B a c h I G e r s h w i n I B e r n s t e i n - Verkehrsverein Hamm

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B a c h I G e r s h w i n I B e r n s t e i nSIDESTORKlassikSommer 2010


„Aus den zwei Feindeshäusern sehnwir sprießen ein liebend Paar, das glühendsich erstrebt, um sternlos jung sein Lebenzu beschließen, das seiner Väter Hass mitsich begräbt.“William Shakespeare, aus dem Prolog zu Romeo und Julia


Liebe Freundedes Klassik-SommersEiner, der Grenzen konsequent missachtet,ist Martin Stadtfeld, einer der Querköpfeder Pianisten-Szene. Bach reizt ihn– wie so viele modern denkende Musiker –immer wieder zu interpretatorischen„Übergriffen“ und interessanten Gegenüberstellungen.Im Eröffnungskonzertschlägt Stadtfeld den Bogen von Gersh-Amerika, du hast es besser: Hier galtendie Grenzen zwischen Ernst und Unterhaltung,zwischen E- und U-Musik nie. wDiese Lockerheit im Umgang mit virtuoserKlassik steht dem Hammer Musikfestivalgut an, einem Festival, das konsequentGrenzen überschreitet: Zwischen konventionellenKonzertsälen und Schauplätzen,die üblicherweise alles andere als Musikbeherbergen, zwischen Hamm und denStädten der nahen Umgebung, vor allemaber zwischen puristischer Definitionklassischer Musik und einem offenen Musikverständnis,nach dem erlaubt ist, wasgut gespielt wird.wwin zu Bach. Bachs barocke Strenge hates auch David Timm und Reiko Brockeltangetan: Jazzig interpretieren sie Bach-Werke mit Orgel und Saxofon in der PfarrkircheSt. Regina.wEin großer Schritt für die Musikgeschichte,ein kleiner Schritt für „amarcord“:Fünf Ex-Thomaner singen sich „Mord-Lustig“ durch das a-cappella-Repertoirevon Renaissance bis Romantik. Vier klassischausgebildete Streicher wagen endgültigden Sprung in die U-Musik: „Voice,strings & fire“ spielt Lieblingsstücke derPop- und Rockgeschichte – von Sting bisPat Metheny im Audi-Hangar. wSchier grenzenlos ist nicht nur das Repertoirevon „Klazz meets the voice“, sondernsind auch die stimmlichen Möglichkeitenvon Edson Cordeiro. Das Stimmwunderschafft den Sprung über vierOktaven, klingt als Bizets „Carmen“ebenso gut wie als Sinatra-Kopie. wOb Saint-Saëns´ Orgelsinfonie oder EdithPiafs Chansons, interpretiert von Ausnahme-PosaunistMike Svoboda und seinem„Trio French Kitsch“ - schwelgerischund melodienselig klingt Klassik „made inFrance“ und ist damit pure Unterhaltung.Urvater der musikalischen Grenzüberschreitungist Wolfgang Amadeus Mozart,schon zu Lebzeiten ein „junger Wilder“der Klassik. Sein „Titus“ ist Titelheld derkonzertanten Oper im KlassikSommer2010, die von Erfolgsautorin KatharinaHagena um einen dramatischen Monologerweitert wurde.Darf Klassik so amüsant sein? Bilden Siesich selbst ein Urteil.wIhr KlassikSommer Hammw


Alfred-Fischer-HalleKlassik? Jazz? Pop? Egal! Nicht umsonst gilt Amerikaals das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.Hier fielen zuerst die Mauern zwischen„E“ und „U“. Eingerissen wurden sie z. B.von George Gershwin und Leonard Bernstein,die bis heute für diese Lockerheit„made in USA“ stehen.wEin zeitgemäßer Nachfahre für ihre Art,klassische Musik ohne Scheuklappen zubetrachten und sie unbefangen aus derPerspektive eines modernen Musikers zuwürdigen, ist Martin Stadtfeld. Er wirdbeim Eröffnungskonzert zeigen, dass sichdurchaus Berührungspunkte zwischenBach und Gershwin finden lassen. wDie West Side Story ist sicherlich LeonardBernsteins berühmteste Schöpfung undsein Meisterwerk, machte ihn zu einemder wichtigsten Bühnenkomponistenunserer Zeit. Die Sinfonischen Tänze ausdem Musical schlugen die Brücke zwischenBühne und Konzertsaal, luden dieMusik des Broadway sinfonisch auf. w„Ich hatte viele Wohnungen, aber zuHause war ich am Klavier“, bekannteGeorge Gershwin einmal. Der ausgebildetePianist Gershwin entwarf alle seineWerke am Klavier, natürlich auch die„Rhapsody in blue“, in der er ein „musikalischesKaleidoskop Amerikas – unseresungeheuren Schmelztiegels, unserer nationalenEigenheiten, unseres Blues undunserer großstädtischen Unrast“ schuf. wIm Kontrast zur „Rhapsody“ spielt MartinStadtfeld im zweiten Programmteil das,womit er berühmt wurde: Ein Klavierkonzertvon Bach.wDass Bach in der modernen Musik nichtsan Gültigkeit verloren hat, beweist LeonardBernsteins „Prelude, Fugues, and Riffsfor clarinet and jazz ensemble“. Schon derTitel verweist auf die ungewöhnliche Synthesevon Klassik und Jazz: Die erstenbeiden Sätze, Präludium und Fuge, orientierensich deutlich an der barocken Satzstruktur.Riffs, ein Begriff aus der Jazz-Idiomatik, der eine schnelle Wiederholungeiner kurzen Melodie bezeichnet,verweist auf den Jazz.Eröffnungs-KonzertSonntag, 06. Juni 201020 Uhr, Alfred-Fischer-HalleGeorge Gershwin:Ein Amerikaner in ParisGeorge Gershwin:Rhapsody in blueLeonard Bernstein:Prelude, Fugues, and RiffsJohann Sebastian Bach:Klavierkonzert d-Moll BWV 1052Leonard Bernstein:Sinfonische Tänze aus „West Side Story“Nordwestdeutsche PhilharmonieMartin Stadtfeld, KlavierLeitung: Frank Beermann€ Preiskategorie I, II, III04


Audi-Potthoff-HangarIhre ganz persönliche Schatzkiste mit Lieblingsstückenpacken „Voice, strings & fire“ im Audi-Hangar aus.Sie fördern Erstaunliches zutage: langgehütete Schätze von ABBA und denBeatles, von Ray Charles und Earth, Wind& Fire, von Carlos Santana und Sting oderPat Metheny. Songs, die sich nicht nur denvier Musikern, sondern auch ihren Zuhörernseit früher Jugend unvergesslich insHerz gespielt haben.wErstaunlich daran ist nicht, dass die Vierals klassisch ausgebildete Streicher mithöchster Virtuosität Populäres spielen.Verblüffend ist vielmehr, wie perfekt ihrGesang die Musik, die jeder im Ohr hat,aufleben lässt. Mit ihren Stimmen undden Streichinstrumenten setzen „Voice,strings & fire“ die großen Hits in neuemLicht in Szene, machen sie zu einer Performanceaus ganz persönlichem Blickwinkelvoller Authentizität. wDie Musiker von „Voice, strings & fire“sind alte Bekannte im KlassikSommer:Als Mitglieder des Streicherensembles„Chamber Orchestra of Groove“ haben siedas Publikum im Flughafen-Hangar begeistert.Gunther Tiedemann sorgte mitMichael Villmow in St. Regina für gebannteAtmosphäre und stürmischen Applaus.wNicola Kruse, Ingmar Meissner, GuntherTiedemann und Jens Piezunka blickenzudem auf eine lange Jazzstreichquartett-Traditionals Instrumentalisten undKomponisten für „String Thing“ zurück. wDas groovende Streichquartett „Stringthing“ macht seit bald zwanzig Jahrendurch zahlreiche CDs, Goethe-Institut-Konzerte (China, Japan, Marokko, West-Afrika) und Preise auf sich aufmerksamund war zu Gast beim FIFA World Congressin Marrakesch/Marokko, den LeverkusenerJazztagen, dem Schleswig-HolsteinMusik Festival, den Bregenzer Festspielenund vielen anderen Festivals. Es entstandenzahlreiche Produktionen mit Rundfunksendernwie WDR, NDR, BR, RBB.Voice. strings & fire-Streichquartett mit GesangSamstag, 12. Juni 201020 Uhr, Audi-Potthoff-HangarWerke von ABBA, Sting, Pat Metheny u. a.Nicola Kruse,Ingmar MeissnerGeige und GesangGunther TiedemannCello und GesangJens PiezunkaKontrabass und Gesang€ Preiskategorie III05


Kurhaus Bad HammSie erlauben sich die gleichen Freiheitenwie Bach, Beethoven und vor allem Mozart:Die Klazz Brothers improvisieren. Wie dieGroßen in Konzerten freie Kadenzenspielten und so Notiertes mit Spontanemverbanden, nehmen sich auch die KlazzBrothers Freiheiten heraus: KlassischeWerke sind für sie Material, das mit allermusikalischen Sorgfalt als Grundlage fürjazzige Improvisationen genutzt wird. Soverwandeln die Klazz Brothers ein Sonatenthemain einen Bossa Nova-Rhythmus.Oder legen Jazzakkorde über ein klassischesBassfundament.wnoch das „brasilianische Stimmwunder“Edson Cordeiro hinzu, werden alle musikalischenFesseln gesprengt. Cordeiro,der als Kind und Jugendlicher zehn Jahrelang in brasilianischen Kirchenchörensang, beherrscht einen Tonumfang vonvier Oktaven. Wer Cordeiro hört, glaubtdie brillanten Spitzentöne eines Opernsopranszu hören (immerhin stand er auchschon als „Carmen“ auf der Bühne), erlebtaber ebenso einen warmen Bariton inJazz-Arrangements.wKlazz meetsthe voice!Sonntag, 13. Juni 201018 Uhr, Kurhaus Bad HammZiel ist es, den Gehalt eines klassischenStückes zu bewahren und in die vielfältigeSprachwelt des Jazz zu übertragen; dabeisteht die hochwertige Verarbeitung vonRhythmus, Melodie und Harmonie im Vordergrund.Die umgekehrte Richtung, alsodie Bearbeitung von Jazz-Standards mitTechniken der Klassik, ergibt sich hieraus(fast) zwingend. Markenzeichen ihrerMusik ist die Weiterentwicklung, die Erschaffungneuer Klangwelten und Bewahrungdes Alten im Neuen. Kommt zudiesem besonderen MusikverständnisIn enger Abstimmung mit den KlazzBrothers entwickelt Cordeiro Programme,die in einem einzigen Stück Rhythmenund Stile miteinander konfrontieren, diesehr gegensätzlich sind, verbindet etwadas „Girl from Ipanema” mit der „Königinder Nacht”, den Jazzer Jobim mit Mozart.Er selbst sagt von sich: „Ich bin einSchauspieler, der singt.“ Diese schauspielerischeAder (Cordeiro spielt auchTheater) ist der Ursprung seiner atemberaubendenBühnenpräsenz. wThe Voice – ein Erlebnis!Edson CordeiroGesangTobias ForsterKlavierKilian ForsterKontrabassTim HahnSchlagzeug€ Preiskategorie III06


Gut KumpEin besonders charmanter Ortfür ein charmantes Programm:Nuances, französische Musik für Harfeund Flöte, die elegante Kammermusik-Besetzung schlechthin, in der elegantenAtmosphäre des Gutshauses Kump – einNovum im KlassikSommer! Der Gutshofbietet Raum für ein intimes Kammerkonzertund Gelegenheit, in einer einzigartigenlandschaftlichen Umgebung rund umden Musikgenuss genussvoll zu speisen. wFlöte und Harfe – zwei Instrumente,denen bereits in der griechischen Mythologiemagische Kräfte zugesprochen wurden.Diese Instrumentenkombinationbietet eine Fülle von besonderen klanglichenMöglichkeiten und ist wie geschaffenfür ein Programm, das nicht aufprachtvolle Klangentfaltung setzt, sonderndie Nuancen eleganter Kammermusikdelikat klingen lässt. Marc Berthomieu,ein selten gespielter französischer Komponistdes 20. Jahrhunderts, gab mitseinen „Nuances“ genannten Kompositionenden Namen für das ausgefalleneProgramm. Christina Fassbinder und VolkerSellmann greifen auf Werke von Bachzurück und huldigen modernen Kompo-nisten wie Johannes Donjon oder auchBernard Andrès. Die Klangkombinationvon Flöte und Harfe gewinnt durch dasaußergewöhnliche Profil der beiden Musikerganz neue Dimensionen. wChristina Fassbinder, seit Jahren brillanteerste Flötistin der Komischen Oper Berlin,hat im KlassikSommer bereits im „Nachtigall“-Programmmit Frank Beermann,Leonore von Falkenhausen und Eva Mattesihr Können unter Beweis gestellt.Kammermusikalisch tritt sie seit Jahrenmit dem vielfach preisgekrönten Trio Wiekauf. Christina Fassbinder ist auch alsSoloflötistin an der Deutschen StaatsoperBerlin zu hören. Preise und Auszeichnungenkrönen ihre Karriere. wVolker Sellmann studierte an der StaatlichenHochschule für Musik „Mozarteum“in Salzburg, in München und Karlsruhe.Solo- und Kammermusik-Programme inganz Europa, Rundfunk- und CD-Aufnahmenbestimmen seine Tätigkeit genausowie eine regelmäßige Gasttätigkeitin namhaften deutschen Orchestern.Serenade mit MenüNuancesMittwoch, 16. Juni 201019 Uhr, Gut KumpWerke von Bach, Berthomieu, Ibert,Ravel, Saint-Saëns, Andrès, DonjonChristina FassbinderFlöteVolker SellmannHarfe€ Preiskategorie IIIAusverkauft!07


Alfred-Fischer-Halle„Mit ihr habe ich alles gegeben, was ich geben konnte.So etwas wie dieses Werk werde ich nie wieder schreiben.“Nach Hector Berlioz´ „Symphonie Fantastique“im KlassikSommer 2009 folgt daszweite Hauptwerk der französischen Musikim 19. Jahrhundert: Camille Saint-Saëns’ Orgelsinfonie. Saint-Saëns selbsthielt sie für das Beste, was er schaffenkonnte: Einzigartig wird die Sinfoniedurch ihren harmonischen Reichtum unddie Erfindungskraft Saint-Saëns’. wDie Sinfonie bindet die Orgel in den typischfranzösischen großen Orchesterapparatein. Eben diese Besonderheitender französischen Orgelsinfonik – einriesiger, klangstarker Orchesterapparatund eine klangstarke Orgel – sorgen dafür,dass die überwältigenden Werke ausFrankreich so selten in Deutschland zuhören sind: Wo gibt es schon Kathedralen,die genügend Raum bieten für diese Anforderungen?wHamm funktioniert die Alfred-Fischer-Halle zu einer solchen Kathedrale um: DerKlangreichtum der Orgelsinfonie kannsich hier imposant entwickeln, und mitder Konzertorgel der Salzburger Festspielereist ein Instrument nach Hamm, das sichmit den großen Kirchenorgeln durchausmessen kann.wClaude Debussys Triptychon „Images pourorchestre“ zollt seiner Begeisterung füralles Spanische Tribut: Kastagnetten,Tambour, Xylofon, Celesta und Glockenmalen ein buntes Lokalkolorit – das Debussysich allerdings zusammenfantasierte,hatte er selbst doch zu Lebzeitennur das Baskenland bereist. SehnsuchtsvolleMelancholie und die laszive Schwüleeiner südlichen Sommernacht, Volksfesttrubel– Debussy malt ein buntes Bild desidealen Spaniens.wProf. Gerhard Weinberger war Preisträgerim Fach Orgel im Internationalen Musikwettbewerbder ARD. Er war mit nur 29Jahren Professor für Orgel- und Kirchenmusikan die Hochschule für Musik inMünchen, später für Orgel an der Hochschulefür Musik in Detmold, wo er auchdie Abteilung Kirchenmusik leitet. wClaude CamilleDebussy Saint-SaënsSamstag, 19. Juni 201020 Uhr, Alfred-Fischer-HalleClaude DebussyImages pour orchestreCamille Saint-SaënsOrgelsinfonie (No. 3 c-Moll op. 78)Gerhard Weinberger, OrgelNordwestdeutsche PhilharmonieLeitung: Frank Beermann€ Preiskategorie I, II, III08


WasserturmDrei junge Musiker um den Feidman-SchützlingDavid Orlowsky erfanden das Rad neu:Die Musiker setzen neue Maßstäbe: IhreVerbindung von folkloristischer Klarheit,harmonischer und rhythmischer Kom-„Weltkammermusik“ steht für einen edlenund progressiven Musikstil, der von denKompositionen Orlowskys und seines BassistenDohrmann lebt. Natürlich spielt dieKlarinette dabei die Hauptrolle, dochOrlowsky gibt ihr ein feines Timbre, einesamtig-verträumte Rolle, gönnt ihr nurselten jubilierende Temperamentsausbrüche,wie sie die Klezmer-Klarinette gewöhntist.wDavid Orlowsky zählt sicher zu den außergewöhnlichstenKlarinettisten seiner Generation.Zusammen mit dem Kontrabassistenund Komponisten Florian Dohrmanngründete er 1997 „David OrlowskysKlezmorim“, heute mit Jens-Uwe Popp ander Gitarre.wplexität erschafft ein Klangbild von unwverwechselbarem Farbenreichtum.Selbstverständlich kann Orlowsky seineKlarinette auch jubilieren, kichern undklagen lassen, wie der eigenwillige 27-jährige es bei seinem Mentor GioraFeidman gelernt hat. Viel mehr aberbeeindruckt Orlowsky in den leisen Momenten,der puren Poesie, die eine Weltaufscheinen lässt.wDas betörende Ergebnis ihres neuen Stils -von der Kritik bereits als „musikalischeEmotionalität in Reinstform“ beschrieben- beschert dem David Orlowsky Trio begeisterteRezensionen und war nichtzuletzt ausschlaggebend für den Echo-Klassik-Preis, den das Trio im vergangenenJahr in der Kategorie „Klassik ohneGrenzen“ gewann.David Orlowsky TrioWeltkammermusikDonnerstag, 24. Juni 201020 Uhr, WasserturmDavid OrlowskyKlarinetteJens-Uwe PoppGitarreFlorian DohrmannKontrabassAusverkauft!€ Preiskategorie II09


Förderturm BönenEin Amerikaner namens Gershwin trifftEdith Piaf, den Spatz von Paris –und lässt sich zu himmlischer Melodienschwelgereiinspirieren. Mike Svobodahat Spaß an skurrilen musikalischen Fiktionen.Ziel der historischen Fälschung:die musikbeschwingte Welt unterm Eiffelturmauf dem Grat zwischen Kitsch undKunst neu zu erkunden.wMike Svoboda ist der moderne „Americanin Paris“, zufällig gleichzeitig einer derderzeit besten Posaunisten. wEiner, der moderne Musik schreibt, Altesneu arrangiert, der vor Slapstick-Effektenin der Klassik nicht zurückschreckt. Einer,der gerne zum Gartenschlauch und zurGießkanne statt zur Posaune greift. wWenn ein solcher Amerikaner auszieht,sich dem „French Kitsch“ zu widmen,jenen unwiderstehlichen Melodien, die soschön sind, dass man sie kaum als „ernsteMusik“ durchgehen lassen mag, müssendie Alarmglocken schrillen! wVorsicht vor schockierenden Comedy-Elementen in einem klassischen Konzert,vor gefährlichem Verlassen ausgetretenerPfade in der Kammermusik, vor hemmungslosemSchwelgen in „FrenchKitsch“.„Trio French Kitsch“ ist ein Erlebnis, istein musikalischer Hochgenuss! Grenzenin der Musik? Gibt es nicht! Das wissenMike Svoboda und seine Fan-Gemeindeschon lange. Aber Grenzen übertretendarf nur, wer es souverän und mit Bravourtut.wAugenzwinkerndes Entertainment-Talent,und Jazz-geschultes Improvisations-Genieplus exzellente Arrangements tun dasihre dazu, die „wirklich schönen Melodien“an der Scheide zwischen Kitsch undKunst genießen zu können - ganz ohneschlechtes „Kunst-Gewissen“.wFrenchKitschSamstag, 26. Juni 201020 Uhr, Förderturm BönenWerke von Alexandre Guilmant, Jean-Michel Defaye,Eric Satie, Maurice Ravel, Igor Stravinsky, aus Children's CornerJimbo's Lullaby - The little Shephard - Golliwogg's CakewalkGeorge Gershwin/Mike Svoboda „An American in Paris(meets Edith Piaf)“; Astor PiazzollaStefan HussongAkkordeonWolfgang FernowKontrabassMike SvobodaAlto- und Tenorposaune,Bearbeitungen und Komposition€ Preiskategorie III10


Lohnhalle Zeche WestfalenZeit für Stimmen.Für Stimmen und sonst gar nichts:„amarcord“ singt. Und das genügt denFreunden der Vokalmusik, ist längst einGütesiegel geworden. Die fünf Ex-Thomanergelten als die deutschen King´sSingers.wIm Herbst 1992 fanden fünf ehemaligeMitglieder des Leipziger Thomanerchoreszum Ensemble „amarcord“ zusammen.Heute singen Wolfram Lattke (Tenor),Martin Lattke (Tenor), Frank Ozimek (Bariton),Daniel Knauft (Bass) und HolgerKrause (Bass) für das Ensemble. wFünfstimmig im eleganten Einklang – mitdiesem Konzept sang sich „amarcord“ andie internationale Spitze der a-cappella-Formationen. Wo das Vokalensemble auftritt,ist ihm das begeisterte Publikumhingerissen ergeben.wGanz gleich, ob Weihnachtslieder, Werkevon Milhaud, Poulenc und Camille Saint-Saëns, ob sakrale Gesänge oder Beatles-Adaptionen auf dem Programm stehen –„amarcord“ ist immer erstklassig. wBenannt haben sich die fünf begnadetenSänger nach dem legendären Film desitalienischen Meisterregisseurs FredericoFellini - amarcord bedeutet im Dialekt derEmilia-Romagna „Ich erinnere mich“. wErinnern werden sich die Goldkehlen ausLeipzig im KlassikSommer an Lieder ausder Zeit der Renaissance ebenso wie anModernes. „MordLustig“ geben sie sich imextravaganten Ambiente der Zeche Westfalenin Ahlen und führen ihr Publikummit Werken von Gesualdo, Janequin,Dvorák, Janácek und Schubert gesanglichin die düsteren Abgründe von Mord, Totschlagund Verderben.wDie Zusammenarbeit mit zeitgenössischenKomponisten ist für „amacord“neben der Beschäftigung mit Kompositionender sehr alten Musik, des Mittelaltersund der Renaissance, mittlerweile einwichtiger Bereich ihrer Arbeit. So schriebenKomponisten wie Bernd Franke, IvanMoody, Sidney M. Boquiren, Marcus Ludwig,Siegfried Thiele und Dimitri TerzakisWerke eigens für „amarcord“.MordLustdie finstere Seite der VokalmusikMittwoch, 30. Juni 201020 Uhr, Lohnhalle Zeche WestfalenWolfram LattkeTenorMartin LattkeTenorFrank OzimekBaritonDaniel KnauftBassHolger KrauseBass€ Preiskategorie III11


Macht und Ohnmacht, Liebe und Verrat,Melancholie und Aggressionliegen in Wolfgang Amadeus Mozarts Oper„La Clemenza di Tito“ eng beieinander.Das Werk entstand in Mozarts Todesjahr1791, als der Komponist sich längst vonder „opera seria“ abgewandt hatte. wAus Zeitnot überließ es Mozart seinemSchüler Franz Xaver Süßmayr, dieRezitative hinzuzuschreiben – eine Notlösung,aus der Katharina Hagena eineTugend macht: An Stelle der Seccorezitativesetzt sie einen dramatischenMonolog, gesprochen von der SchauspielerinJuliane Köhler, mit der sie der Operein neues Libretto gibt.wJuliane Köhler war zuletzt in preisgekröntenFilmen wie „Nirgendwo in Afrika“,„Der Untergang“, „Mondkalb“, oder„Effi Briest“ zu sehen. Hagena hat mitihrem poetischen Debütroman „Der Geschmackvon Apfelkernen“ das Publikumund die Bestsellerlisten im Sturm erobert.Mozarts letzte Oper spielt in Rom um 79nach Christus. Titus ist neuer Kaiser vonRom geworden und damit Nachfolger vonVitellius. Dessen Tochter Vitellia hatteeigentlich gehofft, die Gemahlin des neuenKaisers zu werden. Weil das nicht geklappthat, plant sie jetzt, zusammen mitihrem Geliebten Sextus, eine Verschwörung.Als die beiden davon hören, dassTitus sich von seiner Geliebten Berenicegetrennt hat, werden diese Pläne zunächstvertagt.wMachtbesessenheit, Liebe, Betrug undGewalt fließen auch in Mozarts Musik ein,die alle diese Affekte spüren lässt. Sielässt die Moden ihrer Zeit hinter sich, gibtdem dramatischen Element Vorrang vordem rein dekorativen. In „La Clemenza diTito“ zeigt Mozart sich als ganz früherRomantiker. Er befreit das Drama aus derKonvention. Zum Maßstab wird dasMenschliche. „Nehmt mir die Macht odergebt mir ein anderes Herz!“ ist der zentraleSatz des Titus in Mozarts Oper. wDer britisch-deutsche Tenor Rufus Müllerlebt in New York und gehört zu denSängern, die weltweit im Oratorienfachwie in der Opernszene gleichermaßenarriviert sind. Die „Times“ lobte ihn als„besten Tenor im Messias, den es je gab“.Kathrin Göring ist seit 1996 Ensemblemitgliedder Oper Leipzig und brilliertedort als Donna Elvira in „Don Giovanni“.Simone Nold ist Mitglied im Ensemble derDeutschen Staatsoper Unter den LindenBerlin. Aufführungen mit ihr unter DanielBarenboim in Chicago und New York undunter Kent Nagano in Paris waren ebensoerfolgreich wie ihr Debüt als Sophie im„Rosenkavalier“ in Covent Garden. wWilhelm Schwinghammer ist Ensemblemitgliedan der Hamburgischen Staatsoper.2005 debütierte er bei den SalzburgerFestspielen an der Seite von AnnaNetrebko und Rolando Villazón als Dr.Grenvil in „La Traviata“. Julia Giebel warMitglied des Internationalen OpernstudiosKöln und ist mittlerweile Ensemblemitgliedan der Oper Dortmund. Leonorevon Falkenhausen ist gefragte Solistin beiKonzerten u. a. in Spanien, Frankreich,Italien, Belgien, Polen, Jugoslawien undin Chile. Erfolge feierte sie mit der Titelpartiein „Die Kluge” von Orff unter Kurt


Alfred-Fischer-HalleKonzertante Oper in zwei Aktenmit einem dramatischen Monolog von Katharina HagenaWolfgang Amadeus MozartLa Clemenza di TitoMasur mit dem GewandhausorchesterLeipzig sowie als Konstanze und DonnaAnna im Concertgebouw Amsterdam. wDie Bochumer Symphoniker werden mitder konzertanten Aufführung von „La Clemenzadi Tito“ ihr Debüt im Klassik-Sommer Hamm erleben. Die Chorpartieübernimmt das renommierte KettwigerBachensemble, die musikalische Leitunghat der Niederländer und Mozart-SpezialistVincent de Kort.Vincent de KortEin Aufsehen erregender Start für eineKarriere: 1995 wurde Vincent de Kort vonMariss Jansons eingeladen, das Oslo PhilharmonicOrchestra zu dirigieren. Sofortfolgten die großen Orchester in derHeimat. Sie engagierten den jungen Dirigenten,darunter Berühmtheiten wie dasRotterdam Philharmonic Orchestra unddas Concertgebouw Chamber Orkest. wSpäter leitete er das GewandhausorchesterLeipzig, die Staatskapelle Dresden, dieSinfonia Varsovia oder auch das ZürichSymphony Orchestra. Immer wiederkehrte er als Dirigent zum European UnionYouth Orchestra zurück, in dem er eineZeitlang als Cellist unter der Leitung vonClaudio Abbado gespielt hatte. wVor allem seine dynamischen Interpretationenvon Mozart-Opern wie „Don Giovanni“,„Entführung aus dem Serail“ und„Nozze di Figaro“ im ConcertgebouwAmsterdam, „Cosi fan tutte“ und „Zauberflöte“an der Scottish Opera in Edinburgh,ernteten überschwängliches Lob. wDabei profitierte de Kort von seinen Erfahrungenim Bereich Barock, Klassik undRomantik. An der Semperoper feierte deKort Erfolge mit Puccinis „La Bohème”. InJohannesburg dirigierte er die Zulu-Oper„Princess Magogo“ und Verdis „Aida“. wVincent de Kort ist ständiger Gastdirigentder Nationalen Reisopera in Enschede unddes Kammerorchesters des Concertgebouw.Immer wieder preist ihn die Kritikals Vollblut-Operndirigenten, der einennatürlichen Sinn für Spannungen aufweist,der Zartheit und Dramatik harmonischzu vereinen versteht. und überSamstag, 3. Juli 201020 Uhr, Alfred-Fischer-HalleBochumer SymphonikerKettwiger Bach-EnsembleVincent de Kort, LeitungJuliane Köhler, LesungRufus Müller Titus Vespasianus, römischer KaiserLeonore von Falkenhausen Vitellia, Tochter des Kaisers VitelliusKathrin Göring Sextus, Freund von TitusJulia Giebel Servilia, seine SchwesterSimone Nold Annius, Freund von SextusWilhelm Schwinghammer Publius, Anführer der Praetorianer€ Preiskategorie I, II, III13


Gut Drechendelian::quartett„Absolut überirdisch ...... zum Dahinschmelzen schön … ohneden geringsten Makel …“ Die Kritik trägtdas junge Streichquartett wie auf Engelsflügelnzum Erfolg. Namenspatron des„delian::quartetts“ ist der griechischeGott Apoll, der als Gott der schönenKünste, besonders der Musik, verehrt undnach seinem Geburtsort, der Insel Delos,auch Delian genannt wurde. wGegründet im Januar 2007, hat sich das„delian::quartett“ innerhalb kürzesterZeit mitten in die internationale Konzertweltgespielt. Alles andere als überirdischist das Sujet von Schuberts berühmtestemStreichquartett „Der Tod und dasMädchen“, das nach dem gleichnamigenLied und Motiv des zweiten Satzes benanntist: „Vorüber! Ach vorüber! Geh,Wilder, geh Lieber! Und rühre mich nichtan“ fleht das Mädchen in Matthias Claudius´Gedicht vergebens, das Schubertvertonte. Immer wieder regte das Motivder fatalen Liaison Künstler über dieJahrhunderte an: Albrecht Dürer, EdvardMunch und Salvador Dalí, Roman Polanskiebenso wie Martin Walser. Aber vor allemmachte Franz Schuberts Quartett das Themaunsterblich.wEine ganz diesseitige Inspirationsquellehatten Haydns „Russische Quartette“, dieer 1781 schrieb und Großherzog Paul vonRussland widmete. „Auf eine gantz neuebesondere Art“ habe er sie geschrieben,schrieb Haydn – und erregte damit Aufsehen:Mozart etwa ließ sich von ihnen zusechs Quartetten inspirieren, mit denener den Gipfel seines Œuvres für Streichquartetterreichte.wVerbindungsstücke zwischen den beidenvirtuosen Eckpfeiler des Programms sindheiter-beschwingte Quartett-Stücke vonGiacomo Puccini: Die an Haydn erinnernden„Tre Menuetti per quartetto ad archi“und seine Gelegenheitskomposition „Crisantemi“,1890 original für Streichquartettgeschrieben. Die hochemotionaleElegie für Amadeo di Savoy, Herzog vonAosta, entstand nach Puccinis eigenenAngaben in nur einer Nacht. wDonnerstag, 8. Juli 201020 Uhr, Gut DrechenJoseph Haydn: Streichquartett G-Dur op. 33 Nr. 5Giacomo Puccini: Tre Minuetti; Crisantemi,Franz Schubert: Streichquartett Nr. 14 d-Moll,„Der Tod und das Mädchen“Adrian PinzaruViolineAndreas MoschoViolineAida-Carmen SoaneaViolaRomain GarioudVioloncello€ Preiskategorie III14


St. ReginaVisionsJazz-AdaptionenUnverbraucht. Unangepasst. Unerwartet.David Timm – im Hauptberuf Musikdirektorder Universität Leipzig – an der Orgelund Reiko Brockelt am Saxofon spielenBachs heiliges Werk nach allen Regeln dermodernen Musikkunst: mit Clustertechnik,extremen Akkordbrechungen undGlissandi.wDas „Wohltemperierte Klavier“ nutzen sieals Steinbruch für Jazz-Improvisationen.Die Jazz-Adaptionen des Bach-Werks vonToccata und Fuge, von Choralbearbeitungund Wohltemperiertem Klavier gehen inihrer modernen Ausdruckstiefe unter dieHaut - eine grandiose Synthese von klassischerTradition und anspruchsvoller Moderne!wVorlagen aus den Präludien und Fugen des„Wohltemperierten Klaviers“ von J. S.Bach dienen den beiden Jazz-Virtuosenals Material für breit angelegte, phantasievolle,immer auf das Original bezogene,Jazz-Bearbeitungen. Aber auch dasOriginal-Bach-Werk wird in stilgetreuerKonsequenz von David Timm vorgetragen:Präludium und Fuge a-Moll BWV 543, dieergreifende Choralbearbeitung von J. S.Bach: „Christ ist erstanden“ aus dem „Orgelbüchlein“BWV 627/1 sowie die bekannteToccata und Fuge d-Moll BWV 565.wSeit 1991 tritt das Duo Timm/Brockeltsehr erfolgreich im In- und Ausland auf.Ihre Tourneen führten die beiden Musikerunter anderem durch Russland, Großbritannienund Zentralasien. In Deutschlandsind sie regelmäßige Gäste im LeipzigerGewandhaus und beim Bachfest in Leipzig,dem MDR-Musiksommer und auf zahlreichenweiteren internationalen KlassikundJazzfestivals.wBeide Musiker studierten an der Hochschulefür Musik und Theater „FelixMendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Zusammengewannen sie das Jazz-Nachwuchs-Stipendiumder Leipziger Marion-Ermer-Stiftung.Sonntag, 11. Juli 201018 Uhr, St. ReginaJazz-Adaptionen von WerkenJohann Sebastian Bachs für Orgel und Saxofonund Originalwerke von J. S. BachDavid TimmOrgelReiko BrockeltSaxofon€ Preiskategorie III15


PortraitPortraitFrank BeermannFrank Beermann,wist dauerhafter Gastdirigent im Klassik-Sommer Hamm. Er ist seit 2008 Generalmusikdirektorder renommierten Robert-Schumann-Philharmonie und der OperChemnitz.wBeermann ist eine Ausnahme-Erscheinungunter den deutschen Dirigenten: Mit43 Jahren hat er sich zu einem derprofiliertesten Opern- und Konzertdirigentenseiner Generation entwickelt. Seinumfangreiches Repertoire beinhaltetzahlreiche Raritäten aus allen Epochen.In Chemnitz entdeckte er vergesseneOpern wie Otto Nicolais „Il Templario“,Hans Pfitzners „Rose vom Liebesgarten“und soeben Franz Schrekers Zauberoper„Der Schmied von Gent“ zur Begeisterungvon Kritik und Publikum neu. wFurore machte er in der vergangenenSpielzeit mit der deutschen Erstaufführungvon Peter Eötvös´ Opern-Adaptionvon Gabriel García Márquez´ „Loveand other demons“. Einen besonderenSchwerpunkt seiner Arbeit setzt Beermannim Rahmen des Hammer Klassikfestivalsauf die konzertante Oper. ImFokus stehen dabei Opern, deren musikalischerGehalt so stark ist, dass er durchdie konzertante Aufführungsform eineneue, größere Bedeutung erhält. Nebenden Werken von Richard Wagner und RichardStrauss, die seit 2001 im Rahmen desKlassikSommers aufgeführt wurden, nahmBeermann 2006 Belá Bartóks Opern-Einakter„Herzog Blaubarts Burg“ mit großemErfolg ins Programm auf. wGastengagements führten ihn u. a. auchan die Deutsche Oper Berlin, die KöniglicheOper Kopenhagen, an die Oper Innsbruck,die Hamburgische Staatsoper, dieOper Bonn, die Opera de Marseille und dasLiceu in Barcelona. Gemeinsam mit denBamberger Symphonikern und dem PianistenMatthias Kirschnereit spielte ersämtliche Klavierkonzerte von Mozartein. Die Edition wurde zur besten CD-Einspielung im Rahmen des Mozart-Jahreserkoren. 2009 wurde seine Welt-Ersteinspielung von Mendelsohns-BartholdysKlavierkonzert in e-Moll mit dem„Echo Klassik“-Preis ausgezeichnet.16


Name, VornameStraßeFolgende Konzertkarten des KlassikSommers 2010 möchte ich verbindlich bestellen:Konzert Anzahl Preis SummeDatumSummePLZ OrtKontoinhaberBankinstitutKontonummerBankleitzahlUnterschriftBitte senden Sie mir die Karten zu und buchen Sieden Rechnungsbetrag von folgendem Konto ab.Preiskategorie IPreiskategorie IIPreiskategorie IIISchülerkartenwww.klassiksommer.de35 Euro, erm. 26,20 Euro25,10 Euro, erm. 18,50 Euro18,50 Euro, erm. 14,10 Euro5 EuroAlle Preise einschl. Vvk.-und Systemgebührsowie je Karte 1 Euro JeKi-Unterstützungsbeitrag


„I HaveA Love“Stadt HammKulturbüroKlassikSommer 2010Ostenallee 8759071 HammTICKETHOTLINE0 23 81 / 17 55 55MAILinfo@klassiksommer.deFAXANTWORT0 23 81 / 17 29 01INTERNETwww.klassiksommer.de


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Stadt Hamm • KulturbüroOstenallee 87 • 59071 Hammwww.klassiksommer.deKonzertorte:Alfred-Fischer-Halle,Sachsenweg 10, 59073 HammLohnhalle,Zeche Westfalen/Stapelstraße59229 AhlenGut Kump,Kumper Landstraße 5, 59069 HammAudi Potthoff-Hangar,Hüserstraße 1a, 59075 HammKurhaus Bad Hamm,Ostenallee 87, 59071 HammFörderturm Bönen,Zechenstraße, 59199 BönenGutshof Drechen,Drei-Eichen-Weg 5, 59069 HammWasserturm Berge,Am Hellweg, 59069 HammDie Partner des KlassikSommers 2010: Der KlassikSommer 2010Volksbankwird unterstützt von:Hamm eGKulturpartner

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