Theaterzeitung Dezember 2013 - Theater Hagen

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Theaterzeitung Dezember 2013 - Theater Hagen

Interview„Gutes Kabarett ist Kunst, keine Zotenreißerei“Richard Rogler im Gesprächtheaterhagen: Herr Rogler, was macht für Siegutes Kabarett aus? Richard Rogler: Gutes Kabarettmuss genau recherchiert sein. Dann besteht die großeKunst darin, daraus eine unterhaltsame Pointe zudrechseln. Denn es muss ernst und gleichzeitig heitersein. Wenn es dann noch gut dargestellt wird, kannman vielleicht von Kunst sprechen. Gutes Kabarett istKunst und kein Journalismus oder Zotenreißerei.Sie haben einmal gesagt, dass man „immermit dem Geist der Machtlosen gegen die Machtder Geistlosen“ angehen muss. Heißt das, einKabarettist muss den Willen haben, die Welt zuverändern? Das wäre doch völlig vermessen! Gut,ich hatte auch mal so eine Phase des Sturm undDrang: Da meinte ich, ich müsste den Welthunger,die Schlechtigkeit der Menschen und die Kriegezum hunderttausendsten Mal artikulieren. Aber dasgeht nicht, das ist albern. Man muss ernste Themenhernehmen, klar, und man muss daraus auch scharfePointen machen. Und dann kann man sich nurdarauf verlassen, dass beim Zuschauer vielleichtein ähnliches Denken vorhanden ist und dass so einKabarettabend Auswirkungen auf das Verhalten deseinzelnen Menschen hat.Ihr neues Programm heißt „Das müssten Siemal sagen, Herr Rogler“. Worum geht es da?Das ist eine aktuelle Bestandsaufnahme der jetzigenpolitischen und gesellschaftlichen Situation. Esgibt eine kleine Rahmenhandlung, da sitzt einbuntes Völkchen in einer Gaststätte beisammen: dersogenannte einfache, aber ehrliche Mensch. Jeder hatdann immer was zu sagen und, ich kenne das ja, dasendet damit, dass einer sagt, „Herr Rogler, Sie gehendoch auf die Bühne, das müssten Sie mal sagen.“Werden Sie tatsächlich oft von Fremden oderauch Bekannten angesprochen? Ständig!Nach dem Motto: „Das müssten Sie malsagen“… Andauernd. Auf der Straße, im Supermarkt,in der Kneipe, im Zug. Überall. Den Leuten läuftsozusagen der Mund über, aber da sie sich selbernicht in der Öffentlichkeit artikulieren können, bin ichder Stellvertreter. Ich bediene das auch gerne. Wennes was Vernünftiges ist! Da ist auch viel Mist dabei.Haben sie dadurch ein Gespür dafür, was dieLeute aktuell beschäftigt? Die Leute sind jaschlau, die sind ja auch intelligent, selbst wennsie es manchmal nicht so ausdrücken können. DieLeute stehen mitten im Leben. Die machen sich auchständig Gedanken und die muss man ernst nehmen.Wenn ich dann höre, dass die Wahlbeteiligung leidernicht so hoch sei: Ja, warum ist das denn so? Weildie Leute in ihrer Hilflosigkeit manchmal nicht mehreinsehen, immer das Gleiche zu wählen. Denn dannkommt hinterher, wie auch jetzt bei der großenKoalition, irgendein Mischmasch raus, auf das siesowieso keinen Einfluss haben. Das heißt aber nicht,dass sie nicht an der Politik interessiert sind.Sie haben nach Ihrem Studium, Französischund Sport auf Lehramt, jahrelang Theater fürKinder und Jugendliche gemacht. Vermissen Siedas manchmal? Ja, das vermisse ich manchmaltatsächlich. Das war eine sehr schöne Zeit. Damals,in den 1970er Jahren, hatte ich wirklich einerichtige, sinnvolle Aufgabe: nämlich den Kinderneine Stimme zu geben. Das war ja immer noch soeine Art Märchenzeit im Kinder- und Jugendtheaterund es gab nicht wirklich neue Stücke. Wir habenes damals geschafft, etwas zu verändern. Dass dieKinder einfach ernst genommen werden, hatte einedirektere Auswirkung, als wenn Sie heute Kabarettfür Erwachsene machen. Das war im Grunde meingrößter Erfolg, nur das weiß so Recht keiner, dennmit Kindertheater können Sie nichts ernten. Dafürinteressiert sich auch die Presse wenig – eigentlichnur die Kinder.Seit 2000 haben Sie an der Universität derKünste in Berlin die deutschlandweit ersteProfessur für Kabarett inne. Was lernen dieStudenten in Ihrem Seminar als Erstes? Dasssie, wenn sie auf die Bühne kommen, wirklich präsentsein müssen. Im Grunde ist das eine Mischung ausCharakterbildung und dem Studium von Kurzszenen.Insgesamt bin ich dort nicht nur künstlerischer Beratersondern auch Psychologe und Lebensberater. Weilich nämlich viele davor warne, diesen gefährlichenBeruf zu ergreifen (lacht)!Das Gespräch führte Adaora GeigerRichard RoglerDas müssten Sie mal sagen, Herr Rogler!5. Dezember 2013 · 19.30 UhrGroßes Haustheaterpädagogisches Programm2013|2014Das theaterpädagogische Programm2013|2014 ist da!Auf 30 Seiten gibt es jede Menge Aktivitätenvor und hinter der Bühne zu entdecken. SelbstTheater spielen oder mit Profis darüber sprechen?Hautnah auf der Bühne dabei sein oder doch lieberim Ballettsaal? Für Erwachsene, Kinder, Schüler,Pädagogen, Familien, Senioren,kurz: für alle ist etwas dabei.Was es gibt, wann es stattfindet, und wieviel eskostet (meistens nichts!): Das theaterpädagogischeProgramm liegt im Theater aus bzw. kann beiTheaterpädagogin Miriam Walter auch kostenfreibestellt werden: miriam.walter@stadt-hagen.de.2theaterzeitungDezember 2013


Märchen zur WeihnachtszeitMÄRCHEN ZUR WEIHNACHTSZEIT NACH DEN BRÜDERN GRIMMTEXT VON WERNER HAHNMUSIK VON ANDRES REUKAUFMit großzügiger Unterstützung derJEDE MENGE SPASSHATTEN DIE DARSTELLERVON „DER FROSCHKÖNIG“SCHON VOR DER PREMIEREAM 30. NOVEMBER 2013:Bei der Probe…Gruppenbild mit Frosch:Das Ensemble auf derProbebühne.Die Vorfreude auf diePremiere ist schon riesig!GEWINNER DES MALWETTBEWERBS STEHEN FEST!Und bei der Aufnahme der CD…„Was man versprochen hat, das muss manauch halten!“ Robert Schartel und AnnikaFirley singen die Liedertexte vom Königund seiner Tochter Prinzessin Elisa ein.„Kannst du das lesen?!“Im Aufnahmestudio ist höchsteKonzentration gefragt.Tillmann Schnieders (Prinz Jonathan)und Emanuele Pazienza(Diener Heinrich) gehen noch malschnell ihren Text durch.Über 500 Einsendungen haben das theaterhagen zum Plakatmalwettbewerbdes diesjährigen Märchens zur Weihnachtszeit „Der Froschkönig“ erreicht. Auchwenn der Jury die Auswahl furchtbar schwer fiel, stehen nun die Gewinner fest.Das theaterhagen gratuliert Malik Aysic aus der Klasse 1a der Funckeparkschuleganz herzlich zum ersten Platz. Der zweite und dritte Preis gehen an Beyda Biliciaus der Klasse 3c der Funckeparkschule und an den Viertklässler Marvin Schäfervon der Grundschule Westfalendamm in Schwelm. Die drei Gewinner erhalten Eintrittskarten fürdie Premiere, eine CD mit den Songs aus dem Märchen zur Weihnachtszeit und eine Einladungzum Kuchenessen mit Darstellern des Theaterstücks. Das Plakat von Malik Aysic wirbt zudemin Hagen und Umgebung für den „Froschkönig“.Es kann leider nur eine Vorlage als Plakat gedruckt werden. Ein Großteil der eingesendetenWerke wird aber im Dezember im Foyer des theaterhagen, in Filialen der Märkischen Bank eGund in der Stadtbücherei Auf der Springe ausgestellt werden.Alle Termine zu „Der Froschkönig“ finden Sie auf Seite 6TexT: Werner HaHn · Musik: andres reukaufDie CD mit den Songs zu „Der Froschkönig“ ist daund zum Preis von 7 Euro an der Theaterkasse erhältlich!1.Malik AysicKlasse 1a, Funckeparkschule2.Beyda BiliciKlasse 3c,Funckeparkschule3.Marvin SchäferKlasse 4bGrundschuleam Westfalendamm4theaterzeitungDezember 2013


SpielplanTermine * : Sa 30.11.13 (17.00 Uhr), So 1.12.13 (11.00+ 14.00 + 17.00 Uhr), Mo 2.12.13 (9.00 + 11.30 + 15.00Uhr), Di 3.12.13 (9.00 + 11.30 Uhr), Mi 4.12.13 (10.00 Uhr),Do 5.12.13 (10.00 Uhr), Fr 6.12.13 (10.00 Uhr),Sa 7.12.13(11.00 Uhr), So 8.12.13 (11.00 +14.00 Uhr), Mo 9.12.13 (9.00+ 11.30 + 15.00 Uhr), Di 10.12.13 (9.00 +11.30 Uhr), Mi11.12.13 (10.00 Uhr), Fr 13.12.13 (10.00 Uhr), So 15.12.13 (11.00Uhr), Mo 16.12.13 (9.00 +11.30 + 15.00 Uhr), Di 17.12.13(9.00 + 11.30 + 15.00 Uhr), Mi 18.12.13 (9.00 + 11.30 Uhr), Do19.12.13 (10.00 Uhr), Fr 20.12.13 (10.00 Uhr), Sa 21.12.13 (11.00Uhr), So 22.12.13 (11.00 + 14.00 +17.00 Uhr), Do 26.12.13 (16.00 Uhr)*gestrichene Vorstellungensind ausverkauftDezember 2013So 01Di 03Mi 04Do 05Sa 07So 08KlangredeGespräch zum 3. Sinfoniekonzertmit Christoph Lang und Gästen11.30 Uhr · Freiherr-von-Stein-Schule,Lindenstr. 16a, 58089 HagenEintritt freiDie Comedian HarmonistsSchauspiel mit Musik von GottfriedGreiffenhagen & Franz Wittenbrink19.30 – 22.30 UhrGroßes HausFreiverkauf PK 4PhilharmonikusKonzerteinführung für Kinder(7-13 Jahre) und ElternJoseph Martin Kraus:Sinfonie c-Moll18.45 UhrStadthalle · ClubraumFreiverkauf 8,- / 6,- €3. SinfoniekonzertGenialSolist: Albrecht Mayer, OboeDirigent: Nicholas Kok20.00 Uhr · Stadthalle19.15 Uhr EinführungKonzertabo und Freiverkauf PK KDon PasqualeOper von Gaetano DonizettiIn italienischer Sprachemit deutschen Übertiteln19.30 – 22.00 Uhr · Großes HausAbo B und Freiverkauf PK 3KabarettRichard RoglerDas müssten Sie mal sagen, Herr Rogler!19.30 – 21.45 Uhr · Großes HausAbo K und Freiverkauf PK 4Adventssingenfür die ganze Familie16.00 Uhr · TheatercaféEintritt freiKurz und gutWerkeinführung – Dance Celebration!19.00 Uhr · TheatercaféEintritt freiDance Celebration!10 Jahre balletthagenmit Ricardo Fernando19.30 – 22.00 UhrGroßes HausAbo VB A und Freiverkauf PK 2PremiereHiobvon Koen Tacheletnach dem Roman von Joseph Roth19.30 Uhr · lutzFreiverkauf 12,- / 6,- €WeihnachtsKonzertWeihnachtslieder aus aller Weltphilharmonischer chorhagen,Klavier: Ana-Maria Dafova,Dirigent: GMD Florian Ludwig19.30 Uhr · Aula des Ricarda-Huch-GymnasiumsVoswinckelstr. 1, 58095 HagenFreiverkauf 12,- / 6,- € (ermäßigt)4. KammerkonzertMagische 711.00 Uhr · Kurzführungzu einem Exponat der MuseenKombiticket (Führung & Konzert) 9,60 €11.30 Uhr · Auditorium imKunstquartier HagenFreiverkauf 6,60 / 3,30 €Di 10SERVICEÖffnungszeiten TheaterkasseNOvember | Dezember 2013Montag:Dienstag – Freitag:10.00 – 16.00 Uhr 10.00 – 19.00 UhrSamstag: 10.00 – 15.00 Uhrsowie jeweils 1 Stunde vor VorstellungsbeginnElberfelder Straße 65 · 58095 HagenTel. 02331 207-3218 | Fax 02331 207-2446theaterkasse@stadt-hagen.dewww.theaterhagen.deEintrittspreise Grosses HausPLATZGRUPPEPREISKATEGORIEPREISKATEGORIEMi 11Do 12Hiobvon Koen Tacheletnach dem Roman von Joseph Roth12.00 Uhr · lutzSchulvorstellung 6,- €Kurz und gutWerkeinführung – Dance Celebration!19.00 Uhr · TheatercaféEintritt freiDance Celebration!10 Jahre balletthagenmit Ricardo Fernando19.30 – 22.00 UhrGroßes HausAbo G und Freiverkauf PK 3I II III IV1 43,70 39,40 35,00 28,502 37,50 33,70 30,00 24,503 33,70 30,60 27,00 22,004 26,30 23,80 21,00 17,00M 10,00 10,00 7,50 7,50K 28,00 26,00 24,00 22,20VVI1 24,00 17,502 20,50 15,003 18,50 13,504 14,80 10,80M 5,00 5,00K 17,80 14,40Hiobvon Koen Tacheletnach dem Roman von Joseph Roth12.00 Uhr · lutzSchulvorstellung 6,- €Richard O´Brien´sThe Rocky Horror ShowMusical von Richard O`Brien19.30 – 22.00 Uhr · Großes HausFreiverkauf PK 2Hiobvon Koen Tacheletnach dem Roman von Joseph Roth12.00 & 19.30 Uhr · lutzSchulvorstellung 6,- € /Freiverkauf 12,- / 6,- €It´s tea timeFünf-Uhr-Teemit Edeltraud KwiatkowskiMärchen, Märchen! Das Märchen-Ensemble ist zu Gast17.00 Uhr · TheatercaféEintritt 5,- € inkl. ein GetränkWeihnachtsfestivalder LiebeGuildo Horn & DieOrthopädischen Strümpfe19.30 Uhr · Großes HausAusverkauft6theaterzeitungDezember 2013


Dezember 2013Fr 13Sa 14Zum letzten MalMeisterfeier!Happy Birthday Britten, Verdi,Wagner19.30 – 22.20 Uhr · Großes HausAbo C und Freiverkauf PK 1Adventssingenfür die ganze Familie16.00 Uhr · TheatercaféEintritt freiKurz und gutWerkeinführung – Der Nussknacker19.00 Uhr · TheatercaféEintritt freiWeitereVorverkaufsstellenBürgerämter der Stadt HagenZentrales BürgeramtRathausst. 11 · Tel.: 02331 2075777Bürgeramt BoeleSchwerter Str. 168 · Tel.: 02331 207 4400Bürgeramt HohenlimburgFreiheitstr. 3 · Tel.: 02331 2074402Bürgeramt HaspeHüttenplatz 67 · Tel.: 02331 2074401Bürgeramt VorhalleVorhaller Str. 36 · Tel.: 02331 2074411Bürgeramt EilpeEilper Str. 62 · Tel.: 02331 2074403EVENTIM-VorverkaufsstellenTickets und EVENTIM-Vorverkaufstellenauf www.eventim.deBeim Kartenkauf fallen zusätzliche System- undVorverkaufsgebühren an.Mi 18Do 19Sa 21So 22Mi 25Do 26Das FeuerwerkMusikalische Komödievon Paul Burkhard19.30 – 22.15 Uhr · Großes HausAbo L/V/VB Bund Freiverkauf PK 3Don PasqualeOper von Gaetano DonizettiIn italienischer Sprachemit deutschen Übertiteln19.30 – 22.00 Uhr · Großes HausAbo D und Freiverkauf PK 3Adventssingenfür die ganze Familie16.00 Uhr · TheatercaféEintritt freiKurz und gutWerkeinführung – Dance Celebration!19.00 Uhr · TheatercaféEintritt freiDance Celebration!10 Jahre balletthagenmit Ricardo Fernando19.30 – 22.00 Uhr · Großes HausAbo W und Freiverkauf PK 2Der MessiasGanzjährige Weihnachtskomödievon Patrick Barlow19.30 – 21.00 Uhr · lutzFreiverkauf 12,- / 6,- €Der MessiasGanzjährige Weihnachtskomödievon Patrick Barlow19.30 – 21.00 Uhr · lutzFreiverkauf 12,- / 6,- €Kurz und gutWerkeinführung – Der Nussknacker17.30 Uhr · TheatercaféEintritt freiDer NussknackerBallett von Ricardo FernandoMusik von Peter I. Tschaikowski18.00 – 20.00 Uhr · Großes HausFreiverkauf PK 3Uraufführung · Zum letzten MalDer FroschkönigMärchen nach den Brüdern Grimm16.00 Uhr · Großes HausFreiverkauf 10,- / 7,50 / 5,- €So 15Di 17Der NussknackerBallett von Ricardo FernandoMusik von Peter I. Tschaikowski19.30 – 21.30 Uhr · Großes HausFreiverkauf PK 1WiederaufnahmeDer MessiasGanzjährige Weihnachtskomödievon Patrick Barlow19.30 – 21.00 Uhr · lutzRestkarten 12,- / 6,- €AdventskonzertWeihnachtsgrüße aus EnglandSolist: Orlando MasonDirigent: David Marlow18.00 Uhr · Großes HausAbo ThR u. Freiverkauf PK 4Der MessiasGanzjährige Weihnachtskomödievon Patrick Barlow19.30 – 21.00 Uhr · lutzFreiverkauf 12,- / 6,- €Im Wartesaalzum großen GlückEin Projekt des Seniorenclubsdes theaterhagen19.30 – 22.00 Uhr · lutzFreiverkauf 12,- / 6,- €Sa 28So 29Di 31Don PasqualeOper von Gaetano DonizettiIn italienischer Sprachemit deutschen Übertiteln19.30 – 22.00 Uhr · Großes HausAbo MT und Freiverkauf PK 2Kurz und gutWerkeinführung – Der Nussknacker17.30 Uhr · TheatercaféEintritt freiZum letzten MalDer NussknackerBallett von Ricardo FernandoMusik von Peter I. Tschaikowski18.00 – 20.00 Uhr · Großes HausAbo ThR Freiverkauf PK 2Das FeuerwerkMusikalische Komödievon Paul Burkhard15.00 – 17.45 Uhr · Großes HausFreiverkauf 19,20 – 47,80 €19.30 – 22.15 Uhr · Großes HausFreiverkauf 22,60 – 56,- €Die nächste Theaterzeitungerscheint am 18.12.2013Dezember 2013 7


OrchesterGenial3. Sinfoniekonzert · 3. Dezember 2013 · 20.00 Uhr · Stadthalle HagenAutogrammstunde mit Albrecht Mayer:Nach dem Konzert signiert derStar- Solist seine Cd‘s!Joseph Martin KrausSinfonie in c-MollHenry PurcellChaconne in g-MollAlessandro MarcelloConcerto in d-Moll für Oboe und OrchesterJohann Sebastian BachConcerto in A-Dur für Oboe d’amore und OrchesterWolfgang Amadeus MozartSinfonie Nr. 36 C-Dur „Linzer“SolistAlbrecht Mayer, OboeDirigentNicholas KokVor Beginn eines jeden Orchesterkonzertes gibt sie denTon an – im 3. Sinfoniekonzert darf sie als Soloinstrumentin den Mittelpunkt des Interesses rücken: die Oboe. MitAlbrecht Mayer steht der wohl berühmteste Oboist unsererZeit auf der Bühne der Stadthalle. Der Solooboist der BerlinerPhilharmoniker wurde bereits drei Mal mit dem re-Magische 74. Kammerkonzert · 8. Dezember 201311.30 Uhr · Auditorium im Kunstquartier Hagennommierten ECHO Klassik-Preis ausgezeichnet und arbeitetregelmäßig mit Stars der Klassikszene wie Sir SimonRattle oder Hélène Grimaud zusammen. Gleich zwei Oboenkonzertebringt er zu Gehör, nämlich das A-Dur-Konzertvon Bach und das Konzert des Italieners AlessandroMarcello – ebenso eine selten gespielte Neuentdeckungwie die Sinfonie in c-Moll des kongenialen schwedischenHofkomponisten Joseph Martin Kraus. Nicht minder genialsind auch die Chaconne in g-Moll von Henry Purcellund die Linzer Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart.Die Kürze der Entstehungszeit von nur vier Tagen ist demWerk aber in keiner Weise anzumerken. Die festliche undäußerst avancierte Komposition gilt als eines der Meisterwerkein Mozarts sinfonischem Schaffen.Klangrede zum 3. Sinfoniekonzertam 1. Dezember 2013 um 11.30 Uhrin der Freiherr-vom-Stein-Schule,Lindenstraße 16a, 58089 Hagen-VorhalleDie kulinarischeKonzertsaisonDas Restaurant Wintergarten der Stadthalle Hagenempfiehlt zum 3. SinfoniekonzertZweierlei Suppevon Kürbis und Rosenkohl***Geschmorte Gänsebrust an Orangensaucemit rosa Pfefferbeeren sowie Röschenvom Brokkoli und gratinierte Kartoffeln***Zimtmousse trifft SchmorapfelkompottInformationen und Reservierungen unter 02331 3450Vor Beginn der Kammerkonzertefindet um 11.00 Uhreine Kurzführung zu einemExponat der Museen statt.Philharmonikus Zum 3. Sinfoniekonzert3. Dezember 2013 · 18.45 UhrStadthalle HagenNur nochRestkartenEndlich ist er wieder da: der Philharmonikus! Und erhat neue Musik im Gepäck: Dieses Mal gibt es diespannende Sinfonie c-Moll von Joseph Martin Krauszu entdecken.In dieser Einführung werden Kinder (7-13 Jahre)in Begleitung ihrer Eltern, Großeltern oder Lehrerspielerisch in ein ausgewähltes Stück aus dem Sinfoniekonzerteingeführt. Zunächst präsentiert daslutzhagen ein kleines Schauspiel zum Komponistenoder zur Entstehung des Werkes, das die Kinder imKonzert hören werden. Anschließend lernen sie dasStück mit Musikpädagogen der Wuppertaler Hochschulespielerisch besser kennen: Es wird gesungen,getanzt, getrommelt und vieles mehr! Höhepunkt istder gemeinsame Besuch der ersten Konzerthälfte,bei dem die Kinder die spannende Atmosphäre einesSinfoniekonzerts direkt miterleben. Begleitet werdendie Kinder auch vom Philharmonikus, dem musikalischenÄffchen, das immer erst nach dem Konzertseine Sprache wiederfindet.Joseph FialaQuartett Es-Dur für Fagott,Violine, Viola und VioloncelloGioachino RossiniStreichersonate Nr. 1 G-Dur für zwei Violinen,Violoncello und KontrabassLudwig van BeethovenSeptett Es-Dur, op. 20 für Klarinette, Fagott, Horn,Violine, Viola, Violoncello und KontrabassAlexander SchwalbKlarinetteMario KrauseFagottAi SakamotoHornEvgeny SelitskyViolinePeter BrunsVioline/ViolaRüdiger BrandtVioloncelloDie magische Zahl sieben steht im Mittelpunktdes 4. Kammerkonzertes. Während viele verschiedeneMusikerzahlen für Kammermusik üblichsind, gibt es nicht gerade viele Septette. Ob Komponistenwohl abergläubisch sind? Beethoven hatin seinem Septett jedenfalls den vier Instrumentender Streicherfamilie noch drei Blasinstrumentehinzugefügt. Sein Zeitgenosse Joseph Fialafürchtete hingegen augenscheinlich eine andereZahl, nämlich die drei. Für sein Quartett erweiterter das Streichtrio um ein Fagott. Ungeachtet allerZahlenspiele – die Ergebnisse können sich hörenlassen.Hubert OttenKontrabassWeitere Termine:5. Sinfoniekonzert 18. Februar 2014Ralph Vaugham Williams:Fantasia on a Theme by Thomas Tallis7. Sinfoniekonzert 8. April 2014Ferenc Erkel: Ouvertüre zu „László Hunyadi“8. Sinfoniekonzert 6. Mai 2014Felix Mendelssohn-Bartholdy:Meeresstille und glückliche Fahrt10. Sinfoniekonzert 1. Juli 2014Enrique Granados: Danzas españolas8theaterzeitungDezember 2013


OrchesterOde an die freudeNeujahrskonzert1. Januar 2014 · 18.00 Uhr · Stadthalle HagenSolistenDirigentKelly God, SopranMirko Roschkowski, TenorKristine Larissa Funkhauser, MezzosporanRaymond Ayers, Bassphilharmonischer chorhagen;Opern- und Extrachor des theaterhagenFlorian LudwigLudwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9Mit Beethovens Neunter und der darin vertonten „Ode an die Freude“von Friedrich Schiller läuten das philharmonische orchesterhagenund GMD Florian Ludwig das neue Jahr musikalisch ein. Mitdem bekannten Schlusschor „Freude, schöner Götterfunken“ bietetBeethovens große und weltberühmte Komposition sowohl einenfeierlichen Nachhall des Silvesterfestes als auch einen euphorischjubelnden Auftakt für ein neues Konzertjahr.AdventssingenFür eine kurze Pause im vorweihnachtlichen Einkaufstrubel, zumÜben für das Singen unter dem heimischen Weihnachtsbaum odereinfach nur zur besinnlichen Einstimmung auf die Festtage lädt dasTheater an drei Samstagen im Advent nachmittags zum familiärenAdventssingen in das Theatercafé ein. Für Kinder, Eltern und Großelterngibt es eine kurzweilige Stunde mit bekannten Liedern zumMitsingen, weniger bekannten Liedern zum Neu-Lernen und Geschichtenund Gedichten rund um Advent und Weihnachten.7., 14. und 21. Dezember – Beginn jeweils um 16.00 Uhr,der Eintritt ist frei.Weihnachtsgrüße aus EnglandAdventskonzert 15. Dezember 2013 · 18.00 Uhr · Großes HausDirigentSolistDavid MarlowOrlando MasonKinderchor des theaterhagenAuch in diesem Jahr stimmt dasphilharmonische orchesterhagen miteinem Adventskonzert auf die Festtage ein– diesmal ganz im Zeichen von Queen undUnion Jack mit einer Vielzahl von Werkenenglischer und wahl-englischer Komponisten.Das bunt gemischte Programm enthältsowohl Altbekanntes als auch selten zuhörende Raritäten, sowohl festliche Klängeals auch besinnliche Momente. Das Repertoirereicht dabei von einem AusschnittWerke vonMendelssohn-Bartholdy, Delius,Hess, Blake, Händel u.v.m.aus Händels Messias über Musik von FelixMendelssohn-Bartholdy bis hin zu Werkendes 20. Jahrhunderts wie der ChristmasOverture von Nigel Hess, die in England jedesKind kennt und Weihnachtsliedern vonFrederick Delius. Außerdem gibt es die einmaligeChance, begleitet von einem Sinfonieorchesterselbst zu singen. Die Neugierund Vorfreude auf das nahe Weihnachtsfestwird so sicherlich bei allen Zuhörern geweckt.Merry Christmas to all!Gipfeltreffen! Wie oft habe ich dieses Treppenhaus inüber 30 Jahren benutzt? Wenn man alle 102 Stufenerklommen hat, öffnen sich schwere Stahltüren zueiner Abteilung, die Träume erfüllt. Dort kann manzum König oder Bettler werden, durch viele Jahrhundertegehen oder sein Äußeres durch reine Fantasieverzaubern. Wir sind in der Schatzkammer desHauses, dem Theaterfundus mit seinen weit über100.000 Kostümteilen. Hier hängen auch meineErinnerungen an die vielen interessanten Bühnenrollenaus den vergangenen Jahrzehnten. Vieles istfür andere Kolleginnen abgeändert worden, aber imInnenteil einiger Kostüme steht noch mein Name.Abänderungen und auch Neuanfertigungen entsteheneine Etage tiefer in den Kostüm-Werkstätten,der Damen- und der Herrenschneiderei. An denPinnwänden hängen die Maße aller beteiligtenKünstler und die vomKostümbildner entworfenenZeichnungen derKostüme, Figurinen. Aufgroßen Tischen werdenStoffe ausgerollt, zugeschnitten, aneinander geheftet.Mit robusten Nähmaschinen, die schon einigeJahrzehnte auf dem Buckel haben, entstehen durchdie versierten Schneiderinnen und Schneider beeindruckendeKreationen.Bei den ersten Anproben ist der richtige Zeitpunkt,Arm- und Beinfreiheit anzusprechen, besonderswenn man sich in einzelnen Szenen über ein normalesMaß hinaus bewegen muss. Ein besonderer Teilder Kostüm-Ausstattung ist das Schuhwerk. MarthaMödl, eine bekannte Wagnersängerin, sagte einmal:„Das Wichtigste in Bayreuth sind für Sängerinnenbequeme Schuhe“!Außerordentlich spannend wird es dann noch einmal,wenn die Kostüme zum ersten Mal im Scheinwerferlichtbei Proben auf der Bühne zu sehen sind:Kommt die Brokatfarbe richtig zur Geltung? Ist derStoff im Gegenlichtauch blickdicht? Änderungensind jetztnoch möglich, aberschnell muss es gehen!Man kann mit Fug undRecht behaupten, dassdas Leben auch in den Werkstätten hinter der Bühneniemals eintönig oder langweilig ist. Ich kann nurhoffen, dass noch viele junge Leute die kreativenBerufe hinter den Kulissen erlernen dürfen, damitdas Gesamtkunstwerk Bühne für die Zukunft gesichertist.In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine märchenundzauberhafte Vorweihnachtszeit.IhreDezember 2013 theaterzeitung9


Schöner schenken!Dufte! Das SchnupperaboBei dem Schnupperabo Z mit fünf Vorstellungen im Großen Haus des theaterhagen genießen Sie die Vielfaltdes Repertoires! Das Schnupperabo erhalten Sie mit Stammplatz-Garantie und in allen Preisgruppen.Sie sparen gegenüber den Einzelkarten ca. 30%! Ob Operette, Ballett, Musical oder Komische Oper!Gönnen Sie sich oder anderen fünf spannende Theaterabende im theaterhagen.SchnupperAbo ZDas FeuerwerkMusikalische Komödie von Paul BurkhardSamstag, 11. Januar 2014 · 19.30 UhrJesus Christ SuperstarRockoper von Andrew Lloyd WebberFreitag, 21. Februar 2014 · 19.30 UhrTerra brasilisBallettabendSonntag, 9. März 2014 · 18.00 UhrDie acht FrauenKriminalkomödie von Robert ThomasSamstag, 5. April 2014 · 19.30 UhrDon QuichotteOper von Jules MassenetSonntag, 22. Juni 201418.00 UhrAbopreise von 36.85 € bis 90.75 €(Jugendliche 50% Ermäßigung)Bestimmen Sie selbst!Das WahlaboOb Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Ballett, Kabarettoder Konzert: Legen Sie die Termine für Ihren idealen Theaterabendquer durch unseren Spielplan selbst fest undsparen Sie dabei. Ausgenommen sind hiervon Sonderveranstaltungenund Silvestervorstellungen.Bei dem Wahlabo I mit 10 Vorstellungen erhalten Sieeine Ermäßigung von 25 %, bei dem Wahlabo II eineErmäßigung von 20% auf den Gesamtpreis.Gedeckt!Das TheaterscheckheftLegen Sie Ihren Termin für Ihren Theaterabend selbst fest:wann immer sie wollen, allein, zu zweit oder mit Freunden.Mit einem Theaterscheckheft erhalten Sie 15% Ermäßigungauf den regulären Kartenpreis. Wählen Sie aus dem jährlichenAngebot; ausgenommen sind die Silvestervorstellungenund Sonderveranstaltungen.Das Scheckheft mit insgesamt 10 Gutscheinen kostet 50 €.Pro Veranstaltung können bis zu vier Gutscheine eingelöstwerden.Zu guter Letzt!GeschenkgutscheineTheaterkasseElberfelder Straße 65 · 58095 HagenTel. 02331 207-3218 | Fax 02331 207-2446theaterkasse@stadt-hagen.de · www.theaterhagen.deund bei allen Bürgerämtern der Stadt Hagen (siehe Seite 7)Überraschen Sie Ihre Lieben doch einfach mit einemGeschenkgutschein! Der Beschenkte hat die große Auswahl:Oper, Ballett, Schauspiel, Konzert, Kabarett, KinderundJugendtheater. Geschenkgutscheine sind ganzjährigerhältlich.10theaterzeitungDezember 2013


Theater verschenken3. Mai 2014 · Großes HausTimFischerGeliebteLiederSchauspiel mit Musikvon Gottfried Greiffenhagenund Franz WittenbrinkDi 3.12.2013, So 12.1.2014 (18.00 Uhr)– jeweils um 19.30 Uhr,wenn nicht anders angegebenRichard O’Brien’sTHE RockyHorror ShowMi 11.12.2013, Fr 10.01.,So 16.02. (18.00 Uhr),Do 10.04.2014– jeweils 19.30 Uhr,wenn nicht anders angegebenBallett von Ricardo FernandoSa 14.12.2013 (19.30 Uhr),Mi 25.12.2013 (18 Uhr), So 29.12.2013 (18 Uhr)Fly me tothe MoonEin Swing-AbendFr 3.1. (Wiederaufnahme), Do 30.1., Do 13.2.,Do 27.2., So 13.4. (15 Uhr), Mo 21.4. (18 Uhr),Fr 16.5., Mo 9.6.2014 (18 Uhr)– jeweils um 19.30 Uhr,wenn nicht anders angegebenMusikalische Komödie von Paul BurkhardMi 18.12., Di 31.12. (15 & 19.30 Uhr),Sa 11.1.2014, So 26.01. (18 Uhr), So 2.2. (18 Uhr),So 09.2. (15 Uhr), 28.2. – jeweils 19.30 Uhr,wenn nicht anders angegebenJesusChristsuperstarRockoper von Andrew Lloyd Webber18.1. (Premiere), 24.1., 29.1., 15.2., 21.2., 1.3.,12.3., 16.3. (15 Uhr), 21.3., 6.4. (18 Uhr), 17.4.,30.4.,m 4.5. (15 Uhr), 9.5. 2014 – jeweils um19.30 Uhr, soweit nicht anders angegebenAchtFrauenDieKriminalkomödie von Robert Thomas29.3. (Premiere), 5.4., 11.4., 16.4., 8.5., 24.5.,29.6. (15 Uhr), 5.7. 2014 – jeweils um 19.30 Uhr,soweit nicht anders angegebenOtelloOper von Giuseppe Verdi7.6. (Premiere), 10.6., 20.6., 25.6., 27.6.,2.7. 2014 – jeweils um 19.30 Uhr7. SinfoniekonzertMÄRCHEN ZUR WEIHNACHTSZEIT NACH DEN BRÜDERN GRIMMTexT: Werner HaHn · Musik: andres reukaufDie CD mit den Songs zu„Der Froschkönig“ ist daund zum Preis von 7 Euroan der Theaterkasse erhältlich!Termine und Tickets unter www.theaterhagen.demit dem Klavier-Shootingstarder Klassikszene Kit Armstrong8. April 2014 · 20.00 Uhr · Stadthalle HagenDezember 2013 theaterzeitung11


KünstlersteckbriefGeseende KerfeesBuon NataleZalig kerstfeestFroheWeihnachtenWesolych SwiatVesele bozicnepraznikeKrismas NjemaNa HeriJoyeux NoëlImpressum theaterzeitung Dezember 2013:Merry ChristmasIm theaterhagen arbeiten Menschenaus mehr als 40 Nationen...Kala ChristougennaBoas FestasFeliz NavidadNollaig Shona Dhuit...und die wünschen Ihnennatürlich auch ein gutes Neues Jahr.Herausgeber: theaterhagen · Elberfelder Straße 65 · 58095 HagenTel. 0 23 31 - 207 - 3210Intendant: Norbert Hilchenbach · Redaktion: Adaora GeigerGestaltung: IDEENpool GmbH, Norma Nierstenhöfer & Thomas GebehenneTexte: Thilo Borowczak, Adaora Geiger, Werner Hahn, Dr. Maria Hilchenbach,Christoph Lang, Miriam Michel, Jürgen Pottebaum, Manuel Schneider,Tillmann Schnieders, Miriam Walter, Imme WinckelmannFotos: Stefan Kühle, Privat · Verlag und Druck: WAZ- Druckzentrum Bathey;Auflage: 96.000Melanie López, TänzerinMelanie López wurde 1984 in Spanien geboren und ist seitdieser Spielzeit in der Compagnie des balletthagen engagiert.In den letzten Jahren tanzte sie beim Peter Schaufuss Ballettund dem Nationalballett von Irland, außerdem mit mehrerenzeitgenössischen Choreographen wie Javier de Frutos,CDC, Jonathan Lunn oder Avatâra Ayso. Als freischaffendeTänzerin hatte sie die Möglichkeit, in Theatern in ganz EuropaErfahrungen in unterschiedlichen Tanzstilen zu sammeln.Das letzte Ballett, das ich als Zuschauerin gesehenhabe: „Jane Eyre“ mit dem Shanghai Ballett. In London zuleben, ist auch wegen des kulturellen Angebots so großartig:Ich werde inspiriert von so vielen tollen Aufführungen.Was ich am Theater liebe: Die Möglichkeiten, die esbietet. Wir können Tanz auf verschiedenen Wegen weiterentwickeln, die Gedanken frei machen und einen Zustand desForschens und der Verspieltheit erreichen.Was ich an meinem Beruf nicht mag: Wenn es nur nachäußerlichen Attributen geht. Wir müssen unseren Körperjeden Tag herausfordern und ihn zu unerreichbarer Perfektiontreiben. Aber das muss zusammengehen mit Kunst und daswird heutzutage zu oft vergessen.Gerade in meinem CD-Player: Ich mag unterschiedlicheMusikrichtungen und ich finde, es gibt eine Zeit für jeden Stil.Zuletzt habe ich oft Beth Gibbons, Buena Vista Social Club,Gotan Project, Jan Garbarek, Janis Joplin, Kronos Quartett,Ludovico Einaudi, Muse und Coldplay gehört.Wenn ich nicht Tänzerin geworden wäre, dann wäreich…: wahrscheinlich irgendetwas mit Reisen und Sprachen,zwei Dinge, die ich sehr mag.Eine Person, die ich bewundere: Künstlerischbewundere ich William Forsythe sehr. Dieser Choreographhat die Ballettwelt vor mehr als 30 Jahren revolutioniertund entwickelt sie immer weiter zu einer zeitgemäßenForm.Nur wenige Menschen wissen, dass ich...: in denletzten vier Jahren viel verändert habe. Der Wendepunktwar mein Umzug nach London. Es war ein enormerWechsel. Ich habe erkannt, dass ich keine materiellenDinge brauche, um mich wirklich glücklich zu fühlen. Ichhabe die Wichtigkeit erkannt, im Augenblick zu leben undoffen zu sein für jedes Erlebnis, zu glauben, dass allesgut wird und das Leben sich von einem Moment auf denanderen ändern kann.Dieses Wort beschreibt mich gerade am besten:VulkanMein Motto: Mit harter Arbeit, positiver Energie undHoffnung kannst du jeden deiner Träume erreichen.Förderliches am RandeLiebe Freunde des theaterhagen!In diesen Dezembertagen bestimmt das nahende Weihnachtsfestden Rhythmus in der Stadt. Man eilt durch lichtgeschmückteStraßen und festlich dekorierte Geschäfte. Wenndie Besorgungen erledigt sind, lockt der Weihnachtsmarkt. Esweihnachtet, und das theaterhagen sorgt für musikalischenGlanz. In der Adventszeit präsentiert es dem Publikum dasMärchen „Der Froschkönig“ und am ersten Weihnachtsfeiertagdas Ballett „Der Nussknacker“. Bereits am 15. Dezember 2013gestaltet das philharmonische orchesterhagen ein Adventskonzert.Gerade in der Weihnachtszeit scheinen Musik undTanz eine besondere Wirkung zu entfalten, und das nicht nurbei den jüngsten Theaterbesuchern. Ein Besuch im Theater seialso empfohlen.Das neue Jahr beginnt für den Förderverein gleich mit einemHöhepunkt, wenn am Sonntag, den 12. Januar 2014 zum Neujahrsempfanggeladen wird. Die Mitglieder sowie alle Theaterfreundesind zu diesem traditionellen Empfang ab 11.00Uhr herzlich willkommen. Besondere Aufmerksamkeit wird dieVerleihung des Förderpreises für herausragende Leistungenfinden, mit dem der Förderverein alle zwei Jahre junge Künstlerdes theaterhagen auszeichnet.Der Theatertreff pausiert im Dezember. Der Theaterfördervereinwünscht seinen Mitgliedern und allen Theaterfreunden eingesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.Ihr Theaterfördervereinwww.theaterfoerderverein-hagen.deKulturgemeinde VolksbühneHagen und Umgebung e. V.Wasserloses Tal 27 · 58093 HagenAdvent, Weihnachten und NeujahrWeihnachten steht vor der Tür und der Advent lädt zur Besinnungein – aber auch „fröhliche“ Vorweihnachtsarbeitund viele Termine drängen sich erfahrungsgemäß in denadventlichen Terminkalender. Die Volksbühne Hagen (vbh)bietet im Dezember daher nur einen Termin pro Abonnementan und empfiehlt den zusätzlichen Besuch desMärchens zur Weihnachtszeit.Wer vorweihnachtlich ganz ohne Freizeit ist und doch einmalbeste Unterhaltung für alle Altersstufen erleben will,sollte sich unbedingt das Familienkonzert (Sonntag, 23.Februar 2014) vormerken und im kommenden Jahr mehrWeihnachts-Ruhe einplanen.Die ehrenamtlichen vbh-Mitarbeiter versenden deshalbkeine zusätzlichen Weihnachts- und Neujahrsgrüßeund wünschen via theaterzeitung umso herzlicher allesGute. Natürlich liegen auch in diesem Jahr Weihnachtsgeschenkefür alle Mitglieder bereit. Das Christkind hatsie schön haltbar eingepackt, denn sie müssen die Feiertageunbeschadet überdauern und im Januar umso angenehmerüberraschen. Mehr dazu im nächsten vbh-Info.Eine schöne Adventzeit, herrliche Weihnachtstage undein wunderbares neues Jahr wünscht Ihnen der gesamte„vbh“ – VorstandBis bald im Theater – Ihr Volker Schwiddessenvbhvolksbühne hagenViel Kultur im Angebot.Ballettfreunde HagenLiebe Ballettfreunde,jüngst wurden deutsche Spitzenmanager zitiert, die inunserem Bildungssystem mangelnde Erziehung zu selbstständigemDenken, fehlende Kreativität und zu großen Konformismusder Absolventen beklagten. Strikte Lehrpläneund verschulte Hochschulausbildung waren dazu gedacht,der Wirtschaft angepasstes Personal zuzuführen; nun beschwertsich sogar diese über mangelnden Nachwuchs miteigenständiger, kreativer Persönlichkeit.Wenn die Schulen in dieser Beziehung nicht mehr ausreichendtätig werden können, bleibt Eltern nur der Weg, überaußerschulische Aktivitäten die Kreativität und Persönlichkeitihres Nachwuchses zu fördern.Als Ballettfreunde empfehlen wir für kleinere Kinder alsEinstieg in das Gebiet des Musiktheaters den Besuch einesHandlungsballetts wie den „Nussknacker“. Die gefühlvolleMusik Tschaikowskis, ein buntes, die Fantasie anregendesBühnenbild und Kostüme sowie die sinnliche Erfahrungdes Tanzes in der wundervollen Choreographie von RicardoFernando lassen auch kleine „Quälgeister“, die sich normalerWeise kaum mehr als wenige Minuten konzentrierenkönnen, spielerisch die Freude an Fantasie, Bewegung undMusik erlernen. „Der Nussknacker“ wird noch am 14., 25.und 29. Dezember zu sehen sein.Wir wünschen allen Freunden des theaterhagen eineschöne Vorweihnachts- und Weihnachtszeitsowie einen guten Start ins Neue Jahr.Ihre Ballettfreunde Hagen12theaterzeitungDezember 2013

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