6.000 Fz/TagTempo50 km/hEröffnung 2001BeschreibungDas Bedürfnis nach fl ächigen Querungsmöglichkeiten hatte seit der Eröffnung des neuen Ladenzentrumsstark zugenommen. 2001 fand der Verkehrsversuch «Mitenand» (zu Deutsch: gemeinsam)statt: Die drei Fußgängerstreifen im Zentrum von Neuenegg wurden aufgehoben und stattdessender Belag rot eingefärbt. Die Aktion «Mitenand» wurde durch intensive Öffentlichkeitsarbeit undInstruktion der Schulkinder begleitet. Vortritt hat weiterhin der Straßenverkehr, auch die Höchstgeschwindigkeitvon 50 km/h wurde belassen.ErfahrungenDie optische Wirkung des Raumes und die Präsenz der Fußgängerinnen und Fußgänger verleitenautomatisch zu einer rücksichtsvollen Fahrweise. Die Verkehrslösung wurde aufgrund der gutenErgebnisse der Wirkungskontrolle defi nitiv eingeführt.e5-Salzburg; Gemeindeentwicklung Salzburg für EURUFU Seite 8


6 Mittelstraße und Vereinsweg in BernExkursion Begegnungszonen, Vorarlberg-Schweiz 2013KurzcharakteristikEinwohnerzahl 122.427GebietLänggassDTVx.000 Fz/TagTempo20 km/hEröffnung20xxBeschreibungEs handelt sich um eine geschäftsorientierte Begegnungszone.Hr StehliErfahrungene5-Salzburg; Gemeindeentwicklung Salzburg für EURUFU Seite 9


Exkursion Begegnungszonen, Vorarlberg-Schweiz 20137 GrenchenKurzcharakteristikEinwohnerzahl ca. 16.000GebietSolothurnstraße, Fußgänger-Achse vom Bahnhof-Süd zum zentralen MarktplatzDTV4.850 Fz/TagLKW-Anteil 4%Tempo20 km/hEröffnung 2002BeschreibungDie Eröffnung der A5 hat den Gestaltungsspielraum geschaffen und die Stadt Grenchen hat diesenauch genutzt. Rund 15.000 Fahrzeuge haben auf der Solothurnstraße die Stadt mitten im Zentrumgequert, heute sind es noch knapp 5.000. Die Solothurnstraße konnte deshalb stark zurückgebautund - wo sie die Hauptachse quert, optisch gar "aufgelöst" und in einer Begegnungszone geführtwerden. Die wichtige Fußgänger-Achse vom Bahnhof-Süd zum zentralen Marktplatz ist gegenüberdem Fahrverkehr vortrittsberechtigt. Das Zentrum, der Stadtraum, ist den Anwohnern, dem Gewerbeund den Fußgängerinnen und Fußgängern zurückgegeben worden.ErfahrungenBei genügender Fußgängerfrequenz wird im Zentrum ein Tempo zwischen 20 und 30 km/h eingehalten.Die neuen Regelungen haben die individuelle Sicherheit massiv erhöht. Und: GrenchensZentrum ist zu einem attraktiven Treffpunkt geworden, die Lärmbelastung hat stark abgenommen,ein Schwatz an der Straße ist wieder möglich. Die Besitzer von Ladengeschäften und Straßencafésnutzten bereits im ersten Sommer die neuen großzügigen Vorbereiche für ihre Auslagen und zurAußenbestuhlung. Verschiedene Geschäfte - z.B. alter Coop - könnten noch genutzt werden und sozur Attraktivitätssteigerung des Zentrums beitragen.e5-Salzburg; Gemeindeentwicklung Salzburg für EURUFU Seite 10


Exkursion Begegnungszonen, Vorarlberg-Schweiz 20138 BielKurzcharakteristikEinwohnerzahl 50.300GebietZentralplatzDTV12.000 Fz/TagTempo20 km/hEröffnung 2002BeschreibungDer Zentralplatz bildet das Zentrum der Stadt Biel - zwischen Altstadt und Bahnhof ist er ein Scharniernicht nur für Fußgänger, sondern auch für den Bus- und Autoverkehr. Hohe Anforderungen alsoan die Verkehrsplanung und die Gestaltung: die Aufgabe wurde mit Bravour gelöst und ist denkbareinfach: Fahrbahn und Vorplätze werden durch eine ockerbraune Fläche eingefasst - dank der Verschiebungder Bushaltestellen auf die Zufahrtsstraße wurde Platz gewonnen. Verträgliches Miteinanderim Verkehr: Die Fahrzeuge fahren im ruhigen Tempo über den Platz, Fußgänger queren dieFahrbahn diagonal und haben Vortritt. Die Fahrbahn wird - ohne Höhenversatz - mit einem Steinfriesangezeigt. Ein neues Cafe - an Stelle der früheren Bedürfnisanstalt - ragt als einziges Gebäude indas Rechteck hinein. Große Freifl ächen und der Verzicht auf zu viele Möblierungselemente sorgenfür eine gewisse Großzügigkeit, welche dem zentralen Charakter des Platzes entspricht. Der Brunnenwurde an seinen früheren Standort zurückversetzt.ErfahrungenEine Nachmessung im Jahr 2003 ergab, dass 85% aller Fahrten (V85) unter 24 km/h bleiben. 3/4aller Fahrten halten die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h ein. Dieses niedrige Geschwindigkeitsniveauträgt wesentlich zum Funktionieren der Mischverkehrsfl äche bei.e5-Salzburg; Gemeindeentwicklung Salzburg für EURUFU Seite 11


Exkursion Begegnungszonen, Vorarlberg-Schweiz 2013Gastgeber und Organisation Vorarlberg:Energieinstitut Vorarlberg - Bereich MobilitätYvonne Antretter-WiedlStadtstrasse 33 / CCD6850 DornbirnE-Mail: yvonne.antretter-wiedl@energieinstitut.atTelefon: 0699 / 17282190Fachliche Begleitung Wolfurt:Herr DI Wolfgang Dittrich von der Marktgemeinde WolfurtMobil: +43 664 82 00 691Telefon: +43 5574 68 40-22Fachliche Begleitung Dornbirn:DI Stefan Burtscher von der Stadtplanung DornbirnTelefon: +43 5572 306-5105Fachliche Begleitung „Berner Modell“ am 23. Mai 2013Fritz KobiDipl. Bauing. ETH/SIA/SVI bürokobi gmbhBärenstutz 11KCH-3110 MünsingenE-Mail: kobi.fritz@bluewin.chTelefon: +41 79 812 23 67 (Natel)Fachliche Begleitung Rechtliches:DI Peter RettenbacherAllg. beeideter und gerichtlich zertifi zierter Sachverständiger für VerkehrsplanungBayernstraße 87A-5071 Wals-SiezenheimTelefon: +43 662 852001 - 28Fachliche Begleitung e5-Gemeinden:Mag. Petra GruberSalzburger Institut für Raumordnung und WohnenFachbereich Energie, e5-ProgrammSchillerstraße 25 /Stiege Nord - 5020 SalzburgE-Mail: petra.gruber@salzburg.gv.atTelefon: +43 662 623455-28Mobil: +43 650 2300680Fachliche Begleitung Gemeindeentwicklung-Salzburg / EURUFU:DI Robert KrasserSalzburger Institut für Raumordnung und WohnenFachbereich Gemeindeentwicklung Projektleiter EURUFUSchillerstraße 25 /Stiege Nord - 5020 SALZBURGE-Mail: robert.krasser@salzburg.gv.atTelefon: +43 662 623455-22Mobil: +43 650 4882266e5-Salzburg; Gemeindeentwicklung Salzburg für EURUFU Seite 12


Anmeldung zur Exkursion Begegnungszonen22. - 24. Mai 2013FAX 0662 / 623455-15E-Mail: birgit.danninger@salzburg.gv.atorganisatorische Rückfragen: 0662 / 623455 - 39Anmeldeschluss: 3. Mai 2013Ich / Wir melde/n für die ausgeschriebene Exkursion nachstehende Personen verbindlich an:Name / HandynummerEZ/DZ*inkl/exkl.Vorarlberg**EZDZ7:3015:30EZDZ7:3015:30EZDZ7:3015:30EZDZ7:3015:30EZDZ7:3015:30EZDZ7:3015:30EZDZ7:3015:30EZDZ7:3015:30EZDZ7:3015:30Rechnungslegung an :Name/Institution/Gemeinde:Adresse:PLZ Ort:Telefon:E-Mail:* Bitte geben Sie an ob die genannte Person ein Einzelzimmer (EZ) oder Doppelzimmer (DZ) wünscht** inkl. Exkursion in Vorarlberg Treffpunkt 7:30; nur Schweiz Treffpunkt 15:30 jeweils HBF-Sbg.

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