Angeln mit dem Wobbler

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Angeln mit dem Wobbler

FormenvielfaltErfolgreich Angeln!Folge R5: Angeln mit dem WobblerAb in die TiefeErfolgreich Angeln!Folge R5: Angeln mit dem WobblerDa schau her, hier bin ich!Erfolgreich Angeln!Folge R5: Angeln mit dem WobblerWobblerdem NaturköderüberlegenEin toter Köderfisch amSystem ist zwar ein super Köder,aufgrund seiner mangelnden Robustheit und deraufwändigen Beschaffung hat er aber ein paar Nachteile gegenüber seinen Nachbildungenaus Kunststoff, Holz und Lack. Während man beim Köderfisch gerade mal zwischen Größeund Art unterscheiden kann, wird man vom Variantenreichtum der Wobbler in den meistenAngelgeschäften regelrecht erschlagen - manchmal sogar verunsichert.KörperformenDie Form des Köders spielt eine eher untergeordnete Rolle. Sie ist ein kleines Detail im großenGanzen. Wenn sich ein Hecht auf der Jagd befindet, dann zögert er bei einem attraktivgeführten Wobbler kaum, nur weil er eine schlanke oder zu dicke Körperform hat. Jedochwird länglichen und schlanken Modellen nachgesagt, dass diese bevorzugt von Zander genommenwerden. Große und bullige Köder wiederum haben einen Ruf als Hechtmagnet.Ein- und mehrteilige KörperUm das natürliche Verhalten der Natur besser zu kopieren, werden auch mehrteilige Körperhergestellt. Diese bestehen zumeist aus zwei oder drei einzelnen Körpergliedern und bildenbeim Einkurbeln im Wasser einenharmonischen Bewegungsablauf.Wie eine Schlangeziehen sie s-förmigeLinien durchsWasser. MehrteiligeWobbler habenauf Grund ihrerSegmentierung einruhigeres Laufverhaltenals Einteilige.VorfächerNiemals sollte ein Wobbler direkt an die Hauptschnur gebundenwerden! Wobbler laufen oft tief genug, um amBoden entlang zu kratzen. Nicht selten bleibt die Schnurhinter einem Gegenstand am Grund hängen und scheuertdurch. Gerade aber weil dieser Ködertyp Hechte magischanzieht, sollte man mit entsprechenden Vorfächern arbeiten.Hard Mono ist okay, besser und wirklich sichersind aber nur Stahlvorfächer! Nur mit ihnen kann mansich sicher sein, dass das Gerät hält und der gehakteFisch sauber in den Kescher dirigiert werden kann.TauchschaufelnDie Schaufel des Wobblers ist das charakteristischste Merkmalfür diese Gattung Köder. Es gibt aber auch Exemplare, dieaufgrund ihrer Bauart ohne auskommen. Diese haben eineSchaufel, die in den Körper integriert ist und so ein natürlicheresBeutebild schaffen. Die Größe, Form und Stellungder Tauchschaufel geben bereits im Laden einen erstenEindruck darüber wie sich der Köder im Wasser verhält.Je flacher der Winkel zwischen der Schaufel und derKörperachse des Köders ist, desto tiefer läuft er durchsWasser. Wobbler mit eher steil angestellten Schaufelnsind dagegen „Flachläufer“ und für das Fischen in deroberen Wasserschicht bis max. einem Meter gedacht.Während Länge und Winkel der Schaufel die Tauchtiefevorgeben, bestimmt die Form das Laufverhalten. Einebreite Lippe verursacht ein aggressives und eine schmaleeher ein gemächliches Laufverhalten. Die Öse ist ein weitererFaktor, die auf die Bewegung Einfluss nimmt. Je weiter vorne aufder Lippe sie sitzt, desto ruhiger wird das Spiel unter Wasserund ebenso niedriger die Tauchtiefe. Rückt sie weiternach hinten, wird die Bewegung ausgeprägterund auch die Arbeitstiefe steigt.FührungEs gibt viele Arten, einen Wobbler zu führen.Man sollte sich nicht von der grauenTheorie und ihren Begriffen aus der Ruhebringen lassen. Wichtig ist, dass der Köderschön durch das Wasser rasselt und mandie Aktion in der Rutenspitze wahrnehmenkann. Monoton eingekurbelte Köder wirken auf denZielfisch oft unattraktiv und locken diesen nur selten hervor.Die Führung zu variieren ist oft der Schlüssel zum Erfolg! Immer wieder sollte man denKöder kurz stoppen oder mit leichten Schlägen plötzlich beschleunigen. Mit diesen Schlägenwird nicht nur der Köder für den Fisch unerwartet bewegt, er beginnt auch zu taumeln undähnelt dadurch einem kränkelnden Beutefisch noch mehr. Diese unberechenbaren Aktionenbringen die Räuber aus der Fassung und lassen sie zupacken.Das Plus der Biedron-Wobbler: mit mehrerenEinhängeösenfür unterschiedlicheLauftiefen.Reizen mit Farbe,Rasseln und VibrationenDie Bewegung unter Wasser erzeugtDruckwellen, die der Zielfisch übersein Seitenlinienorgan wahrnimmt.Durch diese Reize wird er auf unserenKöder aufmerksam und beginntihn zu jagen. Um diesen Reiz nochwirkungsvoller zu gestalten, werdenviele Wobbler innen mit Kugeln ausgestattet,die frei beweglich sind.Durch das seitliche Schlingern desKöders wirken sie wie eine Rasselund erzeugen ein unterstützendesGeräuschmuster, das die Räuber aufdas Beutefischimitat noch schnelleraufmerksam werden lässt.Aber Druckwellen sind nicht alles: DerHecht zum Beispiel jagt nicht nurüber sein Seitenlinienorgan. GeradeEsox ist ein Jäger, der unter anderemstark auf visuelle Reize reagiert.Aus diesem Grund sind Wobllermodelleauch grundsätzlich in verschiedenenDekoren (Farbmuster)erhältlich. Die Bandbreite reicht hier von Schockfarben im Neonbereich bis hinzu fotorealistischenImitationen der Natur. Eine eindeutige Empfehlung zu DEM Köder kann leidernicht abgegeben werden, da die Fische je nach Gewässer und Vertrauen des Anglers indas gewählte Dekor unterschiedlich gut beißen.Hier aber vielleicht noch ein kleiner Tipp, bzw. eine Art Faustregel: je klarer das Gewässer,desto natürlicher sollte das Dekor gewählt werden. Je trüber oder tiefer der zu beangelndeGewässerabschnitt, desto greller darf der Wobbler daherkommen. Aber keine Regel ohneAusnahme, daher ist Probieren angesagt!

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